1896. Poslztg. Nr. 3239a. Telephon⸗Nr. 112. Gießen, Mittwoch, den 16. Dezember Ausgabe Gießen. fung. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. E Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Pfg. Tage nach Sonn- und Feiertagen. für die Ispaltige Petitzeile. 1 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 17 1 Lokales und Provinzielles. Gießen, 14. Dezember. In der gestrigen Generalbersammlung der allgemeinen Sterbekasse, in welcher 68 Mitglieder an⸗ wesend waren, wurde das Sterbegeld auf 150 4 festgesetzt. Die Mitgliederzahl genannter Kasse beträgt bis jetzt 748, der Kassenbestand 2294. — Im Vorjahre hatte die Kasse 666 Mitglieder und einen Barbestand von 1855,92. Der alte Vorstand wurde in der gestrigen General⸗ e wiedergewählt. Erwähnt wurde, daß nach Ansicht der Jahresberichte ähnlicher Kassen anderer Städte die hiesige Sterbekasse den besten Erfolg zu verzeichnen hat. Nachdem einzelne Paragraphen abgeändert worden waren, lam folgender von Herrn Bruchhäuser verfaßter Bericht zur Verlesung. Die allgemeine Sterbe⸗ lasse Gießen, welche nunmehr vor 7 Jahren ge⸗ gründet wurde und jetzt in ihr 8. Geschäftsjahr ritt, besteht zur Zeit aus 748 Mitgliedern. Dieselbe hatte im verflossenen Jahre einen Zu⸗ wachs von 92, dagegen einen Abgang von nur 10 Mitgliedern(7 durch Tod und 3 sonstige 0 Abgänge), gewiß ein erfreuliches Resultat. Während seines“ jährigen Bestehens hat der Verein 53 Sterbefälle unter seinen Mitgliedern che und wurden hierfür an 15 Mitglieder A 75, an 15 à 100, und an 23 à 120 A, in Summa 5385. ausgezahlt. Außerdem besitzt der Verein einen Reservefonds von 2300 l, und ist mithin in der Lage, selbst in außergewöhn⸗ lichen Fällen seinen Verpflichtungen nachzu⸗ kommen. Auch ist die Sterbekasse durch ständige Zunahme von Mitgliedern in der angenehmen ge, vom 1. Januar 1897 ab das Sterbegeld von 120 auf 150 ¼ zu erhöhen. Das Eintritts⸗ geld beträgt für eine Person: im Alter von 16—25 Jahren—.50 l. 25—30 1.— er 6 daß bwigsrahe en 15. 0. B, use aus da Gerautu, Jg „beide in geh . 1 70„„ f 1850„ „1 1 0 35—40„ 2.50 1 7„ 40—45 4— „„ 7 2 7 Bei der Aufnahme ist außerdem noch ein Sterbefallbeitrag von 25% zu bezahlen. Bei dem Sterbefall eines Mitgliedes hat jedes Mit⸗ glied der Kasse einen Beitrag von 25„ zu ent⸗ richten, welcher durch den Kassenboten gegen aan erhoben wird. Zur Auskunft in allen Fragen ist Herr Schneidermeister Pfaff, Kreuz⸗ Flatz 10, Herr Schuhmachermeister Seidewand, Teufelslustgärtchen 20, sowie Herr H. Bruch- häuser, Wolfstraße 8, gern bereit. Die Ver⸗ sammlung drückte dem Vorstande gegenüber zum Schluß ihre vollste Zufriedenheit und Anerkennung für die fürsorgliche Leitung der Kasse aus. * Gießen, 15. Dez. Die Oberbürger⸗ meister der fünf Städte Mainz, Darmstadt, Worms, Offenbach und Gießen statteten in voriger Woche, laut„Mzr. Tgbl.“, der Rekon⸗ valeszenten⸗Anstalt Neuenhain einen Besuch ab, um sich über deren Verwaltung, Organisation und Einrichtung zu unterrichten. Die von der Stadt Frankfurt errichtete Anstalt, die unter der ärztlichen Leitung des Herrn Dr. Haupt steht, wurde als mustergültig und nach⸗ — ahmenswert befunden. Die fünf Herren wurden von den Herren Roth und Dr. Haupt em⸗ pfangen und durch die ganze Anlage geleitet. Die Einrichtung der Anstalt ist einfach, aber nach jeder Richtung hin praktisch, die Verpflegung ausgezeichnet, die ärztliche Aufsicht prompt. Die Ortskrankenkasse in Darmstadt und die Alters— und Invaliditätsanstalt für das Großherzogtum Hessen benutzen die Anstalt seit längerer Zeit zur Unterbringung ihrer Patienten. Die Anstalt hat während der Zeit ihres Bestehens schon segensvoll gewirkt. Der Gedanke der Errichtung ähnlicher Anstalten für die fünf oben genannten Städte darf als der Verwirklichung viel näher gerückt angesehen werden, gewiß zum Segen der armen Leidenden. * Gießen, 15. Dez. Wie uns mitgeteilt wird, kam es in