1896. Gießen, Mittwoch, den 12. Februar 5 c. 1 der l. 0 lieferung warten seh . 8 e„ Mell⸗———— n Wunms Redaktion:= Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. 0 Expedition: chere on Kreuzplatz Nr. 4. 8 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die ispaltige Petitzeile. 2 Kreuzplatz Nr. 4. und haben 15 2——..— 5 sich rüsse begehen g betrunken gewesen. Der Skribent Johann vwissenhaftigkeit f Sie wä i i hstarr li geben, en gewesen. a 8 haftigkeit fehlen. Sie wälzen die unbe-] und so blieb er erstarrt am Ufer liegen, wo man lan n Unter. Abonnementsbesteflun bl Schmidt bestätigt aber, daß der Angeklagte] queme Last der Erziehung auf die Schultern der ihn später als Leiche fand. Das jähe Ende 0 0 Valhgan 1 die ihm zur Last gelegte Aeußerung gethan hat Lehrer ab, und trösten sich uber die schnöde Vernach⸗ des Achtzigjährigen wird allgemein bedauert. 1 e, ech F 5. und zwar in einem Restaurant der Wallthorstraße, er lässigung ihrer Elternpflicht mit der vagen Hoffnung 1. Darmstadt, 10. Februar. Wie zuver⸗ sersuchung auf. le 5 6 habe Aergernis dar an genommen nnd die Sache hinweg, daß späterhin die Schule des Lebens ein lässig verlautet, wird der Landtag nicht vor r essische Landeszeitung“ zur Anzeige gebracht. Schelper sei damals nicht übriges thun werde, um ihren Kindern den nötigen] Juli geschlossen. Die Regierung hofft nämlich „ Mrandd. r 93 3 5 892 sinnlos betrunken gewesen. Der Handelsmann Schliff und die nötige Widerstandskraft im bis dahin mit Preußen wegen der Zukunft on E. Ottnang nehmen unsere sämmtlichen Träger und Agent Katz hat ebenfalls die Aeußerung Kampfe ums Dasein zu geben. Kein Wunder, der hessischen Ludwigsbahn einigermaßen E diti K 4 gehört, ist aber der Meinung, daß der An- daß bei solcher Methode die Zahl der verfehlten i 9 1 5 5 0 0 el 85 8 ö Kreuzplatz 5 e 5 75 der An⸗ 5 bei solcher Me 5 er verfehlten ins Reine zu kommen, um der Kammer eine Vor⸗ — sowie die rpedition 1 5 geklagte stark angetrunken gewesen als er die Existenzen mehr und mehr überhand nimmt! lage machen zu können. zu jeder Zeit entgegen. Kein anderes hiesiges oder auswärti— ges Blatt bietet annähernd die Vor— teile der„Hessischen Landeszeitung“, die ——[der Einwohnerschaft von Gießen und Funnpen Nachbarorten in n ernieten zwei Ausgaben 0 an jedem Werktag ausgehändigt wird. fal. b b e Preis nur 60 Pg. monatlich reslau. einschließlich Trägerlohn. — 5*„ e Lokales und Provinzielles. U 1 8 Sießen, 10. Februar. Die Veröffent⸗ & Cie.,(chung des Anschlages des Kreisphystkus Pr. ay Roth am schwarzen Brett der medizinischen * Klinik hierselbst, um junge Aerzte davon zurück⸗ 1828.— zuhalten, sich im Kreise Marienberg(Westerwald) niederzulassen, hat Wunder gewirkt. Die Bürger— kemburg auf Flache, t 8 ssog 1 j 8 7 8 meister des Kreises, über die Handlungsweise des 1 Dr. Roth empört, haben einstimmig beschlossen, a. M. mit allen Kräften dafür zu sorgen, daß die Aerztenot des Kreises, die Dr. Roth im Anschlag entschieden in Abrede stellte, durch Anstellung eines weiteren Arztes behoben wird, zu welchem Zwecke eine Teilung aller Fixra aus den Knappschafts⸗ kassen der nichtstaatlichen Gruben unter beide Aerzte vorzunehmen ist.— In unserer medi⸗ zinischen Klinik befindet sich aber seit einigen Tagen folgender Anschlag am schwarzen Brett: „In Bezug auf die Verhältnisse in Marien⸗ berg ist mir von dort eine Zuschrift zugegangen, nach welcher entgegen der Angabe des dortigen Kreisphysikus die Niederlassung eines zweiten Arztes in Marienberg sehr erwünscht ist. Das diesbezügliche Schreiben liegt bei dem Unter⸗ zeichneten zur Kenntnisnahme offen. N Prof. Riegel. Gießen, 10. Februar. Am 26. d. M. bird Prof. Wiener im physikalischen Audi⸗ torium vor den Mitgliedern der Oberhessischen Gesellschaft für Natur⸗ und Heilkunde und deren Gäste einen Experimental⸗Vortrag über die Röntgenschen Strahlen halten. Gießen, 11. Febr. Der Prozeß Schelper hatte heute Vormittag in dem Gerichtssaal der Strafkammer, vor welcher die Sache verhandelt wurde, eine zahlreiche Zuhörerschaft versammelt. Der Angeklagte, 54 Jahr alt, verheiratet, ist un⸗ bestraft und erklärt, sich nicht erinnern zu können, vie ihm zur Last gelegte Gottes lästerung gethan zu haben. Er sei an dem Abend stark erfe der wie eine dewöbnsh eis 3 wal so dale f Preis den meisten nicht, liefern wir dich Schlagen Kl. sirer Gotteslästerung ausgestoßen, Bernhard Brück hat den ganzen