kan könnte geordneten in Lil vergangen ich zu kom schon meht Ahere libergle Tourna eilt dt, die jezig ke die Ei, kung, dan der gesanten u Parlaue spierte fernt lionen neut clegt habe. österreichische pant kommend, Schiffe. Daz onte gerettet F dem heutigen — 1005 Hühner St. 90— 1,0, Gänse per Pfund nd Rindfleisch öl L., gesclz. 70—12 N 10, Kartoffeln per ume 3,50— 600 nise Klinkel, händler Guard . 10. ab, Venn„ Oumann, babe n — Als. 0 sche Billardb, Landgericht Gießen nicht stattgegeben wurde und „Daß mit dem Radeln der Damenwelt . Marja, das Heldenmädchen nur noch ab und zu in weiten Zwischenräumen Vor lauter Kombinationen fand sie keine Ruhe und lassenseins, das sie früher nicht gekannt hatte. Da mit heimlich vergossenen Thränen, und endlich, mit Nr. 213 Gießen, 1896. 00 Ausgabe Donnerstag, den 10. September andeszeikun Gießen. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Ispaltige Petitzeile. Lokales und Provinzielles. Gießen, 8. September. Unsere Straf⸗ a hat sich sehr häufig mit Angeklagten ö eschäftigen, die sich des strafbaren Eigennutzes chuldig gemacht haben. Es handelt sich um Ausspielungen von Gegenständen in Jorm einer Lotterie ohne behördliche Genehmigung. 1 6 5 dreht es sich natürlich dabei um arme Teufel, die ihre selbst verfertigten Waren nicht anders an den Mann bringen können und welche auch diese Waren schnell zu Geld machen müssen, weil sie dieses benötigen. So ging es dem Schreiner Jakob Hildebrand, welcher in Stockheim von ihm angefertigte Mobiliar⸗ gegenstände verloste. Der Gerichtshof verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 15 KA. — Es mag dieser Fall zur Warnung dienen. * Gießen, 8. September. Sache gegen Gunderloch aus Rendel. Unsere Leser erinnern sich noch, daß der Angeklagte von den Geschworenen des Meineids für nicht schuldig erkannt ist. Obzwar ihn die Strafkammer wegen Jagdvergehens verurteilt hatte, ist eben wegen dieser Verurteilung, nachdem die Revision vom Reichsgericht verworfen, auch dem Gesuch um ein Wiederaufnahme-Verfahren vom die gegen diese Zurückweisung erfolgte Beschwerde beim Oberlandesgericht ergebnislos war, das Gnadengesuch eingereicht. Ferner ist aber gegen den Hauptbelastungszeugen, den Wörner von Nieder⸗Dorfelden, eine Anzeige wegen Mein⸗ eids bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Staatsanwalt Koch bezeichnete diesen Zeugen zwar nicht als klassisch, meinte aber, er traue demselben einen Meineid nicht zu. Die Straf⸗ kammer hat aber selbst zuletzt noch bei der Be⸗ gründung des Urteils gegen Vetter erklärt, der Zeuge Wörner verdiene gar keinen Glauben. Man kann einigermaßen neugierig sein, welchen Erfolg die Meineidsanzeige haben wird. * Gießen, 9. September. Auch der Brief— taubensport wird bei uns gepflegt. Gestern Vormittag ließ der Eisenbahnschaffner Schlitt von hier, in der Lahnstraße wohnhaft, in Kir⸗ dorf bei Alsfeld zwei dieser ortskundigen Tiere fliegen. Die erste Taube traf nach 30 Minuten hier im Schlage wieder ein. Die zweite Ge⸗ nossin brauchte 40 Minuten, um den 10 Weg⸗ stunden weiten Weg zurückzulegen. * Gießen, 9. Sept. Es wird uns berichtet: eine erhöhte Gefahr für auf der Straße spielende Kinder eingetreten ist, beweist der gestern vor⸗ gekommene Fall, wo eine junge, dem edlen Sport ergebene Dame in der Schloßgasse ein 6 Jahre lich verletzte. Die Mutter des Kindes hat Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung gestellt.“— Die Gefahr für Kinder ist durch das Fahren einiger Damen unseres Erachtens doch nicht besonders erhöht worden. Ob auf dem Rad eine Dame oder ein Herr sitzt, ist wohl ziemlich egal. Hauptbedingung ist, daß bestehende Vorschriften von den Radlern beiderlei Geschlechts auch beachtet werden. Die Schloßgasse ist für Radler nicht freigegeben. Die Straße ist auch so eng, daß das Verbot begreiflich erscheint. Warum wird aber nicht z. B. die chaussierte, von Fuhrwerken wenig benutzte Senkenbergstraße freigegeben? Vielfach sind uns schon Beschwerden von Radlern zugegangen— auch solchen, die innerhalb der Stadt fahren dürfen—, daß sie ihr Stahlroß durch die prächtige Senkenberg⸗ straße drücken müßten, dagegen in der viel passierten und mit scheußlichem Pflaster versehenen Neustadt radeln dürfen. Wir meinen, derartige Beschwerden sind durchaus gerechtfertigt. Das Rad ist heutzutage zu einem unentbehrlichen Verkehrsmittel geworden, das man keinen un⸗ nötigen Beschränkungen unterwerfen sollte. Wenn das Publikum stets das Trottoir benutzt und die Radler richten sich nach ihren Vorschriften, dann sind Unfälle so gut wie ausgeschlossen. *Langsdorf, 8. Sept. 41 Burschen von hier sandten der„Kl. Pr.