.) bach 1 5 ussicht Uguffcht) f urburg arb. Einzelpreis 20 Ryf. 8 2 A. I. 85 1 allgemeine hessische Sport⸗̃5eitung Einzelpreis 20 Rpf. verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. v. und in den Gauen Gießen⸗ Wetzlar, Dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.-Pfg. 7. Jahrg. Dienstag, den 27. September 1932 Aus dem Fußball⸗Vezirk Fessen⸗Bannover Ergebnisse Oberliga: Kurhessen Kassel— Hermannia Kassel 2:0(2:0) Spielverein Kassel— SC. 05 Göttingen 0˙2(0·2) Germania Marburg— Tura Kassel 2:2(1:0) Hessen Hersfeld— Borussia Fulda 1:3(1:3) 1. Bezirksklasse: Ockershausen— SpV. Wetzlar 2•2(1:1) Bottenhorn— VfB. Gießen 176(1:0) 1900 Gießen— Breidenbach 41(01) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte VfB. Gießen 3 2 1 0 11:5 521 Breidenbach 4 2 1 1 10:10 5:3 Ockershausen 3 1 2 0 8:6 4:2 Frohnhausen 3 2 0 1 8:7 42 1900 Gießen 3 1 1 10 6 5 323 Wallau 3 0 2 1 3.4 2:4 SpV. Wetzlar 4 0 2 2 6:9 2:6 Bottenhorn 3 0 1 2 3:9 125 Gau Gießen⸗Wetzlar SC. W.⸗Niedergirmes— Löhnberg 22(111) Ehringshausen— Aßlar 2:1(1:0) SV. Wetzlar 2.— Biskirchen 32(21) Bissenberg— Burgsolms 0:1(0:0) Weilburg— Oberbiel 813(7:3) Splele gew. unent. verl. Tore Punkte Weilburg 3 3 0 0 16:5 6:0 Burgsolms 2 2 0 0 41 4 0 SC. Niedergirmes 3 1 1 1 66 3:3 Wetzl. SpV. 2. 3 1 1 1 7:8 3:3 Ehringshausen 33 1 1 5:6 323 Bissenberg 2 1 0 1 6:2 2:2 Steindorf 2 1 0 1 4:6 2:2 Biskirchen 3 1 0 2 11:10 2:4 Löhnberg 3 0 2 1 4:5 2:4 Aßlar 3 1 0 2 68 2:4 Oberbiel 3 0 1 2 6:17 15 1900 Gießen 2.— Lollar 1. 0:1(0:0) Daubringen 1.— Butzbach 1. 1:5(1:3) Leihgestern 1.— Ettingshausen 1. 3:1(3:0) Laubach 1.— Steinberg 1. 1:7(0:5) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte W.⸗Steinberg 2 2 0 n 4:0 Butzbach 3 2 0 1 92 42 Leihgestern 3 2 0 1 11:8 4:2 Daubringen 3 2 0 1 10:9 4:2 Lollar 1 1 0 0 10 2:0 1900 Gießen 2. 2 1 0 1 11851 2:2 Ettingshausen 3 0 1 2 410 125 Laubach 3 0 1 1 VfB. Gießen 2. 2 0 0 2 5:8 0·˙4 Weilburg 2.— Allendorf 1. 1:4(1:2) Gräveneck 1.— Hirschhausen 1. 1:0(0:0) Holzhausen 1.— Merenberg 1. 8:2(711) Stockhausen 1.— Niedershausen 1. 1:5(0:2) Aßlar 2.— SpV. Wetzlar 3. 111 Burgsolms 2.— Oberndorf 1. 2:2(2:1) Nauborn 1.— Hermannstein 1. 7:2(3:0) Heuchelheim 1.— Großen-⸗Buseck 1. 1:1(1:0) Nieder-Weisel 1.— Butzbach 2. 3:2(3:2) Wieseck 1.— VfB. Gießen 3. 5:5(21) Garbenteich 1.— Steinbach 1. 32(2.1) 1900 Gießen 3.— Dutenhofen 1. 1:3(0:2) Grünberg 1.— Wetterfeld 1. 4:0(2:0) Ulrichstein— Flensungen 1. 1:1(01) Geilshausen 1.— Villingen 1. 21(011) Allendorf 1.— Obershausen 1. ausgefallen Odersbach 1.— Merenberg 2., M. nicht angetreten. Hasselbach 1.— Waldhausen 1. 13(11) Wirbelau 1.— Laubuseschbach 1. 3:2(2:2) Holzhausen 2.— Allendorf 1., A. nicht angetreten. Alm 2.— Biskirchen 2., B. nicht angetreten. ö Stockhausen 2.— Tiefenbach 1. 1:4(0:2) ö Albshausen 1.— Oberbiel 2., O. nicht angetreten 0 Philippstein 1.— Oberndorf 2. 4:0(2:0) Bonbaden 1.— Niederbiel 1. 6:0(1:0) Werdorf 2.— Hermannstein 2. 4:4(3:0), f. W. gewonn. Waldgirmes 1.— Schwalbach 1. 4:3(12) SpV. Wetzlar 4.— Nauborn 2. 31(2:0) Garbenheim 1.— SpV. Wetzlar 5., W. nicht angetreten 1900 Gießen 4.— Lollar 2. 1:3(1:3) Steinbach 2.— Krofdorf 1. 2:4(1:2) Ulm 1.— Löhnberg 2. 5:1(1:0) Dutenhofen 2.— Lollar 3., D. nicht angetreten Steinberg 2.— Butzbach 3. 5:0(2:0) Garbenteich 2.— Leihgestern 2. 0:3(0:0) Nieder⸗Weisel 2.— Muschenheim 1. 5:0(1:0) Lich 2.— Hoch-Weisel 1. 8:0(3:0) Ruppertsburg 1.— Laubach 2., L. nicht angetreten Gesellschaftsspiele: Steindorf 1.— Sportfreunde Wetzlar 1. 41 Sportfreunde Wetzlar 1.— VfL. Wetzlar 1. 2:2(Sa.) Jugend: VfB. Gießen 1.— VfB.⸗K. Marburg 1. 3:4 Leihgestern— Grünberg, Grünberg nicht angetreten Watzenborn⸗Steinberg Sch.— 1900 Gießen 2. Sch. 3:0 Wieseck Sch.— VfB. Gießen Sch. 0:5(02) SpV. Wetzlar 1.— Burgsolms 1., B. nicht angetreten Steindorf Sch.— Nauborn Sch. 80 Steindorf Sch.— Sportfr. Wetzlar Sch. 2:0 Handball. Polizei Butzbach 1.— 1900 Gießen 1. 81(41) Vf. Wetzlar 1.— Polizei Butzbach 2. 63(3.2) Gau Marburg 2. Bezirksklasse: Dreihausen 1.— Sarnau 1. 4.4(3:0) Gladenbach 1.— Marbach 1. 82 Erdhausen 1.— Breidenstein 1. 40 1. Gauklasse: Momberg 1.— Kirchhain 1. 2:3 Caldern 2.— Eckelshausen 1. 0: Niederwalgern 1.— Wehrda 1. Schönstadt 1.— Cölbe 1. 41 Cappel 1.— Bürgeln 1. 41 Ockershausen 2.— Germania Marburg 2., ausgefallen VfB Kurhessen Marburg 2.— Wetter 2. 8:0 Dernbach 1.— Weidenhausen 1 2:3(111) Sinkershausen 1.— Gladenbach 2. Gl. nicht angetr. Oberrosphe 1.— Sterzhausen 1. 315 Schönstadt 2.— Sarnau 2. 0:3 Goßfelden 1.— Cölbe 2. 670 VscB K. Marburg 3.— Ockershausen 3., O. nicht angetr. Cappel 2.— Wehrda 2., Wehrda nicht angetr. Dreihausen 2.— Ebsdorf 1. 2:0 Leidenhofen 1.— Holzhausen 1. 3:3 Roth 1.— Altenvers 1. 41 Oberwalgern 1.— Niederweimar 1. 1:1 Schweinsberg 1.— Großseelheim 1. 102 11 1:5 Gesellschaftsspiele: Gemünden 1.— VfB K. Marburg 1. 14(Ges.) Jugend: 0 Ockershausen— Cappel 3:0 Dreihausen— Germania Marburg 1. 312 Germania Marburg 2.— Cölbe 1:5 Niederweimar— VfB K. Marburg 2. 11 Sarnau— Michelbach 50 Germania Marburg 1. Sch.— VfB K. Marb. 1. S Germania Marburg 2. Sch.— Pf. K. Marb. 2. S Goßfelden Sch.— Cölbe Sch. 121 ch. 0˙0 ch. 13 Deutscher Sieg über Schweden Deutschlands Fußball⸗Nationalelf besiegte im Nürnberger Stadion vor 45 000 Zuschauern Schweden nach hartem Kampf in der zweiten ac lbzeit mit 413(3:1). Die Treffer für Deutsch⸗ land schossen R. Hofmann, Kobierski, Krumm und Rohr.— Neben den famosen Leistungen des Torwart Jakob⸗Regensburg feierten die Zuschauer vor allem den einzigen Westdeutschen der Mannschaft, den Düsseldorfer Kobierski. Schmehling siegt durch technischen knockout Schmehling muß, bevor er wieder um den Weltmeistertitel gegen Sharkey kämpft, eine Reihe von Kämpfen gegen weitere Bewerber bestehen. Den schärfsten Widersacher, Mickey Wal⸗ ker, besiegte er in der Nacht von Montag zum Dienstag, nach überlegenem Kampfe in der 8. Runde durch technischen knock⸗ out. Wie schon jetzt verlautet, soll gelegentlich des Turnfestes in Stuttgart 1933 eine große auslandsdeutsche Turnerkundgebung veranstaltet werden. Man rechnet mit einer Beteiligung von vielen Tausenden von Deutschen aus etwa 20 verschiedenen Staaten. Streife durch den Bezirk Die Opposition der Vereine der 1. Bezirksklasse in Süd⸗ hannover, über welche schon in voriger Nummer berichtet wurde, hat, wie nicht anders zu erwarten war, zu einem offe⸗ nen Bruch mit den Instanzen geführt. Der Bezirksfußballsach⸗ bearbeiter hat die Vereine, die ostentativ dreimal nicht zu den angesetzten Verbandsspielen antraten, sondern Gesellschafts⸗ spiele unter sich austrugen, von der weiteren Teilnahme an den diesjährigen Meisterschaftsspielen ausgeschlossen, und zwar(laut Satzungen) mit sämtlichen Seniorenmannschaften. Von dieser Maßregelung werden folgende 8 Vereine betroffen: SV 05 Einbeck, FC Grone, Polizei Holzminden, VfB Holzminden, SV. Lauterberg, SpuSp. Northeim, VfB Northeim und SV Uslar; davon gehören 6 zur nördlichen und 2 zur südlichen Abteilung. Für die übrig bleibenden 8 Vereine hat der Sachbearbeiter eine vom 25. September ab gültige neue Spieltermintabelle heraus⸗ gegeben, nach welcher die Vereine in einer Gruppe spielen, es sind: SC Eschwege, Blau-Weiß Göttingen, Spogg. Göttingen, Fc Großalmerode, VfR Lichtenau, Germania Osterode, SV Petershütte und Vscs Witzenhausen. Ob mit diesen Maßnah⸗ men die Angelegenheit erledigt ist, darf man füglich bezwei⸗ feln; die Opponenten hatten sich an den Verbandsvorstand ge⸗ wandt, um ihren Antrag auf die Bildung einer Gruppe von 10 Vereinen durchzusetzen; das Schreiben ist aber an den Be⸗ zirksvorstand zur weiteren Behandlung zurückgekommen; so wird also wohl diese Instanz noch einmal die Sache bearbeiten und regeln müssen; hoffentlich findet sie eine Lösung, die alle be⸗ friedigt. Dieses Zeichen guten Zusammenhaltens und sich zeigen in einer Front sollten sich manche Vereine aus dem Lahngebiet einmal merken! Vielleicht kommt dann auch noch einst ein Lahnbezirk?! * Am fünften Spieltag der Bezirksliga konnte Kurhessen Kassel mit Ach und Krach das Lokaltreffen gegen Hermannia Kassel gewinnen, während Spielverein Kassel auf eigenem Platz gegen den Sportklub 05 Göttingen verlor; in beiden Fällen standen die Resultate schon bei der Pause fest, ein Zeichen, daß die Mannschaften spielerisch zwei ganz verschiedene Halbzeiten lieferten. In Marburg fielen drei Tor infolge Handspiels: erst zog Tura Kassel durch einen direkten Freistoß gleich und ging dann durch einen Strafstoß in Führung; Germania stellte durch einen Strafstoß kurz vor dem Abpfiff das Anentschieden wieder her. Hessen Hersfeld, die im letzten Jahre auf eigenem Platze neunmal gewonnen und einmal unentschieden(gegen Hermannia Kassel) gespielt hatten, wurden von Borussia Fulda daheim ge⸗ schlagen, und zwar leichter als es das Resultat verrät.