. St. 90-4 gane ber u 5 Midi 0 „ el J 10, dura iner 400. — Holzhau te von e ardt gun de von Lil „ Gestorben d wird nach 6, 1 Jaht 1 1 Wiesel. 0, die Leiche un Feil, 24 Jun irg, Berau Ottmann, bah 20% Lapass, ö lung über 1 g e ab: I 12 old, — sölcetion. Til ven de I 2—4 Uhr 9—1 Uhr. hoff. l, 10 10 1 4 yeller- en, 1 Hessische Landes 4 ee e Jyveischen Lieb 0 2 Nr. 267 Gießen, Donnerstag, den 12. November Posiztg. Nr. 3239 Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4.. re 0. 4. SS— g. 2 Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Pfg. Tage nach Sonn- und Feiertagen. für die Sspaltige Petitzeile. 0 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 11. November. Ernannt wurde der Lehrer an dem Dr. Hochschen Konservatorium in Frankfurt a. M. Gustav Otto Traut⸗ mann zum Musikdirektor bei der Lan⸗ des⸗Universität Gießen, mit Wirkung vom 1. Dezember d. J. an. * Gießen, 11. November. Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Dienstknecht Heinrich Sippel aus Willofs bon der Staatsanwaltschaft Gießen wegen Be⸗ trugs; Metzgerlehrling Julius Weiler aus Neustadt von derselben Behörde wegen Diebstahls und Unterschlagung. * Gießen, 11. November. Wie sehr unsere streisverwaltung auf die Vervollständigung des Straßennetzes bedacht ist, das beweist die That⸗ sache, daß demnächst wieder vier neue Kreis⸗ straßen erbaut werden. Es sind dies die Strecken Leihgestern Langgöns, Staufenberg— Odenhausen, Obbornhofen nach Station Bellers⸗ heim—Obbornhofen und Bellersheim nach Station Bellersheim—Obbornhofen. * Gießen, 11. Nov. Gestern Nachmittag egen 5 Uhr brach im Siederei⸗Gebäude der back. und Firniß⸗Fabrik der Firma Wilh. Zurbuch an den Eichgärten Feuer aus, welches mit solcher Schnelligkeit die übrigen Gebäulichkeiten des Etablissements ergriff, daß Unsere Feuerwehren, die etwa 20 Minuten nach dem Ausbruch des Brandes zur Stelle waren, das ausgedehnte Fabrikgrundstück in hellen Flammen vorfanden, sodaß deren Thätigkeit sich darauf beschränkte, den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Es handelte sich bei den Lösch⸗ arbeiten darum, die Oekonom Wintersche Hof⸗ taithe, deren Wohngebäude bereits Feuer ge⸗ fangen und deren Stallungen in Gefahr standen, zu retten. Schon hatte man das Vieh aus den Ställen entfernt und die Wohnungen geräumt, aber außer der Winterschen Ziegelwerkstätte, die auch ein Raub der Flammen wurde, glückte es, dessen Gebäude zu schützen. Inmitten des Feuermeers stand das massiv gebaute große Zurbuchsche Lagerhaus, gefüllt bis oben hin mit leicht zünd⸗ lichen Stoffen, als Oele, Fette u. s. w. Wacker trotzte der Bau der gräßlichen Glut, aber die Gefahr, von den Bewohnern der Nachbarschaft erkannt, wuchs von Minute zu Minute. Geriet auch dieses Gebäude mit seinem Inhalt in Brand, so war die Nachbarschaft verloren. Aber wacker ging die Feuerwehr ans Werk. Zwei Hydranten 5 förmliche Ströme von Wasser, und die efahr ging nach heißem Bemühen glückli h vorüber. Die Zurbuchsche Fabrik brannte gestern seit ihrem Bestehen das dritte Male nieder. Außer dem Gebäudeschaden soll sich der Verlust an Material u. s. w. auf 810000 4 belaufen, den die Versicherung zu tragen hat.— Das Feuer soll durch überkochendes Oel durch Selbst⸗ entzündung entstanden sein. Der Schaden des Dekonomen Winter, dem seine sämtlichen Heu⸗ und Strohvorräte vernichtet wurden, beläuft sich auf ca. 3000, doch ist auch dieser Verlust versichert. S. Gießen, 11. Nov. Bei dem gestern Nachmittag stattgehabten Brande sprang aus dem in Flammen stehenden Stall des Fuhrmanns Winter ein wütender Ochse unter das Pub⸗ likum. Derselbe hätte großes Unheil anrichten können, wenn nicht einige beherzte Männer das Tier bewältigt hätten. „Gießen, 11. Nov.