Gießen, rg, Lau⸗ es Kreises missionen arburg, Domberg sere Leser Aus gabe ng“ bringt en also in in anderes zu bieten — Nr. 30 Gießen, Mittwoch, den 5. Februar 1896. Ausgabe Gießen. ische Landeszeitung 8 — Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn? und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Ispaltige Petitzeile. 1 2. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. E bonnenentsbestedüngen auf die 5 „Hessische Landeszeitung“ nehmen unsere sämmtlichen Träger sowie die Expedition Kreuzplatz 4 zu jeder Zeit entgegen. Kein anderes hiesiges oder auswärti— ges Blatt bietet annähernd die Vor— teile der„Hessischen Landeszeitung“, die der Einwohnerschaft von Gießen und Nachbarorten in: zwei Ausgaben an jedem Werktag ausgehändigt wird. Preis nur 60 Pfg. monatlich einschließlich Trägerlohn. Verantw. Ne⸗ E. Ottmann, 1 Schott) Cl. Glas 80 mann, eg 3a. tes Er der später zu erstr. 22 115 aftslöchinnen, ausmädchen i. dei gutem Loh! angsbureau vol Fi dann, der!“ doppelln uh upfihlt sic B. 30⁰ all din 1[ü 0 „Möheres snd, Baht oft ddehnue 1 Töglich! felt beinen, 1 1 Tasdheni endet die! t, wee ae . fer Aus wah 14 1 0 rer in jeder P be facht Cal. — dem„wohnhaft in Gießen“ Zur Kommunalbesteuerung der E. W. Fernie'schen Braunstein⸗ Bergwerke erhalten wir folgende Zuschrift: Die Gießener Zeitung beschäftigt sich in Ihrer Nummer 26 vom 31. Januar ebenfalls mit der Besteuerung des Ferni'schen Werkes und behauptet, in dem von uns veröffentlichten Gut⸗ achten des Rechtsanwalts Grünewald hätten sich einige Irrtümer eingeschlichen, ohne näher anzu— geben, worin diese Irrtümer denn eigentlich be— stehen. Aber wozu bedarf es denn in dieser sehr einfach liegenden Frage juristischer Gutachten, die erst wie das des Rechtsanwalts Grünewald, allerdings nach der Meinung der Gießener Zei⸗ tung, auf Umwegen mit der Konstruierung des Sitzes des Gewerbebetriebes der Stadt Gießen das Recht zusprechen, die ganze kommunale Ein— kommensteuer des Herrn Fernie zu erheben, während jetzt nur ¼ davon erhoben werden und der Rest von ca. Mark 6000 pro Jahr nach Großen-Linden wandert. 1 5 Fernie hat seinen Wohnsitz nämlich nur in Gießen— die Gießener Zeitung sagt es wenigstens. Wenn diese Be⸗ hauptung richtig wäre, so läge die ganze Frage, darüber sind wir uns alle einig, überaus ein⸗ fach; aber darum dreht sich's ja eben. Der jetzige Besitzer der Braunsteinbergwerke ist Reichs⸗ ausländer und hat seinen Wohnsitz im Auslande. Zwar steht dem Herrn Fermie hier in Gießen in dem ihm persönlich gehörenden Hause Liebig⸗ straße 26, das ganze Jahr über eine Wohnung zur Verfügung, in der er sich vorübergehend auch im Laufe des Jahres ein Mal aufhält, seinen festen Wohnsitz hat aber in diesem Hause nur der Fernie'sche Diener Adolph, wie jeder Gießener aus dem Adreßbuch ersehen kann. Herr Fernie hat auch durch nichts zu erkennen gegeben, daß es seine Absicht sei, als unser Mitbürger ange⸗ sehen zu werden, denn sonst hätte er sich zum allermindesten bei der Polizei anmelden müssen, was aber nicht geschehen ist. Der Hinweis der „G. Z.“, daß in den Kaufkontrakten und bei Rechtshandlungen, die dritte Personen mit dem In⸗ haber der. abgeschlossen, dessen Wohnort durch„wohnhaft in Gießen“ bezeichnet ist, beweist eben auch nichts dem Hin— weis gegenüber, daß Herr Fer nie als Einwohner der Stadt polizeilich nicht gemeldet ist. Unter haben die Kon⸗ trahenten zweifelsohne den Sitz des Gewerbes der Fernie'schen Werke gemeint. Schlagend soll nun der Beweis sein, daß die ganze kommunale Einkommensteuer in Gießen gezahlt werden müsse, weil früher der Vorgänger des jetzigen Juhabers der Braunsteinwerke, der Vater des Herrn Fernie, zur Personalsteuer in Gießen herangezogen worden sei, wozu die Stadt kein Recht gehabt hätte, wenn Herr Fernie ohne festen Wohnsitz in Gießen gewesen wäre,— so heißt es in der„G. Z.“ Aber diese hier angezogene Personalsteuer war gar nicht einmal eine städtische, sondern eine Staatssteuer, welche vor der Freizügigkeit existierte und berechnet war, die Fremden, die keine Ortsbürger waren, zu treffen. Ueberhaupt läßt sich aus den Steuer⸗ verhältnissen des Werkes und seiner Inhaber, wie dieselben früher einmal waren, kein Recht deduzieren, denn damals herrschten ganz andere Verhältnisse, die für heute nicht mehr maßgebend sind. In Verkennung der ganzen Sachlage kommt nun der Artikler der„G. Z.