len uumech en, 1 Afüngutz Füßen ber eilautet, 9 0 1 ge erli habt itten — Atika fun dre Tage Peringste Spur Enolch Lan , an dem ein fe ich bei mi, fette Gegend! Jeleen, die Se en auch shon ug, guädigez Verantw. ge E. Oütmagz, l scch in allen sowie sonsigen uud billig. hause gelieserten nen, berechne an 0,%0, „ 0,60. bmachermstr, asse S. lerfedet beine gewöhnlich 3 mal so dauer Preis 3 Ml pu, meisen Schreib, liefern wir direl. chlagen& Co. selon personal a8 Plac rungs- slerweg 6. r stitut ler d. Freiwilligen amen iolgen. Näb, Darmstadt, 85. — ert reinen, Mul Tafelhong, pine versendet die 10 aulo. Garant, nicht kouven, Großimkereteh . 5 erarbeiten 8 u. 0 270 W., 2 „ 2 geben, artig/ Oieß abu L. 1896. 0 Ausgabe Gießen, Mittwoch, den 1. April Gießen. adeszeikung. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. . Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. . Expedition: 24 Kreuzplatz Nr. 4. Aus dem Verwaltungsbericht der Großh. Bürgermeisterei. * Gießen, den 31. März 1896. X. . Gaswerk. Der Gesamt⸗Gasverbrauch des Betriebsjahres um 1. April 1894 bis dahin 1895 betrug 86815 Kubikmeter, der Verbrauch im selben traum des Vorjahres 786277 Kubikmeter. I mist also zu verzeichnen eine Zunahme von 50538 Kubikmeter. Der Gasverbrauch hat sich im abgelaufenen krichtsjahr teilweise viel günstiger gestaltet, als s im vorjährigen Berichte vorausgesehen werden unte. Wenn auch trotz eines abermaligen er— lichen Zuwachses der Gasabnehmer-Zahl, smal um 61, das Gas zur Privat⸗Beleuchtung engeren Sinne, d. h. ohne Bahnhof und Miversität) noch um rund 4000 Kubikmeter erm Voranschlag bree ist, so hat nich der Verbrauch anderer Gruppen, insbesondere rjenige für Gaskraftmaschinen und Heizgas be— tend zugenommen; der Kraftgas⸗Verbrauch Aasbeondere auch durch einen Zuwachs von Gaskraft⸗Maschinen mit 13 Pferdekräften gegen u Voranschlag eine Zunahme von rund 8000 ikmeter, der Verbrauch an Koch- und Heizgas ehe Zunahme von über 34000 Kubikmeter gegen n Voranschlag oder von 130,7 Prozent gegen 5 Vorjahr erfahren. Es ist hierdurch ein nichlicher Ersatz des durch Einführung der Glüh⸗ cht⸗Beleuchtung vorber gehabten Ausfalls ein⸗ treten, während gleichzeitig durch das allmäh— he Anwachsen der Kundenzahl, insbesondere vorgerufen durch die beliebte und billige Glüh⸗ schtbeleuchtung, auch der Verbrauch für die ivatbeleuchtung selbst wesentlich zu steigen be⸗ unt. Die Gasbeleuchtung dringt— ebenso in lge ihrer eigenen Vorzüge wie der neuerlichen elsschwankungen des Petroleums— allmählich mer mehr in das seitherige Gebiet der Pe— kuleum⸗Beleuchtung ein, wie dies— wenn auch dier die zeitliche bg me dieses Berichtes schon im Verlauf der ersten 4 Wochen nach e— u. A. die Thatsache beweist, um eingetretenen Abschlag der Auerschen Gas⸗ Alicht⸗Brenner 10 neue Gaseinrichtungen aus⸗ führt worden sind. Die Anzahl der öffentlichen Gas⸗ Ilternen betrug am 1. April 1895 533, hier⸗ an sind 182 Richtungslaternen, am 1. April 04 506, hiervon sind 176 Richtungslaternen, mnach ist eine Zunahme von 27 zu verzeichnen, bon 6 Richtungslaternen. ü Jeder der 11 Laternenwärter hatte durch⸗ sänittlich 48—50 Laternen zu bedienen. Die Anzahl der öffentlichen Petroleum⸗ (ternen betrug am 1. April 1894 17 Stück. 4 7 Aufstellung von Gaslaternen in der Fanlfurterstraße, Schützenstraße und im Scheppen⸗ el wurden 8 entfernt, sodaß am 1. April 1895 Stück verblieben. Infolge Stadtverordneten-Beschlusses vom 1. Januar 1894 werden für Privatabnehmer Die ewige Lampe. Novelette von E. Eschricht. (Schluß.) Von ihrem Schlafzimmer aus konnte sie das kline Licht in den stillen dunklen Nächten wie einen fallenen Stern blinken sehen. So ging es wohl ein Jahr lang; die 300 Seelchen wren nur ganz kurze Zeit durch das große Uuglück ammengeschüchtert worden, nachher trieben sie es ger denn je. Mütterchen Agrafina, die eine kluge u ud umsichtige Gutsherrin sein konnte, die wollte 8 en fold, i belton, Thale, 00 ten. a 1b bl acht; sie kümmerte sich noch weniger als sonst um Kus und Hof. Sie grollte mit dem Schicksal und erte mit Gott. Endlich hielt sie es nicht länger aus: sie wollte dz fort von hier— vielleicht konnte sie draußen gessen und noch einmal fröhlich und glücklich eden wie in der frühesten Jugend und den zwei nen Jahren ihres Ehestandes, ehe Saschinka in in Leben trat. 0 Saschinka— richtig— das war es! In Weliky⸗ Awgorod lebte ihres Vaters alte Schwester, zu n wollte sie hinreisen; sie mußte doch wissen„was l Saschinka geworden war, und ob sie Das te— Das mit Rurik Maximowitsch?