Abend neben dem Angeklagten gesessen. Derselbe sei stark ange— trunken gewesen und habe viel schlechtes Zeug geschwätzt. Die inkriminierte Aeußerung hat der Zeuge nicht gehört. Er kennt Schelper schon lange, derselbe gehe häufig in die Kirche und sei ein religibser Mann. Kriminalschutzmann Weiß giebt dem Angeklagten und dessen Familie das beste Leumundszeugnis. Schelper sei religiös gesinnt, gehöre dem evangelischen Arbeiterverein an und sei Mitglied des Kriegervereins. Ihm, dem Zeugen sei bekannt, daß, wenn der Mann getrunken habe, er ein sogenannter Schlechtschwätzer sei, auf dessen Rede nicht viel zu geben sei. Der Kaufmann Louis Walter hält den Angeklagten für einen harmlosen Menschen, dem er die That nicht zutraue. Damit ist die Beweisaufnahme geschlossen. Staatsanwalt Zimmer⸗ mann hält eine Strafe von sechs Wochen Gefängnis für eine ausreichende Sühne. Der Verteidiger des Angeklagten Rechtsanwalt Dr. Jung plaidiert warm für eine mildere Verur⸗ teilung. Er gesteht zu, sein Klient habe sich schlimm vergangen, aber er war stark angetrunken und wußte nicht, was er that. Mildernd falle auch ins Gewicht, daß der Angeklagte in Ehren grau geworden sei und von seiner Hände Arbeit sich und seine Familie ernähre. Eine lauge Freiheitsstrafe, wie die Staatsbehörde gegen ihn beantragt habe, würde den Mann in seiner Existenz ruinieren. Der Gerichtshof erkannte dem Antrag des Staatsanwalts ge mäß. * Gießen, 11. Februar. Die Zeit eilt unermüdlich vorwärts; die Tage dehnen sich zu Wochen, die Wochen wachsen zu Jahren heran, und aus Kindern werden im Handumdrehen Leute. Mit Wehmut sieht mancher Hausvater auf seine emporblühenden Sprößlinge, denkt mit Sorgen der Zukunft und fragt sich:„Was wird aus ihnen werden?“ Denn bis Ostern ist's nicht mehr lange hin, und zu Ostern sollen der Karl und die Grete eingesegnet werden: da thut's not, an die Berufswahl zu denken, die den meisten Eltern so schweres Kopfzerbrechen verursacht. Soll der Junge noch weiter die Schule besuchen und später studieren, oder soll man ihn bei einem gewiegten Kaufmann, bei einem tüchtigen Hand— werksmeister in die Lehre geben? Und das Mädel, soll es zu Haus oder bei fremden Leuten die Wirtschaft erlernen? Soll es Lehrerin, Gouvernante oder Buchhalterin werden? Diese Fragen sind leicht zu beantworten, weun man sich frühzeitig die kleine Mühe genommen hat, den Charakter und die besondere Veranlagung der Kinder zu prüfen. Aber eben hierin lassen es heutzutage die Eltern an der nötigen Ge— Daß einzelne Berufsarten, die schnellen Gewinn versprechen, auf Kosten anderer, die minder aussichtsvoll scheinen, bedenklich überfüllt sind! Denu jeder möchte natürlich seiner Nachkommen⸗ schaft eine Bahn eröffnen, die ihr ein rasches und glänzendes Fortkommen verbürgt, die ihr den Weg zu Luxus und Wohlleben weist. Ob die armen Opfer elterlicher Kursichtigkeit auch die Fähigkeiten besitzen, um auf dem eingeschlagenen Weg überhaupt zum Ziele zu kommen— da⸗ nach fragen in unserer Zeit des Eigennutzes und der verblendeten Eitelkeit nur wenige. Immer mehr schwindet bei Eltern und Erziehern das Bewußtsein, daß nur die ernste, ehrliche Arbeit innere Befriedigung gewährt, daß nur das Ge⸗ fühl treuer Pflichterfüllung uns Lust zum Schaffen und Mut und Selbstvertrauen giebt. Karl, der auf der Schule nie ein großes Licht war, aber vielleicht das Zeug hat, ein ausgezeichneter Schuhmacher oder Zimmermann zu werden, soll sich nach glücklich erfolgter Einsegnung dem Bankfach widmen, um dermaleinst als Kuponschneider und Beherrscher der Börse zu enden; und Grete, die das Kochbuch der spannendsten Romanlektüre vor— zieht, soll durchaus, um einen reichen Freier zu ergattern, in allen gesellschaftlichen Künsten der Konversation, des Malens und Klavierklimperns ausgebildet werden, obwohl sie ebensowenig Lust und Talent dazu zeigt, wie Karl zum Kurs⸗ zettel, der ihm ewig ein Buch mit sieben Siegeln bleiben wird. Die Zukunft beider, die den Eltern so rosig dünkt, sieht in Wahrheit recht trübe aus, und die Katastrophe wird eines Tages sicher und unabwendbar hereinbrechen. Dann wird es zu spät für die elterliche Reue und eine Umkehr auf dem verfehlten Wege nicht mehr möglich sein. Möchte das Jeder bedenken, der zu Ostern vor die bedeutungsvolle Frage der Be— rufswahl seiner Kinder gestellt ist und möchte er wohl erwägen, welche Art menschlicher Thätig— keit am besten für sie paßt. In der