15. — ——00 —59 6—7 234 —36 und Nartt. wicht beben — lege, Di⸗ lauet. JB. Verlag 9. des April⸗ ht stehende veitgehend it in den ag Rudolf dem roten zal möchte chmäßigen dien aus⸗ s 9 den fg.) some W After und eidet eine umper füt herstellung lower zun ntnis 10 mgängli let A⸗%, ind Lesern ö ist inter. eitszustand ttelt. ne Aende⸗ zende nele volle Rat⸗ bate Nu. i gerufene 5 Veit seuen Jg iinaus, die ausftauel, putz gehen. r sein, be. tte wasser jeder vol len wird. hnerwachs, sollen die jeder von igt saubet — Giehel. — ER ung Einzelpreis 20 Nyf.. A. U. 8. Z. Allgemeine hessische Sport⸗5eitung Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1.50, für sonstige Bezieher viertel jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. 7. Jahrg. Dienstag, den 19. April 1932 Abonnements⸗ und Anzeigen-Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. Einzelpreis 20 Rypf. verbreitet im Bezirk hessen⸗Hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Nr. 16 Die westdeutschen Fußball⸗Endspitle Borussia Fulda nimmt als westdeutscher Vertreter an den Endspielen um die Deutsche Fußball⸗Meisterschaft teil“, das ist die große Ueberraschung, die von den westdeutschen Schlußspielen des 17. April zu melden ist. Im Zwischenrundenspiel um die Wes. ⸗Meisterschaft besiegte Borussia Fulda in Kassel den Rheinbezirksmeister Köln⸗Sülz 07 mit 2˙0 und qualifizierte sich damit bereits für das Endspiel. Die beiden Teilnehmer am WSV. ⸗Endspiel aber sind automatisch WSV. Vertreter für die „Deutsche“. Der andere Teilnehmer für das Endspiel wird erst am i Sonntag im Spiel zwischen Schalke 04 und Meide⸗ richer Sp.⸗V. ermittelt, denn Schalke griff erst an diesem Sonntag in die Endkämpfe ein. Im Vorrundenspiel konnten die„Knappen“ in Bochum den Meister von Südwestfalen, Hüsten 09, nur 89095 mit 2:0(2:0) schlagen. In der„Runde der Pokalsieger“ wurde die Vorschlußrunde In München⸗Gladbach besiegte der Rheydter Homberger Sp.⸗V. mit 42 637 und im Düs⸗ der Rheinstadion schaltete der VfL. Benrath die Bielefelder rminen 42 271) aus. Rheydt und Benrath bestreiten also am 24. April das Pokalfinale und der Sieger aus diesem Tref⸗ sen ist dann dritter westdeutscher Vertreter für die„Deutsche“. ausgetragen. Spielverein den Schalke 04— Hüften 09(Vorrunde) 2:0(2:0) Das Spiel wurde in Bochum vor 10 000 Zuschauern aus⸗ getragen. Schlechtes Wetter und schlechte Platzverhältnisse wirkten sich sehr nachteilig auf das Spiel aus. Schalke 04 kam überhaupt nicht zur Entfaltung, dazu lieferten auch die Süd⸗ westfalen ein recht gutes Spiel, sie waren vor allem in der Jerstörung ausgezeichnet. Die beiden Treffer für Schalke fie⸗ len bereits vor der Pause durch Czepan und Nattkämper. Rheydter Spielverein— Homberger Spielverein 4·2(371) In München⸗Gladbach erlebten 8000 Zuschauer einen fes⸗ selnden Kampf, der von Rheydt als der technisch einwandfrei besseren Mannschaft verdient gewonnen wurde. Der beste Mannschaftsteil des Siegers war der sehr gefällig zusammen spielende Sturm. Vf. Benrath— Arminia Bielefeld 4:2(2:1) Der Kampf hatte 10 000 Zuschauer ins Düsseldorfer Rhein⸗ stadion gelockt. Die Massen erlebten allerdings eine Enttäu⸗ schung, denn das Spiel brachte nur mäßige Leistungen. Die Westfalen waren technisch um eine Klasse schlechter als Benrath, nur mit einem fast unheimlichen Eifer und mit großer, oft übertriebener Härte hielten sie den Kampf einigermaßen offen. der große Erfolg von Vorussia Fulda Borussia Fulda schlägt Köln⸗Sülz mit 2:0(0:0), qualifiziert sich damit für das Endspiel um die West deutsche Meisterschaft und ist bereits Teilnehmer an den Endspielen um die Deutsche Fußball⸗Meisterschaft. Bei platz in rächtigem Fußballwetter trafen auf dem Kurhessen⸗ assel am Sonntag vor 18000 1 Borussia Fulda und Sp.⸗Vg Köln⸗Sülz 07 in der Zwischen⸗ kunde um die Westdeutsche Meisterschaft zusammen. Der große Wurf ist den Fuldaern gelungen. Sie konnten die Kölner Mannschaft, die siegessicher nach Kassel kam, verdient mit 2:0 Toren schlagen und sich damit nicht nur für den Endkampf um das grün⸗weiße Band qualifizieren, sondern si auch gleich⸗ zeitig die endgültige Teilnahme an den Schlußspielen des sicher chen Fußball⸗Bundes um die Deutsche Fußballmeisterschaft ichern. Die Fuldaer Borussen fanden sich sofort nach dem Anspiel gut zusammen und konnten die Sülzer 10 Minuten lang in ihre Hälfte zurückdrängen. Langsam konnten sich die Kölner von der Umklammerung befreien, doch blieb Borussia durchaus tonangebend. Die Mannschaft hatte während dieser Zeit zahl⸗ reiche Torchancen, war aber von einem geradezu unglaublichen Schußpech verfolgt. So verlief die erste Halbzeit torlos. Sofort nach Wiederbeginn lagen die Borussen wieder in Front, eine Umstellung— der Rechtsaußen Rehberg und der rechte Läufer Heßberger hatten ihre Plätze getauscht— machte sich vorteil⸗ aft bemerkbar. Köln kam langsam auf und war eine Zeit ang stark im Angriff, der Innensturm konnte sich jedoch nicht durchsetzen, obwohl der Linksaußen Schmidt recht schöne Bälle hereingab. Der Kampf wurde zusehends härter, zahlreiche Strafstöße mußten verhängt werden. Die Kölner kamen zu einem Tor, das jedoch vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde. 90 der 25. Minute der zweiten Halbzeit, als Köln in diesem eitabschnitt gerade im Angriff lag, ging der Fuldaer Rechts⸗ Lokal⸗Jerby in Gießen 1900 Gießen— Pf. Gießen 1:2(0:1) Das Ergebnis macht alle„Propheten“ in Zukunft hoffent⸗ lich brotlos. Zu 99 Prozent war der Sieg schon vor dem Spiel bei den 1900ern. Nur 11 Mann glaubten nicht daran, das waren die Spieler des VsB. 1900 wählte für die erste Halbzeit den Wind als Bundes- enossen. Nach Anpfiff herrschte zunächst planloses, nerpöses piel vor. Der Ball wurde sehr schnell, aber von beiden Seiten fast dauernd unplaciert, weitergegeben. Bis sich dann alles etwas beruhigte. 1900 drückte leicht, aber sein Innen⸗ sturm versagte, eine Ecke brachte nichts ein, und Balser im Tor der Gäste hielt den Rest meisterhaft. In der 28. Minute, der VfB hatte sich schön durchgespfelt, flankte Wagner scharf am 1900er Kasten vorbei, noch ehe Zeiler den Ball erreichte, war der Linksaußen der Gäste, Ritter, da und köpfte zum ersten Tore des Spieles ein. Die Platzmannschaft lief immer noch nicht zur erwarteten Hochform auf. Wohl hielt sie den Ball in des Gegners Hälfte, aber der Sturm konnte keine der vor⸗ handenen Torgelegenheiten ausnutzen.— Nach der Pause be⸗ kam die Hintermannschaft des Platzvereins mehr zu tun. Die 1900er hatten im übrigen umgestellt. Etwas besser wurde es dadurch ja, aber der Mannschaft fehlte der Schwung, während die VfBer mit ungeheuerem Eifer spielten. In der 60. Spiel⸗ minute entschied Lehrmund dann das Spiel, indem er im Nach⸗ schuß an dem herausgelaufenen Tormann auf 20 für den Pf. erhöhte. Erst 7 Minuten vor Schluß konnte 1900 durch Henrich einen Handelfmeter zum einzigen Gegentor verwandeln. Zugute gehalten werden muß dem VfB. sein Siegeswillen (daher auch wohl die vielen Strafstöße)— sonst wurde auf bei⸗ den Seiten kein Klassefußball gezeigt. Der beste Mann auf dem Platze war unbedingt Balser im Vsez.⸗Tor. Hervorzu⸗ heben in der VfV.