N. em in preis“ Allgeme Einzelpreis 20 Ryf. A. I. 8. Z. ine hessische Sport⸗Seitung Einzelpreis 20 Rpf. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Die Düsseldorfer Tageszeitung„Der Mittag“ hat einen großen Sportartikel, in welchem die Besprechung der westdeut⸗ schen Sportereignisse einen breiten Raum einnimmt. So er⸗ scheint z. B. jeden Samstag eine Vorschau und jeden Montag eine Berichterstattung zu den Fußball- und Handballspielen des Sonntags, genau getrennt nach den acht Bezirken. Wir Hessen⸗ Hannoveraner müssen aber ganz entschieden Protest erheben ge⸗ gen die Oberflächlichkeit, mit welcher unser Bezirk behandelt wird. Das liegt natürlich nicht an der Zeitung, d. h. der Re⸗ daktion, sondern an deren Gewährsmann, das ist an dem Be⸗ richterstatter aus Hessen-Hannover; dieser hat seinen Wohn⸗ sitz in Kassel und bearbeitet das Feld seiner Tätigkeit rein nach der Anschauung:„Kassel ist Hessen⸗ Hannover!“ Das aber ist falsch, wie im vergangenen Spieljahr die Provinzvereine den Kasselanern bewiesen haben, und deshalb verlangt die Provinz unbedingt entweder gleiche Behandlung mit Kassel in den Vor⸗ schauen und Berichten oder Aenderung des Rubriktitels„Hessisch⸗ Hannoverscher Bezirk“ in„Kassel“; dann mag der Herr aus Kassel seinen Lokalpatriotismus zum Ausdruck bringen, soviel er will: Wie er es bisher getrieben hat und jetzt noch treibt, geht es aber nicht mehr weiter. Kilo⸗ Kre⸗ 2 2 2 2 2 5 verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des w. S. v. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg 95300 75 Ja Tezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ t er. führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ 5 N lährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: Tel. 2525 und 2526. Postscheckonto Nr. 69 581 Frankf⸗M. . 8 Uhr vormittags. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. is“ Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. en. N—. n 7. Jahrg. Dienstag, den 24. Mai 1932 ahr. 55——— „ Sthall f Sthalke 04 schlügt den bei den 0 Stehe zor über 30 000 Zuschauern klar mit 4:2(2:1) Puch Es war zu erwarten, das der verhältnismäßig kleine Platz] seine Arbeitsfähigkeit stark herabminderte. Der beste Mann⸗ 11 15 von TuS. Bochum nicht die Massen fassen würde, die aus allen] schaftsteil der Hamburger war noch die Läuferreihe, während greg keilen des Ruhrgebietes zusammeneilten, um ihren Meister der viel zu hoch spielende Sturm gar nicht gefallen konnte. im zm. Schalke 04 im Kampf mit den Hamburger Rothosen zu sehen. 5 Rauch. die Platzanlage war überfüllt, als auf polizeiliches Geheiß die Das Spiel 900 gassen geschlossen werden mußten. begann sehr lebhaft. Schon in der dritten Minute konnten die dem l= Ueber 30 000 Zuschauer standen in qualvoller Enge, aber[Norddeutschen auf einen Fehler der Schalker Verteidigung hin In be. se wurden auch durch einen interessanten Kampf und durch einen durch den Halblinken Noack die Führung an sich reißen. Aber 8 shönen Sieg des westdeutschen Meisters belohnt. Schalke war schon in der siebenten Minute fiel der Ausgleich, den Kuzorra E n bester Verfassung. Lediglich die Verteidigung zeigte einige[erzielte. Nachdem Baier von Hamburg verletzt worden war, Abet Schwächen, die aber durch das gute Spiel des Torhüters Mel⸗ ergab sich eine Ueberlegenheit der Westdeutschen. Nattkämper n Plaz. lage wieder ausgeglichen wurden. Die Läuferreihe spielte sehr[brachte die„Knappen“ in Front. Nach der Pause spielte Ham⸗ ier und. ifrig, ganz hervorragend aber war der Sturm, der auch allein[burg mit dem plötzlich auflommenden Wind im Rücken und 0 un diesen Kampf entschieden hat. Die Kombination war elegant,] konnte eine Zeitlang drängen. Es wurde auch der Ausgleich 1 00 man versäumte aber auch nicht, sie mit den notwendigen Tor⸗ erzielt. Aber Schalke wurde dann wieder klar überlegen und Rennen shüssen abzuschließen. stellte durch zwei Tore von Czepan und Rothardt seinen Sieg ellen, da Bei Hamburg war überraschenderweise das Schlußtrio nicht sicher. gewann auf der Höhe. Es muß dabei allerdings berücksichtigt werden, Nach Schluß wurde die siegreiche Mannschaft unter dem nicht us iz daß Beier schon in der 25. Minute eine Verletzung erlitt, die J endenwollenden Jubel der Massen vom Platze getragen. Süddeutschland in Front Bei den Kämpfen um die Deutsche Fußball⸗Meisterschaft hat der süddeutsche Verband einen so großen Erfolg gehabt, wie er seit langen Jahren nicht mehr zu verzeichnen war. Alle drei afin 1885 üüddeutschen Vertreter haben sich auch in der Zwischenrunde sieg⸗ Nausc, teich durchgesetzt, so daß an der Vorschlußrunde neben den süd⸗ 1 5 Ddeutschen nur noch ein Vertreter eines anderen Verbandes be⸗ ierel, teiligt ist. Dieser vierte Club ist der westdeutsche Meister ih Schalke 04. Die übrigen fünf Verbände sind bereits sämtlich aus⸗ geschaltet. Bereits in der Vorschlußrunde am nächsten Sonntag werden also schon zwei süddeutsche Mannschaften aufeinander⸗ treffen, während der dritte süddeutsche Vertreter gegen Schalke 94 spielen wird. able polizei Chemnitz— Bayern München 2:3(1:3) Die Münchener fanden in Leipzig den erwarteten harten Kilone Widerstand der Chemnitzer Polizisten vor. Die Münchener euch stellten zwar die technisch bessere Mannschaft, die Sachsen glichen aber diesen Mangel durch einen Rieseneifer aus- Vor über 30 000 Besuchern wickelte sich ein wirklich packender Kampf ab. Das Spiel begann verteilt. Durch ihr besseres Stellungsspiel fffnung⸗ ao erkämpften sich dann die Münchener eine leichte Ueberlegenheit. Herans In der 7. Minute erzielte Rohr den ersten Treffer, dem aber foren, u. der Chemnitzer Rechtsaußen Schneider bald den Ausgleich ent⸗ 198 1% begensetzte. München drückte nun stark auf das Tempo. Welker 4 machte einen famosen Alleingang, gab zu Bergmeier ab und cht uin spätestel 2 N. 0 dieser markierte mit plaziertem Schuß den zweiten Treffer. U Schmidt erhöhte in der 36. Minute auf 3:1. Nach der Pause — ünyderte sich das Bild vollkommen. München ließ nach und die 5 Mitteldeutschen drängten mit allen Kräften. In der 13. Mi⸗ rich nute verringerte Helmchen die Tordifferenz auf 3:2. In den g 6 Schlußminuten lag der Ausgleich mehr als einmal sehr nahe, 5 8. doch konnten die Münchener ihren Vorsprung noch glücklich bis 1 0 zum Schlußpfiff halten. rein Eintracht Frankfurt— Tennis⸗Borussia 3:1 gefundel. Zu diesem Zwischenrundenspiel hatten sich im Frankfurter ende obe Stadion 20 000 Zuschauer eingefunden, die bei trockenem Wetter siglied i nicht das große Spiel zu sehen bekamen, das man erwartet hatte. Eintracht trat mit Schmitt; Schütz, Stub; Gramlich, Leis, Mantel; Trumpler, Möbs, Ehmer, Dietrich und Schaller an, es sehlte also Kellerhoff.