Sucht nach mühelosem Gewinn, liegt ein Fluch, der früher oder später schrecklich in Erfüllung geht; und der bescheidenste Wirkungskreis, in welchem der Ein⸗ zelne für den Fortschritt der Gesammtheit wirkt, führt eher zum Glück, als eine Beschäftigung, die widerwillig geübt wird und deren Erfolge nie sichtbar werden. Ilbenstadt, 9. Februar. Einen jähen Tod fand der in der ganzen Wetterau als tüchtiger Musiker bekannte hiesige Einwohner J. Mahl. Er wollte von Bruchenbrücken, wo er Tanzunterricht erteilte, des Abends nach Hause gehen. In der Dunkelheit kam M. vom Wege ab und geriet bei Assenheim in die Nidda; es gelang ihm zwar, sich aus dem nassen Elemente zu retten, allein seine Kräfte waren erschöpft Offenbach, 10. Februar. Der Verband wirtschaftlicher Genossenschaften des Ermlandes zu Wormditt mit 57 ländlichen Darlehnskassen in Ost⸗ und Westpreußen und einer Zentral⸗ genossenschaftskasse ist dem Allgemeinen Verbande der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften zu Offenbach beigetreten. ch. Offenbach, 9. Febr. Der städtisch e Vor⸗ anschlag für 1896/97 beläuft sich auf 1,578,382 Mark, gegen das Vorjahr 75,548 Mark mehr. Der bisherige Ausschlagscoeffizient von 25,8 7 70 gleichwohl für alle Steuerzahler beibehalten werden. 1. Mainz, 10. Febr. Geländet wurde gestern Vormittag im Zollhafen die Leiche des seit ca. 9 Wochen vermißten Rentners Georg Reitz. Uhr und Kette fand man bei derselben vor, jedoch fehlte die Geldbörse. Die heute statt⸗ findende Sektion wird die Todesart des Be⸗ dauernswerthen feststellen.. Mainz, 10. Februar. Die Meinungsver⸗ schiedenheit zwischen der Stadt Mainz und dem hessischen Finanz-Ministerium über die nötigen Baggerungen vor der Einfahrt des Zoll⸗ und Binnenhafens ist jetzt endgiltig gütlich beigelegt. Es kam nämlich von berufener Seite, wie wir gestern schon berichteten, eine schriftliche Erklärung hierher, wonach die Aeuße⸗ rung, es könne der Regierung gleichgiltig sein, ob die Zölle im Mainzer Hafen oder sonstwo erhoben würden, eine unabsichtliche gewesen sei und von der verantwortlichen Stelle bedauert würde. In Folge dessen unterbleibt auch die große Protest-Versammlung, die nach der Stadt⸗ halle berufen werden sollte.— Am letzten Montag hat ein Radfahrer in der breiten, verkehrs⸗ armen Rheinallee einen städtischen Straßenkehrer überfahren. An den erlittenen Verletzungen am Kopf und Hals ist der alte Mann heute im Rochushospital verstorben.— Bei Alsheim ereignete sich ein schwerer Unglücksfall in einer Steingrube. Der ledige 27 jährige Jean Jost war mit einem Mitarbeiter mit Steinbrechen beschäftigt, als sich plötzlich eine Masse loslöste und Jost verschüttete. Nach ungefähr einer halben Stunde wurde Jost hervorgezogen, aber alle Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. * Mainz, 10. Februar. Heute Nachmittag stürzte ein Schaffner der Dampfbahn während der Fahrt von einem Trittbrett, wobei der Mann schwer am Kopfe verletzt in das Hospital ver⸗ bracht wurde. 5 i. Mainz, 10. Febr. Hessische Lud⸗ wigsbahn. Von urteilsfähiger Seite hört die„Kölnische Zeitung.“, daß die Verhand⸗ lungen zwischen Preußen und Hessen über die Zukunft der Hessischen Ludwigsbahn — e in jeder 7 ich, gegen hoh 0 1 lach. Juhu Etiasny, Bf i Kathi. Humoreske von Theo Seelmann. (Nachdruck verboten) Der kleine Tricotagenfabrikant Röhrig saß in einem wohlhabend ausgestatteten Wohnzimmer, wiegte sich im Schaukelstuhl behaglich hin und her und studierte die Abendzeitung. Mit der größten Aufmerksamkeit verfolgte er den Bericht über das Zundesschießen, das in München abgehalten wurde. Sein Interesse für diese Festlichkeit hatte verschiedene Hründe. Nicht nur war der Fabrikant selbst ein äfriger Schütze, sondern es war auch sein Sohn, der Teilhaber der Fabrik war und ebenso leiden— schaftlich wie der Vater die Büchse handhabte, nach Nünchen gefahren, um dort an dem Feste teilzunehmen. Heute nun wurde er von seinem Ausflug zurück— rwartet. Der Fabrikant wurde in seiner Lektüre urch den Einiritt einer bejahrten Frau, seiner baushälterin, die ihm seit dem Tode seiner Frau le Wirtschaft führte, unterbrochen. „Soeben ist der junge Herr angekommen“, gte sie mit freudiger Erregung. f„Gerade habe ich an ihn gedacht“, antwortete ur Fabrikant lächelnd.„Bitten Sie ihn doch so— 1 gleich zu mir her!