ber Marin 15 Verdipung snittags don 0 Verantw. Ne; maun, belde 10 , ehe Nen Suhan, lage l, 4% Gießen, Sonntag, den 10. Mai 1896. 0 Ausgabe aldeszeit Gießen. fg Redaktion: 68 Kreuzplatz Nr. 4.. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. Expedition: D 24 Kreuzplatz Nr. 4. * Gießen, 9. Mai. Wie wir erfahren, stattet heute das großherzogliche Paar dem Provinzialdirektor Freiherrn von Gagern in strengstem Inkognito einen Besuch ab. Die Rückreise nach Darmstadt erfolgt heute Abend. * Gießen, 9. Mai. Am 18. April wurde der Gerichtsassessor Arthur Stahl in Fried⸗ berg zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amts⸗ gericht Friedberg zugelassen; am 27. April wurde dem vormaligen Rechtsanwalt Ferdinand Eber— wein in Vilbel die Zulassung zur Rechts⸗ auwaltschaft bei dem Amtsgericht Grünberg er— leilt; am 28. April wurde der Rechtsanwalt Dr. Eduard Billhard in Alzey nach erfolgter Aufgabe seiner Zulassung zur Rechtsanwaltschast hei dem Amtsgericht Alzey, zur Rechtsanwalt— schaft bei dem Landgericht der Provinz Rhein⸗ hessen zugelassen. g Gießen, 9. Mai. Am 23. April wurde dem Schullehrer Heinrich Seipp zu Hattenrod, Kreis Gießen, die Lehrerstelle an der ev. Schule zu Nieder⸗Liebersbach, Kreis Heppenheim, dem Schulamtsaspiranten Heinrich Görlach aus Eberstadt, Kreis Gießen, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vadenrad, Kreis Alsfeld, dem Schullehrer Heinrich Reuß zu Hain⸗Gründau, kreis Büdingeu, die 2. Lehrerstelle an der Ge— meindeschule in Freiensee, Kreis Schotten, dem Schulamtsaspiranten August Grünewald aus Heimertshausen, Kreis Alsfeld, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Burg-Gemeinden, kreis Alsfeld, dem Schulamtsaspiranten Heinrich Karst aus Wöllsteiu, Kr. Alzey eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Flonheim, Kreis Alzey, dem Schullehrer Hugo Römer zu Hungen, eine Lehrerstelle an der erweiterten Volksschule daselbst, am 27. April wurden den Schulamts⸗ aspirantinnen Wilhelmine Jung, Marie Klein⸗ steuber und Mathilde Müller, sämtlich aus Darmstadt, Lehrerinnenstellen an der Volksschule zu Darmstadt übertragen. Der von der alt⸗ kathol. Synode zum Bischof gewählte bisherige Weihbischof Dr. Theodor Weber in Bonn ist ue Allerhöchster Entschließung Seiner Kön Ruben Hoheit des Großherzogs vom 31. März als solcher anerkannt und vereidigt werden. * Gießen, 9. Mai. Aus Anlaß des morgen Sonntag stattfindenden Zuges der Schulen werden die nachbenannten Straßen und Plätze während der beigefügten Zeit für den Verkehr von Wagen, Radfahrern und Reitern polizeilich gesperrt: a. die Neustadt, die Marktstraße, der Marktplatz, die Schulstraße, die Neuen Bäue und der Neuenweg; von 2 bis 2% Uhr nach⸗ mittags; b. die Gartenstraße, von der Südan⸗ lage bis zur Grünbergerstraße und die Grün⸗ bergerstraße bis zum Aufgang auf den Trieb, von 2½¼ bis 3 Uhr. * Gießen, 9. Mai. Wie wir aus der „Mitteldeutschen Sonntags⸗Zeitung“ erfahren, ist als Kandidat der Sozialdemokraten für die bevorstehende Reichstags⸗Ersa tzwahl Redakteur Philipp Scheidemann von hier aufgestellt werden. Von freisinniger Seite soll, wie bestimmt verlautet, Rechtsanwalt Dr. Gut⸗ fleisch kandidieren wollen. Die National- liberalen haben sich uuseres Wissens noch nicht schlüssig gemacht. Der Bund der Landwirte wird mit den Deutschsozialen Hand in Hand gehen und für die Wiederwahl Köhlers wirken. Dieses Paktieren mit den großen und kapitalkräftigen Leuten in der Landwirtschaft wird den Deutschsozialen viele Stimmen aus den Reihen der Kleinbauern rauben. Und das mit Recht, denn bisher war es der Vorzug der Böckelschen Bewegung, daß sie die Kleinen und Gedrückten aufzurütteln und zusammenzuschließen versuchte gegen die Großgrundbesitzer; nunmehr folgen die Köhler und Genossen der Fahne der preußischen Junkerschaft und machen gemeinsame Sache mit den Feinden des Volkes, die sich durch Zuckerprämien und Branntwein⸗Liebesgaben auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. So unauf⸗ geklärt leider auch die Masse der Bauern heut⸗ zutage noch ist und so leicht diese zumeist sind, auf den Lockruf einzugehen, daß der Großgrund— besitzer und der Kleinbauer gemeinsame Interessen als„Landwirte“ hätten, so wird doch gar manchem Bauer, dem die Not der Zeit die Augen geöffnet hat, die veränderte Frontstellung der Deutsch— sozialen auffallen und ihn veranlassen, einer Partei den Rücken zu kehren, die sich ins Joch der preußischen Krautjunkerschaft begeben hat. Der voraussichtlich bald beginnende Wahlkampf dürfte daher manche Uederraschungen zeitigen. „Gießen, 9. Mai. Wie die„Frkf. Ztg.“ meldet, wird Herr Dr. Ed. David, früher Gymnastallehrer in hiesiger Stadt, von Mitte Juni ab die Redaktion der sozialdemokratischen „Mainzer Volkszeitung“ übernehmen. Bei den bevorstehenden Landtagswahlen wird Dr. David in Mainz candidiren. Gegenwärtig besitzt das betr. Mandat der Abg. Ulrich-Offenbach. * Gießen. 9. Mai. Im Saale des Schöffengerichts hatte sich gestern Vormittag eine vornehme Gesellschaft von Damen ein Stelldichein gegeben. Aeltere und jüngere Damen in eleganten Toiletten füllten als Zuschauer fast die beiden Zeugenbänke, welche im Schöffensaal vorhanden sind. Außerdem waren zahlreiche Juristen anwesend. Der Gerichtsdiener rief die Privatklagesache Mathießen wider Hofmann auf und Alles spitzte die Ohren. Die die Parteien vertretenden Advokaten Rechtsanwalt Grüne⸗ wald für den Kläger und Rechtsanwalt Weidig für den Beklagten nahmen ihre Plätze ein. Der Vorsitzende frägt die Vertreter der beiden Parteien, ob vielleicht in der Sache noch eine Einigung erzielt werden könne. Rechts⸗ anwalt Weidig erklärte, sein Klient sei gern bereit, da ihm die Sache leid thue und er nicht die Absicht gehabt habe, den Kläger zu beleidigen. Rechtsanwalt Grüne⸗ wald führt demgegegenüber aus: Dem Kläger, einem jungen, erst in das Leben tretenden Mann, sei vom Gegner der Vorwurf gemacht worden, er habe gebcttelt, einen Beweis könne er dafür nicht erbringen. Die angebotene Erklärung genüge nicht, man müsse mindestens verlangen, daß Landgerichtsdirektor Hofmann erkläre, daß er seine Behauptung nicht aufrecht erhalten könne. Diese Er⸗ klärung abzugeben, lehnte Rechtsanwalt Weidig Namens des Beklagten ab. Der Kläger Karl Mathießen aus Zittau, 22 Jahre alt, begründet die Anklage wie folgt: Er sei im Februar nach Gießen gekommen, um am hie⸗ sigen Gymnasium sein Abiturienten⸗-Examen zu machen. Durch ein Inserat in einem hiesigen Blatte habe er eine Wohnung gesucht. Unter mehreren Wohnungs-Offerten habe sich auch die einer Pfarrerswittwe in der Moltke⸗ straße befunden. Er habe sich diese Wohnung angesehen, darauf habe er mit dem Geheimrat Schiller, dem Leiter des Gymnasiums verhandelt wegen seiner Aufnahme in die Austalt. Er sei am nächsten Tage wieder zu der Frau Pfarrer gegangen, habe noch ein Mal wegen der Wohnung mit derselben gesprochen und erklärte, er würde die Wohnung vielleicht mieten und am kommenden Tag Bescheid geben. Am nächsten Tage habe er der Ver⸗ mieterin eine Karte geschrieben, daß er von der Mie ung der Wohnung absehe. Er habe dann in der Löberstraße Quartier genommen und sei nach 14 Tagen, in denen er er sich vorbereitete, zum Geheimrat Schiller gegangen, um seine Aufnahme in die Oberprima des Gymnasiums weiter zu betreiben. Der Geheimrat habe ihm da er— klärt er könne so ohne Weiteres nicht in die Anstalt auf⸗ genommen werden. Es seien Gerüchte über ihn im Um⸗ lauf, er habe eine Wohnung in der Moltkestraße ge⸗ mietet gehabt, sei dort auch eingezogen, habe am andern Morgen das Logis verlassen und sämtliche Schränke der Wohnung offen gelassen. Der junge Mann erzählt weiter, daß er erstaunt und sprachlos gewesen, ob dieser Anschul⸗ digung, daß ihm der Geheimrat nähere Angaben, um welche Wohnung es sich handle, gemacht und ihm, nahegelegt habe, sich von dem auf ihm ruhenden Verdacht zu reinigen. Der Kläger ist dann zu der Pfarrerswittwe in der Moltkestraße gegangen, hat dort erzählt, wie es ihm gehe