Unges⸗ mal feh. nge. tet am N. thaus). lh. ann bach sen . Einzelpreis 20 Ryf. . 2 2—— Z. Allgemeine hessische Sport⸗Seitung verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. D. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 150, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf. M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. November Aus dem Fußball⸗Vezirk Hessen⸗Fannober Ergebnisse Bezirksliga: SC 03 Kassel— Kurhessen Kassel 2:1(011) Tura Kassel— Hermannia Kassel 1˙2(02) 1. Bezirksklasse: FW Melsungen— Sport Kassel 1:1(1:0)! Sportogg. Niederzwehren— Hessen 09 Kassel 572(4:0)! BW 06 Kassel— Rotweiß Homberg 673(3.2) Sportfr. Warburg— SW Corbach 21(1:0) Hessen-Preußen Kassel— Sportfr. Kassel 2:0(1:0) FV Bebra— Germania Fulda 2:0(1:0)! FW Horas— FW Schlüchtern 6˙1(3:0) SV Neuhof— TuSp. Künzell 3:1(2:0) SW Alsfeld— Viktoria Elm 42(3:2) VfB Witzenhausen— Spielvgg. Göttingen 0:0 Blauweiß Göttingen— SC Eschwege 1:1(0:0) SpuSp Northeim— Germania Osterode 23(01) SW 05 Einbeck— VfB Holzminden 5˙2(4.2) Polizei Holzminden— SW Petershütte 1:5(0:5) SWV Uslar— SWö Lauterberg 71(471) Gesellschaftsspiele: Stadtmannschaft Gießen— Borussia Fulda 0:3(0:2) Germania Marburg— FW Ockershausen 5:0(3:0) FV. Wallau— Univ. Marburg 5:1(2:0) Viscß Northeim— Univ. Göttingen 4·2(3:0) Spielverein Kassel— Sc Wilhelmshöhe 2:1(2:1) Gau Gießen⸗Wetzlar Biskirchen— SC W.⸗Niedergirmes 6·2(3:2) Burgsolms— Steindorf 4:1(0:2) Weilburg— Bissenberg 1:5(1:1)! Löhnberg— Aßlar ausgefallen Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Burgsolms 9 6 2 1 26:16 14:4 Weilburg 10 7 0 3 31:19 14:6 SC. Niedergirmes 10 6 1 8 38:28 13:7 Bissenberg 8 6 0 2 34711 12:4 Ehringshausen 8 4 1 ee eee Wetzl. Sp. V. 2 9 4 f 4 18:23 919 Löhnberg 7 3 1 3 18:16 2 Aßlar 8 3 1 4 14:18 7 850 Biskirchen 7 2 1 4 27:27 5:9 Steindorf 70 1 0 6 13:31 2:12 Oberbiel 9 0 0 9 12:40 0:18 Lollar— Leihgestern 8:8(5:1) Steinberg— 1900 Gießen 2. ausgefallen Butzbach— Ettingshausen 6:0(3:0) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte W.⸗Steinberg 2 6 1 0 37:9 13:1 Butzbach 8 6 1 1 32:6 13:3 Lollar 8 5 1 2 31:22 11:5 Daubringen 8 5 0 83 21:26 10:6 1900 Gießen 2. 6 4 0 2 1377 8:4 Leihgestern 8 3 1 4 24:29 7:9 Ettingshausen 7 1 1 5 5:22² 5 Laubach 7 0 1 6 731 85 VfB. Gießen 2. 17 0 0 7 7:25 614 Gauklasse 1: Ulm— Hirschhausen 15:0(3:0) Holzhausen— Allendorf 3:0(1:0) Gräveneck— Niedershausen 2:5 Stockhausen— Merenberg 4:0(1:0) Weilburg 2.— Löhnberg 2. 2:3(1:2) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Holzhausen 10 9 1 0 42511 1971 Ulm 9 8 1 0 43:12 17:1 Allendorf 10 8 0 2 38:16 16:4 Niedershausen 11 7 1 3 3720 15017 Löhnberg 2. 10 5 1 4 17 217 119 Stockhausen 11 5 0 e ee Gräveneck A 3 1 7 154.37 7:15 Merenberg 11 3 0, i Hirschhausen 12 2 0 10 8:58 4320 Weilburg 2. 11 0 0 10 11:24 1721 SC W.⸗Niedergirmes 2.— Hermannstein 125(113) Braunfels— Aßlar 2. 64(2:2) SW Wetzlar 3.— Nauborn 14(11) Werdorf— Burgsolms 2. 2:1(0:0) Lich— VfB Gießen 3. ausgefallen Butzbach 2.— Gr. Buseck 6:3(11) Garbenteich— 1900 Gießen 3. ausgefallen Heuchelheim— Wieseck ausgefallen Villingen— Flensungen 078(014) Gauklasse 2: Hasselbach— Odersbach 213(0:2) Arborn— Waldhausen 6:0(0:0) Weilmünster— Wirbelau 2. 3:0(1:0) Bermbach— Wirbelau 1. verlegt Laubuseschbach— Wirbelau 1. 4:3(2:2) Laubuseschbach— Weinbach verlegt Ulm 2.— Leun 0:3 Stockhausen 2.— Holzhausen 2. H. nicht angetreten Tiefenbach— Allendorf 2. 3:0(2:0) Albshausen— Oberbiel 2. O. nicht angetreten Philippstein— Burgsolms 3. B. nicht angetreten Bon baden— Oberndorf 2. 32(2.2) Werdorf 2.— Bechlingen 2:3(0:2) Nauborn 2.— SW Wetzlar 4. 1:5(12) Garbenheim— Vfe Wetzlar 6:0(5:0) abgebr. 1900 Gießen 4.— Bieber 21(1:0) Lollar 2.— Krofdorf 102 Lollar 3.— Steinbach 2. 7:0 Muschenheim— Niederweisel 2. verlegt Hochweisel— Lich 2. 313(1:3) Nonnenroth— Weickartshain 31(1:0) Flensungen 2.— Ruppertsburg ausgefallen Gesellschaftsspiele: U Laubach 1.— Daubringen 1. 4:2(3:0) Grünberg 1.— Daubringen 2. 3:0(2:0) Steinbach 1.— Sportfreunde Wetzlar 1. 574(34) Erda— SW Wetzlar 2. 210 Gauklasse 2, Abteilung 9. Verein Spiele gew. unent. verl. Punkte Ruppertsburg 7 1 0 0 14:0 Nonnenroth 6 4 0 2 8:4 Flensungen 2. 4 1 1 2 3:5 Weickartshain 6 1 0 5 2:10 In dieser Abteilung spielten anfangs der Serie noch Boben⸗ hausen, Ettingshausen 2 und Laubach 2 mit. Die Vereine zogen jedoch ihre Mannschaften zurück, weil es ihnen an geeignetem Spielermaterial fehlt. VfR. Ruppertsburg steht ungeschlagen an der Spitze und wird wohl bei der nächsten Serie in die Gau⸗ klasse 1 aufrücken. Nonnenroth, Flensungen 2 und Weickartshain sind Neulinge, sie nehmen zum erstenmal an den Verbands⸗ spielen teil. Die Vereine im Vogelsberg müßten eine größere Werbetätigkeit entfalten, um mehr Spielgelegenheit zu erhalten. Jugend: Lich— 1900 Gießen 2. 3:4(1:3) Muschenheim— 1900 Gießen 1. 0:8(0:5) VfB Gießen— Leihgestern 21 1900 Gießen 1.— VfB Gießen ausgefallen Wieseck— 1900 Gießen 2. 02(0:1) Steinberg— Klein-Linden ausgefallen Schwalbach— Nauborn 1:0 Handball: 1900 Gießen 1.— Polizei Butzbach 1. 5:5(42) 1900 Gießen 2.— OSc Gießen 112 TW Dehrn— TW Wetzlar 8:6 TWö Wetzlar 2.— TW W.⸗Niedergirmes 2. 2:3 TV Nauborn— TW Burgsolms 513 Gau Marburg 2. Bezirksklasse: Wetter— Sarnau 12 Feudingen— Wommelshausen 2:7(0:5) Breidenstein— Biedenkopf 4:6(2:3) 1. Gauklasse: Schönstadt— Nieder⸗Walgern 2:2 Mellnau— Wehrda 213 VfB Kurh. Marburg 2.— Ockershausen 2., O. nicht angetr. Endbach— Hartenrod in Gladenbach 814 Wallau 2.— Berleburg 573 2. Gauklasse: Erndtebrück— Raumland 513 Banfe 2.— Birkelbach 311 Schönstadt 2.— Sterzhausen 315 Oberrosphe— Goßfelden 0!2 Beltershausen— VfB Kurh. Marburg 3. 41 Bortshausen— Leidenhofen 52 Groß⸗Seelheim 2.— Ebsdorf 4:0 Münchhausen 2.— Roda 14 Vollmar— Münchhausen 1. 114 Jugendspiele: Ve Kurhessen Marburg— Ockershausen 471 Germania Marburg— Dreihausen 270 Wehrda— Cölbe 0:3 Wallau— Biedenkopf 2. B. nicht angetr. Germania Marburg Sch.— Goßfelden Sch. 20 Gesellschaftsspiele: Marbach 1.— Ockershausen 2. 2:0 Cölbe 1.— Germania Marburg 2. 214 Nieder-Weimar— Germania Marburg 3. 314 Kirchhain 1.— Dreihausen 1. 92 Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.-Pfg. 1932 Nr. 48 Streife durch den Bezirk Die Bezirksliga hat am 27. November mit den beiden Kasseler Lokaltreffen (siehe„Ergebnisse“) die Vorrunde beendet und zeigt nun fol⸗ genden Stand: Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Borussia Fulda 9 9 0 0 37:9 18:0 Kurhessen-Kassel 9 7 0 2 3127 14:4 SC. 03 Kassel 9 4 2— 23:20 10:6 Herm. Kassel 9 3 2 4 15:18 8:10 VfB. Kurh. Marburg 9 2 4 3 16:2² 8:10 Spielverein Kassel 9 3 2 4 16:24 8:10 Tura Kassel 9 5 2 4 15 8:10 SC. 05 Göttingen 9— 1 5 212 711 Hessen-Hersfeld 9 2 2 5 18:21 6:12 Germania Marburg 9 0 3 6 15:30 31 Der einzige Verein, der noch keinen Punktverlust zu ver⸗ zeichnen hat, ist also Borussia-Fulda; wenn die Mannschaft aber in der Nachrunde keine besseren Spiele liefert, als am 27. No⸗ vember in Gießen, dann wird es bald nicht mehr„zu Null“ heißen. Eine Ueberraschung nach der negativen Seite hat bis⸗ her die Germania⸗Marburg geboten. Für sie ist es höchste Zeit, sich vom Schluß der Tabelle hinweg zu arbeiten, sonst wird der Abstieg unabwendbar sein. Die Kurhessen-Kassel haben am Sonntag schon einen größeren Abstand vom Tabellenführer ge⸗ nommen und sich mehr der großen Mittelgruppe genähert, zu der man unbedingt die restlichen 7 Vereine zählen muß, weil das Punktverhältnis bei 4 Vereinen gleich und die Differenz dieser 4 gegenüber den anderen nach oben und unten nur ganz gering ist. Von diesen 7 Vereinen nimmt zurzeit Harsfeld den vorletzten Platz der Tabelle ein; gegenüber dem Vorjahr ist das eine schlechte Position, doch dürften der Mannschaft sicher noch einige Punkte zufallen, da sie in der Nachrunde 5 Spiele auf eigenem Platz auszutragen hat und diesen Vorteil sicher aus⸗ nutzen wird. Bereits am 4. Dezember, also ohne Pause, werden die Spiele der Bezirksliga fortgesetzt, und zwar beginnt die Nachrunde mit den beiden Treffen Kurhessen⸗Kassel— Spielverein Kassel(Thönes⸗Osnabrück) SC 03 Kassel— Germania⸗Marb.