b, Herrschaft. „Haushalte , Hause, enmadchen sofort und . Stiasuy, ansgasse. 0 und hoch 8 . Nagenweh n Magen, Ig. — chens. Nr. 12 Gießen, Mittwoch, den 15. Jannar 1896. Ausgabe Gießen. Hessische Landeszeitung. Redaktion: 8 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen.. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. E Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. 2. Kreuzplatz Nr. 4. — 5 Abonnementsbestzlungen auf die „Hessische Landeszeitung“ nehmen unsere sämmtlichen Träger sowie die Expedition Kreuzplatz 4 zu jeder Zeit entgegen. Kein anderes hiesiges oder auswärti— ges Blatt bietet annähernd die Vor— teile der„Hessischen Landeszeitung“, die der Einwohnerschaft von Gießen und Nachbarorten in zwei Ausgaben an jedem Werktag ausgehändigt wird. Preis nur 60 Pfg. monatlich einschließlich Trägerlohn. 5 Lokales und Provinzielles. * Giesien, 14. Jan. Zur Feier der 25jäh⸗ rigen Wiederkehr des Jahrestages der Wieder⸗ aufrichtung des Deutschen Reiches ist folgendes Prog ram m aufgestellt: Samstag, 18. Jauuar, Morgens Weckruf der Regiments⸗ musik, Flaggen der Häuser, Mittags Glocken⸗ läuten, Abends Illumination; Sonntag, 19. Jauuar, Promenade⸗Konzert der Regiments⸗ musik, Nachmittags Festakt und Vorträge der Gießener Männergesangvereine, Abends Kommers. Die Universität begeht diese Feier am Samstag durch einen Festakt am Mittag und Kommers am Abend.— Wie uns von bestunterrichteter Seite mitgeteilt wird, erfolgten die Anmeldungen zur Teilnahme an dem Festakt und dem Festkommers so zahlreich, daß die Teilnehmer⸗ liste schon wenige Stunden nach deren Auslegung, welche heute Vormittag 9 Uhr begann, geschlossen werden mußte. Gießen, 14. Januar. Personen, welche den Anspruch auf Bewilligung einer Invaliden⸗ oder Altersrente erheben, haben diesen An⸗ spruch bei der für ihren Wohnort zuständigen unteren Verwaltungsbehörde(Bürgermeisterei) anzumelden. Der Anmeldung sind die Quittungs⸗ karte sowie die sonstigen zur Begründung des Anspruchs dienenden Beweisstücke beizufügen. Handelt es sich um Bewilligung einer Invaliden⸗ rente, so hat die untere Verwaltungsbehörde die für den Wohnort des Antragstellers zuständigen Getröstet. Skizze von S. Fritz. „Sie, Johann, da schauen Sie sich einmal den Staub an! hier— da— auf dem Apollo“ „Aber Euer Gnaden!“ „Schweigen Sie! Ihre Ausreden kenne ich schon. Aber ich sage Ihnen: wenn das noch ein— mal vorkommt, so sind sie zum Längsten bei mir gewesen. Und jetzt hinaus mit Ihnen!“ Des Herrn Dr. Konrad Lohberg gute Laune hatte schon vor diesem Renkontre einen starken Stoß erlitten; schon im Gasthause hatte sich der Herr Doktor über den Mangel an Phantasie beim Küchen— chef geärgert, der ihm Tag für Tag das nämliche Menn bescheerte.„Traurig genug für Unsereins,“ hatte er im Selbstgespräche vor sich hingebrummt, wenn unsere Behaglichkeit von dem guten Willen solcher Kerle abhängt.“ Mit großen Schritten durchmaß er jetzt das Gebiet seiner vier Pfähle, indem er etwas, dem die Melodie fehlte, vor sich hinpfiff. Dann ver⸗ suchte er eine andere Beruhigung seiner Nerven, er entzündete eine feine Havanna und warf sich in den Fauteuil vor seinem Schreibtische. Helles Licht fiel auf die schwarze Platte; es streifte alle Bücher und allen Krimskrams daselbst und beleuchtete die Photographieen, die in den Ecken standen. Ein Sonnenstrahl aber, indiskreter als die anderen, steuerte geraden Weges auf ein kleines Bild los, das ganz abseits in einem Winkelchen träumte. Es war die Photographie eines liebreizenden Mäd— Das Bildchen hatte sein Recht, hier zu figurieren, bereits vor langen, langen Jahren ein— gebüßt; aber Konrad hatte immer gezögert, es fort— zugeben, nud so stand es noch immer da mit seinen verblassenden Farben und in seinem längst aus der Mode gekommenen Goldrahmen. Vertrauensmänner