, K. 5 t 05 l 0 t t e 0 n. r. n, he 6 K N —— Gießen, Freitag, den 11. September 1896. Ausgabe ische Landeszeitun Gießen. 688 8 Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 5 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Die Gießener Handelskammer und der Antrag Kanitz. Das Ideal der Agrarier, die Verwirklichung des Antrages Kanitz, hat wiederholt auch die hiesige Handelskammer beschäftigt. In zwei Eingaben hat die Kammer den Reichstag ersucht, den Antrag abzulehnen. Die Eingabe vom 2. April 1895 hatte folgenden Wortlaut: „Obgleich der Antrag Kanitz, der noch vor Jahresfrist allgemein für das Erzeugnis einer waghalsigen Phantasie gehalten wurde, nunmehr durch den preußischen Staatsrat die ihm ge⸗ bührende Abfertigung gefunden hat, so glauben wir doch, auch jetzt noch die Gefahr nicht unter⸗ schätzen zu dürfen. Wir erachten es insbesondere, wenn anders für die Zukunft die deutsche In⸗ dustrie vor weiteren ue ähnlicher Art geschützt sein soll, für eine unbedingte Not⸗ wendigkeit, daß der Reichstag jenen modernen Volks⸗Beglückern durch seine Abstimmung ein für allemal zeigt, daß er für solche Bestrebungen niemals zu haben sein wird. Es geht deshalb unsere Bitte dahin: Der hohe Reichstag wolle den Antrag Kanitz ablehnen. Die Frage, ob überhaupt ein landwirtschaft⸗ licher Notstand, wie er seitens der Agrarier be⸗ —— wird, vorhanden ist, mag hier unerörtert leiben, obwohl wir nach unseren Erfahrungen der festen Ueberzeugung sind, daß die Landwirt⸗ schaft unter der jetzigen allgemeinen Depression aller Verhältnisse nicht mehr zu leiden hat, wie die meisten anderen Erwerbszweige auch. Ist aber überhaupt der Antrag Kanitz im Stande, dauernd die erstrebte Besserung zu bringen? Der kleine Landwirt, der nicht mehr produziert, als er selbst konsumiert, würde selbst⸗ verständlich von den künstlichen Preiserhöhungen keinerlei Vorteil haben. Aber auch der große Landwirt würde die Vorteile nur in seiner jetzt lebenden Generation genießen können. Denn wenn es richtig ist, daß die gegenwärtige Höhe des Preises von Grund und Boden die Haupt⸗ ursache dafür ist, daß die Landwirtschaft zur Zeit nicht, wie es vielleicht wünschenswert ist, rentiert, so würde die Verwirklichung des An⸗ trages Kanitz künftighin gerade den Notstand der Landwirtschaft noch vergrößern. Denn daß eine Erhöhung der Getreidepreise notwendigerweise auch eine ungesunde Steigerung des Bodenwertes dur Folge haben muß, ist nicht zu leugnen, und ie spätere Generation, die genötigt ist, den Grund und Boden erst käuflich zu erwerben oder die Geschwister mit einer dem gesteigerten Wert des Bodens entsprechenden Summe abzufinden, 5 mit erneuten Schwierigkeiten zu kämpfen, enen nur durch einen erneuten und weiter⸗ gehenden Antrag Kanitz begegnet werden könnte. Und weiter, welch unheilvolle zur Zeit noch gar nicht übersehbare Folgen würde der Antrag Kanitz nach sich ziehen? Zunächst die Ver⸗ teuerung des täglichen Brotes. Wen trifft die⸗ selbe in erster Linie? Die großen Massen des Volkes, die Industriearbeiter. Eine Steigerung der Löhne ist die nächste Konsequenz, die ihrer⸗ seits wiederum eine ungeheuere Mehrbelastung der Industrie und damit auch die Unmöglichkeit, mit anderen Nationen erfolgreich auf dem Welt⸗ markt zu konkurrieren, zur Folge hat. Die Ver⸗ teuerung des Brotes wird aber nicht nur die Industrie schädigen, sondern sie wird auch die an und für sich schon vorhandene Unzufriedenheit in den großen Massen des Volkes vergrößern, und es gehört in der That gerade in jetziger Zeit ein hohes Maß egoistischer Verhlendung dazu, um hierzu die Hand zu bieten. Auf das Erheblichste würde auch unsere Schiffahrt gefährdet werden. Der gesamte aus⸗ ländische Verkehr wird bei einer Monopolisierung der Getreideeinfuhr unterbunden. Insbesondere würden die Frachtsätze für die Ausfuhr aus Deutschland notwendiger Weise erhöht werden müssen, denn wenn jetzt ein Schiff darauf rechnen kann, auf seiner Rückfahrt nach Deutschland ein⸗ zuführendes Getreide zu verfrachten, so kann künftighin auf eine