derhin etein e des impfen Buder) Offen⸗ usweis⸗ 27122 27.22 ipenfels 11 Kilo⸗ (DW) les⸗ Jap) mperia) Mal) (Nel) neuer IF Leyn Kleim⸗ at⸗Ober⸗ Erkelenz . Kennt S509. bitte ich ender, zu gestern. — — 2 inen liete Nr. 3715 — 9 8.-Mk. an. IAR Na= 5 e er ——— Einzelpreis 20 Ryf. lIgemeine 8 Einzelpreis 20 Ryf. 2 H. 5 Z. hessische Sport⸗Heitung verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. D. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1.50 l, für sonstige Bezieher viertel ⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Fraukf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. 7. Jahrg. Dienstag, den 14. Juni 1932 Bayern München deutlicher Meister Eintracht Frankfurt im Endspiel mit 2:0(1:0) verdient geschlagen. Die Entscheidung ist gefallen. Die„Bayern“ haben es fer⸗ tig gebracht, die erste deutsche Fußballmeisterschaft nach München zu holen. Und man kann sagen, sie haben sie auch verdient ge⸗ wonnen, denn in diesem Spiel zeigten sie entschieden die ge⸗ schlossenere Leistung. Ihre Form war besser als die der Ein⸗ trachtmannschaft, die sich lange Zeit gar nicht finden konnte und deren Sturm eine seltene Zerfahrenheit zeigte. Der Kampf war sehr hart, aber nicht gerade unfair. Technische Feinheiten bekam man nicht allzuviele zu sehen, was ja bei dem Entschei⸗ dungscharakter des Treffens auch verständlich ist. Schon lange vor dem Spielbeginn war das Nürnberger Stadion überfüllt. Es waren wohl rund 60 000 Zuschauer, die in der drückenden Sommerhitze dem Kampfe folgten. Nürnberg stand überhaupt ganz im Zeichen von König Fußball. Punkt 4 Uhr Pfiff der energisch und gerecht amtierende Schiedsrichter Birlem⸗Berlin das Spiel an. Folgende Spieler hatten Auf⸗ stellung genommen: Eintracht: Schmitt; Schütz, Stubb; Gramlich, Leis, Mantel; Schaller, Trumpler, Ehmer, Dietrich, Möbs. Bayern: Lechler; Heidkamp, Haringer; Naglschmitz, Goldbrun⸗ ner, Breindl; Welker, Schmid, Rohr, Krumm, Bergmeier. Das Spiel begann mit dem Anstoß von Eintracht, nachdem sich der Bayern⸗ kapitän Heidkamp bei der Platzwahl für das Spielen mit der Sonne entschieden hatte. Die Bayern kommen schneller ins Spiel, Schmidt im Eintrachttor muß einigemale rettend eingrei⸗ fen. Ein gefährlicher Angriff der Frankfurter endet mit einem Kopfball von Möbs, der aber im„Aus“ landet. Schütz und Stubb machen dann verschiedene Bayernangriffe, die meist von der rechten Seite Bergmeier⸗Krumm eingeleitet werden, zunicht, einmal macht Schütz dabei unnötigerweise„Hand“, den Straf⸗ stoß am 16⸗Meter⸗Raum schießt aber Haringer knapp über das Tor. Frankfurt spielt nun einige Minuten überlegen, der Sturm hat hierbei durch die Hintermannschaft gute Unterstützung. Die Situationen wechseln blitzschnell, auf beiden Seiten stechen die Verteidigungen durch solide Arbeit hervor. Endlich in der 35. Minute fällt das erste Tor. Bergmeier schießt die erste Bayern⸗ ecke, Schütz schlägt den Ball Krumm vor die Füße und dessen Schuß kann Stubb auf der Torlinie stehend nur mehr durch Hand⸗ spiel abwehren. Den fälligen Elfmeter verwandelt Rohr un⸗ haltbar zum 1:0 für Bayern. Das Publikum und natürlich besonders die Münchener klatschen begeistert Beifall. Die rest⸗ lichen Minuten bis zur Halbzeit bringen das Ausscheiden von Dietrich, der am Kopfe eine Verletzung erlitten hat. Bei Mün⸗ chen muß Haringer verletzt ausscheiden. Die zweite Halbzeit. Dietrich⸗Eintracht ist wieder eingetreten und spielt nun auf Linksaußen, Möbs auf Halblinks. Auch Naglschmitz ist wieder mit von der Partie. Die Bayern spielen jetzt überlegen, doch bildet die Eintracht⸗Verteidigung ein starkes Bollwerk. In der 6. Minute muß Möbs vorübergehend verletzt ausscheiden. Trumpler begeht an Haringer ein Foul und wird verwarnt. In der 20. Minute stellen die Frankfurter erneut um, der Sturm spielt nun in seiner ursprünglichen Aufstellung. Etwas über⸗ raschend kommt dann in der 30. Minute das zweite Tor der Bayern, Krumm hatte sich durchgespielt, sein plötzlicher Dreh⸗ schuß läßt Schmitt keine Chance zum Eingreifen. Ein scharfer Strafstoß von Stubb geht an die Latte und in der letzten Mi⸗ nute haben die Münchener noch eine gute Gelegenheit, doch Krumm verschießt aus aussichtsreicher Stellung. In der Kritik kommen die Bayern bedeutend besser weg als die Frankfurter. Hauptsächlich der Sturm spielte flüssiger und ideenreicher, Berg⸗ meier und Welker, die beiden Außen, waren die treibenden Kräfte. Das Innentrio spielte ausgezeichnet und vergaß auch das Schießen nicht. Der beste Mann der Läuferreihe war Nagl⸗ schmitz, auch Goldbrunner machte einen guten Eindruck, Breindl fiel etwas ab. Heidkamp und Haringer erwiesen sich ihren gro⸗ ßen Gegenübern vollkommen ebenbürtig und Lechler im Tor arbeitete bei nicht allzu großer Beschäftigung ruhig und sicher. Der beste Teil der Eintracht⸗Elf war die Verteidigung, Schütz und Stubb in großer Form. Das Spiel verlor der Sturm, bei dem alle fünf anscheinend sehr unter schlechter„Tagesform“ zu leiden hatten. Ehmer konnte noch einigermaßen imponieren, wurde aber stark bewacht. Die Läuferreihe spielte zufrieden⸗ stellend, Mantel hatte hervorragende Momente. Tormann Schmitt war an den beiden Toren schuldlos. Das Publikum verhielt sich sehr objektiv und applaudierte anfänglich die guten Leistungen auf beiden Seiten. Schließlich wandte sich aber die Gunst ganz der Bayernelf zu, wozu einige Derbheiten der Frankfurter nicht wenig beitrugen. Am Schluß wurden die glücklichen Bayern⸗ spieler im Triumphe vom Platze getragen. Der Westdeutsche Meister siegt nach Gefallen! VfB Stuttgart— Schalke 04 0:5(0:3). Vor 6000 Zuschauern lieferte der Westdeutsche Meister ein prächtiges Spiel, das viel größeren Eindruck machte, als vor einigen Wochen das Gastspiel der englischen Berufsspieler. Ohne sich jemals ganz auszugeben, waren die„Knappen“ dennoch der Platzmannschaft so einseitig überlegen, daß zwischen ihrem Kön⸗ nen und dem der Platzherren mehr als ein Klassenunterschied zum Ausdruck kam. Der beste Mann der Gäste und damit der beste Mann auf dem Platze überhaupt war der Mittelläufer Jatzek. Die Stuttgarter Bewegungsspieler lieferten in der Ge⸗ samtheit ein äußerst schwaches Spiel, besonders der Sturm war von einer nicht zu überbietenden Harmlosigkeit. Schalke siegte nach Belieben und hätte das Ergebnis mit Leichtigkeit weit höher schrauben können. In der 19. Minute erzielte Kellner das erste Tor, das zweite fiel in der 30. Minute durch Tibulski und in der 40. Minute stellte Kellner den Halbzeitstand auf 310. In der zweiten Hälfte legte sich Schalke Reserve auf, dennoch fielen in der 20. Minute durch Kellner der vierte und durch einen fabelhaften Alleingang Kuzorras der 5. Treffer. Speidel-Sutt⸗ gart leitete zufriedenstellend. Sportneuigkeiten Im Davispokalkampf gegen Irland stellten am Sonntag Prenn und v. Cramm durch Siege über Rogers bezw. Me. Guf re den deutschen Endsieg mit 41 fest. In der Vorschluß⸗ runde der Europazone trifft Deutschland nun vom 8. bis 10. Juli in Berlin auf England. Süddeutschlands Handballelf wurde in Aachen von West⸗ deutschland mit 17:11(11:7) Treffern geschlagen. Im Schwimm⸗Länderkampf gegen Frankreich siegte Deutsch⸗ land in Düsseldorf mit 2:0. Die 4 mal 200 Meter Crawlstaffel wurde in 9:44,8 Min. mit 20 Meter Vorsprung gewonnen, im Wasserball blieb unsere Mannschaft mit 32(11) Treffern siegreich. Beim internationalen Sportfsest in Frankfurt schlug Hirsch⸗ feld seinen[schechischen Rivalen Douda glatt. Hirschseld er⸗ reichte 15,62 Meter, Douda nur 15,19 Meter. Unser Zehn⸗ kampfmeister Sievert erlitt durch einen unglücklichen Wurf eines Konkurrenten eine erhebliche Schulterblattverletzung. Dr. Pelt⸗ zer zeigte sich über 800 Meter wieder in Form. Amicitia Mannheim unterlag bei der Regatta in Frank⸗ furt a. d. Oder im„Vierer mit Steuermann“ gegen den Olym⸗ pia⸗Vierer des Berliner Ruder⸗Clubs. daß sie dort auf gleichwertige Gegner trifft. Nachdem die französische Fußball⸗Nationalmannschaft be⸗ reits am Vorsonntag in Belgrad gegen Jugoslawien unterlag, mußte sie nach einem billigen Erfolg in Bulgarien am Sonn⸗ tag in Bukarest eine neue 6:3⸗Niederlage durch die Rumänen hinnehmen. Der von dem deutschen Schiedsrichtern Weingärtner⸗Offen⸗ bach a. M. ausgezeichnet geleitete Länderkampf im Stockholmer Stadion gegen Belgien endete mit dem verdienten 3:1-Siege der Nordländer, nachdem das Treffen noch bei der Pause 1:1 ge⸗ standen hatte. Die Preußische Hochschule für Leibesübungen ist geschlossen worden. Die Schulturnlehrerausbildung erfolgt in Zukunft nur noch an den Universitäten. Der Deutsche Kanu⸗Verband hielt in Halle eine außeror⸗ dentliche Tagung ab und setzte folgende Termine fest: Deutsche Kanumeisterschaften 6. u. 7. August in Frankfurt a. M.; Falt⸗ bootmeisterschaften 14. August bei Passau. Die Deutsche Turnerschaft beteiligt sich nicht an den Olym⸗ pischen Spielen in Los Angeles, da nicht die Aussicht besteht, Einzelnen geeig⸗ neten Sportlern soll es freigestellt werden, sich zu beteiligen. Der Reichspräsident hat für den erfolgreichsten Sportflieger des Jahres 1931 einen Pokal gestiftet, den das Preisgericht dem Wilhelmshafener Sportflieger Lauw zuerkannte. Nr. 24 Wie kann die Gruppe Lahn der 1. Bezirksklasse gestaltet werden? Zu den in voriger Nummer der A 83 gebrachten Ausführungen zu diesem Problem veröffentlichen wir eine Zuschrift, die neben Kritik an dem Aufsatz der letzten Nummer einen weiteren Vorschlag bringt. Wir enthal⸗ ten uns zunächst jeder weiteren Stellungnahme, obwohl wir schon hier und da auch ein Wörtchen dazu sagen könnten.(Die Red.) Und jetzt hat Herr Buß⸗Butzbach das Wort: Zunächst sei es zugegeben, daß es zu Beginn der vorjährigen Verbandsspiele zu schwierigen Verhandlungen hinsichtlich der Zusammensetzung der Gruppe Lahn kam, ehe die Verbandsspiele begannen. Der vertretene Standpunkt, daß sich der Spielbetrieb mit den Vereinen aus dem Hinterland spielerisch und finanziell unrentabel gestalten würde, ist, was den finanziellen Teil an⸗ belangt, sicherlich bei uns, den sogenannten städtischen Vereinen, eingetroffen. Was die spielerische Seite anbelangt, so will ich die Erfolge der Vereine aus dem Hinterland keineswegs abstreiten, jedoch glaube ich, daß diese Vereine ihre Erfolge wohl einesteils da⸗ durch errungen haben, daß ihre Spielweise mehr auf Erfolg ein⸗ gestellt war und auch andernteils dadurch, daß die auf heimischen Plätzen erzielten Erfolge den Kampfgeist und die Selbstsicherheit dieser Mannschaften stärke.— Vor allem war auch die Beschaf⸗ fenheit der Sportplätze im Hinterland zu einem guten Teil Schuld daran, daß die Gästemannschaften aus unserer Gegend dort immer strauchelten. Klein, uneben und teilweise mit sehr großem Gefälle, sind derartige Plätze für Mannschaften, die an große und ebene Plätze gewöhnt sind, ein großes Hindernis, während die einheimischen Mannschaften, an derartige Plätze gewöhnt, dem Gegner eher beikommen. Wenn man die Resultate der Mannschaften aus dem Hinter⸗ land, die sie gegen Gästemannschaften dort erzielen, mit denen vergleicht, die sie selbst auf fremden Plätzen erkämpften, ergibt sich ohne weiteres, daß die Platzverhältnisse unzweifelhaft den Ausschlag gaben. Aber so lange der DB für die Sportplätze keine engeren Richtlinien herausgibt, muß man sich eben notgedrungen mit solchen Plätzen abfinden. Was aber die angeführte Voreingenommenheit des Stadt⸗ publikums gegen die Landvereine anbelangt, so möchte ich das ganz entschieden zurückweisen und darauf hinweisen, daß wir in der Stadt nicht nur Fußball⸗Sport betreiben, sondern daß auch noch andere Sportarten, wie z. B Handball usw., vertreten sind. Es liegt klar auf der Hand, daß unsere Konkurrenz aus den anderen Lagern, welche fast ausschließlich nur gegen Groß⸗Ver⸗ eine spielt, uns gegenüber besser gestellt ist, da eben das große Sportpublikum nur dahin geht, wo es dem Namen nach mehr erwartet.— Die Leistungen der kleinen Vereine in Ehren, aber sie müssen sich erst einen Namen machen, um für uns zugkräftige Gegner zu sein.„Freie Bahn dem Tüchtigen“ ist ein schönes Wort. Den Weg zur Sonne wollen wir auch den kleinen Ver⸗ einen nicht versperren, aber dieses Ziel ist nicht ohne große Mühe und Kosten zu erreichen, und vorläufig haben wir für die anderen den größeren Teil hiervon bezahlt. Daß wir weiter die anderen Vereine an die Wand drücken wollen, davon kann keine Rede sein. Bei uns ging es zunächst nur um unsere Existenz und unser Fortbestehen. Auf jeden Fall möchte ich betonen, daß uns im sportnachbarlichen Verkehr jeder recht ist, so lange er aufrichtig und ehrlich seine Meinung kund tut, zu jeder gemeinschaftlichen Arbeit an unserem hohen Ziel zu haben ist und vor allem den Grundsatz des fair-play jeder⸗ zeit achtet. Was nun die Einteilung der ersten Bezirksklasse der Gruppe Lahn 1932 bis 1933 anbelangt, so gestatet ich mir, darauf hinzuweisen, daß auf auf dem Gautag des Gaues Gießen⸗Wetz⸗ lar am 25. März 1932 eine Resolution gefaßt wurde in dem Sinne, daß der„Gautag entrüstet ist über die Behandlung der Neubildung des Bezirks Lahn, und daß die Vereinsvertreter für die weitere Entwicklung jede Verantwortung ablehnen,“ d. h. mit anderen Worten, daß wir südlichen Vereine auf keinen Fall in der seitherigen Gruppenzusammensetzung weiter spielen wollen, allein schon aus finanziellen Gründen. Wer sich bei unseren Kassenwarts die Bilanz der vergangenen Saison vor⸗ legen läßt, wird das ohne weiteres verstehen. Ein Weiter⸗ spielen für 1932/33 in der seitherigen Zusammensetzung kann also auf keinen Fall in Frage kommen. Wie soll es nun werden? Auf dem am 17. 4. 1932 in Wetzlar stattgefundenen Vertre⸗ tertag wurde seitens der SpVgg. 1900 Gießen folgender Vor⸗ 1 ——— — ——————— ——— ů— 3 1 1 Dienstag, den 14. Juni 1932. Allgemetne Hessische Sportzeitung. schlag eingereicht: Die erste Bezirksklasse Gruppe Lahn spielt in zwei Abteilungen, und zwar: Gruppe 1: Alsfeld, Ockershausen, Gladenbach, 1900 Gießen, VfB Gießen, Butzbach, Wetzlar, Niedergirmes, Weilburg. Gruppe 2: Wallau, Wiesenbach, Breitenbach, Bottenhorn, Wom⸗ melshausen, Frohnhausen, Oberroßbach, Dillenburg, Sinn. Ueber diese Zusammensetzung wurde seinerzeit lebhaft debattiert, aber grundsätzlich war man sich darüber einig, daß unbedingt zwei Gruppen gebildet werden müssen. Und über andere bessere Vorschläge läßt sich ja noch reden. Da nun eine Auffüllung bzw. Aufrücken von Mannschafken unterer Gruppen nur ein Entgegenkommen der Instanzen wäre, folglich dieselben aufrücken lassen können, wen sie wollen, so könnte unter Berüchsichtigung des in der AHS über Alsfeld Gesagtem, und weiter, daß Gladenbach und Ockershausen von der Gruppe 1 zur Gruppe 2 kommen,(unter Berüchksichtigung der einzelnen Entfernungen untereinander) auch ganz gut fol⸗ gender Vorschlag gemacht werden: Die erste Bezirksklasse Gruppe Lahn spielt in zwei Abtei⸗ lungen, und zwar Abt. 1 Süden: VfB Gießen, SpVgg. 