(Dörrbecker, z. Zt. Kassel) Das erste ist für den Platzverein zur Festigung seiner Position von großer Bedeutung, das zweite für die Gäste zwecks Auf⸗ besserung ihres Tabellenstandes günstig. Die Gruppe Kassel der 1. Bezirksklasse ist auch mit der Vorrunde ihrer Spiele fertig geworden. Der letzte Sonntag brachte noch eine Reihe von unerwarteten Er⸗ gebnissen. Da die Gruppe auch schon am nächsten Sonntag mit der Nachrunde anfängt, sei hier der Schlußstand der ersten Hälfte bekanntgegeben: Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Sport Kassel 10 8 2 0 40:7 18:2 Corbach 10 6 1 3 22:14 13:7 Hessen 09 Kassel 10 6 1 3 18:15 13:7 Niederzwehren 10 4 3 3 25:22 11:9 BV. 06 Kassel 10 4 2 1 26:25 10:10 Melsungen 10 4 4 5 27:23 9:11 Homberg 10 4 1 5 21:28 911 Wilhelmshöhe 10 3 2 5 20 21 8:12 Sportfr. Kassel 10 2 5 5 7:18 713 Hessen⸗Pr. Kassel 10 2 3 5 17:33 7713 Warburg 10 2 1 7 9126 515 Auch hier sehen wir von der zweiten Stelle ab eine gewisse Gleichmäßigkeit, die aber jedenfalls in der Nachrunde ver⸗ schwinden wird, allerdings nur dann, wenn verschiedene Mann⸗ schaften, die bisher ziemlich schwankend in ihren Leistungen waren, sich auf ihr faktisches Können besinnen und dasselbe praktisch zur Anwendung bringen. Der 4. Dezember ist im übrigen der Fortsetzung der Ver⸗ bandspokalspiele vorbehalten. In unserem Bezirk finden fol⸗ gende Treffen statt: Lahn: SV. Wetzlar— Bottenhorn(Kunze), Schlüchtern— Alsfeld, Fulda: Flieden— Borussia-Fulda, Kassel: Volkmarsen— Tura⸗Kassel, Hermannia-Kassel spielfrei, Südhannover: Hattorf— SC. 05 Göttingen, Spielvereinigung Göttingen spielfrei. In der Gruppe Lahn wird also schon das Endspiel um die Gruppenmeisterschaft aus⸗ getragen, während die drei anderen Gruppe noch je ein Zwi⸗ schenspiel zu erledigen haben(bei der Gruppe Fulda sind es so⸗ gar zwei) und daher erst am folgenden Pokalspieltag, d. h. am 18. Dezember, ihre Endspiele durchführen können. Dann schlie⸗ ßen sich(vom 8. Januar 1933 ab) die Kämpfe um die Bezirks⸗ pokalmeisterschaft an. Dienstag, den 29. November 1932, Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Aus dem Gau Gießen⸗Wetlar Aus Gießen. Stadtmannschaft Gießen— Borussia Fulda 0:3(0:2). Am Sonntag standen sich obige Gegner auf dem VfB-Platz in Gießen vor ca. 1400—1500 Zuschauern im Gesellschaftsspiel gegenüber: Die Mannschaften standen für Gießen: Balser(VfB) Zeiler(1900) Leuthäuser(VfB) Feuster(VfB) Kreß(BfB) K. Schmidt(1900) Arnold Wilhelm Heilmann Göbel Ritter (1900)(VfB)(1900)(1900)(VfB) Bonard Pletsch Moser Kammerl Heßberger Straßer Maintz Grimmler Klippstein. Hohberg für Fulda: Büchler Bei den Borussen fehlten Leuckers, Fischer, Meissel und Christian. Schiedsrichter war Kunze⸗Gießen. Das Spiel war in mehr wie einer Hinsicht aufschlußreich. Vorweg sei festgestellt, der Ruf der Gäste war bei weitem besser als sie selbst. Nicht nur, daß ihr Spiel reichlich systemlos war, sondern es war auch moralisch nicht einwandfrei, leider rügte der Schiedsrichter nur einen Teil der unfairen Mätzchen der Gäste durch Strafstöße. Ein ganz grobes Foul des Halblinken g. B., das Zeiler⸗1900 16 Minuten vor Schluß zum Ausscheiden zwang, mußte unbedingt mit Herausstellung geahndet werden. — Enttäuschten so auf der einen Seite die Gäste, so hatte man auch an der Gießener Mannschaft wenig Freude. Ein schwacher Sturm stand vor einer wenig aufbaufähigen Läuferreihe, die überlastete Verteidigung vor einem reichlich unsicheren Tor⸗ mann. Sollten wir in diesem Winter die„Stadtmannschaft“ noch einmal in Aktion sehen, dann aber hoffentlich in besserer Aufstellung.— Als drittes sei die Platzfrage einmal angeschnit⸗ ten. Es kommt nicht gerade darauf an, daß es zurzeit des Spieles nicht regnet, sondern darauf, ob der Platz durch die Witterung der vorgehenden Tage nicht gelitten hat— und das war in diesem Falle unbedingt zu bejahen. Wir vermuten, daß das Spiel auf dem Sportplatz auf dem Trieb(1900), der viel trockener liegt, wesentlich anders ausgesehen hätte. Zum Spiel selbst: Borussia drängte die ersten 10 Minuten und legte überraschend in der 7. Spielminute ein Tor vor. Bal⸗ ser verliert einen unsicher gehaltenen Ball und der blitzschnelle Halbrechte der Gäste sendet zum billigen Erfolg ein. Die Gießener wurden nach und nach besser und hielten das Spiel offen. Eine ganze Reihe von Torschüssen, mehr oder weniger genau getreten, blieben ohne den erhofften Ausgleich. In der 37. Minute brachte der Mittelstürmer der Gäste von 20 Meter uus einem halbhohen Strafstoß direkt aufs Tor an, der unge⸗ hindert ins Netz ging. 2:0. Gießen ließ aber nicht locker, Konnte aber bis zur Pause nur drei Eckbälle erzwingen.— Nach der Pause spielten die Gäste härter und härter und versuchten das Ergebnis mit Gewalt„repräsentativer“ zu gestalten. Wohl konnte ihr Mittelstürmer noch einen Alleingang in der 53. Spielminute an dem zu spät herauslaufenden Balser vorbei mit dem 3. Tor abschließen— aber damit war der„Torreigen“ für das Spiel beendet. Reichlich uninteressant verlief die rest⸗ liche Spielzeit. Kritik: Gießen: Balser unsicher, Verteidigung sehr gut, in der Läuferreihe war nur K. Schmidt gut, im Sturm fiel der rechte Flügel ganz aus. Fulda: Tormann sehr gut, aber leichtsinnig; Verteidigung Durchschnitt; in der Läuferreihe fielen die Außenläufer gegen wen sehr guten Mittelläufer ab. Im Sturm enttäuschte der Mit⸗ telstürmer, der Halbrechte war hier der beste. Der Halblinke sspielte unfair(Zeiler und Feuster), die Außen waren gut, vor allem der Rechtsaußen. Schiedsrichter Kunze sah fast alles, aber er durfte die Gäste in der zweiten Halbzeit manchmal schärfer anfassen, wenn es auch die Fuldaer Borussen waren. Jugendspiele der Spielvereinigung 1900 Gießen Muschenheim 1.— 1900 Gießen 1. 0:8(0:5). Der Gegner war recht eifrig, aber sein Können zu gering, um überhaupt gefährlich werden zu können. Gießens Torhüter hatte während des ganzen Spiels nur zwei leichte Bälle abzu⸗ wehren. Der kleine Platz der Muschenheimer wollte den Blau⸗ Weißen anfangs nicht behagen, viele Ausbälle und Abseitsstel⸗ lungen waren die Folge. Muschenheim greift sofort energisch an, kann aber die Verteidigung nicht überwinden. 1900 findet sich allmählich zurecht und nun erfolgt Angriff auf Angriff, so daß der Gegner oft recht zahlreich verteidigen muß. 1900 ist nun bedeutend überlegen und führt ein schönes Kombinationsspiel wor, auch manche recht gute Einzelleistung wurde gezeigt. 