solche Möglichkeit nicht mehr gerechnet werden. Dieser Frachtausfall muß also gedeckt werden durch eine Erhöhung der Fracht für die zu exportierenden Erzeugnisse deutscher Industrie. Letztere müßte also auch hier wiederum zu Gunsten der Landwirte in der empfindlichsten Weise geschädigt werden. Was aber den Antrag Kanitz noch weiter unannehmbar macht, ist der Umstand, daß damit eine der wichtigsten sozialistischen Ideen verwirk— licht wird. Heilung bestehender Mißstände durch staatliche Hilfe, durch Monopolisierung des Handels, will der Antrag Kanitz, und ein Gleiches die Sozialdemokratie. Man sollte sich unseres Erachtens hüten, der letzteren ein so wichtiges Agitationsmittel leichten Herzens in die Hand zu geben, das ihr Tausende von neuen Anhängern in die Arme treiben wird. Wenn ferner der Landwirtschaft im Sinne des Antrages Kanitz geholfen wird, kann nicht dann dasfelbe mit gleichem Rechte auch von anderen Personen verlangt werdeu? Kann dannn nicht auch jeder Industriezweig, der in ähnlicher Weise durch ausländische Konkurrenz oder in⸗ ländische Ueberproduktion zu leiden hat, von dem Reiche fordern, daß es ihm mißliebige Konkurrenz beseitigt? 2 Daß überdies der Antrag Kanitz in letzter Linie ein Einfuhrverbot auf ausländisches Ge⸗ treide erstrebt, und daß dies mit unseren Handels⸗ verträgen nicht zu vereinbaren ist, wird selbst von den Agrariern nicht geleugnet. Ein Bruch der Handelsverträge aber, die jetzt erst ihre segensreichen Wirkungen zu zeigen beginnen, würde einen unheilvollen, wirtschaftli hen Krieg gegen Deutschland heraufbeschwören, in dem die gerechte Sache sicherlich nicht auf unserer Seite wäre. „Dafür endlich, wie sich die praktische Dur h⸗ fürbarkeit des Antrages Kanitz gedacht werden soll, sind uns seine Urheber noch jede Aufklärung schuldig geblieben. Wenn künftighin der 40⸗ jährige Durchschnittspreis von den Jahren 1850 bis 1890 zu Grunde gelegt werden soll, so ent⸗ steht die unlösbare Frage, welcher Preis für die einzelnen Jahre des genannten Zeitraums maß⸗ gebend sein soll, ob der Preis genommen werden soll, wie er sich für Ostpreußen oder wie er sich für Süd⸗Deutschland berechnete. Es entsteht weiter die Frage, welche der bundertfachen Qua⸗ litäten die Unterlage für die Ermittelung der einzelnen Jahrespreise bilden soll. Und schließ⸗ lich, wie soll es möglich sein, von vorn herein den Bedarf Deutschlands an auswärtigem Ge⸗ treide auch nur annähernd zu berechnen? Wird nicht jeder Landwirt sein Getreide zurückbehalten und darauf spekulieren, daß der Preis des aus⸗ ländischen Getreides sich im nächsten Jahre höher stellt als die künstlich geschaffenen Normalpreise? Und sind nicht tausend andere Zufälligkeiten da, von denen das Maß des Bedürfnisses abhängt? Wir kommen zum Resultat: Der Autrag Kanitz ist praktisch nicht durchführbar, in seiner Tendenz verwerflich, ohne dauernden Nutzen und in seinen Folgen unheilvoll und unkon⸗ trollierbar. Daher unsere obige Bitte an den hohen Reichstag.“ Lokales und Provinzielles. Gießen, 10. Sept. Wie wir hören, ist in der letzten Stadtverordnetensitzung ein Ausschuß gewählt worden, zur Vorbe⸗ reitung der Wahlen zum Gewerbeschieds⸗ gericht. Die Wahlen selbst werden in aller Kürze stattfinden. Gießen, 9. Sept. Wir meldeten vor einigen Wochen, daß Schutzleute bei verschie⸗ denen Kaufleuten der Stadt Proben von Himbeersaft entnahmen. Das Nahrungs⸗ mittelamt, welches sich mit diesen Proben be⸗ schäftigte, fand dieselben mit Salizil ver⸗ mischt. Es ergingen darauf Strafbefehle, auf welche von mehreren Seiten Widerspruch erfolgt ist, so daß sich das Schöffengericht damit zu beschäftigen haben wird. Die Kaufleute be⸗ haupten, daß die Beimischung nur einen sehr geringen Prozentsatz ausmache und daß der Zu⸗ satz geschehen sei, um den Saft haltbar zu machen, es liege daher eine Verfälschung im Sinne des Nahrungsmittelgesetzes nicht vor. Gießen, 9. Sept. Gestern Nachmittag um 5 Uhr hat man das zweite Mal unser Quell- wasser bis zur höchsten Spitze des Turmes unserer Stadtkirche geleitet. Vor