em Fur sem Jud h geöffnet Pf. hn el e unsengit Wehen b wir die bürger zn on der ndeszeitunh Gießen th Nr. 4. 00000 — le. iuders, 5d du u. 28. Die de den b. dz. M, erbehause aus du kurburg, Veraum E. Ottmann, bche ung ul rbvinz iuschrälch Beginn der 2. Abteilung des Vortrages hatten enden 1%% ö Gießen, Freitag, den 6. November 1896. Pofiztg. Nr. 3239 Telephon⸗Nr. 112. . Ausgabe gzeitung. Gießen. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 4 1 7 8 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn⸗ und Feiertagen. Preis der Anzeigen 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. 5 pedition: ren Nr. 4. 2 Lokales und Provinzielles. Gießen, 5. Nov.(Personalverände— rungen im Bezirk der Ober⸗Postdirek⸗ tion Darmstadt.) Versetzt sind der e. Postkassterer Mittelstädt von Gießen nach Berlin, der Postassistent Fasig von Berlin na ainz. Zu Postagenten angenommen sind der Schneldermeister Sahm III in Jüges⸗ heim und der Gemeinde⸗Einnehmer Frieß in Mommenheim. Aus dem Postdienste freiwillig ausgeschieden ist der Postagent Bopp im Mom⸗ menheim; gestorben ist der Postagent Grie ß⸗ mann in Urberach. Gießen, 5. Nov. Unsere Stadt steht heute unter dem Zeichen der Wahl. Die Agitatoren der verschiedenen Parteien haben gestern Abend noch im ganzen Wahlkreise eine fieberhafte Thätig⸗ leit entfaltet, kehrten teilweise erst heute Morgen von harter Abeit zurück. Der Himmel, der 2 der ganzen Agitationsperiode zu dem bunten Treiben der Parteien ein trübes Gesicht machte, hat sich am heutigen Wahltage aufge⸗ klärt und heiterer Sonnenschein lacht auf die Straßen herab, in denen sich ein lebhaftere Treiben als gewöhnlich bemerkbar macht. Hier und da 10 man kleine Gruppen beisammen stehen, die ich über die Wahl unterhalten, wie diese über⸗ haupt den Gesprächsstoff des Tages bildet. Die Wahllokale waren schon in den ersten Stunden stark frequentiert. Es hatte den Anschein, als rde bedeutend zahlreicher gewählt als bei der letzten Wahl. Auf das Ergebnis der Wahl kann man nun mit Recht gespaunnt sein, denn mau war noch niemals weniger in der Lage, auf den Ausgang der Wahl im hiesigen Wahlkreise ein Prognostikon zu stellen, als gerade während der gegenwärtigen Wahlperiode. Gießen, 5. November.(Stadttheater.) Auf das heute, Donnerstag, und morgen, Freitag, Mer stattfindende Gastspiel des Herrn Oskar a vom Kölner Stadttheater sei Merdurch nochmals hingewiesen. * Gießen, 5. November. Der angekündigte Vortrag des Geheimen Sekretärs a. D. des Aus⸗ üärtigen Amtes, Brü necke⸗Wiesbaden, über onstantinopel hatte gestern Abend ein überaus. Publikum in das Cafe Leib 8 5 er schon nach der ersten Viertelstunde begann sich der Saal zu leeren, denn der Vor⸗ tragende verstand es nicht seine Zuhörer zu fesseln, auch sein Organ war ganz dazu ange⸗ than, zu langweilen und einzuschläfern. Bei 12 die Zuhörer zu/ entfernt. Die Vor⸗ stände des Kaufmännischen und Ortsgewerbe⸗ Vereins trifft allerdings für den gestrigen Miß⸗ erfolg kein Vorwurf, denn Herr Brünecke war ihnen als interessanter Redner bestens empfohlen worden. Gießen, 5. November. Gestern passierten einige Hundert Schneegänse, von Norden kommend, unsere Stadt. Ein Zeichen, daß wir bald den Winter zu erwarten haben. J Gießen, 5. November. Am Samsta Nachmittag ½ 4 Uhr findet, wenn das Wetter es zuläßt, auf dem Trieb ein Fußball⸗ Matsch zwischen den 2 Maunschaften unseres Gymnasiums und des Real-Gymnastums statt. Grünberg, 4. November. In der hie⸗ sigen vom Ortsgewerbeverein eingerichteten Handwerkerschule wurde seither nur Zeich⸗ nenuntericht erteilt. Wie in der letzten General⸗ versammlung des Vereins beschlossen wurde, sollen nunmehr auch andere Fächer, wie bürger⸗ liches und geometrisches Rechnen, Aufsatz usw. in den Lehrplan der Schule aufgenommen werden. Infolgedessen dürfte sich die Zahl der Schüler bedeutend vermehren. Vom Vogelsberg, 4. November. Die Dreschmaschinengesellschaffen und Einzelbesttzer führen Klagen über die Unrentabilität der