— Der kommende Sonntag wartet mit folgenden Begegnungen auf: VfB Kurhessen Marburg— Kurhessen Kassel(Wingenfeld. Borussia) Borussia Fulda— SC. 05 Göttingen(Lohrey, 03 Kassel) SC 03 Kassel— Spielverein Kassel(Bönig, Sport Kassel), Tura Kassel— Hessen Hersfeld(Kollmann, Spielv. Kassel). Die Tabelle von heute: Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Kurhessen⸗Kassel 4 4 0 0 16:1 8:0 Borussia Fulda 4 4 0 0 18:6 8:0 SC. 03 Kassel 3 2 0 1 1076 4:2 VfB. Kurh. Marburg 4 1 2 1 5:4 44 Tura Kassel 4 1 2 11 1012 44 Spielverein Kassel 4 2 0 2 8:13 4:4 Herm. Kassel 4 1 1 2 36 3·5 Hessen-Hersfeld 4 1 0 3 8:13 26 SC. 05 Göttingen 4 1 0 3 8:13 2:6 Germania Marburg 5 0 1 4 7219 1:9 Die Tabelle der Gruppe Lahn hat durch die letzten Spiele eine beträchtliche Aenderung erfahren und wird voraussichtlich von nun ab jeden Sonntag ein anderes Gesicht zeigen; es müßte sonderbar zugehen, wenn die Reihenfolge konstant bleiben würde; vielmehr muß man stets in Betracht ziehen, daß der Vor⸗ teil des eigenen Platzes, ein großer Kampfeseifer, verbunden mit sportlichem Ehrgeiz, eine gute oder schlechte Tagesform und andere Faktoren mitbestimmend sind für Erfolge oder Miß⸗ erfolge und oft über eine bessere Technik und routinierte Taktik siegen. Damit muß jeder Verein rechnen und dementsprechend einen Mißerfolg ebenso sportlich duldsam zu ertragen wissen, wie er einen Erfolg mit sportlicher Freude hinzunehmen gewohnt ist. Dann gibt es keinen Neid und Haß zwischen den Vereinen und Mannschaften; dann kommen unsportliche Ausschreitungen wie am letzten Sonntag in Bottenhorn(und gleich in großem Maßstab!) nicht vor. Versteht aber ein Verein oder eine Manr⸗ schaft es nicht, sich in ihr Schicksal zu fügen, lehnt sie sich viel⸗ mehr trotzig dagegen auf, indem sie ihr Mütchen an dem Geg⸗ ner zu kühlen versucht, dann müssen die berufenen Instanzen 1 —— 3— ö Dienstag, den 27. September 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung Nr. 39. mitleidlos einschreiten und den Regeln mores beibringen“, sonst gerät das Fußballspiel bald in einen ganz schlechten Ruf.— Am 2. Oktober steigen die Spiele: Aus Gießen 1900 Gießen— Breidenbach 4:1(0:1). Die Breidenbacher rechtfertigten ihren guten Ruf auch in Gießen. Sie führten ein technisch gutes und schnelles Spiel vor, aus dem sie beinahe als Sieger hervorgegangen wären. Denn die blau⸗weiße Mannschaft konnte und konnte die zahlreichen Torchancen, die sich ihr boten, nicht in Erfolge verwandeln. Die Gießener warteten in teilweiser neuer Besetzung auf. Die alte Läuferreihe Langsdorf, Glitsch und Henrich war aus verschie⸗ denen Gründen durch K. Schmidt, Schlarb 1. und Blum ersetzt. Im Sturm wirkte Zeiler als Halbrechter und Lippert an seiner Stelle in der Verteidigung mit.— Schiri Henkel amtierte korrekt. Die erste Halbzeit bot im Feldspiel den 1900ern etwas mehr, wenn auch der Sturm vor des Gegners Tor— aber auch durch das Können des Breidenbacher Hüters und ihres rechten Ver⸗ teidigers— kein Tor schießen können. Dieses Schußunvermögen war die Schwäche des Gießener Sturmes, das die zahlreichen Zu⸗ schauer fast zur Verzweiflung trieb. In der 25. Minute konnten die Breidenbacher einen ihrer häufigen, schnellen Angriffe, in schönem Kombinationsspiel vorgetragen, durch ihren Halblinken, zum 1. Tor einsenden. Bei diesem Ergebnis blieb es nicht nur, die erste Halbzeit, sondern auch nach der Pause noch, bis etwa 20 Minuten vor Schluß des Spieles. Zeiler und Lippert hatten die Plätze gewechselt und damit wurde es besser, nicht ursächlich, aber Lippert konnte dann endlich eine wiederholte Ecke zuin Ausgleich einköpfen. Damit war der Bann gebrochen. Fünf Minuten später war der zweite Erfolg für Gießen da und wieder war Lippert der Torschütze. Die Breidenbacher waren dadurch etwas aus dem Konzept gekommen. Durch die Zurufe der Zu⸗ schauer angefeuert, liefen die 1900er zur Hochform auf. Ein Kombinationszug Heilmann, Best, Jäckel, Göbel schloß letzterer mit dem dritten Tor ab. 31 für 1900 Gießen und 3 Minuten später, 7 Minuten vor Schluß, konnte Jäckel aus günstiger Po⸗ sttion an dem verblüfften Tormann der Gäste vorbei zum 4. Tor einsenden. Somit haben die letzten 20 Minuten das Spiel für 1900 entschieden. Die Tordifferenz tut den Gästen Unrecht; denn sie waren keine drei Tore schlechter. Ihre besten Leute hat⸗ ten die Breidenbacher in ihrem Torwart, rechtem Verteidiger, Mittelläufer, Halblinken und Rechtsaußen.— Die 1900er spiel⸗ ten in dieser Aufstellung nicht schlecht. Die Hintermannschaft war sowohl mit Lippert wie später mit Zeiler gut besetzt. In der Läuferreihe war Schmidt am besten. Während im Sturm Göbel am wenigsten mitkam. Heilmann gefiel duch das große Pensum, was er an Arbeit leistete. 1900 Gießen 2.— TV. Lollar 1. 0:1(0:0 Die Gäste konnten einen wohlverdienten, aber schon glück⸗ lichen Sieg erringen. Der einzige Treffer fiel durch einen Elf⸗ meter, der stark nach Konzession roch; denn der sonst wirklich nicht schlechte Schiri Dauser⸗Wetzlar hat andere weit schwerere Vergehen nicht gerügt. Lollar wird von einem früheren Liga⸗ spieler vom Karlsruher Je trainiert, was sich in dem Spiel schon bemerkbar machte, besonders der Mittelläufer Wißmann ist wieder erwacht. Trotzdem konnte der Sturm kein reguläres Tor erzielen, was hauptsächlich ein Verdienst von Fischer im Gieße⸗ ner Tor war, der sein bestes Spiel lieferte. Bei 1900 lonnte der rechte Verteidiger bei bestem Willen nicht überzeugen, er werursacht auch durch ein unnötiges Rempeln den Elfmeter und dadurch die Niederlage. Die Läuferreihe spielte weit unter Form. Der Sturm hatte es bei dem Versagen der Läuferreihe nicht leicht. Halblinker und Mittelstürmer hätten aber bei etwas ideenreicherem Spiel Tore schießen können. Das Spiel war im allgemeinen sehr schnell und fair, es wurden teilweise sehr gute Leistungen gezeigt. Vic Gießen— Ocershausen, Bottenhorn— 1900 Gießen, Wallau— Frohnhausen. 1900 Gießen 4.— Lollar 2. 1:3(1:3). 1900 konnte in diesem Spiel beweisen, daß das vorsonntäg⸗ liche Ergebnis von 7:0 verloren gegen Lollars 3. irregulär war und nur durch Verstärkung der Gastgeber in dieser Höhe gewon⸗ nen worden war. Das Spiel war verteilt. Die Gäste konnten aber besser schießen und gewannen daher nicht unverdient. Die Platzherren spielten wider Erwarten gut, nur der Sturm war im Strafraum nicht entschlossen genug. Eine Ueberraschung nach der angenehmen Seite war der neue Schlußmann der Blau⸗ Weißen. Schiri Henkel war sehr korrekt. 1900 Gießen 3.— Dutenhofen 1. 