10 0g tunst dez sierprisd tes die 10 bun hach. T erkli⸗ Ppanien 1 buen dee — dem heilten 1 Hahner⸗ N 0 00, Ke een 30 Nfg, 130100, anse. per Pf 1 wee i sesah. 70, Lartoffln her 6800 M, . Schmit, 31 ster Heinrich in der sneuen Heimat ber⸗ Verantw. Re mann, beide in n Grund) -Unren von Remontolr- e Herren- rand won 16 demontolr- ark an, Stahl- an, Niekel- Mark an, von 3 Mark an, werk N er Uhr leiste 1 as beste und führt. 491 sellen, Schuhmacher, den. tal ab I. Haus). rthier, 0 18 pterei. st. 2 aglel Cie.) * 2 B. burg auf daha enhelmer; D = 2 2 — . 18 Pr. 107 Gießen, Donnerstag, den 7. Mai 1896. Ausgabe Gießen. ssche Landeszeitung Redaktion: 605 Kreuzplatz Nr. 4. 1 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. S 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 7 Der Gesetz⸗Entwurf, die Bildung und Zuständigkeit des obersten Verwaltungsgerichts betreffend hat folgeeden Wortlaut: Artikel 1. Zu Mitgliedern des obersten Verwaltungs⸗ gerichts(Verwaltungsgerichtshof) können außer den in Artikel 1 des Gesetzes vom 16. April 1879, betreffend die Bildung und Zuständigkeit des obersten Verwaltungsgerichts, bezeichneten Per⸗ sonen ernannt werden: 5 1. Mitglieder der Landgerichte oder solche Personen, welche Mitglieder des Oberlandes⸗ gerichts oder eines Landgerichts gewesen ind, 2. bent, welche ein höheres Ver⸗ waltungsamt bekleiden, oder solche Personen, welche ein derartiges Amt bekleidet haben, auch wenn jenes Amt juristische Bildung nicht voraussetzt. Artikel 2. Die Berufung der in Artikel 1 benannten Personen kann auch im Hauptamt erfolgen. Im übrigen finden auf deren Ernennung und Er⸗ tellung die Vorschriften des Artikel 1 des Ge⸗ setzes bom 16. April 1879 Anwendung. Artikel 3. In Streitigkeiten zwischen den Gerichten und den Verwaltungsbehörden oder Verwaltungs⸗ gerichten in Betreff der Zulässigkeit des Rechts⸗ wegs, ferner in Disziplinarangelegenheiten, in welchen das oberste Verwaltungsgericht(Ver⸗ waltungsgerichtshof) gemäß dem Gesetze vom 21. April 1880, die Disziplinarverhältnisse der nicht richterlichen Beamten betreffend, als Dis⸗ iplinarhof zu entscheiden hat, endlich bei Re⸗ 95 gegen Entscheidungen der Provinzialaus⸗ be e im Falle des Artikels 111 des Gesetzes, le innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und Provinzen betreffend, sind ausschließ⸗ lich die in Artikel 1 des Gesetzes vom 16. April 1879 genannten Mitglieder des Verwaltungs⸗ gerichtshofs zur Entscheidung berufen. Urkundlich ꝛc. Lokales und Provinzielles. Gießen, 6. Mai. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen erläßt folgende für unsere Landwirte nicht unwichtige Bekanntmachung betr. Versicherung gegen Hagelschaden: Indem wir bei dem Heranwachsen der Feldfrüchte die Land⸗ wirte unseres Kreises zur Versicherung gegen Hagelschäden auffordern und darauf hinweisen, daß das Klollektieren wegen Hagelschäden nicht einer Anzahl von Hagelversicherungsgesellschaften besonders im Interesse der mittleren und kleineren Besitzer eingeführte Kollektiv und Gemeindever⸗ sicherung aufmerksam. Die getroffene Einrich⸗ tung besteht darin, daß die Landwirte einer Ge— meinde einen gemeinsamen Versicherungsantrag unterschreiben und daß für dieselben sodann seitens der Gesellschaft eine gemeinsame Police ausgestellt wird. Einzelne Gesellschaften erlassen in diesem Falle die Police⸗Kosten ganz, jedenfalls tritt aber auch eine Ersparnis an Tapations⸗ kosten ein. Gießen, 6. Mai. Es wird uns mitge— teilt, daß gestern 2 Frauen in Gonsenheim bei Mainz in Haft genommen sind, welche in dem Verdacht stehen, den gestern von uns gemeldeten Kindesmord begangen zu haben. Die vom Kreisarzt Dr. Haberkorn vorgenommene Ope— ration der Leiche soll ergeben haben, daß der kleine Körper schon länger in der Senkgrube gelegen haben müsse und daß die schnittartige Verletzung am Halse nicht etwa von einem Messer, sondern höchst wahrscheinlich von dem eisernen