brunse e. b für mil. ach Verlauf u des lau — 1g ordneten. ags 3 Uh, ö nittags ö Uhr. nafums und rlaubnis zu hesttaße. rechten Winkel aße. 9677. use der Stobt⸗ täume. beanten; hier; chalt. bett. Entnahme ien von einer breite. hule, hier Ge⸗ —— f dem heutigen 080, Hühner⸗ 8, Käsematte 3, Tauben per Paas nen 1.301,70, 46—54, Ochsen⸗ 68, Schweine⸗ melfleisch 60 70 ein per Zentue fg. „ Verantw. Re⸗ on E. Ottuau, zu baben. Berathung. um Beschleunigung der nothwendigen Ermittelungen und Fragen gewünscht hätte. rf, Mane das Landwirthschafts- und Gewerbewesen erfordern inten⸗ Gießen, Donnerstag, den 13. Febrnar 1896. Ausgabe Gießen. adeszeikung. Redaktion: 8. Kreuzplatz Nr. 4. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. N Expedition: 50 Kreuzplatz Nr. 4. 3 Hessischer Landtag. Zweite Kammer. Darmstadt, 11. Februar. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer standen die bekannten Anträge auf Erbauung von Neben- bahnen von der Oppenheimer Fahrt nach Darmstadt, resp. von der Oppenheimer Fahrt nach Groß-Gerau zur Der Finanzausschuß beantragt, die Regierung um Schritte bei der Gemeinde zur Förderung des Bahn— bau's(Geländeverwerthung) zu ersuchen. Hechler, Bergsträßer und Dr. Schröder empfehlen die Linien, ersterer unter besonderer Hervorhebung der leichten Aus— führbarkeit und Billigkeit des Baues gegenüber anderen bereits bewilligten und unrentablen Bahnlinien. Römer konstatiert das große Interesse, das in der Mitte Rheinhessens für eine gute Verbindung mit der Provinz Starkenburg und namentlich mit der Residenz besteht. Er sowohl wie Osann und Wolfskehl em— pfehlen den Ausschußantrag, ebenso Metz(Darmstadt), obgleich er ein langsameres Tempo in den Nebenbahn— Politische Gründe und die Lage Darmstadts sind für ihn gleichfalls maßgebend. Haas (Offenbach) empfiehlt, noch Projekte für beide Linien vor— zulegen, worauf der Antrag des Finanzausschusses ein— stimmig angenommen wird.— Der Bürgermeister von Oppenheim hat ein Gesuch um Herstellung einer Nebenbahn von Nierstein, Oppenheim über Dorn-Dürkheim nach Odernheim eingereicht. Die Mehrheit des Finanz-Aus⸗ schusses empfiehlt Ablehnung, Schröder empfahl Vorer— hebungen. Es handelte sich um den Anschluß eines kleinen, aber sehr wohlhabenden und steuerkräftigen Bezirkes an den Bahnverkehr. Der Ausschußantrag wird angenommen. e Das Gesuch der hessischen Mitglieder des deutschen Kriegs- und Frieden-Invalidenverbandes um Steuerbefreiung und Pensions-Erhöhung wurde inn ersten Punkt für erledigt erklärt, im zweiten der Re—⸗ gierung zur Berücksichtigung empfohlen. Die Rechnungs— beamten der ober hessischen Bahnen erstreben durch ein Gesuch Gleichstellung mit den übrigen Rechnungs⸗ beamten des Landes Nach dem Ausschußantrag beschließt die Kammer Befürwortung des Gesuches. Auf Antrag der Abgg. Haas(Offenbach) und Metz(Darmstadt) wegen Abänderung des Art. 14 des Dammbaugesetzes vom 14. Juni 1887 wurde Aufhebung des Artikels beschlossen. Bei der Berathung des Antrages Osann auf Reor— ganisation der höheren Staatsbehörden gab der Antragsteller einen geschichtlichen Rückblick über die heutige Organisation. Inzwischen hat sich eine vollstän⸗ dige Umwälzung vollzogen. Die Versumpfung, in der sich umser Bauwesen befand, ist gehoben. Seit Anfang der 8er Jahre hat sich das Eisenbahnwesen enorm entwickelt, m Steuerwesen vollziehen sich gewaltige Reformen und suere Berücksichtigung als früher. Es würde den Ver- hlaltnissen Hessens entsprechen, nur einen verantwortlichen Minister an der Spitze zu haben, der durch Abtrennung des Bau⸗, Steuer⸗ und Eisenbahnwesens ꝛc. durch einen, Ministerialdirektor entlastet würde. Staatsminister Finger: der Antrag sei der Regierung sympathisch und erwünscht, g sich die Arbeiten seit 12 Jahren bedeutend vermehrten umd die Thätigkeit einzelner Zweige der Verwaltung eine so intensive geworden sei, daß eine Vermehrung der ver— alitwortlichen Kräfte durchaus nöthig ist. Die Regierung htte nur das Bedenken, ob der richtige Augenblick der Organisation bereits gekommen sei. Verschiedene Dinge then unterwegs, es werde sich in aller Kürze enticheiden, ob das bürgerliche Gesetzbuch zu Stande komme oder nicht; komme es zu Stande, so werde die Gesetzgebungs⸗ maschine in den einzelnen Staaten in ganz außerordent— iche Thätigkeit gesetzt werden müssen. Die Debatte schloß mit der einstimmigen Annahme des Antrages des Finanzausschusses, welcher, dem Antrag Osann Folge gebend, das Staatsministerium ersucht, die Frage der Neuorganisation der höheren Staatsbehörden zu erwägen und eine Kommission zur Berathung darüber zu berufen. 