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Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. 7. Jahrg. Dienstag, den 8. November 1932 Aus dem Fuß ball⸗Vezirk Lessen⸗Sannober Ergebnisse Bezirksliga: Vic Kurh. Marburg— Borussia Fulda 1:5(02) Tura Kassel— SC 03 Kassel 1:0(0:0)! Hessen Hersfeld— SC 05 Göttingen 3:2(1:0) Hermannig Kassel— Spielverein Kassel 1:1(0:0) Spiele gew. unent, verl. Tore Punkte Borussia Fulda 9 9 0 0 37:9 18:0 Kurhessen-Kassel 7 6 0 1 26:5 1272 Tura Kassel 7 3 2 2 14:19 8:6 SC. 03 Kassel 8 3 2 3 21249 8:8 Spielverein Kassel 8 1 2 3 14:19 88 Herm. Kassel 8 2 2 4 13:17 610 VfB. Kurh. Marburg 8 1 4 5 11:20 610 Hessen⸗Hersseld 9 2 2 5 18:21 6:12 SC. 05 Göttingen 8 2 1 5 17:25 52011 Germania Marburg 8 0 3 5 12:26 3:13 1. Bezirksklasse: Spielogg. 1900 Gießen— Ockershausen 1·0(1:0) Bottenhorn— Wallau in Wallau 12(0:0) Frohnhausen— Wetzlar 0˙4(0:2) Spiele gew. unent, verl. Tore Punkte 1900 Gießen 75 4 2 1 17:8 10:4 VfB. Gießen 7 2 4 5 15:10 86 Wallau 2 2 4 1 8:7 8:6 Breidenbach 6 2 3 1 15:15 725 Frohnhausen 7 2 3 36 7 Ockers han sen 6 1 4 1 11210 626 Sp. Wetzlar 7 2 2 8 14:14 628 Bottenhorn 7 0 2 5 1023 2:12 Sport Kassel— Wilhelmshöhe 7:0(2:0) Hessen 09 Kassel— Homberg 1:0(0:0) Sportfreunde Kassel— BW 06 Kassel 171(11) Warburg— Melsungen 14(12) Corbach— Niederzwehren 273(1:0) Spielogg. Göttingen— Blau⸗Weiß Göttingen 770(420) Germania Fulda— Alsfeld 9:0(3:0) Schlüchtern— Künzell 3:0(1:0) Horas— Bebra 313(12) Neuhof— Elm 4:3(21) Lauterbach— Sterbfritz 4:0(2:0) Gesellschaftsspiele: Grone— SpuSp. Northeim 11(111) Witzenhausen— Pol. Holzminden 32(271) Vc Northeim— Uslar 670(1:0) Sparta Osterode— VfB Holzminden 13(071) Gau Gießen⸗Wetzlar 2. Bezirksklasse: Aßlar— Biskirchen 42(0:0) SW Wetzlar 2.— Oberbiel 2:1(1:0) Burgsolms— Weilburg 2:0(2:0) Ehringshausen— Steindorf 3:1 Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Weilburg 8 6 0 2 26:11 12:4 Burgsolms 7 5 2 0 22:10 12:2 SC. Niedergirmes 8 5 1 2 30:20 11:5 Ehringshausen 7 4 1 2 18 12 925 Aßlar 9 4 1 4 16218 929 Wetzl. Sp. V. 2 9 4 1 4 19:24 99 Bissenberg 6 4 0 2 27:10 8:4 Löbnberg 7 1 2 4 15:2) 4:10 Biskirchen 6 1 f. 4 21:24 3:9 Steindorf 5 1 0 4 9 23 2:8 Oberbiel 8 0 1 7 10:35 115 Ettingshausen— Lollar 2·3(12) Daubringen— 1900 Gießen 2., 2:1(0:1) VB Gießen 2.— Steinberg 1:7(171) 1 Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte W.⸗Steinberg 6 6 0 093868 12:0 Butzbach 7 6 0 1 35 12:2 Daubringen 8 5 0 3 21:26 106 1900 Gießen 2. 6 4 0 2 7 8:4 Lollar 6 4 0 2 416141 84 Lelhgestern 7 3 0 4 16:21 68 Ettingshausen 6 0 1 5 5:2² 1711 Laubach 6 0 1 5 7:24 191 VfB. Gießen 2. 6 0 0 6 725 012 1. Gauklasse: Merenberg— Ulm 12(071) Allendorf— Gräveneck 5:0(2:0) Holzhausen— Löhnberg 2. 6:0(0:0) Hirschhausen— Niedershausen 018(014) Nach dem Stand vom 24. Oktober 1932: Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Holzhausen 6 29:7 12:0 Ulm 6 24:9 12:0 Allendorf 7 De ee Niedershausen 8 22:16 10:6 Löhnberg 2. 47 11:12 722 Stockha u sen 7 19:14 628 Gräveneck 7 10:24 5:9 Merenberg 7 18:29 410 Hirschhausen 8 632 2514 Weilburg 2. 7 7721 0:14 SW' Wetzlar 3.— Burgsolms 2. 2:3(1.2) Aßlar 2.