Hacken herrühre, mit dem die Arbeiter den In⸗ halt der Senkgrube vor der Entleerung um⸗ rührten. Gießen, 6. Mai. Peter Die ita 19 die Strafkammer wegen Brand⸗ fell Dietz bestreitet, das ihm zur Last gelegte Verbrechen mit aller Entschiedenheit. Durch die Zeugenvernehmung wird festgestellt, daß derselbe als kleiner Knabe schon versucht hat, am hellen Tage eine Scheuer anzuzünden. Ferner ist Dietz vor Jahren schon bei einem Nachbar zum offenstehenden Fenster eingestiegen, um ein Zwanzigmarkstück zu stehlen. Das Gold⸗ stück hat er damals vergraben. Ein weiterer Gelddiebstahl wird im ebenfalls zur Last gelegt. — In Altenhain hat er im März vergangenen Jahres zwei Mal unter verdächtigen Um⸗ ständen gebrannt, ohne den Berdacht der Thäter— schaft auf den Angeklagten lenken zu können. Im September 1895 wurden gegen Abend in der Scheuer des Heinrich Hoffmann mehrere Bund Stroh angezündet, jedoch konnte das Feuer noch rechtzeitig gelöscht werden. Der Verdacht, diesen Brand angelegt zu haben, fiel auf den Ange⸗ klagten, der 110 vor Ausbruch des Feuers an der Scheuer vorbeigegangen war. Bei der so⸗ fortigen Durchsuchung der Taschen des Buben fand man ein Streichholz. Er bestritt bei dem Bürgermeister, an der Scheuer vorbeigegangen zu sein, trotzdem ihm diese Thatsache durch den Ortsdiener bewiesen werden konnte. Der Ge— richtshof verurteilte den Angeklagten wegen ver⸗ suchter Brandstiftung aus§ 306 und wegen Brandstiftung aus§ 308 zu 4 Monat und 14 Gegen den 13jährigen von Altenhain bei Laubach ver⸗ statthaft ist, machen wir speziell auf die seitens Tagen Gefängnis. Dem Antrage des Staats⸗ anwalts gemäß wurden mildernde Umstände für vorliegend erachtet. Gießen, 6. Mai. Die Kunst zu essen ist keine Kunst, zu der man geboren sein muß, wie zum Dichten oder Malen; man kann sie er⸗ lernen, wie der Wilde die Zivilisation— obwohl ein kundiger Thebaner irgendwo einmal behauptet hat:„Die Tiere fressen, der Mensch ißt, aber nur der Mann von Geist versteht geschmackvoll zu essen.“ Das hört sich recht nett und über⸗ zeugend an; doch kennen wir geistreiche Männer, die im Umgang mit Messer und Gabel hilflosen Säuglingen gleichen, und schlichte Männer aus dem Volk, die kaum ihren Namen richtig zu schreiben wissen, aber beim Tafeln so viel na⸗ türlichen Takt entwickeln, daß mancher gewandte Höfling sie um ihre Eßlust beneiden könnte. Man glaubt kaum, wie häufig oft gerade Leute von Bildung beim Essen gegen die einfachsten Regeln des Anstands und der guten Sitte ver⸗ stoßen, besonders, wenn sie als selbstherrliche Junggesellen gewohnt sind, im Gasthaus zu speisen, wo vorbildliche Eßkünstler in der Regel sehr rar sind. Da geschieht es denn wohl, daß elegante Herren, bevor sie zum Löffel greifen, erst umständlich Toilette machen und zum Ent⸗ setzen feinfühliger Tischgäste mit Kamm und Bürste ihren wallenden Haarwuchs bearbeiten; mit denselben Fingern, die eben den pomadisterten Schnurrbart von lästigen Suppentropfen gereinigt haben, fassen sie ins Salzfaß; sie schwatzen hör⸗ bar, wenn ein Gericht ihnen ausnehmend mundet; sie reißen beim Zähnestochern den Rachen weit auf, ohne Rücksicht auf die widrigen Gefühle, die der Anblick hohler Backenzähne bei ästhetisch veranlagten Naturen hervorrufen muß, ja sie stecken wohl gar in souveräner Zerstreutheit den Zahnstocher in die Büchse zurück, die, bis zum Rande mit gleich nützlichen Instrumenten gefüllt, auf der Tafel prangt.... Wer zählt und nennt die Unarten alle, die von mangelhaften Eßkünstlern tagtäglich im Gasthaus begangen werden? Das Thema ist unerschöpflich und wir müßten, statt eiuer kurzen Plauderei, ein dick⸗ leibiges Buch schreiben, wenn wir nach jeder Richtung hin ihm gerecht werden wollten. Wir hüten uns aber klüglicherweise, denn ein solches Werk würde uns sicher viel Feindschaft zuziehen, mehr vielleicht, als der schneidigste Leitartikel oder die schärfste Theaterkritik. Es genügt uns durchaus, wohlwollende Leserinnen und Leser zum Nachdenken anzuregen und bei Vätern und Müttern die heilsame Erkenntnis zu fördern, daß das Essen eine Kunst ist, die gelernt werden kann und die um so schneller sich herrlich entfalten wird, je früher man die heranwachsende Jugend mit ihren Finessen vertraut macht.