5 un⸗ haltbare Tore waren das Ergebnis. Nach der Pause muß der blau⸗weiße Sturm im schlechteren Strafraum spielen, nasser aufgeweichter Boden beeinträchtigen stark das Zusammenspiel, zudem versteifen sich einzelne auf erfolgloses Drippeln. Aber trotzdem wird die Ueberlegenheit immer drückender, der Gast⸗ geber kommt nur noch selten nach vorne und verteidigt oft mit seiner ganzen Mannschaft. Sie können es aber doch nicht ver⸗ chindern, daß ihr Tormann sich noch dreimal geschlagen bekennen muß.„ Lich 1.— 1900 Gießen 2. 3:4(1:3). 1900 muß mit einigen Ersatzleuten die Reise antreten, hofft trotzdem aber leicht zum Siege zu kommen. Doch es kam an⸗ wers. Wohl waren die meisten der Elf technisch besser als ihre Partner, doch desto schlechter war das Zusammenspiel und der Zusammenhang in der ganzen Mannschaft, auch fehlte der Eifer. Es wurden manchmal fast unmögliche Sachen geleistet. Bis zur Pause wurde aber doch glücklich eine 31⸗Führung sicher ge⸗ stellt. In der zweiten Halbzeit greift Lich immer wieder an und kann aus mehreren schnellen Durchbrüchen auch zwei schöne Tore und damit den Ausgleich erzielen. Nun erst scheint sich 4900 zu besinnen, Lich wird bis zum Schluß in seine Hälfte zu⸗ rückgedrängt. Aber auch die jetzige Aeberlegenheit nützt nichts, der Sturm bringt es nicht fertig, von den vielen Torchancen auch nur eine zum Siegestreffer zu verwandeln. Dies frucht⸗ lose Bemühen geht einem Licher Spieler scheinbar zu nahe, er schießt zum Entsetzen seiner Kameraden den Ball ins eigene Tor und stellt damit das Resultat auf 43 für 1900. Damit chatten diese Sieg und Punkte. Wieseck Schüler— 1900 Gießen 2. Schüler 0:2(021). Der Gegner trat auf eigenem Platz nicht vollzählig an und bekam zwei Spieler von den Blau⸗Weißen gepumpt. Der jüngste Jahrgang von 1900 führte ein schnelles und schönes Spiel vor und gewann verdient 2:0. Mit diesen Spielen beendet die Jugend die erste Runde der Pflichtspiele, die 2. Runde findet erst nach der Wintersperre statt. 1900 hat alle angesetzten Spiele erledigt. Sportler! lest U. fördert die N. f. 5.. Aus Lollar Lollar 1.— Leihgestern 1. 8:8(5:1). Lollar 2.— Krofdorf 1. 10:2. Lollar 3.— Steinbach 2. 7:0. Die Sportabteilung Lollar stand am Sonntag wieder mit drei aktiven Mannschaften in den Verbandsspielen. Insgesamt wurden von Lollar 25 Tore geschossen, in drei Spielen; ein Schützenfest im wahrsten Sinne des Wortes. Die 3. von Lol⸗ lar machte am Vormittag den Anfang und schlug die 2. Stein⸗ bachs auf dem sehr durchweichten Platze 7:0. Man sah mitunter ganz ansprechende Leistungen. Die 2. Lollars wollte auf keinen Fall hinter der 3. zurückstehen und fertigte Krofdorfs 1. mit 10.2 ab. Lollars 2. ist nun ungeschlagener Tabellenführer. * Am Nachmittag hatten sich alsdann zu dem Spiel der 1. Lollars und der 1. von Leihgestern ziemlich Zuschauer eingefun⸗ den und erlebten ein Spiel, das wohl für die 1. von Lollar, so⸗ wohl auch für alle Zuschauer noch lange in Erinnerung blei⸗ ben wird. Nie erlebte man einen so ritterlichen aufopfernden Kampf, wie ihn beide Mannschaften gezeigt haben. Lollar wählt Sonne und Wind im Rücken und geht gleich mächtig aus sich heraus. Im Sturm klappte es ausgezeichnet. Der Rechts⸗ außen ist nicht zu halten, ehe Leihgestern in Schwung kommt, chatte Lollar schon drei Tore erzielt. Leihgestern sieht das Ver⸗ chängnis kommen und stellt den guten Rechtsaußen in die Ver⸗ teidigung, er arbeitet fabelhaft und trotzdem schießt Lollar zwei weitere Tore. Von nun an kommen die Leihgesterner besser in Fahrt. Bei einem Angriff der Gäste macht Lollars Verteidi⸗ gung einen Deckungsfehler und der 1. Gegentreffer sitzt. Bis zur Pause hat Lollar überlegen gespielt und im Sturm haupt⸗ sächlich sehr gut gearbeitet. Nach der Pause geht Lollar sofort wieder schnell durch und der 6. Treffer wird erzielt. Von nun an kommt ein Umschwung, den niemand geahnt oder geglaubt hätte. Leihgestern kommt mächtig auf und setzt alles auf eine Karte. Wer hätte gedacht, daß die Mannschaft diese Tore auf⸗ holen würde? Lollars Verteidigung leistet sich einige grobe Schnitzer. Leihgestern holt innerhalb weniger Minuten vier Tore auf. Das Spiel steht 6:5 für Lollar, noch 15 Minuten Spielzeit! Lollar will nun den Sieg sicherstellen und schießt ein 7. Tor. Leihgestern gibt sich noch nicht geschlagen. Angriff auf Angriff wird vorgetragen, Lollars Verteidiger, der rechte, steht hilflos im Felde und muß zusehen, wie die Gäste zwei wei⸗ tere Tore erzielen und die Partie steht 7:7. Noch 10 Minuten. Lollar verschießt einen Elfmeter, erzielt aber auch noch ein Tor und führt mit 8:7. Wenige Minuten später wird ein weiteres Tor erzielt, aber der Schiri erkennt es nicht an. Alsdann geht Leihgestern noch einmal vor, überrennt abermals Lollars Ver⸗ teidigung und zieht auf 8:8 gleich. Wenige Minuten später ertönt der Schlußpfiff und die Zuschauer von Lollar verlassen um eine Enttäuschung reicher den Platz. Kritik: Leihgestern entpuppte sich in Lollar als ein ganz zäher Gegner und hat bewiesen, daß beim Fußballspiel faft nichts mehr unmöglich ist. Die gesamte Mannschaft zeigte erst, als es beinahe zu spät war, ihr Können. Die 1. Mannschaft von Lollar stellt nun den Spielausschuß wor eine schwere Aufgabe. Nun stand der Sturm sehr gut, die Läuferreihe ebenfalls, nur die Verteidigung. Bei einem schnel⸗ len übereifrigen Verteidiger müßte ein ruhiger erfahrener Spie⸗ ler— auch wenn er kein ausgesprochener Verteidiger wäre— Komp eine gute Stütze sein. Im Sturm waren Gabriel und Schaaf die treibenden Kräfte, nur mußte ersterer den Elfmeter schießen; der Halblinke von Leihgestern konnte dies besser, er schoß beide Elfer sehr gut und unhaltbar. Schiri Uhl ⸗Stein⸗ dorf war nicht gerade schlecht, mußte aber auf Ballhöhe sein, um zweifelhafte Fehlentscheidungen zu vermeiden. 2 Die Landsknethte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (30. Fortsetzung.) „Augenblicklich sendet Köln nicht. Wir müssen schon war⸗ ii hee, Kommen Sie, gnädiges Fräulein, Uebertragung des Länderspieles...“ Marieliese saß vor dem Apparat. „. das Ergebnis der ersten Halbzeit unentschieden 1:1. Der bisherige Spielverlauf war reich an aufregenden Momen⸗ ten. Die Dänen haben eine sehr gute Mannschaft mitgebracht. Besonders die Stürmerreihe ist sehr schnell und angriffslustig. Brillant auch ihr Kopfspiel... Von der deutschen Mannschaft konnte am besten die Verteidigung gefallen. Sie hat saubere Arbeit geleistet. Unsere Stürmer waren besonders im Anfang reichlich nervös und verloren sich zu oft in unzweckmäßigen Kombinationszügen. Das 1. Tor für Dänemark fiel in der 17. Minute im Anschluß an einen Eckball, den der Linksaußen durch Köpfen verwandelte. Der Ausgleich erfolgte in der 34 Minute aus einem Gewühl vor dem dänischen Tor heraus. Der Rechts⸗ innen war der glückliche Schütze. Im allgemeinen kann man wohl sagen, daß beide Mannschaften ziemlich gleichwertig sind. Die Dänen spielen schnell und elegant, die Deutschen energisch und wuchtig. Der Ausgang des Kampfes scheint vollkommen offen zu sein, aber unsere Ländermannschaft wird natürlich alles daran setzen, den Sieg an ihre Fahnen zu heften. Jetzt betreten die deutschen Spieler wieder den Platz. Sie hören den Beifall der dreißigtausend Zuschauer. Auch die Dänen erscheinen, ebenfalls lebhaft begrüßt. Die Deutschen spielen mit der tiesstehenden Sonne im Rücken. Der Platz ist in tadellosem Zustande. Das Spiel hat begonnen... der Ball ist in der dänischen Spielhälfte... der Rechtsaußen flankt, eine schöne Vorlage an den Linksinnen... er köpft.. aber der Torwart hat das Leder über die Latte gelenkt. Eine famose Abwehr Eckball. Der Ball kommt wunderbar vors Tor. Der Torwart boxt das Leder weit ins Feld... da steht der deutsche Mittel⸗ läufer, er stoppt den Ball.. gibt eine Flanke nach rechts.. die deutschen Spieler sind reichlich langsam... der Ball geht über die Seitenlinie. Einwurf für Dänemark. Der Ball ist wieder im Spielfeld... an.. aber der rechte Verteidiger klärt. Der deutsche Mittelläufer hat das Leder, er umspielt einen Gegner die Dänen greifen gibt an den Rechtsinnen.. der schießt.. nein, er schießt nicht, gibt noch mal an den Mittelstürmer ab jetzt Schuß...! Der Ball ging über die Latte. Abstoß vom dänischen Tor. Die Deutschen sind leicht überlegen... Der Ball ist schon wieder in der dänischen Spielhälfte... Kampf um den Ball. Der Schiedsrichter pfeift. Strafstoß für Deutschland, fünfund⸗ zwanzig Meter vorm dänischen Tor. Der Mittelläufer führt den Strasstoß aus. Schuß. Das Leder ging knapp am Pfosten vorbei. Abstoß vom dänischen Tor.