e sich ung em Vertill Ju Harlg, abe einn times raubt „ 70 Ich Kreis Ftich il. Verantw. J mann, bee en 2 — 2 5 Gießen, Mittwoch, den 11. November 1896. ische Landeszeitung. Possztg. Nr. 32393 9 e ee eee Postztg. Nr. 3239 a. u ga e de en 4 Telephon⸗Nr. 112. . 4 2 25 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn⸗ und Feiertagen.. Expedition: 5 — E Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. 2 Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. pn Die Lahnkalk und Marmor] Räder des beladenen Wagens zu liegen, infolge⸗] und mahnten zur größten, Vorsicht. Sehr geklagt 981 100 9 1 1 15 1 ug. Gabriel jr. ist zu jeder Auskunft dessen er zweimal überfahren wurde und schwere] wurde auch über die Ueberflutung der Kartelle 1 5 0 0b.(Strafkammer⸗ Bern Gies innere Verletzungen davontrug. mit Streiksammellisten. Eine entsprechende Re⸗ sitzung.) Wegen inbruch und Diebstahl eßen, 10. November. Gestern Nach⸗* Hirschhorn, 9. November. Ein entsetz⸗ solution wurde angenommen, Weiter beschließt bon ca. 375, wird der Weißbinder Heinrich mittag passterte dem Kutscher der Firma licher Unglücksfall ereignete sich vorige Woche die Konferenz, als Hauptpunkt der Tagesordnung nahe der Landesgrenze in einem Steinbruche der nächsten Konferenz zu setzen: as können e 1121 bei seinem 5 und Sauer 15 der Steinstraße das eister die That verübte, zu ahr und 3] Unglück, daß er vom Wagen fiel, unter die] gegen Eberbach zu. Der Steinbrecher Wilh. die Gewerk aftskartelle zur Regel des Monate Gefängnis verurteilt. Die Staatsbe⸗ Räder zu liegen kam, die 9 7 über beide Beine Attebühl von Rothenberg war 110 1 0 Streiks und pp thun s“ Es folgte die beschäftigt. Beratung des Gesetzentwurfs betr. die Zwangs⸗ hörde hatte) Monate Gefängnis beantragt.— hinweggingen. Der Mann wurde schwer ver⸗ Gerüste an einer hohen Felswand Der Taglöhner Wilhelm Walther von letzt in die Klinik 11 Hierbei kam er zu Falle und stürzte so unglück⸗ organisation des Handwerks in Innungen, wobei Daubringen mißhandelte in Gemeinschaft mit h 0. November. Am Markt- lich in die Tiefe, daß er das Genick brach, was Hoch⸗Hanau in längerem Vortrag die für die er, wurden auf dem hiesigen] den sofortigen Tod zur Folge hatte. Arbeiter schädlichen Bestimmungen dieses reaktio⸗ 7 1 deinen afl Wilhelm 155 Flut 5 300 99 90 erg, wobei leßterer e nen gefährlichen Messerstich ruchtmarkte folgende ruchtarten usw. zu den Wald⸗Michelbach, 8. November. Einem nären Machwerkes bloßlegte, worauf nach längerer erhielt. Walther und Schwalb wurden wegen beigesetzten Durchschnittspreisen verkauft: 172 armen Manne auf dem nahen Stallenkandel, Diskussion folgende Resolution Manche fund r Körperverletzung verurteilt. Doppel⸗Zentner(à 100 Kilogramm) Weizen zu Namens Brehm, wurden 190 4 gestohlen,„Die Konferenz hält es im Interesse der Ar⸗ em ersteren wurden vom hiesigen Schöffen⸗ 15,64, 17 D.⸗Z. Korn zu 13,32, 12 die derselbe, während des Sommers durch Ver⸗ beiter für notwendig, daß die Gewerkschaften gericht eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten 1288 Gerste zu 13,32 4, 176 D.⸗Z. Hafer zu kauf allerlei Erzeugnisse zur Zahlung seiner den von der preußischen Regierung vorgelegten zudiktiert, gegen welches Urteil er Berufung ein⸗ 8 4. 5 Zinsen und als Zehrpfennige für den bevor⸗ Entwurf eines Zwaugsinnungsgesetzes energisch legte. Die Strafkammer erachtete den An⸗ Bad Nauheim, 8. Nov. Zu Gunstenstehenden Winter zusammengespart hatte. Der bekämpfen, weil er die Mißstände, an welchen geklagten für schuldig und verurteilte ihn der Hinterbliebenen der Mannschaft des That verdächtig ist die eigene Tochter, das Handwerk krankt, nicht beseitigt und zur zu zwei Monaten Gefängnis. Gegen zIltis„ ist vom Zweig⸗Hilfsverein„Zum roten die in Gemeinschaft mit ihrem Manne von Lam⸗ Bedrückung der Arbeiter führen muß. Die ein freisprechendes Urteil, welches das Schöf⸗ Kreuz“ eine Kollekte veranstaltet worden, die pertheim hierher gekommen war. Beide wurden Konferenz beauftragt ihr Bureau, auf Kosten 39% ergab. Der Betrag wurde nach Abzug in sicheren Gewahrsam gebracht. der Kartelle eine Flugschrift gegen den Gesetz⸗ ace zu Friedberg über den Fahr⸗ 1 urschen Georg Belz von Clarfeld, welcher der Erhebungskosten an den Schatzmeister Re⸗„Mainz, 10. November. Am Freitag entwurf herstellen zu lassen und den Kartellen gierungsrat Hechler nach Darmstadt abgesendet. Abend spricht hier in der Stadthalle in öffent⸗ zur Verteilung zuzusenden.