Sl: Einzelpreis 20 Ryf. e fungen e Farbe urden z Shih 700 2 f stieger z H 15 2 Einzelpreis 20 Rypf. 2 4— 2 Allgemeine hessische Sport⸗ö5eitung bstuswur en verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hann i i 1 3 ss over 155 w. S. v. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, igatori 8 onnements⸗ und An Gesch: f 0 1 führ. bietelshrüie 150 dl, für sonst. Gi Sü e Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für ührt, 5 5 ge Bezieher viertel⸗ 0 ießen, Südanlage 21. die 30 mm breite Petitzeile od. d N fg., fü lährlich 2.40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: Tel, Lier un es. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf⸗R. Anzeigen mit besti 42 ez er u de 11 N ern Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen in unn bee l e e e 1 Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. eite Petitzeile oder Deren Naum 8. C.-. 0 7 5. 5 2 8 ö 5—— 8 2 7. Jahrg. Mittwoch, den 18. Mai 1932 Nr. 20 Englische Meistermannsthaften in Deutschland Wahwersamm lung des 268 B. n Koblem Everton schlägt Deutschland 3˙2 Anstatt„spielend“ zu gewinnen, muß: 5 5 Wir bringen im folgenden den Bericht eines Teil⸗ 2„ zu g en, zten die Briten gleich bei 5 8 1 Das erste Gastspiel des englischen Ligameisters Everton ihrem ersten Spiel eine Niederlage einstecken. Alles große e ieee d herch 11 Liverpool in Deutschland fand am Samstag in Dresden ein ee rettete die Engländer nicht vor dem Debacle. Der Westdeutsche Spfelde band 6 V. hatte 1 f 3 außergewöhnliches Interesse. 40000 Zuschauer kamen bei pracht⸗ 150 prächtigem Wetter hatten sich in der Preußengrena etwa Mai die Verbandsvertreter zur diesjährigen Wahlve n vollem Wetter zum„Ostrahege“, um hier die deutsche Nationale 5 000 Juschauer eingefunden, 15 der ersten Halbzeit schon lung in die Stadthalle zu Koblenz geladen. Obwohl besonders mannschaft im Kampf mit den Engländern zu leer Die 1 die Gäste meist tonangebend, ergingen sich aber in Aeber⸗für den Bezirk een Bene r sehr wichtige Punkt e deutsche Mannschaft spielte in der fo genden Aufftellung; Kreß, kombination, auch hatte der berühmte Mittelstürmer Gallacher] gesordnung standen, war der Bezirk a auch wertzsten 1 Schütz, Haringer; Gramlich, Leinberger, Knöpfle; Dörfel(SSV), Pech mit seinen Schüssen. In der Mitte der ersten Halbzeit die Gaue Göttingen und Harz⸗Weser blieben sogar ohne e anne Ahn 10 He Deen Die Engländer er⸗ kam ee e 7 9 1 sich da, Eden tung. Sicher hat hier die Geldsrage mitgesprochen Nechts⸗ enen in ihrer stärksten Besetzung. 5. enkte überlegt ein Kurd vor dem valt Jersch⸗Boch El si 5 5 Der Kampf war meist verteilt. Drangperioden der Eng⸗ Pausenpfiff konnte der Mittelstürmer der Kombinierten, Wal⸗ des enffee 9 8 ch die U e e länder standen auch solche der Deutschen gegenüber, Helmchen ter, auf 2:0 erhöhen. In der zweiten Halbzeit waren die Gäste grüßungsworten durch den Jugendreferenten Bode⸗Koblen und e in der 11. Minute den Führungstreffer für Deutschland, 1 5 stärker überlegen, konnten aber das Berliner Abwehrtrio,] den Stadtvertreter Dr. Dahm, dankte Jersch im 8 des — ben dann durch Dirie Dean in der 19. und l. Minule zwei in dem der Torwart Hengesbach überragte, nicht überwinden.] Verbandsvorstandes und der Versammlung und ging gleich zur Tore für die Engländer folgten Nach der Pause kamen die In München Tagesordnung über. Vertreten waren insgesamt 219 Stimmen. Engländer aus einem zweifelhaften Strafstoß durch Dunn zu Chel 8058 42 Die Geschäftsberichte des Vorstandes der Ausschüsse und der einem dritten Tor. Dagegen wurde ein Tor von Helmchen helsea London— Bayern München 2.4(1:1). Kassenprüfer lagen gedruckt vor und wurden fast ohne Debatte wieder vom Schiedsrichter anulliert, als die Engländer„ab⸗ Die hochgestellten Erwartungen, die man an das Auftreten]einstimmig genehmigt. Ein schöne i für di ildli nit seits“ reklamierten. Erst in der 303 Minute der zweiten Halb⸗ der Londoner Chelsea geknüpft hatte, wurden nicht erfüllt, e Arbeit des Nee e dente zeit konnte Kobierski nach schöner Vorarbeit von Rutz das Er⸗ denn das Spiel war keine Offenbarung. Die Gäste spielten viel[auch einstimmig Entlastung erhielt. Auch gedachte man in 1 155 auf 3:2 verbessern. Gegen Schluß verzögerten die Eng⸗ zu lässig, um die Bayern zur Hergabe ihres ganzen Könnens schlichten, erhebenden Worken des verstorbenen Schiedsrichter⸗ ind orlüut änder das Spiel stark, um das Resultat i. i f. i 1020 0 5 zu halten. Eine Tak⸗ zu zwingen. referenten Rosenb E ge tit, die ihnen ein Pfeifkonzert der Zuschauer eintrug. Der Spielverlauf zeigte zunächst Chelsea im Vorteil: Nach Stten. JJV. geranftl In Breslan e 5155 0 konnten schließlich die Münchengr in der] Die Neuwahlen gingen schnell vonstatten und ergaben ein⸗ 1 n Deutsche Bundeself— Everten Liverpool 323(21!) 500 N i urch Krumm in Führung gehen. Für Woodley, stimmige Wiederwahl des gesamten Verbandsvorstandes. Auch id tels Das zweite Gastspiel des englischen Aigameisters Eperton 91 ie Sicht 1 war, war dieser Treffer nicht 70 halten. in den Ausschüssen trat kaum eine Aenderung in der Besetzung hatte am Montag in Breslau in der Schlesterkampfbahn 35 000 7 1 1 15 1 04 Bayern Heidtamp nach einer Karambo der Posten ein. Rektor Kayser schied auf eigenen Wunsch, wegen e angezogen. Die deutsche Mannschaft, die diesmal mit Villingen 555„ ei 8 90 d i de erblt 9 85 95 dehng Habe hat 1 8 8 5 n 8 7 1 9 8 28. 8 9 30 Jahre für den Verband ehrenam ich gearbeitet hat, wird er e Peng aer ch Adel L Bei Ter Fee 15 Chelsea, den Gallacher durch unhaltbaren Schuß erzielte. zum. Randlgen außerordentlichen Mitglied des Verbandsaus⸗ bau), Joppich(Hoyerswerda), Nut(Stutt art), Rasselber ach der Pause erschienen die Münchner nur 1 mit zehn schusses ernannt. An seine Stelle trat Oberreg⸗Rat Dorr⸗Reck⸗ Vera) Mer(Etutt art) antrat konnte Ain verdiente 33 e ee e e magen de ee ee 0 995 1 5 gart. t. 1 ntes 33 mehr antreten konnte. Nach 20 Minuten konnten die Gäste, die Der erste Antrag betraf die Gebührenfestsetzung für das ef Die 1 1 bewiesen erneut ihr jetzt wesentlich mehr vom Spiel hatten, durch den Linksaußen laufende Jahr. Man war mit dem Antrag und Vorschlag des 5 e er 1555 e ene elek. 1125 fehlte Chitty den siegbringenden Treffer erzielen. i ae 1 2 zahlen: Be⸗ 9 N ne S. 9 5 se 2. 3„ irksliga 240 RM., 1. Bezirks asse 120 RM., 2. sezirksklasse 60 dber dach eiae, end zune das Kämpfen. Einen peinlichen Auch in Mannheim ein deutscher Sieg! Nh, I. Gauflasse 30 N. 2. Gauklasse 20 R. Die etage 7 5 die Briten durch ihr 1 5 eklamie⸗] Waldhof⸗Vfe Neckarau⸗Phönix Ludwigshafen besiegt sind in den üblichen pier Raten zu zahlen. Die Wettspielab⸗ e e e ee de ee eee e en eee ee, fe ee gelassen wurden. Dann fanden sich die Engländer und Kreß 15 000 Zuschauer kamen trotz drückender Sommerhitze zu spielen der Pokalrunde 15 Prozent abzuführen. Die Berufungs⸗ ate öfters Gele 1 eschickt einzu Aalen In der 23 diesem Treffen ins Mannheimer Stadion und wurden auf das gebühren sind auch der Zeit entspre end gesenkt worden. In 9 50 fllt der erste Treffer für Deutschland 917 5 Rutz In A enttäuscht. Das Treffen werlief äußerst span⸗ And 15 zu ien 01 10, 4 5 5 N 55 che auf 0 e Peinut Nutz. nend.. enderung des Stimmrechtes wurde dem Verbandsausschuß zur Schuß. 5 für e de Pede auf 121 felt dean Die Birminghamer hatten keinen schwachen Punkt in ihren Ausarbeikung und Vorlage der nächsten Wahlversammlung über⸗ ib, 1. 1: I! Rei Die Mannschaft zeigte den typi li Flach⸗ geben. etzt kamen die Anträge zum Spielsystem und damit der 31. Minute kommt Deutschland durch Rasselberg zum zwei⸗ eihen. Die Mannschaft zeigte den ypischen englischen Fla wohl für Hessen⸗ d ichtigste Teil der Tages⸗ ten Treffer. paß, wunderbares Freispielen des Nebenmannes, vorbildliches 8 au Di Allen de er wichtigste Teil der Tages ö In der zweiten Halbzeit kämpft die deutsche Mannschaft Einsetzen der Flügel und e Arenen dagegen hn de, ue 1 e 15 8 gegen die tiefstehende Sonne. Angriff auf Angriff rollt auf Mane ne e e e e Spiel 1205 Klassen gespielt. Neun Anträge zum Fußballspielspstem lagen 20 das deutsche Tor. Deutschland macht sich aber wieder frei, und annheimer Vertretung lieferte ein ganz groß 5b i 9 f 10 20 i i 0 N 5 kam zu einem verdienten Siege. Der Sturm harmonierte aus⸗ vor. Der Bezirt Jessen⸗Hannover hakte den, Antag geseglt⸗ erreicht durch einen von Rutz verwandelten Handelfmeter zum 9 9 en T ler Die Engländer nehmen nun den Kampf höl⸗ gezeichnet, er hatte in Siffling einen hervorragenden Dirigen⸗ daß auch im kommenden Spiellahr die Bezirks⸗Liga mit 12 Ver⸗ 8 9 Jellfelder zwei glänzende Flügelstürmer. einen spielen sollte. Die Debatte wurde durch ein sehr gutes i f i i ö f ten und in Hörnle und f 5 17 N. lisch ernst and es Ven r ihnen auch durch zwei Treffer von Ihne eitel 19775 eme Hintermannschaft. Der Füh⸗ Referat des Verbandsvorstandsmitgliedes Becker⸗Gelsenkirchen Dunn und Griffith usgleich zu erzielen. rungstreffer fiel in der 25, Minute durch ae nach schöner eröffnet. das auch die Ansicht des Verbands vorstandes wieder⸗ Chelsea London in Berlin geschlagen! Vorbereitung Jeilfelders. In der 14. Minute der zweiten Halb⸗ 1 8 Es wurde viel geredet, nur von Hessen⸗ Hannover nicht. Preußen⸗Viktoria 89 lomb.