en n. l en hold; Ang Ewald igend⸗ vollen. — NM. NM. Einzelpreis 20 Rypf. Allgemeine He Einzelpreis 20 Rypf. ische Sport⸗ö§eitung verbreitet im Bezirk Hessen⸗ Hannover des W. S. U. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1.50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Fußball in gessen⸗Hannover Borussia Fulda geschlagen!! Der Sonntag brachte auf der ganzen Linie wichtige Kämpfe. Die Sensation des Tages in der Südgruppe war die Nieder⸗ lage der führenden Fuldaer Borussen gegen Kurhessen Kassel mit 2:3(2:2) Toren. Ockershausen unterlag mit 2:5 dem vor⸗ jährigen Bezirksmeister SC 03 Kassel und der VfB Gießen zog gegen Hessen 09 mit 1:2 den Kürzeren. Horas erzwang gegen Germania Marburg ein 373. Borussia Fulda führt nur noch mit 5 Punkten Vorsprung vor Hessen 09(24:6 und 19.9 Punkte), die in den noch ausstehenden vier Spielen aufgeholt werden können. Sehr gut im Rennen liegt auch noch Kurhessen Marburg mit 179 Punkten. In der Nordgruppe befestigte Göttingen 05 seine führende Position durch einen unerwartet hohen 4:0⸗Sieg über Hermannia Kassel. Der Spielverein Kassel verteidigte seinen zweiten Platz durch einen 7:1 Sieg über Northeim. Einbeck 05 unterlag gegen Tura 1:2. Den dritten Tabellenplatz nimmt Sport Kassel mit 1919 Punkten ein. Die Spiele der Südgruppe Kurhessen Kassel— Bo ssia Fulda 3:2(2:2). Die Borussen mußten in diesem Kampf nicht ganz unver⸗ dient die Punkte abgeben. Sie waren zweifellos die bessere Mannschaft und zeigten die reifere Spielweise, aber der Sturm, kombinierte zu sehr in die Breite und fand auch zu wenig Unter⸗ stützung durch den Mittelläufer. In der ersten Halbzeit war Fulda meist überlegen. Die Kurhessen schossen zwar in der 3. Minute durch schöͤnen Kopfball von Pritsch das Führungstor, aber Borussia hatte bald durch Leugers im Anschluß an eine Ecke ausgeglichen, um kurze Zeit später durch Pletsch die Füh⸗ rung zu erkämpfen. Bei anhaltender Feldüberlegenheit der Borussen gelang es kurz vor der Pause den Kurhessen, aber⸗ Ein nicht verdienter Sieg. hessen 09 Kassel schlägt Vin. Gießen 2:1(0:1) Die Zuschauer auf dem Waldsportplatz in Gießen wurden bei diesem Spiel nie darüber im Zweifel gelassen, wer die bes⸗ sere Mannschaft ist, doch Tore entscheiden. Abgesehen von ei⸗ nigen wenigen kurzen Spielphasen war die Gießener Elf ständig sehr deutlich überlegen. Die Kasselanex mußten sich fast immer — ganz besonders in der zweiten Spielhälfte— auf die De⸗ fensive und gelegentlichen Durchbrüche beschränken. Die Gieße⸗ ner stellten nicht nur die ausgeglichenere, sondern auch die schnellere und zuverlässiger spielende Mannschaft, wenngleich die Kasseler bis zur Pause mit 1:0 führten und in den letzten Spielminuten den Siegestreffer erzielten. Aus dem Spielverlauf. Dem Unparteiischen Barski- Göttingen stellten sich fol⸗ gende Mannschaften: B.: Balser Henrichs Leutheuser Schmidt Kreß Feuster Bährenfänger Köhler Haupt Wlodarek Lehrmund Knackstedt W. Wicke Becker Hasper Meckbach Wimmer Schrader Löffler Fleckenstein K. Wicke Hessen 09: Holzhaus Das Spiel begann etwas nervös. Auf dem rechten Flügel der Einheimischen wollte die Verbindung mit dem Exsatz⸗Halb⸗ rechten nicht recht klappen und Kassel bedrängt in der ersten Minute das Gießener Tor. Aber nach einem energischen Durch⸗ bruch flankt Schmidt in der 3. Minute gefährlich vors Kasseler Tor, doch fehlte der Torschütze. Eine Minute später erzielt Kassel seine erste Ecke. Gleich danach wandert der Ball wieder ans andere Tor und ein Schuß von Haupt geht knapp über die Torlatte. In der 6. Minute erzielt Gießen seine erste Ecke und die VfBer setzen sich eine Zeit lang am Gästetor fest; doch nichts will gelingen— zuviel Ueberkombination!— auch wurde verschiedentlich sehr gekniffen gegenüber den hart spielenden Otkershausen verliert weiter Oikershausen— Ge. 03 Kassel 2:5(1:2) Wenn man seine Schritte zum Fußballfeld lenkt, nachdem man gehört hat, es spielen zwei Mannschaften der Oberliga, so erwartet man erstens ein dieser Klasse entsprechendes Spiel und zweitens sportliche Disziplin. So oft ich nun schon während dieser Serie auf dem Ockershausener Platze war, konnte ich hier⸗ von recht wenig bemerken. Immer und immer wieder sind es dieselben, die aus der Rolle fallen müssen. Wenn man sich noch die vornehme Spielweise von Peil, Diefenbach, Zimmer⸗ mann, Muth und noch einigen vorstellt, so muß man sich unbe⸗ dingt fragen, ob es wirklich für die Jüngeren so schwer sein jollte, in diese Fußtapfen einzutreten. Ansere Fußballregel schreibt genau vor, was während des Spieles als erlaubtes und unerlaubtes Spielen gilt, jedoch man muß sagen, daß einige Spieler mehr unerlaubtes als erlaubtes Spiel zeigen. So war es auch wieder bei diesem Spiel. Auch die„Herren Platzord⸗ ner“ haben eine wichtige Funktion zu erfüllen, nicht nur die Binde um den Arm zu binden, sondern gegen diejenigen Zu⸗ 5 einzuschreiten, die beleidigende Aeußerungen geg Schiedsrichter und Spieler gebrauchen. Wie oft erschallte bei dem heutigen Spiele wieder der Ausdruck„Schieber“ und ähn⸗ liches, ohne daß die verantwortlichen Herren einschritten. Auch die meisten aller sonstigen Platzordner anderer Vereine sind sich der großen Verantwortung ihres Amtes nicht bewußt. Viel⸗ leicht genügen diese wenigen Zeilen um in Zukunft eine Besse⸗ rung herbeizuführen. Nun, noch einige Momente aus dem Treffen. Die Gäste aus Kassel traten in kompletter Aufstellung an; Ockershausen ebenfalls, d. h. die Mannschaft ist stark verjüngt worden. In Abonnements- und Anzeigen-Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Fraukf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. den mals durch einen Kopfball von Pritsch, auszugleichen. Nach dem Wechsel lagen die Borussen zunächst wieder im Angriff, aber die Kurhessen⸗Verteidigung schien unüberwindlich. In der 25. Minute erzielte Weber auf Vorlage von Pritsch den siegbrin⸗ genden Treffer. Mit aller Energie verstanden es die Kur⸗ hessen, diesen Vorsprung erfolgreich zu behaupten. Horas Germania Marburg 3:3. Die Mannschaften lieferten sich einen erbitterten Kampf. Horas hatte eine vorteilhafte Umstellung vorgenommen und war zeitweilig im Felde überlegen. Nur durch die gute Abwehr entgingen die Marburger einer Niederlage. VfB Gießen Hessen Kassel 1:2(0:0). Siehe besond. Bericht. Oclershausen SC. 03 Kassel 2:5. Siehe besonderen Bericht. Die Spiele der Nordgruppe Göttingen 05 Hermannia Kassel 4:0(2:0). Zahlenmäßig fiel der Sieg der Göttinger zu hoch aus. Die Leistung der Hermannen, die einen schwachen Tag hatten, ließ Wünsche offen. Dagegen zeigte Göttingen eine bessere Form als in den letzten Spielen. Spielverein Kassel— Northeim 7:1(5:1). Den Northeimern hatte man mehr zugetraut, sie enttäusch⸗ ten. Zwar erzielten sie das Führungstor, mußten dann aber vor dem besseren Können des Gegners die Segel streichen. Einbeck 05— Tura Kassel 1:2. Obwohl die Wehlheider mit zahlreichem Ersatz antreten mußten, errangen sie einen verdienten Sieg, der dem größeren Kampfeseifer zuzuschreiben war. Außerdem zeigte sich der Tor⸗ hüter in großer Form. Gästen. Ein schneller Durchbruch der Kasseler wird durch einen befreienden Abschlag von Leutheuser abgestoppt und wieder be⸗ kommt der gute Kasseler Torhüter alle Hände voll zu tun. In der 14. Minute die zweite Ecke für Gießen, der nach weiterem Drängen der VfBer in der 20. Minute die 2. Ecke für 09 folgte. Ein offenes Feldspiel griff zeitweilig Platz. Kassel erzielt seine 3., 4., 5. und 6. Ecke, letztere in der 43. Minute, die mit einem Tor abschloß. Nach der Pause drückt zunächst Kassel, doch dann kommt die VfB.⸗Mannschaft mächtig auf und belagert das Kas⸗ seler Tor. Die besten Torchancen werden verschossen. Die 55. Minute bringt die dritte Ecke für die Einheimischen, die wieder nichts einbringt; dann fällt nach einem Gedränge vor dem Tor in der 59. Minute das längst verdiente Ausgleichstor. 