1:3(0:2) Durch unglückliche Umstände war 1900 gezwungen, mit neun Mann zu beginnen; später sprang noch ein Mann ein. So etwas darf einfach nicht vorkommen, wenn Erfolg erzielt werden sol⸗ len. Bei kompletter Besetzung wäre die Niederlage nie gekom⸗ men, zumal die Gäste nicht überragend spielten. Der Eifer aber, mit dem sie kämpften, kann jedem 1900er ein Vorbild sein Bei den Platzherren konnten nur Balzer und Enders gefallen. Aus Lollar Die 1. und 2. Mannschaft von Lollar weilten am vergan⸗ genen Sonntag in Gießen bei 1900. um ihre ersten Verbanos⸗ spiele zu absolvieren. Die 2. Mannschaft Lollars war gegen die 4. von 1900 hoher Favorit und siegte auch trotz der Ersatzleute 3. Lollar hatte während des Spiels die größten Aussichten, höher zu siegen, aber es fehlte an dem Torschützen. Keiner der Mannschaft war imstande, von den gegebenen drei Elfern auch nur einen zu verwandeln. Der Schiri leitete gut. 1900 Gießen 2.— Lollar(Liga) 0:1(0:0) Eckenverhältnis 4:8 für Lollar. Die 1. Mannschaft trat in einer Amstellung zum 1. Ver⸗ bandsspiel an. Lollar wählt mit dem Winde im Nücken und spielt auch won Anfang an überlegen; aber zum Toreschießen langt es nicht. Es macht sich dann eine leichte Ueberlegenheit der Lollarer bemerkbar. Läuferreihe und Verteidigung geben ihr Bestes, aber im Sturm überragt nur der Halbrechte seine Ne⸗ benleute um eine ganze Klasse. Diesem Tordrang und Torhun⸗ ger sollten sich seine Nebenleute aneignen. Immer und immer wieder schafft er den Sturm in Tornähe, aber keiner kann schie⸗ ßen. Von diesem Uebel ist der Halblinke schwer behaftet. Frei wor des Gegners Tor verfehlt er weit das Ziel. Ein Strafstoß wird hart an der Strafraumgrenze diktiert, Lollars Anhang fiebert, der Halbrechte schießt, seine Bombe prallt an einem Geg⸗ ner ab und die letzte Chance der 1. Halbzeit ist dahin. Nach Beginn der 2. Halbzeit zieht 1900 los und drängt auf eine Ent⸗ scheidung. Lollars Verteidigung und der Torwart sind aber zur Stelle und schlagen jeden Angriff ab. Dann zieht Lollar wieder vor des Gegners Tor und setzt sich fest. Schöne Schüsse werden auf das Tor gesetzt, aber der Torwart der Gäste ist in Hochform Die Zeit verstreicht; niemand glaubt noch an einen Sieg der einen oder anderen Partei. Noch 15 Minuten sind zu spielen. Lollar geht zu einem guten Endspurt über. Der Mittelstürmer Lollars wird bei einem Angriff regelwidrig gelegt, der gegebene Elfmeter wird vom Halbrechten nach Wiederholung unhaltbar verwandelt. Die letzten Minuten verstreichen unter ständigem Drängen der Lollarer und jetzt sieht man Leistungen, die man am Anfang gerne gesehen hätte. Schlußpfiff und Lollar verläßt den Platz als glücklicher Sieger. Der Schiri leitete gut. Kritik: Beide Mannschaften taten ihr Möglichstes, um einen Sieg für ihre Farben zu erringen. Bei Gießen war der Tor⸗ wart ausgezeichnet, sonst ragte in der Mannschaft keiner be⸗ 0 sonders hervor. Lollar hatte seine besten Leute in dem Halb⸗ rechten und linken Verteidiger, der rechte Verteidiger war gegen Schluß etwas unsicher. Die Läuferreihe war insgesamt gut. Im Sturm war die linke Seite nicht besonders stark, der Mittelstür⸗ mer hatte einen schwachen Tag. Der Rechtsaußen hatte einen schlechten Start und zeigte auch große Stellungsfehler; er darf auch ruhiger spielen. Alles Fehler, die leicht zu beheben sind. Der Kampfgeist der Mannschaft war gegen Schluß das Beste. Alls Daubringen Daubringen 1.— BfR Butzbach 1. 1:5(1:3). Hoffnungsvoll empfing Daubringen am Sonntag Butzbachs 1. Mannschaft zum Punktspiel; denn Daubringen konnte seit langem wieder einmal komplett antreten, und man hatte sich so im Stillen schon seine Gedanken über die Siegesfeier gemacht Aber— o weh— der Standartverteidiger Hilberg verknackst sich schon beim Training vor dem Spiel den Fuß— der aufgestellte Ersatzspieler ist nicht zur Stelle und Hilberg will es versuchen. Aber beim Versuch ist es geblieben; denn er mußte ja ausfallen. Der Ersatz⸗Verteidiger wurde am Anfang der 2. Halbzeit heraus⸗ gestellt und so spielte Daubringen mit 9 Mann das Spiel zu Ende und war am Schluß des Spiels unverdient hoch mit 571 geschlagen, nachdem beim Stande von 3:1 Daubringen un⸗ glaubliches Pech zum Aufholen hatte. Butzbach konnte sehr gut gefallen und hat in Anbetracht der Verhältnisse verdient ge⸗ wonnen. Schiedsrichter Willer aus Wetzlar erregte oft die Gemüter der Zuschauer und Spieler, brachte aber das Spiel doch unter Dach und Fach. Leider muß Daubringen auch noch die bitteren Pillen der Nachwehen kosten, denn in den nächstfolgenden Spielen müssen in den Reihen der Schwarz⸗Weißen wieder die Lücken mit Er⸗ satzspielern ausgefüllt werden, deren Zahl sich am nächsten Sonn⸗ tag voraussichtlich auf 3 belaufen wird. Damit sinken die Hoffnungen auf ein ehrenvolles Bestehen in Watzenborn⸗Stein⸗ berg bis auf den Gefrierpunkt. Aus Heuchelheim In einem spannenden Treffen fanden sich die Hiesigen nit der 1. Mannschaft des FC 26 Großen⸗Buseck zusammen. Her⸗ chelheim, durch die hohe Niederlage in Lich hatte seinen Ruf auf eigenem Platze zu verteidigen und konnte gegen die Gäste 1:1 spielen. Bis kurz vor Schluß stand das Spiel noch 1˙0 für Heuchelheim, und erst durch Handelfmeter kam Großen⸗Buseck zum Ausgleich. Alles in allem ein lebhaftes Auf und Ab beider guten Mannschaften, und hatte in dem Resultat 1:1 einen ge⸗ rechten Ausgang genommen.— Am kommenden Sonntag spie⸗ len die Einheimischen in Dutenhofen, wo man ebenfalls auf ein ehrenvolles Ergebnis wartet. E. M. Aus Leihgestern Leihgestern— Ettingshausen 1. 3:1(3:0). Garbenteich 2.— Leihgestern 2. 0:3(0:0). Leihgestern Igd.— Grünberg Igd. Grünberg nicht angetr. Zum fälligen Verbandsspiel weilte die erste Mannschaft des Sportvereins Ettingshausen bei der ersten Mannschaft der Spogg. Leihgestern. Wenn das Nesultat auch nicht höher aus⸗ gefallen ist, wie man allgemein annahm, so ist dieses auf das Schußpech, welches Leihgesterns Sturm verfolgte, mit zu rückzu⸗ führen. Das Spiel war in der ersten Hälfte sehr spannend, während die zweite Hälfte langsam war. Das Spiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten beider Gegner. In der 15. Minute gelingt dem Halblinken der Platzelf nach wunderschöner Kombination das erste Tor anzubringen. Sofort verstärken die Gäste ihre Verteidigung. Der Kampf wogt auf und ab. Leih⸗ gesterns Sturm ist den Gästen in punkto Technit und Ballbe⸗ handlung überlegen. Noch zweimal muß der Gästetormann hinter sich greifen. In der zweiten Hälfte gelingt den Gästen das längst verdiente Ehrentor. Schiri Petr i-Wetzlar leitete ein⸗ wandfrei. Die zweite Mannschaft weilte bei der 2. Mannschaft des Die Lundsknethle Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (21. Fortsetzung.) Die Sportzeitungen sangen das Lob der Landsknechte in allen Tonarten. Dabei vergaßen sie in ihrem Eifer, der beiden Männer zu gedenken, die bescheiden im Hintergrund standen und doch an der Kampfesstärke der Spieler einen so großen Verdienst hatten: Bringhoff und Dr. Bargmann. Während der Trainer ganz in der Arbeit an seiner Mannschaft aufging, vertrat der Vorsitzende die Interessen der Spieler innerhalb des Vereins. Da nicht nur die Meisterschaftskämpfe, sondern auch die Freundschaftsspiele der Landsknechte viele Zuschauer an⸗ zogen, lag die Gefahr nahe, die Spieler auszunutzen ohne Rück⸗ sicht auf ihr Ruhebedürfnis. Aber Dr. Bargmann wachte über das Wohl seiner Mannschaft. Als in einer Vorstandsversamm⸗ lung wieder einmal in kurzer Reihenfolge für einen spielfreien Sonntag ein Freundschaftsspiel angesetzt werden sollte, entgeg⸗ nete er kurz:„Daraus wird nichts. Nur um die Vereinskasse zu füllen, dafür ist mir meine 1. Mannschaft zu schade. Wenn sie Sonntag für Sonntag Punkte schinden muß, hat sie einen Ruhetag ehrlich verdient und auch nötig...