7 2 0 4 1 15 Lokales und Provinzielles. *Gleßen, 12. Februar. Von der hiesigen Staatsauwaltschaft werden steckbrieflich ver— folgt: Schlosser Heinrich Christ aus Ober⸗ Zwehren wegen Diebstahls und Kaufmann Karl Lamm aus Homberg a. d. Ohm wegen betrügerischen Bankerotts. * Gießen, 12. Febr. Die Firma Kauf⸗ maun und Comp. beabsichtigt ihr Fabrik-Eta⸗ blissement nach dem Schiffenbergerweg zu ver— legen. Die Firma wird dort ein der Neuzeit entsprechendes Fabrikgebäude erbauen, und sind die Pläne hierzu bereits der bezüglichen Behörde eingerreicht. * Gießen, 12. Februar. Gießen wird um eine Sehenswürdigkeit ärmer. Wir hören, daß der Schwan'sche Tierpark hinter der Pulver— mühle verkauft werden soll und daß mehrere Reflektanten von außerhalb dafür da sind. Gießen, 12. Februar.(Strafkammer.) Die gestrige Verhandlung gegen den am 6. April 1878 geborenen Hausburschen Ludwig Koch von Lich, zuletzt in Gießen, wegen Verbrechens aus § 176, Abs. III d. R.⸗St.⸗G. endete mit der Freisprechung des Angeklagten, trotzdem der Staatsanwalt für schuldig plaidiert hatte, mil⸗ dernde Umstände für vorliegend annahm und 9 Monate Gefängnis beantragt hatte. Der Freigesprochene hat lange Zeit in Unter⸗ suchungshaft gesessen. Die Verhandlung war nicht öffentlich. * Gießen, 11. Februar. Die ordentliche Geueralversammlung des Krieger⸗ Vereins Gießen am 11. d. M. abends im Vereinslokal, Restaurant Feidel, war sehr zahlreich besucht und nahm einen recht kamerad— schaftlichen Verlauf. Der seitherige 1. Vor⸗ sitzende, Präsident Mayer, eröffnete um 9 Uhr die Generalversammlung, gedachte des vergangenen Jahres, auf welches der Kriegerverein mit Stolz zurückblicken könne, brachte dann ein Hurra Sr. Majestät dem deutschen Kaiser, sowie Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog, wozu die Anwesenden kräftig einstimmten. Nachdem der Schriftführer und Kassierer ihre Jahresberichte vorgelesen und diese nicht beanstandet wurden, schritt man zur Vorstandswahl. Es wurden folgende Herren in den Vorstand gewählt: Postsekretär i. P. Mayer als 1. Vorsitzender, Wilh. Grüneberg, Werk— meister, als 2. Vorsitzender, weiter die Herren Eberh. Dort, K. Möbus, J. Ochs, H. Förtsch, J. Heß, H. Bommersheim, J. Klein, Joh. Schäfer, G. Merkel, J. Schad, J. Klingelhöfer, E. Pistor, P. Geisel, L. W. Treber. Die Ge— wählten nahmen sämtlich die auf sie gefallene Wahl an. Der wiedergewählte 1. Vorsitzende brachte auf den Verein, demselben ein weiteres Blühen und Gedeihen wünschend, ein Hoch aus. Später trennten sich die Kameraden mit dem Bewußtsein, ihre Pflicht voll und ganz heute gethan zu haben. Auch wir wünschen dem Kriegerverein Gießen ein weiteres Blühen und Gedelßen. Preis der Auzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. Gießen, 12. Februar. Das Wörtchen „Sport“ ist dem deutschen Volke noch immer nicht recht geläufig, ja, viele von uns verbinden damit ganz falsche Begriffe. Ist ein waghalsiger Bergfex bei irgend einer tollkühnen Kletterpartie abgestürzt und hat seinen Frevelmut mit dem Tode gebüßt, so ist natürlich nur der böse„Sport“ daran schuld; der„Sport“ verleitet brave Fa— milienväter, ihr bischen Hab und Gut auf der Rennbahn zu verwetten, er verführt leichtsinnige Jünglinge, sei es hoch zu Roß oder Rad, als Ruderkünstler oder Schnellläufer, zu Kraft⸗ leistungen, die sie auf ein frühzeitiges Kranken— bett werfen und in der Blüte der Jahre dahin— siechen lassen. In Wahrheit hat der Sport mit solchen Extravaganzen nichts zu thun. Er kräf tigt, wenn er mit Maß und Vernunft geübt wird, Körper und Geist, und seine Pflege sollte daher von allen verständigen Pädagogen aufs eifrigste gefördert werden. Die Gesundheit, Er— ziehung und Ausbildung der deutschen Jugend würde nur gewinnen, wenn Eltern und Lehrer so früh wie möglich die Lust und Liebe zum Sport in ihr weckten. Turnen, Fechten, Schwim⸗ men, Rudern, Reiten und Eislaufen stählen den Leib, machen ihn geschmeidig und schützen ihn besser gegen Krankheit als alle kostspieligen Arzeneien sämtlicher Apotheken der Welt. Auch die Freude am Segeln und Wandern, an Jagd und Fischerei, am Ballspiel und ähnlichen schönen Dingen hat noch niemandem Schaden gebracht. Nur muß nicht der Ehrgeiz, es allen übrigen an Schnelle, Kraft und Gewandtheit zuvorzuthun, die ausschließliche Triebfeder der Sportübung sein. Auch thut man nicht gut, sich