“ Nachdem noch Mainz mit den Vorarbeiten für die nächste Nasedberg war, 8 8755 Lehrling in b Darmstadt, 9. Nov. Dl 9825 riedberg ein U olz auf den Kopf ge⸗ dt, 9. Nov. Die am amstag licher Volksver ammlung der bekan worfen und denselben mit einem Messer erat stattgefundene Mitgliederversammlung der hiesigen] bayerische e 60118 von 950 ll Konferenz betraut worden war, erfolgte Schluß zu haben, aussprach, legte die Staatsbehörde Be⸗ Hahlstelle des Deutschen Metallarbeiter⸗ mar zu Gunsten des sozialdemokratischen Kandi⸗ der Konferenz abends /½8 Uhr. zufung ein. Der Angeklagte will nicht in Absicht een war gut besucht und hatte folgende daten Dr. David. Daß die Riesenräume der: Mainz 9. November. Die Errichtung gehandelt, auch den Lehrling nicht bedroht haben. Tagesordnung: Boitrag und Verschiedenes. Zum Stadthalle aun jenem Abend bis zum letzten eines städtischen Arbeitsamtes soll nun⸗ Auf Antrag des Staatsanwalts wird die Be⸗ 1 5 Punkt hatte Mitglied Chr. Wurm das Referat Plätzchen gefüllt sein werden, ist sicher. mehr endgiltig der Stadtverordnetenversammsung tufung verworfen. Der Dienstenecht Johann übernommen und verstand es der Redner, in!* Mainz, 10. November. Eine Konfe⸗ zur Beschlußfassung unterbreitet werden ebenso Henninger, von Bommersheim kam am einer vortrefflichen Rede die Anwesenden zu renz der Gewerkschaftskartelle einer die Frage der Gewährung unentgeltlicher 4. Ottoner in die Wirtschaft zum Darmstädter fesseln. Am Schlusse wurde ihm reicher Beifall] Anzahl Städte des Maingaues fand am Sonn⸗ Lehrmittel an, die Schüler der Volksschulen. Hof in Vubel, woselbst er einen„Vergleich W Punkt Verschiedenem wurde das dag hier im Rebstechen ffatt Vertragen aßen er Alsbald nach Beendigung der Reichstags⸗ zwichen Streichhölzer, und den dortselbsts bon der Stadtverordneten⸗Versammlung ange“ die Kartelle von Mainz, Frankfurt Wiesbaden, ersatzwahl wird Horr Oberbürgermeister Dr. weilenden Gerichtsherren“ anstellte. Dieser⸗ e Gewerbegericht zur Sprache. ge- Höchst, Hanau, Offenbach, Mülheim a. M. und Gaßner diese beiden Angelegenheiten dem Plenum halb wurde er wegen Beamtenbeleidigung ange⸗ bracht und waren sämtliche Redner der Ansicht, Aschaffenburg durch 18 Delegierte. Es handelte der Stadtverordnetenversammlung zur Geneh⸗ klagt. Der Beschuldigte führte heute zu seiner daß die organisierten Arbeiter schon jetzt in die sich vorwiegend um Stellungnahme zu den migung unterbreiten. Nach Erledigung dieser Verteidigung an, er sei in schwer betrunkene Agitation eintreten sollten, damit sie bei Bekannt- Juarckschen Vorschlägen hinsichtlich der Thätig⸗ Fragen wird die Beratung einer neuen Bau⸗ Zustande gewesen. Das Gericht erkennt auf eine gabe des Wahltermius gerüstet dastehen würden.] keit der Gewerkschaftskartelle. Darmstadt und polizeiordnung für die Stadt Mainz zur Gefän nißstrafe von 3 Wochen unter Anrechnung Ossenbach, 9. November. Seitdem man Heddelberg hatten die Teilnahme abgelehnt. Das Vorlage kommen. der erlittenen Untersuchungshaft. in Hessen die Selbsteinschüzung eingeführt hat.] Referat hakte Dr. Ouarck übernomm und. Heppenheim bei Worms,: November. Gießen, 10. November. Der Bäckermeister ist die Steuerbehörde angewiesen, jeden Fall don begründete eingehend seinen Skandpurtt während Der Deserteur Georg Beygan d. der, von F. Schreiner am Lindenplatz, welcher schon Uebertretung der einschlägigen gesetzlichen Be⸗ ihn Hoch-Hanau bekämpfte. Nachdem sich einigen Tagen an einem elfjährigen Mädchen im mehrfach wegen hervorragender Leistungen in stimmungen streng zu verfolgen. In der letzten jedoch sämtliche übrigen Delegierten im Sinne Eberstädter Walde einen Lustmord verübte, ist seinem Fache ausgezeichnet wurde, hat auf der Schöffengerichtssitzung wurde ein hiesiger Architekt Quarcks geäußert hatten, fand eine Resolution am Sonntag Nachmittag 5 Uhr von