“ Zehn Seelchen wurden vereidigt für die In— kudhaltung der ewigen Lampe, und dann reiste die Age Bolarin ab, ein kleines Gefolge mit sich Amend. Sie wohnte in einem schönen Palast 1 er Tante, nahe am Kreml, wo auf dem statt⸗ auf den Preis sür Leuchtgas folgende Rabatt— sätze vom 1. April 1894 ab widerruflich gewährt: Der Grundpreis für Leuchtgas bleibt wie vorher 22% für 1 Kabikmeter und wird darauf, wenn der Jahresverbrauch auf einem zu— sammenhängenden Grundstück und bei einem und demselben Gasverbrauchenden eine Größe erreicht: von 1001 Kbm. bis 2000 Kbm. ein Nachlaß von 3 Prozent; 2001 Kbm. 5000 Kbm. ein Nachlaß von 5 Prozent: 5001 Kbm. bis 10000 Kbm. ein Nachlaß von 7½ Prozent; von 10001 Kbm. und mehr Kbm. ein Nachlaß von 10 Prozent von bis von gewährt. Die Beträge für den Gasverbrauch sind monatlich zu entrichten und zwar zu dem Grund— preis von 22% für den Kubikmeter. Nach Schluß des Geschäftsjahres wird der entsprechende Nachlaß verrechnet. Der Preis des Gases zum Betriebe von Gas— kraftmaschinen, sowie für alle übrigen, nicht der Beleuchtung dienenden Zwecke(zum Kochen, Heizen und für gewerbliche Zwecke aller Art) wurde gleichfalls vom 1. April 1894 ab, ohne Gewäh—⸗ rung von Rabatt, von 16 auf 15„ für den Kubikmeter widerruflich ermäßigt, sofern ein be⸗ sonderer Gasmesser bierfür aufgestellt und den weiteren, hierauf bezüglichen Bedingungen ent—⸗ sprochen wird, nach welchen insbesondere die für solche Zwecke erforderlichen Gasleitungen und Veränderungen nur durch unser Gaswerk gefertigt werden dürfen und die Gaskraftmaschinen außer mit Gummibeuteln noch mit Druckreglern ver— sehen sind. Ferner wurde beschlossen, vom gleichen Zeit⸗ punkte ab die monatliche Miete für zu leihende Gasmesser zu ermäßigen, wie folgt: für 3⸗flammige Gasmesser von 35% auf 25 „ 5 1. 6 50 2 40 1 7 10⸗ 7, 1 5„ 60 7 „ 20⸗ 1„ 1 85„„ 70„ Zuleitungen für Hausanschüsse und Laternen sind in diesem Jahre außerdem rund 400 Meter gelegt worden. „N 1 oo. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 1. April. Der erste April! Hütet euch heut, daß ihr nicht tüchtig aus⸗ gelacht werdet! Tausend Fallstricke, wo ihr geht und steht, lauern auf euch, und wenn ihr nicht sehr, sehr gewitzt seid, so tappt ihr unfehlbar in einen von diesen tausend hinein. Denn die gute alte Sitte, den lieben Nächsten mit erdichteten Aufträgen„in den April zu schicken“, ist noch immer bei Alt und Jung herzhaft im Schwange und wird auch, solange noch derber Humor seine wunderlichen Blüten treibt, kaum aussterben. Traut heute keinem! Laßt euch kein X für ein U machen, keinen Bären aufbinden! Die un⸗ schuldigste Miene von der Welt trügt heute, und das harmlose Gemüt ist voll boshafter Nücken und Tücken. Wehe jedem, der heute Scherz für Ernst nimmt, der auf all' den Schabernack, den erfinderische Köpfe ergrübeln, plump hineinfällt! Er braucht für reichlichen Spott nicht zu sorgen und läuft noch wochenlang als gezeichneter„April— narr“ herum. Ueber den Ursprung des April⸗ schickens sind die Gelehrten sich nicht einig. Etliche leiten es aus der Sitte der römischen Kirche her, die Leidensgeschichte Christi öffentlich dar— zustellen und behaupten, das spottvolle Hin- und Herschicken des Heilands habe den ersten Anstoß dazu gegeben. Andere bringen es mit allerlei früher gebräuchlichen Osterscherzen in Verbindung odere bezeichnen es als eine symbolische Veran— schaulichung des launischen Aprilwetters. Viel hat auch die Meinung für sich, daß es der letzte Rest eines zu Anfang April mit Possen und Spässen gefeierten Frühlingsfestes sei, wie es noch heutzutage in Indien gang und gäbe ist. Wir könnten noch eine Reihe weiterer Mut⸗ maßungen anführen, die von scharffinnigen Phi⸗ losophen geäußert worden sind, befürchten aber, die Geduld des lieben Lesers auf eine zu harte Probe zu stellen. Genug, daß die Sitte existiert und so gerne geübt wird. Diesmal freilich fällt der Tag, an den sie sich knüpft, recht unglücklich mitten in die ehrwürdige Charwoche hinein. Da scheint es wahrhaftig nicht angebracht, Ulk zu treiben und drastische Schwänke in Szene zu setzen. Auch hat