zu hören und dem Vorstande derjenigen im§ 48 Absatz 2 bezeichneten Kranken— kasse u. s. w., welcher der Antragsteller angehört, Gelegenheit zu geben, sich binnen einer ange— messenen Frist über den Antrag zu äußern. Die untere Verwaltungsbehörde hat den Antrag unter Anschluß der beigebrachten Urkunden und ent⸗ standenen Verhandlungen mit ihrer gutachtlichen Aeußerung dem Vorstande derjenigen Versiche— rungsanstalt zu übersenden, an welche ausweislich der Quittungskarte zuletzt Beiträge entrichtet worden waren. * Gießen, 14. Januar. Wir berichteten kürzlich, daß die Strafkammer einen Kies- grubenbesitzer aus Großen-Linden zu drei Monaten Gefängnis verurteilte. In hächster Zeit wird die Strafkammer abermals über einen solchen Herrn zu Gericht sitzen. Der Fuhrknecht Lautenschläger wurde in einer Sandgrube zu Ober-⸗Roßbach bei Friedberg verschüttet und getötet. Als Ursache wird der dolose Abbau der Grube angegeben. Der Eigentümer wird sich deshalb zu verantworten haben. Es kann den Grubenbesitzern nicht genug empfohlen werden, alle möglichen Schutzvorrichtungen zu treffen. Bei der Verhandlung, welche den Un—⸗ glücksfall in Großen-Linden betraf, rügte der als Sachverständiger vernommene Architekt Stein— Gießen die gefährliche Betriebsweise sämtlicher Gruben in ganz Oberhessen. Er erklärte es für ein Wunder, daß nicht mehr Menschen in diesen Betrieben zu Schaden kämen. Auch wurde in jeder Verhandlung festgestellt, daß die Anordnung einer primitiven Einfriedigung am oberen Rande der Grube die einzige Vorschrift sei, die existiere, um Unglücksfälle bei diesem Gewerbe zu vermeiden. * Gießen, 14. Januar.(Psychiatrische Klinik.) Es wird uns mitgeteilt, daß die psychiatrische Klinik, welche morgen eröffnet wird, hauptsächlich mit nervenkranken Personen belegt werden wird. Ein Asyl für vollständig geistes⸗ umnachtete Personen soll die Klinik nur insofern sein, als dieselben nur vorübergehend dort Auf— nahme finden werden. Die Bezeichnung dieses Instituts als Irrenklinik, wie es im Volksmunde gebräuchlich geworden, ist für dasselbe daher nicht ganz angebracht. * Gießen, 14. Januar. Da auch bei uns die Friedhofsfrage brennend geworden, dürfte die Mittheilung aus Mainz für Gießen Interesse haben:„Der Friedhofsarzt Dr. König⸗Mainz hat der städtischen Verwaltung daselbst einen Vorschlag über eine Abänderung der im Jahre 1881 festgesetzten Begräbnisordnung unterbreitet. Um es ärmeren Leuten zu ermöglichen, mehrere Familienangehörige in einem Grabe beisetzen zu lassen und die allzugroße Ausdehnung des Fried⸗ hofs zu verhindern, schlägt er vor, die Reihen— gräber nicht mehr 1,50 Meter tief anzulegen, sondern eine Tiefe für 2, vielleicht auch 3 Leichen vorzusehen.“ Gießen, 14. Jan. Weit weniger kol⸗ legial als in der hiesigen, scheint es in der Offenbacher Stadtverordnetenversamm— lung herzugehen; dem Organ des Abg. Ul rich, dem„O. A.“ entnehmen wir folgenden, merk— würdigen Bericht:„Die Vorgänge in der jüngsten Stadtverordneten-Versammlung bilden das Tages- gespräch in der Stadt, und durchweg wird das Benehmen des Herrn Oberbürgermeisters bei Ein— führung» der neuen Stadträte getadelt. Er hätte unter allen Umständen darauf bedacht sein müssen, daß für jeden der Herren ein Platz be— legt gewesen wäre und hätte es dann dem Ein⸗ zelnen überlassen müssen, sich eventuell mit anderen zu gruppieren. Statt dessen war nichts geschehen. Keiner der Neugewählten bekam einen Platz zugeteilt, jeder war auf seine Freunde angewiesen, und so kam es, daß Herr Ulrich, der keinen Freund unter den Herren hat,(Ulrich ist der einzige Sozialdemokrat in der Offenbacher Stadtverordneten-Versammlung. Red.) sich erst einen Platz suchen mußte, wobei es dann zu den schon erwähnten Auseinandersetzungen kam. Ulrich erklärte dabei dem Herrn Oberbürger⸗ meister, daß