1900 Gießen, Wetzlar, Butz⸗ bach, Niedergirmes, Weilburg, Sinn, Steinberg. Abt. 2 Norden: Wallau, Breitenbach, Wiesenbach, Bottenhorn, Dillenburg, Frohnhausen, Ockershausen, Gladenbach. Wenn ich den Ausstieg von Steinberg befürworte, so aus dem Grunde, weil Steinberg in der vergangenen Saison die Meister⸗ schaft der ersten Gau⸗Klasse errungen hat, und durch seine dies⸗ jährigen Gesellschaftsspielserie bewies, daß es auch gegen be⸗ achtliche Gegner bestehen kann. Auch besitzt Steinberg die für einen Verein der ersten Bezirksklasse notwendige Zahl unterer Mannschaften. Weiter dürfte Steinberg mindestens die gleichen spielerischen Qualitäten aufweisen, wie Ehringshausen und Aßlar, hingegen infolge seiner räumlich besseren Lage für uns auch finanziell vorteilhafter sein, was ja auch zu berücksichtigen ist. Auf diese Weise hätten wir zwei an Zahl gleichstarke Grup⸗ pen. Da es ja im nächsten Jahr wieder Auf- und Abstieg gibt, wird es sich schon entscheiden, wer in dieser Klasse bestehen kann, bzw. wird sich das richtige Kräfteverhältnis mit den Jahren schon einfinden. Von den Vertreter⸗Versammlungen, die in der Sperrzeit von der Behörde an verschiedenen Orten abgehalten werden sol⸗ len, halte ich wirklich nicht viel. Viel Köpfe, viel Sinn, und viele Köche verderben den Brei. Am besten wäre es, wenn die Behörde an einem für alle Vereine günstig gelegenen Ort eine einmalige Aussprache mit den Vereins- Vertretern herbeiführt und auf Grund des in dieser Aussprache gesammelten Materials in klarer Erkenntnis unserer Lage ein unparteiisches und ge⸗ rechtes Urteil fällt. Buß, VfR Butzbach. Ergebnisse Endspiel um die DF B.⸗Meisterschaft: in Nürnberg: Eintracht Frankfurt— Bayern München 02 Süddeutschland: Aufstiegspiele: Gruppe Main: Kickers Obertshausen— Spfr. Frankfurt 2:3 Kickers Aschaffenburg— Germania Okriftel 44 VfB. Friedberg— Spogg. Rüla 42 Gesellschaftsspiele: FSV. Frankfurt— Union Niederrad 42 Kickers Offenbach— FK. Pirmasens 70 VfB. Stuttgart— Schalke 04 0:5 Phönix Karlsruhe— Karlsruher FV. 2:2 Freiburg— Pforzheim 3:0 Wefldeutschland Schwarz-Weiß Essen— 1. FC. Nürnberg 2:3(Sa.) Schwarz-Weiß Barmen— 1. FC. Kaiserslautern 3:0 Stadtelf Dortmund— 1. FC. Nürnberg 2:7(So.) Hamborn— Red Star Olympique Paris 311 Arminia Bielefeld— Pf. Osnabrück 7:3 SC. 08 Münster— BV. Altenessen 22 Städtespiel Köln— Krefeld 12:0 Städtespiel Bonn— Neuß 92 Vf. Benrath— Schwarz-Weiß Essen 6:2(So.) Düsseldorf 99— SV. Rheydt 111 SV. Düssern— Quick Nymwegen Holl.) 6:2 VfB. Bielefeld— Fortuna Düsseldorf 2:4 CfR. Köln— FV. Bonn 72 Sport Kassel— Kurhessen Kassel 3:8(Sa.) Borussia Fulda— Alemannia Worms 0:1 Kurhessen Kassel— Hüsten 09 1:0 Germania Marburg— VfB Gießen 9:2(7:2)(Mi.) Germania Marburg— Wallau 513(3:3) Wetzl. SpV— 1900 Gießen 1:0(Sa.) VfB Gießen 1.— W.⸗Steinberg 1. 92 Gießen⸗Wetzlar Lollar 1.— Daubringen 1. 4:4(2: 1900 Gießen 2.— Grünberg 1. 4:0 Steinbach 1.— VfB Gießen 2. 62 Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (6. Fortsetzung.) „Einigkeit nur führt keinem glückt's alleine, so erzielt das Fußballspiel Treue im Vereine.“ Der Vorsitzende des Spielausschusses, Dr. Bargmann, war mit dem neuen Trainer Bringhoff auf dem Wege zum Klub— haus. Heute abend sollte die erste Zusammenkunft der neuauf— gestellten ersten Mannschaft stattfinden. „Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin, Herr Bringhoff, haben wir Ihnen bei der Ausstellung der ersten Mannschaft in der Auswahl der Spieler vollkommen freie Hand gelassen“, un⸗ terbrach Dr. Bargmann das Schweigen.„Ich muß allerdings sagen, daß ich auf der letzten Vorstandssitzung, in der Sie uns die fertige Ausstellung überreichten, na... sagen wir mal, stark überrascht war. Das hinderte mich natürlich nicht, als an⸗ schließend eine Kritik einsetzte, Ihre Partei zu ergreifen, nach— dem Ihnen nun einmal von uns aus das Zugeständnis der un— beeinflußten Auswahl zugesichert worden war. Von welchen Ge— sichtspunkten haben Sie sich bei der Aufstellung der Spieler eigentlich leiten lassen?“ „Ich verstehe Ihre Ueberraschung“, antwortete der Trainer einfach und freimütig.„Die Spieler, die ich für die 1. Mann— schaft ausgesucht habe, besitzen einmal ein gutes technisches Rüstzeug. Das ist auch ja für die Vertreter einer 1. Elf Vor— bedingungen, denn ohne eine gute Grundlage läßt sich keine Auf— bauarbeit leisten.“ „Ja, dann begreife ich nicht, daß von Bungert verzichtet haben. einfach glänzend.“ „Das gebe ich ohne weiteres zu, aber für mich kam nicht der größere Könner, sondern der bessere Kamerad in Vetracht. Die Spieler, die ich mir für meine Mannschaft ausgewählt habe, besitzen neben beachtlichem Können auch Kameradschaftsgefühl, soweit ich das in den paar Wochen meines Hierseins feststellen Gau (2:0) zum Ziel, Sie auf die Aufstellung Seine Ballbehandlung ist doch Sportler! Wetzlarer Sp 2.— Büblingshausen 1. 3:1(1:0) Friedberg 2.— Leihgestern 1. 2:3(11) Steinbach 2.— VfB Gießen Ag 115 Wirbelau— Gräveneck 01(abgebr.) VfB Gießen 1. Igd.— Butzbach 1. Igd. 5:0 1900 Gießen 2. Igd.— W.⸗Büblingshausen Igd. WB n. angetr. Klein⸗Linden 1. Igd.— 1900 Gießen 3. Igd. 0:2 Garbenteich Sch.— 1900 Gießen 1. Sch. 0:1 Wieseck 2. Sch.— VfB Gießen 2. Sch. 04 Marburg Gladenbach 1.— Bottenhorn 1. 513 Biedenkopf— Laasphe 8:1(4:1) Sa. Biedenkopf— Wiesenbach 8:5 Wetter 1.— Burg 1. 3:2 Caldern 1.— Allendorf 1:4(12) Cölbe 1.— Kirchhain 1. 4:3 Laasphe 1.— Buchenau 1. 3.4 Niederlaasphe 1.— Wallau 2. 2:5 Gau Friedensdorf 1.— Hommertshausen 1. 9:1(7:0) Niederweimar 1.— Bortshausen 1. 311 Wetter 2.— Sarnau 2. 11 Breidenstein 2.— Wallau 3. 711 Caldern 2.— Allendorf 2. 111 Germania Marburg 1. Igd.— Wallau 1. Igd. 01 Cölbe Igd.— Kirchhain Igd. 6:3 Pokalspiele in Sterzhausen: B⸗Klasse: Amönau 1.— Haddamshausen 471 Amönau 1.— Elnhausen 1:0(n. Verl.) Sieger: Amönau. A⸗Klasse: Michelbach 1.— Oberrosphe 1. 3:0 Michelbach 1.— Goßfelden 1. 1:0 ieger: Michelbach. les U. iördert dle N. f. 5. konnte. Nur Kameradschaftsgeist gewährleistet regelmäßigen Uebungsbetrieb, der wiederum die Stufenleiter zum Erfolg bil— det... Kameradschaft zeigen, beweisen und für sie leiden und entbehren können, gehört mit Recht zu den Idealen der Jugend. Deshalb sind meine Spieler verhältnismäßig jung.“ „Ihre Ausführungen überzeugen mich,“ entgegnete Dr. Bargmann im Weiterschreiten.„Eine bewußte Pflege der Ka⸗ meradschaft ist in diesen Zeiten des Eigennutzes der notwendig— ste, Anspruch an einen Sportlehrer. Den Sportvereinen ist so oft eine Menge von ethischen und kulturellen Aufgaben zugewie— sen worden, in Wirklichkeit gibt es für sie nur die Lehre von der Kameradschaft. Ihre Erfüllung sichert allein die Aufwärtsent⸗ wicklung der Sportbewegung. Nicht die Wortbegeisterung, die so oft erlogen ist. Für echte Kameradschaft gibt es nur einen Beweis: Die Tat...!“ Sie waren bei dem Klubhaus angelangt. Es war ein schö⸗ nes, zweckdienlich eingerichtetes Heim, das der Vereine sich hier geschaffen hatte. Außer den unbedingt erforderlichen Bade— und Umkleideräumen, gab es hier noch ein Lesezimmer mit einer guten Bücherei, ein Spiel- und Schreibzimmer, ein Klub⸗ zimmer, in welchem ein Klavier stand und ein sogenanntes Lehr— zimmer für den fußballtechnischen Unterricht. Unmittelbar hinter dem Klubhaus lagen die Sportplätze.— Als der Spielausschuß-Vorsitzende mit dem Trainer das Klubzimmer betrat, waren bereits alle elf Spieler versammelt. Nach der Begrüßung wandte sich Dr. Bangmann an die Spieler: „Liebe Sportskameraden! Ich darf wohl zunächst meiner Freude Ausdruck geben, daß Sie der Einladung, die durch unseren Trainer an Sie ergangen ist, pünktlich und vollzählig gefolgt sind. Ein neues Spieljahr beginnt. In vier Wochen findet schon das erste Punktspiel statt. Blicken wir noch einmal auf das verflossene Spieljahr zurück, so müssen wir leider feststellen, daß unsere 1. Mannschaft unter keinem guten Stern gekämpft hat. Ich will hier nicht näher auf die mutmaßlichen Ursachen eingehen. Das soll vergessen und begraben sein. Dagegen liegt es wohl nahe, bei Beginn einer neuen Spiel⸗ zeit Hoffnungen und Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Was man amtlich hört Der Turn⸗ und Sportverein 1907 Wirbelau(Weilburg Land) ist vom Fußball⸗Sachbearbeiter des Gaues Gießen⸗Wetz⸗ lar wegen Vorkommnisse(Bedrohung, Beleidigung und Tätlich⸗ keit gegen den Schiedsrichter und gegen die Gastmannschaft) ab sofort für alle sportlichen Veranstaltungen gesperrt. Antrag auf dauernden Ausschluß des Vereins aus dem WSW ist gestellt. Im Gau Gießen⸗Wetzlar finden einige Vereinsverttetertage statt: am 10. 