“ 2 5 5 gun f„Da bin ich schon“, rief eine frische Stimme e hellen uuns dem Vorzimmer, während noch die Alte in das rel 15 ae, ebengemach schritt, und gleich darauf schlug ein ding gb,(ausköpfiger, blühender junger Mann in der kleid— le kau e suanen Schützentracht die Portiereu auseinander. al. Hrüß Gott, Vater!“ — — „Grüß Gott, Franz!“ antwortete der Fabrikant herzlich und drückte seinem Sohne die Hand.„Na, das ist schön, daß Du gesund zurück bist,“ fuhr er befriedigt fort.„Nun aber gleich zur Hauptsache! Wie steht's? Hast Du Dir einen Preis in München erschossen?“ „Freilich“, antwortete der Angekommene heiter, stellte das Gewehr in die Ecke und griff in den grünen Rucksack.„Schau her“, fuhr er fort, der erste Prämienbecher von der Festscheibe!“ „Da gratuliere ich von Herzen, Franz“, versetzte Röhrig senior, den dargereichten Becher schmunzelnd betrachtend. „Ja“, sagte der glückliche Schütze, indem er neben dem Vater Platz nahm,„ich habe leidlich geschossen, mich selbst aber hat's auch mitten hinein getroffen.“ „Dich?“ fragte der Angeredete erstaunt. „Mich. Erlaub', daß ich einmal zu Dir spreche, nicht wie der Sohn zum Vater, sondern wie ein Schützenbruder zum andern.“ „Thu's Franz!“ entgegnete der Fabrikant launig. „Meinst Du, daß ich im heiratsfähigen Alter bin?“ „Gewiß.“ „Was gehört vor allen Dingen zu einer glück— lichen Heirat?“ „Geld.“ „Geld?“ kam es überrascht aus dem Munde des Sohnes.„Nicht etwas Anderes?“ „Allenfalls noch ein wenig Liebe.“ „Ich denke, das Letztere hauptsächlich.“ „Das ist Geschmacksache.“ „Nun, über den Geschmack ist nicht zu streiten. Ich halte es mit der Liebe.“ „Gut, mein Sohn,“ nickte der Fabrikant.„Wie ich sehe“, fuhr er mit leichtem Spott fort,„hast Du Dich also in München in irgend ein bezau— berndes weibliches Wesen sterblich verliebt. Nun aber werde ich Dich einmal wie ein Schützenbruder den anderen fragen. Wo hast Du denn„Sie“, die Einzige, Unvergleichliche kennen gelernt?“ „Auf dem Festplatz.“ „Aus was für einer Familie stammt sie denn? Was ist ihr Vater?“ „Sie hat keinen mehr.“ „Aber dann doch sicherlich noch eine Mutter?“ „Auch nicht.“ „Na, sie kann doch nicht ganz allein an dem Feste teilgenommen haben?“ „Doch, aber nicht gerade zum Vergnügen.“ „Nicht zum Vergnügen?“ klang es verwundert. „Aber wozu sonst?“ „Sie—— sie hatte dort eine Anstellung,“ antwortete Franz stockend. „Ach!“ stieß der Fabrikant hervor. „Ihr Name war in aller Munde,“ fuhr Franz feurig fort.„Jeder wollte sie sehen?“ „Du, sie trat doch nicht wohl als Riesendame auf?“ spöttelte Röhrig senior. „Jeder fühlte sich von ihr augezogen,“ der Sohn seine Lobeserhebungen fort. setzte „Also ein magnetisches Wundermädchen!“ warf der Vater sarkastisch ein! „Das auch Dich elektrisirt hätte!“ „Nun“, brach der Fabrikant das Geplänkel mit leisem Unwillen ab,„so sprich es aus: Was that sie dort?“ „Bist Du vorurteilsfrei?“ „Bisweilen.“ „Nun— sie war——“ „Sie war?“ „Buffetmamsell!“ „Also Kellnerin!“ fuhr der Vater entrüstet auf.„Jede Kellnerin verleiht sich selbst den Ehren⸗ titel„Buffetmamsell.“ Das kennen wir.“ „Nein, Vater, Du irrst Dich,“ begütigte Franz den Erregten.„Dieses Mal ist es nicht an dem. Es ist ein achtungswertes, liebreizendes Mädchen, dem man nicht....“ „Das Geringste nachsagen kann,“ unterbrach Röhrig die Verteidigung seines Sohnes.„Kann sein.— Deshalb bleibt das Mädchen immer Kell— nerin. Und eine Kellnerin willst Du in mein Haus führen? Dazu gebe ich nie meine Einwilligung.“ „Aber Valer, so ereifere Dich doch nicht!“ lenkte Franz besänftigend ein.„Wir können ja trotz aller Meinungsverschiedenheiten die Sache in aller Ruhe besprechen.“ „Da giebt's nichts mehr zu besßrechen, erklärte der Fabrikant bestimmt.„Nun und nim ner wird eine Kellnerin Deine Frau.“ (Fortsetzung folgt.) 5 1 ** sich noch in der Schwebe befinden, und daß auch vorerst nicht abzusehen ist, bis waun dieselben 5 Ende geführt werden können. Mit der Hes— ischen Ludwigsbahn ist seit Herbst vorigen Jahres nicht mehr über die Verstaatlichung ver— handelt worden, weder von seiten des einen, noch von seiten des andern Staates. Eigentümliche Verhältnisse bringen es mit sich, daß man, so zu sagen, über die Verteilung des Fells verhandelt und verhandeln muß, bevor der Bär erlegt ist, ja, bevor man über den Weg klar geworden ist, Steuerbordbug des Schiffes bricht ab; ein furcht⸗ barer Krach!