— Chelsea Lonvon 250. zeit ging Hörnle auf Linksaußen durch seine Vorlage b Der weitgehendste Antrag, der vorsah, daß an den. Beschlüssen Der Start der englischen Berufsspieler⸗Elf Chelsea London wiederum Siffling ein. In der 25. Minute gelang den Eng⸗] don Münster nicht gerütetlt werden sollte wurde zuerst behandelt. 2 2 9 15 5 5 5 f Bradford der einzi t Die geheime Abstimmung über den Antrag ergab 116, zu 104,5 am Pfingstsamstag in Berlin war nicht gerade vielverheißend. ländern durch den Halblinken Bradford der einzige Gegen reffer wonach an dem Spielsystem also nichts zu andern ist. Demnach bleibt in Hessen⸗Hannover die Zehner⸗Liga bestehen, trotz heftig⸗ un um en ar urger 0 erg ster Gegenwehr der Kasseler bekroffenen Vereine. Einige Dring⸗ lichkeitsanträge, die dieses Spielsystem betrafen, ließ der sehr —.— i 7 7 gute Verhandlungsleiter nicht zur Debatte kommen. Die dies⸗ VfB. Kurhessen Marburg Spvgg. Fürih 19 03) f 8 4 jährige Spielsperre erstreckt sich vom 20. Juni bis 7. August. Die Fürther zeigen erstklassigen Fußball. dem Zuschauer dadurch ein gutes Bild. Das Spiel, was um Die heftigste Debatte setzte am Sonntag bei der Besprechung her zeig Dem VfB Kurhessen muß man dankbar sein, daß er es fertig[4 Uhr im Stadion begann, hatte mehrere Tausend Zuschauer der Verträge mit der Deutschen Turnerschaft und der Deutschen gebracht halte, 1 solchen Gegner nach hier zu verpflichten, angelockt und in Schiedsrichter Wingenfeld den richtigen Leiter. 1 1 denn sicherlich sind die finanziellen Unkosten doch nicht unerheb⸗ Der e der Stadt Marburg wohnte dem Treffen lich gewesen. enn die Gäste⸗Mannschaft auch gezwungen war, bei. Vor dem 852 e standen sich die beiden Jugendmannschaften S ortneui keiten ohne Leinberger, der vom B nicht freigegeben worden war, VfB K. 1. und V Wallau 1. gegenüber. Nach schönem fairen sowie Kraus und Hagen anzutreten, so wurde trotzdem Fußball⸗ und ruhigem Spiele trennten sich die Beiden mit 2.1 für die 1 4 1 0 20 kunst höchster Vollendung gezeigt. Man hörte immer wieder, Platzelf; jedoch waren die Gäste kein Tor schlechter. i Süddeutscher Handball⸗Meister wurde die SpVgg. Fürth, ja das ist Fußball und Beifallkundgebungen belohnten die Für⸗ Wle Germania Marburg spielle: die den Vin Mannheim mit 71(3:0) ganz überlegen ab⸗ ther Spieler. Der alte Franz auf Halbrechts pielte wie in 5 5 2 g 8 5 5 1 er Fußball⸗Verbaud d früheren Zeiten, als noch Seiderer neben ihm stand. Täuschungs⸗ Germania 1.— Wattenscheid Höntrop 1. 5 ö 0 S e Nacho eine A werung 5 i 0 i Ei i⸗ it dies f fü ie i e S e en. e 8 5 9 erung manöver, dann im letzten Moment blitzschnelles Einsetzen. Fre Mit diesem Abschluß ine e een een 10 ihres Amateur-Standpunktes. Die Fußball⸗Weltmeisterschaft ielen seiner Mitspieler, das war wirklich ein Genuß, mit an⸗] Rückspiel⸗Verpflichtung. Die Germanen wa ref gezwungen, teur⸗Sta 5 9 Fhen 0 können. Mit seinem Nebenmann Full auf Rechtsaußen A Gude Wagner und Sauerwald anzutreten, wodurch 1954 wird in 9 ae h Der Alte wort wurde war ein mustergültiger Flügel geschaffen. Die andere Seite] die Elf wieder ein ganz neues Bild zeigte. Die Gäste, die wiedergewählt. e wird Dr. Schricker(Karlsruhe) mit Frank und Grabs und dann der Mittelstürmer Kemptler,[einen ganz annehmbaren Fußball zeigten, können wohl schlecht mit dem N Sitz 11 8 ern e e das waren Kanonen. Vom Torwart aus wurde das Spiel samos gegen führende Vereine bestehen; man hatte, nachdem die Elf 11 Hans Schönrath wurde in Mailand 55 dem italienischen aufgebaut; ganz flach wurde 85 f de bsc 2 gescho⸗ in der Klase mit 5 04 20 murde eic 175 755 erwartet. 8 Primo Carnera in der dritten Runde k. o. geschla⸗ ben, um dann mit wuchtigem chuß den! hluß des Angriffes[Germania fand sich nicht zurecht, wurde sich noch etwas uneinig, Zen. alter Sawall 8. 5 5 1 1 85 n j schi. 9 8 5 5 gewann auf der Berliner Olympiabahn den herzustellen. Die Hinte mannbhgf. war besetzt mit enz, wodurch Zschokte ausschied. So ging dieses Pfingsttreffen, dem Großen Pfingstpreis vor Maronnier, Hebrichs fade Appis, Zeiß: Gutmann, Leupold 1. Leupold 2. Hervorzuheben] ca. 500 Juschauer beiwohnten, verloren. e g e 5 1 1 1 anze vorlügliche Kopffpiel. Solche Leistungen, wie Am 2 Feiertage spielten ler und Hrewer die aber Raddefekte hatten. 1 55 se die Fü 0 510 10 eigten, haben wir in Marburg noch 6 18 1 BV 07 Köln 473 Rekordmann Syring. dagtt sich in Wittenberg bei einem licht r kher 5 8 919551 auch solche sobald nicht wieder g Aenne e 1 1 5 Leichtathletik⸗Meeting wieder in ausgezeichneter Form. Er ge⸗ l gl dt 1 d Schi meldeten diesmal allerding⸗ Ebenfalls wieder mit neuer Aufstellung antretend, konnte[wann ein 5000⸗Meter⸗Laufen leicht gegen schwächere Konkur⸗ Ju ne e aalen 5 st 7 55 in lompletterf Aufstellung. die Platzelf nur einen knappen Sieg herausholen. 90 renz. Helmuth Körnig siegte im 100⸗Meter⸗Laufen in 10,5 Selk. W mud d 1 1 1 deß Locher We 9 neunmal zum Um⸗ Am Vortage gewann die gleiche Mannschaft von Köln vor den Turnermeistern Vent und Lammers. ie derselbe jede e e eee begef, die. e de Gladenbacher Sporkklubs fnit 1. Bei der AD Ac⸗Reichsfahrt, die in Bad Kissingen, ihren 27055 50 55 0 3 0 1 10 990 stand ihm auch manch⸗ Germania 2. weilte in Cölbe und verlor mit 19 Abschluß fand, blieben nur zwei Motorräder ohne Strafpunkte, 21 9 unt gur Selle 1 Pfesten 9899 Latte abwehrten. die 5 i(0 A 00. 11. R f 5 0 2 Suni Anz 5 diesmal zeuge, mit der Si bernen 9 edaille bis 100 Strafpunkte) wurden e e ee Aden e ec zn hallen Sportler! 23 Fahrzeuge ausgestattet und zwei Fahrzeuge erhielten die bbdch Pie Läuferreihe wurde stark zum Schwimmen gebracht.—— Bronce-⸗Medaille(bis 200 Strafpunkte). Von 76 gestarteten Inn Sturm sah man nicht piel, wahrscheinlich hatten sich diese Band ae en W landen türmer durch den großen Namen von vornherein den Mut ab⸗ 7 5 N der Italien⸗Rundfahrt. hat der enen een N lass Spielverlauf sei bemerkt, daß die Gäste NIL 1 er 11 Deutsche Buse nach der zweiten Etappe im Gesamtergebnis einen sprechen lassen. Zum Sb 1¹ 1 cht Die Platzmann⸗ 0 ee Vorsprung von neun Minuten erzielen können, er hat also eine ederzeit vollkommen das Fe eherschten. f große Chance, den Wettbewerb zu gewinnen. chaft gab aber den fair durchgeführten Kampf nie auf und bot * e * — e er. er eee * 15 —ͤ— n . 1 Mittwoch, den 18. Mai 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Jugendkraft ein. Man war sich einig, daß manche Mißstände Unbedingt abgestellt werden müssen. Der Vorstand wurde be⸗ auftragt auf Grund des vorliegenden Materials mit der D die strittigen Punkte zu klären. Die DI soll letztmalig auf⸗ gefordert werden, von ihrer Seite unhaltbare Zustände zu besei⸗ tigen, andernfalls wird der Vertrag gelöst.— Die Anträge zur Verwaltungsordnung wurden alle abgelehnt, angenommen wurde derjenige, daß nach dem Schlußpfiff de hiedsrichters beide Mannschaften sich auf dem Mittelfeld sammeln, den Sport⸗ ruf ausbringen und 5 mit dem Schiedsrichter den Platz verlassen.— Der Antrag des Gaues Marburg, der die Spiel berechtigung von Spielern höherer Mannschaft in unteren Mannschaften regeln sollte, wurde leider auch abgelehnt. Als nächster Tagungsort wurde Dortmund bestimmt. Da keine Wortmeldungen mehr vorlagen, so konnte Jersch mit Dan⸗ kesworten an die Teilnehmer die Versammlung schließen und fand somit eine auf hoher sportlicher Stufe stehende und an⸗ regende Tagung ihr Ende. Dr. Leukel. Ergebnisse Englische Mannschaften in Deutschland Samstag: In Dresden: Bundeself— Everton Liverpool 2:9 In Berli Preußen⸗Vikt.— Chelsea London 2:0 Sonntag: 5. 5 5. In Mannheim: Mannh.⸗Ludwigshafen— Birmingham 271 Montag: In Breslau: Bundes⸗Elf— Everton Liverpool 3:3 Chelsea London 1:2 Bayern München Wefldeutschland Sp.⸗V. Wetzlar— FV. Wallau 2:1(Sa.) Sonntag: Schwarzweiß Barmen— FSc Main 05 0:0 Buer 07— Germania Bieber 2:5 Spogg. Herten— München 1860 64 Spogg. Köln⸗Sülz 07— Karlsruher FV 1.1 Bonner JV— 1. FC Nürnberg 2:7 VfB RNemscheid— Turu Düsseldorf 4:6 Anion⸗Hamborn 07 komb— FC Schalke 04 2:5 Hammer Spogg.— Homberger SV 3.2 BW 04 Düsseldorf— Borussia Fulda 3:5 Germania Marburg— Wattenscheid⸗Höntrop 3:5 VfB. Gießen— Hanau 94 61 Alsfeld— Ockershausen 9:0 Wetzlar⸗Niedergirmes— Betzdorf 6:0 Bottenhorn 1.— Wommelshausen 92(5:1) Breidenbach— Gevelsberg 08 91 Gladenbach 1.— BV 07 Köln 1:8 Haiger— Wallau 3:3 Schlitz 1.— Horas 1. 5: Garbenteich 1.— FSpV. Frankfurt Reserve 4:4(1:1) Leihgestern 1.— Fauerbach 1. 3:3(1:3) Daubringen 1.