die Ge⸗ wohnheit des Aprilschickens im Laufe der Zeit zu allerhand Taktlosigkeiten geführt, die besser unterbleiben sollen. Wie mancher gutmütig⸗arg⸗ lose Mensch ist an solchem Tage von sogenannten „Spaßvögeln“ tödlich erschreckt und infolge der Aufregung in seiner Gesundheit schwer geschädigt worden! Uns sind Fälle bekannt, wo mit an⸗ geblichen Todesnachrichten und falschem Feuer— lärm ein freventliches Spiel getrieben wurde, was natürlich aufs schärfste zu verurteilen ist. Auch telegrapische Nachrichten, die dem Empfänger einen großen Lotteriegewinn ankündigen, können oft sehr verhäugnisvoll wirken. Wir raten dringend, am ersten April recht vorsichtig zu sein und auf alle unfeinen Scherze zu verzichten. Wieviel Freundschaft und treue Liebe ist schon durch gewagte Witze, durch tollen Uebermut am unrechten Ort und zur unrechten Zeit, für immer in die Brüche gegangen! Andererseits darf man nicht gar zu empfindlich sein und muß es ver⸗ stehen, eine lustige Neckerei geschickt zu parieren. Der liebe Leser ist sicher verständig genug, unsere Worte so aufzufassen, wie sie gemeint sind, und unsere Warnungen nicht in den Wind zu schlagen. Wir wollen ihm durchaus nicht die Freude an einem drolligen Aprilscherz verleiden, sondern ihn nur vor den üblichen Thorheiten behüten, welche an diesem Tage mit Vorliebe begangen und später oft so bitter bereut oder wohl gar schrecklich ge— rächt werden! * Gießen, 31. März. Die Beurteilungs⸗ Kommission für das kauf männische Ver⸗ einshaus, welche gestern Nachmittag tagte, hat das Projekt der Architekten Stein u. Meyer zur Ausführung angenommen. Besonders be— stimmend hierfür war die zweckentsprechende Raumanordnung im Innern. Es wäre recht sehr zu wünschen, wenn man Veranlassung nähme, die eingereichten Entwürfe öffentlich aus⸗ zustellen. 9 * Gießen, 31. März. Heute Vormittag sprach die Strafkammer in der Berufs-Instanz den 18 jährigen Hermann Bischoff von Gießen wegen Hausfriedensbruch von Strafe und Kosten frei. Das Schöffengericht hatte vorher auf einen Verweis erkannt.— Ferner beschäftigte sich dieser Gerichtshof mit der Strafsache gegen den 14jäh⸗ rigen Markus Reiß von Ulrichstein, welchen das Ulrichsteiner Schöffengericht wegen Körper⸗ verletzung mittels eines gefährlichen Werkzeuges zu einer Geldstrafe in Höhe von, 20 verur- teilt hatte. Der Angetlagte hat am Sedantage in seiner Heimat auf dem Festplatz einen 10jäh⸗ rigen Jungen mit einem Fichtenstamm derart au den Kopf geschlagen, daß dieser ohnmächtig zusammenbrach. Reiß will in Notwehr gehandelt haben. Die Berufung wird von der Strafkammer verworfen. * Gießen, 31. März. Wegen des Osterfestes beginnen die Strafkammerverhandlungen erst am 11. April wieder. Gestern wurde der zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilte Becker von Ruttershausen nach Marienschloß überführt. Gießen, 31. März. In dem gestrigen Referat über die General-Versammlung der Omnibus-Gesellschaft muß es bezüglich des Termins für die nächste Generalversammlung in der dritten Zeile von unten„11. April“, nicht „18. April“ heißen. * Gießen, 31. März. Einen wichtigen Bescheid über das Recht der Arbeiterinnen, nach der Eheschließung die gezahlten Beiträge zur Invaliditäts- und Altersversicherung zurück⸗ zuerlangen, hat jetzt eine Arbeiterin erhalten. Diese hatte bis zu ihrer Eheschließung 175 Wochen gearbeitet und für jede Woche geklebt. Da sie wußte, daß die gezahlten Beiträge einer Ehefrau nur dann zurückgeleistet werden, wenn die Quit⸗ tungskarten 235 Arbeitswochen ausweisen, ar⸗ beitete sie nach der Eheschließung so lange weiter, bis sie die erforderliche Anzahl von Quittungs⸗ marken in ihren Karten hatte, dann stellte sie den Antrag auf Erstattung ihrer Beiträge. Dieses Gesuch ist von der Versicherungsanstalt ab- schlägig beschieden worden und zwar unter Hinweis auf§ 30 des Alters und Invaliditäts- Versicherungsgesetzes. Es könne nur dann eine Beitragserstattung erfolgen, wenn vor der Ehe⸗ schließung die erforderliche Anzahl von Arbeits⸗ wochen geleistet und durch die Quittungskarte nachgewiesen sei. * Lich, 31. März. Wie wir vernehmen, wird in etwa 4 Wochen der Großherzog beim fürstlichen Hause zum Besuch erwartet. * Offenbach, 30. März. Zwei schreck⸗ liche Unglücksfälle, wodurch zwei Kinder ihr junges Leben einbüßten, passierten gestern in hiesiger Stadt. Das etwa 10jährige Söhnchen des in der Kaiserstraße wohnenden Schlossers Harf fuhr auf dem Pfuhlwagen eines auswärtigen Bauersmann durch die Geleitsstraße und saß hierbei vornen auf dem Wagen. Durch Zufall stürzte der Junge vom Wagen und kam lichen Platz das Rurik Denkmal steht mit der Erd— kugel, die das ungeheure Kreuz trägt. „Also Kreuztragen“, dachte sie,„ist die Aufgabe und das Los der Erde?