er, falls es an Stühlen fehlen sollte, sich seinen eigenen Stuhl von zu Haus mitbringen werde. Der ganze Auf⸗ tritt eriunert lebhaft an eine Szene aus dem Jahre 1875. Damals hatten wir die Berichter— stattung über die Sitzungen der Stadtverordneten begonnen, was gewissen Herren offenbar recht unangenehm war, denn man gab unserm Berichterstatter kein Licht, sodaß er sich ver— anlaßt sah, eine Stearinkerze mitzu⸗ bringen, um sich Notizen machen zu können. Da sind wir Gießener doch bessere Menschen. * Gießen, 14. Januar. Die Irren⸗ fürsorge ist in Hessen seit jeher eine bessere gewesen wie in Preußen. In⸗ folge des Alexianer-Prozesses kam auch für Preußen der Stein ins Rollen. Und nach der „Köln. Ztg.“ gewinnen die verschiedenen Maß⸗ nahmen, durch welche man in der Provinz Rhein- preußen die öffentliche Irrenfürsorge verbessern will, nach und nach festere Gestalt. Besonders wird darauf hingewiesen, daß man in den rheinpreußischen Irrenanstalten zur Vermehrung der ärzlichen Aufsicht und zur Unterstützung des Direktors neben diesem noch zwei Aerzte, sogen. Abteilungsärzte, definitiv anzustellen beabsichtigt, jedoch nur dann, wenn die betreffende Anstalt mehr als 300 Kranke beherbergt; daß solche Abteilungsärzte in Bezug auf die Sicherstellung des Wohles der Geistes⸗ kranken und die Erziehung des Wartpersonals eine bessere Bürgschaft darbieten, als junge, häufig wechselnde Assistenzärzte, liegt auf der Hand. In weiten Grenzen selbständig in ihrem ärztlichen Thun und Lassen, dabei ver⸗ antwortlich dem Direktor, ermöglichen sie es, dem Direktor selbst die volle Verantwortlichkeit für das gesamte Geschehen und Unterbleiben inner⸗ halb der Anstalt mit Fug und Recht zu unter⸗ schieben. Es ist nun gar Vielen, wie die„D. Z.“ schreibt, gewiß noch unbekannt, daß das Institut dieser Abteilungsärzte schon vor nahezu 40 Jahren in dem Landeshospital Hofheim eingeführt worden ist und auch in der Heppenheimer Anstalt seit deren im Jahre 1866 stattgehabten Eröffnung besteht, obwohl die dortige Anstalt da⸗ mals nicht für 300, sondern nur für 200—250 Kranke bestimmt war. Der zweite und der dritte Arzt der Heppenheimer Anstalt und des Landeshospitals Hofheim sind definitiv angestellte Be⸗ amte, von welchen der eine der Abteilung der männlichen, der andre derjenigen der weiblichen Kranken als selbständig ordinierender Arzt vor⸗ steht. Seit dem Jahre 1889 ist dem zweiten, wie dem dritten Arzt, je ein Assistenzarzt beigegeben und unterstellt worden. Um die be⸗ schriebene Einrichtung des ärztlichen Dienstes der hessischen Landesirrenanstalten noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen und der Wiederkehr seither nicht seltener Mißverständnisse für die Zukunft vorzubeugen, werden die In⸗ haber der Stelle des zweiten Arztes und ebenso die Inhaber der Stelle des dritten Arztes von jetzt ab den Titel„Oberarzt“ führen.— Es freut uns feststellen zu können, daß wir in Hessen seit Jahrzehnten über eine Einrichtung verfügen, die man erst jetzt in Preußen anstrebt. I Staufenberg, 14. Jan. Die Herren Stadtverordneten möchten wir daran er⸗ innern, daß bald mit der Verteilung des umre⸗ gulierten Landes begonnen werden möchte. Schon im vergangenen Herbst sollte die Ver⸗ teilung vorgenommen werden. Allem Anschein nach kommt aber die Saatzeit heran und die Verteilung hat immer noch nicht stattgefunden. Woran liegt denn diese Verzögerung? Es scheint Niemand der Katze die Schelle anhängen zu wollen. h. Darmstadt, 14. Jan. Die Großh. Re⸗ gierung beabsichtigt laut Bericht des Finanzaus⸗ schusses über den Antrag Euler(die Notlage des Winzerstandes im Kreise Bensheim betr.)