— VfB. Gießen 2. VfB. nicht angetreten. Wieseck 1.— 1900 Gießen 2. 60 Lollar 2.— Dutenhofen 1. 7:4(5:0) Lollar 3.— Dutenhofen 2. 54 Krofdorf 1.— Steinbach 3. 1:3 3 Köln⸗Mühlheim Reserve— Wirbelau 1. 7:4(2:4) Runkel 2.— Wirbelau 2. 4.2 Alsfeld 2.— Hopfgarten 1. 82 Salzschlirf— Landenhausen 2:2 Wehrda 1.— Erdhausen 1. 4:3 Kirchhain 1.— Hermannia 24 Frankfurt a. M. 3:2 Platzweihe in Ebsdorf: Bortshausen 1.— Ebsdorf 2. 3.1 Ebsdorf 1.— Ve M. Frankfurt a. M. 22 Cappel 1.— Leidenhofen 1. 0:0 SV. Nassau Wiesbaden 1. J.— 1900 Gießen 1. J. 12 SC. Oberlahnstein 1. Igd.— 1900 Gießen 2. Igd. 10:1 Garbenteich 1. Igd.— Nieder⸗Arsel 1. Igd. 23 1900 Gießen 1. Sch.— Nassau Igd. 1:7 1900 Gießen 2. Sch.— Bieber Sch 2:0 Montag: VfL Benrath— 1860 München 02 SC 1900 Koblenz— 1. FC Nürnberg 19 Arm. Bielefeld— Meidericher SVW 3˙2 VfB Bielefeld— Viktoria 89 Berlin 2:3 VfB Düsseldorf— VW Utrecht(Holland) 271 VfL Krefeld— Racing Brügge(Belgien) 213 Paderborn 08— Viktoria 89 Berlin 2:76 Kölner BC— Borussia Fulda 32 VfB K. Marburg— SpVgg. Fürth 19(0:3 Germania Marburg— BW 07 Köln 4:3 Sinn— Wallau 22 Butzbach 1.— Wattenscheid⸗Höntrop 24 Biedenkopf— Gevelsberg 08 54 Schlitz 1.— Schlüchtern 311 Cölbe— Germania Marburg 2. 9:1 Sc Gemünden 1.— Hermannia 24 Ffm. 4:3 Niederweimar 1.— Ockershausen 2. 1:3 Alsfeld 2.— Leusel 1. 811 Die Landsknethte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) Müller. (2. Fortsetzung.) „Du bist erkannt, Günter!“ rief Adolf„Zur Strafe mußt du jetzt eine Rede auf die Damen halten.“ „Ausgeschlossen,“ wehrte sich der lange Torwart.„Erstens sind keine Damen hier und zweitens kann ich nicht reden.“ „Ach was, das ist kein Grund. Wenn du stecken bleibst, lfen wir. Und eine Dame bekommen wir auch noch,“ lachte heo.„Wartet mal einen Augenblick...“ Nach ein paar Minuten kam er wieder ins Zimmer. Er hatte Frau Bauers Küchenschürze umgebunden und ihren alten Kapotthut aufgesetzt. Junge, Theo, willst du zum Maskenball?“ „Nein aber Günter muß jetzt seine Damenrede halten 4 „Na ja, wenn es denn nicht anders geht. Also: Meine verehrten Damen, liebe Freunde!“ „Bravo, bravo!“ „Schon Uhland sagt: Ehret die Frauen..“ „Das stimmt nicht, das ist von Schiller!“ 85 „Ach, ihr müßt mich nicht immer unterbrechen. Das ist doch egal, von wem das ist. Also: Ehret die Frauen! Sie sind das zarte Geschlecht...“ „Bravo! Besonders „Na, meinetwegen die auch... jedenfalls Luft...“ „Hört, hört!“ 1 „Und ohne Luft kann ich nicht leben! Prost!“ „Prost, Günter! Das war eine feine Rede!“ „So, jetzt kann ich meinen Hut ja wieder absetzen,“ lachte Theo.„Demaskierung...!“ Er ging ans Klavier. 2 45. „Silentium! Es steigt jetzt eine Ballade auf unseren frisch⸗ gebackenen Rechtsinnen. Den Refrain dürft ihr mitsingen: Das Spiel mit dem Balle macht Karl soviel Spaß. Er köpft mit dem Fuße und stößt mit der Nas'. Holladria, holladrio, holladria, holladrio 25 „Eine kurze Ballade“, meinte Karl Schäfer bedauernd. Ja, in der Kürze liegt die Würze... So, jetzt kommt un⸗ ser langer Torwart an die Reihe: die Schwiegermütter!“! Für mich sind die Frauen 40 Lauterbach 2.— Petersberg 1. 32 Watzenborn⸗Steinberg— Sp.⸗V. Wetzlar komb 3.2 Steinbach 1.— FSpV Ffm. Reserve 223(1:1) Leihgestern 1.— Ober⸗Widdersheim 1. 21(0:1) Daubringen 1.— 1900 Gießen 2. 1:2(1:1) Niederweisel 1.— Rockenberg 1. 4:0 Wetterfeld— Butzbach 2. 1:7 Ehringshausen 2.— Sp.⸗V. Wetzlar komb. 1:1 Leihgestern 2.— Ober⸗Widdersheim 2. 7:1(5:0) Dutenhofen 1.— Lollar 2. 2:1 Dutenhofen 2.— Lollar 3. 2:1 Wirbelau 1.— Burgsolms 1. 1:3(0:1) Hasselbach 1.— Merenberg 1. 7:0(3:0) Hasselbach 2.— Merenberg 2. 171 Burgfolms 2.— Odersbach 2:3(1:0) SV. Biebrich 1. Igd.— 1900 Gießen 1. J VfB K. Marburg 1. Igd.— Wallau 1. Igd. 2 VfB Gießen 1. Igd.— Bad Nauheim 1. Igd. 0:2(0:1) Butzbach Igd.— Rockenberg Igd. 2.1 Holzhausen Igd.— VfB K. komb. Igd. 2:1 SC Oberlahnstein 2. Igd.— 1900 Gießen 2. Igd. 0:7 Dutenhofen Igd.— 1900 Gießen 2. Sch. 3:0 1900 Gießen 1. Sch.— Wieseck 1. Sch. 3:3 gd. 2:3(1:2) d. 2 Watzenborn⸗Steinberg Sch.— Sp.⸗V. Wetzlar Sch. 1:3 Leihgestern Sch.— Klein⸗Linden Sch.(Kl.⸗Ld. n. angetr.) Süddeutschland: Aufstiegspiele: Gruppe Main: VfB Friedberg— Spfr. Frankfurt 1:4 Kick. Obertshausen— Kick. Aschaffenburg 0:0 Spogg. Rüla— Germania Okriftel 3:1 Gesellschaftsspiele: FSW Frankfurt— Spogg. Fürth 371 FCE Lahr— Köln⸗Mülheimer SV 0:2 1. FC Pforzheim— Köln⸗Mülheimer SW 4.3 Sportfr. Eßlingen— Spfr. Essen 3.1 Kickers Offenbach— Alem. Aachen 8:2 Rotweiß Frankfurt— FW Rastatt 7:3 SV Waldhof— Alem. Aachen 42 Union Heidelberg— Köln⸗Mülheimer SV 41 SWV Wiesbaden— Union Niederrad 113 Um die Deutsche Fußballmeisterschaft. Die zweite Runde am kommenden Sonntag: In Frankfurt: Eintracht— Tennis⸗Borussia Berlin. n Hamburg: Holstein Kiel— 1. FC Nürnberg. n Leipzig: Polizei Chemnitz— Bayern München. In Bochum: Schalke 04— Hamburger SpV. = N Süddeutsche Repräsentativ⸗Mannschaften Gegen Niederösterreich Der Süddeutsche Fußball- und Leichtathletik⸗Verband trägt am 22. Mai gleichzeitig zwei Repräsentatipspiele aus, und zwar gegen Niederösterreich in München und gegen Westdeutschland anläßlich der„Rheinstaffel“ in Düsseldorf. Bei der Aufstellung der süddeutschen Mannschaften konnten die Spieler von Ein⸗ tracht Frankfurt, Bayern München und 1. FC Nürnberg nicht berücksichtigt werden, da diese Clubs am gleichen Tage in der Zwischenrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft spielen. Der Verband hat nun folgende Mannschaften aufgestellt: In München gegen Niedexösterreich spielen: Kreß(Rot⸗ Weiß Frankfurt); Appis(Fürth), Oberst(FC Pforzheim); Her⸗ gert(FK Pirmasens), Leinberger(Fürth), Schäfer(München 60); Langenbein(VfR Mannheim), Lachner(München 60), Rutz (Rot⸗Weiß Frankfurt), Ruehr(Schweinfurth), Merz(FC Pforzheim); Mit dreckiger Hose liegt Günter vorm Tor; das kommt in den besten Familien vor! Holladria, holladrio, holladria, holladrio „Nun bin ich noch nach,“ lachte Adolf Müller. 60 „Keine Angst, du bleibst nicht verschont,“ rief Theo und sang übermütig: „Ne große Kanone ist Adolf als Läufer, bekannt ist er auch als gewaltiger S.. tratege! Holladria, holladrio, holladria, holladrio...“ 5 Theo stand auf, reichte Zigaretten herum und füllte die leeren Gläser. „Prost! Wir wollen uns wieder vertragen!“ Auf einmal sprang Adolf Müller hoch. „Ich sitze hier doch auf einmal so gediegen..! Was mag das sein?“ 5 „Kerl, Adolf!“ schrie Theo.„Du hast dich auf Frau Bauers Kapotthut gesetzt!“ b Adolf nahm den demolierten Hut in die Hand. „Ach, Theo, reg dich man nicht auf. So hat der Hut we⸗ nigstens eine moderne Form Vorher war er viel zu altmodisch.“ „Das stimmt,“ lachte Günter Freund,„jetzt braucht Frau Bauer ihn wenigstens nicht mehr umpressen zu lassen!“ 2 „Langt mir den Pfannkuchen mal her!“, rief Karl Schä⸗ fer.„Damit kann man noch schön Fußball spielen!“ Und in hohem Bogen flog der Hut gegen die Tür. Theo nahm ihn auf.. Nun seid doch mal vernünftig... Na, das ist eine schöne Bescherung! Ich habe den Hut vorhin von der Garderobe geholt. Den setzt Frau Bauer doch jeden Morgen auf, wenn sie ihre Einkäufe macht!“ 5 Einen Augenblick herrschte Schweigen 5 5 „Ich hab eine Idee!“ rief Adolf Müller plötzlich. Auf dem Flur in der Ecke steht doch der Korb, in welchem Frau Bauers dicker Mops schläft. Wie heißt der Köter eigentlich?“ „Ami!“ lachte Theo. „Na ja. Also wir packen einfach den Hut in den Korb und legen Ami darauf. Dann denkt Frau Bauer morgen sicher, der Hut ist von der Garderobe gefallen und Ami hat ihn in seinen Korb geschleppt... Du, das geht famos!“ ... und gegen Westdeutschland in Düsseldorf spielen: Eispert(Wormatia); Schreiber(FSV. Frankfurt), Huber(KFV); Größle(Neckarau), Tiefel( Niederrad), Haber(Waldhof); Fischer. ler(Wormatia), Leichter(Niederrad), furt), Hörnle(Phönix Ludwigshafen); Ersatz: Stadtler(KJ W), Griebe(Offenbacher Kickers.) Das Rückspiel gegen Westdeutschland findet bereits am 29. Union forzheim), Wink⸗ eldmann(FSV Frank⸗ Mai(Jugendtag) im Mannheimer Stadion, wo eine Kombina⸗ tion Rhein⸗Saar gegen die Rheinländer antritt. Aus Alsfeld Alsfeld— Ockershausen 9:0 111 Wenn man die Jahre vorher in Alsfeld zu Pfingsten immer einen großen Gegner verpflichtet hatte, so mußte man leider in diesem Jahre davon absehen, da die Finanzfrage die größte Rolle spielte. So hatte man zuguterletzt Ockershausen verpflich⸗ tet. Die Gäste enttäuschten aber sehr und zeigten nicht das, was man von ihnen erwartet hatte. Alsfeld lieferte ein gutes Spiel und schoß in regelmäßigen Abständen seine Tore. Aus Ebsdorf In Ebsdorf veranstaltete der FV 1927 Platzeinweihung. Ueber 3000 Kubikmeter Erde mußten bewegt werden. um den Platz so herzurichten, wie er sich jetzt befindet. Alle Mitglieder haben an dem Gelingen des Werkes mitgeholfen. Wenn der Plotz erst einmal mit Gras bewachsen ist, so ist er, da er am Walde gelegen ist und auch den Zuschauern schattigen Aufent⸗ halt bietet, ein ideal gelegenes Stückchen Erde. Die Spiele, die stattfanden, hatten folgende Ergebnisse: Bortshausen 1.