„Sage mir, wie Du ißt, und ich sage Dir, wer Du bist“— dieser Spruch sollte als Mene tekel in großen Lettern an der Sonnenwand jedes häuslichen Eßzimmers leuchten, den„Kanibalen“ zur War⸗ nung, die sich nicht überwinden können, den Fisch mit der Gabel zu verspeiseu und beim Gemüse, wenn es zum Munde geführt wird, auf die Hilfe des Messers zu verzichten. Wilde erlernen oft leichter die Zivilisation, als gebildete Europäer die schwierige Kunst zu essen, die von der Wiege bis zum Grabe unaufhörlich durch strenge Selbst⸗ zucht geübt und vor schnöden Rückfällen ins Un⸗ schickliche bewahrt werden muß. * Gießen, 5. Mai. Die Sterblichkeit im Groß⸗ herzogtum Hessen im Monat Märrz 1896 betrug in den 15 größten Gememeinden: Prozent pro Jahr Gemeinde Einwohner. Sterbefälleen. 1000 Lebenden. Mainz 77,500 112 17,34 Darmstadt 64,600 125 23,23 Offenbach 40,000 52 15,60 Worms 29,000 49 20,38 Gießen 23,000 55 28,45 Bingen 8,052 9 13,09 Kastel 7,750 13 20,13 Lampertheim 7,300 13 21,37 Bensheim 6,700 16 28,66 Viernheim 6,650 11 19,85 Alzey 6,550 13 23,82 Neu⸗Isenburg 6,400 7 1313 Friedberg 6,050 13 25,79 Pfungstadt 5,900 41 22,37 Heppenheim 5,000 8 19,20 (inkl. Irrenanst.) Im Ganzen 507 Todesfälle und 20,23 Proz. durch⸗ schnittlich pro Jahr und 1000 Lebenden. * Butzbach, 5. Mai. Bei schönem Wetter und unter lebhafter Beteiligung fand gestern auf dem Festplatz am Bahnthor ein Radfahrer⸗ fest statt. Die Stadt hatte zu Ehren des Festes reichen Flaggenschmuck angelegt. Am Vorabend des Festes wurde eine Fackelzug unter Musik⸗ begleitung durch die Stadt nach dem Festplatz veranstaltet. Konzert, das in schönster Weise verlief, ebenso auch das am Festtage abgehaltene Frühkonzert. Vom Weisler Thore aus bewegte sich gegen 4 Uhr nachmittags unter den Klängen der Musik der Festzug nach dem Festplatze, dessen Teilnehmer, darunter auch Damen, ihre„Stahl⸗ rosse“ zum Teil mit Blumen geschmückt hatten. Fast durchgängig gut, häufig sogar ausgezeichnet, waren die bei dem Konkurrenz-, Kunst⸗ und Reigenfahren(für Hoch- und Niederräder) auf dem großen Podium in der Festhalle zu Tage getretenen Leistungen. Am Abend fand die Preisverteilung statt. * Bad Nauheim, 5. Mai. Ein am Sonn⸗ tag in Ober-Mörlen gefeiertes fröhliches Hochzeitsfest sollte einen tieftragischen Abschluß finden. Nach einem ortsüblichen Brauche sollten während des Nachtessens der Onkel Ebenso. Von Edgar Reinhold. (Fortsetzung.) Otto's ruchlose Kußverweigerung ließ das Ver⸗ hältniß zwischen Onkel und Nichte in ein neues Stadium treten: die Nichtachtung wurde gegenseitig. Else's weibliches Bewußtsein war bereits genügend entwickelt, daß sie das Kränkende in Otto's Be⸗ nehmen herausfand, und Onkel und Nichte gingen stumm aneinander vorüber. Da wollte es der Zufall— Otto war bereits Student und Else ein angehender Backfisch von dreizehn Jahren— daß der Onkel einmal auf der Straße seine Nichte von einem Rudel anbetender Sekundaner befreite. Diese rettende That bewirkte wieder einen Umschwung. Otto wurde für Else das Ideal eines Retters. Sie stickte ihm ein Cervis, nähte die Landesvater in sämtlichen Mützen kunstgerecht aus und zählte mit Vorliebe die Schmisse in Otto's Gesicht. Das letztere war Otto nicht angenehm, ebensowenig wie der„Onkel Ebenso“, den er nun wieder öfter zu hören bekam, aber er duldete schweigend, in Aubetracht der sonst zu Tage tretenden Verehrung und mit Rücksicht auf die Familie und den häuslichen Frieden. Lange dauerte übrigens diese Periode nicht, Else kam in eine aus⸗ wärtige Pension und Otto trieb sich eine Weile auf auswärtigen Universitäten und sonstwo herum. Nun