usen en urg lenburg lersbach aiger hnhausen 0 f. . ockhausen) at) i) t) 9 gach⸗Wald⸗ Piesber. mahl pon die Mit⸗ „ Wilhelm arb sowie en unseie zu ihtem den altest ore ano! tt mit den ungenaue Anchriften „ Leigt⸗ ll: Hans eorg bon 05 Garten⸗ weg 15 deldung. K. an (lk an —— —— — Einzelpreis 20 Ryf. A. U. 8. Z. Einzelpreis 20 Rpf. allgemeine hessische Sport⸗Seitung verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. b. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50&, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Um den Abstieg Die Fußballspiele in Hessen⸗Hannover brachten am Sonntag einige überraschende Ergebnisse. So konnte in der Nordgruppe Hessen Hersfeld den Gruppenmeister Göttingen 05 2˙1 schlagen und damit zwei wichtige Punkte erringen. Auch Tura Kassel packte es, wenn auch knapp, in Grone mit 21 und bleibt dadurch Sport hart auf den Fersen. Von den Spielen in, der Südgruppe konzentrierte sich das Interesse auf den Kampf Hessen 09 gegen Kurhessen Kassel, der für die Abstiegsfrage von großer Bedeu⸗ tung war. Die Kurhessen blieben g ückliche Sieger, so daß erst die noch ausstehenden Kämpfe die Entscheidung bringen werden. Sc 03 blieb in Horas 52(1:1) siegreich. Hessen 09— Kurhessen Kassel 1:2(0:1). Die Mannschaften Wessi sich einen erbitterten Kampf bis zur letzten Minute. bwohl der harte Boden große An⸗ forderungen an die Spieler stellte, wurden alle Kräfte einge— setzt. Die Hessen lagen bei weitem mehr in Angriff, ihr Sturm scheiterte aber an der überragenden Verteidigung der Kurhessen. Diese waren glücklicher: sie kamen durch ein Selbsttor zum Füh⸗ rungstreffer. In der zweiten albzeit gelang es dem Mittel⸗ läufer der Hessen durch einen Schuß aus dem Hinterhalt den Abonnements- und Anzeigen-Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.-M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. Dienstag, den 15. März 1932 Gleichstand herzustellen. Wenige Minuten vor Schluß gab es einen Strafstoß für die Kurhessen, der zum Siegestore führte. Horas— SC 03 Kassel 2:5(1:1). Die Kasseler errangen auf Grund ihrer besseren Technik und Taktik einen wohl verdienten Sieg. Bis zur Pause konnte Horas noch einigermaßen Widerstand leisten, nach dem Wechsel mußten aber die Einheimischen vor dem besseren Können des Gegners die Waffen strecken. Grone— Tura Kassel 1:2. Nach einem äußerst erbitterten Kampf auf hart gefrorenem Boden kamen die Kasseler zu einem zwar knappen, aber doch verdienten Siege. Hessen Hersfeld— Göttingen 05 2:1(0:1). Die Hersfelder Hessen errangen über den Gruppenmeister einen durchaus verdienten Sieg. Die Göttinger mußten mit Ersatz antreten. In der ersten Halbzeit war der Kampf offen, Göttingen erzielte den Führungstreffer. Nach, Wiederbeginn wurden die Hersfelder zusehends besser, gestalteten den Kampf überlegen und holten sich durch zwei schöne Treffer Sieg und Punkte. Rund um den Marburger Schloßberg Germania Marburg 1.— Hermannia Kassel 1. 6:3(3:2). Hermannia⸗Kassel, ein in Marburgs Mauern gern gesehener Gegner, zeigte auch diesmal wieder eine schöne und faire Spiel⸗ weise. Daß die Südgruppe in den Verbandsspielen gegenüber der Nordgruppe die stärkere war, wurde durch den heutigen Ger⸗ manensieg erneut bewiesen. Es war ein wirklich schönes Spiel, an dem man auch seine Freude hoben konnte. Schade, daß nur eine geringe Anzahl Zuschauer erschienen waren, jedoch die Reichspräsidentenwahl und der herrliche Sonnenschein hielten manchen ab. Beide Mannschaften traten in kompletter Aufstel⸗ lung an, bei Germania stand erstmalig ein neuer Schlußmann, der seither in einer Handballmannschaft in Heuchelheim als Tor⸗ hüter tätig war. Seine Leistungen waren gut; Schmidt in der Verteidigung war der ruhende Pol; in der Läuferreihe war Happ wieder unverwüstlich. Im Sturm hatte das Innentrio wohl die meiste Arbeit, das daher kam, daß man anscheinend ganz vergessen hatte, daß auch zwei Außenstürmer da waren, die ihre Arbeit, die sie bekamen, auch gut erledigten.— Das Spiel der Kasseler war hauptsächlich auf den rechten Verbindungs⸗ stürmer Kellner zugeschnitten, was sich als recht nachteilig er⸗ wies. Heßler im Tor zeigte sehr gute, mitunter aber auch recht schwache Leistungen. Daß ein Spieler besonders hervorragte, kann nicht gesagt werden.— Der Schiedsrichter Heuser-Cölbe machte seine Sache gut. Vor allem brauchte er bei der beider⸗ seitigen fairen Spielweise kaum einzugreifen. VfB Kurhessen 2. weilte in Marbach und mußte der Mar⸗ bacher 1. mit 32 den Sieg überlassen. Der Platz war infolge des aufgeweichten Bodens in einer sehr schlechten Verfassung und ließ dadurch kein schönes Spiel zu. Eidam als Schiedsrichter machte seine Sache gut Cappel mußte auf eigenem Platze gegen die in sehr guter Form befindliche 1. Mannschaft des FV Niederwalgern mit 123 . Hgitulieten. Oberrosphe hatte einen guten Tag, indem sie die Wetter⸗ aner 2. Elf mit 3:1 überfuhr. Das Spiel verlief äußerst fair und wurde von Schiedsrichter Abels gut geleitet. Leichtathletik. Am letzten Sonntagvormittag wurde der Waldlauf des Gaues Marburg(Gruppe Marburg) durchgeführt. Start und Ziel war das Stadion. 60 Läufer hatten sec eingefunden, die um die Siegeslorbeeren kämpften. Das Wetter an und für sich war schön, jedoch der Boden stark aufgeweicht. Sieger wurden: Leichtathletenkla se 95 Kilometer): 1. Gebert⸗Z8s Marburg, 2. Rueff⸗Vs Kurh., 3. Geißler⸗Roth, 4. Lemmer⸗Holzhausen, 5. Weyand⸗VfB Kurh. 1. Krieg⸗Mellnau, 2. Hilberger⸗ Fußballerklasse(5 Kilometer): 4. Schneider⸗Erdhausen, 5. Germania, 3. Becker⸗Cappel, Klös⸗Mellnau. Mannschafts⸗Sieg: Mellnauer FV. Jugend A(3 Kilometer): 1. W zner⸗Cappel, 2. Bornscheuer⸗ VfB Kurh., 3. Löwer⸗Germania, 4. Schmude⸗Mellnau, 5. Schmidt⸗Wehrda. Jugend B(1,5 Kilometer): 1. Eckert⸗VfB Kurh., 2. Möller⸗ VfB Kurh., 3. Holzhausen⸗Germania. Fußballertlasse B(3 Kilometer): 1. Damm⸗-Haddamshausen, 2. Steinmüller⸗Haddamshausen. Schiedsrichter: 1. Falk, 2. Pusch(beide burg). Alte 6 1. Brock⸗ Germania Marburg, 2. Schweiger-Athl.⸗ Club 88 Marburg. Aus dem Hinterland Die Meisterschaft der 1. Bezirksklasse der Gruppe Lahn gehört dem Fußballverein 1913 Wallau FV. Wallau— VfR. Butzbach Eine stattliche Anzahl Zuschauer aus allen Richtungen war auf dem Wege zum Wallauer„Erlenacker“. Die Gelegenheit wollte man sich nicht entgehen lassen, die Hinterländer Meister⸗ mannschaft im letzten Verbandstreffen spielen zu sehen. Die Wallauer traten auch an, der Schiedsrichter Böcher aus Gießen war ebenfalls mit der Pfeife zur Stelle, aber es gab lange Ge⸗ sichter, als der Gegner, Butzbach, fehlte. Man kann es eigent⸗ lich nicht verstehen daß die Gäste diesmal nicht erschienen, obwohl sie das bereits früher angesetzte Spiel ausdrücklich auf einen späteren Termin verlegen ließen. Freilich, es hat Butz⸗ bach im Hinterland immer schlecht ergangen, Breidenbach und Bottenhorn machten jeweilig 13 gegen 0 Tore fertig. Ob Butzbach wohl befürchtete in Wallau eine ähnliche Niederlage zu erhalten?— Die Wallauer haben jedenfalls die beiden Punkte, mit denen erst endgültig die Meisterschaft errungen wurde. Aber wer die elf Spieler kennt, weiß genau, daß sich diese sicherlich auch den letzten Sie erkämpft hätten. An der Meisterschaft des FV. Wallau ist nun nichts mehr zu rütteln, das gesteckte große Ziel ist erreicht. Zäh und aus⸗ dauernd hat die Elf den 1. Tabellenplatz von Anfang an fest⸗ gehalten. In den 18 Verbandstreffen wurde kein ei Wallauer Akteur des Spielfeldes verwiesen, gewiß das Zeugnis, daß die Elf nicht nur guten Fußball spielen, sondern auch fair und anständig bleiben kann. 5 Das Hinterland brachte auch sonst diesmal keinen Spiel⸗ betrieb. oh“. Ortsgruppe Mar⸗ Unjer Nathwuths Noch ein paar kurze Wochen und dann: Schulbank ade. Ostern naht, und damit die Entlassung tausender lebenshung⸗ riger junger Menschen aus der Schule, die ihnen Wegweiser für den entscheidenden Schritt, der jetzt gemacht werden soll, war. Nicht wie in den Jahren vor dem Kriege, wo die Auswahl eines Berufes keine Schwierigkeiten bereitete, stehen heute Eltern und Erzieher dieser so hochwichtigen Frage gegenüber. Ein großer Prozentsatz aller unserer zungen Freunde, die schon während ihrer Schulzeit in unseren Vereinen sich sportlich betätigt haben, sieht mit Bangen einer trostlosen Zukunft entgegen. In diesen Tagen, wo den Jungen die Berufswahl das Herz schwer macht, da soll und muß es Pflicht aller einsichtigen Vereins- und Ju⸗ gendführer sein, eine Mission zu erfüllen, die die ureigensten Eigenschaften eines Verbandes für Leibesübungen bedeutet. Mancher Verein wird wieder eine Anzahl neuer jugendlicher Mitglieder geworben haben, oder sie auf Grund bisheriger vor⸗ bildlicher Jugendarbeit freiwillig gewinnen. Und gerade der jetzige Augenblick ist wie keiner geeignet, auf der Hut zu sein und nicht wahllos aufzunehmen, was sich anbietet. Ich will da⸗ mit nicht sagen, daß das Kind des Arbeiters nicht genau so brav und anständig sein kann, als das aus intellektuellen Kreisen. Aber man muß doch heute mit ganz anderen Momenten rech⸗ nen wie ehedem. Man beobachte einmal Tag für Tag, wenn Schulschluß ist, die nach Hause strömende Jugend. Mit Staunen und meistens mit Kopsschütteln vernimmt und sieht man Dinge, die auf eine Bahn hinweisen, die nicht gerade empfehlenswert zu nennen ist. Es wird den Jugendleitern viel Mühe und Liebe kosten, aus diesem Material brauchbare und zuverlässige Jugend- Ob und in welchem Maße der Fuß⸗ spieler hervorzubringen. 