. S 2 A 28 2. e S de Geht 1 der 1 der 5 J in daun, fäl ae pig Jrite Der Ai 8 6 Alnschten erner ihn wiedergagh 0 Antwofl ob das 80 ewesen ether:. nichr feli alte eine l der Siu er 16 uch Holzaaff, fangen liehe, Stahl gehe d. Aber de ictig mand, cbtg par sen chinefsch e es das nch ge, bestimgh dez„ u müssen. I. ede sein. Bei den Belgien a aten, wel alen l,. en Il. dg, Verantw. Ottmann, bebe 0 0 dratmeter erworben. hingewiesen. Zur Familienname(möglichst auch Vorname), Dienst⸗ Gießen, Mittwoch, den 5. August fc Ausgabe fandeszeitung Gießen. Redaktion: 70 Kreuzplatz Nr. 4. 2 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Auzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. D 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. Gießen, 4. August. Heute Vormittag fand in Steins Saalbau die Pastoren— Conferenz statt. Gießen, 4. Juli. Zur Erbauung des bpangehschen Schwesternhauses hat der Verein für Armen⸗ und Krankenpfiege an der Moltke⸗Straße zwei von den Petri'schen Bauplätzen zum Preise von 10 4 pro Qua⸗ Der Bauplatz umfaßt 1700 Quadratmeter. Das Grundstück hat zwei Fronten, die eine nach der Moltke-Straße, die andere nach der Wieseck. Jedenfalls wird beab⸗ sichtigt, das Hinterhaus, welches in Händen der Stadt ist, dazu zu erwerben. * Gießen, 4. August. Zur Vertretung des auf 4 Wochen beuxrlaubten Gerichts voll⸗ ziehers Geißler ist heute der Gerichtsvoll⸗ zieher⸗Aspirant Thüre von Alsfeld bestellt worden. * Gießen, 4. August. 2 Jahre 6 Monate Gefängniß verurteilten Thekla Wittmann ist Rechtsanwalt Grüne⸗ wald von deren Vater beauftragt, die Revision zu verfolgen. Als Revisionsgrund wird wahr⸗ cheinlich der Umstand dienen, daß bei der Ver⸗ handlung die Oeffentlichkeit ausgeschlossen wurde, ehe der Anklagebeschluß verlesen worden ist. * Gießen, 4. August. Im Großherzogtum Sean wurde 1895/06 von 44207 Hunden taats⸗Hundesteuer erhoben im Betrage von insgesamt 4 221 035. Die Steuer beträgt pro In Sachen der zu Hund 4 5. Die Steuer, welche noch besonders von den Gemeinden erhoben wird, differiert zwischen 2 und 5„ pro Hund. Die Provinz Oberhessen unterwarf der Gemeinde-Hunde⸗ steuer 2144 Hunde, die einen Betrag von. 9360.50 einbrachten. Auf die Gemeinde Gießen entfallen 753 Hunde mit einem Gemeindesteuer⸗ ertrag von A 3965. * Gießen, 4. August. Manöver⸗Post⸗ sendungen. Aus Anlaß der bevorstehenden milttärischen Herbstübungen wird auf die Wichtig⸗ keit der Anwendung richtiger und deutlicher Aufschriften bei den Manöver⸗Postsendungen jenauen Aufschrift gehören: rad und Truppenteil— Regiment, Bataillon, ompagnie, Eskadron, Batterie, Kolonne ꝛc.— und für gewöhnlich der ständige Garnifon⸗ ort, eintretenden Falls mit dem Zusatze„oder augsehlk ich Die Angabe eines Marschquartiers empfiehlt sich nur dann, wenn dasfelbe genau bekannt und vorauszusehen ist, daß die Sendung so zeitig an dem nee Bestimmungsorte eintrifft, um vor dem Weitermarsch in Empfang enommen werden zu können, und daß die Ab⸗ 55 von der Post auch mit Sicherheit zu er⸗ warten steht. Da der Stab des Regiments und die einzelnen Bataillone ꝛc. ihre Postsachen häufig bei verschiedenen Postanstalten in Empfang nehmen, so ist eine genaue und richtige Auf⸗ schrift unentbehrlich. Durch mangelhafte oder ungenaue Anfertigung der Aufschriften wird die Ueberkunft der Sendungen an die Empfänger oft sehr erheblich verzögert. 