hatte sein Beruf Otto wieder in die Heimatsstadt zurückgeführt, als einen äußerst ge⸗ setzten, vernünftigen Mann, wie er selbst mit Genug⸗ thuung feststellte. Hier hatte er Else wiedergefunden. „Ein lieblich holdes Geschöpf“, hatte er sich im ersten Augenblick gesagt. „Das alte naseweise Ding von früher“, dachte er im zweiten, als Else ihn lachend als„Onkel — Ebenso“ begrüßte. Bei diesem zweiten Urteil blieb er stehen. Else hatte allerhand au dem Onkel auszusetzen, und nicht genug, daß sie ihre Kritik ganz ungeniert übte, gab sie auch nicht eher Ruhe, als bis sie ihren Willen durchgesetzt hatte. „Onkel Ebenso, Deine Sachen strömen einen eutsetzlichen Tabaksduft, das vermeidest Du am besten, wenn—“ Und nun folgte eine kleine Vorlesung, und das Ende vom Liede war, daß Otto sich bequemen mußte, nach dem Rezept seiner klugen Nichte den Tabaksgeruch aus seinen sämtlichen Sachen aus— zutreiben und allmählich sich gewöhnte, jeden Rock, den er anzog, auf seine Geruchlosigkeit hin sorg— fältig zu prüfen.— „Onkel Ebenso, auf dem Kasinoball tanzest Du mit mir Walzer.“ „Aber Else, Du weißt doch—“ „Daß Du nicht kannst. Eben darum üben wir jetzt.“ „Aber Else—“ Aber Else ließ nicht locker, und der Onkel be— kam bei seiner Nichte Tanzlektion, bis er walzen konnte. Er tanzte freilich wie ein Bär, aber er blieb doch im Takt.— So ging das immer weiter mit„Onkel Ebenso—“ und„Aber Else—“ und so energisch sich Otto auch mitunter sträubte, er unterlag doch stets, ein geplagtes Opfer der Launen seiner Nichte. „Weiß der Teufel“, knurrte er oft,„weshalb sie mich nicht in Frieden lassen kann. Wenn ich ihr nicht gefalle, soll sie mich doch nicht ansehen. Aber sie sieht mich solange an, bis sie irgend etwas entdeckt hat, was ihr nicht in den Kram paßt und dann geht die Scheererei los.“ Jüngst hatte Otto bei irgend einer Gelegenheit sich mißliebig und verächtlich über die Mode des Vielliebchenessens ausgesprochen. Die unmittelbore Folge davon war, daß Else ihn zwang, mit ihr ein Vielliebchen zu essen. Die gesellschaftlichen Regeln erleichterten dem jungen Mädchen dieses Unter— nehmen bedeutend, denn vermöge dieser Regeln durfte Otto nicht ausschlagen. Er verlor natürlich. Sofort sann er darüber nach, durch was für ein Geschenk er Else den größten Possen spielen könnte, ob durch Mommsens Römische Geschichte, die die Nichte noch von der Pensionszeit her haßte, oder durch eine Marzipantorte, ein Gebäck, an welchem sie sich letzte Weihnachten gründlich den Magen ver— dorben hatte. Aber Else kam ihm zuvor; sie be⸗ hauptete, die Gewinner im Vielliebchen hätten das Wunschrecht, und sie würde dem lieben Onkel Ebenso ihren diesbezüglichen Wunschzettel demnächst über— reichen. Dieser Wunschzettel war das zierlich be— kritzelte Kärten, das Otto uervös in seiner Rock— tasche zerknitterte, das ihn so in Harnisch gebracht hatte, daß er ganz seine gute Erziehung vergaß und qualmte wie ein Wachstubenkorporal, das er kurz aber entschieden mit:„So'n Blödsinn!“ be- und verurteilte. Else wünschte sich einen Laubfrosch. Nun wird zwar niemand diesen Wunsch für einen unbescheidenen halten, aber Otto, mißtrauisch gegen alles, was von Else kam, witterte dahinter irgend eine kleine Bosheit, vielleicht eine ihm vor— läufig noch unklare Anspielung auf Gott weiß was. Auch war ihm völlig schleierhaft, wo er so ein Tier kaufen sollte. Doch das wußte vielleicht Frau Krüger, seine Wirtin. Er öffnete seine Stubenthür und rief hinaus: „Frau Krüger, bitte kommen Sie einmal her.“ Frau Krüger, die behäbige Wirtin, präsentierte sich in ihrer weißen Haube und blauen Küchen— schürze. „Sagen Sie, beste Frau Krüger, wo kauft man einen Laubfrosch?