“ Manchmal ging sie auf die alte Brücke am Kanal, wo das Kloster des Heiligen Geistes lag, hinter dessen Mauern Saschinka um das verlorene Glück trauern mußte, das sie ihr gestohlen hatte. Es war Alles von außen vergoldet und herrlich geziert mit hölzernem Schnitzwerk und schönen Bronzen; ein so glänzender Käfig für die ge— fangenen Vögelchen! Manchmal auch lauschte sie dem Gesang der Responsorien. Die schöune helle klagende Stimme, die den Bibelvers vortrug und den einsetzenden Chr leitete, die erkannte sie wohl, es war die Stimme Saschinkas; aber wie geister— haft fern der Gesang ertönte, fast als käme er aus dem Wasser, auf dem die Mondscheibe sich mit zitternden Ringen spiegelte. Endlich widerstand sie nicht länger, sie zog an der Pförtnerin-Glocke und begehrte Einlaß. Die Priorin, die den Namen und die Geschichte des Unglücks dieser Frau kannte, kam selbst zu ihr in das Sprechzimmer. „Saschinka?“ „Saschinka— der Herr segue Dich, meine Tochter,— Saschinka ist mit einigen Schwestern nach oben geschickt; sie arbeiten in den Bergwerken im Dienst der Kirche bei den Unglücklichen und Elenden. Saschiuka ist freiwillig dahin gegangen; sie nahm ihr Kreuz geduldig auf sich, meine Tochter; möge der Herr sich ihrer armen Seele erbarmen.“ Still ging Agrafina von dannen. So war es nicht die Stimme Saschinkas gewesen, die sie ge— hört hatte? Es sangen also wohl Alle, die hier sangen, mit dem Klagelaut der Nachtigall— sie trugen wohl Alle ein Kreuz? Warum denn?“ Aber wie sie sich heim wendete, stand der Schatten ihres Kreuzes deutlich neben ihr Sie sah nun wohl, daß es das Rurikkreuz war, das seinen Schatten über sie warf, doch in ihrem Herzen regten sich Thräuen, die ersten Thränen nach so langen Jahren. Wie sie eintrat bei sich, reichte man ihr ein Schreiben aus der Heimat; es war von dem neuen Popen, und er schrieb ihr:„Herrin— Deine Leute verwildern mehr und mehr; auch alle die be— stellten Hüter sind saumselig gewesen, und die Lampe ist schon oft erloschen. Da nahm sie wie gehetzt ihre Siebensachen zu— sammen und kehrte auf das Gut an der Lowat zurück. „Denn ich sehe, Gott will es, daß ich meinen armen todten Seelchen helfe, und daß ich selbst das Licht hüte für die irreude Seele Rurik Maximo⸗ witschs.“ Sie war nun stolz und fest, klug und fleißig, gerecht und freundlich; sie goß täglich das Oel auf die Lampe der armen verirrten Seele, und Nachts sah sie den gefallenen Stern. Da kam von weit her, von den Grenzen der Menschlichkeit eines Tages ein Schreiben an sie, mit den letzten Grüßen einer Sterbenden, und sagte nur das einzige Wort:„Vergieb mir, Agrafina.“ Nun weinte sie heiße, strömende Thränen, und duckte sich tief unter das Kreuz; und sie bat laut und leise:„Vergieb mir, o Herr mein Gott— vergieb mir meine große Schuld, die Niemand kennt außer Dir! ach ich— ich allein war seine Mörderin!“ „Hilf ihm sein Kreuz tragen!“ hatte in seiner Barmherzigkeit der alte Mann für den gefleht, der so großes Elend über ihn gebracht hatte. Nun war Niemand da, dem sie helfen konnte das Kreuz tragen— und auch Niemand, der ihr half, wie sich nun das schwere Joch der Erkenntnis endlich lastend auf ihre Schultern legte. Sie weinte den ganzen Tag und verließ nicht das Haus; spät am Abend, als sie kaum entschlafen war, hörte sie deutlich ihren Namen rufen; sie fuhr empor und gedachte sofort der ewigen Lampe, zu der sie heute kein Oel getragen hatte, sie sprang auf und eilte aus Fenster; sie sah im selben Augen⸗ blick, wie der Schein noch ein wenig flackerte und dann erlosch. Sie hob die Arme gen Himmel und flehte: „O Herr, mein Gott, verwirf ihn nicht um meiner Sünde willen!