— Die Ladung hat sich entzündet. Trümmer fliegen umher, das Schiff steht in Flammen. Die Mannschaft springt über Bord — nicht Alle— der Segelmacher und der Koch erinnern sich trotz eigener höchster Lebensgefahr des schwer verletzten Kameraden, nehmen ihn unter die Arme, springen zusammen mit ihm über Bord und finden ihr gemeinsames Grab in den Fluten des wildtosenden Meeres. Ehre sei ihrem Andenken!— Wahre Heldenthaten voll- demgemäß erkannte auch der Gerichtshof, indem er dem Angeklagten mildernde Umstände versagen zu müssen glaubte.— Der Taglöhner Heinrich Erb III. von Nieder Ohmen verfolgte Berufung gegen ein ihn wegen Betrugs zu 6 Wochen Gefängnis ver⸗ urtheilendes Erkenntuiß des Schöffen gerichts Grün berg. Der Augeklagte war im März v. J., wo er iu Westphalen in Arbeit stand, in einem Civilprozeß vor das Amtsgericht Grünberg geladen und lig ui— dirte dort bei seinen Zeugengebühren die Retour— reise nach seinem Arbeitsort, ohne aber fand sie ihren gewöhnlichen Ankerplatz durch die Jacht des deutschen Botschafters besetzt. Man nimmt an, daß dies auf einen besonderen Befehl des Sultans geschah, der damit gegen Eng— land demonstrieren wollte. Hd. London, 11. Februar. Wie verlautet, soll über die Auslieferung Artons heute endgültig Beschluß gefaßt werden. Hd. Warschau, 11. Febr. In Russisch⸗ Polen wurden bei zahlreichen Personen strenge Haussuchungen vorgenommen. In Warschau wurden acht Studenten, in Dombrowo 13 Berg⸗ aus einem gesetzlichen Grunde unterblieben sei, Gelegenheit zur Nachholung der Impfung zu geben, wird am 2 Samstag, den 15. Februar, Uachmittags von 2 bis 4 Uhr, im alten Kathause ein Impftermin und am 22. Februar zu denselben Ptunden der Nachschau- Termin(in welchen alle im erstgenannten Termin Geimpften zu erscheinen verpflichtet sind), abgehalten. In beiden Terminen können auch Kinder, welche vom Impfarzt untersucht und wegen Krankheit vorerst von der Impfung befreit werden sollen, vorgestellt, sowie andere, die Impfung betreffende Anfragen gestellt werden. Die Eltern werden ersucht, die ihnen von der Polizei zugekommenen Aufforderungen mitzubringen. Gießen, den 8. Februar 1896. Der Oberbürgermeister. J. V.: Wolff. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 17. Jebruar 1896, Vormittags 9˙½ Ahr beginnend, sollen im Distrikt Hangelstein versteigert werden: 39 Eichenstämme mit 19,66 fm, 85 Fichten- und Kiefernstämme mit 23,89 km, 14 Lindenstämme mit 2,61 fm, 5 Eichen-Derbstangen mit 0,29 km, 185 Fichten- und Kiefernstangen mit 8,30 fm, 214,4 rm Buchenscheitholz, 65 rm Eichenscheitholz, 245,8 rm Buchenknülppelholz, 55 rm Eichenknüppelholz. 71,4 rm Buchenstockholz, 30 rm Eichen- stockholz, 6 rm Nadelstockholz, 6120 Wellen Buchenreisig, 1940 Wellen Eichenreisig, 300 Wellen Nadelreisig. Die Zusammenkunft ist am Hangelsteiner Steinbruch. Gießen, den 10. Februar 1896. Grostherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth der Deus chen 8 3 ene schiede 6 den besten MUNCHEN n. Meda und COG NA. Alleinige Niederlage in Giessen: Carl Schwaab. Hoflieferant. pro flasche. EE Stangen 4.—6. Kl. im„deutschen Haus“ zu Brandoberndorf Distrikte 2 und 3 Espaerwäldchen, sowie Totalität. Eiben: 10 Stämme mit 3,08 km, 4 rm Scheit, 7 xm Knilppel, 3,55 Hdt. Wellen 3. u 4. Kl Buchen: 8 rm Scheit, 13 rm Kuppel, 675 Hdt. Wellen 3. und 4 Kl. Anderes Laubholz: 1 rm Scheit, 6 rm Knüppel, 0,50 Hdt. Wellen 3. Kl. Nadelholz: 452 Stämme mit 98,45 fm, 290 Stangen 1, 88 Stangen 2., 38 Stangen 3. Kl., 12 xm Scheit, 30 rm Knüppel, 32,15 Hdt. Wellen 3. Kl., 20 rm Stockholz. Donnerstag, den 13. d. M, Vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft in der Zimmer'schen Wirtschaft zu Espa. Annerod.(Gemeindewald). Abteilungen 3 Tempel und 9 Birkeberg. a. Bau- und Werkholz: 10 Eich enstämme, 4—9 m Länge, 40—60 em Durchm., mit 10,19 fm haltend, 20 Nadelstämme, 1016 m Länge, 16—25 em Durchm, mit 6,81 km haltend, 380 Fichten⸗ Derbstangen, 25,81 kin haltend, 1198 Fichten-Reisstangen, 22,67 km haltend, darunter einige Hundert Bohnenstangen, 2 rm Eichen-Nutzscheitbolz. b. Brennholz: 15 rm Eichenscheitholz, 16,5 rm Eichen- und Nadelknüppel, 1350 Eichenwellen. 5040 Nadelwellen, 25 rm Eichen- und Nadelstockholz. Donnerstag, den 13. d. M., Vormittags 9½ Uhr. Die Zusammenkunft ist am Oppenröder Weg, am Alteberg. Winneröder Wald. Distrikte Burgwald, Petersgrund, Eichköpfel und Neuhof. 