„baldthunlichst durch den Direktor der Großh. Wein- und Obstbauschule zu Oppenheim eine Untersuchung über die Lage und über die Ursachen des Rückganges des Kleinwinzer⸗ standes an der Bergstraße vornehmen zu lassen. Von dem Ergebnisse dieser Untersuchung wird „Suschen:“ rief Konrad schwermütig aus, indem er dem Porträt einen zärtlichen Blick zu— warf,„ach, wie glücklich könnten wir jetzt sein, wenn das Schicksal uns gegönnt hätte, einander auzugehören!“ Und seine Gedanken spannen sich weiter fort: „Statt als einsamer Spatz zu trauern, dürfte ich jetzt Dich, reizendes Weibchen, auf den Knieen schaukelu und Dein goldblondes Köpfchen an meine Schulter lehnen. Ach, mit tausend Küssen auf Deine rosigen Lippen würde ich Dir täglich für diesen Genuß danken.“ „Und zu unseren Füßen würden jetzt unsere zwei Kinder sitzen— ja, nur zwei, ein Knabe und Mädchen— ich bin ein Anhänger des fran— zösischen Zwei⸗Kinder-Systems. Diese entzückenden Geschöpfe würden sich mit Bilderbüchern— oder mit einem Geduldspiele— beschäftigen; denn selbst— verständlich wären es wohlerzogene Kinder, denen die Mutter eingeschärft, daß ich für lärmende Spiele nicht eingenommen bin. Der Junge würde nach mir Konrad heißen und mir auch ähnlich sehen. Schön wäre er dadurch leider nicht; aber das macht nichts — Knaben brauchen nicht schön, sondern nur klug zu sein, und dafür, daß er das werde, hätte ich schon Sorge getragen. Schön, aber wunderschön wäre unser kleines Suschen ausgefallen; denn die hätte nach Dir heißen und Dir ähnlich sehen müssen. Die Ausbildung dieser kleinen Fee wäre selbstverständlich Dir allein überlassen worden; ach, wie hätte ich auch einer solchen Mutter ein Wort in die Erziehung dreinreden mögen!“ „Zerstörter Traum! Und weshalb zerstört? Weil Dein Herr Papa, dieser verkörperte Zahlenmensch der Anschauung war, daß zwischen meinem da— maligen Einkommen und seinem Geldsacke kein rich— tiges Verhältnis bestehe. Und deshalb hat dieser Elende drei Monate später Dich Aermste mit all Deinem berückenden Zugehör einem Mehrbietenden zugeschlagen— einem Menschen, der so prosaisch ist, in Lübeck zu hausen!“ „Deine Familie hat mit Dir unser liebes Wien verlassen, jede Verbindung zwischen uns war aufge— hoben, und ich Uuglückseliger weiß heute nicht ein Mal, ob Du, Lichtgestalt meiner Träume, noch auf Erden wandelst. Mir blieb von Dir nichts zurück als dies Bild und die Erinnerung!“ Dr. Lohberg eutfachte bei diesem Monolog seine Cigarre zu immer größerer Thätigkeit, ein Rauch— ringlein jagte das andere, in düsteren wunderlichen Runen zogen die blauen Wolken durch das Gemach, und düster waren die Gedanken, die sie begleiteten. Konrad litt gar oft unter solcher Stimmung; denn sie meldete sich von Jahr zu Jahr häufiger und war stets von dergleichen unfruchtbaren Phan— tasien begleitet. Während der Wintersaison wurde der Aufall leichter überwunden; denn da ließ ihn der Besuch bei einer schönen Frau, die ihn mit koketten Augen in ihrem Boudoir empfing, oder ein Abend im Klub, wo einer seiner Freunde nach dem anderen Histörchen von betrogenen Ehegatten auf— tischte, den Kummer über sein Hagestolzentum ver— gessen. Erschien aber die Krise zu einer Zeit, während welcher die Causeusen der Boudoirs und die Fauteuils im Klub mit blauen Staubkappen überzogen waren, dann ging der Heilungsprozeß viel langsamer vor sich. Schließlich, wenn seine Tröster und Trösterinnen sich nach allen Windrich— tungen zerstreut hatten, konnte auch Konrad nichts Klügeres thun, als sein Bündel schnüren. Wenn auch nichts Anderes, hatte er mit der Reise doch immer eines erreicht: eine Spanne Zeit war tot— geschlagen. So entschloß sich denn Lohberg auch diesmal, zu wandern, wenn er auch noch nicht wußte, wohin. Dieses Detail war ihm ja so jämmerlich gleichgiltig; er machte gewöhnlich seine Reisen plan⸗ und ziellos und hielt bald da, bald dorten Rast. Auf dem Bahnhof angelangt, hatte er sich für die Schweiz entschieden. Die Gesellschaft, die sein Koupee