111. Die Gäste machen nach dem Mittelanstoß einen Durchbruch, der mit einer weiteren Ecke für sie abschließt und dann aber ist das alte Spielverhältnis wieder da— VfB. drückt mächtig! Doch die Torschützen fehlen! Die Kasseler verlegen sich auf gelegent⸗ liche Durchbrüche, die ihnen zwei weitere Ecken einbringen. In der 85. Minute erzielt Kassel sein zweites Ueberraschungstor nach einem groben Schnitzer von Balser. Die letzten Minuten gehörten den Gästen, da die einheimische Mannschaft durch die⸗ ses Tor völlig niedergeschlagen war. Ein wenig Kritik. Es ist bereits gesagt, daß die Gießener im Zusammenspiel und in der Ballbehandlung überlegen waren, aber es ist keine Kampfmannschaft für schwere Verbandsspiele. Die Elf ist als Einheit ein guter, solider Durchschnitt, der aber ein schußfreu⸗ diger Slurm fehlte. Bei Kassel war ausgezeichnet der Tor⸗ hüter Holzhaus und der Mittelläufer Schrader. Im ganzen ge⸗ sehen hatte man sich mehr spielerisches Können von der O9⸗ Mannschaft versprochen. Unangenehm fiel auf, daß einige Gäste⸗ spieler sehr, sehr hart, auch mitunter unfair spielten. Der Schiedsrichter genügte, wenngleich er einigemale bei dem sehr harten Spiel einiger Gäste versagte und verschiedene Abseits⸗ stellungen übersah. Kl. der ersten Hälfte konnte das Spiel des Bezirksmeisters nicht so recht gefallen, trotzdem es technisch über dem der Platzbesitzer stand. Nach der Pause tauten die Gäste auf und waren den Einheimischen in jeder Weise stark überlegen. Nur ganz ver⸗ einzelt kamen die Ockershäuser vor das 03er Tor. Ganz hervor⸗ ragend arbeitete der rechte Flügel Engelhardt Wilhelm. So vielversprechend diesmal Ockershausen anfing, mußte man aber doch bald wieder erfahren, daß es nicht so blieb. Der Mann⸗ schaft fehlt vor allem der geeignete Mittelläufer, der es ver⸗ steht ein Spiel aufzubauen. Das einzige, an Haupt ge⸗ fallen kann, ist sein Eifer. Im Sturm ist ü kein Ver⸗ ständnis. In der zweiten Hälfte führen die Natz⸗ und Mausspiel vor; trotzdem die Platzleute einsehen mußten, daß sie nicht mehr viel zu bestellen hatten, brachten sie eine äußerst scharfe Note ins Spiel Schiedsrichter Kunze ⸗Gießen ver⸗ fügte Freistoß auf Freistoß, überwiegend gegen die Platzbesitzer; be ein schweres Amt und fand mit seinen Entscheidungen nicht immer Anklang bei den Zuschauern. Seine Leitung wax fachmännisch beurteilt aber korrekt. Wer von den chreiern“ es besser machen kann, komme herbei in die Schiedsrichterver⸗ einigung, er möge sich selbst auf den Platz stellen und sich dann den Zuruf„Schieber“ gefallen lassen! Kommenden Sonntag steigt in Marburg das Lokaltreffen VsB⸗Kurhessen gegen Germania. Wie wir hören, wird der Vorsitzende des Verbands⸗Fußball⸗Ausschusses, der sich auf einer Reise befindet, diesem Spiel beiwohnen. Wir rechnen mit einem äußerst scharfen aber fairem Kampf. Auch durch das Vorspiel wurden viele neue Anhänger geworben. Januar 1932 Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Zur Gefechtslage. Die Spiele der Bezirksliga sind in das Stadium der Ent⸗ scheidung getreten. In der Nordgruppe allerdings, wo jeder Verein 20 Spiele zu erledigen hat, kann man die Entscheidung schon als gefallen betrachten. Der Gruppenführer hat dort nur 2 Verlustpunkte, die sich bis zum fünften Verein auf 10 steigern; dann geht es gleich von 16 bzw. 17 bis auf 22 hinauf; dieser Unterschied ist in den restlichen Spielen nicht mehr auszugleichen, so daß man die fünf Vereine, welche augenblicklich die fünf ersten Stellen der Tabelle innehaben, schon als Bestandteil der künf⸗ tigen Bezirksliga-Gruppe betrachten kann. Anders sieht die i dgruppe aus. Hier hat nach der Niederlage der suldaer Borussen gegen Kurhessen Kassel die wohl allgemein eine Ueberraschung bedeutete— der Tabellenführer 6 Vexlust⸗ punkte, die sich bis zum siebenten Verein auf 11 erhöhen, wo⸗ bei zwei Vereine mit 9, zwei mit 10 und zwei mit 11 Verlust⸗ u dastehen. Daraus ergibt sich, daß zwischen diesen sech⸗ Vereinen noch ein heftiges Ringen um Verbleib oder Abstieg einsetzen wird, zumal die Zahl der bereits erledigten Spiele nicht sehr differenziert. Jeder Verein dieser Gruppe hat 18 Spiele auszutragen. Am günstigsten stehen Hessen 09 Kassel mit 14 Spielen und 199 Punkten und Kurhessen Marburg mit 13 Spielen und 17:9 Punkten; dann folgen Germania Marburg mit 15 Spielen und 20:10 Punkten und SC 03 Kassel mit 14 Spielen und 18:10 Punkten; schließlich Kurhessen Kassel mit 14 Spielen und 17:11 Punkten und Germania Fulda mit 12 Spielen und 13:11 Punkten; relativ sind also 3 Paare punktegleich und beträgt die Differenz zwischen dem ersten und zweiten und dem zweiten und dritten Paar nur je einen Punkt. Es wird also wohl ausschlaggebend sein, welche Gegner die sechs Vereine noch haben und auf welchen Plätzen sie die Spiele austragen müssen. Die Terminliste weist folgende Paarungen auf: Hessen 09 Kassel gegen Germania Fulda und Kurhessen Kassel zuhause, gegen SC 03 Kassel und Horas auswärts; Kurhessen Marburg gegen Germania Marburg, Horas und Germania Fulda zuhause, gegen Ockershausen und Kurhessen Kassel auswärts; Germania Marburg gegen Germania Fulda und VfB Gie⸗ ßen zuhause, gegen Kurhessen Marburg auswärts; SC 03 Kassel gegen Hessen Kassel und Kurhessen Kassel zuhause, gegen Borussia Fulda und Horas auswärts. Kurhessen Kassel gegen Kurhessen Marburg zuhause, gegen Hessen Kassel, SE 03 Kassel und Germania Fulda auswärts. Germania Fulda gegen Borussia Fulda, Kurhessen Kassel und Ockershausen zuhause, gegen Hessen Kassel, Kurhessen Mar⸗ burg und Germania Marburg auswärts. 5 Sparsamkeit? Für das Spiel VfB Gießen— Hessen 09 Kassel war ein Schiedsrichter aus Grünberg bei Gießen angesetzt. Der Verein aus Kassel beanstandete dies, konnte dann aber aus Billigkeits⸗ gründen auch nicht die Ansetzung eines Schiedsrichters aus Kassel verlangen. Also wurde ein Herr aus Göttingen be⸗ ordert. Der Schiedsrichter aus inberg hätte etwa 5 Mark bekommen, der Schiedsrichter aus Göttingen liquidierte seine Auslagen pp. mit über 30 Mark. Der Platzverein mußte den Betrag bezahlen, obwohl es hieß, daß der Gästeverein die Dif⸗ ferenz tragen müßte; nun kann er sehen, wie er seine Aus⸗ lagen zurückerhält. Aber die Hauptsache; war diese Beorderung nötig? Jetzt, wo alles auf Sparsamkeit an allen Ecken und Kanten hindrängt? Weshalb werden zu den Spielen in Kassel mindestens 90 Prozent Schiedsrichter aus Kassel oder nächster Umgebung angesetzt? Sporineuigkeiten Beim Frankfurter Hallensportfest überbot Emil Hirschfeld seine eigene Weltbestleistung im Kugelstoßen von 16,04 Meter um drei Zentimeter. ug⸗Schöneberg gewann den Sprinter⸗ dreikampf vor Metzner Frankfurt und Jonath-Bochum. Helmuth Körnig siegte beim Magdeburger Hallensportfest im brinterdreikampf vor dem jungen Turner Vent, der ihn kür geschlagen hatte. Syring holte sich das 3000-Meter⸗ Laufen in 9:09 Min. knapp vor den Hannoveranern Diekmann und Peters. Der Hallen⸗Tennis⸗Länderkampf Deutschland weden in Stockholm brachte am ersten Tage ein 1:1. Dr. Dessart(Ham⸗ burg) schlug den Schweden Ramberg, während Nourney(Düssel⸗ dorf) gegen Oestberg in einem harten Fünfsatzkampf unterlag. 2:1 Punkten gewann Deutschland den Radländerkampf gegen Belgien in Brüssel. ller siegte bei den Stehern, Oszmella⸗Buschenhagen ho sich den Sieg im Omnium und lich im Fliegerkampf wurden Engel und Steffes von den i S es und Arlet geschlagen. 8 r, der rheinische Halbschwergewichtler, siegte rk über Toni Ferrente in der zweiten Runde durch k. o. 2 nlfurter Amateur⸗Radrennen gewannen Fries⸗ Bär(Sossenheim) ein 50 lometer-Mannschaftsrennen mit denvorsprung vor Roth-Siehl und Göttmann-Reiländer. ie Berufung von Franlenstein gegen das Urteil des BDR⸗ s wurde verworfen. Der ölner Sechstage⸗ zum 1. April disqualifiziert. eylampf Berlin— Prag, den 9 nach Lake Placid abgereisten it einem Unentschieden von iderla Deutschland dorf 8 pischen Eishockey⸗Turnier spielt Deutschland Februar, gegen Polen. rlin im Sport⸗ ieler austragen 3 . Frankreich findet m Olyn am ersten Tag, 4. —— — —— — 1 nstag, den 26 2 Januar 1 Pauschalsteuer. In Nr. 3 der Amtlichen Mitteilungen hat der Verband ver⸗ kündet, daß er den Vereinen die 3. Rate der Pauschalsteuer für das laufende Spieljahr mit Rücksicht auf die allgemeine Not⸗ lage erläßt, daß er aber unbedingt auf der Bezahlung der(be⸗ reits fällig gewesenen) zwei ersten Raten bestehen muß, damit die Zahlungsfähigleit des Verbandes den Bezirken und den In⸗ stanzen gegenüber nicht gefährdet wird. 5 Feiertagsheiligung. Die Ansichten über die Heilighaltung gewisser Tage sind ganz verschieden und entsprechen heute nicht mehr den Anschau⸗ ungen vorkriegszeitlicher Dogmatiker. sonders in den lei⸗ tenden Kreisen der Sportler steht man auf einem Standpunkt, der den veränderten Verhältnissen Rechnung trägt. Nach lang⸗ wierigen Diskussionen ist man nun in Preußen endlich zu einer Entschließung gekommen, die allen Richtungen gerecht zu werden versucht. Das Resultat war in Nr. 2 der„AH S3.