5 I. Gießen, 4. August. Die Zeit der Obstreife ist eine schlimme Zeit für Erwachsene wie für Kinder: für Erwachsene, weil sie garnicht genug auf das kleine Volk achten und hinter ihm her sein können, für Kinder, weil zu keiner Periode des Jahres die Versuchung in Gestalt lockender Früchte so mächtig an sie herantritt und sie alle guten Lehren der Eltern und Er⸗ zieher leichtherzig vergessen läßt. Wieviel Obst, das äußerlich in den trügerischen Farben der Reife prangt, innerlich aber noch so unreif wie möglich ist, fällt in diesen Tagen der lieben Jugend in die Hände, die bekanntlich selbst durch die Furcht vor strenger Bestrafung nicht abge⸗ halten wird, die Obstbäume an Landstraßen oder in fremden Gärten ihres reizvollen Schmucks zu berauben. Was fragt so mancher der mütter⸗ lichen Aufsicht Alwichker Dreikäsehoch danach, ob es gesund oder ungesund ist, unreifes Obst zu vertilgen, die Kerne hinunterzuschlucken und unmittelbar nach erfolgtem Genuß am nächsten Brunnen seinen Durst mit kühlendem Wasser zu stillen? Die Aerzte, die jetzt unermüdlich in Thätigkeit sind, vissen ein langes und häufig herzzerreißendes Lied davon zu singen, welches Unheil durch unreifes Obst heraufbeschworen wird, welche zahllosen Kinderkrankheiten mit oft tödlichem Ausgang dadurch hervorgerufen werden. Auch das reife Obst ist mit Vorsicht zu genießen, wenn es nicht, statt gesundheitsfördernd, gesund⸗ heitsschädlich wirken fol. Und noch eine Mah⸗ nung ist hierbei dringend am Platze: beobachtet wohl, ihr Großen und Kleinen, die Kerne und Schalen! Werft sie nicht achtlos auf Treppen und Bürgersteige, damit eure Mitmenschen nicht darüber fallen und ausgleiten! Unzählige Arm⸗ und Beinbrüche sind schon durch diese schier un⸗ ausrottbare Nachlässigkeit veranlaßt worden. Man werfe die Schalen auf den Kehricht, wohin sie gehören. * Bad Nauheim, 4. August. Welchen ungeheuren Aufschwung unser Bad seit 10 Jahren zu verzeichnen hat, ersieht man am besten aus einer von der Centralstelle für Lan⸗ desstatistik veröffentlichten Tabelle. Danach betrug die Zahl der Kurfremden im Jahre 1887: 6842 1888: 7904 1889: 7942 1890: 8555 1891: 9244 1892: 10 272 1893: 10 394 1894: 11681 1895: 14136. Die Einnahmen für Bäder steigerten sich in der⸗ selben Zeit von 1 128350 auf% 279 601. Bad Nauheim kann auf die sich ständig steigende Frequenz mit Recht stolz sein. Denn außer dem Umstand, daß seine Heilquellen immer unsere Be— achtung und Anerkennung fanden, dürfte die Frequenzsteigerung auch nicht am wenigsten auf die neugeschaffenen herrlichen Aulagen und die sonstigen hier gebotenen Annehmlichkeiten zurück⸗ zuführen sein. Darmstadt, 4. August. Verstaat⸗ lichung der Ludwigsbahn. Zur Be⸗ schaffung der zum Vollzug der Verstaatlichung der Ludwigsbahn seitens Hessens erforderlichen Baar mittel schweben gegenwärtig zwischen der Regierung und der Darmstädter Bank Ver⸗ handlungen. Auch ein Frankfurter und ein Ber⸗ liner Bankhaus sollen sich bemühen, die durch die Verstaatlichung erforderlichen finanziellen Transactionen für Hessen vorzunehmen. Aus dem diesjährigen Bekriebsergebnis sind bereits einige Millionen bei Bankiers niedergelegt. * Darmstadt, 3. August. Gelegentlich der Generalversa mmlung des Evange⸗ lischen Bundes, welcher im Herbst dahier stattfindet, wird auch das bekannte Lutherfest⸗ Hue von Dr. Devrient zur Aufführung ge⸗ angen. Vermischtes. Herborn, 3. August. Der gestern hier stattgefundene Bezirks⸗-Feuerwehrtag ist trotz des schlechten Wetters vorzüglich verlaufen. Erschienen waren fremde Wehren. Im strömen⸗ den Regen fand der Festzug sowohl als auch die beabsichtigten Uebungen unter Leitung des Kommandanten Nicodemus statt. Trotz der primitiven Geräte, welche unserer Wehr zur Ver⸗ fügung stehen, waren doch die Vorführungen ausgezeichnet. Von einem Verweilen im Freien konnte natürlich keine Rede sein und wurde der vergnügliche Teil des Festes in zwei Sälen bei Musik und Tanz abgehalten. Den Be⸗ ratungen des Bezirkstages wohnten bei, Land⸗ rat Fromme⸗ Dillenburg, Branddirektor Scherren-Wiesbaden, Brand-Inspektor Meyer⸗ Rödelheim und Bürgermeister Dr. Siegfried⸗ Herborn bei. Aus dem Großherzogtum Hessen