unn. Meme N und bel Wel b. 12 10 ahn alt de Ber⸗ rant N. „ W. 5 Dian ap, zeilen, di feen, daß Ace mingt wagen, tomime, He 10. N aaa AA te en. e ung 900 ain Bibergusse l/ e 13 bone 15 essegz defcunken sit orch, Cickut, 900 in photo, sem frühe. den lelier 6 9 Uhr bis 23 2444444 — fold, Gießen, Sonntag, den 15. Mürz 1896. „ Ausgabe Gießen. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 8 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. 1 Erpedition: 2. Kreuzplatz Nr. 4. Aus dem Verwaltungsbericht der Großh. Bürgermeisterei. * Gießen, den 14. März 1896. IAA Knaben⸗ und Mädchenhort. Der im Vorjahr errichtete Knabenhort war in Schuljahr 1894/95 an allen Schultagen ge⸗ fnet und von durchschnittlich 50 Knaben besucht; le Kosten des Hortes wurden mit 400 4 aus er Wilson⸗Stiftung, mit 200. aus der Spar⸗ lasse, des Weiteren aus den Leistungen der Eltern wöchentlich 20 pro Kind) und im Uebrigen Kamentlich insoweit es sich um persönliche Aus⸗ gaben handelt) mit 925 4 43„ von der Stadt estritten. Durch Bestimmung weiterer 400/ aus der Wilsonstiftung für einen Mädchenhort wurde sie nach Ablauf des Berichtsjahres erfolgte Gründung eines solchen veranlaßt. Ein fakultativer Handfertigkeitsunter⸗ nicht für Schüler aller Lehranstalten wurde durch die Lehrer der Stadtknabenschule Schmidt und Corvinus im Winter 1894/5 in 3 Abteilungen abgehalten, und zwar in 1 Abteilung für Papp⸗ arbeiten, welche von 16 Schülern(darunter 12 15 der Volksschule) besucht war, und in 2 Ab⸗ wilungen für Kerbschnittarbeiten, welche von zu⸗ ammen 30 Knaben(darunter 14 aus der Volks⸗ schule) besucht waren.— Neben einer Schulgeld⸗ annahme von 172 ¼ betrug der bare Zuschuß aus der Stadtkasse 331, 11&. Lehrplan und Unterrichtszeit der Fort- bildungsschule sind im Winter 1894/95 die⸗ selben geblieben wie im Vorjahr: der Unterricht streckte sich auf Lesen, Briefschreiben, Geschäfts⸗ —— gufsätze, bürgerliches und kaufmännisches Rechnen, Geometrie, einfache Buchführung, Wechsellehre, Bersicherungswesen und Verfassungskunde. Die Schülerzahl betrug:. J. Gruppe: Kaufleute, Schreiber, Schrift⸗ setzer, Buchbinder, Geometer, Photo⸗ graphen, Sattler, Gärtner und Kellner, in 3 Jahresklassen zusmammen II. Gruppe: Bauhandwerker, desgleichen 1 zusammen III. Gruppe: desgleichen zusammen 9 Schwachbefähigte in 3 Klassen, zusammen 100 zusammen 369 Lokales und Provinzielles. * Gießen, 14. März. Zuverlässigen Mit⸗ teilungen zufolge sind die Verhandlungen betreffs Errichtung einer Heilanstalt Seitens der Ver⸗ sicherungs-Anstalten des Großherzogtum Hessen nunmehr soweit gediehen, daß ein befrie⸗ bigender Abschluß in nächster Zeit zu erwarten steht und die Anstalt voraussichttich noch in diesem Jahre in den Dienst der Leidenden ge— stellt werden kann. * Gießen, 14. März. Sonntag den 22. d. M. beranstaltet der hessische Fechtverein„Waisen⸗ schutz“ im Gießener Festsaal ein Vokal- und Instrumental⸗Konzert. Der Ueberschuß sommt dem Fonds zur Erbauung eines Waisenhauses in Hessen zu gut. * Gießen, 14. März. Ein Leser unserer Zeitung sendet uns folgende Zeilen mit der Bitte im Veröffentlichung:„Ihre gestrige Notiz, daß 70 100 Alle anderen Berufsarten, eilell, sich von unsern Stadtverordneten keiner fand, 10(4 der bei der Beratung des Voranschlages den An⸗ ad lg. trag auf Beseitigung des Oktroi stellte, war sehr im Platze. Ich meine, wenn die Herren Stadt⸗ zäte alles für gut befinden, was im Voran⸗ cchlag steht, dann wäre es auch bei den Stadt⸗ berordnetenwahlen überflüssig gewesen, so viel Geld für Annoncen auszugeben. Unter solchen not) Umständen kann es ja den Wählern ganz egal „Schoeln sein, wer im Stadtrat sitzt. Aber nicht nur l.(las das Oktroi kommt in Frage. In Mainz ist 0 teulich beschlossen worden, einen Schularzt 1.8 Anzustellen und den Kindern derjenigen Eltern, die nur wenig verdienen, alle Schulbücher 1 Jratis zu geben. Ist denn eine so zeitgemäße mall Einrichtung nicht auch in Gießen durchzuführen? 