1 1 0 ihren zahle bese in 10 1 r Weist Mb, und bill he der gaz, Je Mreis b beg abt in A, sih bei% frags aß, 1 e Sahlfab, gz bun b. Gt. daß ab dci, L „ Miwoh, Uhr nach be übergeführt. lac ank. ite 5 flach . Schöubeeg im Würrttem. bwarzwald. — t für ranke. weardur. 00 0 Näßige Pte 75 Baudach, 9 d. Direllel — 9* fte wise gert 2 bis 3 mal Preis den me nich lem Sele Johne eilt! ud Lagen we Jen Bh 0 6, patl. 0 Mainz anwesend. Ministerialrat Emmerling in Darmstadt in Bad⸗Nauheim stattfin Lehrertag kommen u. A. Anträge auf Grün⸗ Hofbuchhändler⸗Darmsta stadt Darmstadt); Gundrum, Karl, Gastwirt⸗ Gießen, Freitag, den 10. April 1896. Ausgabe Gießen. che Landeszeitung. Redaktion:= Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen.. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 8 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 2 Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 8. April. In der jüngst hier stattgehabten Generalversammlung des hessischen Fechtvereins Waisenschutz war als Vertreter der Oberfechterei Schrapenborg-⸗ Derselbe teilte mit, in Ange⸗ legenheiten des Vereins mit dem Geheimen eine Unterredung gehabt zu haben, wobei dieser die Zusicherung gegeben, daß er in anbetracht des umanen Zweckes dem hessischen Fechtverein in jeder Weise förderlich sein wolle. Die Ober— fechterei beabsichtige, um schneller dem Ziele näher zu kommen— es handelt sich bekanntlich um die Erbauung eines Kinderasyls im Groß— herzogtum Hessen nach Art der Pestalozzihäuser — eine Lotterie zu veranstalten und ist Aussicht vorhanden, daß die Staatsregierung hierzu die Genehmigung erteilt. Herr Schrapenborg hatte auch während seines Hierseins eine Unterredung mit dem Provinzialdirektor Freiherrn v. Gagern nachgesucht und erklärte sich auch dieser Herr in der liebenswürdigsten Weise bereit, die Bestre— N bungen des Vereins zu fördern. Gießen, 9. April.(Besitzwechsel.) Der Dachdeckermeister Heinrich Carle verkaufte sein Hofmannstraße 5 belegenes Haus für den Preis von 33000 4 an die Witwe des Wirtes Schön von Steinbach. g Gießen, 9. April. Die mehrfach ver⸗ schobene Vorstellung des Frankfurter Dialekt⸗Ensembles unter Leitung des Herrn Strohecker findet nunmehr heute Abend statt. Bei der allgemeinen Beliebtheit, deren sich die 9 Frankfurter Künstler erfreuen, ist zu erwarten, daß die heutige Vorstellung gut besucht wird. * Gießen, 9. April. Der Fuhrmann Karl Rau von Wieseck wird vom Untersuchungsrichter 1 dahier wegen Meineids steckbrieflich verfolgt. Gießen, 9. April. nd dem am 29. April enden hessischen dung eines Feuerversicherungsverbandes für die. des Landeslehrervereins, sowie auf Wegfall der Ausnahmebestimmungen für Mädchen und Kinder in den zwei ersten Schul⸗ jahren bei den der Volksschule zulässigen Dis⸗ iplarmitteln zur Beratung.— Die Zahl der biturienten an den hesssischen Lehrerseminarien betrug in diesem Jahr 69. Gießen, 9. April. Für die Zweite Hessische Kammer sind in diesem Jahre Neu⸗ wahlen vorzunehmen. Es scheidet die Hälfte der aus 50 Abgeordneten bestehenden Zweiten Kammer aus und zwar die folgenden(die Wahlbezirke, in welchen die Abgeordneten gewählt sind, haben wir in Parenthese geg Bergsträßer, Arnold, t(Haupt⸗ und Residenz⸗ Alsfeld(Kreisstadt Alsfeld); Hechler, Karl, Re⸗ gierungsrat⸗Darmstadt(13. Prov. Starkenburg. Darmstadt— Groß-Gerau); Heidenreich, Direktor des Verbandes der hess. landw. Konsumvereine⸗ Darmstadt(4. Prov. Starkenburg. Wald⸗Michel⸗ bach— Fürth); Jöckel, Hermann, Rechtsanwalt⸗ — Friedberg(Kreisstadt Friedberg); Jöst, Franz, Holzschneider-Mainz(Provinzial-Hauptstadt Mainz); Lautz, Jacob, Sparkasserechner-Groß⸗ Umstadt(7. Prov. Starkenburg. Groß⸗Umstadt); Lichtenstein, Oskar, Gutsbesitzer⸗Windhäuser⸗Hof. (9. Prov. Rheinhessen. Nieder-Olm—Ober⸗ Ingelheim); Metz, Ignaz, Rechtsanwalt⸗Darm⸗ stadt.(9. Provinz Starkenburg. Lorsch— Gernsheim— Zwingenberg); Metz, Augeust, Rechtsanwalt⸗Gießen(Provinzial⸗ Hauptstadt Gießen); Möllinger, Johannes Albert, Gutshesitzer⸗Pfeddersheim(1. Provinz Rheinhessen. Pfeddersheim); Mut Christoph, Bürgermeister⸗Salz(10. Prov. Oberhessen. Herb⸗ stein—Ulrichstein); Mülberger, August, Privatier⸗ Darmstadt(2. Prov. Starkenburg. Michelstadt); Müller, Philipp, Gastwirt⸗Darmstadt(16. Pro⸗ vinz Starkenburg. Offenbach—Seligenstadt); Pennrich, Jakob, Redakteur⸗Bingen(Kreisstadt Bingen); Reinhart, Nikolaus, Fabrikant⸗Worms (Kreisstadt⸗Worms); Schönberger Georg, Bier⸗ brauereibesitzer⸗- Groß-Bieberau(6. Prov. Starken⸗ burg. Reinheim—Groß⸗Umstadt); Schönfeld, Karl Theobald, Kreisrat⸗Schotten(6. Provinz Oberhessen. Grünberg Gießen); Schröder, Bernhard, Dr. jur.