18 gesumte ur zu he⸗ hier don gesprohen aibehund⸗ wegung inken 55 derdrücend N irlung be⸗ und des laster, als an zu dem den außer⸗ 1 Oiganis⸗ liche Aus⸗ n kann. Es . Haltung, eise anftatt er Shädi⸗ t bernünf⸗ sem Sinne ligen Ein⸗ ahn Nr. 3715 — fache ler 1d t f bien“ alls urer- reien nlede- eien“, ollene Alu int ich nne * f 0 — Einzelpreis 20 Ryf.* I. 8. Einzelpreis 20 Rpf. allgemeine hessisch Sport⸗-Seitung verbreitet im Bezirk hessen⸗Hannover des w Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postschecktonto r. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein Gießen. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. S. v. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. 7. Jahrg. Dienstag, den 26. Juli 1222 Aus dem Fußball⸗Vezirk Lessen⸗Sannover Sitzung des Bezirksvorstandes am 23. und 24. Juli 1932 in Kassel Am Samstag und Sonntag tagte der Bezirksvorstand in Kassel und hat dabei folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Arbeitseinteilung: Für allgemeine Angelegenheiten ist zuständig der Vorsitzende H. Happ, Gießen, Wilhelmstraße 70. Die Bezirksliga wird betreut vom Bezirkssachbearbeiter Hugo Uhl, Kassel, Struthbachweg. Für die 1. Bezirksklasse sind zuständig: Gruppe Südhannover: Jonas Christ, Kassel⸗W., Lange Straße 31; Gruppe Kassel: Georg Iske, Kassel, Jahnstraße 7; Gruppe Fulda und Gruppe Lahn: Adolf Engelter, Marburg, Haspelstraße 17. 2. Einteilung der 1. Bezirksklasse: Gruppe Lahn: VfB Gießen, FV Ockershausen, FV Wallau, FW Breidenbach, FV Wiesenbach, SpuSp. Bottenhorn, Oranien Frohnhausen, VfR Butzbach, Wetzlarer Sport⸗V. und Spielogg. 1900 Gießen= 10 Vereine; Gruppe Fulda: Germania Fulda, FV Horas, SW Alsfeld, FV Bebra, Tusp. V Elm, SV Neuhof, Tusp. V. Künzell und Vfe Lauterbach= 8 Vereine; Gruppe Kassel: SV Kurhessen oder SW 09 Hessen Kassel, Sport Kassel, BV 06 Kassel, SV Kassel⸗Wilhelmshöhe, Sportfreunde Kassel, VfL Hessen⸗Preußen Kassel, Sportogg. Niederzwehren, FV Melsungen, F Homberg und SV Corbach= 10 Vereine; Gruppe Südhannover: Abteilung Nord: SpuSp. Northeim, FW 05 Einbeck, VfB Northeim, Pol.⸗SpV Holzminden, VfB Holzminden, Germania Osterode, SV Bad Lauterberg und SW Petershütte= 8 Vereine; Abteilung Süd: Spielygg. Gau Gießen⸗Wetzlur Gedanken zum Vereinsvertretertag am 7. August 1932 in Nachdem sich die Teilung der Bezirksklasse 1, Gruppe Lahn, zerschlagen hat und der Fußball⸗Sachbearbeiter des Bezirks die Zusammensetzung der Vereine auf Grund der Satzung vorge— nommen hat, stehe ich trotzdem auf dem Standpunkt, daß die papierene Form allein nicht in der Lage ist, die Probleme einer Gruppeneinteilung zu lösen. Vielmehr erfordert die augenblickliche Lage der Vereine ein weitgehendes und mit den Prinzipien des Sports übereinstimmendes Entgegenkommen von seiten der zuständigen Instanz. Von diesen Richtlinien habe ich mich bei der Einteilung der Gruppen leiten lassen. Wenn ein Verein glaubt, er sei irgendwie benachteiligt, sei es, daß ihm das Spielniveau seiner Klasse nicht hoch genug ist oder der Gegner ihm die erwartende Zuschauermenge nicht bringt, so muß er sich die Tatsache vor Augen halten, daß jeder Verein mehr oder weniger um seine Existenz ringt und sie ein Glied der Gemeinschaft darstellen, deren Ziel nicht auf dem Ge⸗ biet des Materiellen, sondern des Ideellen zu suchen ist. Der Untergang des Einen ist folgerichtig der Antergang des Andern. Gau Marburg Göttingen, FC Grone, FV Großalmerode, VfB Witzenhau⸗ sen, SW Uslar, SC Eschwege und VfR Hessisch-Lichtenau= 7 Vereine, zusammen 15 Vereine. Es ist aber fraglich, ob die Einteilung von Gruppe Fulda und Gruppe Südhannover zu Recht bestehen bleiben wird. Von der ersteren Gruppe werden sich FV Schlüchtern und Germania Sterbfritz wahrscheinlich gegen den Abstieg wehren, zumal die vorgesehene Zahl nur 8 beträgt, und die Gruppe Südhannover umfaßt nach dem Plan 15 Vereine, was satzungswidrig ist, zumal man sich bei der Vereinsvertretersitzung seinerzeit selbst auf die Zahl 10 festgelegt hatte; das letzte Wort in diesen bei⸗ den Fällen dürfte wohl der Verbandsvorstand haben. Im gan⸗ zen würde also Hessen⸗Hannover nach obigem Projekt 43 Vereine der 1. Bezirksklasse aufweisen, wodurch das Maximum um 3 überschritten wäre. Die einfachste Lösung wäre die Besetzung einer jeden der vier Gruppen mit 10 Vereinen an Hand des Vorschlages, den der Fußballsachbearbeiter des Bezirkes am 13. Juli in einer Kasseler Zeitung veröffentlicht hat, weil dabei die Frage des Abstiegs aus der Bezirksliga sowie der Tabellen⸗ stand der vier Gruppen 1. Bezirksklasse am Schlusse voriger Spielzeit berüchschtigt sind und allein diese Faktoren auf Grund des neuen Spielsystems maßgebend für die Neugestaltung sein können. * Unserem Bezirksvorsitzenden, Herrn H. Happ, ist von der Deutschen Sportbehörde der Ehrenbrief für Verdienste um die Leibesübungen zugestellt worden, wozu wir hiermit die besten Glückwünsche darbringen! Wetzlar Sollte sich trotzdem eine Einigung in dieser Frage nicht her⸗ beiführen lassen, so sehe ich mich gezwungen, auf Grund der Paragraphen vorzugehen. Den Nachteil haben selbstverständlich die Vereine. Das letzte Wort spricht der Vereinsvertretertag am 7. August in Wetzlar, dem von seiten der Vereine aus oben er⸗ wähnten Gründen stärkster Besuch zu wünschen wäre, damit er in der Lage ist, seine Entschließungen, die für alle Vereine ver⸗ bindlich sind, auf Grund der tatsächlichen Verhältnisse und nicht einer zufälligen Stimmenmehrheit zu fassen. Jedermann recht machen, kann keiner, aber ich hoffe, daß die Vereinsvertreter befriedigt die Tagung verlassen in dem Be⸗ wußtsein, daß ein erfolgversprechendes Zusammenarbeiten zwi⸗ schen Verein und Instanz für den letzteren Arbeitserleichterung, für den ersteren ein Schritt vorwärts bedeutet. Möge der Vereinsvertretertag unter dem Motto stehen: Einer für alle, und alle für einen! Henkel. Vereinsvertretertag am 24. Juli 1932 in Marburg in der„Lahnlust“ Der Vorsitzende des Gaues Marburg hatte seine Vereine eingeladen, um die neue Zusammensetzung der einzelnen Spiel⸗ klassen vorzunehmen. Ein Aufstieg findet nicht statt, doch wurde in einigen Fällen, wo die Gruppen zu klein waren, aufgefüllt. Der Fußball⸗Sachbearbeiter hatte gut vorgearbeitet und so wurden auch seine Vorschläge, bis auf einige kleine Aenderun⸗ gen, angenommen. Aus diesem Grunde heraus verlief die Ta— gung sehr schnell und reibungslos. Der große Saal des Restaurants„Lahnlust“ war bis auf den letzten Platz gefüllt— sogar eine große Anzahl Vertreter mußten noch mit Stehplatz sich begnügen— als der Gau Vor⸗ sitzende Dr. Leulel um 9,45 Uhr die Tagung eröffnete. Fast alle Vereine waren vertreten. Der Redner gab kurz nochmals einen kleinen Rückblick und ging dann auf die kommende Runde über. Er erwartet vor allem eine ritterliche Spielweise. Wir brau⸗ chen im Sport gute tatkräftige deutsche Männer. Im Sep⸗ tember⸗Oktober d. J. findet im Verbandsheim in Duisburg eine Schulungswoche für die Gau⸗Vorstände statt und hieran anschließend soll nochmals eine Vertretertagung stattfinden. Der Vorsitzende kommt dann auf die Pokalspiele zu sprechen. Die Genehmigung ist gebührenpflichtig. Nicht allzuviel Spiele sol⸗ len an einem Sonntag stattfinden. Vereine, welche bis zum Be⸗ ginn der Verbandsspiele nicht ihren Verpflichtungen nachgekom⸗ men sind, wie z. B. Erledigung aller Rückspielverpflichtungen, Umlage der Pauschalen, Umlage für die Verbandswahlversamm⸗ lung, können zu den Spielen nicht zugelassen werden. Einen Aufstieg gibt es nicht, doch können in den einzelnen Klassen, 3 2 wenn die Vereine einstimmig dafür sind, Aufrückungen vorge⸗ nommen werden, um die einzelnen Gruppen geographisch gut zusammenzusetzen, damit hohe Fahrtkosten vermieden werden können. In Zukunft sind bei unseren Gauspielen nur noch 2 Schiedsrichter⸗Berichte auszufüllen, die in einem Umschlage an den Gau⸗Vorsitzenden— Marburg, Deutschhausstraße 38— einzusenden sind. Die Mannschaftsmeldebogen sind sorgfältigst in alphabetischer Reihenfolge ausgefüllt bis zum 5. 