“ in Frankfurt eine eigenhändig unterschriebene Erklärung zu, in der sie auf das Entschiedenste gegen die Unterstellung protestieren, daß ein Bursche von Langsdorf an dem Vorfall beteiligt war, wonach der Gemahlin des Fürsten von Lich bei ihrer Rückfahrt von Echzell nach Lich in Langsdorf ein Stein an den Kopf ge⸗ worfen wurde, sodaß eine klaffende Wunde ent⸗ stand. Es wird in der Erklärung behauptet, daß zur Zeit der That sich der größte Teil der Vevölkerung bereits zu Hause befand und dann die Vermutung ausgesprochen, daß Fremde, die ganz bestimmt ihren Zweck verfolgten, die That ausgeführt haben. Diese Ansicht soll ihre Be⸗ stätigung dadurch finden, daß zur selben Zeit ein gleiches Attentat in dem benachbarten Hungen auf die ebenfalls von Echzell herkommende Gräfin zu Laubach verübt wurde. In der Erklärung wird dann weiter gesagt:„Der Fürst 55 Lich ist wohl bei den hiesigen Bauern im höchsten Grade unbeliebt, insbesondere durch die Art und Weise seiner Ausübung der hiesigen Gemeinde⸗ jagd, aber trotzdem ist und bleibt es ausge⸗ schlossen, daß Jemand von Langsdorfs Bepölke⸗ rung in solch meuchlerischer und gemeiner Weise an ihm und seinen Angehörigen sich vergreift. Insbesondere auch ist es unwahr, daß hiesige Burschen versucht hätten, durch Zischen die Pferde des fürstlichen Wagens scheu zu machen. Die Langsdorfer Bevölkerung geht in ihrer Mehrheit wohl gegen die Rücksichtslosigkeit des Fürsten und seiner Leute, wo sie auch zu Tage treten, offen und furchtlos vor. Niemals aber wird und kann dieselbe, die man in Nah und Fern als eine äußerst gesittete und humane preist, zu solchen Schandthaten, wie sie ihr hier unterstellt werden sollen, sich verstehen.“— Es wäre sehr zu wünschen, daß der rohe Bursche ermittelt würde. * Lampertheim, 7. Sept. Ein roher Bubenstreich wurde auf dem isrgelttischen Friedhofe hier verübt, wo von ruchloser Hand 11 Grabsteine umgeworfen und teilweise zerstört wurden.— Gestern Abend kam es in einer hiesigen Wirtschaft zu Streitigkeiten, wobei wieder einmal das Messer gebraucht wurde. Unglücklicherweise wurden dabei zwei Personen, die abwehren und schlichten wollten, am härtesten betroffen, indem sie an den Händen nicht unbe⸗ deutende Stichwunden davontrugen. * Darmstadt, 7. September. Personal⸗ veränderungen im Bezirke der Kaiser⸗ lichen Ober-Postdirektion Darmstadt. Versetzt sind: Die Postdirektoren Bruns von Offenbach 0 1 nach Düsseldorf, Hiemenz von Bingen(Rhein) nach Offenbach(Main), Simmer von Bensheim nach Bingen(Rhein), der Post⸗ kassierer Haag von Colmar(Elsaß) nach Bens⸗ heim als Vorsteher des Postamts daselbst, der Postkassierer Klinkott von Offenbach(Main) nach Leipzig behufs Uebernahme einer Postinspektor⸗ stelle bei der Ober-Postdirektion daselbst, der Ober-Postdirektionssekretär Brüggemann von Dortmund nach Offenbach(Main) behufs Ueber⸗ nahme der Postkassiererstelle, der Postsekretär Senger von Posen nach Darmstadt behufs Uebernahme einer Bureaubeamtenstelle J. Klasse bei der Ober⸗Postdirektion Darmstadt, der Post⸗ sekretär Reimann von Friedberg(Hessen) nach Bromberg behufs Uebernahme einer Bureau⸗ beamtenstelle I. Klasse bei der Ober⸗Postdirektion Bromberg, der Postsekretär Däsch von Leipzig nach Friedberg(Hessen) und die Ober⸗Post⸗ assistenten Geißler von Büdingen nach Nidda und Störger von Nidda nach Lauterbach(Hessen). — Ernannt sind: Der Postassistent Breit⸗ wieser in Grebenhain zum Postverwalter und der Postanwärter Wahl in Mainz zum Post⸗ assistenten.— In den Ruhestand treten: Der Rechnungsrat Jordan und der Postsekretär Netz, beide in Darmstadt. * Mainz, 7. Sept. In einer zu Buden⸗ heim stattgehabten Versammlung der ultra⸗ montanen Partei wurde als Kandidat für die bevorstehende Wahl zur zweiten Kammer des Landtages für den 9. rheinhessischen Wahl⸗ bezirk(Ingelheim⸗Finthen⸗Gonsenheim⸗Mombach) der Rechtsanwalt Dr. Frenay in Mainz auf⸗ gestellt. Von Seiten der deutsch-freisinnigen Partei kandidiert der seitherige Abgeordnete des Kreises, Oekonom Lichtenstein auf Wind⸗ häuser⸗Hof bei Oberingelheim, von sozialdemo⸗ kratischer Seite wurde Redakteur Dr. David in Mainz aufgestellt. Von Seiten der Agrarier Nebenbahnprojektes von Ingelheim durch das Selzthal nach Niederolm find, ist der Landwirt nommen. * Mainz, 8. September. Im Laufe dieses Monats wird hier eine Kommission aus Mit⸗ gliedern