Gießen, Dienstag, den 11. Angust 1896. 00 Ausgabe Gießen. audeszeitung. Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Pfg. Tage nach Sonn- und Feiertagen. für die Sspaltige Petitzeile. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 50 ö er er 1 or sshe * 0 Sopit 5 daß g N abel un ball 00. lletkt U t Ac. decherh 0 6 Redaktion: 7. 0 fn* Kreuzplatz Nr. 4. 8 11— fe 1 9 5 m, 1 Lokales und Provinzielles. 680 I. Gießen, 10. August. Die„Hoch saison“ i für Reisende neigt sich ihrem Ende zu; die Bäder Autor fangen an zu veröden, in den Kurhäusern nimmt die den f Zahl der Patienten bedenklich ab, Hotelbesitzer und Gast⸗ un lag wirte werden täglich liebenswürdiger und weisen nicht 0 sisge mehr den müden Wanderer wegen Platzmangel von ihrer en fraß Schwelle, und die Sommerwohnungen sinken so tief im Keses ge Preise, daß selbst mäßig begüterte Sterbliche mit Freuden zünehme zugreifen würden, wenn nicht ihr Urlaub meist gerade auch vorbei wäre. Glücklich, wer jetzt, in der Zeit der„Nach⸗ anz salson“, sein Bündel schnüren kann! Er reist bedeutend össeh der 90 billiger und bequemer; die Rechnungen, die ihm von höf⸗ Acchen Oberkellnern präsentiert werden, zeichnen sich sehr vorteilhaft durch billige Ansprüche an seinen Geldbeutel al, nac aus, überall, wohin sein Fuß ihn führt, vermag er sich e eulschß unbelästigt an den Schönheiten der Natur zu erquicken, eigene dag da der Strom der Touristen, die im Juli den steilsten mchte 0 Gletscher und das fernste Thal unsicher machen, sich all⸗ gemach verlaufen hat. Wahre Naturfreunde werden daher, n haben* wenn ihre Zeit und ihr Beruf es irgend gestatten, lieber 1 der stich im August als im Jult zum Wanderstabe greifen. Die Arbeit wum Sonne sendet schon milder ihre Strahlen herab, die Wege ommen, sind staubfreier, die Nächte nicht mehr so schwül und . drückend, ohne daß etwa der sommerliche Reiz der Land⸗ e schaft im geringsten geschwunden wäre. Noch spürt man, eat,, wenn auch die Tage schon kürzer werden, keinen Hauch gen, baht e vom Herannahen des Herbstes. Die Blätter der Bäume und Sträucher prangen in so saftiger Frische wie je, die Blumen glühen in den leuchtendsten Farben, und nur das —— leise wogende Korn, das in üppiger Reife steht, mahnt an 2 die kommende Periode der Ernte. Hier und da schmückt d8wärtiec es bereits, zu stattlichen Garben gebunden, die Felder Te und weckt im Gemüt die dämmernde Ahnung irdischer Vergänglichkeit. Aber nicht lange halten die wehmütigen Gefühle vor. Glänzt doch die Welt noch so sonnig und heiter, ist doch der Himmel noch so wolkenlos blau und die Luft noch so süß und balsamisch von Düften! Springen doch noch vom Berge die Quellen so lustig und munter wie im Frühling, funkeln doch noch die Bäche und Flüsse so silbern im Mondesglanz! Wahrlich, der Relsende, der jetzt durch die Wälder und Fluren streift, 05 schönen Gottesnatur. Gönnen wir Andern, Gießen, 8. August. ö en, denn der 18. Oktober ist ein Sonntag Richtig scheint dagegen eine Mainzer Mel dung zu sein. Offenlegun der Berge emporklimmt oder auf buntbewimpelten Schiffen stromabwärts gleitet, ist zu beneiden. Noch einmal ent⸗ hüllt sich ihm der Sommer in seiner ganzen Pracht und Fülle, noch einmal genießt er andächtigen Geistes, ohne durch die überlaute Schar stumpfsinniger Vergnügungs⸗ bummler gestört zu werden, alle Herrlichkeiten der wunder⸗ die wir's nicht so gut haben, ihm diese Freude von Herzen, und wünschen wir ihm für die wenigen Wochen, die der Sommer noch währt, ein recht ungetrübtes Reisewetter. l Die Landtags⸗ wahl, d. h. die Wahlmännerwahlen sollten nach einer Mitteilung, welche der Offenbacher Oberbürgermeister Brinck den Stadtverordneten 3 hat, am 18. Oktober d. J. stattfinden. Diese