7. in Grünberg, für die Vereine der Ortsgruppe Grün⸗ berg, 7. in Gießen für die Vereine der Ortsgruppe Gießen⸗ Butzbach, am 24. 7. in Wetzlar für die Vereine der Ortsgruppe Wetzlar. Die nächste Gauvorstands-Sitzung des Gaues Gießen-Wetzlar ist am Samstag, den 18. 6. in Gießen. Am 3. Juli ist Gau⸗ schiedsrichtertag in Dutenhofen, Vereinsvertreter, Gäste und Gönner mit Familien recht herzlich willkommen. Am 25. Juni findet eine Vollversammlung der Schd.⸗Vgg. Gießen-Butzbach in Gießen statt. FSB Henkel spricht über die kommenden Verbandsspiele. H. Aus Marburg NSpW Germania Marburg 1.— VfB Gießen 1. 9:2(7:2). Am Mittwochabend hielt Germania Schützenfest. Die VfB Gießener, die früher immer so schöne Spiele lieferten, enttäusch⸗ ten diesmal vollkommen. Das Resultat entspricht noch nicht ein⸗ mal voll und ganz dem Spielverlauf, denn hätte Germania sich in der zweiten Hälfte nicht so reserviert verhalten, so wäre sicher⸗ lich die doppelte Anzahl an Toren gefallen. Zugegeben muß ja werden, daß Gießen nicht die komplette Mannschaft zur Stelle hatte, aber dann muß man lieber zu Hause bleiben, als eine solch zusammengewürfelte Elf nach auswärts zu entsenden. Der beste Spieler auf dem Platze war wieder einmal nach lan⸗ ger Zeit Willi Wagner. Zum Spielverlauf ist zu sagen, daß der Germanen ständig im Angriff lagen. NSpWV Germania 1.— FW Wallau 1. 5:3(3:3). Zum Abschluß der Saison löste Germania eine Rückspiel⸗ verpflichtung gegen den Meister der 1. Bezirksklasse Gruppe Lahn, dem FV Wallau, ein. Man wurde auch von der Wallauer Elf nach der besten Seite hin enttäuscht. Die Elf zeigte ein tech⸗ nisch gutes Spiel und war hierin auch den Platzleuten überlegen. Der Sturm kombinierte allerdings mitunter viel zu lange und auch der Mittelstürmer muß mehr den Ball abspielen. In der Läuferreihe war der Mittelläufer der Beste. Die Verteidiger und der Tormann waren gut, allerdings hätten die zwei letzten Treffer vom Torhüter unbedingt verhindert werden müssen, dies soll aber an seiner sonst guten Leistung nichts schmälern. Bei Germania fehlten Schmidt und Emmler; hierfür hatte man Kühl Jakob und Kühl Ludi eingestellt. Letzterer hätte aller⸗ dings eine feinere Spielweise zeigen dürfen. Auch hätte es nichts geschadet, wenn der Schiedsrichter mit Platzverweis be⸗ straft hätte. Steinmüller im Tor gut. Gegen die drei Treffer war er machtlos. Die beiden letzten kommen allerdings auf das Konto der Verteidigung. Haupt als Verteidiger konnte recht gut ge⸗ fallen. Die Läuferreihe schwamm reichlich. Für Happ ist die Ruhezeit sehr erwünscht, denn er hat in der letzten Runde großes leisten müssen. Die Stürmerreihe hat dadurch, daß Willi Wag⸗ ner wieder in guter Form ist, erheblich zugenommen. W. Wag⸗ ner, Hs. Wagner und Schaub zeigten ein schönes Spiel; dagegen fiel Zschokke etwas aus. Pusch bekam die schönsten Vorlagen, ohne sie aber richtig zu verwerten. Es war ein recht nettes Spiel, was aber durch die Unfairheit von L. Kühl und einigen Zwischenrufern stark getrübt wurde. Der Schiedsrichter war reichlich unsicher. am 17. 4 Unser Verein kann auf eine lange und ehrenvolle Vergan- genheit zurückblicken. Sein Name hat in der deutschen Fußball- geschichte einen guten Klang. Daran denken Sie, wenn Sie unsere Farben auf dem grünen Rasen vertreten. Ein Ziel muß Ihnen immer vor Augen stehen: Durch faire, ritterliche Kämpfe zur deutschen Meisterschaft zu gelangen! Ge— wiß ein dornenvoller Weg, der zu diesem begehrenswerten Ziel führt. Aber wenn jeder Spieler sein Bestes hergibt, liegt die Erringung der Meisterschaftswürde durchaus in dem Bereich des Möglichen. Besaß unser Verein doch schon dreimal die Landesverbandsmeisterschaft, um dann jedesmal dem besseren Gegner zu unterliegen. Nun, wer zu kämpfen weiß, muß auch verlieren können; da zeigt sich erst der rechte Sportgeist. Ich gebe Ihnen jetzt die Aufstellung der 1. Mannschaft, wie Herr Bringhoff sie im Einvernehmen mit dem Spielausschuß zusammengestellt hat: Freund Schmidt Zille Körner Müller Janßen Gehle Schäfer Hansen Hoffmann Drees Ich hoffe zuversichtlich, daß Sie sich schnell in der 1. Mann⸗ schaft zurecht finden werden. Lassen Sie sich durch kleine Miß— erfolge, wie sie vielleicht in der ersten Zeit durch ungewohnte äußere Umstände zu Tage treten können, nicht entmutigen. Tun Sie Ihre Pflicht, arbeiten Sie an sich selbst, und keiner wird Ihnen Ihren Platz in der 1. Mannschaft streitig machen können. Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch einmal Herrn Bristg⸗ hoff, den Trainer unserer 1. Mannschaft, willkommen heißen. In der kurzen Zeit Ihres Hierseins, Herr Bringhoff, haben Sie sich bereits das Vertrauen der Vereinsleitung errungen. Ich bin davon überzeugt, daß Ihnen unsere Spieler mit demselben Ver⸗ trauen entgegenkommen werden. Als ehemaliger internationa- ler Fußballspieler liegt die Zukunft unseres Vereins bei Ihnen in guten Händen. Mein Wunsch geht dahin, daß es Ihnen ge— lingen möge, die elf Spieler unserer ersten Mannschaft zu einem Ganzen zusammenzuschließen. Das ist die schönste, aber zugleich auch die schwerste Aufgabe, die sich ein Sportlehrer setzen kann.“ Dr. Bargmann wandte sich wieder an die Spieler. „Sie haben jetzt noch für den ausgeschiedenen Breitenbach Ihrer Mitte einen Spielführer zu wählen. Aus taktischen ilbung „Weg. allg. th ab ag auf getellt lertage Grün⸗ Reßen⸗ bezlar Vetlu de und De gg ber die 77). e Vfg ttäusch⸗ cht ein⸗ nia sich e scher⸗ n muß ift zur en, als genden. ich lag ständig üchspiel⸗ Gruppe ullauet in tech⸗ erlegen. ige und In det teidiger i letzten en, dies n. ir hatte te aller⸗ ülte es eis be⸗ wat et 5 Konto gut ge⸗ ist die großes li Mag⸗ U. Wag⸗ dagegen orlagen, t nettes einigen ter war Vergan⸗ Fußball⸗ enn Sie ich faike, en Ge⸗ nswerten ibt, liegt Bereich imal die besseren fuß auch haft, wie lausschuß Drees 0 Mann⸗ ine Miß⸗ gewohnte tmutigel. ier wit u können. in Brissg⸗ i been saben 612 J00 bin, sben Vet⸗ notion bei nen Ihnen ge⸗ 0 eilen t ale el. belerbac nultishen Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung Nr. 24. Gäste fast durchweg tonange⸗ Doch bis Wechsel holt In der ersten Hälfte sind die bend und legen auch zwei Tore vor. Germania auf. Beim Stande von 312 für Wallau erhält Ger⸗ mania einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen, den Wagner Willi absichtlich daneben schiebt. Die 2. Hälfte zeigt insofern ein anderes Bild, da jetzt Germania tonangebend ist. Verschie⸗ dene Abseitsentscheidungen auf beiden Seiten sind falsch und bringen die Gemüter in Unruhe. Zwei Tore werden von Ger⸗ mania noch erzielt und somit der Sieg sichergestellt. E. Aus Friedensdorf Friedensdorf 1.— Hommertshausen 1. 9:1(7:0).. Hommertshausen weilte zum Freundschaftsspiel in Friedens⸗ dorf und mußte sich mit einer hohen Niederlage geschlagen nach Hause begeben. Friedensdorf, welches wieder einmal nach lan⸗ ger Zeit zu guter Form auflief, zeigte, daß, wenn man will, sie auch einen guten Fußball spielen können. Bei etwas mehr Glück hätte das Resultat leicht zweistellig ausfallen können. Ueber den Spielverlauf ist nicht viel zu sagen, Friedensdorf lag meistens im Angriff, und bis Halbzeit hatten Friedensdorfs Stürmer schon einen 770⸗Vorsprung herausgeholt, wovon der Halbrechte vier Tore, Mittelstürmer, Halblinke und Linksaußen je ein Tor geschossen hatten. In der zweiten Halbzeit zeigte Friedensdorf nicht mehr die Leistungen der ersten Halbzeit und könnten sie durch Mittelstürmer und Halblinken noch zwei Tore erzielen; bei dem Stande von 8:0 konnte dann Hommertshausen sein verdientes Ehrentor schießen. Schiedsrichter Plank⸗Bieden⸗ kopf konnte gefallen. H. M. Aus dem Hinterland Gegen Schluß der diesjährigen Spielsaison versucht man im Hinterland noch allerhand Treffen zu absolvieren. Das Inter⸗ esse des Publikums geht aber immer mehr und mehr zurück, je⸗ der ersehnt die Ruhepause. Am Samstagabend spielten: Vis Biedenkopf— Fc Laasphe 821. Die Biedenköpfer fanden sich glänzend zurecht und ließen die Wittgensteiner kaum zu Worte kommen. Bis zur Pause hieß es schon 4:1. Die Biedenköpfer Stürmerreihe kam nachher immer besser in Fahrt. Vor allem gefiel der schußfreudige Mittel⸗ stürmer, der aus jeder Lage zu schießen und seine Nebenmänner freizuspielen verstand. Laasphe verteidigte wohl zeitweise sehr geschickt, ließ aber nachher mehr und mehr nach. Niederlaasphe 1.