der Wormser internationalen Austellung auf dem Gebiete der und Stadtverordneter wegen Steuerhinter⸗ mit allen gegen eine Stimme Annahme, in der Gendarmerie und Schutzmannschaft in einem Ernährung, Bekleidung, Gesundheitspflege c. ziehung verurteilt, 262,20. Stenern nach es u. A. heißt:„Die Konferenz fordert die Ge⸗ Strohhaufen versteckt dahier ßestgenom mant welche vom 4. bis 6. November in Düsseldorf zubehenn sowie eine Strafe von 287,04. zu] nossen aller Orte auf, die Gründung von Ge⸗ und in das Gefängnis nach Worms geliefert stattgefunden, für seine daselbst ausgestellten erlegen und außerdem sämtliche Kosten zu tragen.] werkschaftskarkellen unter Ansnützung aller Mög- worden, Wepgand hat sich drei Tage lang in feinen Zwiebacte die silberne Medaflles Harn Jean 9. November. Am Neubau lichkeiten, welche die Vereinsgeseke aller Standen dem Stroshaufen versteckt gehalten un a en. erhalten. des Nn ed ec 112 17 5 bieten, zu fördern und die Thätigkeit in oben 1 Lebe 211 So Nachung am Sonnabend Nachmi ie bereits bis zur i ü 8 5 chmittag die bere 3 zum bezeichnetem Sinne auszuüben. Die Konferenz wurde das Versteck ausfindig gemacht und sofort . Gießen, 115 N 51. e e donwerk iebel 5 3 debe ten Stock i 5 1 9 5 und Marmor⸗Industrie Aug. Gabriel ir hat] 3 erk aufgeführte ebelmauer] dankt den Mainzer Genossen für die Berufung die Gendarmerie in Worms benachrichtigt, die in unserer Gegend den ersten größeren praktischen zusammen. Von den Arbeitern, die an dem der heutigen Konferenz und glaubt, daß die dann rasch zur Stelle war. Versuch mit dem vom Architekten A. Seuling⸗ Bau beschäftigt waren, wurde einer lebensgefähr⸗ halbjährige Abhaltung von Konferenzen für den Gießen fabrizierten Holzwolle⸗Baumate rial lich verletzt, vier weitere kamen mit leichteren] hiesigen Bezirke von großem Nutzen sein wird.“ 5 unternommen. Auf genanntem Werk ist seit Verwundungen davon. Der Unternehmer des Nach Ablehnung einer von Hoch gestellten Reso⸗ Vermischtes. einigen Tagen ein vollständig aus Holzwolle⸗ zweistöckigen größeren Baues ist ein Maurer- lution erfolgte die Beratung der Stellungnahme Der ueberfall auf die Erpedition des Baumaterial errichtetes Haus als Arbeitsraum meister aus Fehlheim. der Kartelle bei Streiks und Boykotts. In„Albatros“. In Brindist ist nunmehr aus Sidney Marmorschleiferei in Benutzung ge⸗* Bürstadt, 8. November. Der Landwirt] langer Diskussion äußerten sich sämtliche Redner der erste ausführliche Bericht über den seinerzeit gemeldeten Wert dieser zwei⸗ ueberfall eingelaufen, der auf die wissenschaftliche Expedi⸗ für die 2 nommen und können sich Interessenten von der] Franz Lingel bach von hier, dessen Pferde im sehr pessimistisch über den solcher Bauten] Felde scheuten und durchgingen, kam unter die! schneidigen Waffen im wirts chaftlichen Kampfe! tion des österreichischen Kanonenbootes„Albatros“ durch Brauchbarkeit und den Vorteilen ——————— ̃— 2.——.— Zwischen Liebe und Pflicht. Sie hatte Partei für Morgan genommen, den Söhne aus den ersten Familien des Landes halten, und verzweifelt mochte er ausrufen:„Gieb Roman aus dem australischen Buschleben berüchtigsten aller australischen Strauchritter, auf waren, in Nachahmung ihrer bewunderten Vorbilder, mir Verdammnis, wenn Du mir die Seligkeit nicht dessen Kopf ein Preis von tausend Pfund Sterling beim Wegelagern betroffen worden, und man wußte geben kannst!“ von der wohlerzogenen, fein gebildeten Tochter eines Nun war es zu Tage, was Eugenie Milton Melbourner Kaufmanns, daß sie Eltern veranlaßte, so häufig und immer allein, selbst zur ortsetzung. Allmählich 1 25 sch di 18 zwischen für meine ehrliche Empörung nur ein halbes Ohr und Heimat, Glück und Wohlstand geopfert hatte, Nachtzeit, den Busch, die Wildnis, zu durchstreifen. uns. Fünf Minuten früher als ich langte sie auf gehabt. um fortan einem dieser gemeinen Straßenräuber Sie that Kundschafterdienste für Morgan. der Station, das heißt am Rande des Parklandes, Auch was sie sonst noch sagte und that, wollte anzugehören.. f. a Sie kannte somit auch meine geheime Mission an. Hier erwartete sie mich. mir jetzt noch weniger gefallen. Sie befand sich Man hatte von dieser„romantischen Liebe“ in und hatte mich, ganz wie es der Sergeant durch⸗ „Nun, was sagte ich?