— Für die später an ihre Apparate gekommenen Hörer möchte ich kurz wiederholen: Wir übertragen aus dem Stadion in Köln die 2. Halbzeit des Länderspiels Deutschland⸗Dänemark. Das Spiel steht unentschieden 1:1. Der dänische Rechtsinnen hat den Ball... er kämpft mit dem linken Läufer... der Ball kommt zum dänischen Mittel⸗ stürmer... er dribbelt... täuscht.. der linke Verteidiger ist überspielt... Schuß!... Aber der Torwart hält gränzend. Sie hören den Beifall der Zuschauer. Das war eben eine sehr kritische Situation vor dem deutschen Tor. Das Spiel ist jetzt ausgeglichener. Der deutsche Mittelläufer kämpft in der Spielfeldmitte gegen zwei Dänen.. gibt eine überraschende Flanke mit dem linken Fuß an den Linksaußen.. ein schöner Paßball zum Rechtsinnen, der ganz frei steht.. Haber er zögert gibt noch mal ab— wieder die unzweckmäßige Ueberkombination— die dänische Verteidigung klärt. Das Spiel wird hart durchgeführt, hält sich aber in fairen Grenzen. Der Unparteiische hat das Spiel vollkommen in der Hand. Der deutsche Mittelläufer hat den Ball.. gibt an den Linksaußen ab.... der flankt zur Mitte... Hansen steht günstig.. zu günstig! Abseits Freistoß für Dänemark! Die deutschen Stürmer werden durch ihre Läufer gut un⸗ terstützt, besonders Müller, der deutsche Mittelläufer, arbeitet für zwei. Hansen, der Sturmführer, der ebenso wie sein Klub⸗ kamerad Müller zum ersten Male international tätig ist, hat seine anfängliche Nervosität abgelegt, aber seine Bombenschüsse finden nicht den Weg ins Netz. Der dänische Torwart ist aus⸗ gezeichnet Angriff der Dänen... sie sind äußerst schnell.. der Linksaußen flankt... Schuß! Aber der Torwart ist auf dem Posten und fängt sicher. Noch dreißig Minuten sind zu spielen. gibt zurück an den Mittelläufern Flanke an den Linksinnen... der Torwart läuft heraus er fängt den Ball.. läßt ihn wieder fallen... der Mittel⸗ stürmer saust heran.. schießt auf sechs Meter. neben das Tor! Er sieht verwundert dem Ball nach und schüttelt den Kopf. Eine selten gute Torgelegenheit ist damit vergeben worden. Abstoß vom dänischen Tor. Die Deutschen sind immer noch leicht überlegen, aber die Gäste haben Glück. Der Ball ist wieder in der dänischen Spielhälfte der Schiedsrichter pfeift. Zwei Spieler sind zusammengeprallt, aber es scheint nicht allzu schlimm geworden zu sein, sie sind schon wieder auf den Beinen und geben sich die Hand. Das Spiel geht weiter. Die Zuschauer feuern unsere Spieler immer wieder an. 30 000 Menschen erwarten fieberhaft das Erscheidungstor. Eben ist der Ball über die Seitenlinie gegangen, etwa 30 Meter vor der dänischen Eckfahne. Einwurf für Deutschland. Der Rechtsaußen hat den Ball.. gibt einen Querpaß zum linken Flügel, aber die Vorlage war ungenau, der Ball geht über die Torlinie ins Aus. Das Wetter ist ungewöhnlich milde, die vielen Fahnen, die das Stadion umgeben, flattern lustig im Wind. Stets ist der deutsche Mittelläufer zur Stelle, wenn es gilt, einen Abstoß aufzufangen. Er gibt den Ball halbhoch zu einem Mittelstürmer... der köpft.. aber der dänische Torwart konnte das Leder noch eben über die Latte lenken... Ecke! Der Ball kommt vor den Kasten.. ein fürchterliches Ge⸗ wühl im Torraum.. in höchster Not bringt der dän ische Verteidiger den Ball über die Torlinie Der zweite Eckball in kurzer Zeit, diesmal von der linken Seite. Der Flügelstürmer legt sich den Ball zurecht... jetzt gibt er ihn herein... der Schiedsrichter pfeift... Soweit ich es von hier aus beobachten konnte, wurde der deutsche Mittelstürmer in dem Augenblick, als er nach dem Ball springen wollte, in unfairer Weise von hinten gelegt. Wahrscheinlich wird es einen Elfmeter geben. Ja, die Spieler gehen zurück... der Mittelstürmer führt den Elfmeterstoß aus... Jetzt... Meine Damen und Herren, Sie hörten eben den tosenden Beifall der dreißigtausend Zuschauer, die das Führungstor der Deutschen bejubelten. Gortsetzung folgt.) wird angegriffen 2 m um e a dez uche 5 das ware kommt. 05 zweiten 5 S ehe einge oft gungen e Dalhgeserde einet so 5 dachte ul pochen Aus impfen se Punkt 2⁰ fei Cs ge Holar mit ö Lalat zu Jr schwelen Schlamm z auf den nuf nuten. Die sclosen zie ft ihm nic berschlen i Rechtsaußen telstürmer? 570 für Lo einer zweist anders. und schon! Gäste haben halbe Lutze gen. In G in lutzet Ze lars verwir it da. Lolle bruch und d bel im Lol shöner Kon gleich abges die auch gel ein exakter Schuß an, u dritten Aus ultd nochm vorn, der Schuß, det ah Vorteil gender und gut. Ab f 0 Der Sy gestellt. In spiel ausget Mühe und ins Rollen. seder Tal n in Grünben ging es nach ein. 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November 1932, Allgemeine Oessische Sportzettung Aus Leihgestern Lollar 1— Leihgestern 1 8:8(5:1). VfB. Gießen Jugend— Leihgestern Igd. 2:1. Leihgestern Sch.— Lich Sch., Lich nicht angetreten. Leißgesterns erste Mannschaft fuhr am vergangenen Sonn⸗ tag zum letzten Spiel der Vorrunde mit gemischten Gefühlen nach Lollar, brachte es aber trotzdem fertig, den mit Recht so ge⸗ fürchteten Lollaren auf eigenem Platz einen Punkt abzuringen. Das war ein Spiel der Spiele, wie man es selten zu sehen be⸗ kommt. Die Gäste hatten teils etwas mehr vom Spiel. In der zweiten Hälfte war die Ueberlegenheit sogar recht stark. Der Sieg Leihgesterns hing an einem seidenen Faden, wenn nicht einige saftige und recht gut gemeinte Schüsse knapp daneben ge⸗ gangen wären. Schußpech. Trotz allem muß gesagt werden, Leihgesterns Elf vollbrachte eine gewaltige Energieleistung. Bei einer so glatten Führung mit 5:1 bei Halbzeit für Lollar, da dachte wohl niemand won den zahlreichen Zuschauern an einen solchen Ausgang. Aber die Hauptsache war, beide Mannschaften kämpften sehr fair und ritterlich. Nun einiges vom Spiel selbst. Punkt 2.30 Uhr gab der Unparteiische Uhl ⸗Steindorf den Ball frei. Es geht sofort lebhaft zu. Schon in der 5. Minute geht Lollar mit schönem Schuß in Führung. Wenig später kommt Lollar zu zwei weiteren Erfolgen. Der Tormann hat einen sehr schweren Stand; auch die Verteidigung hat schwer mit dem Schlamm zu kämpfen. Ueberhaupt fand sich die Platzelf schneller auf dem nassen Platz zurecht, wo schon zwei Spiele ausgetragen waren. Die Gäste lassen sich nicht entmutigen. Ruhig und ge⸗ schlossen zieht der Sturm vor des Gegners Tor, aber Fortuna ist ihm nicht hold. Schöne Schüsse werden losgelassen, aber