der Nacht zum Freitag voriger Woche zwischen zwei jungen Leuten und einem Studenten der Medizin zu einer Schlägerei, bei welcher dem Mediziner so schwere Verletzungen beigebracht wurden, daß dessen Aufnahme in die Klinik erfolgen mußte. Das Merkwürdige bei dieser Affäre ist nun der Umstand, daß die beiden Prügelhelden ihren Gegner, als dieser bewußtlos am Boden lag, aufhoben und in seine Wohnung schafften, wo sie als Belohnung von den Eltern des Verletzten je zwei Mark Trinkgeld erhielten. Die Verletzungen sind so schwerer Natur gewesen, daß der junge Mann den Verlust eines Auges zu beklagen hat. Dem Vernehmen nach sollen die beiden Thäter bereits verhaftet sein. *Hausen, Kreis Gießen, 15. Dez. Vorige Woche wurde der neugewählte Bürgermeister Georg Müller III verpflichtet und in sein Amt eingeführt. Müller erfreut sich der größten Sympathien unserer Ortsbürger, die auch seinem durch den Tod ausgeschiedenen Amtsvorgänger in so reichem Maaße zuteil wurden. Möge er ein würdiger Nachfolger des Letzteren werden. Grünberg, 15. Dezember. In dem Dorfe Otterbach stürzte der Polizeidiener Rühl von einer Brücke herab und brach das Genick, sodaß der Tod sofort eintrat. 45 1 15. Dez.(Beim Fensterl'n abgestürzt.) Ein Liebes⸗Abenteuer hätte in der Nacht von Sonntag auf Montag den Kellner im Hotel Hirsch beinahe das Leben gekostet. Das genannte Hotel ist von dem„Gasthaus zum Adler“ nur durch ein schmales Gäßchen getrennt, sodaß, wie der betr. Kellner nachge⸗ wiesen hat, beide Häuser mittelst einer Leiter leicht verbunden werden können. Der junge Mann legte nämlich die Leiter von einem Fenster im Hotel Hirsch in ein solches im gegenüber⸗ liegenden Gasthause, wobei nur der Unterschied zutage trat, daß das letztere Fenster zum Schlaf- zimmer des Dienstmädchens gehörte. Ueber diese Brücke kletterte der verliebte Kellner auch in jener Nacht. Die Rückkehr sollte aber für ihn verhängnisvoll werden. Die Leiter versagte ihren Dienst, rutschte aus und stürzte mit ihrem Passanten zwei Stockwerk tief herab. Während durch die Leiter mehrere Fenster zertrümmert wurden, stürzte der Kellner dermaßen auf Kopf und Hände, daß er von hinzukommenden Leuten aufgehoben und(in den Strümpfen) zu einem Arzt geführt werden mußte. Mit zerschundenen Gliedern liegt er nun in der Klinik zu Gießen, wo er sich sagen muß, daß eine Leiter doch nicht als sicheres Verkehrsmittel zu betrachten ist. * Grünberg, 15. Dez. Auf dem letzten Fruchtmarkt wurden für Getreide folgende Durchschnittspreise(pro Ztr.) gezahlt: Weizenß 8,23 f pro Ztr., Roggen: 6,85 K. pro Ztr., Gerste: 6 Hafer: 5,98 Wicken: 5. pro Ztr. * Friedberg, 14. Dezember. Auf der Eisenbahnfahrt von Vilbel nach Friedberg wurden dem Obsthändler Seb. Koch aus Frankfurt a. M., während dieser eingeschlafen war, 23 1 aus seiner Tasche gestohlen. * Darmstadt, 14. Dezember. An der Wagenstation der Dampfstraßenbahn zu Arheilgen hat sich gestern Morgen um 4 Uhr ein bedauerlicher Unglücksfall zugetragen. Der Heizer Müller war damit beschäftigt, die Maschine für den nach Darmstadt abzulassenden Frühzug anzuheizen. Als er zum Nachsehen der Feuerung die Feuerthür der Maschine öffnete, fand eine Explosion der Kohlengase statt und die dadurch entstandene Stichflamme schlug dem Heizer in das Gesicht und an Brust und Hände, und im Nu stand derselbe in hellen Flammen. Hilfe war sofort bei der Hand, doch sind die Verletzungen so stark, daß der Aermste in das Spital gebracht werden mußte. * Mainz, 14. Dezember. Dem Verwal⸗ tungsbericht der Bürgermeisterei für 1895/96 entnehmen wir: Die Gesamt⸗Einnahmen betrugen 4165 849,53% und die Ausgaben 4083 446, sodaß ein Ueberschuß von 82403,53 Mark verblieben ist. Der Stadterweiterungs⸗ fonds schloß mit einer Einnahme von 532 514,39 Mark und einer Ausgabe von 527 946,47 l. ab, es verblieb also ein Ueberschuß von 4567,92 Mark. Das Gaswerk ergab zu gunsten der Stadtkasse eine