⸗Mannschaft ist noch Haupt, die anderen ta⸗ ten ihre Pflicht. Bei den 1900ern konnten Jäckel, Henrich und Elitsch gefallen. Der Rest versagte mehr oder weniger. Der Schiedsrichter Wingenfeld-Fulda leitete vorzüglich. Die fast 1500 Zuschauer wurden durch das Spiel wenig bewegt. Aus Marburg BiB Kurhessen Marburg— Sc 05 Göttingen 512(1:0). Der Meister der Nordgruppe mußte ein erkennen, daß in Marburg die Kirschen sehr hoch hangen. Wenn auch die Ein⸗ heimischen zimlich hoch gewonnen haben, so muß doch unumwun⸗ den zugegeben werden, daß die Göttinger nicht schlechter waren. außen plötzlich mit dem Leder auf und davon, flankte zu Leugers, der sich den Ball ruhig zurechtlegte, da die Köl⸗ ner Verteidigung nicht schnell genug eingriff und mit scharfem Schuß den Führungstreffer für Fulda erzielte. Bei einem weiteren Durchbruch der rechten Sturmseite der Fuldaer ließ Heßberger den Kölner Läufer 12855 wieder„stehen“, wurde aber von dem herbeigeeilten Verteidiger Leers unfair ab⸗ gestoppt. Der gegebene Strafstoß wurde von dem Halbrechten Kammerl durch direkten Schuß verwandelt. Fulda führte 2:0! Köln gab das Rennen noch nicht auf und verdoppelte seine Anstrengungen. Die Borussen zogen ihre beiden Verbindungs⸗ stürmer zurück, und wußten bei im übrigen durchaus offenen Spiele Erfolge der Kölner zu verhindern. Bei den Kölnern war die Hintermannschaft recht gut, da⸗ gegen konnten in der Läuferreihe nur die beiden Außen ge⸗ fallen, im Sturm waren die beiden Flügel die treibenden Kräfte, der Innensturm versagte. Bei den Fuldaer Borussen wollte es in der ersten Halbzeit im Sturm nicht recht klappen, das wurde erst besser nach der schon erwähnten Umstellung. Im Innensturm war Leugers die beste Waffe, während in der Läuferreihe Maintzer in der Mitte ein großes Arbeits⸗ pensum erledigte. * Sp.⸗Vg. Göttingen— FC. Groß⸗Allmerode 3:2(3:1) Das Treffen war von keinerlei Bedeutung mehr. Göttingen gewann verdient, es war fast ständig leicht überlegen. Groß— Allmerode erzielte wohl den Führungstreffer, mußte dann aber drei Erfolge des Gegners hinnehmen. Erst nach der Pause konnten die Gäste durch den Halblinken auf 312 verbessern. Die Mannschaft war äußerst flink, brachte vor's Tor recht ge⸗ fährliche Situationen, jedoch verstanden es die Stürmer nicht, dieselben auszunutzen. Geschossen wurde wohl— aber ungenau. Ferner stand im Tor der Einheimischen ein Hüter, der diesmal wider erneut sein Können unter Beweis stellte. Weyand war der Held des Tages. Seine beiden Vorderleute werden von Spiel zu Spiel besser. In der Läuferreihe war Merlau der Beste. Zerstörung, Abspiel, alles war gut. Nun kommt der Sturm 3 Posten mußten ersetzt werden. Die eingestellten Leute führten sich jedoch sehr gut ein.— Göttingen hatte einen schwachen Hüter, dafür aber eine sichere Verteidigung, in der Sroda ganz Vorzügliches leistete. Die Läuferreihe war aut, doch ließ der Mittelläufer zum Schluß gewaltig nach. Die Stürmer waren äußerst flink. 8 8 Zum Spielverlauf sei bemerkt. daß das Spiel sehr flott und stets verteilt war. Schie richter Spurk-Butzbach leitete in bekannt gewohnter guter Weise. Handball Westdeutschland wieder ausgeschieden Bei den Vorrundenspielen um die Handball Meisterschaft der DSW. gab es am Sonntag zahlreiche Ueberraschungen Ueber⸗ raschend war das Abschneiden der süddeutschen Vertreter, er Spielvereinigung Fürth und des VfR. Mannheim Die Für⸗ ther schalteten zu Hause die Spandauer Polizei überlegen 1114 (4.3) aus, während der VfR. Mannheim in Oberhausen die Elf der Kupferhütte Duisburg mit 7:4(4:2) aus dem Rennen warf. Auch die übrigen beiden westdeutschen, Vertreter mußten bereits ausscheiden. Der Verbandsmeister Hagen 05 unterlag zu Hause dem norddeutschen Zweiten St. Georg Hamburg mit 311(1:6) und der dritte Vertreter, VfB. Aachen, wurde in Weißenfels vom mitteldeutschen Meister Polizei Weißenfels 10˙7(575) geschlagen. Der Titelverteidiger und„deutsche“ Mei— ster, Polizeisportverein Berlin, landete gegen den ostdeutschen Meister Hindenburg Allenstein den erwarteten klaren Sieg von 13:7(6:3). Mitteldeutschland brachte neben seinem Verbands⸗ meister auch seine übrigen beiden Vertreter glücklich durch die Vorrunde. Der zweite Vertreter, Polizei Halle, siegte in Han⸗ nover über den dortigen Postsportverein 84 und der dritte Ver⸗ treter des VWMBV., Polizei Dessau, warf die Polizei Cottbus 5˙3 aus dem Rennen. Der Verbandsdirektor in Gießen Am Samstag weilte der Verbandsdirektor des WSV, Herr G. v. Mengden, in Gießen, um sich gemeinsam mit Bezirks- und Gauvorständen, sowie geladenen Vereinsvertretern über Fra⸗ gen, die unser Heimatgebiet betreffen, auszusprechen. Die Be⸗ ratungen dürften den gewünschten Erfolg gehabt haben. Wir dürfen z. B. für die kommende Spielsaison mit zwei Gruppen in der 1. Bezirksklasse rechnen: Das Dillgebiet und das Hinter⸗ land in der einen, Gau Gießen-Wetzlar und Ockershausen in der zweiten.— Die Auffüllung der 1. Bezirksklasse gibt nach unten hin Luft, so daß mancher. mit Aufstieg rechnen könnte. Hoffen wir, daß Herr v. Mengden unsere Wünsche durchsetzen kann.— Ein großer Teil der Aussprache diente dem Bemühen, das Verhältnis zwischen den beiden Gie⸗ ßener Vereinen zu bessern, so daß wenigstens nach außen hin die Interessen des Verbandes keinen Schaden leiden. * Näthsten Sonntag Bezirkstag in Kassel Wegen der Wichtigkeit des diesjährigen Bezirkstages ist zahlreiche Entsendung von Vereinsvertretern aus umserem Hei⸗ matgebiet unbedingt geboten. Zur Erleichterung soll von Wetz⸗ lar über Gießen am Sonntag ein Postauto nach Kassel zu ermäßigtem Preise fahren. Alles Nähere über Abfahrt und Fahrpreis teilt auf Anfrage Herr Jetter, Wetzlar, Niedergirme— serweg 35, mit. Aug dem Hinterland Wiesenbach— Breidenstein 3:1(220). Es gab beiderseits ungekünstelten Fußball mit flottem Tempo, aber wenig technische Feinheit. Im Feld blieben die Breidensteiner dem Gastgeber ebenbürtig, allein vor dem Tore wollte es nicht monde Die Halbzeit sah eine 2:0-Führung der ersatzgeschwächten Wiesenbacher. Ein weiterer Treffer nach der Pause ließ den Sieg sicherer werden, doch konnte Breidenstein den längst verdienten Ehrentreffer noch anbringen. Bottenhorn— Breidenbach 427. Wohl die allerwenigsten hatten Breidenbach einen so kla⸗ ren Sieg in Bottenhorn zugetraut. In beiden Reihen standen Ersatzleute, die sich auf Breidenbachs Seite ganz besonders gut anließen. Der Kampf war, wie schon aus den 11 Treffern, stets spannend und abwechflungsxreich. Biedenkopf— Marbach 323. In den Gästen lernte man eine Elf von solidem ausgegli⸗ chenen Können kennen. Die Gleichwertigkeit der beiden Mann⸗ schaften im Können sorgte für einen abwechslungsreichen Verlauf, der dabei recht spannend war. Das Ergebnis ist durchaus ge⸗ recht. Marbach besorgte sich in der 1. Halbzeit wohl einen knap⸗ pen 2:1⸗Vorsprung durch den guten Rechtsaußen, aber die Kreis⸗ städter konnten nachher wieder gleichziehen. Buchenau— FC Laasphe 822. Die Buchenauer waren seit langer Zeit wieder einmal glän⸗ zend aufgelegt und ließen die sich tapfer wehrenden Gäste nur wenig zu Worte kommen. Die 2. Garnitur von Feudingen mußte sich von der Liga⸗ reserve Wallau eine 2:7 Packung gefallen lassen.— Breiden⸗ bachs 2. überfuhr Obereisenhauser 53 und Kombachs 1. konnte gegen Wallaus 3. einen 4:3⸗Sieg landen. Die Jugend⸗ lichen von Banfe und Wallau trennten sich 2:2, die von Buche⸗ nau und Laasphe 311.„oh“ Sportneuigkeiten Bei der süddeutschen Fußball⸗Meisterschaft sind auch am 17, April die Entscheidungen noch nicht gefallen. In der Ab⸗ teilung Südost kommen noch 1. FC. Nürnberg und Bayern München, in der Abteilung Nordwest Eintracht Frankfurt und FSW. Frankfurt für die beiden ersten Plätze in Frage. 5 Süddeutscher Verbands⸗Pokalsieger wurden die Stuttgarter Kickers, die in Stuttgart das Endspiel gegen Amicitia Viern⸗ heim vor 12 000 Zuschauern mit 4:0(2:0) verdient gewannen. Das Rugby⸗Länderspiel Deutschland gegen Frankreich brachte im Frankfurter Stadion vor 5000 Zuschauern einen 20:4 Sieg der Franzosen. Ladoumegue, der französische Weltrekordmann, startete am Samstag in Paris bereits erstmalig als Berufsläufer. Er gewann ein 1000 Meter-Laufen leicht in 22 Minuten. Der deutsche Flie rmeister Peter Steffes gewann bei einer Veranstaltung der B 5 Brüsseler Sportpresse den Fliegerkampf. Im Endlauf besiegte Steffes den französischen Meister Faucheux. Im vierten„Großen Preis von Monaco“ gewann der Ita⸗ liener Nuvolari in 3:32, 25,2 Stunden mit geringem Vorsprung auf Alfa Romeo vor seinem Maxkengefährten Rudolf Carac ciola und dem Italiener Faggioli auf Maserati. Auf dem Nürburg⸗Ring fand am Sonntag ein Motorrad⸗ rennen für Auswahlfahrer statt. Die schnellste Zeit des Tages fuhr der Sieger der Halbliterklasse Lohmann⸗Hamburg auf BMW. mit einem Stundenmittel von 91,1 Kilometer. Bei der vom Bezirk Frankfurt im BDR. auf einer über 60 Kilometer führende, zwischen Frankfurt und Darmstadt lie genden Strecke ausgetragenen Straßenmeisterschaft ging der junge Sossenheimer Bär als sicherer Sieger hervor, nachdem sein schräfster Konkurrent, der Frankfurter Hohbein, durch De fekt ausgeschieden war. Auf der Krefelder Bahn gab es am Sonntag die ersten Dauerrennen, die dem Nachwuchs vorbehalten waren. Im End⸗ lauf über 25 Kilometer, an dem die beiden Ersten jedes Laufes teilnahmen, siegte Paffrath-Ohligs in 20:21 vor Plath Neutz⸗ (180 Meter) und Zauns-Frankfurt. 