“ zu lesen. Es bedeutet immerhin einen guten Fortschritt, wenn es auch noch nicht ganz den Kern der Dinge erfaßt. Man muß sich doch Ergebnisse Westdeutschland: Berg. Märl.: SV Weyer SC 99 Düsseldorf 08 Elberfeld 271 Ratingen 04 Germ. E 3 Elberfeld 31 Fortuna seldorf BC 05 Düsseldorf Germania Küllenhahn 211 VfR Hilden 03 Schwarzweiß Düsseldorf 12 Viktoria Düsseldorf ira Barmen 414 Tura Düsseldorf SSW Oberkassel Schwarzweiß Barmen VfL Benrath 2:2 n. V. Rheinbezirk: Kölner BC EfR Köln Jugend Bergheim Viktoria Rheydt Odenkirchen SW Düren Mittelrhein: FSV Boppard SpVgg Waldhausen 52 Baesweiler 172 Sc Gladbach SpVgg 07 Sülz Tura Bonn 3.0 SW Berg. Gladbach 8:3 SC Horressen 014 Sc Niederlahnstein— FV Enger TV Mayen FC Kottenheim 5˙1 SC 04 Neuwied Rheinl. Mayen 170 Niederrhein: SW Kaldenkirchen Meiderich 06 113 Spfr. Krefeld— VfB Ruhrort 1.3 Meidericher SV SW Mörs 11: Duisburg 88— Duisburg 1900 31:3 Spvgg Oberhausen Hamborn 07 1:0 Union Krefeld— VfB Bottrop 2 Duisburger SV— SW Osterfeld 111 Vc Kleve— SW Düssern 12 Rasp. Oberhausen— Duisburg 99 271 Union Hamborn VfB Speldorf 2:3 FW os Duisburg Homberger SV 01 Ruhrbezirk: Alemannia Spfr. Dortmund 3:0 en 99 Werden 08 215 en⸗West 81 Schwarzweiß⸗Essen 411 Germania Herne Un. Gelsenkirchen 014 Castrop 1911 Schalke 04 113 Schalke 96 Castrop 02 2: Höntrop Westfalia Herne 222 Westsalen: Union Herford Bielefeld 06/7 Paderborn 08 SpVgg Herten Bor. Rheine Sec 08 Münster Hammer Vgg 0:3 Spogg Gütersloh 470 Sus Ahlen 6:2 Preußen Münster 1170 Vikt. Recklinghausen 1˙1 Westf. Scherlebeck 21 Allgemeine Hessische Sport-Zeitung stets vor Augen halten, daß die jungen Leute besser auf den Sportplatz beordert werden, als daß sie die Zeit, in der ihnen die sportliche Tätigkeit durch veraltete Bestimmungen unter⸗ bunden wird, in Wirtschaften usw. zubringen oder mit losen Streichen ausfüllen. Hoffentlich folgt man im Freistaat Hessen bald dem Beispiel Preußens; die Vereine sollten geschlossen da⸗ bei etwas nachhelfen, d. h. eine Entscheidung verlangen. * Polalendspiele. Die Verbandspolalspiele, dieser Torso einer Neueinrichtung, geraten schon ganz in Vergessenheit, und wohl die wenigsten Leser der„Af S3.“ wissen, daß am nächsten Sonntag bexeits in unserem Bezirk ein Endspiel um die Bezirksmeisterschaft statt⸗ findet. Gegner sind: der Wetzlarer Sportverein(Gruppe Lahn) und der Fußballverein Melsungen(Gruppe Fulda⸗Kassel). Ort der Austragung ist Wetzlar. In der Gruppe Südhannover spielen SV 05 Einbeck und Tage um die Gruppenmeisterschaft. trägt dann mit dem Sieger des Wetzlarer Spieles den kampf um die Bezirksmeisterschaft aus. B Witzenhausen an demselben Der Sieger dieses Spieles End⸗ — Borussia Fulda 3:2 SC 03 Kassel 2:5 Germania Marburg 3:3 — Hessen 09 Kassel 1˙2 Kurhessen Kassel Ockershausen FW Horas VfB Gießen Verein Spiele gew. unent. verl. Borussia Fulda 18 2 0 3 Germania Marburg 15 9 2 1 Hessen 09 Kassel 14 9 1 1 S. C. 03 Kassel 14 9 0 5 Kurhessen Marburg 13 8 1 4 Kurhessen Kassel 14 20 j 4 Germania Fulda 12 6 1 5 F. V. Horas 5 2 2 90 V. f. B. Geßen 3 0 2 95 5 1 F. V. Ockershausen 15 0 0 17 0 Wallau— Wetzlar-Niedergirmes 871 Wetzlar SpV.— Breidenbach 1:2(0:0) 1900 Gießen— Wiesenbach 3˙·2(071) VfR. Butzbach— Bottenhorn 41(2:1) Frohnhausen— Dillenburg 271(abgebrochen) Verein Spiele gew. unenn verl. Tore Punkte Wallau 14 11 2 1 5122 3 Wetzlar 15 9 4 2 50 Frohnhausen 12 7 3 2 29 1900 Gießen 12 6 3 8 31 Bottenhorn 13 5 3 5 37 Butzbach 14 2 7 24 Breidenbach 15 3 5 0 41 Dillenburg 13 3 2 8 2 W.⸗Niedergirmes. 0 12 2 1 9 2 1 Wiesenboch 14 1 3 10 18:31 (Die Spiele Bottenhorn gegen Gießen und Frohnhausen gegen Dillenburg sind noch nicht berücksichtigt; neu hinzuge⸗ kommen ist das Spiel Butzbach gegen Frohnhausen 2:2 vom 10. Januar 1932.) Gau Dill Altenkirchen 1.— Herbornseelbach 2. Bischoffen 1.— Bischoffen 2. 120 Gau Marburg Biedenkopf— Buchenau 1:0 Eckelshausen 1. Steinperf 1. 613(2:2) Feudingen 2. Hesselbach 1. 12(0:0) Cölbe 1.— VfB.⸗K. Marburg 2. 3.1 Friedensdorf 1.— Cappel 1. 51(1:0) Ockershausen 3.— Elnhausen 1. 11.0 Germania Marburg 3.— Schönstadt 2. 914 Niederwalgern 2.— Roth 1. 82 Haddamshausen Lohra 2. 114 Niederweimar— Bortshausen 313 Rüddingshausen— Leidenhofen 2. 43 2:0(1:0) (1.1) Un. Recklinghausen— Arm. Bielefeld 0˙2 Altenvers— Gladenbach 2. 95(1:5) Südwestsalen: Eckelshausen 2.— Friedens 1(4:0) Milspe 1911 Hagen 72 311 Holzhausen 1.— Steinperf Hüsten 09 Hagen 1 75 70 Wolfgruben 1.— Dautphe SpVgg Neheim Wetter 1911 0:5 985 zoon Me Westfalia Ahlen— SC 08 Unna Gau Gießen⸗Wetzlar 2 VfB Weidenau Hemer 08 771 Aßlar— Steindorf 63 BC 07 Siegen Löhnberg 1.— Allendorf 1. 145 f Plettenberg 1911 Lollar 1. Gladenbach 1(2:1) SC Brachbach 571 Biskirchen 1.— Burgsolms 1. 32 0 5 Friedberg⸗Fauerbach— Leihgestern 4; hannover: Steinbach 1. 1900 Gießen 2. 31(2:1) Göttingen 05 Hermannia Kassel 470 Wetzlar SpV. 2.— VfB. Gießen 2. 4·2(21) Sp Kassel Northeim 771 Hermannstein— Wetzlar⸗Niedergirmes 2. 41 Einbeck 05 Tura Kassel 1:2 Pf. Butzbach 2.— Bad⸗Nauheim komb. 41 n marrereree ener 22. DNC rr 3 D„W lb? Um endlich die Meinung eines anderen Men⸗ Rolli der Stürmer schen zu müber s, was ich vorhabe. Als ich Sie gestern . 0 8 N N mit dem Fußball wie mit einem Schicksal spielen, als ich Sie Roman von Falk Heldburg. über das Kampffeld stürmen sah, so heiter, sicher und sieges⸗ (4. Fortsetzung.) „Wer lönnte wohl etwas dabei finden, wenn Sie mich zu einer Autofahrt einladen?“ „Das meine ich auch! Ich fürchte aber, daß zum Beispiel Ihr Chef anders denken könnte, vorausgesetzt, daß Sie ihm von unserer Fahrt erzählen werden... Er würde sich schon deshalb seine Gedanken machen, weil er über Dinge unterrichtet ist, die meine Zukunft betreffen. Hören Sie noch zu? Darf ich zu Ihnen offenherzig sein? S Vielleicht können Sie mir dann sogar manchen guten Rat geben. Ich glaube nä lich, daß man zu Ihnen Vertrauen haben darf Kennen e Direktor Korn⸗ derg, den Kali-Kornberg? Kennen Sie ihn genauer? Was halten von ihm Ein ganzer Mann nicht w 2 Aber das wissen Sie wohl noch nicht, daß Kornberg mich heiraten will? Maria Hedemann distanzierte sich von ihrem Gefährten und bat um eine zweite Zigarette Als mein Mann bei der Flugzeugkatastrophe in Rumänien tödlich verunglückte, glaubte ich, daß das Leben für mich nur noch den einen S hätte, meinen zu einem tüchtigen Menschen zu erziehen es wahr ist, daß die Zeit alle Wi den Ich denke und fühle jetzt ander Dazu kommt, daß ich in fipanzi r Beziehung nicht mehr so r här dustehe, wie vor drei? Tode 1 Manne Meine Pen sion ist nicht der mir von meinem Manne 1 ene Vermögen sächlich in dem eil an den dann⸗Gruben i ein Jahr stilliegen. Natürlich sind noch gute und weniger sangs Mitarbeiter gute aber d les e so gut 5 sen Sie, daß alles bis da hin beliehen n gar nicht, wie ich meine Bit ten um neues iotivieren soll. Ich dere die vornehme Art, in Brosang be t werde. Heute er Wind anders hatte ich zum erst weht berg habe ich schon zwei er mir ein kleines P t Aktien de hlung abnahm Er hat mir dann auf 8 tze ihn sehr und halte N So unsentimental er scheinen oir klugen Frau werden, ihn zu s alles? „Und weshalb erzählen Sie mir bewußt, da habe ich Sie beneidet und mich gefragt, ob Sie, der überlegene Spieler, mit gleicher Kraft und Berechnung wohl auch die Bälle zu behandeln wüßten, die uns vom Schicksal zugeworsen werden. Ist Ihnen das. was ich sage, verständlich, oder rede ich Unsinn?“ Nein, ich glaube, daß ich jedes Ihrer Worte richtig verstehe.“ Es freut mich, daß ich mich in Ihnen nicht getäuscht habe. Nun hören e weiter. Sie kennen Direktor Kornberg. Ein bißchen kennen Sie auch mich.. Soll ich Kornberg heiraten, oder soll ich ihn nicht heiraten?“ Lichtis Antwort kam schneller, als sie erwartet wurde. mann, ich kann mir nicht denken, daß Ihnen erbindung Glück bringen wird. Sie sind erstaunt? von Jugend Rat holen, dürfen Sie nur diese zenn Sie sich diese Antwort erwarten.“ „Aber was soll ich tun?“ Zuerst abwarten, wie sich Brosang er t stellen wird ber Gott, Dinge können sich in wenig Tagen gründ r Kurse und...“ ichte nachdem ich mich einmal enn ich nur öfter einen Menschen hätte, mir ums Herz ist.“ Ihre Geduld, Herr Lichti. 5 h Jugend zu Jugend findet. Nicht 0 r Sie haben öfter ein ündchen für mich übrig? Und wenn es sein muß, daß ich Frau Max Kornberg werde...“ n wir von etwas anderem sprechen, gnädige irgendwo Zeit, d den Rind⸗ enken S dort ein gutes Ess „Franz, fahren Sie haben recht! en zu ur mmt ebefenster: uns erhielten sie sich fast nur über schwärmte von der Reise, die die ris unternehmen würden. abe den Rhein überhaupt wußte allerlei Drolliges g darau 0 Maria r Söhnchen sich dann, es war wohl gegen 11 Uhr, dent an den Flügel setzte und sich im ielen von Kommersliedern versuchte, war es an der Zeit, m Chauffeur die Rückfahrt zu bestellen. Nr. 4. Biskirchen Löhnberg 2. Burgsolms 3. 2 Waldhausen 1. Braunfels 2.— Oberndorf 2. 54(02) Braunfels 1.— Oberndorf 1. 6:4(44) Stockhausen 1.— Ulm 1. 1:1 Garbenteich 1.— 1900 Gießen 4. 3:2 abgebrochen Wieseck 2.— Watzenborn⸗Steinberg 2. 015(02) 1900 Gießen 5.— Muschenheim 1. 0˙2 Wetterfeld— Grünberg 2:1(1:1) Freienseen— Flensungen 1:0(0:0) Albshausen— Werdorf 173 Wetzlar SpV. 4.— Büblingshausen 2. 3 2(61: Büblingshausen— Berghausen 24(1 Berghausen— Schwalbach 2. 4:2(2:2) Obershausen— Merenberg 13(1:1) Wetzlar⸗Niederg. 1. Igd.— Wetzlar SpV. 1. Igd. 5:0 Löhnberg Igd.— Waldhausen Igd. 41 Stockhausen Igd.— Weilburg Igd. 8:0 Butzbach Sch.— Wetzlar SpV. Sch. 3:0 Handball: 1900 Gießen 1. VIB. Gießen 1.— TV. Gambach — Landsmannschaft„Chattia“ 4:5 TV. Allendorf 1. 3:7 1.— TuSpV. Butzbach 2. 4:4(0:2) Tischtennis: Wetzlar SpV. 1.— Friedberg Rot⸗Weiß 14.6 [Wetzlar Vf.— Friedberg Rot⸗Weiß 13:7 Wetzlar SpV. 2.