— Ebsdorf 2. 3:1(Schiedsr. Goßmann). 8 e. Ebedorf 1.— VeM Frankfurt a. M. 2:2(Schiedsr. Engelter). Cappel 1.— Leidenhofen 1. 0:0(Schiedsr. Lemmer). Sämtliche Spiele nahmen einen guten Verlauf, doch müssen sich einige Mannschaften ein ruhigeres Spiel angewöhnen. Es geht nicht an, daß sich die Spieler allzuviele Vorwürfe machen, denn sonst bleiben die Zuschauer in Zukunft weg. Aus dem Hinterland IV Breidenbach— Gevelsberg 08 9:1, Ganz klar geht aus dem heutigen Resultat die derzeitige gute Form der Breidenbacher hervor. Von den Gästen hatte man eigentlich spielerisch mehr erwartet, während des ganzen Spiels spielten sie die verlorene Partie, da sie gegen eine in derartig guter Form befindliche Breidenbacher Elf auch nicht U das geringste entgegen zu setzen hatten. Gut schlug sich das Schlußtrio. Bei den Breidenbachern war nicht eine schwache Stelle zu erblicken. Tadellos spielte der Sturm immer von Mann zu Mann, von der Läuferreihe gut unterstützt. Die Verteidigung erstickte die Angriffe der Gäste schon oft auf der Mittellinie. Die Torausbeute hätte leicht noch höher ausfallen können, wenn die vielen verfehlten Schüsse noch ihr Ziel gefunden hätten. Vfe Biedenkopf— Gevelsberg 08 5:4. Auch in Biedenkopf mußten die Gäste Haare lassen, wenn sie sich auch hier zunächst mächtig anstrengten. Biedenkopfs Hintermannschaft war nicht auf der Höhe, während sich der Sturm und die Läuferreihe recht gut hielten. Der Fußballverein Wallau weilte über die Pfingstfeiertage bei auswärtigen Vereinen. Schon der Samstagabend sah i im Gefecht mit dem bekannten Verbandsspiel⸗Rivalen Wetz⸗ larer Sportverein. Diesmal mußten die Wallauer, wo sich das Fehlen des Mittelstürmers bei bemerkbar machte, eine verdiente knappe Niederlage einstecken. In Haiger und Sinn stieß man jedesmal auf einen unerwartet spielstarken Gegner. Die Wal⸗ lauer konnten nur 3:3 und 222 spielen, trotzdem sie bewiesen, daß sie spielerisch jedesmal überlegen waren.„oh“ Aus Voltenhorn Bottenhorn 1.— Wommelshausen 1. 9:2(5:1). Ein selten schönes Spiel. Beide Mannschaften spielten äußerst fair, wie man es sich nur wünschen kann, zumal bei Lokalgegnern. Daß Wommelshausen derart hoch verlieren würde, hatte niemand erwartet. Bottenhorn zeigte die weitaus reifere Spielauffassung. Freistellen und in Stellung gehen, klappte zeitweise sehr gut, so daß Wommelshausens Hintermann⸗ schaft oft keine Zeit mehr zum Eingreifen hatte. Das erste und siebente Tor waren besonders schöne Leistungen des Halblinken und Halbrechten. Bottenhorns Mittelstürmer war wieder die Seele im Angriff. Hinter der gut abspielenden Läuferreihe Uutversdl Heichssleuer-Kassebücher der Albin Rlein, Giessen, Südanlage 21. „Ich weiß nicht,“ entgegnete Theo zögernd. „Ach, man los!“ stimmten nun auch die anderen zu. „Na, meinetwegen. Der Köter hat sowieso noch Schinken bei mir im Salz. Neulich hat er mir mal Hausschuh weggeschleppt. Acht Tage hab' i Leise gingen die Fußballspieler auf den Flur. lag friedlich schlummernd Ami in seinem Korb. „Bleibt hier man stehen,“ flüsterte Theo,„sonst fängt der Köter noch an zu bellen.“ Zärtlich strich er dem Hund über das Fell. So ist's schön, Ami. Nun steh mal auf .. braves Tier.“ einen einen gesucht...“ In der Ecke So ist's recht Und vorsichtig legte er den Hut in den Korb und packte den Hund darauf. „Nun schlaf man schön, Ami... So ist's gut... Morgen wirst du deine Abreibung schon bekommen!“ „So,“ lachte Theo, als 25 wieder in der Stube waren,„die Sache wäre erledigt. Wieder mal ein Grund zum Trinken. Prost! Ami soll leben!“ Die Zeit verging wie im Fluge. leeren Gläser wieder füllen, als er auf einmal merkte, daß auch die letzte Flasche leer war. „Jungs,“ rief er,„fallt nicht auf den Rücken: ist alle!“ „Feierabend!“ lachte Günter.„Nun laßt uns man noch zum Abschied ein Lied singen.“ Der Wein Frau Bauer erwachte von dem Gesang der jungen Fuß⸗ Sie mußte an ihren einzigen 1 denken, der als ballspieler. Kriegsfreiwilliger, kaum zwangzigjährig, gefallen war. lag er da irgendwo in Frankreich in fremder Erde Sportskameraden Der letzte Vers des Liedes aber den die jungen Fußball⸗ spieler mit ihren frischen Stimmen eben gesungen hatten, lau⸗ tete: „Und wenn dann einst nach manchem Jahr der Ball, das Spiel hat Ruh, wenn unsre Kluft der Motten Raub, Nornagt der Fußballschuh: 5 Dann steh'n wir fest im Lebenssturm, der uns nicht beugen kann; denn wer als Jüngling tapfer kämpft, der kämpft auch gut als Mann.“ Fortsetzung folgt. Nun : Fuß⸗ ballspieler war er gewesen wie Theo Hansen und seine jungen 1 Eben wollte Theo die 1 An 1. uten geg führte bei! biter stark kommen lass chen konnten abfollen. 7 hatt spielen Am 2. 0 Veide Man Hier verstan zunützen. 2 Nachden Ichauer ver Bft Gießet schaft von! Liga gegen Daubringen Hancen ent Toten im! kündigem kommt(Ab und kann! beit endlic Pause das aber hat e erzielt. Al. beingens li korend in d und vereint Michel den Torwart. Dar Leiter An Sg 1928 1 Gegen muß für di der 1 Das F man bei 1 zungen anf emen Na ieren entzi zinigung u. lahrrad ahn Fahriad z ddenso wen duder zun ble bleibt! : bn die 2 en pie der . 2 erpflac⸗ as, was es Spiel weihung um den ügliedet enn der ner an Aufn. Spiele, m). gelte, 0 müsen hnen. s machen, derzeitige ten halle s ganzen ö 9 5 in ud nicht sich das Stelle zu Mann zu teidigung ittellinie. zen, wenn ütten. en, wenn edenkopfz⸗ er Sturm tfeiertagt 9 sah i en Weg o sich dus verbene stieß man Die Wal⸗ bewiesen, oh. 0. spielten zumal bei perlieteß ie weitaus ng gehen, nternann- erste und halblinken vieder die duferreihe lieserrl billigst zu. och eile nal einen 4 1 n der Et fängt di Aus Wehlar eines rassigen Kampfes wurden. g 1 Sac baß Hitze mit unerhörtem Tempo und Spannung bis zum ch mit großem Elan in den Kampf; nach 15 Minuten beiderseitigen Angriffen läßt der Wetzlarer its rel und pad Morgen die blättern, worden sind, welche die Veredelung des Fahrrades zum Ziel ge⸗ habt haben, und man braucht nur die alten Sportjournals durch⸗ Wiopen um ein Bild von dem Kampf um das alleinseligmachende Fahrrades gefunden worden war, und man man zuerst mit der bei Werkzeugmaschinen üblichen Lagerung der sich u. Bochtle Teile zufrieden, spornte man drehender Teile am Fahrrad an. men ist. ob die Herstellung des Fahrrades in stand eine zuverlässige Verteidigung. Durch etwas leichtsinniges Herauslaufen des Bottenhorner Torwarts kam Wommelshausen zu seinen zwei Toren. 9 Sp.⸗V. Wetzlar— FV. Wallau 2.1 Die beiden Spitzenführer der Meisterschaftstabelle im Lahn⸗ kreis hatten am vergangenen Samstag eine große Zuschauer⸗ menge auf den Sportplatz Naubornerstraße gelockt, welche Zeuge Das Spiel, welches trotz der uß durchgeführt wurde, sah die Wetzlarer Elf als die ein⸗ wandfreie bessere Mannschaft siegen. Wallau hat es seinem gang vorzüglichen Torwart zu verdanken, daß der Sieg der Wetzlarer nicht höher ausfiel, auch hatten die Wetzlarer Stürmer mit dem schießen reichlich Pech, da öfters die Querlatte des Wallauer ores schon sicher geglaubte Erfolge verhinderte. Wallau ging Hüter einen Schuß aus den Hän⸗ den gleiten, der Nachschuß sitzt unvermeidlich, Wetzlar wird allmählich leicht überlegen, mehrfach werden Torgelegenheiten knapp verschossen, aber endlich kommt der längst verdiente Aus⸗ gleich durch einen Handelfmeler, welchen Blech 4 sicher ver⸗ wandelt. Bis zur Pause ändert sich an. diesem Stand nichts mehr, obwohl Wallau die letzten zehn Minuten mächtige An⸗ strengungen macht, aber durch die Gebrüder Benner, welche auch heute wieder glänzend in. Fahrt sind, zu keinem Erfolg kommen kann. Die zweite Spielhälfte wurde von Wetzlar überlegen begonnen und auch mit wenigen Ausnahmen bis kurz vor Schluß ebenso durchgeführt. Nach zehn Minuten Spielzeit bann der Wallauer Hüter eine Vorlage von Wohlgemuth nur noch mit dem Fuß erreichen, Kaletsch lief in die Schußrichtung, der Ball prallt von diesem ins Tor. Wenige Minuten später— Wetzlar lag im Angriff wird ein drittes Tor geschossen, welches aber der Schiedsrichter nicht gab, da er im selben e abgepfiffen hatte, da der Wallauer Hüter verletzt am Boden lag, welcher bc aber schnell erholte. Auf beiden Seiten erzielte Ecken wur⸗ en abgewehrt. Der Wetzlarer Sturm kombiniert schön flach durch, aber nichts will mehr gelingen. Auch Wallau hat nach einer Ecke, Ausgleichsmöglichkeit, welche aber aus kurzer Ent⸗ 1 verschossen wird. Die wenigen Minuten Endspurt der Wallauer, welche ebenfalls ein temperamentvolles und schönes dem verdienten Wetzlarer Siege bei Wetzlar die Gebr. Schieds⸗ Paßspiel zeigten, änderten an nichts mehr. Die besten Spieler waren:. Benner; bei Wallau Tormann und linker Läufer. richter Kunze leitete einwandfrei. Aus Lollar Lollar 2.— Dutenhofen 1. 7:4(5:0). Lollar 3.— Dutenhofen 2. 