1 6 N N Dienstag, den 19. April 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung 1 Ergebnisse Endspiele in den DF B.⸗Landesverbänden: Brandenburg: 3 Mitteldeutschland: Meisterschafts⸗Endspiel in Leipzig: 1 3 SC. Dresden— Polizei SV. Chemnitz 213 nach Verlänger. Tennis⸗Borussia Berlin— Minerva Berlin 2:2(0:0) Aus Watzenborn⸗Steinberg W.⸗Steinberg 1.— Nidda 1. 5:1(3:1). W.⸗Steinberg 2.— Nidda 2. 1:6(1:4). 155 Spielverlauf: Der Anstoß der Gäste wird von der Läufer⸗ reihe abgefangen. Die Vorlage wird vom Sturm aufgenommen und in schöner Kombination kommen die Teutonen vor des Geg⸗ ners Tor, doch der Schuß geht am Tor vorbei. In der Folge muß der Tormann der Gäste verschiedenemal eingreifen, und in der 5. Minute muß er zum ersten Mal hinter sich greifen. Jetzt findet sich Nidda, der Sturm kombiniert schön zusammen, doch a Norddeutschland: die glänzende Hintermannschaft der Einheimischen läßt den Geg⸗ 1 Endrunde der„letzten Vier“: ner vorerst zu keinem Erfolg kommen. In der 14. Minute erhöht 4 1 1 SV. Hamburg— 93 Altona 3:0(2:0) der Gastgeber auf 2:0. Nach kurzer Zeit erzielt Nidda den 9 Holstein Kiel— Arminia Hannover 3:1(1:0) Ehrentreffer. Kurz vor Halbzeit wird dann das Ergebnis auf 5 Südostdeutschland: denke 2 55 n. 15 ae 15 755 f i i 1 vollkommen in der Hand. In schöner Kombination rollen An⸗ 60* cr Hennig 8. 08 Breslau 4:5(373) griff auf Angriff auf des Gegners Tor, doch vielbeinige Abwehr 5 Baltenverband. 5 8 5 1 1 05 1— 10 der 18 eefal 8 fue 815 1 8 5 3 sich die Gäste dann doch noch zwei Tore gefallen lassen. ag Jindenburg— Allenstein— Viktoria Stolp 4:0(2:0) Spiel wurde unter der Leitung von Schiri Rabe fair ausgetra⸗ 3 SC. Danzig— Vscs Königsberg 471(0:0) gen. Die Ghee hinterließen einen guten Eindruck. 1 Süddeutsche Meisterschaft: Die 2. Mannschaft mußte eine hohe Niederlage hinnehmen, Abteilung Nordwest: die dem Spielverlauf nicht entspricht. Trotz Ueberlegenheit der 8 Wormatia Porn— Eintracht Frankfurt 53(4:1) Platzbesitzer führten die Gäste bis zur Halbzeit mit 41. An 4 ö FSB. Frankfurt— SV. Waldhof 31(1:0) diesen vier Toren war der Torhüter, der heute einen schwachen 1 VfL Neckarau— FSW. 65 Mainz 2.1(170) Tag hatte nicht ganz schuldlos Dadurch ging auch die Mann⸗ a FK. Pirmasens— FW. Saarbrücken 270(0:0) schaft deprimiert in die zweite Hälfte und verlor durch andauern⸗ 0 Abteilung Sübost. 0 6 5 des Umstellen Selbstverkrauen und somit auch das Spiel. 5 1 1. FC. Nürnberg— 1860 München 31(2:0) Bayern München— Sp.⸗Vgg. Fürth 270(1:0) Aus Lollar ö 90 Rastatt— FV Karlsruhe 44(1.2) Lollar trug am Sonntag mit 2 Mannschaften in Aßlar Ge⸗ 1 FC. Pforzheim— VfB. Stuttgart 43(371) sellschaftsspiele aus. Die 1. Mannschaft verlor mit 6˙1, die 1 Endspiel um den süddeutschen Verbandspokal: 2. mit 43. Lollar trat mit reichlich Ersatz an. In der 1. 6 6 K S 0 Mannschaft fehlten die beiden Halbstürmer, der Linksaußen und 5 i S 0— Amiciti j i.. annschaft fehlten die 5 1 1. ee dern a e der linke Läufer. In der 2. Mannschaft fehlten 5 Mann, welche 0 46 Mosldeutjchland von der spielfreien 3. Mannschaft gestellt wurden. Der sehr Runde der Meister: Zwischen runde: Alemannia Aachen— Turu Düsseldorf 3:2 schlechte Platz tat sein übriges. Unter diesen Umständen hatte Die 2. Mannschaft spielte vor der 1. Lollar sehr zu leiden. 0 Bis zur Pause und dadurch wurde der Platz immer schlechter. in Kassel: Sp.⸗Vgg. Köln⸗Sülz— Borussia Fulda 0:2(0:0) jelt sich die 1. Mannschaft sehr gut und mit 1:1 wurden die * Vorrunde: 5 8* 5 eiten gewechselt. Nach der Halbzeit fiel Lollar etwas ab und 1 in Bochum: FC. 04 Schalke— 09 Hüsten 2:0(2:0) die Platzbesitzer zogen mächtig los. Die Verteidigung Lollars F 15 N wehrte sich so gut es ging, kann 12— 5 t d 8 daß 1 5 1 127 1 Aßlar bis zum Schluß noch 5 mal erfolgreich ist. Die 2. Mann⸗ 1 in Düsseldorf: Vf. Benrath— Arminia Bielefeld 4·2(221) schaft war 1555 2 5 Aßlar etwas e konnte aber . Geseuschesteipiele: Spvgg. Rheydt-—Spogg. Homberg 42(3:1)[an dem Sieg der Platzbesitzer, welche sich mit den Platzverhält⸗ nissen besser abfanden, nichts ändern. 5 Einigen Spielern 2 8 7 N g Aus Lollar schreibt man uns weiter: en 1 SB. Meiderich— Alemannia Aachen 273 der 1. Mannschaft 1555 Aßlar wäre zu raten, sich gegen auswär⸗ 1 Sportfreunde Essen— Grün⸗Weiß Viersen 316 tige Sportkameraden einer faireren Spielweise zu befleißigen 8 Schwarz⸗Weiß Essen— Fortuna Düsseldorf 273 5 sol i iel wer wi j VfB. Bielefeld os Münst 5 denn mur durch solche kann ein Spiel werbend wirken. Ganz * S5 2 1 cer mania Bochum 075 besonders beschweren sich die Gäste darüber, daß n 1 Bf. Denabrüct— VfB. Bielefeld 43 b alle Spieler in der gehörigen körperlichen e hessen⸗Hannover Aus Garbenteith 2 Kassel— Spielpverein Kassel 5:6 Wegl. Sp. B. 1. Jad.— Garbenteich 1. Jad. 024(o:) ö 1000 Gehen e Gee den d uc e. e Fee 1 5 Aottenh p e 8 Die erste Mannschaft spielte die erste Halbzeit e 1 Wiesenbach— Breidenstein 31(2:0) zeitweise sogar überlegen. In der 5. Minute schoß der Halb⸗ Weilburg— Sc W. Niedergirmes 2:2(011) linke von Garbentich das erste Tor. Nach 20 Minuten Spiel⸗ ö 6 5 7 5 zeit erhöhte derselbe Spieler durch einen Prachtschuß auf 20. 1 au Marburg So blieb es bis zur Halbzeit. Nach der Pause 10 Minuten ver⸗ 1 Biedenkopf— Marbach 313(0:2) teiltes Feldspiel. Dann ließ die Garbenteicher Hintermannschaft Buchenau— FC Laasphe 8:2 mehr und mehr nach,— Wetzlar kam auf, konnte Tor auf Tor Feudingen 2.— Wallau 2. 27 schießen und so das Resultat 6:2 herstellen. Kurz vor ab Breidenbach 2.— Obereisenhausen 1. 5:3 konnte Garbenteich nach schöner Kombination das Resultat au Kombach 1.— Wallau 3.(4:3) 613 verbessern. Garbenteichs Hintermannschaft spielte zu weich Nun J. e 2.47 und muß besser Stellung halten. Sie haben es Sonntag hof⸗ Buchenau Igd.— Laasphe Igd. 311 fentlich gelernt. Banfe. Wallau Jgd 222 J Dagegen spielte die Jugendmannschaft ein sauberes Spiel, Gau Gießen⸗Wetzlar eines ihrer besten. Es ging von Mann zu Mann und konnte 8 5 5 die Mannschaft so einen schönen 4:0⸗Sieg herausholen. Am Aßlar 1.— Lollar 1. 6.1(11) kommenden Sonntag hat die Garbenteicher Jugend noch einen ö Löhnberg 1.— Villmar 1. 10 schweren Tag: das Rückspiel um die B. Meisterschaft gegen 1 Braunfels— Burgsolms 2:2 Ettingshousen. W.⸗Steinberg 1.— Nidda 1. 51(311) Uf Gleßen 2. 1900 Gießen. 3 Alus Molar But 2.— Leihgest 5 8 N 1 Wegl Spe V. ene 6˙3(0˙2) Die Liga des Sportvereins war spielfrei, die 2. Mannschaft 3 W.⸗Steinberg 2.— Nidda 2. 1.76(1.4) trat auf eigenem Platze der 1. Garbenteich gegenüber. Gleich in 8 Nauborn 1.— Schwalbach 1. 6•0(3:0) der 2. Minute wartete Garbenteich mit einm Ueberraschungs⸗ 1 Aßlar 2.— Lollar 2. 4:3 tor auf. Nach einer Zeit lang ausgeglichenem Feldspiel konnte 15 Leun 1.— Allendorf(Ulm) 1. 211 Garbenteich sogar durch Fernschuß auf 2:0 erhöhen und hielt auch f 1900 Gießen 3.— Waldgirmes 1. 4.1 diesen Vorsprung bis zur Pause. Nach dieser änderte sich aber da Löhnberg 2.— Villmar 2. 3:1 Bild. Wetzlar wurde überlegen und konnte bald den Ausgleich Wirbelau 1.— Hirschhausen 1. 41(4:0) erzielen. In regelmäßigen Abständen stellte Wetzlar durch vier 1 Merenberg 1.— Waldhausen 1. 1:6 abgebr. Aon e 51 4 sicher, während Garbenteich nur noch ein irbelau 2.— Hirschhausen 2. 1:2 or aufholen konnte. ö Allendorf 1.— Kennen 1515 Die Jugend und Schüler verloren sämtlich, und zwar: 1. 1 Allendorf 2.— Odersbach 2. 171 Jugend in Gießen 0:4, die 2. Jugend in Wetzlar gegen Garben⸗ 1900 Gießen od 1 1. Igd. 90 teich 1. Jugend 0:4, die Sch. in Wetzlar gegen Wieseck 215. VfB Gießen 1. Igd.