sie verfehlen ihr Ziel. Der Kampf wogt hin und her. Lollars Rechtsaußen hat den Ball, flankt schön zur Mitte und der Mit⸗ telstürmer erhöht auf 4:0. Fünf Minuten später derselbe Gang. 5:0 für Lollar. Große Freude bei Lollar, man höre schon von einer zweistelligen Zahl reden. Jedoch nach kurzer Zeit kam es anders. Leihgesterns Halbrechter überspielt die Verteidigung, und schon hängt das erste Tor für Leihgestern. Halbzeit. Die Gäste haben jetzt Wind und Sonne im Rücken. Lollar macht das halbe Dutzend voll. Aber die Gäste lassen den Kopf nicht hän⸗ gen. Im Gegenteil, sie schnüren den Gegner zeitweise ein, und in kurzer Zeit erhöhen dieselben auf 6:5. Ein Verteidiger Lol⸗ lars verwirkt einen Elfer, der verwandelt wird. Der Ausgleich ist da. Lollar macht sich aus der Umklammerung frei, ein Durch⸗ bruch und die Führung ist wieder erzielt. Wiederum großer Ju⸗ bel im Lollarer Lager, kann aber nicht lange dauern, da ein schöner Kombinationszug mit gutem Schuß zum zweiten Aus⸗ gleich abgeschlossen wird. Wieder drängt Lollar zur Führung, die auch gelingt. Aber Leihgesterns Ehrgeiz hat keine Grenzen; ein exakter Angriff rollt nach vorn, der Halbrechte setzt zum Schuß an, wird aber gehakt, und der fällige Elfer bringt den dritten Ausgleich. Es sind noch fünf Minuten zu spielen. Alles wird nochmals eingesetzt. Nochmals rast der Gästesturm nach vorn, der Mittelstürmer gibt zum freistehenden Halbrechten. Schuß, der Ball hing im Netz, aber der Schiri pfeift das Spiel ab. Vorteilsregel! Schade um den anderen Punkt. Ein span⸗ nender und ritterlicher Kampf ist zu Ende. Schiri Uhl leitete gut. Aus Daubringen Laubach 1— Daubringen 1 4:2(3:0). Grünberg 1— Daubringen 2 320(2:0). Der Spielwart wurde diese Tage vor eine schwere Aufgabe gestellt. In Laubach sollte ein schon lange fälliges Gesellschafts⸗ spiel ausgetragen werden, und dazu Spieler zu gewinnen, kostet Mühe und Arbeit. Kurz nach 12 Uhr setzte sich der Kraftwagen ins Rollen. Es ging über Alten⸗Besuck, durch das herrliche Bu⸗ secher Tal nach Grünberg. Hier setzte man die 2. Mannschaft, die in Grünberg spielen sollte, aus. Ein kurzer Gruß und weiter ging es nach Laubach. Punkt 2.30 Uhr setzte ein lebhaftes Spiel ein. Daubringen, das gleich zu Anfang in die Klemme gebracht wurde, machte sich allmählich frei, konnte aber nicht verhindern, daß Laubach bis Halbzeit 3:0 führte. Nach Seitenwechsel sah man den Pfeil umgekehrt. Die Schwarz⸗weißen hatten nun das Spiel in der Hand und hätten bei etwas Glück den Ausgleich herstellen können. Der Halblinke, der nach 20 Minuten Spiel⸗ zeit ausschied, liegt nun im Krankenbett, und ob jemals wieder spielt, ift fraglich. Der Spieler ist der beste in Daubringen. Daubringen hat sicher ein schwarzes Jahr. Die 2. Mannschaft verlor ehrenvoll. Die Tore sind zwei Ab⸗ seitstore und ein Elfmeter, der erst gehalten, bei Wieder⸗ holung den Weg ins Netz fand. Aus Steinbach Vergangenen Sonntag, war die 1. Mannschaft von den Sportfreunden Wetzlar in Steinbach zu Gast. Wie erwartet, so erschien Wetzlar mit vielen Anhängern, um in Steinbach ein schönes Spiel zu sehen und dabei zu helfen, die zwischen bei⸗ den Vereinen bestehenden guten freundschaftlichen Beziehungen zu stärken. So wurde auch keiner getäuscht; denn bei schönem Wetter lieferten sich die beiden ersten Mannschaften auf dem etwas weichen Grasboden einen äußerst fairen, flotten Kampf, den Steinbach mit 574 Toren für sich entscheiden konnte. Aus dem Spiel: Steinbach hat Anstoß, spielt gegen Sonne und Wind, aber trotzdem sah man gleich ein offenes Spiel, wobei beide Tore werschiedentlich in Gefahr kamen, aber zu Erfolgen langte es nicht. Erst in der 10. Minute kam Wetzlar zum Führungstreffer. Ein leicht getretener Ball rollt auf das Tor und der Tormann läßt ihn vorbei ins Tor laufen. Dadurch angefeuert, drückt jetzt Wetzlar und kann dabei durch schönen Schuß auf 2:0 erhöhen. Steinbach scheint jetzt erst auf⸗ zutauen, denn der Linksaußen stellte das Resultat kurz darauf auf 2˙1, dem er bald den Ausgleich folgen ließ. Beide Mann⸗ schaften kämpfen unentmutigt weiter und der Halblinke Stein⸗ bachs erzielt das dritte und schönste Tor. Wetzlar gleicht aber kurz darauf wieder aus, kann sogar durch ein 3. und 4. Tor die Führung wieder an sich bringen. Bei diesem Stande wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause sah man wieder ein je⸗ derzeit offenes Spiel, wobei Steinbachs Sturm, dem Wetzlarer Schlußmann noch zweimal das Nachsehen gab. St. kann als glücklicher Sieger den Platz verlassen. Schiri Enders leitete korrekt. Nach dem Spiel verlebte man noch einige frohe Stunden und sah man hierbei richtig, was Fußballspieler sein müssen: nämlich Freunde! Nur dann kann der richtige Fußballsport ge⸗ fördert werden, was ja im Interesse unserer Jugend unsere Pflicht ist. Die zweite Mannschaft von Steinbach weilte in Lollar und werlor mit 7:0. 8 H. Aus Wohlar Die Ligamannschaft des Sportvereins war am vergangenen Sonntag spielfrei, die 2. Elf, verstärkt durch die erste, trug in Erda ein Propagandaspiel aus, welches 10:2 für die Wetzlarer endete. Das Spiel wurde flott und fair ausgetragen und sah die Wetzlarer meist im Angriff. Der Werbezweck dürfte durch das gute Spiel der Wetzlarer voll und ganz erfüllt sein. Außer dem Fußball hatten die Erdaer noch Tisch⸗Tennis und Boxen in ihrem Programm. Das Tisch⸗Tennis⸗Propagandaspiel wurde von den Wetzlarern Spielern Zambedri und Vroomen ausge⸗ tragen und die Boxer Prokesch und Rosenau vom Sportverein lieferten einen Schaukampf über 3 Runden. Auch diese Sport⸗ arten, mit welchen Erda einen Anfang gemacht hat, wurden mit Beifall aufgenommen. Nach recht gemütlichen Stunden kehrten die Wetzlarer erst spät zurück. Die 3. Mannschaft des SV. trug auf eigenem Platze gegen Nauborns 1. ein Verbandsspiel aus und mußte sich nach Schluß 1:4 geschlagen bekennen. Bis 20 Minuten vor Schluß hielten sich die Wetzlarer mit dem Torstand von 12 noch gut, aber dann kam Nauborn im Endspurt stark auf, ein Elfmeter und eine Herausstellung brachte Nauborn einen Vorsprung von 3 Toren. Die 4. Elf trug ihr Verbandsspiel in Nauborn gegen die 2. des BC. aus und konnte einen 51⸗Sieg landen. Nauborn trat nur mit 10 Spielern an, ging aber im Anschluß an eine Ecke zunächst 1:0 in Führung und die W. hatten lange Zeit Mühe, bis der Ausgleich durch Greb hergestellt war, und nach über⸗ legenem Spiel konnten diese noch vor der Pause die Führung an sich bringen. Nach der Pause drückte zuerst Nauborn, aber der erstmalig im Tor aufgestellte Rentz entpuppte sich als ein sehr sicherer Hüter und ließ sich nicht schlagen. Allmählich kommen die Wetzlarer wieder auf und drängen, viele Sachen werden ver⸗ schossen, bis endlich 2 Tore kurz hintereinander fallen und Rentz kurz vor Schluß durch verwandelten Elfmeter das Resultat auf 5 J stellt. Kommenden Freitag, den 2. Dezember, veranstaltet der Sportverein im Schützengarten seinen zweiten Boxkampabend gegen den Boxring Marburg. Auch der VfL. Wetzlar wartet am 7. Dezember im gleichen Lokal mit einer besonderen Sportveranstaltung auf, und zwar handelt es sich um einen Lichtbildervortrag des Olympia⸗Teil⸗ nehmers Danz⸗Kassel(z. Zt. Marburg) über die Olympiade 32. Aus Nauborn Die 1. Mannschaft des BC Nauborn weilte zum Rückspiel in Wetzlar gegen Sportverein 3. In der ersten Vierteltunde boten beide Mannschaften ein