8. 1932 an den Vorsitzenden einzureichen. Die Meldekarten sind gleichzeitig zwecks Kontrolle mit einzureichen. Von der kommenden Runde ab gibt es auch wieder ein Festspielen in höheren Mannschaf⸗ ten. Zu den Verbandspokalspielen sind bis heute nur 5 Mel⸗ dungen eingegangen, die jedoch sämtlich wieder zurück gehen. Es ist geplant, innerhalb des Gaues Pokalspiele auszutragen. Der Vorsitzende geht auf die Spielberechtigungen über. Es ist nicht angängig, daß, wenn ein Verein sich auflöst und Schulden hinterläßt, die Spieler für einen anderen Verein sofort spiel⸗ berechtigt werden. Erst müssen die Schulden dem Verband gegen— über anteilig beglichen werden. Bei allen Anfragen ist für Rückantwort Porto beizufügen. Freie Spielsonntage sind um⸗ gehend dem Gau mitzuteilen. Am 21. 8. 1932 beginnen in unserem Gau die Spiele in sämtlichen Klassen. Der Vor⸗ sitzende ist in dringenden Angelegenheiten unter Telephonnum⸗ mer 2879 Marburg zu erreichen. Aenderungen der Anschriften müssen sofort dem Gau-Vor⸗ stand mitgeteilt werden. Amtliche Bekanntmachungen werden nur im Ful veröffentlicht, welcher unentgeltlich jedem Verein Gireife durch den Veiitt Noch einen Sonntag Ruhepause, dann kommt auch in West⸗ deutschland der Fußball wieder zur Regierung. Wieviele Spie⸗ ler und Sportfreunde warten sehnsüchtig auf diesen Moment! Denn für manchen ist die fußballose Zeit eine schreckliche Zeit; ihn interessiert nicht Leichtathletik, nicht Rudern, nicht Tennis und wie die Sportarten des Sommers alle heißen mögen; er kennt nur eins— den König Fußball! Den Diktator, der Tau⸗ sende von Vereinen und Hunderttausende von Aktiven und Pas⸗ siven in seinen Bann und Machtbereich zieht. Den Moloch, der Millionen von Mark verschlingt und wieder ausspeit, also einen Kreislauf von Einnahmen und Ausgaben bewirkt und daher als wirtschaftlicher Faktor nicht unterschätzt werden darf. Manche Vereine haben in der Sperrzeit einen Trainer en⸗ gagiert, der auch während der kommenden Spielsaison die Mannschaften betreuen soll; das beweist, daß die„wirtschaft⸗ liche Not der Zeit“, die unter der Hand schon zu einem Schlag⸗ wort geworden ist, vielsach doch nicht so kraß zutage tritt, wie man tut. Ebenso kann es mit jenen Vereinen nicht so schlimm bestellt sein, welche sich wenigstens einen Uebungsleiter oder Sportlehrer zugelegt haben, der öfters mit den Mannschaften Exerzitien veranstaltet und dafür entlohnt wird. Nicht klagen sollten aber auch die Vereine, die einen Teil ihrer Spieler aus⸗ wärts wohnen haben und daher allerlei Spesen auf ihr Aus⸗ gaben⸗Konto buchen, weil sie jene immer erst kommen lassen müssen, oder die sogar am Ort wohnenden Spieler pekuniär un⸗ terstützen müssen, um sie in die Lage zu versetzen, daß sie mit⸗ spielen. Auch sonst wird von Vereinen an manchen Stellen oft recht großzügig gewirtschaftet, trotzdem von vornherein feststeht, daß das Geld nie wieder einkommen kann, während anderer⸗ seits manchmal unrentabel geknausert wird, wo ein rentables Objekt greifbar vor Augen steht. Wenn die„wirtschaftliche Zeitnot“ tatsächlich vorhanden ist und sich fühlbar macht, muß man auch dementsprechend sich einstellen, nach der Decke strecken, oder man läuft Gefahr, mit den Klagen nicht ernst genommen zu werden. Die neue Spielzeit wird und muß nach diesen Grundsätzen durchgeführt werden. Für die Bezirksliga und die 1. Bezirksklasse beginnen die Meisterschaftsspiele am letzten Sonntag im August oder am ersten Sonntag im September, so daß drei oder sogar vier Sonntage für Gesellschaftsspiele vorher frei sind. Die Gauklassen und die 2. Bezirksklasse fangen schon früher an, allerdings mit den Pokalspielen; für diese sind vorgesehen der 14., der 21. und der 28. August sowie der 4. September. Es ist eigentümlich, daß im Bezirk Hessen⸗Hannover im allgemeinen bei den Vereinen wenig oder keine Lust zur Teilnahme an diesen Spielen zu bemerken ist, während in anderen Bezirken gerade das Gegen⸗ teil konstatiert werden kann. Die Entfernungen sind für die⸗ ses Verhalten nicht maßgebend, denn die Spiele der Gruppe 1 (2. Bezirksklasse und Gauklassen) werden doch innerhalb der einzelnen Gaue ausgetragen und erst die 7 Gaumeister müssen nachher bei den Spielen der Gruppe 2(Bezirksliga und 1. Be⸗ zirksklasse) mit weiteren Spielfahrten rechnen, wenn sie nicht das Glück haben, das Los als Platzverein zu ziehen. Gewisser⸗ maßen als Ausgleich gegenüber den größeren Fahrtkosten kann man aber die Zusammenstellung der Gruppe betrachten, durch welche manch interessante und daher auch zugkräftige Paarung der Gegner zustande kommt, vorausgesetzt natürlich, daß sich aus den beiden oberen Klassen die Vereine sehr zahlreich be— teiligen. Da der Verband verlangt, daß nur recht spielstarke Mannschaften zu den Pokalspielen gestellt werden, und da die Vereine dieses Gebot sicher auch schon aus eigener Initiative und im eigenen Interesse befolgen, so ist die Gewähr gegeben, daß die Pokalspiele nicht zu Spielen zweiten oder dritten Gra⸗ des herabsinken. Also, Vereine meldet Euch! Laßt den Schlußtermin, nicht vorübergehen, denn nachher gilt die Mel⸗ dung nicht mehr! Es ist der 29. Juli! Sporineuigkeiten 40 000 Zuschauer wohnten den großen Radrennen im Ber⸗ liner Stadion bei. Der Fliegerkampf wurde überraschend von Peter Steffes vor Mathias Engel und Piet van Kempen ge⸗ wonnen. Das 100⸗Kilometer-Steherrennen mußte nach dem 68. Kilometer wegen Regen abgebrochen werden. Beim Ab⸗ bruch führte Tholembeck vor Metze, Paillard, Grassin, Sawall, Schindler, Krewer, Gilgen und Snoek. Max Schmeling sandte an Gouverneur Roosevelt ein Te⸗ legramm, in dem er diesen zu seiner Nominierung als Präsi⸗ dentschaftskandidat beglückwünschte. Roosevelt hatte Schmeling vor dessen Weltmeisterschaftskampf wiederholt beim Training aufgesucht. 1 0 I . 9 4 2 1 1 7* 5 1 1 1 1 * . N 1 1 7 1 1 1 1 n Dienstag, den 26. Juli 1932 Allgemeine Hessische Sportzettung. geliefert wird.(Unentgeltlich ist gut. Der Preis für den Ful liegt in den hohen Verbandsbeiträgen. Die Red.) Fußball⸗Sachbearbeiter Brand gibt seine Vorschläge be⸗ kannt und werden dieselben wie folgt genehmigt: 2. Bezirksklasse: Gruppe 1: Gladenbach, Wetter, Marbach, Frankenberg, Drei⸗ hausen, Sarnau. Gruppe 2: Wommelshausen, Erdhausen, Feudingen, hausen, Biedenkopf, Breidenstein, Wiesenbach. 1. Gauklasse: Gruppe 1: Kirchhain 1., Langenstein 1., Gemünden 1. Erksdorf 1., Speckswinkel 1., Allendorf 1., Momberg 1. Gruppe 2: Eckelshausen 1., Buchenau 1., Caldern 1., Friedens⸗ dorf 1., Mornshausen a. D., Biedenkopf 2. Gruppe 3: Wehrda 1., Cölbe 1., Bürgeln 1., Schönstadt 1., Mell⸗ nau 1., Niederwalgern 1., Cappel 1. Gruppe 4: Ockershausen 2. Germania 2., VfB K. 2., Marbach 2., Wetter 2. Gruppe 5: Hartenrod 1., Sinkershausen 1., Endbach 1., Weiden⸗ hausen 1., Mornshausen a. S., Gladenbach 2. Wommels⸗ hausen 2. Gruppe 6: Steinperf 1., Breidenbach 2., Lixfeld 1., Gönnern 1., N.⸗Eisenhausen 1., O. Eisenhausen 1., Bottenhorn 2. Gruppe 7: Niederlaasphe 1., Laasphe 1., Hesselbach 1., Banfe 1., Wallau 2., Feudingen 2., Berleburg 1. 2. Gauklasse: 1. Erndtebrück 1., Herbertshausen 1., Hesselbach 2. Banfe 2., Laasphe 2., Raumland 1., Berghausen 1., Birkelbach 1. 