waren nur die Freiwilligen Wehren aus Gießen durch eine unter Führung des Hauptmanns Gail erschienene Deputation bei unserer festlichen Veranstaltung vertreten. — Um die Welt in 40 Tagen. Der jetzige Rekord von 80 Tagen für eine Reise um den Erdball wird mit Beginn des Jahres 1900 ein Ding der Ver⸗ gangenheit sein; denn am 1. Januar genannten Jahres soll das letzte Verbindungsglied der sibirischen Bahn fertig⸗ gestellt sein, mit deren Benutzung sich die Weltfahrt in etwa 40 Tagen wird bewirken lassen, also in der Hälfte der Zeit, in welcher Jules Verne seinen spleenigen Eng⸗ länder unter großen Anstrengungen und unter Einrech⸗ nung der 24 Stunden Zeitdifferenz mit knapper Not die Erde hat umkreisen lassen. Vom Jahre 1900 ab könnte wie gesagt jener Engländer die Tour in etwa 40 Tagen zurücklegen, ohne sich hierbei sonderlich anzustrengen und abzuhasten. Er verläßt London am Ersten eines Monats und wird via Ostende, Berlin die russische Metropole mittels des Nordexpreß in 45 Stunden erreichen. Dort wartet seiner der sibirische Ueberlandzug, der die 10000 Kilometer lange Strecke in vorerst gemessenem Tempo, aber immerhin zu 40 Kilometer pro Stunde in 250 Stunden zurücklegt und Port Arthur, den Winterhafen der russischen Pacificküste, in 12 Tagen und 7 Stunden ab London erreicht. Dort harrt seiner die neue Eil⸗ dampferlinie, die von russisch⸗amerikanischen Kapitalisten unter russisch⸗amerikanischer Subvention noch in diesem Jahre gegründet werden soll, um San Francisco in etwa 17 Tagen zu erreichen. Von dort aus gelangt er in 10 Tagen nach London, so daß er die Rundreise in 39 1 Tagen, also in weniger als der halben Zeit, die Jules Verne seinem wettliebenden Engländer zuteilte, zurückgelegt haben wird. Auch hinsichtlich des Preises wird eine große Um⸗ wälzung eintreten. Derzeit kostet das billigste„Rund um die Welt Billet“ 2230 Mark, worin freilich die Schiffs⸗ beköstigung eingeschlossen ist. Ab 1. Januar 1900 dürfte die Rundreise inkl. Schiffsbeköstigung, jedoch ausschließlich der Schlafwagenbillets und der Mahlzeiten während der Landreise, nur zwischen 1500 und 1600 Mark kosten und all das Kontingent der Reisenden, die Gott Neptun reich⸗ liche Opfer zu zahlen geneigt waren, werden auf dieser Weltteillinte nur 22 Tage auf schwankender Planke ver⸗ bringen müssen, gegen etwa 60 Tage auf der Strecke via Suezkanal und Hinterindien. Man vergleiche mit diesem Bilde von der Entwicklung der Technik und den Bequem⸗ lichkeiten, die sie zahlungsfähigen Leuten bietet, die menschenunwürdige Art, in der Arbeiter auf der Eisenbahn befördert werden. Der Segen der kapitalistischen Kultur für die große Masse des Volks kommt dann verblüffend klar zur Veranschaulichung. — Das schlaue Bäuerleiu. pfälzischer Bauersmann stieg kürzlich mit einem bereits zur Jungfrau herangereiften Mädchen auf der Bahnstrecke Kaltenbach⸗Zweibrücken in ein Koupee dritter Klasse ein. Zur Verwunderung der Fahrgäste ließ sich die Jungfrau auf den Schooß des Landbewohners nieder, obwohl noch hinreichend Platz in dem Abteil vorhanden war. Sehr rasch sollte indeß Aufklärung folgen. Der Zug setzte sich in Bewegung und„Billet vorzeigen“ ließ sich die Stimme des Schaffners vernehmen. Unser Landbewohner zog aus seinem Geldbeutel ein einziges wohlverwahrtes Billet. Auf die Frage nach dem zweiten Billet erhielt der Schaffner zur allgemeinen Erheiterung die Antwort: Sie werre ent⸗ schuldige, Herr Konduktör, ich hunn gemeent, Kinder, wu mer uff de Schooß nemme kann, wäre frei!