schön abgezirkeltes Kombinations⸗ spiel. Nauborn brachte es gleich zu Beginn zum Führungstor. Mit anhaltender Zähigkeit suchte der Platzverein den Ausgleich herzustellen, darüber kam man über gewisse Härten nicht weg die aber meist belangloser Natur waren. Es gelang Wetzlar mit 111 in die 2. Halbzeit hinüberzugehen. Schon nach euapp 10 Minuten änderte sich das Bild zugunsten der Gäste, die sich jetzt besser auf dem Boden eingespielt hatten. Allmählich schie⸗ nen doch den Wetzlarern die Felle wegzuschwimmen. Ein ver⸗ wandelter Freistoß und Elfmeter für Nauborn erhöhten deren Kampfesmut. Trotzdem zeigten die Wetzlarer immer noch genug Opfermut; die Aufbauarbeit versagte, auf der rechten Sturm⸗ seite klappte es nicht. Die Verteidigung tat, was sie tun konnte. Einen weiteren Torerfolg konnte sie nicht verhindern und endete das von Schiri Kleemann-⸗Biskirchen vorzüglich geleitete Spiel mit 41 für Nauborn. Die Jugend Nauborns spielte in Schmalbach und verlor mit 1:0. Rund um Ulm Schönes Sportwetter hatten die Fußballer am letzten Sonntag des November. Einige Rasenplätze waren in seht schlechtem Zustande, dagegen waren die sogenannten Straßen⸗ plätze einwandfrei und bespielbar. Die Spiele brachten die er⸗ warteten Siege, obwohl der Torunterschied bei einigen Begeg⸗ mungen reichlich und unerwartet hoch ausfiel. Weilburg 1.— Bissenberg 1. 1:5. Dem Tabellenersten Weilburg nahmen die Bissenberger auf eigenem Gelände beide Punkte. Ein großer Erfolg für Bissen⸗ berg; ihre Meisterchancen sind gewaltig gestiegen. Das äußerst spannende Spiel stand bei Halbzeit 321. Das Ende sah Bissen⸗ berg durch bessere Gesamtleistung als verdienten Sieger. 8 Biskirchen 1.— Niedergirmes 1. 6:2. In besonders guter Form waren die Gastgeber; sie waren ihren Gästen stets leicht überlegen und siegten mit 62 verdient gegen den Tabellenzweiten. Das Spiel war fair, spannend und schnell. Holzhausen 1.— Allendorf 1. 3:0. Mit unglaublicher Härte ließ der Schiri in diesem Spiele kämpfen. Holzhausen siegte unverdient mit 3:0 Toren. Ein unschönes Spiel. Ulm 1.— Hirschhausen 1. 15:0. Haushoch waren die Ulmer überlegen. Mit dem Rekord⸗ ergebnis von 1570 Toren mußten sich Hirschhausen als Unter⸗ legener bekennen. Ulm 2.— Leun 1. 0:3. Ein schönes Spiel zeigten beide Mannschaften. Der Ex⸗ Meister siegte verdient mit 3:0 Toren. Vorspiel 570 für Leun. Stockhausen 1.— Merenberg 1. 4:0. Nr. 48 vanchierten sich die Platzbesitzer, indem sie Merenberg einwand⸗ frei und verdient mit 4:0 abfertigten. Tiefenbach 1.— Allendorf 2. 3:0. Schiri Pick⸗Löhnberg leitete dieses Spiel vorzüglich. Tie⸗ fenbach gewann verdient und Allendorf mit nur 10 Mann zog sich recht tapfer aus der Affüre. Stockhausen 2.— Holzhausen 2. Kampflos wurde Stockhausen Sieger; denn „glänzte“ durch Fehlen. Aus Weilburg Weilburg 2.— Löhnberg 2. 2:3. Unter der guten Leitung von Scharf-Wetzlar gelang es den Weilburgern nicht, die Löhnberger zu schlagen und vom un⸗ tersten Tabellenplatz wegzukommen. 0 Weilburg 1.— Bissenberg 2. 1:5(1:1). Und dann betraten, vom Publikum freudig begrüßt, beide erste Mannschaften den Platz, um sich im Kampf um die Tabel⸗ lenspitze zu messen. Die mit Spannung geladenen Zuschauer wurden auch nicht enttäuscht. Die unter Anführung von Heuß technisch guten Weilburger zeigten zusammen mit den außer⸗ ordentlich flinken Bissenbergern ein wunderschönes Spiel, von dem Bissenberg von Anfang bis zum Schluß der ersten Halb⸗ zeit mehr hatte; Lenz im Weilburger Tor ist es zu verdanken, daß Weilburg nicht schon in der ersten halben Stunden eine hohe Niederlage einstecken mußte und nur ein unhaltbares Tor für Bissenberg als Erfolg herauskam. Das Spiel geht offen und schön weiter bis zu einer Flanke von links, die der Rechtsaußen won Weilburg mit der Faust hörbar einschlägt. Der bis dahin sehr viel und oft unnötig pfeifende Schiri Busch- Butzbach ent⸗ scheidet Tor. Der neben dem Tor stehende Schiri Scharf ruft Hand. Bissenberg protestiert, das Publikum schreit, Busch geht zu Scharf und fragt ihn; doch dem fiel scheinbar gerade noch ein, daß er auch Schiri ist und er verweigert die Auskunft. Also Tor und allgemeine Aufregung. Trotzdem geht die Halbzeit bis auf Fouls des linken Weilburger Läufers Goßmann an⸗ sständig zu Ende. Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit beginnt Henß, bei jedem Torab den Bissenberger Tormann antzulaufen, um ihm, wie es der Fürther Franz in Wetzlar tat, den Ball aus der Hand ins Tor zu treten. Daß nun Bissenberg auch den Weilburger Tor⸗ mann angriff, war die voraussehende Revanche und trug gerade nicht zur Beruhigung bei. Nachdem nun also Weilburg etwa eine Viertelstunde etwas überlegen wird, kommt Bissenberg wie⸗ der auf. Und jetzt kommt das„Schönste“, was ich bis dato auf Fußballplätzen sah: Ein hoher Ball aufs Weilburger Tor, der herauslaufende Tormann wird vom Bissenberger Mittelstürmer, ohne daß er den Ball hat, über den Haufen gerannt und bleibt liegen. Der Schiri pfeift und gibt, anstatt Strasstoß für Weil⸗ burg, einen Elfmeter für Bissenberg. Scheinbar wollte er die Fehlentscheidung der ersten Halbzeit wieder gutmachen. Allge⸗ meiner Tumult und Herr Busch muß sich von den Weilburger Spielern allerhand sagen lassen. Er bleibt aber bei seiner Ent⸗ scheidung, Elfmeter, 2:1 für Bissenberg. Kurz darauf kann Gunia einen Ball nur noch zur Ecke ablenken, es liegt auf der Erde, der Ball im Aus— und Goßmann läuft hin und tritt dem Tormann in die Seite. Kein Pfiff. Da geht der Tumult los. Im Nu ist das Publikum auf dem Platz und die Keilerei beginnt, bei der sich nur die Bissen berger Mannschaft neutral werhält, während die auswärtigen Zuschauer sich mit den Weilburger Spielern und Zuschauern balgen. Nur mit Mühe gelingt es den Platzordnern, das Spielfeld zu räumen. Das Spiel geht weiter, und Goßmann muß, da er den Schiri be⸗ leidigte, vom Platz. Obwohl nun Weilburg„mit Macht“ aus⸗ gleichen will und selbst der sonst so anständig spielende Henß wild wird, muß er doch noch drei Bälle aus seinem Netz holen. 0 Schade, daß dieses zu Anfang schöne Spiel zerpfiffen wurde. Ein neutraler Zuschauer. Aus Wirbelau Laubus⸗Eschbach 1— Wirbelau 1 4:3(2:2). Weilmünster 1— Wirbelau 2 3:0(1:0). Am Sonntag wurde Wirbelau auf eine harte Probe gestellt. Beide Mannschaften mußten nach auswärts. Bei herrlichem Herbstwetter fuhr man mit dem Auto nach Laubus⸗Eschbach, dort wurde die 1. Mannschaft ausgeladen, und die zweite fuhr weiter nach Weilmünster. Mit reichlicher Verspätung pfeift Schiri Müller⸗Niedershausen in Eschbach das Spiel auf dem sumpfigen und morastigen Platz an. Laubus⸗Eschenbach hat Platzrecht und wählt zuerst den Wind im Rücken. Mit dem An⸗ pfiff entwickelt sich sofort auf beiden Seiten ein schnelles hin und her. Wirbelau hat stark gegen den Wind zu kämpfen, wird aber doch den Platzherren leicht überlegen und führt auch bald 1:0. Nun legen die Platzherren mächtig los und stellen das Nesultat gleich, dabei benehmen sich die Einheimischen gegen die Gäste vecht unsportlich. Der Schiri ist machtlos, er hat das Spiel nicht mehr in der Hand. Mit 2:2 geht es in die Pause. Nach Wieder⸗ anstoß hat W. den Wind im Rücken. Es bedrängt die Gäste und nimmt die Führung wieder in die Hand. Aber da war es aus mit dem anständigen Fußballspiel. So kam es, daß die Ein⸗ heimischen noch zweimal erfolgreich werden. In der letzten Mi⸗ nute wurde der Gäste⸗Linksaußen im Strafraum gelegt, ohne daß ein Ball vorhanden war. Der Schiri gibt Elfmeter. Der Ball fliegt gegen die Innenkante der Torlatte, springt herunter, der Tormann fängt ihn hinter der Linie. Zuschauer und Linien⸗ richter rufen Tor, aber der Schiri sagt Abschlag vom Eschbacher Tor. Nach dem Schlußpfiff versammeln sich die Spieler in der Mitte und Wirbelau muß eine ungerechte Niederlage hin⸗ nehmen. Die zweite Mannschaft mußte sich in Weilmünster den besse⸗ Holzhausen Für die Niederlage im Vorspiel(3:2 für Merenberg) re⸗ ren mit 3:0(1:0) beugen. Zu jeder Minute geführt wird ist jeder Vereinsrechner, jeder Vereinsvorsitzender, je des Kassenrevisionsmitglied, über den Eingang und Ausgang der Vereinsgelder, d. h. woher die Einnahmen und wofür die Ausgaben sind, wenn das von mir ausgearbeitete Universal-Vereinskassebuch Selbst das in Kasseangelegenheiten unerfahrene Vereinsmitglied kann sofort und ohne Buch⸗ führungsvorkenntnisse mit Hilfe dieses U.