lediglich einem bestimmten Sport zu widmen, sondern man strebe danach, auf mehreren Gebieten heimisch zu werden. Man sei nicht nur Reiter oder Rad⸗ fahrer, Schwimmer oder Ruderer, Turner oder Schütze, man versuche vielmehr, in allen diesen Sportzweigen eine gewisse Fertigkeit zu erlangen. Wie langsam hat sich bei uns zu Lande die zukunftsreichste aller modernen Sportarten, die Radfahrkunst, eingebürgert! Welche Hindernisse haben kleinliche Geister, ja sogar die hochwohl— weisen Behörden, dem fröhlichen Radler bereitet, bis er endlich siegreich aus tausend Aufechtungen hervorging! * Köddingen,(Vogelsberg), 11. Februar. Der hiesige Schweinehändler Rühl begab sich in der vorigen Woche mit seinem Wagen, auf dem sich außer ihm noch sein erwachsener Sohn befand, auf den Weg nach Zeilbach. In der Nähe dieses Dorfes scheute plötzlich das Pferd und ging durch. Während der Sohn auf dem Wagen blieb, versuchte der Vater hinten abzu— springen. Hierbei stürzte er mit dem Kopfe zu Boden und erlitt eine Gehirnerschütte— rung. In einer Chaise wurde der Schwer ver— letzte nach Hause gebracht. Das durchgegangene Pferd rannte mit dem Wagen in eine Hofreite zu Zeilbach, wo mau es bändigte. Weder das Pferd, noch der auf dem Wagen gebliebene Sohn hatten Schaden genommen. D. Z. Bensheim, 11. Febr. Ein aber⸗ maliger Fleischabschlag wurde heute hier be— kannt gemacht. Danach kostet nun das Pfund Schweinefleisch 46 Pfg., Leber- und Bratwurst Schwartemagen und Fleischwurst 60 und Nieren- fett gar 30 Pfg. Trotzdem bringen die Land⸗ wirte ihre Tiere zu gleichen Preisen zum Aushieb. i. Mainz, 11. Febr. Eine kleine Gas⸗ explosion fand im städt. Gaswerk dadurch statt, daß ein schweres Gegengewicht auf den Deckel eines sog. Umlaufregulators fiel und diesen eindrückte. Dadurch entströmte Gas, welches durch die an dem Motor brennende Gas—⸗ flamme entzündet wurde. Von der Explosion zersprang eine Anzahl Glasscheiben im Maschinen⸗ raum. Unfall. Gestern Abend kurz nach 6 Uhr wollte der nach Karlsruhe versetzte Schaff⸗ ner der Dampfstraßenbahn Weber während der Vorbeifahrt an der Wagenhalle in der Rähe des Friedhofs von seinen dort beschäftigten Kame⸗ raden Abschied nehmen und lief eine Strecke neben dem Zuge her. Beim Wiederaufspringen glitt er ab, kam zu Fall und erlitt durch den nachfolgenden Wagen schwere Beschädigungen am rechten Fuß, der rechten Hand und am Kopfe. Der nach dem Spital verbrachte Verletzte ist Familienvater.— Herr Leopold Müller, der frühere Kapellmeister der 87er, ist schwer erkrankt. Müller war s. Z. der beliebteste Ka⸗ pellmeister in Mainz. Mainz, 11. Februar. Auf Einladung des Finanzministers Weber hatte Oberbürger⸗ meister Dr. Gaßner gestern in Darmstadt eine Audienz, deren Gegenstand das vielbe—⸗ sprochene Schreiben des Ministeriums in Sachen des hiesigen Hafens bildete. Der Minister versicherte den Oberbürgermeister seines Interesses für das Wohl und Gedeihen der Stadt Mainz. Er ersuchte ihn, den Stadtverordneten gegenüber in seinem Namen diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, und ermächtigte ihn, in der nächsten Stadtverordnetensitzung, die am 20. Februar stattfindet, in der besagten Angelegenheit eine befriedigende und abschließende Erklärung ab⸗ zugeben. h. Aus Hessen, 11. Febr. Der Pferde⸗ zuchtverein für das Großherzogtum Hessen verbindet mit den in diesem Jahre stattfindenden Stutenkörungen eine Prämiierung der Hengste und Stutfohlen, die 1894/95 aus gekörten Stuten gefallen sind. An Preisen sind vorgesehen: 30 Preise für Dreijährige im Betrage von 2000 Mark und 45 Preise mit 1800 Mark; auch erhält der Besitzer für jedes aus seiner ge— körten Stute von einem bestimmten Hengst ge— fallene lebende Fohlen von dem genannten Verein nach Vorlage der beglaubigten Abschrift des Geburtsscheines ein Augebinde von 20 Mark als sogen. Fohlengeld ausbezahlt. Vermischtes. W. Wetzlar, 11. Febr. Ein Großfeuer zerstörte die Gerberei von F. Rübsamen mit allen Maschinen. Mehr als 1000 Felle sind verbrannt. Der Schaden ist bedeutend, aber durch Versicherungen gedeckt. — Humor vor Gericht.„Wie is et blos menschenmöglich, uf so'ne Art zu eene Kriminalanklage zu kommen! Det is ja himmel⸗ ringend, is et ja! Wo derf ick denn meine soje⸗ nannten Ansichten auseenandersetzen, wenn ick et — 48 Pfg., Dörrfleisch, Schmalz, Bratwurst, Kathi. Humoreske von Theo Seelmann. (Fortsetzung.) „Ist das Dein letztes Wort?“ fragte Franz ernst. „In dieser Angelegenheit: Ja.