⸗Darmstadt(6. Prov. Rhein⸗ hessen. Oppenheim— Osthofen— Wörrstadt); Sturmfels, Wilhelm, Laudwirt⸗Ulfa(11 Prov. Oberhessen. Laubach— Schotten— Ortenberg— Nidda); Ulrich, Karl, Kaufmann-Offenbach(Pro⸗ vinzial⸗Hauptstadt Mainz), Vogt, Dr. Emil Philipp, Apotheker und Stadtverordneter-Butzbach (3. Prov. Oberhessen. Butzbach—Bad⸗Nauheim); Weber, Dr. Hermann, Justizrat⸗Offenbach(Kreis⸗ stadt Offenbach); Wolfskehl, Otto, Rentner— Darmstadt(Haupt- und Residenzstadt Darmstadt); Zinßer, Otto, Bürgermeister⸗Schlitz(9. Provinz Oberhessen, Lauterbach-Schlitz). * Gießen, 9. April. Der Arbeitgeber muß sich darüber unterrichten, ob ein Arbeiter die nötigen Fachkenntnisse besitzt zur Leistung eiuer Arbeit. Das Gewerbegericht in Frankfurt entschied in diesem Sinne, indem es einem Ar⸗ beiter 24. einbehaltenen Lohn zusprach, welche der Arbeitgeber wegen Beschädigung eines Gas⸗ motors innebehalten hatte. Ein Sachverständiger erklärte, der Arbeiter habe nicht die nötigen Fach⸗ kenntnisse besessen. * Gießen, 9. April. Junggesellen sind, so lauge sie über den Vorzug der Jugend ver— fügen, ein beneidenswertes Völkchen. Frei und ungebunden leben sie ihre Tage und Nächte dahin, der Kampf um den Hausschlüssel stört ihren ewigen Frieden nicht, kein Kindergeschrei schlägt an ihr empfindsames Ohr. Ein paradiesischer Zustand, zu dessen richtiger Würdigung sich unsre Feder zu schwach fühlt; der Griffel eines Dichters gehört dazu, um alle Annehmlichkeiten des Jung⸗ gesellentums nach Gebühr zu preisen. Dräut unbarmherzig der Winter mit Schnee und Eis, so strebt der Junggeselle beflügelten Fußes zur Kneipe; beim Skat und Billard enteilen ihm fröhlich die Stunden, und kehrt er beseligt heim, so empfängt ihn, gottlob, keine abkühlende Gar— dinenpredigt. Lockt der Lenz ins Freie hinaus, so greift er munter zum Wanderstab, ohne be⸗ fürchten zu müssen, daß die liebende Gattin mit einem Rudel von Söhnen und Töchtern ihm folgt. Fußtouren sind überhaupt seine Leiden⸗ schaft, und die Osterwoche bietet ihm in der Regel den ersten Anlaß dazu. Schon am Sonnabend vor dem Fest schnürt er frohgemut sein Bündel, um mit leichtem Gepäck den Weg in Gottes schöne Natur zu nehmen. Solch ein Osterausflug hat seinen besondern Reiz für den Junggesellen, der übrigens selten allein, sondern gewöhnlich paarweise sich auf die Wanderschaft begiebt. Er entwickelt bei diesen Streifzügen eine große Sangesfreudigkeit und einen achtungsgebietenden Durst; keine Lerche ist vor seiner Konkurrenz, kein noch so verborgenes Bierdorf vor seiner un⸗ ergründlichen Kehle sicher. Die Wirte begrüßen seine Ankunft mit ehrlichem Schmunzeln und die Wirtstöchterlein weinen ihm, wenn er scheidet, ehrliche Thränen nach; denn ob er auch Jung⸗ geselle ist, so behandelt er doch das zarte Geschlecht mit galanter Ritterlichkeit, läßt sich auch wohl bisweilen zu Blicken und Worten herbei, die süße Hoffnungen wecken. Ach, diesmal freilich haben die schmunzelnden Wirte und zärtlichen Wirts⸗ töchterlein vielfach vergeblich nach ihm ausgeschaut. Das Osterwetter war gar zu herbe, zu winterlich angehaucht— kurz, danach angethan, jeden Ge⸗ danken an Osterausflüge im Keime zu ersticken. Scharenweis sind unsre Junggesellen daheim ge⸗ blieben und haben ihr Heil, stakt in Wirtshäusern bei befreundeten Familien durchgegessen, haben mit mehr oder miuder weitläufigen Kousinen Osterkaffee getrunken und ganze Berge von Oster⸗ kuchen vertilgt. Wir dürfen verraten, daß in⸗ folge dieser erfreulichen Solidität zahlreiche Ver⸗ lobungen zustande gekommen sind, die vorläufig allerdings noch sehr diskret behandelt sein wollen. Denn ein Junggesellenherz ist leicht abspenstig gemacht, und wenn man sein heimliches Fühlen vorzeitig der Oeffentlichkeit preisgiebt, so rebelliert es und reißt mit energischem Ruck den Faden, an dem es zappelt, entzwei. Warten wir Pfingsten ab, wo manche Verlobung, die jetzt noch ein scheues Geheimnis liebender Seelen ist, von selber aus Tageslicht treten wird. Was rauhe Oster⸗ tage fein eingefädelt haben, das werden dann liebliche Pfingsttage glücklich zum Ziele führen! Grünberg, 8. April. Unter den holländi⸗ schen Truppen in Atschin auf der Insel Su⸗ matra, das nach jahrelangen blutigen Kämpfen im Jahre 1879 zu einer holländischen Provinz wurde und wo neuerdings wieder Unruhen aus⸗ gebrochen sind, befindet sich auch ein geborener Grünberger Namens Karl Kreuder. Er ließ sich vor vier Jahren zur holländischen Kolonialarmee anwerben und ist schon längere Zeit als Offiziers⸗Schuhmacher thätig. * Dorn⸗Assenheim, 8. April. Am 1. Mai l. J. wird Herr Lehrer Brandt dahier sein 60jähriges Jubiläum im Familienkreise feiern. 