“ Die Frage mußte der Frau unerwartet kommen, denn sie stand einen Moment sprachlos und riß Augen und Mund weit auf. Dann blickte sie ihren Mietsherrn besorgt an: „Jesus Maria—“ Otto ließ die Frau nicht ausreden, sondern klappte die Thür zu und ließ sie draußen. Er sah es ihr an, sie hielt ihn für verrückt, und er wollte sich nicht auf Diskussionen einlassen. Seine Laune wurde durch das Intermezzo nicht verbessert, und brummend machte er sich zum Ausgehen fertig. Irgendwo mußte er doch so einen nichtsnutzigen Lurch auftreiben. Zunächst lenkte Otto seine Schritte nach einer Tierhandlung. Daselbst gab es Papageien, Affen, junge Bären und Löwen, aber Laubfrösche bedauerte der Besitzer lächelnd nicht zu haben. Er konnte auch durchaus nicht angeben, in welchem Laden der Herr etwa das Gewünschte erhalten könnte. Miß⸗ mutig ging Otto fort, um sich weiter umzuthun. Es war nicht gerade angenehm, auf den Straßen zu promenieren, denn es war Juli und eine wahre Backofenhitze. Planlos irrte der junge Mann um⸗ her, blieb ab und zu vor einem Schaufenster stehen und starrte gedankenlos hinein; da sah er mit einem Male vor sich, was er suchte; einen Laubfrosch im Glase mit einer Leiter. Aber ach, ein genauerer Hinblick belehrte Otto, daß er vor einem Seifen— und Lichteladen stand, und daß der Laubfrosch im Schaufenster kein Natur- sondern ein Kunstprodnkt war, aus feinem Wachs kunstvoll geformt. (Schluß folgt.) „Was ist's denn, Herr Doktor?“ Hierauf folgte auf dem Festplatze 5 5 * 2 Braut unbemerkt die Schuhe geraubt werden. Auch ihr Bruder, der Fruchthändler Joh. Alfons Burk suchte unbemerkt unter dem Tische an seine Schwester heranzukommen. Er wurde vermißt und fand man beim Nachsehen seinen entseelten Körper unter dem Tische, an welchem die Braut sich niedergelassen hatte. Ein Herzschlag hatte dem Leben des erst 32jährigen Mannes ein so plötzliches Ziel gesetzt; die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Die Braut ist infolge des Schreckens so gefährlich erkrankt, daß man ein zweites Opfer befürchtet. Der Jammer der Angehörigen sowie der greisen Eltern der Verblichenen ist unbeschreiblich. * Aus der Wetterau, 4. Mai. Die Ar⸗ beiten der Eisenbahnstrecke Friedberg Hungen sind infolge des günstigen Umstandes, daß bei der Milde des letzten Winters das be⸗ gonnene Werk unausgesetzt fortgeführt werden konte, nun soweit vorgeschritten, daß der Unter⸗ bau großenteils vollendet ist. Wegen des kou⸗ pierten Geländes mußten an manchen Stellen tiefe Einschnitte gemacht, an andern wieder hohe ! Dämme errichtet werden, was eine nicht unbe⸗ . Hungen mußten Felsen gesprengt werden. trächtliche Erdmassen⸗Bewegung erforderte 1 1 Au die notwendig gewordenen Wegebrücken, Durch⸗ fahrten u. dgl. sind den übrigen Arbeiten ent⸗ sprechend im Bau begriffen. Ebenso erheben sich bei Friedberg bereits die mächtigen Steinpfeiler, die dazu bestimmt sind, die Bogen des zu er⸗ 1 „ 15 5 720 ö 0 1 57 f 1 „ 1 ö „ 4 1 ö 7 1 Städt. Schlachthaus bauenden neuen Viadukts zu kragen.— Die Ober⸗ und Hochbauten werden nun ebenfalls bald in Angriff genommen werden, und so dürfte Aussicht vorhanden sein, daß auch dieser Teil der gesegneten Wetterau bis nächstes Jahr um diese Zeit von einer Eisenbahn durchkreuzt wird. * Mainz, 4. Mai. Heute Nachmittag 4 Uhr stürzte der Zimmermann Zotzenbach aus Frei⸗ mersheim in dem benachbarten Weisenau von einem Neubau herab und erlitt so schwere Verletzungen, daß er auf dem Transport nach dem hiesigen Hospital starb.— Wie Kanni⸗ balen benahmen sich gestern Mittag Mombacher Buben, denen ein hiesiger Junge beim Maikäfer⸗ suchen in die Hände gefallen war. Sie banden den Kleinen im Mombacher Walde an einen Baum, entkleideten ihn und verabfolgten ihm Hunderte von Stockstreichen, sodaß der ganze Körper Spuren der schändlichen Mißhandlung zeigt. Blütenfülle, was nicht alle Jahre der Fall, ist eiue so große, daß man an ihm gegen 4000 Blumen zählt, während die in einer Rundung von fast 5 Metern Durch⸗ messer sich ausbreitende Zweige eine kaum geringere Zahl n Knospen tragen. .