“ auf das Berg— gesetz,— welches„leider“, wie er meint,„den hessischen Juristen gewöhnlich wenig bekannt zu sein pflegt“— und fährt folgendermaßen fort: „Gesetzt nun, Herr Fernie wäre wirklich der Ausländer ohne seinen Gießener Wohnsitz, so müßte trotzdem die Einkommensteuer des Werkes nach Gießen entrichtet werden. Nach dem Berg⸗ gesetz, das leider den hessischen Juristen gewöhn— lich wenig bekannt zu sein pflegt, ist es gleich— gültig, ob der oder die Besitzer eines in Deutschland gelegenen Bergwerks Ausländer sind oder nicht. Jedes Bergwerk ist verpflichtet, einen Repräsen— tanten mit einem festen Wohnsitz zu ernennen, welcher dasselbe nach jeder Richtung hin vertritt. Es wird, um es kurz zu sagen, das Bergwerk und nicht der jeweilige Besitzer zu besteuern sein, und diese Besteuerung erfolgt nach Art. 1, Abs. 1 des Gesetzes am Wohnorte des Steuerpflichtigen, d. h. bei den Fernieschen Bergwerken ig Gießen.“ Der Artikel 108 des gültigen Berggesetzes für unser Großherzogtum, welches die hessischen Juristen sehr wohl kennen, verpflichtet aber nur eine Gewerkschaft, d. h. wo ein Bergwerk mehrere Mitbeteiligte besitzt, zur Ernennung eines Repräsentauten, doch läßt auch hier das Gesetz zu, statt einer einzelnen Person als Re— präsentanten einen aus zwei oder mehreren Per— sonen bestehenden Grubenvorstand zu bestellen. Nun meint die„G. Z.“, da wo der Repräsentant eines Werkes wohnt, und nach ihrer Meinung scheint er immer da wohnen zu müssen, wo das Bergwerk sich befindet, denn einen Wohnort des Fernieschen Bergwerks giebt es eben nicht, wohl aber einen Sitz dieses Gewerbebetriebes, und an diesem hält eben das Gutachten des Rechtsanwalts Grünewald nach Lage der Sache Herrn Fernies ganzes Einkommen kommunal⸗ steuerpflichtig und deucht uns die Anwendung der Bezeichnung des Wortes Wohnort statt des Sitzes des Gewerbes eines Bergwerks als der Ort, wo dasselbe steuerpflichtig sein soll, so gegen die ge— sunde Auffassung des einfachen Menschenver standes zu streiten, daß wir darüber kein Wort verlieren wollen. Die„G. Z.“ vergißt ganz und gar, daß die Kommunal⸗Einkommensteuer ledig⸗ lich eine persönliche Steuer ist, die Herr Fernie aus dem Einkommen, welches er aus seinem Bergwerk bezieht, persönlich zu entrichten hat, wenn er persönlich im Inlande seinen Wohnsitz hätte, denn würde z. B. Herr Fernie statt im Auslande, etwa in Bad Nauheim wohnen und dort sein Geld verzehren, so würde die fragliche Steuer an die Bad Nauheimer städtische Steuer kasse von ihm zu zahlen sein, statt in Gießen, wo die Quelle seines Einkommens, nämlich das Bergwerk sich befindet. Was nun die Ansicht der„Gießener Zeitung“ betrifft, daß auch die ganze Gewerbesteuer der Fernie'schen Werke von Gott⸗ und Rechtswegen nach Gießen gezahlt werden müsse, so wäre es ja gut, wenn diese Ansicht unserer wertgeschätzten Kollegin gemünztes Recht wäre, denn das auf⸗ strebende Gießen würde gewiß auch von dem—⸗ jenigen Betrage, der jetzt nach Großen-Linden wandert, den allerbesten Gebrauch machen. Dem steht aber der klare Wortlaut des Gesetzes vom Jahre 1884 entgegen. Darüber sind sich nicht nur unsere Laien in der Mehrheit, sondern unsere sämtlichen Juristen einig, und wenn die sich ein— mal einig sind, was doch gewiß viel sagen will, dann lohnts des Streites nicht mehr. 9 8 5 5 N Lokales und Provinzielles. Gießen, 4. Febr. Heute in aller Frühe verunglückte der Weinhändler Carl Schwau, Teilhaber der Firma Gebrüder Schwan, indem er die Kellertreppe im Hause seiner Wohnung abstürzte und das Genick brach. Der Verstorbene war seinen Bekannten und Freunden ein allezeit hilfsbereiter Berater und besonders bei den Jägern der ganzen Provinz eine gern gesehene Persönlichkeit. Mit seinen Angehörigen hat man in allen Kreisen der Bürgerschaft das aufrichtigste Mitgefühl über den Verlust. Gießen, 3. Febr. Heute Nachmittag traf die Nachricht ein, daß die Telephon verbin- dung Gießen⸗Nauheim⸗Friedberg⸗Frankfurt