kurzem nämlich ist die Wohnung des Türmers Bauer an die Quellwasserleitung angeschlossen und so wollte man versuchen, ob infolgedessen der Druck noch stärker sei, als beim ersten Mal. Der Schlauch wurde gestern an der Leitung, die oben im Turm sich befindet, befestigst. Das Resultat wur allerdings etwas günstiger, als bei der ersten Probe. * Gießen, 10. Sept. In der hiesigen Klinik verstarb kurz nach seiner Einbringung ein junger Mann Namens Müller aus der Um⸗ gebung Wetzlars an den Folgen eines verhäng⸗ nisvollen Sprunges. Der junge Mann war von Wetzlar aus, wo er in Stellung ist, zur Kirmes nach seinem Heimatsorte Königsberg gegangen. Dort setzte er sich mit noch mehreren anderen Burschen auf einen Wagen, der einen steilen Weg hinablaufen sollte. Da der Wagen von unbefugter Hand aufgeschraubt worden war, ging das Gefährt mit riesiger Geschwindigkeit bergab. Müller, dem die Geschichte unheimlich wurde, sprang von dem Wagen ab und verletzte sich dabei so schwer, daß seine Ueberführung nach der hiesigen Klinik notwendig wurde. Der Unglück⸗ liche starb schon nach wenigen Stunden. * Gießen, 10. Sept. Die Altersbe⸗ stimmung des Rindes. Für die Alters⸗ bestimmung des Rindes sind seitens der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft folgende Grundsätze als maßgebend für Ausstellungen und Tierschauen angenommen worden: Der 1. Zahnwechsel tritt in der Regel mit 1¼ Jahren ein; die Milch⸗ zangen fallen aus, die Ersatzzangen treten hervor und sind gegen Ablauf des 2. Jahres voll in die Höhe gewachsen. Mit 2¼ Jahren fallen in der Regel die inneren Milchmittelzähne aus und die entsprechenden Ersatzzähne sind gegen Ablauf des 3. Jahres voll in die Höhe gewachsen und in Reibung getreten. Nach 3¼ bis 3½ Jahren fallen in der Regel die äußeren Milchmittelzähne aus und die Ersatzzähne dafür sind gegen Ab⸗ lauf des 4. Jahres in Reibung getreten. Von 4½ bis 4½ Jahren fallen endlich die Milcheck⸗ zähne aus und sind deren Ersatzzähne gegen Ab⸗ lauf des 5. Jahres in Reibung. * Gießen, 10. September. Die Frage, wie man Eier lange frisch erhalten könne, beantwortete neuerdings R. Strauch auf Grund eigener Versuche in einer Schrift„Das Hühnerei als Nahrungsmittel und das Konservieren der Eier.“(Bremen 1896.) Von den Konser⸗ vierungsmethoden werden 35 aufgezählt. Sie werden eingeteilt in solche, die auf Abhaltung der Luft und Fäulniserreger, auf Behandlung mit antiseptischen Flüssigkeiten und auf der Her⸗ stellung von Eierkonserven beruhen. Nach Ver⸗ suchen auf englischen Ausstellungen bewährte sich zur Erzielung mehrmonatiger Haltbarkeit am Marja, das Heldenmädchen von Transvaal. Zeitroman von Pieter Vry burg Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Schrecklich war der Gedanke immerhin, den Mann, den sie einmal auf ihrer Seite zu sehen gehofft hatte, auf der Seite der Feinde zu wissen, und nur gar als Haupt einer geheimen Vereinigung zum Sturze der angestammten, einheimischen Re— gierung. Denn daß der geplant war, ging aus diesen Aufzeichnungen nur zu deutlich hervor. Marja war, wie gesagt, eine stille, in sich ge⸗ kebrte Natur mit einem Hang zum Grübeln und Träumen. Floß auch deutsches Blut, das Blut einer Ausländerin in ihren Adern, so war sie doch als Boerentochter erzogen, und von ihrem Vater auf das eine, feststehende Ziel hingeführt worden; Transvaal gehöre den Boeren, und die Uitländers, unter denen man hier allgemein die Engländer ver⸗ 5 tand, seien Eindringlinge, Abenteurer, Blutsauger, welche darauf aus seien, Recht und Ordnung zu stürzen und die großen Schätze des Landes an Gold und Edelsteinen durch Gewalt, d. h. an sich zu bringen. Marja, die sehr intelligent war, hatte über diese Dinge lange nachgedacht und diese Ansicht des Vaters in manchen Wahrueh⸗ mungen bestätigt gefunden. Die flüchtige Begrüßung mit dem Deutschen hatte genügt, um diese Ansicht zum Wanken zu bringen. Und nun diese furchtbare Enttäuschung. Auch er gehörte zu den Abenteurern, den Blut— saugern und Rebellen. Noch zweifelte sie ein wenig, noch suchte sie Halt an