3 Wenn ich nicht irre, ist es auch eine hessische g . det Hel. iel 0. fach, Asche Gebe 4 F dun 1 Stadt, die die Einrichtung getroffen hat, daß Die Beerdigung der Gestorbenen auf städtische Nosten geschieht. Das könnte auch hier ein⸗ geführt werden, denn bei einem Sterbefall er⸗ wachsen den Hinterbliebenen so viel Kosten, daß ein kleiner Handwerksmeister lange darunter zu Leiden hat. Gestern wäre die Gelegenheit für unsere Stadtverordneten dagewesen, zu zeigen, was sie im Interesse weiterer Kreise, die weniger bemittelt sind, zu thun gedenken. Keiner hat etwas vorgebracht, den Zeitungsberichten zufolge. Ich freue mich, daß wir einen so tüchtigen Ober bürgermeister haben, aber der kann doch schließ— lich nicht so einschneidende Anträge stellen. Durch— führen würde er sie gewiß gerne, wenn sie be— schlossen würden. Das was ich hier geschrieben habe, entspricht den Anschauungen vieler unserer Mitbürger. Sie können es ruhig veröffentlichen. Wenn ich mich nicht geschickt genug ausgedrückt habe, so können Sie ja nachhelfen.“ So der Einsender. Wir bringen die Zuschrift unver— ändert zum Abdruck. Irgend eine Abänderung könnte sie nur abschwächeu. Gießen, 14. März. Auf Wunsch des Herrn Rechtsanwalts Grünewald erklären wir hiermit, daß von den sämtlichen Artikeln, die wir in der Sache der Fernieschen Besteuerung brachten, kein Wort von Herrn Rechts- anwalt Grünewald geschrieben war. Herr Grünewald lehnte es s. Z. sogar ab, als wir ihn wegen eines uns zugeschickten Artikels in der Fernieschen Angelegenheit zu Rate ziehen wollten, sich irgendwie mit der Sache zu beschäftigen. * Gießen, 14. März. Gestern verhandelte die Strafkammer als Berufsinstanz in der Sache gegen den Gerichtsvollzieher Geißler. Unsere Leser erinnern sich wohl der Schöffengerichts— verhandlung, über die wir ja s. Zt. berichtet haben. Geißler wurde in erster Instanz zu Mk. 3.— Strafe verurteilt, weil er eine ohne Einschußstempel versehene Schußwaffe, die er vorher gepfändet, versteigert hat. Die Straf⸗ kammer bestätigte gestern das verurteilende Er⸗ kenntnis des Schöffengerichts. Der Verurteilte wird die Revision verfolgen.— * Gießen, 13. März. Einen überraschenden Ausgang nahm gestern eine vor der Strafkammer wegen Körperverletzung gegen 4 Angeklagte von Oberwöllstadt verhandelte Sache. 3 der Ange⸗ klagten gestanden zu, ihre Gegner verhauen zu haben. Aber sie hätten in Notwehr gehandelt, die Gegner hätten sie überfallen und sie waren in der Meinung, daß diese in der Mehrheit waren. Die Balgerei fand in der Nacht auf offener Landstraße statt, nachdem die Parteien 99 sich auf der Kirchweib in Fauersdorf tagsüber amüsiert und tüchtig getrunken hatten. Die beiden Verletzten machten, als Zeugen vernom⸗ men, einen sehr schlechten Eindruck. Erstens stimmten ihre Anschuldigungen nicht mit den in der Voruntersuchung abgegebenen überein und zweitens waren deren Aussagen nicht in Ueber⸗ einstimmung zu bringen. Trotzdem beschloß der Gerichtshof die nachträgliche Vereidigung der Zeugen. Staatsanwalt Koch, welcher die An⸗ klage vertrat, erklärte nach der Beweisaufnahme diese nicht aufrecht erhalten zu können. Es sei nicht erwiesen, daß mit einem Messer gestochen, auch glaube er den Angeklagten mehr als den Zeugen. Nach der Darstellung der Ersteren haben dieselben in Notwehr gehandelt und wenn sie bei ihrer Abwehr auch etwas zu weit ge— gangen, so sei ihnen das weiter nicht zu ver⸗ übeln, wenn man erwägt, daß das Rekontre nachts passierte und die Angeklagten glauben konnten, von einer Uebermacht angegriffen zu sein.— Der Verteidiger Rechtsanwalt Wind— ecker schloß sich diesen Ausführungen an. Staatsanwalt und Verteidiger beantragten gemeinsam die Freisprechung aller vier Ange— klagten. Die Strafkammer war aber anderer Meinung, sie fällte gegen 3 der Angeklagten aus § 223 und 223 a des R.⸗Str. G. ein verurteilen⸗ des Erkenntnis, dabei Strafen von je 1 Monat, 14 Tagen und 1 Woche aussprechend. Der vierte Angeklagte wurde freigesprochen.— Ferner ver⸗ handelte die Strafkammer gegen den Lokomotiv⸗ führer Albach von der Main-Weser⸗Bahn wegen Vergehens aus§ 316 des R.⸗Str.