Mitteilung muß auf einem Irrtum be⸗ Danach setzt eine kreisamtliche f Bekanntmachung den Termin für die dreitägige Fuhrwerk seines Vaters gekommen „ 1 Urwähler⸗ und Wahlmänner⸗ dabei Listen auf Monlag, den 21. September fest. Die Wahlmännerwahlen finden am 5. Oktober statt. Für die Abgeordnetenwahl ist der 14. Oktober in Aussicht genommen. Da wir annehmen, daß Gießen, 10. August. Das Jugendfest, welches vom Turnverein für gestern vor⸗ bereitet war, konnte des unaufhörlichen Regens wegen nicht abgehalten werden und mußte— wenn das Wetter günstig— auf heute verlegt werden. Die Wettermacher des Turnvereins haben also bei der Feier des 50 jährigen Jubi⸗ läums des Vereins an zwei Sonntagen ihre Schuldigkeit nicht gethan. Es war übrigens gestern ein trauriger Sonntag für uns Gießener, denn nirgends war etwas los und man hätte sich zu Tode gelangweilt, wenn man es nicht verstanden hätte, sich auf eigene Faust zu amü⸗ steren. Für den Nachmittag war die Bauersche Zivilkapelle schnell noch in die Bresche gesprungen und hatte in aller Eile in Steins Saalbau ein Konzert angesagt. Wegen der Sonntagsruhe konnte man allerdings keine Plakate gedruckt bekommen, aber man verstand sich vorzüglich zu helfen. Mit Blaustift wurde auf weißem Papier das Konzert angekündigt, und wir glauben, dieser Anschlag zog infolge seiner Eigenartigkeit mehr, als wenn er mit Drucklettern hergestellt gewesen wäre, denn im Bauerschen Konzert war es gestopft voll von Menschen. Auch in den Cafés, Hotels und den zahlreichen Restaurants herrschte flotter Betrieb. Leider war unsere Jugend nicht ganz zufrieden gestellt— die Kinder hatten sich so sehr gefreut auf das ihnen versprochene Fest im Philosophenwald und nun war alles zu Wasser geworden. Nun hoffen wir, daß das Jugendfest heute, wo es stattfinden soll, vom Wetter besser begünstigt werde. * Gießen, 10. August. Morgen soll, wie wir hören, ein interessanter Privatmatsch zum Austrag kommen. Es dreht sich um einen Wettkampf zwischen Pferd und Zweirad. * Gießen, 10. August. Ein älterer Ar⸗ beiter geriet heute Vormittag an einem Neubau in der Löberstraße mit einem seiner jüngeren Kollegen in Streit und wurde hierbei von letz⸗ terem mit einem Backstein derart an den Kopf geworfen, daß seine Ueberführung in die chirur— gische Klinik notwendig wurde. * Gießen, 10. August. Billige Gurken. Von der Bergstraße wird gemeldet, daß die dortigen Gurken im Preise bis auf 20 Pfennige pro 105 Stück gesunken sind. Dabei können die Landwirte ihren überreichen Gurkensegen nicht einmal ganz verwerten, weil sich für denselben keine Käufer finden wollen. Ganze Ladungen werden von den wenigen Händlern zurückgewiesen. Auch in Horchheim und im Ried sind die Gurken für Spottpreise erhältlich. 85 5* Gießen, 10. August. In die hiesige [Klinik wurde der Sohn eines Landwirts von Pohlgöns geschafft. Derselbe war unter das und hatte einen Arm und ein Bein gebrochen. * Gießen, 10. August. Mit demfrüheren Eintritt der Dunkelheit mehren sich, wie alljährlich um diese Zeit, nun auch wieder die Klagen der Mieker über das zu späte wiesen, das jeder Eigentümer eines Grundstücks bezw. dessen Verwalter verpflichtet ist, die Haus⸗ und Treppenflure angemessen zu erleuchten und zwar stets vor dem Eintreten völliger Dunkel⸗ heit. Auch hat sich die Beleuchtung nicht etwa, wie es häufig vorkommt, auf die untersten Stock⸗ werke oder abwechselnd auf einen um den andern Treppenflur, sondern auf sämtliche Treppen und Flure zu erstrecken, die für Jedermann zugänglich sind, also gleichsam dem öffentlichen Verkehr dienen. Als ausreichend aber ist nach den vom Poltzei-Präsidium erlafsenen Be⸗ stimmungen die Beleuchtung nur dann anzu— sehen, wenn sie ein deutliches Erkennen