dem ersten Eindruck, welchen sie von m Fremden gewonnen, aber sie wollte in dieser fürchterlichen Ungewißheit nicht verharren, sie wollte heit haben, und— sie mußte es. Das durch Raub 3 Vaterland war in Gefahr! Da half kein Grübeln und Erwägen, sie mußte handeln. Von diesem Gedanken erfüllt und im Besitz des verräterischen Schriftstückes, kehrte sie nach Hause zurück. Ihre erste natürliche Regung, sich dem Vater zu entdecken, wurde von diesem selbst im Keime er⸗ stickt. Dem Boeren mißfiel das veränderte Wesen seiner Tochter im höchsten Grade, und er trat ihr jetzt oft schroff und herrisch gegenüber. Wenn sie sich ihm anvertraute, wenn sie ihren geheimen Be— fürchtungen Ausdruck gab, dann sprach sie dem Deutschen das Todesurteil und er war vielleicht doch unschuldig. Vielleicht gar hatte er die Ver⸗ schwörer überrascht, war er ihrer Wut zum Opfer gefallen? Er war unbewaffnet gewesen, und hier waren in jener Nacht Schüsse gefallen— mehrere. Ein Kampf hatte getobt, das sah man. In einem solchen mußte er, der Einzelne, Unbewaffnete gegen eine bewaffnete Uebermacht erlegen sein. Und war er das, dann hatten die Mörder sicher den Leichnam irgendwo in der Umgegend verscharrt oder ihn gar mitgenommen, um jede Spur des hier Vorgefallenen u tilgen. Verbrechen dieser Art wurden immer von Uitländers, niemals von den landesangesessenen Boeren begangen, und man durfte nicht vorzeitig eine neue Erregung gegen die ersteren hervorrufen, um die Wachsamkeit der Boeren weiter ein— zuschläfern. Wie nun diese neue Offenbarung über Marja kam, wie sie erkannte, daß der Mann, den sie liebte, vielleicht nicht der Anstifter, sondern das Opfer der Verschwörung gewesen, zu der sie in diesem ver⸗ räterischen Schriftstück den Schlüssel in Händen hatte, flammten plötzlich ungekannte Gefühle,— Haß und Rachedurst— in ihrem jungfräulichen Herzen auf. Dann, ja dann sollte ihm in ihr eine Rächerin erstehen und ihrem bedrohten Vaterlande eine Ret⸗ terin! Und Niemanden wollte sie ins Vertrauen ziehen, sie allein, das Hirtenmädchen aus dem Boerenlande, wollte das Rache- und das Rettungs— werk vollbringen, es vollenden oder darin unter gehen! Gleich große, heldenhafte Gefühle in einer Mädchenbrust flammten einst auf den Triften von Domremy in dem Herzen der Jungfrau von Orleans auf. Dort war es neben der Liebe zum Vaterlande das Vertrauen auf ihre himmlische Be— rufung, welche Johanna d' Are zur Siegerin über die Engländer machte; hier gesellte sich zu der ersteren die Liebe zum Manne, die ja im Weibe auch das stärkste und erhebendste aller Gefühle ist. Marja Witborg wußte nichts von einer Jungfrau von Orleaus, sie lebte sich nicht künstlich in diesen Rettungsgedanken hinein, sie besaß nicht den Ehr⸗ geiz nach historischer Bedeutung zu streben. Dieser Drang, zu rächen und zu retten, quoll bei ihr aus einem übervollen Herzen, das ihr jetzt zum ersten⸗ male stark, mit einem starken Schlage, gegen die Rippen pochte. „Marja, Du hast geschlafen— wache auf!“ rief eine innere Stimme ihr zu. Und nun war sie erwacht. Staunend und mit ungeahntem Kampfes⸗ mut blickte sie in die neue Welt, welche sich da vor ihren Augen aufthat. Die letzte bedeutungsvolle Unterredung mit ihrem Vater, welche den Deutschen in noch engere Beziehung zu dem die Vergangenheit ihrer Mutter umgebenden Geheimnis brachte, obne dieses ganz zu enthüllen; des Vaters auflodernde Wut gegen den Fremden und sein plötzlicher Aufbruch von der Farm unter Narja beunruhigenden Umständen reiften den kaum gefaßten Entschluß zur That. Sie ging hinaus, um noch einmal, vielleicht zum letzten Mal in ihrem jungen Leben an dem Grabe der Mutter zu beten und thränenreichen Ab⸗ schied zu nehmen von diesem unscheinbaren Hügel, der ihr alles umschloß, den Staub der Mutter und die Erinnerungen an eine glückliche, sorgenlofe Jugendzeit, dann stand sie auf. Und die da auf⸗ stand, war eine Andere als die, welche sich hier niedergeworfen, welk und taugetränkt, wie eine Blume, welche der Sturm gebrochen— Marja war es, aber Marja, das Heldenmädchen von Transvaal. 