⸗G. Es handelt sich um den Zusammenstoß des Hanauerzuges mit einem Güterzug in der Frühe des 26. Oktober 1895 auf Bahnhof Friedberg. Der Angeklagte, welcher 28 Jahre Führer ist und 12 Jahre als solcher den Bahnhof Friedberg kennt, hatte am fraglichen Morgen den Hanauer Zug rangiert und hielt auf dem zweiten Gleise des Bahnhofs. Er wollte vor der Abfahrt Kohlen einladen, aber auf der Fahrt zur Kohlenbühne war die Weiche 18 nicht gestellt. Ihn trifft das Verschulden, daß er sich vor der Abfahrt mit seiner Maschine nicht vom richtigen Stand der Weiche überzeugt hat. Der Zusammenstoß hat einen Materialschaden von 490/ verursacht. Die Staatsbehörde be⸗ antragte als angemesseue Sühne auf 8 Tage Gefängnis zu erkennen. Der Gerichtshof hielt aber eine Strafe vou 3 Tagen Gefängnis angemessen. „Gießen, 14. März. Wie wir aus zu⸗ verlässiger Quelle erfahren, wird demnächst ein Wechsel in der Besetzung unseres Regiments— Kommandos vor sich gehen. Gießen, 14. März. Den Passanten des Brandplatzes mußte heute Vormittag ein dort stehender Leiterwagen auffallen, der vermut⸗ lich die Gestellungspflichtigen aus Treis d. L. hergeführt hatte. Auf den Leitern des Wagens war mittelst eines kunstgerecht gebauten Gerüstes eine prächtige Laube angebracht. Mit gärtnerischem Kunstsiun waren Wände und Dach dicht mit Fichtenzweigen belegt, vorn und hinten mit Thüröffnung, an den beiden Seiten mit je 2 Fensteröffnungen, geziert mit Kränzen und Papierrosetten, versehen, trug die Laube auf ihrem Dache 2 große schwarz⸗weiß⸗rote Fahnen und in der vordern Thüröffnung war in einem Kiefernkranz eingefaßt eine Inschrift in weißem Felde: Treis a. L. Gießen, 14. März. Heute wurden die Mannschaften von Lollar, Oppenrod, Reis⸗ kirchen, Rödgen, Ruttershausen, Stau⸗ fenberg, Treis a. d. Oda, Trohe und Wieseck hierselbst gemustert. Von Mittag ab herrschte in den Wirtschaften in der Neustadt ein lebbaftes Get iebe. Gießen, 14. März. Zur Verstaat⸗ lichung der Hessischen Ludwigsbahn wird der„Frankf. Ztg.“ aus Berlin geschrieben: „Im Laufe dieser Woche sind die schon so lange in der Schwebe befindlichen Verhandlungen zwi⸗ schen der preußischen und der hessischen Regie- rung über die Frage einer Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn wieder aufgenommen und haben zu diesem Behufe Konserenzen statt⸗ gefunden. Aeußerem Vernehmen nach handelt es sich dabei immer um die zu vereinbarenden Grundlagen für den Gemeinschaftsbetrieb preu⸗ ßischer und hessischer Linien. Ohne eine solche Vereinbarung würde Hessen Gefahr laufen, das Interesse seiner staatlichen Eisenbahnlinien unter dem Uebergewichte der preußischen Staatsbahnen ins Gedränge geraten zu sehen; in der Gemein⸗ schaft würde freilich Preußen die Oberhand be— halten müssen. Unter diesem Gemeinschafts— betriebe hat man sich ein Netz vorzustellen, das mit der Ludwigsbahn und der Bingener An⸗ schluß die rechts- und linksrheinischen Staats⸗ bahnen Preußens gemeinsam zu betreiben hätte, sei es bis Koblenz oder selbst bis Köln. Auch die Main⸗Neckarbahn würde in die Gemeinschaft einbezogen werden. Ob die Mitheranziehung der Ober hessischen Bahnen jetzt noch beab⸗ sichtigt wird, ist nicht bekannt. Ueber das Er⸗ gebnis der gegenwärtigen Verhandlungen ver⸗ lautet hier nichts, es scheint aber, daß die Ver⸗ ständigung noch immer keine volle ist und ins⸗ besondere die Preisfrage gilt noch für eine offene.“ * Gießen, 14. März. Der Winter siecht langsam dahin, und der Lenz rüstet sich allge— mach zur fröhlichen Osterfahrt. Bald wird es sich auf den Dächern, im Gezweige und an den Gewässern regen; der Storch wird gravitätisch von seinem alten Platz auf die liebe Jugend herabblicken, die ihn jauchzend willkommen heißt, im Busche werden die Vögel Generalprobe zum ersten großen Frühlingskonzert halten, und aus Tümpeln und Teichen werden die Frösche mit anhaltendem Gequak die erfreuliche Thatsache begrüßen, daß Fluß und Bäche vom Eise befreit sind. Schon schwellen schüchtern an Bäumen und Sträuchern verfrühte Knospen und vorwitzige Blumen blicken hier und da verheißungsvoll in die neue Schöpfung hinein— kurz, es wäre eine wahre Lust zu leben, wenn nicht der neckische März dem allgemeinen Wohlbehagen bisweilen einen gelinden Dämpfer aufsetzte, und in seiner Launenhaftigkeit es schier ärger triebe als sein berüchtigter Bruder, der April. Da fährt er bald unerwartet mit rauhen Winterstößen drein, daß die zarte Jungfrau, die schon arglos und vertranensvoll im luftigen Frühjahrsgewande einherstolziert, fich von der ominösen Gänsehaut überlaufen fühlt, da sendet er bald strömenden Regen herab und wäscht dem unbeschirmten Jüngling, der mit hoffnungsfreudigem Herzen und frischgebügeltem Zylinder zum ersten Früh⸗ lings-Rendezvous eilt, ganz gehörig den Kopf; ja ab und zu ist er sogar grausam genug, ängst⸗ lichen Gemütern einen tüchtigen Schreck einzu— jagen, indem er ihnen schadenfroh ein paar Hände voll Schneeflocken ins Gesicht wirft oder ein ganzes Regiment Hagelkörner lustig auf ihrem Rücken herumtrommeln läßt. Solchen Schabernack darf man ihm freilich nicht übel für deuten, meint er es doch im Grunde nur gut mit uns, und trägt er doch mit seinen Regen⸗ schauern und Wirbelwinden nicht wenig dazu bei, gründlich Kehraus zu machen mit allen Ueberbleibseln des Winters, der keimenden Saat den Boden zu bereiten und alles im Verborgenen Knospende keck ans Tageslicht zu fördern. Und darum wollen wir nicht griesgrämig dem muntern Burschen sein Tagewerk verleiden, sondern gute Miene machen, wenn er manchmal böses Spiel mit uns treibt, und seine mutwilligen Streiche auf Rechnung einer überschäumenden Jugendkraft setzen, wie solche einem Lenzmonat recht wohl ansteht! Mainz, 13. März. Vor dem Landgericht stand heute die Ehefrau Katharina Eifinger von hier, angeklagt, durch Fahrlässigkeit den Tod ihres 2½ jährigen Sohnes herbeigeführt zu haben. Am 20. September v. J. war das Kind zum Fenster hinausgestürzt, während die Mutter sich im Nebenzimmer befand. Es ist an einem dabei erlittenen Schädelbruch gestorben. Der 995 dh 1 drei Wochen Gefängnis egen die Mutter, der Gerichtshof f. i 1520 5 chtshof sprach sie Mainz, 13. März. Die städtische Armen⸗ verwaltung beschäftigt sich augenblicklich mit der Frage, den Stadtarmen die Wahl des Arztes freizugeben, also das Institut der Armenärzte als solches eingehen zu lassen.— Die Schweinepest schlimmen Andenkens tritt neuerdings wieder an verschiedenen Orten auf. Ihretwegen ist auch der Schweinemarkt in Alzey verboten worden. Vermischtes. — Eine wahnsinnige Familie. außerordentliche Blutthat wurde letzte Woche in dem kleinen Weiler Lecarrow in der irischen Grafschaft Athlone verübt. Der Weiler besitzt nur zehn Häuser. In allen wohnen Cunning⸗ hams, welche sämtlich untereinander verwandt und Farmer sind. Nur einer ist Schuhmacher. Dieser zeigte vor etwa zwei Wochen eine seltsame Geistesstörung. Das Merkwürdigste war, daß, wenn er in Tobsncht ausbrach, diese sich, wenn auch in minderem Grade, den anderen Mitgliedern der Familie mitteilte. Letzten Freitag Abend, als die Andern die üblichen Fastengebete sprachen, sprang James Cunningham plötzlich auf seinen bejahrten Vater los. Es scheint, daß die übrigen Mitglieder der Familie alsbald auch von Mord⸗ sinn erfaßt wurden. Sie packten den Wütenden, brachten ihn in das anstoßende Schlafzimmer und bearbeiteten ihn mit Schustermessern und anderen Handwerkszeugen, sodaß er bald den Geist aufgab. Seine fast bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche fand man auf dem Fußboden. Das Kinn war ihm fast abgeschnitten, in den Händen waren 11 5 Löcher, an Brust und Kopf hatte er furcht⸗ are Wunden. Darauf drang die Mörderbande durch Fenster und Thüren mit Gewalt in das Haus des nächst wohnenden Cunningham und verweilte die Nacht daselbst. Am Samstag be⸗ nachrichtigte der Bruder des Ermordeten die Polizei von dem Vorgefallenen. Auf der Polizei brach der Wahnsinn wiederum bei der ganzen Familie aus. Sie glaubte sich von bösen Geistern umgeben und griff die Schutzleute an. Es blieb nichts Anderes übrig, als den Rasenden Hand— schellen anzulegen. — Patriarchalisch. Eine recht eigenartige Be⸗ lohnung für gute Führung am Musterungstage hat der Landrath des Kreises Beeskow-Storkow, von Gersdorff, in Aussicht gestellt. Die betr. Verfügung lautet:„Aus Anlaß des bevorstehenden Militär⸗Ersatzgeschäftes werden voraussichtlich von Gestellungspflichtigen auch diesmal bei den Herren Amtsvorstehern des Kreises Gesuche um Er⸗ theilung vou Tanzerlaubniß für den betreffenden Gestellungstag angebracht werden. Ich behalte mir für diesen Fall ausdrücklich vor, über dergleichen Anträge selber zu befinden und bemerke hierbei, daß ich ihnen grundsätzlich nur dann Folge geben werde, wenn die Ge⸗ stellungspflichtigen an dem Musterungstage sich tadellos geführt haben.