30 Jahre diente der Jubilar in Nassau, 30 Jahre in Hessen. Möge dem Jubilar noch viele Jahre seine geistige Frische und körperliche Rüstigkeit erhalten bleiben! Friedberg, 8. April. Um dem Betteln der Handwerksburschen entgegegenzutreten, wurden vor einiger Zeit drei Naturalverpflegungs⸗ statione n in unserem Kreis, nämlich in Fried⸗ berg, Butzbach und Groß-Karben, errichtet. Mit jeder Station ist nun vom 1. April ab eine Arbeitsvermittelungsstelle verbunden. Jede führt darum ein Verzeichnis von Arbeit⸗ und Arbeiter-Suchenden. Der vorsprechende Arbeiter kann nur dann auf Verpflegung rechnen, wenn er bereit ist, eine Arbeit anzunehmen. Will er dies, so wird er mit einem Kontrollschein ver⸗ sehen, welchen er dem Arbeitgeber bei seinem Eintritt überreicht. Dieser hat den Schein, der auf einer bereits frankierten Postkarte gedruckt ist, ausgefüllt der Station zurückzusenden und beim Austritt dem Arbeiter eine Arbeitsbeschei⸗ nigung zu übergeben. Das Arbeitsuchen ohne Kontrollschein ist dem Wanderer verboten. Aus dem Vogelsberg, 8. April. Mit dem Sitze in Nie der-Moos hat sich ein über das aus neun Orten bestehende Kirchspiel ver⸗ breiteter Verein begründet, der den genossen⸗ schaftlichen Absatz von Eiern bezweckt. Die Auregung dazu geht von Pfarrer Scriba in Niedermoos, der auch Gründer des dortigen Ziegenzuchtvereins ist, aus. Der Verein bezweckt durch seine Einrichtungen: direkten Verkauf der von seinen Mitgliedern abgelieferten Eier an Hoteliers, Konservenfabriken u. s. w. einen höheren Preis, als die fliegenden Händler anlegen, zu erreichen. Bisher brachten die Bauernfrauen nur die kleinsten Eier zum Verbrauch und ver⸗ wendeten die großen im eigenen Haushalt, weil der Verkauf nach Stück erfolgt; der neue Eier⸗ verein beabsichtigt den Verkauf der Eier nach Gewicht, so daß der Unterschied zwischen großen und kleinen Eiern wegfällt. Man hat ermittelt, daß je nach Größe 7 bis 10 Eier auf das Pfd. gehen, wovon vor der Hand 50 Pfg. festgesetzt sind. Die Verluste durch Bruch trägt die Ge⸗ nossenschaft; für Verpackung wird eine geringe Vergütung in Anrechnung gebracht. Gegen⸗ wärtig zahlen hier die Händler durchschnittlich 3½ Pf. für das Ei. Gelingt es der Genossen⸗ schaft, diesen Preis für ihre Mitglieder auch nur um einen Pfennig höher zu bringen, so dürfte sich dies bei dem großen Hühnerreichtum des Vogelberges bald bemerkbar machen und Nach⸗ ahmung finden. Darmstadt, 8. April. Aus Anlaß der Einweihung der Neubauten der Großherzog— lichen Technischen Hochschule hat der Ver⸗ ein deutscher Ingenieure im Bezirke Frankfurt a. M. mit Unterstützung der Großindustriellen der Rhein-Maingegend, auf Anregung des Herrn Fabrikanten Weismüller zu Frankfurt a. M. den Beschluß gefaßt, eine Stiftung zu gründen, aus deren Erträgnis Angehörigen der Technischen Hochschule zu Darmstadt Mittel zur Bearbeitung einzelner die Industrie besonders berührender Fragen bereit gestellt werden sollen. Zu dieser Stiftung sind bereits namhafte Summen beige⸗ steuert, deren Spender demnächst mitgeteilt werden sollen. Neuerdings hat die Direktion der Ma⸗ schinen-Aktiengesellschaft Nürnberg namens ihrer Filiale Gustavsburg zwei sie treffende Preise für Projekte zu einer Straßenbrücke über den Rhein —— Der Blinde. Von Felix von Stenglin. (Nachdruck verboten.) An einem Frühlingsabend war es. Der Garten der großen Brauerei dort im Norden Berlins war von Besuchern dicht gefüllt. Eine Militärkapelle spielte. Zu zwei Männern, die an einem der Tische saßen, trat eine ältere, wohlgekleidete Frau „Ist es erlaubt?“ fragte sie freundlich, augen— scheinlich sehr bereit, bald nach ihrem Niedersetzen eine Unterhaltung zu beginnen. „Bitte!