11. Kapitel. Auf der Fährte. Stark in sich und wortkarg gegen ihre Um⸗ gebung machte sich Marja an die Vorbereitungen zur Flucht aus dem Vaterhause. Am längsten saß sie über dem Brief, den sie an ihren Vater richtete, denn nun kam zu allem noch der Trennungsschmerz, und sie wußte es, daß die rauhe Außenseite des Vaters einen edlen Korn hatte, daß er trotz aller Schroffheit sein Kind über Alles liebte. Nun war auch das gethan. Sie übergab den Brief dem Oberknecht zur Be— stellung an den Vater, sobald er heimkehrte, sattelte sich dann selbst das ausdauerndste, flinkeste Pferd aus der Herde, steckte Pistolen in die Satteltasche, befestigte ein Stück Biltong(getrocknetes Fleisch), die Ration für eine ganze Woche, am Sattelknopf, ging nochmals ins Haus, legte Männerkleidung an, warf die Büchse, einen treffsicheren Hinterlader, über die Schulter und ritt daun vom Hofe unter dem kopfschüttelnden Staunen der Zurückbleibenden. Um die Farmleute zu täuschen, sprengte sie in der Richtung nach Pretoria von dannen. Erst als sie die Witborg-Farm aus dem Gesicht verloren hatte, lenkte sie von diesem Wege wieder ab und ritt nach der stillen Farm, dabei fleißig Umschau haltend, ob nicht etwa ihr Vater irgendwo auf— tauchte. (Fortsetzung folgt.) . Kaliumpermanganat und beim Einlegen in Asche. meisten das Bestreichen mit Wachs, Oel, Fett oder Eiweiß, ferner Einlegen in Salz und Kalkmilch und endlich diggümhüllung mit Kleie. Strauch bewahrte Tier, die einige Tage alt und abgewaschen waren, vom 1. Juli bis Ende Februar nach 20 verschiedenen Arten auf. Dabei wurden im Salzwasser alle Eier unbrauchbar, dagegen blieben beim Ueberziehen mit Vaseline, in Kalkwasser und in Wasserglas sämtliche Eier gut. Die Mehrzahl erhielt sich brauchbar beim Bestreichen mit Wasserglas, Kollodium, Lack oder Speckschwarte, bei der Be⸗ handlung mit Borsäure und Wasserglas, mit * Bad Nauheim, 8. Sept. Es wird der „Darmst. Ztg.“ geschrieben: Die Großh. Bade⸗ direktion hat das Hotel Kursal vom 1. Januar 1898 ab auf 6 Jahre zur neuen Verpachtung ausgeschrieben. Dem gegenüber zirkuliert unter den Badeindustriellen eine Petition, die darin gipfelt, das genannte Etablissement ganz zu ent⸗ fernen und das so frei werdende Gelände zur Erweiterung des Parkes nächst den Trinkquellen zu verwenden. Von andrer Seite wird mit Recht darauf aufmerksam gemacht, daß in diesem Ge⸗ bäude in der Mitte der 30er Jahre das Bad eröffnet wurde. Das ganze Badeleben war da⸗ mals in diesem Bau konzentriert: 8 Badezellen, die nötigen Logierzimmer und Gesellschaftsräume. In ersten Betriebsjahre benutzten bloß 95 Kur⸗ gäste die neueröffneten Badequellen. Welch Eudres Bild bietet jetzt nach dem Ablauf von 60 Jahren Bad Nauheim dar! Es ist zu einem Weltbade geworden; die Kurliste verzeichnet jetzt 15 000 Fremde aus allen Teilen der zivilisierten Welt; 5 Badehäuser mit über 200 Badezellen verabfolgen jetzt 200000 Bäder per Saison; ein neues, das sechste Badehaus ist zur dringenden Notwendigkeit geworden; ein mit einem Auf⸗ wand von 1 Million Francs erbautes Kurhaus mit prachtvollen Konzerte, Speise⸗, Wirtschafts⸗ und Gesellschaftsräumen kann die Fremden kaum mehr aufnehmen. Darum sollte füglich das Hotel Kursaal aus Rücksichten geschichtlicher Pie⸗ tät als getreues Bild des lebendigen Auf⸗ schwunges unsres Heilapparates in wenigen Jahrzehnten erhalten bleiben. Diese Forderung rechtfertigt sich um so mehr, als auch Sprengels Parkhotel in den Park hinein gebaut ist und dieser Riesenkomplex von Gasthofbauten unmög⸗ lich entfernt werden kann.