teilte, trug nicht dazu bei, seine Stimmung zu verbessern. Es waren Touristen, die jeden Flecken Landes, durch welchen sie zogen, bis auf das J⸗Tüpfelchen studieren und erklären mußten. Was aber kümmerte es in seiner gegenwärtigen Stim⸗ mung unseren Freund, ob der Weg hier steigt und dorten fällt, ob hier die Trümmer einer Burg er— scheinen oder dort die Spitze eines Gletschers! Er warf nur selten einen Blick durch das Fenster; hatte er ja Aehnliches schon so oft gesehen und wohl tausendmal schöner! Von der Bahn ging es auf das Schiff und aus dem Schiff wieder zur Bahn. Am Vierwaldstätter See schlug unser Freund sein Quartier auf. Die Nachmittagssonne brannte heiß hernieder, als er zum ersten Male aus der Thüre seines Hotels trat. Auf dem geräumigen Platze vor demselben spielten zwei kleine Mädchen— nein, sie spielten nicht, sie lärmten und balgten sich. Eben hatte das ältere der Beiden dem jüngeren einen derben Rippenstoß versetzt. „Suschen, wenn Du nicht Frieden giebst, werde ich Nama rufen,“ schrie die Geschlagene, Thränen im Auge. „Keckheit,“ brummte Konrad vor sich hin, „dieses bösartige Ding trägt denselben Namen, den meine holde Frau, mein süßes Töchterchen führen,— pardon, geführt hätten.“ (Schluß folgt.) 1 1 es abhängen, ob und welche Maßregeln seitens der Regierung zur Hebung der Lage der klein⸗ bäuerlicheu Winzer an der Bergstraße ins Auge zu fassen sein werden.“— Die seither in Worms abgehaltenen Reblaus kurse werden fortan an der Wein⸗ und Obstbaumschule zu Oppenheim abgehalten werden. Die Termine der beiden diesjährigen Kurse sind: 9. bis 13. und 23. bis 29. März. h. Darmstadt, 14. Jan. Der Bericht des ersten Ausschusses der Zweiten Kammer über den Antrag des Abgeordneten Dr. Vogt, staatliche Unterstützung solcher Teilneh- mer an den letzten deutschen Kriegen, welche erwerbsunfähig und bedürftig, einen rechtlichen Anspruch auf den Invalidenfonds ꝛc. nicht zu erheben in der Lage sind, betreffend— Berichterstatter Abgeordneter Bergsträßer— gipfelt in dem Antrage, die Kammer wolle Großherzogliche Regierung ersuchen, die bei den verschiedenen Kreisverwalkungen liegenden Kapi⸗ talien in einen Fonds einzusammeln und all⸗ jährlich dessen Zinsen an bedürftige Ve⸗ teranen zur Verteilung bringen und damit den Antrag des Abgeordneten Vogt für erle⸗ digt erklären.— Der Bericht des vierten Aus⸗ schusses über den Antrag der Abgeordneten Dr. Schröder und Genossen, das Submissions⸗ wesen bei Vergebung staatlicher Ar⸗ beiten betreffend— Berichterstatter Abgeord— neter Euler— kommt zu dem Autrage, an Großherzogliche Regierung das Ersuchen zu richten, die genaue Durchführung der hin⸗ sichtlich des Verdingungswesens neuerdings er— lassenen Bestimmungen auf das sorgfältigste zu überwachen. h. Darmstadt, 14. Januar. In einem Ansinnen des Großherzogl. Ministeriums der Finanzen an die Zweite Kammer der Stände ird ausgeführt: Ueber den Betrieb der beiden aatlichen Nebenbahnen Bickenbach—See⸗ heim und Weinheim— Fürth ist mit Genehmigung der mitbeteiligten Regierungen der(auf der Kanzlei der Zweiten Kammer zur Einsicht offen⸗ liegende) Vertrag mit der Main-Neckar-Bahn⸗ Verwaltung abgeschlossen worden. Da beide Bahnen an die Main⸗Neckar⸗Bahn anschließen, so konnte, wie bei der Nebenbahn Eberstadt.