122 rm Buchenscheitholz, 56 rm Buchen-, 77 rm Kiefern- und Eichen-Prügelholz, 71 rm Buchen- und Nadelstockholz, 284 xm Buchen- und 416 rm Kiefern-Reisholz; ferner 63 Fichten, Kiefern- und Buchenstämme bis zu 31 em Durchm. und 18 m Länge mit 34,13 fm, 2 Eichenstämme mit 0,57 fm und 951 Fichtenstangen mit 21,86 km Inhalt. Donnerstag, den 13. d. M., Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft im Burgwald auf der Straße Winnerod— Lindenstruth. Steindorf.(Gemeindewald). Distrikte Zungewald, Fuchslöcherseit und Molkenborn. 3 Stämme 1. Kl. mit 12,57 fm, 13 Stämme 2. Kl. mit 22,09 fm, 28 Stämme 3. Kl. mit 26,21 fm. Die Stämme sind von guter Qualität, sehr geeignet für Schneid-, Bau- und Wogner-Arbeiten und liegen an schöner Abfahrt. Mittwoch, den 19. Februar, Morgens 10 Uhr. Zusammenkunft im Orte. Dillheim.(Gemeindewald). 64,96 km Eichenstämme, 0,13 km Eichenstangen, 9,59 im Kiefern- und Fichtenstämme, 8,37 km Kiefern- und Fichtenstangen, Donnerstag, den 13. Februar, Morgens 9 Uhr. Zusammenkunft bei der Henrich'schen Wirtschaft. Braunfels.(Gemeindewald). Walddistrikte Somborn, Platte, Birkenstrauch u. s. w. 194 rm Buchenscheit- und Knüppelholz, 2020 xm Buchenwellen, 1220 Eichenwellen, 74 xm Eichenscheit- und Kuüppelholz, 4 xm Riefernscheit- und Knüppelholz, 7 rm Eichenstockholz. Freitag, den 14 d.., Morgens 10 Uhr. Zusammenkunft im Distrikt Somborn.— Zah— lungstermin am 1. Dezember 1896. Kraftsolms.(Gemeindewald). Distrikte Geländ, Schmiedsboden, Eichenstück u. Pfingst⸗ berg. 6 Stück 1. Kl. 17,19 fm, 31 Stüc 2. Kl. 50,53 fm, 36 Stück 3. Kl. 25,96 fm, 3 Stilck 4. Kl. 0,63 fm. Samstag, den 15 d. M., Vormittags 11 Uhr. Zusammenkunft im Orte Edelsberg(Gemeindewald). 1. Distrikt Buchwald 5. 57 Eichenstämme von 55 fm. 2. Distrikt Schmidtskopf 8b. 48 Eichenstämme von 60 km, 6 rm Küferbolz, Nutzholz. 3. Distrikt Sprung 16. 61 Eichenstämme von 45 fm. Donnerstag, den 13. d.., Vormittags 10% Zür. Zusammenkunft im Distrikt Sprung 16 5. Jagd-⸗Verpachtungen. Sinkershausen. Die am 15. Februar d. J leibfällige Jagd de f 5 155 5 g ge Jagd der Gemeinde soll Wittwoch, den 19. Februar, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Bureau der Bürgermeisterei auf weitere 6 Jahre verpachtet werden 5 Oppeurod. Montag, den 17. Februar, Nachm. 1 Uhr, wird auf dem Bürgermeisterei⸗ ꝙZ—ͥgP— irÜ—ßL:;]— t—— bureau die der Gemeinde zustebende Jagd, ca. 260 Hektar Feld und 50 Hektar Wald ent⸗ haltend, auf weitere 6 Jahre verpachtet. i legen will. Ueber die brachten ferner der zweite Steuermann Hosemann dahin zurück zu kehren. Der Gerichtshof 8 i a gie Jagen der Beteirhsenriclung ist man und der Matrose Pehl von der Bark„Bremer⸗[ verwarf die Berufung des Angeklagten. arbeiter und in Pulawy 40 Bauern verhaftet. in's Reine gekommen, insbesondere hat auch haven.“ Schiffjund Mannschaftsschweben ebenfalls in Hd. Venedig, 11 Febr. Gestern gab die Preußen zugestanden, daß der Sitz der Verwal- höchster Gefahr, dem aufgeregten Meere zum Opfer Letzte Telegramme W Partei ein Gastmahl zu Ehren tung für den größeren Teil des hessischen zu fallen. Schon nahte die Hilfe vom Dampfer„ 3 es Deputirten Cavalotti, an welchem mehrere Schienennetzes und die eine oder andere preu⸗ z Kirkby“. Ein Boot des Dampfers war nach der Hd. Berlin, 11. Februar.. Freiherr on Deputirte der Oppositionspartei teilnahmen. Ca⸗ ßische Nachbarbahn in Mainz errichtet wird. Bark unterwegs; doch die See war zu steif, es konnte Hammerstein ist heute früh 6 Uhr 5 Min. valotti hielt eine heftige Rede gegen Cris pi, Damit steht die Meldung aus Saarbrücken, nicht vorwärts kommen, und die Rettung der ge⸗ mit dem fahrplanmäßigen Zuge Rom⸗Berlin auf welcher eine unkluge Politik in Afrika verfolgt daß die Eisenbahndirektion St. Johaun⸗Saarbrücken fährdeten Mannschaft mußte fast aussichkslos er⸗[dem hiesigen A nhalter Bahnhofe ein⸗ habe. 15 f dort verbleibt, nicht im Widerspruch. Auch soll]scheinen. Kurz entschlossen ergreift der zweite[getroffen, wo ein außerordentlich starkes Auf Hd. Sofia, 11. Februar. Das Kriegs⸗* ein Gemeinschaftsverhältnis für alle hessischen und Steuermann Hosemann eine Leine und vertraut gebot von Kriminalschutzleuten unter Führung ministerium beanspruchte von der Sobranje die die preußischen Staatsbahnen hergestellt werden; sich kühn den Wogen an. Aller Augen sind auf des Chefs der Kriminalpolizei, Grafen Pueckler, Bewilligung von 5 Millionen Franks für mili⸗ das Schwierige ist dabei aber, den richtigen, den Braven gerichtet, der mit der furchtbaren anwesend war. Der Gefangene befand sich in tärische Zwecke. Die Summe soll durch Verkauf—— beide