“ Da fiel durch die stille Nacht wie ein Bote des Himmels ein Stern heruieder; und gerade da, wo die ewige Lampe erloscheu war, erlosch auch er. unter die Räder zu liegen; diese gingen ihm über Hals und Kopf, sodaß er schwer verbetzt vom Platze getragen wurde. Trotzdem ärztliche Hilfe alsbald zur Stelle war, ist der Unglückliche heute nacht seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Leiter des Fuhrwerks führte die davor ge— spannten Kühe und wurde das Uuglück erst ge— wahr, nachdem es zu spät war. Im andern Falle warf in der verlängerten Karlsstraße ein 10 Jahre altes Mädchen aus Unvorsichtigkeit die Lampe um, wodurch die Kleider desselben Feuer fingen und das Kind solche Brandwunden davontrug, daß dessen sofortige Verbringung ins Krankenhaus nötig wurde. Dort erlöste es in verflossener Nacht der Tod von seinen gräßlichen Leiden. * Mainz, 30. März. Der Fuhrunternehmer Neuling wurde hente Morgen um 3 Uhr in der Nähe seines Stalles in der Neuthorstraße von fünf Personen überfallen und zusammen⸗ estochen. Reuling erhielt nicht weniger als 9 Suche, davon 5 in den Kopf; die Verletzungen sind schwerer Natur.— Die zwischen Vertretern des sozialdemokratischen Parteivorstaudes, des Gewerkschaftskartells unb des Brauerverbandes einerseits und der Direktion der Rheinischen Bierbrauerei andererseits gepflogenen Ver⸗ handlungen haben zu einer Einigung geführt, indem die Forderung auf einen Minimallohn von 24. pro Woche fallen gelassen wurde. Der angedrohte Boykott unterbleibt infolge dessen.— In Sachen des Ausstandes der Ar— beiter der Schuhfabrik von Eichbaun und Komp. fand heute Mittag vor dem Vorsitzenden des Ge⸗ werbegerichts, Herrn Rechnungsrat Amends, ein Vergleichsversuch zwischen den Inhabern der Fabrik und drei Delegierten der Arbeiter statt. Zwischen den beiden Parteien kam eine Einigung zu Stande, vorbehaltlich der Zustimmung der übrigen Arbeiter, die alsbald zusammenberufen werden sollen. Vermischtes. — Neue Tauchversuche nach der„Elbe.“ Die Güterladung des untergegangenen Oceandampfers„Elbe“ soll jetzt geborgen werden. Die englische Rhederei, welche für den durch den Untergang verursachten Schaden haftbar ist, hat nun in Gemeinschaft mit der ebenfalls in An⸗ spruch genommenen Versicherungsgesellschaft beschlossen, die Lösung der Bergungsfrage durch einen Tauchversuch herbei⸗ zuführen. Der Breslauer Schiffsbaumeister und kaiserlich geprüfte Taucher Oskar Müßig hat den Auftrag für diese Tauchversuche erhalten. Die vertragsmäßig festgestellte Entschädigung des Herrn Müßig besteht in einem Taucher⸗ lohn von 30. für die Stunde unter Wasser und in einem Drittel des geborgenen Gutes, falls solches gehoben werden kann. — Ein Glückskind. Australische Blätter berichten über das seltsame Glück eines jungen Deutschen. Er be⸗ fand sich vor 18 Monaten in Adelaide. Da er absolut keine Arbeit finden konnte, schmuggelte er sich als Frei— passagier auf einen nach Westaustralien segelnden Dampfer ein und landete mit baren 7 S. bewaffnet, in Freemantle. Von dort zog er auf die Goldfelder, wo es ihm trotz seiner nicht eben großen Kenntnisse gelang, so ergiebige Goldadern zu finden, daß er einen Grubenanspruch kürzlich —————— an ein englisches Sydikat für 25 000 Pfd. Sterl. ver⸗ kaufen konnte. Für einen anderen Anspruch sind ihm 12,000 Pfd. Sterling geboten worden. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 31. März. Nach einem Telegramm des„Vorwärts“ wurden in Cottbus der Schneidermeister Berger, Mitglied der in einer Bürgerversamm⸗ lung gewählten Vermittelungs⸗Kom⸗ mission und ein Mitglied der Streik⸗ Kommission, Namens Jahn, verhaftet. Weiter wird demselben Blatt aus Cott⸗ bus gemeldet, daß im Streikbureau zwei Haussuchungen stattfanden. Bei der ersten wurden einige Schriftstücke be⸗ schlagnahmt, während die zweite frucht⸗ los verlief. Hd. Berlin, 31. März. Der König und die Königin von Schweden und Norwegen traten gestern Mittag ihre Auslandsreise an. In Hamburg erfolgt die Ankunft heute Abend, wo sich das Königspaar trennt. Die Königin begiebt sich nach Honnef am Rhein, und der König reist an die Riviera, wo er drei bis vier Wochen bleibt. Hd. Venedig, 31. März. Angesichts des starken Auftretens des gelben Fiebers iu Bra⸗ silien stellte die italienische Regierung die Schiff— fahrt nach dort gänzlich ein. Hd. Paris, 31. März. Zwischen dem Kriegsminister Cavaignac und der Armee— Kommission ist ein heftiger Streit aus— gebrochen, da der Minister, ohne die Kommission zu fragen, die Verlegung von vier Zuaven-Re⸗ gimentern nach Frankreich beschlossen hat. Die