Einnahme von 261 491,20 A, das Wasserwerk 119 003,20. Die Schulden⸗ last der Stadt beträgt 19 500 325,58, ihr Vermögen 25 686 608,23 1. Sehwurgericht. W. Gießen, 14. Dezember. Fortsetzung.) Die Beweisaufnahme gegen den Angeklagten Laatsch gestaltete sich für denselben sehr günstig. Er selber be⸗ hauptet, das bereits gelocht gewesene Fahrbillet 3. Klasse kurz nach seinem Dienstantritt am Morgen von einem Reisenden umtauschsweise erhalten zu haben. Er habe an dem Vormittag alle Hände voll zu thun gehabt, denn außer dem Innendienst der Station habe ihm auch der Außen⸗ dienst obgelegen, und so habe er in der Eile den Stempel weiter nicht angesehen, auch nicht, als er das Billet wieder ver— ausgabte. Wenn er die Fahrkarte noch einmal stempelte, als er sie an Metzler verausgabte, so geschah dies mehr in der Eile, wozu noch die Macht der Gewohnheit ihr gut Teil beitrug. Er habe dann die Karte vernichtet, um sich die Schreiberei zu ersparen, die es doch gegeben hätte, wenn die Karte an die Verkehrskontrolle gesandt worden wäre. Man habe in Butzbach in ähnlichen Fällen stets so verfahren. Der Vorsteher Lucan giebt dem Angeklagten, dessen Vorgesetzter er seit acht Jahren ist, das Zeugnis eines gewissenhaften und fleißigen Beamten. Es sei richtig, daß er mit den Assistenten öfter darüber gesprochen habe, daß es einfacher wäre, falsch entwertete Fahrkarten zu vernichten, statt sie an die Verkehrskontrolle gelangen zu lassen, um unnötige Schreiberei zu vermeiden. Der ehemalige Postagent Metzler von Münzen⸗ berg schildert seine Erlebnisse am 8. August 1896 auf dem Bahnhof Butzbach. Er sowohl wie der Angeklagte waren bei den Umtauschgeschäften sehr in Eile, denn bereits war der Zug, den er benutzen wollte, in der Einfahrt begriffen. Möglich sei es, daß Laatsch gesagt hat, das Billet sei schon gelocht. Der Zeuge erklärt, seine Fahrkarte nicht eher angesehen zu haben, als bis er die gänzliche Entwertung habe wahrnehmen können. Der damalige Bahnsteigschaffner Buß schildert eben⸗ falls die Billetepisode, wie sie die Anklage behauptet, giebt jedoch zu, er hätte den Passagier mit dem gelochten Billet anstandslos die Sperre passteren lassen, wenn der Schalterbeamte ihn hierzu ermächtigt hätte. Es werden den Geschworenen Proben von einfach und doppelt gestempelten Fahrkarten ausgehändigt. Stationsarbeiter Müller will gesehen haben, als Laatsch das Billet zerriß und in den Ofen warf. Ihm kam die Sache nicht richtig vor, weshalb er beim Dienst⸗ wechsel, als der Angeklagte vom Assistenten Ruß abgelöst wurde, diesem in Gegenwart von Ploch den Vorgang erzählte und die Stücke der Fahrkarte aus dem Ofen hervorsuchte, die Ploch an sich nahm, mit dem Bemerken, man müsse Anzeige erstatten. Assistent Ruß aber meinte, es sei dies unrecht und Ploch würde doch dies nicht thun, worauf dieser versprach, die Anzeige zu unterlassen. Ihm(dem Zeugen) habe der Angeklagte früher auch ein⸗ mal eine Fahrkarte zur Benutzung angeboten. Der Angeklagte erklärt, daß er mit dem Billetangebot den Zeugen Müller, dem er nicht getraut, auf die Probe habe stellen wollen. Darauf wird der Hauptbelastungszeuge, Assistent Ploch, vernommen. Er bekundet, daß der Angeklagte nachts, wenn er Dienst hatte, die durchlochten Karten für die Verkehrskontrolle fertig zu machen hatte, die nur halb entwerteten Fahrkarten zurückhielt und an sich nahm. Ob mit diesen Karten unehrliche Manipulationen vorgenommen wurden, kann der Zeuge nicht wissen. Laatsch habe ihm früher einmal eine Kinderkarte zur Benutzung oder Ver⸗ wertung gegeben, die zwischen Cassel und Gießen noch benutzbar war. Er wollte damals schon dieserhalb gegen seinen Kollegen Anzeige erheben, auch sei ihm vom Bahn⸗ meister Kranz ein dahin gehender Rat erteilt worden. Wenn er damals die Anzeige unterlassen, so geschah das aus Rücksicht auf die Familie des Angeklagten. Nachdem er aber den Laatsch das zweite Mal