und wessen man ihn zeihe und eine schriftliche Erklärung bekommen, daß an dem ganzen Gerede kein wahres Wort ist. Wohl aber sei, noch während er bei der Wittwe weilte, eine Dame ins Zimmer gekommen, die ihm sagte, sie sei die Frau Landgerichtsdirektor Hof⸗ mann und er wolle doch nicht leugnen, daß er bei ihr gebettelt habe. Der Kläger hat entschieden dagegen pro⸗ testirt. Da wurde das Hofmann'sche Dienstmädchen ihm gegenüber gestellt und auch diese bezeichnete ihn als einen Herrn von dem sie glaube, er habe sie um eine Gabe angesprochen. Der entrüstete junge Mann bat die Frau Landgerichtsdirektor mit ihrem Gemahl sprechen zu dürfen und bat diesen, doch seine Papiere einzusehen, die er ihm vorlegte, damit sich derselbe dadurch überzeuge, daß hier entschieden ein Irrthum vorliegen müsse. Aber der Herr Hoffmann erklärte, die Einsichtnahme in die Papiere abweisend:„Machen Sie, daß sie aus meinem Hause kommen, Sie haben gebettelt; die Papiere haben Sie vielleicht gefunden oder gestohlen.“ Nach Rücksprache mit dem Bezirkskommandeur, der Kläger ist Vizefeldwebel der Reserve, hat dieser Strafantrag gestellt.— Eine Gegenerklärung gab der Vertreter des Verklagten nicht ab. Gegen das Befragen des Klägers in inquisitorischer Form durch Rechtsanwalt Weidig protestirte der Vorsitzende des Gerichts als prozessual nicht zulässig. Die Beweis⸗ aufnahme ergab, daß, wie der Onkel des Klägers, Major v. Wallenfells, unter Eid deponirte, der Kläger pro Monat einen Wechsel von Mk. 100 zu seiner Verfügung habe und daß wenn derselbe gewußt hat, wenn er etwa damit nicht auskomme, der Zeuge jeden Betrag zugeschossen haben würde. Der Wirth des Hotels zum Rappen er- klärt, der Kläger habe bei ihm gewohnt, prompt bezahlt und sei reichlich mit Geld versehen gewesen. Frau Hofmann hat sich später einmal nach dem Kläger und dessen Verhältnisse erkundigt und dabei gesagt, denken sie nur, der Mensch hat bei uns gebettelt. Das Dienst⸗ mädchen der Hofmannschen Eheleute wird vor ihrer Ver— nehmung vom Vorsitzenden streng gemahnt, wohl zu über⸗ legen was sie aussage. Diese Zeugin erklärt, dem Kläger gegenüber gestellt, nicht sagen zu können, daß dieser es gewesen, der am fraglichen Tage bei ihrer Dienstherrschaft die Schelle gezogen und gebettelt habe. Auf Vorlegen des Sommerüberziehers des Klägers sagt die Zeugin aus, der Ueberzieher des feinen Herrn, der gebettelt habe, sei dunkler und bräunlicher gewesen als der vorliegende. Das Dienst⸗ mädchen aus der Parterrewohnung des Hofmannschen Hauses, wo ebenfalls ein feiner Herr gebettelt haben soll, kann auch im Kläger diesen Bettler nicht erkennen. Fräulein Hofmann, die Tochter des Beklagten, will den feinen —— — Ein ungelöstes Rätsel. Von M. Behme. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Hotels gab es nicht in der Umgebung des Theaters, sonst hätte ich da übernachten können, in einem beliebigen Privathause der Nachbarschaft um Unterkunft für die Nacht zu bitten, erschien mir auch nicht thunlich. Ueberdies gab es noch einen Grund der es mir als nicht wünschenswert er— scheinen ließ, in Nebel und Dunkel auf der Straße umherzutappen— damals war ich noch ein großer Freund von wertvollen Schmucksachen, und mein Siegelring, die schwere Uhrkette mit Petschasten, die goldenen Chemisetknöpfe würden ein willkommenes Diebstahlsobjekt gebildet haben. Ratlos und un⸗ schlüssig stand ich da, als ich plötzlich eine leichtere Berührung meiner Schulter fühlte— mich schnell umwendend, sah ich die große, dunkle Gestalt der „Frau in Schwarz“ vor mir.„Gewiß sind Sie in Verlegenheit, wie Sie bei dem Nebel nach Hause finden sollen, mein Herr Logennachbar von so manchem Abend“, sagte sie mit einem leichten Lächeln und nicht mit unmelodischer Stimme.„Sie sind fremd, nicht wahr? Wohnen Sie weit von hier? Vielleicht kann ich Ihnen die Richtung an— geben.“ Ich nannte Namen und Straße meines Hotels.„Behüte der Himmel!“ rief sie aus.