— Eintracht dominierte in jeder Halb⸗ . zeit eine halbe Stunde lang mit ihrem besseren Spiel, gab si anlage. aber nicht voll aus. Die Berliner stellten sich fast die ganze Spielzeit auf Defensipspiel ein. Frankfurt übernahm in der er⸗ —. sten Hälfte die Führung durch Ehmer, Berlin glich aber noch — kurz vor der Pause durch Handschuhmacher aus. Nach der Pause f stellte dann Eintracht durch Treffer von Ehmer und Stubb ddt(Elfmeter) den Sieg sicher. che 1. Fc. Nürnberg— Holstein Kiel 4:0(2:0) gr. l In Hamburg siegte der 1. FC. Nürnberg leichter als man erwartet hatte. Vor 20 000 Zuschauern lieferten die Süddeutschen eine jederzeit überlegene Partie. Besonders überragten die ö 1 beiden Außenstürmer. Auch Hornauer stellte voll und ganz sei⸗ 7 ten Mann. Kalb war zwar etwas langsam, in Punkto Taktik 3 Aber nicht zu übertreffen. Die beiden Außenläufer waren aus⸗ 8- Mb 9 gezeichnet, das Schlußtrio sehr zuverlässig. Bei Kiel war Cramer im Tor sehr schwach, seine zahllosen Fehler konnten auch durch die gute Verteidigung nicht wieder wettgemacht werden. Die Ulle drei süddeutschen Vertreter in der Zwischenrunde zur Deutschen Fußballmeisterschaft siegreich Läuferreihe versagte und im Sturm war Ludwig so gut abge⸗ deckt, daß der ganze Angriff nicht zur Entfaltung kommen konnte. Für Nürnberg spielen: Köhl, Popp, Kugler; Weikmann, Kalb, Oehm; Gußner, Hornauer, Friedel, Schmidt, Kund. Der Hessenmeister in Fulda geschlagen Vorussia Fulda— Mainz 05 1:0(0:0) Der Bezirksmeister von Hessen⸗Hannover kam in diesem Treffen zu einem verdienten Sieg über die ersatzgeschwächten Mainzer, bei denen Burkhardt, Decker, Kast und Engel fehlten. Dennoch hielten sich die Mainzer ausgezeichnet, sie zeigten ein ausgeprägtes Kombinationsspiel mit dem Fehler, vor dem Tore nicht rechtzeitig zu schießen. Die Borussen kamen erst in den Schlußminuten zum Siegestreffer. Aus Kassel Das am Samstag Abend durchgeführte Spiel um die Kas⸗ seler Stadtmeisterschaft zwischen Tura Kassel und Spielverein Kassel brachte ein Unentschieden 11(1:0) und damit eine kleine Ueberraschung. Der Favorit, Spielverein, verlor gegen die in letzter Zeit stark aufkommenden Wehlheider einen wertvollen Punkt, sodaß jetzt nur noch Kurhessen Kassel ohne Punktverlust an der Spitze steht. In einem Privatspiel schlugen am Sonn⸗ tag Hessen 09 Kassel den BC. Sport mit 42(2:1); Sport war ersatzgeschwächt und mußte so eine verdiente Niederlage ein⸗ stecken. — Westdeutschlands Fußballelf kam in Brüssel vor 10 000 Zuschauern gegen die„Diables Nouges“ mit 520(1:0) zu einem überraschend schönen Erfolg. Für die Endspiele um die Handball⸗Meisterschaft haben sich qualifiziert: Bei den Sportlern: Polizei Berlin— Polizei Weißenfels(Herren); Eintracht Frankfurt— SC. Charlotten⸗ burg(Damen); Turner: TV. Worms⸗Herrnsheim— TV. Han⸗ nover⸗Herrenhausen(Männer); Stadt SW. Frankfurt— Por⸗ wärts Breslau(Frauen). Die Groß⸗Staffelläufe des Sonntags brachten in den Haupt⸗ klassen die folgenden Sieger: Rheinstaffel: Hessen⸗Preußen Kas⸗ sel; Alsterstaffel: Viktoria Hamburg;„Quer durch Leipzig“: VfB. Leipzig; Fürth⸗Nürnberg: 1. FC. Nürnberg; Stuttgarter Stadtstaffel: Kickers Stuttgart. Im Davispolalkampf Deutschland— Oesterreich stellte die deutsche Vertretung am Sonntag in Wien mit 3:2 Punkten ihren Endsieg sicher. v. Cramm schlug Matejla, während Prenn gegen Artens unterlag. Die Entscheidung im Kampf um den Euxopa⸗Pokal ist noch nicht gefallen. Oesterreich konnte am Sonntag in Prag vor 28 000 Zuschauern gegen die Tschechoslowakei nur 171(1:10 spielen und hat damit lediglich Punktgleichheit mit dem bislang führenden Italien erreicht. Bei den Avus⸗Nennen siegten vor 250 000 Zuschauern der Engländer Eearl Howe auf Delage in der kleinen Klasse, wäh⸗ rend v. Brauchitsch⸗Berlin auf Mercedes⸗Benz in der Klasse der großen Wagen zu einem schönen Erfolg über Caracciola auf Alfa Nomeo kam. Bei den Verbandsspielen hat ihm die erste Terminliste als Unterlage gedient; die späteren Aenderungen derselben hat er anscheinend nicht gelesen oder nicht beachtet, denn oftmals waren die Spielmeldungen in der Vorschau ganz falsch; natürlich war es auch mit der Objektivität der Urteile meistens nicht weit her: erst Kassel, dann wieder Kassel und immer Kassel; einem Pro⸗ vinzverein von vornherein einen sicheren Sieg vorauszusagen, brachte der Herr nicht über sein Kasselaner⸗Herz; lieber ging er mit ein paar Phrasen um den Brei herum. So lückenhaft und einseitig wie diese Berichterstattung ist auch seine Einstellung in der Zeit der Gesellschaftsspiele. In der letzten Vorschau(21. bis 22. Mai) konnte man z. B. lesen: „Schon Sommerruhe. Nur ein Spielabschluß wurde be⸗ kannt. Hessisch⸗Hannoverscher Bezirk. Kassel, 21. Mai. In Hessen⸗Hannover nimmt die Sommerruhe schon frühzeitig ihren Anfang. Es wurde nur ein Spielabschluß getätigt, der über die Grenzen des Austragungsortes hinaus Bedeutung hat: am Sonntag stehen sich Kurhessen Kassel und SC. 03 Kassel gegenüber; es ist ein interessantes Spiel zu erwarten, dessen Ausgang schwer zu beurteilen ist.— Sonst wurden keine Spiele von Bedeutung bekannt.“ Der Herr Berichterstatter überschätzt doch wohl die„Bedeu⸗ dung“ dieses Kasseler Lokaltreffens. Ob Kurhessen oder SC 03 siegt, ist außerhalb Kassels ganz egal, denn beide Vereine spielen nach außen hin in diesem Spieljahr doch keine Rolle. Im übri⸗ gen hat es in der Provinz doch einige Spiele gegeben, von denen der Berichterstatter in Kassel vorher auch gehört haben könnte, so daß er sie in seiner Vorschau unterbringen konnte; das war aber nicht in seinem Sinne. And das ist unsportlich! Es erscheint vielleicht manchem überflüssig, über eine solche Angelegenheit so viele Worte zu machen; aber mit einiger Ueberlegung kommt man doch zu einer anderen Ansicht. Die Presse ist das Sprachrohr der Sportereignisse, gleichwie der An⸗ zeigenteil der Zeitungen das Reklameecho der Geschäftswelt dar⸗ stellt. Wenn nun die Berichterstattung einseitig, lückenhaft oder unrichtig gehandhabt wird, so geschieht dies auf Kosten der Vereine pp., welche übergangen werden, während die anderen, die bevorzugten, in den Mund der Leute kommen. Dann kann sich das Stiefkind der Berichterstattung noch so spielerisch hervor⸗ tun und noch so sehr anstrengen, einen Platz an der Sonne zu erobern— wird ihm nicht gelingen, er wird immer im Schatten der Günstlinge weiter vegetieren müssen.— Schade, daß diese Frage nicht auf dem letzten Bezirkstag zur Sprache gebracht wor⸗ den ist; hoffentlich kommt sie einmal auf die Tagesordnung einer Bezirksvorstandssitzung. Der„Mittag“ ist nur als Beispiel her⸗ angezogen worden; es gibt noch mehr Blätter(„Leipziger Sport⸗ sonntag“, süddeutsche Sportzeitungen usw.), welche auf ähnliche Weise irreführend beliefert werden; dagegen muß im Interesse aller Vereine des Bezirkes von Amts wegen eingeschritten werden. Auf der letzten Wahlversammlung ist bekanntlich der An⸗ trag genommen worden, daß nach dem Spiel(d. h. sofort nach dem Abpfiff) die Spieler beider Parteien sich nach der Mitte des Spielfeldes begeben, dort erst gegenseitig den Sportruf ausbringen und dann ge⸗ meinsam mit dem Schiedsrichter das Spielfeld verlassen. Diese Maßnahme ist sehr gut. Bisher ging der Sportruf, den meistens nur ein paar Spieler und dazu auch noch in möglichst gedämpftem Tone ausbrachten, in dem allgemeinen Aufbruch unter; die Spieler zerstreuten sich gleich wie eine Rotte feind⸗ — — 3 1 Dienstag, den 24. Mai 1932. N licher Brüder nach allen Windrichtungen hin; der Schiedsrichter 8 blieb seinem Schicksal überlassen. Jetzt wird das alles anders, und es wird wohl niemand leugnen, daß das neue Bild das man bisher schon bei den Turnern und Arbeitersportlern beobachten konnte— viel sportlicher aussieht. Die Anordnung muß aber strikte durchgeführt werden, damit die Vereine sich daran gewöhnen, sollten die Schiedsrichter dieselbe jetzt schon überall zur Durchführung bringen, wo zwei Mannschaften des Westdeutschen Spielverbandes sich gegenüberstehen. Die diesjährige Spielsperre im WSV dauert von Mon⸗ tag, den 20. Juni bis einschließlich Samstag, den 6. August; es kann also noch am 19. Juni und dann wieder am 7. August ge⸗ spielt werden, so daß in