— Schwimm⸗Club Wetzlar 1111 Aus Süddeutschland Die Meisterschaftsspiele würden bestimmt viel an ihrem Reiz verlieren, wenn man die jeweiligen Ergebnisse auf Grund der Spielstärke der einzelnen Mannschaften mit ziemlicher Ge⸗ wißheit vorausbestimmen könnte, wenn die Sensationen, die Ueberraschungen fehlen würden, die den Endkämpfen erst die richtige Würze geben. Interessant ist, daß an diesem Sonn⸗ tag von den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft in den beiden Gruppen allein vier von acht unentschieden ausgingen, wobei als e Kuriosum drei dasselbe Ergebnis von 373 aufzuweisen haben. Die Ergebnisse kommen zum Teil wirklich unerwartet, so daß man mit Recht von einem Tag der Ueber⸗ raschungen sprechen kann. Ueberraschend war es, daß Eintracht Frankfurt und FV Saarbrücken unentschieden kämpften, daß die SpVgg Fürth auf eigenem Gelände gegen den Karlsruher JV nur ein 1:1⸗Ergebnis erzielte, ebenso daß der 1. Fc Nürnberg gegen Pforzheim sich mit einem 3:3 Resultat begnügen mußte. Die Situation ist jetzt so, daß in beiden Abteilungen kein Ver⸗ 15 mehr vorhanden ist, der noch keinen Punktverlust erlitten hat. Eintracht Frankfurt— FV Saarbrücken 33(1:2) SV Waldhof— FS Mainz 05 472(2:0) Wormatia Worms— FSW Frankfurt 21(071) Fa Pirmasens— Ve Neckarau 313(2:0) SpVgg rth— Karlsruher FV 11) 1 Fe Pforzheim— 1. Fc Nürnberg 33(1:0) FV Rastatt— Bayern München 115(12) 1860 München— VfB Stuttgart 41(1:0) Um den süddeutschen Verbandspokal: Bezirk Main⸗Hesse Olympia Lorsch— Union Niederrad 2:3 SV Wiesbaden— Vfe Neu⸗Isenburg 271 Kickers Offenbach— Alemannia Worms 314 FVgg Kastel 06— Rotweiß Frankfurt 113 1. FE Hanau 1893— Viktoria Urberach 211 1. FE Langen 02— FSW Heusenstamm 470 Was man amtlich hört Der Verbandsvorstand hat als letzte Frist für die Einzah⸗ lung der 1. und 2. Rate der Pauschale auf den 5. Februar 1932 festgesetzt und erwartet pünktliche Zahlung.— Das WSV⸗Stoff⸗ abzeichen, das alle aktiven WSVer zu tragen haben kostet nun⸗ mehr nur noch 10 Pfg. das Stück, gleichfalls die WSV⸗Nadel. Der Verbands-Fußball⸗Ausschuß hat den Jugend⸗Opfertag auf den 3. April sestgesetzt.— In Zukunft ist von den Spielen der Sonderklasse und der 1. Bezirksklasse lt Anordnung des VA von den Schiedsrichtern auch ein Bericht an die Verbands⸗ geschäftsstelle zu senden.— Der Bezirksvorstand erläßt in seinen neuesten Veröffentlichungen eine Verfügung, wonach die Ver⸗ eine einen Teil Olympiamarken der DSB umzusetzen haben.— Die beantragte Aufnahme des Olymp. Sportklubs Gießen ist, wie wir voraussahen, vom Bezirksvorstand abgelehnt.— Der Gruppenleiter der Schiedsrichter, Ortsgruppe Marburg, H. Engelter, hat seinen Posten niedergelegt und ist hiermit Herr Harry Köditz, Marburg, Weidenhäuserstraße 46, betraut wor⸗ den. Engelter bekleidet nur noch das Amt als Gau⸗ chieds⸗ richter. Sachbearbeiter und Schiedsrichter sind bei Köditz an⸗ zufordern PPUPPwPwõ · ˙·.((( 2ôͤĩ—i;uw» ä TT Sie mußten mit einer fast einstündigen Fahrt rechnen. Frau Maria gab ihrem Gefährten etwas von der Decke ab, denn es war kalt geworden. Hin und wieder wurde der ver⸗ gebliche Versuch gemacht, eine Unterhaltung in Gang zu bri gen. Bald gab Maria Hedemann den Kampf gegen die M digkeit auf. ie sank erst nach rechts in die Ecke des Wagens, um nach wenfgen Minuten nach der anderen Seite zu fallen. Roland Lichti fing sie mit seinen Armen. War der von den Anstrengungen des gestrigen und den Er⸗ ebnissen des heutigen Tages so überreizt, daß er Wachen und Träumen yt mehr unterscheiden konnte— ihm war, als hörte er ein schmeichelndes, lockendes Gurren:„Rolli 2 Da beugte er sich nieder, und ihm wurde nicht gewehrt. 1 Als die ersten Tankstellen vor den Toren der Stadt auf⸗ tauchten, machte Roland Lichti den Versuch, die Schlafende zu Langsam fand sich Maria Hedemann in die Wirklich⸗ Kaum, daß es, nachdem der Wagen in der Hinden⸗ burgstraße hielt, zu einem flüchtigen Abschiedsgruß gekommen wäre. Des Wagens bedurfte er nicht mehr, und er entließ den Chauffeur mit einem guten Trinkgeld. Ihm schien in der ersten Etage te ob sich hinter den Vorhängen war Maria, die oben stand und jetzt keit zurück. Frauengestalt bewegte, die ihm zu E te sich nicht: E war Mitternacht. 5 Lichti dem davongleitenden Wagen sah Roland igleit 2. D einer Nebengasse, in der sich die esen d Dunkel befand, verschluckte. n wandte er sich. gegenüber dem tet. Seltsam aufr Die Fenster des Kaffees„Museum“, Hedemannschen Hause lag, waren nd klangen ihm die Weisen einer tollen Jazzband entgege 3 Roland zögerte. Sollte er Kaffeehaus betreten und noch einen Mokka zu sich nehmen? An den runden Marmor⸗ tischen würden gewiß Freunde und Bekannte von ihm sitzen. Abend wolle er sich nicht durch harmlose Nein, den heutigen durch banale Sportgespräche entweihen lassen. Roland in die t prasselte es hernieder auf die Baumkronen. lug den Mantelkragen hoch und ging schuell, lsallee einbiegend, davon In der rechten Fensterecke des inmitten einer lu⸗ n Gesellschaft junger Leute saß Hilde Gorenflo. Den ganzen bend hatte sie hier gesessen und,. durch einen Spalt der schweren Gardine lugend, in nervöser Erwartung auf die Straße ge⸗ starrt. Erst als das Hedemannsche Auto vorgefahren war und Roland Lichti sich verabschiedet hatte, entspannten sich ihre Züge. Fortsetzung folgt. 5—— Cichen il berlauf bucgen d. Helen Ke Maenläufe sullte aul, in Schußt del Ball d als die ge il die Ar die Giste die! Aus! Lahe wieder 1. Platz eine Aal J viele eine dieser Hin Hämlich e Maunschaf wurden af Wuserteil Stine fün Dazwische och einig rtestlichen der Geleg Die Platzveref egen wi eise, w diefen an nicht daz nehme Er dapfere 2 vollauf il großen 2 phaler w der delter ge les über Der unfaite ufterbin 0 Der dend des Gegenteil dem Ka verdient Dillenbu letten kanntlich Nach Weglar Minute ehen. f Shuß fe Nannechn des Geg dec sch ners To das ber a In beendet, magerer neben en Ci At gin dotlegte treffer f In Sula Last, die ihrem Grund et Ge⸗ u die it die Sonn⸗ in den gingen, on 978 virklich Ueber⸗ tracht daß die get JB urnberg mußte. n Ver⸗ erlitten Einzah⸗ uar 1002 B Stoff⸗ stet nun⸗ V⸗Nadel. Opfertag Spielen ung des erbands⸗ in seinen die Ver⸗ ben.— leßen ist, — Der urg, H. mit Hert Dienstag, den 26. Januar 1932. —— 2 Pehlar in der Breidenbather Falle Wetzar— Breidenbach 12(0:0) Noch im Siegesrausch des hohen Erfolges der Tischtennis⸗ abteilung am Samstagabend gegen Not⸗Weiß Friedberg(44.6) wanderte mam am Sonntag mit gemischten Gefühlen an. die Naubornerstraße. Als man den Platz durch den nächtlichen Frost und jetzt im schönsten Sonnenschein in fast derselben Ver⸗ fassung sah, wie gegen? Jallau, witterte man eine große Gefahr, man malte den Teufel an die Wand, vorherrschender Tipp: Breidenbach gewinnt. Die Wetzlarer Mannschaft mit Irle als Ersatz für den verletzten Zielberg ließ sich, diese Stimmung aber nicht aufdrängen, ging mit großem Selbstvertrauen in den Kampf und spielte auch dementsprechend denn. ganz groß war ihr schönes, eine Stunde lang überlegenes Feldspiel, aber ganz groß war ebenfalls das Fußballpech, das sich in diesem Spiel schlimmer und größer auswirkte denn je. Mit zahllosen Angriffen, be⸗ gleitet von vielen Ecken, Pfosten⸗ und Lattenschüssen, elbst einem unverwandelten Elfmeter konnte Wetzlar nicht zum Siege kommen. Breidenbach hatte diesesmal das große Glück, welches auch den Wetzlarern schon manches Mal zur Seite stand und konnte mit wenigen Durchbrüchen einen un verdienten, Sieg landen.(Wallauer As S3.⸗Leser, der Du jetzt diese Zeilen liest, Du wirst Dich sehr freuen, aber noch ist Polen nichk ver⸗ loren und der neue Meister nicht erkoren über Frohnhausen und Gießen ist noch ein steiniger Weg zur Meisterschaft!) Der Spiel⸗ verlauf: Wetzlar spielt mit der Sonne im Rücken mit ganz kurzen Ausnahmen eine ganze Halbzeit überlegen und zeigt chönen Kombinations⸗Fußball, bei welchem sich die beiden AMienlaufer ganz besonders auszeichnen. Angriff auf Angriff rollte auf das Breidenbacher Tor, aber die Sturmmitte konnte im Schußkreis nicht schießen, da sie im Schlamm versank und der Ball durch die Unebenheit des Bodens immer eine andere als die gewünschte Richtung bekam. Als man dann das Spiel auf die Außen legte, denn dort war fester Grasboden, erkannten die Gäste die Gefahr, und deckten verstärkt ab, so daß Hoffmann Die erwarteten Ergebnisse Aus Wallau FV Wallau Niedergirmes 8:1(4:1) Lachender Sonnenschein und die Tatsache, daß Wallau wieder mal seit langer Zeit seinem Publikum auf eigenem Platz einen Punktekampf vorführen durfte, lockte eine stattliche Anzahl Zuschauer auf den schönen„Erlenacker“. Wenn aber viele einen spannenden Kampf erwarteten, so wurden sie in dieser Hinsicht sehr enttäuscht. Die ganze Angelegenheit wurde nämlich eine ganz zahme Sache für die Einheimischen, Die chine lief auf voller Tourenzahl, die Gegner wurden oft— bildlich betrachtet= einfach stehen gelassen. Die Läuferreihe war das Beste vom Besten und im Sturm zeigte sich diesmal Bonacker 2. als schußgewaltiger Linksverbinder. Seine fünf unhaltbaren Tore kamen meist durch das blitzschnelle Dazwischenfahren und trotzdem vermasselte dieser Spieler auch noch einige sichere Sachen. Runkel und Schwarz 1 sorgten für die restlichen Tore und diese beiden Spieler bereiteten auch viele der Gelegenheiten vor, die dann Bonacker 2 ins Netz dirigierte. Die Elf der Gäste enttäuschte spielerisch sehr. Sie war dem Platzverein in jeglichen Belangen offensichtlich unterlegen. Da⸗ egen wäre weiter nichts einzuwenden. Aber die Art und eise, wie sich Niedergirmes seines Gegners zu erwehren und 519 am Erfolge zu hindern suchte, war recht unerfreulich und nicht dazu angetan, den Leuten von Niedergirmes seine ange⸗ nehme Erinnerung zu sichern. Der vorzügliche rechte Läufer und en Torhüter waren die eingigen, die fair und anständig vollauf ihre Pflicht taten. Der Cerberus hat jedenfalls einen großen Anteil daran, daß die Niederlage nicht noch katastro⸗ Mannschaftsmas phaler wurde. Der einzige Treffer der Gäste war im übrigen ein verwan⸗ delter gerechter Handelfmeter und das erste Tor des Spie⸗ les überhaupt. Der Leiter übersah viel und hätte von Anfang an. jedes unfaire Spielen und laute Reden durch Herausstellungen unterbinden müssen.