“ Auf Sta⸗ tion Biebermühle mußte selbstredend unser Bäuerlein für sein„Kind“, das sich nun aber auf eigenem Platz breit machte, einen Fahrschein nachlösen. Selbstmorde bei den Schwarzen Afrikas. Im neuesten Heft des„Globus“(Herausgeber Richard Andree, Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn in Braunschweig) veröffentlicht G. A. Krause nachstehende Mitteilung: In meinem Tagebuche finde ich unter dem Datum Salaga, den 24. Juli 1893 über Selbstmorde bei Schwarzen folgende Eintragung:„Vor einigen Tagen hat sich hier in Salaga im Hause des Haussa⸗Karawanen⸗ führers Isa Sarahu ein erwachsener Sklave erhängt. Man hat ihn hinter das Haus geworfen, wo ihn Hyänen, und Aasgeier verzehrt haben.“ Kolo, einem Manne aus Nupe, der mir das mitteilte, waren noch fünf Fälle be⸗ kannt, wo erwachsene männliche Sklaven Hand an sich gelegt hatten. Einer hatte sich erstochen, einer sich mit dem dicken Holzstampfer des Mörsers den Schädel ein⸗ geschlagen. In Nupe, am Niger, lebte ein wohlhabender angesehener Sklave, der von seinem Herrn in den Krieg geschickt wurde. Während er sich im Kriegslager befand, erfuhr er den Tod seiner Frau, die zu Hause geblieben war. Dies ging ihm so sehr zu Herzen, daß er eine Pistole lud und sich die Ladung in den Mund feuerte. Selbstmord scheint nicht sehr häufig unter den Schwarzen zu sein. Ich kenne einen Schwarzen in Ada⸗FJo, an der Voltamündung, der wegen Familienzwistigkeiten und Geld⸗ schwierigkeiten sich zu erschießen versuchte. Es gelang ihm aber nicht, er hatte sich nur Teile des Gesichts und des Mundes schwer verletzt, wurde geheilt und von den eng⸗ lischen Gerichten für seine That bestraft. Vor längeren — Das blaue Herz. Roman von Karl Ed. Klopfer. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 1„Ich meine— ob man es noch nach Jahren herauskriegen könnte, an welchem Tage eine Person dort eingetroffen und angemeldet worden ist?“ „Hm! vas glaub' ich wohl, denn die Polizei bewahrt doch die Melderegister auß...“ 4„Und würve unsereins da Auskunft erhalten, wenn man mit aller Bescheidenheit aufragen thäte?“ „Warum nicht? Aber was willst Du damit?“ Nazi holte tief Atem und war schon im Begriff, sein übervolles Herz auszuschütten, als ihn des Gebieters sich plötzlich verfinsternde Miene wieder innehalten machte. Er schlang ein unsichtbares Etwas hinab und suchte einen Vorwand herbei⸗ zuzerren. „Sprich, Sataussohn!“ rückte ihm der Attache unerbittlich auf den Leib.„Du suchst Ausflüchte D also geht mein Instinkt auf der rechten Fährte. Was für einen dummen Streich hast Du wieder im Sinn?“ „Ia— ich kann's nicht sagen!“ platzte Ignaz da heraus.„Eine gescheidte Lüge fällt mir g'rad nicht ein— weil ich deim gnädigen Herrn ja eben die Wahrheit hab' erzählen wollen. Aber da ist s mtr plötztich erst klar worden, daß ich ein rechter Dummkopf war, wie ich geglaubt hab', der Herr Attache könnten sich— für eine Geschichte inter⸗ 5 eren, die mir— dieser Tage aufgestoßen ist. nämlich— bitt um Verzeihung! ich bin wahrhaftig nicht unverschämt, wenn ich mich so ausdrücke— es ist nämlich eine Angelegenheit, die dem gnädigen Herrn später einmal schon inter— essant sein wird. Aber heute erfordert es— wie ich mich eben besinne— der Takt, Sie noch in Unkenntnis zu lassen— bitte gnädigst zu eut⸗ schuldigen.“ „Was weißt Du von Takt, Du schnurriger Kerl?“ Wie kommst Du mir überhaupt vor? Du hast ja eine förmliche Hofratsmiene aufgesteckt, als ob Du einem Haupt- und Staatsgeheimnis auf der Spur wärest. „Damit haben der gnädige Herr— mit Ver⸗ laub gesagt— sehr richtig geraten. Ich hoffe, mich in der Sache bald offen erklären zu können.“ Fröden lachte geringschätzig auf. Der Bursche hatte ihm schon oft viel Spaß gemacht und durfte sich darum Mauches herausnehmen. „Na, ich will mich nicht in Dein Vertrauen drängen, Du Holzkopf! Laß mich nur hoffen, daß Dir keine Narxreteien in der Gehirnkammer spuken! Du hast oft haarsträubende Ideen, ich weiß, das kommt vom Romanlesen, und das solltest Du Dir abgewöhnen.