mit einem Billet abgefaßt, habe er es für seine Pflicht als Beamter ge⸗ halten, diesen anzuzeigen. Zeuge muß zugestehen, daß er mit dem Angeklagten verfeindet ist. Auf Befragen, warum er denn trotz seines Versprechens, die Anzeige zu unterlassen, dies später doch gethan, giebt der Zeuge eine ausweichende Antwort. Assistent Ruß, der den Dienst übernommen, als Müller die Affaire erzählte und die Kartenstücke aus dem Ofen hervorsuchte, hielt die Sache für ganz unverdächtig. Er bestätigt, was Laatsch über die Vernichtung oder Zurückbehaltung nicht vorschriftsmäßig entwerteter Fahr⸗ karten aussagte; er ist der Meinung, daß sein Kollege Laatsch einer so unehrlicheu Handlung, wie man sie ihm zur Last lege, nicht fähig sei. Derselbe sei für seine Person ein ganz anspruchsloser Mensch, der in geordneten Verhältnissen nur seiner Familie lebe. Richtig sei, daß der Angeklagte an jenem Vormittag des 8. August Mächte der Finsternis. Roman von Helmuth Wolfhardt. (Nachdrud verboten.) (Jortsetzung.) Bernhard zögerte nicht länger, an das Bett des Kranken zu eilen, der jetzt ganz das Aussehen eines Sterbenden hatte. Seine Gesichtszüge waren — n ö 0 cut u 0 fahl und schlaff und seine Augen fest geschlossen. II Von Zeit zu Zeit bewegten sich seine Lippen, aber — in kaum vernehmlichen Lauten kamen die Worte über dieselben. Auf eine wiederholte Anrede erhielt der Jüngling keine Antwort, und als er sich tief uber den Leidenden herabneigte, hörte er nur wieder dasselbe unverständliche:„Gott hat es gewollt— 4 Gott hat es gewollt!“ ll Mit stumpfer Resignation setzte sich Beruhard neben dem Bette auf einen Stuhl. Es war in den 1 letzten vierundzwanzig Stunden zu viel des Auf⸗ 0 regenden und Entsetzlichen auf ihn eingedrungen, 70 als daß er schon jetzt hätte zur vollen Erkenntnis 0 1 seiner traurigen Lage kommen können. 1 Wie selisamer Weise gerade im allergrößten Unglück oft ein scheinbar geringfügiger Umstand die Gedanken festyält und von dem großeren Leid ab- zieht, das doch ungleich näher liegt, so fühlte auch 6 Bernhard in dieser Stunde den brennenden Sch nerz 0 nicht über die trostlose Krankheit seines Vaters und lber die trüben Aussichten, welche sich für seine eigene Zukunft eröffneten, sondern vielmehr über die Vernichtung einer Hoffnung, welche ihn allein ge⸗ stählt und aufrecht erhalten hatte bei seinem langen, aufreibenden nächtlichen Marsche. Nur darum hatte er es ja so eilig gehabt, nach Hause zu kommen, weil er den Vater bitten wollte, sich seiner kleinen verwaisten Reisegefährtin aus dem Schwarzwalde anzunehmen. Trotz der seiner Meinung nach uner⸗ träglichen Behandlung, welche ihm bei seinem Lehr- meister zu Teil geworden war und ihn zur Flucht getrieben hatte, war er doch fest entschlossen ge— wesen, ohne Murren zu demselben zurückzukehren, weun Stephan Milow sich nur unter dieser Be— dingung sollte bewegen lassen, die kleine Elisabeth zu sich zu nehmen. Sie hatte ja jetzt wirklich Niemand mehr auf der ganzen, weiten Welt, denn die Frau mit den harten vergrämten Gesichtszügen, welche sich ihre Taute genannt hatte, war vor Bernhards Augen in den Wagen der Toten ge— tragen worden. So fest hatte er darauf gerechnet, seinem jungen Schützling schou morgen die gute Nachricht bringen zu konnen, daß ihn die Zerstörung seiner freudigen Zuversicht jetzt vollständig nieder— schmetterte. Alles Andere erschlen ihm beluaghe gleichgiltig gegenüber dieser grausamen Euttäuschung und nur wie unter dem Druck einer dumpfen Be— täubung verrichtete er die Arbeiten und Dieaste, welche der Arzt und die Wärterin un Interesse seines schwerkrauken Vaters vou ihm verlangten. Fünftes Kapitel. Seit der Eisenbahnkatastcophe bei Ragoscwo, einer der furchtbarsten, welche sich jemals auf einer deutschen Strecke zugetragen, waren acht Tage ver⸗ gangen. Die hochgehenden Wogen der Erregung, welche bei der ersten Kunde des Ereiguisses durch das ganze