⸗V.⸗Kassebuches die Vereins-Kassegeschäfte übersichtlich verwalten. Albin Klein, Giessen, Südanlage 21. sofort informiert jedes Vereinsmitglied — ——.8——— Dienstag, den 29. November 1932, Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung Nr. 48 Aus dem Gau Marburg Aus Marburg Germania⸗Marburg— Ockershausen 520. Zu diesem„Freundschaftstreffen“ hatten sich zirka 500 Zu⸗ schauer eingefunden, die seit langem wieder einmal die Zebra⸗ Mannschaft gewinnen sehen konnten, ja sogar verdient. Aller⸗ dings nahm dieses Freundschaftstreffen mitunter einen recht un— schönen Verlauf und veranlaßte einen Teil der Zuschauer sogar zum Skandalieren. Spieler, die sich nicht beherrschen können, sollen doch lieber ganz vom Sportplatz bleiben.(Schon am Vor⸗ mittag kam es auf dem VfB.⸗Kurhessen-Sportplatz bei einem Jugendspiel seitens Ockerhausens zu Tätlichkeiten gegen den Schiedsrichter. Strafantrag ist gegen den Täter bei der Staats—⸗ anwaltschaft gestellt. Auch verbandsseitig muß gegen solche Aus— wüchse strengstens eingeschritten werden.) Der Gießener Schieds⸗ richter leitete gut. Er war reichlich kleinlich, aber das war gut so. Die Mannschaften hatten folgendes Aussehen: Germania: Happ 2; Emmler, Werner 1; Pusch, Werner 2, Happ 1; Keil, Schaub, Wagner 2., Zscholke, Wagner 1. Ockershausen: Muth; Blaufuß, Fischer; Naumann 2, Koch, Schneider; Seip, Kleinberg, Scherer, Schneider, Grein. Die Germanen waren in der ersten Hälfte stets tonangebend und leiteten Angriff auf Angriff ein. Einige Bälle, die auf das Germanentor kamen, hielt Happ sicher. Außerdem bewährte sich die Neuaufstellung der Germanen-Elf bei diesem Spiel recht gut, ob es jedoch für die Dauer klappen wird, muß abgewartet werden. Auf Leifer hatte man verzichtet; auch Sauerwald fehlte. Der Jugendliche Keil ließ sich recht gut an, auch alle anderen bis auf Schaub, der zu wenig Platz hielt, konnten gefallen. Happ ist immer noch der unverwüstlichste in der Mannschaft und Willi Wagner ist und bleibt der Sturmführer. Mit 3:0 für Germania wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn fing Ockershausen flott an, und man dachte schon, daß sich das Resultat noch ändern würde. Doch man mußte bald einsehen, daß es nicht so war. Germanias Sturm drehte immer mehr auf und schoß auch noch 2 Tore. Außerdem hatte Germanias Hintermannschaft bei dem schwachen Stürmer⸗ spiel der Gäste nicht allzu schwere Arbeit zu verrichten. Ein recht sympathischer Spieler ist der Torwart Muth; er hielt recht gut, an den geschossenen Toren war er schuldlos. Fischer ist viel zu robust. Die Außenläufer konnten gefallen. Im Sturm spielte jeder zu sehr auf eigene Faust, aus welchem Grunde natürlich auch die Erfolge ausblieben. Zu dem Verbandsspiel VfB K. 2.— Ockershausen 2. traten letztere nicht an, sondern lieferten ein Gesellschaftsspiel in Mar⸗ bach, was sie mit 2:0 verloren. Germania 2 errang in Cölbe gegen Cölbe 1. einen 4·2-Sieg, und Germania 3 siegte in Niederweimar mit 413. Die zweite Belehrungsstunde für Schiedsrichteranwärter am vergangenen Sonnabend in Wetter war von 15 Leuten besucht, die mit Interesse den Ausführungen des Kursusleiters H. Engel⸗ ter folgten. Jeden Samstagabend, pünktlich 7 Uhr, finden diese Belehrungsstunden statt. Nächste Stunde bei Gastwirt Sauer in Wetter. Am kommenden Sonntag, vormittags 11 Uhr, spricht der Gau⸗Schiedsrichter⸗Sachbearbeiter in Münchhausen über die Fußballregeln. Alle Sportinteressenten aus Münchhausen und Umgegend werden hierzu eingeladen. Die Schiedsrichter-Vereinigung, Ortsgruppe Marburg, ver⸗ anstaltet am 17. Dezember d. Is in Marburg eine Weihnachts⸗ feier. Aus dem Hinterland FV. Wallau— Universität Marburg 5:1(2:0). Die neu zusammengestellte Fußballelf der Marburger Uni⸗ versität trat erstmalig in Wallau auf den Plan. Daß die Lei⸗ stungen der Studenten hinter denselben der eingespielten Wal⸗ lauer Mannschaft zurückbleiben mußten, war vorauszusehen. Der Kenner konnte aber die Feststellung machen, daß durchweg gute Einzelspieler vorhanden waren, die nach mehrmaligem Zusammenspielen es zu etwas bringen sollten. Der beste Mann der Studenten war ohne Zweifel der Torhürter Krüger, der oft⸗ mals das Publikum zu Beifall hinriß. Nach ihm kam der Mittel⸗ läufer, der eine glänzende Ballverteilung zeigte, aber nicht die richtige Aufnahme seiner genauen Vorlagen fand. Der Sturm war nämlich der schlechteste Mannschaftsteil, weil sich erstens Almkliches Gau Gießen⸗Wetzlar Rückspieltermine der Bezirksklasse 2, 1. Abteilung. 8. 1.33 Aßlar— Burgsolms Oberbiel— Weilburg SC W.⸗Niedergirmes— Steindorf Biskirchen— Löhnberg Ehringshausen— Bissenberg 15. 1. 33 Bissenberg— Steindorf Ehringshausen— Oberbiel Burgsolms— Löhnberg SW Wetzlar 2.— SC W.⸗Niedergirmes Weilburg— Aßlar 22. 1. 33 Burgsolms— Steindorf Biskirchen SV Wetzlar 2. Aßlar— Bissenberg Ehringshausen— Weilburg Löhnberg— SC W.⸗Niedergirmes 29. 1.33 Biskirchen— Ehringshausen Steindorf— Löhnberg SC W.⸗Niedergirmes— Oberbiel Weilburg— Burgsolms SW Wetzlar 2.— Aßlar 5. 2. 33 Oberbiel— SW Wetzlar 2. Aßlar— Steindorf Biskirchen— Weilburg Bissenberg— SC W. Niedergirmes Löhnberg— Ehringshausen 2. 33 Ehringshausen— SC W. Niedergirmes keiner voll einsetzte und zweitens jede gegenseitige Verständi⸗ gung fehlte. Bei Wallau klappte es naturgemäß besser. Dazu kam noch, daß vorbildlich fair gespielt wurde und so die Wal⸗ lauer ihr System durchsetzen konnten. Krüger mußte schon gleich am Anfang energisch zugreifen. Aber schon nach kurzer Zeit war Nr. 1 gefallen. Eine feine Kombination der rechten Sturmseite Runkel⸗Schwarz schloß Runkel mit unhaltbarem Schuß unter die Latte ab. Der Ausgleich hätte kurz darauf fallen können, aber die Marburger Stürmer waren zu zaghaft. Die Ecken für Wallau wurden stets vorbildlich hereingegeben und eine davon wurde dann auch von Bonacker 1 eingeköpft. Bis zur Pause gab es dann nichts mehr. Nachher strengten sich die Marburger noch⸗ mal mächtig an, aber bald mußte ihr Torhüter wieder die schärfsten Schüsse meistern, und ausgerechnet einen haltbaren Schuß von Roßbach läßt er dann durch. Das war Nr. 3 und damit stand der Wallauer Sieg fest. Runkel und Blöcher er— höhten noch auf 50 und schließlich sollte auch noch das eifrige Bemühen der Marburger mit dem Ehrentor belohnt werden, das gerade vor dem Schlußpfiff wunderschön eingeschossen wurde. Breidenstein— Biedenkopf 426. In Breidenstein gab es