und Gießen⸗Kassel genehmigt und mit der Ausführung der Arbeiten hierzu sofort begonnen werden soll. Gießen, 4. Febr. Die gestrige Vorstel⸗ lung in Cirkus Althoff war sehr gut besucht. Die Produktionen fanden den ungeteilten Beifall des Publikums. Den Löwenanteil des Beifalls erntete Frl. Althoff, die in ihren Exerzitien auf ungesatteltem Pferde recht Gutes leistete. Her⸗ vorragendes bot auch der Trapezkünstler mit seinen halsbrecherischen Kunststücken. Der Rin g⸗ kampf zwischen dem Athleten des Cirkus und einem hiesigen Herrn(Restaurateur Stein) blieb nach 10 Minuten langem Kampfe unent— schieden. Heute Abend findet wiederum ein Ringkampf statt, der so lange fortgesetzt werden soll, bis er endgiltig zu Gunsten des einen oder anderen eutschieden ist. Wir können den Besuch des Cirkus Althoff uur empfehlen. * Gießen, 4. Febr. Der Druckfehlerteufel hat unserer letzten Nummer einen argen Streich gespielt. Aus dem Kron bauer'schen Quarteit⸗ Verein hat er in der gestrigen Nummer einen „Karnevalistischen“ Quartett-Verein gemacht. Unsere Leser werden den Fehler wohl sofort selbst berichtigt haben. Weiter muß in der borletzten Zeile der betr. Notiz das letzte Wort„sei ne“ statt eine heißen. Gießen, 4. Febr. Das Hausschlachten, welches bei uns fast ganz aus der Uebung ge⸗ kommen war, hat sich infolge der billigen Schweinepreise in dem Winter wieder eingeführt. Nach uns gewordenen zuverlässigen Mitteilungen sind im städtischen Schlachthause von Privaten bis jetzt 200, in den Wohnungen mindestens 50 Tiere, also im Ganzen 250 Schweine geschlachtet. In der Regel sind an einer Schlachtung 2 Fa⸗ milien beteiligt, so daß sich also 500 Familien mit wohlfeilem Fleisch und Fett versehen haben. Die Schlachtungen außerhalb des städtischen Schlachthofs sind mit polizeilicher Genehmigung erfolgt. Es würde doch wohl aber richtiger sein, die Schlachtung in Privathäusern grundsätzlich nicht zu genehmigen, denn wozu baben wir denn unser Schlachthaus? Gießen, 4. Febr. Im Laufe dieser Woche kommt im Café Ebel das als vorzüglich be— kannte Helle Münchener Löwenbräu zum Ausschank. Wir machen Liebhaber dieses aus— gezeichneten Bieres auf diese günstige Gelegenheit aufmerksam. Gieszen, 4. Febr. Die Firma A. Haß⸗ ler am Markt(Galanteriewaaren) befindet sich im Konkurse. Gießen, 4. Februar. Am 2. März d. J. beginnt die erste Tagung des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen. Zum Vorsitzenden ist der Landgerichtsrat Seeger ernannt. Es sollen bis jetzt 3 Fälle vorliegen, welche zur Aburteilung gelangen können. G. Staufenberg, 3. Februar. Bei der heutigen Jagdverpachtung blieb unter den zahlreichen Jagdliebhabern, welche sich eingefunden hatten, der frühere Jagdpächter, Revierverwalter Schneider, der Höchstbietende und erhielt die Jagd für 445 Mk., also 10 Mk., billiger wie im vorigen Jahre. r. Mainzlar, 3. Februar. Die Gebote bei der heutigen Jagdverpachtung waren so schlecht, daß sie später Herrn Professor Dr. Naumann für 300 Mk. aus der Hand ver— geben wurde. D. Z. Butzbach, 3. Februar. Bei der hier stattgehabten Vorstandssitzung des Mathilden— stifts Butzbach wurde der seitherige stellver— tretende Direktor Herr Rentner Heinrich Vogt hier(der frühere Direktor Herr Adam Melchior ist mittlerweile gestorben) zum Direktor und das langjährige Vorstandsmitglied Herr Schmiede⸗ meister und Fleischbeschauer Georg Müller hier zum Stellvertreter des Direktors der genannten Austalt des Bezirkes Butzbach gewählt.— Ein Akt großer Roheit wurde in unserer Stadt begangen, indem schon längere Zeit von ruchloser Hand mehrere Straßenlaternen zertrümmert und bei Seite geschafft werden. Die Großh. Bürger⸗ meisterei hat nun eine Belohnung von 5 Mark für denjenigen, der den bezw. die Thäter er⸗ mittelt, ausgesetzt. h. Darmstadt, 3. Febr. Der Zweiten Kam mer liegt u. A. folgender Bericht des ersten Ausschusses vor: Ueber den Antrag des Abge— ordneten Köhler, die Landeskulturge— setzgebung betreffend— Berichterstatter Ab— geordneter Haas(Offenbach). Der Ausschuß kommt auf Grund der sehr eingehenden Bericht— erstattung zu folgendem Antrage: Die Kammer wolle I. Großherzogliche Regierung