0 sehr viel ballbewegung neue Rekruten zugeführt werden, hän von dem Ansehen der Vereine ab. Eltern, die ihre Söhne in die Obhut der Vereine geben, werden diesem Punkte stets größte Aufmerksamkeit schenken. Daß die Einwilligung der Eltern oder sonstiger Erzieher bei Aufnahme in die Vereine vorliegen muß, sei nur nebenbei erwähnt. Ratsam ist es, die Jugendlichen erst auf Probezeit einzustellen, Hat man die Gewähr, daß der udliche keinen Willen hat, sich in die festgefügte Ordnung Jugend- und Spielbetriebes einzugliedern, so soll man ihn, ügbaren Mittel, eine Besserung zu erzielen, und um dem verbleibenden Rest guten Nach⸗ wissen lassen, daß er für uns un⸗ um wieder des J nicht ohne alle verf erschöpft zu haben, wuchses nicht zu gefährden, brauchbar ist. Hier muß der Hebel angesetzt werden, u 0 eine Generation für den Spork, mag er sich nennen, wie er will, zu schaffen. Man vermeide das viele Beisammensein Jugend— licher mit den Aktiven und ihren nicht immer einwandfreien Un⸗ terhaltungen und Gewohnheiten. So stehen denn also die nächsten Wochen im Zeichen erhöhter Aufmerlsamkeit der Ver⸗ einsleiter, um aus den Reihen der Schulentlassenen auch für die Vereine etwas zu gewinnen. Es ist eine sehr ernste Aufgabe, aber der Mühe wert, denn was man sich selbst erzogen, ist in den meisten Fällen besser, als das, was man von anderer Seite und meist auch mit einem Aequivalent verbunden, erhält. Wir wol⸗ len nicht zusehen, wie noch, unvollendete junge Menschen im Getriebe der Straße verdorben werden Die Sportplätze sind da, um benutzt zu werden und dort bei fröhlichem Spiel mit gleichgesinnten Kameraden oder in den Unterhaltungsräumen, da wollen und müssen wir die Mission erfüllen, die uns als Sportvereine zukommt. Klier. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.-Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.-Pfg. Gkreife durch den Bozirk Der Verbandsfußballausschuß hat angeordnet, daß das Spiel der iga Kuthessen Kassel VfB Gießen wiederholt wird. Dieses Spiel war erst auf den 18. 10. 1931 angesetzt, wurde dann aber unbestimmt verlegt; als neuer Termin kam schließ⸗ lich der 22. 11. 1931 heraus; plötzlich erfolgte eine Vorverlegung auf den 8, 11. 1931; da der VfB jedoch schon für diesen Tag ein Privatspiel mit der Gießener Bataillons-Mannschaft verab⸗ redet hatte, fuhr er nicht nach Kassel, so daß die Kurhessen die Punkte kampflos erhielten; diese konnten und können auch heute noch mit der Regelung zufrieden sein; denn sie müssen ab⸗ steigen, wenn sie nicht ihre beiden letzten Spiele gewinnen und Hessen 09 und Sportklub 03 Kassel ihnen den Gefallen tun, zu verlieren; nun aber müssen sie noch drei Spiele austragen und mit dem Pech rechnen, daß sie gegen VsB Punkte verlieren; also haben die beiden anderen Kasseler Vereine, die ebenfalls um Verbleib oder Abstieg kämpfen, einen Vorteil an der Wie⸗ derholung des obigen Spieles. Der Bezirkssachbearbeiter hat für die Austragung desselben den 17. 4. 1932 bestimmt. Einstweilen ist also eine entsprechende Aenderung der Tabelle vorzunehmen: Kurhessen Kassel und VfB Gießen erhalten je 1 Spiel weniger, Kassel zwei Pluspunkte weniger und Gießen zwei Minuspunkte weniger. Der Sach⸗ bearbeiter scheint aber damit zu rechnen, daß die Gießener wieder nicht antreten; denn er hat im gleichen ne auf den 17. April das Eesellschafts ückspiel der Ortsgegner 1900— VfB in Gießen angesetzt(siehe Ful Nr. 10). Wie die Sache aus⸗ läuft, ist nun Angelegenheit des VfB Gießen. Bez Fajür den Jugendopfertag am g. April sind vom Bezirks⸗ sachbearbeiter folgende größere Spiele auf das Programm des Bezirkes Hessen-Hannover gesetzt: in Gießen(V B⸗Platz): Stadtelf B Gießen— Stadtelf B⸗ Wetzlar; anschließend: Handball Gießen— Butzbach; n Marburg(Kurhessen⸗Platz): Stadtelf Marburg— Stadtelf Gießen⸗Wetzlar; i in Fulda(Borussen⸗Platz): Stadtelf Fulda-Horas— Stadtelf B Kassel; in Kassel(Kurhessen⸗Platz): Stadtelf A Kassel— Borussia Fulda; in Hersfeld(Hessen-Platz): Hessen Hersfeld— Kombination 55 der 1. Bezirksklasse Gruppe Fulda; Göttingen(SC-O5-Platz): SC 05 Göttingen— Kombination der anderen südhannoverschen Bezirks igavereine; 1 Witzenhausen(VfB⸗Platz): VfB Witzenha sen— Kombina⸗ tion der 1. Bezirksklasse Gruppe Kassel. An anderen günstig gelegenen Plätzen sollen durch die Gau⸗ vorstände bzw. Sachbearbeiter Spiele, die wenig Kosten verur⸗ sachen und sich finanziell zu rentieren versprechen, angesetzt wer⸗ den. Wenn möglich, sind vor oder nach allen Spielen noch Handballkämpfe einzulegen. i Man ist in Gießener Sportkreisen äußerst befremdet, daß die Gießener A-Mannschaft schon wieder nach Marburg fahren soll. Es wäre endlich an der Zeit, daß, die beiden Stadt⸗ mannschaft— Marburg und Gießen— auch einmal in Gießen ihre Kräfte messen; vielleicht läßt sich der Ort der Austragung ja noch ändern und könnte damit den berechtigten Wünschen der Gießener Rechnung getragen werden. Sportneuigkeiten Mit Rücksicht auf die Wahlen wurden die für den 13. März angesetzten ersten deutschen Straßenrennen der Saison abgesagt, darunter auch das Rennen Köln—Münstereifel Köln. Handball⸗Meister des Bezirks Württemberg-Baden wurden die Stuttgarter Kickers im Entscheidungsspiel gegen Sc Frei⸗ burg durch einen 9. 5:0) Sieg. Die Damen-Meisterschaft von Main⸗Hessen fiel endgültig an Eintracht Frankfurt, die ohne Punktverlust die Meisterschaft an sich brachte. Im Handball⸗Städtekampf Wiesbaden Frankfurt kamen die Frankfurter in Wiesbaden zu einem knappen 5:4(2:2) Sieg. Der Hocley⸗Repräsentativkampf West⸗ gegen Norddeutsch⸗ land in Duisburg endete mit einem Unentschieden von 111 1:0). Beim internationalen Schwimmfest in Straßburg gewann am ersten Tag Deutsch(Breslau) das 100⸗Meter-Rückenschwim⸗ men in 114,4 Min. vor Noual-Paris, Deiters⸗Köln siegte über 100 Meter Freistil in 1202.6 Min. vor Diener⸗Colmar. Im 500-⸗Meter⸗Freistilschwimmen siegte der französische Weltrekord⸗ mann Jean Taris in 6813, Min. vor Deiters und Guilini⸗ Belgien. Bei den Kölner Boxkämpfen siegte in der Rheinlandhalle vor 7000 Zuschauern der deutsche Schwergewichtsmeister Hein Müller in der 8. Runde über den schottischen Meister Bob Car⸗ ville durch k. o. Altmeister Hein Domgörgen siegte über den Belgier Steyagerts in der 4 Runde durch technischen k. o. Der Vierländerkampf im Ringen brachte in Stockholm am ersten Tag einen 4:3⸗Sieg der deutschen über die schwedische Mannschaft. 5 N Im Berliner Spichernring siegte Exmeister Seifried im Weltergewicht über den Zigeuner Trollmann(Hannover) nach mehreren Niederschlägen über acht Runden nach Punkten. Weltmeister Karl Schäfer und Fritzi Burger kehrten jetzt von den Olympischen Winterspielen wieder in ihre Heimatstadt Wien zurück, wo sie von einer riesigen Menschenmenge en thusiastisch begrüßt wurden Der neue italienische Boxriese Grizzo schlug in Paris den nier Bardos bereits in der ersten Runde k. o. 2 0 Dienstag, den 15. März 1932, Allgemelne Hessische Sportge tung. —— Bis fetzt ind Gautage angesetzt vom Gau Gießen-Weßzlar auf den 20, März nach Gießen, vom Gau Fulba auf den 3. April nach Fulda, vom Gau Marburg auf den 20. März nach Wallau. Vereine, welche ble zum Gautag mit Zahlungsverpflichtun gen im Mlülcstand find, haben auf der Tagung lein Stimmrecht! Eine Unsttte hat Überhand genommen Das Nichtankreten ohne rechtzeltige Absage! Pas ist im höchsten Grabe unsportlich und unkamerabschaftllch. Auch bringt es dem Betressenden großßse Nachtelle Der Platzverein verlangt Entschäbigung für aufgewendete Reklame und ausgefallene Spieleinnahme;, der Schleborschter beansprucht Reisegeld und Spesen; ein Mllckspiel in Gestalt eines Gesellschaftospieles muß dazu auch noch gellesert werben, usw. Das läßt sich alles vermeiden, wenn man recht geltig schrelbt„Wir können nicht kommen(ober: wir wollen licht kommen) und üÜberlassen Euch die Punkte n usw.