die Sperre nur sechs Sonntage fallen; diese müssen aber auch tatsächlich von Gesellschaftsspielen frei bleiben; auch sogenannte„Uebungsspiele“ und dergleichen sind verboten, wenn sie öffentlich und gegen Entgelt ausgetragen werden sollen. Spielklasjen⸗ und Gruppeneimteilung inner⸗ halb des Gaues Gießen⸗Wohlar Bei der Durchsicht der Tabelle springt die Tatsache ins Auge, daß neben den vorjährigen Vertretern der Bezirksklasse 2, Ver⸗ eine auftauchen, die an sich für diese Spielklasse nicht qualifiziert sind. Theoretisch müßten in der Klasse, da es nur ein Abstieg gibt, Vereine der vorjährigen Bezirksklasse 1 auftauchen. Dem ist nicht so, denn durch die Aufteilung der Bezirksklasse 1, Gruppe Lahn in 2 Abteilungen ist praktisch kein Abstieg vorhanden. Für die jetzige Zusammenstellung aller Klassen waren in der Haupt⸗ sache wirtschaftliche und geographische Gesichtspunkte maßgebend. Selbstverständlich sollen Sonderwünsche der Vereine, soweit sie sich harmonisch in das Ganze einfügen, berücksichtigt werden. Um aber den Gruppen die genügende zahlenmäßige Stärke zu geben, blieb nur die Möglichkeit einer Auffüllung. Einen Rückgang an Einnahmen muß die größere Anzahl an Spielen wieder ausgleichen. Das enge Zusammenliegen der Vereine gibt die Gewähr, daß selbst bei einer Verschlechterung der wirt⸗ schaftlichen Lage es jedem Verein möglich ist, seinen Spielbetrieb in vollem Umfange aufrechtzuerhalten. Den Wünschen der Landvereine— unter sich zu spielen— konnte nicht Rechnung ge— tragen werden, da die finanzielle Lage heute größere Reisen auch der Stadtmannschaften von selbst verbietet. Die Spiel- stärke der Landvereine hat sich in den letzten Jahrew derart ge— hoben, daß sie auch für die Stadtmannschaften beachtliche Gegner stellen und damit der Kampf um die Spitze vollkommen offen ist. Die unteren Mannschaften haben keine Aufstiegsmöglich⸗ keiten, so daß ohne weiteres die nachfolgende 1. Mannschaft eines Vereins zur nächsten Klasse aufsteigt. Die Klassen sind derart aufgeteilt, daß der Auf- und Abstieg, der im nächsten Jahre wieder stattfindet, eine erträgliche Gruppeneinteilung gewähr⸗ leistet. Allgemetne Hessische Sportzeitung. Eine kurze Skizzierung der Klassen: Bezirksklasse 2. Gruppe 1: Ehringshausen, Aßlar, Löhnberg, Bissenberg, Burgsolms, Steindorf, Biskirchen, Oberbiel, Sportverein Wetz⸗ lar 2., Sportklub Wetzlar 2. Gruppe 2: Steinberg, Laubach, Lollar, Leihgestern, Dau⸗ bringen, Großen-Buseck, Ettingshausen, V Gießen 2., 1900 Gießen 2., Butzbach 2. Gauklasse 1: Gruppe 1: Hirschhausen, Holzhausen, Niedershausen, Stock⸗ hausen, Merenberg, Gräveneck, Allendorf-Ulm, Löhnberg 2., Weilburg 2. Gruppe 2: Braunfels, Hermannstein, Nauborn, Werdorf, Oberndorf, Aßlar 2., Ehringshausen 2., Burgsolms 2., SV. Wetz⸗ lar 3. Gruppe 3: Steinbach, Garbenteich, Dutenhofen, Wieseck, Niederweisel, Lich, VfB Gießen 3., 1900 Gießen 3. Gruppe 4: Geilshausen, Queckborn, Vollingen, Ulrichstein, Flensungen, Grünberg, Wetterfeld. Gauklasse 2: Gruppe 1: Allendorf DT, Hasselbach, Obershausen, Oders⸗ bach, Waldhausen, Merenberg 2., Niedershausen 2., Aborn. Gruppe 2: Essershausen, Laubuseschbach, Weinbach, Wir⸗ belau 1., Hirschhausen 2., Allendorf DT 2., Waldhausen 2., Wir⸗ belau 2. Gruppe 3: Leun, Alm, Niederbiel, Tiefenbach, Bissenberg 2., Biskirchen 2., Braunfels 2., Holzhausen 2., Stockhausen 2. Gruppe 4: Albshausen, Bonbaden, Schwalbach, Nauborn 2., Oberbiel 2., Steindorf 2., SV. Wetzlar 4, Oberndorf 2., Büb⸗ lingshausen 2., Burgsolms 3. Gruppe 5: Büblingshausen, Garbenheim, Waldgirmes, Kölschhausen, Berghausen, Bechlingen, Schwalbach 2., Albshausen 2., Hermannstein 2. Gruppe 6: Heuchelheim, Bieber, Krofdorf, Steinbach 2., Daubringen 2., Dutenhofen 2., Lollar 3., 1900 Gießen 4., Gro⸗ ßen⸗Buseck 2. Gruppe 7: Hochweisel, Muschenheim, Lich 2., Lollar 2., Leih⸗ gestern 2., Steinberg 2., Butzbach 3., 1900 Gießen 5. Gruppe 8: Bobenhausen, Freienseen, Ruppertsburg, Non⸗ nenroth, Laubach 2. In der Gauklasse 2 tauchen ungefähr 20 neue Mannschaften auf. Ein Beweis dafür, daß die Propagandawelle, die von allen führenden Stellen durch tatkräftige Unterstützung von seiten der Vereine mit Erfolg gekrönt war. Diese neue Einteilung ist bereits vom Gauvorstand genehmigt und vom Bezirksvorstand gebilligt. Eine endgültige Verabschiedung erfolgt durch die Ver⸗ eins⸗Vertretertage, die sich bei ihrer Einstellung hoffentlich nicht nur von Vereinsinteresse leiten lassen, sondern auch darüber hinaus bedenken, daß sie Glieder einer Gemeinschaft sind, die ihren Zweck und ihr Ziel in der Volksertüchtigung sieht. Henkel. Ergebnisse Zwischenrunde zur Deutschen Fußballmeisterschaft: In Frankfurt: Eintracht Frankfurt— Tennisbor. Berlin 3:1(12) In Leipzig: Polizei Chemnitz— Bayern München 23(113) In Bochum: Schalke o4— Hamburger Sportverein 42(221) In Hamburg: Holstein Kiel— 1. Fc Mürnberg 914(012) Landsknechte Sportroman won Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (4. Fortsetzung.) „Wie schön ist doch die weite Welt, wenn unsre Kraft im Sport gestählt!“ Am anderen Morgen erwachte Theo durch heftiges Klopfen an der Kammertür. „Herr Hansen, sind Sie schon, aufgestanden? Es ist Zeit, die Uhr ist schon halb sieben.“ Mit einem Satz war Theo aus dem Bett. Wie konnte er nur so verschlafen...] Ach so, die gestrige Feier steckte ihm noch in den Knochen. Reichlich spät war's ja geworden. Und so müde war er noch! Auf einmal fiel's ihm ein, daß er ja gar nicht zur Arbeit brauchte. Heute fing doch sein Urlaub an, den er gestern bekom— men hatte! Mit verlangenden Augen sah er nach dem Bett. Wieder hinein? Er öffnete das Fenster: Ein herrlicher Sommermor⸗ gen! Viel zu schade, ihn zu verschlafen. Nebenan in der Stube stellte Frau Bauer eben den Mor- genkafsee auf den Tisch „Ich brauche nicht zur Arbeit, Frau Bauer. Sie den Kassee nur stehen, ich komme gleich.“ „Um Gotteswillen, Herr Hansen, Sie sind doch nicht arbeits⸗ los geworden?“ „Ja, vierzehn Tage,“ lachte Theo. lange Urlaub bekommen.“ „Das ist ja etwas anderes,“ beruhigte sich nebenan.„Da können Sie wohl lachen.“ Rasch entkleidete sich Theo und wusch seinen Körper mit kaltem Wasser ab. Das tat gut und erfrischte. Alle Müdig— keit war verflogen. In der Stube standen noch die Reste der gestrigen Feier. Verstreut über das Klavier und auf den Stühlen lagen die No⸗ ten. In der Ecke standen leere Flaschen und auf dem Teppich lag Zigarettenasche. Was Frau Bauer heute morgen wohl ge— dacht hatte? Und dann das Singen bis in die späte Nacht! Sicher hatte sie nicht schlafen können. Und dann die fatale Ge— schichte mit dem Hut! „Sind Sie zum Frühstück hier, Herr Hansen, oder soll ich Ihnen Butterbrot einpacken?“ höchste Aber lassen „Das heißt, ich habe so⸗ Frau Bauer Stuttgart: Kicker r war sicher nicht schön, aber doch schön laut. ö vergnügt ist...“ Repräsentativspiele: München: Süddeutschland— Nieder-Oesterreich 373(2:2) Düsseldorf: Westdeutschland— Süddeutschland 3:5(311) Brüssel:„Diables Rouges“— Westdeutschland 075(0:1) „Lehrspiele“ englischer Mannschaften: Berlin: Bundeself— Everton 22(1:1)(Sa.) Leipzig: Leipzig— Chelsea 3:7(1:3)(Sa.) Hannover: Bundeself— Everton 223(12) 5⸗VfB komb.— Chelsea 0:3(0:2) „Geben Sie mir nur etwas mit, Frau Bauer. Ich will jetzt einen Spaziergang machen und dann zum Schwimmen. Gegen Mittag bin ich wieder hier. Noch eins. Wir haben gestern etwas gefeiert. Hoffentlich hat Sie das Singen nicht gestört. Es Na, ein Fußball⸗ klub ist ja schließlich auch kein Gesangverein. Und wenn man „Ihr Singen hat mich nicht gestört, Herr Hansen. Nein, wirklich nicht. Es hat mir sogar viel Freude gemacht.