Dreschmaschinen. Fast in jeder Gemeinde befindet sich eine Dampf-Dreschmaschine, sehr häufig sogar zwei; in einem nicht großen Orte befanden sich jüngst sogar drei Dampf⸗Dresch⸗ maschinen in Thätigkeit. Daß bei solch starker Konkurrenz nicht mehr viel zu verdienen bleibt, ist einleuchtend. Dazu nehmen noch viele Land⸗ wirte die Dampf ⸗Dreschmaschine trotz ihres billigen Dreschlohnes nicht, sondern üben den Handdrusch aus. Die mäßigen Getreide⸗Er⸗ gebnisse der drei letzten Jahrgänge sprechen hierbei auch mit. Nidda, 4. November. Am Montag Nach⸗ mittag ereignete sich in der Nähe von Salz⸗ hausen beim Steinbrechen an dem Neubau der Bahn ein schwerer Unglücksfall, indem einem Arbeiter durch herabfallende schwere Steinmassen der Hüftknochen so schwer beschädigt wurde, daß der praktische Arzt, Herr Dr. Koch von hier, der die erste Hilfe geleistet hatte, den Verwundeten mit der Bahn nach der Klinik in Gießen verbringen mußte. * Darmstadt, 4. November. Bis vor nicht langer Zeit besaß Darmstadt gleichwie Frankfurt ein„Orpheum“. Die Produktionen der da— selbst auftretenden Künstler erfreuten sich des Besuchs der Bevölkerung aller Kreise. Nun geschah es, daß der Konzesstonsinhaber in Diffe⸗ renzen mit dem Eigentümer des Etablissements geriet; er suchte für ein neuerbautes Lokal um die Konzession nach, während der artistische Leiter des„Orpheums“ seinerseits für dieses die Er⸗ teilung der Konzesston beantragte. Der Kreis⸗ ausschuß erteilte sie dem Letztgenannten und versagte sie dem Ersteren. Der Provinzialaus⸗ schuß als Rekursinstanz hat beiden die Kon⸗ zession verweigert, anscheinend, indem er ein Bedürfnis für ein solches Etablisse⸗ ment als nicht vorhanden erachtet. Das letzte Wort in der Angelegenheit spricht das Ministerium. Man neigt hier zu der Annahme, daß diese Instanz die Entscheidung des Provin⸗ zialausschusses nicht abändern werde. Daher werden die Frequentanten des„Orpheum“ wohl oder übel wieder nach Frankfurt wandern müssen, weun sie die gewohnten Genüsse nicht entbehren wollen. Ein Ausweg dürfte sich indes noch finden lassen: Wie es heißt, war der Inhaber der Konzession für das„Orpheum“, als er um die neue Konzesston nachsuchte, so vorstchtig, die erworbene Konzession nicht niederzulegen. Gelingt es deshalb, ihn zur Wiederausübung der Kon⸗ zesston zu veranlassen, so behalten die guten Darmstädter trotz gegenteiltgen Entscheids des Provinzialausschusses ihr„Orpheum“! * Offenbach, 3. Nobember. Ein Soldat des in Darmstadt garnisonierenden Artillerie⸗ regiments, der seit drei Wochen als Rekrut ein⸗ gestellt ist, hatte sich einen Tag Urlaub erwirkt, um an dem Leichenbegängnis seiner hier ver⸗ storbenen Schwester teilzunehmen. Er über— schritt den Urlaub und sollte deshalb heute von einem Unteroffizier seines Regiments abge⸗ holt werden. Als er hiervon Kenntnis erhielt, schloß er sich in die Wohnung seiner Geliebten ein, die in der Ludwigstraße wohnt, und machte den Versuch, sich erst durch Stiche in die Brust und dann durch Erhängen um das Leben zu bringen. Der Unteroffizier drang mit mehreren Schutzleuten in die Wohnung ein. Den sofort angestellten Wiederbelebung berfuhen eines Arztes gelang es, den Soldaten wieder ins Leben zu rufen. Er wurde nach An⸗ legung eines Notverbandes in das Militärlazarett verbracht. »Seligenstadt, 3. November. Heute Nach⸗ mittag gegen 3 Uhr verfinsterten schwarze Wolken fast plötzlich den Horizont. In der Stadt rauschte ein gewaltiger Regen hernieder, während im Freien starke Hagelschläge die Gegend in eine Winterlandschaft verwandelten. Der Hagel lag mehrere Zentimeter hoch und hatte die Größe von kräftigen Erbsenkörnern. Schaden konnte er natürlich nicht verursachen. Das winterliche Landschaftsbild war bald wieder verschwunden. * Klein⸗Krotzenburg, 3. November. Die dem Landwirt und Bahnarbeiter Ferdinand Fuchs aus Kahl in letzter Sonntag nacht ent- wendete Kuh wurde in Kesselstadt wieder gefunden. Ein dortiger Bewohner hatte das Stück Vieh, das einen Wert von 250. hat, für 60 von dem bis jetzt noch unbekannten Diebe, unter noch nicht bekannten näheren Um⸗ ständen erworben.