„Es wird unmöglich sein für Sie, heute Abend dahin zurückzukommen. Es ist keine Droschke zu haben, und zu Fuß zu gehen, könnte Ihnen gefährlich werden.“„Aber was in aller Welt soll ich an— fangen?“ fragte ich ratlos. Sie schwieg einen Augenblick und schien nachzudenken.„Nun“, sagte sie zuletzt leise und wie zu sich selbst redend,„ich will es riskieren. Ich habe auch einen Sohn in fremdem Lande, mein Herr“, fuhr sie lanter fort, „und vielleicht ist er einmal in Verlegenheit, aus der gute Menschen ihm helfen mögen, wie ich jetzt Ihnen helfen will. Kommen Sie mit mir mein junger Freund. Ich wohne ganz nahe, nur um die Ecke. Sie können in meines Sohnes Schlafzimmer logieren und dann morgen fortgehen, so früh es Ihnen beliebt.“ Es lag etwas Vertrauener— weckendes in dem freundlichen Ton, mit dem sie mir diesen Vorschlag machte, sodaß ich mich nicht lange besann ihn anzulehnen— wenigstens hatte ich keinen Grund ihn abzunehmen. Sie nahm meinen Arm und führte mich vorwärts in der Dunkelheit— fast mit derselben Sicherheit, mit der die blinde Mydia in Bulwer's„Letzte Tage von Pompeji“ ihren Weg fand. Der Weg er⸗ schien mir zwar viel läuger als„nur um die Ecke“, endlich jedoch stand sie vor einem, wie es schien, großen Gebäude still, dessen Thür sie mit einem Schlüssel öffnete, den sie ihrer Tasche entnahm. Wir traten in einen hell erleuchteten, geräumigen Vorsaal— die Halle, wie ihn die Engländer nennen — meine Führerin schloß die Hausthür ab und führte mich dann in ein behaglich durchwärmtes freundliches Zimmer zu ebener Erde, ein Speise zimmer, wie es schien, denn in der Ecke stand ein mächtiges schön geschnitztes Büffet mit Gläsern und Tafelgeschirr, wie das übrige Meublement einfach aber gediegen. Meine Wirtin schob einen Armsessel für mich an den Kamin und bat mich freundlich es mir bequem zu machen. Möchten Sie auch vielleicht etwas zu Abend essen? fragte sie in liebenswürdiger Weise—„die Köchin kann Ihnen sogleich etwas besorgen. Nicht?“ als ich dankend ablehnte.„Nun, dann werde ich nachsehen, daß Ihr Schlafzimmer in Ordnung gebracht wird,— es ist hier gerade gegenüber— Sie werden müde sein.“ Damit ver⸗ ließ sie das Zimmer und kehrte nach einer Viertel— stunde zurück mit einem langen weißen Gewande über dem Arm.„Ihr Zimmer ist fertig, und hier bringe ich Ihnen ein Nachthemd meines Sohnes“, sagte sie, eine Kerze anzündend, dann schritt sie mir voran über den Vorplatz in ein kleines hübsch möbliertes Schlafzimmer mit einem durch Läden verschlossenen Fenster, das, wie sie mir sagte, auf einen inneren Hofraum ging. Das Fenster stand am Feuster gegenüber der einen Wand des Zimmers und sehr einladend aus mit einer prachtvollen Kameelhaardecke und schneeweißen Bezügen. Auf einem kleinen Tischchen, daneben stand ein dampfen⸗ Herrn, der bei den Mädchen gebettelt hat, von der Woh⸗ nung aus gesehen haben, als dieser die Senkenbergstraße einbog. Die Zeugin meint, der Herr sei blond gewesen, den Ueberzieher, den er getragen, bezeichnete diese Zeugin als heller in Farbe wie das vorliegende dem Kläger ge⸗ hörende Kleid ingsstück. Die Vernehmung der weiteren Zeugen brachte nichts Wesentliches mehr. Rechtsanwalt Grünewald führt aus: es sei nicht erwiesen der Vorwurf welcher von dem Beklagten gegen seinen Klienten erhoben, ein Vorwurf, welcher geeignet ist, diesen für sein ganzes Leben in seiner Existenz zu gefährden. Im Gegenteil, habe die Beweisg ufnahm dargethan, daß der junge Mathiessen es nicht gewesen, welcher in dem Hofmann'schen Hause gebettelt habe. Der Kläger habe alles gethan, um den Landgerichtsdirektor Hofmann zu überzeugen, daß sein Dienstmädchen sich geirrt haben müsse, wenn sie eine solche Behauptung aufstelle. Beide Angeklagte se ien schuldig der Beleidigung und er beantrage dahin zu erkennen und überlasse die auszusprechende Strafe dem Er⸗ messen des Gerichts. Rechtsanwalt Weidig führt aus, daß seine Klienten nur gesagt, was sie von ihrem Dienst⸗ mädchen wußten. Es liege hier ein ungelöstes Rätsel vor, denn nach der Beweisaufnahme könne nach seiner Meinung nur