Kommission nahm mit 12 gegen 5 Stimmen eine Protest-Resolution gegen das Vorgehen des Ministers an. Die ministeriellen Kandidaten verließen hierauf den Sitzungssaal. Die Ange— legenheit wird den Gegenstand einer Inter- pellation in der Kammer bilden. Hd. Paris, 31. März. Liberté schreibt: Der Ministerpräsident Bourgeois läßt die Nachricht, daß Baron Courcel, der französische Botschafter in London, de⸗ missioniert habe, formell dementieren. Hd. Paris, 31. März. Der ministerielle „Jour“ veröffentlicht eine Note des Nord, worin eine aus Petersburg herrührende Mitteilung ver— öffentlicht wird, welche besagt, daß Rußland nicht einen Augenblick aufgehört habe, sich für die Regelung der egyptischen Angelegenheit zu inte— ressieren. Hd. Constantinopel, 31. März. Bei einem großen Brande in der Straße Balata Dubeck sind nicht weniger als 800 Personen, durchweg Israeliten der ärmsten Klasse, obdachlos geworden. Hd. Alexandrien, 31. März. Auf Veranlassung der englischen Polizei wurde an Bord des Lloyd-Dampfers „Thali“ ein Italiener, der sich Bolli nannte, verhaftet, nachdem er kurz vorher bei der Ottomann-Bank und bei der Kredit⸗Lyonais auf Grund gefälschter Cheks 4000 Pfd. zu erhalten versucht hatte. Sein Mitschuldiger, ein Ame⸗ rikaner, schoß sich während des Verhörs zwei Kugeln in den Kopf. Er hatte einen Paß auf den Namen Edward Barton bei sich. Es handelte sich um zwei berüchtigte Checkfälscher. 1. Osterfeiertag, 5. April. Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Dr. Grein. f Vormittags 11 Uhr, Kinderkirche, Pfarrer Dr. Grein. Armen. Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten⸗ Versammlung, Mittwoch, den 1. April 1896, Nachmittags halb 4 Uhr pünktlich, 1. Voranschlag des Großh. Realgymnasiums und der Realschule für die Budgetperiode 18971900. 2. Verpachtung von Gelände auf der Stephansmark. 3. Baugesuch des Theodor Geilfuß für die Markt⸗ straße; hier: Anbringung eines Hydranten. 5 4. Gesuch des J. Ihring zu Lich um Erlaubniß zum Bauen auf der Liebigshöhe.. 5. Herstellung eines Abortes auf dem Friedhof. 5 6. Unterhaltung des Friedhofes der israelitischen Religionsgemeinde. 7. Gesuch der Apotheker W. Weiß u. Dornberger um Octroirückvergütung. 5 8. Gesuch des deutschen Patriotenbundes zur Errich⸗ tung eines Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig; hier Be⸗ willigung eines Beitrages aus städtischen Mitteln.. 9. Gesuch des Ausschusses zur Förderung des Cillier deutschen Studentenheims um Widmung eines Beitrages. Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nicht allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be⸗ dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufener Führer ist die älteste Annoncen⸗Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gust av Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40jährige Praxis, welche zu den intimsten Ver⸗ 2. Osterfeiertag, 6. April. Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2 Uhr, Pfarrer Dr. Grein. In den Gottesdiensten Collekte für den Lokalkirchenfon Am Sonntag, den 12. April(Quasimodogeniti Nachmittags 2 Uhr, Prüfung und Vorstellung den Confirmanden aus der Matthäusgemeinde. 7 Gründonnerstag, den 2. April. Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Dr. Naumann, Beichte und heil. Abendmahl für Lukas⸗ u. Johannesgemeinde, Charfreitag, den 3. April.. Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Dingeldey, Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas⸗ u. Johannesgemeinde. Nachmittags halb 3 Uhr, Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde, Pfarrer Dr. Naumann. 4 Abends 6 Uhr, siehe Stadtkirche. 1. Osterfeiertag, Sonntag, den 5. April. Am Sonntag, den 12. April, findet Konfirmation für die Kinder der Lukas- und der Militärgemeinde verbunden mit heil. Abendmahl statt. Samstag, den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, Beichte, Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 6 Uhr, Pfarrer Schlosser. Collekte für di In der Friedhofskapelle. In der Johanneskirche. Fcbakt 0 grtublas 12 alles u Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Dingeldey. 4 Nachmittags 2 Uhr, Pfarrer Dr. Naumann. Nach dem 1 ichen, 1.2 Gottesdienst Vertheilung der Schottschen Stiftungszinsen. 