Theile befriedigenden Maßstab für die Ge See mutig den Kampf aufgenommen hat und die Begleitung von 4 Kriminal⸗Schutzleuten, mit von Domänen und aus Ueberschüssen des lau⸗ winnbetheiligung zu finden, zumal der Werth ihm stets drohende Gefahr, in die Tiefe gezogen] denen er gereist war. Kaum hielt der Zug, so fenden Budgets aufgebracht werden. der in Betracht kommenden Bahnen ein durchaus zu werden, nicht achtet. Mit Aufbietung aller trat Graf Pueckler an denselben heran und nahm 2 verschiedener ist, hier zum Beispiel die ertrag⸗ Kraft arbeitet er weiter— gilt es doch, seine die dienstliche Meldung entgegen. Die 4 Be⸗ Tagesordnung 5 reichen Durchgangslinien am Rhein und Main Kameraden und sich selbst zu retten. Er erreicht amten verließen sofort mit dem Gefangenen den für die Sitzung der Stadtverordneten und dort die sehr minderwerthigen ober- glücklich das in einer Entfernung von 200 bis Wagen auf entgegengesetzter Seite im Geschwind⸗ Versammlun 0 hessischen Linien. Erst wenn über diese300 Fuß von der Bark mit den Wogen käm⸗ schritt den Perron über die kleine nur für Bahn⸗ Donnerstag, 13 Februar 1896 me 3 3%½% uh— Fragen ein Einverständnis erzielt ist, wird es pfende Boot und stellt die Verbindung zwischen beamte bestimmte Treppe, die nach dem Erd⸗ und nötigenfals Freitag 15 Februar nachmittag 5 Uhr. bab sich zeigen, ob Hessen auf Grund der von den beiden her. Drei seiner Kameraden springen ius geschoß führt, wo Hammerstein von 4 anderen 1 D Ne des Großh. Realghmnastums 1115 nb. b Ständekammern erhaltenen Ermächtigung die ver-PWasser, ergreifen die Leine und werden nach Beamten in Empfang genommen wurde, die mit der Realschule pro 1896/7. 8 Jen fallenen Linien als Staatsbahnen erklären oder ein dem Boote hinübergeholt. Hosemann hat das ihm eine bereitstehende Droschke bestiegen und 2. Gesuch der Firma W. Zurbuch um Erlaubnis zur un e Gebot auf das ganze Bahnnetz machen, oder einen edle Werk vollbracht, ihm danken die Kame⸗ nach dem Untersuchungsgefängnis fuhren. Der Erbauung eines Schuppens in der Göthestraße. in 20 geeigneten Augenblick, etwa den Verfall aller raden ihr Leben. Ein Versuch, auch die übrige] ganze Vorgang dauerte kaum eine Minute. Auf 3. Benennung der an der Bleichstraße im rechten Winkel bas Genehmigungen im Jahre 1900 für die Ver- Mannschaft der Bark an Bord der„Kirkby“ zu dem Bahnhofe hatten sich etwa tausend Personen nach der Stephanstraße führenden Straße. erat staatlichung abwarten will. Das alles sind heute holen, muß vorläufig aufgegeben werden; die eingefunden. Hammerstein trug einen gelben] 4. Verbesserung der Frankfurterstraße. 1155 offene Fragen. Soviel steht aber fest, daß der See ist zu hoch, so daß das Boot sich nicht Ueberrock und einen schwarzen, ins Gesicht ge-] 5. Erhöhung städtischer Trottoirs in 18967. 10 n jetzige, den wirklichen Wert des Unternehmens halten kaun. Zur Beruhigung der noch auf der drückten Schlapphut. Er sah scheu aus und 6. Bauliche Veränderungen im Schulhause der Stadt⸗ 00 5 beträchtlich übersteigende Preis der Aktien der Bark befindlichen Mannschaft giebt der Kapitän blickte starr zur Erde, anscheinend, um nicht er⸗„ ee 4 4 Nit Hessischen Ludwigsbahn eine geeignete Grund⸗ Spena vom„Kirkby“ das Zeichen:„Wir werden kannt zu werden. Sein Gesicht war farblos.] g. N 7 8 95 1 5 Punt lage für die Erwerbung durch den Staat nicht Sie nicht verlassen.“ Es vergeht einige Zeit. Als er in die Droschke stieg, zuckte ein spöttisches insbes 125 Aue 115. 7 hier: b bildet. Auch die hessischen Landstände würden Der Sturm rast fort. Da meldet die Bark: Lächeln um seinen Mund. Auf dem Bahnhofe 9. Erlaß eines 9155 ee een 55 1 7 5 5 8 FV 3 8 2 755 05 5 polizeireglements, betr. Entnahme J cdsschie einer darauf gestützten Abmachung sicher die Ge-„Haben sofort Hilfe nötig.“ Das Zeichen wird hatten sich etwa 40 Schutzleute eingefunden. von Kies aus dem Bette der Lahn f bbhllich nehmigung verweigern. auf dem„Kirkby“ bemerkt. Da giebts kein Hd. Augsburg, 11. Febr. Die„Augs⸗ 10. Desgl. betr. Gebäudehöhen an Straßen von einen un Zögern. Der Dampfer; hält auf das aufge⸗ burger Postzeitung“ berichtet, daß die Bischöfe geringeren als der normalen Straßenbreite. Darm V ischtes brochene Schiff zu. Schnell ein Boot heraus. Bayerns bereits im Jahre 1894 eine Ein⸗ 11. Errichtung einer kaufmännischen Fachschule, hier Ge⸗ Offba ermisch 8. Wieder 9 1 wie 17 00 91100 Sen e Nene an das Ministerium gegen fene such um Schenkung eines Bauplatzes. dllgel, — Beispi eine vor, um die gefährliche Fahrt todesmutig zu Materien des bürgerlichen Gesetzbuches dsinnis ee d ee Saane unternehmen. Die Fahrt verläuft in ähnlicher richteten. 