— Die Eisenbahn⸗ direktion Frankfurt a. M. hat sich an den Bade⸗ kommissär mit dem Ersuchen gewendet, wenn möglich zu veranlassen, das wenigstens die größeren Hotels und Pensionen telephonisch mit dem hiesigen Kaiserl. Postamt verbunden wür⸗ den, um die rechtzeitige Bestellung von Sonder⸗ zügen und Salonwagen behufs Transport von Schwerkranken nach und von Bad Nauheim zu erzielen. Bis jetzt sind nur 10 Abonnenten vorhanden, die je 150 Mark für Jahresmiete und 50 Pf. für das Ferngespräch mit Frankfurt d. M. zahlen müssen. Bei weiterer genügender Beteiligung würde eine öffentliche Fernsprechstelle eingerichtet, unter welcher Voraussetzung die Jahresmiete von 150 M. wegfiele. Der Großh. und Pensionen von der Lage der Sache in Kenntnis gesetzt. t * Darmstadt, 9. Sept. Durch Verfügung Großh. Ministeriums der Justiz vom 4. September wurde folgende Verteilung der Prüfungsgegenstände unter die Mitglieder der Prüfungskommission für das Justiz- und Ver⸗ waltungsfach genehmigt: Es haben zu prüfen: f 1. in dem im Großherzogtum geltenden bürger⸗ lichen Rechte: a) der Provinzen Starkenburg und Ober⸗ hessen: aa) im Sachenrecht, Erbrecht und in der freiwilligen Gerichtsbarkeit der Großh. Ministerialrat Pückel, bb) im allgemeinen Teil, Obligationenrecht und Familienrecht der Großh. Landgerichtsdirektor Schäfer; p) der Provinz Rheinhessen: der Großh. Senatspräsident Conradi; 2. im Handels⸗ und Wechselrecht, im Konkurs⸗ rechk und Konkursverfahren, sowie in den Genossenschaftssachen und in den Reichs⸗ gesetzen, betreffend das geistige Eigentum: Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Schriftwerken, vom 11. Juni 1870, Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste, vom 9. Januar 1876, Gesetz, betreffend den Schutz der Photo⸗ graphien, vom 10. Januar 1876, Markenschutzgesetz vom 30. November 1874, Musterschutzgesetz vom 11. Januar 1876, Patentgesetz vom 7. April 1891, Gesetz, betreffend den Schutz der Gebrauchs⸗ muster, vom 1. Juni 1891, Gesetz, betreffend Schutz der Warenbe⸗ zeichnungen, vom 12. Mai 1894, Gesetz, den unlauteren Wettbewerb be⸗ treffend, vom 27. Mai 1896,: soweit die letzteren Gesetze zivilrechtliche Bestimmungen enthalten, der Großherzogl. Oberlandesgerichtsrat Schlink; 3. in den Bestimmungen über das Verfahren in bürgerlichen Rechtssachen der Großh. Oberlandesgerichtsrat Heß; 4. im Strafrechte und in den Bestimmungen über das Verfahren in Strafsachen der Großh. Geheimrat Schlippe; 5. im öffentlichen Rechte einschließlich Ver⸗ waltungsrecht und Kirchenrecht der Großh. Ministerialrat v. Bechtold; 6. in der Polizeiwissenschaft und National⸗ ökonomie der Großh. Professor Geheime Hofrat Dr. Laspeyres. * Mainz, 8. September. Es ist hier die Weisung eingetroffen, im Administrationsgebäude der Hessischen Ludwigsbahn 12 Zimmer des ersten Stocks nach der Kaiserstraße als Wohn⸗ und Diensträume für den Präsidenten der künf⸗ ligen Eisenbahn⸗Direktion Mainz herzurichten. Dagegen sollen die bisherigen Beamten⸗Woh⸗ Badekommissär hat die Besißer von Gasthöfen nungen im Bahnhof und dem Gebäude an der Bingerstraße gekündigt und zu Büreau⸗Räumen hergerichtet werden. Im Bahnhof wird voraus⸗ sichtlich nur der Juspektor eine Dienstwohuung erhalten.— Ein Zugführer der Hessischen Lud⸗ wigsbahn mit Namen Douffrin wurde heute seines Dienstes plötzlich enthoben. Eine Haus⸗ suchung durch Polizei⸗Kriminalkommissar Schüler war vorausgegangen. Es sollen gravierende Beweise grober Ungehörigkeiten hinsichtlich des Reisegepäcks vorliegen. Douffrin begleitete früher die Baseler Schnellzüge.— Der Regiments⸗Ad⸗ jutant Ltn. Cotta vom Inf, Regiment Nr. 118 stürzte heute früh bei einer Brigade⸗Uebung auf dem Sandbruch mit dem Pferde und zog sich eine Verletzung am Bein zu.— Zahlreiche Grundbesitzer aus dem Gartenfelde richteten eine Eingabe an die Stadtverordneten⸗Versammlung, in der sie die Eröffnung des Kaiser⸗Wilhelm⸗ Ringes beantragen, damit zwischen Zentral⸗ Bahnhof und dem neuen Schlacht- und Viehhof eine geeignete Verkehrsstraße hergerichtet werde. Vermischtes. — Ein Riesenglobus als— Tingeltangel. Unter den Anziehungsmitteln, die für die Pariser Welt⸗ ausstellung geplant werden, nimmt der von dem Geo⸗ graphen Reclus entworfene Riesenglobus eine hervorragende Stellung ein. Der Durchmesser der Erdkugel soll diesmal ungefähr 33 Meter, etwa zweimal die Höhe eines fünf⸗ stöckigen Wohnhauses, der Umfang also 100 Meter be⸗ tragen, Die Zeichnungen Reclus sind längst fertig und dienen den Ingieuren und Architekten für die Aus⸗ arbeitung