“ fragte sie mit einem doch ganz in den Vorurteilen ihrer Landsleute. den Zeitungen viel Aufhebens gemacht, und solche schaut hatte, so eng an sich gefesselt, um mich unter zufriedenen Lächeln. Auf uns Polizisten blickte sie mit Haß und Ver⸗ außerordentlichen Geschehnisse reizen zur Nachahmung. beständiger Aufsicht zu haben, und im gegebenen Ich mußte mich für besiegt erklären. achtung. Sie hatte von noch einem besondereu. Kaum hatte ich diesen Gedanken gefaßt, so reihte Augenblick mich oder meine Pläne zu vernichten. Das nächste Mal werden wir uns weit draußen Kummer gesprochen, der sie zur Schwermut stimme sich auch schon ein zweiter, noch verwegenerer, an Sie wußte, daß ich auf der Polizei⸗Station ge⸗ 16 und sie ganz allein anginge. den ersten an. wesen war, um Bericht zu erstatten, und hatte sie daß sie den Inhalt erfahren hätte können, i im Schießen messen“, sagte sie.„Doch f a ö . 1 5 9 525 Wie konnte ich diese Worte anders deuten, Ich war plötzlich wie hellsehend geworden. nicht gesagt, Schlucht stand ent⸗Jwenn sie nur wollte! Warum ereignete sich jetzt ni ierüber zu meiner Mutter?“ 5 ee e eisstwerstämdlich nicht.“ als daß sie eine unglückliche Liebe im Herzen trug. Das Geheimnis der toten 8 Herrenhause zurück. Rasende Eifersucht erfüllte mich bei diesem hüllt vor meinen eutsetzten Blicken! auch nichts mehr, seitdem ich hier war? Warum Bewohner der toten Schlucht sah man nicht mehr den Goldgräber der toten So kehrten wir nach dem inen Sie war ein außerordentliche Mädchen. Gedanken. 5. Der geheimnisvolle 5 ihr vom Wer war es, der eine Eugenie Milton zu ver-] war Morgan. Schlucht auf der Milton⸗Park⸗Station erscheinen? Der überaus schlaue Sergeant hatte gleich ein⸗ Weil er gewarnt war— durch sie! Bewunderung blickte ich auf 5 05 di Antlitz 15 auf das herrliche Eben⸗ schmähen wagte? Oder war sie ihm so unerreichbar, 5's schlat 1 e maß ihrer schönen Gestalt. wie er ihr? a n. 5 gangs diese Möglichkeit angedeutet. Und Morgan Immer klarer gestaltete sich das Bild im Spiegel Trotz ihren ersten, stolz abweisenden Worten, Ihr natürlicher Stolz ließ die Vermutung nicht war es, den Eugenie Milton liebte! meiner Gedanken. die mir nicht den Schimmer einer Hoffnung ließen, zu, daß sie auf einen armen und unbedeutenden Wenn ich seinem in der Schatzkammer belauschten Ich bedauerte nur Eines, daß ich nicht der Erste trotz meines beleidigten Ehrgefuͤhls und der Meuschen ihre heimliche Neigung gerichtet hatte, Selbstgespräch diese Deutung gab, dann wurden] war, der es sah, daß der Sergeant es vor mir ge⸗ und was sonst konnte hindernd zwischen ihr und seine Worte verständlich, dann war seine Ver- sehen und mich erst zu seiner Ansicht hatte über reden müssen. f i iner Brust, fühlte ich mein 7 5 Warnerstimme in meiner st, füh dem Mann ihrer Wahl stehen? War er so schlecht, zweiflung erklarlich. Eugenie durfte ihm nicht angehören, weil sie Er hatte mich damit um die Hälfte meines Er⸗ in Li ü lühen. 11 7 a 1 5 Uasched, und ich sagte oder war er gar der Mann, von dem sie mit solcher. i a1 mir, daß mich nichts mehr in diesem Glauben er⸗ unverhohlenen Bewunderung zu mir gesprochen hatte, ihre leidende Mutter nicht verlassen konnte, und er folges gebracht. Aber nun wollte ich selbständig dee konnte ebensowenig zu ihr kommen, um sie werben, und scharf vorgehen, immer eingedenk, daß dies junge Dame mitschuldig und die geheime Verbündet von G. Löffel. 5 ö Nachdruck verboten.)(Zwanzigtausend Mark) gesetzt war. n de Sie war eine seiner Bewunderinnen und hatte steinreichen war es Morgan, den sie liebte?! Die Kühnheit des Gedankens ließ mich im ersten] weil er— Morgan war. seine aufgespeicherten eines großen Verbrechers war. Ich wollte nich i jeder oben auf meinem e 100 in dem algellörten Augenblick davor zurückschaudern, aber die Ge⸗⸗ Was nutzten ihm da a 0 Spiegel meiner Gevanten erscse wir Manches se wohnung an denen milderte so Manches, was Schätze! Er war doch arm wie Hiob. länger der dumme Junge für sie sein mich nich anders, als ich es bel Tage geschen und beurteilt daran kraß und umaglich diese i Ja, er war vogelfrei und dach an einem un länger von ihr am Narrenseil führen lassen. 