2. Wolfgruben 1., Dautphe 1., Eckelshausen 2., Kombach 1., Hommertshausen 1., Friedensdorf 2., Holzhausen 2., Allen⸗ dorf 1., Buchenau 2. 3. Sarnau 2., Sterzhausen 1., Goßfelden 1., Michelbach 1., Cölbe 1., Unterrosphe 1., Oberrosphe 1., Schönstadt 2. 4. Germania 3., VfB K. 3., Ockershausen 3., Cappel 2., Eln⸗ hausen 1., Wehrda 2., Beltershausen 1. Frechen⸗ 5. Großseelheim 2., Dreihausen 2., Leidenhofen 1., Leidenhofen 2., Ebsdorf 1., Bortshausen 1., Rüddingshausen 1., Holzhau⸗ sen 1. 6. Noth 1., Wallau 3., Wolzhausen 1., Wiesenbach 2., dieten 1., Frechenhausen 2., Steinperf 2. 7. Altenvers 1., Weipoltshausen 1., Oberwalgern 1., Roth 1., Haddamshausen 1., Niederweimar 1., Lohra 1. 8. Holzhausen 1., Runzhausen 1., Frohnhausen 1., Erdhausen 2., Weidenhausen 2., Hartenrod 2., Günterod 1. 9. Schweinsberg 1., Kirchhain 2., Neustadt 1., Niederofleiden 1., Momberg 2., Langenstein 2., Erksdorf 2., Neustadt 2., Großseelheim 1. 10. Münchhausen 1., Roda 1., Frankenberg 2., Amönau 1., Woll⸗ mar 1., Münchhausen 2. Jugend⸗Referent Feußner spricht zu Jugendfragen. Im Einvernehmen mit dem Bez.⸗Jugd.⸗Referent verbleibt der Jahr⸗ gang 1914 bei der Jugend. Vereine sollen mehr Jugend-Mann⸗ schaften melden, damit der Jugendspielbetrieb ohne große Kosten zu verursachen, besser aufgezogen werden kann. Alle Jugendliche sind namentlich zu melden. Die Spielberechtigun⸗ gen sind die gleichen wie bei Senioren. Die Spiele werden als „Jugend⸗Meisterschaftsspiele“ ausgetragen. Zurückgestellte Ju⸗ gendliche des Jahrganges 1913 steigen auf. Der Schiedsrichter-Referent H. Engelter betont, daß es ihm unmöglich wäre, die vielen Spiele all zu besetzen, da bis jetzt nur ein Fünftel der Vereine Schiedsrichter gemeldet hät⸗ ten. Er gibt nochmals eine Frist von 8 Tagen. Diejenigen Schiedsrichter, welche dann nicht gemeldet sind, werden nicht be⸗ rücksichtigt. Vereine sollen der Schiedsrichter-Bewegung mehr Interesse entgegenbringen als seither. Fußballregeln sind mit den Mitgliedern zu besprechen. Aus der Mitte der Versammlung wurde der Wunsch geäußert, die Jugendspiele nur mit den tüchtigsten Schiedsrichtern zu besetzen. Nachdem noch einige Fälle geklärt wurden, konnte der Vorsitzende um 12.30 Uhr die Tagung schließen. ⸗e⸗ Ober⸗ Es geht wieder los! Was muß der Zuschauer von den Fußball⸗Regeln wissen? Daß der Abstoß aus der Hälfte des Torraumes heraus gemacht werden muß, die dem Punkte am nächsten ist, an dem der Ball das Spielfeld verlassen hat; der Ball muß nicht auf die Torraumlinie gelegt werden, diese ist nur die äußerste Grenze, bis zu der der Ball ins Spielfeld hinausgelegt werden darf; daß beim Eckstoß der Ball ebenfalls nicht auf den Kreisteil ge⸗ legt werden muß; dieser Kreisteil ist wiederum nur die äußerste Grenze, bis zu der der Ball ins Spielfeld hinaus gelegt werden darf; daß der Schiedsrichter nicht immer Abseils entscheiden darf, wenn ein Spieler den Ball in einer Abseitsstellung über⸗ nimmt; maßgebend für die Beurteilung seiner Abseitsstel⸗ lung ist nicht, wo der Spieler den Ball übernimmt, sondern wo er sich befand, als sein eigener Mitspieler den Ball ab⸗ spielte; daß ein Spieler nur so lange abseits werden kann, als sein eige⸗ ner Mann den Ball spielt; war ein Spieler in diesem Augenblicke nicht abseits, kann er den Ball in jeder Stel⸗ lung übernehmen, auch ganz allein por dem Torwächter, oder wenn dieser herausgelaufen sein sollte, ganz allein vor dem Tore; daß es kein Abseits gibt, wenn der Gegner den Ball spielt, bei einem Abstoß, Eckstoß, Einwurf und in der eigenen Spielhälfte; diese Ausnahme von der Abseitsregel gilt aber nur für den Spieler, der als erster vom Gegner, aus einem Abstoß, Eckstoß und Einwurf den Ball übernimmt; sobald dies ein Spieler der angreifenden Partei getan hat, tritt die Abseitsregel für sämtliche anderen Spieler dieser Par⸗ tei wieder in Kraft; daß die Abseitsregel nicht aufgehoben ist, wenn die beiden geg⸗ nerischen Verteidiger die Mittellinie überschritten haben; die Ansicht, daß in einem solchen Falle die Abseitsregel auf⸗ gehoben sei, ist weit verbreitet, hat aber in keiner Regel- bestimmung eine Unterlage; daß ein Spieler niemals abseits werden kann, solange er hinter dem Ball bleibt; daß die Abseitsstellung eines Spielers aber nicht aufgehoben wird, wenn er dadurch hinter den Ball kommt, daß der Ball von der Latte oder dem Pfosten ins Spielfeld zurück⸗ prallt; wenn ein Spieler in dem Augenblick abseits war, in dem sein eigener Mitspieler aufs Tor schießt, bleibt er ab- seits, auch wenn der Ball von der Latte oder dem Pfosten abprallt; daß der Schiedsrichter nur dann Abseits geben darf, wenn der abseitsstehende Spieler auch wirklich in das Spiel eingreift, indem er das Spiel oder einen Gegner stört; wenn der Linksaußen den Ball spielt und der Rechtsaußen steht ab⸗ seits, darf der Schiedsrichter nicht pfeifen. Was man amtlich hört Nachdem VfR Butzbach auf die Zugehörigkeit zur Bezirks⸗ klasse 1 verzichtet hat, setzt sich die Bezirksklasse 2, Gruppe 2 des Gaues Gießen⸗Wetzlar wie folgt zusammen: VfR Butzbach, Steinberg, Laubach, Lollar, Leihgestern, Daubringen, Großen⸗Buseck, Ettingshausen, VfB Gießen 2. und 1900 Gießen 2. Am 7. August findet in Wetzlar ein Vereinsvertretertag des Gaues Gießen⸗Wetzlar für die Ortsgruppen Oberlahn, Wetzlar und Gießen statt. Für den 12. August hat der Schiedsrichter⸗Referent des Gaues Gießen-⸗Wetzlar einen Gau⸗Schiedsrichtertag, an dem alle Schiedsrichter des Gaues teilzunehmen haben, nach Gießen, Café Ebel, einberufen. Bei dieser Gelegenheit hält der Vor⸗ sitzende des Verbands-Schiedsrichter⸗Ausschusses, Herr Welcker, einen Vortrag. Der Besuch ist den Vereinsvertretern, den Spielausschußmitgliedern der Vereine, den aktiven Spielern zu empfehlen. Auch die Anwesenheit der Presse ist erwünscht. Am 31. Juli ist Vereinsvertretertag in Grünberg für die Vereine der Ortsgruppe Grünberg. Vereine, die einem Ver⸗ bande noch nicht angeschlossen sind, können durch Nachbarvereine eingeladen werden. Henkel. Aus der Südgruppe der Bezirksliga Die beiden punktgleichen Vereine in der Südgruppe der Be⸗ zirksliga Kurhessen und Hessen 09 müssen ein Entscheidungsspiel austragen, das dem Sieger den Verbleib in dieser Spielklasse sichert, während der Unterlegene in die 1. Bezirksklasse absteigen muß. Der Bezirksvorstand hat dieses Spiel auf den ersten Spielsonntag nach der Sperre(7. August) festgesetzt. Aus⸗ tragungsstätte ist in Kassel die Hessenkampfbahn oder der Platz „Hinter den drei Brücken“. Zur Leitung dieses wichtigen Spie⸗ les ist ein süddeutscher Schiedsrichter in Aussicht genommen. Neuanmeldungen Erfreulich ist, daß aus dem ganzen Bezirksgebiet etwa 15 bis 20 Aufnahmegesuche neuer Vereine vorlagen, die allerdings erst nach eingehender Prüfung in der nächsten Sitzung ihre Er⸗ ledigung finden werden. Ein noch jetzt— monatelang nach Beendigung der Ver⸗ bandsspiele— vorliegender Antrag des BCE Sport gegen Tura wegen angeblicher Nicht-Spielberechtigung eines Spielers ver⸗ fiel der Ablehnung, so daß damit endgültig die Abstiegsfrage in der Nordgruppe auch für den letzten Zweifler geklärt ist. Die Leichtathletischen Wettkämpfe des Sportvereins Frankenberg werden auf Wunsch auf den 31. Juli verlegt. Kurt Pahl, Kassel⸗R. Jugendfragen Seniorenerklärung und Zurückversetzung von Jugendlichen. Eine Anzahl Anfragen gibt Veranlassung, auf folgendes hinzuweisen: Mit der Spielzeit 1932/33 rücken für unseren Be⸗ zirk die Jahrgänge 1913/14 in die Seniorenabteilungen der Ver⸗ eine auf, so daß für die jetzt beginnende Spielzeit die Jahrgänge 1915/16 die älteste Jugendklasse bilden. Anträge auf Senioren⸗ erklärung sind seitens der Vereine an die Gaujugendleiter zur Begutachtung und Weitergabe an den BI. einzureichen. Beis zufügen sind diesen Anträgen der Vereine eine ärztliche Beschei⸗ nigung über den betreffenden Jugendlichen und die Einver⸗ ständniserklärung der Eltern. Die Koblenzer Verbandshaupt⸗ versammlung hat nun die Möglichkeit geschaffen, daß auch Ju⸗ Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (12. Fortsetzung.) Sie erhob ihr Glas. „Wohlsein, Herr Hansen! Auf zukünftige Siege.. „Wohlsein, Fräulein Hendersohn!