5:4. Am 1. Pfingstfeiertage standen sich in Lollar obige Mann- schaften gegenüber. Lollar war von Anfang an überlegen und führte bei Ae 50. Nach dem Wechsel wurde Lollars Tor⸗ hüter stark verletzt und mußte den Gegner zu vier Erfolgen sommen lassen, während die Hiesigen nur noch zwei Erfolge bu⸗ chen konnten. Die überaus große Hitze ließ die Spieler merklich abfallen. Die dritte Mannschaft hatte große Mühe, die etwas hart spielenden Gäste kurz vor Schluß mit 57 zu schlagen. Am 2. Feiertage ware Lollar alsdann Gast in Dutenhofen. Beide Mannschaften mußten sich mit 2.1 geschlagen bekennen. Hier verstand es der Gastgeber, den Platzvorteil n aus⸗ zunützen. 8 Aus Daubringen Daubringen 1.— 1900 Gießen 2. 1:2(1:1). Nachdem am 1. Feiertag Spieler Schiedsrichter und Zu⸗ 14 915 vergeblich auf die festverpflichtete 2. Mannschaft vom B Gießen gewartet hatten, trat am 2. Feiertag die 2. Mann⸗ schaft von 1900 Gießen mit 5„Ersatzleuten“ aus der spielfreien Liga gegen die mit 2 Mann Ersatz spielende 1. Mannschaft von Daubringen an und gewann mit etwas Glück 2:1. Den Tor⸗ chancen entsprechend mußte Daubringen mit mindestens zwei Toren im Vorteil bleiben. Nachdem Gießen nach ein viertel⸗ stündigem ausgeglichenem Spiel zu einem billigen Erfolg kommt(Abfeits! 9), dreht Daubringen noch ein wenig mehr auf und kann 10 Minuten vor Halbzeit nach mancher Torgelegen⸗ heit endlich durch den Mittelstürmer ausgleichen. Nach der Pause das gleiche Bild— ausgeglichenes Feldspiel, Daubringen aber hat Schußpech, während Gießen mit Glück das Siegestor erzielt. Als bester Mann auf dem Platze entpuppte sich Dau⸗ bringens linker Verteidiger, Hilberg, der immer wieder zer⸗ störend in die Kombinationszüge der Gießener Stürmer eingriff und vereint mit dem ebenfalls sehr guten rechten Verteidiger Michel den gegnerischen Angriff aufhielt, so daß Daubringens Torwart wenig einzugreifen brauchte. Schiri Jung aus Lollar war Leiter des Spiels. M. Aus Garbenteich SpW 1928 Garbenteich— Fußballsportverein Frankfurt a. M. Reserve 4:4(1:1). Gegen solch einen Gegner ein Propagandaspiel zu bestreiten, muß für die 1. Mannschaft Garbenteichs lehrreich und für ihre der Werdegang des Fahrrades 25 Das Fahrrad ist etwas zu Alltägliches geworden, als daß man bei seinem Erscheinen im Straßenbilde besondere Betrach⸗ tungen anstellen würde. Und denno muß der Anblick eines mo⸗ dernen Markenfahrrades auch das Auge des technisch nicht Ver⸗ sierten entzücken, wenn er Sinn für edle Linien und für die Ver⸗ einigung von idealer Schönheit und Zweck besitzt. Ein Klasse⸗ fahrrad ähnelt einem Vollblutpferd, und der Umstand, daß das Fahrrad zum Lasttier gemacht worden ist, schadet seinem Rufe ebenso wenig, wie es einem Vollblutpferd schadet, daß sein Bruder zum 0 eines Gemüsewagens verurteilt ist. Voll⸗ blut bleibt Vollblut, und die Gestaltung des modernen Fahrrades 5 1 die Techniker mit derselben Liebe und Hingebung betrie⸗ en wie der Vollblutzüchter das Aufziehen eines Derby⸗Cracks. Von Drais über Michaux zur modernen Fahrradfabrikation war ein weiter Weg. Der Zufall und das Glück haben dem Fahrrade den Weg geebnet, aber nicht zuletzt hat die rastlos fortschreitende Technik diesen Weg entscheidend zu beeinflussen gewußt. Man braucht nur die Akten der Patentämter nachzu⸗ um zu sehen, wieviele Tausende von Patenten erteilt odell sich machen zu können. ö Als dieses Modell in dem Rautenrahmen des modernen die Räder mit dem Gummikissen des Pneumatiks umspannt hatte, begann die Kleinarbeit an dem Grundmodell. Der leitende Gedanke war das Gewicht des Fahrrades zu vermindern und seinen Lauf zu erleichtern. Hatte man zuerst auf das Gewicht wenig Wert ge⸗ legt, so begann man später mit einem Gramm zu rechnen. War die Feinmechanik später zu Höchstleistungen zur Verminderung der Reibung sich Wir wollen nicht darüber streiten, ob das Fahrrad, vollkom⸗ Man wird auf diese Fragen von den Weisen keine bündige Antwort erhalten, wohl aber werden alle die Frage, Deutschland auf der höch⸗ Allgemeine Hesirsche Sportzeitung Anhänger ein Genuß sein. Die Vereinsführung hatte keine Mühe gescheut, um diese Mannschaft auf den Plan zu bringen und die Gästemannschaft hielt, was man sich von ihr versprochen hatte. Die einzelnen Leute zu kritisieren, wäre verfehlt. Die Mannschaft spielte wie ein Ganzes, der Paß von Mann zu Mann war flach auf den Zentimeter abgezirkelt, die Stopp⸗ arbeit eines jeden in jeder Position war meisterhaft und in Kopfbälle wußten sie geschickt und täuschend zu wirken. Der Torwart, die Ruhe selbst, zeigte aber in kritischen Momenten, daß man Torwart nicht in Bücher lernen kann, sondern dazu einen durchtrainierten Körper haben muß. Und daß er manche Nuß zu knacken bekam, dafür sorgte der neugeborene Garben⸗ teicher Sturm mit den wieder mitwirkenden zurückgekehrten Vereinskameraden W. Stumpf und Bärenfänger. Die Garben⸗ teicher zeigten, daß sie eine Mannschaft aufbringen, die sich in Zukunft Respekt verschaffen wird. Die von dem Mittel- stürmer eingeleiteten Angriffe sind stets gefährlich, zumal er den Halblinken so geschickt freispielt, daß dessen Bombenschüsse un⸗ ausbleiblich sind. Die Läuferreihe der Garbenteicher mit dem hervorragenden Mittelläufer A. Stumpf ist eifrig und verläß⸗ lich Die Verteidiger könnten etwas weniger nervös spielen und mehr auf Stellungsspiel achten, zumal sie einen guten und sicheren Torwart hinter sich haben. Zum Spiel: Nach Begrüßungsworten des Herrn Lehrers Sturp⸗-Garben⸗ teich, stellten die Mannschaften sich dem Schiri Busch-Butzbach. Sofort nach Anstoß der Platzherren gab es auf beiden Seiten gefährliche Situationen, die aber an den vorsichtigen Hinter— mannschaften scheiterten. Garbenteich spielte vorerst reichlich ner⸗ vös. Frankfurt kombinierte vorzüglich, setzte sich aber vor dem Tor nicht genug durch. Garbenteichs Sturm ließ dann kurz hintereinander einige wuchtige Schüsse los, wodurch sie in der 18. Minute durch den Halblinken zum ersten Erfolg kamen. Frankfurt glich bis zur Pause mit einem Kombinationszug, der hinter dem Torwart endete, aus. Nach der Pause stellte der Halblinke der Garbenteicher durch schönen Alleingang und Bombenschuß das Resultat auf 2.4. Frankfurt glich bald aus und übernahm kurz darauf die Führung. Die Einheimischen verloren nicht den Mut, was ihnen auch durch ein schönes Tor des Rechtsaußen belohnt wurde. Nach diesem Gleichstand prä⸗ sentierte Frankfurt wieder ein Tor, dem Garbenteich mit dem Schlußpfiff durch Bärenfänger wieder den Ausgleich entgegen— setzte. Das hohe Niveau des Spieles wurde durch die wenig überzeugenden Leistungen des Schiri Busch etwas Face W᷑ Aus Steinbach Am zweiten Pfingstfeiertag gastierte die Reserve vom FSpW Frankfurt a. M. bei der ersten Mannschaft vom FSpV 1926 Steinbach und gab den Steinbachern mit 3:2 Toren das Nachsehen. Punkt 2 Uhr gab der unparteiische Schiri Noll⸗Gießen den Ball frei. Gleich nach Beginn sieht man schon, daß die Frank⸗ furter Spieler den Steinbachern in punkto Ballbehandlung und Technik überlegen waren, was die Steinbacher durch großen Eifer ausglichen. Bereits in der 5. Minute kann Steinbach im Anschluß an eine Ecke zum Führungstor einsenden. Beide Mannschaften dadurch angefeuert, spielen jetzt sachlicher und es gelingt Frankfurt in der 35. Minute den Ausgleich zu erzielen. An diesem Resultat ändert sich bis zur Pause nichts mehr. Nach der Pause spielen die Steinbacher mit der Sonne— ein großer Vorteil— und können in 45 Minuten auf 271 erhöhen. Frank⸗ furt wird dadurch wuchtiger und kann auch bald wieder den Aus⸗ gleich herstellen. Das Spiel geht jetzt in verteilter Weise weiter und wäre der Kampf n ausgegangen, wenn nicht die Steinbacher durch ein Selbsttor den Frankfürtern den Sieg überließen. Die Frankfurter lungsspiel), was für die Steinbacher viel wert wäre, wenn sich dieses zu eigen machen würden. Die 3. Mannschaft weilte am 1. Feiertag in Krofdorf und gab der dortigen 1. Mannschaft nach stets überlegen geführtem Spiel mit 3:1 Toren das Nachsehen. H. Aus Wirbelau Am 1. Pfingstfeiertag weilten unsere beiden Mannschaften in Runkel. Zuerst standen sich die 2. Mannschaften gegenüber. Während des ganzen Spiels herrschte verteiltes Feldspiel und im Nachteil des ungewohnten Platzes mußte die Gästemannschaft eine Niederlage von 42 hinnehmen. Die Wirbelauer 1. Mannschaft 11. anschließend gegen eine Liga⸗Reservemannschaft von Kö n⸗Mühlheim, welche als Gast in Runkel weilte. Es entwickelte sich von Beginn an ein schnelles Spiel. Die Kölner kommen sofort gut durch, aber unser Tormann ist auf dem Posten. Der Abstoß wird von den Stürmern aufgenommen, und schon schießt der Halbrechte zum 1. Tor ein. Demselben Spieler gelang es, ein paar Minuten später das Resultat auf 2.0 für Wirbelau zu erhöhen. Köln drängt nun mächtig, aber unsere Hintermannschaft ist auf dem Posten. Wirbelau kommt auch wieder durch, und bald heißt es 3:0. Kurz danach kommt Köln zum Ehrentor, und einsge Minuten später durch Elfmeter zum zweiten Tor. Wirbelau kann kurz vor Halbzeit noch einmal einsenden. spielten einen sehr schönen Fußball n fie ie sten Entwicklungsstufe steht, mit einem überzeugten„Ja“ be⸗ antworten. Das Interesse am Fahrrad ist auch bei den Nichtradfahrern rege, da heutzutage der Bastler eine Rolle spielt, und die Ju⸗ gend für technische Dinge ein großes Interesse hat. Die Frage, wie entsteht ein Fahrrad? wird oft gestellt, und wir wollen versuchen, die Vorgänge bei der Herstellung kurz zu skizzieren. Mit dem Zurichten der Rahmenrohre beginnt es. Aus feinstem Stahlrohr werden mit Millimetergenauigkeit die für den Rahmen erforderlichen Rohrlängen geschnitten. Die Wan⸗ dung der Rohre richtet sich nach dem Zweck, zu dem das Fahr⸗ rad gebraucht werden soll. Eine Rennmaschine hat dünnwan⸗ dige, ein Tourenrad starkwandige Rohre. Man darf unter starkwandigen Rohren sich indessen kein Gasrohr vorstellen, denn die starkwandigen Rohre im Fahrradbau übersteigen die Stärke eines dünnen Pappdeckels nicht. 