“ Wer aber ohne Absage sern blebt, der soll das Unsportlliche seinet Handlungswelse auch spllren, d h. energlsch bestraft wer ben, nicht mit Sperte oder Ausschluß, sondern mit Geldbuße, die nicht zu knapp bemessen seiln bar; denn ein Eingriftein ben Geldbeutel tut heute sedem Verein unvergleichlich mehr weh als, eine zeltwellige splelerssche Kaltstellung. Also: Instanzen, wer det hart! In der Sͤldgruppe der Begürkoligga kämpfen drei Kasseler Verelnel davon zwel mehrmalige Beglrkomeister!) um den Ver bleib ober Abstleg. Der Stand der Pinge ist heute so: Der Sporttlub 03 hat am nächsten Sonntag seln letztes Splel gegen die Kurhessen auf eigenem Platz auszutragen und erztelt durch, einen Sleg 242 Punkte und durch ein Unentschleden 237413, Punkte, während bel u elner Niederlage der jetzige Besitz von 22 Punkten bleibt, aber die Minuspunkte auf 14 anwachsen. Die Kurhe en haben heute 19713 Punkte, können also gegen SC 03 eventuell auf 2074 oder 2113 Punkte steigen; dann müssen sie nod bag Spiel gegen Vi wieberholen, kommen also im gun stigsten Falle auf„sonst auf 22/14 oder 21,15 Punkte. Die boden 00 splelen am Sonntag zum letzten Male, und zwar in Horags; bort sist es gerade nicht leicht, zu gewinnen, gllückt aber Ergebnisse Wesldeulschland Berg. Mark: Solingen 95, Dilsseldorf 99 12 Schwarz Weiß Barmen Tura Barmen C. Ohligs. B. 04 Düsseldorf 04 Wiktorla PHüsseldorf Lülttrünghausen 074 SSW. Oberkassel Meldersch 06 370. Turn Püsseldorf Won. Ruhrort 274 Gerresheim 08 BG, 05 Plulsseldorf 411 Pokalendspiel: Vfb. Benrath Mheinbegirk: Pokalspiele: Mhenanta Wllrselen Bonner FV. 52 Vingt 05 Düren 03 60 Gesellschaftosplele; Gladbach Rheydt Köln,Suülg 07 en CN, Köln, V. Neuendorf 372 Wittorlg Rheydt Union Gelsenkirchen 22 Berg. Gladbach Blau-Weiß Köln 06 Niederrhein: 1. Meisterschafto⸗Endsplel: Melderscher SW. Unton Krefeld 1170 SW. Weyer 970 Hertha-BSc, Verlin 414 Rot-Weiß Frankfurt 6˙3. FV. 08 Dulsburg 40 Hamborn 07 11 Polkalspiel: Homberg SW. Spogg. Oberhausen 271 Wlittelthein; SC., Neuenahr SC. Moselweiß 913 Ruhrbegirt: 1. Meisterschasto-Endspiel: Germanta Bochum, Schalte 04 077 Erle 08 Gelsenkirchen 07 274 Westsalla Herne Muh. Linden 170 —— Rolli, der Stürmer. Fall Roman von Held burg . Fortsetzung.) „Geduld morgen! So sassen Sle immer, und dabei bleibt es, Aber sch will arbelten!“ „Heilige Mutter Gottes! Arbelten wollen Ste? Aber nein, ich bin gang erschrocken. Sie arbeiten doch als Fußball spleler! Ste Kralnteren jeden Tag! Sie splelen jede Woche was wollen Ste? Ste verdlenen doch mehr Geld als feder Bankbeamte, und haben das herrlichste Leben!“ Roland sah mutlos aus dem Fenster. 1„Sle wollen mich nicht verstehen. Vlellelcht können Sie mich guch nicht verstehen. Sport kann für mich nur Freude und Erholung sein.“ „Liebster Freund, für Ihren Sport werden Sle doch glän gend bezahlt! Aber ich sehe schon, daß ich Ste nächstens als Arbelter in einer Gefrierfleischsabrit unterbringen muß. Dann haben Sie Ihren Willen und ich meine Ruhe.“ Roland ging. Es war alles zwecklos bei diesem Manne. Er schlenderte am Kal u entlang. Da erblickte er einen Dampfer, an dessen Gaffel die deutsche Fagge wehte. Er sah mit brennenden Augen hinilbet, Ein Stück Deutschland, ein Stück der Heimat... Schnell wandte er sich. Darüber, daß er einsam in dieser fremden Stadt geworden war, konnte ihn nichts mehr sorttäuschen. Ex hatte seine Wohnung erreicht. Er wollte sein Zimmer aussuchen. Barbara, der schwarge Hausgelst, stürzte ihm auf geregt entgegen Don Rolando“, rief sie, zeln Brief, eln Brief!“ Wer konnte ihm schreiben? Der Brief war von Hilde Gorenflo— Acht eng beschriebene Schrelbmaschinenselten. Moland Lichtt mußte sich setzen Dann lag er, langsam, Zeile für Zelle. 1 wissen Ste, Roland, daß Rot-Weiß und Fortung sich vereinigt haben? Direktor Kornberg hat dh mit Dr. Kurth ausgesprochen, und dieser hat die Leltung des neuen Vereins, übernommen. Der Mannschaft sehlt nichts als ein Mittel stürmer Wollen Sie diesen Posten nicht ausfüllen? Sie wären hoch willkommen. Man spricht immerfort von Ihnen. Ein Geständnis muß ich Ihnen machen: Das Telegramm, das Sie vom Banthaus nach Paris erhielten, war von mir. Ich wollte Sie vor einer kleinen Dummheit bewahren, aber die allergrößte ist dabel hergusgekommen. Auch die Welt, die den Fußball bedeutet, ist voller Rätsel.“ Und so ging es weiter. Ernst und Scherz in bunter Mi— schung, die ganze Hilde Roland saltete die Blätter zusammen und wollte sie in seine Brlestasche legen, da nstel kein Bild aus dem Kuvert, die Photo— graphie Hildes. ein Sieg, so steigt das Punkteverhältnis von 21:13 auf 23713, ein Unentschleden schafft ein 22714. Die zwel Marburger Ver— eine mit 24 Puntten können also nur vom Sportklub 03 eingeholt werden, wenn dieser gegen Kurhzessen gewinnt; dann brauchen die Hessen in Horas fut einen Punkt zu holen, und Kurhessen ist dem Abstieg verfallen; bei andern Spielausgängen ist es unbestimmt, wer dleses Schlicksal erleidet In der Nordgruppe hat der BC Sport Kassel, der anfangs den zweiten Platz zu beanspruchen schien, sovsel an Terrain ver⸗ loren, daß seine beiden letzten Spiele(gegen SpVgg. Göttingen und Hermannia Kassel auf deren ei ben sich zu einem Ent- scheldungskampf mit Tura Kassel um den Verbleib oder Abstieg auswirken; Sport hat 21715 Punkte, Tura 20710 Punkte, Tura steht aber mit seinen beiden letzten Spielen(gegen Hermannia Kassel und Sc 05 Göttingen) insofern besser da, als diese auf eigenem Platz stattfinden. Wer von den beiden Vereinen diesen Wettlauf zu seinen Gunsten entscheiden wird, ist nicht voraus zusehen. * In der 1. Bezürksklasse stehen nun zwei Gruppenmeister sest; in der Gruppe Lahn ist es der FW Wallau, der am Schluß seiner Splele mit 28 Punkten die Führung nicht mehr abgeben kann, in der Gruppe Kassel hat Ballspiesvereln 006 Kassel nach 21 Spielen mit 346 Punkten einen Vorsprung, den die Mannschaft selbst bei Verlust des noch ausstehenden Spieles nicht mehr ein zubüßen vermag. * Der Potalmeister von Hessen-Hannover, SW 05, Einbeck, ein Verein aus der Nordgruppe der Bezirksliga, der aber dem Ab— stieg verfallen ist, trug am Sonntag in Bielefeld das Vorrunden⸗ spiel um die Verbandspokalmelsterschaft gegen Armihnla Biele⸗ seld, den Pokalmeister des Bezirkes Westfalen, gug, Wie zu er⸗ warten war, hatte unser Vertreter nichts zu bestellen, in der ersten Halbzeit hielt er sich allerdings noch tapfer, so daß der Gegner nur zu einem Erfolge kam; dann aber waren die Ar⸗ minen tonangebend und schusen ohne besondere Anstrengung das Resultat 624, wobet das Ehrentor für die Gäste auch noch hätte vermieden werden können. Unser Vertreter ist damit aus der Runde ausgeschteden. B. Allenessen Hilden 03 371 Not-Weiß Essen STW. Werne 410 Rotthausen MW. Linden 474 Sporlfreunde Krefeld 1900 Duisburg 52 Tuche. Mengede Werden 08 272 Arminla Harten SV. Höntrop 3.5 SC. Hörde fe. Hörde 072 Pokalsplel: Preußen Gladbeck. Westsalen: 2. Meisterschasts-Endspiel: Spielvereinigung Herten Spiel.-Vgg. Hamm 02 08 Mlnster Vittorla Recklinghausen 374 Borussta Rheine Sparta Nordhorn 30 WIe Osnabrück Unfon Recklinghausen 474 Westfalla Scherlebeck Preußen Münster 273 Sus, Recklinghausen FC. 090 Gronau 5:0 Arminia Bleleseld 05 Einbeck 6171 08 Paderborn Vn. Bielefeld 14 Sildwestfalen: 1. Meisterschafto-Endspiel: 009 Hüsten Jahn Werdohl 272 hessen⸗Hannover Hessen 09 Kassel Verein Sportfreunde Essen 26 Kurhessen Kassel 1˙2 gew. nent. verl. Tore Punkte Splele Borussta Fulda 18 15 0 3 Kurhessen Marburg 18 11 2 5 Germanla Marburg ee 2 5 S. C. 03 Kassel 1111 0 6 Hessen 00 Kassel 11 1 6 Kurhessen Kassel 16 8 8 5 Germanta Fulda 18 8 2 8 F. V. Horas 16 3 2 11 V. f. B.( eßen 16 3 0 18 20:67 6:20 F V. Ockershausen 8 0 0 18 20:74 90236 Lange sah ser das Bild an. 5 Welch löstliche Mischung von fröhlichem Kinde und wissen— dem Menschen war diese Hllde, 1 Auf der Rückseite der Photographle stand zu lesen: „Was du kun willst, das tue bald!“ 2 f Rach kaum einer Stunde hatte Roland an Hilde Gorenflo gekabelt. Arbeiten wollen Sie? nein, ich bin ganz erschrocken.