“ Theo hatte noch nicht seinen Kaffee ausgetrunken, als er Frau Bauer draußen auf dem Flur laut reden hörte. Gleich darauf erklang auch Amis jämmerliches Geheul. „Aha, dachte Theo, nun folgt das Strafgericht. Na, einer muß ja schließlich der Sündenbock sein. Und Ami hat entschie⸗ den das dickere Fell.“. Da stand Frau Bauer auch schon in der Tür. In der einen Hand hatte sie den Ausklopfer, in der anderen den demolierten Hut. „Nein, Herr Hansen, nun gucken Sie doch mal her! Das ist doch rein zu schlimm! Nun hat Ami meinen schönen Hut total aus der Form gebracht. Liegt da ganz vergnügt drauf, als wenn nichts passiert ist. Na, seine Lage hat er schon bekommen.“ Theo hatte Mühe, sein Lachen zu verbeißen. „Ja,“ meinte er bedauernd,„der Hut ist hin. Schade. Aber so eine Frechheit von dem Hund! Der hat es ja faustdick hinter den Ohren! Mir hat er neulich auch mal einen Haus⸗ schuh weggeschleppt!“ „Ach ja,“ seufzte Frau Bauer,„was man doch nicht alles erleben kann...]“ Ein paar Minuten später war Theo Hansen auf dem Wege zur Badeanstalt. Sie lag ganz außerhalb der Großstadt an einem kleinen, waldumsäumten See. Theo, der ein guter Schwimmer war, hatte schon als Kind hier oft gebadet. Der alte Bade⸗ wärter, Klaus Petersen, war sein guter Freund. Er stammte von der Wasserkante und hatte über vierzig Jahre zur See ge— fahren. Als Schiffsjunge war er auf ein Segelschiff gekommen und brachte es bis zum Steuermann. Die ganze Welt hatte er gesehen. Später, als er dann älter wurde und die Dampfer die Segelschiffe verdrängten, hatte er der Seefahrt Lebewohl gesagt und war hierher gezogen, wo eine verheiratete Tochter wohnt. Viele Jahre bekleidete er nun schon das Amt eines Badewärters. Theo fühlte sich zu dem alten Seebären mächtig hingezogen. Wenn Petersen von seinen früheren See- Erlebnissen erzählte, konnte er ihm stundenlang zuhören. Oft brachte er ihm auch —— Süddeutschland: Aufstiegspiele: Kick. Obertshausen— Spyogg. Nüla 3.2 Germ. Okriftel— VfB Friedberg 2:0 Kick. Aschaffenburg— Sportfreunde Frankfurt 2:3 Wefldeutschland VfB Bielefeld— Arminia Hannover 671 Schalke 96— Spogg. Köln⸗Sülz 07 312 Spogg. Herten— Spogg. Köln⸗Sülz 07 1:6 TV Mayen— Rotweiß Frankfurt 1:6(Sa.) Odenkirchen 07— Rotweiß Frankfurt 3•4 hessen⸗ Hannover Borussia Fulda— FSV Mainz 05 1:0 VfB.⸗K. Marburg— Sportfreunde Essen 4.4(4:2) Weidenau— 1900 Gießen 21:3 VfB. Gießen— Eintracht Frankfurt Pokalelf 1:4 Wallau— Bottenhorn 11(0:1) SpV. Wetzlar— Wetzlar⸗Niedergirmes 8:2(3:0) Alsfeld— Horas 2:0 Gau Dill Altenkirchen 1.— Günterrod 1. 2:2(2:1) Gau Marburg Sarnau 1.— Erksdorf 1. 51 Steinperf 1.— Wiesenbach 1. 2:2(2:0) Weidenhausen 1.— Gladenbach 716(3:2) Feudingen— Erndtebrück 6:0 Buchenau 1.— Wallau 2. 42 Mornshausen— Hartenrod 31:8(313) Leidenhofen— Dreihausen 2:0(1:0) VfB.⸗K. Marburg 2.— Momberg 15 VfB.⸗K. Marburg 3.— Marbach 1. 1:0 VfB.⸗K. Marburg 4.— Sarnau 2. 1:1 Germania Marburg 2.— Haddamshausen 1. 3:1 Germania Marburg 3a— Haddainshausen 2. 12:1 Caldern 1.— Michelbach 1. 2:4 0 Sterzhausen— Friedensdorf 472 Cölbe 2.— Bortshausen 1. 12 Wetter 2.— Wollmar 2. 411 VfB.⸗K. Marburg A.⸗H.— VfB. Gießen A.⸗H. 2:6 0 Cölbe A.⸗H.— Wetter A.⸗H. 22 0 Caldern A.⸗H.— Michelbach A.⸗H. 1:1 VfB.⸗K. Marburg 1. Igd.— 1900 Gießen 1. Igd. 32 Wallau Igd.— Buchenau Igd. 3:0 0 VfB.⸗K. Marburg 2. Ig.— Germania Marburg 2. J. 1:2 Gießen⸗Wetzlar Ehringshausen 1.— Watzenborn⸗Steinberg 1. 3:2 Steinbach 1.— Villingen 1. 6:1(2:1) f Lollar 1.— 1900 Gießen 3. 12 1 VfB. Gießen 2.— Heuchelheim 1. 611 Leihgestern 1.— Laubach 1., Laub. nicht angetreten. Lollar 2.— 1900 Gießen 4. 52 Gau Lollar 3.— 1900 Gießen 5. 471 Steinbach 2.— Villingen 2. 4:3(2:3) Ulm— Leun 3:0(1:0) Stockhausen— Philippstein 111 Stockhausen 2.— Biskirchen 2. 113 SpV. Wetzlar A.⸗H— Wetzlar⸗Niedergirmes A.⸗H. 42 SpV. Wetzlar Igd.— Wetzlar⸗Niedergirmes Igd. 31 Ehringshausen Igd.— Watzenborn⸗Steinberg Igd. 3:1 1900 Gießen 2. Igd.— Ettingshausen 1. Igd. 3:1 Garbenteich Igd.— Leihgestern Igd. 1:1(0:1) Ulm Igd.— Leun Igd. 22 Oberbiel Igd.— Stockhausen Igd. 211 Leihgestern Sch.— Klein-Linden Sch. 41(1:0) ein Paket Tabak mit, denn wie alle Seeleute ließ er die Pfeife nie ausgehen. 1 Als Theo zur Badeanstalt kam, saß Petersen in einer scha tigen Ecke und flickte an einem Netz. Alten beim Netzflicken zugesehen hatte, trat er aufs Sprungbrett 5 Einen Augenblick breitete er die Arme aus und atmete in tiefe 0 Zügen die frische Luft ein, die vom Wald herüberwehte. Dang sprang er mit einem hohen Kopfsprung in die kühle Flut, Klaus Petersen ließ einen Augenblick die Nadel sinken und sah seinem jungen Freund bewunderd zu, wie schnell und gewand sein sehniger Körper das Wasser teilte. Die Muskeln seine Schultern dehnten und strafften sich elastisch. Wassertropfe sprühten und glänzten in der Sonne. Nachdem Theo ungefähr eine Viertelstunde See hatte, stieg er wieder aus dem Wasser, setzte sich zu dem alte Sebären und ließ sich von der Morgensonne bescheinen. Ei herber Geruch von Wasser und Teer lag in der Luft. Seine Augen schweiften in die Ferne. 1 „Ich möchte auch wohl zur See fahren, Klaus, und die Well sehen,“ sagte er aus seinen Gedanken heraus. Der Alte blickte von seiner Arbeit auf. 0 4 Rasch entkleidete er sich. Nachdem er eine Zeit lang de „Meinst du das wirklich im Ernst? Theo nickte und sah den vorbeiziehenden weißen„ 1 wolken nach. 1 „Schön muß es doch sein, fremde Menschen und Ländet ö tennen zu lernen und als freier Seemann über das weite Meer“ zu fahren. Und dann jeden Tag anderswo. Mal im sonnigen Italien, dann vorbei an den palmbekränzten Küsten Afrikas“ in das Wunderland des Orients. Heute im schneebedeckten Ka⸗ nada, ein paar Wochen später unter-blühenden Kirschbäumen in Japan“ 1 Klaus Petersen lachte. ö „Theo, Junge, du stellt dir die christliche Seefahrt auch aß ders vor als sie in Wirklichkeit ist. e wie es nur Segelschiffe gab, da hatte man viel mehr Zeit und erlebte auch mehr als heute auf den Riesendampfern. Wenn 1 Das ist ja sicher, frühe, 17 der Wind durch das Takelwerk heulte und die Planken unter den heran rollenden Wogen ächzten und stöhnten, ja, Theo, dag kam es auf jeden einzelnen Mann an. Mut, Ausdauer und kräf⸗ tige Mannesarme galten damals noch etwas. Die heutige Ges neration lernt das echte Seemannsleben nicht mehr kennen Fortsetzung folgt. 