— Im Trockenraum einer hiesigen Zigarrenfabrik wurde heute beim Tagesgrauen ein Schadenfeuer entdeckt. Formen und Zigarrenvorräte waren bereits an⸗ gebrannt. Zum Glück konnte der Brand rasch gelöscht und dadurch großes Unglück abgewendet werden. * Hofheim, 3. November. Im Juli d. J. wollte der hiesige Einwohner Schader auf seiner Heimkehr vom Wirtshause zwei streitende Personen, die zu Thätlichkeiten übergehen wollten, trennen, erhielt aber von einem der Streitenden, dem Fabrikarbeiter Geiß von hier, eine ziemlich tiefe Stichwunde in die linke Schläfe. Geiß wurde nunmehr wegen Körperverletzung zu einer Gefängnißstrafe von 3 Monaten verurteilt. * Mainz, 3. November. Die Gewerk⸗ schaftskartelle von Hessen und Hessen⸗ Nassau treten hier Sonntag den 8. November, Vormittags 10 Uhr im Rebstöckchen zu einer Berathung zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Thätigkeit der Gewerkschaftskartelle un ihre Beschäftigung mit Soztal politik, Referent Herr Dr. Quarck-Frankfurt, die Zwangsinnungs⸗ vorlage, Referent Herr Hoch-Hanau, die Agita⸗ tion zur Organisation der Schiffer und der Ar⸗ beiterinnen, Referent Herr Harasin-Mainz, die Regelung der Boykottfrage und die Thätigkeit der Kartelle bei örtlichen Strikes, Referent Herr Liebmann⸗Mainz. Der geschäftsführende Ausschuß der freien Vereinigung der Krankenkassen im Großherzogtum Hessen hat an den Reichstag eine Eingabe ge⸗ 11 75 die gegen die in dem Entwurf einer No⸗ velle zum Invaliden- und rte eee gesetz enthaltenen Bestimmungen der§§ 12, 18, 109, 112 und 112bp gerichtet ist mit der Be⸗ hauptung, daß diese Bestimmungen die Kranken⸗ kassen schädigen. * Wetzlar, 3. Nov. Auf die Eingabe betr. die Abhaltung zweier bedingter Viehmärkte am 11. und 25. November ist gestern dem hie⸗ sigen Bürgermeister-Amt ein ablehnender Bescheid des Reglerungsprästdenten in Coblenz zugegangen. Mit Rücksicht auf die Ausdehnung der Maul⸗ und Klauenseuche im Kreise Wetzlar kann sich die Regierung nicht entschließen, die Genehmigung des Provinzialrats um Zulassung der gewünschten Märkte nachzusuchen. Wetzlar, 3. Nov. Morgen, Freitag, den 6. Nob., werden hier die Ergänzungs- wahlen zur Stadtverordneten⸗Ver⸗ sammlung stattfinden. Die Wahlen sind für folgende, mit dem 31. Dezember ausscheidende Herren vorzunehmen: 1. Klasse Kaufmann Buß, 2. Klasse Gerber J. Mickel, Rentier H. Zisseler, 3. Klasse Brauereibesitzer Allmen⸗ röder, Schreinermeister E. Drullmann. Außerdem sind zwei Ersahwahlen notwendig für Herrn Fabrikant A. Pakart(1. Klasse), welcher vor einigen Monaten sein Mandat niederlegte, und für den verstorbenen Bäcker⸗ meister W. Mignon(3. Klasse). Vermischtes. — Vögel als Meteore. Der amerikanische Astronom William Brooks beobachtete vor kurzem das Vorübergleiten eines dunklen Körpers vor der Sonnen⸗ scheibe, den er für ein Meteor ansah. Die Zuschrift eines Gelehrten am amerikanischen Museum für Naturgeschichte in New⸗York an die Zeitschrift„Science“ legt jedoch eine andere Erklärung sehr nahe. Herr Chapman macht es nämlich wahrscheinlich, daß jenes vermeintliche Meteor ein Vogel gewesen sei. Wenige Astronomen, so sagt er, machen sich eine richtige Vorstellung von der Zahl der nächtlichen Zugvögel, die unter geeigneten Bedingungen und besonders zu gewissen Jahreszeiten in der Atmosphäre beobachtet werden können. Wenn während der September⸗ Wanderung der Vögel nach dem Süden ein verhältnis⸗ mäßig schwaches Fernglas in einem gewissen Winkel gegen 1 Iwischen Liebe und Pflicht. dem australischen Buschleben von G. Löffel. (Fortsetzung.) Sie wollten Gärtnerdienste thun, um uns und Roman aus 4 Haus um so besser bewachen zu können. Sie N fc ich habe Ihnen das noch leichter gemacht, denn ich zog Sie in unser Haus. Ich bin nicht naiv genug, Sie zu befragen, was Sie mit dieser Komödie bezwecken, denn ich weiß, daß Sie mir doch nicht die