“ „Heilige Mutter Gottes! Aber Heim lehr. Die fast dreiwöchige Fahrt auf dem Hamburg-Süd⸗Dam⸗ pfer„Cap Arcona“ war zu Ende. 8 Roland Lichtt wandte sich noch einmal zurück, umfaßte mit einem Blick das Schiff, das mit rauchenden Schloten und glü⸗ henden Lichtern am Kat lag. Nun noch ein schnelles Abschled⸗ nehmen von einer sernen bunten Welt. Ein neues Leben begann. Die Heimat rief ihren Sohn. FV. Horas FC. Grone SC. 03 Kassel 275 Tura Kassel 172 Hessen Hersfeld 05 Göttingen 271 Germania Marburg— Hermannia Kassel 6˙3(313) VfB. Gießen Vittoria Aschaffenburg 4·2(2:2) Wallau Butzbach, Butzbach nicht angetreten SC. Niedergirmes— 1900 Gießen 04(0:0) Verein Splele gew. unent verl. Tore Punkte Wallau 18 18 2 3 62:26 28:8 1000 Gießen 17 10 3 4 23:11 Webtlar 17 90 4 4 22:12 Frohnhausen 16 90 3 1 20:11 Bottenhorn 18 8 1 6 20716 Bret enbach 18 7 5 6 19:17 Bußtbach 18 6 2 10 1 2 Wlesenbach 18 4 3 11 11:25 Dillenburg 18 3 3 12 9127 W.⸗Nledergirmes 16 2 3 11 7 25 Gau Marburg Marbach 1. VsB.⸗Kurhessen Marburg 2. 372 Germania Marburg 2. Bürgeln 1. 32 Cappel 1. Nieder-Walgern 113 Ober⸗Rosphe 1. Wetter 2. 31 Weipoltshausen Ober-Walgern 22 Altenkirchen 1. Erda 1. 8:1(3:1) Gau Gießen-Wetzlar Löhnberg 1. Großen-Buseck 1. 71(4:0)— Niederbrechen Weilburg 61 Nidda 1. Watzenborn-Steinberg 1. 574(5:3) Oberbiel 1. VfB. Gießen 2. 310(2:0) Niedershausen 1. Ulm 1. 3 Hermannstein— Nauborn 171 Leihgestern 1. Lollar 1. 3:0(abgebrochen) 1900 Gießen 2. Schotten 1. 42 Daubringen 1.— 1900 Gießen 3. 00 Steinbach 1. Dutenhofen 1. 272 Werdorf 1.— 1900 Gießen 4. 571 BfB. Gießen 3. Wieseck 1. 1:2 Nidda 2. Watzenborn-Steinberg 2. 03(0:0) Steinbach 2. Dutenhofen 2. 44(1:3) Leihgestern 2— Lollar 2. 2:5 Löhnberg 2.— Großen-Buseck 2. 5:2 Allendorf a. d. Ulm Burgsolms 2. 6:0 1900 Gießen 5. Schotten 2. 11 Vf. Gießen 1. Igd. Ettingshausen Igd. 2:0 Klein-Linden Igd. VfB. Gießen 2. Igd. 114 1900 Gießen 1. Igd. Schotten 1. Igd. ausgefallen 1900 Gießen 2. Igd.— Braunfels 1. Igd. 7:1(4:0) 1900 Gießen Sch.— Dutenhofen Sch. Löhnberg Igd. Bissenberg Igd. 5:0(2:0) Aus Süͤddeulschland Süddeutsche Meisterschaft: Abteilung Nordwest: SWV. 1 Eintracht Frankfurt 2:3(272) Wormatia Worms fe. Neckarau 41(1:0) FSW. Frankfurt FV. Saarbrücken 1˙2(0:0) FK. Pirmasens FSW. 05 Mainz 570(220) Abteilung Südost: I. FC. Nürnberg FC. Pforzheim 571 63:0) Karlsruher FV. Spogg. Fürth 3:0(1:0) Bayern München FV. Rastatt 770(570 Vf. Stuttgart 1860 München 43(84 Um den süddeutschen Verbands⸗Polal: Main⸗-Hessen: Rol⸗Weiß Frankfurt 1. FC. Hanau 93 211 F. Vgg. Kastel SV. Wiesbaden 2˙2 Olympia Lorsch Viktoria Urberach 310 Vs. Neu-Isenburg Germanig Bieber 470 Unson Niederrad— Kickers Offenbach 473 Werbt für die H. H. S. Z. Er schritt aus, blieb aber überrascht stehen. „Herr Lichti, da sind Sie ja wieder.“ Maria Hedemann reichte ihm lächelnd die Hand. Mecha⸗ misch führte er diese an die Lippen. Wie unwirklich war das. Was lag alles zwischen dem Gestern und dem Heute! Die weiche dunkeltönende Stimme streichelte ihn förmlich. Wie damals, im März. Aber fetzt war November. ft„Ich, glaube, Herr Lichti, ich bin schuld an Ihrer Flucht— ümmt's?“ Es kam ihm vor als ob Maria mit diesem Gedanken ko⸗ lettierte. So einfach war für ihn das alles nicht gewesen. „Es stimmt, Frau Maria Hedemann“, sagte er zurück⸗ haltend. „Also doch!“ Wie schuldbewußt senkte sie den Kopf.„Ich fürchtete es, und es ließ mir keine Ruhe. Deshalb bin ich hier. Wie froh war ich, als sch in der Zeitung las, daß Sie an Bord der„Cap Arcona“ heimkehren würden.“ Schneller fuhr sie dann fort:„Paris, ja, das war eine Kette von Irrnissen und Wirrnissen: als ich von dem Bot⸗ schaftsrat Dr. Karsten hörte, daß Sie noch am Sonntagabend abreisen wollten..“ „Wollten?“ unterbrach ex sie,„ich mußte. micht. Ich kam zu Ihnen. Doch Sie „Schweigen wir davon, lieber Herr Lichti. Ich tat Ihnen Unrecht, weil ich Ihnen zu wenig vertraute. Kann ich es wieder gutmachen? Glauben Sie, daß wir unser Schicksal noch korrigieren können?“ Rolands Blicke umfaßten die wundervolle Frau. Ein zar⸗ ter Hauch ihres Parfüms umwehte ihn. War er überhaupt weg gewesen ein halbes Jahr? „Wenn man mix, langsam,„auf der„Cap Arcona“ diese Frage vorgelegt hätte, würde ich die Antwort schnell gegeben haben. Aber setzt „Und jetzt?“ drängte sie,„welche Antwort geben Sie setzt?“ „Nun müssen Sie mir Zeit lassen. Man kann nicht in wenigen Augenblicken das umdenken, was ein Leben, ein Er⸗ leben in zwei Erdteilen zur Erstarrung gebracht hat. Ich..“ Er schwieg. Was sollte er auch sagen? „Ich bin hier mit meinem Wagen, Roland.“ Aus ihren Worten klang etwas wie stille Resignation. Dann warf sie den Kopf empor; es war eine trotzige Gebärde. Sie wollte sich nicht ergeben:„Ist es Ihnen recht, wenn ich Sie einlade, mit mir zu fahren? Ich denke, wir gebrauchen nicht viel mehr Zeit als mit der Bahn.“ Er zögerte. Aber ich fuhr Und, um seine Bedenken zu gerstreuen, setzte sie hinzu: „Uebrigens weiß Kornberg von meiner Fahrt.“ Kornberg! 8 Er wollte sie nicht kränken, aber er würde nicht mit ihr fahren. „Nun wie ist's? Selbstverständlich nehmen wir Ihr Ge⸗ päck mit.“ Worte und Blicke drängten und flehten. (Schluß folgt) vor wenigen Minuten noch“, sagte er — een Edi Barmen mit b die Hertel e fan g i Hill eahallisse, f fan, e Auch ill, 10 gew dig ge ö 10 and 0 gabe 155 900 Disaboff kämpfe. A 0 Die elfte in Leihheslez Die zwelle, Tegen und f Mannschastel tchwungen ahne, Lollar der, abbnuch zue Aae Wil Vllt Von pr zwelte Maf desm schönen len des Sp: die Teutose Oaftgeber g uc pielsa auerlannt 1 chende Sy wahlen. egen.“ den Vall ft socderungen en ein che Ansang an delaufs in scast der 2 Spiel. Jed hte sechnie bewahrte se Nun be Mit dem J Sleinberg Nan merkte sich hatten. phalen Nie kommt dut rollt auf e feldihung f Spiel geht veklauf, 2 nen mite der die sch org! daft Halbine turm pa 5 0 9 „Seit ei. le cet Abenden S geltaͤnlte 1 Hlser oder Ehten für U abgehalten etteschen“ w d h egg 10 de S. es die 0 dus Messc Was ö bel itt. „ 1 4 0 B A0 Nil“ „ A0 10.47 1 0 2 9 85 7 8 ö 8 um die Westdeutjche Meisterschast Dienstag, den 15. März 1932. Schalke 04 in großer Form. Im Gebiet des Westdeutschen Spielverbandes wurden am Sonsttag die Entscheidungsspiele zur Ermittlung der Bezirks⸗ meister fortgesetzt. Zwei von den acht Bezirken haben ja bereits ihre Meister? Hessen-Hannover in Borussia Fulda und der Rheinbezirk in Köln⸗Sülz 97. Im Ruhrbezirk sind Schalke 04, Schwarz-Weiß Essen und Germania Bochum an den Entscheidungsspielen beteiligt. Der erste Gang führte am Sonntag in Bochum vor 20000 Zuschauern Schalke 04 und Germania Bochum zusammen. Schalle befand ich in prächtiger Verfassung und hegte leicht mit 7:0. Sämtliche reffer fielen bereits vor der Pause. Nach dem Wechsel be⸗ chränkten 5 die„Knappen“ darauf, ein schönes Spiel vorzu— führen. Ihr Torhunger war gestillt. Im Miederrheinbezirk lam es zwischen den beiden Gruppen⸗ meistern Meidericher Spielverein und FV 08 Duisburg zum ersten Gang. Der vorjährige Bezirksmeister Meidexich, siegte klar mit 4:0 und er ist auch Favorit für den zweiten Gang. Eine Ueberraschung gab es im, Bezirk Westfalen. Die Spogg. Herten, die am Vorsonntag gegen die Hammer Spogg. den sen⸗ sationellen 8:0 Sieg erzielt hatte, lag diesmal gegen Hamm mit! 0˙2 im Hintertreffen, als das Spiel wegen der schlechten Platz⸗ verhältnisse abgebrochen werden mußte. Der Neuansetzung sieht man jetzt mit erhöhtem Interesse entgegen. Auch im Bezirk Südwestfalen ist ein Entscheidungsspiel not⸗ wendig geworden, da das entscheidende Spiel zwischen Hüsten 9 und Jahn Werdohl beim Stande von 2:2 wegen der Un⸗ bespielbarkeit des Platzes abgebrochen werden mußte. Der Bezirk Berg.⸗Mark ermittelte am Sonntag seinen letz⸗ ten Endspielteilnehmer. Schwarz-Weiß Barmen besiegte Tura Barmen mit nicht weniger als 11:0. Zusammen mit Fortuna Bee und Vfe Benrath bestreitet der Sieger jetzt die End⸗ ämpfe. Aus Lollar Die erste und zweite Mannschaft Lollars weilte am Sonntag in Leihgestern als Gast, um dort Gesellschaftsspiele auszutragen. Die zweite Mannschaft war der Zweiten des Gastgebers über⸗ legen und siegte mit 52 Toren. Das Spiel der beiden ersten Mannschaften dagegen hatte einen Spielleiterl, daß Lollar sich ezwungen sah, nach 10 Minuten Spielzeit, nach einem 3·0 für der abzubrechen. Den ganzen Sachverhalt überläßt Lollar der zuständigen Behörde, die für einen solchen Spiel⸗ abbruch zuständig ist. Aus Watenborn⸗Steinberg Viktoria Nidda 1.— W.⸗Steinberg 1. 5:4(5:3). Viktoria Nidda 2.— W.⸗Steinberg 2. 0:3(0:0). Von prächtigem Wetter begünstigt, traten die erste und die zweite Mannschaft der Teutonen nach wunderbarer Fahrt in dem schönen Landstädtchen Nidda gegen die gleichen Mannschaf⸗ ten des Sp.