— Wetzl. Sp. V. 1. Igd. 4:0 N 1900 Gießen 2. Igd.— Leihgestern 1. Igd. 5:1 Aus Leihgestern f Wetzl. Sp. V. 2. Ve— arbenteich Jgd. 0.4(0:8) Am vergangenen Sonntag weilte die 1. Mannschaft zu 4 Leun 1. Igd.— Tiefenbach Igd. 3.0 einem Gesellschaftsspiel bei der Ligareserve in Butzbach. Ju 1 Leihgestern Sch.— VfB Gießen Sch. 170 dem Spiel war kein neutraler Schiedsrichter anwesend(war 11 Wetzl. Sp. V. Sch.— Wieseck Sch. 2.5 denn einer angefordert?), so daß ein Schiedsrichter des Platz⸗ f Nauborn Sch.— Schwalbach Igd. 0:3 vereins das Spiel pfiff. Auf seine mangelhafte Leitugg ist es 4 Handball: zurückzuführen, daß das Spiel unerlaubt hart durchgeführt TWoNiederg.— VfL Wetzlar 0:1(abgebr.) wurde. Gerade in dieser trostlosen Zeit, wo die Gesundheit Tischtennis: das Kostbarste ist, was man zu verlieren hat, ist unnötig hartes 1900 Gießen— Wetzl. Sp. V. 14.9 Spiel zu unterbinden und die Gewähr dafür durch einen Spiel⸗ 7*. 1. leiter zu geben, der keiner Partei 1 Diese Umstände Gau Dill trugen wesentlich dazu bei, daß die Leihgesterner Mannschaft sich Altenkirchen 1.— Weidenhausen 1. 1:4(0:4) zurückhielt und das Spiel 1:4 perlor. 5 Die 1. Jugend weilte in Gießen bei 1900s Zweiter. Die Altenkirchen Igd.— Weidenhausen Igd. 0:3 Mus ist richtiger? Lene die nur mit 9 Spielern antraten, verloren 1 Die Schüler hatten die Schüler des VfB. Gießen im Pflicht⸗ spiel auf eigenem Platze zum Gegner. Trotzdem auch sie nur mit 9„Mann“ spielten, konnten sie, wenn auch knapp, aber verdient mit 1:0 gewinnen. Aus Nauborn 1 Nauborn 1.— Schwalbach 1. 6:0(3:0) Ein Gesellschaftsspiel, von beiden Seiten kampfkräftig dur geführt, wurde am Sonntag von Schwalbachs 1. Mannst und Nauborns 1. 1 ausgetragen. In der ersten Viertelstunde zeigten die[bacher gute Leistungen und spielten leicht überlegen. Joch von der 20. Minute ab änderte sich das Bild merklich. Die Nauborner kamen mehr und mehr in Führung. Angriff auf e e zum gegnerischen Tor vorgetragen, sodaß in der 30. Minute das Führungstor und in der 35. Minute das zweite Tor fallen konnten. Ein Elf⸗ meter wurde zum dritten Torerfolg verwandelt. In der zwei⸗ ten Halbzeit konnten die Schwalbacher auch keine Torerfolge erzielen. Der Sturm machte zwar einige gute Durchbrüche, d vor dem Tor versagte er. Die Gäste⸗Verteidigung war au der Höhe, ebenso war der Tormann gut. Bei den Naubornern erfreute wieder einmal das technische Können. Die Mann⸗ schaft fand sich gut zusammen und diesem Umstand war auch n Sate 1 ons e a 5 h * il der hohe Sieg zu verdanken. die Sturl Aus Löhnberg A e, 1 5 ang de Bahner 1.— Villmar 1. 1:0 gehe g Löhnberg 2.— Villmar 2. 321. ken Feige, Löhnberg war in beiden Spielen den Gästen etwas über⸗ det 99 legen. Allerdings vermißte man bei Villmar 1. den vorzüglichen dashen Ver Mittelläufer. Den Torgelegenheiten entsprechend mußte Löhn⸗ dea u berg höher gewinnen, obwohl die 1 Mannschaft noch unter der fataler un gewohnten Form spielte. Eine Umstellung verschiedener Spielen Graf Wel muß unbedingt vorgenommen werden. Löhnbergs 2. lieferte ugs in einen in der ersten Halbzeit ein technisch besseres Spiel als die 1. Die 00 Mannschaft, fiel jedoch gegen Mitte der 2. Halbzeit ab. Die polählig in Jugend wartete wieder vergeblich auf die Weilburger zum an⸗ ihren Jutifen gesetzten Pflichtspiel. A. unmen werd „ücshef ange Aus Leun be ee de 5 ö 5 8 5 der Sl, onde Auf dem Sportplatz in Leun trafen sich am Sonntag die die Reich Jugendmannschaften von Leun und ae zum fälligen ins der 9 Verbandsspiel. Nachdem die erste Halbzeit, mit beiderseitig vue schönen Angriffen, torlos verlaufen war konnte Leun mach den 2 Veto de mie 7 5 erfolgreich sein, während Tiefenbach auch jetzt 5 ftähe nichts gelang. 3 Die erste Mannschaft won Leun hatte die gleiche von Allen⸗ aal 11 dorf zu einem Gesellschaftsspiel verpflichtet und konnte gegen den el alfe diesjährigen Meister ihrer Gruppe einen knappen 2:1⸗Sieg e Wah landen. 1 0 Die enss Aus Weilburg 4 B ug bevor un Weilburg— W.⸗Niedergirmes 2:2(0:1). Det Reiche Auf dem Sportplatz an der neuen Kaserne in Weilburg kung der Ve standen sich am gestrigen Sonntage obige Mannschaften gegen⸗ g Rapallope über. Etwa 300 Zuschauer sahen ein systemarmes Spiel zweier nigte der Reic gleichwertiger Mannschaften. Das Spiel begann mit wechseln⸗ Matt in Fünf den Angriffen, denen jedoch np kein Erfolg beschieden Reichsernä war. In der 25. Minute kommt Wetzlar durch Nachschuß zum Vortag im R 1. Treffer. Wetzlar drängt nun stark. Man sah zeitweise schöne Amtpolitit d Kombinationen auf beiden Seiten. Weilburg wird zum Schl In den der ersten Spielhälfte besser und spielt zeitweise überlegen. Au Ischen Städte die zweite Halbzeit begann wenig erfolgversprechend. Wetzlar u Berlin sta drängt den Weilburgern das hohe Spiel auf. Ein schneller Vor⸗ schlechterun stoß des linken Weilburger Flügels wird durch ein Foul im Im Juan Strafraum unterbunden. Der hierauf verhängte Elfmeter kaun gndgebungen Henß unhaltbar in die Ecke schießen. Der Kampf ist wun aus⸗ in dan Polen geglichen. Allmählich nahm aber das Spiel harte Formen an. genommen. Ein Verweis des Schiedsrichters an beide Spielführer blieb nicht Früsbent! aus. Fa n Situationen entstanden vor dem Wetzlarer nnnichen Pie Tor. Eine Flanke von Klein kann Röcken für Weilburg ein⸗ köpfen. Nun setzt Wetzlar alles daran um im Endspurt den Ausgleich herzustellen, was auch in der zweitletzten Minute ße⸗ lingt. Schiri Flick-Wetzlar war dem Spiel ein gerechter Leiter. Aus Mirbelau en 8 des Innern a Wirbelau 2.— Hirschhausen 2. 122.„die das Wirbelau 1.— Hirschhausen 1. 41. endung von, Am vergangenen Sonntag weilte Hirschhausen mit zwei 909 u erfst Mannschaften in Wirbelau. Zuerst stellten sich die zweiten age dargeleg Aung der Sta ut haben, un Mig beiget Mannschaften dem Mann der Pfeife. Während des ganzen Spiels herrschte verteiltes Feldspiel. Durch Elfmeter kommt Hirschhausen zum Führungstor, aber bald darauf kann der Wir⸗ belauer Mittelstürmer gleichziehen. Nach der Halbzeit fällt noch 10 Mzwischen ein Selbsttor und ist das Schicksal der Wirbelauer besiegelt. Abet word Anders bei den 1. Mannschaften. Wirbelau hat Anstoß, de verbotene kommt sofort gut durch und schon saust das Leder haarscharf über 10 A Erfüllt die Latte. Wirbelau liegt dauernd im Angriff und in der 4. Jg meines Minute wird eine Flanke des Linksaußen vom Nechsane zum muß ich 1. Tor verwandelt. Hirschhausen will gleichziehen, aber rer⸗ ah lorer gebens. Unser Schlußtrio netze es ausgezeichnet, sein Heilig⸗ 47 Ihnen tum vor Gefahr zu schützen. Weder hat der Linksaußen den Ball, flankt zum Mittelstürmer, und schon winkt Nr. 2 aus dem Kasten. Hirschhausen stellt nun um, aber von Wirbelau rollt 11 ihrer Pri Angriff auf Angriff aufs gegnerische Tor. Das beweisen die Zegen. zahlreich getretenen Eckbälle, von denen der Halbrechte zum 3. und der linke Läufer zum 4. Tor einsenden kann. Nach der 57 Halbzeit kommt Hirschhausen, nachdem sie erst einen zugesproche⸗ s die Behan nen Elfmeter verschossen haben, zum Ehrentor. Vorher wurden; züsdent von 2 Spieler wegen Rauferei vom Felde verwiesen. Es ist sehr Aheleilet hat, traurig, daß so etwas in Gesellschaftsspielen vorkommt. Man migeteitt wird muß eine Niederlage auch anständig hinnehmen können. Schiri h, ob und Pick war den beiden Spielern der gegebene Leiter.„ah“ Alis Altenkirchen Altenkirchen 1.— Weidenhausen 1. 1:4(0:4). Weidenhausen kann in der 1. Hälfte, mit dem Wind spie⸗ lend, 4 Tore vorlegen, während Altenkirchen in der zweiten Halbzeit nur 1 Treffer erzielen konnte. Weidenhausen gewann dank seiner besseren Kombination verdient, trotzdem der Spiel⸗ verlauf ausgeglichen war und das Eclenverhältnis zuguasten ron Altenkirchen lautete.(In der vorigen Nr. der Ap 53. muß es richtig heißen: Günterod 1.— Altenkirchen 1.(3:3.) R. — Sport⸗Club„Cimbria 1900“ e. V., Berlin⸗Neukölln— 1. Klasse. sucht zu Pfingsten zwei Spiele auswärts gegen mäßige Ent⸗ schädigung. 