verschiedener Handelskammern zu⸗ sammentreten, um die einzelnen Abschnitte des Entwurfs eines neuen Handels gesetzbuches einer Beratung zu unterziehen. Die Beschlüsse dieser Kommission sollen dem deutschen Handels⸗ tage unterbreitet werden. * Mainz, 8. Sept. Das Kreisamt erläßt eine Bekanntmachung an die Bürgermeistereien, wonach für die im Reichstagswahlkreis Mainz⸗Oppenheim anzuberaumende Er⸗ satzwahl mit der Aufstellung der Wählerlisten ist, daß die Listen bis Ende dieses Monats fertig gestellt sind. Die Wahl selbst wird voraussicht⸗ lich im November stattfinden. Vermischtes. der Welt Lohn, denkt Herr Kommerzienrat Selve Altena und kehrt darum dieser Stadt den Rücken. In 1 einem Schreiben an die Polizeiverwaltung, daß sein Fort⸗ gehen motiviert, betont Selve, das ihm Schwlerigkeiten in Betreff seiner elektrischen Lichtleitung gemacht worden seien und daß er in vielen seiner Bestrebungen, die auch dem Wohle der Stadt Altena dienen sollten, anstatt be⸗ reitwillige Beihilfe seitens des Magistrats das Gegenteil gefunden hat. Er weist auf den Bau eines Nadelwehrs und auf den Bau von Arbeiterwohnungen hin. Für diesen Entschluß sind weiter bestimmend gewesen: 1. daß er sich mehr seiner Familie widmen und seine Ge⸗ sundheit schonen will, 2. daß er anderswo wenigstens für einen Teil des Jahres angenehmer, sorgloser und billiger leben kann, 3. daß er den höheren Zielen seiner geschäft⸗ lichen Thätigkeit besser und erfolgreicher nachgehen möchte, als es ihm in Altena möglich ist, wo zu viele kleinliche Angelegenheiten auf ihn einstürmen und 4. daß er die Stadt Altena durch seinen Wohnungswechsel vor hohen unproduktiven Ausgaben warnen möchte. In steuerlicher Beziehung wird der Fortgang des Kommerzienrats Selbe recht unangenehm empfunden werden. Es fallen jährlich an Kirchensteuer 13000 Mark, an Schulsteuer 8000 Mk. Mk. aus. — Die Manöver und der Eisenbahnver⸗ kehr. Aus Berlin wird der„Frlf. Ztg.“ folgendes in⸗ teressante Exempel vorgerechnet: 65000 Mann zu Fuß altes Kind überfuhr und dasselbe nicht unerheb von Transvaal. Zeitroman von Pieter Vryburg Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Aus dem Umstande, daß die Fußspuren nach ihrem Zusammentreffen eine ganze Strecke weit hinter oder neben einander hergingen, kombinierte Marja sehr richtig, daß hier in der Unglücksnacht jemand vor dem Deutschen herging, dem er folgte, denn später trennten sich die Spuren wieder, um wieder flüchtig zusammenzutreffen. Es läßt sich denken, daß die weitere ganz all⸗ mähliche Verfolgung der gefundenen Spur Marja in eine heftige Gemütsbewegung stürzen mußte. keinen Schlaf mehr. Dazu schlich sich ein heim⸗ licher, tiefer Kummer in ihr Herz, ein leises, un⸗ stillbares Sehnen, ein Gefühl namenlosen Ver⸗ verstummten ihre Lieder, da netzte sie ihre Bissen des Vaters rauhen Worten, die sie erröten machten, überkam es auch sie wie eine himmlische Offen⸗ barung, das süße stille Geheimnis der ersten keuschen Liebe. Ja, nun erst wußte sie es, was sie mit einer so wunderbaren Gewalt zu dem schönen Fremden hingezogen hatte, was sie noch ferner be⸗ stimmte, seinen Spuren zu folgen und nicht zu ruhen, bis sie ihn irgendwo in Sicherheit und ge— borgen wußte. Nun erst recht mochte sie sich entdecken, und noch ängstlicher als einen strengen Blick, mit dem er auf d des Herzens zu lesen schien. ihrem Hoffnungsgange ihrem Vater nicht zuvor mied sie em Grund — mund allerlei Spukgeschichten verbunden hatte. Marja hatte schon als Kind von dem Hausgesinde solche Geschichten erzählen hören. Sie stand, nicht aus Furcht— denn es war ja hell am Tage— sondern vor Staunen still. Wie kam es, daß in der Mondnacht jemand von der Witborg-⸗Farm hier herüber gegangen war? Wer konnte das gewesen sein? Den abergläubischen Knechten war eine solche That nicht zuzutrauen. Und ihr Vater war es auch nicht gewesen. Den hatte sie ja zu Hause schlafend gefunden. Und beide Fußspuren lenkten hierher, sie verliefen, wie zu Anfang, nochmals fast gleichmäßig mit und neben einander. 