Wahrheit sagen würden. fl ö 0 25 0 10 Ich weiß nur, daß Sie gestern Abend nach der was, das hätte ich erfahren können, Polizeistation zurückgeritten sind, um zu berichten, wenn ich wollte, aber ich habe es verschmäht. Ich bin uch gar nicht neugierig. Nur eines möchte ich * 4 Ihnen in's Gedächtnis rufen, meine Mutter weiß hiervon nichts und ich will nicht, daß sie Ihren wahren Charakter erfährt. Sie ist, was Sie allerdings noch nicht bemerkt blaben können, gemütskrank und die Aerzte haben mir aufgegeben, sie vor jeder Aufregung und see⸗ lischen Erschütterung zu bewahren. Eine solche könnte genügen, um sie in unheilbaren Wahnsinn zu Jagen. unsere Anwesenheit hier, darum mein, vieles stzieren, denn Musik ist Balsam für den kranken selst und ein viel bewährtes Mittel in der Seelen⸗ Heilkunde. Meinen Sie, es e lie sergeh userem offenbaren Reichtum mich hier einzusar 5 leblosen Busch Die Milton⸗Park- vergoldeter Käfig für mich, wie für e, dle weltgewandte Pariserin, noch mehr wie für mich. Es nagt allerdings noch etwas an meinem Herzen, was mich zur Schwermut stimmt, aber das gehört nicht hierher, da es nur mich angeht, und ich spreche für meine arme Mutter. Ich liebe sie, wie ich Denjenigen hassen würde, der es wagt, das über ihrem Haupt hängende Damollesschwert zu Falle zu bringen, sie mir zu entreißen. Das war es, was ich Ihnen sagen wollte. Lassen wir die Sache da ruhen. Spielen wir beiderseits unsere Rollen so weiter, die mir das Schicksal und Ihnen nirgend ein blinder Zufall zuerteilt hat. Sie wissen nun, wie weit unsere Wege zu⸗ sammengehen, und wo sie sich kreuzen. Bleiben Sie auf Ihrem Wege, und kreuzen Sie nicht den meinen. Sie wissen nicht, was Kindesliebe vermag. Ich bin furchtlos und gehe geraden Wegs auf mein Ziel los. Das beweisen Ihnen meine Werte. So, nun wissen Sie Alles. Eine Antwort erlasse ich Ihnen. Sie handeln unter einem fremden Willen und folgen nur einem erhaltenen Befehl, gleichviel, ob Ihr ehrliches, deutsches Gemüt sich dagegen auf⸗ lehnt oder nicht. Sie müssen und ich will. Das ist es, was uns trennt.— Das ist offenes Land. Vorwärts!“ 5 Schwer sauste ihre Reitgerte auf die Flanken des mutigen Pferdes nieder und so stürmte sie fort i endem Laufe. 1 855 machte len für den Augenblick die Ant⸗ wort unmöglich. Aber ich blieb an ihrer Seite. Sie sollte mich hören. Sie sollte es wissen, auf welcher Seite ich in diesem Kampf stand. Zerstoben war mein Traum vom Glück, sie selbst hatte ihn mit rauher Hand zerstört, vernichtet meinen blöden Wahn von einer heimlichen Zu⸗ neigung, die sie zu mir hegen könnte, die stolze, reiche Squatters-Tochter zu dem armen Polizisten. Wieder hatte der Sergeant Recht erhalten. „Sie sind ein junger Mann mit einem leicht entzündlichem Gemüt.“ Er hatte noch mehr gesagt. „Sie wird Ihnen eine erlogene Geschichte er— zählen, um Sie weich zu machen.“ 1 Sollte er auch darin Recht haben? Nein, un- möglich! Diese Erzählung von dem seelischen Märtyrium der Unglücklichen war nicht erlogen. Dem widersprach Alles: Den Ernst, den ich schon bei unseren früheren flüchtigen Begegnungen an ihr beobachtet hatte, ihr ganzes Wesen, welches so wenig im Ein— klang mit ihrer Zugend und ihrer Schönheit stand, ihr zurückgezogenes Leben, wo ihr offenbarer Reich— tum den Damen gestattet hätte, eine Rolle in der großen Welt zu spielen, das Benehmen der Mutter heute auf der Veranda draußen, Alles, Alles wider— legte die Annahme eines gespielten Betruges. Und doch kam mir mit der Erinnerung an den Sergeanten auch dessen Warnung wieder in den Sinn. Die Saat der Verläumdung ist wie das Un— kraut. Man kann es nicht vernichten, und es wächst immer wieder. Ich kämpfte gegen den in mir erweckten Ver— dacht an und stand doch unter dem Einfluß desselben. Ich erwog schon, während wir dahiustürmten über die endlose Fläche, ob es auch klug sei, ihr Alles zu sagen und sie- selbst zum Richter über meine That einzusetzen. Mein Herz drängte mich dazu, aber mein Verstand riet mir