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Redaktionsschluß früh 8 Uhr.— Für Aufbewahrung oder Rück⸗ sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert Drud und Verlag oon Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. 45. Jahrg. 5 Dienstag, den 19. April 1932 E itung Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Neklame⸗Petitzeile 96 Pfg. Platz⸗ vorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee⸗Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 16 Politische Rundschau Die Sturmabteilungen, Schutzstaffeln und sonstigen militär⸗ ähnlichen Organisationen der N 1 sind 1 5 eine Ver⸗ ordnung des Reichspräsidenten auf Erund des Art. 48 der Reichsverfassung aufgelöst worden. Die Reichsregierung hat dem Reichspräsidenten diese Maßnahme einstimmig empfohlen. Der Danziger Senat hat im Zusammenhang mit dem reichs⸗ deutschen Verbot der Sa. für das gesamte Staatsgebiet die Veranstaltung von n en und Versammlungen politischen Charakters unter fre himmel bis auf weiteres verboten. Graf Westarp 2 2 78845 Zusammentritt des Reichs⸗ tags in einem Ankr s Verbot des Reichs banners zu fordern. Die Führer der Ab. waren Ende letzter Woche fast vollzählig in Berlin versammelt und berieten mit Hitler und ihren Juristen, welche Schritte gegen das SA.⸗Verbot unter⸗ nommen werden sollen. Wahrscheinlich wird der Staatsge⸗ richtshof angerufen werden, vor allem auch deshalb, weil viel⸗ sach von der Polizei Material beschlagnahmt wurde, was nicht der SA., sondern der Partei gehört. Die Reichsleitung der NSDAP. und der Vorsitzende des Vereins der Hitler⸗Jugend haben den Rechtsanwalt Dr. Frank 2., München, beauftragt, mit allen rechtlichen Mitteln gegen das Verbot der Hitler⸗Jugend vorzugehen. Der frühere thüringische Minister Dr. Frick hielt in Bonn eine Rede, in der er sich zunächst über die Reichspräfidenten⸗ wahl vom 10. April verbreitete und bemerkte, daß die NSDAP. die Wahl anfechten werde, da die nach der Reichsverfassung ga⸗ rantierte Wahlfreiheit nicht gewährt worden sei. Die entscheidende Auseinandersetzung zwischen der deutschen und französischen Stellung auf der F steht noch bevor und wird allgemein als unvermeidlich angesehen. Der Reichsrat stimmte am Donnerstag in öffentlicher Voll⸗ sitzung der Verlängerung des Schlichtungsabkommens und des Rapallovertrages mit der Sowjetunion zu. Weiter geneh⸗ migte der Reichsrat die Ausprägung von weiteren 100 Millionen Mark in Fünf⸗Markstücken. Reichsernährungsminister Schiele, der am ge Montag im 1 sprechen wollte, hat seinen Vortrag,„Die Agrarpolitit der letzten Jahre“ auf den 28. April vertagt. In den Vorstandssitzungen des Deutschen und des Preu⸗ ßischen Städtetages, die am 15. und 16. April im Städtehaus zu Berlin stattfanden, wurde von allen Seiten auf die weitere Verschlechterung der Lage in den Gemeinden hingewiesen. Im Zusammenhang mit den bevorstehendn kommunistischen Kundgebungen am 1. Mai werden von den Sicherheits behörden in ganz Polen zahlreiche Verhaftungen von Kommunisten vor⸗ genommen. Präsident Hoover hat offiziell seine Kaididatur für die ame⸗ rikanischen Präsidentschaftswahlen im Herbst aufgestellt. Gleiches Recht für alle! Reichspräsident von Hindenburg hat an den Reichsminister Innern am Freitag das nachfolgende Schreiben gerichtet: „Die das Verbot der SA. und SS. aussprechende Ver⸗ ordnung vom 13. April 1932 habe ich vollzogen, nachdem Sie mir in ernsten Worten die Schwierigkeiten der politischen Lage dargelegt und den Erlaß dieser 1 zur Siche⸗ rung der Stäatsautorität als unbedingt notwendig bezeich⸗ net haben, und nachdem die Reichsregierung einstimmig Ihrem Antrag beigetreten war. „Inzwischen ist mir unter Uebergahe von Belegmaterial mitgeteilt worden, daß ähnlich geartete Organisationen wie die hier verbotenen auch bei anderen Parteien bestehen. In Erfüllung meiner Pflicht zur überparteilichen Aus⸗ übung meines Amtes und gleichmäßigen Anwendung der Ge⸗ setze muß ich verlangen, daß, falls dies richtig ist, auch diese Organisationen der gleichen Behandlung verfallen. Ich über⸗ sende Ihnen anbei das mir zugegangene Material mit dem Ersuchen, es mit dem gleichen Ernst zu prüfen, den ich Ihrem Antrage entgegengebracht habe, und mir alsbald das Ergeb⸗ 1012 ihrer Prüfung und einen entsprechenden Vorschlag vor⸗ zulegen.“ des Gröner zögert. Die Behandlung des Reichsbannermaterials, das Reichs⸗ präsident von Hindenburg dem zuständigen Innenministerium zugeleitet hat, läßt erheblich zu wünschen übrig. Wenn weiter mitgeteilt wird, daß noch Erhebungen darüber angestellt werden müßten, ob und in welchem Umfange sich etwa eine Beteiligung der Länderregierungen an der Prüfung des neuen Materials als notwendig und zweckmäßig erweise, so muß die Oeffentlich⸗ keit den Eindruck gewinnen, daß hier offenkundig Verschleppungs⸗ tendenzen die Oberhand gewinnen. Allerdings wollen wir die Schwierigkeiten, in denen sich der Reichsinnenminister zurzeit befindet, nicht verkennen, obwohl sie selbstverschuldet sind. Die Schwierigkeiten sehen wir vor allem in der durchweg einseitigen Festlegung einiger Länderregierungen zugunsten des Reichsbanners, vor allem des preußischen Staatsmini⸗ steriums.„ U. a. hat der preußische Ministerpräsident Braun es für richtig gehalten sowohl in Altona wie in Kiel gelegentlich von Wahl⸗ reden öffentlich zu erklären, daß das Reichsbanner nicht ver⸗ boten werde. Dem Reichsinnenmiister stehen polizeiliche Exe⸗ kutivorgane nicht zur Verfügung, so daß gefürchtet werden muß, daß Preußen eine Verbotsverordnung gegen das RNeichsbanner im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht durchführen würde. Infolgedessen vermutet man logischerweise, daß die ganze Polikik, die das Neichsinnenministerum zurzeit gegenüber der Erledigung des Hindenburgschreibens verfolgt, auf Zeitgewinn gerichtet ist. Man möchte offenbar den 24. April ins Land gehen lassen und die endgültige Entscheidung über da⸗ Reichs⸗ banner erst nach den Länderwahlen treffen. Die Verantwortung dafür wird dann freilich Herr Groener nicht nur gegenüber dem Reichspräsidenten von Hindenburg, sondern vor der gesam⸗ sen politischen Oeffentlichkeit zu tragen haben. Das Reichsbanner will keine militärische Organisation sein. Der Bundes vorsitzende des Reichsbanners Höltermann hielt in Breslau eine 1 in der er u. a. sagte„Schwere Angriffe werden jetzt gegen uns erhoben. Lange Jahre hindurch hat man von gewisser Seite unsern Bund als wertlos hingestellt. Seit vorgestern abend sind wir plötzlich eine ungeheure militä⸗ rische Organisation! Wir hegen aber durchaus nicht den Ehr⸗ geiz, eine militärische Organfsation zu sein. Die Funktionen, die uns bisher aufgegeben waren, hören in dem Augenblck auf, wo der Gegner aufgelöst ist. Wir bleiben, was wir eigentlich sind, eine Vereinigung ehemaliger republikanischer Kriegsteil⸗ nehmer und deren Söhne. Die Aalionalsozinüisten beantragen Auflosung des hessischen Landtags. Darmstadt, 18. April. Die fationalsozialistische Fraktion hat einen Antrag auf Auflösung des Hessischen Landtages ein⸗ gereicht, außerdem einen Antrag 18 Zurückziehung der Reichs⸗ verordnung über das Verbot der SA. und SS. und einen An⸗ trag auf Verbot des Reichsbanners und der Eisernen Front, weiterhin einen Antrag auf Mißbilligung des Vorgehens des hessischen Innenministers und seiner Polizeiorgane bei Aus⸗ führung der Reichsverordnung vom 13. April 1932. Diese An⸗ träge sollen in der heutigen Sitzung beraten werden. Volksentscheid in Oldenburg. Am f wurde im Freistaat Oldenburg der von den in der nationalen Front zusammengeschlossenen Parteien in Gang gesetzte Volksentscheid auf Auflösung des Oldenburgischen Landtages durchgeführt. Gleichzeitig brachten die Kommunisten den„roten Volksentscheid“ mit dem gleichen Ziele zur Abstim⸗ mung. e Abstimmungsergebnis ist der Volksentscheid mit großer Mehrheit durchgekommen, so daß der Landtag auf⸗ gelöst wird. Seine im Freistaat Oldenburg: Jastim⸗ men: 125 365, Neinstimmen: 5796, ungültig: 1079. Der Volksentscheid in Sachsen gescheitert. Das vorläufige Gesamtergebnis des am Sonntag durchge⸗ führten Volksentscheides auf Auflösung des Sächsischen Land⸗ tages besagt: Bei 3 664047 Wahlberechtiglen wurden 1318 042 Ja-Stimmen und 53 442 Nein-Stimmen abgegeben. Ungültig waren 20770 Stimmen. Die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen beträgt demnach 1392 254, also knapp 38 Prozent der Wahlberechtigten. Der Volksentscheid auf Landtagsauf⸗ lösung in Sachsen ist gescheitert. 