⸗V. Viktoria 1912 an. Auch diesen Sonntag konnten die Teutonen in jeder Hinsicht als l bezeichnen. Die Gastgeber gehören dem süddeutschen Verband an und stellen recht spielstarke Mannschaften ins Feld. Den Gästen muß hier anerkannt werden, daß sie recht schöne, auf sportlich hoher Stufe stehende Spiele lieferten und damit ihren seitherigen Ruf wahrten. Gegen 2 Uhr gab der Schiri für die zweiten Mannschaften den Ball frei. Der Platz war aufgeweicht und stellte große An⸗ forderungen an die Spieler. Trotzdem legten beide Mannschaf⸗ ten ein schbnes Tempo vor. Die Teutonen zeigten schon von Anfang an eine leichte Ueberlegenheit, die während des Spiel⸗ berlaufs immer mehr zum Ausdruck kam. Die zweite Mann⸗ schaft der Teutonen lieferte hier in Nidda ihr bis jetzt bestes Spiel. Jeder Posten war gut besetzt. Die Elf überraschte durch ihre technisch recht ie ende Spielweise. Niddas Torhüter e seine Mannschaft vor einer noch höheren Niederlage. Nun betraten die beiden ersten Mannschaften das Spielfeld. Mit dem Mittelanstoß griffen die Gastgeber sofort heftig an. Steinberg war in den ersten Minuten in die Abwehr gedrängt. Man merkte, daß die Gäste einen äußerst spielstarken Gegner vor sich hatten. Ihre Anhänger rechneten schon mit einer tatastro⸗ phalen Niederlage. Nidda ist immer wieder blitzschnell am Ball, kommt durch, Schuß und Nr. 1 ist fertig. Angriff auf Angriff rollt auf Steinbergs Tor. Allmählich wird Steinbergs Ver⸗ teidigung, sicherer. Kurze Zeit darauf gleicht Steinberg aus Das Spiel geht blitzschnell hin und her. Eine Viertelstunde Spiel verlauf; 22. Die Teutonen kommen immer mehr auf und kön⸗ nen mit 32 in Führun gehen. Wieder ist es der Linksaußen, der die schön gegebene! orlage verwandeln kann. Aber Nidda sorgt 1 0 0 daß der Ausgleich bald fällt. Rechtsaußen und der alblinte sind Spieler von Format, immer wieder reißen sie den turm nach vorne. Harte Abwehr verursacht einen Elfmeter der Vonzze (Die„Leipziger Neuesten Nachrichten“ schreiben dazu folgende beachtliche Zeilen, die sich mit unserer Meinung völlig decken. D. Red.) Seit einiger Zeit gehört zur Vokabulatur einer Reihe von teils schreibenden, teils redenden, teils beides gleich laut aus⸗ übenden Sport⸗Kritikussen der„Bonze“. Einerlei, ob ein paar gekränkte Leberwürste ihren eigenen Verband aufmachen, weil dieser oder jener gute Freund nicht olympischer oder t Ehren 15 würdig befunden oder ein Länderspiel in einer Stadt abgehalten wurde, dessen„Wacker⸗Platz nur auf Feldwegen zu 110 ed wat(bitte kein Scherz, sondern einer Berliner Mon⸗ N eitung nach dem Leipziger Ländertreffen auf dem VfB⸗ Platz entnommen!), immer haben selbstverständlich„die Bon⸗ zen“ die Schuld. rüher war es die Sport⸗Bürokratie, heute ist es die Sport⸗Bonzokratie. Was eindeutig beweist, daß sich das Menschengeschlecht doch sichtlich aufwärts entwickelt. Was ist überhaupt ein„Bonze“? Nach dem„Meyer“ 1921 ist: „Bonze(jap. Bonsi) chin. und jap. Priester des Fo Buddha), ostind. Mönch; unwissender abergläub. Pfaffe.“ amit können wir nun allerdings nicht viel anfangen, we⸗ der um uns den„Bonzen“ im allgemeinen, noch den„Sport⸗ Bonzen“ im besonderen zu erklären. Schlagen wir deshalb den leichen„Meyer“, aber den allerfüngsten Datums, den vom ben 1931 ler ist noch im Erscheinen begriffen) auf und wir inden: „Vonze, Mönch, Priester; verächtliche Bezeichnung für ein aus dem modernen Parteibetrieb hervorgegangenes Be⸗ amtentum, dessen Machtstellung sich auf Parteigebündenheit, nicht auf überragende geistige und menschliche Eigenschaften stützt.“ Interessant, wie von 11 im Laufe von zehn kurzen 1 der Begriffsinhalt eines Wortes zu ändern vermag! Aus dem ehren⸗ werten Buddha⸗Priester ist in einem Dezennium ein verächt⸗ licher Parteibuch⸗Beamter geworden, was hoffentlich den bereits in das Nirwana eingegangenen Buddha ⸗Priestern die Seelen⸗ ruhe nicht rauben wird 3 Jedenfalls: alle die wenig rühmlichen Eigenschaften des „Bonzen“ haben sich nach Ansicht einer meist weder durch Er⸗ fahrung noch durch Alter beschwerten Krititergilde auf die Führer des deutschen Turn⸗ und Sportlebens übertragen. Sie sind„Bonzen“ und haben kein anderes und vor allem kein sport⸗ liches de außer dem einen, sich ihren Posten(meist sagt man:„Pöstchen“) zu erhalten, bei Banketten am meisten Ju spachteln, in den Ehrenlogen sich mit der ganzen Familie bis Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung für Nidda, der auch verwandelt wird. Das Resultat 53 der ersten Halbzeit entsprach dem Spielverlauf. Die zweite Hälfte sieht die Teutonen im Poxteil. Recht oft werden sie dem Gastgeber vor dem Tor gefährlich, aber der Tor⸗ schuß fehlt. Kurz vor dem Strafraum wird Steinbergs Links⸗ außen von hinten angegangen. Der gegebene Strafstoß wird verwandelt. Mit aller Energie kämpft Steinberg um den Aus⸗ gleich. Aber der Gastgeber, der wohl im Tempo merklich nach⸗ gelassen hat, versteht das Resultat zu halten. Die bessere Mannschaft hat gesiegt. Schiedsrichter Karer, Büdingen, gefiel durch seine korrekten Entscheidungen. Die zahlreichen Zuschauer verfolgten den spannenden Kampf mit großem Interesse und— verhielten sich sehr diszipliniert. Alls Löhnberg Loöhnberg Igd. Bissenberg Igd. 50(2:0). Liöhnbergs Jugend war so überlegen, daß Bissenberg sich nach Halbzeit nur noch auf Mauern verlegte, trotzdem aber das Resultat nicht halten konnte. Loöhnberg 2. Großen⸗Buseck 2. 5: Auch in diesem Spiele zeigte sich Löhnberg überlegen und gewann verdient. Löhnberg 1. 5— Großen⸗Buseck 1. 7:1(4:0). Erst auf den nötigen Druck von„oben“ war Großen-Buseck zum fälligen Rückspiel aus dem Jahre 1930 erschienen. Es waren nur noch wenig„alte“ Gesichter von damals darunter. Die frühere Mannschaft war sympathischer und besser. So war es Löhnberg ein leichtes, den hohen Sieg zu erringen. Zu seinem Ehrentor kam Buseck durch einen Elsmeter, während es das Spiel hindurch, wie das Eckenverhältnis von 13˙2 zeigt, unter Dauerdruck stand. Schiri Dietz, Wetzlar, leitete korrekt. Aus Oberbiel Oberbiel 1. VfB Gießen Der vergangene Sonntag brachte die Entscheidung in der A⸗Meisterschaft des Gaues Gießen-Wetzlar. In Oberbiel trasen sich obige Mannschaften. Oberbiel gewann das Spiel 3:0, In Hermannstein kreuzten Hermannstein und Nauborn die Klin⸗ gen. Der Kampf endete mit einem Unentschieden 1:1. Hier⸗ durch fiel die A-Meisterschaft an Oberbiel und Hermannstein kommt auf den zweiten Platz. Beim Spiel Oberbiel— VfB Gießen gab Schiri Rabe⸗Gie⸗ ßen um 2,45 Uhr den Ball frei. Oberbiel, in guter Form, konnte schon in der 4. Minute durch seinen Mittelstürmer in Führung gehen, welcher auch in der 7. Minute das Resultat auf 2.0 erhöhen konnte. Von nun an fand sich Gießen etwas besser zurecht, und der Kampf wurde immer ausgeglichener, aber es ge⸗ lang den Gästen nicht, die Oberbieler Hintermannschaft zu über⸗ winden. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Nach der Pause übernahm der Oberbieler Sturm sofort wieder das Kom⸗ mando und Gießen hat es seinem vorzüglichen Tormann zu ver⸗ danken, daß das Resultat, nicht noch höher ausfiel. Aber in der 18. Minute mußte sich Gießens Torhüter wiederum durch den Oberbieler Mittelstürmer geschlagen bekennen; welcher aus 20 Meter Entfernung einen Ball unhaltbar unter die Latte schoß. Kurz 118 verschoß Oberbiel noch einen Elfmeter. Es gab auf beiden Seiten oft noch gefährliche Momente, aber sie reichten nicht mehr zu weiteren Torerfolgen. Schiri Rabe leitete zur beiderseitigen Zufriedenheit. Aus Steinbach Steinbach 1.— Dutenhofen 1. 3:3(2:2). Steinbach— Dutenhofen 4:4(123). Vergangenen Sonntag hatte die erste Mannschaft von FSpW 1926 Steinbach die gleiche von Dutenhofen zu Gast und konnte dieser nur ein 3:3 abringen, da Steinbach mit Ersatz spielte, welcher sich nicht bewährte. Kurz nach 3 Uhr gab Schiri Roll⸗Gießen den Ball frei. Steinbach hat Anstoß und spielt gegen die Sonne, auch finden sich beide Mannschaften auf dem aufgeweichten Boden nicht gleich zuxecht. Dutenhofen nützt diese Gelegenheit aus und kann nach einem Angriff bereits in der 5. Minute zum Führungstor einsenden. Steinbach dadurch an⸗ gefeuert, geht jetzt mehr aus sich heraus und rückt vor des Geg⸗ ners Tor, welches jedoch gut verteidigt wird. Erst in der 20. Minute kann der Halblinke S einbachs zum Ausgleich einsenden, dem der Linksaußen in der Minute das Führungstor fol⸗ gen ließ. Bis zur Halbzeit ist jetzt verteiltes Spiel, in dem beide Tore verschiedentlich in Gefahr kommen und wobei Duten⸗ hofen den Ausgleich erzielen kann. Nach der Pause Ipielt Steinbach überlegen, trotzdem kann Dutenhofen bei einem Durch⸗ bruch die Führung wieder an sich reißen. Steinbach läßt sich 2. 