“ Da war der Rechnungsführer aufgesprungen. „Soweit ich im Bilde bin, wünschen unsere Spieler gar keinen spielfreien Sonntag. Sie würden sich freuen, wenn sie dieses Freundschaftsspiel austragen dürften.“ „Das will ich nicht bestreiten,“ entgegnete Dr. Bargmann lächelnd.„Sie müßten eben keine rechten Fußballspieler sein, wenn sie Sonntags lieber zu Hause säßen, als auf dem grünen Rasen ihre Kräfte zu messen. Aber, meine Herren, wir sollten doch etwas weitersehen. Sie wissen doch auch, daß die Erledi⸗ gung der Meisterschaftskämpfe an die Nerven der Spieler nicht geringe Anforderungen stellt und die notwendige Folgeerschei⸗ nung der vielen außerterminlichen Freundschaftsspiele eine über⸗ spielte Mannschaft sein wird. Ich weiß mich in diesem Punkte eins mit unserem verehrten Trainer, Herrn Bringhoff. Außer⸗ dem ist unser Verein doch finanziell so gestellt, daß wir auf solche Einnahmen nicht unbedingt angewiesen sind...“ So sorgten Trainer und Vorsitzender für ihre Mannschaft. Und während die Namen der Spieler in aller Munde waren, gingen sie still und ungenannt ihren Weg, erfüllt von echtem Sportsgeist und mit einem Herzen, das warm für die Jugend schlug. * Heute fand das letzte Punktspiel um die Bezirksmeister⸗ schaft statt. Ein harter, zäher Kampf stand in Aussicht, denn der Gegner hatte die zwei Punkte bitter nötig. In den Ankleideräumen der Landsknechte haft zu. „Ich habe heute so das Gefühl, als wenn wir mit 3:1 ge⸗ winnen würden,“ meinte Ernst Zille und zog sich seinen Jersey Über den Kopf. „Das ist noch nicht amtlich!“ rief Otto Drees. ner werden sich sicher mächtig ins Zeug legen. unter allen Umständen gewinnen.“ „Gediegen, daß die Gegner auch immer siegen wollen,“ lachte Günther Freund.„Wenn sie sich das erst abgewöhnt hu⸗ ben, brauchen wir uns längst nicht mehr so anzustrengen.“ „Sag' mal Otto, kennst du den Anterschied zwischen Scharf⸗ schütze und Schlafmütze?“ wandte sich Adolf Müller an den Linksaußen. 5 „Nein,“ meinte Drees ahnungslos. „Das habe ich mir gleich gedacht,“ entgegnete der Mittel⸗ läufer trocken unter allgemeinem Gelächter. Theo Hansen trat zwischen die Spieler. „So, jetzt wollen wir noch einmal zeigen, was wir können. Dieses Spiel müssen wir gewinnen. Aber wir dürfen den Geg⸗ ner nicht unterschätzen. Jeder muß gleich sein Bestes hergeben, wenn der Laden klappen soll. Noch ein gewonnenes Spiel, Dan „Dann gibst du einen aus, Theo?“ lachte Adolf Müller. „Dazu bist du als Spielführer auch verpflichtet nach Paragraph elf der Vereinsstatuten. Ich trinke hell...“ Die Mannschaften begaben sich auf den Platz. Dr. Barg⸗ mann und Bringhoff sahen von der Tribüne aus interessier dem Spiel zu. „Es scheint, als ob unsere Elf sich heute nicht so recht zu⸗ ging es leb⸗ „Die Geg⸗ Sie wollen sammenfinden kann,“ wandte sich der Vorsitzende an den Trainer. „Der Kampf spielt sich ja zur Hauptsache in unserer Platzhälfte ab. Es wäre wirklich schade, wenn der Siegeslauf der 1. Mannschaft jetzt noch unterbrochen würde. Der moralische Ein⸗ druck wäre für die nun folgenden Kämpfe um die Verbands⸗ meisterschaft entschieden von Nachteil.“ „Ich glaube bestimmt, daß unsere Jungs auch dieses Spiel gewinnen werden,“ entgegnete Bringhoff zuversichtlich.„Die Gegner spielen allerdings ausgezeichnet. Sie kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung, um dem drohenden Abstieg zu entgehen, während unsere Spieler die Bezirksmeisterschaft in der Tasche haben. Aber ich kenne ihren Ehrgeiz und ihr Ehrgefühl und weiß, daß sie trotzdem alles daran setzen werden, auch heute un⸗ besiegt den Platz verlassen zu können. Es ist ganz gut so, daß unsere Spieler noch nicht so aus sich herausgehen, denn wenn die Gegner in diesem mörderischen Tempo fortfahren, sind sie in der zweiten Halbzeit erledigt. Die Abwehrarbeit Freunds ist übri⸗ gens wieder einmal erstklassig. Man hat bei ihm immer ein Gefühl der Sicherheit, auch wenn der Ball ganz in Tornähe ist... Schmidt und Zille sind ebenfalls gut.“ „Das stimmt,“ entgegnete Dr Bargmann.„Ansere Ver⸗ teidigung hat dem Gegner schon manchen Erfolg vereitelt. Jetzt hat Müller den Ball... täuscht. gibt an Hoffmann ab .. Schuß... Schade, das war eine gute Torgelegenheit. Der Ball ist von dem Verteidiger abgeprallt..“ Der Schiedsrichter pfiff: Elfmeter! „Die Entscheidung des Unparteiischen ist entschieden zu hart,“ meinte Bringhoff.„Er muß den Vorfall nicht einwand⸗ frei beobachtet haben. Man konnte doch deutlich sehen, daß der gegnerische Verteidiger das Leder im Strafraum nicht ab⸗ sichtlich mit der Hand berührt hat.“ Theo Hansen führte den Elfmeterstoß aus. Ein paar Se⸗ kunden überlegte er. Dann schoß er den Ball hoch über das gegnerische Tor. „Bravo!“ rief der Trainer.„Das ist so richtig Theo Han⸗ Sein Ehrgefühl läßt es nicht zu, das Führungstor nur det Ich sen. Fehlentscheidung des Schiedsrichters verdanken zu müssen. hätte an seiner Stelle genau so gehandelt.“ (Fortsetzung folgt.) 2 8 8 diesmal eren Verte Gisten durch l bun in den leh dienal gesch . der Spo sen zum Ve enem Siege, glershausen fta, Jodaß d Weßlat stärl lich schafen damm aushegl meter zum Ar wwpangebend, Angtife zuni 1 hielte, lei Retiode zu ke Wetzlat wied Gesaht. Nac ten Flügel z Fteude dauer ethielt Oder zugesptochen, noch lutze 3 man erhoffte hat nicht Jol zurüd ins Je Tot den Bal technische Ue Die 2.0 fake Gegne Mittelplatz d getragenen 8 gangenen Se IR Biskir diesem Spie Spe nur 3 2 perwandel „fichere Sach meter, welche dom Pfoten ibeilegen, V maß einige! den Sportver Uirchen stehen beishießen. angtiffen kön 1 Minute ve Tide Heal der Palfe f werden auf fett einen 0 ging dem B. lentte. 22, kechten 115 düte 5 Wega J Bislicchen z zum Schlu faken gen Die g. deren 2. El Ulentschede derloren. Die 4. auborng 2. spiel, Bubbachs ante leit hatte sich gemacht Ama sch aufgestellt versuchen. ausfallen, eit heraus: Spiel u ch mit 5•1 ingen un⸗ e sehr gut tdient ge⸗ ke oft die dus Spiel Pillen der elen Müssen en mit Et⸗ en Sonn⸗ sinken die horn Steim⸗ eigen nit nen. Her⸗ seinen Ruf die Gäste 'och 170 für roten Buseck d Au beider U einen ge⸗ mntag spie⸗ enfalls auf E. M. 00. ). it angett. Mampschajt mnschaft der t höher aus⸗ eses auf das nit zurücku⸗ t spannend, piel begann In der 15. hunderschöne seistärken die d ab. Leih⸗ und Ballbe⸗ jastetormann 1 Gästen das leitede ein⸗ aunschaft des — den Trainer. 1 Flatzhälste auf der 1. vilishe Ein ie Verbands⸗ diefe Spiel lh„Die fen nit dem zu entgehen, f. det Tasche ai ue — —— lange, bis das erste Tor fiel. bach. Spielbeginn 3 Uhr. Dienstag, den 27. September 1932. Sportvereins Garbenteich zum Verbandsspiel. Zwei gleichwer⸗ tige Gegner kämpften hartnäckig um die Punkte. Beide Mann⸗ schaften hatten viele todsichere Gelegenheiten, zu Erfolgen zu kommen. Aber alles wurde vermasselt. Es dauerte reichlich In der 80. Minute gelangt dem Rechtsaußen der Gäste der erste Schuß. Dies war das Zeichen zum Endspurt. Drei Minuten später war es derselbe Spie⸗ ler, welcher auf 20 erhöhen konnte. In der letzten Minute er⸗ zielte der Halbrechte noch ein drittes Tor. Die Gäste gewan⸗ nen verdient. Schiri Schulz⸗Butzbach war gut. Kommenden Sonntag steigt auf dem Platz in Leihgestern unter Leitung von Dauser-Wetzlar das mit Spannung erwar- tete Treffen gegen die sehr spielstarke Elf von Teutonia Lau⸗ Da sich beide Mannschaften schon dieses Frühjahr schöne Kämpfe lieferten, so ist mit einem hoch- interessanten Kampf zu rechnen. Aus Watzenborn⸗Steinberg Laubach 1.— FC Teutonia W.⸗Steinberg 1. 1:7(0:5). W.⸗Steinberg 2.— VfR. Butzbach 3. 5:0(2:0). W.