— fahre Kinder. Ein schreckliches Un⸗ glück passirte am Donnerstag am Güterbahnhof Lüzel⸗ Koblenz. Ein schwerer Möbelwagen fuhr auf die zum Ausladen für Möbelwagen bestimmte Rampe am Güter⸗ bahnhof in ziemlich scharfem Tempo. Zwei Kinder— ein Knabe von 12 und ein Mädchen unter 5 Jahren— liefen dem Wagen nach und versuchten in das unter dem Kasten zwischen den Rädern hängende sogenante„Schiff⸗ chen“ zu klettern, verloren aber das Gleichgewicht und stürzten beide unter den Wagen, vor die Hinterräder. Dem Knaben ging das eine Rad über den Kopf, sodaß das Gehirn heraustrat und der augenblickliche Tod ein⸗ trat. Dem Mädchen ging ein Rad über die Brust, diese völlig zermalmend. Das Kind lebte noch fünf Minuten. Die beiden durch den Verlust der Kleinen schwer heim— gesuchten Familien sind fassungslos und die Mutter des einen Kindes mußte mit Gewalt verhindert werden, daß sie sich ein Leid anthat. Den Kutscher trifft keine Schuld. — Eine teuere Zahnoperation. Eine Frau ging vor einiger Zeit zu einem hiesigen Zahntlchniker, um sich einige Zähne plombieren zu lassen. Dieser nahm auch einen Backenzahn in Behandlung und führte eine Kautschukmasse ein, die der Frau derartige Schmerzen be⸗ reitete, daß sie die Füllung noch an demselben Tage ent⸗ fernen lassen mußte. Die Sache hatte aber weitere schlimmere Folgen, es entstand eine Wurzel- und Knochen⸗ hautentzündung, die eine Operation unvermeidlich machte. Die Frau lag einen Monat lang zu Bett. Ihr Mann klagte nun gegen jenen Zahntechniker, auf Entschädigung von 400 Mk. Die Klage gründete sich darauf, daß der Beklagte die Operation, welche die Ursache der Erkrankung gewesen sei, ohne Einwilligung der Patientin unter⸗ nommen habe, und dabei auch nicht nach den Regeln der zahnärztlichen Praxis verfahren sei. Diese letztere Be⸗ hauptung wurde durch ein von einem Sachverständigen eingeholtes Gutachten im Wesentlichen bestätigt. Die zweite Zivilkammer erließ heute ein Teilurteil, verurteilte den Zahntechniker zur Zahlung von 294 Mk. an den Kläger und erklärte das Urteil für vorläufig vollstreckbar. — Ein Luftgesetz. Für ein deutsches Luftgesetz trat am Montag in der Berliner Gesellschaft für öffent⸗ liche Gesundheitspflege Dr. Jurisch, Dozent an der Tech⸗ nischen Hochschule ein. Dr. Jurisch führte für seine Forderung an, daß die Luft die meisten Todesursachen gebe, etwa 67 Prozent, viel mehr als das Wasser, das als Typhus⸗ und Nervenfiebererreger, nur etwa 27— 34 Prozent herbeigeführt. Infolgedessen sei ein Luftgesetz noch viel nötiger, wie ein Wassergesetz. Zur Zeit be⸗ stehen in Deutschland nur wenige örtliche Bestimmungen zur Vermeidung der Verunreinigungen der Luft. Es existiere kein Schornstein, der eine Vorrichtung hat, um Vermischtes. — Eine Riesen⸗Camelie. Aus Dresden wird geschrieben: Im königlichen Schloßgarten zu Pillnitz befindet sich die älteste Camelie des Continents. Betreffs seiner erstaunlichen Größe dürfte dieser etwa 7 Meter hohe Baum sogar in ganz Europa einzig dastehen. Gegen⸗ wärtig zeigt er sich im vollsten Blütenschmucke, und seine die entweichenden Gase zu messen und die ganze Kontrolle über die gasförmigen Verluste werden nur aus dem Ver⸗ brauch des Brennmaterials gewonnen. Man habe zwar dafür gesorgt, daß in die Fabrikräume nicht allzu schlech te Luft eindringe, hindere aber nicht, daß sich schweflige Säure und dergl. nach dem Austreten ans dem Schorn— stein in der Umgebung der Fabriken niederschlage. Der Redner verwies zugleich auf England, wo man in dieser Beziehung bedeutend weiter sei. — Das Ei des Kolumbus. In einer Ge⸗ meinde des schweizerischen Kantons Thurgau ifl beschlossen worden, die Lehrer dürften von den Schülern und deren Eltern keine Geschenke mehr annehmen, dabei wurde aber vergessen, als Ersatz die Besoldungen entsprechend zu er⸗ höhen. Ein erfinderischer Lehrer half sich nun in der fatalen Angelegenheit dadurch, daß er seinen Schülern sagte:„So Buebe, morn will i-u-ech das Ei des Kolumbus erkläre, jede bringt es Ei i d'Schul, und dä, wo keine Eier däheima het, cha Speck bringe!