„oh“ Aus Gießen 1900 Gießen— Wiesenbach 3:2(0:1) Der vermutete sichere Sieg der Platzmannschaft stand wäh⸗ rend des ganzen Spieles auf mehr als tönernen Füßen. Im Gegenteil, wenn man gerecht sein will, muß man zugeben, daß dem Kampfgeist nach eigentlich Wiesenbach die zwei Punkte verdient hatte. Der hohe Sieg der Gießener am Vorsonntag in Dillenburg erscheint nach den Leistungen der Mannschaft am letzten Sonntag direlt Unverständlich. Aber Glück gehört be⸗ kanntlich manchmal auch dazu. Nach dem Anpfiff Aus dem Hinkerland In den unteren Klassen sind die Verbandsspiele soweit beendet; es war daher trotz des schönen Fußballwetters recht magerer Spielbetrieb. Im Punktekampf standen sich noch Feudingen 2.— Hesselbach 1. 1:2 gegenüber. Das Treffen war recht spannend und brachte den Gästen einen knappen, aber verdienten Sieg. Der erste Hesselbach 2 Tore en ihren Gegen⸗ Akt ging torlos zu Ende, während nachhe vorlegte und gegen Schluß erst die Einheim treffer buchten. Biedenkopf In diesem Freundschafts Buchenau 120. Last, die Gäste knapp niederzuhalten.„oh Eckelshausen 1.— Steinperf 1. 6:3(2:2). em Fußballwetter trafen sic Bei s 9 der Sonne im Rücken und kann nach einigen Minuten Sp dauer bereits die Führung übernehmen. Eckelshausen hat sich 1 Führung ub men. von der ersten Ueberraschung sehr schnell erholt und kann durch seinen Halbrechten den Ausgleich erzielen; dem einige Minuten N Stor folgt. später das Führung „ einen zählbaren Erfolg für seine F 8 Nach der Pause setzt sofort wieder ein sehr flott empo ein. Die Gäste als die gbücklichere Mannschaft können die 4 ine Allgeme Hierbei viel besonders auf, der fast jeden Wetzlarer⸗ in den Wetzlarer buchstäblich sei kommen, die L terhalt, aber wo prallt an den Pf hintereinander schießt durch viel Gebein ein. nerischen Strafraum. Erfolge: Elfmeter Hand, wird von Blech glatt, verschossen! lage nach Rechtsaußen, Wetzlarer Tor zu, der Hüter muß langsam in das verlassene Wetzlare jedoch vergebens, der Die Masse, welche keine Verantwortung über⸗ Wie Wetzlar⸗Angriffe, Beck pfeift ab. s nehmen will, sucht einen Sündenbock! Torgelegenheit durch ihre ungeduld dauernd abseits stellen ließen. erste Halbzeit zu Ende. Bei Wiederbeginn kombinierte 1900 zunächst sehr gut, es dauerte auch nicht lange, Pilhelmi getreten im gegnexischen Tor. der Läuferreihe in den Sturm gegangen und Beide leisteten Minuten legte Wie⸗ zeigte, wieder ein Man glaubte aber ganz über⸗ chluß nicht nur noch gleichziehen, streffer erzielen. Ausgleich von N 1900 war von tauschte hier mit dem sehr schwacher von diesem Augenblick an mehr. senbach, das als Ganzes bessere Leistungen Tor vor(Fehler der Gießener nunmehr in Wiesenbach raschend konnte 1900 kurz vor S dern in der letzten Minute noch den Siege e Mann auf dem Platze war wohl der Gäste⸗Hüter, gleichwertig waren die beiden ferreihe der Platzmannschaft konnte sein Spielaufbau natürlich Der Sturm ließ jedes harmonische Zusam Auf alle Fälle muß die Platz Geiste erfüllt werden, wenn sie in Ehren bestreiten will. Aus Frohnhaußen Frohnhausen 1.— Dillenburg 1. 21 abgebrochen. Breidenbach gegen Wallau für die dortige hier für ein Treffen Immerhin werden diese Freude der Vereins⸗ Von Seiten Frohnhausens war Dörr⸗Grünberg, nicht ren Herrn hierfür Als die Spielführer sich dem en Platz als Was ein Spiel Umgegend bedeutet, das gilt ungefähr Frohnhausen gegen Dillenburg. mit Spannung erwartet und daher zur Kassierer recht zahlreich besucht. man mit dem angesetzten Schiedsrichter, zufrieden, weshalb man ersuchte, zu bestimmen, jedoch erfolglos. reklamierte Dillenburgs Vertreter d Es soll zugegeben werden, daß die Sonne 1 getan hatte und der Platz stark Srichter gab den Ball frei, und bei derartigen Spielen in der Langsam kam der Kampf, ene Partei im Vorteil sah, in Während jedoch Dillenburgs Stürmerreihe lediglich der Rechtsaußen konnte gefallen— urm verschiedene schöne Torchancen schöne Tore belohnt wurden. illenburgs Rechts⸗ Leiter stellten, nicht spielsähig. hier etwas des Guten zu vie aufgetaut war, jedoch der Schied es entwickelte sich zunächst wie Regel ein aufgeregtes hin und her. der bald diese, bald j werk leistete— arbeitete Frohnhausens St lche auch durch zwei albzeit gibt nach einem Vorstoß, lecht abgewehrten Ball herein, der linke Ball mit dem Kopf abwehren, — und der Schiedsrichter gibt einen um⸗ Dillenburg, der verwandelt wird. Kurz Noch hatte man dies alles ruhig hinge⸗ itte wahrscheinlich da es seither noch e, jedoch der Unparteiische ließ auf iter spielen und erklärte den Platz außen einen sch er Frohnhausens will den erreicht ihn so nicht strittenen Elfmeter für darauf ist Halbzeit. in der zweiten Spielhälfte he die Scharte wieder ausgewetzt, des sehr guten Schiedsrichters Petry⸗ Wetzlar konnten die Gäste durch ihren Halblinken in der 2. Minute schon ganz überraschend durch Nachschuß in Führung . 1 Wismar im 1900er Tor hätte den Ball beim ersten huß festhalten und nicht nur abklatschen sollen! Die Platz⸗ mannschaft bemühte sich sehr um den Ausgleich, spielte viel in des Gegners Hälfte, kam aber zu nichts. Der Sturm zeigte recht schwache Leistungen, er konnte den Ball nicht in des Geg⸗ ners Tor befördern. Die Läuferreihe rückte nicht mit auf— das berühmte Loch— und unterstützte ihre Fünferreihe nur sehr Frohnhausen gegen die Sonne gespielt hatt Anraten Dillenburgs nicht we jetzt für spielunfähig. haufen war um eine Enttäuschun thien aber hat sich der Spielleiter in — weite Ma eg über die zweite Mannschaf weitere Punkte. Aus Cölbe wirkte soga etrich als Lin es jedoch den G eingespielte Elf zu besiegen. wertiges Treffen, doch in der zwei besitzer etwas mehr auf. reffen zeigte der Meister der 1. sten nich Gauklasse gute Leistungen. Die Kreisstädter hatten ihte große am Sonntag obige Mannschaften, um ein Freundschaftsspiel auszutragen. Das Spiel gestaltete sich zu einem sehr interessanten, spannenden und fairen Kampf. Steinperf spielt in der ersten Halbzeit mit zäuferreihe der taten ihre Zflicht. Ringen, woran die Zuschauer lebhaften Spieler wurden vom Felde Entscheidungen waren Mannsch immer einverstanden. Dem bei. Srichterlichen Beide Tore kommen nun ab⸗ wechselnd in Gefahr, ohne daß es einer Mannschaft gelingt, 0 Farben zu erringen. Kurz vor Seitenwechsel gelingt es den Gästen, den Ausgleich wieder her⸗ ö denbach zu 6 rung wieder übernehmen und auch längere Zeit halten. Ung 1 20 Minuten sind noch zu spielen, da setzt die Platzelf, angefeuert durch die Zuschauer, zum Endspurt an. Diesem Tempo sind die Gäste nicht mehr gewachsen und die Platzelf kann außer dem längst verdienten Ausgleich noch drei weitere der Hut und vereitelt je teil, es leitet gussichtsreiche Ge U Jollars Sturm schön durch und der Linksaußen nute kommt und Kaletsch ihre gefürchteten Schüsse nicht anbringen konnten. Die wenigen, aber ebenso schönen Angrifse der Breidenbacher toppte meist Benner 1, mit Täuschung Beifall des Publikums hervorriefen. beginnt mit einem gefährlichen mit einem Schuß von Wohlgemuth endet, knapp neben dem Pfost schweres Gewitter auf, seine ganze Stärke in einer um die Führung zu erringen, welche gleichbed Der Wetzlarer Mikteläufer ermüdete, da er lange Zeit nicht mehr im Training war, Breidenbach lag fortgesetzt im An⸗ der Vreidenbacher linke Läufer Abstoß bekam und direkt Als der Führungs⸗ Breidenbach, N Strafraum beförderte. treffer durch den linken Flügel erzielt war, deckte Wetzlar wieder stark zum Angriff kam und sich lange in der Breidenbacher Hälfte festsetzte. n Tor, der Wetzlarer Sturm kann nicht durch⸗ äufer, besonders Wörner, schießen aus dem Hin⸗ der gute Breidenbacher Hüter nicht bekommt, sten ab. Da endlich Nentsteht im Strafraum ein Gewühl, Blech Immer noch bleibt W. im geg⸗ für Wetzlar durch Die Wetzlarer Ver⸗ keidigung steht auf der Mittellinie, über sie geht weit eine Vor⸗ der schnelle Mann strebt allein dem Die Gäste aber verdarben sich manche einwandfreie igen Außenstürmer, die sich Tore ging die zum Schlußpfiff des Schiri für ihre Farben Biedenkopf war dem Spiel ein gerechter Eckelshausen 2. Friedensdorf 2. 