⸗Steinberg Schüler— 1900 Gießen 2. Schüler 30. Die erste Mannschaft der Teutonen trat gum 2. Verbands⸗ spiel, diesmal in Laubach, an. Die Gastgeber zeigten in der ersten Viertelstunde einen großen Eifer und versuchten den Gästen durch Ueberraschungen beizukommen. Die Teutonen hat⸗ ten in den letzten Spielen noch verschiedene Schwächen, welche sie diesmal geschickt abstellten. Sie waren während der ganzen Aus Wehlar Der Sportverein weilte mit seiner ersten Elf in Ockershau⸗ sen zum Verbandsspiel. Auch diesesmal reichte es nicht zu einem Siege, denn die Führung des Sportvereins glich jedesmal Ockershausen wieder aus und zwar durch Elfmeter und Straf⸗ stoß, sodaß das Spiel 2:2 endete. Die ersten 20 Minuten war Wetzlar stärker im Angriff und konnte durch Blech mit unheim⸗ lich scharfen Schuß 1:0 in Führung gehen. Das Spiel wurde dann ausgeglichener. Ockershausen werwandelte einen Handelf⸗ meter zum Ausgleich. Nach dem Wechsel war zunächst Ockersh. tonangebend, doch die Wetzlarer Hintermannschaft machte alle Angriffe zunichte, auch Schneider, welcher als Ersatz für Benner 1. spielte, leistete vorzügliches, sodaß Ockersh. in ihrer Drang⸗ periode zu keinem Erfolge kam. Nach einer Viertelstunde kam Wetzlar wieder auf, beide Tore waren abwechselnd in großer Gefahr. Nach schönen Kombinationen kam Hoffmann am rech⸗ ten Flügel zum Schuß und Wetzlar führte wieder 2:1. Die Freude dauerte aber nicht lange denn, wenige Minuten später erhielt Ockershausen in Nähe des Strafraumes einen Freistoß zugesprochen, welchen diese zum Ausgleich verwandelten. Die noch kurze Zeit bis Spielende war Wetzlar stark im Angriff, man erhoffte jeden Augenblick noch den Siegestreffer, aber es hat nicht sollen sein, ein Schuß von Blech sprang vom Pfosten zurück ins Feld, Diehl verlor 3 Meter vor dem Ockershausener Tor den Ball. Auch in diesem Spiel zeigten die Wetzlarer eine technische Ueberlegenheit ohne zum erhofften Siege zu gelangen. Die 2. Elf hat in den Liga⸗Vereinen ihrer Klasse überaus starke Gegner und muß zufrieden sein, wenn sie einen guten Mittelplatz der Tabelle erobert, welcher nach den bis jetzt aus⸗ getragenen Spielen mit 3:3 Punkten zu erhoffen ist. Am ver⸗ gangenen Sonntag stand sie auf eigenem Platze der Liga des VfR Biskirchen gegenüber. Beide Stürmerreihen hatten in diesem Spiel unzählig viele Torgelegenheiten, von welchen der Sp nur 3 einschließlich eines Elfmeters und Biskirchen nur 2 perwandeln konnte. Mit beginn drängt der Sportverein, 2 „sichere Sachen“ werden versiebt, dann erhält Wetzlar einen Elf⸗ meter, welchen Krickau mit Glück verwandelt, der Ball sprang vom Pfosten ins Netz. Biskirchen findet sich und wird stark überlegen, Volkmar, Wetzlars Mittelläufer, wird verletzt und muß einige Zeit ausscheiden. Während dieser Zeit sieht es für den Sportverein sehr beängstigend aus, die Stürmer von Bis⸗ kirchen stehen wiederholt nur wenige Meter vor dem Tor und verschießen. Die Wetzlarer sind dagegen glücklicher, bei Gegen⸗ angriffen können diese ein weiteres Tor vorlegen, bis Biskirchen 4 Minute vor Halbzeit durch ein Mißverständnis von Wald⸗ schmidt⸗Heckcher mit scharfem Schuß ein Tor aufholen kann. Nach der Pause ist das Spiel lange verteilt, unzählige Gelegenheiten werden auf beiden Seiten ausgelassen, Biskirchens Rechtsaußen setzt einen hohen, weiten Schutz aufs Wetzlarer Tor, Szuskalsli ging dem Ball zu weit entgegen, welcher sich über ihm ins Netz senkte. 2:2. Gegen Schluß drängte Wetzlar, Zambedri am rechten Flügel macht einen Alleingang, seine feine Flanke drückte Blech und Rehm gemeinsam über die Linie— 32 für Wetzlar. Auch in den letzten wenigen Minuten boten sich für Biskirchen noch Ausgleichsmöglichkeiten, so daß das Spiel bis zum Schluß die Zuschauer in Spannung hielt, aber nur sehr selten schöne Leistungen zeigte. Die 3. Mannschaft des Sportvereins trat in Aßlar gegen deren 2. Elf mit nur 9 Spielern an und konnte trotzdem ein Anentschieden 22 erzielen, sie hat in dieser Serie noch kein Spiel verloren. Die 4. Elf spielte vor dem Spiel gegen Biskirchen gegen Nauborns 2. Mannschaft und gewann sicher 31 durch England, welcher mit seinen Schüssen den Hauptanteil an den Erfolgen hatte, und Vroomen, welcher in der Verteidigung kaum zu schlagen war. Die 1. Jugend wartete vergebens auf ihren Gegner aus Burgsolms. Der Sportverein hatte am vergangenen Samstag im Schützengarten, welcher bis auf den letzten Platz besetzt war, ein ganz besonderes Programm, denn erstmalig stellte er sich mit einer Boperstaffel den begeisterten Zuschauern vor. Als Gegner war bekanntlich die starke Staffel der Eintracht Frankfurt ver⸗ pflichtet, welche viele Meister in ihren Reihen hatte und die nötige Zugkraft sicherte. Die Punktkämpfe gingen über dre: Aniversal⸗Vereinskassebuch erleichtert den Verbands. und Vereinsrechnern die Ein⸗ tragungen der Einnahmen und Ausgaben außerordentlich Für jeden Verein geeignet. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Spielzeit tonangebend. Wenn auch zwei Mann ersetzt werden mußten, so hatten sie keinen schwachen Punkt in der Mannschaft. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es den Laubachern nicht, der in jeder Hinisicht überragend spielenden Teutonen⸗Elf Erfolge streitig zu machen, und 0:5 hieß es in der Halbzeit. Nach der Pause dasselbe Bild. Strömender Regen verhindert den Gästen noch manchen Erfolg. Mit dem recht beachtlichen Resultat von 771 für die„Teutonen“ trennten sich die beiden fair kämpfenden Mannschaften. Die Sieger gefielen durch ihr ruhiges, syste m⸗ volles Kombinationsspiel und alle„Elf“ haben Anteil an den wertvollen 2 Punkten. Schiri Zitzer⸗Gießen leitete korrekt. Die zweite Mannschaft trat zu Hause der dritten aus Butz⸗ bach im Verbandsspiel gegenüber. Durch Zugang neuer Mit⸗ glieder konnten die Teutonen verstärkt antreten und waren sie auch sichere Sieger. Einigen„Teutonen“ ist zu empfehlen, diese Verbandsspiele ernster zu nehmen und die Sache nicht ins Hu⸗ moristische zu ziehen. Auch bei einem sichere Siege muß es Sport bleiben. Es kommen auch wieder Tage, wo die Tore nicht so fallen. Die recht sympathischen Butzbacher verloren schon im Anfang durch unglücklichen Zusammenstoß einen Spieler, welcher wohl versuchte, bis zum Schluß tapfer durchzuhalten, aber es blieb leider nur bei dem Versuch. Die Teutonen wünschen ihm baldige Genesung. Schiri Kreiling⸗Gießen leitete gut. Anschließend spielten die Schüler gegen die Jüngsten von 1900 Gießen. Die Schüler wollten hinter den aktiven Mann⸗ schaften nicht zurückstehen und konnten das Spiel auch 3:0 für sich entscheiden. 5 Runden mit je 3 Minuten. Im ersten Kampf standen sich Span⸗ ner⸗Wetzlar und Baumhammell Eintracht im Halbschwergewicht gegenüber. Spanner gab nach der 2. Runde auf. Desch-Wetzlar stand im Jugendfedergewicht dem Frankfurter Lehrbuser gegen⸗ über. Desch hielt sich wider Erwarten gut. Im Fliegengewicht war das Stärkeverhältnis des Wetzlarer Ache und des Frank⸗ furter Meisters so ungleich, daß dieser Kampf vorzeitig abge⸗ brochen werden mußte. Die Hoffnungen der Wetzlarer wurden immer geringer, es sah so aus, als ob der Sportverein keinen Punkt erobern könnte, aber da kam Nosenau⸗Wetzlar und lie⸗ ferte einen großartigen, überlegenen Kampf im Federgewicht gegen Rüdemeyer. Da Rosenau sich einige Regelverstöße zu⸗ schulden kommen ließ, reichte es ihm nur zu einem Unentschieden. Im Leichtgewicht wurde Scheer⸗Wetzlar Sieger, nachdem sein Gegner einen unerlaubten Genickschlag anbrachte. Nach schönem, gleichwertigem Kampfe erzielte Prokech⸗Wetzlar im Welter⸗ gewicht einen weiteren Punkt durch Unentschieden. Dann kum die große Sensation des Abends: Wohl-Wetzlar⸗Werdorf im Schwergewicht gegen Schmidt⸗Eintracht. Mit großem Mitleid sah man Pohl durch die Seile klettern, man erwartete jetzt be⸗ stimmt einen schnellen k.⸗o.