00 ter diefe Kollekte für die Kirchenkasse. ht! mutet f 2. Osterfeiertag, Montag, den 6. April. ben dan Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Dr. Naumann. e, un halten Nachmittags 2 Uhr, Pfarrer Dingeldey, Vorstellung und eh. licht Prüfung der Konfirmanden aus der Lukas- und aus In Aach erst der Militärgemeinde. Kollekte für die Armen.. Du nun. Here al, un 1 10 mehr kleine bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreichen Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage, dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus⸗ geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗ nung. Man versäume deshalb nicht, sich bei obiger Firma vor Vergebung eines Annoncen-⸗Auftrages erst ge⸗ nau zu informiren. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Gründonnerstag, den 2. April. Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Charfreitag, den 3. April. Vormittags halb 10 Uhr, Pfarrer Dr. Grein. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marku⸗ge⸗ meinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer der Ge— meinde erbeten. Nachmittags halb 3 Uhr, Kinderkirche, Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr, Aufführung der Matthäus passion von J. H. Schütz durch den Kirchengesangverein. Gießen, Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 95110, Hühn, eier 2 St. 1011, Enteneier 12— 13, Gänseeierd— 10, Ke 5—10, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfg., files Bild Tauben per Paar 1,00—0 Mk., Hühner p. St. 1.001,30, Hahnen 1,30— 1,70, Euten 2,—2,20 Mk., Gänse per Pfund 46—54, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 66 bis 68, Schweinefl. 56— 68, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 6000, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 4,00— 5, Zwiebeln per Zentner 5—0,00 Mk. Milch per Liter 16— 18 Pfg. Am 27. Müller von Agram in Croatien, zuletzt in Röhn⸗ berg, Amt Weilburg. Am 29. März. Jahre alt, Ehefrau von Telegraphen-Assistent August Mainzer, Frankfurterstraße 76. Am 30. März. Dammiel, 72 Jahre alt, Haushälterin zu Bad Nauheim. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. cher den klei der Gel dagen ü e Jh 0 külste 0 i Marktpreise. den 31. März. Auf dem heutigen 0 ls eine se cher als den be an aber den g bellger der S file, Der Klei Schlle hört, er Tag heal dhe Haus hett u beg. Seil chr tig hat, fn. Er ist i Ae Aagst, wenn J bond feiner M. I on nach einem in pp bricht ein d Lehrer nich g schnell nachl l Gs it fü i Arbeit, in de aa amen zu! ang pickt zu! 4 * Sterbefälle. März. Franz Opatic, 33 Jahre alt, Maria Mainzer geb. Kummer, 60 Katharine Elisabeth Lupus, geb. Geslorben in der alten Klinik. Bekanntmachung. Das Abfallholz(Reisig und Klötze) aus den städtischen Anlagen in der Südanlage, Westanlage, Grünberger⸗ und Licherstraße, sowie eine Partie Fichtenreisig im Bürger⸗ meistereihof sollen 5 Mittwoch, den 1. April, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. 5 Die Zusammenkunft ist an der Johanneskirche. Gießen, den 30. März 1896. meisterei Holzversteigerungen. 2 Oberförsterei Treis a. d. L. Die Holzversteigerungen vom 26. und 27. März sind genehmigt und können die Abfuhrscheine O Dienstag, den 7. April und die folgenden Tage bei Großh. Rentamt Gießen in Empfang genommen werden erfolgt Mittwoch, den 8. April, wobei Holzabfuhr stattfinden kann. 2 2 Lohrinde⸗Versteigerungen. Gebote auf die diesjährige Loh⸗Ernte der Gemeinden: Klein-Rechtenbach etwa 60 Ctr., Milnchholzhausen etwa 60 Ctr., Reiskirchen etwa 200 Ctr., Weidenhausen etwa 15 Etr., sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis 8. April einschl. an die Bürger⸗ Verkaufsbe dingungen, Karte über Lage ꝛc. der Schläge Groß-Rechtenbach einzureichen. können daselbst eingesehen werden. e Matze berle Die Holzüberweisung Marktplatz 9 und 3 beweisen. Vergang. Zur Ausführung von Wandbekleidungen aus Zinkblech empfiehlt sch A. Wegerieh, Büpftedt i. Ch. Die in Thüringen schon seit 20 Jahren so beliebten und bewährten Zink⸗ schindel haben auch in Marburg a. d. L. Eingang gefunden, wie die vielen von mir ausgeführten Arbeiten, u. A. bei den Herren H. Spruck und Leipoldt, Bei guker Nusfüßrung keine Reparatur, ssein 478 te sein Butt Ie we durchenan I bet verm. Ve dam und h ihn wachung 6 düfnerksam ih cher die Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Die Listen über die während der Zeit vom 1. April 1896 bis Ende März 1897 für die Pflichtfeuerwehr heranzuziehenden Personen liegen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung ab während 8 Tagen auf unserm Bureau — Zimmer Nr. 15— zu Jedermanns Ein⸗ sicht offen. Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß während dieser Offenlegungsfrist Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Listen sowie Befreiungsansprülche auf Grund der Ortsfeuerlöschordnung vom 12. Juli 1892, auch Wünsche hinsichtlich der Einteilung in eine bestimmte Abteilung der Pflichtfeuerwehr mündlich oder schriftlich bei uns vorgebracht werden können. G vergeben von 900 vergeben Eisenbahr der Lieferungen Tit. 2 und 3 beziehen. Juni 1893 verwiesen. Submissionen. ießen. werden sollen: Tit. 1. von 60 m auf der Baustelle zu verkarren und in Haufen aufzuschlltten. ebm gewachsenen Auffüllgrund. Tit. 3. werden. nen einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Auf der Baustelle des physik.-chemisch. Instituts dahier(Goethe—Stephan⸗ straße) ist der Rasen abzustechen, auf Haufen zu verkarren und dann Auffüllgrund und Mutter⸗ boden anzufabren, wozu die nachgenannten Arbeiten und Lieferungen, in Loose geteilt, öffentlich 700 ebm Rasen abzustechen, auf eine mittlere Entfernung Lieferung von 200 ebm Mutterboden. Die Gebote können sich auf die 3 Tit. zusammen, auf Tit. hallein und auch auf Teilquantitäten Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um N diese Arbeiten und Lieferungen und ihre Ausführung wird auf den Ministerialerlaß vom 16. Die Angebotunterlagen liegen im Amtslokal der Großh. Baubehörde für die Universitäts⸗Neubauten zu Gießen(Goethestraße 52) bis Freitag, den 17. April, Vormittags 11 Uhr, offen, zu welchem Termin die Eröffnung der Offerten erfolgt. frist 14 Tage. Gießen. Die Glaserarbeiten für den Hauptbau der neuen Werkstättenanlage sollen Bedingungen, Arbeitsver zeichnis und Zeichnungen sind auf dem Baubureau am Riegelpfad einzusehen, erstere auch gegen Erlegung von 50 Pfg. durch das Sekretariat zu beziehen, Angebote bis zum 8. April, Vormittags 10 Uhr, bei der Direktion der Oberhess. reibank. Heute, 6 Ochsenfleisch nicht ladenrein, pro Pfund 51 Pfg. Pa. Sauerkraut, p. Pf. 10, Speise- und Salat- kartoffeln, Alle Sorten Setz kartoffeln in grosser Aus- wahl zum billigsten Tagespreise. J. Hankel. Schlossgasse 6. Tamilien-Wonnungen Tit. 2. Lieferung Zuschlags⸗ 40) Gießen, den 28. März 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Eir Ein braver Junge als 471 Hausbursche sofort gesucht. J. Lein, Wallthorstr. 19. Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermieten. 8 Grünbergerstraße, Bleiche. 960%%%%%%%%%%%%%%%% nem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hierdurch die ergebene Mit— teilung, daß ich die in meinem Hause, Liebigstrasse 21, befindliche wirtsehaft nach vorausgegangener Renovierung von heute an für eigene Rechnung betreibe, und bitte um geneigten Zuspruch. 15 Gießen, den 27. März 1896. Hochachtungsvoll Chr. Bischoff. —... ͤ K in allen Größen und Lagen weist aus⸗ führlich nach der Gießener Wohuungs⸗ nachweis, Asterweg 6, part. Täglich geöffnet. Gut möblirtes Limmer mit Kabinet für sofort oder später zu vermieten. Preis pro Monat 12 Mk. 2 2 2 2 2 47⁵ Ein Wagen, Pflug und Egge zu verkaufen. 5 444 Eichgärten 1. Fahrrad billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Ztg. 466 Hausdiener zu jedem Zug am Bahnhof. Inhaber: Julius Böminghaus. Marburg u. d. Lain. a„N N S ARH OF. W D Hotel I. Ranges. In nächster Nähe des Bahnhofes, gegenüber der Post. Vorzügliche Bette Solide Preise. ff. 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F Vortrag des Herrn Redakteurs el.— Wenn Scheidemann-Gießen: ö 00 lbetzeng, „Vorwärts immer, Nück⸗ wärts nimmer!“ Mai Nach dem Vortrag freie Diskussion. 9 900%%%%%, g Unser . 55 f — 13 0* 8 Franziskaner ist f in d d ein Kraftbier ersten Ranges. Malzextrasitgehalt v. 1516%, also eins der schwersten Biere, die gebraut werden. Besonderer Wohl⸗ geschmack. Größte Nährkraft. Be⸗ kommt vorzüglich./ oder 2% Flaschen für Mk. 3.— frei ins Haus geliefert. Gebr. Röhrle, 1 153) Exportbierbrauerei. 9 a — Franz. Champagner Marke Foucher& Cie., Epernay, gegründet 1828. a Zollersparnishalber in Luxemburg auf Flaschen gefüllt. 3 Depot bei: J. Bockenheimer Frankfurt a. M. 1