“ erwiderte der Aeltere bärbeißig, während der Jüngere starr vor sich hin blickte, ohne ein Wort zu äußern. Das entmutigte die Dame; sie nahm zwar Platz — was mit der ganzen Wucht ihrer 180 bis 190 Pfund geschah— hüllte sich aber in tiefes Schweigen. Eine Viertelstunde später. An dem Glase Bier, das der Kellner ihr gebracht, hatte sie kaum genippt Sie lauschte den Klängen der Musik, die ihr mancherlei Bilder aus ihrem Leben— heitere und ernste— hervorzaubern mochten. Dazwischen schielte sie zu den beiden Männern hinüber. Was waren denn das eigentlich für Gesichter? Sprachen fast kein Wort zusammen, die Beiden. Wie ein biederer Handwerksmeister sah der ältere von ihnen aus,— konnte das wohl der Vater sein von dem jungen da mit seinem feinen, hübschen Gesicht und den wehmütigen Augen? Hu, war der Mensch schwer⸗ mütig! Auf der Rechten trug er einen Trauring, — vielleicht war ihm seine junge Frau gestorben oder sein Kind.— Da erschrak sie. Der junge Mann ergriff ihr Bierglas und trank daraus, als ob es so sein müsse. Sie war so betroffen, daß sie nichts zu sagen wagte. Was kümmerte sie's schließlich auch, wenn er einmal aus ihrem Glase trank, hatte sie es sich doch eigentlich nur der Form halber bestellt.... Sie sah nochmals zu ihin hinüber. Wie weiß waren seine Hände,— wie die eines Kranken!.. Nein, das war aber zu arg! Nun nahm er das Glas schon wieder! „Erlauben Sie, das war mein Glas!“ sagte sie jetzt. Verwirrt hob er den Kopf.„O, Sie ent— schuldigen!“ entgegnete er leise, und gleich als ob er sich des Geständnisses schämte, setzte er hinzu: „Ich bin nämlich blind.“ Ein Ausruf des Bedauerns entfuhr der alten Frau.„Blind? Das sieht man aber garnicht. Hätte ich es nur ahnen können, so würde ich nichts gesagt haben.“ „Bitte sehr! Es war sehr recht, daß Sie es gesagt haben, man kann doch nicht verlangen—“ Ein bitteres Lächeln umspielte seine Lippen. „Sie müssen den Mut nicht sinken lassen“, fuhr sie fort.„Sie sind ja noch jung, und es giebt so geschickte Aerzte.“ Der junge Mann schüttelte den Kopf. vergebens! Unheilbar!“ sagte er resigniert. „Alles Nun schwieg sie eine Weile.„Das ist sehr traurig,“ sprach sie dann.„Sie müssen versuchen, sich zu zerstreuen und nicht daran denken.“ Und gleich als ob sie ihm behilflich sein wollte, die trüben Gedanken zu verjagen, fing sie an, ihm von der Umgebung zu erzählen. Und er lauschte eifrig; es schien ihm wohlzuthun, daß sie sich liebe— voll mit ihm beschäftigte. Sie beschrieb ihm die Bäume des Gartens, fragte ihn, ob er den Duft der Linden wohl spüre und äußerte, daß sie ihm, wenn es erlaubt wäre, gern ein paar Blüten ab— pflücken würde. Ob er sich ein Bild von dem Musikpavillon machen könue? O ja. Dann sprach sie von den Laternen, dem bläulichen elektrischen Licht und entwarf eine humoristische Schilderung von einem in der Nähe bedienenden Kellner, dessen paar dünne Haarsträhne im Winde umherflögen wie aufgehängte Wäsche, und der die Kniee nach vorne durchdrücke wie ein alter Droschkengaul. Die Gesichter der beiden Männer erheiterten sich sichtlich. Nun glaubte die alte Frau wohl eine Frage zur Befriedigung ihrer Neugierde stellen zu können. „Sie sind verheiratet sagte sie. ist noch am Leben?“ „Ja“, erwiderte der junge Mann kurz und ernst. Da war etwas nicht in Ordnung. Der Alte sah besorgt auf seinen Pflegling. Der Blinde wollte nun wieder trinken, und diesmal suchte er unsicher nach seinem Glase. Die Frau schob ihm ihres zu.„Bitte, nehmen Sie nur meins wieder,“ sagte sie in heiterem Ton,„in „Ihre Frau Ihrem ist nämlich mur noch ein sehr schäb iger Rest, müssen Sie wissen.“ „Aber ich kann doch nicht—“ „Gewiß! Sie können! Sie dürfen! Ich mache mir nichts daraus und bestelle nur, damit ich nicht hinausgeworfen werde.“ Nunmehr erhob der junge Mann das Glas, sagte lächelnd:„Auf ihr Wohl also! und trank. „Aber Konrad!“ meinte der Alte tadelnd. „Lassen Sie ihn doch!“ warf die Frau nun ein.„Ich habe nicht oft Gelegenheit, einem so hübschen jungen Manne gefällig zu sein.“ Der Blinde lächelte geschmeichelt.„Mein Schwiegervater fürchtet, daß ich den Anstand, ver⸗ letze, sagte er nach einer Weile. Aha! Das war also der Schwiegerpapa, der Vater der Frau, mit der nicht Alles in Ordnung war.“ „Ach mit dem Anstand!“ sagte die alte Frau. „Ich verletze ihn, glaub ich, sehr oft. Die Natur geht mit mir durch... Die Musik spielt übrigens sehr gut. Hören Sie den Marsch—“ „Der Hohenfriedberger!“ sagte der Blinde sofort.„Ich wäre so gern Soldat geworden,“ fügte er kleinmütig hinzu. Der Soldatenstand hat auch seine Schatten⸗ seiten,“ entgegnete die alte Frau.