(Stadttheater.) Endlich hat auch einmal die leichtgeschürzte Muse für einige Tage ihren Tempel im hiesigen Stadt⸗ theater aufgeschlagen. Wenn für gewöhnlich die Gesangspossen an Sonntagen eine besondere Anziehungskraft ausüben(und im Grunde ge⸗ nommen ist es auch der Theaterdirektion sehr zu empfehlen, ihr Sonntagsrepertoir für Possen freizulassen. Die Red.), so griff dieser Umstand doch auch für den gestrigen Abend Platz. Ein zahlreiches Publikum hatte sich zu dem Gastspiel des Fräulein Emma Frühling ein⸗ gefunden, die zu ihrem ersten Auftreten die Rolle des„jüngsten Lieutenants“ in Jacobsons 4aktiger Posse gleichen Titels gewählt hatte. Das lustige Stück mit ansprechenden Gesangs⸗ einlagen und Couplets gefiel außerordentlich, weuigstens ließ der reichliche Beifall darauf schließen, daß sich das Publikum vortrefflich amüsierte. Fräulein Frühling rechtfertigt den ihr vorausgehenden Ruf in jeder Weise, und auch die übrigen Schauspieler waren auf ihrem Posten.— Heute Abend gelangt die große Ge⸗ sangsposse von Mannstädt„Die wilde Katze“ zur Aufführung, in der Fräulein Frühling zum letzten Male auftritt. * Gießen, 11. November. Das nächste Schwurgericht beginnt Montag, den 7. Dezember. Vorsitzender desselben ist Land⸗ gerichtsrat Müller. Zur Verhandlung kommt u. A. die Sache gegen den ehemaligen Bürger⸗ meister Scherer von Rüddingshausen wegen Urkundenfälschung. Die Verhandlung nimmt ihres Umfanges wegen eine Woche in Anspruch. * Gießen, 11. November. In der Land⸗ mannstraße sind in der zu Ende gehenden Bauperiode nach Plänen des Architekten Hamann vier Doppelhäuser, für Arbeiter⸗Fa⸗ milien bestimmt, fertig gestellt, welche in Bezug auf Bauart und Einrichtung als Muster bezeichnet zu werden verdienen. Durch die bei den Bauten gewählte Verschiedenartigkeit in der Bauweise am Selters weg durch die Barierre schlüpfte. Das Tier war sofort tot. Gießen, 11. November. Verunglückt ist am vergangenen Sonnabend das Söhnchen eines Bewohners der Wetzsteingasse. Das Kind, das wegen Kurzsichtigkeit zum Tragen einer Brille genötigt ist, stürzte so unglücklich zur Erde, daß die Brille in Stücke ging und ihm die Glasscherben ein Auge derart verletzten, daß die sofortige Aufnahme in die Klinik er⸗ folgen mußte. * Gießen, 10. Nov. Aus Mainz wird geschrieben: Bei der gestern Mittag erfolgten Verkündigung des offtziellen Reichstags weahl⸗ ergebnisses hat der Vorsitzende, Provinzial⸗ direktor Geheimrat Rothe, auf einen Umstand aufmerksam gemacht, der bei der Stichwahl von nicht geringer Bedeutung werden kann. Es ist nämlich bei der ersten Wahl nicht selten vorgekommen, daß ein Wähler z wei zusammen gefaltete Wahlzettel auf je einen Kandidaten lautend, in die Wahl⸗ urne geworfen hat. Bei der Feststellung des Wahlergebnisses haben nunmehr die Wahlvor⸗ steher derartig zusammengefaltete Zettel ver⸗ schieden behandelt; der eine Wahlvorsteher er⸗ klärte in einem solchen Falle, daß einer der Wahlzettel Gültigkeit habe, der andere hingegen sei ungültig, da ein Wähler nur eine Stimme abgeben könne; andere Wahlvorsteher hingegen haben derartige doppelt abgegebene Stimmzettel für vollständig ungültig erklärt. Wie in einem solchen Falle zu verfahren sei, könne er— der Vorsitzende— nicht angeben, die Wahl⸗ akten würden nach Berlin gesendet und dort darüber entschieden werden.— Bei einer Stich⸗ wahl könnten aber solche doppelt abgegebene, auf den Namen eines Kandidaten lautende Stimm⸗ zettel leicht zu Gunsten oder Ungunsten der einen oder der anderen Kandidaten entscheiden.(Daß eine derartige Handlungsweise nicht auf ein Versehen des Betreffenden zurückzuführen ist, heimisch ist, so ist anzunehmen, daß der Fasan von der benachbarten Jagd des Freiherrn Riedesel auf Sickendorf, welcher vor einigen Jahren eine Anzahl dieser Vögel auf seinem Jagdgebiet aus⸗ setzen ließ, sich auf die städtische Jagd herüber⸗ gezogen hat.