“ — Auf den Stufen des Pegasus. Herzbe⸗ wegend schreibt die„Hannoversche Wirte⸗Zeitung“„Ueber die Leiden des Wirtes sind schon die gellendsten Schmerzens⸗ schreie in den denkbar mannigfachsten Formen und Melo⸗ dien laut geworden, Erst kürzlich haben wir unsern Lesern indem wir uns auf den() Stufen des Pegasus schwangen gezeigt, welch' ein gequältes Individuum der Wirt ist.“ — Amerikanischer Humor. Eine amerikanische Zeitung stellt folgende Betrachtung über den Geldwerth verschiedener Arbeitsleistungen an: Der Dichter Tennyson brauchte nur ein leeres Blatt Papier zu nehmen und ein neues Gedicht darauf zu schreiben, so hatte das Papier einen Werth von 65000 Dollaren— das ist ein Genie. Eine ö 0 ische Landeszeitung, Der reiche Vanderbild braucht blos einige Worte auf ein] Am Blatt Papier zu schreiben, un) dieses ist fünf Millionen werth— das ist Kapital.— Die amerikanische Regierung nimmt 1½ Unzen Gold, drückt einen Adler auf und sagt, dies sei ein Zwanzig⸗Dollarstück— das ist Geld.— Ein Mechaniker kann ein Stück Stahl von 5 Dollaren 13. März. Heinrich Am 7. März. Martha Luise Am 7. März. Männche, mit Marie Jammer hierselbst. Sterbefälle. Braun, 6 Tochter von Lokomotivführer Karl Braun dahier. Karl Velten, 13 Jahre alt von Burg⸗ Schreiner dahier, Monate alt, Den 14. März. Dem Metalldreher Max Schneider, eine Tochter, Julie, geb, den 11. August. Den 13. März. Minna Repp. Tochter von dem Wäscherei⸗ besitzer Luis Repp, 22 Jahre alt, starb den 11. März. Ludwig Weber, Schneider, 37 Jahre alt, starb den 12. März. 1 Hd. Rom, 14. März. Die Abfahrt de letzten Truppen-Nachschubs von 5 Bataillonen i nicht aufgehoben, sondern nur verschobes worden, weil ein Teil der für die Truppen be⸗ stimmten Ausrüstungs-Gegenstände nicht zun Stelle war. Hd. Charlerois, 14. März. Die Glas Beerdigte. Fi. 5 Werth in Uhrfedern von 1000 Dollaren Werth umar⸗ solms. beiten— das ist Geschicklichkeit.— Ein Kaufmann kann] Am 8. März. Anna Schütz, 3 Monate alt, Tochter von einen Artikel, der nur 5 Cent wert ist, für einen Dollar Schneider Georg Schütz dahier. verkaufen— das nennt man Geschäft.— Eine Dame könnte einen kleidsamen Hut für 75 Cent haben, sie ist Verrückt⸗ heit.— Ein Arbeiter trägt täglich 24 Stunden lang Steine auf einen Bau und bekommt dafür einen Dollar Der Schreiber dieser Zeilen kann einen Check über 80000 Dollar ausstellen, aber Niemand honorirt ihn— das ist Gemeinheit. nimmt aber einen für 27 Dollar— das — das ist ehrliche Arbeit.— Am 9. März. Anna Christine Weber, 81 Jahre alt, Privatin dahier. Am 10. März. Karl Dietz, 21 Jahre alt, von Kesselbach. Am 10. März. Am 11. März. Lina Repp, 22 Jahre alt, ledig dahier. Am 11. März. Ein Kind männl. Geschlechts, 15 Tage alt, Sohn von Taglöhner Christoph Steih hierselbst. Hausbursche Lina Ebel, 26 Jahre alt, ledig dahier. Standesamtliche Nachrichten. Geburten. Am 1. März. Karl. Am 2. März. Mathilde Henriette Auguste Marie. Am 5. März. ter, Marie Käthchen. Am 5. März. Dem Taglöhner Konrad Will 1 Tochter, Helene Elisabeth. Am 6. März. Dem Taglöhner Wilhelm Schneller 1 todtgeborenes Kind weibl. Geschlechts. Am 7. März. Am 8. März. 1 Tochter. Am 9. März. 1 Sohn. Am 10. März. Dem Kohlenhändler Aloys Spengler 1 Sohn. Am 11. März. Sohn, Heinrich Peter. Aufgebote. Am 9. März. tharine Robertina Langsdorf hierselbst. Am 9. März. Margaretha Becker dahier. Am 10. März. dahier, mit Anna Elisabeth Ochs hierselbst. Dem Bierbrauer Karl Zimmer 1 Sohn, Dem Güterexpedienten Carl Bode 1 T., Dem Schuhmacher Karl Amend 1 Toch⸗ Dem Bäcker Ludwig Weber 1 Tochter, Margarethe Hedwig Martha Elisabeth Johanna. Dem Hilfsbremser Georg Wilhelm Habicht Dem Professor Dr. Arthur Benno Schmidt Dem Straßenkehrer Wilhelm Lesch 1 Ludwig Zutt, Friseur dahier, mit Ka⸗ Ludwig Kimmel, Schutzmann dahier, mit Heinrich Gilbert Schmidt, Vizefeldwebel Am 12. März. Ludwig Weber, 37 Jahre alt, Schneider dahier. Am 12. März. Georg Thielmann, 62 Jahre alt, Land⸗ wirth von Eisemroth. Am 12. März. Helene Hitzel geb. Zörb, 52 Jahre alt, Ehefrau von Landwirth Heinrich Hitzel 6, zu Münzen⸗ berg, Kreis Friedberg. Auszug aus den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinde. Matthäusgemeinde. Getaufte. Den 8. März. Dem Taglöhner Wilhelm Gelzenleuchter eine Tochter, Mathilde Anna, geb. den 25. Januar. Beerdigte. Den 12. März, Christine Weber, Köchin, Tochter von dem verstorbenen Schneidermeister Johannes Weber in Ebsdorf, 83 Jahre