8 Vfl Af perpfli zuwatt vie de schaftst andere in der dieieck ganz ge im Tor der fit Schimf len. Gäste wäte nallte ter Kl gen ni ist an Zuscha D des V Gaste die L. 8 Ne. Spiel, demzuo 0 5530 l 1 tätsn schaft a . Sonn bon Weid Stur Ding weist. den legen Wied konnt wiede sich d denhe von aber Reih aber fert Ob wie gen, festi 10 schaf Hatt net, hofe eber dpi Lor dn Un hof Lig bül lich Dienstag, den 24. Mai 1932. um die Deulsthe Fußballmeisterschaft Die Paarungen für die Vorschlußrunde: Der Spielausschuß des Deutschen Fußballbundes hat die Paarungen für die Vorschlußrunde der Deutschen Meisterschaft wie folgt getroffen: In Dresden:(Platz des DSC): Eintracht Frankfurt— FC. Schalke 04 (Schiedsrichter: Flachowsli-Werdau), In München:(Platz von 1860): Bayern München 1. FC Nürnberg (Schiedsrichter Fint-Frankfurt a. M.) Was man amtlich hört Bei der am vorigen Samstag stattgefundenen Jugendleiter tagung des Gaues Gießen-Wetzlar wurde die Einführung des Paßzwanges mit Lichtbild für Jugendliche und Schüler be schlossen. Diese wird bereits im neuen Spieljahr 1932/3 durch, geführt. Als bemerlenswert ist weiter zu verzeichnen, daß der Fußball⸗Sachbearbeiter des Gaues Gießen-Wetzlar mit der Bil dung einer Gruppe von Juniorenmannschaften der Jahrgänge 19134 betraut wurde, die an den Verbandsspielen der Serie 193233 teilnehmen sollen. Am 16. Juni findet in Stockhausen eine Vertretertagung für die Vereine der Ortsgruppe Oberlahn statt. einer Ueberraschung auf, die in einer neuen Ausstellung Fünferreihe mit Verstärkung durch den Spieler Ehringshausen) zu sehen war. Rund um den fn 05 K. Marburg— Sportfreunde Essen 44(4:2). Anläßlich des 27. Stiftungsfestes waren Gäste aus Essen verpflichtet, die allerdings nicht mit besonderen Leistungen auf— zuwarten vermochten. Einzig und allein der Mittelläufer so— wie der Rechtsaußen ragten etwas aus dem übrigen Mann— schaftsteil heraus. Aber auch der Platzmannschaft ging es nicht anders. Hier klappte es wohl noch in der ersten Halbzeit, jedoch in der zweiten Hälfte haperte es auch sehr stark. Das Schluß⸗ dreieck konnte noch angehen und hatte auch dadurch, daß die Gäste ganz gewaltig losstürmten, recht viel Arbeit zu leisten. Weyand im Tor hielt, was zu halten war mitunter unter starkem Beifall der nicht allzu starken Zuschauermenge. Anfänglich hatten die Schimmelreiter mehr vom Spiel und konnten sogar mit 3:0 füh⸗ ren. Vei Halbzeit stand es 42. In der 2. Hälfte kamen die Gäste gewaltig auf und erzielten den Ausgleich. Kurz vor Schluß würe ihnen auch bald noch der Siegestreffer gelungen, jedoch Unallte der freistehende Halbrechte über die Latte. Schiedsrich⸗ ter Kunze-Gießen fand diesmal mit einigen seiner Entscheidun— gen nicht immer Anklang bei einem Teil der Zuschauer. Zuschauer sind zurzeit hiermit gesättigt. Die A.-H.-Mannschaft von des VfB Gießen gegenüber und mußte die Gäste durch ein 6˙2⸗Resultat anerkennen. die Lachmuskeln der Zuschauer stark in Bewegung. VschK 2. unterlag der 1. von Momberg mit 175, während Marbacher Spieler ließen ihren sportlichen Anstand vermissen und wurden die 3. gegen Marbach 1. ein 1:0 errang. Zwei demzufolge an die Luft gesetzt. 1 Germania Marburg empfängt am lommenden 5,30 Uhr, die 1. Mannschaft von Wormatia Worms. Samstag Visch Kurhessen spielt am Sonntag anläßlich der Universi— Universitäts-Mann⸗ tätsmeisterschaften gegen die Marburger schaft. Aus Woldenhausen Weidenhausen 1.— Gladenbach(Liga) 726(372). Zum ersten Male in Weidenhausen trafen sich vergangenem Sonntag obige Mannschaften. Es war ein schönes Spiel, welches von Anfang bis Ende schnell und fair durchgeführt wurde. Bei Der Sturm kombinierte wie seit langem nicht und vergaß vor allen Dingen auch das Schießen nicht, was die zahl von 7 Toren be— weist. Obwohl Weidenhausen in der ersten Halbzeit stark gegen den Wind anzulämpfen hatte, konnte es doch das Spiel über legen gestalten und bis zur Pause mit 3˙2 Toren führen. Nach Wiederbeginn war das Spiel zuerst ausgeglichen und Gladenbach, konnte, wenn Weidenhausen in Führung gegangen war, immer wieder ausgleichen, und das manchmal gang billig dadurch, daß sich der sonst so sichere linke Verteidiger und Torwart von Wei⸗ denhausen einige leichtsinnige Schnitzer leisteten. Beim Stande von 6:6 war der Kampf vollständig offen. Gegen Schluß drehte aber Weidenhausen noch mal mächtig auf und konnte nach einer Reihe prächtig abgegebener Schüsse auf des Gegners Tor, die aber durchweg von dem ganz hervorragenden Torhüter gemei— stert wurden, das Ergebnis mit 776 Toren für sich sicher stellen. Obwohl Gladenbach mit einigen Mann Ersatz antrat, spielte es Hoffentlich hat das Spiel dazu beigetta— u Weidenhausen klappte es diesmal wieder vorzüglich. wie aus einem Guß. gen, die freundschaftlichen festigen. Aus Leidenhofen Leidenhofen 1.— Dreihausen 1. 2:0(1:0) Beziehungen beider Vereine Leidenhofen hatte vergangenen Sonntag die erste Mann⸗ verpflichtet. Hatte man allgemein mit einem hohen Sieg der Liggelf gerech— net, so wurde man in dieser Erwartung getäuscht. Die Leiden hofener Elf setzte alles daran, um den Gästen wenigstens einen Zunächst erschien daher das Spiel vollkommen ausgeglichen, brachte aber zusehends erhöhte Torchancen für Leidenhofen, das dann auch nach 20 Minuten Spielzeit in Führung ging Mit diesem Ergebnis wurde die erste Halbzeit beendigt. Nach Wiederbeginn versuchte Dreihausen durch Umstellung den erhofften Sieg zu erringen, mußte aber Leiden⸗ hofen zum zweiten Male einsenden lassen. An diesem Resultat war dann trotz harten Kampfes nichts mehr zu ändern, und die 1 Ein besonderes Lob ge⸗ bührt dem jungen Torwart von Leidenhofen sowie dem jugend⸗ K. schaft von Dreihausen zu einem Gesellschaftsspiel ebenbürtigen Kampf zu liefern. Ligaelf mußte sich geschlagen bekennen. lichen Halbrechten. O. Marburger Sthloßberg Es ist an der Zeit, daß bald der Fußball ruht, denn Spieler und VfB stand der A.⸗H.⸗Mannschaft Ueberlegenheit der Das Spiel brachte Hessische Sport Allgemeine Zeitung Lolaltreffen in Vetlar Sportverein Sportllub 822. Auf dem Rund der Spilburg wartete der Sportverein mit der Diehl(früher Dem Resultat nach könnte man annehmen, daß der Sport verein stark überlegen gesplelt hätte, dem ist aber nicht so, denn das Spiel war krotz der acht Tore für den Sportverein mit we nigen Ausnahmen vollkommen offen und ausgeglichen. Sturm des Sportvereins in seiner jetzigen Besetzung mußte im Stärleverhältnis eine größere Anzahl Tore erzielen und wird dies auch bei kommenden Spielen gegen Lahn Vereine weiterhin Der Sturm von Niedergirmes, welcher von ihrem viel im Der erreichen. guten Mittelläufer Krämer unterstützt, ebenfalls sehr Angriff lag, konnte nicht schleßen. Der Spielverlauf sah erst lange abwechselnd ohne Erfolg im Angriff, Stunde der Rechtsaußen Hoffmann des zum Halbrechten Fischer gab und Nr. 1 war fertig kam der SpW durch ein Selbsttor des Niedergirmeser digers Stoll zum 2. Exsolg. Bedrängt wollte Stoll dem Tor mann zurückgeben, welcher aber bereits das Tor werlassen hatte, geit beide Mannschaften bis nach einer halben Spw eine seine Vorlage Kurz darauf Verte Aus dem Hinterland IW Wallau Spy Bottenhorn 111(0:1). Zugegeben die Wallauer nahmen dieses Spiel ernst, aber es war einer der schlechtesten Spieltage, die die Elf je vor hei mischem Publikum gezeigt hat. Der Sturm in seiner neuen Auf stellung zeigte von Beginn an eine unglaubliche Zerrissenheit, dabei war der linke Läufer so schwach wie noch nie. Als nach der Pause Runkel und Schwarz ihre altem Posten wieder über nahmen, schien der Erfolg zu reifen, aber es blieb bei einem In der neuen Verteidigung war Bonacker 2, einzigen Treffer, fehlte. glänzend, während Hainbach noch die Routine Bottenhorn war auch spielerisch matt, aber jedenfalls noch besser wie die Wallauer. Vor allem gab sich jeder einzelne fleißig Mühe. Einen Sieg hätte die flinke Gästeelf unbediugt verdient gehabt. Bottenhorn ging zunächst im Anschluß an einen Eckball durch Kopfstoß in Führung. Nach der Pause glich Wallau erst aus, wobei der sonst gute Bottenhorner Hüter etwas mithalf— Schiedsrichter Feußner-Friedensdorf zeigte, daß er in der Lage ist„höhere“ Spiele zu leiten. Wallaus Jugend gewann vorher gegen Buchenau überlegen 370, trotzdem der Wallauer Mittelläufer die brave Elf in der zweiten Hälfte schnöde im Stich ließ(0)„oh“ Feudingen Erndtebrück 6:0. Die Gäste hatten nicht viel zu bestellen. Von Anbeginn diltierte Feudingen den Gang der Dinge, wenn auch Erndtebrück mit viel Fleiß versuchte, eine Wendung herbeizuführen. Leicht hätte es noch zu mehr Treffern kommen können, wenn die ein heimische Stürmerxeihe noch besser auf dem Plan gewesen wäre. „oh“ Buchenau 1. Wallau 2. 