5 77 Für das Zusammenfügen der Rahmen bestehen zwei Verfah⸗ ren, das Löten und das Schweißen. Das zuerst genannte Ver⸗ fahren des Lötens wird von den meisten Fahrradfabriken ange⸗ wandt. Durch ein besonderes Verfahren wird der Rahmen ge⸗ reinigt, und nun wandert er in die Lackiererei. Früher wurde jeder Rahmen durch einen Emailleur mit dem Pinsel gestrichen und in langwierigen Verfahren im Ofen getrocknet. Heute ver⸗ wendet man in der Hauptsache das Tauchverfahren, d. h. der Rahmen wird in ein Emaillebad getaucht, und in einer Zeit, in der ein Handemailleur den Pinsel richtig in die Hand nehmen könnte, fertig emailliert. Nach dem Abtropfen kommt der Rah⸗ men in einen sogenannten Kanalofen, in dem die Rahmen durch ein Kettenverfahren durch einen hochgradig temperierten Emailleofen gezogen werden. Für den Emailliervorgang sind nur zwei Arbeiter erforderlich, der Aufgeber und der Abnehmer. Kommt nun der Rahmen schön emailliert aus dem Kanal⸗ ofen heraus, wandert er in die Montageabteilung, wo inzwi⸗ schen seine Ergänzungsteile sich angesammelt haben. Mit der Herstellung dieser Ergänzungsteile wollen wir uns auch kurz befassen. Die Felgen werden von einem Faconstahl in die erforderlichen Längen geschnitten, durch eine Reifenbiegmaschine in einer Sekunde rund gebogen, im Bruchteil einer Sekunde elektrisch zusammengeschweißt und im Tauchverfahren emailliert. Nachdem die Felgen die fir die Speichennippel erforderlichen Rohrlöcher empfangen haben, werden sie gesteckt, d. h. die Spei⸗ chen werden durch die Löcher der Naben gezogen und der soge⸗ Nr. 20. Mit 42 werden die Seiten gewechselt, und Köln kann im Zeitraum von 3 Minuten zweimal einsenden. Das Spiel wird jetzt lebhafter, aber zu Erfolgen kommt es Zunächst auf beiden Seiten nicht, bis ungefähr 10 Minuten vor Schluß, wo die Köl⸗ ner wieder einen Elfmeter zum 5. Tor verwandeln. Dem folgt bald ein 6. und zu guterletzt noch ein 7. So bleibt es bis zum Schluß.— Am 2. Feiertag hatten Wirbelau die 1. Mannschaft von Burgsolms zu Gast. Auch hier zeigten sich die Wirbelauer, daß sie zu kämpfen verstehen, denn in der 1. Halbzeit konnte Burgsolms nur einmal einsenden. Nach der Halbzeit glich Wir⸗ belau aus, mußte sich aber gefallen lassen, daß Burgsolms noch zwei weitere Tore für sich buchen konnte. Schiri Schmidt leitete gut. Alles in allem: Beide Gegner waren harte spielerfahrene Mannschaften, aber die Wirbelauer kämpften doch bis zur letz⸗ ten Minute mit Begeisterung und Ausdauer, und zeigten, wie man eine Niederlage anständig hinnimmt.„ah“ Aus Hasselbach Auf dem neu errichteten Sportplatz des Turnvereins Hassel⸗ bach kamen am Pfingstmontag bei drückender Hitze die ersten Gesellschaftsspiele zum Austrag. Als Gegner waren die beiden Mannschaften des VfB 1930 Merenberg verpflichtet worden: Zuerst wetzten die beiden 2. Mannschaften ihre Klingen. Die Platzbesitzer waren den Gästen körperlich überlegen, konnten je⸗ doch nicht verhindern, daß Merenberg in der 15. Minute der 1. Halbzeit die Führung an sich riß. Die Gäste blieben auch in dem weiteren Verlaufe des Spieles tonangebend, jedoch ge⸗ lang den Hasselbachern bei einem überraschenden Durchbruch der Ausgleich. An diesem Stande änderte sich bis zum Ende nichts mehr. Mit Spannung erwartete man den Ausgang des 2. Spieles: Merenberg 4. gegen Hasselbach 1. Merenberg, das außer seinem linken Verteidiger mit derselben Mannschaft antrat, die die Meisterschaft im letzten Jahre errang, nahm das Spiel nicht leicht, denn die Platzbesitzer waren im Tor und Sturm durch drei Spieler des Sportvereins Niedershausen, in der Läuferreihe durch einen Spieler des Sportvereins Wald⸗ hausen und in der Verteidigung durch den zuperlässigen Ver⸗ teidiger Klein von der 1. Mannschaft des Weilburger Fußball- vereins verstärkt. Diese kombinierte Mannschaft war sich zu Beginn des Spieles schon eines sicheren Sieges gewiß. Aber die Enktäuschung blieb bei der Platzmannschaft, sowie bei den zahl⸗ reich erschienenen Zuschauern nicht aus. Die Gästemannschaft, die die Stärke ihres Gegners nicht unterschätzte, führte ein Spiel vor, wie man es lange nicht mehr von ihr zu sehen bekam. Mit unbeschreiblichem Eifer und zäher Energie erkämpfte sie sich gleich von Beginn des Spieles eine Ueberlegenheit heraus, die sie 910 mit Ausnahme von 10 Minuten in der zweiten Halbzeit, dauernd behalten konnte. Immer wieder rollten die Angriff der Gäste vor das Hasselbacher Tor. In der 12. und 19. Min. verhalf Merenbergs Mittelstürmer Gerber durch blitzschnelle Durchbrüche seiner Mannschaft zu einer 2:0-Führung. Sein Nebenmann, der Halbrechte Mehr, verbesserte 10 Minuten vor der Pause das Re⸗ sultat auf 3:0. Nach dem Wechsel ließen die Gäste anfangs merklich nach, 0 sich aber dann nach 10 Minuten Spiel⸗ zeit unter den Anfeuerungsrufen ihrer Anhänger zu einem prachtvollen Endspurt auf, der ihnen zum Bombensieg verhalf. In der 17. Minute war es abermals der Halbrechte, der bei einem Durchbruch den Hüter des Gegners täuschte und entschlos⸗ sen zum 4. Tor einschoß. Derselbe Spieler war es, der dann in kurzen Abständen auf prachtvolle Vorlagen seiner Nebenleute noch drei weitere un⸗ haltbare Tore erzielte und so das Resultat auf 770 stellte. Die Gästemannschaft hat durch diesen Sieg erneut bewiesen, daß sie ihren Meistertitel verdient errungen hat. Man kann feststellen, daß nach den letzten Mißerfolgen die Mannschaft wieder bedeutend an Stärke und Durchschlagskraft gewonnen hat. In ihren Reihen war kein Versager. Die Mannschaft des Platzbesitzers hatte durch das Einstellen von fünf fremden Spielern nicht den geringsten Zusammen⸗ halt. Sie spielten zerfahren und viel zu eigensinnig. Außer krampfhaften Einzelkelskungen zeigte die Elf fast nichts. Unter den Klängen einer Musikkapelle ging es nach Beendi⸗ gung des Spieles zum Vereinslokal, wo noch oft das Tanzbein geschwungen wurde. M. Turn⸗ und Sportvereine erhalten beste Uebersicht und leichte Geschäftsführung, wenn sie sich von den veralteten Kassebüchern a wenden und dafür mein Spezial⸗Vereinskassebuch gebrauchen! Für die einzelnen Spezial⸗Einnahmen und Spezial⸗ Ausgaben sind Spalten vorgedruckt, so daß die Führung dieses Buches sehr leicht ist und die Kassenabschlüsse zu jeder Minute erfolgen können Albin Klein, Gießen. nannte Nippel durch die Felge hindurch auf das mit Gewinde versehene Speichenende geschraubt. Dieses Verfahren, sowie das sogenannte„Spannen“ der Räder ist Handarbeit, dagegen wer⸗ den die Speichen automatisch geschnitten und automatisch mit Gewinde versehen. Auch das Verfertigen der Nippel, das Bie⸗ gen der Lenkstangen, das Löten der Sattelstützen, das Pressen der Kurbeln und die Herstellung der Lagerteile ist Maschinen⸗ Präzisionsarbeit. Sind die Räder fertig, werden sie mit Gum⸗ mibereifung versehen und in den Rahmen gesteckt, wobei ver⸗ schiedene Verfahren der Einführung der Räder in den Rahmen Verwendung finden. Dagegen ist die Befestigung seit Jahr⸗ zehnten die gleiche, wenn auch die Gewindemutter in den letz⸗ ten Jahren zwecks schnellerer Demontage und Montage zur Flügelmutter geformt worden ist. Befinden die Räder sich im Rahmen, und ist das Tretkurbellager mit dem Kettenrad einge⸗ baut worden, wird die Kette aufgelegt und durch eine kleine Mutterschraube verbunden. Die Lenlstange, deren Vernickelung ungefähr den gleichen Vorgang erforderlich gemacht hat, den das Emaillieren eines Rahmens verlangte, nur daß statt des Lackes das Nickel in Frage kommt, wird mit Griffen versehen und eingesteckt, die Sattelstütze wird durch eine Klemmschraube festgemacht und mit einem Sattel ausgestattet, die Kurbeln werden an der Tretkurbellagerachse besestigt, die Pedale wer⸗ den eingeschraubt und nach dem Anbringen des Fabrilschildes betrachtet der Monteur mit liebevollem Blick das unter seiner Hand entstandene Wunderwerk der Technik. Wie bei einem Vollblutpferd alles edel ist, ist auch bei einem Markenrad alles edel. Alles an ihm ist aus feinstem Stahl, und wenn es Holzfelgen hat, so sind auch diese aus feinstem Edelholz. Es würde zu weit führen, in bezug auf die Kugel⸗ lagerung bei den Fahrrädern in Einzelheiten sich zu ergehen, aber bemerken wollen wir, daß ein Fahrrad in der Steuerung, in den Achsen der Räder und an der Tretlagerachse Kugellager besitzt, die so leicht laufen, daß beispielsweise die Räder eines von der Erde gehobenen Rades so lange schwingen, bis das wenige Gramm wiegende Schlauchventil an der tiessten Stelle des Randes angelangt ist. In die Geheimnisse der Freilaufnabe wollen wir unsere Leser später einweihen. Nur eines sei gesagt, daß die deutsche Freilaufnabe die Welt sich erobert hat, und daß in Deutschland ein Fahrrad ohne Freilaufnabe mit Rücktrittbremse ebenso er- staunt betrachtet wird, wie ein Hund ohne Schwanz. Mittwoch, den 18. Mai 1932. Jugendspiele der Spiel⸗Vgg. 1900 Gießen Die Jugendabteilung konnte ihr großes Pfingstprogramm restlos erledigen, es wurden nicht weniger wie 8 Spiele aus⸗ getragen.