“ Gedämpft setzte die Tanzmusik ein. „Darf ich um diesen Tanz bitten?“ Marieliese erhob sich und legte ihren Arm leicht auf die Schulter des Mittelstürmers. Sie tanzte anmutig und hingebend nach den Klängen des Wiener Walzers. „Wer sie wohl sein mag?“ dachte Theo.„Sicher eine ver⸗ wöhnte Millionärstochter, die in einer Laune auf den Einfall gekommen ist, mich hierher zu zitieren, um sich über ein paar langweilige Stunden hinwegzuhelfen. Dabei ist sie eigentlich ganz hübsch mit ihrem blonden Bubenkopf und den blauen Augen.“ Sie saßen sich wieder gegenüber. „Ich habe eine Bitte, Herr Hansen. Hoffentlich schlagen Sie sie mir nicht ab.“ Sie entnahm ihrer Handtasche ein kleines Buch. „Aha,“ dachte Theo,„jetzt kommt der Zweck des heutigen Abends...“ „Würden Sie mir wohl hierin ein paar Zeilen schreiben? Einen kleinen Vers? Schon viele Sportleute von drüben ha⸗ ben sich in diesem Buch verewigt. Auch ganz bekannte Namen.“ „Ich bin aber kein bekannter Sportsmann,“ wehrte Theo lächelnd ab. „Sie sind ein vorzüglicher Fußballspieler,“ bestätigte Ma- rieliese eifrig.„Bitte.“ „Jetzt übertreiben Sie,“ meinte er bescheiden. Sie nur her.“ Er schrieb ein paar Zeilen und reichte ihr dann das Buch zurück. In diesem Augenblick betrat Johannisson mit ein paar Her⸗ ren den Raum. Einen Augenblick ruhten seine Augen verwun⸗ dert auf seinem jungen Untergebenen. Dann grüßte er sehr höflich. Theo fühlte, wie ihm das Blut aus dem Gesicht wich. „Nun muß er glauben, daß ich mir das Geld geliehen habe, um es in Sekt anzulegen,“ dachte er gequält. „Sie sind ja mit einem Male so schweigsam, Herr Hansen?“ „Ja... Verzeihung... ich möchte mich jetzt verab⸗ schieden.“ 00 Theo stand auf. „Aber geben „Sie wollen fort?“ fragte Marieliese ein wenig erschrocken. „Jawohl. Ich... bin im Training. Da habe ich wenig Alkohol, aber viel Schlaf nötig.“ Gemeinsam verließen sie die Tanzdiele. nahmen sie Abschied. „Darf ich Sie in meinem Wagen nach Hause lassen? Er kann in ein paar Minuten fahrbereit sein.“ „Vielen Dank,“ entgegnete Theo zerstreut,„ich gehe lieber zu Fuß.“ „Nun haben wir doch nicht über Sport gesprochen,“ meinte Marieliese.„Werden wir uns noch einmal wiedersehen?“ „Vielleicht. Der größte Teil meiner freien Zeit wird allerdings von dem Training ausgefüllt,“ entgegnete Theo und war mit seinen Gedanken ganz anderswo.. * Ein paar Tage später ließ Johannisson Theo zu sich rufen. „Nun wird er wohl um Auskunft über die Verwendung des geliehenen Geldes bitten“, dachte der Mittelstürmer und nahm sich vor, den Namen seines Kameraden Müller nicht zu nennen. „Guten Tag, Herr Hansen. Bitte, nehmen Sie Platz. Darf ich Ihnen eine Zigarre anbieten?“ „Danke, ich rauche nur sehr wenig.“ „Ach so. Also, Herr Röhrsen war eben hier. Wir wollen zum nächsten Frühjahr ein neues Modell herausbringen. Eine schwere Rennmaschine. Herr Röhrsen legt großen Wert auf Ihre Mitarbeit. Sie werden ihn also dabei unterstützen.“ „Jawohl,“ entgegnete Theo überrascht und interessiert. „Es macht Ihnen scheinbar Spaß?“ meinte Johannisson lächelnd. „Ja, es ist mal wieder etwas Neues.“ „Das stimmt... Uebrigens, was ich noch sagen wollte, wir trafen uns doch neulich mal im„Bristol“. Sie brachen so plötzlich auf. Ich hatte das Gefühl, als wenn meine Anwesen⸗ heit Sie irgendwie störte... Oder täuschte ich mich da?“ „Nein, Herr Direktor. Ich hielt es für wahrscheinlich, daß Sie meine Anwesenheit in dem eleganten Hotel irgendwie in Verbindung mit dem geliehenen Gelde bringen müßten. Dieser Gedanke war für mich unerträglich, deshalb zog ich es vor, auf⸗ zubrechen,“ entgegnete Theo aufrichtig. „Wie können Sie nur so etwas glauben, Herr Hansen,“ meinte Johannisson und legte dem jungen Fußballspieler die Hand auf die Schulter.„Wenn einer mein Vertrauen hat, dann sind Sie es.“ In der Hotelhalle fahren * „Wie hebt sich die Brust empor, wenn der Schuß gelungen, und das gegnerische Tor wir im Sturm bezwungen.“ An einem regnerischen Sonntag standen die Landsknechte in der Bahnhofshalle. Sie mußten heute nach auswärts fahren, um auf dem Platze des Gegners ein Meisterschaftsspiel auszu⸗ tragen. Die Aussichten auf einen neuen Sieg waren keines⸗ wegs glänzend: Ein spielstarker Gegner, dazu ein aufgeweichter fremder Spielplatz! Trotzdem es in Strömen regnete, hatten sich doch viele An⸗ hänger des Vereins eingefunden, die es sich nicht nehmen lie⸗ ßen, die Mannschaft zu begleiten. Fünf Minuten vor Abfahrt des Zuges war Hans Zille noch immer nicht da. Bringhoff, der sonst so ruhig war, sah nervös auf die Uhr. „Das ist eine dumme Angewohnheit von Zille,“ meinte er zu Theo Hansen.„Immer erscheint er in den letzten Minuten. Nun kann er nicht durch die Sperre, weil ich den Fahrschein habe. Hoffentlich ist er so schlau und kauft sich eine Bahnsteig⸗ karte.“ „Hans nimmt sicher noch Abschied von seiner Braut,“ lachte Adolf Müller.„Vielleicht versucht er sie noch zu überreden, daß sie mitfährt. Aber damit wird er wohl kaum Glück haben. Sie weiß auch, daß ihr schöner Hans, wenn er heute ein paar Mal im Dreck gelegen hat, nicht mehr schön ist. Den Anblick will sie sich sicher gerne ersparen.“ Da kam Hans Zille eilig mit seiner Tasche die Bahnsteig⸗ treppe herauf. „Wir wollen ihn mal in Verlegenheit setzen,“ schlug Ernst Gehle vor.„Wir singen die beiden letzten Reihen vom Lands⸗ knechtslied. Ich zähle bis drei Eins... zwei... drei!“ „Und ein Lieb' muß ein, ja muß ein Landsknecht haben!“ scholl es dem ahnungslos daherkommenden Verteidiger ent⸗ gegen. Die Leute auf dem Bahnsteig drehten sich nach ihm um. Er wurde ganz rot. „Guten Tag... Aber das muß ich euch sagen: Ein Be⸗ nehmen habt ihr Einfach hier so loszubrüllen. Was sollen bloß die Leute denken? Ich will euch doch mal das Buch „Ueber Umgang mit Menschen“ leihen.“ „Ne, Hans,“ lachte Theo,„behalt es man lieber. Das kannst du ja doch nicht entbehren.“ „Wie sind Sie denn durch die Sperre gekommen?“ erkun⸗ digte sich Bringhoff. 7 f. tl. aut shrͤh 65 ob gil uu det date Vereinen die feu Koihi werden. Na ll Nr dell 905 Angel asadeng einli den gütliche Uebergang vo balddiessch f Endlich al Blumen über immer wieder großen Kümp In Los! nher in di ten Trium Eni USA. gege Glänzende! Was mar waftet hat, u. Tennisspiel d Als am e allgemein, daß les hätte gew am Sonntag Shields gespie kaum die Ner v. 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Vei⸗ he Bescei⸗ je Einver⸗ andshaupt⸗ b auch Ju⸗ — l, andsknechte irts fühten, piel auszu⸗ ten keines⸗ scgeweichter viele Ar⸗ jehmen lie⸗ Zille noc suh newo⸗ meinte et Minuten. Fahrschein Buhnsfeig⸗ ul“ lachte i sbetreden, blut hben Dienstag, den 26. Juli 1932 1 1 —— . Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung gendliche, die noch nicht dem ältesten Jahrgang angehören, zu Senioren erklärt werden können. Die Seniorenerklärung kann in diesem Falle jedoch nur durch den VIA. ausgesprochen wer⸗ den. Hierbei ist darauf zu achten, daß die ärztliche Bescheini⸗ gung folgende Mindestangaben enthält: Größe, Gewicht, Spiro⸗ meterwert und Befund der inneren Organe. Da wo ein Spiro⸗ meter nicht vorhanden ist, muß dies in der Bescheinigung ver⸗ merkt werden, damit unnötige Rückfragen vermieden werden. Für die Spielzeit 1932/3 können nur Jugendliche des Jahrganges 1914 in die Jugendklasse 1915/16 zurückversetzt wer⸗ den. Es ist daher zwecklos, Anträge auf Zurückversetzung des Jahrganges 1913 einzureichen, da sie nicht genehmigt werden können. Es ist selbstverständlich, daß in erster Linie nur kör⸗ perlich schwache Jugendliche zurückversetzt werden sollen, da wo es aber gilt, den Wünschen der Eltern in bezug auf Verwen⸗ dung der Jugendlichen Rechnung zu tragen, und auch da, wo den Vereinen die Möglichkeit der Erhaltung einer Jugendmann⸗ schaft gewährleistet werden kann, dürfen Ausnahmen gemacht werden. In diesem Zusammenhang muß aber auch darauf hingewie⸗ sen werden, daß die Jugendlichen, die zurückversetzt worden sind, im Laufe des Jahres kein Antrag auf Seniorenerklärung gestellt werden kann. Des weiteren ist es den Vereinen jetzt gestattet, Jugendliche des älteren Jahrganges(für die Spielzeit 1932/3 Jahrgang 1915) in Gesellschaftsspielen mitwirken zu lassen, ohne daß für diese Jugendlichen eine Seniorenerklärung nachgesucht zu werden braucht und ohne daß dieselben dadurch die Berechtigung verlieren, in ihrer Jugendklasse zu spielen. Man erhofft von dieser Maßnahme, daß die Vereine talentierte Spieler in dem letzten Jahr, in dem sie noch der Jugend ange— hören, in Gesellschaftsspielen auf ihre Reife für die Senioren⸗ mannschaften ausprobieren und daß sie, falls sie genötigt sind, aus der Jugendmannschaft für die Senioren Ersatz zu stellen, nicht solche Jugendlichen zu Senioren erklären lassen, die sich nach ein oder zwei Spielen schon als ungeeignet erweisen und somit meist dem Sport verloren gehen. Durch diese Maßnahme soll ein reibungsloser Uebergang geeigneter Spieler aus der Ju⸗ gend⸗ in die Seniorenklasse erzielt werden. Christ. Von der Olympiade in Los Angeles die Deulschen in Los Angeles glütklich angekommen— Feierlicher Einzug Los Angeles, 22. Juli. Die Freude, als der Zug endlich in Pasadena einlief, war einfach unbeschreiblich. Man wurde von dem plötzlichen Wechsel der Landschaft, von dem unvermittelten Uebergang von trostloser Einöde und Gleichförmigkeit zu dem paradiesisch schönen Villenvorort Pasadena direkt überrumpelt. Endlich am Ziel. Der Bahnhof war voll von Menschen. Blumen über Blumen wurden durch die Wagenfenster gereicht, immer wieder Händeschütteln und tausend Glückwünsche für die großen Kämpfe. In Los Angeles selbst glich der Einzug unserer Olmypia⸗ kämpfer in die Stadt der Olympischen Spiele einem wah⸗ ren Triumphzug. Einen derartigen Empfang hatte kein Mensch erwartet. Die erste Fahrt ging zum Rathaus. Der Bürgermeister begrüßte die deutsche Expedition, sprach ein paar herzliche Worte und schüttelte jedem die Hand. Das nächste Ziel war das Klubheim des Deutschen Turnvereins Germania, der das Zentrum des Deutschtums in der Olympiastadt bildet. Es gab eine kleine Tafel, bei der die Musik deutsche Weisen spielte, die üblichen Reden, das„Gut Heil“, das alles nur die große Freude der Deutsch-Amerikaner über die Ankunft ihrer Landsleute ausdrückte. Die Zeit drängte. Man besichtigte nur noch ganz kurz die Anlagen des DT., bestieg dann wieder die Kraftwagen und fuhr in das Olympische Dorf. Endspiel um den Dabispokal U. S. A. gegen Deutschland 3:2 Glänzende Leistungen der deutschen Spieler am Schlußtag. Was man in Paris und auch bei den Amerikaner nicht er⸗ wartet hat, war der äußerst tapfere Widerstand und das kluge Tennisspiel der beiden Deutschen Prenn und v. Cramm. Als am Sonntag das letzte Spiel beendet war, hörte man allgemein, daß Deutschland diesen Kampf ebenso wie die Pan⸗ kees hätte gewinnen können. Wäre nämlich die Spieleinteilung am Sonntag anders gewesen, d. h. hätte Prenn zuerst gegen Shields gespielt, so würde der an sich schon sehr nervöse Vines kaum die Nerven gehabt haben, um das schwere Match gegen w. Cramm durchzustecken. Die beiden Einzelspiele des letzten Tages gingen vor 8000 begeisterten Zuschauern vor sich. Im ersten Kampf holte sich der amerikanische Zweimetermann Elsworth Vines nach einem schweren und mitreißenden, bis zum letzten Ball äußerst span⸗ nenden Ringen einen knappen 3:6⸗, 613⸗, 9:7⸗, 6:3⸗Sieg gegen den jungen Deutschen Gottfried v. Cramm. Damit war die Partie auf 31 für U.S. A. gekommen und bereits entschieden. Der letzte Kampf brachte aber die Gemüter noch einmal in Wallung. Daniel Prenn zeigte gegen den amerikanischen Zwei⸗ ten, Frank Shields, ein äußerst kluges Tennis, das ihm auch unter dem tosenden Beifall der Zuschauermassen einen in dieser Ueberlegenheit nicht erwarteten 61, 6:0, 6:8⸗, 6.2⸗Sieg sicherte. Das deutsche Tennis kann mit dem jungen Hannoveraner v. Cramm mehr als zufrieden sein. Von Cramm ist in kurzer Zeit zu einem Spieler von Weltklassenformat herangereift. Vom bergeverjsetzenden Willen Wenn man einmal in der Runde herumfragt, welches sport⸗ liche Ereignis am festesten, am frischesten in der Erinnerung haften geblieben, man wird immer wieder auf das gleiche, nur entsprechend der Sportart in den äußeren Umständen ver⸗ schiedene Erinnerungsbild stoßen: eine sportliche Großleistung, bei der der Wille alles, Technik, Taktik und was sonst noch zu dem mehr handwerksmäßigen des Sportes zählt, wenig oder gar nichts bedeuteten. Und wenn etwa gar noch dieser Wille sich siegreich durchsetzte, sich gegen überlegene Beherrschung des „Tadellos,“ übertrieb Bubi Zille mit sanfter Frechheit. „Ich sagte dem Schaffner einfach: Mein Name ist Hans Zille. Darauf meinte er: Ach so, Sie sind der bekannte linke Ver⸗ teidiger der Landsknechte. Ihre Kameraden warten schon oben. Und wenn Sie die Bahn nicht mehr kriegen, stellen wir schnell einen Extrazug zusammen, damit Sie das Wettspiel nur nicht versäumen. Darauf sagte ich: Dann vergessen Sie nicht, auch einen Speisewagen mit anzuhängen...“ Eine Stunde dauerte die Fahrt. Der Regen klatsche ge⸗ gegen die Scheiben. „Vielleicht findet das Spiel gar nicht statt,“ meinte Willi Hoffmann.„Wenn der Boden nicht spielfähig ist, wird der Schiedsrichter das Spiel hoffentlich absetzen und verlegen.“ „Das glaube ich nicht,“ meinte Bringhoff.„Der Regen hat ja erst heute vormittag eingesetzt. Da wird der Spiel- platz sicher noch in einigermaßen brauchbarem Zustande sein...“ Er sah aus dem Fenster. „Ich glaube übrigens, es klärt sich auf. Das Barometer ist seit heute morgen auch etwas gestiegen.“ Bringhoff war in Sorge. Sonst hatte er vor jedem Kampf die Gewißheit gehabt, daß die Landsknechte es schaffen würden. Aber heute fehlte ihm diese Zuversichert. Er kannte den Platz des Gegners. Bei gutem Wetter war er erstklassig, aber bei schlechter Witterung einfach miserabel. Aeußerlich trat es noch gar nicht mal so sehr in Erscheinung. Aber unter der kurzen Grasnarbe war eine lehmige Schicht, die nur zu leicht die Spie⸗ ler zu Fall bringen konnte. Der Gegner war allerdings mit diesen Verhältnissen vertraut und deshalb heute entschieden im Vorteil. Bringhoff machte sich Vorwürfe.„Ich hätte den Spielern Gelegenheit geben müssen, sich auch mit solchem Boden vertraut zu machen. Aber wie? Einerlei. Siegen die Geg⸗ ner, so können sie sich bei mir dafür bedanken.“ Aber wenn Bringhoff dann wieder das zuversichtliche Ge— sicht Theos Hansens sah, konnte er an eine Niederlage der Landsknechte nicht glauben.„Mit einem solchen Mittelstürmer einen Kampf verlieren? Ausgeschlossen. Dann müßte es schon ganz schlimm kommen.“ Dr. Bargmann ging durch den Wagen. In einer Ecke 500 Hugo Schmidt, Fritz Körner und Ernst Gehle beim Skat⸗ piel. „Na, wer von Ihnen hat denn das meiste Glück?“ erkun⸗ digte er sich lächelnd. „Och, Herr Doktor,“ antwortete der Rechtsaußen,„wir spielen, so daß am Schluß jeder eine Kleinigkeit gewonnen hat.