5 Man hatte Beispiele von solchen Verirrungen. sichtbaren Faden in dauernder Gefangenschaft ge⸗ CFortsetung folgt) hatte. e — 2— 2— 1 = — —— ———— Eingeborene der Salomonsinsel Guadalcanar erfolgt ist und dem der Geologe Baron Heinrich v. Foullon⸗Norbeck, der Seekadet Armand de Beaufort und 2 Matrosen des „Albatros“ zum Opfer gefallen sind. Wir entnehmen dem Bericht folgende Einzelheiten:„Das Kanonenboot „Albatros“ kreuzte im Juli zwischen den Salomonslnseln und landete wiederholt Expeditionen zum Zwecke der Er⸗ werbung wissenschaftlicher Objekte. Zu Anfang August ankerte das Schiff an der Nordküste der Insel Guadal⸗ canar, da beschlossen worden war, die Insel trotz ihres widerlichen Rufes zu durchforschen. Eine Abteilung, be⸗ stehend aus dem Baron Foullon v. Porbeck, Linienschiffs⸗ fähnrich Budik, Seekadetten v. Beaufort, einem 2. See⸗ kadetten und 20 Matrosen, brach am 25. August auf. Nach zwei Tagen harter Arbeit beim Marsch durch den Busch waren der 2. Seekadet und 7 Seeleute so erschöpft, daß sie zum Schiffe zurückkehrten. Der übrige Teil der Expedition erreichte den Löwenkopfberg am 10. September. Baron Foullon, Linienschiffsfähnrich Budik, sieben Matrosen und zwei Diener traten um 8 Uhr Morgens den Aufstieg zum Gipfel des Berges an. Seekadet v. Beaufort, sieben Matrosen und 2 Führer blieben in dem Lager am Fuße des Berges zurück. Viele Buschmänner nahten sich unbewaffnet der Expedition; sie waren schon am vorangegangenen Abend ins Lager gekommen. Während Baron Foullon, die Diener und eingeborene Führer bergauf gingen, mischten sich die Buschmänner unter sie und gingen mit ihnen. Als der Gipfel beinahe erreicht war, hörten die Oesterreicher zwei Schüsse aus der Nähe des Lagers und sahen den Häuptling der Busch⸗ männer, der etwas über ihnen auf dem Kamm des Berges stand und Zeichen machte. Es ist nicht bekannt, ob er von dieser Stellung aus das Lager sehen konnte; als er die Schüsse hörte, gab er das Zeichen zum An⸗ griff auf Baron Foullon und dessen Begleiter. Die Ein⸗ geborenen waren mit Tomahawhks und Keulen bewaffnet und hatten keine Gewehre. Baron Foullon war ganz unbewaffnet, und ein Eingeborener, der ihn mit einem Tomahawk oder einer kleinen Axt angriff, fällte ihn durch einen Hieb in den Nacken. Der Eingeborene wurde gleich darauf von einem Matrosen erschossen. Nun folgte ein allgemeiner Angriff auf die ganze Expedition. Der Privat⸗ diener des Barons, ein Wiener, verteidigte sich mutig mit einem Messer und bahnte sich einen Weg durch die An⸗ greifer. Der zweite Diener, gleichfalls ein Wiener, rettete sich, indem er einen Tomahawk am Stil ergriff, als die Waffe eben auf seinen Kopf niedersauste. Schiffsfähnrich Budik hatte einen Revolver in der Hand und erschoß einen Eingeborenen, der ihn eben mit einem Knüttel bedrohte. Die mit Gewehren bewaffneten Matrosen jagten endlich die Eingeborenen in die Flucht, und es fielen von den⸗ selben einige. Baron Foullon war der einzige Schwer⸗ verletzte, er schleppte sich aber doch den Berg hinunter, wo ihn im Lager eine traurige Szene erwartete. Er hegte gleich die Besorgnis, daß die im Lager Zurück⸗ gebliebenen gleichzeitig und vielleicht durch eine größere Uebermacht angegriffen worden waren. Seekadet v. Beau⸗ fort war niedergemacht worden, ehe er den Revolver zlehen konnte, so schnell war der Angriff geschehen. Nach einem blutigen Kampfe, der mehrere Minuten dauerte, mußten hier die Buschmänner weichen und entfliehen, doch hatten sie vorher Beaufort, drei Matrosen und einen ein⸗ geborenen Führer getötet, neun Matrosen und den zweiten eingeborenen Führer verwundet. Die Matrosen sagen aus, der verwundete Führer habe sehr tapfer gekämpft, mehrere Buschmänner erschossen und einem Matrosen das Leben gerettet. Ein Matrose rettete den Führer, indem er einen Buschmann erschoß, dessen Axt schon auf des Führers Kopf herabfiel. Viele Buschmänner wurden ge⸗ tötet; fünf von ihnen kamen im Gänsemarsch auf einem engen Pfad heran, die ihnen entgegengesendete österreichische Kugel durchbohrte alle Fünf.