“ „Nun, dann werde ich überhaupt heirateu.“ „So wirst Du eben der Letzte Deines edeln Stammes sein.“ „Und Du wirst dafür nie das Glück haben, niemals enkel auf Deinen Knieen schaukeln zu können.“ Mit diesen Worten erhob sich Franz, ergriff sän Gewehr und den Rucksack und verließ das Wohnzimmer.— Ein Jahr war seit dieser Unterredung verflossen, Franz, der sonst ein lebeuslustiger und gern gesehener eilnehmer aller Bälle, Landpartien und anderer sellschaftlicher Vergnügungen gewesen war, hatte sch von allem Verkehr mit dem schönen Geschlecht un nicht geringen Verdruß seines Vaters zurück zogen. Denn diesem war es bisher eine will Mnmene Annehmlichkeit gewesen, in der Gefolg— aft seines Sohnes in der Gesellschaft jugendlicher Vädchengestalten verweilen zu können und sich von —— In Schönen als dem etwaigen zukünftigen Schwieger— papa allerlei zarte Aufmerksamkeiten erweisen zu den. Das war nun alles anders geworden und de gewisse Eintönigkeit hatte sich in das tagtäg⸗ liche Leben eingeschlichen. Dieser Mangel an Ab— wechselung war nicht zum Wenigsten der Grund, daß der Fabrikant, als der Beginn des„zehnten mitteldeutschen Bundesschießen“ genaht war, das dieses Mal in Fraukfurt gefeiert wurde, sich ent schloß, dem Feste auf einige Tage beizuwohnen. Fröhlichen Muts nahm er von seinem Sohne Abschied. So mußte denn in diesem Jahr Röhrig junior notgedrungen haushalten. Er war nur mit schwerem Herzen dem Frankfurter Feste fern geblieben, denn er hatte ganz im Geheimen gehofft, dort den Gegen stand seiner Liebe wieder zu treffen, von dem er in der letzten Zeit nichts wieder gehört hatte. Nach der entscheidenden Unterredung hatte er sofort einen Brief abgesandt, in dem er den Verlauf derselben berichtete, die Unmöglichkeit einer Vereinigung schilderte, aber zugleich die bestimmteste Versicherung gab, nie einem anderen Weibe angehören zu wollen. Die Gedanken an diese Vorkommnisse waren es, die Franz beschäftigten, während er in dem Wohn— zimmer seines Vaeers, der bereits seit fünf Tagen in Frankfurt weilte, das Abendbrot einnahm. Aus seinen Träumereien wurde Frauz erst durch das Rollen eines Wagens aufgescheucht, der unten vor demHause vorfuhr. Wenige Minuten später stand der Fabrikant vor seinem Sohne. Nachdem sich der Heimgekehrte durch Speise und Trank gestärkt hatte, machte er es sich auf dem Sofa bequem, so daß sich nun Franz nach seinen Erlebnissen erkundigen konnte. „Nun, Vater,“ begann er,„wie hast Du denn eigentlich geschossen?“ „Keinen einzigen Schuß habe ich abgegeben,“ entgegnete der Gefragte heiter. „Trotz der fünf Tage?“ „Und habe mich doch königlich amüsiert.“ „Was du sagst!“ „Franz,“ erwiderte der Alte verlegen, indem er unruhig auf dem Sofa hin und her rückte,„ich möchte gleich jetzt mit Dir ein paar Worte sprechen. Schnell gethan, ist halbe Arbeit.“ „Das wäre?“ „Ich bin zwar Dein Vater und kann eigentlich thun und lassen, was ich will, aber in meinem Falle ist es doch besser, wenn man sich miteinander bespricht.“ „Du machst mich neugierig,“ versetzte Franz gespannt. „Mit Fug und Recht, denn ich will mich wieder — verheiraten.“ „Du?“ platzte der Sohn heraus. „Ja,“ entgegnete der Fabrikant bestimmt. „Aber wie kamst Du plötzlich auf diesen Ge— danken?“ forschte Franz erstaunt. „Ich habe auf dem Bundesschießen ein Mädchen kennen gelernt, das....“ „Ein wahrer Ausbund,“ fuhr der Sohn fort, „von Schönheit und Tugend ist.“ „Richtig. Aber die Geschichte hat einen Haken. Ich meine die gesellschaftliche Stellung meiner Aus— erwählten.“ „Ist sie vielleicht Kunstreiterin, die auf dem Pferderücken herumhüpft?“ konnte Franz sich nicht verhalten zu spotten. „Mein Sohn laß den Scherz beiseite,“ sagte der Fabrikant ernst. „Gut, also was ist sie.“ „Hm,“ räusperte sich Röhrig senior,„Kas—⸗ sirerin.“——“ „So! Das ist aber doch gar nicht zu außer⸗ gewöhnlich.“ „Eigentlich nicht,“ antwortete der Alte bedächtig. „Aber sie ist Kassirerin—— in einer Bierhalle.“ „Brrr!“ stieß Franz hervor, der sich plötzlich von einem Gefühl der Schadenfreude ergriffen fühlte.„Also Kellnerin! Das kennt man. Jede Kellnerin legt sich selbst den Ehrentitel„Buffet⸗ mamsell““ oder„Kassirerin“ bei. Erinnerst Du Dich noch Deiner Worte vor Jahresfrist?“ „Mein Sohn!“ warnte der Vater ärgerlich. „Kellnerin ist Kellnerin!“ eiferte Franz weiter. „Du hast es ja früher selbst gesagt.“ „Nun und trotzdem werde ich sie heiraten.“ „An demselben Tage verlasse ich Dein Ha us.“ (Schluß folgt.) —— 7 Vorzügliche Betten. 