— Heute Nacht wurde in der Chaisenremise eines hiesigen Herrn einge- brochen und ein erst vor kurzer Zeit neu an⸗ geschafftes Pferdegeschirr mit einem scharfen Messer zerschnitten. Außerdem wurden einige Säcke Mais usw. ausgeschüttet. Niedrige Rache und Freude an Schabernack scheinen das Motiv der That zu sein.— Bezüglich der An⸗ Sep a en Fee e zehranstalt in Lauterbach zirkulieren gegen⸗ wärtig Listen in hiesiger Stadt, welche Unter⸗ schriften zu einem allgemeinen Gesuch an Großh. Regierung sammeln. Da das Bedürfnis nach einer höheren Schule allgemein lebhaft empfunden wird, so bedecken sich die Spalten der Listen rasch mit zahlreichen Unterschriften. * Vom Vogelsberg, 10. November. Dem Anziehen der Fruchtpreise, das dem Landwirt ein kleines Mehr in seinen Einnahmen bringt, ist die Verteuerung eines Produktes gefolgt, das für den Haushalt des kleinen Landwirtes einen besonderen Faktor bedeutet, des Samen- oder Rüböles, dessen Liter plötzlich um 10 Pfg. aufgeschlagen ist. Bekanntlich war das Ergebnis der diesjährigen Rapsernte sehr gering und das des Sommerrapses gleich Null. Dadurch fehlt das Rüböl in den Haushaltungen des Land⸗ wirtes, in denen man dasselbe aber nicht missen kann, da es in den Küchen eine Hauptrolle spielt.— Die Wildpretpreise haben eben⸗ falls eine Steigerung erfahren. Für Hasen, die seither mit 2,50„ bezahlt wurden, geben die Händler jetzt 3, für Rebhühner, die 80 Pfg. galten, 1 1. Der Preis von 3 4 für Hasen wurde im vorigen Jahre nicht erreicht.— Die Kuppen des Vogelsberges haben bereits 2 0 U weißen Wintermäntel angezogen. in den tieferen Strichen mischten sich unter den niedergehenden Regen Schneeflocken. * Von der mittleren Nidda, 9. Nov. Die letzten Feldaufräumungsarbeiten haben den Landwirten hiesiger Gegend sehr viel Beschwernis verursacht; denn auf dem durch den anhaltenden Regen tief aufgeweichten Boden sanken die Räder der mit Zuckerrüben oder Dickwurz beladenen Wagen bis an die Naben ein, so daß ein Zwei⸗ gespann selten ausreichte, um den Wagen auf liegt klar auf der Hand. Wir bezeichnen derartige Manipulationen als ungehörig. Immer ehrlich. Die Red.) * Grünberg, 10. Nov. Der Spar- und Leihkasseverein Grünberg hat in seiner letzten Generalversammlung beschlossen, daß der Zinsfuß für Darlehen auf Hypotheken und gegen Bürgschaft der Gemeinden, sowie für rückständige Güterkaufgelder vom 1. Januar 1897 an nur noch 4 Prozent beträgt. Dagegen werden für Einlagen auch fernerhin 3/ Prozent vergütet, dieser Arbeiterwohnhäuser hat man es vermieden, der Straßenfront einen uniformartigen Anstrich zu geben, welche Absicht unverkennbar ist, und was schon aus Schönheitsrücksichten voll und ganz zu billigen ist. Die Häuser sind, soweit dieselben bezugfähig sind, bereits bewohnt, und wird auch der Rest derselben in den nächsten Wochen be⸗ zogen werden. S Gießen, 11. November. Ueberfahren wurde am vergangenen Sonntag Morgen durch die Oberhessische Eisenbahn ein dem Korps „Teutonia“ gehöriger wertvoller Hund, welcher den Weg zu bringen.— Was die Erträge an⸗ belangt, so können unsre Landwirte recht wohl zufrieden sein, namentlich auch mit Hinsicht darauf, daß die ganze Kreszens gut unter Dach kam. Im Mittel ergab sich auf 1 Hektar Weizen und Roggen 25 Malter, Gerste auf schwerem Boden ebenso— in leichtem Boden hat sie stellenweise wie Zuckerrüben sehr stark durch Engerlingfraß gelitten—, Hafer 35 Malter, Zuckerrüben auf schwerem Boden 650 Zentner, Kartoffeln 175 Malter. Von dem durch die ostindische Mißernte herrührenden bei Einlage von größeren Beträgen kann jedoch der Vorstand den Zinsfuß auf 3 Prozent herab⸗ setzen.