davon ab, und der allein sollte doch hier zu Worte kommen. Mein Vorgesetzter hatte mich eindringlich davor gewarnt, meine Gefühle mitsprechen zu lassen. Was sollte ich thun? Den Schimpf ruhig hinnehmen, im Bewußtsein ihrer herzlichen Verachtung weiter an ihrer Seite leben? Auch das konnte ich nicht. Und doch durfte ich nicht den geraden, offenen Weg zum Ziel gehen. Sie hatte Recht, ich stand vor einem fremden Willen und handelte, wie ich mußte. Als sie endlich die Gangart ihres Pferdes mäßigte, sammelte ich mich zu einer mehr be— sonnenen als treffenden Entgegnung. „Miß Milton“, sagte ich,„Sie haben eben sehr harte Worte zu mir gesprochen.“ „Die Wahrheit, mein Herr, nur die Wahrheit!“ entgegnete sie herbe. „Sie können das nur gethan haben“, fuhr ich mit erzwungener Ruhe fort,„weil Sie den sehr ehrenvollen Beruf eines Polizisten erkennen, denn auf ihm basiert die Ruhe und in einem militär— losen Land wie dem unsrigen, die Sicherheit des Staates, und weil Sie meine geheime Sendung nicht kennen. Sie hierüber aufzuklären, liegt Beides nicht in meiner Macht, das wäre eine Verletzung des Amtsgeheimnisses, die ich mir nicht zu Schulden kommen lassen will und darf. (Fortsetzung folgt.) 2 FFF — den Horizont auf den Vollmond gerichtet würde, so könne man in der Regel einen fast ununterbrochenen Strom von Vögeln vor der Mondscheibe vorüberziehen sehen. Chapman hat z. B. in der Nacht des 3. September 1887 in dem Observatorlum zu Tenafly(New⸗Jersey) mit einem 6½ zölligen Fernrohr in der Zeit von 8 bis 11 Uhr abends nicht weniger als 262 Vögel vor dem Monde wahrgenommen. Einige Jahre später hatte derselbe Ge⸗ lehrte ähnliche Ergebnisse an dem Observatorium der Columbia⸗Universität in New⸗Vork, wo er zur Beobachtung nur den Sucher des großen Teleskops benutzte. Fernere Beobachtungen wurden im Oktober 1880 und im April 1881 in Princeton(New⸗Jersey) angestellt. Im ersteren Falle wurden an einem Abende durchschnittlich 4½ Vögel auf die Minute gezählt, in letzteren in/ Stunde 23. Die Frühlingswanderung der Vögel beginnt in mittleren Breiten im Februar, erreicht aber ihren Höhepunkt erst im Mai und schließt Mitte Juni. Die Rückwanderung beginnt schon mit dem 1. Juli, ist am stärksten im Sep⸗ tember und schließt nicht vor dem Dezember. Daher giebt es fast keine Jahreszeit, in der ein Beobachter des Mondes nicht gewärtig sein müßte, hier und da einen Vogel in das Gesichtsfeld seines Fernrohrs zu bekommen. Chapman weist mit Recht auf die wertvollen Aufschlüsse hin, die durch eine vermehrte Beobachtung dieser„ge⸗ fiederten Meteore“ für die Vogelkunde gewonnen werden könnten. Es wird jetzt meist angenommen, daß die Vögel während ihrer nächtlichen Reisen sich durch die Topo⸗ graphie des Landes leiten lassen, und daß deshalb Thäler, Flußläufe, Küstenlinien ihnen die Flugstraßen vorzeich nen. Wenn nun in der Hauptzugzeit, also im September, mehrere Beobachter ihre Aufmerksamkeit auf die Zahl der nächtlichen Zugvögel richteten, so könnte man die Flug⸗ straßen wohl genauer erkennen, um die Richtigkeit jener Annahme zu prüfen. Auch die Höhe des Fluges der Zugvögel ist noch wenig bekannt. Wenn man ungefähr die untere und obere Grenze der Entfernung bestimmt, in der sich ein Vogel von dem Fernrohr befinden muß, um durch dasselbe wahrgenommen zu werden, so muß man annehmen, daß dle Vögel in einer Höhe von etwa 1 bis 5 Kilometer ziehen. Am 30. September 1894 beobachtete Bray in England den Flug von Vögeln durch ein auf die Sonne gerichtetes Teleskop und stellte fest, daß die wahrgenommenen Vögel, die für das bloße Auge unsichtbar waren, mindestens 3 bis 5 Kilometer hoch sich befunden haben müßten. Wichtig ist auch die Bestimmung der Zeit, die ein Vogel braucht, um über die Scheibe des Mondes oder der Sonne hinwegzukreuzen. Diese ist sehr verschieden. Einige Vögel erscheinen nur wie flüchtige Schatten, während andere sich mit großer Schärfe auf dem hellen Hintergrunde abzeichnen und mehrere Sekunden im Gesichtsfelde bleiben. Wenn man die Geschwindigkeit des Fluges bei kleinen Vögeln zu etwa 65 Kilometer die Stunde annimmt, und ferner annimmt, daß der Flug senkrecht zur Sehlinie erfolgt, so läßt sich die Höhe der Vögel über der Erde leicht aus dem Höhenwinkel des Mondes bezw. der Sonne berechnen. — Stierfechter und Schullehrer. Aus Madrid wird den„M. N. N.