1 Inhaber: Julius Böminghaus. 15 in ähnlicher Weise zu äußern, 1 Sie und Ihren Freund aufforderte, natierlich nischt. nich in die Kneipe derf? Uns beede, meinen 1 2 — die anderen Herren Freind Willem un mir, hier nach Mojabit un an den sojenannten Pranger zu bringen, blos weil uns det Schild von die Jewerbe-Ausstellung nich jefällt? Wie ick sowat finde!“— Der Eisen⸗ bdreher B. war es, der seiner Empfindung in dieser Weise Luft machte. Sein Mitangeklagter, der Stepper M., schien große Lust zu haben, sich er kam aber nicht dazu.— Vorsitzender: Angeklagter, wir wollen die Geschichte kurz machen. Sie behaupten natürlich, daß Sie unschuldig sind. Sind Sie sofort gegangen, als der Schankwirt Lehmann das Lokal Det is mit die Haus⸗ Da kam eener uf det Joethe'schen Stil ihm janz ejal. Die Tierköppe uf zu verlassen?— Angekl.: 0 g friedensbrüche eene eijene Sache. Muß ick mir uf'n kurzen Absatz umdrehen und rausjehen, wenn den sojenannten Wirt meine Ansicht nich jefällt? Jesetzt den Fall, ick komme rin iu. so'n Lokal un der Wirt schenkt mir'n Ilas Bier in un ick setze mir hin un er hält sich ieber det Schild mit dem Hammer uf un ick bin anderer Ansicht, denn muß ick meine Volkskiche halten un er derf reden, weil er der Wirt is? In die feinen Lokäler, da is et anders, det weeß ick woll, da jeht er rum un lächelt blos so be⸗ scheiden, wenn seine Jäste eenen dummen Witz machen, die dürfen sich aussprechen, aber wir, die wir blos so eenen blutigen Iroschen ver⸗ zehren, wir müssen natierlich allemal Stiesel sind, da sagen sie jleich:„Raus mit dem Kerl!“ janze Hammer.“ auszusetzen. Farbe haben müssen. — Vors.: Nun haben Sie sich wohl genügend ausgesprochen. Angeklagter M. haben Sie auch noch etwas zu sagen?— Angekl. Blos een hing. paar Töne. Wenn Eener öffentlich in seinen noch sitzen un sehen Lokal wat aushängt, denn muß er sich jefallen Natierlich machen wir det die Jäste darieber reden, denu darum Ick hatte an deu bewußten Morjen meinen Freind hier jetroffen un wit werden natierlich daruf eene Weiße nehmen. Er sind sieben jeworden, aber davon sagt der Wirt lassen, hängt et aus. S S Wir saßen alle an eenen Disch waren uns nich bekannt — un unterhielten uns soweit child von die Jewerbe⸗ Ausstellung zu sprechen, wat Er sagte, er wäre Fachkenner, un Schildermaler wäre, Rozzozo oder den die beiden Säulen, da wüßte keen Mensch, wat sie eijentlich vorstellen sollen, für Fuchsköppe wären die Schnauzen zu dick un für Hammelsköppe zu spitz. die Faust mit dem Hammer— eijentlich vorstellen sollte, da würde keen Sachverständiger klug raus. Nu, meente mein Freind, det kann doch een Blinder mit'n Stock fiehlen, det heeßt: Jewerbe-Ausstellung kommt unter den 5 Nu lachten sie alle un ick sagte: „Nee, det soll Hammerstein's Wappen vorstellen.“ „Ih wo,“ meente een Anderer,„det is Eener, der uf't Eis injebrochen is und denn hat er Irund jekriegt und zeigt mit dem Hammer raus, wo er steckt.“ Det jing so eine ganze Zeit lang weiter un besonders der Maler hatte noch ville Der kleene Finger an die Hand wäre ville zu jroß un der blaue Hinterjrund könnte vielleicht für Italien passen, aber nich für Berlin, der hätte so eene Art silberjraue Er kennte det, denn er wäre bis in't Oesterreichische rinjekommen. die Stammgäste schließlich weggingen, war an't janze Bild nur noch der Strick jut, wo et dran Mein Freind hier un ick, wir bleiben uns ooch unsere Jaloschen drieber un meenen, det der Maler Recht hatte. Mit eenem Male mischte sich der Wirt in unser Jespräch. Er nimmt eenen Lappen und wischt unseren Disch ab und meent, det det alles jroße Schafsköppe wären, die üb Spieß brechen wollten, ob wir denn nich dächten, det die Künstler-Kommission mehr davon ver⸗ stände? Un von eenen Ochsen könne man nicht mehr verlangen, als een Stück Rindfleesch, wo er natierlich uns mit meente. Na, wir ver⸗ boten uns natierlich seine anzüglichen Redens— janz jemietlich. ihre an die Wand hing. indem er Stuben jrund von det Plakat liegen dhäte, un er sollte man seine Jläser reinwaschen un seine Mostrich⸗ töppe, da läge Sinn jenug für ihn drin. Da⸗ mein Wirt nu mächtig falsch un „Raus!“ un der sojenannte gebrochen.— Vors,: drieber wird denn ruft er dreimal: Frieden des Hauses war Sie hätten uun gehen müssen. Der Zeuge Leh⸗ mann erzählt die Veranlassung zu dem Streit, wie die Angeklagten.„Ick kann mir dadrieber ärjern, wenn sie Alle ieber det Plakat herfallen — meint er— Leite, die vollständig farben⸗ blind sind un von der Malerei nich mehr verstehen, wie'n wie'n—„Budiker!