der Kläger der feine Herr gewesen sein, der gebettelt habe. Am Freitag(kommende Woche), 9 Uhr Vormittags, wird das Urteil verkündet. * Lich, 9. Mai. Bei herrlichstem Wetter zog gestern Abend das Großherzogliche Paar in unsere Stadt ein, entusiastisch begrüßt von der Bevölkerung. Vom Oberthor wurde der Weg zum fürstlichen Schlosse zwischen den Spalier bildenden Kriegervereinen von Lich, Ober-Bessingen, Nieder-Bessingen, Birklar, Nonnenrod, Muschen⸗ heim, Hattenrod, Bettenhausen und Langsdorf den Gesangvereinen, dem Turnverein und der Freiwilligen Feuerwehr von Lich der sich die Schüler der Präparanten-Anstal und die Shul⸗ jugend der Stadt anrichte zurückgelegt. Der Fürst von Solms-Lich, umgeben von seiner ge⸗ samten Familie empfing im Portal seines Schlosses das Großherzogliche Paar auf das herzlichste. Um 8 Uhr fand in dem Prunksaal des Schlosses Hofball statt. Der Ball wurde unterbrochen, als gleich nach 9 Uhr die Bevölkerung von Lich und die Kriegervereine der Umgegend dem Groß⸗ herzoglichen Paar einen Fackelzug brachten der prächtig verlief. Heute Vormittag 11 Uhr 55 Minuten reisen das Großherzogliche Paar per Extrazug über Gelnhausen direkt nach Darm⸗ stadt zurück. Von der Nidda, 7. Mai. Die Jagd⸗ pächter haben gute Aussichten für den Hoch⸗ sommer. Der erste Satz Hasen ist bei der günstigen Temperatur der letzten Wintermonate gut dürchgekommen. Die größten Jungen sind schon halbwüchsig. Die Feldhühner können dieses Jahr im Klee kaum nisten, da derselbe noch nicht genug deckt. So sind sie denn auf die Aecker mit Wiutergetreide angewiesen. Das ist von großem Vorteil für die Jagd, da in diesem Falle die Nester mit den ausgebrüteten Eiern nicht vermäht werden. Bis zum Fruchtsschnitt sind die Jungen schon längst ausgelaufen. Minder ergiebig als in den Vorjahren war heuer die Enten⸗ und Schnepfenjagd. Erwähnenswert ist noch, daß wir in einem Walde seit zwei Jahren Hirsche als Stammwild haben. * Darmstadt, 9. Mai. Der diesjährige Frühjahrspferdemarkt hier findet vom 11. bis 13. Mai statt. Nach dem Tagesplan ist das des Glas Grog.„Hier ist Ihr Nachthemd“, sagte meine Wirtin, das genannte auf einen Stuhl legend,„uud da“— lächelnd auf das Glas Grog deutend—„Ihr Nachttrunk. Schlafen Sie recht wohl. Es ist ein Schloß an der Thür, wenn Sie gewohnt sind sich abzuschließen“, damit ging sie.— Meine erste Bewegung, nachdem ihre Schritte draußen verhallt waren, war, die Thür zu ver— riegeln; daun setzte ich mich auf den nächsten Stuhl und fing an über meine eigentümliche Situation nachzudenken, denn jetzt, nachdem meine durch den Nebel und meine Verlegenheit hervorgerufene Ver— wirrung einer größeren Geistesklarheit gewichen war, kam die Lage mir wirklich sehr eigentümlich vor. Wer und was war diese sonderbare Frau, die einen ihr absolut Fremden, der ebensogut ein Dieb und Mörder sein konnte, ohne Weiteres für die Nacht inihr Haus aufnahm? Was für einen Grund konnte sie haben— war es wirklich nur die Menschen— liebe? Es schien doch so— ich kounte nicht das geringste Verdächtige in ihrem Benehmen finden, und zuletzt fing ich an, mich vor mir selbst zu schämen, daß ich einer wohlwollenden, menschen— freundlichen Handlung gleich andere niedrige Mo— tive unterzulegen suchte. (Schluß folgt.) * 0 N. 7 ez 1 ee 1 1 1 1 17 40 1 1 4. 5 7 0 1 b 0 l 4 1 11 5 0 Anskunftsbüreau im Ausstellungsgebäude geöffnet von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags, während des Marktes den ganzen Tag über. Auskunft erteilen Büreau⸗ sekretär W. Kaiser und Platzkommissar M. Vogel. Montag, den 11. Mai, findet von 9 Uhr vor— mittags ab statt: Ankauf der Tiere zur Ver⸗ losung und Vorführung der Tiere zur Musterung und Prämiierung. um 3 Uhr nachmittags er⸗ folgt auf dem Marktplatze vor dem Ausstellungs⸗ gebäude die Preisverteilung. Dienstag, den 12. Mai, ist Fortsetzung des Ankaufs der Tiere zur Verlosung. Mittwoch, den 13. Mai, erfolgt um ½3 Uhr nachmittags auf dem Marktplatz die Abnahme der zur Verlosung angekauften