“ — Ein lothringisches Dorfsch ild. Eine ganz merkwürdige Abschiedsfeier fand in der Schule eines lothringischen Dorfes statt, dessen Buben den Ruf ganz besouderer Boshaftigkeit gegen den jeweiligen Schul⸗ monarchen genießen. Der Jubilgr, welcher dieser Tage dort das Szeprer niederlegte, hat die Bürde seiner Würde lange unter Seufzern getragen und diesem Gefühl verlieh er in der letzten Stunde, die er erteilte, entsprechenden Ausdruck, indem er die gespannt laulchende Jugend fol⸗ gendermaßen auredete:„Ihr Lausbuwen! Die Stund' die i schun so lang ersehnt hab, isch endli kumme, wo ich Eich Viehvolk los werd. Ihr brüchen Eich nit mit mir z'freie— Ihr kriegen wedder en Andere! Ich krieg e schöne Penzion, wo ich dervun lewe kann. Awer saujen's(sagts) Eiren Alten: sie brauchen sich nicht zu verzürne, es get net üs ihrem Sack; ich kriegs von der Staatsregierung—“ Bis dahin hatte die Spannung der bösen Buben angehalten; jetzt aber konnte der eine der Krakehlknaben seine angeborne Nichtsnutzigkeit nicht länger bezähmen und er unterbrach den Strom der Rede seines Erziehers durch den Zwischennruf:„Kannscht's froh sin; wenn mer Dir's müeste genn,(geben), no kannst no lang warte, bis's dekämst!“ Angesichts eines so kampf⸗ fertigen Gegners unterblieb der Rest der Abschiedsrede. Die Alten aber waren hochentzückt, als ihnen die neueste aus dem Kreise ihrer huffuunggvollen Sprößlinge hinter⸗ bracht wurde.„Mer ment, rein, d'r Gaischt(Geist) hett's den Buä ingenn(eingegeben), meinte der Eine stolz: „von uns Alte hätt's keener so gut fertig gebrung(ge⸗ bracht)!“ Inzwischen versucht's„der Andere“, die unge- zogenen Stricke zur Tugend zu leiten. Privattelegramme der„Hessischen Landesztg.“ Berlin, 6. Mai. 2 45 Nm. Die Geschäftsordnungskommis—⸗ sion des Reichstags erklärte das Mandat des Abgeordneten Nöhler“--Langsdorf durch die Uebernahme der Postagentur für erloschen. Demnach hat im Wahl⸗ kreise Gießen-Grünberg-Nidda demnächst eine Neuwahl zum Reichstage stattzufinden. Neueste Telegramme. Hd. Paris, 6. Mai. Das„Journal“ ver⸗ sichert, daß der gestern unter dem Vorsitz des Präsidenten Faure abgehaltene oberste Kriegs⸗ rat wichtige Beschlüsse über Commando⸗ und Organisationsfragen gefaßt hat. a Hd. Paris, 6. Mai. Der Rappel ver⸗ sichert, daß aus Furcht vor Unruhen am Son n⸗ tag Abend in Paris nach Verkündigung der Wahlresultate der Prokurator von Paris und 4 Richter die Nacht im Justizpalast zuge⸗ bracht haben. J Hd. London, 6. Mai. Wie verlautet, sind Daily Telegraph und Times deshalb in der Türkei verboten worden, weil sie trotz des Ver⸗ bots des Sultans über seine Nervenkrankheit berichtet haben, von welcher er seit dem Tode des Schah befallen ist. Hd. Rom, 6. Mai. Die aus Afrika einge⸗ gangenen Nachrichten werden als ungünstig ange⸗ sehen. Man glaubt, daß Baldissera genötigt sein werde, Ras Mangascha eine Schlacht zu liefern, um Adigrat räumen zu können. Hd. Brüssel, 6. Mai. In der letzten Nacht wurden drei weitere Verhaftungen in der Morb⸗ affaire Herry vorgenommen. Die Behörden sind überzeugt, daß sie jetzt alle Teilnehmer an diesem Morde festgenommen hat. Hd. Brüssel, 6. Mai. Die Polizei hielt in der Wohnung des verhafteten früheren Polizei⸗Lieutenants Courtois Haussuchung ab und entdeckte in einer Kleidertasche einen großen Teil der im Hause der ermordeten Baronin Herry gestohlenen Wertpapiere. Der⸗ selbe war infolgedessen geständig. Da Courteois Frau früher in Diensten der Gräfin von Flandern stand, so wird auch sie des Diebstahls der Kleinodien der Gräfin von Flandern beschuldigt. Sterbefälle. Am 4. Mai. Wilhelm Klein, 7 Jahre alt, Sohn von Grubensteiger Karl Klein zu Altenseelbach. Gestorben in der alten Klinik. Die Leiche wird nach der Heimath verbracht. Am 5. Mai. Elisabetha Kappes, geb. Zeh, 70 Jahre alt, Witwe von Wirth Kaspar Kappes dahier, Grünbergerstr. 35. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. ds. Mts., Nachm. halb 5 Uhr vom Sterbe— hause aus statt. l Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. —— 2——ͤ——— 0 2——— Die Rechnung der von Nabenau'schen 2 2 8—— Suftung für 1893. 2 liehe 8 Tage ung Hess. Fechtverein Maisenschutz. im Pfarrhaus an der Südanlage zur Einsicht offen. Gießen, am 6. Mai 1896. Der evang. Gesamt⸗Kirchenvorstand. Dr. Naumann. Sonnabend, den 9. Mai, Abends 8 im Restaurant Rühl, früher Lotla, Schanzenstrasse, Mitalieder⸗Vversammlung. Tagesordnung: Anträge und Delegirtenwahl zur Landesversammlung. Verschiedenes. 2 Ubr, Sommerfest und 614 Verdingung. Die zum Neubau eines Schulhauses in Vetzberg erforderlichen Arbeiten und Liefe- rungen, nämlich: veranschlagt zu Mk. 1. Erdarbeiten 164,.— * Meine Wohnung befindet sich Bleichstrasse 15. jetzt Reparatur-Werksstätte. 2 2. Maurerarbeiten, a) Arbeitslohn 1730,.— b) Maurermaterialien 1909,— 607 3. Steinhauerarbeiten 100, . Zimmerarbeiten 2117.— 5. Dachdeckerarbeiten 570,.— 6. Klempnerarbeiten 228,.— 7. Schreinerarbeiten 1330,.— 8. Schlosserarbeiten 600,.— 9. Glaserarbeiten 408,— 10. Anstreicher- und Tapeziererarbeiten 470,.— sollen öffentlich im Ganzen oder geteilt ver— geben werden. Termin: Mittwoch, den 13 Mai 1896, Vormittags 11 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten. Anschlag, Zeichnungen und Bedingungen liegen daselbst zur Einsicht auf. Wetzlar, den 4. Mai 1896. Der Kreisbaumeister: W. Witte. Freibank. Heute und morgen Ochsenfleiseh nicht ladenrein, pro Pfund 56 Pfg- Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfund 45 Pfg. ypothek.⸗Kapital. Die Beleihung von Grundstücken, Häusern, Hofraiten, Gütern, Mühlen, Fabriken für Gießen und Umgegend bis zu 70— 73% des ortsgerichtlichen Taxwertes zu 4%(von Seiten der Darleiher unkündbar) vermittelt unter den billigsten Bedingungen 529 H. C. Werter, Eichgärten Nr. 10. in deutschen und englischen Fabrikaten. — FSSpezialitäst: Kinderanzüge von der einfachsten bis zur elegantesten Ausfüh A. Spengler, Kohlenhandlung. 88882 2 BGBuckskin rung S 8— Wilm. Hamel, 3 Fahrrad- Handlung, 2 Gießen, Bleichstr. 7. Die auswärts wohnenden Handwerker und 88 Arbeiter mache auf eine reichhaltige Auswahl gebrauchter Fahrräder in allen Preislagen aufmerksam. I f Lager fertiger Herren- und Knaben- Kleider. Tuch, Bukskin und Mauufakturwaaren. Un gun ighegng 591 tamm, Gießen. 5⁴4⁵ unter Garantie. einen g erden gut und billig repariert Nähmaschinen Nac 5 8 5 Wiln. Graf, Giessen. Schlostgasse 17. Sp Knaben- und Zu erfr. in der Exped. d. Ztg. Gründliche ott- billig! Wer kauft 5 Brilleng roßen Posten Ichen-Kirohhuüte. Ceorg 610 Reparatur Taschenuhr 2 /, Reinigen einer Taschenuhr 1,50 A., Neue Feder in eine Taschen— uhr 1,50 K, Patentglas 0,10 K, Für jede reparierte Uhr ein Jahr reelle Garantie. Alhrmacher, Neue Bäue 5. einer Korb⸗ und 592 Neustadt Nr. 48 (Harms sches Haus). f Ferd. Parthier, Stuhlflechterei. D Reparaturen billigst. 2 n uuchligen Gesellen, am liebsten vom Lande. Philipp Kloß, Schuhmacher, 613 Gr.⸗Linden. Ein Schreinergeselle erhält dauernde Arbest. Heinrich Sack, Gießen, Gr. Mühlgasse 5.: 8 Prima las 0,50 l. e verzapft Koch, 579 2 οοο Aenpfelwein J. Arnold, zum Schipkapass, Bahnhofstrasse No. 2. beste Qualität, zu den billigsten 570 L. Süss, Marktstr. 9 und Wettergasse Turnschuhe, Preisen bei 2 Alle ins Gravenrsach einschlagenden Arbeiten, sowie Ausschneiden von Schab⸗ lonen und Monogramms verfertigt (68 H. Rüger, Graveur, Kreuzplatz 4. 41¹ Gee 1 ent wild. el n d bon! d digchlet faultel 2 4 il den S Aunlang den et berlan I ele hund eine 1 0 fl daß di pc hätt 9 5 a Mili Ju Neglerun Zadte übertrage de, Uehhof⸗, Aach des Aug 0 h due deln gchen woll agen wolle be ihnen übe Ahfizig fein, fen ind hitte kung unter umlung in d, Fe Poltgebe een Fil, 5 Aucnungen z. kündet und u glafen. Die Verteilt Ahe burg unh bisher in in feinen dt n Ehen g unt dee e ber Ges u dailknung An tn.