— Dem Vernehmen nach beabsichtigt auch der Vorschuß- und Kreditverein Grün⸗ berg(E. G. m. u. H.), der bis jetzt noch für eingelegte Kapitalien 4 Prozent gewährt, eine Herabsetzung des Zinsfußes auf 3 ½ Prozent. * Lauterbach, 10. November. Vorigen Samstag erlegte ein hiesiger Jagdpächter auf der städtischen Jagd einen sehr schönen Fasan. Da diese Vogelgattung in hiesiger Gegend nicht — e und Pflicht. Roman aus dem australischen Buschleben von G. Löffel. (Fortsetzung.) Ihr wollte ich nachspüren, wie es meine Auf⸗ gabe war, und traf ich sie beisammen, unverzüglich zu seiner Verhaftung schreiten, gleichviel, Folgen sich für sie daraus entwickeln mochten. Meine Stimmung war immer ernster geworden. Unruhig ging ich auf dem Dach auf und ab. treten, ich hätte ihr meine ehrliche den nung in's Gesicht gesagt und sie mit ei vernichtet, die Lügnerin mit einer Lüge. ihr nur sagen: „Morgan ist Schlucht ist verödet. richtlich eingezogen.“ h 2 9 555 erbleichen und um Gnade flehend mir zu Füßen sinken würde, der Maske einer tugendreinen Jungfrau! „Wie so finstere Gedanken hegen Si „ 15 . wandte mi blickte 55 das süße, unschuldsvolle Gesicht Der jenigen, welche ich noch eben mit Vernichtung bedroh hatte. Da stand sie in unserer Gewalt, vor mir, vom gedämpften Mond anderen Welt, wie ein vom Himmel hernieder geschwebter Engel. 1 Ihre schlanke Gestal flaltenreichen Gewand au welche ühlte es, wäre sie jetzt vor mich hinge 9 95 1 5 tsche Mei⸗ nem Wort Ich durfte die tote Wir haben seinen Schatz ge⸗ diese Verworfene in e?“ tönte schmeichelnde Stimme an mein erbleichend herum und licht umslossen, wie eine Erscheinung aus einer t war von einem losen und s weißem Kachemir umhüllt. Ihr rabenschwarzes, die Stirn mit krausen Löckchen umringelndes Haar fiel aufgelöst über blendend, weißen Schultern berab. In diesem schwarzen Rahmen erschien das marmor⸗ bleiche Antlitz wie ein vollendetes Bildwerk aus der Blüthezeit altgriechischer Kunst. An ihrem Busen blühte und duftete ein Strauß frischgepflückter Rosen. „Welch' ein Weib!“ raunte die Stimme des Versuchers mir in's Ohr.„Schön wie des Himmels Engel und so rein wie sie.“ 5 „Nun, Sie antworten mir nicht?“ fragte sie mit dem weichen Schmelz ihrer glockenreinen Stimme. „Habe ich Sie erschreckt?“ a „Sie haben mich aus einem bösen Traum ge⸗ rissen“, erwiderte ich matt.„Kein Schreck, nur freudige Ueberraschung ließ mich verstummen. Ich stand geblendet.“ Ich sah sie in lieblicher Verwirrung erröten. Das Marmor⸗Bildwerk belebte sich. „Aber Sie suchten vielleicht die Einsamkeit“, fuhr ich fort.„Verzeihen Sie, ich werde gehen.“ „Nein, bleiben Sie“, erwiderte sie rasch.„Ich wußte, daß Sie hier waren.“ „Und so galt Ihr Besuch— mir?“ 2 145 „Um Ihnen eine Bitte vorzutragen, die Sie mir aber nicht übel nehmen dürfen.“ „Was könnte mich glücklicher machen, als Ihnen eine Bitte zu erfüllen.“ Noch näher an mich herantretend und ihre Hand auf meinen Arm legend, sagte sie mit einem bittenden Blick ihrer himmlischen Augen: „Meine Mutter hat einen so leichten Schlaf, , t = In ein Nichts zusammengefallen waren alle meine Beschuldigungen und Beschlüsse, sowie sie vor mir stand und mich ansah mit ihren unschuldsvollen Kinder⸗Augen. Die Anmut ihrer Erscheinung, ihre bestrickende Liebenswürdigkeit, der warm empfundene Ton ihrer musikalischen Stimme, der berauschende Duft, der von ihr ausging, kurz Alles vereinigte sich, um mich in meinem höchsten Unmut ihr gegen⸗ über zu entwaffnen, und meine ärgsten Zweifel zum Schweigen zu bringen. Wie sie mich aber verlassen hatte, regten sich die bösen Geister der Verläumdung, des Verdachtes und Zweifels von Neuem in meiner Brust. Ich sagte mir, daß wohl nicht die Sorge um ihre Mutter sie heraufgefübrt hatte, sondern nur der Wunsch, mich wissen zu lassen, daß sie von meinen Dachwachen Kenntnis habe. Ohne Zweifel waren sie ihr unbequem und sie wollte mich fort haben. Befehlen konnte sie mir nicht, aber mich hinweg— schmeicheln, das war es, was sie wollte. Ihre Lippen sragten:„Bleiben Sie!