alt, starb den 9. März. Den 12. März. Karl Dietz, Hausbursche, Sohn von dem verstorbenen Schuhmacher Philipp Dietz zu Kesselbach, 21 Jahre alt, starb den 10. März. Marcusgemeinde. Trauungen. Den 8. März. Wilhelm Nuhn, Schneider zu Gießen und Pauline Meckes, Tochter von dem Landwirt Joseph Meckes zu Hochstberg. Taufen. Neueste Telegramme. Hd. Wien, 14. März. Der Handels- dampfer„Mosel“ fuhr gegen die Stadelbau— Brücke und sank sofort. Die Mannschaft konnte nur mühsam gerettet werden. Hd. Paris, 14. März. Einer Statistik der Zoll-Direktion zufolge beläuft sich die Einfuhr der beiden ersten Monate des Jahres 1896 auf 655 440 Fr. gegen 548 779 Fr. im Vorjahr, die Ausfuhr 532364 Fr. gegen 482 998 Fr. im Vorjahr. Hd. Marseille, 14. März. Infolge der anti⸗senatorischen Kundgebungen anläßlich der Reise des Präsidenten Faure nach dem Süden Frankreichs hat der sozialistische Bürgermeister von Marseille auf Sonntag eine große Volks⸗ versammlung in das Stadthaus einberufen, um über die Abschaffung der Senatoren zu beraten. Bourgeois dürfte im Senat hierüber interpelliert werden. Hd. Rom, 14. März. Der Papst hat an den Monsignor Schlauch, einen hervor⸗ ragenden Bischof in Ungarn ein Schreiben ge— richtet, in welchem er den Wunsch ausdrückt, daß die ungarischen Katholiken sich ander Millenniums⸗ feier beteiligen. Der Papst wird sich durch den Kar— dinal von Gran vertreten lassen, da sich Ag-⸗ liardi wegen religiöser Streitigkeiten mißliebig gemacht hat. Hd. Rom, 14. März. Hier ist das Gerücht verbreitet, daß der Friedensvertrag mit König Menelik bereits unterzeichnet sei und heute zur Kenntnis des Parlaments gelange.— Die vom Den 8. März. Dem Fuhrmann Theodor Simon, eine hütte von Roux ist geschlossen worden, weil dil Arbeiter auf einer allgemeinen Lohnerhöhung von 15 pCt. bestehen. Die Ordnung wurde bis jetz nicht gestört. g Kirchliche Anzeigen Sonntag, den 15. März. Lätäre. In der Stadtkirche. Vormittags halb 10 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche: Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: Missionar Thumm aus Frankfurt a. M. Mittwoch, den 18. März, Abends 6 Uhr: Passions andacht: Pfarrer Schlosser. In der Johanneskirche.= Vormittags halb 10 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. 1. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst der Johannes tus gemeinde: Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey: Beichte und heil Abendmahl für die Lukasgemeinde. Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr: Bibelstund⸗ im Confirmandensaal. 1 Corinther, Kap. 12 u. 13. Pfarrer Dingeldey. Mittwoch, den 18. März, Abends 6 Uhr: Passions⸗ andacht, s. Stadtkirche. 5 Markiprelse. Gießen, den 14. März. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 7580, Hühner“ ile eier 2 St. 1011, Enteneier 6—0, Gänseeier 11 12, Käse Ale. sschlle 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfg. adde in Tauben per Paar 1,00—0 Mk., Hühner p. St. 1,10 1,30 Ng 1 Hahnen 1,30—1.70, Enten 2,—2,20 Mk, Gänse per Pfund f dall, gal 46—54, Ochsenfleisch 7074, Kuh⸗ und Rindfleisch 66 küchen bis 68, Schweinefl. 56—68, Schweinefl. gesalz. 70.72, zn l n Kalbfleisch 60—00, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln pe] ame wurde 100 Kilo 4,00—5, Zwiebeln per Zentner 5—0,00 Mk, h bun 1 80 Milch per Liter 16—18 Pfg. 1 lgoborichen Verleger: Pall Bader i Marburg, Deranttv. Ne. 100 besucht, l dem M Goff Gi gwirisgh 2 Könige begnadigten Personen sind bereits aus dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmanri, Tochter, Minna Luise Elisasseth Katharine, geb. den der Haft entlassen worden. beide in Gießen. Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten-Versammlung in ihrer Sitzung vom 13 v. M. die Festsetzung nener Straßen- und Baufluchtlinien für die Fe en südlich der Hosmannstraße is zu der nach der psychiatrischen Klinik ab⸗ zweigenden Querstraße beschlossen hat, bringen wir dies mit dem Anfllgen zur Kenntnis, daß der Plan darüber 14 Tage lang auf dem Bureau des Stadtbauamts offen liegt, inner- halb welcher Zeit Einwendungen, bei Vermei⸗ dung des Ausschlusses bei der unterzeichneten Stelle vorzubringen sind. Gießen, den 13. März 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezuge der Schottischen Stiftungszinsen haben bis zum 28. März bei dem Armenamt zu erfolgen. Gießen, den 14. März 1896. ö Die Armen-⸗Deputation der Stadt Gießen. Bekanntmachung. Der von der Stadtverordneten-Versammlung in ihrer gestrigen Sitzung festgesetzte Voran⸗ schlag der Stadt Gießen für das Etats jahr 1896097 nebst Voranschlag des Stadterweiter⸗ ungsfonds und des städtischen Gas⸗ und Wasser⸗ werks liegt in Gemäßheit des Art. 83 der Städteordnung während 8 Tagen zur Einsickt jedes Beteiligten in dem Bureau der unter— zeichneten Stelle offen. Gießen, den 13. März 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. * J Verdinaung. Die zur Errichtung, sowie zum Abschlagen des Freibades und von Schutzgeländern an der Lahn erforderliche Zimmer- und Schreiner- arbeit soll 8 Donnerstag, den 19. März, Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden g Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Eiusicht offen. Angebote sind auf vorgeschriebenem Formular bis zum vorgenannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 11. März 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. olzversteigerung m Gießener Stadtwald. Montag, den 16. März, Vormittags 9/ Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, Distrikt „Annaberg“ versteigert werden: 13 Stück Nadelstämme mit 5,26 Fm., 43„ Nadelstangen„ 3,08„ 3 Rmtr. Eichenscheitholz, 2„ Aaopenscheitholz, 13„ U Buchenknüppelholz, 2„ Eichenknülppelholz, 2„ Aopenknüßppelholz, 9950 Wellen Buchenreisig(Durchforstungs⸗ wellen erster Qualität), 1200„ Eichenreisig, 2390„ ͤ Nadelreisig, 1 Rmtr. Buchenstockholz, 2„ Eichenstockholz, 45„ Nadelstockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Licher-Straße an der 9. Schneise. Gießen, den 9. März 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen Wolff. Gut möblirtes Zimmer mit Kabinet für sofort oder später zu vermieten. Preis pro Monat 12 Mk. 66) Marburgerstr. 22 II. —. 2 Holzversteigerungen. Winneröder Wald. Distrikte Eichwald, Langebuchen, Buchwald und Walgersberg. 33 rm Buchenscheitholz, 265 rm Buchenprügelbolz, 5 rm Eichenprügelholz, 65 rm Buchenstock— holz, 4 rm Nadelstockholz, 23 rm Buchenreiser, 347 rm Weich holzreiser, 123 xm Nadelreiser, 183 Fichtenstangen mit 4,33 fm. 1 Freitag, den 20. März, Morgens 9 Uhr. Zusammenkunft im Eichwald auf der Kreisstraße Winnerod-Reinhardshain. Lützellinden(Markwald). Abteilung Neuwald, Strauch und Sandhügel. 25 Nadel- stämme mit 5,72 km, 316 Fichtenderbstangen mit 17,24 km, 550 Fichtenreisstangen mit 9,61 fm, 59 rm Nadelknüppel, 26 rm Nadelstöcke, 2500 Nadelwellen und 1000 Weichholzwellen. 2 Donnerstag, den 19. März. Zusammenkunft Morgens 9¼ Uhr auf der Frankfurterstraße am Bruch Oberförsterei Nabenau. Die Holzversteigerungen vom 3. und 5. März l. J. sind genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Montag, den 16. März ab auf Freiherrl. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueberweisung Dienstag, den 17. März. Submissionen. Für die Großherzogliche psychiatrische Universitäts-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1896—97 auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden: 1. Die Lieferung von Back⸗ waaren, Fleischwaaren, Spezereiwaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Wein, Kleider für Pfleger und Pflegerinnen. 2. Das Reinigen des Küchenheerdes und der Oefen. 3. Das Rei⸗ nigen der Senkgruben und Fortschaffen des Kehrichts. 4. Die Abgabe von Knochen und Gespül. 5. Die Abgabe von leeren Flaschen. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen Nachmittags von 3—5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 20. Marz, Vormittags 8 Uhr, auf dem erwähnten Bureau ab⸗ zugeben.— Zuschlag erfolgt bis zum 25. März. . Verdingung der Lieferung gußeiserner Muffenröhren für die Neubaulinie Beienheim Nidda. Die Lieferung von: 26,0 Ulm gußeisernen Muffenröbren 0,10 m weit, 66,0 Um guß⸗ eisernen Muffenröhren 0,15 m weit, auf den Bahnbof Friedberg für Bauloos 1, sowie von: 58 0 fm gußeisernen Muffenröhren 0.15 m weit, 5,5 lm gußeisernen Muffenröhren 0,50 m weit, auf den BahnhoffHungen oder Nidda für Bauloos 2, sowie von 40,0 Irm gußeis. Muffen röhren 0,15 m weit, 22,1 Ulm gußeisernen Muffenröhren 0,30 m weit, auf den Bahnhof Nidda für Bauloos 3, soll im Ganzen oder nach Bauloosen getrennt verdungen werden. Die Bedingungen sind im Bureauzimmer Nr. 3 der Baubehörde für Nebenbahnen in Gießen(Frankfurterstraße Nr. 64) einzusehen, können auch von da bezogen werden. Angebote sind postfrei und unter entsprechender Aufschrift dahin bis zum Eröffnungstermin Samstag, den 21. März, Vor⸗ mittags 11 Uhr, einzureichen.