„(In den vorliegenden Be⸗ richt hat sich ein Irrtum eingeschlichen: Der Ueberfall ist nicht am 10. September, sondern, wie schon in dem ersten Telegramm an das Marinekommando angegeben war, am 10. August erfolgt. Der„Albatros“ hielt sich aber dann zur Pflege der Verwundeten noch drei Wochen im Maran⸗Sund bei der Insel Guadalcanar auf und machte dann erst die Ueberfahrt nach Cooktown[Queensland, Australien], wo das Schiff am 10. September eintraf und von wo die erste telegraphische Meldung des Ueber⸗ falls nach Wien gesendet wurde. Was Baron Foullon betrifft, der sich nach dem Ueberfalle auf dem Berge schwer verwundet ins Lager hinabgeschleppt hat, so erfährt man noch, daß er bald darauf im Lager gestorben und daselbst beerdigt worden ist. Sehr gerühmt wird, wie tapfer sich die Mannschaft des„Albatros“ im Kampfe mit der Uebermacht der Buschmänner verhalten und mit welcher Ausdauer sie die Strapazen des Rückmarsches mit den Verwundeten ertragen hat.“ — Der Name„Mutter““. Die Müiter dürfen stolz sein auf ihren Ehrennamen, die ihnen die Sprich⸗ wörter aller Völker geben. Muttertreu, sagt der Deutsche, wird täglich neu.— Ist die Mutter noch so arm, giebt sie doch dem Kinde warm.— Wer der Mutter nicht folgen will, muß zuletzt dem Gerichtsdiener folgen.— Besser einen reichen Vater verlieren als eine arme Mutter. — Was der Mutter ans Herz geht, geht dem Vater nur ans Knie.— Im Hindostanschen heißt es: Mutter mein, immer mein, möge reich oder arm ich sein.— Der Vene⸗ tianer sagt: Mutter, Mutter! wer sie hat, ruft sie, wer sie nicht hat, vermißt sie.— Der Russe sagt: Das Gebet der Mutter holt vom Meeresgrund herauf.— Czeche und Lette sagen: Mutterhand ist weich, auch wenn sie schlägt. — Fast alle Völker haben das Sprichwort: Eine Mutter kann eher sieben Kinder ernähren, als sieben Kinder eine Mutter.— Ueber den Verlust der Mutter sagt ein rus⸗ sisches Sprichwort: Ohne die Mutter sind die Kinder ver⸗ loren wie die Bienen ohne Stachel. — Böhämmerjagd. Aus der Pfalz schreibt man. Im südlichen Teile des Haardtgebirges, besonders in der Gegend des Luftkurortes Burgzabern beginnen nun auch wieder die Böhämmerjagden. Es ist das ein Sport, der nur bei uns bekannt ist. Die Böhämmer sind Vögel, die sich gerne in Buchenwaldungen aufhalten und in ge⸗ nannter Gegend Nachts beim Scheine von Fackeln usw. mit Blasröhren und kleinen Lehmkugeln von ihren „Stammsitzen“ geschossen werden. Der verstorbene August Becker hat dieses merkwürdiges Treiben in seinen Schriften recht anschaulich geschildert.„Böhämmer“ ist der dialek⸗ tische Ausdruck für Buchenammer, wie philologisch⸗ornitho⸗ logische Gelehrte festgestellt haben. Sollte es aber nicht viel näher liegen, in Anbetracht, daß die Böhämmer wie Zigeuner sich in der Welt herumtreiben, das Wort sich durch das französische bohéeme zu erklären, zumal in der Südpfalz vielfach französische Worte in den Dialekt über⸗ gegangen sind. Weiter wird es den Leser interessteren zu erfahren, daß diese Böhämmer gewohnt sind, dicht neben⸗ einander auf einem Aste zu sitzen. Wird nun ein Vogel herabgeschossen, so rücken die Vögel zusammen, wodurch auch der Ausdruck im Volksmunde:„sich böhämmern“, d. h. sich zusammensetzen, zu erklären ist. Diese Böhäm⸗ merjagden haben jedoch nicht mehr die Bedeutung wie ehemals, schon deshalb nicht, weil die Vögel in der süd⸗ lichen Haardt seltener geworden sind. In diesem Jahre scheint nach Berichten pfälzischer Blätter sich eine größere Schaar als Jagdbeute einstellen zu wollen. Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten⸗ Versammlung, Donnerstag, den 12. November 1896, nachm. 3½ Uhr pünktlich. 1. Vorlage der Rechnung des Realgymnasiums und der Realschule pro 1895/96. 2. Desgl. der Armenkasse pro 1895/96. 3. Vorlage des Voranschlags der Armenkasse pro 1897/98. 4. Uebertragung von Krediten des städt. Budgets aus dem Rechnungsjahr 1895/96 in das Rechnungsjahr 1896/97. 5. Gesuch des Haune Schaumberger um Erlaubnis zur Aufstellung eines Gartenhäuschens auf seinem Grund⸗ stück am Wartweg. 6. Desgl. der Firma Gebr. Röhrle für eine weitere Eishalle am Lichtenauerweg. 7. Die Abgabe von Fichten⸗Deckreisern städtischen Waldungen. 