320(2:0). aber nicht entmutigen und drückt den Gegner jetzt ganz in seine Hälfte. Hierbei kann der Linksaußen in der 80. Minute eine Ecke zum Ausgleich verwandeln. Durch einen Zwischenfall muß jetzt Steinbachs Mittelstürmer ausscheiden, und muß die Mann⸗ chaft mit 10 Mann weiterkämpfen. Steinbach wäre der Sieg icher gewesen, wenn nicht die günstigsten Torgelegenheiten(63 ins vierte Glied hinunter dicke zu tun, sich neben saftigen Spe⸗ sen silberne und goldene Ehrenabzeichen zu bewilligen und große Reden über den Sport zu halten, von dem sie selbstverständlich nicht die allerkleinste Bohne verstehen. Natürlich gibt es im Sport solche Leute, die sich fälschlicher⸗ weise für Führer halten und doch nur kleine, aber geschwollene „Bonzen“ sind. Wie sollte es auch anders sein in einer Be⸗ wegung, die alles in allem fast zehn Millionen Menschen in Deutschland als eingeschriebene Angehörige zählt, die in eine Unzahl von großen, kleinen und kleinsten Verbänden und Ver⸗ bändchen zersplittert ist und naturnotwendig eine Riesenzahl von Leuten braucht, die die Verwaltungstätigkeit, die zur Durch⸗ führung eines geordneten Sportbetriebes nötig ist, erledigen. und gern darüber unterhalten können, Man würde sich gut rn! r ob diese eee und damit eine große Menge von Leer- lauf, diese Vielregiererei wirklich nötig sind(sie sind nicht nötig!), aber nicht verständigen kann man sich mit Leuten, für die jeder, der in der einstweilen nun einmal in diesem Um⸗ fange nötigen Verwaltungsarbeit mithilft, ein„Bonze“, ein Schmarotzer ist. g 298 g Es ist ganz klar, daß die sportliche Tätigleit, der Aktive mehr in die Augen fällt, als der Mann der sportlichen Verwal⸗ tung, dessen Arbeit man erst merkt, wenn 15 nicht klappt. Aber den größeren Idealismus, die weitreichendere Opferfreudigkeit hat sehr oft der vielgeschmähte„Bonze“. Der Aktive, tut, was er tut, meist für sich. Der Mann der Verwaltung für die an⸗ deren. Und das meist, in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle, sogar nicht nur völlig ehrenamtlich, sondern unter still⸗ schweigender Draufgabe von eigenem Geld. Wie gesagt: es gibt Ausnahmen, gibt Leute, denen der Sport willkommenen Nebenverdienst bedeutet, gibt„Bonzen Aber ihre Zahl ist im Verhältnis zu den unendlich vielen, die dem Sport Zeit und Geld opfern, verschwindend gering. Das einmal gesagt zu haben, schien nötig, damit aus dem leider in letzter Zeit sehr in Mode geratenen Jonglieren mit dem Wort„Bonze“ die Oeffentlichkeit nicht den ebenso fatalen, wie falschen Eindruck erhält, als habe der Sport die gleiche Ent⸗ wicklung genommen, wie manche politischen, wirtschaftlichen und sonstige Parteiungen. C. N. Der arme Schiedsrichter Gern bringen wir den„Stoßseustzer“ eines„armen Schiedsrichters“ zum Abdruck. So gerß Unrecht hat der Mann ja nicht, hoffentlich hilfts aber D. Red. Fürwahr, kein beneidenswerter Mann, so unentbehrlich er Ecken und 1 Elfmeter) versiebt worden wären. Dutenhofen kann daher mit viel Glück das Resultat 313 bis Schluß halten. Vor diesem Spiel kämpften Steinbach 2. und Dutenhofen 2. und wurde auch hier nur ein Unentschieden von 44 erzielt. Steinbach wäre auch bei diesem Treffen der Sieg sicher gewesen, wenn nicht die Verteidigung vollständig versagt hätte. Duten⸗ hofen konnte wohl bis Halbzeit mit 3:1 Toren führen, aber Steinbach holte dieses wieder auf, kann sich sogar die Führung wieder sichern und diese bis 1. Minute vor Schluß halten. Du⸗ tenhofen kann dann mit Schlußpfiff durch einen groben Fehler der Steinbacher Verteidigung zum Untentschieden gleichziehen. Schiri Nill-Gießen und Schiri Walter Daubringen hatten die Spiele jederzeit in der Hand und leiteten beide Herren sehr korrekt. Die Gäste hinterließen einen sehr guten Eindruck und sind in Steinbach gern gesehen. H. Aus Altenkirchen 4 Altenkirchen 1.— Erda 1 8:1(3:1). 15 Der aufgetaute Platz Altenkirchens glich am Sonntag einem Schlammbad, als die beiden Mannschaften das Spielseld be— traten. Erda führt seine Schlappe auf den aufgeweichten Boden zurück ohne allerdings dabei zu beachten, daß Altenkirchen auf demselben Platze spielen mußte und das genau so wenig gewöhnt ist. Die Gäste versuchten mit kick⸗ und rush⸗Spiel durchzukommen. Altenkirchen dagegen kombinierte und dem war Erda nicht ge⸗ wachsen. Nur in der ersten Halbzeit konnte Erda einmal 15 Minuten lang durch seinen Eifer etwas gefährlich werden. Im übrigen hatte Altenkirchen das Heft fest in der Hand und ver- legte in der zweiten Hälfte das Spiel volllommen vor das Gästetor.— Altenkirchen Igd.— Erda Igd. 13(0:1). Die Ju⸗ ver⸗ gendmannschaft von Altenkirchen hielt leine Stellung und R lor so trotz überlegenem Spiel 31. 1 Jugendjpiele der Sp. gg. 190% Gleßen b 1900 Gießen 1. Igd.— Schotten 1. Igd. Die Gäste waren bei Spielbeginn nur mit 6 Mann anwe⸗ send, so daß das Spiel nicht ausgetragen werden konnte. 1990 Gießen 2. Igd. Braunsels 1. Igd. 7:1(4:0). In einem äußerst schnellen und fairen Spiel war der Platz⸗ verein von Anfang bis Ende tonangebend, so daß die Gäste, die man für stärker gehalten, nicht viel zu bestellen hatten. 1900 Gießen Sch.— Dutenhosen Sch. 321. Dieses Spiel konnten die kleineren 1900er infolge ihres größeren Eifers und des besseren technischen Spielens gewinnen. Was man amtlich hört Die Platzvereine für die Jugendopferspiele am 3. April haben Plakate, Eintrittskarten und Abrechnungsformulare von der Geschäftsstelle des WSV. anzufordern. Es ist übrigens ver⸗ boten am Samstag vor dem Jugendopfertag Gesellschaftsspiele durchzuführew.— Der De B- DSB.⸗Jugendtag ist endgültig auf den 29. Mai festgesetzt worden, er soll in bescheidenem Rahmen zur Abwickelung kommen und darf vor allem kein Geld kosten.— Alle Vereine des WS., die Faustball oder Schlagball betreiben haben unter gleichzeitiger Benachrich⸗ tigung der Verbandsgeschäftsstelle Gelegenheit als Gastmann⸗ schaften an den Reihenspielen der DT. teilzunehmen.— Im Bezirk Hessen⸗Hannover sind immer noch eine Reihe von Ver⸗ einen wegen Rückstände bei der Zahlung der Verbandsabgaben vorläufig ausgeschlossen(Gau Dill: 5, Gau Gießen-Wetzlar: 6 und Gau Marburg: 251).— Der Bezirksvorstand tagte am 9. März in Gießen und am 12. März in Marburg und erledigte eine ganze Reihe von strittigen Fällen. Wie wir hören, ist auch die Berufung betr. des Spieles Bottenhorn gegen 1900 Gießen, das seinerzeit bekanntlich abgebrochen würde, zur Entscheidung gekommen und zwar so, daß das Spiel Turn⸗ und Sportvereine erhalten beste Uebersicht und leichte Geschäftsführung, wenn sie sich von den veralteten Kassebüchern abwenden und dafür mein Spezial⸗Vereinskassebuch gebrauchen! Für die einzelnen Spezial⸗Einnahmen und Spezial⸗ Ausgaben sind Spalten vorgedruckt, so daß die Führung dieses Buches sehr leicht ist und die Kassenabschlüsse zu jeder Minute erfolgen können Albin Klein, Gießen. auch ist! Lob für sein schweres Amt erntet er selten, dagegen öfters einen Aar Sack voll Tadel und Grobheiten. Jede Mannschaft fühlt sich durch den Schiedsrichter zurückgesetzt, un⸗ gerecht behandelt, unglaublich benachteiligt oder gar um den Sieg betrogen. Die Schiedsrichter sollten eigentlich Uebermenschen, Alles— wisser, Alleskönner, Allesseher sein. Sie sollten(nicht selten vom anderen Ende des Spielfeldes aus) sehen, wie der Spieler Listig heimlich still und hinterfotzig den Ball mit einer fast unmerk⸗ lichen Bewegung der Hand von sich stößt oder heranbringt; sie sollen sehen, wie der Läufer Hinterlistig nachtritt; sie sollen hören, wie der Stürmer Patzig seinem Gegner eine dreckige Beleidigung zuruft; sie sollen mit dem Ball mitgaloppieren, sollen die Spieler nicht stören, sollen nicht zu viel, nicht zu we⸗ nig pfeifen, sollen das Spiel jederzeit in der Hand haben, sollen—— 1 Ja, was sollen, müssen sie denn noch alles, die Allexwelts⸗ künstler! Sie müssen die Verantwortung tragen, müssen dem Spiel in jeder Weise gewachsen sein, müssen Gespräche mit mehr oder weniger dumm plärrenden Zuschauern vermeiden, müssen die zahlreichen Spielregeln, aber auch ihre Hintertürchen kennen, müssen selbst aktive gute Spieler sein oder gewesen sein, müssen schnell entscheiden, müssen gerecht sein, müssen vieles einstecken oder gar nicht hören, müssen die Spielhandlungen vorausahnen, dürfen sich nicht von, Gefühlen, Sympathien oder Antipathien für die eine oder andere Mannschaft leiten lassen, sollen jeden Fehler sofort sehen, sofort erkennen! Allen Ernstes: es ist schwer, gut gu schiedsrichtern, es ist unmöglich, es allen recht zu machen. Schließlich ist ja der Schiedsrichter auch nur ein Mensch, dem Fehler unterlaufen können. Er könnte sein schwieriges Amt vielleicht leichter aus⸗ üben, wenn die beiden Parteien in ihm nicht eine Art Gegner, ein notwendiges Uebel, sondern einen Freund sähen, dem man seine Arbeit erleichtern sollte. Deshalb: steht alle zum Schiedsrichter, helft ihm, unter⸗ stützt ihn, beeinflußt ihn nicht und macht ihn, wenn ihm ein⸗ mal ein Fehler unterläuft, in aller Ruhe auf seinen Irrtum aufmerbsam. Redet den Schiedsrichter nicht an mit absälligen Bemerkungen. Schließlich ist ein Wettkampf nur ein Spiel, dessen Ergebnis die Welt bestimmt nicht aus den Angeln heben wird. Diejenigen Unentwegten aber, die sich darin gefallen, sich stets und ständig am Schie srichter zu reiben, seien einmal um ihre eigene Unzulänglichkeit augenfällig kundgutun, zur Strafe dazu verurteilt, selbst einen Schiedsrichter machen zu müssen. Und zwar bei Mannschaften mit ähnlich„liebevollen“ Schieds⸗ richter-Gegnern. * — S 5 — . . ——— Dienstag, den 15. März 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung für Bottenhorn gewonnen gewertet wird.