⸗Sieg des Frankfurters, da Pohl erst vor kurzer Zeit überhaupt einen Ring gesehen hatte und sein Gegenüber ein in vielen Schlachten erfahrener Meister wur. Aber— Pohl dachte und konnte anders, er ging mutig in den Kampf und verabfolgte in stürmischen Angriffen mit langen Schlagwechseln schwere Treffer, welche seinen Gegner zur vollen Hergabe seines Könnens zwangen. Man glaubte bereits an einen Sieg für Pohl, aber in der dritten Runde schwanden diesem die Kräfte überraschend; aber auch der Frankfurter war so erschöpft, daß er einen entscheidenden Schlag nicht mehr an⸗ bringen konnte. Das Kampfgericht erklärte Schmidt zum Sie⸗ ger, welches einen starken Protest der Zuschauer auslöste.(Er⸗ gebnis: 10:6 für Frankfurt.) Das kleine„Lokaltreffen“ zwischen Sportfreunde und VfL. am Samstag auf dem Klosterwaldsportplatz endete unentschieden Germania Marburg— Tura Kassel 2:2(1:0). Nun endlich hat auch Germania einen Punkt erobert, aber erst in der letzten Minute konnte er noch gerettet werden. Ger⸗ mania scheint in dieser Serie mit Pech verfolgt zu sein, denn Sonntag für Sonntag hat die Mannschaft ein anderes Aussehen. Aus diesem Grunde heraus kann es natürlich nicht so klappen, wie es eigentlich sein müßte. Auch bei dem heutigen Spiele stellte sich die Elf wieder verändert vor. Es spielten: Happ; Emmler, Werner Chr.; Sauerwald, Happ Kuhl L.; Pusch, Wagnere., Schaub, Teitge, Wagner 1. Die fortwährenden Aenderungen der Mannschaft ergeben sich daraus, daß einige Spieler an Ver⸗ letzungen laborieren. Das Spiel an und für sich zeigt mitunter recht schöne Momente; besonders beide Torhüter mußten des öfteren ihr Können unter Beweis stellen. Schon in der zweiten Minute kann Germania in Führung gehen. Eine präzise Flanke vom Linksaußen Wagner an seinen Bruder Willi kann dieser direkt zum Erfolg verwandeln. Dieses Tor spornt die Platz⸗ mannschaft erheblich an. Trotzdem lassen sich die Turaleute nicht entmutigen. Germania hat in der ersten Hälfte durchweg mehr vom Spiel, jedoch in der Stürmerreihe will es nicht so recht klappen, denn sonst wären bestimmt mehr Tore gefallen. Das Fehlen won Zschokke macht sich hier stark bemerkbar. Außer⸗ dem zeigt sich auch das Schlußdreieck der Gäste als äußerst sicher. Mit 1:0 für die Germanen werden die Seiten gewechselt. Das Bild ändert sich jetzt insofern, als daß die Gäste wie umgewan⸗ delt sind. Germania verlegt sich hauptsächlich auf Abwehrspiel. Ecke auf Ecke, ohne jedoch daß Tore fallen. 15 Minuten vor Schluß kann Kassel durch einen direkten Freistoß von ca. 20 Me⸗ ter den Ausgleich erringen. Beide Mannschaften spielen mit aller Energie. Jede will das siegbringende Tor erzielen. Schon glaubt man, es bleibt bei diesem Stande— doch nein— Emm⸗ ler wehrt im Strafraum einen Ball mit der Hand ab. Elfmeter — Totenstille.—— Tor, Tor jubeln die wenigen Kasselaner, 2:1 für Kassel. Noch 4 Minuten. Ein Teil der Germanen⸗ hänger verlassen schon unzufrieden den Platz. Ich ziehe meine Uhr. 1 Minute vor Schluß. Das Buch wird zugeklappt. Es war zu früh. Hand des Tura linken Verteidigers. Pfiff— und der Schiedsrichter entscheidet Elfmeter. Willi Wagner ist der Schütze, der mit genauem Schuß den Ausgleich erzielt. Ein Punkt ist gerettet, doch glaube ich nicht fehl zu gehen, wenn ich behaupte, daß, wenn die Mannschaft nicht bald wieder komplett antreten kann, nicht mehr allzu viel Punkte hinzukommen wer⸗ Albin Klein in Gießen Aus Nauborn Vier Mannschaften des BC. waren am Sonntag sportlich tätig, wovon drei außerhalb Spiele austrugen und nicht gün⸗ stig abschnitten. Die 1. Mannschaft trug das Verbandsspiel mit der 1. Mannschaft Hermannstein aus. Ein faires und sche⸗ nes Spiel, das sportlich und kameradschaftlich den zwei Vereinen nur zum besten dienen möge. Flotte Kombinationen wurden gezeigt. Allerdings dauerte es nicht lange, bis sich die Ueber⸗ legenheit Nauborns herausgeschält hatte. Hermannsteins Stuxin zeigte noch große Unsicherheiten und gegenseitige Mißverständ⸗ nisse. Die Verteidigung arbeitete sauber, der Tormann zeigte schöne Paraden, war aber reichlich unsicher. Nauborns Stürmer⸗ reihe war auffallend gut in seiner Durchschlagskraft, unterstützt von einer sehr aufmerksamen Läuferreihe. Nauborns Vexteidi⸗ gung war im großen und ganzen allen Anforderungen ge— wachsen, hatte aber in den gelegentlichen Durchbrüchen alle Hände voll zu tun. Zu ändern gab's für Hermannstein nichts mehr., Der Schlußpfiff des gut leitenden Schiri Scharf stellte ein Nesultat mit 7:2 für Nauborn fest. Aus Weilburg Weilburg 1.— Oberbiel 1. 8:3(4:3). Zum 3. Verbandsspiel hatten die Weilburger gestern gegen die 1. Mannschaft von Oberbiel anzutreten. Daß die Nieder⸗ lage der Gäste nicht noch höher ausfiel, haben sie nur ihrem Glück in der ersten und ihrem guten Tormann in der zweiten Halbzeit zu verdanken. Nachdem Weilburg schon in der 5. und 6. Minute die ersten Torerfolge hatte, holte Oberbiel bald darauf durch Selbsttor Weilburgs 2:1 auf. Der Weilburger Sturm schoß noch 2 Tore, aber Oberbiel stellte durch ein zweites Selbsttor und durch ein weiteres Tor das Halbzeitresultat auf 43 für die Weilburger. Waren die WRVer schon in der ersten Spielhälfte überlegen gewesen, so zeigte sich dies in der zweiten Halbzeit noch mehr. Aber die Gäste zogen die Läuferreihe in die Ver⸗ teidigung zurück und riegelten ihr Tor ab. Schließlich brach Henß den Bann und eröffnete den Torreigen. Durch blitz⸗ schnell Durchbrüche verursachten jedoch die Oberbieler Stürmer öfters kritische Momente vor dem Weilburger Netz. Das Spiel endete mit einem überlegenen 8:3⸗Sieg für Weilburg. Ueber die Mannschaften ist nicht viel zu sagen. Oberbiels bester Mann war der Torwart, der wahre Glanzleistungen vollbrachte. Die sonstige Mannschaft ist nicht schlecht und überdies sehr flink, jedoch fehlt ihr eine einheitliche Leitung. Auf Weilburgs Seite hatte die Verteidigung ihren schwarzen Tag. Besonders ge⸗ fährlich erwiesen sich die Schußkanonen des Innensturms, die Läuferreihe war fleißig, die Außenstürmer waren schwach, be⸗ sonders der Rechtsaußen, Lenz im Tor gefiel. Aus Grävenetk Am Sonntag trafen sich auf dem Platze in Gräveneck die beiden 1. Mannschaften von Gräveneck und Hirschhausen zum fäl⸗ ligen Verbandsspiel. Hirschhausen hat Anstoß und legt gleich ein großes Tempo vor. Ihre Angriffe scheitern aber an der guten Hintermannschaft von Gräveneck. In der 32. Minute macht der rechte Verteidiger von Gräveneck im Strafraum Hand. Der Elfmeter wird vom recht guten Ersatztormann gehalten. In die Halbzeit geht es mit 0:0. Nach Wiederanstoß drückt Gräveneck mächtig, aber Tore wollen nicht fallen, bis dann der Mittel⸗ stürmer von Gräveneck in der 85. Minute eine Vorlage vom lin⸗ ken Läufer zum einzigen Tore des Tages einsendet. Eine Mi⸗ nute vor Schluß gibt es dann noch einen bedauerlichen Unglücks⸗ fall, bei dem der Tormann von Hirschhausen sich einen Bei a⸗ bruch zuzog. Schiri Kleemann⸗Bissenberg war dem Spiel ein sehr guter Leiter. Rund um den Marburger Sthloßberg den. Schiedsrichter Speckhardt-Gießen leitete in gewohnt sicherer Weise. Eckenverhältnis 1110 für Tura. Ockershausen 1.— Wetzlar 1. 22. Mannschaften vorgeführt, das allerdings erst in der letzten Mi⸗ nute der Platzmannschaft einen Punkt brachte. Die Wetzlarer Mannschaft hat sportlich wie auch gesellschaftlich in Ockershausen einen recht guten Eindruck hinterlaen. Schiedsrichter Kunze; Gießen war dem Spiel ein gerechter Leiter. VfB Kurhessen Marburg weilte zur Platzeinweihung in Ge⸗ münden a. d. Wehra und lieferte ein Propagandaspiel gegen Ge⸗ münden 1. VfB K. siegte mit 41 Toren. Durch die faire und sehr schöne Spielweise beider Mannschaften dürften für den Fußballsport wieder Anhänger geworben sein. Ockershausen 2.