— Die 1. Jugend weilte in Wiesbaden und war dort ami. Feiertag Gast beim SV Nassau. In der ersten Halbzeit war 1900 infolge seines technisch besseren Spiels sose immer über⸗ legen, doch der Sturm verwandelte von den vielen guten und 8. Torchancen nur eine zum Erfolg. Nach der Pause ließ das Spiel infolge der Hitze merklich nach. Beide Parteien er⸗ zielten noch je einen Treffer, so daß das Spiel 2:1 für 1900 endete. Bemerkt muß werden, daß der Gastgeber recht hart spielte und 1900 dadurch einige Verletzte erhielt.— Am 2. Feier⸗ tag war die 1. Jugend vom SV Biebrich der Gastgeber. In einem äußerst fairen und schnellen Spiel waren beide Mann⸗ schaften anfangs gleich stark. Als bei 1900 ein Mann infolge Verletzung ausschied, kam Biebrich etwas mehr auf, trotzdem konnten die Blauweißen bis zur Pause 21 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit hatte 1900 infolge seines Eifers mehr dom Spiel, war manchmal sogar sehr überlegen und gewann dadurch das Spiel 3.2. 8. 5 Die 2. Jugend erledigte ihre Pfingstspiele in Oberlahnstein. Am 1. Feiertag spielte sie gegen die spielstarke 1. Jugend vom Se Sberlahnstein(Meister des dortigen Bezirks) und verlor 101 e di als der Torunterschied besagt, war 1900 aber nicht. enn die Mannschaft auch durch verschiedene Er⸗ satzleute geschwächt war, so trägt doch die meiste Schuld an dieser hohen Niederlage nur der Tormann, der vollständig versagte nicht mal die leichtesten Sachen halten konnte. Der Gegner des zweiten Feiertages, die 1. Jugend vom VR Niederlahnstein, ließ die Mannschaft in letzter Minute rücksichtslos im Stich. Da⸗ für sprang anerkennenswerter Weise die 2. Jugend vom SC Oberlahnstein ein. 1900 hatte seine Mannschaft umgestellt und gewann das Spiel überlegen mit 770. Die 1. Schüler hatten sich die Schüler von der 1. TuSpõ Nassooig aus Nassau⸗Lahn für den 1. Feiertag zum Rückspiel verpflichtet. Anstatt mit Schülern erschien der Gegner mit einer starken Jugendmannschaft, gegen die die Kleinen 1900er natür⸗ lich vollständig machtlos waren. Wenn auch einzelne der kleinen Blauweißen dem Gegner in technischer Beziehung weitaus überlegen waren und die ganze Mannschaft von Anfang bis Ende mit unermüdlichem Eifer kämpfte, so konnte sie die 71⸗ Niederlage doch nicht verhindern.— Am 2. Feiertag empfingen die ersten Schüler diejenigen aus Wieseck. In einem fairen Treffen kämpften zwei gleichstarke Mannschaften mit aller Ener⸗ gie um den Sieg. Das Spiel endete 33. Die 2. Schüler hatten die 1. Schüler aus Bieber zu Gast und konnten den körperlich kräftigeren Gegner infolge besseren Zusammenspiels und besserer Ballbehandlung mit 2:0 geschlagen nach Hause schicken.— Am 2. Feiertag weilten sie in Duten⸗ hofen, um ein Rückspiel gegen die dortigen Schüler auszutragen. Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung Aber keine Schüler, sondern ausgesprochen Jugendliche! traten den Kleinsten gegenüber. And doch vermochten die Riesen nur mit Glück 3:0 zu gewinnen.— NB. Wann wird in unserem Gau die Trennung zwischen Schülern und Jugendlichen strikt durchgeführt? V. Was man amtlich hört Am nächsten Sonntag, den 22. Mai, Jugendleiter⸗Tagung des Gaues Gießen⸗ ßend Gau⸗Vorstandssitzung. 4 In den nächsten Ausgaben der„AH S3“ erscheint eine größere Abhandlung des Fußballsachbearbeiters über die Einteilung der Klassen und Gruppen innerhalb des Gaues Gießen⸗Wetzlar. Die Teilung der Bezirks⸗Klasse 1, Gruppe Lahn, wird einer Aus⸗ sprache auf einem demnächst stattfindenden Vertretertag vor⸗ behalten bleiben. Die in Frage kommenden Vereine wollen Vorschläge an den Bezirks⸗Fußball⸗Sachbearbeiter einreichen.— Die diesjährige Sperre beginnt am Montag, den 20. Juni und endet am Samstag, den 6. August, so daß an 6 Sonntagen nicht gespielt werden darf. Die Schiedsrichter⸗Vereinigungen werden in dieser Zeit einige Belehrungsspiele einlegen. Ein größeres Gau⸗Schiedsrichtertreffen, woran alle Ortsgruppen des Gaues teilnehmen, findet am zweiten 1 in der Sperre, am 3. Juli in Dutenhofen statt, wozu alle Schiedsrichter des Gaues, sowie Gönner und Gäste jetzt schon recht herzlich ein⸗ geladen sind. Im Wen l geben wir zwei restliche amtliche Tabel⸗ len aus dem Gau Gießen-Wetzlar bekannt: Gauklasse 1, Gruppe 3: 8 in Wetzlar eine Letzlar statt. anschlie⸗ Spiele gew. unent verl. Punkte Steinberg 14 12 1 1 25:3 Lollar 14 11 0 3 2 Daubringen 14 7 2 5 Leihgestern 14 0 1 6 Großen-Buseck 14 7 0 7 Butzbach 2. 14 4 2 8 Steinbach 14 2 0 12 Garbenteich 14 2 0 12 Gauklasse 2, Gruppe 8: Spiele gew. unent. verl. Zunkte Ulrichstein 12 9 1 2 19:5 Flensungen 12 8 0 4 16:8 Weiterfeld 12 7 0 5 14:10 Grünberg 12 5 1 6 11:13 Ruppertsburg 12 5 0 7 10:14 Freienseen 12 4 0 8 816 Bobenhausen 12 25 1 8 17 Laubach 2. ausgeschieden. Leichtathletik 5 Klubkampf Spiel⸗Vgg. 1900 Gießen— ASV. Köln 56:71 Punkte Erstklassige Leistungen Vor leider nur wenig Zuschauern empfingen bei prächtigem Athletikwetter am Pfingstmontag die 1900er die starke Mann⸗ schaft des Akadem. 8 Köln zum Clubkampf. Bei reibungs⸗ loser Abwicklung wurden in spannenden Kämpfen hervorragende Leistungen, insbesondere natürlich von seiten der Kölner, ge⸗ boten. Auch die 1900er, die durch das Fehlen des Werfers Ku⸗ gel und des Hoch- und Weitspringers 2 eil stark gehandicapt waren, schlugen sich sehr tapfer. Außer Konkurrenz wirkte als Gast im Kugelstoßen Kilo 1 Wetzlar) mit, der im Diskus⸗ werfen schon die beachtliche Weite von 42.72 Meter erzielte. Die Ergebnisse: 100 Meter: 1. Müller(1900) 11,2 Sek., 2. Hoeke(ASV) 11,3 Sek., 3. Rasky(AS) 11.7 Sek. 4. Schickedanz(1900). 200 Meter: 1. Hoeke(ASV) 22,9 Sek., 2. Müller(1900) 23,3 Sek., 3. Koch 2.(1900) 23,8 Sek. 4. Thöne(ASV). 800 Meter: 1. Nottbrock(AS) 204,8 Min., 2. Bepperling(1900) 2.05.7 Min., 3. Griessel(ASB) 208,6 Min. 4. Schneider(1900) 1500 Meter: 1. Krings(ASV) 420,5 Min., 2. Zissenich(ASV) 4.24,5 Min., 3. Peters(1900) 428,2 Min., 4. Reitz(1900). 3000 Meter: 1. Schaaf(1900) 933,8 Min. 2. Gerhardt(1900) 9.40,8 Min., 3. Krings(ASV). 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel: 1. Akadem. Sportv. Köln(Nottbrock, Rasky, Thöne, Hoeke) 45,3 Sek. 2. Spielvgg. 1900(Felsing, Schickedanz, Koch 2., Müller) 45,6 Sek. Imal⸗Söb⸗Meter⸗Staffel: 1. Spielvgg. 1900 Gießen(Reitz, Bep⸗ perling, Peters, Baumstieger) 8:34,5 Min. 2. Akadem. portv. Köln(8:40,6 Min. 3. Ap ae 1900 2. Mannsch. Hochsprung: 1. Rademacher(AS) 1,70 Meter, 2. Busch(ASP) 1,65 Meter (infolge Verletzung aufgegeben), 3. Schlarb(1900) 160 Meter, 4. Felsing(1900). Weitsprung: 1. Rasky 5575 6,50 Meter, 2. Felsing(1900) 6,06 Meter, 3. Debus(ASW) 5,92 Meter, 4. Koch 2.(1900). Stabhochsprung: 1. Jung(1900) 3,30 Meter, 2. Nottbrock(AS) 3,00 Meter, 3. Busch(AS) 2,90, 4. Hopfen⸗ müller(1900). Kugelstoßen: 1. Debus(ASP) 13,78 Meter, 2. Lipp(1900) 11,81 Meter, 3. Nottbrock(ASV) 11,69 Meter, 4. Felsing e e Meter. Außer Konkurrenz: Kilo(Bf Wetzlar) 13.15 Meter. Diskuswerfen: 1. Debu⸗(ASW) 41,53 Meter, 2. Felsing(1900) 31,21 Meter, 3. Rademacher(ASV) 30,70 Meter, 4. Bepperling(1900). Außer Konkurrenz: Kilo (BfL Wetzlar) 42.72 Meter. Speerwerfen: 1. Debus(ASV) 45,27 Meter, 2. Hoeke(ASV) 43,20 Meter, 3. Hopfenmüller (1900) 40,92 Meter, 3. Gräf(1900) 40,05 Meter. 700 Häuser sind gebaut Für die Unterbringung der Sportler aus fünfzig Nationen, die sich an den Olympischen Spielen beteiligen wollen, ist jetzt in Los Angeles eine kleine Olympia⸗Stadt erbaut, die aus nicht Sämtliche Drucksachen HAUSHALTUNGS- BUCHER VERLOBUNGSANZ EIGEN GRRATULATIONSRARTEN 4 STERBFALLANZ EIGEN GEBURT S- ANZEIGEN EIN LAD UN GSRKRARTEN HLBIN RLEIN GIESSEN liefert immer schnell, gut und preiswert weniger als 700 Häusern besteht. Die Olympia⸗Stadt ist nur 10 Minuten vom großen Stadion entfernt. Selbstverständlich werden alle Wohnungen mit dem neuesten Komfort versehen. Für jedes Land sollen besondere Küchen eingerichtet werden, damit die Teilnehmer 00 Lebensgewohnheiten nicht vermissen. 