“ wirft einer der Angeklagten dazwischen. Vors.: Ich sollte doch meinen, daß ein Wirt es sich gefallen lassen muß, wenn seine Gäste an einem Plakak Kritik üben. Natürlich braucht er sich selbst nicht beleidigen zu lassen.— Der Gerichts⸗ hof konnte nicht zu der Ueberzeugung gelangen, daß die Angeklagten die Aufforderung des Wirts zum Verlassen des Lokals ernst genommen, es erfolgte deshalb ein freisprechendes Erkenntnis. Letzte Telegramme. Hd. Berlin, 12. Febr. In der gestrigen Versammlung der Gläubiger der rheinisch⸗ westfälischen Bank wurde beschlossen, eine außerordentliche Liquidation anzustreben. Hd. Paris, 12. Februar. Infolge der. Niederlage, welche das Kabinett Bourgeois im Senat erlitt, war gestern Abend das Gerücht Un wat det Ding— „Die Als det Packet an. er det Plakat den 5——— 3——— Bekanntmachung. Donnerstag, den 13. Februar, Nachmittaßs 2 Uhr, sollen'die an Gr. Polizeiamt abgelieferten gefundenen, von Gegenstände, darunter verschiedene Gold⸗ den Verlierern nicht abgeholten und Silbersachen, Sonn- und Regenschirme, Kleidungs— stlle, Brillen ꝛc. im alten Rathause zu Gunsten der Armenkasse gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, den 8. Februar 1896. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Verdingung. Die Lieferung der für 1896/97 erforderlichen 100 Stück Piassa vabesen soll öffentlich Die Bedingungen liegen bei uns verdungen werden. lie 8 Februar, Vormittags 11½ Uhr, Samstag, den 22. an uns einzureichen. Gießen, den 11. Februar 1896. Das Stadtbanamt. Schmandt. zur Einsicht offen. Angebote sind bis zum Lieferung Die Lieferung der im Rechnungsj nämlich: 0 a) aus Granit: Bandsteine, gerade, 100,00 lfde. Meter, desgl. Bogenstücke 2,50 lfde. Meter, Bordsteine, gerade, 502,00„ 1 desgl. Bogenstücke 33,85„ 1 b) aus Basaltlava(Lungstein), oder aus ähnlichem Hartgestein: 1 Bandsteine, gerade, 758,00 lide Meter, desgl. Bogenstücke 24,63 lfde. Meter, Bordsteine, gerade, 1351,00„ 15 deogl. Bogenstücke 120,95„ 7 soll in Loosen von ca. 500 lfde. Meter, oder im Ganzen Montag, den 24. Februar d. J., Vorm. 11 Uhr, von Band⸗ und Bordsteinen. ahr 1896/97 erforderlichen Band- und Bordsteine, bei uns öffentlich verdungen werden. Die Lieferungsbedingungen liegen während der Dienststunden auf unserer Amtsstube, Nr. 7, zur Einsicht offen. hältlich, sind bis zum genannten Termin einzureichen.— Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 5. Februar 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. Angebote auf Vordruck, der bei uns er— Oeffentliche Impfung. Um denjenigen Eltern(Pflegeeltern), Vorjahre noch rllckständig sind, und unter Strafandrohung weder ihre Kinder alsbald impfen zu welche mit der Impfung ihrer Kinder aus dem Aufforderung erhalten haben, ent lassen oder den Nachweis zu führen, daß die Impfung aus einem gesetzlichen Grunde unterblieben sei, Gelegenheit zur Nachholung der Impfung zu geben, wird am 8 Samstag, den 15. Jebruar, Uachmittags von 2 bis 4 Uhr, im alten Rathause ein Impftermin und alle im erstgenannten Termin Geimpften zu erscheinen verpflichtet sind), abgehalten. am 22. Februar zu denselben Ptunden der Nachschau-Termin(in welchen In beiden Terminen können auch Kinder, welche vom Impfarzt untersucht und wegen Krankheit vorerst von der Impfung befreit werden sollen, vorgestellt, sowie andere, die Impfung betreffende Anfragen gestellt werden. Die Eltern werden ersucht, die ihnen von der mitzubringen. Gießen, den 8. Februar 1896. Der Oberbürgermeister. J. V.: Wolff Polizei zugekommenen Aufforderungen Jugdverpachfüngen. Naunheim. Die am 7. d. M. verpachtete Jagd der Gemeinde Naunheim hat die Genehmigung nicht erhalten und soll dieselbe am Monkag, den 17 Februar, Nachm. 2 Uhr, auf hiesigem Rathause nochmals zur Verpachtung kommen Jengersbach. Die der Gemeinde gehörige Feld- und Waldjagd soll Freitag, den 11 d. M., Nachmittags 1 Uhr, bietend verpachtet werden. Die Eisenbahnstation Angersbach, des Jagdterrains im ersten Gemeindewirtshaus auf weitere 6 Jahre meist⸗ Gießen-Fulda, liegt in der Mitte Die Jagd umfaßt 1234 ha Wald und Feld und bat einen guten Rehbestand Holescher Skenogappen-Veren bessen. Der nächste Unterriohis-Cursus in der Stolzeschen Stenographie beginnt am Freitag, den 14. Februar, Abends 8 Uhr. im Restaurant„Zum Andres“(Weidig), Sonnenstrasse. Anmeldelisten liegen in der Rickerschen Buchhandlung und im Vereinslokal offen Der Vorstand. * Marburg u. d. Lain. =„N