“ technischen und taktischen Alphabetes erfolgreich behauptete, aus theoretisch aussichtsloser Lage heraus den Sieg an sich riß, dann gehört dieses Erlebnis zu den ganz großen des Lebens, die man überhaupt nicht vergessen kann. Man behauptet bestimmt nicht zu viel, wenn man sagt, daß es gerade diese Höhepunkte im sportlichen Geschehen sind, die den Siegeslauf des Sportes vom Nord- bis zum Südpol ge⸗ bahnt haben und ihm noch weiter ebnen. Sowohl der selbst⸗ ausgeübten sportlichen Betätigung als auch der rein genießen⸗ den, zuschauenden. Könnte nicht jeder junge Mensch mit ge⸗ sunden Gliedern die Zuversicht haben, es beim Einsatz seiner „Sie können mir mal etwas helfen,“ rief Hugo Schmidt. „Ich habe eben einen Grand ohne Vieren vergeigt. Sogar mit contra! Das ist ein Schlag ins Kontor! Ich muß gleich eine Hypothek auf meine Fußballstiefel aufnehmen. Wieviel minus habe ich jetzt eigentlich, Ernst?“ 9551“ „In dem Jahre war gerade die Schlacht auf dem Lechfelde,“ meinte Otto Drees, der gelegentlich gerne mit seinen Kennt⸗ nissen renomieren mochte. „Das ist ein schwacher Trost,“ lachte Hugo Schmidt.„Uebri⸗ gens kenne ich diese Schlacht gar nicht. Da habe ich wohl ge⸗ rade in der Schule gefehlt.“ „Ich hab' 96 Gute. Weißt du denn auch, was in diesem Jahre passiert ist, Otto?“ stichelte Ernst Gehle. „Da war Kaiser Augustus zur allgemeinen Zufriedenheit Linienrichter in dem Länderspiel Aegypten gegen Italien!“ rief Adolf Müller aus dem Nebenabteil. „Laßt doch den Unsinn“, brummte Fritz Körner.„Wir wollen ordentlich spielen oder gar nicht.“ „Immer mit der Ruhe. 18. 20 22 23 Ich passe..“ „Ich glaube, wir müssen uns bei dem aufgeweichten Boden ganz auf halbhohes Zusammenspiel einstellen“, meinte Theo Hansen zum Trainer.„Und dann möglichst lange Vorlagen. Das kurze flache Kombinieren hat heute wirklich keinen Zweck.“ Bringhoff nickte. „Natürlich. Sie müssen möglichst auf Bodengewinn spielen. Bloß nicht zuviel Dribbeln. Halbhohes Zuspiel, weite Vor⸗ lagen an die Flügel, genaue und wuchtige Flankenbälle zur Mitte und im gegebenen Augenblick lange Querpässe. Und gutes Kopfspiel. Darauf kommt heute auch viel an. Mit dem Regen hat wohl keiner gerechnet. Ich werde vor Spielbeginn Ihnen allen noch einige besondere Anweisungen geben.“ Er wandte sich an Günter Freund. „Sie haben heute auch keinen leichten Stand. Diese nassen Bälle sind manchmal sehr heimtückisch. Hoffentlich haben Sie sich zwei Paar Wollhandschuhe mitgebracht.“ „Alles da, Herr Bringhoff..“ Vom Bahnhof fuhren die Spieler gleich zum Platz. Pünkt⸗ lich um drei Uhr waren beide Mannschaften angetreten. Trotz des Regens, der allerdings etwas nachgelassen hatte, waren etwa fünftausend Zuschauer anwesend. Die Landsknechte spielten! Das zog immer. Im Anfang konnte sich Theos Mannschaft schlecht zusam⸗ ganzen Persönlichkeit und seiner ganzen Energie eines Tages ebenso weit zu bringen, wie sein von Natur aus begabterer Sportkamerad, er würde es bald aufgeben, und würde der Mann hinter der Barriere beim Erleben dieser Willensleistun⸗ gen nicht gewissermaßen mit neuem Lebensmut und neuer Hoffnung für seinen Daseinskampf angesteckt werden, er würde bald einen handfesten Skat vorziehen. Technik und Taktik— sie gehören selbstverständlich zum sportlichen Kampf, denn auch im Sport gestaltet sich kein Gebild, wenn rohe Kräfte sinnlos walten. Nicht einmal beim Stein⸗ stoßen macht's die Bulligkeit. Aber Technik und Taktik, sie seien ausgeklügelt bis ins Letzte, tun's allein nicht, begeistern nicht, lassen kalt. Wir sahen's jetzt erst wieder bei den Gast⸗ spielen englischer Fußballmannschaften, wie wir es unzählig oft bei anderen Gelegenheiten schon erlebten. Daß aber auch die Engländer in ihrer Heimat, wo das Fußballspiel kein Zuckerschlecken und keine vergnügliche Urlaubs⸗ teise durch Deutschland im Salonwagen ist, zu kämpfen ver⸗ stehen, das Letzte aus sich herausgeben, nicht nur Ballartisten sind, zeigt eine Geschichte, die zwar schon einige Jahre alt ist — sie passierte nämlich im Jahre 1909— aber eine der schön⸗ sten ist, die der Sport überhaupt hervorgebracht hat. Damals standen sich in Liverpool im Meisterschaftsspiel der diesjährige Pokalsieger Neweastle und Liverpool gegenüber. Newcastle, der Gastklub, legte vom Start weg ein mörderisches Tempo vor, alles klappte und alles gelang, während die Leute aus der Baumwollstadt sich gar nicht finden konnten, Tor folgte auf Tor und Totenstille herrschte im Rund, als Newcastle bei Halbzeit mit 5:0 in Front lag. Liverpools Schicksal war also menschlichem Ermessen nach besiegelt. Der fanatische Anhänger des Hausherren hätte keinen einzigen Penny auf Liverpool gewettet. Match und Punkte waren hin, mußten verloren sein. Nur die Spieler Liverpools waren anderer Meinung. So sang⸗- und klanglos wollten sie nicht untergehen. Als sie nach dem Wechsel einen Treffer erzielten, lächelte man, als sie den zweiten buchten, war man erstaunt, als der dritte in den Maschen des gegnerischen Tores hing, brüllte die Menge vor Begeisterung, als der vierte fiel, gebärdeten sich Zehntausende wie Irrenhäusler. Newcastle verteidigte sich mit allen Beinen und allen Kräften gegen das unvermutet her⸗ aufgezogene Unheil, es half nichts, unter einem Beifallsorkan hatte Liverpool zum Ausgleich eingeschossen. Nun der letzte, rasende Ansturm einer Mannschaft, deren Siegeswillen durch eine irrsinnig gewordene Menge vertausendfacht war, New⸗ castle war 615 geschlagen! Das ist die schönste Geschichte vom bergeversetzenden Willen im Sport. Wen es im sportlichen Kampf mal schief steht und alles verloren scheint, sollte man nicht nach Entschuldigungen oder gar Sündenböcken suchen, sondern sich dieser Geschichte er⸗ innern, die so unwahrscheinlich und doch wahr ist. Vordrutke f. Mannsthafts⸗Aufstellungen (an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 80 Pfg. Mannschafts⸗Meldebogen (an die Instanzen). 7 Pfennig. sind nur zu beziehen durch den Verlag der„Allg. Hej. Sport⸗ zeitung“ Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 2323 u. 2826 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto. Preis das Stück menfinden. Der nasse Boden machte ihnen viel zu schaffen. Die Vorlagen der Läufer an die Stürmer waren noch ungenau. Eine schöne Gelegenheit blieb unausgenutzt. Theo stand ganz frei. Aber als Adolf Müller das Leder abstoppen und seinem Mittelstürmer zuspielen wollte, rutschte er aus. Theo tröstete ihn. „Nur nicht die Ruhe verlieren, Adolf. erst an den Boden gewöhnen. Dann wird die klappen.“ Günter Freund hatte viel Arbeit, da die beiden Verteidi⸗ ger auf dem aufgeweichten Boden ihre alte Sicherheit auch noch nicht erreicht hatten. Aber der Torwart war gut in Form. Einige scharfe Schüsse wehrte er glänzend ab. In der zwan⸗ zigsten Minute wollte Hugo Schmidt in höchster Bedrängnis das Leder an den Torwart zurückspielen. In der Aufregung war ihm die Abgabe vielleicht zu scharf gelungen. Günter Freund kam zu Fall und der Ball rollte ins Netz! Eigentor! Starker Beifall begleitete diesen ersten Erfolg, an dem die Geg⸗ ner allerdings ganz unschuldig waren. Aber die große Menge der Zuschauer setzte sich ja fast nur aus Anhängern der feind⸗ lichen Partei zusammen. Schon wurden unter dem Publikum Stimmen laut: Dies Mal schaffen es die Landsknechte vielleicht nicht. 