8. Verwertung von altem Eisen aus dem städtischen Baumagazin. 9. Die durch den Druck der Wählerlisten für die Landtagswahl und für die Reichstagswahl entstandenen Kosten. 10. Verwilligung städtischen Arbeiter. 11. Die Beleuchtung im Schulhause der Aliceschule. 12. Gesuch des Verschönerungsvereins um Erlaubnis zur Aufstellung eines Aussichtsgerüstes auf der Hochwarte und unentgeltliche Ueberlassung des hierzu nötigen Bau⸗ holzes. 13. Gesuch des Bierbrauereibesitzers Georg Bichler um Erlaubnis zur Herstellung einer kürzeren Wegver⸗ bindung von seiner Brauerei nach der Rodheimerstraße. 14. Desgl. desselben um käufliche Ueberlassung zweier städtischer Wassergraben im Neustädterfeld. 15. Die Gießener Omnibusgesellschaft; hier Be⸗ schwerde der hiesigen Dienstmänner gegen die Gepäck; beförderung derselben. 16. Gesuch des Wilhelm Schomber zu Gießen um Erlaubnis zum Ausschank von Branntwein über die Straße. 16a. Desgl., des Philipp Mank zum Wirkschafts⸗ betrieb im Hause An den Bahnhöfen 20. Neueste Telegramme. Hd. Wien, 10. Nov. Wie offiziös verlautet, wurde das Eisenbahn⸗Auslösungs⸗Ge⸗ setz bereits fertig gestellt und wird dem Abgeordneteuhause demnächst zugestellt werden. Hd. Paris, 10. November. Ein auf dem Opernplatz wohnender Bankier, welcher wegen Veruntreuung von 600 000 Francs Depot⸗ geldern verhaftet werden sollte, hat sich ge⸗ flüchtet. Hd. Paris, 10. November. Der„Matin“ veröffentlicht ein Faksimile des vielbesprochenen Bordereau, welcher das Hauptbeweisstück im Prozeß Dreyfus war. Es wurde fest⸗ aus den von Gratifikationen an die gestellt, daß der Kapitän Dreyfus der Urheber dieses Schriftstücks war, und zwar erfolgte die Feststellung auf Grund eines Biesch 1 der Kriegsminister dem Kapitän Dreyfus einige Minuten vor dessen Verhaftung diktiert Hd. Toulon se, 10. Nov. Man schätzt die 1 der Sozialisten, die Aus sicht aben, in den Gemeinderat gew ht zu werden, auf 25. Hd. Saloniki, 10. November. In der griechischen Kirche nächst Hagios Nipolgos wurde der Gottesdienst gelegentlich des Dimitrio durch große Tumulte unter⸗ brochen. Da die Feinde des Metropoliten demselben eine schlechte Verwaltung des Kirchen⸗ fonds zuschrieben, so hatten sich zwel Partesen gebildet, welche in der Kirche handgemein wurden. Der Streit nahm solche Dimenstonen an, daß der Metropolit den Vali um militärische Hilfe ersuchte. Hierauf machten die Soldaten dem Streit ein Ende, indem sie die Streitenden aus der Kirche vertrieben. Privattelegramme der„Hessischen Landesztg.“ * Karlsruhe, 10. November, 1 50 Min. Die von dem„Landesboten“ ge⸗ brachte Verurteilung des Lieutenants Brüsewitz stellt sich als unkontrollierbares Gerücht dar. Eine Aufklärung des Falle Brüsewitz steht vom Kriegsminister zufolge 95 5 Interpellation im Reichstag zu er⸗ warten. Marktpreise. Gießen, den 10. November. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1— 1,12, Hühner⸗ eier per Stück 7—8, Enteneier—, Gänseeier——, Käse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 28 Pfg.“ Tauben per Paar 50— 65 Pfg., Hühner p. St. 901,20, Hahnen 42— 54, Enten 1,40— 1,60, Gänse per Pfund 42—54, Ochsenfleisch 66— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 56— 66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 50— 54, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln pro 100 Kilo 4,50— 5,00, Zwiebeln per Zentner 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Sterbefälle. Am 7. November. Friederike Holzhäuser geb. Walter, 79 Jahre alt, Witwe von Tag⸗ löhner Carl Holzhäuser dahier. 0 Am 8. November. Marie Eckhardt geborene Kirberger, 42 Jahre alt, Witwe von Lehrer Ferdinand Eckhardt von Wetzlar. Gestorben in der alten Klinik. Die Leiche wird nach der Heimat verbracht. Am 8. November. Karoline Lotz, 1 Jahr alt, Tochter von Landwirt Lotz von Wieseck. Ge⸗ storben iu der alten Klinik. Die Leiche wird nach der Heimat verbracht. Am 8. November. Johannes Keil, 24 Jahre alt, Kutscher dahier, Tiefenweg 13. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. 