Land geflatet waren, begannen sich bereits zu beruhigen und nur in der näheren Um⸗ gebung der Unglücksstätte selbst war der erschütternde Eindruck noch frisch in allen Gemütern. Vor dem Portal des Krankenhauses zu Holling⸗ stadt hielt der leichte Wagen mit deu beiden Braunen, die in jener Schreckeusnacht zu einer so wilden Fahrt gezwungen worden waren, und in dem Sprech zimmer des Direktors saß der Gutsbesitzer Rodewald. Von der wilden Verzweiflung, welche ihn damals au der Bahre seines Rlades ergriffen hatte, war nichts mehr in seinem Wesen zu bemerken, aber die Spuren des Geschehenen hatten sich ihm uuver⸗ wischbar aufgeprägt. Sein graues Paar war weiß geworden, und sein Haupt hatte sich nach voru u ge— neigt, wie wenn es an einer schweren unsichtbaren Last zu tragen härte. Es war etwas Müdes in einer Haltung wie in dem Ausdruck seines scheinbar um ein Jahrzehut gealterten Gesichts. Seiue Unterhaltung mit deu ärztlichen Leiter des Krantenhauses halte sich natärlich um nichts Auderes bewegt, als um die Zugentgleisuug von Magosewo. „Und über die Ursache der Katustrophe konnte noch immer nichts Bestunmtes ermittelt werden?“ ragte er, als ihm seine Erkundigungen nach der Zahl der Toten und Verwundeten beautwortet worden waren. Der Direktor schültelte verneinend den Kopf. „Wie ich höre, ist die Untersuchung bereits als vollkommen ergebulßlos abgeschlossen worden. Die von Sachverstandigen vorgenommene Besichtigung der Uuglücksstätte hat keinerlei Anhaltspunkte für irgend eine bestmmte Vermutung ergeben, und die— jenigen Personen, welche vielleicht selber ein Ver— schulden trifft, oder welche doch eine zuverlassige Auskunft geben konnten, vor Allen der Lokomoliv— führer und der Heizer, sind auf ewig verstummt. Nan weiß nur, daß die Eutgleisung au einer Stelle erfolgt ist, wo sich weder eine Kurpe noch eine Steigung befindet, und daß die Strecke nach den übereinstunmenden Versicherungen des Bahumeisters und der Wärter in durchaus ordnungsmaßigem Zu⸗ taude war. Wenige Stunden vorher hatte ja auch der ungleich schneller fahrende Kourierzug dieselbe ohne jede Storung passiert. So fehlt es ganz und gar au einer eialeuchteuden Erllärung, und weun die Herren von der Elseubahngesellschaft der Wel— nung find, daß es sich hier nicht um enen unglück⸗ lichen Zufall, sondern um ein gegen den Zug ver⸗ übtes, fluchwürdiges Verbrechen handle, so mogen sie damit vielleicht die Wahrheit treffen, aber es if bel den Störungen, welche die Katastrophe selbst iu dem Bahukorper angerichter hat, ulcht moglich ge— wesen, einen greifbaren Beweis für die MNichtigkel dieser Ansicht beizubringen.“ Rodewald erhob das gesenkte Haupt, und sein Augen suqten den schmalen Vunmelsstreifeu, den du gegeuüberliegenden Häuseruauern lichtbar werde ließen. (Jortsezung folgt.) — r —— e — gehabt Züge die Bahn Ploch. Er bestreitet entschieden, seinem Neffen, als jener ihm das für Aussagen ziert. geklagten seinen Personalakten geht hervor, daß Laatsch 1870 frei⸗ willig zur Fahne eingetreten, später 6 Jahre Gensdarm und 12 Jahre an der Eisenbahn thätig war. einmal mit einem Verweis bestraft und hat sich überall vorzüglich und 300 weisaufnahme erschöpft. die Fragen gerichtet, eine ihm amtlich anvertraute oder zugängliche Urkunde in 0 der Absicht sich einen zu verschaffen Hat er Metzler schuldig gemacht? Im Fall der Bejahung beider Fragen: Liegt eine Begangenschaft vor? Gerichtsassessor Dr. Friedrich plaidierte für schuldig habe? im vollen nicht etwa um das es sich hier handele. klagte habe nicht nur in dem einen Fall so gehandelt. Der Verteidiger Rechtsanwalt Grünewald trat für die Unschuld seines Klienten ein. ein Zweifelsfall vor, so daß der Gerechtigkeit ein Dienst geleistet würde, wenn die Geschworenen ein Nichtschuldig aussprächen. Nach kurzer Beratung wurde das Verdikt der Jury verkündet. unter Anklage stehenden Delikte. Die zahlreichen Kollegen