— Wallau 2. 2:5. Niederlaasphe spielte in der 1. Halbzeit zeitweise schön zu⸗ sammen und gab sich erst gegen Schluß des Spieles geschlagen, als die Wallauer Stürmer die entsprechenden Chancen auszu⸗ nutzen verstanden. Das Spiel war sehr fair. Der Sonntag brachte: VfL Biedenkopf— JW Wiesenbach 825. Die Kreisstädter schossen abermals, genau wie am Abend vorher, 8 schöne Tore, woran wieder der Mittelstürmer den größ⸗ ten Anteil hatte. Wiesenbach hatte einige Ersatzleute in seinen Reihen stehen und verstand es nicht, dem glänzenden Stürmer⸗ spiel der Einheimischen erfolgreich entgegenzutreten. Vielleicht nahm Wiesenbach die Sache am Anfang nicht ernst genug, denn ehe man es richtig wahrnahm, war viermal der Ball aus dem Netz geholt. Für die Folge gab zwar der 1. Bezirksklassenver⸗ treter alles her, aber es reichte nicht mehr. Lediglich auf 615 konnte die Tordifferenz einmal verringert werden, aber gegen Schluß waren die Kreisstädter wieder glücklicher und das Leder fand noch zweimal den Weg ins Wiesenbacher Netz. Laasphe 1.— Buchenau 1. 3:4. Die Gäste zeigten gutes Können und gewannen durchaus verdient. Laasphe spielte besser wie gegen Biedenkopf, arbeitete aber nicht so viel Chancen unmitelbar vor dem Tore heraus, wie die besser zusammenspielenden Buchenauer. Der FV Wallau weilte bei Germania Marburg. Marburg trat 5 Tore und Wallau 3. Spielerisch war Wallau in der Gründen käme wohl in erster Linie der Mitteläufer oder Mit⸗ telstürmer für dieses verantwortungsvolle Amt in Betracht. Wichtiger aber dürfte es sein, daß der von Ihnen gewählte Spielführer auch wirklich Ihr Vertrauen besitzt und in jeder Hinsicht Ihr Führer sein kann. Aebereilen Sie sich nicht. Es genügt, wenn mir das Ergebnis der Wahl in etwa acht Tagen mitgeteilt wird.“ Dr. Bargmann sah auf die Uhr. „Es tut mir leid, daß ich wegen einer geschäftlichen Verab⸗ redung jetzt fort muß. Ich wäre sonst gerne bei Ihnen geblie— ben. Aber ich hoffe, jetzt, bei Wiederbeginn der Spielzeit, noch oft unter Ihnen weilen zu können; sowohl auf dem grünen Ra— sen als auch hier im Klubhaus. Für die kommende Spielzeit wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute...“ Als Dr. Bargmann das Klubzimmer verlassen hatte, saßen die Fußballspieler, nachdem Ihnen der Trainer die Uebungs— zeiten für die nächsten Tage bekannt gegeben hatte, noch eine Zeit lang gemütlich zusammen. „Erzählen Sie uns doch mal etwas von Ihren Fußball- erlebnissen,“ bat Theo Hansen den Trainer.„Wie alt waren Sie, als Sie zum ersten Mal Fußball spielten?“ „Das ist nun schon gut 25 Jahre her,“ lachte Bringhoff. „Und eigentlich war es ein Reinfall... Ich war damals Gym⸗ nasiast in einem kleinen Landstädtchen. Das Fußballspiel trat gerade in dieser Zeit langsam, aber unaufhaltsam seinen Sieges— lauf durch ganz Deutschland an. Vorläufig gab es allerdings nur in den großen Städten Fußballvereine. Nun hatte ich auf einer Ferienreise Gelegenheit gehabt, ein gutes Fußballspiel zu sehen. Ich war begeistert. Nach der Rückkehr wußte ich meinen Klassenkameraden die Vorzüge dieses Spiels in so beredten Worten zu schildern, daß ich schließlich genügend Anhänger fand. Einen eigentlichen Turnlehrer hatten wir damals nicht. Den Turnunterricht erteilte unser Zeichenlehrer Brüller. Er war lang aufgeschossen und trug eine Brille. Vom Turnen hatte er wenig Ahnung. Als Nebenfach wurde diesem Unterricht an unserer Schule auch gar keine Bedeutung zugemessen. Die Turn⸗ stunden waren für uns natürlich äußerst langweilig. Sie ver— liefen immer nach demselben bestimmten Plan: Marschieren, ersten Hälfte überlegen und das 3:9 bis dahin lautete für die Germanen sehr schmeichelhaft. Naher ließen die Wallauer wohl etwas nach, hätten aber der Niederlage bei etwas besserer Auf⸗ merksamkeit der Hintermannschaft entgehen können. Das 5. Tor fiel 2 Minuten vor Schluß, nachdem Wallau die letzte Viertel- stunde einen Mann durch Verletzung verloren hatte. Die Jugend von Wallau gewann vorher 10. Breidensteins 2., die aber zum großen Teil aus Spielern der 1. Mannschaft bestand, fertigte Wallaus 3. hoch mit 771 Toren ab.„oh“ Aus Lollar Lollar 1.— Daubringen 1. 424. Am vergangenen Samstagnachmittag standen sich in Lollar beide Mannschaften gegenüber. Daubringen komplett, Lollar mit Ersatz. Lollar hat Anstoß und geht sofort zum Angriff über, hätte auch beinahe ein Tor erzielt, wenn ein gesunder Schuß diese schöne Kombination gekrönt hätte, dieser blieb aber aus. Es dauert nicht lange, da sieht man die Stürmer Lollars wieder vor das Daubringer Tor ziehen. Ein Eckball wird erzielt, vom Rechtsaußen schön hereingegeben, wird er vom Linksaußen durch Kopfball zum 1. Tor verwandelt. Daubringen geht nun mächtig ins Zeug und kann wenige Minuten später den Aus⸗ gleich erzielen. Großer Jubel im Lager der zahlreich erschie— nenen Daubringer. Lollar aber zieht vom Anstoß sofort wieder schöne Kombinationszüge. Der Rechtsaußen wird unfair im Strafraum gelegt. Der fällige Elfmeter wird prompt verwan⸗ delt. Daubringen will nun das Spielfeld verlassen und wird von seinen Zuschauern hierbei gut unterstützt. Nur dem Spiel⸗ führer von Daubringen gelingt es, die Mannschaft zum Weiter⸗ spielen zu bewegen. Daubringen wird von seinen Zuschauern kräftig angefeuert und kann bis zur Pause noch zweimal erfolg⸗ reich sein. Bis zur Pause sah man won keiner Mannschaft ein einigermaßen gutes Spiel. Nach der Pause wird von beiden Seiten hart gespielt. Daubringen kämpft mit großer Verbissen⸗ heit und will das Resultat halten, kann aber nicht verhindern, daß Lollar mit 4:3 in Führung geht. Noch 15 Minuten Spiel⸗ zeit. Daubringen wird ein Elfer zugesprochen, gut geschossen, aber vom Lollarer Torwart, unter großem Beifall, glänzend gehalten. Für Lollar scheint ein Sieg sicher, aber in den letzten 5 Minuten Spielzeit kommt eine weite Vorlage zum Rechts⸗ außen, der Lollarer Läufer fängt den Ball ab und will ihn zum Torwart geben, leider etwas zu kurz. Daubringens Außen⸗ stürmer setzt nach und schießt unter dem Jubel der Daubringer Zuschauer zum Ausgleich ein. Noch 3 Minuten und dann ertönt der Schlußpfiff des Schiri Flick-Wetzlar, welcher nicht immer zur Zufriedenheit aller leitete.