der betreffenden Räume ermöglicht. Für die Nicht⸗ befolgung dieser Vorschriften sind die Hauswirte oder eventuell deren gesetzmäßige Stellvertreter nach jeder Richtung hin verantwortlich. Und namentlich sind sie für alle Unfälle, die sich Personen infolge unterlassener wie auch un⸗ zu reichender Beleuchtung auf den Fluren oder Treppen zuziehen, regreßpflichtig, eine Sache, die bei der außerordentlich strengen Hand⸗ habung des Haftpflichtgesetzes seitens der Gerichte den Schuldigen unter Umständen sehr teuer zu stehen kommen kann. * Langsdorff, 10. August. Bergangene Nacht wurde in dem Neubau des hiesigen Ein⸗ wohners H. H. der Schwellstein zur Kellerthüre von mutwilligen Buben in Stücke zerschlagen. Wahrscheinlich ist der Thäter bei dieser„Arbeit“ gestört worden, denn er hatte das gebrauchte Werkzeug liegen lassen. Butzbach, 9. August. Der letzte Schwein e⸗ markt war gut befahren und hatten sich wiederum viele Käufer und Verkäufer von Schweinen aus der Gegend von Friedberg, da dort gegenwärtig Viehmärkte bis auf weiteres nicht abgehalten werden dürfen, eingefunden. Rege Kauflust herrschte und hauptsächlich die Händler machten, da sie viele Schweine absetzen konnten, ein flottes Geschäft. * Darmstadt, 7. August. Der Großherzog genehmigte eine zwischen dem hessischen Finanz⸗ ministerium und der 25. Division für den Aus- hebungsbezirk des Großherzogtums getroffene Vereinbarung über die Einstellung und Ausbildung von Forstwartaspiranten beim ersten Großherzogl. Infanterie-Regiment Nr. 115. Die„Darmstädter Zeitung“ veröffentlicht die Vereinbarung mit dem Hinzufügen, daß sie am 1. Oktober d. J. in Kraft tritt und daß auch Nichtmilitärpersonen in die zu errichtende Forst⸗ wartschule eintreten können.— Um der Ueber⸗ füllung der oberen Klassen des hiesigen Real⸗ gymnasiums zu begegnen, besteht die Absicht, die Realschule zu einer Oberrealschule durch Anweisung zweier Jahreskurse umzugestalten. Die Schulabteilung des Ministeriums ist, ob⸗ gleich eine Entschließung noch aussteht, diesem städtischen Projekt nicht abgeneigt. * Darmstadt, 9. August. Die„Darm⸗ städter Zeitung“ erfährt aus sicherster Quelle, der Besuch des russischen Kaiserpaares * Mainz, 9. August. Bei den Uebungen des brandenburgischen Fuß-Artillerie-Regiments Nr. 3 in Wahn bei Köln kam es bei einer Schießübung mit Mörser zur Explosion eines Geschosses in den Mörser selbst. Zum Glück hatte in dem Moment, wo die Ex⸗ plosion erfolgte, die Mannschaft gedeckte Stellung eingenommen, sonst wäre ein entfetliches Unglück geschehen. Worms, 9. August. Hier wurde auf Anzeige eines Fabrikanten aus der Nähe hiestger Stadt ein Fabrikant aus Altona ange⸗ halten, der es unternommen hat, den Werkmeister des ersteren Fabrikanten durch Versprechungen zu bestimmen, Einrichtungen und Fabri⸗ kationsgeheimnisse zum Zwecke Wettbe⸗ werbs ihm mitzuteilen. Der betreffende Fabrikant beabsichtigt, der„Worms. Ztg.“ zu⸗ folge, eine Konkurrenzfabrik zu gründen und war jedenfalls eigens zu dem Zwecke hierhergereist, um von den Angestellten der hiesigen Fabrik die Geheimnisse über Fabrikationsart und Einrich⸗ tungen gegen Bezahlung zu erspähen. Der be⸗ treffende Werkmeister war jedoch schlau und vorsichtig genug und ging nicht auf den Leim, sondern machte seinem Prinzipale Mitteilung, worauf dieser die nötigen Schritte einleitete. Es ist dies hier der erste Fall eines Vergehens gegen das am 1. Juli d. J. in Kraft getretene Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs. Gegen den Altonaer Fabrikant ist Untersuchung eingeleitet. Vermischtes. Eine türkische Frauenzeitung. Es dürfte bereits Vielen bekannt sein, daß in den kürkischen Harems Büchen, insbesondere französische Romane, nicht mehr zu den