15 Trainings nt werden außerdem in dieser Umgegend er⸗ richtet. Die Pension soll, wie der technische Leiter des Ganzen, Ed. Henry, mitteilt, pro Tag 2 Dollar betragen. Schneider⸗Rüsselsheim in Darmstadt Der bekannte Leichtathlet Schneider⸗Rüsselsheim, einer un⸗ serer besten Leute im Kugelstoßen, hat eine Anstellung bei der hessischen Schutzpolizei gefunden. Er besucht zurzeit die Polizei⸗ schule in Darmstadt und startet jetzt für den Polizeisportverein Darmstadt. Tennisduell als Gottesurteil Der Pfarrer F. M. Eagles war mit dem Besuch seiner Kirche nicht zufrieden. Exfolglos blieb der Aufruf an seine Pfarr⸗ kinder, den er als Inserat in der Zeitung einschalten ließ. Er⸗ folglos blieben auch alle Briefe, die er an die Pfarrkinder per⸗ 091 0 richtete. Mister Eagles gab es aber nicht auf. Er mußte eine Schäfchen wieder um sich versammeln und zum Kirchenbesuch bringen. So entschloß er sich zu einem Appell an den sportlichen sehreeiz seiner Pfarrkinder. Er forderte in einem Brief alle leine Kirchenzugehörigen zu einem e de t heraus und stellte folgende Bedingungen fest: Wenn das Tennisturnier, das er mit jedem Eingeladenen zu einer bestimmten Stunde aus⸗ zutragen gedenkt, zugunsten des Pfarrkindes ausfällt, so wolle er, der Marker, den Sieger endgültig in Ruhe lassen und ihn nie wieder zum Kirchenbesuch einladen. Sollte aber er über das Pfarrkind siegen, so müsse sich der Besiegte verpflichten, ein Jahr lang regelmäßig die Kirche in Southgate zu besuchen. Unter ungeheurer Teilnahme der Sportöffentlichkeit fanden wochenlang die Tennisduelle zwischen dem 1 und den säumigen Kir⸗ chenbefuchern statt. Es war die Sensation von Southgate, und zum Ruhme dieses Gottesstreiters sei es verkündet, daß Mr. Eagles in 99 von 100 Fällen den Sieg davongetragen und schließlich sogar zum Ehrenpräsidenten des heimischen Tennis⸗ klubs ernannt wurde. Die Kirche von Southgate erfreut sich heute zahlreichen Besuches und ihr Pfarrer des Beifalls aller Sportbe⸗ geisterten. Radsport Sawall gewinnt den„Großen Pfingstpreis“ Vor nur 3000 Zuschauern gelangten am Sonntag die Pfingstrennen der Olympiabahn in Berlin bei herrlichem für Familien, Vereine und Behörden wie Wetter zum Austrag. Im Hauptrennen des Tages, dem in zwei 50⸗Kilometer⸗Läufen durchgeführten„Großen Pfingstpreie erlebten die Besucher insofern eine starke Enttäuschung, als die drei„Kanonen“ Sawall, Möller und Krewer in unverantwort⸗ licher Haltung„auf Warten fuhren“ und ihren Gegnern Maron⸗ nier und Dederichs die beiden ersten Plätze kampflos überließen. Dazu kam noch, daß Krewer hinter dem Ersatzschrittmacher Gu⸗ stav Wittig fahren mußte und daß auch der Motor Möllers beim 41. Kilometer den Dienst versagte, so daß der Hannoveraner zur Aufgabe des Rennens gezwungen war. Im zweiten 50⸗Kilo⸗ meter⸗Lauf entschädigten die Fahrer dann durch prächtige Kämpfe das Publikum einigermaßen für die Enttäuschung, die sie ihm im ersten Lauf bereitet hatten. Ergebnisse: Dederichs 170 Meter; 3. Sawall 380 Meter; 4. Krewer 4970 Meter; 5. Möller 8830 Meter.— 2. Lauf(50 Kilo⸗ meters: 1. Möller 45:44,3; 2. Sawall 260 Meter; 3. Kre⸗ wer 380 Meter; 4. Maronnier 960 Meter; 5. Dederichs 1020 Meter zurück.— Gesamtergebnis: 1. Sawall 99,360 Kilometer; 2. Maronnier 99,040 Kilometer; 3. Dederichs 98,810 Kilometer; 4. Krewer 94,650 Kilometer; 5. Möller. Pfingst⸗Radrennen in Frankfurt a. M. Thollembeck⸗Belgien gewinnt den„Großen Pfingstpreis“. Schön⸗Buschenhagen im Omnium vor Rausch⸗Hürtgen. Die Frankfurter Stadion-Rennbahn wartete am zweiten Feiertage mit einem neuartigen Programm auf, das bei den 6000 Zuschauern ein sehr Newer Interesse fand. Die Fahrer lieferten sich in allen Wettbewerben harte Kämpfe, denen das Publikum mit großer Spannung folgte. Auch das Flieger⸗Om⸗ nium zwischen Rausch⸗Hürtgen und Schön⸗Buschenhagen, eine in Frankfurt bisher nicht sehr beliebte Konkurrenz, fand bei den Zuschauern außerordentliche Anteilnahme. In einem Mannschafts⸗Verfolgungsrennen der Steher, einem ganz neuen Wettbewerb, gingen unter der Parole „Deutschland gegen Ausland“ die beiden Deutschen Sawall und Schäfer und die Ausländer Sausin und Thollembeck an den Start. Das„Ausland“ blieb hier nach 16:24 Min. erfolgreich. Großes Interesse fand auch das Mannschafts⸗Omnium zwi⸗ schen den in Frankfurt besonders beliebten Kölnern Rausch⸗ Hürtgen und dem mit Buschenhagen al Partner fahrenden Wiesbadener Adolf Schön. Der Kampf bestand aus vier Zweier⸗ läufen, einem Viererlauf, einem Rundenzeitfahren, einem 10⸗ Runden⸗Punktefahren und einem Verfolgungsrennen. samtergebnis blieben Schön⸗Buschenhagen siegreich. Das Dauerrennen um den„Großen Pfingstpreis“ über 80 Kilometer wurde in zwei Läufen von 50 und 30 Kilometer aus⸗ getragen. Im ersten Lauf siegte der Belgier Thollembeck in 2605 und derwies Weltmeister Sawall auf den zweiten Platz. Der Franzose Sausin wurde vor dem Frankfurter Schäfer und dem Berliner Tietz Dritter. Im Lauf über 50 Kilometer kam gleich nach Beginn Schrittmacher Eilenberger mit seinem Motor zu Fall und überfuhr den Berliner Tietz. Auch Schäfer wurde in Mitleidenschaft gezogen. Während der Berliner das Rennen 17 0 konnte, mußte Schäfer die Weiterfahrt einstellen, da er sich u. a. den Arm ausgekugelt hatte. Thollembeck gewann auch diesen Lauf und wurde so Gesamtsieger. Die Amateure trugen ein Ausscheidungsfahren aus, das der Offenbacher Siehl siegreich für sich entschied. Die Ergebnisse: Dauerrennen um den„Großen i 1 Kilome⸗ ter: 1. Lauf:(30 Kilometer): 1. Thollembeck⸗Belgien 26:05, 2. Sawall 40 Meter zurück, 3. Sausin 395 Meter, 4. Schäfer 420 Meter zur., 5. Tietz 750 Meter zur. 2. Lauf:(50 Kilometer): 1. Thollembeck 44:12, 2. Sawall 320 Meter zur. 3. Sausin 990 Meter zur., 4. Tietz 3600 Meter zur. Gesamtergebnis: 1. Thol⸗ lembeck 80 Kilometer, 2. Sawall 360 Meter zur., 3. Sausin 1385 Meter zur., 4. Tietz 4380 Meter zurück; Mannschafts⸗Omnium: Zweierläufe: 1. Lauf: 1. Rausch, 2. Schön, 2. Lauf: 1. Hürtgen, 2. Buschenhagen, 3. Lauf: 1. Rausch, 2. Buschenhagen, 4. Lauf: 1. Hürtgen, 2. S»Vierer⸗ lauf: 1. Buschenhagen, 2. Hürtgen, 3. Rausch, 4. Schön; Run⸗ den⸗ Zeitfahren: 1. Buschenhagen 25,4, 2. Hürtgen 25,6, 3. Rausch 4 26,2, 4. Schön 26,4; 10⸗Runden⸗Punktefahren: 1. Schön⸗Buschen⸗ 2. Rausch⸗Hürtgen 24 Punkte; Verfolgungs⸗ hagen 31 Punkte, en holen Rausch⸗Hürtgen; Gesamt⸗ rennen: 1. Schön⸗Buschenha ergebnis: 1. Schön⸗Buschenhagen 10 Punkte, 2. Rausch⸗Hürtgen 6 Punkte. Ausscheidungsfahren der Amateure: 1. ae ee 25 Sauer-Sossenheim, 3. Hohbein⸗RC Frankfurt, 4. oth⸗Adler Frankfurt. Mannschafts⸗Verfolgungsrennen der Steher:(20 Kilome⸗ ter): 1. Ausland(Sausin, Thollembeck) 16:24, 2. Deutschland (Sawall, Schäfer). Doppelsieg Möllers Trotz dem schönen Pfingstwetter hatten die Eröffnungs⸗ rennen auf der Chemnitzer Radrennbahn am ner eee 6000 Zuschauer aufzuweisen. Im Mittelpunkt der eranstal⸗ tung standen zwei 50 Kilometer⸗Rennen hinter Motoren, die beide von Exweltmeister Möller sicher gewonnen wurden. Ergebnisse: 2. Maronnier 180 Meter; 3. Schindler 680 Meter zurück. Nelken⸗Preis 50 Kilometer: 1. Möller 43:27 Min.; 2. Ma⸗ ronnier 35 Meter; 3. Schindler 480 Meter zurück. E T.. Die Veröffentlichung der Berichte in der Gießener„A. H. S. 3.“ ist Sache der beteiligten Vereine. Kurz und wahrheitsgetreu über stattgefundene Spiele zu schreiben, ist jeder Vereinsvorsitzende oder Schriftführer oder ein dafür beauftragtes Mitglied in der Lage. Wenn sofortige Veröffentlichung gewünscht wird, dann muß das betreffende Manuskript bis spätestens Dienstag früh 8 Uhr in unseren Händen sein. Die Redaktion der„A. H. S. 3.“ Gießen, Südanlage 21. Fernspr. 2525 und 2526. Hürl Overbeck, deten, Feinmech.-Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. Falt boote 37¹ alle Marken zu Werstpreisen, sowie eigene Anfertigung v. b8.- Mk. an. SPORT-ZERNDT, WETZLAR Ruf 3038 Langgasse 24 1. Spezial- Geschäft feiner Sportartikel. 4 1. Lauf(50 Kilometer): 1. Maronnier 45:35,3 2. Im Ge⸗ Rosen⸗Preis 50 Kilometer: 1. Möller 43:52 Min; 4 8 1 Sholte Ul in die Nlazanlag ven geschlos 9 Ueber 900 * wurden aud I Fönen Sieg! ir befet Verfa Shwichen, die le wieder au ö gun her desen Kampfe vun berfäumte Nasen abzusc Bei Hambr I eif der Höhe. u Veier scho u Bei den et füddeutsche it langen Jo deutschen V Aich ducchgeset N eulschen nur eilig it. d Schalk ll die zesholtet. Ber I Jbetden also st beffen, währe A spielen wir olizei Chen Die Müna 1 Bddertand de deen wat d 10 5 kber diesen J bn Seuche dos Spiel be kämpften sich In der 7. Mi er Chemnitze kegensette. 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