Tiere. Die Verlosung beginnt nachmittags 4 Uhr im Ausstellungsgebände. g * Darmstadt, 7. Mai. Die Stadtverord⸗ neten bewilligten heute 275000 1 für die Er⸗ weiderung der elektrischen Zentrale. Durch die Umänderung, für die Siemens und Halske in Berlin die Maschinen liefern, soll die Kraftliefe⸗ rung für die projektierte elektrische Bahn und die Herabsetzung des seither sehr hohen Lichtpreises ermöglicht werden. * Mainz, 8. Mai. Nach den Erhebungen des städtischen statistischen Amtes zählt unsere Zivilbevölkerung 68 835 Personen, darunter 31867 männlichen und 36 968 weiblichen Ge⸗ schlechts. Zählt man die Garnison dazu mit 7577 männlichen und 572 weiblichen Persouen, so ergiebt die Bevölkerung 39 444 Persouen männlichen und 37540 Personen weiblichen Geschlechts. Standesamtliche Nachriehten. Geburten. Den 29. April dem Lackierer Karl Lehrmund Sohn Karl Georg Wilhelm. Den 1. Mai dem Taglöhner Heinrich Schäfer ein Sohn Georg Jakob. Den 2. Mai dem Diener Christoph Konrad Dröll eine Tochter Gertrude Margarethe. Denselben dem Taglöhner Konrad Schmidt ein Sohn. Den 4. Mai dem Bahnarbeiter Karl Weber eine Tochter Elisabeth. Denselben dem Weißbindermeister Julius Schleuning eine Tochter Lina Juliane Luise Emile Sophie Chr istiane. Den 5. Mai dem Glasermeister Heinrich Arnold 3 ein ein Sohn Heinrich. Den 7. Mai dem Taglöhner Johann Georg Eimer eine Tochter. Aufgebote. Den 5. Mai Karl Erb, Dienstknecht zu Gießen mit Barbara Braun hierselbst. Den 6. Mai Ludwig Espenschied, Sergeant dahier mit Marie Margarethe Balser hierselbst. Den 7. Mai Karl Strack, Arbeiter dahier mit Elisa—⸗ bethe Döring hierselbst. Denselben Christian Martin Heinrich Zimmer, Photo⸗ graph dahier mit Karoline Auguste Amöne Henriette Wagner hierselbst. Eheschließ ungen. Den 6. Mai Heinrich Keßler, Metzgermeister zu Frank⸗ furt a. M. mit Marie Luise Karoline Friedericke Schnecko hierselbst. Sterbefälle. Den 3. Mai Eugen Hermann Letsch, 20 Jahre alt, Buchhalter dahier. Denselben Marie Benner, 1 Jahr alt, Taglöhner Friedrich Benner dahier. Denselben Luise Fresenius, 57 Jahre alt, Privatin dahier. Denselben Elisabethe Weimer, geb. Schmitt, 31 Jahre alt, Ehefrau von Schachtmeister Heinrich Weimer zu Wald⸗ girmes. Denselben Minna Cellarius, geb. Kloch, 64 Jahre alt, Witwe von Oberamtsrichter August Cellarius, dahier. Denselben Heinrich Fillmann, 7 Monate alt, Sohn von Glasermeister Heinrich Fillmann dahier. Den 4. Mai Wilhelm Klein, 7 Jahre alt, Sohn von Grubensteiger Karl Klein zu Altenseelbach. Den 5. Mai Elisabeth Klappes, geb. Zeh, 70 Jahre alt, Witwe von Wirt Kaspar Klappes dahier. Den 6. Mai Elise Anne Elisabeth Louise Rath, 1 Jahr alt, Tochter von Müller August Rath dahier. Den 7. Mai Lina Johanna Emilie Friedrich, 2 Jahre alt, Tochter von Taglöhner Martin Friedrich dahier. Denselben Christian Mannberger, 25 Jahre alt, Maler und Weißbinder dahier. Den 8. Mai Karl Adolf Textor, 2 Jahre alt, Sohn von Kaufmann Karl Textor dahier. Tochter von Auszug aus den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinde. Matthäusgemeinde. Taufen. Den 3. Mai dem Händler Louis Frees eine Tochter, Wilhelmine Marie Sophie, geb. den 3. April. Den 4. Mal dem Dachdecker Karl Korndörfer Sohn, Christian Karl Martin, geb. den 7. Januar. Marcusgemeinde. Taufen. Den 3. Mai dem Barbier Wilhelm Schmitz ein Sohn, Karl Christian Fritz, geb. den 7. April. Beerdigte. Den 3. Mai Auguste Stuhl, Tochter von dem Kauf⸗ mann Robert Stuhl, 17 Jahre alt, starb den 30. April. Lukasgemeinde. Taufen. Den 6. Mai dem Schlosser Karl Adolf Scheld eine Tochter, Emilie Henriette, geb. den 21. April. Trauungen. Den 6. Mai Heinrich Keßler, Metzgermeister zu Frank⸗ furt a. M. mit Marie Luise Karoline Friedericke Schnecko, Tochter des Schlossers Christian Schnecko zu Gießen. Beerdigte. Den 5. Mai Luise Fresenius, ledig, Tochter des ver⸗ storbenen Hauptmanns Christian Fresenius, 57 Jahre alt, starb den 3. Mai. ein — Denselben Eugen Letsch, Kaufmann, 20 Jahre alt, starb den 3. Mai. Johannesgemeinde. Taufen. Den 3. Mai dem Hausierer Konrad Täger ein Sohn, Ernst Ludwig, geboren den 1. April. Denselben dem Wiesenwärter Wilhelm Belloff 3 eine Tochter, Minna, geboren den 4. April. Denselben dem Oberpostassistenten Wilhelm Kammer ein Sohn, Hermann Julius, geb. den 10. April. Beerdigte. 