“ geschrieben: Man hat keinen besseren Maßstab, um den allgemeinen Rückgang des spanischen Volkes zu beurteilen, als indem man die sozlale Stellung des Stierfechters mit der des Schul⸗ meisters vergleicht. Beide sind freilich denselben Volks⸗ schichten entsprossen und stehen, was allgemeine Bildung betrifft, ziemlich auf gleicher Stufe; der Stierfechter kann meistens weder lesen, noch schreiben, und auch der ge⸗ wöhnliche Schulmeister beherrscht die beiden genannten Künste nur sehr mangelhaft. Während aber der Stier⸗ fechter überall die höchsten Ehren genießt und bei weitem populärer und angesehener ist, als der König und die Städt. Arbeitsnachw Gartenstraße 2. Vom 2. bis 4. November Nachfrage der 2 Dienstmädchen auf sofort Angebot der Arbeitnehmer. 1 Werkführer ev. auch als Lagerist oder Königin⸗Regentin, kommt der arme Schulmeister in Hunger und Elend um und muß bettelnd von Dorf zu Dorf ziehen. Zur Illustration des Gesagten mögen folgende Vorkommnisse der jüngsten Vergangenheit dienen. Der Stierfechter Algabeno kämpfte in der Arena von Sevilla; der Bürgermeister seines Helmatsortes Algaba setzte sich durch das Telephon mit dem Stierfechtplatz in Sevilla in Verbindung und ließ vom Balkon des Rathauses aus durch einen Polizeikommissar den Verlauf des Stiergefechts der andächtig lauschenden Menge mitteilen. Das tele⸗ phonische Gespräch soll dem Stadtsäckel ein anständisches Geld gekostet haben. Zur selben Zeit ereignete sich in Madrid etwas anderes. Ein anständig gekleideter Mann wollte sich von dem Viadukt Segovin in die bodenlose Tiefe hinabstürzen, wurde aber von der Polizei daran verhindert. Auf der Polizeiwache erklärte er, daß er Volksschullehrer sei und seit langer Zelt kein Gehalt mehr bezogen habe. Seit drei Tagen habe er keinen Bissen mehr zu sich genommen, und da ihm das Geld fehle, um sich eine Waffe zu kaufen, habe er seinem Leben durch einen Sturz in die Tiefe ein Ende machen wollen! — ueber Kopfschmerzen hatte ein Dienst⸗ mädchen zu Mainz häufig geklagt; die Ursache wurde klar, als man entdeckte, daß das Mädchen eine Menge Flaschen guten Weines dem Keller des Herrn entwendet hatte. — Amerikanische Eisenbahnräuber. Ueber ein amerikanisches Räuberstückchen, das nicht des Humors ermangelt, wird Folgendes berichtet:„In der kleinen, im Westen der Grenze von Missouri belegenen Station Weyler, an der„Paclfic⸗Eisenbahn“, bestiegen vor einigen Tagen zwei elegant gekleidete Herren den Nachmittagszug und nahmen in dem vollbesetzten Salonwagen die beiden letzten verfügbaren Plätze ein. Nachdem der„Kondukteur“ die Fahrkarten der Neuangekommenen geprüft und den Wagen wieder verlassen hatte, spielte sich die folgende niedliche Episode ab. Zwischen den beiden Gentlemen entspann sich ein lebhafter Wortwechsel, der nach wenigen Minuten in einen lauten Zank ausartete. Plötzlich im heißesten Wortwechsel, erhob sich einer der Streitenden, trat in die Mitte des Wagens und rief die geflügelten Worte: Ladies and Gentlemen! Ich ersuche Sie, zwischen uns das Richteramt zu übernehmen und einen streitigen Punkt zu entscheiden. Mein Freund hier glaubt, daß sich in diesem Wagen mindestens zehn Silberleute be⸗ finden, während ich der Ansicht bin, daß sämmtliche An⸗ wesende geschworene Goldleute sind. Wollen Alle von Ihnen, die an das Gold glauben, gefälligst den rechten Arm in die Höhe heben!?“ Jeder im Wagen befindliche rechte Arm schoß sofort in die Höhe, und das war voraus⸗ zusehen, denn die Insassen des Wagens gehörten zu einem Klub nach San Francisco reisender New⸗Yorker Plutokraten, die natürlich alle republikanisch gesinnt waren.