— Pfungstadt, wohl nur die Uebertragung der Be⸗ kommen, wenn man nicht die Einsetzung einer besonderen Behörde für den Betrieb der staat⸗ lichen Nebenbahnen ins Auge fassen wollte. Dieser Ausweg hätte jedoch erst bei weiterer Ausdehnung des Nebenbahnnetzes in Starken— burg und Rheinhessen in Betracht kommen können, da hierbei ein zu dem kleinen Betriebe nicht im Verhältnis stehender Kostenaufwand nicht zu ver⸗ meiden gewesen wäre. Um indessen einer anderen Lösung der Frage nicht vorzugreifen und um die bei dem Betrieb gemachten Erfahrungen demnächst verwerten zu können, ist der Vertrag nur mit Wirkung bis Ende 1896 abgeschlossen worden. Da die Betriebseröffnung anfangs Juli d. J. erfolgen sollte, war es nicht möglich, vor Abschluß des Vertrags die in Artikel 2 des Gesetzes vom 15. November 1890, die Herstellung von Neben⸗ bahnen betreffend, vorbehaltene landständische Genehmigung zu erwirken. ch. Offenbach, 14. Jan. Das Dienst⸗ mädchen eines hiesigen Bäckermeisters, welches seit einigen Tagen verschwunden ist, wurde am Freitag in der Nähe von Mühlheim von Fischern todt aufgefunden. Das Mädchen stammt aus einer achtbaren Familie, und soll verschmähte Liebe das Motiv der That sein.— Am Samstag Morgen verunglückte in der Oehler'schen Fabrik ein Arbeiter durch heiße Dämpfe, wobei namentlich die Beine stark verbrüht wurden. Das Unglück wurde durch die Oeffnung eines Ventils herbeigeführt.— Gestern Morgen kam ein Arbeiter in der Cement⸗ fabrik mit dem einen Arm in eine Maschine und trug eine gräßliche Verletzung davon.— Eine etwas„angesäuselte“ Friseuse schlug am Samstag Morgen in der Bleichstraße zwei Korridorscheiben im Werte von 8 Mark ein. i. Mainz, 12. Jan. In dem Gold⸗ und Silberwaarengeschäft der Firma Riva wurde heute Nacht ein frecher Einbruch verübt; der Einbrecher schob den vor dem Schaufenster be— findlichen Rollladen zurück, zertrümmerte das Schaufenster und raubte aus dem Laden für etwa 1000 Mark an Ringen und sonstigen Schmucksachen. Letzte Telegramme. Hd. München, 14. Jan. Laut Komman⸗ danturbefesl wurde den Mannschaften das An⸗ zieren in öffentlichen Gastlokalen aufs neue eingeschärft. Gleichzeitig wurde bekannt gemacht, daß eine Erlaubnis über Mitternacht hinaus nicht mehr erteilt wird. Wer trotzdem länger ausbleibt, wird mit fünf Tagen Arrest bestraft. Ferner wurde über 15 Wirtschaften, von denen anzunehmen ist, daß in denselben dem Militär von dem Zivil-Publikum die gehörige Achtung nicht entgegengebracht wird, das Militär⸗ Verbot verhängt. Die Aufregung unter den hiesigen Wirten und Restaurateuren ist infolge dieser Maßnahmen eine sehr große. Hd. Rom, 14. Januar. Das Dekret, durch welches die Kammer bis auf weiteres vertagt wird, hat in politischen Kreisen einen großen Eindruck gemacht. Man verhehlt sich nicht, daß die Opposition diesen Akt als einen willkürlichen bezeichnen wird, umsomehr, als die Blätter mit⸗ geteilt hatten, Crispi werde mit dieser Maßregel im Ministerrat auf große Schwierigkeiten stoßen. Man glaubt übrigens nicht, daß die Regierung lange ohne die Kammer die für Afrika nötigen Maßregeln treffen kann. Hd. Rom, 14. Jan. Der russische Gesandte beim Vatikan, ist nach Petersburg abgereist, um im Auftrage des Papstes das Ceremoniell für die Krönungsfeierlichkeiten mit Rücksicht auf den Vatikan anzuordnen. Hd. Paris, 14. Jan. Im Justizpalast zirkuliren absonderliche Gerüchte. Man glaubt zu wissen, daß neue sensationelle Verhaftungen bevorstehen, bei denen es sich nicht nur um Jour⸗ ualisten, sondern auch um höhere Persönlichkeiten handelt, die der Magistratur nahe stehen. Der Jour spricht von der Verhaftung einer Magistrats⸗ person, die nach Aufhebung des gerichtlichen Urteils über Lebaudy von demselben eine Million Franks erhalten haben soll. Auch ein General soll kompromittiert sein. Hd. London, 14. Jan. Aus Shanghai wird gemeldet, eiu Dekret des Kaisers von China kündige die Gefangennahme des Führers der muhamedanischen Rebellen und dessen Sohnes, sowie die Verhaftung von 100 Häuptlingen an. Hd. London, 14. Januar. Wie verlautet, haben die seit Langem wegen der Landung italienischer Truppen in Zeilah zwischen der italienischen und englischen Regierung schwebenden führt, den weiter nach Afrika gehenden Truppen ist also die Aa weh in Zeilah englischerseits ge⸗ stattet, wodurch denselben Operationen in Harrar