Seltenheiten gehören. Und wenn auch heute noch die Frau in der Türkei keinerlei andere Pflichten, als die einzige: schön zu sein, zu erfüllen hat, so scheint eben in der Beschäftigung mit der Lektüre ein Beweis da⸗ für zu liegen, daß sie ihrer eintönigen, geistlosen Lebens⸗ weise bereits müde geworden ist. Dem Bedürfnis nach einer einheimischen Zeitung für die Frauen Rechnung tragend, hat der türkische Schriftsteller Abdul Hakki Ha⸗ mid Bey eine Frauen⸗Revue gegründet. Es ist dies die zwei Mal wöchentlich erscheinende Revue„Khamma⸗Cora Makhsons“, die sich bereits heute einer Auflage von 3500 Exemplaren erfreuen soll. Bemerkenswert ist, daß die meisten Artikel dieser Zeitung von Frauen geschrieben werden. Die Journalistin im Harem ist jedenfalls eine interessante Erscheinung. — Ein geisteskranker Unterofsizier. Wie die„Tilsiter Allg. Ztg.“ berichtet, wurde kürzlich ein Unteroffizier der 7. Kompagnie des Infanterieregiments in Tilsit, als er von einer Festlichkeit in die Kaserne zurück⸗ kehrte, von Geisteskrankheit befallen. Er ging in eine Mannschaftsstube, befahl den im tiefsten Schlafe liegenden Soldaten aufzustehen und sich anzukleiden, was von den⸗ selben auch befolgt wurde. Dann mußten die Mann⸗ schaften die verschiedensten Exerzitien ausführen. Als diese aber kein Ende nehmen wollten, schien den Soldaten doch die Lust zu weitereu Uebungen zu vergehen, worauf der Unteroffizier ein in den Gewehrstützen stehendes Ge⸗ wehr ergriff und dasselbe unter der Androhung schußbereit machte, daß ein jeder wisse, was ihm bevorstände, wenn diese Be i Ministerialverord⸗[Beleuchten der Haus⸗ u nd Treppen⸗ am hiesigen Hofe sei auf Anfang Oktober zuge⸗ er ihm den Gehorsam verweigere. In Folge dessen erer⸗ 1 e e daten die 91 auch für[flure seitens der Hauswirte oder deren Stell⸗ sagt, während Großfürst Sergius und Gemahlin zierten die Soldaten weiter. Als nach einer kleinen Weile die andtagswahl in unserer Stadt zutreffend sein.! vertreter. Es sei deshalb wieder darauf hinge- bereits Ende September eintreffen werden. der Unteroffizier das Gewehr neben sich hinstellte, be⸗ — — Das blaue Herz. Roman von Karl Ed. Klopfer. (Nachdruck verboten) (Fortsetzung.) r e Tischkante stützend; mit der andern Han 0 machte er eine beschwörende Geberde. sich dort am 11. und 12. Februar aufgehalte haben?“ jedoch Worte zu finden. an err Graf!“ bemerkte Iguaz. im Reotfall meinen können— ich hab' seinen Aufenthalt und einen Cylinderhut Dingelmann Sie dann nicht augenblicklich wiede t, so soll man mich als einen elenden Eh abschneider verurtheilen!“ Langsam trat er an den Tisch vor, Stimme: e— was dann?“ Effenberg erhob sich jetzt schwerfällig, sich auf „Geben Sie nun zu, Norbert, daß Sie mit Thekla einen Abstecher nach München gemacht und Degenstein ließ den irren Blick im Zimmer berumgehen und öffnete mehrmals den Mund, ohne „Man würde ehemaligen Prinzipal herzitieren 0 5 erforscht. Erlauben Sie mir, mein Metier an Ihnen zu üben — indem sch Ihnen Haar und Bart schwärze und gelben Puder auflege! Nehmen Sie hierauf einen U— und wenn Herr De i bekamen jetzt wieder Leben. Deggensteins Augen beka jetz ug li le zu dem Baron hinüber und sagte mit sehr deut⸗ und wenn ich zum Beispiel— das Alles— Effenberg und Ignaz fuhren förmlich auf und wechselten einen langen Blick miteinander. „Herr Graf— dann schreit gegen Sie ein— Mord⸗Verdacht!“ Diese überraschend markigen Worte des eben noch ganz gekuickten Freiherrn schienen eine Weile d durch das Zimmer zu schweben. „Mord, warum Mord?“ lallte der Graf; die Zunge mußte ihm am Gaumen kleben.„Sprechen Sie, Baron, sprechen Sie Alles aus, was man an n sogenannten Indizien wider mich zusammengetragen hat! Ich möchte doch wissen, mit welchen Mitteln man mich— verderben will.