„Ich danke Ihnen“, sagte der Bittsteller lächelnd, halten Sie die Arme gefälligst einen Augenblick oben. Wollen nun Alle, welche glauben, daß Me. Kinley der zukünftige Präsident sein wird, auch den linken Aren in die Höhe strecken!? Sofort fuhren auch alle linken Arme empor.„Ich danke Ihnen nochmals“, sagte der in der Mitte des Wagens Stehende und fuhr daun, während er zwei große Revolver aus seinen Hosentaschen zog, mit gänzlich veränderter Stimme fort:„Wer sich jetzt rührt, läuft Gefahr, von mir erschossen zu werden. Mein poli⸗ tischer Freund hier wird durch den Wagen gehen und alle Wertsachen, die Sie bei sich haben, einkassieren. Ich werde ihn mit meinen beiden Schießeisen decken. Vor⸗ wärts, Jim, rühre Dich, ehe der Beamte zurückkehrt!“ In zwei Minuten hatten die beiden Räuber an Geld, Banknoten und Schmucksachen etwa 5000 Dollars einge⸗ heimst und zogen sich mit ihrem Raube vorsichtig auf die hintere Plattform des Wagens zurück, von wo sie zu Boden sprangen. Als die überrumpelten Reisenden sich von ihrem Schrecken erholt hatten und den Zug zum Halten brachten, waren die beiden Räuber längst in der Wildnis verschwunden.“ Neuefte Telegramme. Hd. Berlin, 5. Nov. Ueber die Verhand⸗ lungen des Bundesrats betreffend den Entwurf der Militär⸗Strafprozeß⸗Ordnung verlautet, daß bis jetzt nicht alle Bundesregierungen mit der Einsetzung des obersten Militärgerichtshofes einverstanden sind, der in dem Entwurf vorge⸗ sehen ist. Auch sonst sind dem Vernehmen nach die wesentlichen Prinzipien der bürgerlichen Strafprozeßordnung in dem Entwurf durchge⸗ führt. Die Oeffentlichkeit des Verfahrens ist für alle Fälle in Aussicht e in denen es sich nicht um die Disziplin handelt, um Verstöße gegen dieselben oder Ausschreitungen bei ihrer Handhabung. Es scheint indes nicht, daß die Verhandlungen im Bundesrat über den Entwurf schon beim Wiederbeginn der Sitzungen des Reichstages beendet sein werden. Hd. Wien, 5. Nov. Hier fanden gestern die Wahlen zum niederösterreichischen Provin⸗ zial⸗Landtage statt. Die Anti⸗Liberalen behaupteten alle Mandate und gewannen den Bezirk Alsersgrund, wo Bürgermeister Strohbach statt des früheren liberalen Abgeordneten gewählt wurde. Im Bezirk Leopoldstadt steht Dr. Lueger in Stichwahl. Nach den gestrigen Wahlen sind von 21 Wiener Landtags⸗Abgeordneten 13 anti⸗ liberal und christlich⸗sozial. Hd. Graz, 5. November. Bei Werndorf flog gestern Abend eine Pulverstampe in die Luft. Das Hauptgebäude wurde gänzlich zerstört; jedoch sind Menschenleben nicht zu beklagen. Hd. Budapest, 5. November. In Csornok tötete ein Bauer seinen Vater, well dieser nicht für den Kan⸗ didaten der Volkspartei gestimmt hatte. Hd. Paris, 5. Nov. Petit Journal meldet aus Nimes, daß in mehreren umliegenden Dörfern die Kirchen von der Hochflut so be⸗ droht sind, daß die Leute nur in Kähnen zum Gottesdieust kommen können. Hd. Paris, 5. November. In militärischen Kreisen verlautet, daß die Regierung die Ein⸗ führung eines neuen Feldgeschützes bereits definitiv beschlossen habe. Die diesbezüglich e Forderung soll bereits in den 1898 er Etat ein⸗ gestellt werden.— Der Marine-Minister ist erkrankt und seit mehreren Tagen bettlägerig. — Die Verhandlung in dem Prozeß Arton wurde gestern Abend nach der Vernehmung mehrerer Zeugen auf heute vertagt. Ad. Paris, 5. November.„Libre Parole“ schreibt: Wenn der Sultan das Ergebnis der Juterpellationen betreffend Armenien kennen würde, so könnte er nichts weniger thun, als seinen Soldaten den Befehl zu geben, die Arme⸗ nier, welche den letzten Massenmorden entkommen sind, niederzumachen. Von Frankreich und Ruß⸗ land habe er nichts zu fürchten. Hd. Brüssel, 5. November. Der Direktor bez Gymnasiums zu Maubeuge, Gaborit, wurde ermo rde aufgefunden. Nahe Verwandte sind der That dringend verdächtig. Hd. London, und Handelskreisen ist man der Ansicht, daß die Wahl Mac Kinleys zur Rear n. des Han 5. November. In politischen wesentlich beitragen wird. an versichert, daf Lord Salisbury am 