des Angeklagten, welche den Zuschauerraum füllten, begleiteten diesen Spruch mit einem lauten Bravo. Der Gerichtshof sprach darauf den Angeklagten von den Innen⸗ und Außendienst zu versehen verrichten, denn es passieren während dieser Zeit 13 bis 14 anzuzeigen, im Gegenteil, abgeraten habe er demselben, weil er den Assistenten Laatsch für viel zu klug halte, als daß er in so plumper Weise sich in Gefahr begebe, er habe damals geglaubt, Laatsch habe dem Ploch mit der Kinderfahrkarte eine Falle gestellt. Angeklagten ebenfalls keine Unehrlichkeit zu, er halte ihn einen dem Ploch gegenüber gestellt, wobei der Letztere seine Die weiter vernommenen Zeugen geben dem An— und wohl seine Last gehabt habe, den Dienst zu fallen. Strafe und Kosten frei, mit Ausnahme der Kosten der Wahlverteidigung, die dem Freigesprochenen zur Last Station. meister Kranz ist der Onkel des Assistenten Kinderbillet zeigte, geraten zu haben, die Sache Der Zeuge traut dem tüchtigen Beamten. Dieser Zeuge wird danken ist. entsprechend der Aussage seines Onkels modifi⸗ zum Teil glänzende Leumundszeugnisse. Aus Er ist geführt. Sein Gehalt betrug zuletzt 1500 „ Wohnungsgeldzuschuß. Damit war die Be— An die Geschworenen wurden ob der Angeklagte als Beamter geheimnisvolle Weise widerrechtlichen Vermögensvorteil verfälscht, beschädigt oder vernichtet sich des Betruges zum Nachteil des hörden angestellt wurde, Coves zum Vorschein. Mörder der Gehilfe Sinne der Anklage. Die Geschworenen sollten denken, es sei nur ein unbedeutendes Objekt, Er behaupte, der Ange⸗ gelegt. Vermischtes. — Das schnellste Schiff der Welt ist zur Zeit das französische Torpedoboot„Le Forban“, welches im vorgangenen Jahre fertiggestellt wurde. reicht eine Geschwindigkeit von 31 Knoten oder über 57 Trotz der Kleinheit des Fahr⸗ zeuges wird die enorme Kraft von 4000 Pferdestärken ausgeübt, welcher die große Fahrgeschwindigkeit zu ver⸗ Die Maschinen nehmen. wie das Berliner Patent⸗Bureau Gerson u. Sachse mitteilt, die Hälfte des gesamten nur 127 Tons betragenden Deplacements ein. Es ist bei dem heutigen Stand der Technik kaum anzu⸗ nehmen, daß Schiffe gleicher Größe eine noch höhere Ge⸗ schwindigkeit erreichen werden. — Auffindung eines lebendig Begrabenen. In Orleansville ist man einem entsetzlichen Verbrechen in⸗ folge der letzten Regengüsse auf die Spur gekommen. Seit mehreren Monaten war der spanische Gärtner Coves auf verschwunden: Mannes, der sich mit den Erklärungen des Gehilfen Coves über das Verschwinden seines Brodherrn nicht zufrieden geben wollte, entdeckte in den letzten Tagen ein merk⸗ würdiges Nachsinken des Bodens in einem Teile des Gartens, und beim Nachgraben, das mit Hilfe der Be⸗ kam der verstümmelte Leichnam Die Untersuchung ergab, daß Coves noch lebend verscharrt worden ist, und daß der des Unglücklichen ist bereits festgenommen und hat ein Geständnis ab⸗ Kilometer in der Stunde. Dasselbe er⸗ erkrankt. zuzuschreiben sei. hielt ein Telegramm des Cubanischen Ausschusses, nach welchem der Tod Maceos einem Complot Das Telegramm sagt außer⸗ dem, daß die Cubaner entschlossen seien, den Krieg mit Spanien fortzuführen. Hd. Petersburg, 15. Dez. Bei den letzteu Exzessen der Studenten in Moskau sind über 1200 Verhaftungen erfolgt. Vier Studenten, welche die Wache auge⸗ griffen und dem Soldateu das Gewehr entrissen hatten, wurden vor das Kriegs⸗ gericht gestellt, welches einen zum Tode verurteilte, die drei anderen zu zehn⸗ jähriger Zwangsarbeit. Hd. Petersburg, 15. Dezember. Kriegs⸗ minister Wannowski ist abermals schwer Das Ideal der Hausfrau Zeitalter des Dampfes, der Elektri maschinellen Thätigkeit überhaupt falls hochwillkommen sein. Da man der aber stets das beste geben soll, so muß auch in dieser Beziehung das verehren. Und da ist es an Singersche Nähmaschine, die vor allen den Ruf der vorteilhaftesten genie gezeichnet worden ist. Ihre solide un keit machen sie zu dem Vollendetsten auf Gebiete. Außer diesen Vor eine neue Errungenschaft aufzuweisen. Gießen, ein Freund des eier 1 St. 78, gewesen. Er Marktpreise. den 15. Dezember. Wochenmarkte kostete: Butter p. Pfd. 1.101,15, Hühner⸗ Enteneier—, Gänseeier——, Käse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 50—60 Pfg., Hühner p. St. 90— 1,00, Hahnen 60— 100, Enten 1,50— 1,70, Gänse per Pfund 44— 54, Ochsenfleisch 66— 74, Kuh- und Rindfleisch 60 bis 66, Schweinefl. 