85 8 Hier also, auf der gespenstischen stillen Farm war der Deutsche mit dem anderen Mann zu⸗ sammengetroffen, hatten sie das gemeinsame Ziel erreicht. In qualvoller Spannung eilte Marja auf das stille Gehöft zu, und mit heimlichem Grauen ge⸗ dachte sie jetzt des in der Nacht gehörten Schießens aus weiter Ferne, was den Vater veranlaßt hatte, quer durch die Wüste hierher zu fahren. In Schießweite der stillen Farm waren sie abgebogen. Nach mehreren Stunden emsigen Suchen und scharfer Beobachtung lagen die ganzen Vorgänge jener Nacht vor Marja's Augen, als wenn sie sie selbst mit eigenen Augen gesehen und mit erlebt hätte. Nicht nur die Fußspuren von Menschen und Pferden, nicht nur die von Flintenkugeln zerbröckel⸗ ten Wände und Balken brachten ihr die Erkenntniß dessen, was hier vorgegangen, sie fand in dem größeren Wohnraum, in den sie sich zuletzt begeben hatte, neben einer Tonne am Boden liegend ein zusammengeknifftes, mit Bleistift beschriebenes Blatt — dasselbe, auf welchem bei der geheimen Zu⸗ samm nkunft der Verschwörer Jameson seine Notizen gemacht hatte. Endlich war Marja auf Hof 5 vor der stillen Farm angelangt, ein viel genannter und gern gemiedener Ort, mit welchem der Volks⸗ Bei dem plötzlichen Alarm war es ihm unbe⸗ wußt entfallen. Man hatte das Licht ausgelöscht — auch das lag am Boden— und dann waren alle hinausgestürzt, um hierher nicht mehr zurückzu⸗ kehren. a Vor Marjas Augen lag es wie ein blutiger Nebel. Aus des Vaters Fremdenhaß und aus mancherlei belauschten Gesprächen über die Uitländers wußte sie genug von der inneren politischen Lage Trans⸗ vaals, um aus dem hier roh skizzierten Stimmungs⸗ bild mit eigenen Anmerkungen Jamesons zu enk⸗ nehmen, um was es sich bei dieser nächtlichen Zu⸗ sammenkunft Vieler gebandelt und daß ein Plan im Werke war, die Boeren⸗Republik in die Gewalt der Fremden zu bringen. Nun aber unterlief ihren sonst sehr sicheren Kombinationen ein furchtbarer Irrtum. Die zweite Fußspur, welche neben der zierlichen des vornehmen Deutschen herlief und hier ebenfalls endete, war plump und breit, und solche Fußein⸗ drücke von Leuten mit groben Stiefeln, gab es hier an verschiedenen Stellen in Menge. Nur ein feineres Schuhzeug war zwischen ihnen zu erkennen. Und daraus folgerte Marja, daß der Deutsche der Verfasser dieser Aufzeichnungen war, daß er der einzige Gebildete in der Menge ungebildeter Gold⸗ gräber gewesen, daß mithin er die Seele dieser Ver⸗ schwörung und der Rädelsführer der hier ver⸗ sammelt gewesenen Hochverräter war. Wie seltsam war es auch, daß er, kaum wieder zum Bewußtsein gelangt, ganz unabhängig von dem von Witborg herübergekommenen nächtlichen Wanderer, hierher, gerade hierher geeilt war, daß er seine letzten Kräfte aufgeboten hatte, um das gemeinsame Ziel der Verschwörer zu erreichen. Er konnte es auch nicht sein, der geschossen hatte, denn sie hatte gesehen, daß er keinerlei Schießwaffen bei sich führte. 5 5 Ueber den hier stattgefundenen Kampf lag un⸗ wie er geendet, ob er zwischen einer umherstreifen⸗ den Räuberbande und den Verschwörern stattge⸗ und denselben mit der Waffe ausgefochten hatten— alles das war Marja rätselhaft, und weiter darüber nachzudenken, wäre müßig gewesen. Eines nur stand den sie liebte, um dessen Leben sie gebangt, mit Eigenschaften des Menschen verbunden hatte, den um ihn endgültig zu retten, an den sie gedacht hatte bei Tag und bei Nacht, dem sie Thränen nachge- weint hatte, er war der Genosse von Mördern und ein Verräter am Vaterlande. Blitzartig kam ihr die Erkenntnis und doch blieb noch ein leiser Zweifel in ihrem Herzen zurück, und doch kämpfte ihre Liebe gegen diese furchtbare Ver⸗ dächtigung an. Sie hatte diesem Manne ins Auge gesehen und da lag etwas so Großes, Schönes und Reines, wie es nur aus den Augen von Menschen blickt, welche gut, edeldenkend und treu sind, Men⸗ schen, welche anderen Zielen nachjagen, als Gold und Gewinn, die keinen Teil haben an den sie ein⸗ engenden gemeinen Gesinnungen Anderer. Freilich etwas anderes war es, ob er Trans- vaal für Geld an die Engländer ausliefern und sich an die Spitze der Aufrührer stellen wollte, um seinen JInteressen zu dienen; etwas anderes, wenn seine politische Ueberzeugung ihn dazu drängte, die ö in manchen Punkten tyrannische Boerenherrschaft zu stürzen und an deren Stelle das freie, von jeder Nationalität losgelöste, keineswegs unedle Element ganze kurze Zeit im Lande gewesen, konnte Marja nicht wissen. (Fortsetzung folgt.) 