4:2. Die Buchenauer konnten sich für die im Vorspiel erlittene Niederlage revanchieren. Sie lieferten diesmal den Wallauern eine überlegene Partie und nur die gute Hintermamnschaft der Gäste verhinderte eine höhere Abfuhr,„oh“ Aus Steinbach. SSW. Steinperf 1. V. Wiesen bach 1. 2:2(2:0) Entgegenkommender Weise hatten sich die Großen aus der Hinterländer Fußballhochburg dazu bewegen lassen, ihre Vistten karte in Steinperf abzugeben. Die Gäste lieferten eine ange nehme Partie, die sie durch Technit und Schnelligkeit während der ganzen Spielzeit im Vorteil sah. Sie konnten jedoch nicht verhindern, daß die eifrigen Steinperser bis zur Halbzeit mit 20 durch ihren Rechtsaußen in Führung gingen. Erst gegen Schluß kamen die Gäste zu zwei schönen Erfolgen. In Schiri Berghoff⸗-Wiesenbach sah man einen einwandfreien Leiter, Aus Mornshausen Mornshausen 1. Hartenrod 1. 3:8(318). Am vergangenen Sonntag standen sich in Mornshausen obige Mannschaften gegenüber. Hartenrod war von Anfang an über legen und führte schon nach 15 Minuten mit 20. Dann ging Mornshausen in Angriff über und konnte nach einigen Durch brüchen drei schöne Tore erzielen. Kurz vor Halbzeit schoß Hartenrods Mittelläufer den Ausgleich. Nach der Pause ließ Mornshausen im Eifer sehr nach und Hartenrod konnte bis zum Schluß noch fünf Tore für sich buchen. Mornshausen mußte sich alsdann mit 873 geschlagen geben. Schiri Scheld aus Gla denbach war der Leiter des Spieles. P. Aus Watzenborn⸗Steinberg Ehringshausen(Liga) W.⸗Steinberg 1. 32. Die 1. Mannschaft vom FC Teutonia weilte zum Gesell schaftsrückspiel in Ehringshausen und enttäuschte angenehm. Wi drige Platzverhältnisse, technisch und taktisch auf Sieg eingestellte Gegner ließen nicht viel Aussichten für die Gäste frel, doch die stetige Formverbesserung der Teutonen sah die Gäste als die Ueberlegenen und brachte Ehringshausen in die Defensipe, Lei der gelang es dem viel gu weich spielenden Gästesturm nicht, seine Überlegenheit in Toren zum Ausdruck zu bringen. W.-Steinberg verschoß auch noch einen Elfmeter. Schiri Petri-Wetzlar über sah manches. Die Jugend mußte sich Ehringshausens Jugend 31 beugen. Wenn man beachtet, daß die Gäste Jugend ihr zweites Spiel aus trug, dann muß man von einem Achtungserfolg sprechen. Am kommenden Sonntag empfängt die erste Mannschaft die 1. Bezirksklassenmannschaft von Butzbach. Da Butzbach in ihrer Klasse einen beachtlichen Gegner abgibt und einen hochstehenden Fußball vorträgt, muß Steinberg alle Reserven einsetzen, um Nach kurzer Feldüberlegenheit e bes Sp war das ausgeglichen, einige gefährliche Angrisse der Vorstädter stoppten die Gebr Diehl einen Eckball zum 3 Rechtsaußen, welcher glänzend in Fahrt war, auf 40. gürmes gab sich aber noch nicht geschlagen, kämpfte, unentmutigt welter, Mitte, Kling schießt scharf ein. gespornt, spielt Niedergtrmes überlegen, aber der Sturm schießt oft die sichersten Gelegenheften. Ne eldspiel wieder Benner ab. Kurz vor dem Halbzestpfiff verwandelte Tresser für Wetzlar. Pause erhöhte bald der Sportverein durch den Nieder Nach der an, ihr Rechtsaußen ist durch, flankt schön gur 11. Purch diesen Erfolg an ver Ein schneller Vorstoß linten Flügels Diehl-Blech bringt durch ersteren den 5. Tresser fur den Sportverein Niedergirmes ist wieder im An— griff, ein Stürmer wird festgehalten, den Elfmeter verwandelt Krämer unhaltbar, das Spiel steht 5:2, noch ist eine Viertel stunde zu splelen, der Sportverein geht zum Endspurt über und drängt nach weiteren Toren Fischer ist durch die Verteldigung gekommen und schießt am Tormann vorbel zum 6. Tore ein. Einen folgenden Eckball köpft Diehl wunderbar ein 772—, Lor erzielt Wohlgemuth im Alleingang. Schirt Dörr leitete einwandfrei, das Spiel litt unter dem hohen Gras sehr, da die flachen Vorlagen oft den Mann nicht erreichten. Wg W. Griff des das 8. Aus Lollar Lollar 1. 1900 Gießen(Lehrmannschaft) 12 Lollar 2. 1900 Gießen 4. 5:2. Lollar 3. 1900 Gießen 5. 4:1. Am Sonntag hatte Lollar drei Mannschaften von 1900 Gießen in Lollar als Gast. Am Vormfttag schon mußte dle 5. Mannschaft der Gäste gegen Lollars 3. eine 4:1Niederlage hinnehmen. Lollars 2, blieb auch diesmal Über die starke 4. Mannschaft der Gäste siche rer Sieger. Die 1. Mannschaft Lol⸗ lars mußte mit 4 Ersatzleuten antreten u. spielte die Mannschaft, diesmal ganz unter ihrer Form. Auch mußte der Mittelstürmer wegen Verletzung ausschelden. Der Ersatztorhüter ließ einen leichten Ball passierxen und die Niederlage der Lollarxer war be— siegelt. Lollar war während des ganzen Spieles von unheim— lichem Pech verfolgt und Gießen erkämpfte sich seinen Sseg in Lollar mit viel Glück. Aus Sleinbach Steinbach 1. Villingen 1. 6:1(2:1). Steinbach 2. Villingen 2. 4:3(2:3). Vergangenen Sonntag weilten Steinbachs beide Mannschaf⸗ ten in Villingen zum fälligen Rücksplel und beide Mannschaften konnten stegreich den Plat verlassen. Gegen 1.45 Uhr betraten die 2. Mannschaften den Plat. Steinbach hat Anstoß und greift gut an und kann schon in der 6. Minute durch unhaltbaren Schuß des Mittelstürmers i Führung gehen. Nach Anstoß, wird das Spiel vertellter und kann Villingen in der 11. Mi⸗ nute den Ausgleich erzielen. Steinbachs 2, läßt nicht nach und greift dauernd an. Ein für Steinbach gegebener Handelf⸗ meter wird vom Mittelsturmer unhaltbar verwandelt. Das Spiel geht in wechselnden Angriffen weiter. Villingen kann dabei in der 21. Minute den Ausgleich erzielen und in der 24, Minute bereits auf 32 durch Stellungsfehler der Steinbacher Hintermannschaft erhöhen Mit diesem Resultat werden die Seiten gewechselt. Nach der Pause hat Steinbach mehr vom Spiel, denn schon in der 50. Minute glich der Halbrechte durch Pracht⸗ schuß aus. Durch dsesen Erfolg angefeuert, rollt Angriff auf Angriff auf das Villinger Tor. Doch die Villinger verstehen geschickt und zahlreich zu verteldigen, bis in der 75. Minute der Halblinke Steinbachs auf 475 erhöhte und damit den Sleges— tresser erzielte. Villingen wäre der Ausgleich gelungen, wenn nicht der Steinbacher Tormann einen gegebenen Elfmeter nach Wiederholung glänzend gehalten hätte, Nach diesem Spiel betraten die beiden ersten Mannschaften den Platz. Steinbach hat Anstoß und erzielte bereits in der 2. Minute eine Ecke, welche vom Tormann gut abgewehrt wird. Beide Maunschaften spielen reichlich nervös und geht das Spiel in verteilter Weise weiter. In der 15. Minute erzielte Stein— 2. Ecke, aber auch die wird glänzend abgewehrt. Vil⸗ mit den Platzverhältnissen besser vertraut, greift fetzt start an und kann in der 17. Minute eine Ecke erzielen, die nichts einbringt. Aber bereits in der 19. Minute kann Vil⸗ lingens Mittelstürmer zum Führungstor einsenden. Dleser geg nerische Erfolg wirkte auf die Steinbacher ermutigend und wird das Spiel der Mannschaft viel sachlicher. Bei einem dabei gut eingeleiteten Angriff erzielt Steinbach wieder zwei Ecken, die ebenfalls nicht ausgenützt wurden. Steinbach liegt jetzt dauernd im Angriff und kann in der 25. Minute die 5. Ecke erzielen. Nach verteiltem Feldspiel belommt Steinbach in der 31. Mi— nute die 6. Ecke zugesprochen, die endlich vom Rechtsaußen, durch Kopfball unhaltbar verwandelt wurde. Und schon 3 Minuten später heißt es 271 für Steinbach! Mit diesem Mesultat wer— den die Seiten gewechselt. Nach der Pause war Steinbachs Mannschaft nicht wiederzuerkennen, denn sie splelte einen Fuß— ball, wie man ihn bei ihr noch nicht gesehen hat, Villingen ist dem technischen Spiel Steinbachs ganz unterlegen. Aber n Die Veröffentlichung der Berichte in der Gießener A. H. S. 3.