ersuchen, eine Förderung des Fortgangs der Landeskultur— unternehmungen aller Art dadurch herbeizuführen, daß 1) der Oberen landwirtschaftlichen Behörde, ihren unterstellten Organen, und allen anderen mit den Angelegenheiten der Landeskultur be— faßten Dienststellen eine unausgesetzte Anregung und Belehrung zur Pflicht machen; J) daß in dem nächsten Staatsbudget ein wesentlich höhe rer Betrag für die Zwecke der Landes— kultur und zwar sowohl für die erforderliche Vermehrung des technischen Personals, wie, wo nötig, für die Gewährung von namhafteren Staatszuschüssen zu den Ausführungskosten eingestellt; 3) soweit dazu erforderlich, eine Aen⸗ derung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften herbeigeführt werde; II. den Antrag Köhler damit für erledigt erklären. Offenbach, 3. Februar. Ein großer Brand brach in der Nacht auf den Sonntag, morgens gegen halb 2 Uhr in der Scheuer des Herrn Neubert an der sog. Blauburg aus und äscherte dieselbe vollständig ein. Ein enachbar⸗ tes Wohnhaus war in großer Gefahr und konnte nur mit Mühe gehalten werden. Mainz, 2. Febr. An der Landungs⸗ brücke der holländischen Gesellschaft wurde heute Vormittag die Leiche eines Soldaten vom hessischen Inf.-Reg. Nr. 117 geländet. Der Maun hat sich an derselben Stelle vor etwa 14 Tagen in den Rhein gestürzt.— Der Sohn sehr achtbarer Eltern eines pensionirten Beamten wurde heute morgen, nachdem er kurz vorher von dem Balle nach Hause gekommen war, wegen einer beträchtlichen Unterschlagung auf dem Rentamt verhaftet. Der junge Mann, der eine Ahnung hatte, was ihm bevorstand, wollte sich gestern Abend erschießen, wurde aber an dem Selbstmorde gehindert. i. Mainz, 3. Februar. Zur Verstaat⸗ lichung der Hessischen Ludwigsbahn wird dem hiesigen„Journal“ geschrieben:„Es ist feststehende Thatsache, daß zwischen Preußen und Hessen ein Vertrag über die Zukunft der Hess. Ludwigsbahn zu Stande gekommen ist. Was aus diesem Abkommen hier bekannt wurde, bezieht sich aber nur auf Betrieb und Verwaltung, während es offene Fragen sind, wann und in welchem Umfang verstaatlicht wird. Zunächst kommt nur die Verstaatlichung durch Hessen und nur für diejenigen in Betracht, für welche der Staat Hessen in seinen Concessionen bereits jetzt ein Rückkaufsrecht hat. Es scheint also, daß Hessen in der That trotz aller entgegen⸗ stehenden Hindernisse auf Grund des 20 fachen Reinertrags der letzten 5 Betriebsjahre, erwerben will. leber die Verwaltung der zukünftigen Staatsbahnen ist folgendes vereinbart. Es wird eine aus preußischen und hessischen Commissaren bestehende Eisenbahn-Direktion mit dem Sitz in Mainz gebildet. Dieser unterstehen die Bahnen in Rheinhessen und Starkenburg, sowie die preu⸗ ßische Staatsbahn bis Coblenz. Die Ober⸗ hessischen Bahnen und die Main-Neckar⸗ bahnen werden durch die Kgl. Eisenbahn⸗ Direktion Frankfurt a. M. verwaltet. Die Kgl. Eisenbahn⸗Direktion Saarbrücken bleibt vorerst noch bestehen. Es bleibt nun abzuwarten, welche Schritte Hessen unternimmt, um dieses Abkommen in Vollzug zu setzen.“ Vermischtes. W. Wißmar, 3. Februar. Am Freitag, den 31. Januar, machte der Landwirt Balthaser Schwalm durch Erhängen seinem Leben ein Ende. Er ging nach Abfütterung seines Viehes fort und wurde dann nach zwei Tage langem Suchen am Samstag im Walde erhängt vor⸗ gefunden. Die Ursache zu dieser That ist un⸗ bekannt. — Ein trauriges Geschick hat die Mannschaft des englischen Dampfers„Kaling“ erreicht. Nach Mel⸗ dungen, welche in Queenstown von Halifax anlangten, scheiterte der„Kaling“ an den Felsen von Greene Island (Meu⸗Schottland) während eines dichten Nebels und 15 Mann seiner Besatzung verloren das Leben, 6 von ihnen durch Umschlagen des Bootes, während 9 der Erschöpfung und den Entbehrungen erlagen. Der Rest der Bemannung, bestehend aus 9 Seeleuten, gewann wohl das Land, aber mit erfrorenen Gliedern und 4 von ihnen in verzweifel⸗ tem Zustand. Aus dem Leben der Lady Cakebread. Das Jubiläum ihrer 280. Verurteilung wegen Trunkenheit beging vor dem Polizeigericht Jane Cakebread. Wer 280 Mal vor dem Polizei⸗ richter gestanden, ist selbst in London eine in weiteren Kreisen bekannte