„Kennen Sie die Beschreibung des Soldaten von einem Schul⸗ knaben? Der Soldat ist rot und blau. Es geht ihm schlecht—. (Fortsetzung folgt.) n 8* 1 N 0 8 . 4255 1 1 1 4 ö 1 N 1 bei Worms im Gesamtbetrage von 4333,33. für die genannte Stiftung zur Verfügung gestellt. * Mainz, 7. April. Letzte Nacht wurde ein Küfer aus Ochsenfurt ohne Rock und Stiefel, aber ganz durchnäßt auf der Rheinbrücke auf⸗ 11 1 und in das Hospital verbracht. Ob ein elbstmordversuch vorausgegangen, ist noch nicht festgestellt, da der Betreffende jede Auskunft ver⸗ weigert. * Mainz, 8. April. Die hiesige Museums⸗ Deputation hat vor einigen Tagen in der städti⸗ schen Gemäldegallerie das berühmte Dürer'sche Gemälde„Adam und Eva im Paradies“ mit einem grünen Vorhange behängen lassen. Der Lehrer einer höheren Lehranstalt soll zu dieser Anordnung Veranlassung gegeben haben. Diese Prüderie erfährt in allen Schichten der Bevölkerung lebhafte Mißbilligung. Und das mit Recht. sehen sind. Zündet man diese an, so verschiebt sich ein Theil und der Inhalt des Eies wird sichtbar. Ein kühner Zuckerbäcker im Palais Royal ist mit einem neuen Ein⸗ fall in den Vordergrund gekommen. Er hat Riesenhennen ausgestellt, die, wenn man den Mechanismus in Be⸗ wegung setzt, eine Menge Figürchen schöner Theaterprin⸗ zessinnen ans Licht befördern, doch findet diese Neuheit bei den Pariserinnen durchaus keinen Anklang. — Theorie und Praxis. A:„ Was wirst Du nun mit dem vielen Gelde anfangen, das Dir Dein Buch gegen die Ehe eingebracht hat?“ B:„Ich werde meine Anna heirathen!“ — Zukunfts⸗Inserat. sucht; Gehirnphotographie erwünscht. Offerte unter W. O. W. befördert d. E.(Fl. Bl.) — Sichere Rechnung. Studiosus:„.. Also gegen Cassa kostet der Anzug?“— Schneider:„Fünfzig Mark!“ — Studiosus:„Und bei Ratenzahlung?“— Schneider: „Hundert Mark... Sie müssen aber in diesem Falle fünfzig Mark anzahlen!“(Fl. Bl.) Tüchtiger Pädagog ge⸗ Vermischtes. — Der Name Smith ist in England ganz so verbreitet, wie in Deutschland Schmidt, Lehmann, Müller und Schulze. In einer Jury, die sich zur Untersuchung der Todesursache eines todt aufgefundenen Mannes ver⸗ sammelte, befanden sich unter vierzehn Geschworenen nicht weniger als zwölf, die auf den Namen Smith hörten. Als ob es damit nicht genug gewesen wäre, nannte sich auch einer der Zeugen Smith. Auch die beiden übrigen Geschworenen trugen nicht eben aufregende Namen, einer hieß Jones, der andere Brown. — Pariser Ostereier. Noch in keinem Jahre haben die Zuckerbäcker und Chocoladefabrikanten in Paris einen solchen Aufwand an Phantasie gezeigt, wie in diesem Jahre. Als besonders merkwürdige Neuheit nennt man dem„N. W. Tagbl.“ Osterhasen in den verschiedensten Größen, die statt der Hasenköpfe portraitähnliche Gesichter bekannter und berühmter Persönlichkeiten aufweisen. Bei den Eiern selbst giebt es die allergrößten Gegensätze: bald Riesenexemplare, bald ganz kleine Dingerchen, und das Merkwürdigste dabei ist, daß, je kleiner das Ei, um so kostbarer der Inhalt. Reizend sind die Eier, auf welchen kleine Postillone reiten; der Inhalt des Eies ist sehr häufig eine der Zeit angemessene Rundreisekarte zu einem Osterausflug. Wunderhübsch und zierlich zeigt sich, auf einer Holzplatte aufgestellt, eine Henne mit ihren Küchlein. Jedes der Thierchen trägt im Innern ein Ei und dieses wieder birgt je ein dem Umfange angemessenes Geschenk. Mr. Marquis hat Chocoladeneier ausgestellt, die kleinere und immer kleiner werdende Eier enthalten, bis dann mit Nummer Zwölf ein kaum sichtbares Dingelchen heraus⸗ kommt. Als Hinweis auf den afrikanischen Krieg, sieht man Neger, die auf dem Kopfe wahre Rocheier aus Chokolade tragen. Hübsch sind die für Herren bestimmten Eier in Form von Billardkugeln. Sie ruhen auf einem kleinen Billard, dessen Laden Cigarren und Cigaretten enthalten. Für reiche Leute kamen Eier auf den Markt, die mit prächtig nachgemachten„Röntgen-Strahlen“ ver⸗ Bekanntmachung. Die Rechnung der Gemeindekrankenversiche. rung pro 1895 liegt während 8 Tagen, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, zur Einsicht der Beteiligten auf dem Bürger⸗ meisterei⸗Bureau— Zimmer Nr. 15— offen. Bemerkungen zu derselben können in der genannten Zeit bei der unterzeichneten Behörde Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 9. April.