“ Nazi nahm diese Mahnung mit etwas heuch⸗ lerischer Zerknirschung entgegen, räumte das silberne Kaffeeservice vom Tisch und zog sich auf geräusch⸗ losen Sohlen zurück. Die Wetti mußte 1 doch zu der Mei⸗ nung kommen, daß ihr der Bediente des Herrn v. Fröden ob jener„Herzens⸗Angelegenheit“ unver⸗ söhnlich grolle, denn sie bekam die nächsten zwei Wochen weder ihn selbst vor die Augen, noch eine Zeile von ihm, und sie hatte doch so sicher darauf gerechnet, daß er sich alsbald nach ihrem nächsten „Ausgang“ erkundigen werde, und sie hatte sich schon einen wunderschönen Sonntag-Nachmittag im Prater ausgemalt, bei Musik und Tanz Ignaz hatte in der Zeit in Wahrheit sehr oft der niedlichen Kleinen gedacht, aber es für besser erachtet, sich ihr erst dann wieder zu nähern, bis „die große Sache“, die ihn jetzt beschäftigte, halbwegs entschieden sei. Bis dahin hielt er es mit seinem Gebieter, der sich seither auch nicht mehr in dem freiherrlichen Hause hatte blicken lassen und eine zweite Einladung mit verbindlichen Ausflüchten ausgeschlagen hatte. Der Attaché hatte freilich keine Ahnung von den„Unternehmungen“ seines Kammerdieners; er hatte längst vergessen, daß der Bursch' ihm eine „interessaunte Mitteilung“ versprochen, und war weniger als früher in der Laune, sich um dessen Streiche zu kümmern. So war's ihm auch gar nicht aufgefallen, daß der soust so muntere Ignaz von Tag zu Tug ernster und geheimnisvoller geworden war. (Fortsetzung folgt.) — Salas y Gomez. Diese kleine öde Felsen⸗ Insel im Stillen Ozean ist durch ein schönes Gedicht des Adalbert v. Chamisso bekannt geworden. In seiner„Reise um die Welt mit der russischen Brigg„Rurik“ macht er aber nur sehr dürftige Angaben über die Beschaffenheit der Insel und hoffen wir deshalb, daß viele Leser mit Interesse hören werden, wie es auf dieser schauerlich un⸗ wirtlichen, einsamen Insel aussieht. Wir finden die ge⸗ nauesten und neuesten Angaben vereinigt in den Nantischen Anweisungen für die chilenische Küste, die Ende 1895 in Santiago von dem Direktor des Hydrographischen Amtes in Chile, Herrn Chaigneau, veröffentlicht wurden. Salas y Gomez wurde 1793 von einem spanischen Offizier ent⸗ deckt, welcher der Insel seinen Namen gab. Die Insel zeigt von Südwesten nach Nordosten eine Länge von 1200 Metern; ihre größte Breite beträgt 150 Meter, der höchste Punkt liegt 30 Meter über der Meeresfläche. Aus der Ferne erscheint sie wie drei getrennte Klippen. Die Insel besteht aus basaltischer Lava und aus Stücken von Pech⸗ stein und Bimsstein. Grau sind die Basaltberge an den Enden der Insel und grau ist die geringe Erdmasse, die sich im mittleren, tiefer gelegenen Teile der Insel gebildet hat. Das Südwestende besteht aus einem kleinen Vor⸗ gebirge, welches einige Riffe aussendet, an denen sich die Wellen mit großer Gewalt brechen. Es ist wahrscheinlich, daß der mittlere schmale tiefliegende Teil der Insel durch die starken Fluten zur Zeit der Sonnenwende oft unter Wasser gesetzt wird. Die Landung ist sehr schwierig, kann überhaupt nur bei vollständig ruhigem Wetter ver⸗ sucht werden. Es fehlt eine Quelle; das einzige süße Wasser, welches sich in den Rissen und Schluchten der Insel findet, rührt von den Regenschauern her, die hier häufig sind. Das einzige Holz, welches man zuweilen am Strande findet, rührt von angeschwemmten Schiffs⸗ trümmern her. Die Pflanzenwelt ist allein durch ein Farrenkraut, eine Asplenium⸗Art, vertreten. Zahlreiche Seevögel verschiedener Art beleben die Insel. Das Los eines Schiffbrüchigen auf dieser Insel muß ein entsetzliches sein. Vor dem Hungertode ist er nur durch die Seevögel und ihre Eier und einige Schaltiere, die das Meer aus⸗ wirft, geschützt. Ein biederen wollte sich Jahren wurde ein Heer der Dagomba⸗Leute von den Sklaven⸗Jägern des Sansani⸗Gasari, des größten Menschen⸗ räubers in Afrika, nordwestlich von Togo hausend, voll⸗ ständig geschlagen. Troß, Gepäck und Frauen fielen in die Hände des Siegers. Einige vornehme Dagomba⸗ Frauen wollten die Schande der Sklaverei nicht auf sich nehmen und suchten freiwillig den Feuertod.