* Aus Sleinbath 1. Mannschaft— VfB 08 Gießen, Reserve 6:2(2:0). Vergangenen Sonntag weilte die Reserve des VfB Gießen in Steinbach. Gegen 3 Uhr betraten beide Mannschaften unter Beifall des Publikums den Platz. In den ersten Minuten ist Gießen im Angriff. Aber bald macht sich Steinbach frei, träßk Angriff auf Angriff auf das Gießener Tor und kann in der 30. Minute in Führung gehen. Kurz vor der Pause erhöht Steinbachs Halbrechter schon auf 2:0. Mit diesem Resultat geht es in die Pause. Bei Wiederanstoß drängt der VfB etwas. Jedoch Steinbachs Tormann steht auf dem Posten. Steinbachs Sturm ist auch sehr schußfreudig und erhöht in der Folgezeit auf 5:0. Nun reißt Gießen alles zusammen, um eine Verbesserung des Resultates zu erzielen. Bei einem Alleingang eines Gieße— ner Spielers wirft sich der sehr gute Steinbacher Tormann dem betreffenden Spieler in die Füße und muß verletzt vom Platze getragen werden. Der Mittelstürmer springt für ihn ein. And so kommt es, daß VfB auf 5:2 aufholen kann. Kurz vor Schluß stellt dann Steinbach durch den Halbrechten das Endergebnis von 6:2 her. Steinbach hat durch seinen Kampfeswillen und durch seinen in letzter Zeit wieder guten Sturm gegen die tech— Freiübungen und Geräteturnen. Und weil wir diesem mit wenig Lust und Liebe erteilten Unterricht keinen Geschmack abge— winnen konnten, wurden die Turnstunden mit Vorliebe von uns dazu benutzt, Brüller zu ärgern oder sonst Unsinn zu treiben. Nun war das aber anders geworden. Wollten wir Fuß⸗ ballspielen, mußten wir einen Leiter haben. Dafür kam nur Brüller in Betracht. Wenn wir seine Einwilligung hatten, konnten wir vielleicht auch damit rechnen, in den Turnstunden Fußball spielen zu dürfen. In der nächsten Zeit konnte Brüller sich nicht genug über seine wohlerzogenen Untersekundaner wundern. Sowohl in den Zeichen- als auch in den Turnstunden benahmen wir uns muster⸗ gültig. Brüller glaubte nichts anderes, als daß wir reuevoll den Weg der Besserung beschreiten wollten, während es uns doch in Wirklichkeit nur darum zu tun war, ihn für unseren Zweck gefügig zu machen. Mit der Zeit verging uns aber die Lust, immer gehorsam nach Brüllers Pfeife zu tanzen. Ihn zu ärgern hatte entschie— den mehr Spaß gemacht. Außerdem war es auch noch fraglich, wie Brüller sich zu dem Fußballspiel stellen würde. Wie leicht konnte unsere ganze Mühe umsonst gewesen sein! Meine Klassenbrüder drangen deshalb immer mehr in mich, das ent⸗ scheidende Wort mit ihm zu sprechen. Schließlich faßte ich mir ein Herz. Es war nach der Turn— stunde. Ich ging entschlossen auf Brüller los und sagte:„Herr Brüller, wir möchten gerne Fußball spielen.“ Einen Augenblick wartete ich auf eine Antwort. Aber er schwieg und guckte mich bloß verwundert an. Mich durchfuhr auf einmal der Gedanke: Er weiß sicher gar nicht, was das für ein Spiel ist!! Zuzutrauen war ihm diese Unkentnis schon. Trotzdem fuhr ich fort:„Ich habe neulich mal in den Ferien ein richtiges Spiel gesehen. Einfach großartig. Unsere Klasse hat nun auch große Lust zum Fußballspielen. Ich möchte Sie deshalb einmal fragen, ob Sie als Leiter nicht dabei sein wol⸗ len? Wir müssen ja auch einen Schiedsrichter haben. Und vielleicht dürfen wir dann auch in den Turnstunden spielen?“ Inzwischen hatte Brüller sich von seinem Staunen erholt. „Fußball spielen? Dieses rohe, ungeschliffene Spiel..., Und da haben Sie tatsächlich geglaubt, daß ich meine Einwilli⸗ gung dazu geben würde? Ausgeschlossen. Lernen Sie erst mal nisch besseren VyBer gesiegt. Ein besonderes Lob verdient der unermüdliche Mittelläufer Steinbachs. 2.3. Mannschaft komb.— BfB Alte Herren 125. Die Alten Herren von Gießen(verstärkt durch Leuthäuser und K. Schmitt) erringen durch Tore von Leuthäuser(3) und K. Schmitt(2) einen ziemlich hohen Sieg über die körpedlich schwächeren Steinbacher. Nach den beiden Spielen trafen sich sämtliche Spieler im Ver⸗ einslokal und verlebte man dort noch einige frohe Stunden. H. Aus Leihgestern VfB Friedberg Ligares.— Leihgestern 1. 2:3(1:1). Am vergangenen Sonntag weilte die 1. Mannschaft der SpVgg. Leihgestern beim VfB Friedberg 2. zum Gesellschafts⸗ spiel. Trotz Ersatz konnten die Hiesigen einen knappen, aber verdienten Sieg mit nach Hause bringen. Das Spiel wurde wie immer äußerst fair ausgetragen. Der Schiri leitete ein⸗ wandfrei. N. Aus Mirbelau Wirbelau 1.— Gräveneck 1. 0:1 abgebr. Sonntag trug Gräveneck das vom Verband angesetzte Rück⸗ spiel gegen Wirbelau aus. Um ca. 3 Uhr gab der Schiri, Herr Gauvorsitzender Klier, den Ball frei. Es entwickelte sich sofort ein schnelles Spiel. Beide Tore kommen in Gefahr. Doch dis Gäste⸗Hintermannschaft und ganz besonders wieder ihr vorzüg⸗ licher Tormann zeigen sich allen Situationen gewachsen. Nach kurzer Zeit geht Gräveneck durch Bombenschuß seines Mittel⸗ stürmers in Führung, Hatte das Spiel bis dahin einen einiger⸗ maßen fairen Charakter, so artete jetzt die Spielweise so aus, daß ein Weiterspielen fast unmöglich erschien. Nachdem Herr Klier von beiden Seiten einen Spieler hereusgestellt hatte, ver⸗ suchte er das Spiel weiterzuführen. Plötzlich gingen die Spieler und Zuschauer jedoch zu Tätlichkeiten über und einige Gast⸗ Spieler und sogar Herr Klier bekamen sie zu spüren. Auf das traurige Ereignis hier weiter einzugehen, liegt nicht in unserem Sinne. Das Urteil über die Vorgänge wird der Verband noch fällen. Der Allgemeine Deutsche Automobilclub(ADAC.) hat bei dem Deutschen Reichsausschuß für Leibesübungen den Antrag gestellt, bestimmte Leistungen im Kraftfahrsport mit unter die Bedingungen zu nehmen durch deren Erfüllung das Deutsche Turn⸗ und Sportabzeichen erlangt werden kann. Turn⸗ und sportliche Fortbildungskurse sowohl für männ⸗ liche als auch weibliche Jugend veranstaltet die Arbeitsgemein⸗ schaft für deutsche Leibesübungen im Ausland in der Zeit vom 25. Juli bis 6. August. Anfragen sind zu richten direkt an die Arbeftsgemeinschaft sür deulsche Leibesübungen im Ausland Jeder Verbands- u. Vereins⸗Vorfitzender der schnell, bequem, sicher und übersichtlich die Einnahmen und die Ausgaben jofort spezialisiert verbuchen will, so wie es für Verband und Verein notwendig ist, bestelle sofort das Amiversal⸗Vereinskassebuch bei dem Herausgeber Albin Klein in Gießen EEE. ã ã ͤTVàTTTTTTTTTTTTTTdTdTdT—T—— richtig marschieren, aber kommen Sie mir nicht wieder mit solch blöden Zumutungen!“ Ich drehte mich kurz um. Eine Wut hatte ich auf Brüller! Am meisten ärgerte es mich ja, daß unser mustergültiges Beneh⸗ men zwecklos gewesen war. An der Pforte erwarteten mich meine Kameraden. Es ist Essig!“ rief ich ihnen schon von weitem zu.„Dieser Affe will ja nicht!“ 0 Da stand auf einmal Brüller neben mir. Ich hatte in meiner Aufregung nicht gemerkt, daß er mir gefolgt war. „Affe? Sagten Sie Affe?“ „Jawohl.“ „Meinten Sie mich damit?“ „Jawohl.“ Brüller wurde kirschrot im Gesicht. Er schnappte ein paar⸗ mal nach Luft. Dann verschwand er mit fliegenden Rockschößen im Zimmer des Direktors.. Am anderen Tage hatten wir die zweite Stunde beim Di⸗ rektor. Zuerst sprach er von der Verrohung der Jugend. Dann erteilte er mir einen verschärften mündlichen Verweis. Zum Schluß kündigte er uns noch an, daß die Lehrer angewiesen seien, unsere täglichen Schulaufgaben so zu erhöhen, daß uns ein für alle Mal die dummen Gedanken vergehen sollten. Und das alles hatten wir Brüller zu verdanken! mittags fand eine Klassenzusammenkunft statt. ordnung standen nur zwei Punkte: Rache an Gründung eines Fußballvereins. Der erste Punkt wurde schnell erledigt. Eine Kommission von vier Mann, die durch das Los bestimmt wurde, nahm die Vergeltung in die Hand. Und als am anderen Tage der Gla— ser nach Brüller gerufen wurde, wußten wir, daß sie die Sache zu unserer Zufriedenheit erledigt hatte. Mehr Schwierigkeiten bereitete uns ball spielen wollten wir natürlich. Verbot reizte uns nur noch mehr. Wir beschlossen zunächst, uns von unserem Taschen⸗ geld einen Fußball zu kaufen. Mehr brauchten wir auch ja vor⸗ läufig nicht. Nachdem wir dann noch unserem Verein den stol⸗ zen Namen„Viktoria“ gegeben hatten, gingen wir befriedigt auseinander. Nach⸗ Auf der Tages⸗ Brüller und der zweite Punkt. Fuß⸗ Fortsetzung folgt. — 1 5 * Dienstag, den 14. Juni 1932. ——ę—e—— Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung Nr 21. Veichtathletit Vezirksathlelikmeisterschaften in Kassel Sehr gutes Abschneiden von 1900 Gießen. Auf der schwach besuchten Hessen-Kampfbahn fanden am vergangenen Sonntag die Bezirksmeisterschaften statt. Die