Persönlichkeit und in der That kaun sich nicht jeder Staatsmann, Ge⸗ lehrte oder Künstler rühmen, daß sich die Zeitungen mit ihm so häufig in Leitartikeln und Entre⸗ filets beschäftigt haben, wie mit Jane Cakebread. Dieselbe ist heute eine alte, verkommene Person, die sich lediglich durch Trunksucht völlig ruiniert hat. Sie stammt aus anständiger und wohl⸗ habender Familie und in ihren nuͤchternen Stun⸗ den erhebt sie sich an der Erinnerung, daß hoch⸗ stehende Herren sie in besseren Tagen wie eine —ͤ— Lady behandelt haben und noch heute liebt sie es, tungsroman.) Wegen momentaner. Geld- Hd. Rom, 4. Fehr. Wie der Secolo wissen Die Holzversteigerungen und Submissionen 91 sich vor dem Polizeirichter als Lady zu bezeichnen. verlegenheit sah sich der Graf; genötigt, ein will, soll ein aue e der Kreise Biedenkopf, Marburg, g Nach Verbüßung ihrer letzten Strafe nahm sich Grundstück zu verkaufen.(Schloß folgt). zwischen Englan„ N und esterreich er⸗ Kirchhain, Ziegenhain, Homberg— Lady Henry Somerset ihrer an und brachte sie— Annonce. Ein Hausknecht wird gesucht. folgen deren Jeck die Ortentfra ge zu lösen ist. und Frankenberg finden unsere Leser ö auf ihren Landsitz in Surrey, weil sich inner- Offerten mit Angabe der Handschu huu mmer Hd. Warschau, 4. Febr. Aus Shietomir 5 M b* 0. halb vier Meilen von demselben kein Wirtshaus zu richten an Grob u. Co., Blumenstraße 182. wird gemeldet, das dortige Stadttheater sei am dagegen in der arbur ger usgabe bef 3 deshalb wahrscheinlich war, daß— gestrigen Tage größtentheils abgebrannt. Men- der„Hessischen Landes-Zeitung“. efand und es deshalb wahrscheinlich war, daß Letzte Telegramme schenleben sind nicht zu bekl 5 1 Jane aus Mangel an Gelegenheit sich von Trinken* tz Wanne 1 ů 1 N 4 a eee, uud Stoll Die„Hessische Landes-Zeitung bringt entwöhnen werde. Eine Zeit lang hielt sie es Hd. Berlin, 4. Februar. Der Bureau]? md. Sofa, 5. Jebr. Heute wird Stoilow diese wichtigen Bekanntmachungen also in auch aus, aber nach einigen Wochen empfand sie Vorsteher des flüchtigen Rechtsanwalts Fried⸗ in der Sobranje die Antwort des Fürsten in der e Vollständigkeit, wie sie kei 1 ötzlich ei Fillbre Sehnf ir Rami auf den Namen Friedmann] Tauffrage verkündigen. In der verflossenen einer Vo ständigkeit, wie sie kein andere plötzlich eine unstillbare Sehnsucht nach irgend mann, Ramin, der auf den ien F 1 5 ag ger In de b. 7 g welchen Verwandten, obwohl Lad, Henry verschiedene Betrügereien verübte, ist verhaftet Nacht sollte aus Petersburg ein Telegramm ein⸗ hiesiges oder auswärtiges Blatt zu bieten g Somerset sie mit aller Güte behandelte und worden. 8 f l treffen, welches über die Abreise des Vertreters vermag. 2 mit Geschenken überhäufte, mit einem Wort, Hd. Stettin, 4. Februar. Eine Versamm⸗ des Zaren mel den sollte. Wenn die Taufe statt⸗ Die wie Jane Cakebread versichert, sie„als Lady lung von 2 3000 Schneidern hat in der ver⸗ finden wird, ist noch nicht bestimmt. Die Nach⸗ 5 5 behandelte“, und sie begab sich nach London, um gangenen Nacht beschlossen, sofort in den General- richt von der Entscheidung des Fürsten unter amtl. Bekanntmachunge I mit dem Missionar der Temperenz⸗Gesellschaft, streik einzutreten. f 8 Annahme der Pathenschaft des Zaren hat hier 5 5 875 Herrn Holmes alles Weitere zu besprechen. Auf, Hd. Wien, 4. Febr. Wie aus Temes var einen überwältigenden Eindruck herporgerufen. der Stadt und des Kreisamts Gießen dem Wege zu ihm traf sie manch alten Bekannten gemeldet wird, verhaftete die Polizei eine meistes Hd. Belgrad, 4. Febr. Fallissement der werden ebenfalls in der„Hessischen Landes— und Montag Abend fand sie ein Konstabler mit aus wohlhabenden Bauern und Gewerbs⸗ Kolonial⸗Waaren-⸗Handlung Nasticz Bogatecevic Zeitung, Ausgabe Gießen“ blauem Auge und sinnlos betrunken auf der leuten bestehende Räuberbande, welche seit wurde durch Zuckerspekulationen herbeigeführt. K f— Straße. Die alte Person bestätigt die Erzählung Jahren ihr Unwesen getrieben, indem sie Bauern⸗ Reiche Auverwandte, darunter der Präsident der regelmäßig 1 des Konstablers, nur seiner Behauptung, daß sie höfe ausraubte, die Leute auf der Landstraße] Skuptschina Garaschanin streben einen Aus— zu finden sein N most shocking language führte, trat sie ent⸗ überfielen und die Gemeindekassen plünderten. gleich an. f 2— schieden entgegen. Eine Lady und häßliche Worte Hd. Pilsen, 4. Februar. Der zu 7 Jahren Markipreise brauchen— das glaubte der Richter natürlich Kerker verurteilte Sträfling Himek entsprang Ui 15 10 0 0 nicht. Herr Holmes versichert, sie sei nicht recht nach Sprengung seiner Fesseln als Schornsteinn r ca tung. e 1 7 1 0 10 9 81. gescheit, aber auch das will Jane Cakebread nicht feger verkleidet aus dem Gefängnis. 