0 und an Kommunalsteuer 15000 Mk., in Summa 36 000 und 9000 Mann zu Pferd mit beinahe 500 Geschützen ö der an der Volkszahl überwiegenden Uitländer zu setzen. Er selbst gehörte zu diesen, und daß er nur 1 1 . in Ober⸗ und Niederingelheim, die Gegner des Schwarz in Oberingelheim in Aussicht ge⸗ sofort zu beginnen und dieselbe so zu beschleunigen — Der Herr Kommerzienrat. Undank ist in durchdringliches Dunkel; wer ihn heraufbeschworen, 0 funden, oder ob diese unter sich Streit bekommen ö mit furchtbarer Klarheit ihr vor Augen: den Mann, dessen Person sie die höchsten Ziele und edelsten 15 sie gefolgt war durch den brennenden Wüstensand, 14 1 1 1 3 — an die Bahnbeamten herantritt. und zwei Luftfchifferabteilungen sind nebst dem nötigen Train zu den Manövern in der Lausitz versammelt. Wenn auch die Kavallerie und Artillerie nur vereinzelt mit der Bahn zu den Manövern und von diesen zurück⸗ befördert wird und vielleicht auch einige Tausend Mann Infanterie in die in der Nähe des Manöverterrains liegenden Garnisonen zu Fuß marschieren, so ist doch an die Bahnen bei der Beförderung der Mannschaften eine sehr schwierige Aufgabe gestellt. Es werden mindestens 70000 Personen und die Pferde der Offiziere der Inf.⸗ Regimenter, dann das viele Gepäck zu befördern sein. Wenn man berücksichtigt, daß die Schluß⸗Manöver früh beginnen und gegen Mittag enden und der Aufmarsch der Truppen in die Einpartirungsstationen dann sofort be⸗ ginnt und am nächsten Tage beendet sein muß, so kann man sich einen Begriff von der Aufgabe machen, die dann Sie wird um so schwie⸗ riger, je kleiner die Stationen sind, auf denen die Ver⸗ ladung erfolgt. Jedes Infanterie⸗Regiment hat bei drei Bataillonen ca. 70 Offiziere, 30 Pferde und 1800 Mann; bei 4 Bataillonen noch 500 Mann mehr. Es sind des⸗ halb für ein kriegsstarkes Regiment zwei vollständige Extrazüge, jeder mit 40 bis 45 Waggons und mit 5 bis 6 Waggons für die Pferde und 3 bis 4 Waggons für das Gepäck nötig. An kleinen Rampen, oft nur Notrampen, müssen Pferde und Fahrzeuge mühsam ver⸗ laden werden. Noch schwieriger wird die Aufgabe, wenn Kavallerie oder gar Artillerie mit Sonderzügen zu be⸗ fördern ist. Eine Eskadron Reiter benötigt für sich einen ganzen Extrazug, da nur 6 Pferde auf 1 Wagen kommen, 3 Batterien Artillerie benötigen wiederum einen großen Militärzug, da nur je 2 Geschütze in einen offenen Wagen (Lowry) verladen werden können und die 200 Pferde für Reiter und Bespannung allein über 30 Waggons be⸗ dürfen. Jede Luftschifferabteilung, jedes Pionierbataillon braucht wieder für sich einen eigenen Extrazug; es ist also nicht zu hoch berechnet, wenn man annimmt, daß je 60 Militärzüge erforderlich waren und sind, um die in der Lausitz manöverierenden Truppen dorthin und zurück⸗ zubefördern. Ebensoviele Züge müssen aber auch leer an den Einparkirungsort geschafft und wenn die Ausparkirung erfolgt ist, leer zurückbefördert werden. Hunderte von Güterwagen werden zum Militärtransport eingerichtet, weil die vorhandenen Personenwagen nicht ausreichen. Da solche Manöver auch noch Massen von neugierigen Zuschauern herbeiführen, für deren Hin⸗ und Rückbeför⸗ derung viele Personensonderzüge einzulegen sind, so kann man sich einen Begriff von der Größe des Verkehrs und von der schweren, den Bahnbeamten erwachsenen Aufgabe eine Vorstellung machen. — Eine schöne Gegend für das schöne Geschlecht. Sibirien, namentlich der ferne Osten, ist so arm an Frauen, daß das schöne Geschlecht nirgends so umworben ist, wie grade dort. Die Frauen haben daher auch ein so gutes Leben in Sibirien und im fernen Osten, daß sie nur ungern von dort fortgehen, wenn das Schicksal sie nur einmal dahin verschlagen. Man kann mit Be⸗ stimmtheit sagen, daß im fernen Osten kein junges Mäd⸗ chen unverheiratet bleibt. In vielen Gegenden ist dort die Polyandrie eine ziemlich häufige Erscheinung, an der in den unteren Volksschichten gar kein Anstoß genommen wird. Sehr charakteristisch ist nachstehende Erzählung des sibirischen Blattes„Wladiwostok“:„Jedes Mal, wenn von der Amurmündung ein Dampfer mit ausgedienten Soldaten, die in die Reserve treten, in das europäische Rußland abgefertigt wird, wiederholt sich eine ganz üblich gewordene Erscheinung; es verschwinden nämlich einige Tage vor Abgang des Dampfers viele Frauen der aus⸗ gedienten Soldaten, die mit ihnen nach Wladiwostok kamen, und sind nirgends zu finden. Die armen Männer suchen ihre unt reuen Gattinnen vergebens, bis das letzte Glocken⸗ signal ertönt und der Dampfer sie für immer in die Heimat entführt; die Frauen ziehen es vor, in Sibirien zu bleiben und kommen gleich nach Abgang des Dampfers ganz vergnügt aus ihren Verstecken heraus. Als der Dampfer der Freiwilligen Flotte„Orel“ in diesem Jahre seine letzte Fahrt aus Wladiwostok nach Odessa machte, erging es einer ganzen Reihe von ver⸗ heirateten Soldaten wieder so: elf Frauen gingen ihren Männern im letzten Moment durch und waren nirgends aufzufinden.