6:1(4:0). unschaft von Eckelshausen sicherte sich durch t von Friedensdorf zwei VfB.⸗Kurhessen Marburg Beide Mannschaften traten in stärlster Aufstellung im Sturm der Liga⸗Torhüter Way ußen mit. Trotz dieser Verstärkung war t vergönnt, die auf eigenem Platz gut Bis Halbzeit war es ein gleich en Hälfte kamen die Platz e schoß und eins 0 Von Anfang bis 1.5 Gladenbach Liga 3:4) te am Sonntag die erste Mannschaft von st und mußte seit lan 2 rlage auf eigenem essische Sport-Zeitu r.„„—.ehᷣ 5 5 gut hereinge smanöver sicher ab, welche n 90 Angriff der Wetzlarer, welcher aber der Ball geht en ins Auß. Dann zog für Wetzlar ein Breidenbach zieht alle Register auf, zeigt Viertelstunde und diese genügte, eutend mit„Sieg“ Breidenbach vermauert nach mehreren Ecken angreisen, Tor! Noch 10 Minuten. einwandfreie Ohne weitere da rappelte der n Langsdorf. Nach 30 der Verteidigung). den Sieger zu sehen, In der Läu⸗ nur Lippert gefallen, wenn. bedürftig ist. menspiel vermissen. mannschaft von ganz anderem die restlichen Verbandsspiele Verteidigerpaare. auch noch verbesserungs einen ande Frohnhausen Zwei Tore, die Cöl wurden wegen Abseits nicht gegeben, auch ein eyand würde verschossen. i 0 ie ste Mannschaftsteil edoch auch alle and Anteil nahmen. aften und Zu Plat t, Lollar mit zwei Ersatzleuten an un gleich mächtig 1 aber Lollar ist sehr de Torgelegenheit der Gäste, im Gegen⸗ angriffe ein. In der 6. Mi Nr. 4. schießt unhaltbar unter die Latte. Die Gäste legen danach ein gewaltiges Tempo vor, aber Lollar hält stand. In der 22. Minute begeht Lollars Hintermannschaft einen Deckungs⸗ fehler und der Halbrechte Gladenbachs erzielt den Ausgleich. Lollar stürmt jetzt mit großem Eifer auf das Gästetor und erzielt kurz hintereinander zwei Eckbälle. Die zweite Ecke wurde sehr en und der Halblinke verwandelt mit schönem Kopfball. E ird auf beiden Seiten noch ein Eckball ge⸗ treten, dann ist Halbzeit. Nach der Pause setzt der aufge⸗ weichte Boden den Spielern stark zu und das Tempo flaut et⸗ was ab; trotzdem zeigen beide Mannschaften ein sehr schönes Spiel. Lollars Torwart zeigt sein ganzes Können und leistete ganz Hervorragendes. Gladenbach greift unentwegt an und in der 59. Minute unterläuft Lollars Verteidiger ein Fehler, wo⸗ durch die Gäste zum billigen Ausgleich kommen. Aber nicht lange dauert die Freude, denn Lollar geht schon fünf Minuten später wieder in Führung. Gladenbach dreht jetzt noch einmal mächtig auf und erzielt zunächst eine weitere Ecke, die aber nichts einbringt. Die letzte Viertelstunde sucht Lollar das Spiel zu halten, aber Gladenbach Jetzt zum Endspurt an, bringt Lol⸗ lars Verteidiger in einige Verwirrung und kann zum dritten Mal gleichziehen. 313. Noch fünf Minuten Spielzeit. kein Mensch glaubt an einen Sieg der Gäste, aber in der letzten Minute begeht Lollars Verteidigung und der Torwart einen Fehler, die Gäste nutzen diesen geschickt aus und mit dem Schluß⸗ pfiff fällt das Siegestor. Gladenbach wurde somit glücklicher Sieger. Kritik: Gladenbach als Tabellenführer in der 2. Bezirksklasse mußte sein ganzes Können aufbieten und stellt eine ausgeglichene Mannschaft, in welcher besonders die beiden Außenstürmer durch große Schnelligkeit auffielen. Lollar zeigt ein gefälliges Spiel und gefiel im Angriff sehr gut. Der Rechts⸗ außen konnte sein sonstiges Können nicht ganz zur Entfaltung bringen. Die Verteidigung muß noch einiges im Stellungs⸗ spiel lernen. Der Schiedsrichter konnte gefallen, dürfte aber ein wenig mehr in Ballhöhe bleiben.. Aus Steinbach Steinbach 1.— 1900 Gießen 2. 3:1(2:1). Am vergangenen Sonntag hatte sich die erste Mannschaft die Ligareserve der Spielvereinigung 1900 Gießen zu einem Gesellschaftsspiel verpflichtet und konnte dieser nach einem schönen Kampf einen 3:1⸗Sieg abringen. Kurz nach 2 Uhr gab der unparteiische und korrekt amtierende Schiri Schäfer⸗Gießen den Ball frei. Steinbach hat Anstoß, findet sich auf dem auf⸗ geweichten Boden gleich gut zurecht und rückt auf des Gegners Tor, ein dabei verhängter Strafstoß für Steinbach wird von dem Halblinken zum Führungstor eingesandt. Das Spiel wird jetzt mehr verteilt, aber trozdem kann Steinbach schon in der 8. Minute durch den linken Läufer auf 2:0 erhöhen. Gießen will jetzt mit aller Macht das Ehrentor erringen, was ihm auch vor Halbzeit gelingt. Nach der Halbzeit zunächst wieder ziem⸗ lich verteiltes Spiel, aber Steinbach kommt immer mehr auf und kann durch seinen Linksaußen auf 31 erhöhen. Der Geg⸗ ner drückt jetzt, um das Resultat zu verbessern, was ihm auch gelungen wäre, wenn nicht der Steinbacher Tormann einen Handelfmeter glänzend gemeistert hätte. Ein schönes Spiel findet nun sein Ende und Steinbach kann als Sieger den Platz verlassen. Die Gießener Mannschaft hinterließ einen sehr guten Eindruck und wird als Gast gern gesehen. H. Aus Wiesetl TW Wieseck 2.— W.⸗Steinberg 2. 0:5(0:2). In Wieseck standen sich die dortige zweite Mannschaft und die gleiche der„Teutonia“ aus Watzenborn⸗Steiberg im Freund⸗ schaftsspiel gegenüber. Das Treffen wurde äußerst fair durch⸗ geführt. Die Gäste boten eine gute Gesamtleistung und siegten nach meist überlegenem Spiel mit obigem Resultat. H. Aus Braunfels Braunfels 1.— Oberndorf 1. 6:4(4:0 Der Platzverein hatte sich den B⸗Meister der Gruppe 2 ver⸗ pflichtet. Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel im Typ eines Lokalkampfes. Nach einer Viertelstunde sührte Oberndorf mit zwei Toren. Braunfels glich bis zur Halbzeit aus und beim Stande 4˙4 wurde gewechselt. Der größte Teil der zweiten Halbzeit gehörte Braunfels, das die Gäste völlig einschnürte und mit zwei weiteren Toren den Sieg sicherstellte. Zuletzt kam Oberndorf nochmals auf, konnte aber keinen Erfolg mehr erzielen. Die zweiten Mannschaften der Vereine spielten 514, Halbzeit 0:2. Braunfels 2. war überlegen und gewann ver⸗ dent. Schiri Dauser-Wetzlar war sehr gut.. Aus Alfenkirchen Altenkirchen 1.— Herbornseelbach 2. 2:0(1:0). Ein harter, unschöner Kampf wurde am Sonntag auf dem Altenkirchener Platze ausgetfagen. Herbornseelbach, das ver⸗ stärkt angetreten war, wollte das Spiel unbedingt gewinnen und ging deshalb gleich hart auf den Mann. Altenkirchen setzte dem aber die dieselbe Schärfe entgegen, und so entwickelte sich ein Spiel, dem der Schiedsrichter in keiner Weise gewachsen war. Altenkirchen konnte durch seinen Halbrechten und Rechts⸗ außen zwei Tore erzielen, während Herbornseelbach immer wie⸗ der an dem guten linken Verteidiger und Tormann scheiterten. Der Schiedsrichter ließ sich die Leitung vollkommen aus der d nehmen und sein unentschlossenes Verhalten beschwor die hönsten Szenen herauf. R. Leichtathletik pankfegptor 1 rot Das Frankfurter Hallensportjeft Neuer Weltrekord im Kugelstoßen von Hirschfeld Hallensportsest hatte diesmal rein äußer⸗ Das Frankfurte lich t den großen rfolg wie im Vorjahre. Immerhin kamen aber doch noch fast 6000 Zuschauer, die bei glatter Abwicklung ich rgiebige Kämpfe sahen. Der interessante und s 8 it des 16 er das Kugelstoßen, bei dem Hirschfeld-⸗Alle in mit einem von 16,07 Meter nicht nur einen ne ltrekord ausstellte, sondern sogar seine Freiluft⸗ drei ntimeter überbot. Dr. Peltzer gewann einem taktisch geschickt aufgeteilten Lauf die 1000 Meter vor dem Stuttgarter Paul. Schaumburg Oberhausen be er⸗Laufen siegreich vor Hellpapp tettin, Meter-Hürdenlaufen vor Wegener-Schöne— g aus dem Sprinterdreikampf math⸗Bochum als Sieger hervor. Üspiele, sowie ein Schau s im Rollschuh⸗Kunstlaufen, das Programm ter(Neuer Hallen- r, 3. Schneider⸗ endete das Welscher siegte im 60 erg und Pflug⸗Schöneberg vor Metzner⸗F rt und 1 Nürnberger vervol laufen de Frl. Haas⸗Pfist Kugelstoßen: 1. rekord), Sievert⸗Hamburg. Pflug⸗Schöneberg ner⸗Eintr. Frank⸗ 5 2. Metzner 6,7 5 Frank Urt, 1. Kurz, 5. Jonath 5 uf 60 Meter: 1. Pflug 6,8 Sek., 2. Metzner-Eintr. Frank furt, Brustbr. zurück), Jonath. Gesamterg 5 1. Pflug —————.