“ „Nun denn, Herr Graf“, fuhr Effenberg im plötzlich errungenen Vollbesitze seiner väterlichen Würde fort,„ich will die Anklage so formulieren, wie sie Ihnen der Vertreter des verletzten öffent⸗ lichen Rechtes vorhalten müßte. Freilich wird da Manches zu Ihren Ungunsten ausgedeutet werden müssen, was unter anderen Umständen als belang⸗ los angesehen worden wäre. Man wird Ihnen nachweisen, daß Sie trotz der reichen Mitgift r- Theklas bald nach der Hochzeit wieder in Schulden r⸗steckten, daß Sie der Schwiegervater dann zum zweiten Male rangierte und daß Sie— durch Hazardspiel und wahnsinnige Wetten abermals in Schwierigkeiten geraten seien. Als Thekla beim Tode ihres Vaters dessen Millionen geerbt, hat Sie Ihnen einen bedeutenden Teil dieses Erbes überlassen. Sie haben damit weitgreisende Speku⸗ weitergeführt. Die Dienerschaft von Chlobonitz wird Ihnen von gewissen drastischen Auftritten er— zählen, die man belauscht hat. Oefter als einmal sei aus dem Munde der beleidigten Gattin das Wort Scheidung gefallen, aber Sie hätten dann immer wieder Alles aufgeboten, ein leidliches Ein— vernehmen mit der Gekränkten herzustellen. Diese der Sie noch an sie fessle. Geldzuwendungen. währenden Schulden bei. Muffen Degenstein unterbrach hier einem schneidenden Auflachen. den Baron ergiebiges Feld.— Aber weiter, weiter!“ gedämpfterer Stimme fort. lationen eingeleitet— meist ohne günstigen Erfolg; dazwischen haben Sie Ihr— ungeordnetes Leben habe Ihnen eines Tages in's Gesicht gesagt, sie wisse nur zu gut, daß Sie keinen Funken von Liebe zu ihr hätten, und daß es nur ihr Reichtum sei, Um so unerbittlicher blieb sie dann bei der Verweigerung aller weiteren Aus ihren Mitteln bestritt sie den ganzen Haushalt, aber zur Tilgung ihrer fort⸗ und zur Unterstützung der Börsenoperation, in denen sich Ihre Spielerleiden⸗ schaft schließlich gefiel, ließ sie sich nicht mehr her⸗ So hatten Sie in letzter Zeit Ihre böhmischen Güter bis aufs Aeußerste mit Hypotheken belasten mit „Za— meine Jugendsünden, meine Jugend⸗ sünden! Die bieten nun meinen Widersachern ein Effenberg schöpfte neuen Atem und fuhr mit „Man sagt, während der— Krankheit der hätten Sie ihr eine sehr überraschende Freundlich— keit gezeigt (Fortsetzung folgt.) — Verlockendes Heiratsgesuch. Im An⸗ zeigenteile einer Kentuckyer Zeitung sucht ein Farmer eine Frau in folgender Weise:„Allen Mädchen zwischen 16 und 21 Jahren, die es angehen mag, thue ich kund, daß ich, Jarvis Pinner zu Pigeon Roost, Grafschaft Clay, Ky., im vollen Besitze meiner geistigen Kräfte und dispo⸗ sitionsfähig, Eigentümer einer prachtvollen Farm von 150 Acres, mit einem Garten von 300 fruchttragenden Apfel⸗ bäumen und dem besten Rassenvieh, als Schweizer Kühen, chinesischen Schweinen und spanischen Hühnern, Besitzer aller Bequemlichkeiten des Lebens, nur nicht, gleich Adam im Paradiese, einer Gefährtin, andurch jedem jungen Mäd⸗ chen von vorerwähntem Alter, das mir eine Eva sein und die Freuden und Genüsse meines Heims teilen will, jene meine Habseligkeiten zur Verfügung stelle und ver⸗ spreche, ihr ein liebender Gatte zu sein. Mädchen, die den Namen Susanna tragen, brauchen sich nicht zu melden Um angenommen zu werden, muß das Mädchen von guter Familie, gutem Charakter, guter Gestalt und hüb⸗ schem Gesicht sein. Frauenspersonen mit Mopsnasen oder schielenden Augen werden nicht berücksichtigt. Man be⸗ ehrenwerte Jarvis Pinner die Richtige fand! — Ist ein Fahrrad pfändbar. Diese Frage wurde vor einigen Tagen in Wien entschieden. Einem Radfahrer wurde wegen einer Schuld das Rad gepfändet; derselbe verlangte die Herausgabe des Rades, das er als Agent zum Lebensunterhalt unbedingt nötig habe. Das Gräfin scheine sich Ihr Verhältnis zu der Gattin gebessert zu haben, und während der Rekonvalescenz Bezirksgericht schloß sich dieser Anschauung an und hoh die Pfändung des Fahrrades auf. nutze die seltene Gelegenheit.