— Germania 2. Dieses Spiel mußte ausfallen, da der angesetzte Schiedsrich⸗ ter in letzter Minute absagte. Solche Herren müssen aufs schärfste bestraft werden. Dreihausen 1.— Sarnau 1. 4:4. Ein Spiel, was von Anfang an die Zuschauer in Spannung hielt. Die Platzmannschaft lag zuerst mit 310 in Führung, konnte es aber nicht verhindern, daß die Gäste in der 2. Hälfte aufhol⸗ ten. Kurz vor Schluß stand es noch 42:3 für Dreihausen. Ein Elfmeter brachte den Sarnauern den Ausgleich. Der Schieds⸗ richter hat von seiten der Platzmannschaftsanhänger allerlei Un⸗ liebsames hören müssen. Der Gauvorstand wird sich wohl hier⸗ mit noch zu befassen haben. Roth 1.— Altenvers 1. 4:1. Bei diesem Spiele wurde hart aber doch fair gekämpft. Die Altenverser waren keine 3 Tore schlechter. Vor dem Tore wollte der Mannschaft nichts klappen; denn manche sichere Sache wurde ausgelassen. Aus Dernbach Dernbach— Weidenhausen 2:3(1:1). Am Sonntag trafen sich auf dem neuen Sportplatz in Dern⸗ bach obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel. Auf dem Platze hatte sich eine stattliche Zuschauermenge versam⸗ melt und waren alle auf das Resultat gespannt, da Dernbach seine letzten Spiele gegen Weidenhausen immer nur mit viel Glück und knappem Torunterschied gewinnen konnte. Weidenhau⸗ sen hat Anstoß und sofort entwickelt sich ein flotter Kampf. Ein recht schönes und flottes Spiel wurde seitens beider 0 1 r———— — * e Dienstag, den 27. September 1932. Allgemeine Heslsische Sportzeitung. Nr. 39. Eine schöne Chance wird von Weidenhausen schon in der ersten Minute verpaßt. Obwohl Dernbach durch schönen Alleingang des Halblinken in Führung gehen kann, macht sich doch allmäh⸗ lich eine leichte Ueberlegenheit Weidenhausens bemerkbar, da es das bessere und flache Kombinationsspiel zeigt. Trotzdem will den Gästen kein Tor gelingen, da Dernbachs Torhüter ganz hervorragende Arbeit leistet. Endlich, kurz vor Halbzeit, ge⸗ lingt der Ausgleich. Der Linksaußen wird schön frei gespielt und kann unbehindert einsenden. Nach der Pause spielt Wei⸗ denhausen mit dem Wind und drückt nun um so mehr. Dern⸗ bach macht Ecke auf Ecke. Doch wird keine davon verwandelt Jetzt kann Weidenhausen durch schönen Schuß des Halblinken mit 2:1 in Führung gehen. Nun wird das Spiel mitunter hart. Auch das Publikum wird lebhaft u. feuert beide Mannschaften an. Dernbach kann noch einmal durch ein Selbsttor des rechten Läufers von Weidenhausen, der den Ball so unglücklich auf den Fuß bekam, den Ausgleich erzielen. Doch kann Weiden⸗ hausen durch ein weiteres Tor seinen Sieg mit 32 sicherstellen. Vereinsmeistersthaften der Spielvag. 1900 Gießen Am Sonntagvormittag kamen die leichtathletischen Vereins⸗ meisterschaften der Spielvgg. 1900 zum Austrag. Hinsichtlich Leistungen— es herrschte nicht das beste Athletikwetter— und Beteiligung kann die Veranstaltung als würdiger Abschluß der Saison betrachtet werden. Die Ergebnisfe: Aktive: 50⸗Meter⸗Lauf: 1. Felsing 6,2 Sek.; 2. Hopfenmüller 6,4 Sek.; 3. Gügel 6,7 Sek. 100⸗Meter⸗Lauf: Kl. I. 1. Felsing 11.4 Sek., 2. Hopfenmüller 12 Sek., 3. Bepperling 12.1 Sek.— Kl. II: Bepperling 12,1 Sek., 2. Pfeffer 12,7 Sek., 3. Schaaf 13.1 Sek.— Kl. III: 1. Betz 12,1 Sek., 2. Baumstieger 12,4 Sek., 3. Koch 1. 13 Sek. 400⸗Meter⸗Lauf: Kl. II: 1. Baumstieger 56,4 Sek., 2. Peter. 56,8 Sek., 3. Koch 2. 57,2 Sek. 800⸗Meter⸗Lauf: Kl. II: 1. Peters 2:07,3 Min., Bepperling 2:10 Min., 3. Reitz 212 Min.— Kl. III: 1. Baumstieger 2:10,4 Min., 2. Mootz, 3. Glagow. 3000⸗Meter⸗Lauf: Kl. I: 1. Schaaf 9:44,7 Min., 2. Koch 1. 10:01,5 Min.— Kl. III: 1. Berghöfer 1. 10:09, Min., 2. Bäcker, 3. Kunert. Hochsprung: Kl. II: 1. Pfeffer 1,60 Meter, 2. Hopfenmüller 1.50 Meter. Weitsprung: Kl. I: 1. Flensing 5,96 Meter, 2. Hopfenmüller 5,73 Meter, 3. Gugel 5,20 Meter.— Kl. III: 1. Bepperling 5,59 Meter, 2. Betz 5,06 Meter, 3. Koch 1. 4,96 Meter. Kugelstoßen: Kl. II: 1. Gugel 12,41 Meter, 2. Schott 10,92 Me⸗ ter, 3. v. Bultzingslöwen 10,84 Meter.— K Bultzingslöwen 10,92 Meter, 2. Koch 2. 9,63 Meter, 3. Koch 1 9,40 Meter. Diskuswerfen: 1. Gugel 35,82 Meter, 2. Hopfenmüller 28,15 Meter, 3. Felsing 27,83 Meter. Speerwerfen: 1. Hopfenmüller 44,75 Meter; 2. Felsing 42,40 Me⸗ ter, 3. Gugel 40,47 Meter. Fünfkampf Kl. I:(50 Meter, 100 Meter, Weitsprung, Diskus⸗ werfen, Speerwerfen): 1. Felsing 3170,02 Punkte, 2. Hopfen⸗ müller 3034,04 Punkte, 4. Gugel 2946,22 Punkte. Dreikampf Kl. III:(100 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen): 1. Bepperling 1535 Punkte, 2. Betz 1501 Punkte, 3. Koch 1. 1187 Punkte. Amtliches Gau Gießen⸗Wetzlar Aenderungen für den 2. Oktober: Burgsolms— Aßlar(Wallbott Steinberg, nicht Busch) Leihgestern— Laubach(Grote Mainzlar, nicht Dauser) Alrichstein— Grünberg auf den 16. Oktober verlegt, Grün⸗ berg hat Ulrichstein Grund mitzuteilen. Verbandsspiele am 9. Oktober: Aßlar— SC. Wetzlar, Enders⸗Gießen SV. Wetzlar 2.— Weilburg, Rabe⸗Gießen Ehringshausen— Löhnberg, Presber⸗Stockhausen Biskirchen— Burgsolms, Walbott⸗Steinberg Steindorf— Bissenberg, Petry-Wetzlar VfB. Gießen 2.— Lollar, Willer⸗Wetzlar Daubringen— Leihgestern, Deis⸗Nauborn Laubach— 1900 Gießen 2., Kreuder⸗-Grünberg Ettingshausen— Butzbach, Zitzer⸗Gießen Allendorf— Merenberg, Uhl-Steindorf Stockhausen— Ulm, Wolf⸗Bissenberg Weilburg 2.— Niedershausen, Kiebach⸗Bissenberg Holzhausen— Hirschhausen, Kleemann-Bissenberg Gräveneck— Löhnberg 2., Schmidt⸗Hirschhausen Wetzlar 3.— Werdorf, Drescher⸗Garbenheim Nauborn— SC. Wetzlar 2., Schermuly⸗Löhnberg Aßlar 2.— Hermannstein, Kröner⸗Oberbiel Braunfels— Oberndorf, Pick⸗Löhnberg Lich— Großen⸗Buseck, Jox⸗Ettingshausen Heuchelheim— VfB. Gießen 3., Jung⸗Lollar 1900 Gießen 3.— Steinbach, Köhler-Gießen Niederweisel— Dutenhofen, Kreiling⸗Gießen Grünberg— Geilshausen, Henkel-Wetzlar Wetterfeld— Flensungen, Albach-Grünberg Merenberg 2.— Allendorf, Göbel-Gräveneck Gaudernbach— Hasselbach, Scheerer-Gräveneck Waldhausen— Arborn, Kneitl-Weilburg Odersbach— Obershausen, Müller⸗Niedershausen Weilmünster— Bernbach, Goßmann-Weilburg Weinbach— Laubuseschbach, Weber⸗Alm Stockhausen 2.— Ulm 2., Heumann-Waldhausen Holzhausen 2.— Leun, Krauß⸗Allendorf Biskirchen 2.— Tiefenbach, Liebermann-Weilburg Oberndorf 2.— Albshausen, Georg⸗Tiefenbach Niederbiel— Oberbiel 2. Bernhard-Tiefenbach Burgsolms 3.— Philippstein, Heinz-Stockhausen Kölschhausen— Hermannstein 2., Prinz⸗Albshausen Garbenheim— Waldgirmes, Rech-Burgsolms Vordrucke f. Mannsthafts⸗Aufstellungen (an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 80 Pfg. Verlag der„Allg. Heis. Sport⸗ zeitung“ Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 2825 u. 2526 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto. Jugend: 100⸗Meter⸗Lauf: Igd. B.: 1. Volk 13,2 Sek., 2. A) 13,6 Sek., 3. Schmitz 14,2 Sek. Weitsprung: Igd. B.: 1. Volk 4,60 Meter, 2. Bonarius 4,15 Meter, 3. Schmitz 4,01 Meter. Kugelstoßen: Igd. B.: 1. Bonarius 8.34 Meter, 2. Petsch 8,21 Meter; 3. Volk 7,75 Met.; 4. Schemel(Igd. A) 9,55 Met. Speerwerfen: Igd. A.: 1. Berghöfer E. 40,60 Meter, 2. Luck⸗ hardt 34,90 Meter, 3. Wittich 34,10 Meter. 50⸗Meter⸗Lauf: Igd. C.: 1. Goß 6,9 Sek., Eisenhuth 7,6 Sek, 3. Dick 7,6 Sek. Weitsprung a. d. Std. Igd. C.: 1. Goß 2,15 Meter, 2. 1,91 Meter, 3. Eisenhuth 1,87 Meter. Ballweitwurf: Igd. C.: 1. Goß 67,10 Meter, 2. Eisenhuth 55,70 Meter, 3. Dick 42,60 Meter. E rguen: 50⸗Meter⸗Lauf: 1. G. Hublitz 7,4 Sek., 2. D. Nickel 7,5 Sek, 3. M. Emmel 8 Sek. 100⸗Meter⸗Lauf: G. Hublitz 13,9 Sek.(vom Mal), 2. D. Nickel 14,2 Sek.(1 Meter Vorgabe), 3. M. Emmel 14,3 Sek.