— Werbt für die H. H. S. Z.! * r * 3——ů—ů————ů— —— —— —— Dienstag, den 26. Januar 1932. Allgemeine Hesirsche Sportzeitung Nr. 4. Alls der Sthiedsrichter⸗Gilde Wetzlar Langsam nähern sich die Verbandsspiele ihrem Ende zu und für manchen Verein bedeutet dies je nach dem Tabellenplatz Freud oder stummes Ergeben in die geschaffene Lage. Es wird ein großes Ueberlegen geben, wo man die Schuld an dem schlechten Tabellenplatz finden könnte. Man ist sich, abgesehen von kleinen Fehlern(2) der doch so spielstarken Mannschaft darüber einig, daß man nicht immer den gewünschten guten Schiedsrichter bekam, so daß man eine ganze Reihe von Spielen mit nur einem höchstens zwei Toren Unterschied verlor. Spielausschußvorsitzende Haberstroh hat das Wort:„Ich wie hole nochmals und schließe mich voll und ganz den Ausführun⸗ gen des Vorredners an, wenn wir heute den Gang in eine niedrigere Klasse antreten müssen, so sind zum großen Teil die uns gesandten Schiri schuld. Es wird an der Zeit sein, daß sich die Vereinsleitung mit diesem Uebel befaßt.“„Recht so, bravo!“ brüllen noch ein paar der Kanönchen. Aber nicht alle, auch noch ein paar andere, stillere Versammlungsteilnehmer werden jetzt lebendig. Nicht mehr länger können sie die Attacke gegen ihte eigenen Kollegen anhören. Konrad Frank, seit 10 Jahren be⸗ stätigter Schiedsrichter und eines der ältesten aktiven Mitglie⸗ der, nimmt das Wort:„Liebe Vereinskameraden, mit größtem Bedauern mußte ich aus dem Redeschwall der beiden Vorredner eraushören, daß wieder einmal die Schiedsrichter die Sünden⸗ böcke für den 7 5 55 der nun beendeten Verbandsspiele sein sollen. Sind sich die beiden Herren und ihr Anhang auch der Tragweite dieser so leichtfertigen Anwürfe bewußt? Haben sie selbst schon einmal die Pfeife im Munde gehabt, um nur für kurze eineinhalb Stunden den eigenen Verein zu vergessen und sich als wirklich Unparteiischer zu fühlen. Oder wollen sie ein⸗ mal in der Hochflut der Spiele mit einem Schiedsrichter tau⸗ schen, der Sonntags mit dem Frühzug abreist und dann in vielen Fällen noch nicht einmal das Abendbrot mit der F milie einnehmen kann? Wollen sie nicht lieber einmal ihren oder Skatabend dazu benutz tzen, um sich die Regeln bess zuprägen und anzueignen? And nun gar die Loblieder über die Spieler selbst.„Herr Haberstroh, waren es in diesem Spieljahr nicht weniger als 5 Platzverweise, die sich Spieler unserer Mannschaften zuzogen? In 2 Fällen Schiribeleidigun⸗ gen, in einem sogar Tätlichkeit gegen den Spielgegner und in zweien rohes Spiel. Wieviel Spiele sind denn mit kompletter Mannschaft bestritten worden? Nicht die Schiedsrichter, son⸗ dern die Spieler und mit ihnen die verantwortliche Stelle sind schuld, daß es so kam und wenn der Verein in Zukunft wieder um die Höherstufung kämpfen muß, dann bitte ich dringend, daß beim Grundübel aufgeräumt wird. Auf das Spielfeld ge⸗ hören Spieler, die außer der Regelkenntnis und einigem Kön— nen auch sportliches Benehmen zeigen, dann gehts wieder vor— wärts.“„Bravo, bravo“ hieß es bei den anwesenden älte⸗ ren Mitgliedern. Da das Kapitel: Schiedsrichter in den mei⸗ sten Fällen als notwendiges Uebel bezeichnet wird, war auch bei besagter Versammlung Schluß der Debatte beantragt und— angenommen worden. Wenn ich diese kleine Illustration meiner eigentlichen Auf— gabe vorausgeschickt habe, so bin ich dessen gewiß, daß mir dies von manchen Kollegen bestätigt wird. Doch der Wahrheit die Ehre, es ist nicht mehr in der Regel so. In manchem Verein hat man die Wurzel des Uebels schon gefaßt. Wie die Ver⸗ Spielbetätigung auch die und auch ihrerseits einen ick halten über ihr bisheriges Tun. Leicht war es zwar K immer, aber unverdrossen wurde weitergeabeitet, getreu dem Grundsatz:„Keinem zu Leid und keinem zur Freud.“ Und nun zu meiner Hauptaufgabe: Die Sch dsrichter⸗ Vereini⸗ Wetzlar will feiern. Ich bitte dieses Feiern nicht zu ver⸗ ln mit völlig freiwilliger Ausschaltung aus dem Pro⸗ duktionsprozeß(das kommt von alleine), nein, eine richtig gehende Feier. Man hat sich gesagt, daß man nach einem 12⸗ jährigen Bestehen auch da moralische Recht oder gar die Pflicht hätte, dieses im Rahmen eines 7 u bekunden. Zum Ch ronisten hat man sich meiner Wenigkeit bemächtigt⸗ So sei es mir denn gestattet, die Geschichte der Vereinigung kurz so wiederzugeben, wie es mir möglich ist. Im Herbst 1919 wurden die ersten Ansätze, die Schiedsrichter, soweit sie als solche anerkannt waren, zusammenzufassen, getätigt. Vom FC 05 Wetzlar waren es Hugo Hoffmann, Heinrich Petry, Fritz Flick, der BC 1910 Wetzlar stellte die Gebrüder Fritz und Willy W̃᷑ h und Georg Klier. Obmann dieser zunächst kleinen Gruppe wurde Hugo Hoffmann, der sich im Verlauf des Werde⸗ gangs der Schiedsrichter⸗Bewegung große Verdienste erwarb. immer mehr einsetzende Vergrößerung des damaligen Be⸗ so können bei abflauender eine 0 0 ö richter etwas verschnaufen 3 hatte zur Folge, ß sich notwendigerweile auch mehr Schiedsrichter zur Verfügung stellen mußten, um den Spiel⸗ betrieb durchzuführen. folgen als nächste die Kollegen Höchner⸗Weilburg,(einige Herren aus dem heutigen Gau Dill) Heldenmuth⸗W᷑ r FC 05, Steinbach Hch.-BC Wetzlar, Rompf, Dauser, Willer⸗FC 05, Beinecke und Muskat⸗Aßlar, Feller⸗ Ehringshausen, W. Henkel⸗Fc 05, Schmidt⸗Biskirchen, Volkmar. Im Jahre 1924 erhöhte sich die Zahl der vorhandenen Schieds- richter erheblich, so daß es zu weit führen würde, sie alle hier aufzuführen. Es sind eine ganze Anzahl Aar bare, gute Kol⸗ legen. Hugo Hofsmann hatte zu seinem Amt al s Ortsgruppen⸗ leiter auch noch dasjenige des gesamten Bezirks inne, ein Zei⸗ hen, daß er das Vertrauen auch der anderen Teile des Be⸗ zirkes genoß. Infolge geschäftlicher Veränderung schied Hoff⸗ mann aus und Henkel-Wetzlar übernahm die Leitung der Orts— gruppe. Auch unter dessen Leitung nahm die Vereinigung ihren geregelten Gang weiter. Henkel selbst übernahm 1927 auch die Leitung des Schiedsrichterwesens für den gesamten Gau. In die Ortsgruppenleitung teilten sich noch die Kollegen Dauser, Beinecke und Willer, welch letzterer auch zurzeit die Betreuung der Schiedsrichterinteressen innehat. Abgesehen von einigen Rückschlägen, die überall zu verzeichnen waren, darf man ab⸗ gerundet doch sagen, daß auch die Schiedsrichter-Vereinigung Wetzlar das Ihrige aufgebracht hat, dem Sport förderlich zu sein und das wird auch ihr Bestreben in Zukunft sein. Und wenn auch die Zeiten durchaus nicht dazu aussehen, Feste zu feiern, so darf man doch wohl im Familien und Kollegenkreise ein paar bescheidene, angenehme Stunden verbringen und so feiern, wie es unter Sportkameraden üblich ist. Es ist der Wunsch und die Bitte der Vereinigung, daß zu dieser Veran⸗ staltung alle die erscheinen möchten, die den Wert der Zu⸗ sammengehörigkeit, den Wert der Schiedsrichterbewegung all- gemein anerkennen und schätzen, so daß die Veranstaltung auch nach dieser Richtung hin einen weiteren, wertvollen Ausbau erfährt. Gg. Klier, Gau-Vorsitzender. 18 Punkte, 2. Metzner 14 Punkte, 3. 60 Meter offen: 1. durz⸗ BSC Offen bach 7,2 Sek. Eintr. Franffurt, Herzstein⸗ Schöneberg. 60 Meter Frauen: 1. Nat, 1 5 Frankfuxt. 7,9 Sek., 2. Frings⸗ SC 80 Frankfurt 8 Sek Bernhardt⸗Eintr. Frankfurt. 60 Meter alte Herren: 1. A. Angstman tr. Frankfurt 7,9 Sek., 2. Spahn⸗Post 8 Frankfurt 8 Sek., 3. Schwager-SC 80 Frankfurt. 1000⸗Meter⸗Einladung: 1. Dr. Paul⸗Stuttgarter Kickers 214 Frankfurt 2:45,2 Min. 3000 Meter: 1. Schaumburg⸗Oberhausen 9:50 Min., 2. Hell⸗ papp⸗Stettin 9:52, Min., 3. Schillgen⸗AsC Darmstadt 10:05 Minuten. 800 Meter ossen: Kaufmann⸗-Post SW Frankfurt 2 2. Heim⸗BfL Nedaran. — ⸗mal⸗G0⸗Meter⸗Pendelstafsel Jugend: 9 19,1 Min., 2. Eintracht Frankfurt, 3. SC 4 1 2 Runden: 1.. G. Fraltfurt 305,7 Mannheim 3:09 Min. SC 80 Frankfurt. S⸗mal⸗Gh⸗ Meter⸗ endelstaffel Frauen: 1. Eintracht 41,5 Sek., 2. SC 80 Frankfurt 41,8 28 B⸗mal⸗ steter⸗ ⸗Pendelstassel Herren: 1. SC 80 Frankfurt 36,4 Sek., 2. J. G. Frankfurt 36,8 Sek., TW 60 Frankfurt 38 Sel., J. Gießen 5 1 3 mal 1100 Meter: Eintracht Frankfurt 8:45 Sek., 2. SV 98 Darmstadt 8:48 Min, 3. SpVgg Gießen. 10 mal 2 Runden: Klasse B: 1. TW 60 Frankfurt, 2. TW 57 Sachsenhausen, 3. Bar Kochba. Klasse C: 1. Ver. ehem. N Handballspiele: Jonath, 11 89 2. Schmidt⸗ Peltzer⸗Stettin 2:42,9 Min., 2. 