„Tod ist besser als Schande“, habe ich oft aus dem Munde von Schwarzen hier gehört, daß man es als zu ihrem Sprich⸗ wörtersatz gehörig ansehen kann. Als ich Ende der sieb⸗ ziger Jahre mich in Tripolis in Nordafrika aufhielt, hätten; fragen, die in den frühesten auf sich gezogen hatten, Die Zigeuner pflegen die mit den Worten abzuwei welchem die Entführung ei zweifellose Thatsache geworden ist. Gewißheit, sich nicht zu irren, mit nach Hause nahmen. Dort im Hause und im Garten der Eltern erwachte auch allmählig die Erinnerung, und das Kind begann nach Geräten, nach Beerensträuchern und Fruchtbäumen zu n Jahren seine Aufmerksamkeit aber seitdem beseitigt waren. schuldigung des Kinderdiebstahls sen, daß sie eigene Kinder genug hier scheint einmal ein Fall vorzuliegen. in nes Kindes durch Zigeuner natürlich in diesem Zwischenfall eine Heraus⸗ forderung. ld. Paris, 4. August. Wie bereits vor acht Tagen angedeutet, wurde gestern Prinz August von Ohrenberg zum Vorsitzenden der Suez⸗-Kanal-Gesellschaft gewählt. Hd. Paris, 4. August. Der General⸗ direktor des Grand⸗Hotel erklärte in einem Interview, die Rechnung für die fronzösische Regierung durch die Anwesenheit Lihung Tschangs ein mir bekannter Schwarzer das Leben nehmen; als ich im Jahre 1869 mit Fräulein Alexan⸗ drine Tinne wenige Monate vor ihrer Ermordung in Mursuk in Fesan war, versuchte ein Schwarzer in ihrem Gefolge sich mit einem Gewehr zu töten. Im ersteren Falle war verletztes Ehrgefühl die Ursache, im zweiten desgleichen infolge der Weigerung des Fräulein Tinne, dem Manne die Heirat mit seiner Angebeteten zu gestatten. — Ein Kind nach acht Jahren wieder ge⸗ funden. Daß Eltern ein auf rätselhafte Weise verschwun⸗ denes Kind nach langen Jahren unbermutet wiederfinden, ist wohl zuweilen in Romanen zu lesen, aber bei den geordneten Zuständen im deutschen Reiche erscheint ein solches Vor⸗ kommnis ausgeschlossen und doch hat sich ein derartiger, nach allen Seiten vollkommen beglaubigter Fall soeben in Plauen im sächsischen Voigtland zugetragen. Das sechs⸗ jährige Mädchen der Eheleute Vetters in der nahen Fabrik⸗ stadt Reichenbach i. V. verschwand vor acht Jahren spurlos. Die Eltern waren außer sich; in der ganzen Gegend war man lange Zeit in Aufregung und beteiligte sich an den Nachforschungen, aber sie blieben ohne Erfolg. Vor einigen Wochen tauchte nun in einem thüringischen Dorfe ein 14jähriges Mädchen auf, das, ohne allen Unterricht aufgewachsen, von Zigeunern dort zurückgelassen worden war und über seine Herkunft keinerlei Angaben machen konnte. Die behördlichen Ermittlungen veranlaßten das Vetter' sche Ehepaar, sich nach dem Mädchen zu erkundigen, und sie erkannten in ihm infolge mancher Zeichen ihr eigenes Kind, das sie, obgleich es keinerlei Erinnerung an sein Leben im Elternhause erkennen ließ, doch in der Attentat Ztg.“ mit, vielmehr dauert. Hd. halten wurde. Aufsehen erregt. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 4. August. auf den Polizeioberst Krause teilt die Polizei der„Nat. daß die Anklage in der An⸗ gelegenheit noch nicht erhoben ist, daß die Untersuchung noch fort⸗ Hd. Paris 4. August. der Herzog von Orleans werde anläßlich seiner Vermählung ein Manifest erlassen und sich darin auf seine Familien⸗Verhältnisse mit dem österreichischen Herrscherhause stützen, um den Franzosen eine Revision des Frankfurter Vertrages za versprechen. Paris, 4. August. wird von der französisch⸗italienischen Grenze ein Zwischenfall gemeldet, welcher großes In dem Grenzdörschen Largenliere wurden drei Franzosen von ita⸗ lienischen Soldaten verhaftet, zwei derselben sind nach einem Verhör über die Grenze geschoben worden, während der dritte, ein Soldat der Marine, trotzdem derselbe ernst⸗ lich erkrankt war, im Gefängnis zurückge⸗ Die Boulevardblätter sinden La Patrie versichert, werde eine Million Franks inkl. der Spezialzüge nicht übersteigen, die Blätter erklären, daß Lihung Tschang ein teurer Gast und sein Dank für den Empfang sehr unzureichend gewesen sei, da er im e nur sieben Medaillen ausgeteilt abe. Hd. Rom, 4. August. Wie verlautet, wird Rudini darauf verzichten, die Kammer aufzu⸗ lösen. Die 30 Millionen Defizit will er durch einige neue Steuern decken. Hd. Rom, 4. August. Die Cholera ist in Palermo in bedenklicher Weise ausgebrochen. Unter den bisherigen Opfern befindet sich auch die Frau des französischen Konsuls. Hd. Athen, 4. August. Die Verhand⸗ lungen zwischen den funf Großmächten bezüg⸗ lich Creta werden fortgesetzt. Es soll sich nur noch darum handeln, den modus procedendi zu finden. Unter den fünf Mächten herrscht voll⸗ ständige Einigkeit. Englands Haltung bleibt völlig eindruckslos. Hd. Brüssel, 4. August. Im Namen der 2000 hier streikenden Tischlerei-Arbeiter wurde gestern dem Gouverneur eine Petition überreicht, in welcher dessen Intervention nach⸗ gesucht wird. Die Arbeiter fordern eine Lohn⸗ ..— Zu dem Dem Temps erhöhung von 50 Centimes bei ze Arbeitszeit. Der Ausstand wird vor noch einige Tage fortdauern. Hd. Brüssel, 4. August. Ein! Offizier, welcher aus der Kongo⸗Armee ist zum Chef der Artillerie der Mahd nannt worden. 5 Hd. Madrid, 4. August. In deu le Tagen sollen spanische Truppen aber im Ganzen 71 Insurgenten getötet und reiche Personen verwundet haben. Marktpreise. Gießen, den 4. August. Auf dem en Wochenmarkte kostete: Butter p. Pfd. 1,05— 1,10, Hühner⸗ eier 2 St. 11— 12, Enteneier 6, Gänseeier——.—, Käse 5-10, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 50— 80 Pfg., Hühner p. St. 90— 1,2 Hahnen 50 1,00, Enten 1,60,—2 Mk., Gänse per Pfund 00—00, Ochsenfleisch 7074, Kuh⸗ und Rindflelsch 64 bis 68, Schweinefl. 50— 66, Schweinefl., gesalz. 70—7. Kalbfleisch 50—, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 5— 7,00, Zwiebeln per Zentner 4,50 Mk., Milch per Liter 16 Pfg. g Sterbefälle. a 5 ö Am 1. August. Helene Bindewald, 36 gulab N alt, ledig babe Alicestraße Nr. 13. 9 5 1 zu Am f. Augu, Christoyh Martin Otto de add d Heger, Sohn von Bandagist Hermann Otto fadt, Dr Nadal i 10 Bensheim Am 2. August. Georg Peter Baum, 56 Jah Heger dahier. alt, Spenglermeister, Sonnenstraße 32. 1 Verleger: Paul Bader i 1 1 ger: Pa er in Marburg, Verantw. veinbroduitton dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide Gießen. in Valrcbefahr 4e) as der ir elshen, 2 Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Aus bau der Stadtfernsprecheinrichtung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff ge⸗ nommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadt⸗ Fernsprecheinrichtung verbinden lassen wollen, recht bald ersucht, ihre Anmeldungen spätestens bis Anfangs August d. J. an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüsse für den zweiten Rechnungsjahres in Aussicht gestellt werden. Bauabschnitt des laufenden Verspätet angemeldete Anschlüsse können erst im 1. Bauabschnitt des nächsten Rechnungsjahres zur Ausführung gelangen. Darmstadt, 4. Juli 1896. Der Kaiserliche Ober⸗Postdirektor, Geheime Ober⸗Postrat Clavel. Verdingung. Die zum Ausbau des Riegelpfads und der Bruchstraße erforderlichen, nach⸗ stehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen sollen Donnerstag, den 20. August d. öffentlich verdungen werden. a) Erd⸗ und Planierarbeiten. 