30 000 Mark unterschlagen. Wetzlar. Das hiesige Erweiterte Schöffengericht verurteilte den ehemaligen Forstkassenrendanten von Krofdorf, den Gast⸗ wird und Metzger Friedrich Freund, wegen fortgesetzten Ver⸗ brechens im Amt unter Zubilligung mildernder Umstände zu zwei Jahren Gefängnis. Freund hakte der Kasse nach und nach etwa 30000 Mark unterschlagen. Die Zinssätze in Hessen. Laut Beschluß des Reichskommissaxs und des Hessischen Kreditausschusses wurden die geltenden Zinssätze wie folgt fest⸗ gesetzt: Habenzinsen: Normalsatz 4, Kündigungsgelder je nach Fälligkeit 42—5 Proben Festgelder je nach Dauer für Posten von mindestens 15 000 RM. 4,75—5,25 Proz., Altimogeld höch⸗ stens 1 Prozent unter dem Reichsbankdiskontsatz. Tagesgeld provisionsfrei 2,5 Prozent, provisionspflichtig 3 Prozent. Soll⸗ zinsen: Spanne höchstens 4 Prozent, Normalsatz 1 Prozent unter Reichsbankdiskont. Kreditprovision außerdem 2 Prozent. Sinnlose Lohnpolitik. Es wird uns geschrieben: Es ist schon häufig darauf hingewiesen worden, daß ein Teil der Binnenlöhne, vor allem die Löhne des Baugewerbes und seiner Nebengewerbe, ein viel zu hohes Lohnniveau auf⸗ weisen und damit vor allem die Lebenshaltung verteuert haben. Der Reichsarbeitsminister Stegerwald hat selbst die Senkung der Binnenlöhne für notwendig erklärt und davon gesprochen, daß„Arbeitergruppen mit hohen Löhnen andere Gruppen aus⸗ beuten“, aber leider nicht die Folgerung aus diesen Feststel⸗ lungen gezogen. Auch Gewerberat Körner, der Ende voxi⸗ gen 19 7 den Schiedsspruch im Lohnstreit der Berliner Me⸗ tallindustrie fällte, hat in längeren Ausführungen auf die un⸗ gens hakt Auswirkungen der hohen Binnenlöhne auf die Le⸗ enshaltung hingewiesen. Der Verteilungsapparat der Volks⸗ wirtschaft und die öffentliche Verwaltung, so argumentiert K., arbeiteten viel zu teuer. Daran seien auch die Löhne nicht un⸗ beteiligt. Es kennzeichnete die Verhältnisse, daß ein ungelern⸗ ter Arbeiter(verheiratet und 1 Kind) bei 48stündiger Ar⸗ beitszeit in Berlin an Wochenlohn(vor dem jetzigen Lohn⸗ abbau) erhalte; in der Metallindustrie 37 Nmk., bei der Stadt Berlin 49 Rmk., im Transportgewerbe 57 Rmk., bei der Ver⸗ kehrsgesellschaft(Straßenbahnschaffner und ⸗fahrer) 55 bis 61 Rmk. und bei der Müllabfuhr 82 Nmk. Wie außerordentlich gering aber die Einsicht in den be⸗ teiligten Kreisen und ihre Bereitschaft ist, im Interesse der Angehörigen anderer Berufe Opfer zu bringen, zeigt sich daran, daß die Arbeitnehmervertreter des Baugewerbes bei den letz⸗ ten Lohn⸗ und Arbeitszeitverhandlungen für das Tarifgebiet Westdeutschland und Rheinland es fertig gebracht. haben, we⸗ sentlich erhöhte Lohnforderungen zu stellen. Und das in einer Zeit, in der über 6 Millionen Menschen ohne Arbeit sind und nur ausschließlich von Unterstützungen leben! Unter dem Druck der wirtschaftlichen Verhältnisse und des allgemein nach unten gerichteten Lohn⸗ und Preisniveaus hatten die Arbeit⸗ geber für die Zeit vom 1. Mai bis 30. September 1932 einen Maurerlohn von 75 Pfg. je Arbeitsstunde gefordert gegen bis⸗ her 1,05 Mk. Der Tiefbauarbeiterlohn sollte von 0,64 auf 0,50 Mk. gesenkt werden, während für die Bauhilfsarbeiter ein Lohnabschlag um 17 Prozent vorgeschlagen wurde. Der Lohn der Zimmerer und Einschaler sollte dem der Maurer angepaßt werden. Im Gegensatz dazu verlangten die Arbeitnehmer eine Laufdauer des neuen Abkommens bis zum 2. März 1933. Ferner forderten sie außer Beibehaltung der bisherigen Löhne noch eine Verkürzung dex Arbeitszeit von 48 auf 40 Stunden. Das wäre einer Lohnerhöhung auf 1,26 Mark je Stunde gleichgekommen. Die an den Tarifverhandlungen im Gebiet Rheinland beteilig⸗ ten Arbeitnehmer gingen über diese Forderung noch hinaus. Sie versuchten außer der Arbeitszeitverlürzung sogax eine ef⸗ fektive Erhöhung des Maurer⸗Stundenlohnes um 4 Pfg. durch⸗ zudrücken. Die Bewilligung dieser Forderung wäre die sicherste Garantie dafür, daß der gesamte Baumarkt restlos zum Er⸗ liegen käme. Enlipannung? Die Ueberwindung der Vertrauenskrise hat man vielfach als die unumgängliche Voraussetzung für jede erfolgreiche Be⸗ kämpfung der allgemeinen Wirtschaftsnot bezeichnet. Und das mit Recht! Ohne Vertrauen gerät der Pulsschlag des Erwerbs⸗ lebens mehr und mehr ins Stocken, zeigen sich Zersetzungser⸗ scheinungen am gesamten a c f lun Wie ver⸗ hängnisvoll sich der Mangel an Vertrauen insbesondere auf den überaus kene Geld⸗ und Kapitalverkehr, das Nerven⸗ system der Volkswirtschaft, auswirkt, haben die Exeignisse na⸗ mentlich im Sommer vorigen 3 0 mit erschreckender Deut⸗ lichkeit gelehrt. Vertrauen ist das Fundament jeden Kredits: bröckelt es ab, dann wankt und bricht das Kreditgebäude, die Trümmer zerschlagen Betriebe und Unternehmen, vernichten zahlreiche Existenzen. In diesem e ist die Ent⸗ wicklung bei den deutschen Sparkassen von aktuellem Interesse. Um ihrer volkswirtschaftlichen Aufgabe gerecht zu werden— Sammelbecken kleiner und kleinster Ersparnisse zu sein, um sie dann nutzbringend anzulegen— brauchen gerade die Sparkas⸗ sen das Vertrauen breitester Volksschichten. Daran hat es aber leider seit Mitte 1931 vielfach gefehlt— ohne eigentlich sachliche Gründe. Seit Anfang dieses Jahres liegen nun Anzeichen vor, aaf immerhin auf eine gewisse Beruhigung der Lage schließen assen. Bis Ende Mai vorigen Jahres wuchsen die re ben in verhältnismäßig schnellem Tempo auf 11,2 Milliarden R.⸗ Mark an. Dann begann der Rückschlag: die Einzahlungen gingen rapide zurück, die Auszahlungen stiegen beträchtlich. Bis Ende Dezember vorigen Jahres nahmen auf diese Weise die Sparguthaben um insgesamt 1% Milliarden(= 13,4 Prozent) ab. Zum erstenmal seit sieben Monaten war dann wieder im Januar und Februar dieses Jahres eine Zunahme der Spar⸗ einlagen festzustellen, und zwar insgesamt um 263 Millionen R.⸗Mk. Aus diesem Zuwachs darf man jedoch keine falschen Schlüsse ziehen; er ist lediglich eine Folge der Zins⸗ und Auf⸗ wertungsgutschriften. Läßt man diese Zins⸗ und Aufwertungs⸗ gutschriften unberücksichtigt und stellt lediglich die Einzahlungs⸗ und Auszahlungsbeträge bei den Sparkassen gegenüber, so zeigt sich, daß die Auszahlungen immer noch höher sind als die Ein⸗ zahlungen. Aber trotzdem— eine gewisse Entspannung ist, nach den Ergebnissen der beiden ersten Monate dieses Jahres zu urtei⸗ len, eingetreten. Betrachtet man den eigentlichen Kassenver⸗ kehr— also die Entwicklung der Einzahlungen und Auszah⸗ lungen, ohne Berücksichtigung der Zins⸗ und Aufwertungsgut⸗ schriften— so ergibt sich folgendes Bild: die Auszahlungen überstiegen die Einzahlungen im Juni 1931 um 167 Millionen R.⸗Mk., im Durchschnitt der Monate Juli bis Dezemher 1931 um 269 Millionen R.⸗Mk.; der Auszahlungsüberschuß senkte sich dann im Januar und Februar 1932 auf 108 Millionen bezw. 60 Millionen R.