“ und ihre Augen baten:„Geh!“ Ha! dort drüben— huschte da nicht eine dunkle Gestalt an der Gartenhecke hin? Gewiß! Sie hielt sich im Schatten und suchte sich zu verbergen. Ich machte eine Bewegung, wie um hinunterzu⸗ springen, besann mich aber noch rechtzeitig, daß ich hier auf dem Dach stand. Durch's Haus hinabgelangen konnte ich auch nicht, ohne Geräusch und Aufsehen zu verursachen. (Fortsetzung folgt.) sie könnte durch das Geräusch Ihrer Schritte be⸗ unruhigt werden.“ „Hört man die denn bis in's Parterre?“ fragte ich verwundert. „O ganz deutlich. Sie sehen, das flache Dach besteht aus einer mit Kies bestreuten Eisenblech⸗ Unterlage, und Sie gingen heute sehr viel. Ich biß mir auf die Lippen.„Heute!“ Sie hatte das„Heute“ betont, also wußte sie, daß ich in den vorhergehenden Nächten auch hier gewesen; und ich hatte mir eingebildet, daß außer mir Niemand Kenntnis davon habe. „Allerdings“, stotterte ich mit hochrotem Gesicht, „ich leide an Schlaflosigkeit.“ Ich glaubte ein spöttisches Zucken um ihre Mundwinkel zu be⸗ merken.„Eln altes Leiden“, fügte ich rasch hinzu. „Uebrigens kann ich ja auch auf meine Zimmern bleiben. „Nein, das sollen Sie nicht“, wehrte sie ab, „nicht unseretwegen! Ich werde Ihnen morgen einen dicken Läufer hier oben legen lassen. Dann hört man Sie gewiß nicht. Also nichts für ungut! Sie wissen, daß wir uns die Hand darauf gegeben haben, in einem Punkt uns zu begegnen, in der Sorge um meine Mutter. Nun gute Nacht und angenehme Träume!“ „Gute Nacht!“ Ein leises Rauschen von Gewändern, wie wenn der Nachtwind durch die Blätter streicht, ein zurückgewandter Blick, ein Nicken des Kopfes, und sie war fort. Ich aber stand noch lange und sah sinnend nach der Thür, durch die sie verschwunden war. —— . — 3 Preisaufschlag für Weizen haben die kleinen] geg Betriebe großenteils nichts profitiert, weil zu 14 , fast alles verkauft wurde. In großen Be⸗ trieben wird hier erst im Winter fertig ge⸗ droschen, da man bei der vielen Arbeit im Nach⸗ sommer und Herbst nur die zur Herbstbestellung nötige Saatfrücht ausdrischt. Die Gerste wurde so gut eingebracht, daß sie als Brauergerste verkäuflich ist. Die Zuckerrüben sind nicht so zuckerhaltig wie voriges Jahr, doch ist der Zuckergehalt höher wie in 1893 und 1894. Da die Fabrik Wetterau in Friedberg bei 12 pCt. jetzt noch 75 Pfg. und für jedes weitere 1005 pCt. 1 Pfg. mehr bezahlt, so stellt sich der Preis für den Zentner bei 13,5 pCt. Zucker auf 90 Pfg., also für das Hektar 585. Die Zuckerrübenkultur erfordert allerdings mehr Auslagen als die andrer Pflanzen, allein trotz⸗ dem bleibt bei ihr ein höherer Reinertrag, der durch die unentgeltliche Lieferung des Samens noch erhöht wird. Von Kartoffelsorten sind hier sehr gut geraten: Ruhm von Haiger, Welt⸗ wunder, Welkersdörfer und Magnum bonum. Letztere erzielten den höchsten Preis. Dickwurz lassen im Ertrag nicht das geringste zu wünschen übrig. Exemplare von 7¼—10 Kilo gehören nicht zu den großen Seltenheiten. Mais und Stoppelklee ergaben gleichfalls einen reichen Er⸗ trag, so daß für das zum Teil verdorbene Grummet einigermaßen Ersatz geschaffen war. Zu bemerken ist noch, daß häufig Klagen wegen Arbeitermangels geführt wurde. * Darmstadt, 10. November. Konrad Blaschke aus Winiary und Jakob Kniechen aus Morxheim, die im August d. J. die hiesige Volksbank mittelst eines gefälschten Checks zu schädigen suchten, hatten sich heute vor der Strafkammer wegen Betrugs und Urkunden⸗ fälschung zu