5 2 5 12 eier 2 St. 13— 15, Enteneier 9, Käse 5—8, Käsematte 3, 5 000 gelten lassen, erklärt vielmehr stolz, daß Jeder Hd. Paris, 4. Februar. Wie die Petite Re⸗ Die„Hessisehe Landes-Zeitung, Erbsen per Liter 18, Ansen 30 Pfg., Tauben per Paar Ee mann zufrieden sein könne, der ihr Gedächtnis, publique mittel“, hat man auf einer Jusel der Ausgabe Gießen“ wird regelmäßig 9,80—1 Mt. Hüter p. Stück— 1,40, Hahnen 1,30—1, 70 differ ihr Gefühl, ihren, Verstand besäße. Auch will] Levante durch Reservegeschwader Versuche an⸗ fammtliche Enten 1,60—2 Mk., Gänse per Pfund 46—54, Ochsen⸗ 1 28schh sie nicht in das Arbeitshaus, weil sie dort noch stellen lassen, um den Stand der Befestigungen„ fleisch 73.—76, Kuh“ und Rindfleisch 66—68, Schweine⸗ 9 2 7 nie gewesen, sondern beansprucht, ins Gefängnis zu prüfen. Diese Versuche sollen den Beweis Holzversteigerungen und sleisch gesalz. 72, Kalbfleisch 60—64, Hammelfleisch 60— 70 Jui geschickt zu werden. Diesem Wunsche giebt auch geliefert haben, daß die auf dem Ufer aufge— 8 Kartoffeln per 100 Kilo 5,—, Zwiebeln per Zentner Dee Jah der Polizeirichter stat. Doch soll sie nun eud⸗ stelltn Batterien sich nicht gegen die Submissionen 6 7,50 Mk., Milch per Liter 16 18 Pfg. Se lich auf ihre geistige Gesundheit untersucht und Marine⸗Artillerie halten können. Der a 1 e Shen eventuell in ein Irrenhaus eingesperrt werden. Kreuzer vernichtete auf eine Entfernnug von der Provinz Oberhessen(Kreise Gießen,. Bader in 1 1 Re⸗ De dag Damit wird dann die reich gerichtliche Praxis 3500 Meter die Strandbatterien vollständig. Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Lau⸗ dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, dbäaßs di von Jane Cakebread wahrscheinlich definitiv zu] Der Bericht hat bei der Regierung eine große 0 d Sch g, Lau⸗ beide in Gießen. 1 bd. Ende sein. Erregung hervorgerufen. Es sollen ganz be⸗ terbach und otten) und des Kreises 5 Ius an — Druckfehlerteufel.(Aus einem Zei⸗ sondere Maßregeln ergriffen werden. Wetzlar veröffentlichen. ble 5 —— 5——————— 18 4 0 6 1 5 1 N V 11 · 216 2 U;dvebett Holzversteigerung Jagd-⸗Verpachtungen. Städt. Schlachthaus im Gießener Stadtwald. 15 5 e 8. Februar, 1 3 19 e 5 reibank. inhe g 5 16 1720 atzenborn die Jagd der Feldgemarkung Obersteinberg auf 6 Jahre verpachtet werden. fust nur 2 0 2 1 5 Montag, den 10. Jebruar 1896, Vormittag 9 2 Alhr Allendorf a. d. Lahn. Dienstag, den 11. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Ni 8 2 perde: beginnend, 18 Aae d 4 d, 120 Kiefer und Fichtenstämme mit 80,47 tm, Bürgermeistereibureau die Gemeindejagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. indfle 10 ch, und entf 2016 Fichtenstaugen mit 76,53 fm. 2 rm Eichenscheitholz, 7 rm Asvenscheüholh, 20 m 5 Steinheim. Montag, den 10. Februar, Nachmittags 1 Uhr, wird im Rathaussaal die nicht ladenrein, pr. Pfd 52 Pf. der Val Aspenkullppelholz, 85 xm Nadelknüppelbolz, 7 1m Aspenstockholz, 34 rin Nadelstockholz, 1 5 und Waldjagd der Gemeinde Steinheim auf weitere 9 Jahr verpachtet.— Bemerkt wird, 89 5 8 Nene 100 Wellen Aspenreisig, 5400 Wellen Nadelreisig. daß der Jagdbezirk an die Haltestelle Trais-Horloff der Oberhessischen Eisenbahn Gießen— S weine el Aglegenhei Die Zusammenkunft ist im Distrikt Steinertswald an der Kreuzung von Laubacher⸗ Gelnhausen grenzt. 7 1 lische, straße und Mülllerweg. Lollar. Samstag, den 8. Februar, Nachmittags 3 Uhr, soll die der Gemeinde Lollar ö ö 1 8 Pf Miner Gießen, den 3. Februar 1896 5. bene 5 uud Waldiagd, ziammen pn 165 75„Uhr, e 5 nicht ladenrein, pr. Pfd.. 1 orobbenesl, fte ere Gießen. ene W zusammen etwa 465,75 Hektar, auf dem Rathause auf 6 Jahre 1 — W 5 J 2 2 sußantt agdverpachtung„ e,„„ Submissionen. 