N TI SAHR HOH. D Hotel I. Ranges. In nächster Nähe des Bahnhofes, gegenüber der Post. 5— Dolide Preise Hausdiener zu jedem Zug am Bahnhof. fl. Küche. (125 —. verbreitet, sämtliche Minister hätten sich zum Präsidenten der Republik begeben und demselben Demission eingereicht. feindliche Votum, Senats in einer ganz belanglosen Frage ab⸗ gegeben haben, Das regierungs⸗ welches die Mitglieder des läßt darauf schließen, daß zahl⸗ alten arten un meenten, det er woll nich der keiche Senatoren das jetzige Kabinett noch oder Ressonanz, det wäre Mann wäre, den sojenannten tiefen Sinn stür zen wollen, bevor sich Arton in Un det Schild hätte ville Fehler. zu erjrüuden, der in dem verborjenen Hinter⸗[Paris befindet. Die Regierungspresse erklärt, die Niederlage des Ministeriums sei veranlaßt durch die Todesangst, welche die im Senat befindlichen Panamahelden gegenwärtig auszustehen hätten. daß das Schicksal des französischen Parlaments bei Arton liege. so würde die Auflösung des Parlaments wahr- scheinlich sein, ja sogar sich eine Präsidentenwahl als unvermeidlich herausstellen. Hd. Paris, gestern in Cannes eingetroffen. Am Bahnhofe wurde derselbe von den englischen Konsuln und mehreren Notabilitäten der englischen Kolonie empfangen. Hd. Antwerpen, 12. Februar. 1. Januar werden 69 Dampfer und 81 Segel⸗ schiffe als verschollen bezeichnet. Dampfer Bremerhaven von Baltimore nach Ant⸗ werpen unterwegs hat durch furchtbare Stürme erheblichen Schaden gelitten. Hd. Madrid, 22. Febr. Aus den Provinzen werden regierungsfeindliche Kund⸗ gebungen gemeldet; dieselben habe zum Vor⸗ wand die ruinöse Kolonial⸗Politik der Regierung. Hd. Sofia, 12. Febr. Für st begibt sich am 21. ds. Mts. nach nopel, um sich dem Sultan vorzustellen. Da⸗ rauf reist derselbe nach Petersburg, um dem Zaren seinen Dank abzustatten. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. Der Gaulois deutet an, Wenn dieser sprechen wollte, 2. Febr. Gladstone ist Der deutsche Tana onstanti⸗ —. 2 Holzverstei Aunerod(Gemeindewald). Abteilungen 3 Tempel und 9 Birkeberg. a. Bau- und Werkholz: 10 Eichenstämme, 4—9 m Länge, 4060 em Durchm., mit 10,19 fm haltend, 20 Nadelstämme, 1016 m Länge, 16—25 em Durchm., mit 6,81 ktm haltend, 380 Fichten⸗ Derbstangen, 25,81 km haltend, 1198 Fichten-Reisstangen, 22,67 km haltend, darunter einige Hundert Bohnenstangen, 2 rm Eichen-Nutzscheitholz b. Brennholz: 15 ĩm Eichenscheitholz, 16,5 rm Eichen- und Nadelknüppel, 1350 Eichenwellen. 5040 Nadelwellen, 25 xm Eichen- und Nadelstockholz. Donnerstag, den 13. d. M., Vormittags 9% Uhr. Die Zusammenkunft ist am Oppenröder Weg, am Alteberg. Winneröder Wald. Distrikte Burgwald, Petersgrund, Eichköpfel und Neuhof. 122 rm Buchenscheitholz, 56 rm Buchen-, 77 rm Kiefern- und Eichen-Prügelholz, 71 rm Buchen- und Nadelstockholz, 284 xm Buchen- und 416 rm Kiefern⸗Reisholz; ferner 63 Fichten⸗, Kiefern⸗ und Buchenstämme bis zu 31 em Durchm. und 18 m Länge mit 34,13 fm, 2 Eichenstämme mit 0,57 fm und 951 Fichtenstangen mit 21,86 km Inhalt. Donnerstag, den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft im Burgwald auf der Straße Winnerod— Lindenstruth. Dillheim.(Gemeindewald). 64,96 kim Eichenstämme, 0,13 fm Eichenstangen, 9,59 im Kiefern- und Fichtenstämme, 8,37 km Kiefern und Fichtenstangen, Donnerstag, den 13. Februar, Morgens 9 Uhr. Zusammenkunft bei der Henrich'schen Wirtschaft. Edelsberg.(Gemeindewald). 1. Distrikt Buchwald 5. 57 Eichenstämme von 55 fm. 2. Distrikt Schmidtskopf 8b. 48 Eichenstämme von 60 km, 6 rm Küferholz, Nutzholz. 3. Distrikt Sprung 16. 61 Eichenstämme von 45 fm. Donnerstag, den 13. d. M., Vormittags 10% Zhr. Zusammenkunft im Distrikt Sprung 16 Lich.(Gemeindewald). Distrikt Eisenkaute. scheitholz, 4 1m Weichholzscheite, 180 rm Buchenknüppel, stöcke, 38 rm Eichenstöcke, 7 rm Weichholzstöcke, 3000 Stück Buchenwellen, 440 Stück Eichen- wellen, 1 Kirschbaumstamm mit 0,98 fm, 3 Birkenstämme mit 1,39 fm. Freitag, den 14. Jebruar, Vorm. 10 Uhr. Zusammenkunft am Burkhardsfelderweg beim Floß Leihgestern,(Gemeindewald). 287 rm Nadelkuüppel, unter welchen 47 rm von 3 m Länge, 3290 Nadelwellen,(4 xm Nadelstöcke, 44 Nadelstämme von 5-10 m Länge S 13.00 tm. Freitag, den 14. Februar, Vorm. 9½% Uhr. Zusammenkunft auf der Schützenschneise. Villingen(Gemeindewald). Distritte Marksteinmühl, Blaustück und Hortzberg. 