— Zuschlagsfrist 3 Wochen Verdingung der Ausführung der eisernen Brücken⸗Ueberbauten für die Neubaulinie Fried⸗ berg Hungen. Die Lieferung und Aufstellung der eisernen Ueberbauten für 1. den Rosenthal⸗ Viadukt bei Friedberg von 5 mal 28,0 m Stlützweite mit rd. 232 600 kg Flußeisen, rd 3400 kg Gußeisen, rd. 14 220 kg Gußstahl, rd. 470 kg Walzstahl, 2 die Straßen-Ueberführung zwischen Friedberg und Dorheim von 10.0 m Stützweite mit rd. 19 200 kg Schmiedee isen, rd. 400 kg Gußeisen, rd. 620 kg Gußstahl, 3. die Wetter-Brücke bei Dorheim von 20, m Stützweite mit rd. 16 300 kg Flußeisen, rd. 1360 kg Gußstahl, 4. die drei kleineren Unter— führungen bei Södel und Wölfersheim von 6,25 m, bezw. 6,25 m, bezw. 7,60 m Stlültzweite mit zusammen rd. 9200 kg Flußeisen, rd. 410 kg Gußstahl, soll im ganzen oder nach vor— stehenden Ordnungsnummern getrennt verdungen werden. Die Zeichnungen, Gewichtsberech— nungen und Bedingungen sind im Bureauzimmer Nr. 3 der Baubehörde für Nebenbahnen in Gießen(Frankfurterstraße Nr. 64) einzusehen, woselbst die Bedingungen auch abgegeben werden. Angebote sind postfrei und unter entsprechender Aufschrift dahin bis zum Eröffnungstermin Donnerstag, den 26. Marz, Vormittags 11 Uhr, einzureichen Wochen. — Zuschlagsfrist drei lager ktertiger Herren- und Knaben- Kleider. Tuch, Bukskin und Manufakturwaaren. Anfertigung eleganter Herren-Garderobe nach Maaß.. 2 1 2 1 Ein braves, tüchtiges 374 Dienstmädchen sucht zu Ostern Frau Dr. Hempel, 2 2(. 0 0 F/ 2 e 2 ö 2 2 2 deaf Till Moll. Cheviotreste für eine rheinische Fabrik. 250) Peter Teppla, Neustadt 79. Wallthorstr. 24, III. 5 i : 2 : : i : 2 i 2 eee eee, e, Ucichhaltiges Lager 5 von Confirmanden- Anzügen f in jeder Preislage. Markus Bauer, Seltersweg 9. Giessen, Feltersweg 9. 3%%%%%%%%% Ang eines(. 11 Zuschu amt. de ern gate elne stät shle eine ü in Vorjahr. J. Die ewe haben besucht im So „ Wi hbegenüber 22, II. Die Son Ulleatzeichnen 1 wjettionslehre *. T deigl für Schrei „ Machinenzeichne „ Onanentzeichne n d bez Ul A fr u Ruch al en Wert der er engesel Ju der Al 2 d Erwerb ha 4414 ff. Hannsmanns Java- Kaffee, pr. Pfd. 1,80 M., a. i. Büchs. z. 1,90 u. 2 Mk, mebrere Sort. Ge- müse u. Puppennudeln, v. d. bill. bis z. d. feinst, franz. Maccaroni, Nostnen u Sultaninen, Man- deln, auch geröstete, Wall- u. Haselnüsse, ff Cog- nac u. Num, Bücklinge, Heringe, Hardellen, Vismarcksheringe, ff. Cigarren, Tabasi, Va⸗ rinasblätter, ff. Kanaster u. vorzülgl. Hülsen⸗ früchte empfiehlt 222² 223 Ecke der Schott u. Steinstr., Ar. 78. Der Unterzeichnete, welcher das Konser⸗ vatorium in Sondershausen(unter Leitung des Herrn Professor Karl Schröder) besucht hat, empfieblt sich den geebrten Herr— schaften, sowie Vereinen bei vorkommenden Jestlichkeiten im 5 Violin- und Clavierspiel. Auch erteilt derselbe gründlichen Unterricht in beiden Fächern.(291 Ehr. Hüttenberger, Musiklehrer, Seltersweg 67. 2 7 5 Kleiner Laden in guter Geschäftslage mit oder ohne Wohnung per. Juli zu vermieten. Näheres in der Exped. ds. Bl. Klöppelspitzen aller Art, Stickerei zu Aus⸗ stattungen, seidene Kragen in creme u. schwarz, Taschenkücher mit Klöppelspitze, Decken und Täufer zu jedem Geschenk passend, empfieblt dilligst 395 Frau Schmitt, Wolkengasse 26. 5 1 0* Strebsame Arbeiter mit größerem Bekanntenkreis kön⸗ nen sich in ihren freien Stunden schönen Nebenverdienst erwerben. Adressen an die Exped. d. Ztg. erbeten. 421 Wohnung gesucht zum 1. April oder 1. Mai. Gewünscht werden 3 Stuben, Küche und Keller. Offerten mit Preisangabe an die Exped. der Hess. Landes- zeitung, Ausgabe Gießen, unter 406 IB. IB. 100. Ein Lehrling gesucht. Hermann Vogt, Bäckermeister, 340 Seltersweg. Eine Wohnung, bestehend aus 5 Zim, Aden bezw. mern mit allem Zubehör nebst Pferde- stallung per 1. April anderweitig zu ver mieten.(324 b. Sue Grünbergerstraße 32. 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