9. Nopemher eine Rede halten wird, worin er die Erklärung abgiebt, daß Eugland bereit ist, mit den europässchen panpein. über die ägyptische Frage zu ver⸗ andeln. Hd. Sosia, 5. Nov. Hier zirkuliert neuer⸗ dings das Gerücht, Stoilow habe seine Demission eingereicht, um dadurch die schwebende Frage betreff. die Demission des Kriegsministers zur Entscheidung zu bringen. eee Zur Seachtung! Wir haben Vorsorge getrosfen, daß uns von sämtlichen Hauptorten des Wahlkreises * Resultat E der Reichstagswahl sofort nach Verkündigung in Privattelegrammen gemeldet wird. Die einlaufenden Nachrichten werden wir unverzüglich in Extrablättern zur Ausgabe bringen. Die Blätter sind auf unserem Bureau Kreuzplatz 4, das zu diesem Zweck bis mindestens elf Uhr Abends geöffnet bleibt, zum Preise von 5 Pfg. per Stück erhältlich. Der von uns eingerichtete umfangreiche telegraphische Spezialdienst giebt uns die Hoffnung, daß wir die um⸗ fangreichsten Meldungen in kürzester Frist bringen werden. Redaktion der „Hessisehen Landeszeitung“ Ausgabe Gießen Kreuzplatz Nr. 4. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, den 7. November 1896. Vorabend: 4.30 Uhr. Morgens: 9 Uhr. Nachmittags: 3 Uhr. Sabbathausgang: 5.40. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. 2 eis, Gießen. Arbeitgeber. Bureaugehülfe 8 Taglöhner 1 Kellner b 1 guter Pferdekuecht auf sofort nach aus⸗ wärts 1 Diensimädchen für landwirthschaftliche Arbeiten z. 27. Dez nach auswärts 1 Schlossergeselle auf sofort, Chaussierarbeit. Die Befestigung der Fahrbahn der Laud⸗ mauustraße mittelst Chaussterung aus Basalt, rund 530 qm, einschließlich Lieferung der Materialien, soll Dienstag, den 10. November d. J., vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Formulare, nach welchen die Angebote einzureichen, sind auf Zimmer Nr. 7 erhältlich.— Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 3. November 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. Bekanntmachung. Betreffend: Die Abhaltung der Vieh⸗ märkte in Gießen. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß die Abhaltung der Viehmärkte zu Gießen am 17. und 18. November J. J. unter folgenden Bedingungen gestattet ist: 1. Für den Auf- und Abtrieb ist den An⸗ ordnungen des Kreisveterinäramtes gemäß eine bestimmte Stelle zu schaffen. 2. Auf den Markt dürfen nur Tiere aus unverseuchten Orten des Großherzog tums Hessen, Tiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens sieben Tage in unverseuchten hessischen Orten in seuchenfreiem Zustande zugebracht haben, aufgetrieben werden. 3. Außer der Kontrole der Ursprungs⸗ zeugnisse hat selbstverständlich auch die tierärztliche Besichtigung der Tiere vor dem Auftriebe zu erfolgen Gießen, den 31. Oktober 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Städt. Schlachthaus . Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 46 Pfg. Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 54 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. Möbliertes Zimmer 8 zu vermieten 5 Liebigstraße 63. 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SPE Z IALIT AT; Kinder- Anzüge. su dn June Geschäfts⸗Eröffnung. Anzeige, daß ich Einem hochverehrten Publikum von Gießen und Umgegend hiermit die ergebene 32 Sonnenstrasse 32 ein Manufaktur⸗ und Kurzwaren-⸗Geschäft verbunden mit Herren- und Hnabengarderobe, letztere mit eigener Werkstätte, eröffnet habe. 5 Indem ich versichere, daß ich bemüht sein werde, durch streng reelle Bedienung die Gunst des geehrten Publikums mir zu erwerben, Zuspruch. bitte ich um Hochachtungsvoll A. Giehl. PU.— ä—A——˙—... Ciessenef Stadttheate Freitag, den 6. November 1896. Zweites u. letztes Gastspiel des Herrn Oskar Bohnse vom Kölner Stadttheater. 1 1 0 e obnasteg Lustspiel in 4 Akten von 1206 Gustav Freitag. Konrad Bolz..... Herr Oskar geneigten 1249 Gasthaus„Zum deutschen Hof“ Vereinszimmer zu 1 Mittagstisch im Abonnement. Bohnée als Gast. Natl. (Dieinert). „ 0 Ib. Juni 5 Deut 0 895 1 155 90