“ — Dolfs, der Schütteldichter.„Schüttel⸗ gedichte“ nennt sich ein Bändchen Verse von Harun Dolfs, das soeben im Verlag von Hugo Steinitz erschienen ist. Die Vermuthung, daß es sich hier um Gedichte handelt, bei denen der Leser sich schüttelt, teils aus Vergnügen, teils vor Grauen, ist zwar naheliegend, aber nicht ganz richtig.„Schüttelgedichte“ sind Gedichte, in denen die Reime durcheinandergeschüttelt sind, die Erfindung eines sprachkünstlerischen Spaßvogels der„Fliegenden Blätter“. Ein paar Beispiele werden näher erläutern, was unter „Schüttelgedichte“ zu verstehen ist: „Der Fischer voller schnöder Kälte Ins Wasser seinen Köder schnellte, Da hat ihn der Gensdarm bei seinen Lenden fassen Und wegen unbefugten Fischens pfänden lassen.“ „Mancher muß den Sieg beim Bundesschießen Durch Gewinn des ärgsten Schundes büßen.“ „Weil die Beiden Moppel dort, Gar so gräßlich zwiegesungen, Hat durch einen Doppelmord, Man zum Schweigen sie gezwungen.“ Sehr drollig sind die Parodien des Schillerschen „Tauchers“ und Goethes„König von Thule“ in den Dolf'schen Schüttelreimen, die übrigens auch dem nicht unhold sind, was man gemeinhin„pudelnärrischen Stumpfsinn“ nennt: z. B. in„Vorarbeiters Verzweif⸗ lungsschrei“: „Ist es nur ein krasser Wahn Oder streicht das Lumpenpack Diesen neuen Wasserkrahn Mit dem alten Pumpenlack?“ — Unter den Patagoniern herrscht— so schreibt die Londoner„Allg. Korr.“— eine grausame Sitte. Die Kinder töten nämlich Vater und Mutter. Manchmal kommen die Alten selbst zu dem Schlusse, daß es Zeit ist, zu sterben. Meistens jedoch erklären die Kinder den Eltern, daß sie eine Last für sie bilden. Hat man sich über den heiklen Punk geeinigt, so wird ein großes Fest veranstaltet, zu dem alle Verwandten und Be⸗ kannten Einladungen erhalten. Auf diesem Fest wird der Tag der Bestattung bestimmt. Zu einem patagonischen Begräbnis ist kein Sarg nötig. Die„Leiche“ geht nach dem Beerdigungsplatze. Dort angekommen, beginnen die Trauernden ihre Klagegesänge, während das Grab ge⸗ graben wird. Dann nimmt man gegenseitig von sich Ab⸗ schied und der älteste Sohn tritt vor und begräbt seinen Vater oder seine Mutter lebendig. Kein Kind in Pata⸗ gonien würde diese Aufgabe einem anderen zumuteu. Das würde einen Makel auf die kindliche Liebe werfen und auf diese sind alle Patagonier stolz. Sie glauben an ein zu⸗ künftiges Leben. Der Tote tritt sofort in das Paradies. Daher kommt es, daß die Patagonier freudig sterben. Im Alter von 40 Jahren(2) gilt ein Mensch gemeiniglich für überflüssig. Ist er krank, so wird er aber auch schon, ehe er 40 Jahre alt geworden ist, entfernt. — Büffelherde in Newyork. Die größte Büffelherde in Nordamerika wird in nicht zu ferner Zeit die Stadt Newyork beherbergen. Der kürzlich verstorbene 1—— e Eisenbahnmagnat Austin Corbin war ein wahrer Freund der amerikanischen Büffels. Als der Vernichtungs⸗ krieg, den die Geldgier gegen die Büffel führte, am er⸗ bittertsten betrieben wurde, entstand in ihm der Gedanke, die gänzliche Ausrottung des Büffels zu verhindern. Nachdem er in den Besitz der gewünschten Millionen ge⸗ kommen war, führte er seinen Plan aus. Zunächst erteilte er den„Ranchmen“ im ganzen weiten Gebiet von Britisch⸗ Kolumbia bis Süd⸗Kolorado und von West⸗Nebraska bis zum Nellowstone⸗Park den Auftrag, die letzten Exemplare der noch vorhandenen Büffel einzufangen. Damals gab es nur noch versprengt kleine Herden, die geringen Ueber⸗ reste jener Millionen, die wenige Jahre zuvor noch die Prärieen des Westens bedeckten. Sie waren scheu ge⸗ worden, die Büffel. Sie hatten die alten Weideländereien im westlichen Kansas und in Nebraska verlassen und sich nach abgelegenen, schwer zugänglichen Gegenden zurück⸗ gezogen, um der tödlichen Kugel des weittragenden Feuer⸗ rohrs zu entgehen. Aber Corbins Agenten drangen, von der Aussicht auf lohnenden Gewinn angetrieben, selbst nach Orten vor, die bis dahin noch keines Menschen Fuß betreten, und binnen einigen Jahren sah sich der Long⸗ Islander Eisenbahnkönig im Besitz von Zs der schönsten Büffel, die in den ganzen Vereinigten Staaten gefunden werden konnten. Im Blue Mountain Forest in New⸗ Hampshire brachte er die kleine Herde unter, und dort hat sie sich seither um mehr als 40 Mitglieder vermehrt. Kurz vor seinem Tode hatte Herr Corbin mit den New⸗ horker Parkkommissaren eine Vereinbarung getroffen, wo⸗ nach die Stadt Newyork den 78 Büffeln im Van⸗Cort⸗ landt⸗Park geeignete Quartiere anweisen und fortan die Fürsorge für sie