56— 66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 50— 54, Hammelfleisch 5065, Kartoffeln pro 100 Kilo 4,50— 5,00, Zwiebeln per Zentner 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. einfachen Familien- Maschine lassen sich jede Vorrichtung, die anfertigen, eine Eigenschaft, die sie no als bisher zur Stellung einer Ha berufen macht. Ferner läßt sie sich eine elektrische Leitung besteht, Auf dem heutigen Elektromotor bewirkt dann, den elektrischen Funken betri der auf dem ihm überreichten gedrückt findet, wird daher gut thun, Mindestens liege hier Es lautete auf Nichtschuldig wegen aller zu erwarten ist. „Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 15. Dez. Predigers Iskraut zum Sophien⸗Gemeinde ist für ungültig erklärt worden, weil ein friedliches Zusammenleben eines großen Teiles der Gemeinde mit ihrem Geistlichen nicht Gegen diese Entscheidung des Vorstandes der Berliner Synode ist eine Be⸗ rufung an das Konsistorium zulässig. Hd. Paris, 15. Dez. Der hiesige Vertreter der Aufständischen auf Cuba, Dr. Betances, er⸗ Rodheim a. Die Wahl des Klinik. Geistlichen der Am 14. Dezember. alt, Tochter von Bergmann Jakob Pfeiffer von d. Bieber. Starb in der alten findet Mittwoch, den 16. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause aus statt. Tu Tleihna doe nusihicerhe, os bringe mein großes Lager in Gold- und Silberwaren, sowie optische Artikel in empfehlende Erinnerung. 1660 Mehrjährige Garantie. d e Sicherer Heilerfolg! Carl. Asterweg 47, Pflanzenstoffen und Kräutern zusammengesetzte, ersichtlich, auf's Beste gegen rheumatische Leiden bewährt,. sind derart gross, Personen geheilt wurden, bevor nur Reklame oder aber auch nur durch den Fabrikanten selbst Propaganda gemacht wurde. stätigen, dass schon nach 4 oder 5 maligem Einreiben die Beulen gelöst und die Schmerzen gelindert wurden, ja sogar bei vielen Kranken die Schmerzen vollständig weg waren. tana, Malva rotundifolia, billy, Bryonia alba, je 5 Hochachtend chtogeschenten Kar! Ramstock. Curmacher und Optiker. Seltersweg 6. 9e Billige Preise. Schrapenborg's „Rheumatica“. per Fl. 70 Mk. incl. Schafswolle. Anerkannt bestes Mittel gegen Rheumatismus. Angemeldet beim Kaiserl. Patentamt 1641/2. Dieses aus stark ätherischen, flüchtig und scharf durchdringenden mit Weinrückständen stillierte Extrakt hat sich, wie aus täglich eingehenden Attesten Die Erfolge dass schon überaus viele an Rheumatismus leidende Alle Atteste be- 1372 Aesculus Hypocastanum, Arnica mon- Semen Cochlearin, Baccae Juniperi, Herba ser- Ko. + 2 Ko. Resina Pini. Zu bezlehen in verschiedenen Apotheken und Droguerieen. Alleiniger Fabrikant: J. Schrapenborg, Mainz. Wiederverkäufer gesucht. Zu 100 L. Alk. vinf 10 Ko. ö bel- Fabrik, GIESSEN, empfiehlt zum bevorstehenden —Weihnachtsfeste sein reichhaltiges Lager in Möbeln und Polsterwaren, 90% Teppichen und Bettvorlagen 9000 Betten, Spiegeln und Korbwaren, zu billigst gestellten Preisen. Stückrath ü, ia bun ons en Ederstraße 8, Andreas Sorgenfrei beehrt sich ergebenst anzuzeigen, daß er 0— 14 Hammstrasse 14 eine, Gast⸗ und Logir⸗Wirtschaft errichtet hat.— Zum Aus schank gelangt das beliebte Exportbier der Brauerei Textor. 