Er⸗ gebnisse können als sehr gut bezeichnet werden, trotzdem gerade die Laufleistungen durch die enorme Hitze und die viel zu harte Laufbahn ungünstig beeinflußt wurden. Alle Spitzenkönner von Hessen⸗Hannover waren mit wenigen Ausnahmen vertreten, jedoch fehlte auffallender Weise Kurhessen Kassel ganz. Der Gau Gießen⸗Wetzlar war durch die Spielvereinigungsleute und Kilo vom Vf. Wetzlar sehr gut vertreten. Konnten doch die 1900er im Gesamtergebnis den zweiten Platz belegen, der unter Berücksichtigung der kleinen Teilnehmerzahl als ganz hervor⸗ ragend bezeichnet werden muß. Besonders eindrucksvoll war der Start der 4 mal 100 Meter Staffel, die trotz eines vollkommen verunglückten Wechfels die gute Zeit von 44,6 Sekunden erzielte und die Kasseler Hessen-Preußen nur zu einem sehr knappen Sieg kommen ließen, welcher nach den Vorlaufergebnissen micht mehr zu erwarten war. Besonders hervorzuheben sind die Wurfleistungen von Kilo⸗Wetzlar, der 5000 Meter Lauf von Schaaf⸗1900 und die 400 Meter Hürden von H. Jung⸗1900, so⸗ wie der 400 Meter Lauf von Kathmann⸗Kassel. Verglichen mit den Leistungen in den übrigen Bezirken im Reich ergibt sich ein erfreuliches Bild des hohen Leistungsniveaus unserer heimischen Leichtathletik. Ergebnisse: Gesamtergebnis: 1. Hessen⸗Preußen Kassel 40 Punkte; 2. Spielvereinigung 1900 Gießen 30 Punkte; 3. Hessen 09 Kassel 15 Punkte; 4. VfB.⸗Kurhessen Marburg 12 Punkte; 5. Sport⸗Verein Fritzlar 7 Punkte. 4 mal 100 Meter⸗Staffel: 1. Hessen⸗Preußen Kassel 1. Mannsch. 44,5 Sek.; 2. Spogg. 1900 Gießen 44,6 Sek.; 3. Hessen⸗Pr. 2. Mannsch. 45,4 Sek.; 4. Hessen 09 Kassel 45,9 Sek. Mannschaft von 1900: Felsing, Schickedanz, Koch 2. Müller. Felsing vom Weitsprung ermüdet verliert an Boden und kann Schickedanz nicht erreichen, der abstoppen muß und Hessen⸗Pr. mit 10 Meter Vorsprung führen sieht, sogar die zweite Mann⸗ schaft der Hessen⸗Pr. liegt vor 1900. Schickedanz und Koch lau⸗ fen und wechseln ganz ausgezeichnet und bringen die Staffel bis auf 4 Meter heran. Müller als Schlußmann zeigt erst jetzt sein wirkliches Können und nur Brustbreite trennt ihn im Ziel won Rusitska von Hessen⸗Preußen. 4 mal 1500 Meter Staffel: 1. Hessen⸗Preußen Kassel 1. Mannsch. 18:15,8 Min.; 2. 1900 Gießen 18:58, 0 Min.; 3. Hessen⸗Pr. Kassel 2. Mannschaft 19:13,1 Min. Die Kasseler haben vier frische Leute in der ersten Mann⸗ schaft. Die 1900er beschränken sich daher darauf verhalten den 2. Sieg zu erlaufen. 1900 mit: Gerhardt, Reitz, Peters, Schaaf. 4 mal 400 Meter Staffel: 1. Hessen⸗Pr. 1. Mannsch. 3:38, 7 Min.; 2. Hessen 09 3:44,5 Min.; 3. Hess.⸗Pr. 2. Mannsch. 3:44,8. Eine rein Kasseler Angelegenheit. 100 Meter: 1. Krück, VfB.⸗K. Marburg, 11,2 Sek.; 2. Rusitska, Hessen⸗Pr. Kassel; 3. Müller, 1900 Gießen, 4. Koch, 1900 G. Mit Krück gewinnt— durch Frühstart begünstigt— ein junges Talent. Müller offensichtlich deprimiert, kann sich nicht entfalten und muß sich zum Schluß noch gegen Koch wehren. 200 Meter: Krück, VfB.⸗K. Marburg, 23,1 Sek.; 2. Rusitska, Hessen⸗Pr. Kassel, 23,2 Sek.; 3. Koch, 1900 Gießen, 23,6 S. Hier ist es der Kasseler, der mit Frühstart abgeht. Koch zeigt sich von seiner besten Seite, erzielte im Vorlauf 23,4 Sek. 400 Meter: 1. Kathmann 51,9 Sek.; 2. Löwenbaum 53,4 Sek.; 3. Gogrefe 53, 8 Sek. Alle Hessen-⸗Preußen Kassel. 800 Meter: 1. Peters, 1900 Gießen, 2:05,6 Min.; 2. Meister, Hessen 09 Kassel, 206,2 Min.; 3. Rosengarten, Bar Kochba. Peters zeigt wieder seinen kraftvollen Stil und gewinnt überlegen, ohne sich ganz auszugeben. 1500 Meter: Christoph, Göttingen 05, 4:16,7 Min.; 2. Reitz, 1900 Gießen, 427,0 Min.; 3. Flock, Tura Kassel, 4.28, 5. Reitz macht die Hitze und die harte Bahn schwer zu schaffen, hält aber den zweiten Platz sicher. Außer Konkurrenz lief Fink, Kassel, 4:13,0 Minuten. 5000 Meter: 1. Schaaf, 1900 Gießen, 16:14,1 Min.; 2. Ger⸗ hardt, 1900 Gießen, 16:17,0 Min.; 3. Jonas, Göttingen 05. Die beiden 1900er haben zunächst in Wilhelm, Tura Kas⸗ sel, einen hartnäckigen Gegner, der aber bei 4000 Meter auf⸗ geben muß. Schaaf verschafft sich durch einen guten Zwischen⸗ spurt Vorsprung und gewinnt, wie er will. Gerhardt erlief seine bis jetzt beste Zeit für 5000 Meter. 110 Meter Hürden: 1. Trebing, Hessen-⸗Pr. Kassel, 17,8 Sek. Die beiden ersten wurden wegen Hürdenreißens disdanziert. 400 Meter Hürden: 1. Jung, 1900 Gießen, 60,8 Sek.; 2. Löwen⸗ baum, Hessen-Pr. Kassel, 60,9 Sek. Jung zeigte einmal mehr seine Vielseitigkeit und eine feine Sprungtechnik, die ihm zu einem beachtlichen Sieg verhilft. Hochsprung: 1. Kraatz, Hessen⸗Pr. Kassel, 1,78 Meter; 2. Brück⸗ ner, Hessen 09, 1,68 Meter; 3. Temme, Hess.⸗Pr. 1,68 Met. Weil 1900 nicht am Start. Weitsprung: 1. Waldeck, Hessen 09, 6,71 Meter; 2. Block, ASC. Göttingen, 6,48 Meter; 3. Schulze, Göttingen 95, 6,20 Met.; 4. Felsing, 1900 Gießen, 6,14 Meter. Stabhochsprung: 1. Jung, 1900 Gießen, 3,10 Meter; 2. Schröer, ASC. Göttingen, 3,00 Meter; 3. Brückner, Hessen 09, 2,70. Jung sprang nicht weiter, um sich für die späteren Kon⸗ kurrenzen zu schonen. Dreisprung: 1. Waldeck, Hessen 09, 13,01 Meter; 2. Jung, 1900 Gießen, 12,27 Meter; 3. Mergardt, Hessen⸗Pr., 12,13 Meter. Jung machte nur zwei Sprünge und begnügte sich mit dem zweiten Sieg. Die Leistung des Siegers ist sehr gut. Speerwerfen: 1. Kraft, Fritzlar, 47,90 Meter; 2. Draude, Fritz⸗ lar, 46,20 Meter; 3. Dr. Schlotthauer, Fritzlar, 46,10 Met. Die Schüler haben ihren Lehrmeister überholt. Diskuswerfen: 1. Kilo, Vfe. Wetzlar, 43,32 Meter; 2. Gugel, 1900 Gießen, 39,90 Meter; 3. Junghenn, Hessen-Pr., 39,16. Unteroffizier Gugel ist durch einen voraufgegangenen dienst⸗ lichen Eilgepäckmarsch aller Werfer sind sehr gut. Kugelstoßen: 1. Kilo, VfL. Wetzlar, 13,61 Meter; 2. Gugel, 1900 stark gehandicapt. Die Leistungen Die Viererstaffel der 1900er läuft 11,6 Selk. Gießen, 12,52 Meter; 3. Dörge, Hessen⸗Pr., 12,36 Meter. Hier ist Kilo klar überlegen. Schleuderballweitwerfen: 1. Gary, VfB.⸗K. Marburg, 46,55 Me⸗ ter; 2.Sobottka, Hess.⸗Pr., 44,33 Meter; 3. Schacke, ASC. Göttingen, 43,32 Meter. Gugel liegt auch hier auf dem zweiten Platz, doch ist sein Platzschild beim Ausmessen nicht mehr da! Hammerwerfen: 1. Gary, VfB.⸗K. Marburg, 36,48 Meter; 2. Gugel, 1900 Gießen, 27,98 Meter; 3. vom Hofe, Hessen- Pr. Eine sichere Sache für den„Alten Herrn“ aus Marburg. Fünfkampf: 1. Dorst, Hessen⸗Pr., 2957,32 Punkte; 2. Waldeck, Hessen 09, 2867,12 Punkte; 3. Range, Fritzlar, 2676,30 P. „Internationales“ in Amsterdam Jonath geschlagen.— Weltrekord im Frauen⸗Hochsprung. Bei dem Internationalen Leichtathletiksportfest in Amster⸗ dam, das vor 10 000 Zuschauern abgewickelt wurde, gingen auch einige bekannte deutsche Athleten an den Start. Als bedeu⸗ tendstes Ereignis ist der neue Weltrekord im Hochsprung der Frauen zu registrieren. Frl. Giesolf⸗Holland verbesserte mit 1,623 Meter ihren alten Rekord von 1,605 Meter erheblich. Frl. Notte wurde Zweite. Im 100⸗Meter⸗Lauf wurde Jonath⸗Bochum von dem höl⸗ ländischen Meister Berger knapp geschlagen. Körnig endete erst auf dem fünften Platz. Die übrigen Konkurrenzen brachten durchweg deutsche Erfolge. Borchmeyer siegte über 400 Meter in 49,9 Sek.; Wichmann über 1500 Meter in 3:58, 1 Min. und Syring holte sich die 10 000 Meter in 32:07, Min. Weiterhin siegten Wegener im Stabhochsprung(3,90 Meter), Köchermann im Weitsprung(7,17 Meter) und TuS. Bochum in der 4 mal 100 Meter Staffel in 43,1 Sekunden. 