ein kleines Schützenfest. Schon kurz nach Beginn setzten sich die Biedenköpfer zweimal durch, die Breidensteiner holten aber einen Treffer auf. Einem dritten Biedenköpfer Tor ließen die Einheimischen einen weiteren Ge— gentreffer bis zur Pause folgen. Nachher wurde sogar der Aus⸗ gleich erzielt, und es gab bange Minuten auf Biedenköpfer Seite zu überstehen. Aber ein Eigentor brachte etwas Ver⸗ wirrung in die Breidensteiner Reihen und schnell nutzten die schnellen Stürmer der Biedenköpfer diese Ansicherheit aus, so daß nach kurzer Zeit das Resultat glatt 6:3 lautete. Da war natürlich nichts mehr verloren, wenn auch Breidenstein noch durch einen Elfer ein Tor aufholen konnte. Feudingen— Wommelshausen 2:7. Die Gäste waren gleich überraschend in Hochform und ehe sich die Feudinger richtig fanden, lagen sie schon 0:5 im Rück⸗ stand. Was nutzte es, wenn sich die Einheimischen für die Folge ganz mächtig ins Zeug legten, Wommelshausen ließ sich seinen Vorsprung nicht mehr nehmen. Zwar wurden 2 Treffer aufge⸗ holt, aber 2 schöne Tore von Wommelshausen stellten den alten Abstand wieder her. Berleburgs 1. mußte der Wallauer zweiten Elf beide Punkte lassen, trotzdem es zeitweilig nicht so rosig für die Einheimischen aussah. Den 41 Vorsprung der Wallauer holten die tapfer kämpfenden Gäste bis auf 413 auf und die Ausgleichsmöglichkeit durch Elfer verpaßten sie. Kurz danach erhöhten dann die Ein⸗ heimischen auf 5:3. Aus Alsfeld Alsfeld— Elm 4:2(3:2). Unter Leitung des Herrn Spurk entwickelte sich ein harter Punkte⸗Kampf, welcher durch die gute Schirileitung immer im Rahmen des Erlaubten blieb. Alsfeld, welches eine vollstän⸗ dige Umstellung vorgenommen hatte, konnte mit derselben sehr zufrieden sein, denn ehe eine Viertelstunde verging, mußte der Gästehüter dreimal den Ball hinter sich holen. Dadurch er⸗ mutigt, rückte die Verteidigung zu weit auf und schon war es passiert. Kurz hintereinander erzielten die Gäste zwei Gegen⸗ treffen, wobei es auch blieb, obwohl Elm in der zweiten Hälfte Wind und Sonne als Bundesgenossen hatten, konnte es den Ausgleich nicht erzielen, sondern Alsfeld erhöhte noch auf 412. Handball 1900 Gießen 1.— Polizei Butzbach 1. 3:5 Zum erstenmal gelang es den 1900ern, die Polizisten zur Hergabe eines Punktes zu zwingen, ohne sie jedoch dadurch in der Meisterschaft gefährden zu können. Das Spiel, in dem das Schlachtenglück den Parteien wechselnd hold war(zu Halbzeit führten die Spielvereinigungsleute 4:2) nahm einen äußerst spannenden Verlauf. In erster Linie war dies auf das bis zum Schluß andauernde scharfe Tempo zurückzuführen. Schieds⸗ richter Bauernschub(fe. Wetzlar) war sicher. 1900 Gießen 2.— OSC Gießen 1. 1:2. Die 1900er vergaben den Sieg, indem sie mit nur 10 Mann antraten. Bissenberg— Weilburg Biskirchen— Aßlar SW Wetzlar 2.— Steindorf Oberbiel— Burgsolms 19. 3. 32 Oberbiel— Biskirchen Burgsolms— Bissenberg SWV Wetzlar 2.— Ehringshausen Aßlar— Löhnberg SC W.⸗Niedergirmes— Weilburg 26. 2. 33 SC W.⸗Niedergirmes— Aßlar Löhnberg— SW Wetzlar 2. Burgsolms— Ehringshausen Bissenberg— Oberbiel Steindorf— Biskirchen 5. 3. 33 Löhnberg— Bissenberg SC W.⸗Niedergirmes— Biskirchen Weilburg— Steindorf Aßlar— Oberbiel Burgsolms— SW' Wetzlar 2. 12. 3.33 Weilburg— SW Wetzlar 2. SC W.⸗Niedergirmes— Burgsolms Löhnberg— Oberbiel Steindorf— Ehringshausen Bissenberg— Biskirchen 19. 3.33 Weilburg— Löhnberg Ehringshausen— Aßlar SWV Wetzlar 2.— Bissenberg Burgsolms— Bislirchen Steindorf— Oberbiel Anträge auf Spielverlegungen können nicht genehmigt wer⸗ den, da Terminnot herrscht. Sobald die Ersten der Abteilun⸗ gen feststehen, findet Vor- und Rückspiel zwischen beiden zur Ermittelung des Ausstiegberechtigten statt. Aenderungen für den 4. Dezember 1932: Bermbach— Wirbelau 1(Müller-Niedershausen, nicht Kneitl) Odersbach— Obershausen, nicht umgekehrt(Scheerer Gräveneck) VfB. Gießen 2— Daubringen(Koob) verlegt, neuer Term folgt dafür Butzbach— Daubringen(Koob⸗Garbenheim) Bieber— Dutenhofen 2(Hillebrecht-Gr.⸗Buseck, n. Grote) 2.30 Uhr Laubach— Lollar(Willer-Wetzlar, nicht Buß) Ehringshausen— Biskirchen(Petry-Wetzlar, nicht Hohmann) Aßlar— SV. Wetzlar 2(Hohmann⸗-Gießen, nicht Seitz) Bechlingen— Berghausen(Drecher-Carbenheim, nicht Petry) Verbandsspiele am 11. Dezember 1932: Biskirchen— Bissenberg(Rabe-Gießen) Ehringshausen— Burgsolms(Köhler-Gießen) Löhnberg— Steindorf(Schmidt-Hirschhausen) Lollar— Steinberg(Pick-Löhnberg) Ettingshausen— Laubach(Kreuder-Grünberg) Gräveneck— Ulm(Goßmann- Weilburg) Weilburg 2— Merenberg(Wolf Bissenberg) Stockhausen— Hirschhausen(Schermuly-Löhnberg) Holzhausen— Niedershausen(Koob⸗Garbenheim) Allendorf— Löhnberg 2(Kleemann-Bissenberg) Burgsolms 2— SC. W.⸗Niederg. 2(Scharf⸗Biskirchen) Nauborn— Oberndorf(Willer-Wetzlar) Braunfels— Hermannstein(Böcher⸗Gießen) Garbenteich— Niederweisel(Walter-Daubringen) Wieseck— Steinbach(Rohn-Gießen) Heuchelheim— Butzbach 2(Becker Dutenhofen) Lich— VfB Gießen 3(Weinand-Leihgestern) Geilshausen— Ulrichstein(Hillebrecht-Gr.⸗Buseck) Grünberg— Flensungen(Hilberg⸗Daubringen) Obershausen— Gaudernbach(Scheerer Gräveneck) Odersbach— Arborn(Göbel-Gräveneck) Weilmünster— Laubuseschbach(Presber-Stockhausen) Wirbelau 2— Bermbach(Langenbach-Waldhausen) Weinbach— Wirbelau 1(Kiebach-Bissenberg) Allendorf 2— Holzhausen 2(Weber⸗Ulm) Biskirchen 2— Ulm 2(Heinz-Stockhausen) Tiefenbach— Stockhausen 2(Müller-Niedershausen) Burgsolms 3— Bonbaden(Uhl Steindorf) Oberbiel 2— Philippstein(Prinz⸗Albshausen) Büblingshausen— Berghausen(Kröner-⸗Oberbiel) Vfe. Wetzlar— Schwalbach(Geuß-⸗Aßlar) Nauborn 2— Büblingshausen 2(Schäfer⸗Dillheim) Garbenheim— Wetzlar 4(Messerschmidt) Lollar 2— Lollar 3(Michel Gießen) Steinbach 2— Dutenhofen 2(Peußer-Steinberg) Krofdorf— Bieber(Kreiling-Gießen) Niederweisel 2— Steinbach 2(Ebner-Butzbach) Butzbach 3— Lich 2(Hellwig⸗Hochweisel) Gau Marburg Verbandsspiele am 4. Dezember 1932: 2. Bezirksklasse: Dreihausen— Frankenberg(Vocken roth) Gladenbach— Sarnau(Kunze) Erdhausen— Wommelshausen(Scheld⸗Gladb.) Wiesenbach— Feudingen(Feuring⸗Breidb.) 1. Gauklasse: Speckswinkel— Momberg Langenstein— Allendorf(Abels) Mornshausen— Friedensdorf(Born) Biedenkopf 2.— Caldern(Trusheim) Schönstadt— Bürgeln(Schneider⸗Marbach) Niederwalgern— Cölbe(Weigand) Wehrda— Cappel Sinkershausen— Endbach(Zacharias) Hartenrod— Dernbach(Schwarz⸗Gldb.) Bottenhorn— Niedereisenhausen(Pfeifer) Gönnern— Breidenbach(Reichel) Berleburg— Niederlaasphe(Boß) Laasphe— Wallau 2.(Michel) Schameder— Erndtebrück(Kühn) RNaumland— Laasphe 2.(Schneider⸗N.⸗Laasphe) Kombach— Eckelshausen 2.(Metzger) Friedensdorf 2.— Hommertshausen(Bösser) Holzhausen 2.— Buchenau 2.(Scheld) Sarnau 2.— Cölbe 2.(Lucy) Oberrosphe— Michelbach(Wagner) Wehrda 2.— Beltershausen(Kranz) Bortshausen— Großseelheim(Nowack) Roth— Steinperf 2.(Pfeifer) Weipoltshausen— Oberwalgern(Kronenbecger! Ringhausen— Holzhausen(Kirch) Erdhausen 2.— Frohnhausen(Schulz) Niederwald— Momberg 2.(Fritz) Kirchhain 2.— Neustadt 1.(Hahn) Großseelheim— Neustadt 2.(Funk) Münchhausen 2.— Frankenberg 2.(Bieber⸗Mellnau) Münchhausen 1.— Roda 1.(Engelter) DRUCRSACHEN für Gewerbe, Handel und Industrie, Vereine u. Private Qualitätsarbeit Gute Austattung, pünktlich, rasch u. preisgünstig lielert MEIN KLEAM- IESE N jetzt nicht mehr so teuer wie Fußballstiesel jetzt mit 10% Frührabatt bis I. 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