— Nauborn 0:3(02) Hermannstein— Oberndorf 11(0:1) Lich— Butzbach 2. 42(11) Steinbach— Niederweisel 52(3.2) VfB Gießen 3.— Garbenteich 113(0.2) Heuchelheim— 1900 Gießen 3. 2:0(0:0) Gr.⸗Buseck— Dutenhofen 1:2(1:1) Villingen— Geilshausen 2:3(211) Obershausen— Hasselbach 2:2(0.2) Odersbach— Waldhausen 4:0(3:0) 2. Gauklasse: Arborn— Gaudernbach 71(4:0) Bermbach— Wirbelau 2. 23(1:1) Weilmünster— Weinbach 2˙2(211) Leun— Biskirchen 2. 41(1:0) Tiefenbach— Ulm 2. verlegt Philippstein— Bonbaden 11(0:0) Albshausen— Oberndorf 2. 571(111) Bechlingen— Berghausen, verlegt Bechlingen— Kölschhausen 4(2:0) Werdorf 2. Büblingshausen 0:11(0:5) Nauborn 2.— Waldgirmes 113(12) Schwalbach— SW Wetzlar 4. 9:0(4:0) Dutenhofen 2.— Bieber 02(071) 1900 Gießen 4.— Lollar 3. 2:0(0:0) Muschenheim— Butzbach 3. 02(022) Lich 2.— Leihgestern 2. 22(12) Nonnenroth— Flensungen 2., ausg. Ruppertsburg— Bobenhausen, B. nicht angetr. Jugend: 1900 Gießen 1. Igd.— W. Steinberg 1. Igd. 4:0(3:0) VfB Gießen 1. Igd.— 1900 Gießen 2. Igd. 24(0:1) Wetzl. Sp 1. Igd.— Schwalbach Igd. 5:0 1900 Gießen 1. Sch.— 1900 Gießen 2. Sch. 22 Daubringen Sch.— Vic Gießen Sch., Vfch nicht angetr. Wetzl. SpV Sch.— Braunfels Sch. 12 Butzbach Sch.— Niederweisel Sch. 211 TW Wieseck Sch.— Lollar Sch. 125 Leihgestern Sch.— W.⸗Steinberg Sch. 1:1 Gesellschaftsspiele: Odersbach 2.— Waldhausen 2. 513(3:2) Steinbach 2.— Klein⸗Linden 1. 2:2 W.⸗Steinberg 2.— Nieder-Weisel 2. 4:0 Handball: Vfs Wetzlar 1.— 1900 Gießen 1. 41(1:0) TW Wetzlar— MW Gießen 95(711) Gau Marburg Frechenhausen— Breidenstein 1·0 Erksdorf— Speckswinkel 271 Mornshausen a. S.— Weidenhausen 24 Nieder⸗Laasphe— Laasphe 2:7(1:0) Germania Marburg 3.— Beltershausen 111 Dreihausen 2.— Bortshausen 871 Gesellschaftsspiele: Eckelshausen— Wiesenbach 42(0:2) VfB Kurh.⸗Marburg 3.— Schönstadt 1. 370 Germania Marburg 2.— Allendorf 1. 2:0 Nieder⸗Walgern— Lohra 22 Jugend: Lohra— Gladenbach 512 Ockershausen— Dreihausen 171 Cappel— VfB Kurh.⸗Marburg 013 VfB Kurh.⸗Marburg Sch.— Ockershausen Sch. 271 Vor 22 000 Zuschauern schlug in Basel die Schweiz Schweden im Fußballkampf mit 2:1, nachdem die Schweden lange Zeit mit 1:0 geführt hatten. Nr. 45 Die Tabelle der Bezirksliga weist augenblicklich eine son⸗ derbare Konstellation auf: an der Spitze einen Verein aus der Provinz(Borussia Fulda), denn die fünf Kasseler Vereine und am Schluß die andern vier Provinzvereine. Wenn dies so bleibt, kann Kassel zufrieden sein, denn dann steigt kein dor⸗ tiger Verein ab; doch da man— abgesehen von Fulda— eine ziemliche Ausgeglichenheit der sämtlichen Vertreter dieser Klasse nicht verkennen darf, so wird die zweite Serie sicher noch allerlei Positionsänderungen bringen. * Die Gruppe Südhannover der 1. Bezirksklasse soll nun, nachdem der Verband die Teilung in Nord und Süd als zweck⸗ mäßig und zulässig erklärt hat, doch noch die Verbandsspiele auf⸗ nehmen. Uslar ist zur Nordgruppe geschlagen worden. Osterode und Petershütte haben bisher mit 6 Vereinen der Südgruppe gespielt, müssen aber jetzt von neuem im Norden anfangen; ihre anderen Spiele mit der Südgruppe sind ungültig. Der Fußball sachbearbeiter hat bereits einen Spielplan