“— Hoffen wir, daß der nutzten dieses die Soldaten und stürmten plötzlich unter Lukasgemeinde. Inhabers der Papierfabrik Louis Staffel, verab⸗ pflichtige 1b Sohn gehen d Mitnahnte des Gewehres zur Thüre hinaus, welche sie Taufen. a 57 folgt hat. Nach den Akten ist dies der rechte] der Papierfabrik, die seinem Vater geh hinter sich schlossen. Da der Unterofftzier keinen der Den 2. Aug. Dem Buchhalter Eugen c. mann Lelsch Staffel, denn dessen Alter stimmt genau mit dem an— für nicht schuldig erklärt 5 Soldaten mehr erreichen konnte, nahm er ein Seitenge⸗ eine Tochter, Eugenie Ottilie Amalie 0 11 Alter des in den Akten angegebenen Louis Staffel*Hausen, 10. August. D e eee da en e ee, e She Ae Free, geh,; eee n wee 28 jährige lichen Tod sst in der Nacht vom Christian Riegelmann ein Sohn, Heinrich Friedrich, geb. Louis Staffel aber nicht der Rechte, denn was zum Sonntag der hiesige Schäfer dasselbe die Thüre durchdrang. Nach sofortiger Meldung den 20. Juli f 5 25 1 i 100 n wurde der Unteroffizier zur näheren Untersuchung seines den 2b. Jul. ne geht dem die Papierfabrit und deren Abwässer seiner Familie entrissen worden. Geisteszustandes in das Garnisonlazazarett gebracht. Den 1. Aug. Johann Georg Michael Treiber, Bier⸗ an, und aus diesem Grunde gab der Sohn Louis nachkommend, schlief derselbe die Na Margarethe Mohr, Tochter des seinem Vater Louis Staffel den Strafbefehl zur seiner Schäferhütte. Durch das Ausb brauer und Marie 1 5 asterers Philipp Mohr von Annerod.— 1. Johannes] weiteren Erledigung. Die Sache ging nun aus Vaters veranlaßt, begaben sich gestern ee Fu aen Ahe Same zu Offenbach und Marie Carle, Tochter wie das e Schießen. Die Staats⸗ seine Angehörigen aufs Feld, viel der evangelischen Gemeinde. des Privatmanns Johannes Carle zu Gießen.— Den behörde überließ die Sache, wie ste nun einmal Ernährer als Leiche in der Schäfer Matthäusgemeinde. 6. Aug. Johann Martin Robert Wörner, Kaufmann, und lag, dem Ermessen des Gerichtshofs. Die Ver⸗ fanden, Ein Hergschlag ae 755 e Auguste Marie Johanne katherine Hahn, Tochar des teidigung beantragte aus rechtlichen und that⸗ ten ein so jähes Ende bereitet. Die Theilnah Den 2. Aug. Dem Lokomotivführer Heinrich Schneider verstorbenen e Georg Hahn zu Gießen. sächlichen Gründen die Freisprechung N Lots an bien anigen e aden ii Binder Staffel Vater, den man ja gar nicht habe strafen„Grünberg, 10. August. Am Sonnabend 2 Söhne, Zwillinge, Karl und Hermann, geb. den 16. Juli. 8 i 5. 5 f ff. ilipp H 2 Den 4. Aug. Helene Bindewald, Tochter des ver⸗ 0 1. i 5. 5 2. Dem de e e storbenen Pfarrers der Bindewald zu Frischborn, wollen. Der Vorsitzende verkündet, nachdem der] hat sich hierselbst ein bedauerlicher Unglücks⸗ ugen Heinrich, geb. den 21. Mat. 5 36 Jahre alt, starb den 1. August.— Den 7. August. Gerichtshof beraten, daß das verurteilende Er-[fall ereignet. Beim Einfahren von Fruch! 1 15 22 4 ö 11 1 5 e e e 5 Christine Balser geb. Pfaunmüller, Ehefrau des Tag⸗ kenntnis des Schöffengerichts Nidda aufzuheben brannte einem hiesigen Einwohner in den Wilhelm, geb. den 27. Jun.— Den 4. Aug. Dem löhners Johannes Balser, 29 Jahre alt, starb den 5. Aug. und der Angeklagte freizusprechen sei. Es gehe Nähe der unteren Ziegelhütte das Pferd Tehalit Stationsassistent Johann Georg Siegling 1 Sohn, Wil⸗ Johannesgemeinde aus den Akten hervor, daß die erste richterliche[ durch. Die auf dem Wagen sitzende Frau ver, Tuspla helm, geb. den 3. Juni.