975 5 1 ee 5 A. verhandlung zu Bremerhaven bekannt geworden.] Weise wie die erste, Der r Pehl, von Hd. Brüssel, 11. Februar. Der Senator Wochennartte kostete: Butter per Pfund 7020 Heber Due Zunächst sei eines Falles auf der„Atheua“ ge⸗ der Bark stellt die Verbindung 17951 die Leine Decamps, Vorsitzender der interparlamentarischen eier per Stück 6—7, Enteneier 9, Käse 5—8, Käsematte 3,- sses dacht. Der Matrose König hatle sich beim wieder her und so wird die gesamte Mannschaft Vereinigung, welche 1800 Mitglieder zähso bat Erben ver Liter 18, Lusen 30 Pfg., Tauben per Pant bchugn Ueberkommen einer heftigen Sturzsee ein Bein wieder gerettet. den Mächten eine lange Denkschrift über die 0,80— 1 Mt., Hühner p. Stück— 1,40, Hahnen 1,30— 1,70 ber dh gebrochen. Er wurde von Kameraden in die Letzte Nachricht internationalen Schiedsgerichte zuge⸗ Enten 1,60—2 Mk., Gänse per Pfund 46—54, Ochsen⸗ den ah Kajüte getragen, wo man durch Morphium seine Eh richt. sandt. Infolgedessen werden verschiedene Parla- fleisch 72—76, Kuh⸗ und Rindfleisch 66—68, Schweine⸗. dz Schmerzen nach Möglichkeit zu lindern suchte.* Gießen, 11. Februar. Die Strafkammer mentarier Initiativanträge zur Errichtung von fleisch gesalz. 72, Kalbfleisch 60—64, Hammelfleisch 60—70 gs, Das Schiff befand sich in höchster Gefahr. Welle verhandelte heute unter Ausschluß der Oeffentlichkeit Schiedsgerichten stellen. Kartoffeln per 100 Kilo 5,—, Zwiebeln per Zentner Steler auf Welle brach über Deck. Die Lage war sehr[gegen den Schuhmachermeister Johann Münker Hd. London, 11. Febr.„Daily Chronicle“ 627,50 Mk., Milch per Liter 16—18 Pfg. 1 erust. Der Schwerverletzte wird wieder an Deckf von hier wegen Sittlichkeits verbrechen. meldet aus Konustantinopel: Als die Yacht Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗— etragen. Geduldig in sein Schicksal ergeben, Staatsanwalt Zimmermann beantragte, gegen den des britischen Botschafters nach einer Ausfahrt dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, ein 122 sicht er den kommenden Dingen entgegen. Der Angeklagten auf 1 Jahr Zuchthaus zu erkennen; fin den Hafen von Konstantinopel zurückkehrte,! beide in Gießen. Peu —* ä die ann .— 1 3. 1 06 Bekanntmachung. Holzversteigerungen.— sollen die an TCT nicht abgeholten ih na Verdorf.,(Gemeindewald), Pistrikt Fichten. Preußlopf und Hundsgräben. 87 5 feMaarenhandlun dun 168 Gegenstände, darunter verschiedene Gold- und Silbersachen, Sonn- und Regenschirme, Kleidungs— Sennen mit 53.99 kin, 385 Liefernstämme mit 118 eim. 80 Kiefernstangen mit 8 km, 3 del ba 2 Brillen ꝛc. im alten Rathause zu Gunsten der Armenkasse gegen Baarzahlung versteigert Pa A Mittwoch, den 12. Februar, Morgens 9 Uhr. Zusammen⸗ J 1 werden. 0 8 8 2. Antrag Gießen, den 8. Februar 1896. 5 5 4 Ettingshausen. Distrikt Sandheck 190 rm Buchenscheitholz,(60 rm Buchen-Stamm⸗ 175 20 Brillen 900 hellige O Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Knllppel, erster Sorte, 900 rm Buchen Ast und Durchforstungsreiser, 110 xm Buchenstöcke, billigt in allen Nümmern zu haben. dige Umwi eff e— Oeffentliche Impfung. i 9975 5 14 685 Um denjenigen Eltern(Pflegeeltern), welche mit der Impfung ihrer Kinder aus dem Oberförsterei Brandoberndorf Distrikte 43. Sankhardsheck, 49 Gönsrod, sow ie bos 87 Vorjahre noch rilckständig sind, und unter Strafandrohung Aufforderung erhalten haben, ent⸗ n 8 8e n 14550 85 7 1 21. 5 sbere 80 weder ihre Kinder alsbald impfen zu lassen oder den Nachweis zu führen, daß die Impfung Scheit, 56 rm Kni bn den 12. 5 MN. Vormistags 10 übe a inen (Marke Adler-Schott) A per Läterflasche incl. Glas g et Ant Mark 1.80 e sth empfiehlt und die po inen Ph. Herrmann, 0 Llvontl Seltersweg 33. a hülle nur dani bien unter „ 16555 Schreibs⸗ Maschinen aller Systeme zu 9 eie Originalpreisen empfiehlt f Wilh. Büttel, Frankfurt 8 große Sandgasse 8. 3 1 1 212 1 2 0 Tamilien-Wonnungenn in allen Größen und Lagen weist aus, 80 führlich nach der Gießener Wohnung: ng nachweis, Bahnhofstraße 11. Täglich! ea geöffnet. U ö E——I—..... III 2 Haus- und Fahrburschen 5 sowie Ooeconomiepersonal empfiehlt zu jeder Zeit das Plac irungs— bureau von C. Stiasuy, Bahnhofstr