1:01 Sollte die bislang unbesiegte Mannschaft hier ihre erste Niederlage erleben? Das wäre ein Erfolg... Und durch begeisterte Zurufe spornten sie ihre Spieler zu immer neuen Taten an. Zweifellos waren die Gegner im Vorteil. Ein Tor Vor⸗ sprung, dazu ein Spiel auf eigenem Platz und eine begeisterte Zuschauermenge, das war entschieden ein starkes Plus. Mit der Zeit fand sich allerdings die Stürmerreihe Theo Hansens besser zusammen, aber ein Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Karl Schäfer schoß zweimal über die Latte, und einen schön hereingegebenen Eckball köpfte Theo scharf neben das Tor. Janßen konnte sich noch immer nicht mit dem glatten Boden abfinden. Seine Vorlagen an die Stürmer waren so ungenau, daß oft genug der Gegner den Ball viel besser er— reichen konnte. Aber Theo feuerte seine Mannschaft immer wieder zu neuen Angriffen an. Unermüdlich war er tätig. Einmal hatte er sich glänzend durchgespielt und wollte schon zum Schuß ansetzen, als er im letzten Augenblick sah, daß Hoff⸗ mann ganz frei und günstiger zum Tore stand. Haarscharf legte er ihm den Ball vor, aber der Linksinnen jagte den Schuß hoch über die Latte. Theo biß die Zähne zusammen. Fortsetzung folgt. Wir müssen uns Sache schon See 2 r 1 1 1 Dienstag, den 26. Juli 1932 Peichtathletit Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung 11. Nationale Wettkämpfe der Spielvereinigung 1900 Gießen am 24. Juli 1932. Auch die elften Nationalen Wettkämpfe der Spielogg. 1900 gestalteten sich zu einem vollen sportlichen Erfolg. Gute, in den Wurfwettbewerben sogar erstklassige Besetzung, reibungslose Abwicklung, interessante Kämpfe und annehmbares Athletik— wetter waren die Kennzeichen der Veranstaltung. Ein deutscher Meister(Debus, ASV Köln) und auch Landesmeister Berg, JG.⸗Sportv. Frankfurt a. M. waren am Start. Von den be⸗ kannten Eintrachtsprintern hatten sich Mährlein und Eldracher eingefunden. Letzterer wirkte allerdings nur in der Staffel mit. Bei den einheimischen Kräften war man vor allem erfreut über die gute Form von Kilo(VfL Wetzlar) im Diskuswerfen, auch die 1900er W. Müller(100 Meter in 11 Sek.) und G. Jung (8,30 Meter Stabhochsprung) sowie Mohl, OSC Gießen(13,39 Meter Kugel) konnten gefallen. Ergebnisse: Klasse 1: 100 Meter: 1. Mährlein(Eintr. Frankfurt) 10,9 Sek., 2. W. Müller(Gießen 1900) 11 Sek., 3. Maérten(JG.⸗Spv. Frank⸗ furt) 11,2 Sek. 200 Meter: 1. Maerten(JG.⸗Spv. Frankfurt) 22,8 Sek., 2. Fernau(MTW Gießen) 23 Sek., 3. Schmidt(Eintr. Frank⸗ furt) 23,2 Sek. 800 Meter: 1. Schilling(Eintracht Frankfurt) 2:01,1 Min., 2. Glagowski(Os Dortmund⸗Hörde) Handbr. zur., 3. Peters (Gießen 1900) 2:03,5 Min. 5000 Meter: 1. Haag(Darmstadt 98) 15:57,5 Min., 2. Schaaf (Gießen 1900) 16:09,3 Min., 3. Gerhardt(Gießen 1900) 16:55 Min. 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel: 1. Eintracht Frankfurt 44,3 Sek., 2. Spogg. 1900 Gießen 45 Sek., 3. MV Gießen 45,1 Sek. Hochsprung: 1. Pfeffer(ATV Rheinfranken Gießen) 1,70 Me⸗ ter, 2. Schumann(Hess.-Preußen Kassel) 1,59 Meter, 3. Hei⸗ ser Gessen Frankenberg) 1,53 Meter. Stabhochsprung: 1. Jung(Gießen 1900) 3,30 Meter, 2. Stahl (TuSpo. Langen) 2,90 Meter, 3. Best(VfL Wetzlar) 2,80 Meter. Diskus: 1. Kilo(Vfe Wetzlar) 43,47 Meter, 2. Debus(ASV Die Leichtathleten des Hinterlandes beim Jugendtreffen in Kombach am 24. Juli 1932. „Not⸗Weiß“ Kombach, ein Sportverein, der noch nicht lange besteht, aber untek der ausgezeichneten Leitung von Herrn Leh⸗ rer Siebel einen guten Aufschwung zu verzeichnen hat, brachte es fertig, eine leichtathletische Veranstaltung aufzuzie⸗ hen, die allen anderen Hinterländer Vereinen zum Vorbild die⸗ nen sollte. Nahezu 50 Teilnehmer zeigten sich in spannenden Wettkämpfen die Spitze und wenn auch die Bodenverhältnisse noch nicht so rosig waren, so wurden doch recht gute Leistungen erzielt. Die Organisation wollte zunächst noch nicht so richtig klappen, nachher, als aber Lehrer Siebel tatkräftige Kampf⸗ richter zur Seite standen, ging es besser. Nachdem vormittags die Dreikämpfe(100 Meter, Weit⸗ sprung, Kugelstoßen) der beiden Gruppen Junioren und Se⸗ nioren absolviert wurden, ging es nach der Mittagspause an die Einzelwettkämpfe, die reges Interesse bei dem Publikum fan⸗ den. Es war ein Genuß, zuzusehen, wie Hainbach⸗Wallau den Speer 45 Meter durch die Luft sausen ließ, Dersch⸗Buschenau den Ball 87 Meter weit warf, Runkel⸗Wallau bei Freiweithoch sich über 1,60 + 1,60 Meter schob, und Henkel Wallau im Drei⸗ sprung 12 Meter erzielt. Göing⸗Goßfelden zeigte schöne Lei⸗ stungen im Dreikampf, indem er auf der Asphalt-Straße die 100 Meter in 11.9 Sek. durchlief, mit 5,80 Meter die Weit⸗ sprunggrube aussprang und die Kugel 11 Meter weit stieß. Auch der Gau-Athletik⸗Obmann, Herr Reichert-Marburg, gab durch sein Erscheinen das Interesse an dieser Veranstaltung kund. Nach kurzen Ansprachen der Herren Reichert und Siebel erfolgte die Preisverteilung. Wir nennen nachfolgend jeweilig nur die drei ersten Sieger: Senioren: Dreikampf: 1. Heinz Göing, Goßfelden, 1979 Punkte, 2. Otto Henkel, Wallau, 1879 Punkte, 3. Karl Schwarz, Wallau, 1799 Punkte. Turnfest auf der Wasserkuppe Köln) 41,08 Meter, 3. Berg(J⸗G.⸗Spv. Frankfurt) 37,79 Meter, 4. Junghenn(Hess.-Preußen Kassel) 37,02 Meter. Kugel: 1. Berg(JG.⸗Spv. Frankfurt) 14,82 Meter, 2. Debus (ASW Köln) 14,73 Meter, 3. Kilo(VfL Wetzlar) 13,99 Me⸗ ter, 4. Luh(OSC Gießen) 12,36 Meter. Klasse 2: 200 Meter: 1. Helmle(JG.⸗Spv. Frankfurt) 23,4 Sek., 2. Scharf(Casseler Turngemeinde) 23,5 Sek., 3. Kersch(Post⸗ sportv. Frankfurt) 23,6 Sek. 1500 Meter: 1. Krings(ASW Köln) 420,5 Min., 2. Rupp(Ein⸗ tracht Frankfurt 424,4 Min., 4. Nosengarten(Bar Kochba Kassel) 4:25,5 Min. 4⸗mal⸗1500⸗Meter⸗Staffel: 1. Casseler Turngemeinde, 2. Spogg. 1900 1. M., 3. Spogg. 1900 2. M.(nicht gezeitet, da 1 Runde zuviel gelaufen). Weitsprung: 1. Unverzagt(Eintracht Frankfurt) 6,30 Meter, 2. Knappe(Hess.⸗Preußen Kassel) 6,22 Meter, 3. Felsing (Gießen 1900) 6,03 Meter. Kugelstoßen: 1. Mohl(Osc Gießen) 13,39 Meter, 2. Lipp (Gießen 1900) 12,00 Meter, 3. Lindenstruth(MTV Gießen) 11,31 Meter. Speerwerfen: 1. Mohl(OSC Gießen) 45,18 Meter, 2. Jakob (Osc Gießen) 44,20 Meter, 3. Hopfenmüller(Gießen 1900) 42,25 Meter. Klasse 3: 100 Meter: 1. Felsing(Gießen 1900) 14,4 Sek., 2. Rodriguez (DI Gießen) 11,6 Sek., 3. Siegmund(OSC Gießen) 11,9 Sek. 400 Meter: 1. Helmle(JG.⸗Spv. Frankfurt) 52.9 Sek., 2. Brink⸗ mann(Cass. Turngemeinde) 54,6 Sek., 3. Schröder(Cass. Turngemeinde) 56,8 Sek. 3000 Meter: 1. Rosengarten(Bar Kochba Kassel) 9:39,4 Min., 2. Schenk(Eintracht Frankfurt) 9745 Min., 3. Schrankel (VfB Diez) 9:57 Min. 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel: 1. Cass. Turngemeinde 46,5 Sek., 2. MTW Gießen 46,7 Sek., 3. Spogg. 1900 Gießen 47 Sek. Weitsprung: 1. Knappe(Hess.⸗Preußen Kassel) 6.19 Meter, 2. Felsing(Gießen 1900) 6,07 Meter, 3. Luh(Osc Gießen) 5,84 Meter. Schlagballweitwurf: 1. Johannes Dersch, Buchenau, 87 Meter, 2. Heinz Göing, Goßfelden 84 Meter, 3. Hermann Funk, Kombach, 80 Meter. 110 Meter Hürden: 1. Karl Krämer, Wallau, 18 Sek., 2. Karl Runkel, Wallau, 18,9 Sek., 3. Karl Schwarz, Wallau, 19 Sek. Hreisprung: 1. Otto Henkel, Wallau, 12 Meter. 2. Heinz Göing, Goßfelden, 11,55 Meter, 3. Heinrich Wagner, Michelbach, 11,15 Meter. Freiweithoch: 1. Karl Runkel, Wallau, 1,60 + 1,60 Meter, 2. Karl Schwarz, Wallau, 3. Heinz Göing, Goßfelden. Speerwurf: 1. Karl Hainbach, Wallau, 45 Meter, 2. Hermann Müller, Goßfelden, 38 Meter, 3. Hermann Dönges, Allen⸗ dorf, 37 Meter. Hochsprung: 1. Heinz Göing, Goßfelden, 1,50 Meter, 2. Her⸗ mann Funk, Kombach, 1,45 Meter, 3. Karl Runkel, Wallau, 1,45 Meter. Junioren: Dreikampf: 1. J. Greif, Michelbach, 1996 Punkte, 2. Wilhelm Dersch, Michelbach, 1919 Punkte, 3. Jakob Junk, Michel⸗ bach, 1900 Punkte. Schlagballweitwurf: 1. Wilhelm Dersch, Michelbach, 80 Meter, 2. Jakob Junk, Michelbach, 78 Meter, 3. Hermann Junker, Kombach, 73 Meter. 