⸗Mk. Zwar sind die Einzahlungen selbst noch beträchtlich geringer als etwa im Jahre 1930— Arbeitslosigkeit und Einkommensminderung spielen hier neben einer noch im⸗ mer feststellbaren Zurückhaltung des Sparerpublikums auch eine wichtige Rolle— die Auszahlungen hingegen haben sich bis Februar ds. Is, mehr und mehr dem normalen Stand ange⸗ glichen. Das läßt auf eine gewisse Beruhigung der Lage schlie⸗ ßen. Es wäre jedenfalls im Interesse unseres von Wirtschafts⸗ sorgen zerquälten Volkes zu hoffen, daß diese Entwicklung wei⸗ tere Fortschritte macht. Aus Nah und Fern. Aus Gießen. Jugend wirbt für die Jugendherbergen. Dem Reichswerbetag für die deutschen Jugendherbergen am Samstag und Sonntag wäre die Mitwirkung des Wetters zu wünschen gewesen. Am Sonntag entfalteten die jugendlichen Wanderorganisationen rege Propaganda, es gab Werbefahrten, Aufzüge mit Wimpeln und Standarten von zahlreichen Mädels und Jungens. Hoffentlich haben die beiden Tage auch einiger⸗ maßen befriedigende Ergebnisse gehabt. * Bierpreissenkung und Preistaseln. Wer Vollbier aus⸗ schenkt, ist verpflichtet, in seinem Wirtslokal eine Preistafel an leicht sichtbarer Stelle aufzuhängen, auf der der Bierpreis für jede in dem Geschäftslokal ausgeschenkte Maßeinheit Vollbier nach dem Stand vom 8. Dezember 1931 und der herabgesetzte Preis vom 26. März 1932 ab ersichtlich ist. * Zum Handelsrichter bestellt. Der Direktor der Papier⸗ fabrik Oberschmitten(Kr. Schotten), W. u. J. Moufang A.⸗G., Daniel Schanz, ist zum Handelsrichter bei der Kammer für Han⸗ delssachen beim hiesigen Landgericht ernannt worden. Geschäftsjubiläum. Sein 25⸗jähriges Geschäftsjubiläum und zugleich seinen 60. Geburtstag feierte am vergangenen Donnerstag Gastwirt Heinrich Ruhl, Inhaber des„Württem⸗ berger Hof“ in der Bahnhosstraße. * Eingebrochen wurde in der Nacht zum 18. April 1932 in das Kurz⸗Spielwaren⸗Engrosgeschäft Margulies, Bahnhofstraße, und eine größere Anzahl Damenstrümpfe verschiedener Farben, desgl. weiße und bunte Herrenoberhemden entwendet, Weitere Einbrüche wurden in der Nacht zum 19. April 1932 in der Wirtschaft zur„Stadt Wetzlar“ verübt. Entwendet murden 2 Aktenmappen, Zigarren und Zigaretten, ein Fern⸗ glas und der Inhalt einer Waisenbüchse, die der Täter exbrochen hat, und in Seldenberg, wo ein größerer Wäschediebstahl aus⸗ geführt wurde. Die Ermittelungen wurden in allen Fällen so⸗ fort aufgenommen. * Gefunden wurde am Wartweg eine aus Kantholz her⸗ gestellte 3 Meter lange Leiter. Der Eigentümer wird ersucht, sich bei der Kriminalabteilung, Zimmer 24, zu melden * Die Schweineseuche ist unter dem Schweinebestand der Wirtschaftsabteilung der Verwaltung der Universitätskliniken festgestellt worden. Gehöftsperre ist angeordnet * Aus dem Stadttheater. Als 27. Dienstag⸗Abonnements⸗ Vorstellung wird heute abend, Anfang 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen, zum erstenmal Friedrich Forsters Schauspiel„Der Graue“ gegeben. Ein Blindenverein für die Provinz Oberhessen. Am vergangenen Sonntag hat in den Räumen der Fried⸗ berger Blindenanstalt die Gründung des„Oberhessischen Blin⸗ denvereins“ stattgefunden. Damit ist ein Zusammenschluß von Blinden für ein Gebiet erfolgt, das, wie den Bewohnern von r 22 e 8 22 —— S c 8 1 1 ö Dienstag, den 19. April 1932. „Gießener Zeitung“ Nr. 2 Oberhessen zur Genüge bekannt sein dürfte, aus den verschiedensten Teilen des Reiches gar zu gern als zoffenes Land“, in dem noch kein Blindenverein vorhanden ist, benutzt wurde, um sogen. Blindenarbeit“ abzusetzen. Der neue Verein, der in engster Fühlung mit der Friedberger Blindenanstalt und dem Blinden⸗Beschäftigungsverein zu Darmstadt arbeitet, will diesem Unwesen steuern und vor allem die oberhessischen Blinden in wirtschaftlicher und geistiger Hin⸗ 1855 fördern. In einem Vortrag über;„Die Lage der Blin⸗ en in der Gegenwart“ führte J. Reusch⸗Darmstadt u. a. fol⸗ gendes aus: Nach den neuesten amtlichen See sind von den 35 000 deutschen Blinden nur noch 17 Prozent in der Lage, das zum Leben notwendige Mindesteinkommen durch Renteneinkünfte zu decken, nämlich die Kriegsblinden, Unfall⸗ rentner und Beamtenpensionäre. Vom Ertrag des eigenen Vermögens oder der eigenen Arbeit leben nur noch 3 Prozent, so daß ungefähr 80 Prozent der deutschen Blinden auf AUnter⸗ stützung und Almosen angewiesen sind. Die Leistungen der öffentlichen Fürsorge werden immer mehr abgebaut und die So⸗ zialversicherungen ebenfalls. So wirkt sich der Jammer unserer eit am furchtbarsten bei denen aus, die ohnehin im tiessten chatten stehen.“ Nachdem die Vereinssatzungen verlesen und der Vorstand gewählt worden war, fand noch ein gemütliches Zusammensein statt, worauf die blinden Teilnehmer mit ihren Begleitern die Heimreise antraten in dem Be pußtsein, daß in gemeinsamem Leid ein neues Band wirklichen Verstehens und eifrigen Strebens geknüpft wurde, das nun nach und nach alle oberhessischen Blinden umschließen wird. Anmeldungen sind an Blindenlehrer Kröhl-Friedberg zu richten. von Hausierern Grünberg. Der Vogelsberg war dieser Tage Manipula⸗ tionsgebiet zweier auswärtiger Stoffhändler, die, laut Angabe der Gendarmerie, ihre Ware unter der betrügerischen Anprei⸗ sung loszuwerden versuchten, sie stamme, weil sie so billig sei aus der Konkursmasse einer größeren Firma. Daran ist nach polizeilicher Feststellung kein Wort wahr. Schotten. ls im Kreisotrt Burghards ein größeres land⸗ wirtschaftliches Hofgut zur Zwangsversteigerung kommen sollte, mußte die Versteigerung abgesetzt werden, weil kein einziges Gebot abgegeben wurde. Darmstadt. Der Führer des Rhein⸗Main⸗Gastwirteverban⸗ des, Paul Tischler, ist in Darmstadt nach längerer Krankheit gestorben. Von d. Bergstraße. Trotz unfreundlichen Wetters schreitet die Baumblüte mächtig vorwärts. Die Frühobstbäume stehen in voller Blüte und in wenigen Tagen dürfte mit der allgemeinen Baumblüte zu rechnen sein. Dillenburg. Ein Motorradfahrer aus Allendorf rannte auf der Straße nach Netphen zu gegen einen Baum. Mit einer befuhr. Schädelverlezung wurde er dem Krankenhause zu⸗ geführt. Frankfurt a. M. In Cronberg i. T. starb am Sonntag im Alter von 81 Jahren Hofapotheker Dr. Julius Neubronner, der Erfinder der Brieftaubenphotographie, durch die es möglich war, im Kriege feindliche Stellungen durch Brieftauben„photo⸗ graphieren“ zu lassen. Bremen. Am Sonntag förderte eine unvermutete Revision der Kasse der Sparkasse in Bremen Anterschlagungen des seit dem Jahre 1916 bei der Kasse tätigen Kassierers zutage, die sich 1 5 den bisherigen Feststellungen auf rund 100 000 Reichs wart elaufen. 1 Karlsruhe. Der in. Jahr geplante 21. Deutsche Feuerwehrtag findet in den Tagen vom 5. bis 8. August in der badischen Landeshauptstadt Karlsruhe statt. 1 Neue Bücher. Ein Lexikon über Elektrizität und Rundfunk. In unserem „Zeitalter der Elektrizität“ ist es besonders für die heranwa⸗ sende Generation außerordentlich wichtig, daß sie möglichst fr zeitig mit allen Grundlagen und Verwendungs möglichkeiten de Elektrizität vertraut gemacht wird. Das Elektrizitäts⸗ und Rundfunk⸗Lexikon„Der Zeitgeist“ leistet hierbei dankbare Hilfe Bisher erschienen Hefte Nr. 1 und 2 N 14 Monats hefte zu 40 Pfg.; Krafthand Verlagsges., Berlin⸗Grunewald). Die Welt steht dir offen durch das Neisebüro. Interessante Einzelheiten aus der Arbeitsleistung moderner Reisebüros u wertvolle Fingerzeige für die Praxis bequemen Reisens enthäl! das neue Heft der„Gartenlaube“. Ueberall für 30 Pfg. Der fliegende Mensch. Die Münchner Illustrierte zeigt in ihrem neuen Heft(Nr. 16) das von dem Münchner Ellyson er⸗ fundene und konstruierte Schwingenflugzeug. Es will einen der ältesten Träume der Menschheit verwirklichen: Den Vogel⸗ flug des Menschen. Die Bilder zeigen die einzelnen Phasen des ersten Startes und geglückten Fluges. 4 *——— Verantwortlich: Paul Christtan Klein in Gießen. preistafel für Handel und Land wirtschasl. (Wochenbericht vom 11.— 13. April 1932) (Ohne Gewähr.) Berliner Börse vom Freitag: Befestigt. Nach einer langanhaltenden Zeit der Baisse hat man sich seit Mittwoch auf bessere Börsenzeiten eingestellt. Man hat sich dabei über die sehr schwierige Lage der internationalen Börsen, die insbesondere durch die Meldungen über weitere Verfehlungen im Kreuger⸗Konzern und dann neuerdings durch die Verhängung der Geschäftsaufsicht über den amerikanischen Großkonzern Insull beleuchtet wird, hinweggesetzt. Die Grundlage für die Kursbesse rungen bildete das Bestehen von Baisse-Engagements, die da⸗ durch zustandegekommen sind, daß vorverkaufte Aktien aus dem Auslande nicht geliefert werden konnten. Auf dieser Grundlage wurden die Kurse zahlreicher führender Werte wesentlich herauf gesetzt. Das Publikum hatte eine Reihe von Kaufaufträgen erteilt. Amtliche Devisen⸗Notierung. Devisen 15 April 14. April an Reichsmark) Geld Brie Geld[ Brief RM. RN RWI RW. New Pork. 1 5 4,209 4,217 4,209 4,217 Buenos Aires 1Pap. Peso 1,048 1,052 1,048 1,052 London. 