möglich werden. Zur Beachtung. Die„Hessische Landes⸗Zeitung, 4 Ausgabe sammtliche Holzversteigerungen und Submissionen der Provinz Oberhessen(Kreise Gießen, Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Lau- terbach und Schotten) und des Kreises Wetzlar veröffentlichen Die Holzversteigerungen und Submissionen der Kreise Biedenkopf, Marburg, Kirchhain, Ziegenhain, Homberg und Frankenberg finden unsere Leser Gießen“ wird regelmäßig dagegen in der Marburger Ausgabe der„Hessischen Landes⸗Zeitung“. Die„Hessische Landes⸗Zeitung“ bringt diese wichtigen Bekanntmachungen also in einer Vollständigkeit, wie sie kein anderes hiesiges oder auswärtiges Blatt zu bieten vermag. Die amtl. Bekanntmachungen der Stadt und des Kreisamts Gießen werden ebenfalls in der„Hessischen Landes⸗ Zeitung, Ausgabe Gießen“ regelmäßig zu finden sein. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. triebsleitung an diese Verwaltung in Frage treten vor Offizieren und Unteroffi⸗ Unterhandlungen zu einer Verständigung ge⸗ Bekanntmachung. Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft beabsichtigt in diesem Jahre eine Ausstellung in Stuttgart zu veranstalten. Von Seiten der Großh. Regierung werden Mittel zur Preisverteilung, sowie auch zur Uebernahme eines Teils der Kosten der Beschickung der Ausstellung mit Tieren zur Verfügung gestellt werden. Nach Mitteilung des Herrn Präsidenten des landwirtschaftlichen Vereins für die Prop inz Oberhessen hat jedoch eine Vorbesichtigung der ausgestellt werdenden Tiere stattzufinden Die Herren Viehzüchter des Kreises, welche sich mit ihrem Zuchtvieh an dieser Aus⸗ stellung zu beteiligen gedenken, werden ersucht, ihre Anmeldungen bis zum 10. Februar l. J. bei dem Unterzeichneten einzureichen. Gießen, den 10. Jauuar 1896 Der Direktor des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Carl Jost. Die Holzversteigerungen vom 8. und 10. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg sind genehmigt. scheine köunen vom 23. d. Mis. an bei Großh. Renkamt Gießen bezogen werden. weisung des Holzes erfolgt Freitag, den 21. d. Mts,, Vormittags 8 Uhr. . 2 Holzversteigerungen. Gießen.(Stadtwald). Distrikte Neuheege und Tanne. 207 Fichten⸗ und Kiefern- stämme mit 88,10 fm, 353 rm Nadel⸗Scheitholz, 278 rm Nadel-Knüppelholz, 121 xm Nadel- Stockholz, 6450 Wellen Nadel-⸗Reisig. Montag, den 20. Januar 1896, Vorm. 9½ Uhr. Die Zusammenkunft ist in der Grünbergerstraße am Bahnwäcter haus. Oberförsterei Krofdorf. Schutzbezirk Krofdorf. Distr. 14b und 15(Kreuzschläge): Eiche: Irm Knüppel, 3 rm Stockholz, 25 rm Reiser Buche: 580 rm Scheit, 108 rm Knüppel, 101 rm Stockholz. 821 rm Reiser. Distr. 17b und 20a(Buchwald): Eiche: 20 xm Reiser. Buche: 96 xm Scheit, 30 rm Knilppel 619 rm Reiser. Distr. 21b und 22d(Kübbett): Eiche: 6 rm Scheit, 12 rm Knüppel, 4 rm Stockholz. 920 rm Reiser. Buche: 10 rm Reiser. Weich⸗ holz: 5 rm Reiser. Nadelbolz: 3 rm Kulppel, 35 rm Stockholz, 400 rm Reiser. Freitag, den 31. d. Mts., Vorm. 10 Uhr. Zusammenkunft Freund'sches Gasthaus zu Krofdorf. Burg⸗Gräfenrode.(Gemeindewald). Distrikt Hochholz. 52 rm Buchen⸗Scheiter, 16 rm Eichen⸗Scheiter, 41m Kirschen⸗Scheiter, 58 xm Kiefern⸗Scheiter, 92 rm Buchen-Knüppel, 14 rm Eichen⸗Knilppel, 4 rm Birken-Knüppel, 96 rm Kiefern Knüppel, 2700 Buchen-Wellen, 400 Eichen⸗Wellen, 2300 Kiefern⸗Wellen, 34 rm Buchenstöcke, 12 1m Eichenstöcke, 38 1m Kiefern- stöcke, 22 Eichenstämme mit 6,61 tm Inhalt, 22 Buchenstämme mit 4,98 fm Inhalt, 15 Fichten stämme mit 4,43 fin Inhalt, 17 Fichten⸗Derbstangen mit 1.52 fm Inhalt. Dienstag, den 21. Januar, Vorm. 10 Uhr. Zusammenkunft ist im Walde auf dem Wege zwischen Groß-Karben und Kaichen. Verdingung. Es sollen 10000 ehm gesiebter Kies zusammen oder geteilt vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen sind