— Die Athletik⸗ Gausachbearbeiter, mit Ausnahme des Vertreters des Gaues Gießen⸗Wetzlar, haben sich letzten Samstag in Kassel ausge⸗ sprochen und ihre Arbeit für die kommende Saison festgelegt. Der Verbandssportlehrer soll für 3 Wochen für unseren Bezirk Leichtathletik Frühjahrsgeländelauf in Wallau Leider wird der Leichtathletik in unserem Hinterland nicht das nötige Interesse entgegengebracht, sonst wären an diesem sonnigen Nachwinter⸗Morgen mehr wie 19 Läufer erschienen. on den ganz nahe gelegenen Orten wie Breidenstein, Wiesen⸗ bach, Breidenbach, Nieder⸗Laasphe, Laasphe, Echkelshausen 775 hatte man doch erwartet, daß sie wenigstens eine kleine nzahl entsenden würden. Aber trotz verschiedener Anmel⸗ dungen erschien von diesen Vereinen„niemand“. Hier müßte unbedingt einmal der Verband eingreifen. Die Vereinsleitungen dürften doch bald wissen wie wichtig die Waldläufe auch für „Fußballer“ sind. Die Organisation klappte tadellos und hätte auch ebensogut geklappt, wenn eine viel größere Anzahl Bewerber anwesend enen wäre, dafür bürgte der tüchtige Wallauer Leichtath⸗ etik⸗Ausschuß an der Spitze mit Otto Stäcker. Wohl lag auf der Laufstrecke noch etwas Schnee, aber darum kümmerten sich die sportgestählten Jungens nicht. Jeder, der startete, hielt tapfer durch bis zum Ziel. Die Sieger waren: Jugendklasse, Jahrg. 16 und jünger: 1. Otto Junker, Dautphe; 2. Wilhelm Müller. Wallau. Jugendklasse Jahrg. 14⸗15: 1. Karl Hainbach, Wallau; 2. Hans Laukel, Biedenkopf; 3. Walter Ibelshäuser, Biedenkopf; 4. 5 Wunderlich, Feudingen; 5. Herm. Balzer, Dautphe. (Hier kamen noch weitere 6 Läufer durch das Ziel.) Senioren, 5 Kilometer: 1. Karl Krämer; 2. Heinrich Velet; 3. Alfred Roßbach; alle FV. Wallau. gewonnen werden.— Der Gau Dill führt am kommenden Sonntag seinen Frühjahrsgeländelauf in Ober⸗Roßbach und Niederscheld durch. Für Vereine, die nicht mindestens vier 5 stellen(nicht nur melden!), besteht für den Tag Spiel⸗ verbot. In der Schiedsrichtergruppe startete„nur“ Bößer⸗Holz⸗ hausen, der in schönem Stil die 3 Kilometer herunterlief. oh“ Hallensportfest in Königsberg Das Sportfest, an dem eine Reihe unserer besten Leicht⸗ athleten teilnahmen, erfreute sich eines guten Besuches. Im N über 75 Meter kam Körnig⸗Charlottenburg jedesmal vor dem Turner Pflug⸗Schöneberg ein, zweimal in 8,3, einmal in 8,4. Dr. Peltzer gewann das 800-Meter⸗Laufen sicher in 2:02,36 vor Wichmann⸗Charlottenburg(207,4). Das Kugelstoßen war natürlich dem Rekordmann Hirschfeld nicht zu nehmen, er stieß 14,87 Meter. Zehnkampfmeister Sievert⸗-Ham⸗ burg belegte mit 14,58 den zweiten Platz. Der Berliner Rosen⸗ thal belegte im 400-Meter⸗Laufen mit 57,5 den ersten Platz. Sein Namensvetter aus Königsberg gewann den Hochsprung mit 1,78 knapp vor Sievert(1,77). Hallensportfest in Münster Zugunsten der Kriegerhinterbliebenen fand in Münster ein Sportfest statt, das leider nur schwach besucht war. Den Sprin⸗ terdreikampf gewann Jonath⸗Bochum mit 3 Punkten vor Vorch⸗ meyer mit 7 P. Der Hannoveraner Hobus gewann das 1000⸗ Meter⸗Laufen in 2:32:4 vor Lefebre⸗Düsseldorf, der 236,3 brauchte. Im 3000⸗Meter⸗Laufen belegte Holthnis(Wener) in 8:49 den ersten Platz vor Petri⸗Hannover 8:56. Sehr gute Lei⸗ stungen gab es im Hochsprung. Der Sieger Leichum⸗Wunsdorf übersprang 1,80 Meter. Das Kugelstoßen fiel an Wering⸗ Gronau mit 14,04 und im Hürdenlaufen über 60 Meter belegte Pomann aus Neuß in 8,5 den ersten Platz. Was den Cportsmann interessiert! Ladoumegue Berufssportler! Der Vorstand des Französischen Leichtathletit⸗Verbandes hatte zu seiner Sitzung am Freitag den Weltrekordmann Jules Ladoumegue geladen, der sich abermals zu den Anschuldigungen bezüglich seiner Amateureigenschaft äußern sollte. Ladoumegue hatte jedoch nur einen Vertreter entsandt, der die bereits vor⸗ gebrachten Erklärungen lediglich wiederholte. Der Vorstand wartete nunmehr noch über eine Stunde, in der Hoffnung, daß der Meisterläufer die letzte Gelegenheit zu einer Klarstellung doch noch wahrnehmen würde. Da aber Ladoumegue immer noch nicht erschien, wurde beschlossen, die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen wegen zu hoher Spesenforderungen als wahr zu unterstellen und den Weltrekordmann auf Lebenszeit aus dem französischen Verband auszuschließen. * Damit würde Frankreich auf seinen aussichtsreichsten Ver⸗ treter bei den Olympischen Spielen verzichten—— an den Ausschluß„auf Lebenszeit“ können wir deshalb noch nicht so recht glauben. „Große Meister können keine Amateure sein!“ Vor einer Neuregelung des Amateur-Begriffes? Bei seinem Aufenthalt in Paris wurden dem Präsidenten des Internationalen Leichtathletik⸗Verbandes, dem Schweden M. S. Edström, verschiedene aktuelle Fragen vorgelegt. Ed⸗ ström war zwar nicht allzu redselig, aber was er sagte, ge⸗ nügt, um nun endlich an die längst notwendige Neufassung des Amateurbegriffes heranzugehen. Nachdem die für den 3. Aptil nach Berlin angesetzte Tagung des Internationalen Leicht⸗ athletik⸗Verbandes angeblich wegen der zu hohen Kosten, wahr⸗ scheinlich aber aus taktischen Gründen abgesagt wurde— weil die Olympischen Spiele 1932 unmittelbar bevorstehen— wird man sich mutmaßlich mit diesem Fragenkomplex erst in Los Angeles oder im des Fh an die Spiele beschäftigen. Hier die Aeußerungen des Führers der internationalen Leicht⸗ athletik: „Wie denken Sie über die Amateurfrage?“ „Große Meister können keine richtigen Amateure mehr sein. Sie nehmen alle Geld an, zumal ihnen die Veranstalter großer internationaler Wettkämpfe darin weit genug entgegenkommen.“ * „Der Fall Ladoumegue hat bei uns große Aufregung her⸗ vorgerufen und man kann es nicht begreifen, daß Nurmi in Los de starten soll, während Ladoumegue ausgeschaltet wor⸗ en ist.“ „Wer sagt Ihnen, daß Nurmi an den Olympischen Spielen teilnehmen wird? Wenn der französische Verband Ladoumegue nicht disqualifiziert hätte, wäre Ihr Verband von uns bestraft worden.“ * „Sind die Verhandlungen mit dem amerikanischen Olym⸗ pischen Komitee abgeschlossen?“ „Die Winterspiele haben deutlich gezeigt, daß es verkehrt sein würde, den Amerikanern die Organisation der Wettkämpfe allein zu überlassen. Der Internationale Leichtathletik-Verband wird daher auf Kosten des amerikanischen Komitees zwei Ver⸗ treter nach Los Angeles entsenden, die für einwandfreien Auf⸗ bau und Abwicklung der leichtathletischen Wettkämpfe zu sorgen haben.“ * „Und der Olympische Eid?“ Auf diese Frage konnte Edström nur mit einem schallenden Der deutsche Olympische Ausschuß tagte 55 Sportler nach Los Angeles. In Berlin tagte am Samstag der Deutsche Olympische Aus⸗ schuß und befaßte sich hauptsächlich mit der endgültigen Fest⸗ setzung der deutschen Expedition zu den Olympischen Spielen in Los Angeles. Die Reise der deutschen Mannschaft soll am 10. Juli in Bremen beginnen, und zwar auf der„Europa“. Nach eintägigem Aufenthalt in New York wird dann die Fahrt zu Lande nach Los Angeles fortgesezt. Am 2. September werden die Olympia⸗Fahrer dann wieder in der Heimat erwartet.