5 Mint, 3. Knöckel⸗ C 80 14,1 Min., SC 80 Frankfurt Opel Rüsselsheim. Min., 2. MTG. Frankfurt .TWNiederrad FSV Nrankfurt Stadt SW Frankfurt 2:3 Frankfurt TG. Sachsenhausen 3:3(0:1). Magdeburger Hallensportfest Vor 4000 Zuschauern nahm das von Turnern und Sport⸗ lern gemeinsam bestrittene Magdeburger Hallensportfest am Samstagabend einen überaus anregenden Verlauf, trotzdem die Zuschauer durch das Nichtantreten des ungarischen 800-Meter⸗ Meisters Barsi etwas enttäuscht wurden. Im Sprinterkampf erwies sich diesmal der Charlottenburger Körnig dem Turner Vent überlegen. Den 3000-Meter-Lauf gewann Syring-Witten⸗ berg in 9:09,7, über 1000 Meter kam der Berliner Abraham zum Erfolg. Zahlreiche Staffelkämpfe umrahmten noch das Programm. Zum 6. Stuttgarter Hallensportfest Für das 6. Hallensportfest des Süddeutschen Fußball- und Leichtathletil-Verbandes am 20. Februar in Stuttgart liegen J. G. Frankfurt 1.1(1:0); (1:2); Eintracht jetzt schon einige Meldungen vor. Mündliche Zusag, n gaben bereits Dr. Peltzer für den 1000-Meter-Lauf, 0 Boch um und Vent⸗Verlin, Ve der zurzeit beste Sprinter der nerschaft, für den Sprinterdreikampf und Hober-Wünsdorf, 195 im vorigen Jahre in Stuttgart den Hochsprung gewann. Deutsche Olympia⸗ Sprinterst f wird erprobt Besonders groß n bei den Leichtathletik-Wett⸗ bewerben der Olympischen Spiele i haben die Deutschen nicht, nur auf die ⸗mal⸗100⸗9 lsetzt man große Hoffnungen. Um nun diese Staffel auf das beste vorzu⸗ bereiten, hat die Deutsche Sportbehörde beschlossen, verschiedene Juni werden 1 vorbereitende die vier Prüfungen zu rwählten“ bei veranstalten. Im zwei Peischiedenen Zu jeder M Mute ist jeder Vereinsrechner, jeder Vereinsvorsitzender, — PPTP gen starten, zum dritten Male starten sie dann am 5. Juli beim Olympiafest des Deutschen Reichsausschusses in Berlin. Der Zweck dieser Prüfungen ist, die vier Sprinter im richtigen Stab⸗ wechsel einzutrainieren. Nüldsport Deutschland schlägt Belgien im Nadländerkampf mit 2:1 Punkten. Der Radländerkampf am Samstagabend im Brüsseler Sportpalast endete mit einem schönen Siege der Deutschen. Möller gewann für die Deutschen den Steherkampf und Oszmella⸗ Buschenhagen das Omnium. Die beiden deutschen Vertreter Engel und Steffes waren im Fliegertreffen den starken Bel— giern Scheerens und Arlet nicht gewachsen Möller brachte sogar alle drei Läufe der Dauerrennen an sich. Frankfurter Amateur⸗Radrennen. Die letzten Amateur-Radrennen in der Frankfurter Fest⸗ halle vor dem Sechstagerennen hatten wieder zahlreiche Zu⸗ schauer angelockt, 1000 Personen waren Zeuge recht interessanter Kämpfe. Besonders im 50-Kilometer-Mannschaftsrennen, das von den Sossenheimern Fries-Bär mit einer Runde Vorsprung gewonnen wurde, gab es zahlreiche Jagden. Das Rahmenpro⸗ gramm brachte im übrigen noch zwei Punktefahren über 20 Runden und ein Omnium, das der Offenbacher Siehl gewann. Ergebnisse: 50⸗Kilomete r⸗Mannschaftsreunen: 1. Fri (Sossenheim) 1:12,37 Std. 24 Punkte; eine Runde zurück: 2. Roth⸗Siehl(R Adler⸗ eee 39 P.; 3. Göttmann-⸗Rei⸗ länder(VBC Ff fm⸗ Notweiß Ffm.) iu Pundesahren(20 Runden): 1. Fries kel 14 P., Zinnkann 9 P.; 2. Punkte⸗ fahren:. 25 n 15 N 3. Guth 8 P.; Om⸗ nium, Gesamtergebnis! 1. Siehl 12.; 2. Gleim 11 P. 3. Nei⸗ länder. Am Freitagabend fällt der Startschuß. Amateure bestreiten den Auftakt für die Frankfurter „Sechstage“. Das Frankfurter S tagerennen beginnt am Freitagabend pünktlich um 10 Uhr. Das um 8,15 Uhr einsetzende Vorpro⸗ gramm wird von den Amateuren bestritten. 20 ausgewählte Hertenfahrer starten zu einem 100-Nunden⸗Punktesahren. Die nicht zu diesem Wettbewerb zugelassenen übrigen Fahrer nehmen an einem Hauptfahren teil. Um 9.30 Uhr erfolgt dann die Vor⸗ stellung der Sechstagefahrer, die eine halbe Stunde später durch den Frankfurter Schauspieler Kurt Katsch auf die Reise geschickt werden. Die„Wertungen“ beim Franlsurter Sechstagerennen. Mit sechs Spurts zu je zehn Runden beginnen am Freitag⸗ abend 10,30 Uhr die„Wertungen“ des Frankfurter 145-Stunden⸗ rennens. Um 2 Uhr nachts folgen dann 10 Spu 1 je 10 Nunden An allen übrigen Tagen finden die tungen wie folgt statt: Nachmittagswerkung: 3,00 und 4,30 Uhr je fünf Spurts; Abendwertung: 10 Uhr 6 Spurts; Nachtwertung: 2 Uhr 10 Sp ten Abend gilt die 145. Stunde von 10 bis 11 Uhr 8 als„Spurtstunde“, sie bringt nach jeder 10. Runde eine Wertung. Außerdem werden in jeder Nacht ie sportliche Leitung des Rennens zweimal je 10 Punktwertung eingelegt und schließlich gibt e rina aber regelmäßig zum Austrag kom⸗ je des Sofort 1 Kassenrevisionsmitglied, jedes Vereinsmitglied wenn das von mir ausgearbeitete Universal- Ve geführt wird. führungsvorkenntnisse mit Hilfe dieses U. V.-Kassebuches die Vereins-Kassegeschäfte Albin Rlein, reinskassebuch Selbst das in Kasseangelegenheiten unerfahrene Vereinsmitglied kann sofort und ohne Buch— übersichtlich Giessen, 85 idanlage 21. verwalten. Verbandsspiele im Gau Dill am 7. Februar 1932: Rittershausen 1.— e 1., Hain⸗Frohnhausen Rittershausen 2.— e e Becker⸗Weidelbach Allendorf 2.— Steinbach 1 12 3., Haiger Keßler⸗ Offenbach Bischoffen 2.— Erda 1., am 14. Februar 1932: Altentirchen 1.— Bischoffen 2., Krizmarie⸗Eisemroth am 21. Februar 1932: Bischoffen 2.— Oberndorf 1., Simon⸗Herbornseelbach am 28. Februar 1932: Hohensolms 1.— am 6. März 1932: Bischoffen 2. am 13. März 15327 Herbornseelbach 2.— am 20. März 1932: Bischoffen 2.— Bischoffen 1., Flöter⸗Dillenburg Straßebersbach 1. gegen Weidelbach 2. wird auf den 31. Ja⸗ nuar 1932 erneut angesetzt; Schiedsrichter: Reeh⸗Nanzenbach. Verbandsjpiele im Gau Gießen⸗Metzlar Aenderungen für den 31. Januar 1932: Aßlar 2.— SC. Wetzlar 2.(Seitz Gießen) Hirschhausen— Holzhaufen(A. Flick, Wetzlar) Biskirchen 2. Holzhausen 2(Presber, Stockhausen) Grünberg Freienseen(Naumann, Laubach) Merenberg 1. Niedershausen 2.(Dragässer Weilburg, i Kleemann) Lich fällt aus, L. verzichtet auf Punkte Bischoffen 2., Sältzer⸗Offenbach — Bicken 1., Feldmann⸗Burg Bischoffen 2., Hain-Frohnhausen 1 1900— Lich(Bernhard, Wieseck) eingeschoben Ehringshausen hat seine 2. Mannschaft zurückgezogen, aus⸗ 5 ene Spiele werden nicht gewertet. Laub bach und Gräveneck in Gauklasse 2, Gruppe 2 mit 1 Punkten, Albshausen und Oberndorf mit 24:4 in Gauklasse 2, Gruppe 4, punltgleich, meister wird in Vor- und Rückspiel ermittelt. chbach— Gräveneck(Kleemant, Bissenberg) usen— Oberndorf(Vöcher, Gießen). bruar 585 Laubuseschbach(Schmidt, Hirschhausen) Albshausen(A. Flick, Wetzlar) 1900 Gießen 2.(Petry, Wetzlar) Am 7. Gräveneck Oberndorf VfB Gießen 2. SW Wetzlar 2. Burgsolms 2.(Kleemann, Bissenberg) Sberbieß Hermannstein(Noll, Gießen) inberg Gr.⸗Buseck(Willer, Wetzlar) in bach, Lollar(Böcher, Gießen) Lich— Bieber(E. Keil„Ettingshausen) B. beim Vorspiel nicht angetreten. Werdorf— Jemannstein 2.(Dauser, Wetzlar) Freiensee Ruppertsburg für F. kampflos gewonnen, R. 1. M.⸗Sonntag Ausschluß. Villingen Grünberg, Gesellschaftsspiel hausen). nd Schülerspiele am 7. (Jox, Ettings⸗ Jugen Februar 1932: 5. ießen— 1900 Gießen A. Jugend 11 Uhr(Schnaut, Lollar) Sp Wetzlar 2.— 1900 Gießen 3 B Igd.(Scharf, Bis⸗ kirchen) ae e— Klein⸗Linden B Igd.(Weigand, Suben Leihgestern— Ettingshausen B Igd. Wallbott, Steinberg SVV Wetzlar— 1900 Gießen 1. Schüler(Scharf, Biskirchen) Wieseck— Leihgestern 1. Schüler(Bernhard, Wieseck) Butzbach— VfB Gießen 1. Schüler(Kreiling, Gießen) Lich SW Wetzlar 2. Schüler(E. Keil, Ettingshaufen) Steinberg— Gr.⸗Bufeck 2. Schüler(Happel) Wieseck 1900 Gießen 2. Schüler(Bernhard, Wieseck). Verbandsjpiele im Gau Marburg am 31. Januar 1932: Holzhausen 2.— eee 2.(Boß) Friedensdorf 2 Kombach(Rösser) Mornshausen 1. Wolfgruben 1.(Jung⸗Biedenkopf) Vf BK. 3.— Ockershausen 3.(Schneider⸗Cölbe) 25 Bürgeln 2.— Wehrda 2.(Abels-Marburg, Untergasse 17) am 7. Februar 1932: Wolfgruben 1.— Hommertshausen(Boß) Vf BK. 3. Germania 3.(Schneider⸗Marbach) Aus Vereinen. Sportverein 1928 Garbenteich. Am Samstag, den 23. Januar 1932, hielt der Verein seine diesjährige Generalversammlung ab. Nach Entlastung des Ge- samtvorstandes erfolgte dessen Wiederwahl: 114 e Franz Coenen, 2. Vorsitzender: Wilhelm Braun; Schriftführer: Philipp Weigel; Kassierer: arl Brieg e Fritz Stumpf; Jugendleiter: Philipp Bal⸗ ser. Beisitzer? Wilhelm Weigel und Karl Wagner. Spielausschuß: Ludwig Stu Obmann, Albert Stumpf, Philipp Weigel, Philipp Balser, Beisitzer. Anschrift des Vereins: Philipp Weigel, Garbenteich, Dorfgillerstraße 23. Spielvereinigung 1926 Leihgestern. Allen Vereinen und den Herren Schiedsrichtern zur Kennt⸗ nis, daß jetzt unser Vereinslokal und Umkleideraum in der Bäckerei und Kaffee Franz Pech ist. Fuß ballsportverein 1926 Steinbach. Am 23. Januar hielt der FSpV. 1926 N Jahreshaupt⸗ versammlung ab und wurde der Vorstand wie folgt neugewählt: 1. Vorsitzender: Karl Reuschling; 2. Vorsitzender: Otto Schmidt; Rechner und Kassierer: Karl Häuser; Schriftführer: Karl Gerhardt. Beisitzer: Joh. Deuker, H. Roth 3., Karl Becker. Nasensportverein 1920 Wommelshausen. Der Verein hielt am 17. Januar seine Jahres⸗Hauptver⸗ sammlung im Vereinslokal Bastian und Schomans ab. Es wur⸗ den neu gewählt: 5 nder: Herr Lehrer W. Schulte, 2. Vorsitzender: Schriftführer: Ludwig Pfeifer; 1. Kassierer: J ndobmann: Erwin Müller; Spielausschuß⸗ Alle Zuschristen find an Herrn Lehrer W. Schulte zu richten. Karl Dvereck, biegen, Feinmech.-ielster Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 Trainingsanzüge Gute handelsübliche 2fädige Qual. m. Knopfverschl. Gr. 1 2 3 4 5 4, 475 5,50 RM. ra schwere Zfädige 8 5 m. Nespverschl. 50 RM. 6,75 7,5 2,0 Sammelbe 8 Sonderrabatt. Nur im Spezial-Geschäft Sport-Zerndt- Wetzlar Vereine bei Langgasse 24 Ruf 3038 8.0 Wied 1 5 hohes Ne 9 unt esd Leistung allein do brenzlic — —— ———— 2 nicht lo bedeuten, dtei geg zufolge! dere Umstellu sah es be 0 75 un jahten. seine Au 0 all Nad Reses 4 piel be amp Uuhallbe Trahnha U. a. ol den in Muller, Hal, 1 gefangef die Hin, Irohnhe 12 Da ombini Nach ur den Au Aan Lach ei, Minute Weber 1 hinten auf den