7 1255 * 3 ift bahn, a 9 ee und Fahrkartencartons für die Oberhessischen rei 7 fung li reitag, den 7. Februar 1896, Nachmittags 3 Uhr, ane u n e ee soll vergeben werden. Liefe⸗;;jbagt de soll die 85 bieden herd Feld- und Waldjagd in den bee N Hegel und d enn Asehe ben a e e Maschinen berabs förter 3. zwischen 2 seck Frünbergerstraße 2 der An⸗ 25 555 25 15 2 7 14 1 d 4 Dang en, d. zuuschen Sehlfedberherneg uus gehn, in Safe G e der Gegenstände können bei der Magazinsverwaltung zu aller Systeme zu 17 0 des alten Rathauses dahier im Wege öffentlicher Versteigerung auf 12 Jahre ver— 8 5 2 Originalpreisen empfiehlt 1 pachtet Nene e 10 1 Wilh. Büttel, Frankfurt bali ließen, den N anuar 96. 5 5 9 Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Hescel& Maumangsahmaschinen 8 große Sandgasse 8. Nat 5 stel 1175 q mite deltedesrebrat.* Holzversteigerungen. Lösstes I. Telommirtestes dentsches Fabrkat.]“— red Fe 51 Garbenteicher Gemeindewald. Distrikte Kuntzgesberg und Langenwald. 80 Nadel- 9 90 8 S chuhm a eh erarbeiten, verde st stümme von 15—34 em Durchm. und 7—15 m Länge, 46 Fichtenstämme von 18522 em Alleinverkauf für Giessen und Um- Herren- Sohlen und Fleck Mk. 2.50, i d Durchm. und 5—10 m Länge, 335 Fichten-Derbstangen von 7-15 em Durchm. und 6-9 m gebung bei Damen-„ 8„ 0 1 dc e 0 Länge, 490 Fichten-Reisstangen, 800 Fichten Bohnenstangen, 8 rm ee 8 sowie sonstige Reparatüren prompt und billigst. 1 95 30 im von 3 m lang, 50 rim Nadelstöcke, 4000 Nadelwellen onnerstag, 6. Februar, 2. G 9 i qu be Morgens 9 ¼ Uhr. Zusammenkunst im Kuntzgesberg am Vieinalweg von Garbenleich nach Ti. Haeb aucli, Messen, 172). 1 mie mitte Gl Grilningen. 5— dosen wo v. Nordeck zur Nabenau'sches Revier Friedelhausen. Distrikte Spieß und i 8. 1 Hubinsiosslrasse 40. 1 d Un Stangenwald. 780 Fichten-Reisstangen, zu Bohneustangen geeignet, 205 rm Buchen-, Eichen- N—— 95 5 5 7 b umb en 5 wan und Kiefern⸗Scheit und Knüppel, 6070 Buchen- Eichen⸗ und Nadelholzwellen und 42 rm a ä Altestes Geschäft duese Branche il Giesel. 1 ug im Buchen- und Eichenstöcke. Donnerstag, den 6 Februar, Vormittags 9 Uhr. Zusammen⸗ ä neue und gebrauchte, verkaufen und ver lchene kunft auf der Marburgerstraße(Hoheitsgrenze) im Distrikt Spieß. mieten ait Annerod(Gemeindewald). In den Abteilungen 16 Suhl und 25 Felsplatt. U 8 Spaklasse a. Bauholz: 118 Nadelstämme, 16—28 1 bis 1 7 Länge, 100 den N 0 J Glogowski& Sohn, 5 4 b. Brennholz: 15 rm Nadelscheitholz, 171,6 rm Nadelknülppelholz, 200 Buchenwellen, 50 U II 7 9; 1 5 Ausdehm 200 Eichenwellen, 5280 Nadelwelleu, 59 rm Nadelstöcke Donnerstag, den 6. Februar, U Maschinenfabrit und Kesselschmiede 1 Gute Vormittags 9¼ Uhr. Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße beim Hochbehälter in Inowrazlaw.* 416 ma Länge, 15- 70 em Durchm., 34,39 km. Es wird noch besonders d. Mts. Zusammen⸗ Waldungen zu Nordeck. Eichen: 26 Stämme, 44,48 fm, Nadelholz: 108 Stämme 3. bis 5. Kl. anf sehr schöne Eichenstämme aufmerksam gemacht Freitag, den 7. kunft um 101 Uhr in der Stelzenbach'schen Wirtschaft. Reiskirchen.(Gemeindewald). Distrikt Walbersberg. 151 Nadelstämme von 13 bis 35 em Durchm., 9—20 m Länge, 58,14 fm, 71 Nadelderbstangen, 7—13 em Durchm, 10 bis 16 m Länge, 7,66 fm, 162 rm Buchenscheiter, S4 rm Buchenknüppel, 67 xm Nadelknilppel, 3160 Buchenreisigwellen, 4450 Eichenreisigwellen, 1610 Nadelxeisigwellen, 40 rm Buchenstöcke, 9 m Eichenstöcke, 20 rm Nadelstöcke. Donnerstag, den 6. Februar, Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft. ist am Bergröderweg. Das Bau- und Nutzbolz kommt zuerst zur Versteigerung Katzenfurt.(Gemeindewald). 64 Eichenstämme, 78,40 fm, 2,6 rm Eichennutzholz. Das Holz ist zum großen Teil vorzügl. Bauholz Donnerstag, den 6. Februar, Vor⸗ mittags 9 Uhr Zusammenkunft: Beim Ortsvorsteher. Hausen(Gemeindewald) Distritte Bruch und Beckerswald. 