— Nach den Vorschlägen des Reichsausschusses wird die Expedition wie folgt aussehen: Leichathletik: 12 Männer, 6 Frauen(da⸗ runter zwei Männer- und eine Frauen⸗Staffel); Schwimmen: 12 Männer, 1 Frau(darunter eine Wasserball⸗Mannschaft); Boxen: 2 Männer; Ringen: 2 Männer; Gewichtheben: 3 Män⸗ ner; Fechten: 1 Mann, 1 Frau; Rudern: 11 Männer(darunter 1 Achter und Zweier); Fünfkampf: 3 Männer; Segeln: 1 ann. Westdeutsche Amateurbox Meisterschaften Die neuen Titelträger. Vor nur etwa 1200 Zuschauern wurden am Sonntagvormit⸗ tag in Düsseldorf die westdeutschen Amateurbox⸗Meisterschaften ausgetragen. Die Endkämpfe brachten verschiedene Ueberra⸗ schungen, von denen die Niederlagen der Colonia-Boxer die größ⸗ ten waren. Die beste Leistung vollbrachte der Barmer Bantam⸗ gewichtler Spannagel, der erst seinen Meisterschaftskampf gegen Abels gewann und dann nochmals Puttkammer nach Punkten schlug. Die neuen Meister vom Fliegengewicht aufwärts sind: Beck⸗Düsseldorf, Spannagel-Barmen, Cramer-Köln, Sinoratzki⸗ Duisburg, Kratz⸗Oberhausen, Rennen-Köln, Berger⸗Duisburg und Vossen⸗Köln. Wieder Sparsamkeit am falschen Ort. Preußens Sportfonds nur noch 250 000 Mark? Dem Vernehmen nach hat die preußische Staatsregierung in den Voranschlag für den Staatshaushalt des Rechnungsjahres 1932 für die Förderung der Leibesübungen nur noch 250 000 RM. im sogenannten„Sportfonds“ vorgesehen. Damit würde der für 1931 bereits einmal halbierte, an sich schon damals ganz unzureichende Staatsbeitrag für die körperliche Ertüchtigung durch Leibesübungen seit 1930 von einer Million RM. auf ein Viertel dieser Summe herabgesunken sein. Eine Kürzung, die selbst in dieser Zeit schärsster Abstriche eine außergewöhnliche Härte bedeutet. Wer hat das stärkere Herz Nurmi oder Binda? Nur mi besitzt, wie die Wissenschaft bekanntlich entdeckt hat, ein Riesenherz, und der enormen Leistungsfähigkeit seines edel⸗ sten Organs soll der finnische Weltrekordläufer auch in erster Linie seine großen Erfolge verdanken. Diese einwandfreie Feststellung hat den Neid der Italiener erweckt und der Arzt Dr. Renzo Pozzi hat jetzt seinen berühm⸗ ten Landsmann Alfredo Binda eingehend untersucht. Das Er⸗ gebnis der verschiedenen Messungen war ein Erfolg. Dr. Pozzi weist nach, daß das Herz des zweifachen Straßenweltmeisters in Ruhe nur 52 Pulsschläge gegenüber 72 bis 76 Schlägen bei einem normalen Menschen verrichtet. Erst bei ganz großen Anstren⸗ gungen erhöht sich die Pulszahl bei Binda auf weitere 20 Schläge. Damit soll bewiesen sein, daß Bindas kleineres und trägeres Herz stärker als das von Nurmi ist. Gelächter antworten. HAUSHALTUNGS- BUCHER VERLOBUNGSANZ EIGEN GRATULATIONS KARTEN liefert immer schnell, gut und preiswert Sämtliche Drucksachen * S ERB N TEIGEN G EBUR FS N 2J7Cͤĩ˙wnVyI ALBIN KLEIN GIESSEN für Familien, Vereine und Behörden wie * 5 Auch ein Rekord. Anläßlich des letzthin ausgetragenen Endspieles um die Weltmeisterschaft im Baseball ereignete sich ein Vorfall, der bezeichnend für die amerikanischen Sportverhältnisse ist.. Kampf fand in St. Louis statt, wo sich die St. Louis Cardinals Der und Philadelphia Athletics im Endspiel gegenüberstanden. St. Louis wurde Titelhalter mit einem 4.2⸗Sieg über die Athletics. Es war St. Louis vierter Sieg, während der Gegner es nur auf drei gebracht hatte. weise riesengroß und der Andrang zu den Kartenverkaufsstellen nicht minder. 5 morgen um acht Uhr begann genen Montag früh sieben Uhr ein Mann aus Kansas am Schalter, wo er sich häuslich niederließ. terhin über einen Regenmantel, Rasierzeug, eine Wolldecke. 15 3 seinen Platz selbst zum Essen nicht, da er mit einem Freunde eine hohe Wette abgeschlossen hatte, die erste Karte für das Baseballendspiel zu kaufen. auf die Kassenöffnung und hatte dann die Genugtuung, seine Wette zu gewinnen. Verbandsspiele im Gau Dill am 20. März 1932: Gauklasse 2: 20. 10. 1 Spiele am Jugendheimopfertag am 3. April 1932: 10. Verbandssplele im Gau Gießen⸗Wetzlar 20. Die Anziehungskraft dieser Bewegung war verständlicher⸗ Obgleich nun der Verkauf erst am Donnerstag⸗ erschien bereits am aua ereits Er hatte sich einen Schemel mitgebracht und verfügte wei⸗ 1 Schreibzeug und Er hielt treu und tapfer durch und verließ So saß und wartete der Gemütsmensch volle 73 Stunden Es gibt schon verrückte Fanatiker! Bischoffen 2.— Bischoffen 1., Flöter⸗Dillenburg Entscheidungsspiele im Gau Dill: 3.: Beilstein 1.— Steinbach 1., Hinder⸗Sinn Bischoffen 1.—Straß⸗Ebersbach 1., Karotti⸗Ballersbach 4.: Steinbach 1.— Bischoffen 1., Gail⸗Donsbach Straß⸗Ebersbach 1.— Beilstein 1. Paul 3. Haiger J.: Steinbach 1.— Straß⸗Ebersbach 1., Hain⸗Frohnhausen Beilstein 1.— Bischoffen 1., Winter⸗Allendorf Erda⸗Hohensolms komb.— Altenkirchen 1. Eisemroth 1.— Bischoffen⸗Oberndorf komb. f Offenbach— Ballersbach⸗Bicken komb. 5 Burg⸗Herbornseelbach komb.— Dillenburg 1 Sinn 1.— Merkenbach⸗Fleisbach komb. ö̃ Beilstein⸗Arborn komb.— Hörbach 1. Uckersdorf⸗Breitscheid komb.— Donsbach Manderbach-Frohnhausen komb.— Niederscheld⸗Dillenburg Haiger⸗Langenaubach komb.— Sechshelden⸗Allend. komb. Holzhaus.⸗Lützeln komb.— Stein bach⸗Würgendorf komb. Oberroßbach⸗Offdilln komb.— Frohnhausen 1. 1 Straßebersbach⸗Weidelbach komb.— Wissenb.⸗Eibelsh. komb. 3.: Großen⸗Buseck— e(Willer, Wetzlar) Wetterfeld— Freienseen(Von 7 Laubach) Bobenhausen— Laubach 2.(Diehl,. Weblar 4.: Nauborn— VfB Gießen 2.(A. Flick, Wetzlar Flensungen— Laubach 2.(Kreuder, Frünberg) Nr. 11. einelher Bekanntli daf ef der Kuthest 13 5 die Aindgrupper! Sport und Tu alnetode 107 tie verfallen menden gehn gen fünf Ben Segenüberteh n aufgelon tuppe Vezit etzt scon von timmungen faßt von den, eisershaft⸗ Spiele andere danach geltäh gen einige do können, wie d Kasel hä 0 die Herbeifüß Die„Traditio higkeiten u einen oder an Lollar— Großen⸗Buseck(Volkmar, une bet sonderbal 17. 4.: Vic Gießen2.— 1900 Gießen 2.(Petry, Wetzlar) essen(0— Laubach 2.— Freienseen(E. Keil, Ettingshausen). mit 1˙2 verl. Spiele am Jugendheimopfertag am 3. April 1932: 272 5 eee A Gießen(VfB und 1900 komb.) spielt in ein ache arburg 1 In Wetzlar: Stadtmannschaft A Wetzlar(SV. und Sc. de komb.)— Aßlarx⸗Ehringshausen komb. auf dem SV.⸗Pl. 5 In Gießen: VfB.⸗Platz: Stadtmannschaft B Wetzlar(SV. 1 505 u. S.)— Stadtmannschaft B Gießen(Bscß. und 1900) duda In Löhnberg: Löhnberg-Weilburg komb.— Bissenberg⸗ 9 Ve Biskirchen komb. 1 allein, In, Steindorf: Steindorf⸗Oberbiel komb.— Burgsolms⸗ u in Albshausen komb. 10 lungen In Stockhausen: Stockhausen⸗Allendorf komb.— Holzhau⸗- adler 5 sen⸗Ulm komb. 0 mei V In Gräveneck: Gräveneck⸗Essershausen komb.— Laubus⸗ ttifft. eschbach⸗Weinbach komb. N der In Odersbach: Odersbach-Wirbelau komb.— Merenberg⸗ dung vo Waldhausen komb. verbleibe In Braunfels: Braunfels⸗Oberndorf komb.— Hirschhau⸗ 0 man ja sen⸗Tiefenbach komb. ideen In Bonbaden: Bonbaden⸗Schwalbach komb.— Niederbiel⸗ Entscheid Allendorf komb. Interese In Hermannstein: Hermannstein— Werdorf⸗Büblingshaus. durchgepe In Waldgirmes: Waldg.⸗Dutenhofen komb.— Nauborn noch Zei In Steinberg: Steinberg— Leihgestern-Garbenteich9n und wir Steinbach komb. entschied In Daubringen: Daubringen⸗Lollar komb.— VfB. und uns in d 1900 Gießen Ligareserven komb. eine(Ka In Krofdorf: Krofdorf— 1900 Gießen 4. treiben. In Wieseck: Wieseck— 1900 Gießen Lehrmannschaft Hierzu In Butzbach: Butzbach komb.— Niederweisel⸗Hochweisel tige Wei 1 In Villingen: Villingen— Wetterfeld-Ruppertsburg komb. ih aus 12 In Laubach: Laubach— Ettingshausen⸗Queckborn komb. bean bnd In Alrichstein: Alrichstein— Bobenhausen⸗Freienseen zehn od ann In Flensungen: Flens.— Grünberg⸗Freienseen komb. nicht en In Geilshausen: Geilshausen— Großen-Buseck 1 p. — 5— ö alle Kaseler 3 befinden Aus Vereinen fie das Spielvereinigung 1900 e. V., Gießen. aa Lei Jugendvollversammlung am 16. März, abends 8 Uhr, ler Ante im Jugendheim. Sämtliche Angehörige der Jugendabteilung 0 ga haben ihre Mitgliedskarten, sowie die Hefte für den Schuhfonds„ mitzubringen. Folgende Spieler werden wegen unsportlichen Betragens 4 wegen d auf 14 Tage l(einschl. Ostern) gesperrt: Martini, H. Schmidt 90 ballober und Weißmüller. Der Jugendleiter. des gu Auuein ——— Sinne l Tisch-Tennisspiele v. 1.50 Mk. an unge 2 2 22 Ingewe Trainingsanzüge v. 3.50 Mk. an Fahdalt nberstä Pullover, Wolle 2.75 Mk. nur a a d Hes SPORT-ZERND T I. Spezial- Sportgeschäft Wetzlars u din Langgasse 24 Ruf 3038 veuorden mitt 11 5 5 5 N. * 05 0 Kärl Overheck, Uleten, Feinmech.-Meisler Fan Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen be. Neue und gebrauchte Aa ehr en in Kaul und Miete bein de Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 371 N 5 0 ö 5 Abe Vel Ausbleiben der zeilung. bare bitten wir, sofort Beschwerde beim zuständigen Postamt wah zu erheben und auch die Druckerei Albin Klein in Gießen sosort zu benachrichtigen.