60 Meter Hürden: 1. Heinrich Henkel, Wallau, 11,2 Sek., 2. Rudolf Weigel, Wallau, 11,8 Sek., 3. Heini Merkel, Michel⸗ bach, 12,4 Sek. Dreisprung: 1. Rudolf Weigel, Wallau, 10,40 Meter, 2. Fritz Weigand, Kombach, 10,30 Meter, 3. Ludwig Thomas, Kom⸗ bach 9,80 Meter. Speerwurf: 1. Hermann Reichel, Kombach, 36,50 Meter. 2. Wilhelm Werner, Kombach, 34 Meter, 3 Heinrich Fett, Wilhelmshütte 32 Meter.„oh.“ Glatter Verlauf des 26. Rhönturnfestes.— 200 Teilnehmer. Auf der Wasserkuppe wurde am Sonntag zum 26. Male das Rhönturnfest abgewickelt. Entgegen den früheren Jahren nahmen nur etwa 200 Turnerinnen und Turner an den Wett⸗ kämpfen teil. Die Ergebnisse: Vierlampf⸗Oberstuse: Scheller(Tam. Fulda) 91 Punkte. Vierkampf⸗Unterstufe: 1. Krack(TW Flieden) 76 Punkte. Dreikampf Jugend(Jahrgang 1914/15): 1. Nahr(Turn- und Fechtklub Fulda) 73 Punkte. Dreikampf Jugend(1916/17): 1. Fulda) 61 Punkte. Blad(Turn- und Fechtklub Dreikampf Altersturner(bis 39 Jahre): bach) 62 Punkte. Dreikampf Altersturner(40 Jahre und älter): 1. Winter(TV Büdeshain) 62 Punkte. Dreikampf Turnerinnen: 1. Punkte. 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Pendelstaffel: 1. Tgm. Fulda 51,3 Sek. 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Pendelstaffel:(Jugend): 1. Turn⸗ und Fecht⸗ klub Fulda 55,3 Sek. 1 Heller(Tg Offen⸗ Bellinghausen(TW Schlitz) 63 Die Deuljchen Studentenkampffpiele in Freiburg i. Br. am 30. und 31. Juli 1932. Die Faustballmannschaft der Universität Königsberg errang gegen die Vertreter der Handelshochschule und der Techn. Hoch— schule Danzig die Kreismeisterschaft und wird nunmehr als ost⸗ preußischer Vertreter an den Studentenkampfspielen in Frei⸗ burg teilnehmen. * An den Endspielen um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Faustball nehmen in Freiburg anläßlich der Deutschen Studen— tenkampfspiele folgende Mannschaften teil: Universität Kö— nigsberg, Aniversität Hamburg, Universität Göttingen, Ani⸗ versität Halle, Techn. Hochschule Aachen, Universität Heidelberg, Universität Würzburg, Universität Wien und Universität Ber⸗ lin. Die Teilnahme der Universität Prag ist noch ungewiß. Favorit ist die Mannschaft der Universität Hamburg, da die Meisterschaft 1929 und 1931 schon nach Hamburg fiel. Sehr stark ist die Wiener Mannschaft, welche die Meisterschaft des Deutschen Turnerbundes ungeschlagen errang, also Oesterreichi⸗ scher Faustballmeister ist. Auch Aachen wird sehr zu beachten sein, da die Mannschaft Bezirksmeister der DT wurde. Die Meisterschaft wird in zwei Gruppen nach dem Pokalsystem durchgeführt, die Sieger und ev. die drittbeste Mannschaft wer⸗ den in einer Runde zusammengefaßt. An den Endspielen um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Wasserball anläßlich der Deutschen Studentenkampfspiele in Freiburg nehmen teil: Techn. Hochschule Hannover, Techn. Hochschule Dresden, Universität Köln, Techn. Hochschule Darm⸗ stadt und Universität Berlin. Die Techn. Hochschule Brünn hat aus geldlichen Gründen ihre Meldung zurückziehen müssen. * Zu den Deutschen Studentenkampfspielen 1932 in Freiburg sind von 46 Hochschulen 637 Studenten und 111 Studentinnen, insgesamt also rund 750 Teilnehmer gemeldet worden. Die Teilnahme der auslandsdeutschen Studenten aus Wien, Inns⸗ bruck, Prag, Graz, Loeben, Danzig, Riga und Dorpat ist ge⸗ sichert. Die Freiburger Kampfspiele werden damit zu der größten innerdeutschen Sportveranstaltung der Studenten in den letz⸗ ten 5 Jahen. * Zu dem am Sonntag, den 31. Juli, im Universitätsstadion Freiburg stattfindenden Handball-Werbespiel des Deutschen Hochschulmeisters im Handball, Universität Berlin, und einer südwestdeutschen Studenten-Auswahlelf treten folgende Mann⸗ schaften an: Berlin: Delingath; Manzke, Lange; Kuntzsch, Galle, Okowiak; Buß, Mock, Kaschel, Blosse, Hönke. Südwesten: Tiedgen(Freiburg); Lotz, Niemann(beide Gießen); Rieg Geidelberg), Mock(Karlsruhe), Herb(Tü⸗ bingen); Feick, Freund, Ploch, Werner(alle 4 Darmstadt), Schilling(Heidelberg). * Die Universität Berlin stellt zu den Deutschen Studenten⸗ kampfspielen in Freiburg folgende Leichtathletikstaffeln: 4-mal⸗ 100 Meter: Voigt, Hübner, Vent, Müller. Gleichwertiges dürfte kaum eine deutsche Hochschule stellen können. Olympische: Hellpapp, Müller, Vent, Voigt. Auch diese Aufstellung erscheint sehr stark. 3⸗mal⸗1000⸗Meter: Kaßler, Hellpapp, Baumert. Da Hellpapp auch den Einzellauf(1500 Meter) bestreitet, sollte er hier doch geschont werden! Internationale Mainzer Regatta Den bei schönem Wetter durch einen leichten Seitenwind gering beeinträchtigten Rennen der Mainzer Regatta wohnte am Sonntag eine Reihe von Ehrengästen, u. a. der frühere Großherzog von Hessen sowie der Ehrenvorsitzende des Deutschen Ruderverbandes, Dr. Ruppert, bei. Die Ergebnisse: Zweiter Vierer: RK Rhenania Koblenz 657,8. Jungmann⸗Achter: 1. Deutscher RW Zürich 627. Zweier ohne Steuermann(Herausforderungspreis): Ra Am Wannsee Berlin(Graffunder,Urbschat) 7:28. Jungmann⸗Einer: Schweinfurter Ra Franken(Willi Kaidel) 7:01. B⸗Vierer: Limburger RG 1920 715,8. Großherzogs⸗Vierer. Erster Vierer:(Wanderpreis): Gießener RG 1877 6.48. Hochschul⸗Vierer:(Wanderpreis): 6:50. Zweiter Vierer ohne Steuermann Saarbrücker RG Undine 645. Junior⸗Vierer(Herausforderungspreis): Turn- und Fechtklub 6:54. Leichter Vierer: R Worms 72713. Erster Doppelzweier: Wassersportverein Godesberg(Georg und Leo Arenz) erhält den Preis kampflos zugesprochen, da RW Münster(Beckmann-⸗Westhoff) nicht gestartet. Ermunterungs⸗Vierer: Frankfurter RG Oberrad 7715. Dritter Achter(Ehrenpreis): Saarbücker RG Undine 6.26. Erster Achter: Jubiläumspreis.(Herausforderungspreis): Mainz⸗Kasteler RG 1880 6:07. Jungmann⸗Achter:(Preis vom Rhein): Akademischer RX Berlin (Herausforderungspreis): Ruderriege Essener Mainzer RW 6713. Das neue Schwimmbad in Grünberg das in der Hauptsache durch den freiwilligen Arbeitsdienst er⸗ richtet worden ist, konnte am vergangenen Sonntag, den 24. Juli, eingeweiht werden. Ein selten zahlreiches Publikum— man schätzte 2000 Personen— waren um die neue, an der Straße Grünberg Mücke im Wiesengrund gelegene Anlage versammelt, darunter die Schwimmabteilung des Turnvereins von 1846 Gie⸗ zen. Bürgermeister Dr. Mildner begrüßte die Festversamm⸗ lung, Oberschulrat Hassinger⸗Darmstadt hielt eine sehr beach— tenswerte Festrede und Dr. Kohl⸗Gießen zeigte als Vertreter des Arbeitsamtes Gießen und das Landesarbeitsamtes mit dem Hinweis auf dieses neue soziale Werk, daß, wenn Hand in Hand gearbeitet wird, auch heute noch in der Zeit großer Geld⸗ not Werke geschaffen werden können, auf die, hier in diesem Falle die Bevölkerung der Stadt Grünberg, man stolz sein kann. Pokalspiele werden ausgetragen am 7. August in Roth a. d. Lahn, Dautphe und in Cölbe. Aniversal⸗Vereinskassebuch erleichtert den Verbands- und Vereinsrechnern die Ein⸗ tragungen der Einnahmen und Ausgaben außerordentlich. Für jeden Verein geeignet. Albin Klein in Gießen Harl Overheck, Uienen, Feinmech.-Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 Dchugepteis fihtt, vierte iührlic 200 in N Vorweg eihuchen Mit Aichaffen hab Meresküste an madt mit il Slaßen, viel Vm gafzen De des Haus Nimm in jeder Hint Badehäuser uf kungen. Ent weitet eine R In einem Dorf ist zu kle Nur eine! zum Olympisch fut vier Sto mum, dann sch Sigteihe an 105000 30 Aber selb Sich wͤglchte Schwimmstadf steil aufragef llare Wasser. auf dem Gru unsere Verhäl Uuserbalsspie achten können untgehen. lakunst der Gerade a Chitago komm Jredde im deu die depettabl, schlossen am! 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