45 Eichenstämme mit 9,03 fm, 3 Eschenstämme mit 0,34 tm, 158 Nad elstämme mit 67,23 fm, 7 Eichenstangen mit 0,34 fm, 3 Eschenstangen mit 0,15 fm, 22 Nadelstangen mit 3,84 fm, 6 rm Buchenknüppel, 8 rm Eichenknilppel, 1105 rm Nadelknülppel, 440 Buchenwellen, 80, Eichenwellen, 1110 Nadel wellen, 6 rm Fichtenstöcke, 50 rm Nadelstöcke. Freitag, den 7. d. Mts,, Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft im Distrikt Bruch beim Wegweiser an der Straße Gießen— Steinbach. Oberforsterei Hungen. Forstorte Schweinahl und Klafterschlag. 1 Eichenstamm, Schnitt- holz, S 1,23 fm, 1 Birkenstamm= 0,59 fm, 538 Fichten-Derbstangen— 47 km, 24 rm Hainbucheu-Rundscheitholz, 120 rm Buchen-Scheitholz, 260 rm-Prügelbolz, 800 rm Reiser, 110 rm Stöcke. Hamstag, den 8. Februar, Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft am Langs dorf—Nonnenröther Weg. Oberförsterei Oberscheld. Distrikt Herchenstein 108a und zwar 65 Eichenstämme= 33,70 fm, 1 rm Schichtnugholz, 6 Buchenstamme— 6,51 fm, 82 Kiefernstämme= 43,68 tm. Herr Förster Grätz in Paulsgrube zeigt das Holz auf Wunsch vor. Donnerstag, den 6. Februar, Nachmittags 2 Uhr. Zusammenlunft bei Herrn Gastwirt Reeh in Oberscheld. Oberförsterei Weilmünster. Distrikte 41 und 42. Buchen: 154 rm Scheit, 576 rm Knilppel, 10775 Wellen. Distrikt 524 Jungewald, 8 rm Kiefern-Scheit und Knüppel, 2825 gemischte Ausbuschwellen. Distrikt 544 Staubwasem, Eichen: 158 rm Scheit und Knüppel, 2150 Wellen. Buchen: 116 rm Scheit und Knüppel, 3825 Wellen. Weichholz: 18 rm Scheit und Kullppel. Samstag, den 8. Februar, Morgens 10 Uhr. Zusammenkunst auf dem Forst— hause im Häuserwald. Doruholzhausen. Stockbolz, 15 rm Reiser; Buchen: holz, 19 rm Stodholz, 921 rm Reiser; Weichholz: 321 rm Reiser. Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft beim Knorrhof. Albach.(Gemeindewald). Distrikt Kreuzholz. Buchen: 120 rm Scheitholz, 150 1m Knüppelbolz, 80 rm Stockholz, 3500 Reisigwellen; Birken: 40 rm Scheitholz, 30 rm Knüppel holz; Eichen: 14 rm feullppelholz, 40 xm Stockholz, 1500 Reisigwellen; Aspen: 20 rm Knüppel holz; Nadel: 6 rm Knilppelbolz, 150 Reisigwellen. Freitag, den 7. Februar, Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft auf dem Hatteuröder Vicinalweg am Eingang des Waldes. Dreihausen(Interessentenwald). bis 60 em Durchmesser, mit 218 fm Juhalt; größtenteils zu Streckholz geeignet (Gemeindewald). Distrikt 2a. Eichen: 29 rm Derbholz, 2,50 xm. 26 rm Derbholz, 42 xm Reiser; Nadelholz: 95 rm Derb. Hamstag, den 8. Februar, 270 Eichen-Bauholzstämme von 4— 15 m Länge, 30 530 Fichten⸗ Dienstag, den Giessen, Neue Bäue 5 nächst dem Kaiserhof, empfiehlt: goldne Herren-Remontoir-Uhren von 50 Mark an, goldne Damen-Remontoir-Uhren vou 28 Mark an, silberne Herren- und Damen-Uhren von 12 Mark an, Vickel-Remontoir-Unren sowie Schlüssel-Uhren von 10 Mark an, Wecker. in allen Lagen gehend, von 3 Mark an, Aegulateure mit Schlagwerk von 11 Mark an. Reelle Bedienung. Lweijährige Garantie. Reparaturen gut und pillig. ABi'illen. Pincenez. arometer. Thermometer, Operngläser zu staunend billigen Preisen. Beste und billigste Bezugsquelle an Platze. Als besonders hervorragende Cualitäts- Cigarren empfehle f A. 70. Sm ee Heri 46 HF,. N. O. hoch. Bus- Cigu u ο ,? Eu. ö Gustav Sonntag, 1 Cigarren en gros& en detail. Neuen Räue l. August Kilbinger, Seltersweg 19. Giessen, Lelephon Jr. 78. Sattlerwaaren, Reise- Jagd- und Sport-Artikel, Portefeuille-Waaren, Geschirr- und Wagen- Fabrikation. angen von 1. bis 4. Kl., sowie einige stärkere zu Dachsparren geeignet. „ Februar, Morgens 9 Uhr. Zusammenkunft am Santkamm bei Nr. 1. Eigene Werkstätten. e Möbel, Spiegel, * Betten billigst.(121 Werner's Waarenhaus. eee Klim. Kurort Schömberg bei Neuenbürg im Württem— bergischen Schwarzwald. Heilanstalt für Lungenkrauke. Sommer- u. Winterkur. Beste Verpflegung. Mäßige Preise. Leit. Arzt: Dr. Baudach. Prosp. frei durch d. Direktion. Akkord-⸗Zithern mit 12 u. 23 Manualen, die besten und vollkommensten der Jetztzeit, unter Ga⸗ rantie, sehr leicht und ohne Lehrer zu erlernen, bezieht man direkt ab Fabrik von Peter Renk, Leipzig. Prosp. u. Musikverzeichn. gratis und frauko. Dab 2 n. 2 222— Eunnah n abgelau für tie 10 ich auf Dee 1 also 72 13 8 r Van ö In mare been n eie be Nitz Dach Hake z er zun 1 pe u 1 1 in b