(Christlisch⸗ sozialer Parteitag.) In der Nachtsitzung, welche der öffentlichen Versammlung folgte, gab der Parteitag seine Zustimmung zu dem Vorschlag, die Frage der christlich⸗sozialen Arbeit auf dem Lande in einer im Herbst stattfindenden Ver⸗ sammlung wieder zu erörtern. Der Parteitag erwählte im Einklang mit dem Frankfurter Beschluß das„Volk“ zum Partei-Organ, wobei dem Blatt von allen Rednern Anerkennung ge⸗ zollt und die Notwendigkeit seiner Unabhängig⸗ keit hervorgehoben wurde. Offizielle Kundgebungen, für welche allein die Parteileitung verantwortlich sein soll, sind mit besonderen Kennzeichen zu ver⸗ sehen. Es wurden dann noch Organisations— fragen besprochen und der Parteitag mit einem Hoch auf die christlich-soziale Sache geschlossen. Hd. Berlin, 9. April. Gegenüber der Mel⸗ dung eines Berichterstatters stellt der„Vorwärts“ fest, daß der Verhandlungstermin gegen die wegen Verstoß gegen das Vereinsgesetz unter Anklage gestellten Mitglieder sozialistischer Vereinigungen noch nicht angesetzt ist. Die Verhandlung findet vor dem Landgericht statt. Hd. Hamburg, 9. April. Der„Börsen⸗ halle“ zufolge haben die Verhandlungen des Komitees der griechischen Gläubiger mit der griechischen Regierung zu einer grundsätzlichen Einigung geführt, nämlich, daß eine etwaige Besserung der griechischen Finanzen den Gläu⸗ bigern zu gute kommen soll. Ueber Einzelnes bleibt noch zu verhandeln. So wünscht die griechische Regierung, daß alle aus der Besserung der griechischen Valuta in das Budget eingesetzten Beträge zur Hälfte der Regierung verbleiben sollen, während das Gläubiger⸗Komitee die Ge⸗ samtbeträge für die Gläubiger beansprucht. Hd. Görz, 9. April. Am Ostersonntag⸗Abend halb 11 Uhr fand in Polmein und Umgegend ein vier Se⸗ kunden dauerndes, heftiges Erdbeben statt, welches von einem unterirdischen Rollen begleitet war. Die Ge⸗ bäude wankten. Die Bewohner flohen ins Freie. Hd. Brüssel, 9. April. Das Appellations⸗ gericht hat gestern in zweiter Instanz das Urteil betreffend die Eisenbahn⸗Katastrophe von Ottignies, wobei 24 Personen ums Leben kamen, gefällt. Ein Hilfsarbeiter erhielt 6 Monate, ein Stations⸗ Assistent ein Jahr Gefängnis. Die Witwe des verunglückten Maschinisten erhielt 7600 Franks Entschädigung. Der belgische Staat ist für alle Entschädigungssummen, welche den Hinterbliebenen der Verunglückten zu zahlen sind, haftbar. Hd. Paris, 9. April. Wie der „Figaro“ meldet, haben zwischen Frank⸗ reich und Deutschland Verhandlungen bezüglich der Feste in Belfort stattge⸗ funden, bei welchen die deutsche Regie⸗ rung den Wunsch äußerte, die französische Regierung möge diesen Festlichkeiten fern bleiben. Weiter meldet der„Figaro“, daß sich der deutsche Reichskanzler, Fürst Hohenlohe nebst Gemahlin seit Samstag inkognito in Paris aufhalte. Derselbe wird noch die ganze laufende Woche hier verweilen. Hd. Paris, 9. April. Das Journal ver⸗ sichert, daß die Engländer auf der Insel Malta mit größter Beschleunigung Kasernen bauen lassen, in welchen 30000 Mann untergebracht werden können. 5 Hd. Rom, 9. April. Ras Alula und Ras Mangascha haben mit 6000 Mann Adigrad be⸗ lagert. Hd. Rom, 9. April. Der Erzbischof von Venedig hat vom Vatikan Instruk⸗ tion verlangt über die Haltung, welche er beim Aufenthalt des Königs Humbert und des deutschen Kaisers in Venedig beobachten soll. Erinnert sei daran, daß der Kardinal⸗Erzbischof im vergangenen Jahre, wo der König in Venedig war, demselben keinen Besuch abstattete. Der Vatikan hat ihm auch diesmal völlige Handlungsfreiheit gelassen. Hd. Rom, 9. April. Kaiser Wilhelm rich⸗ tete an König Humbert ein Telegramm, in welchem er sein Entzücken über die Aufnahne in Sizilien ausdrückt. 5 1 Hd. London, 9. April. Die Pocken⸗ Epidemie in Gloucester greift immer mehr um sich. In der vorletzten Woche wurden 172, in der letzten 195 konstatirt. 104 Personen sind der Krankheit bereits zum Opfer gefallen. 30 Aerzte aus London sind zur Hülfeleistung eee Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nichl allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sonderg es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufenen Führer ist die älteste Annoncen⸗Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gustav Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40jährige Praxis, welche zu den intimsten Ver. bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreich Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der. Lage, —, Kreuz 1 dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich Gießen, machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus- Frankfurter geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungeyn 1 mmlun berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang. e d Um reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abr Hecen 0 swähl nung. Man versäume deshalb nicht, sich bei obige dh 10 der Firma vor Vergebung eines Annoncen-Auftrages erst ge Jule ö nau zu informiren. For, 5 siug n ö 0 0 0 Gottesdienst der isr. Religionsgesellschast. 