100 Meter in 10,2 Sekunden. Am Wochenende gab es in USA. eine ganze Reihe von neuen Weltbestleistungen im Laufen. Bei den Studentenmeister⸗ schaften in Chikago, die gleichzeitig als Olympiaausscheidungen gewertet wurden, war der Negersprinter Ralph Metcalfe in her⸗ vorragender Verfassung. Er werbesserte den 100⸗Meter⸗Welt⸗ rekord auf 10,2 und erreichte über 220 Yards mit 20,5 seine erst kürzlich aufgestellte neue Höchstleistung. Weiterhin gab es in Chikago zwei neue Weltrekorde im Hürdenlaufen von George Saling über 120 Yards GHochhürden) mit 14,1 und von Jack Keller über 220 Pards(niedrige Hürden) mit 22,7. Ellen Braumüller wirft den Speer 44,64 Meter. Ebenso wie beim internationalen Leichtathletiksportfest in Amsterdam gab es auch beim Frauensportfest in Berlin eine neue Weltbestleistung. Hier war es Ellen Braumüller, die ihren eigenen Weltrekord im Speerwerfen, der auf 42,28 Meter stand, auf 44,64 Meter verbesserte. Weltrekord im Kugelstoßen? Aus dem kalifornischen Städtchen Taft kommt die Kunde, daß dort der bekannte amerikanische Wurfathlet Brix mit 16,07 Meter einen neuen Weltrekord im Kugelstoßen aufgestellt habe. Allerdings verschweigt die Meldung, ob die Leistung unter den vorgeschriebenen Bedingungen erzielt wurde. Sie wird daher ebenso wie der kürzlich von dem Tschechen Douda er⸗ zielte Wurf von 16,10 Meter vorläufig nur problematischen Wert haben, bis sich einwandfreie Unterlagen ergeben haben, daß unser Weltrekordmann Emil Hirschfeld mit seiner Leistung von 16,045 Meter regulär übertroffen wurde. Das Programm für Los Angeles. Das von 14 internationalen Sportverbänden ausgearbeitete und endgültig aufgestellte Programm für die 10 Olympischen Spiele in Los Angeles wurde mit allen Einzelheiten veröffent⸗ licht. In den Tagen vom 30. Juli bis 14. August werden im Olympischen Stadion, auf den Nebenplätzen, in den geschlossenen Hallen, auf der Ruderbahn in Long Beach usw., insgesamt an neun verschiedenen Plätzen nicht weniger als 137 Wettbewerbe abgewickelt. Die feierliche Eröffnung der Spiele erfolgt am 30. Juli mit dem Einmarsch aller Teilnehmer. 150 Aktive und 50 Offizielle! Das kleine Japan läßt sich die Olympia⸗Expedition nach Los Angeles allerhand kosten, da es in einem erfolgreichen Abschnei⸗ den bei den Spielen sozusagen eine nationale Aufgabe von größ⸗ ter Bedeutung erblickt. Die japanische Olympiamannschaft setzt sich neuesten Nachrichten zufolge aus insgesamt 150 Aktiven und 50 Offiziellen zusammen! Damit dürften die Japaner be⸗ reits den ersten Weltrekord aufgestellt haben, denn eine gleich große Zahl Offizieller wird zweifellos keine andere Nation nach Amerika entsenden! Radsport Aus dem wieder ziemlich umfangreichen Sonntags⸗Pro⸗ gramm im internationalen Radsport ragten einige Veranstal⸗ tungen hervor. Auf der Bahn zeigte Weltmeister Sawall in Halle eine großartige Leistung; nach einem schönen Siege im ersten Lauf karambolierte der Weltmeister mit Krewer und kam zu Fall. Trotz seiner Hautabschürfungen setzte er das Ren⸗ nen fort, holte zur allgemeinen Uberraschung noch fünf ver⸗ lorene Runden auf und gewann schließlich noch sicher auch diesen Lauf, sodaß sein Gesamtsieg vor Hille, Wolke, Schindler und dem von Defekten heimgesuchten Krewer nie in Frage stand. In Münster machte ein Gewitterregen den Dauerrennen ein vorzeitiges Ende; die Hauptentscheidung wurde schließlich um 24 Stunden verlegt. In Kopenhagen schied im„Grand Prix der Amateure“ Meister Dasch schon in den Vorläufen aus, während der Bres⸗ lauer Frach sich bis zur Entscheidung durchlämpfen konnte, aber hier nur den dritten Platz hinter dem Holländer van Egmond und dem Schweizer Walter belegte. In Paris gewann der frühere Sechstagefahrer Raynaud, der als Ersatzmann für Möller eingesprungen war, die 11. Tro⸗ phaee der Buffalobahn vor Linart, Wambst und Blanc⸗Garin. Auf der Straße gab es zahlreiche Meisterschaften. In Ber⸗ lin holte sich Tadewald in 723,25 Stunden den Titel eines Anionmeisters über 240 Kilometer vor Blanck⸗Berlin und Cron⸗ jäger⸗Bremen. Landesmeister von Frankreich über 250 Kilometer wurde überraschend in 7:50,01, 4 Stunden der junge Godinat vor Magne und Benoit⸗Faure. In Belgien fiel der Titel über 175 Kilometer an Lemaire in 5:01,31 Stunden und Schweizer Mei⸗ ster wurde über 195 Kilometer Erne in 6:19,55, Stunden vor Büchi und Meier. Miltelrheinijthes Kreisturnfest in Trier 75 l, e, N 8 2 2 5 1 9 e TE EllE HUSS ENS THUNNFEST vOoN 25 1 ER In den Tagen vom 5. bis 8. August 1932 findet in der al⸗ ten Römerstadt Trier an der Mosel das 35. Kreisturnfest des 9. Kreises der DT.(Mittelrhein) statt. Die alte deutsche Stadt Trier in der südwestlichen Grenzecke des Reiches rüstet zu einem herzlichen Empfang der Turnbrüder vom Rhein und Main, von der Nahe und Lahn, aus dem Taunus, Westerwald und Vogels⸗ berg, aus Eifel und Hunsrück und von der Saar. Bereits heute sind für die Beteiligung an den Trierer Festtagen über 10 000 Anmeldungen eingegangen, davon allein aus dem Saar⸗ gebiet über 6 000. Die trotz aller Nöte der Zeit schon jetzt vorgesehene Beteiligung ist ein großartiges Bekenntnis der Mittelrhein⸗Turner zu ihrer Sache und darüber hinaus auch ein Zeichen des Treuegefühls gegenüber einem um seine wirt⸗ schaftliche und kulturelle Existenz schwer ringenden Grenzland. Dieser letzte Gedanke soll anläßlich des Kreisturnfestes selbst seinen Ausdruck finden in einer großen Westmark-Kundgebung, die dazu noch im Zeichen der Forderung nach baldiger Befrei⸗ ung des Saargebiets vom Joch der Fremdherrscher stehen soll und bei welcher der bekannte Vorkämpfer für das Saar⸗Deutsch⸗ tum, Kommerzienrat Röchling⸗Völklingen, die Festansprache halten wird. Das turnerische und volkstümliche Programm des Kreis⸗ turnfestes hält sich in dem üblichen Rahmen. Erstmalig ist die Beteiligung der Jugendturner vorgesehen. Die Wettkämpfe finden auf der herrlich im Anblick der Moselberge am Ufer des Stromes gelegenen Stadion-Anlage D'ham statt, die neben zwei Hauptkampffeldern mit Aschenbahn und Zuschauer⸗Terrassen mehrere Spielwiesen, ein großes Turnfeld, 16 Tennisplätze sowie weitere kleinere Spiel- und Turnplätze umfaßt. Die Schwimm⸗ Wettbewerbe werden in der Mosel oder im neuerbauten Stadt⸗ bad abgehalten; die Abendveranstaltungen finden in der weit⸗ räumigen Stadthalle statt. Der Festzug wird durch die mit schönen Baudenkmälern der Vergangenheit bestandenen Straßen der Römerstadt ziehen. Am Abend wird von den Höhen um Trier Feuer leuchten, kündend den Sinn des Turnfestes in die weiten Mosellande als Feuerträger einer stolzen Vergangenheit und besseren Zukunft. Die Vorbereitungen zu den Festtagen in Trier sind in vollem Gange. Sonderzüge werden aus allen Teilen des Mit⸗ telrhein-Kreises geplant und die Reichsbahn gibt für das Kreis⸗ Turnfest Rückfahrkarten(wie Sonntags) mit längerer Gültig⸗ keitsdauer aus. Trier erwartet die Turner zu ihrem und seinem großen Fest, einem Fest, das aufklingt im Gedanken der Volks⸗ gemeinschaft und ausklingen soll in dem Erlebnis froher deut⸗ scher Wesensart, deren Pflege stets erste Aufgabe der Deutschen Turnerschaft war und bleibt. Tant Dperdeck, Olehen, Feinmech-Meder Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kaul und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 — ᷑—————. Druckarheiten aller Art für die Turn- u. Sportvereine u. Private fertige ich in jed. gewünschten Ausführung in Schwarz- und Buntdruck bei äuserster Berechnung an. Verlangen Sie Angebote von der Verlagsdruckèrei 2 Albin Klein, dienen c In Duisbun Nachdem in Veli e ihn das d.. roch überta deutschlands verschiedene Untetlieger nie überhe Mpecu nt dancer, doc außerdem ha Mann, der dereitelte. Das Tr. eitrag fließ Sportbehörd Dem au⸗ sellten sichf Süddeut Eintracht“ Fürth, O Lachner(Mi 00, Welker Weder rich), Busch Krefeld), Su), Pot Rasselnberg 2 An Sof die beiden Kamp. 10 ganze Reihe dann allerd davon, daß leicht zu f ihr einzige flach in di 2 Minuten Nach d mit viel 1 und die L Höhe war, Slum fert für den V eitstot) wer ihrs Helmi ver dehnt rette Als dann lder Stur menhang Rund Die J Sperre sch