47 Eichenstämmme mit 30,62 km, 35 Fichtenstämme mit 31,36 fa, 44 rm Buchenscheiter, 273 rm Buchenknülppel, 16 rm Eichenkuüppel, 456 rm Buchenreisig, 21 rm Eichenreisig, 58 1m Buchen⸗ stöcke, 16,4 rm Eichenstöcke. Freitag, den 14. Februar, Vorm. 9½ Uhr. Zusammenkunft ist im Distrikt Marksteinmühl und wird das Fichtenstammholz zuerst ausgeboten. Ehringshausen. Forst Greifenstein. Forstort Stemel. 1 Kiefernstamm= 0,46 fm. 260 rm Buchenscheit und Knilppel, 54 rm Stockholz, 3200 Stück ⸗Wellen. Finkenbeck: 44 rm Buchenknülppel, 3100 Stück Wellen. Freitag, den 14. Februar, Mittags 12 Uhr. Ver⸗ sammlung im Stemel am Fichtenplatz. Ehringshausen. Gemeindewald Kölschhausen. Distrikte: Vorderer Arbach, Kurzen bachsbirken und Vorderes Koppenstück. 13,30 kim Eichenstammholz, 32,51 fm Kiefernstammholz, 22,74 fm Erlenstammholz, 0,51 fm Weidenstammholz. Auf Verlangen wird das Holz vom Förster oder Ortsvorsteher vorher an Ort und Stelle vorgezeigt. Freitag, den 14. Februar, Nachm. 2 Uhr. Zusammenkunft und Verkauf im Sitzungssaale zu Ehringsbausen. Oberförsterei Hungen. Distrikt Tiergarten. 23 Stück Eichen-Stammschnittholz (Glaserholz) mit 22 fm, 10 Stück Buchen⸗Stammschnittholz 14 fm, 15 rm Hainbuchen⸗ nutzscheit, 300 xm Buchenscheitholz, 280 rm Buchenprilgelholz, 900 rm Buchenreiser, 120 xm Buchenstockholz. Montag, den 17. Februar, Vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft: Pflanz⸗ garten im Tiergarten. Oberförsterei Lich. Distrikte Fuchsstrauch und Hard. 87 Eichenschnittholz von 41 bis 84 em Durchm., 2,412 m Länge= 109,67 fm, 3 Buchenschnittholz von 50 bis 84 em Durchm.= 6,63 km, 8 rm Eichenwerkscheiter, 10 rm Eichenwerkbrocken. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Fuchsstranch beim Eichenschnittholz. Montag, den 17. Februar, Vormittags 10 Uhr.— Distrikt Meilbach Buchen: 97 rm Scheiter, 67 rm Knüppel, 39 rm Stöcke, 2640 Wellen; Eichen: 1 rm Scheitbrocken(für Küfer ꝛc. brauchbar), 12 xm Kuilppel, 2 rm Stöcke, 150 Wellen; Nadelholz: 1 rm Kuilppel, 4 rm Stöcke, dazu 1571 Fichten⸗Derb⸗ und Reis- stangen= 39,89 km aus den Fichtenborsten zwischen dem Albacher Gemeindewald und der Blindelochswiese. Dienstag, den 18. Februar, Vormittage 9 Übr. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Lich—Pattenrod an der Schneise nach dem Pflanzgarten in der Meilbach (Holz Nr. 372 bis 401 kommt zuerst). 5 Bissenberg.(Gemeindewald). Distr. Bernhardshölle(18b). 7 Eichensiämme 1., 2. und 3. Kl. 13,43 fm Distrikt Galgenberg(14b). 13 Eichenstämme 2, r 18,97 fm. Montag, den 17 Jebrnar, Nachmittags 2 Uhr. Allendorf.(Gemeindewald). Distrikt Molkenwiese 29a und b 70 Eichenstämme 3 und 4 Kl. mit 10,02 fm, 14 Eichenstaugen 1., 2 und 3. Kl. und 84 Erlenstämme 3. u. 4 Klasse mit 14,20 km. Distrikt Scheid. 113 Kiefernstämme 3. u. 4. Kl mit 10,09 fm, 129 Kiefernstangen 1, 2. u. 3 Kl. Dienstag, den 18. Februar, Vorm. 9 Uhr. Ulm(Gemeindewald). Distr. Stiefel 15. 47 Eichenstämme 3. und 4. Kl. mit 24,32 Dienslag, den 18. Februar, Nachm. 2 Uhr Biere der Aktien-Brauerei Giessen. Wiener⸗Bier per Fl. 18 Pfg., Bayrisch⸗Bier per Fl. 20 Pfg., gerungen. 490 rm Buchenscheitholz, 14 rm Eichen⸗ 26 rm Eichenknüppel, 150 rm Buchen⸗ m. Export⸗Bier„„23, Pilsener⸗Bier„„ 23„ empfiehlt jedes Quantum frei ins Haus(177 die Flase chenbier-Handlung Daniel Heil, Das so beliebte Helle Münchener Cöwenbräu ist fortwährend im Anstich. Dasselbe wird auch in Gebinden abgegeben.(210 Café Ebel. Prima Kohlensäure. 1 chemiscb rein empfiehlt die 10 Kiloflasche zu 3,50 Mark die Kohlensäurehandlung von g Wilhelm Mayer, Gießen, Neustadt 1. Ein ordentlicher Junge 8 kann die Brod- und Feinbäckerei erlernen bei Ernst Muth, Gießen. Es empfiehlt sich in allen Schuhmacherarbeiten, Herren⸗Sohlen und Fleck Mk. 2,50, Damen-„ 1 „ ,. sowie sonstige Neparatüren prompt und billigst. II. Groh, Schuhmachermstr., gr. Mühlgasse 8. Täglich frische Kreppeln. 96) Fritz Schreiner, Lindenplatz 4. 172) reppeln, täglich frisch, bei Hofbäcker Noll, Mäusburg 12. 102 Weinversteigerung. zu Malkammer-Alsterweller (Rheinpfalz). Freitag, den 6. März 1896, Mittags 12 Uhr, im Gasthaus„zum Schwan“ lässt Weingutsbesitzer A. Spies ca. 250,000 Lit. 1893er u. 1894er Weiss- u. Rotweine per 1000 Liter öffentlich versteigern. Die Weine haben warm vergohren, sind durchaus reintönig, vorzügl. gebaut u. sehr preiswert. Probetage: 14. Februar, sowie am Versteigerungstage. führung vertraut ist, empfiehlt sich im Beitragen der Bücher. 1 Gefl. Angebote u.„B. 50“ an die Exped. d. Bl., Kreuzpl. 4.(439 Bachestein- Küsse (sogen. 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