— Den 5. Aug. Dem Mebzger Taufen. N Handlung gegen den Louis Staffel Vater— um suchte abzuspringen, stürzte aber hierbei derart. Georg Ruthsatz 1 Tochter, Minna Marie, geboren den Den 2. August. Dem Speng 5 15 9 975 diesen handele es sich hier lediglich— erst zu Boden, daß sie blutüberströmt nach Haufe 23. Juli.— Den 6. Aug. Ein unehlicher Sohn, Ludwig 5 A 557 8 8. 5 1 Sohm Philipp nach Ablauf der dreimonaklichen Verjährungs⸗[getragen werden mußte. Noch in der folgenden I Aug. Dem Heizer Heinrich Lu. frist vorgenommen sei. Die Kosten übernimmt Nacht ist die unglückliche Frau ihren Ver⸗ Gafales l 1 Karl, geb. den 15. Juli Heinrich, geb. den 15. Juli 5 Senden. 905„geb. Juli. die Staatskasse— mit denn ber der ue letzungen erlegen. gehen 11.00 Deu 2. August. Heinrich Lang, Maurer zu Gießen 5 g 75 5 für die Verteidigung— denn der ouis Staffel r. gen e und Lina Künkel aus Frechenhausen. Letzte Nachrichten. Vater habe an der ganzen Hen die. db Sterbefälle. ger n, Markusgemeinde.* Gießen, 10. August. Am Freitag wurde weil er sich in diese Sache eingemischt habe, die] Am 7. August. Wilhelm Giegling, 2 Ne. Föierba Taufen. in der Strafsache gegen den Papierfabrikanten ihn ja nach den Akten mit Haut und Haaren alt, Sohn von Stat-Alsstent n f Damit endete die Sache in Giegling dahier, Steinstr. 71. gehen, Den 2. August. Dem Iunstallationsmeister Wilhelm Louis Staffel(Ridda⸗Unterschmitten) gar nichts angehe. Webdemager 1 Tochter Loise Marie, geb. den 9, Inn. wegen be des hess. Fiche es 1 5 vierten Instanz, um doch nicht zu Ende zu — Den 3. Aug. Dem Schneidermeister Ludwig Simon unserer Strafkammer weiter verhandelt. Zu gehen. Gegen den Strafbefehl, welcher Louis 1 5 4 5 1 dem Bündel juristischer Doktorfragen kamen in fa ec zan il 1 5 191 . e jeser Verhandlung noch einige hinzu, sodaß sich für diesen bestimmt war, ist durch den wirklichen e e e e eee he ol ge 5 rogeß barstelte, 8 Empfänger kein Widerspruch erhoben. Der stanb 12 1 9 en 5 sich ihn verwickelter nicht vorstellen kann. Durch Vertreter der Staatsbehörde stellte in Aussicht, bade rt 56 Jahre alt starb 91 2 Aug. den als Zeugen vernommenen Briefträger, velcher daß die 20% Geldstrafe des Louis Staffel] Verleger: Paul Bader in Marburg, Vera Den 7. Aug. Friederike Bertha Therese Pig, Ehefrau den Strafbefehl an Louis Staffel s. Zt. in Unter⸗„Sohn nun beigetrieben werden. In diesem Fall dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, belde von dem Taglöhner Heinrich Pitz, 37 Jahre alt, starb schmitten zugestellt hat, erfuhr man, daß er die wird beabsicht, durch ein neues Verfahren durch- Gießen.. 2 N 8 Zustellung an Louis Staffel, den Sohn des zusetzen, daß der eigentlich gar nicht Zahlungs⸗ Am 8. August. Ida Kraus, 50 Jahre alt, ledig, aus Darmstadt, starb in der Frauen⸗ klinit. Die Leiche wird in die Heimat per⸗ bracht. 171 l selten, ist 2 gewesel, 5 belt doch Unsere t dug 0 1 1 gehen zu fun um die den 4. August. g N 588855 5 1 11 uhu — 5 f N 5 Mädchen her Verdingung. Verdingung. Photographie. e 5 8 N 8—— 5 80 0 Sa g, den 15. d. Mis., vor⸗ i 5 lpfads und der Bruchstraße erforderlichen, nach rainer Verenrt Kundschaft Zur gell Nachricht, dass ich mein pαnf⁰α sch der Jug 0 7 mittags 11 Uhr, 5 stehend 0 e e sollen 0 9 Sraphisches Geschäft seit 1. April d. J. ieht melir in meinem Frafk Voran wascfkrten soll im Saale des alien Rathauses das Auf⸗ D 8 d 20. A st d J vormittags 11 Uhr Atelier, Dletzstrasse 4 ausübe, sondern in dem neuerbauten Atelier I hündern mit grüne rünmen von rund 12000 ide. Mir Flut. z fendt 3 dagen 9„August d. J., 955 5 Grünbergerstrasse No. 10. N. Kennen zuerst gräben in der Gemarkung Gießen, geteilt, in entlich werdungengwendel⸗ a), Erd⸗ und Plauierarbeiten Aufnahmen finden zu jeder Tageszeit von Morgens 9 Uhr bis Nachm. 