1780 Charlotte Haupt, geb. Zentgraf, 82 Jahre alt, Witwe von Pfarrer Dr. Haupt dahier, Asterweg 29. darunter u. A. auch die„Vibrating Die Beerdigung 1 werden wird. st in un 21 webe d maschine. Dort, wo eine solche noch nicht Wen Hausfraß man hervorragend erkanntermaßen 1 1 85 U erer n* entsprechend auch durch unzählige Preise 5 5 Konstruktion und leichte Handhabung, ihr n 0 Gang und ihre außerordentliche Leistungsfähcg diesen aaf dn 0 „ ohm kunstvollsten Stiteren ch mei us freunden dort, vun . isch an diese an schließen, ein im Schwungrad angebrachter kleinen daß ste sofort durch e eben wird. Jeder,„fesee g„ Wunschzettel“ auch den Wunsch nach einer Nähmaschine gus der hiesigen zügen hat fi in einfacher bis zur elegantesten Ausstattuum Shuttle“, die„Ringschiffchen“- und die„Zent al⸗Bobbin⸗ Maschine, die sich für Familienzwecke und iin en die Industrie im Hause ganz speziell eignet unt 10 für die am Weihnachtsabend gewiß inniger Dau ist, dürfte sie als Weihnachtsangebinde somit jeden Ni 1 i 19 0 8 Freuzhl“ gr 15 a Dieburg uugner, zun dee it def 1 5. 1 Niederlage der Singer Co. Akt.⸗Ges.(vom 0 leßen, — K 6. Heiliger), Bahnbofftraße 2 0 Als Sterbefälle. Besuch abzustatten. Er findet dort eine reich ul, itt auf fei Am 14. Dezember. Marie Pfeiffer 19% Jahre Ausstellung von Singer Familien⸗Mähmaschiuen salsezt. 1 an de Jud , Nfoͤlgedes h d 1 daflläcung, und paletots. Havelocks, Joppen Markus Bauer Herren- und Knaben-Garderobe. Grosses Tuch- und Buckskin- Lager in deutschen u. englischen Fabrikaten. Kinder-Anzüge. 9 Seltersweg 9. S PEZIALIT AR; sul uon Sunsgieguy Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Glehe z die Hasen in ghd und fe Tate Jagderge fi lagich auf en borgen J. 1% Michas Redal homer und A angewandten Aihend sech, di cen Spätjahr fund er bei dem e Mung des! fen und zum 2 sacheliger Wirk Gleßen, 1 en„Tanzbergn. che den Edua abenbergen ins auensleuten“ ute det Ange fügen andern ver! aach aufs och sMibalen in det Jaczte. Kaum kklabreichte Wei urfeige. Das Flite der Fröl in den Heim we aner noch n Mochte ihn das Aerwegs ärger aud, genug, aaf los und sohen Stoß in! h sch die Ge fuse von we J33%%%%V*** logs Opfer e cher nic ach kidlingz Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Oehsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 50 Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 48 Pfg. — Lußhnhechte, Schellfische, Cabliau frisch zu haben bei 1782 M. Simou, Wollkengasse 2 Ein Nußbaum⸗Stamm, über 1 Festmeter, kerngesund, ist abzugeben bei 1781 Georg Seifart in Grünberg. immer, möbliert oder unmöbliert, ) zu vermieten. 1442 Schueider, Steinstraße 63. Ein schön möbliertes Zimmer mit Kabiuet zu vermieten. 1658 Grünbergerstraße 34, part. Arbeiter erhalten Logis. 1708 Müller, Riegelpfad 21. Ein möbliertes Zimmer zu dermielen. 58 Neuenweg 17. 5 Christbäum in prachtvoller Auswahl eingetroffen im Garten d. Restaur. Busch (Seltersweg). Empfehle besonders den ge⸗ ehrten Herrschaften und Vereinen große Bäume bis zu 5 Meter. 1774 Frau Hammel. Prima Sauerkraut, grüne Bohnen empfieblt 1773 J. Hankel, Schloßgasse 6. Sees 7 Gasglühlieht 75 Pfg. Von heute an ist der Preis der von mir geführten cher einen krä c dem Ande due tigte. e ang, gegen —— Nächte Roman von enn ein 99% Glühstrümpfchen, die auf jedes Brennersystem passen, nur 75 Pfg. frei ins Haus. Komplette Brenner, bestehend aus Brenner, Glüh⸗ strumpf und Cylinder nur 3 Mk. 70 Pfg. Cbenso empfehle Blacker, Glocken, Schirme, Cylinder u. s. w. billigst. A. Gretscher, Neustadt 78. 1779 1 —— 270 geführt durch snsmobllen-Vemit Vermittlungen jeder Art von Käufen und Verkäufen als aa kleinen und größeren landwirt⸗ chaftlichen Gütern, Bauplätzen ꝛc. ꝛc. werden bestens, pünktlichst und billigst aus- ung in großer Auswahl. P. Jos. Möbs, Wirtschaften, Wohn⸗ Baumlichter 171 Seifen⸗ und Lichterfabrik. „Wieder eingetroffen: Pi. Schneider, der unentbehrliche Agent für Immobilien Kaplausgasse 10. 147 Marktplatz 20. 3 i u I sa I d 9 2 e⸗ Ar und Verkauf ungeue: a Schoppen 10 Pfg. 11 Kleider, Stiefel, uhren u. s. w. Fiediricn Hier, Hreuzplalè 4. An die Hausfrauen. 174⁴