1 105 0 Freitag Abend 6.40 Uhr. I ball 9b Samstag Vormittag 8.00 Uhr. fu Gießen, Nachmittag 4.00 Uhr. Hialekt⸗En. Sabbathausgang 8.00 Uhr. 1 t 0 5 Morgens 6.30 Uhr. 0 11 11 ends 8. 95 F aurt u n. Samstag Nachmittag 3.00 Uhr Soripterta ll. dfihun Wetzsleingasse 8. 1 u 115 2 vwucrlich U. saderlich gut 5 fool dl i Sterbefälle. alter Koll Am 6. April. Paula Becker, 20 Jahre alt, ledig, Abtigen Künstl Dienstmagd von Holzhausen, Kreis Siegen. Men gilt das Gestorben in der neuen Klinik. Hofmann 1 faber für das Schöning zh uiht gut, Al nicher Abend. Gießen, chen, das Ion Gießen wi e wäre das Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne. dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. f sch hier wohl Agen angekn erhoben werden. Gießen, den 8. April 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Für die neu zu errichtende städtische Haus⸗ haltungsschule wird zur Erteilung des Hand⸗ arbeitsunterrichtes während der Monate Mai und Juni d. J eine, im Weißnähen, Flicken und Bügeln erfahrene Lehrerin gesucht. Bewerberinnen wollen ihre Meldungen mit Angabe der Gehaltsansprüche bis spätestens 15. d. M. hierher einreichen. Gießen, den 7. April 1896 Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur Unterhaltung der städtischen Ge⸗ bäude und Straßen im abgelaufenen Rechnungsjahr(I. April 1895 bis 31. März 1896) ausgeführten Arbeiten und Lieferungen sind, bei Meidung der Nicht⸗ berllcksichtigung, bis längstens 1. Mai d. J. in doppelter Ausfertigung bei uns einzureichen. Gießen, den 8. April 1896 Das Stadtbauamt. Schmandt. Alice- Schule. Der Unterricht in sämmtlichen Cursen beginnt Montag, den 13. April. Haupt⸗ aufnahme: Morgens 10 Uhr im Schullokal. Vorherige Anmeldungen nimmt Fräulein Möser, Oberlehrerin, Gartenstraße Nr. 30, entgegen. Aliceschule. Die Kochschule beginnt Montag, den 13. April, Vormittags 8 Uhr. 7 Anmeldungen nimmt entgegen Fräulein Renner in der Alieeschule. Nindergarten. Beginn des Kindergartens Donnerstag, den 5. April. Anmeldungen nehme jederzeit in meiner Wohnung, Westanlage 11, entgegen. Hochachtungsvoll Wittwe Nothe, Kindergärtnerin. Gießener Damenbekleidungsschule. Beginn des nächsten Cursus den 14. April. Anmeldungen werden jederzeit entgegen ge⸗ nommen. Auch werden daselbst Costume an⸗ gefertigt. Math. Müller, Steinstraße 68, Vorderhaus. Unterricht im Bügeln(Glanzbllgeln) wird gründlich erteilt. Frau Schlicher, 49 Wetzsteingasse Nr. 43. 2 2 242 2 27 2 e. Städt. Schlachthaus Zur Frühjahrs⸗ 5 zießen. Die Ausführung der Schreiner-, Schlosser- und Weißbinderarbeiten 7 i 1 0 91 en e d dien am Riegelpfad dahier soll vergeben werden. F 1* 0 1 n k. E Aussaat. Hecker, Schif Die Bedingungen nebst Arbeits- und ieferungsverzeichnis, sowie die Zeichnungen sind auf dem„ 9 i ihm er. Baubureau am Riegelpfad einzusehen, erstere auch gegen Erlegung von je 50 Pfg. pro Exemplar Sch weine ei in Kür bee 1 10 1 binn durch das Sekretariat zu beziehen. Augebote, versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift versehen, 0 L 445 Wal F 0 1 auen sind bis zum 13. April, Vormittags 10 Uhr, an die Direktion der Oberhess. Eisenbahnen 1 9 45 Pf allthorstr. 57. n Lilien in einzureichen. Zuschlagsfrist 10 Tage. uicht ladenrein, pr. Pfd. 2 7 ö ae agel. Schreetücbeitst fig nnen, des ben dug za gige. ergehen Pa. e P. Ef. 10 G, 10 mut 0 f en sollen zusammen, oder in 5 Loose geteilt, auf dem Wege öffentlichen„ Speise- und Sa 1 An zu geeig e vergeben werden Der Hauptsache nach enthält: Loos 1: 126 qm Riemenfußböden uArtoffeln. Alle 5 S b 5 0 aus 855„pine auf Gebälk und Lagerhölzern, 214 qm Buchenparket in Asphalt, 34 qm Eichen ⸗ Setz kartoffeln i 5 0 es Gi parket in Asphalt, 18 qm Bohlenboden auf Lagerhölzern. Loos 2: 4 Hausthüren und 6 Glas- 5 9 nein Krossen us, ee leßen abschlüsse. Loos 3: 25 Zimmerthüren, 16 Rollladenkasten und Fußsockel für das Sockelgeschoß wahl zum billigsten Tagespreise. 