verantworten. Blaschke erhielt 1 Jahr Gefängnis und 4 Wochen Haft, Kniechen 3 Monate Gefängnis. * Seligenstadt, 11. November. Der Un⸗ fug des Hochzeitsschießens hätte am Sonntag nahezu ein Menschenleben gefordert. Ein bis jetzt unbekannt gebliebener Schütze hatte sich in einem Gäßchen postiert; er hatte zum Schießen in großem Leichtsinn sogar scharfe Ladung benutzt. Eine Kugel zertrümmerte ein Fenster eines an das Gäßchen anstoßenden Gast⸗ hauses und drang in das Schlafzimmer des wegen Kränklichkeit noch im Bette liegenden Gastwirtes. Die Tante desselben hatte sich ge⸗ rade nach dem Befinden des Patienten erkundigt, als die Kugel in das Zimmer flog, die Hand der Frau streifte und dann auf das Bett nieder⸗ fiel. Die Frau wurde zwar von der plattge⸗ drückten Kugel nicht verletzt, aber sie empfand noch längere Zeit Schmerzen an der getroffenen Hand. Der Vorfall wurde zur polizeilichen An⸗ zeige gebracht. * Lampertheim, 10. Nov, Am Sonntag wurde hier ein Arbeiterbildungs verein egründet, der bezweckt, seinen Mitgliedern durch Lektüre, Vorträge u. s. w. belehrende Unterhaltung zu bieten. * Mainz, 9. Nov. Bei der Reichstags⸗ Ersatzwahl im Wahlkreise Mainz-Oppenheim wurden insgesamt 18 468 Stimmen abgegeben; davon entfielen auf Dr. David in Mainz(Soz.) 7358 Stimmen, auf Dr. Schmitt in Mainz (Zentrum) 7118, auf Geh. Oberschulrat, Soldan Darmstadt(natlib.) 3142 und auf Landwirt Wolf in Stadecken(Antis.) 847 Stimmen. Bei der bevorstehenden Stichwahl zwischen Dr. David und Dr. Schmitt werden sich die Nationalliberalen der Abstimmungsent⸗ halten. * Mainz, 10. November. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat der Süddeutschen Eisen⸗ bahngesellschaft in Darmstadt die Erlaubnis zum Bau und Betrieb einer elektrischen Bahn von Wiesbaden nach Mainz und von Mainz über Biebrich, Schierstein, Niederwalluf nach Eltville er— teilt. Die Gesellschaft beabsichtigt nach Mainz die kürzeste Route zu wählen und eine zweigeleisige Bahn zu schaffen. Mit dem Bau soll bald⸗ möglichst begonnen werden. * Mainz, 10. November. Die Strafkammer des Landgerichts hatte sich mit einer rohen Mißhandlung eines 5jährigen Kindes durch seine Eltern zu befassen. Das herzlose Elternpaar ist der Taglöhner Lukas Walter und dessen Ehefrau, beide aus Worms. Die Gerichtsärzte, die das unglückliche Kind unter sucht haben, fanden den ganzen Körper desselben mit blauen und roten Streifen bedeckt, ferner zählten sie an dem Körper 25 Wunden und zwei solcher Wunden, die von Mißhandlungen her— rührten, am Kopfe. Die Wahrnehmungen der Nachbarn bezüglich der Mißhandlungen des Kindes waren haarsträubend. Bei der Ver- handlung machte das kalte, herzlose Betragen des Elternpaares einen widerlichen Ein— druck; beide behaupteten dreist, sie hätten ihr Züchtigungsrecht nicht überschritten. Die Staats⸗ auwaltschaft beantragte gegen beide Beschuldigte eine Gefängnisstrafe von je einem Jahr, das Gericht erkannte gegen den Ehemann auf eine Gefängnisstrafe von einem Monat und gegen die Ehefrau auf eine solche von vier Monaten. Vermischtes. — Schlägerei im Gerichtssaal. Der er ssten Strafkammer des Berliner Landgerichts II wurde am Dienstag eine Diebesbande vorgeführt, die seit Anfang dieses Jahres ihr„Gewerbe“ in den Vororten ausgeübt hat. Es waren fünf Angeklagte: 1. Arbeiter Otto Seid⸗ litz, 2. Steinmetz Friedrich Thüne, 3. Arbeiter Oskar Amrell, 4. Schlächtergeselle Joseßf Wolf und 5. Arbeiter Hermann Große, sämtlich wohnungslos. Die beiden An⸗ geklagten Seidlitz und Thüne wurden im Ahril dieses Jahres in Spandau von dem Polizeisergeanten Böhm festgenommen, als sie von der Ladenthür des Kaufmanns Brodtmann in der Havelstraße mehrere Kleidungsstücke am hellen Tage gestohlen hatten. Thüne legte sofort beim ersten