5 Uhr gta 0 00 fl. zwei Loose, unter den bei der Versteigerung 50 0 üttung 7 66 1456 ebm 234 5 Hoehgchtungsvbllat 0 sawestern, dann Jol ae 4 5 Venen„ff 1 8 b) Bordsleinlieferung.. 6 Mook, Photagrap 15 15 versteigert werden. 2) Lieferung v Bordstei 9 inen) Profil 5* O00 2 5 Zuges ldeten 8 6. g von Bordsteinen(Lungsteine 2 75 5 8 5 5 e Groß. Wige Gießen. 22030 em— für 105 e 928 fde. m= 1270 fde. m nee, 9 e LI. 0) Maurerarbeiten. 1 4 2 b ö 2 92 een ben f) Versehen von Pordffeiner.. 42906 2 Für Sünger⸗, Turner⸗, Krieger⸗ u. Kirchweih feste e. a e l 0 0. 4) Verlegen von Steinzeugrö hren 296%„„ 7 9 7 1 sch ungefähr 900 Ki Die zur Vervollständigung der östlichen Um⸗ 5) Versetzen von Straßensinkkasten 5 10 Stück 61 g 5—— 0 5 0—*. uhr kam-man drat fasfungsmauer am Friedhofe erforderliche Erd⸗ 6) Herstellung von Revistonsschächten 1 5 97 en n 2 8 sch unter den Bäun eee l N e e h ufsterarbalte N 11 f 8 0 f ö ian et der al ) Chaussterarbeiten. 2 ö N 0 l D 5 8) kennung der Straßen e 2 ene helle Freude f g l e ee öffentlich Fehn erden 5 Feiern— in. 7 e Ee 2250 qm. 5 2 0 Jueldsetes 0 gend ben nee und. i r Et e) Pflasterarbeiten. 8 0 5 8 Parten 5 10 5 während der Amtsstunden bei uns zur Einsicht b U i 9 ialli 3*„ l serten di Ae age a Teen ae eee eee Lampions, Dekorationsfahnen, Schärpen. ne 00 Formular bis zum genannten Termin einzu⸗— in ders Brüchstraße 20=„ 8 1 1 g, N a e, 72 A e 88 Wochen. 10) Verte 115 Kiesbanketen 195 e 5 Nationalbänder in allen Jarben, 9 11 1e 00 en, 2 5 und Materiallieferun— im Riegelpfa J 8 1.— 8 8e Senken 1 Vid Gch 420 5 1770„ 5 Lyras, Festrosen, Festhoudets, en Sog —— en— Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden zur 12 Lor beer⸗ 22 vin rf nach 8 Uhr w Die Deutsche Gasglühlicht⸗ Aktien⸗ Einsicht bei uns offen. Angebote auf Vordruck, der von uns zu bezieben ist, sind spätestens 5 Eichen⸗ 0 197 f 9 Grün, ker Vonantrit „ Abc in Berlin hat ihre Preise bis ug ente e der 1, iu 1885. einzureichen.— Zuschlagsfrist 4 Wochen. 25 18 81982 5 5 Gold nd 2 dampionzug lach für 0. 96. 7 1. 1 i 5 a 1 5 5 Das Stadtbauamt: Schmandt. 80 3 1 Silber rec. U bcgung wo die Ern 5(sogen. Strümpfe)—— 45 4. sowie a 1 3 q Klängen de erabgesetzt und sind wir daher in der 74 9 0 22 1 s Abends verbracht Lage, einen Glühkörper(Strumpf) vom 785 1 Vereins abzeichen a Wascphenwald 1 N 50 1.01 d. Js. ab zu 5 sind zu haben bei 806 i fehmen. Noch nach 1,10(anstatt seither Mk. 1,80) N N 22 f igen hinaus, di a 8 Dr. Rüzer, Giessen, fe 1 18 5 abzugeben, während der Preis eines 85 . vollständigen Apparates, wie seither, von N Intz 4. im beigen 1 Mk. 3,— beibehalten bleibt. 08 1b 4 1 1 0 Wir machen nochmals darauf auf⸗ 85 NB. Wegen zu großen Nudranges bittet man oßen angeführte. At ö beschlosen haben, di 4 merksam, daß wir vertragsmäßig ver⸗ 7 Kränze und Vereinsabzeichen recht frühzeitig zu bestellen, damit eine prompt le Jahre zu anna 4. pflichtet sind, Auersche Glühkörper auch 8 Lieferung möglich ist. danken 1 fl * 25 e* e 2 N„ 7)FFFFPFFFFFVFbFVTFCTCTTTTTTTTT 5 —*— 1 eke 8 0 ützenb Friedrichsdorfer mln en bon 2 4 Von jetzt ab bringen 3 3 w 1 eback 0 agerofen und no wir neben unseren. 1 mige bin Velnel anderen Bieren auch hier zu haben. erwarten. Sei Steinstrasse 78 ig (Ede Schottitraße). orter[ ed 2 Die Glühkörper werden von uns auf dem Preßgasapparat vorbereitet, wodurch 4 größere Haltbarkeit und hohe Leuchtkraft erzielt wird. Gießen, 28. Juli 1896. 1 a Stadtisches Gas⸗ und 1 Wasserwerk Gießen. Pflichtfeuerwehr nur für Auersche Brenner abzugeben. 1 1 von Wilh. Hamel, Giesten, Bleichstr. 7. gene Reparatur Wer kslätte. Größte Auswahl in Fahr⸗ Montag, 10. August;.. Den verehrl. 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