des Konstruktionsentwurfes, der an Originalität nichts zu wünschen läßt. Auf der Oberfläche des Globus, der nur ein Vierhunderttausendstel unseres Planeten dar⸗ stellt, werden Gebirge und Thäler, Hoch- und Tiefebenen mit der größten Genauigkeit in Relief wiedergegeben werdeu. Durch die geschickte Schattierung sollen auch die kleinen Erhöhungen von etwa 600 bis 800 Metern an⸗ gedeutet werden. Da das wissenschaftliche Interesse leider nicht genügt, um die Massen anzuziehen, mußte der Schöpfer des Riesenglobus darauf bedacht sein, diesen auch für Nichtgeographen interessant zu gestalten, und er hatte da den Einfall, im Innern des großen Globus einen kleineren zu errichten, auf dem die verschiedenen Himmels⸗ striche in Form eines Dioramas mit Typen der Bewohner dargestellt werden sollen. Eine über einen Kilometer lange spiralförmige Gallerie wird rings um den kleinen Globus führen und so ermöglichen, eine Reise um die Erde in 80 Minuten zu machen, Das Innere des kleinen Globus ist noch immer groß genug, um exotische Schau⸗ stellungen, die irgeud einen ethnographischen Beigeschmack haben, wie Negerdörfer, Tingeltangels, orientalische Bühnen, Cafés ꝛc. aufzunehmen. Hd. Wien, 10. Sept. Die Freie Presse“ bespricht nochmals Begegnung zwischen Kaiser helm und dem Zaren bezw. Breslauer und Görlitzer Festtag Blatt schreibt: Es sei zwar daß die beiden Monarchen ihr denswillen so kundgegeben haben. noch wäre es verfehlt, von den lauer Tagen den Beginn einer europäischen Lage zu erwarten Görlitzer Rede des deutschen 20 eine Enthüllung zu betrachten. Verhältnis Rußlands zu Deutschland wird infolge der Breslauer Vorgänge Würde der junge Wilhelms, die Erinnerun tionale Erhebung von 1813 und die deutsch⸗russische Waffenbrüderschaft jener Zeit zu beleben, bereitwilligst einge⸗ gangen. Indem er aber diesen 2 der an ihn gerichteten Ansprache ganz. lich fallen ließ, deutete er an, daß er eine Anknüpfung an die Vergangenheit für nicht möglich halte.— 8325 Hd. Laibach, 10. Sept. Gestern Mittag 2 Uhr fand hier ein ziemlich starker Erde stoß mit unterirdischem Getöse statt. Viele Häusec erhielten Risse. Hd. Paris, 10. Sept. In Ravenna hat ein republikanischer Kongreß, auf welchem 200 Vereine vertreten waren, folgende Resolution angenommen. Die Republik wird in allen Wahlbezirken, wo sie einige Aussicht auf SI hat, einen Kandidaten aufstellen. Bei Stich⸗ wahlen werden die republikauischen Stimmen für den Sozialisten eintreten.. Hd. Paris, 10. Sept. Ueber die angeb⸗ lichen großen Unfälle, welche während der eine Untersuchung eingeleitet worden. Soldaten verwundet worden. doch wieder vollständig genesen. Gottesdienst in der Synagoge. 4 Vorabend: 6.15 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Sabbathausgang: 7.30 Uhr. 1 Neueste Telegramme. Hd. Wien, 10. Sept. Nach einer Konstan⸗ tinopeler Mitteilung soll Zar Nikolaus, nach⸗ dem die anarchistische Erhebung der Armenier zu seiner Kenntuis gelangt war, dem türkischen Bot⸗ schafter in Wien, welcher ihm durch Kaiser Franz Joseph vorgestellt war, seine ganze Sympathie für den Sultan und das türkische Reich aus⸗ gesprochen haben. Ferner soll der Zar erklärt haben, die Armenier seien Agitatoren, welche keinerlei Sympathie verdienen. Rußland habe Marktpreise. Gießen, den 10. September. Auf dem heutigen bis 68, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70— 72 1 Kalbfleisch 50—, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 4,50— 6,00, Zwiebeln per Zentner 3,50 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. 1 Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. „ im Kaukasus gleichfalls ihre Wühlereien em⸗ pfunden. dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, dc. Gießen. N in dem und seinen Beziehungen zum Dreibund schwerlich eine Veränderung eintreten. ar sie beabsichtigen, so wäre er sicher auf den Versuch Kaiser an die na⸗ Manöver in Chalons stattgefunden haben, ist Ganzen sind 7 Soldaten getötet und mehrere Letztere sind je⸗ Samstag, den 12. September, 1896. Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,05— 1,10 Hühner⸗ eier per Stück 6— 7, Enteneier—, Gänseeier——, Küse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 60— 70 Pfg., Hühner p. St. 901,10, Hahnen 50— 70, Enten 1,60—1,80, Gänse per Pfund 0000, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 64 Da Marga, Akueg b. Die 11 ihtren Johtel, gal genibe Ackation Kausch Aungen, idem fie ö srkation darin 0 dug und g saft, Wie in dägabe der Hande mila bude, 1 dan dae el sihliher Pee beh Auer pollegum Zwelfllos it lallskreisen ment salgsittel. Die de Aunntlich darauf. i zu bereceln. meli 1 wer der aber g fol u sie zu färb. Aprungen, Das alete eine Vert gefärbt eine! che graue Far Arier hatte ma färbte graue i zu genießen. ut hct gerade g Ai war dhe auch de wollten den At, Sie glaubte Bekanntmachung, die Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht der Stadt Gießen betr. Für das Gewerbegericht der Stadt Gießen sind auf die Dauer von drei Zahren, beginnend am 1. November 1896, 24 Beisitzer zu wählen und zwar die eine Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeitgeber von den wahlberechtigten Arbeitgebern und die andere Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeiter von den wahlberechtigten Arbeitern. Zum Beisitzer eines Gewerbegerichts kann nur berufen werden, wer das dreißigste Lebensjahr vollendet, in dem der Wahl vorangegangenen Jahr für sich oder seine Familie Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln nicht, empfangen, oder die empfangene Unterstützung erstattet hat und in dem Bezirk des Gewerbe⸗ gerichts seit mindestens zwei Jahren ohnt oder beschäftigt ist. Personen, welche zum Amt eines Schöffen unfähig sind, können nicht berufen werden. Die Wahl findet Samstag, 19. September 1896, von mittags 12 bis abends 6 Uhr, im Sitzungssaale des Bürgermeistereigebäudes statt. Die wahlberechtigten Arbeitgeber und Arbeiter werden daher eingeladen, in der angegebenen Abstimmungszeit sich persönlich einzufinden und ihre Stimme abzugeben. Gießen, den 10. September 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Freisinniger Verein. General-Lersammlung Montag, den 14. Sept., abends 9 Uhr, in den oberen Lokalitäten der Restauration Feidel(Bavaria) am Kanzleiberg. 1025 Tagesordnung: Reichstagswahl. Landtagswahl. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ersucht um voll— zähliges Erscheinen Der Vorstand. UGeschäfts- Verlegung. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich meine Wohnung und mein Geschäft nach Gießen, Asterweg 23, verlegt habe. 50 1005 Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte mir dasselbe auch für die Zukunft bewahren zu wollen. Achtungsvoll Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher, Asterweg 23. Gasthaus„Zum deutschen Hof“ Vereinszimmer zu 1 85 Aittagstisch im Abonnement. J. V.: Georgi. Ftädt. Schlachthaus Freibank. Von heute bis Samstag Ochsenfleisch, nicht ladeurein, pro Pfund 50 Pfg. Die Freibauk bleibt bis 10 Uhr Abends geöffnet. Gesangverein 1032 Heiterkeit. Samstag Abend: Stadt Kassel. eiern Buchbinder ausgelernter sucht Stelle auf sofort oder 1. Okt. Näheres 1029) Marburg, Weidenhäuserstr. 48. Ein Kind findet liebevolle Pflege. 1022 Bechthold, Gießen, Wolfstraße 21 II. Eine einfach möbl. Stube zu vermiten. Neuenweg 48.(1004 944) Freundlich möbliertes Zimmer zum 1. Oktober zu vermieten Mäusburg 12, III. Stock. Hotel Darmstädter Haus Giessen, Wallthorstrasse. Viele bessere und billige Betten wegen Umzug aus freier Hand zu ver⸗ kaufen. 983 e Prima 2 Aeypfelwein 41¹ verzapft J. Arnold, zum Schipkapass, Bahnhofstrasse No. 7. „eee Ein braves Mädchen zu Kindern nach auswärts gesucht. 993 Löwengasse 11. Frau Neeb empfiehlt sich im Aus⸗ und Aukleiden von Leichen(Kinder von 1— 14 Jahren für 3 Mk., Erwachsene für 6 Mk.) 633 Frau Katharina Neeb, Lindengasse 14. 2%%%%%%%%%%%%% i Gürtner-Verein„Flora“. Sonnabend, den 19. September Feier des — im Café Leib. 6 οο. 7. Stiftungsfestes e Kundbutter zi ende. 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