1* 15,88 15,92 15,92 15,96 Amsterdam 100 Gld. 170,68 171.02 170,68 171,02 Kopenhagen. 100 Kron. 86,91 87.09 86,91 87,09 Stockholm.. 100 Kron. 80,2 80,58 80,02 80,18 Oslo.. 100 Kron. 81,07 81,23 81,52 81768 Italien... 100 Lire 21,63 21,67 21,63 21,67 Schweiz... 100 Fres 81,7 82,02 81,92 82,08 Paris.. 100 Fres 16,61 16,65 16,61 16,65 Brüssel... 100 Belga 59,01 59,13 58,99 59,11 Prag... 100 Kron. 12,465 12,485 12,465 12,485 Wien. 100 Sch 49,95 50,05 49,95 50,05 Spanien... 100Peseta] 32,27 32,33 82,27 32,33 Getreide. Fesresde-presse am 15. April an den deutschen Börsen! Lone Genabr Roggen Weizen Gerste Hafer Marti Gewich Gewa Gew. or. Her heute Her heute[Quo deuie Her · deute un un! laß, Wart Ter Berlin 72—73— A 57e 262264] Brau 190 185] Mar, 165170 Lege Borse 72— nud— Ftt. Ind 180— 1900 475— 14. 4. zomu— 10—7— g. Win— Meckl.— Warthe— So m.— waggsr.— 80 Bl. bez. 176-176 Ma sbts fass be 273-732——** Jud bis 197% Jun 77-277—— Juli siezuꝶrf. Seht. 187-860 Sebi 227-280—— sept.— Stein dom, omm Somm. 5 omm. 158 171 Lenie orie] mar! 75 22 Brau— ar.— 14 4 7275 202 7172— Industr.— neu— 74—72— 7⁵— Fufter 8-188] esund— 70—71— 78—79— In Win!— Iusländ!— Breslau ciel. V ah ntand Len eBor e 72 74 5 259 einste 200 mitil. 162 14 4. 75.2 20⁰ 8.0 263 gute 184 ali— 09 202 72 b 249 Som. m 187 neu— neu Somm. Winter———— ausländ 80 265[Andusix 187 ustant— N s) sdef Wen N Konigso. F. Silo— 765— 184 Lewechörses 683— 60— Gemge— hell u. 14 4 740— 50 262 hell— dich— 7¹5⁵— 260 d. d— ell 160 ab Bod— 35 uch n. Ger— Schöne weihe Zanne 1 schon nach einmalig. Putzen mit der herrl. erfrisch. schmeckenden„Chlorodont⸗ Zahnpaste“, schreibt uns ein Raucher. Tube 50 Pf. und 80 Pf. Produktenbörse. Die Viehpreise der Woche. ooo 490 15 4 3[ 14 4. 3 100 Kg 15 4. 82 18. 4 32 Rinder Kälber Schafe Samen e 0 0 8c e— märk. 262.0 464.0260.0 262. 4 31.5-35.2] 31.5. Augsburg 10—35 38—48— 30—43 e Weizenmehl[ 31.5- 35.2 31.5-35.2 ugsburg um Futter— Ane 26.4.27.7 26.4. 27.7 Berlin.. 12-35 18—62 20-40 83—40 4 5 10 Mar 2730-278. 70 272.0271. Wetzenileie 18.6.13.8 13.6.13.5 9 7 755 abe t/ 7 ah Eg Sep. 227.5228. 225.522 7.00 Pikforia-Erblen. 18.024. 18.0540 Breslau 8—3¹ 2—45 20—40 8 29—36 ge ethebliche ept. 227.5-228.0225.5- 20. fl. Speiseerbsens 21.024.“] 21.024. 0 Dortmund 17—54 4—45 5 5142? e en Dt. Ro Futtererbsen 15.017] 15.017. Danzig in Guden[14033 855 sa) 21—2228—2/ fa Neid 1 cpeluschten 16.518.516. 18.5 d„ 0 e bl oe 9 15 72. 5 15.0 17.0 15.0- 17. semni zz 0—3— 26— 32—43 e en. ee Maf 195.50 195.50[eupinen blaue 10.5. 11.7 10.011.)[ Elberfeld.. 14—86 8445— 20-1 fegt Sünme Jul! 197.50 197.50„ gelbe 14.0. 16.0 14.01% Essen 1437 2065 35)34—36 2942 fig 1 Sept. 187. 186.5 186.50 Serradella 31.0365 0.0360 Frankfurt.. 16-34 28—42 23—32 28—40 in ae Ceinkuchen amburgg— 34—55— 27—38 1 tg Ka Gerste Basis 37„ 11.00 11.011. annover.. 12-35 2050 25—40 39039 0 ein Brau 89.0 195.0190. 195, erdnußkuchen 12.4. 12.60 12.4 12.6 Karlsruhe 18—37 37—46— 29—45 n nit 287 Fult. 18 0 190.0, 80 190%], mehl 12.212 4 12.4.12.6 Fasse. 10—34 27—99— 32—40 0 Gau Ka Hafer Trocenschnitze! 9.60 9.60 Klei 10—35 13—45 1) 4043 26—41 fal dafür, zu märk. 165.0 1700064 169.[Sosaschrot Köln 1437 23—63— 30—42 bills dagegen. Ma 76.0 176 5 175 50] Bas 46% Hbg] 12.2 12.20 Leipzlgg 1835 30—45 830—41 34—41 2. Antrag Juli 182.00 181.0-180. Socschrot 5 Magdeburg 1433 18—46 27—56 32—40 Gwen mit fe Sepi.—— Basis Stettin 12.70 12.70 Minn g 190 5 c. 5 92—42 J. Wag Kartoffelflocken—— Nünchen e 9 30—43 Fnppen mit „freie“—— Sience 99 92 1 Ag Plauen—32 30 8—44—44 5 Juz fi 05 5 Regensburg 6—32 9)55—55— 5—50 1 Fi d Milcherzeugnisse See 1858 15-37 29-38 1 ilch i i g S 6 Stuttgart 36 33—46— 29—41 wih a An geneen Lune ee Fee:: 1, e Gwickau 10—31 32—49 28—42 30— 43 Herma güng] Sollmüch Molkerei. Land- I der Ne ab: Butter») Schlachtgewicht.„ Kassel siegte n. Karlsruhe 11. 4. 16—17— 5 Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und sel mit 6.1. 4 Dresden 9. 4. 15 Großh 1.30 1.47 1.30-1 36 schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall und Fracht, Markt⸗ rettet, auch Mannheim 7. 4 16—17—— und Verkaufsspesen, Umsatzsteuer sowie den natürlichen, Gewichts⸗ tone nicht g. Freiburg 9 4 17—18—— verlust ein. müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. J Lerlastpunt eee feel 81 8 20 Klhdl. 142 120-125 ene e Fee e a. Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt 5 dem Inländisches Gemüse. vom. 15. April 1932 S und fel Liweis. In d 50 Kg. 50 Kilo Auftrieb fer en Weißkohl, hiesiger 5,00— 6,00[ Champign. Trbh„50 Kg 90,0—140 Rinder 1 2554] Auslandskälbenr 5 a b Wirsingkohl hiesig 11,00— 14,00[ Rhabarber Treibh 10.00— 20,00 darunter Ochsen... 567 Schafe JAS N Cbtin 9 Rotkohl, hiesiger— Gurken, Treibhaus,„ Bullen zum Schlachthof direkt. 270 oline 9 980 300 400 100 Stückk Wen did„ Kühe undcfärsen 1219] Auslandsschafe 3 Zu wen Rote Rüben. 3,00— 4, ock⸗Bun um Schlachthof direkt 10] Schwein 855. 11769 1 Mohrrüben,gewasch. 3,00— 4,00] Radieschen.... 3,50— 5,00 Aslan nde 3 1 5 Schlachthof direkt, 1442 elke an, die Salat, Treibhaus, Radieschen Dred. 4.50— 6,00 Kälber.. 1953 Auslandsschweine. laden so daß 8 100 Kopf 9008 800 5 50 Kg. 1400 90 zum Schlachthof direkt— We gh Spinat.. 5,00 8. ellerie 8„00-20, Pre ise: Hohe Spinat, rhein. 50 kg Sellerie, gewaschen 16,00— 20,00 5 Kurhesse „ Va, 800—12,00] Pore. je n. Er, Sack 180— 400 Ochsen 2.. Küder 8 e Kohlrabi, Treib- Petersilie,„100 Bd. 3,00— 5,00 31 8 5 0 nigen 100 haus Schock 2,00— 10,00] Petersilwurz. 50 Kg. 6.00— 10,00 5 2* 5 ammenspiel d. 9 0 8 alen Oich b Kartoffeln, je 50 kg(Erzeugerpr. ab märk. Station): weiße 8 33 985 Schafe 4* Jene f 1,60 1,70, rote 1,70—1,90, Odenwälder blaue 2,20—2,40, gelb- 8 1 legenheit cg 5 Bullen 8 B 1. genheit lame fleischige 2,402.60. 82 B Jührungskef f 5 2 Lu engel, Futtermittel Berun, RM je 100 leg D... 22—24 8 r deflen Kühe e een, U [ 14 April[ 12 April 8— 5 8 1 5 3 U 9 Weizenkleie ür. Berlin 11.60-11.85 11.50—11.75 5 B55 7 0 Roggenklei. 10.40 10.6 10.40—10.70 Färs 381 5 Es mö Lemiuchen Basts 7 1100142. 11.10.30 gärn 8 1 2 95 k 5 5 Jure Trockenschnitz 60 9 60 C 23. 2 Saunen 5 glebten diese Sofaextraktions chroß 46 ab Hamburg 12 2 1230 Fresser r 0 sast nichts do ab Stettin 12 70 12.70 Die Preise sind Markt 1. Einzig und af 8 8. 80755 9 400 19 6 12.80 1 preise für lebend gewogene Tiere und zund al e 50 ab Hamburg 2 3 120 121280 schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht, Markt- 12 im all N 5 e 7 und Verkaufslosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichts- inetkeihe u ö dine bel def verlust ein müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. EEE ww r]ĩð]ð 2—— Feder Geschüftsmann ett., verlange die von der Hessischen Handwerkskammer zu Darmstadt entworfenen und mir in Kommissionsverlag gegebenen praktischen Haupt⸗ und Kassenbücher Diese Bücher werden zur Zeit in ganz Hessen in zahlreichen Buchführungskursen der Handwerkskammer und in den Gewerbeschulen Hessens als Lehrbücher angewendet Sie können in allen Stärken von mir bezogen werden. An Hand der Exläuterungsformulare kann jeder ältere Handwerker usw. der gründliche Buchführungskenntnisse nicht besitzt, seine Eintragung derart geordnet ausführen, daß dieselben dem Gesetz entsprechen und ein gültiger Buchabschluß dann möglich ist. Geschäfts bücher verlag Albin Klein, Giessen. Fernsprecher 2525 und 2526 (vorm. Keller. gegr. 17830 Südanlage Nr. 21 Erfinder— Vorwärtsstrebende Wir Suchen 5 10000 Mk. Belohnung veflHdufl. Häuser[Ci e Näheres kostenlos durch: 5 e jed. Art cks Unter⸗ F. Erd nian& C0, Ber in e breitung anKaufinter⸗ essenten. Nur Ange⸗ bote von Selbsteigen⸗ tümern erw. an die „Vermietungs- und Verkaufs⸗Zentrale“ Frankfurt a. N. Einj.—Abllur IstHtut Belt-Amenab, A,