gegen post- und gebührenfreie Einsendung von 0,50 Mark durch die Eisenbahn⸗Betriebs⸗Inspektion 2 in Frankfunt a. M. zu beziehen, bezw. in unserm Amtsgebäude, Poststraße 6, Zimmer 26, einzusehen. Die Eröffnung der geschlossenen, gebührenfrei, mit der entsprechenden Aufschrift an uns einzureichenden Angebote erfolgt am 22. Januar 1896, Vormittags 11 Uhr. Zuschlagsfrist 8 Jagdverpachtungen. Allendorf a. d. Lumda. Dienstag, den 21. Januar l. J. Vormittags 10 Uhr, wird die Jagd der Gemarkung auf die Dauer von 6 Jahren unter den bei der Versteigerung Die Abfuhr⸗ Die Ueber⸗ bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in zwei Abteilungen, auf dem Rathaus daselbst öffent- lich verpachtet. 5 Das Jagdrecht im Lützellindener Markwald, Gemarkung Großen-Linden, Oberförsterei Schiffenberg, wird Donnerstag, den 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, D anschließend an die Verpachtung der Domanial-Jagden— in der Brauerei Röhrle zu Gießen öffentlich verpachtet werden. N* Submissionen. Die Füllung des Eiskellers der chirurg.-ophthalm, Univ.⸗Klinik soll aus dem Wege der Submisston vergeben werden. Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 15. d Mis, Vormittags 12 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Die Bedingungen liegen auf letzterem offen. Die Zuschlagsfrist beträgt 1 Tag. feinst. Tafelhonig, prä⸗ Honig Tausende und aber Tausendle 0 miirt, versendet die 10 von Wäscherinnen gebrauchen heute nur Pfd.⸗Dose zu 6 ½ Mk. franko. Garantie, Luhn's unfrank. Zurücknahme nicht konvenir. Salmiak⸗Terpentin-Kernseife Sendung. Steinkamp, Großimkereien, für die feinste bunte und wollene Wäsche. Cloppenburg, Oldenburg. Farben halten! Stoff bleibt weich! garantiert reinen, nur Städt. Schlachthaus Freibank. Heute Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 5 Pf. Pa. Sauerkraut. p. Pf. 10 O, „ Speise- und Salat- Kartoffeln, Alle Arten Gemüse in grosser Auswahl zum billigsten Tagespreisse. J. Hankel. Schlossgasse 6. Gut möblirtes Limmer mit Kabinet für sofort oder später zu vermieten. 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Herrmann, Seltersweg 33. besseres Fest-FPlogfamm Feier der fünfundzwanzigsten Wiederkehr des Jahres- tages der Kaiser- Proklamation in Versailles, des Gedenk- tages der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches. Samstag, den 18. und Sonntag, den 19. Januar: Beflaggung der Stadt. Samstag, den 18. Januar, Morgens 7½ Uhr: Weckruf der Re- gimentskapelle; Mittags 12—12½ Uhr: Glockengeläute; Abends 7% Uhr: Illumination der Stadt. Sonntag: den 19. Januar, Mittags 11½ 12 ½ Uhr(bei günstiger Witterung): Militär-Konzert auf der Südanlage, zunächst der Goethestrasse; Nachmittags 4 Uhr: Festakt in Steins Garten; Abends 7% Uhr: Festkommers ebenda. Die Einwohnerschaft Giessens laden wir hierdurch ein, an diesen Veranstaltungen regen Anteil zu nehmen, insbesondere auch durch Be- flaggung und Illumination aller Häuser die Feier zu verherrlichen und damit auch äusserlich den Gefühlen des Dankes und der Freude Aus- druck zu geben, mit welchen an diesen Tagen— wie im ganzen glück- lich geeinten Deutschland, so auch in unserem Giessen— man der grossen Errungenschaft des Jahres 1870%1 einmütig gedenkt. Giessen, den 10. Januar 1896. Der Fest-Ausschuss. beoölg Loch Baumaeger und Opt Giessen, Neue Bäue 5 nächst dem Kaiserhof, empfiehlt: goldne Herren-Remontolr-Uhren von 50 Mark an, goldne Damen-Remontoir-Uhren von 28 Mark an, silberne Herren- und Damen-Uhren ven 12 Mark an, Nickel-Remontoir-Uhren sowie Schlüssel-Uhren von 10 Mark an, Wecker, in allen Lagen gehend, von 3 Mark an, Regulateure mit Schlagwerk von 11 Mark an. Reelle Bedlenung. Zweijährige Garantie. Reparaturen gut und billig. Brillen, Pincenez. Barometer. 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