5 0 00 Ade des Hauptgebäudes, Lods 4: 19 Zimmerthsren, 29 am Wandbertäfelung und Fußsockel für J. Hankel. Neu eröffnetl Neu eröffnet Ae in de das Hauptgeschoß des Hauptgebäudes. Loos 5 4 Außenthülren für das Nebengebäude und 40) Schlossgasse 6. Mal unrettha außerdem zusammen 9 innere Thüren für das Obergeschoß im Hauptgebäude und für das 7 IN 7— 3 5 U i Mace Nebengebäude, außerdem Fußsockel Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um diese 34 möblirte Zimmer iu vermieten. Wienert 9 1 ichn 7 e 1 05 95 den Erlaß Großh. Ministeriums vom 16. Juni 1893 2— Wallthorstr. 23. 2 0 del erwiesen. Die Angebotsunterlagen nnen in dem Amtslokal der Baubehörde für die Univer⸗ Ali 1 fan g meer age 15 d J 1 r werden, woselbst auch, 9 Gut möblirtes 111 ee ormular abgegeben wird. ie Angebote sind bis ontag, den 27. April, Vormittags 1 10 11 Uhr, einzureichen, zu welchem Termin deren Eröffnung erfolgt. Zuschlagsfrist: 3 Wochen. + U IAI III E UL L 100 Turne W 57055 8 8 8 mit Kabinet für sofort oder später zu 6 0 en 5 f 8 5 der Jubiläums- Stipendien- Stiftung. 11 Kirchenplatz 1 15 12 8 a 66) Marburgerstr. 22 II. empfiehlt als besonders preiswert: 1 hac 0 Rzx RGA 8 3 N Ein möblir i f i 5 5 e Wi zu Ehren der 25 jährigen Regierung des höchstseligen Großherzogs dernen lirtes Zimmer mit Kabinet 3 la. Süßrahmbutter à Pfd. Mk. 1,10 e 19 5 Ludwigs Ill. Grünbergerstraße, Bleiche.(anerkannt feinste Qualität),. als 50 Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kepitalzinsen drei junge Leute, und Ein Wagen, Pflug und Egge 0 Schweizerkäse à Pfd. Mk. 0,80 N Gehirns 4 zwar aus jeder der drei Provinzen Einer, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer zu verkaufen. 444 Edamerkäse A 0,80 kühne L. Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1896 drei Eichgärten 1 5 5 1 Der T 10 Stipendien zu vergeben. Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können 2 Limburgerkäse a 0,32 bee Turn jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berlücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Mehrere jüngere 15— 5 5 1 ür die e e ae 5 71 0 jung 3„ Junge Schnittbohnen, lach dersell 5 Hiernach berechtigte und qualifieierte junge änner, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung f eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder besuchen wollen und sich um das Stipendium zu 11 uu trer 2 Pfd.„ 0,36 el noch 8 werben beabsichtigen, sind eingeladen, ihre Gesuche, mit den nötigen Zeugnissen belegt, durch St 1 erden. A ihre betr. Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten für Artikel, welche in jed. 3 angensparge 7 a* 1 0,— der Provinz Starkenburg au die Bürgermeisterei Darmstadt, aus Oberhessen an die Bürger— 117 2 4 3 Eder Fa⸗ Gothaer Cervelatwu t meisterei Gießen, aus Nheinbessen an die Bürgermeisterei Mainz bis längstens zum milie leicht verkäuflich, gegen hohe 1 f e 1 2³ 9 10 d. J. gelangen zu lassen. Provision sofort gesueht. Cau⸗ A Pfd.„ 1,40 0 armstadt, Gi Mainz, April 1896. J; 8 f a ießen, Mainz, den 4 1 1896 tion nicht erforderlich Näheres 0 Braunschw. Cervelat⸗ Das Curatorium: 5 ˖ A N Morneweg Gnauth Dr. Gaßner 1010 i wurst a Pfd. 1 Ii lung 9„ 7 U we 4 9 Sen Oberbürgermeister Oberbürgermeister 2 2 0 Sächs. Rotwurst a 1 1 0,80 79 0 0 von Darmstadt. von Gießen von Mainz. K das j = N— H and elss. ul K„„ Leberwursts„„ 0 ii ate eee We e Sal . Neustadt am Aisch. Schinken a,„ 16 dan sel Gründliche, praltische Ausbildung für Ge⸗ n 5 5 a e pie 4 mm le en schästsleben und das einjähr.⸗sreiw. Examen. Alles im Ausschnitt zu gleichen 90 e e 9* Aich ee Erno und Preisen. 300 90 80 Nachhilfe; gewissenhafte Erziehung, mäßiger 2 7 etzt la N E Lager 1 12 115 5 0 51 bei lhre Eier 36.0 Eier n ggg f icherer Erfolg. 8 fertiger Herren- und Knaben- Kleider. dein an 1 Ker. d 11 5 eie e 8— Aumeldungen nimmt entgegen der Direktor Garantirt frischese Waare, à Stück 6„ un dürfe Tuch, Bukskin und 9. Kraus* e Manufakturwaaren. Cl 2 Ar De ehen di — end. x. Arnold e 4 Spenglermeister, 5 wie der 2 Wolk a ich a 10 hn d 5 a 1 i f o engasse 13 Empfehle mich hiermit in allen in mein 5% ahl mal S Kleiner Laden ein Unger i empfiehlt sich bei allen vorkommenden sucers nen weed 0 N in guter Geschäftslage mit oder ohne Wohnung 275 Treibviehhund r Spenglerarbeit en, 2 Herren⸗Sohlen und Fleck 2,70 Ml., 0 we r 1. Juli zu vermieten. 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