übernehmen sollte. Die Kommissare gingen mit Freuden auf den Vorschlag ein. Die Herde sollte schon Ende Juni nach Newyork übersiedeln, aber man hat mit Rücksicht auf den allzu schroffen klimatischen Gegensatz die Reise bis zum Herbst verschoben. — Alkohol als Mittel gegen Karbolsäure⸗ Vergiftung. Bei einer Frau, welche 30 Gramm konzentrierter Karbolsäure in Whisky getrunken hatte, fiel dem zu Hilfe gerufenen Arzt auf, daß sich weder auf den Lippen, noch im Schlunde die Verbrennungserscheinungen zeigten, welche sonst durch Karbolsäure hervorgerufen werden. Nachdem man der Frau mittels der Schlund⸗ sonde den Magen so lange mit Wasser ausgespült hatte, bis kein Karbolsäure⸗Geruch mehr wahrgenommen werden konnte, war sie völlig wiederhergestellt, und man mußte daraus schließen, daß auch Speiseröhre und Magen in diesem Falle durch die Karbolsäure nicht angeätzt worden waren. Der Arzt nahm an, daß der zugleich mit der Säure genossene Alkohol das Schutzmittel gegen die Ver⸗ brennung gebildet habe, und er beschloß, das gleiche Mittel anzuwenden, wenn ihm andere Fälle von Karbol⸗ säurevergiftung vorkämen. In solchen Fällen pinselte er die verbrannten Hautstellen schleunigst mit Alkohol ein, legte Watte, die mit Alkohol durchtränkt war, auf, und er hatte die Genugthuung, zu sehen, daß die für diese Art der Verbrennung charakteristische weiße Farbe der getroffenen Hautstellen schnell verschwand. Nach diesen Resultaten wird man also den Alkohol als ein wertvolles Heilmittel gegen Verbrennungen durch Karbolsäure ansehen müssen. Neueste Telegramme. Hd. Königsberg i. Pr., 9. Sept. Der Chefredakteur der„Königsb. Hart. Ztg.“ wurde als Zeuge vor dem Milikär⸗Gericht darüber ver⸗ nommen, wer ihm den Kommandantur-Befehl in der Börsengarten-Angelegenheit mitgeteilt habe. Es ist eine Untersuchung eingeleitet gegen einen unbekannten Soldaten. Hd. Königsberg i. Pr., 9. Sept. In der Börsengarten-Affaire wird weiter berichtet, es sei durch Kommandantur-Befehl den Reserve⸗ Offizieren mitgeteilt worden, daß ihnen am Besten das Verhalten der aktiven Offiziere als Richtschnur dienen könne. Hd. Zürich, 9. September. Der ethische Kongreß wählte gestern ein internationales Komitee des ethischen Bundes, und zwar für Amerika Adler-New-York und Saller⸗Phila⸗ delphia, für England Coit-London, für Deutsch⸗ land Foerster-Berlin und Pfingst- Frankfurt a. M., für die Schweiz Vetter⸗-Bern. Der ethische Bund errichtet sein Sekretariat in der Schweiz. Hd. Rom, 9. Sept. Die„Opinione“ hebt mit Genugthuung die friedlichen Aeußerungen der russischen Presse an⸗ läßlich der Reise des Zaren nach Oester⸗ reich und Deutschland hervor. Der Dreibund finde in den englisch⸗italieni⸗ schen und deutsch⸗russischen Intensionen seine Ergänzung. Da sich die auf den Beziehungen Oesterreichs und Rußlands lagernden Schatten sehr zerstreut haben, so kann man der Zukunft mit Ruhe entgegen sehen. Was Frankreich durch den Besuch des Zaren zu erreichen wünsche, sei durch die weisen Disposi⸗ tionen der drei Etappen Wien, Breslau, Balmoral vou vornherein auf ein ver⸗ nünftiges Maß beschränkt. Hd. Wien, 9. September. Das„Fremden- blatt“ bemerkt zu der Rede des deütschen Kaisers in Görlitz: Die Bedeutung dieser Kaiserworte wird nirgends verkannt werden. Sie charakterisieren die herzlichen Beziehungen zwischen den beiden Monarchen der Nachbar⸗ staaten, deren Macht wohl geeignet ist, die Rien, Bollwerke des Weltfriedens zu üten. Hd. London, 9. Sept. In dem Haupt⸗ viertel der Stadt ist ein großer Schneider⸗ streik ausgebrochen. Von 1250 Schneidern sind 750 in den Ausstand eingetreten. Hd. London, 9. September. Infolge des Dynamit⸗ Attentats in West⸗ minster Bridge Road herrscht hier große Beunruhigung. Die Bombe platzte 200 Schritte vom Parlamentsgebäude und in der Nähe des größten Kaffeehauses Londons. Hd. Newyork, 9. Sept. Das Blatt Daily Mail berichtet, daß Lihung Tschang während eines Besuches in einem eelektrischen Etablisse⸗ ment seinen Reisestock auf einen der Pole des elektrischen Elements gelegt hatte und dabei einen derartig heftigen Schlag bekam, daß er rücklings zu Boden fiel. Der arme Li. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. erer 10 4 a Hierdurch beehre ich mich, meiner befindet. geschätzten Kundschaft sowie einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum ergebenst mitzuteilen, dass sich mein Geschäft wegen Errichtung eines Neubaues bis auf Weiteres Seltersweg 2, neben Herrn Kaufmann Adolf Geisse Carl Brück, Gold- und Silberarbeiter. Bekanntmachung. Die Stelle eines Hilfstechnikers bei dem unterfertigten Amt ist zum 1. Oktober d. J. mit einem jüngeren Techniker neu zu besetzen. Reflektanten wollen ihre Gesuche unter Angabe der Gehaltsansprülche schriftlich und spä⸗ testeus bis zum 16. d. Mts. bei uns einreichen. Gießen, den 7. September 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. Submission. Die Lieferung von Weißzeug, Bettzeug und Krankenkleidern für die Großherzoglichen neuen Kliniken in Gießen soll auf dem öffentlichen Submisstonswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen und Musterstücke sind auf dem Verwaltungsbureau genannter zähliges Erscheinen Freisinniger Verein. General- Versammlung Montag, den 14. Sept., abends 9 Uhr, in den oberen Lokalitäten der Restauration Feidel(Bavaria) am Kanzleiberg. Tagesordnung: Reichstagswahl. Landtagswahl. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ersucht um voll— Der Vorstand. und mein Geschäft nach verlegt habe. 1025⁵ Geschäfts- Verlegung. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich meine Wohnung Gießen, Asterweg 23, Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens dauke, bitte mir dasselbe auch für die Zukunft bewahren zu wollen. 100⁵ Achtungsvoll Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher, Asterweg 23.. wir Anstalt an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr einzusehen Offerten mit der Aufschrift„Lieserung von Weißzeug“ sind verschlossen bis zum Montag, den 21. September 1896, mittags 12 Uhr, unter Beifügung von Stoffmustern an die Großh. Verwaltung der neuen Kliniken ein— zureichen. Zuschlagsfrist bis zum 29 September 1896. Gießen, den 29. August 1896. Großb. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. Schlackensteine, Buderus'sche Eisenwerke liefern: gesunder, Arbeitsvergebung. Die behufs Heizbarmachung der Kirche zu Nonnenroth erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die Gebote sind mit der Aufsschrift„Kirchenheizung in Nonnenroth“ an Schlackenmehl, empfehlen. besonders passend. den Unterzeichneten, bei welchem Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, spätestens bis zum 12. September d. J. einzusenden. und ähnlichen Räumen geeignet. — 2 Schlackensand, bestes Material zur Mörtelbereitung. Die Arbeiten sind veranschlagt: a) Maurerarbeiten 21,50 Mark, Weitere Auskunft erteilen und Bestellungen nehmen entgegen: Margarethenhütte-Giessen. zu jedem Bau, besonders zur Erbauung trockener Format 250„ 120 100 mm zur Ausmauerung von Fachwerk; Normalformat 250“ 120 65 mm für Massivbauten Ersatz für Cement, Graukalk und Weiß⸗ kalk, zur Herstellung von Fruchtböden Sophienhütte- Wetzlar. in Flaschen Wohnhäuser zu kommt gut. 1 — I 2 2 * — E 2 2 2 — 2 * 628 fla schen, b) Dachdeckerarbeiten 12,.— 55 e) Spenglerarbeiten 585 d) Schlosserarbeiten 33,.—„ 9 Ofenlieferung 107.—„ ) Weißbinderarbeiten 92,90„ Hungen, am 7. September 1896 Listmann, Bezirks-Bauaufseher — 2* Hausmädchen, kräftig und fleißig, womöglich vom Lande, zu Mitte September gesucht. Näheres Kreuz 2. 1008 234 einer verehrl. Kundschaft zur geff Kraphisches Geschäft seit 1. April d. J. nieht mehr in meinem früheren Ateller, Dletzstrasse 4 ausübe, sondern in dem neuerbauten Atelier Grünbergerstrasse No. 10. Aufnahmen finden zu jeder Tageszeit von Morgens 9 Uhr bis Nachm. 5 Uhr statt. Hochachtungsvollst G. Mook, Photograph. Photographie. Giessen. Nachricht, dass ich mein noto- Ein Kin Pflege. Von jetzt ab bringen neben unseren anderen Bieren auch orter zum Ver⸗ kauf und empfehlen dies Bier als ein Genuß⸗ und Stärkungsmittel ersten Ranges. Hat wenig Alkohol, da⸗ gegen hohen Malz- extrakt-Gehalt, fördert die Ernährung des Körpers und be⸗ In Original⸗Porter⸗ a Flasche 25 Pig. Jedes Quan⸗ tum frei in's Haus. Exportbier-Prauerei, findet liebevolle Bechthold, Wolfstraße 21 I. Neues Sauerkraut und frisch eingemachte 1 Gurken 88⁵ Joh. Hankel, Gemüsehändler, Schloßgasse. in cand. rer. mac h. erteilt gründlichen Unterricht in Mathematik, Phystk, Me⸗ chanik und den Elementen des Maschinenbaues. 1011 Näheres in der Exped. d. Ztg. Eine einfach möbl. Stube zu vermiten. Neuenweg 48.(1004 944) Freundlich möbliertes Zimmer zum 1. Oktober zu vermieten. Mäusburg 12, III. Stock. Weißbinder— Gesellen 45 K. Schmall, Gr. Mühlgasse. Ge Id 658 102²² Ein braves Maͤdchen zu Kindern nach auswärts gesucht. 993 Am eagähe 11. auf erststellige Hypotheken besorgt 529% H. C. Werner, Gichgärten 10. Reiben r ft shaft