“ ist Sache der beteiligten Vereine. Kurz und wahrheitsgetreu über stattgefundene Spiele zu schreiben, ist jeder Vereinsvorsitzende oder Schriftführer oder ein dafür beauftragtes Mitglied in der Lage. Wenn sofortige Veröffentlichung gewünscht wird, dann muß das betreffende Manuskript bis spätestens Dienstag frühe 8 Uhr in unseren Händen sein. Die Redaktion der„A. H. S. 3.“ Gießen, Südanlage 21. Fernspr. 2525 und 2526. bach die lingen, ehrenvoll zu bestehen. ee ee e ee eee eee eee eee, 1 r 55 eee e Dienstag, den 24. Mai 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung auch die Schießfreudigkeit des Steinbacher Sturmes ließ nichts zu wünschen übrig, denn der Halbrechte sandte noch dreimal und der Mittelstürmer noch einmal ein und stellten hiermit des Resultat 6:1 her. Villingen mußte sich mit dem am Anfang erzielten verdienten Ehrentreffer begnügen, denn jeder weitere Angriff scheiterte an der schlagsicheren Steinbacher Verteidigung. Trotzdem nahm die Platzmannschaft die Niederlage ehrenvoll hin. Der Steinbacher Mannschaft gebührt für ihr schönes Spiel ein Gesamtlob. Schiri Keil⸗Ettingshausen hatte beide Spiele jederzeit in der Hand und war ein gerechter Leiter. H. Alls Leihgestern Die 1. Mannschaft hatte sich die gleiche des Fußballvereins „Teutonia“ Laubach zum fälligen Gesellschaftsrückspiel verpflich⸗ tet. Schiedsrichter, Zuschauer und Spieler warteten bei schönem kühlem Sportwetter vergebens auf die Gäste. Es ist ein starkes Stück, den Platzverein einfach kaltzustellen und ohne jegliche Be⸗ nachrichtigung fern zu bleiben. Die Schüler hatten die gleichen von Klein⸗Linden im Rückspiel zum Gegner. Nach schönem ver⸗ teiltem Spiel triumpfierten die Hiesigen mit einem 4:1-Sieg über die Klein⸗Lindener.— Die Jugend bestritt ebenfalls ein Rückspiel, aber auf fremdem Boden. Sie weilte in Garbenteich bei der dortigen Jugend und konnte mit einem glücklichen Un⸗ entschieden von 1-1 Toren den Platz verlassen. Alus Garbenteith Die erste Jugendmannschaft des Sportvereins 1928 Garben⸗ teich hatte am Sonntag die gleiche der Spielvereinigung 1926 Leihgestern zum Gesellschaftsrückspiel zu Gast. Gleich nach An⸗ stoß entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem Leihgestern mit dem starken Wind im Rücken etwas überlegen spielte. Garben⸗ teichs Jugend hatte ihren schlechtesten Tag und konnte nur ein Unentschieden herstellen. Schiedsrichter Mengel⸗Gießen fand mit seinen Entscheidungen nicht ungeteilten Beifall. Die Schülermannschaft wartete wieder vergeblich auf ihren Gegner Großen⸗Buseck Schüler, die ohne Absage fortblieben. B. Rund um Ulm Am Sonntag, den 22. Mai war ein mageres Spielpro⸗ gramm: Allendorf, Bissenberg und Holzhausen gönnten ihren sämtlichen Mannschaften Ruhe. Fünf Spiele wurden ausge⸗ tragen. Einen Neuling des WSV., den Turnverein Philippstein, hatte der VfL. Stockhausen als Gäste. Die Philippsteiner be⸗ wiesen durch spielerisches Können, daß ihr 4:0 Sieg über Bon⸗ baden am Pfingstsonntag kein Zufall war.— Die Stockhäuser dagegen enttäuschten ihre Anhänger sehr; Zusammenspiel, Schnelligkeit, Stellungsspiel, Torschuß usw. ließen diesmal sehr viel zu wünschen übrig. Anentschieden 1:1 endete das Spiel. Stockhausen 2. und Biskirchen 2. trafen sich in der dritten Begegnung. Mit 4:1 und 8:1 gewann Biskirchen die beiden ersten Treffen. Das dritte Spiel fand wieder in Stockhausen statt. Ein schönes faires Spiel sah die Biskirchener zum dritten Male mit 3:1 als Sieger über die sich tapfer wehrenden Stock⸗ häuser. In Oberbiel war die Jugend des VfL. Stockhausen. Knapp mit 2˙1 Toren entschieden die Oberbieler den Kampf für ihre Farben, obwohl die Stockhausener während des ganzen Spieles einen gleichstarken Gegner abgaben. Alls Alm Ulm 1.— Leun 1. 3:0. Der FC⸗Sturm Ulm hatte am Sonntag Leun zu Gaste. Er konnte sich für seine knappe Niederlage in Leun durch einen 370⸗ Sieg revanchieren. Die erste Halbzeit zeigte wechselndes Spiel und gefährliche Situationen, ohne daß diese zu einem Erfolg für die eine oder die andere Mannschaft führten. Erst kurz vor Halbzeit gelang es dem Halblinken von Alm einen Treffer für seine Farben zu erringen. Nach der Pause drehte Leun mächtig auf, doch gelingt es seinem Sturm nicht, das Resultat gleich zu stellen. Dann drückt Ulm wieder und wieder ist es der Halblinke, der zum zweiten Tore für Ulm einsendet und 10 Minuten vor Schluß das Resultat auf 3:0 erhöht. Leuns sehr gute Hinter⸗ mannschaft hatte eine Riesenarbeit zu bewältigen und trägt an den Toren keine Schuld. Schiri Kleemann, Bissenberg, leitete einwandfrei.— Vor dem Spiele der Ersten trafen sich die bei⸗ dem Jugendmannschaften von Ulm und Leun und trennten sich mit 2:2. B. Aus Allenkirchen Meerholz 1.— Altenkirchen 1. 6:2 Altenkirchen machte bei wunderbarem Wetter seine dies⸗ jährige Pfingsttour in süddeutsches Verbandsgebiet nach Meer⸗ holz, das dort der A⸗Klasse angehört. Die beiden Mannschaften lieferten sich hier am 1. Pfingsttag einen faszinierenden Kampf, der dem Spielverlauf nach aber zu hoch für Meerholz ausfiel. Altenkirchen lieferte nämlich ein Kombinationsspiel, das die Zu⸗ schauer regelrecht begeisterte. Nur der letzte Abschluß vor dem Tore wurde vermißt, aber hier hatte Meerholz auch eine Ver⸗ teidigung stehen, die wie ein unüberwindliches Bollwerk er⸗ schien. Der Sturm des Gastgebers dagegen nützte, unterstützt durch den ausgezeichneten Mittelläufer, alle gegebenen Chan⸗ cen durch Bombenschüsse aus, die auch das hohe Resultat er⸗ klären. Nach dem Spiel und am Pfingstmontag traf man sich bei gemütlichen Zusammenkünften, und ich glaube keiner der Teilnehmer wird diese geselligen Stunden vergessen. Altenkirchen 1.— Günterrod 1. 2:2(2:1) Beide Mannschaften führten am letzten Sonntag ein Spiel vor, das nur in der ersten Hälfte befriedigen konnte, da es nachher zu sehr in Rempeleien ausartete. Das Resultat wird dem Spielverlauf ungefähr gerecht, jedoch muß man sagen, daß Altenkirchen etwas mehr vom Spiel hatte. R. Aus Alsfeld Alsfeld— Horas 2:0 Ein wechselvolles, an Kampfmomenten reiches Spiel, was von den zahlreichen Zuschauern niemand erwartet hätte, liefer⸗ ten sich beide Mannschaften, trotzdem Alsfeld mit Ersatz angetreten war. Alsfeld blieb Sieger über die Gäste, welche in stärkster Besetzung erschienen waren. Obwohl die Gäste sich die beste Mühe gaben, um wenigstens das Ehrentor zu retten, schei⸗ terten alle Angriffe und Vorlagen an dem Alsfelder rechten Verteidiger. Dieser und der jugendliche Rechtsaußen waren die besten Leute auf dem Platz. Leichtathletik Leichtathletitmeisterschaften des Gaues Gleßen⸗Wetzlar in Weilburg In dankenswerter Weise hatte der Weilburger Fußball⸗ verein 1919 wieder einmal die Gaumeisterschaften übernom⸗ men. Die Veranstaltung wurde zur Zufriedenheit von Teil⸗ nehmern und Publikum abgewickelt. Auffallend stark besetzt waren die Wettbewerbe in Kl. 3, während man sich hinsichtlich der Beteiligung in den eigentlichen Meisterschaftswettbewerben der Herren manchmal nicht des Eindrucks erwehren konnte, als fehlte es bei vielen an dem nötigen Mut, sich auch um den Mei⸗ stertitel zu bewerben. Die besten Leistungen wurden in den Wurfübungen gezeigt, allerdings wurden Lauf und Sprung durch die kleine, 275⸗Meter⸗Rundbahn und die sehr kurzen An⸗ laufbahnen stark beeinträchtigt. Weitaus stärkster Verein war die Spielvogg. 