1) Dammschüttung(Bruchstraße) 8 2 b) Bordsteiulieferung. 2) Lieferung von Bordsteinen(Lungsteinen) Profil 22/30 em— für den Riegelpfad 942 lfde. m —„„die Bruchstraße 328„„ c) Maurerarbeiten. 3) Versetzen von Bordsteinen 3 1270 4) Verlegen von Steinzeugröhren 296,„ 5) Versetzen von Straßensinkkasten 5 5 10 Stück 8 6) Herstellung von Revisionsschächten 5 5 5 25 5 7) Ueberwölben eines alten Schlammfangs. 5 1„ d) Chaussierarbeiten. 8) Chaussterung der Straßen mit Basalt, einschl. Material- lieferung— im Riegelpfad 1200 f 2250 — in der Bruchstraße 550 8 e) Pflasterarbeiten. 9) Herstellung von Gossenpflaster einschl. Materiallieferung — im Riegelpfad 650 850 5— in der Bruchstraße 200 10) Herstellung von Kiesbanketen einschl. Erdarbeiten und Materiallieferung— im Riegelpfad 1350( 1770 — in der Bruchstraße 420— 5 8 7 1456 ebm J., vormittags 11 Uhr, 1270 ide. m „ „ ö Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden zur Einsicht bei uns offen. Angebote auf Vordruck, der von uns zu beziehen ist, sind spätestens bis zum obengenannten Termin bei uns einzureichen.— Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 1. August 1896. 1 1 Das Stadtbauamt: Schmandt. Deutsche Hypothekenbank Meiningen. Wir machen hierdurch darauf aufmerksam, daß für uns bestimmte Dar⸗ lehnsgesuche aus der Provinz Oberhessen zur Vermeidung von Wei⸗ terungen zweckmäßig direkt bei unserem Rechtsbeistand, Herrn Rechtsanwalt Metz in Gießen zur Prüfung eingereicht werden. Die Direktion MKireher. Dreysichacker. Dr. Braun. 920 Die Deutsche Gasglühlicht⸗Aktien⸗ Gesellschaft in Berlin hat ihre Preise ür Glühkörper(sogen. Strümpfe) herabgesetzt und sind wir daher in der Lage, einen Glühkörper(Strumpf) vom I. August d. Js. ab zu Mk. 1,10(anstatt seither Mk. 1,80) abzugeben, während der Preis eines vollständigen Apparates, wie seither, von Mk. 3,— beibehalten bleibt. Wir machen nochmals darauf auf— merksam, daß wir vertragsmäßig ver— pflichtet sind, Auersche Glühkörper auch nur für Auersche Brenner abzugeben. Die Glühkörper werden von uns auf Steins Garten. Heute, Mittwoch, den 5. August, Großes Aonzert 6 1 Ungarischen National-Kapelle Vilmos Budai 8 aus Budapest. a cherden Branntwein ert b ennerkien wei f mit 12, dann folgt Offenbach hieb, Gießen mit Worns mit 60 und A und 18 im Bett 1 1 e den wenigsten produzieren, stell pein her und dor Vächst, wird der we shert. So produzie r Uni. ingen in dem ang e 923 f Hektolter Bran der dem Preßgasapparat vorbereitet, wodurch größere Haltbarkeit und hohe Leuchtkraft erzielt wird. Gießen, 28. Juli 1896. Städtisehes Gas⸗ und . Anfang 8 Ahr Abends. Entree 40 fg. bor 62 Dunn hon 5852 und Ge 1 1 ranntwein. Da giebt, daß die Au de Großherzogtum gewesen sei, so wurde 4 0 Wasserwerk Gießen. 8 ler Branntwein nu. 5866888888886 8 oh zuneit dorten, 2 N 5* Eine Schußmacher-Qaschine 8 ii ae be billig zu verkaufen. 92⁴ 8 ing der 950 N bag Seen 5 5 And ee eee— 660 0 3 Lampions, Dekorationsfahnen, Schärpen. Ae d l 925) An der Lahn ein Ferurohr. Nationalbänder in allen Jarben, mibetholt darauf l gefunden. Zu erfr. in der Exped. d. Ztg. 2 Luyras, Festrosen, Festbhouqets, 1(und ehelicher Flfr ein elternloses 14 Jahre altes Mädchen Lorbeer⸗ 5 5 4 ier Ma 910. Große Mühlgasse 4 2 Eichen⸗. 92 a Grün e 0 Preis- 1 anze Gold und 1 15 1 7— 5 all Eine Schlafstelle 85 Ebren⸗ Silber ꝛc. e ncht W 99 2 braven h e 950 8 sowie 1 Uebung bei der 8„Mühl, Neustadt 39 2 Verein 8 2 gemeinde .„ abzeichen. ade Eine Wohnung in n ben be n 40 u ul dn zu vermieten. Krofdorserstraße 13. N 85 1 00 u d. Venn Kleines Famitienlogts 5 Fr. Rilger, Giessen, Ae en 11% 8 Kreuzplatz 4. 1 0 Kdes Kind a Große l 4. 2 5 NB. 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