Verhör ein Geständnis ab. Vor der Straf⸗ kammer bestritten sämtliche Angeklagte die Strafthaten mit Ausnahme des Thüne. Dieser hatte durch seine Angaben die Uebrigen belastet und sich deren Haß zugezogen, sodaß einer der Angeklagten schon im Gefängnis Drohungen gegen Thüne ausstieß. Infolge dessen war auf Anord⸗ nung des Gerichtshofes das Beamtenpersonal bei der Vorführung bedeutend verstärkt worden und blieb auch während der Verhandlung im Sitzungssaal. Thüne war von seinen Genossen bereits so weit eingeschüchtert, daß er die früheren Bezichtigungen gegen sie widerrief. Dessen⸗ ungeachtet kam es zu einer stürmischen Szene. Als der Gerichtshof zur Beratung ging, stürzte sich Armell auf den Thüne, schlug ihn zu Boden und bearbeitete ihn mit den Fäusten. Für die Mitangeklagteu war dies das Zeichen, ebenfalls loszuschlagen. Drei Gerichtsbeamte sprangen hinzu und brachten mit Unterstützung des als Zeugen vorgeladenen Polizeisergeanten Böhm die Menschen auseinander. Sie befreiten den Thüne, indem sie den Urheber der Prügelei, Amrell, faßten und aus der An⸗ klagebank herauszogen. Nun spielte Amrell den wilden Mann. Er warf sich zur Erde und sang in Gegenwart des Staatsanwalts mit lauter Stimme.„Nach Sonnen⸗ burg muß ich jetzt reisen!“,„Lebe wohl, mein trautes Lieb“,„Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh'“, und zum Schluß:„Stille Nacht, heilige Nacht!“ Mit den prosaischen Worten:„So, nun wollen wir schlafen!“ schloß der„Sänger im Gerichtssaal“. Gegen ihn und Seidlitz lautete das Urteil des Gerichtshofes auf je 9 Jahre Zuchthaus, gegen Thüne auf 6 Jahre Zuchthaus, gegen Wolf auf 1 Jahr 3 Monate. Große wurde frei⸗ gesprochen. Als Amrell gefragt wurde, ob er die Strafe von 9 Jabren Zuchthaus antreten wolle, entgegnete er: „Nein, ich nehme nur Todesstrafe an!“ — Diebstähle einer reichen Dame. Auf⸗ sehen erregt in London ein Diebstahlsprozeß vor dem Clerkenweller Schwurgerichte gegen das amerikanische Ehe⸗ paar Michael und Ella Castle aus San Francisco, wo⸗ selbst Castle ein reicher Kaufmann und Mitglied der Handelskammer ist. Bei dem Ehepaar, welches auf einer europälschen Tour sich befindet, wurden in London nach seiner Ankunft zahlreiche wertvolle, in Läden gestohlene Pelze gefunden. Beide wurden gegen je 20 000 Pfund Sterling Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Mr. Castle wurde in der am 6. November gepflogenen Verhandlung freigesprochen, Mrs. Castle dagegen zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Es scheint ein Fall von Kleptomanie vorzuliegen, denn die Gerichts⸗Sachverstän⸗ digen bestätigen positiv die Unzurechnungsfähigkeit der Frau. In San Francisco hat die Familie der Ange⸗ klagten, um strafgerichtliche Anzeigen zu verhindern, ein Abkommen mit den Ladenbesitzern getroffen. Die Verur⸗ teilung erregt großes Aufsehen. — Ein Entführer. Wegen Entführung eines unbescholtenen 17jährigen Mädchens wurde vor wenig Tagen in Dortmund der Rentner und Baunnternehmer H. Sommer, ein verheirateter Mann, zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis verurteilt. S. wurde der„Mgd. Ztg.“ zufolge sofort verhaftet, ein Antrag, ihn gegen Kau⸗ tion von 20000/ auf freiem Fuß zu lassen, abge⸗ lehnt. Sommer hatte, nachdem er 30 000 4 flüssig ge⸗ macht hatte, das junge Mädchen zu bestimmen gewußt, mit ihm eine Reise um die halbe Welt zu machen, und war erst vor wenigen Wochen zurückgekehrt. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 11. Nov. Gestern wurde der — Tosial⸗ 6 zwischen der Schweiz und Japan abgeschlof Frthupschaffs⸗hseder aun delsvertrag unterzeichnet. Ad. Paris, 11. November. Der Senat hat für e ein 4 Million Franks ür die Opfer der Ueber benfdagt sa wenne Hd. Paris, 11. November. Hier f gestern ein Kaufmann vera walter aus Brüssel geflüchtet war, wo er ein Defizit von 400 000 Fr. hinterlassen hat. Hd. Paris, 11. Nov. Aus St. Etienne wird telegraphiert, daß vier Bergleute in folge eines Berg rutsches getötet worden sind. Ud. Teplitz i. B., 11. Nov. Auf dem Nelson⸗Schachte bei Osseg ge. riet der Förderstuhl in Bra Dieser sowie einige in der Nähe bein liche Kohlenwagen verbrannten. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Hd. Fiume, II. November. Gestern Vormittag gegen 10 uhr wurden hier und in der Umgegend zwei starke Erdstöße verspürt, welche mit hef⸗ tigem unterirdischem Getöse verbunden . Athen, 11. N 7 en, 11. November. In Kandi fanden in den letzten Tagen wehe Vasen lungen der Türken statt, in welchen beschlossen wurde, in einer Eingabe an den Sultan Ein⸗ spruch gegen die neue kretensische Verfassung zu erheben. Die letzten Nachrichten aus Konstan⸗ tinopel schildern die dortige Lage sehr kritisch, Die Familien der meisten Botschafter sollen ab⸗ gereist sein. f Hd. Rotterdam, II. Nov. An der Küste von Kurland ist das— Riga bestimmte Schiff„Capella“ untergegangen. Ein Teil der Be⸗ satzung, darunter der Kapitän, ist er⸗ trunken. Hd. Antwerpen, 11. Nov. In der Nacht wurde in den Juwelier⸗Laden von Besten eingebrochen und Juwelen im Werte von 60 000 Franks gestohlen. Hd. Madrid, 11. November. Es werden die erforderlichen Vorbereitungen für die Ein⸗ schiffung von 20000 Mann nach Kuba getroffen. Die Nachricht von einem Siege der spanischen Truppen auf den Philippinen wird bestätigt. Die Insurgenten verloren in dei Kampfe 400 Tote. —T—;T—;TrT—— Sterbefälle. Am 9. November. Johanna Hof, 23 Jahre alt, Dienstmädchen von Wilsencoth, Kreis Ober⸗ lahn. Starb in der neuen Klinik. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ 1 5 Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in eßen. artenbau-Ausstellung zu Gießen von Freitag, den 13. bis Montag, den 16. November in sämtlichen Räumen von Steins Saalbau verbunden mit Verlosung. Freitag, den 13. und Sonntag, den 15. November, von mittags 4 Uhr ab: Grosses Konzert in der Ausstellung, ausgeführt von der ganzen Kapelle des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm unter persönlicher Leitung des Herrn Musikdirektor Krauße. 8 Entrée: Freitag pro Person 75 Pfg., Samstag 50 Pfg., Sonntag bis mittags 1 Uhr 25 Pfg., von da ab 50 Pfg., Montag den ganzen Tag 25 Pfg. 1303 Die Ausstellung ist geöffnet von morgens 10 Uhr bis abends 8 Uhr. Bekanntmachung. 1 Tit 5 5 Friedrichsdorfer Nachdem die e d Für Radfahr kr. Pfd. Kornbrot 17 2 1 lung die Aufnahme des vorderen, zwischen 1 f(echtes Bauernbrot) U 0 3 W U K b 1 2 1 und Ludwigsstraße gelegenen Teils Holl. Emaille-Glanz- bei 5 es Riegelpfades in den Bebauungsplan be— J. lingelhöfer, hier zu haben. 8⁵⁰ schlossen, bringen wir dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß der Plan hier- über während der nächsten 14 Tage auf unse⸗ rem Stadtbauamt offen liegt und daß etwaige Einwendungen gegen denselben— bei Ver⸗ meidung des Ausschlusses— binnen dieser Frist bei uns anzubringen sind. Gießen, den 3. November 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Aus der Friedrich Bücking Stiftung sind für das Jahr 1896 an zehn bedilrftige und würdige Bewohner Gießens, Familienhäupter oder einzeln stehende Personen, Unterstützungen zu vergeben und zwar zwei mit je 150 Mark und acht mit je 100 Mark. Bewerbungen haben bis längstens 24. d. Mts. bei der unterzeichneten Behörde— Zimmer Nr. 3— zu geschehen. Gießen, den 6. Novmeber 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Zwei Kinderbettchen zu verkaufen. 1315 Marktstreße 38, Hinterhaus. Hausbursche sofort gesucht. 1314 Kaiserhof. 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