1900, die bis auf die Wurfwettbewerbe— hier steuer. Kassebhuch mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände ete. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN. GIESSEN Ferusprecher Nr. 2525, Sudanlage 21 fehlten allerdings nicht weniger als fünf ihrer Besten— in allen Konkurrenzen ausgezeichnetes Material aufzuweisen hatte. Die Frauen⸗Wettbewerbe sahen im allgemeinen die Wetzlarerinnen als die Besseren. Ergebnisse: 100 Meter: 1. Müller, W., 1900 Gießen 11,3 Sek., 2. Zerndt, VfL. Wetzlar, 3. Schickedanz, 1900 Gießen. 200 Meter: 1. Koch 2., 1900 24,4 Sek., 2. Guthardt 1900, 3. Marx VfL. 400 Meter: 1. Bepperling, 1900, 54,8 Sek., 2. Jäger, OSC. Gie⸗ ßen, 3. Stuhl VfL. 800 Meter: 1. Peters 1900 2:07,0 Min., 2. A. Simon OSC. 1500 Meter: 1. Reitz 1900 4:34,0 Min., 2. Schneider 1900, 3. Heberling VfL. 5000 Meter: 1. Schaaf 1900 16:40,3 Min., 2. Grölz OSC, 3. Heberling Vf. 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel: 1. Wetzlar. 4⸗mal⸗1500⸗Meter⸗Staffel: 2. 1900 2. Mannschaft. Kugel: 1. Kilo Vfe, 19,02 Meter, 2. Mohl OSC, 3. Luh OSC. 1900 Gießen 46,0 Sek., 2. Vfe 1. 1900 1. Mannschaft 19:46,8 Min., Hammer: 1. Mohl, OSC, 33,30 Meter, 2. Buß 1900, 3. Luh OSC. Speer: 1. Koch Ve 46,35 Meter, 2. Mohl OSC, 3. Hopfen⸗ müller 1900. Diskus: 1. Kilo VfL 40,80 Meter, 2. Mohl OSC, 3. Koch VfL, Weitsprung: 1. Weil 1900, 5,90 Meter, 2. Luh OSC, 3. Jung 1900. Hochsprung: 1. Weil 1900 1,70 Meter, 2. Jung 1900. Stabhoch: 1. Jung 1900 3,10 Meter, 2. Best VfL, 3. Hopfen⸗ müller, 1900 Gießen. Dreikampf: 1. Kilo Vfe Hopfenmüller 1900. Herren⸗Klasse 3.: 100 Meter: 1. Schickedanz 1900 11,8 Sek., 2. Koch 2. 1900, 3. Weil 1900. 800 Meter: 1. Simon OSC 213,5 Min., 2. Mootz 1900, 3. Wör⸗ renkämper 1900. 3000 Meter: 1. Heberling VfL. 10:11,8 Min., 2. Hescher Wetzl. Sportv., 3. Koch 1. 1900. 4 mal 100 Meter: 1. 1900 47,4 Sek., 2. VfL, 3. Weilburger FV. 3 mal 1000 Meter: 1. 1900, 2. OSC, 3. Wetzl. SpV Diskus: 1. Luh OSC 33,55 Meter, 2. Koch VfL, 3. Franz VfL. Kugel: 1. Luh OSC, 11,44 Meter, 2. Franz, Vfe, 3. Pontani Weilb. FV. Speer: 1. Mohl OSC 42,88 Meter, 2. Buß 1900, 3. Franz VfL. Hochsprung: 1. Hopfenmüller 1900 1,52 Meter, 2. Müller 1900, 3. Pontani Weilb. FV. 1877,60 Punkte, 2. Luh OSC, 3. — g Nr 2 Weitsprung: 1. Müller 1900 6,10 Meter, 2. Luh OSC, 3. Buß 1900. Frauen: 100 Meter: VfL. 800 Meter: 1. Hertstein VfL, 2:57,3 Min., 2. Hublitz 1900, 3. Kling VL. 8 mal 50 Meter: 1. VfL 59,3 Sek., 2. 1900. 4 mal 100 Meter: 1. Vfe 58,2 Sek., 2. 1900, 3. VfL 2. Weitsprung: 1. Kuhn, Vfe 4,31 Meter, 2. Dandt VfL, 3. Reu⸗ ter VfL. Hochsprung: VfL. Dislus: 1. Luh 1900 23,46 Meter, 2. Nickel 1900, 3. Hublitz 1900. Speer: 1. Nickel 1900 23,05 Meter, 2. Kuhn VfL, 3. Luh 1900. Kugel: 1. Kuhn Pf 9,00 Meter, 2. Luh 1900, 3. Derzbach 1900. Dreikampf: 1. Kuhn Pfe 66 Punkte, 2. Nickel 1900. Die Dame auf dem Rade! i Schön und schick, unschön und unschick! Die moderne Radlerin ist vieler Sorgen enthoben, die den ersten Radfahrerinnen die Freude am Radeln verleihen konn⸗ ten. Die Zeitrichtung in den Kinderjahren des Fahrrades verlangte von der Frau Verhüllung der Gliedmaßen vom Halse bis zu den Zehenspitzen, verlangte die aus langem Haar kunstvoll geschlungene Frisur. An diesen Forderungen der Zeit drohte die Betätigung der Frau im Radsport zu scheitern. Es war nicht gut möglich, im Schleppkleid ein Fahrrad zu be⸗ steigen, und ebenso unmöglich erschien das Balanzieren eines Florentiners auf der Haarfrisur. Das lange Kleid verfing sich in Ketten und Speichen und die Frisur löste sich, womit der Florentiner seinen Halt verlor. Die Nadlerin von anno dazumal erwies sich aber mutig genug, um der Zeitanschauung zu trotzen. Sie verkürzte den Rock, schlang die Haare fest um den Kopf und setzte darauf ein keckes Mützchen, wie es die Radler trugen. Das war aller⸗ dings eine Sünde wider den heiligen Geist der Zeit, aber die Radfahrerin setzte sich durch. Vom gekürzten Rock bis zum geteilten Rock war nur ein kleiner Schritt, aber aus dem ge⸗ teilten Rock entstand die Pluderhose. Viele Druckerschwärze ist verschwendet worden, um nach Erscheinen der Pluderhose die Dame vom Wege zur sportlichen Emanzipation abzubringen, und in diesem Kampfe lieferten die über⸗emanzipierten Rad⸗ lerinnen den Gegnern des Damenradelns reichen Stoff. Die Ueber⸗emanzipierten erschienen mit engen, kurzen Pluderhosen, die o shoking, die Wade sehen ließen; sie trugen kleine kecke Hütchen, leichte Blusen und hohe Schnürstiefel. An dieser Be⸗ kleidung nahm man Anstoß, und viele Damen entsagten dem Radfahren, weil die böse Verallgemeinerung die Damen der ge⸗ mäßigten Richtung mit dem„Extremen“ in eine Reihe stellten. Die Schaffung eines Damenradmodells ließ die Ueber⸗ emanzipierten abebben, und die für damalige Begriffe„scham⸗ los“ angezogenen Radfahrerinnen verschwinden. Die Kleidung der Radfahrerinnen wurde dezent und blieb es, bis die Welle des Sports die Frauenkleidung zur Vermännlichung zwang. Der kurze Rock genügte vielen Radlerinnen nicht mehr. Sie wollten, wie die Ueber⸗emanzipierten der neunziger Jahre, männlich er⸗ scheinen, und dieser Wunsch nach Vermännlichung hat uns die Radlerin geschaffen, die wir nicht gern sehen, weil sie unweiblich wirkt. Es soll nichts gegen das Tragen von Pluderhosen ge⸗ sagt werden, aber die Bekleidung der Radlerin mit enganliegen⸗ den, sogenannten Breeches kann man weder als schön noch als praktisch bezeichnen. Enganliegende Bekleidung ist für Radler und Radlerinnen zu verwerfen. Nur das leichte, das luftige ist gut, schön und weiblich. Wie die als Reitbeinkleid geschaf⸗ fenen Breeches ist auch das Tragen von Renntrikots durch Rad⸗ lerinnen unschön. Man muß sich wundern, daß die sprichwörtliche Eitelkeit der Frau bei vielen Radfahrerinnen so wenig in die Erscheinung tritt, obwohl der Frau in bezug auf Mannigfaltig⸗ keit, Leichtigkeit und Luftigkeit der Kleidung viel weitere Gren⸗ zen gesetzt sind, als dem Manne. Man muß sich auch darüber wundern, daß viele Radlerinnen an Stelle einer leichten Kopf⸗ bekleidung die von den Radlern als lästig empfundenen Mützen mit hartem Rand tragen. Es liegt uns fern, der radelnden Dame ihre Recht auf sport⸗ gemäße Kleidung abzusprechen, aber die Forderung, daß eine Radlerin weiblich erscheinen soll, wird niemand als unberechtigt bezeichnen wollen. Wir reden nicht der Radlerin mit rotgefärb⸗ ten Lippen und nachgezogenen Augenbrauen das Wort, wir wollen leine Zierpuppen als Sportsdamen haben, sondern unse⸗ rem Radsport Ansehen und Freude verschaffen durch das Auge erfreuende Erscheinungen auf dem Damenrade oder auf dem zum Damenpferd erhobenen Herrenrad. Aniversal⸗Vereinskassebuch erleichtert den Verbands⸗ und Vereinsrechnern die Ein⸗ tragungen der Einnahmen und Ausgaben außerordentlich. Für jeden Verein geeignet. Albin Klein in Gießen Fernspr. 2525 und 2526 Südanlage 21. 1. Kuhl Vfe 14,6 Sek., 2. Hublitz 1900, 3. Knorz 1. Guth 1900 1,25 Meter, 2. Luh 1900, 3. Kuhn F alt boote alle Marken zu Werstpreisen, sowie eigene Ansertigung v. 68.-Mk. an. SPORT-ZERNDT, WETZLAR Ruf 3038 Langgasse 24 1. Spezial- Geschäft feiner Sportartikel. 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