4 Verdingung Mane n— Liefern, — soll Dienstag, 17. November vorm. 11 Uhr, von Erdarbeiten. Die Anschülttung des Straßenkörpers zur Anfahren und lanieren von rund 9400 Kubikmeter Grund f Von heute ab: Rauscher d. J., und paletots. Havelocks, Joppen Markus Bauer 9 Seltersweg 9. Herren- und Knaben-Garderobe. Grosses Tuch- und Buckskin- Lager in deutschen u. englischen Fabrikaten. SPEZIALIT AY: inder- Anzüge. seln uden Sunsieguy 1 5 CC 2 ĩ Bekanntmachung. Aus der Friedrich Bücking Stiftung sind für das Jahr 1896 an zehn bedürftige und wilrdige Bewohner Gießens, Familienhäupter oder einzeln stehende Personen, Unterstützungen zu vergeben und zwar zwei mit je 150 Mark und acht mit je 100 Mark. Bewerbungen haben bis längstens 24. d. Mts. bei der unterzeichneten Behörde— Zimmer Nr. 3— zu geschehen. Gießen, den 6. Novmeber 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten-Versamm⸗ lung die Aufnahme des vorderen, zwischen Liebigs⸗ und Ludwigsstraße gelegenen Teils des Riegelpfades in den Bebauungsplan be⸗ schlossen, bringen wir dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß der Plan hier- über während der nächsten 14 Tage auf unse⸗ rem Stadtbauamt offen liegt und daß etwaige Einwendungen gegen denselben— bei Ver⸗ meidung des Ausschlusses— binnen dieser Frist bei uns anzubringen sind. Gießen, den 3. November 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 131 Restaurant und Cafe Oranien Bräu. 6 Ludwigsstraße 6. Mittagstisch im Abonnemet 65—85 Pfg. Speisen à la carte zu jeder Tageszeit. Separate Zimmer für Gesellschaften. 2. Weine, Biere und Liqueure. Bekanntmachung. Aus der Minna Keil-Vogt Stiftung sind für das Jahr 1896 drei Gaben von je 70 Mark an drei in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige Handwerker oder deren Witwen, evangelischer Konfession zu vergeben. Be⸗ werbungen haben bis längstens 30. November d. J. bei der unterzeichneten Behörde— Zimmer Nr. 3— zu geschehen. Gießen, den 6. November 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Ein braves Mädchen vom Lande auf Weihnachten gesucht. Fraukfurterstraße 59. Bettfedern werden gut und billig gereinigt. J. Arnold Wwe., 23 Asterweg 23. vormals Frau Mahla, geb. Wagner. Wohne jetzt Marktstraße Nr. 8 (neben Herrn Kaufmann Pi st o r.) Ferdinand Parthier, Korb- und Stußhlstechterei. Reparaturen billigst. a 952 1166 öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns (Zimmer Nr. 7) zur Einsicht offen und sind Angebotformulare dort erhältlich. Angebote sind bis zum genannten Termin verschlossen bei uns einzureichen.— Zuschlagsfrist drei Wochen. Gießen, den 7. November 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. Mul Ziehung vom 3. bis 9. Dezember d. J. 1 Gewinn im Werte von Mark 50 000, 10 000 5000 2000 „„„.„„ „„„„„ „„„„„ „ 1„„„ 1000 Gewinne im Werte von je Mark 500 300 %, „„FCC 20⁰ u. s. w. zusammen 3 000 Gewinne im Werte von Mark 150,000. Lose à 1 Alt., 11 Stück 10 Jul. 1212 nich. Buchacker Neuen Bäue 11. E Haus⸗ und Fahrburschen, Oekonomieknechte ꝛc. nden stets Stellung durch das 1128 entral-Placierungsbureau Kaplansgasse 4 ll. 1311) Ein einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Zu erfr. i d. Exped. d. Ztg. 2 22 1305) Einfach möblierte Stube zu ver⸗ Neuenweg 48. mieten. J. Arnold, zum Schipkapass, Bahnhofstrasse No. 7. esse i at in Rechts fachen, sichere Auß⸗ unftserteilung über alle an kuuftserteil über all Berufsgenossenschaften zu bildende Ausprüche aus Unfällen pp., Fertigung von Gesuchen jeder Art, Beitreibung von Forderungen, unter Zusicherung strengster Diskretion. Sprechstunden: Täglich von 8—12 Uhr Vormittags und von 2—4 Uhr Nach⸗ mittags; Sonntags von 9—1 Uhr. 1003 Ed. Rotte, Bahnhofstr. 51, III,. 66„%%%, Wohne von jetzt ab: 1199 Weserstr. 28. Gröninger, Musiklehrer. „ esse Möbliertes Zimmer? zu vermieten. Liebigstraße 63. DDD biessener Kladttheaten Mittwoch, den Il. November 1896. Zweites u. letztes Gastspiel Emma Frühling Adolph- Ernst- Theater in Berlin. Die Wilde Katze. Gesangsposse in 4 Akten von Mannstädt und Weller. Musik Jon Steffens. 1313 en use, 0 1 ear dach Fälhein—Obl Gießen, 90 5 hr br dad⸗ und Fir! durbuch an nate mit sol Febäulicheeten d Aire Feuerwehr den Ausbruch d. 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