5. Mai Minna Cellarius, geb. Kloch, Witwe 63 Den des Oberamtsrichters August Cellarius zu Hungen, Jahre alt, starb den 3. Mai. Den 7. Mai Elisabeth Kappes, geb. Zeh, Witwe des Wirts Kaspar Kappes, 70 Jahre alt, starb den 5. Mai. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 9. Mai. Bei dem Plan der Umformung der vierten Batail⸗ lone hat die Militär⸗Verwaltung der Garnisonfrage ganz besondere Aufmerk⸗ samkeit gewidmet. Finanzielle Neu⸗ belastungen sind möglichst vermieden. Den kleinen Städten, welche früher Garnison besaßen, sollen solche jetzt, wenn irgend möglich, wieder überwiesen werden. So soll Butzbach in Ober⸗ hessen nunmehr eine Infanterie⸗ Kaserne erhalten. Ueberhaupt sollen in der Garnisonierungsfrage die volks⸗ wirtschaftlichen Gesichtspunkte möglichst Berücksichtigung finden. Hd. Wien, 9. Mai. Das Extrablatt meldet aus New⸗York: Drei Männer versuchten die Kasse eines großen Modewaren-Geschäfts zu plündern. In Gegen⸗ wart mehrerer Angestellten schossen sie die Kassirerin und und den Geschäftsinhaber nieder und flüchteten dann auf die Straße, wo sie zwei weitere, sie verfolgende Per— sonen, niederschossen und mehrere andere schwer verletzten. Bei der entstandenen Verwirrung gelang es den Ver⸗ brechern zu entkommen. Hd. Rom 9. Mai. Der Kriegs minister Ricotti erzielte mit seiner gestrigen Rede in der Kammer einen großen Erfolg. Der Beifall bewies, daß die Mehrheit der Kammer die Ansicht der Regierung betreffs die afrikanische Politik billigte. Nur die Zuversicht Ricottis, daß die Befreiung der Gefangenen durch Geldopfer ge⸗ lingen würde, wurde von zahlreichen Abge— ordneten nicht geteilt. Hd. Rom, 9. Mai. Ueber der Stadt und Umgebung ging gestern ein furchtbares Hagel— wetter nieder, welches großen Schaden anrichtete. Hd. Paris, 9. Mai. Wie verlautet, wird Méline vor Zusammentritt der Kammer seine Program mrede halten. Derselbe ist entschlossen, die Konserva⸗ tiven über Bord zu werfen und einen Teil der Raditalen durch demokratisch, republikanische Erklärungen zu ge⸗ winnen.(2) 5 Hd. Paris, 9. Mai. meldet, die Orleanisten bereiten augenblicklich ein großes Komplott vor, welches zum Zweck hat, den General Saussier an die Spitze des Staates zu stellen, der dann in absehbarer Zeit dem treten soll. Hd. Paris, 9. Mai. Heute werden für drn Berliner Botschafter⸗Posten als Kandidaten genannt, General Billot und der Seine⸗Präfekt Rubelle. Für den Botschafter⸗ posten beim Vatikan soll ein Berufs diplomat ausersehen sein. Hd. Paris, 9. Mai. Zwei Franzosen, welche im Januar nach Madagaskar gekommen sind, um dort einen Grubenbetrieb einzurichten, wurden ermordet. Hd. Brüssel, 9. Mai. Der Finanzminister erklärte in der Kammersitzung seinen sofortigen Rücktritt, falls die für die Kongo⸗Eisenbahn geforderten 15 Millionen Franks nicht bewilligt werden sollten. Privattele gramme der„Hessischen Landesztg.“ d. Köln, 9. Mai. Zuverlässig ver⸗ lautet, daß die bekannte, von Freiherrn von Stumm erwähnte Depesche des Kai⸗ sers an Geheimerat Hinzpeter die Worte enthält:„Die Pastoren sollen sich um Seelsorge, aber nicht um Politik be⸗ kümmern, dieweil sie das gar nichts angeht.“ Marktpreise. Gießen, den 9. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 80— 90, Hühner⸗ eier 2 Stück 9— 10, Enteneier 6, Gänseeier 14— 00, Käse 5—11, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfg., Tauben p. Paar 80— 100 Pfg., Hühner p. St. 1.30 1,50, Hahnen 1,40— 1,80, Enten 1,80,—2 Mk., Gänse per Pfund 00—00, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindflelsch 66 bis 68, Schweinefl. 50 66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 54— 56, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 4— 4,50, Zwiebeln per Zentner 6 8,00 Mk., Milch per Liter 16 Pfg. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. ——— Hierdurch beehre ich mich, meiner Publikum ergebenst mitzuteilen, dass sich mein Geschäft wegen Errich geschätzten Kundschaft sowie einem geehrten hiesigen wie auswärtigen tung eines Naubaues bis auf Weiteres r Seltersweg 2, neben Herrn Kaufmann Adolf Geisse Carl Brück, Gold. und Silberarbeiter. befindet. 449 Aufruf. Einem Beschluß der Stadtverord⸗ neten⸗Versammlung entsprechend soll auch in unserer Stadt der 25. Jahrestag des Frankfurter Friedens und zwar im Wesentlichen in den Formen eines Jugendfestes, gefe ert werden. J elbe 503 92 2 auf Tuch, Either Verein Alpenröschen. Heute Hamstag: Familien-Abend der Liebigshöhe. 619 Herzog von Orleans seine Stelle ab— Ueberzeugt, daß die Einwohuerschaft Gießens gerne an den geplanten Ver⸗ anstaltungen teilnehmen wird, fordern wir hierdurch auf zu einer allgemeinen In am Sonntag, den 10. ai d. J., auch das äußere Bild unserer Stadt soll an diesem Tage Zeugnis geben von der patrio⸗ lischen Gesinnung ihrer Bewohner, von de dankbaren Erinnerung an die Errungenschaften des deutschen Volkes aus den Jahren 1870/¼1, von der hohen Wertschätzungdes seit⸗ dem uns bewahrten Friedens. Gießen, den 7. Mai 1896. Namens der St dtverordneten— Versammlung: Gnauth, Oberbürgermeister. Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und Montag Ochsenfleisch nicht ladenrein, pro Pfund 56 Pfg⸗ Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfund 43 Pfg. Wohne vom 1. Mai ab Neustadt Nr. 48 (Harms'sches Haus). Ferd. Parthier, Korb und 592 Stuhlflechterei. 2 BReparaturen billigst. Buckskin in deutschen und englischen Fabrikaten. feste Preise! 4 Anfertigung n a ch Ma a 7 — Spezialität: Kinderanzüge von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung Photographie. D Meiner verehrl. Kundschaft zur gefl Nachricht, dass ich mein photo- Kraphisches Geschäft seit I. April d. J. nieht mehr in meinem Lrüheren Ateller, Dietzstrasse 4 ausübe, sondern in dem neuerbauten Atelier Grünbergerstrasse No. 10. Aufnahmen finden zu jeder Tageszeit von Morgens 9 Uhr bis Nachm. 5 Uhr statt. Hochachtungsvollst G. Mook, Photograph. Mein Geschaft befindet sich von nun an 599 16 Seltersweg 16. Karl Geismar, 234 Uhrmacher. C.. ˙·(. f 4 beste Qualität, mit oder ohne Remise Turnschuhe, zu den billigsten Stall und Burschenzimmer, Preisen bei 570 Südanlage 11, zu ver⸗ L. Siiss. mieten. 616 Marktstr. 9 und Wettergasse. Näheres bei Rechtsanwalt Katz, Bahnhofstraße 76. „ 1 5 S 2 72 ö 2. 8 W iin. Hamel,— 5 Fahrrad- Handlung, 80 2 8 2 8 Gießen, Bleiehstr. 7. 2 0 8 Die auswärts wohnenden Handwerker und 8 8 Arbeiter mache auf eine reichhaltige Auswahl S8 gebrauchter Fahrräder; 5 gebrauchter Fahrräder; ein allen Preislagen aufmerksam. 591 f 545 repariert empfehle: Silberne Herrenuhren Rt. von 16 Mk. an, Silberne Nemontoir⸗ Damenuhren von 19 Mk. an, Nickeluhren Rt. von 12 Mk. an Uhrketten, Halsketten, Kreuze Ninge, Brochen, Ohrringe e in größter Auswahl billigst. Zwei Jahre Garantie. 8 Wiln. Hause, Marfitstr. 32. billig unter Garantie. Nähmaschinen erden gut und Wiln. Graf, Giessen, Schloßgasse 17. Die besten und billigsten Konfirmandenstiefel auft man nur bei 483 Louis Siiss, Marktstrasse gu. Wettergasse. 2 882 wafe Toll oll. Cberiotreste für eine rheinische Fabrik. 5 461) Peter Teppla, Neustadt 79. Ein hiesiges Blatt — ͤ —. 2 Ke . 5 safale Oleß lige sch ma galt fene! 1115 21 lastötzbie Sclagonl binn oc i Aiko wie Aang des 119 2000 Aahursbach, aht E Ant Wal Gel, Au Sichen, Ad. wusch Aan, fall ang Lob Haag Schl behich De 1 Sc Jah. Henri ile Bu 2 85 saidich S 0 f S Jago Schu 9 5 1 Jugendft er Bebölke Air inlet aun einem ächg 0 en une Pivdldeg it Mubg 0 bog, A der S len- un el fun kam Vubeg Winde die Me Flat, — . wal scher; nirgend cl hintet nieman Bilte“ denn d zit ein 9 geben; oder d mir, di wißheit zu heft volles Heinen ehr ei ihn nie gehen. 0 eine:! be, Sucher Alge chen Genc r ei