(3 Me⸗ ter Vorgabe). Soo⸗Meter⸗Lauf: 1. L. Etzelmüller 301,1 Min., 2. M. Emmel 3:09,7 Min., 3. M. Heilmann 3:17,9 Min. Schemel(Igd. Haibach Weitsprung: 1. G. Hublitz 4,41 Meter, 2. D. Nickel, 3. M. Heilmann. Kugelstoßen: 1. D. Nickel 7,52 Meter, 2. G. Hublitz, 3. L. Etzel⸗ müller. Diskuswerfen: 1. D. Nickel 24,13 Meter, 2. G. Hublitz 23 Me⸗ ter, 3. M. Heilmann. Mädchen A.: 75⸗Meter⸗Lauf: 1. G. Guth 11 Sek., 2. R. Wehling 11,1 Sek., 3. M. Lösch 11,2 Sek. Hochsprung: 1. G. Guth 1,24 Meter, 2. R. Wehling 1,17 Meter. Kugelstoßen: 1. M. Lösch 6,67 Meter, 2. G. Guth 6,36 Meter, 3. N. Wehling 6.11 Meter. Mädchen B.: 50⸗Meter⸗Lauf: 1. L. Diehl 7,5 Sek., 2. E. Diehl 8,6 Sek., 3. H. Diegel 8,8 Sek. Weitsprung: 1. L. Diehl 3,80 Meter, 2. H. Diegel 2.90 Meter, Ballweitwurf: 1. L. Diehl 31 Meter, 2. H. Diegel 21,60 Meter, Wetzlar 5.— Nauborn 2., Schmidt⸗Steindorf Büblingshausen 2.— Schwalbach, Ott⸗Bonbaden Lollar 3.— Lollar 2., Jung Dutenhofen 2.— Steinbach 2., Weinand⸗Leihgestern Bieber— Krofdorf, Walter⸗Daubringen Hochweisel— Niederweisel 2., Schulz⸗Butzbach Lich 2.— Butzbach 3., Jox⸗Ettingshausen Steinberg 2.— Muschenheim, Bernhard⸗Wieseck Nonnenroth— Bobenhausen, Schneider⸗Villingen. Weilmünster D wird in Gauklasse 2, Abt. 2 eingereiht, Essers⸗ hausen wird gestrichen. Termine ändern: 9. 10. Weilmünster — Bernbach, 16. 10. Laubuseschbach— W., 23. 10. W.— Wir⸗ belau 1., 30. 10. Wirbelau 2.— W., 6. 11. Weilmünster— Wein⸗ bach, Termine mit Essershausen streichen. Allendorf Di zieht seine Mannschaft, Ettingshausen seine 2. Mannschaft zurück, Termine streichen. 1. Eingegangene Beschwerde des Ortsgruppenleiters Scher⸗ muly veranlaßt mich, Vereine in Erinnerung zu bringen, doß Gegner und Schr. 5 Tage vor dem Spiel zu benachrichtigen sind. Erfolgt dies nicht, so bitte ich die Vereine u. Schiri den Unter⸗ zeichneten hiervon in Kenntnis zu setzen, damit ich die säumig. Vereine durch Verhängung einer Ordnungsstrafe dazu anhalten kann. 2. Dutenhofen z. Kenntnis, daß es zum sportlichen Anstand gehört, nach dem Spiel den Sportruf auszubringen. 3. Bestrafungen: Die 2 Spieler von Löhnberg, die in dem Spiel gegen Weilburg am 18. 9. herausgestellt worden sind. müssen je 1 M.⸗Spiel aussetzen, unsportl. Benehmen. Löhnberg meldet Namen und schickt Mannschaftsmeldung von dem Spiel ein. Gilbert 6(Dutenhofen DT) 2 M.-Sonntage St. B. 3, Akten an GV., Hetzel(Bf Gießen) 2 M. Sonntag St. B. 3. Zipp 11, Riesener 3, Müller 8 und Ecker 13(alle Odersbach) je 1 M.⸗Sonntag wegen unsportl. Benehmens, bzw. unfairen Spiels, Verein hiermit angewiesen, auf Spieler erzieherisch ein⸗ zuwirken. O. Schmidt,(Oberbiel) Stork 7(Lich) und Gilbert 30(Leihgestern) je 3 M. Sonntage St. B. 3. Die Spieler We⸗ ber 34, Steuernagel 37, Hauck 39, Weber 41, Fey 27 und Werner 35(sämtlich Lich) erhalten hiermit strengen Verweis wegen un⸗ sportlichen Verhaltens, im Wiederholungsfalle erfolgt Ausschluß⸗ strafe. Vereinsleitung des VfR Lich aufgegeben, auf Spieler der 2. Mannschaft erzieherisch einzuwirken. Leierzapp 63(Butz⸗ bach) 1 M.⸗Sonntag wegen unfairen Spiels. 4. Die Schd. Wolf(Bissenberg) und Schott(Niederweisel) je strengen Verweis, weil sie den Bericht zu spät eingeschickt haben, in Zukunft Geldstrafe. 5. Die DT⸗Vereine Laubuseschbach und Obershausen wer⸗ den letzmalig an Einsendung des Belegs über erfolgte Einzah⸗ lung der Teilnahmegebühr erinnert. 3 6. Hasselbach DT hat für seine sämtlichen Spieler Spiel⸗ berechtigung bei der Geschäftsstelle Duisburg einzuholen, andern⸗ falls Spiele für verloren erklärt werden. 8. Schr.⸗Absagen schriftlich nur an Fußball⸗Sachbearbeiter Henkel⸗Gießen, Kaplansgasse 12. Ortsgruppenleiter gebeten. Schr. darauf aufmerksam zu machen. 9. Beschwerde Schr. Dietzel vom 18. 9., eingegangen n Dietzel wegen verspäteter Einsendung des Berichtes strengen Verweis. Rechter Verteidiger von Hermannstein im Spiel gegen Büblingshausen 1. am 18. 9. gesperrt, Name ist mitzuteilen, ebenso Mannschaftsmeldung einschicken. Volz 3(Büblingshausen 3 M.⸗Sonntage gesperrt, St. B. 2. Beide Vereine haben sich binnen 3 Tage über Vorfall nach dem Spiel zu äußern. Schade (Büblingshausen) und Gernand(Sermannstein) gesperrt. Akten an GV. Henkel. Jugend⸗Gruppenleiter Jugend⸗ und Schüler⸗Spiele am 2. Oktober: A⸗Jugend: VfB— Muschenheim, L. Schäfer Grünberg— 1900 A 2., Buß Lich— Steinberg, Peußer 1900 A 2.— Leihgestern, Hohmann B⸗Jugend: Klein⸗Linden— Wieseck, Speckhard Schüler: 1900 C 2.— Wieseck, Rohn Lollar— PfB, Heintze Leihgestern— Klein⸗Linden, Weinand Steinberg— Lich, Jung Niederweisel— Butzbach, Reitz am 16. Oktober: A⸗Jugend: Muschenheim— Grünberg, Kreuder 1900 A 1.— Lich, Mengel Steinberg— 1900 A 2., Happel Leihgestern— VfB., Jung-Steinberg B⸗Jugend: 1900— Klein⸗Linden, Rohn Schüler: 1900 C 1.— Lollar, Rohn VfB— 1900 C 2., Köhler Klein⸗Linden— Steinberg, Peußer Hochweisel— Butzbach, Helwig Gau Marburg Verbandsspiele am 2. Oktober: 2. Bezirksklasse: Wetter 1.— Marbach 1., Seip⸗Ockershausen Frechenhausen 1.— Biedenkopf 1., Boß Breidenstein 1.— Feudingen 1., Berghof 1. Gauklasse: Speckswinkel 1.— Kirchhain 1., Peter Allendorf 1.— Langenstein 1., Weber(Gauaufsicht) Gemünden 1.— Erksdorf 1., Engelter Mornshausen 1.— Eckelshausen 1., Plank⸗Bi. Friedensdorf 1.— Caldern 1., Schneider⸗Marbach Cölbe 1.— Mellnau 1., Rüdiger. Bürgeln 1.— Niederwalgern 1., Schneider⸗Goßfelden VfB Kurh. 2.— Marbach 2., Kronemann Wommelshausen 2.— Dernbach 1., Scheld⸗Gladenbach Endbach 1.— Mornshausen 1., Zacharias Sinkershausen 1.— Hartenrod 1., Hoof Lixfeld 1.— Breidenbach 2., Lixfeld Gönnern 1.— Steinperf 1., Graf Niedereisenhausen 1.— Obereisenhausen 1., Metzger 2. Gauklasse:. Laasphe 1.— Herbertshausen 1., Marx Raumland 1.— Banfe 1., Jung⸗Herbertshausen Wolfgruben 1.— Eckelshausen 2., Feußner Dautphe 1.— Kombach 1., Jung⸗Biedenkopf Hommertshausen 1.— Allendorf 1., Bösser Friedensdorf 2.— Holzhausen 2. Müller⸗Ca. Goßfelden 1.— Sarnau 2., Ochs Michelbach 1.— Sterzhausen 1., Trusheim Schönstadt 2.— Cölbe 2., Sauer Ockershausen 3.— Germania 3., Baier Cappel 2.— Beltershausen 1., Becker⸗Dr. Wehrda 2.— Elnhausen 1., Geisel Ebsdorf 1.— Holzhausen 1., Lemmer Leidenhofen 2.— Großseelheim 2., Cloos Roth 1.— Frechenhausen 2., Hofmann-Gönnern Wiesenbach 2.— Steinperf 2., Feuring⸗Breidenbach Oberdieten 1.— Wallau 3., Pfeiffer⸗Brd. Haddamshausen 1.— Altenvers 1. Nowack⸗Marburg Oberwalgern 1.— Roth, Becker⸗Mar. Lohra 1.— Niederweimar 1., Trusheim⸗Marburg Hartenrod 2.— Schweinsberg 1., Haar⸗A. Erksdorf 2.— Kirchhain 2., Schulz⸗Neu. Momberg 2.— Neustadt 1., Balzer Langenstein 2.— Niederofleiden 1., Hahn⸗Schw. Münchhausen 2.— Amönau 1., Pfau Jugendspiele am 2. Oktober: VfB Kurh. 1.— Lohra 1., Naumann⸗Cappel Wehrda— Nieder⸗Weimar, Rösser⸗Cölbe Großseelheim— Neustadt, Funk Bürgeln— Kirchhain(Wagner Schönstadt) Holzhausen— Gladenbach, Luckgardt⸗Bottenhorn Schameder— Feudingen, Schneider⸗Niederlaasphe 3 Schlager!!! Wettspielbälle Gr. 5 mit Blase, goldchr. nur Mk. 10.50 Dresskoller, stab. Auslühr. m. 2 Schlösser nur Mk. 2.50 Trainingsanzüge, gute Qual., Gr. 1-3 Mk. 3.50, 4-0 Mk. 4.50 SpPORT-ZERNDT, WETZLRR Ruf 3038 Langgasse 24 Kürl Overbeck, liehen, Feinmech.-Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 85 August Best, Wetzlar Beste Bezugsquelle jür Qualitätssportartikel. . —— — Befirlsliga: VfB Vorussi SC. 03 Tura Kurhessen⸗Kas Borussa dul Zum Kassel 806. 0g Kassel Spleberein Ke Aeg, Kurh. N Hemm, Kassel bessen⸗Hersfel 86.0 Göttin Germania Ma 1. Vezirisllas VfB. G Spögg. IB. W Bf. Gießen 1% Gleßen Ochershausen Frohnhausen Breidenbach Vallau Spb. Wetzlar Bottenhorn Germaf Bf. BC S Spottf Kassel⸗ Meder Nelsun, pg German Sp. 9 Spusp Sp Einbech . Lit Gau Giese 2 Veziris nuf SC. Ehring Oberbi Burgso Löhnbet Welhutg Vumons 80. Nieberg ssenberg emen hringshauf im a Veßl Sp. ö Bielichen Stendor Oberbiel Bubba 800 6 Sleinbe Leihe iskirt A Ste Lubbat erg nuten brin, n gen 000 g engen date 10 Geßen