wenigstens für zwei Sonntage entworfen und dazu auch den 13. November genom⸗ men, obwohl dieser für Pokalspiele reserviert ist; natürlich tra⸗ gen nur solche Vereine Meisterschaftsspiele aus, die an den Pokalspielen nicht beteiligt sind. Nun muß es sich allerdings erst noch zeigen, ob alle Vereine mit der Lösung der Frage zu⸗ frieden sind und zu den Spielen auch antreten. * Am 13. November gibt es sonst nur Pokalspiele. Auf Grund der Ergebnisse vom 30. Oktober bzw. 1. November(in Fulda, wo Borussia mit 181(7:1) über Neuhof und Germania mit 60(4:0) über Horas siegte) sind für den nächsten Sonntag folgende Paarungen zustande gekommen: Gruppe Lahn: Wetzlar— VfB Gießen(Kunze) Wallau— Bottenhorn(Engelter) Gruppe Kassel: SC 03 Kassel— Tura Kassel Niederzwehren— Hermannia Kassel Volkmarsen Freilos. Gruppe Fulda: Borussia Fulda— Germania Fulda Flieden— Bebra Schlüchtern— Elm(am 30. Oktober ausgefallen) Alsfeld Freilos. Gruppe Göttingen: Sc 05 Göttingen— SpuSp Northeim Witzenhausen— Spielvgg. Göttingen Hattorf Freilos. Der geplante Austausch von Schiedsrichtern zwischen dem Sportneuigkeiten Länderspiel in Saaz: Deutschböhmen— Süddeutschland 4.2 Hollands Fußballelf, die am 4. Dezember in Düsseldorf gegen Deutschland spielt, trägt am 9. November in Rotterdam gegen die englischen Berufsspieler von Nordhampton Town ein Probespiel aus. Ein Fußballkampf England— Kontinent ist bisher in England entgegen den anderslautenden Meldungen noch nicht erörtert worden. Eine offizielle Anfrage liegt beim Englischen Fuß⸗ ballverband nicht vor. Italien hat sich bereit erklärt, die ersten Euxropameister⸗ schaften in der Leichtathletik schon im Jahre 1933 durchzuführen. Eine Erweiterung des olympischen Programms wird für die Olympischen Winterspiele angestrebt, und zwar sollen Ab⸗ fahrts⸗ und Slalomlauf sowie Staffellauf in das Programm Aufnahme finden. Paul de Bruyn, der deutsche Olympiateilnehmer am Ma⸗ rathonlauf, wurde bei der amerikanischen Zehn⸗Meilenmeister⸗ schaft(16,09 Kilometer) in 56:20,5 Minuten nur Fünfter. Der Sieg fiel an den Amerikaner Uundy, der 54:09,2 Minuten be⸗ nötigte. Schön⸗Buschenhagen gewannen in Münster i. W. ein 100⸗ Kilometer-Mannschaftsrennen mit zwei Runden Vorsprung vor Funda⸗Maidorn. Flieger⸗Weltmeister Scherens(Belgien) gewann in Brüssel den Königspreis vor seinem Landsmann Arlet, dem Ameri⸗ kaner Honemans und dem Dänen Falck-Hansen. Mathias Engel (Köln) blieb unplaziert. Ein Radländerkampf Deutschland⸗Frankreich für Flieger, Steher und Straßenfahrer findet am 20. November in Paris statt. Deutschland ist durch Möller, Sawall, Engel, Steffes Sieronski und Stöpel vertreten. Ueber 100 Kunstturner nehmen an den vom 12. bis 13. No⸗ vember in Berlin stattfindenden deutschen Meisterschaften im Geräteturnen teil. —— — — — Dienstag, den 8. November 1932 Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Nr. 45 Bezirk Hessen⸗Hannover und den Nachbarbezirken(Westfalen und Südwestfalen wird auf Grund der nun beendeten Verhand⸗ lungen in der zweiten Serie der Bezirksligaspiele stattfinden. Vorher leitet aber auch schon das Schlußspiel der ersten Serie, Aus dem Gau Gießen⸗Wetzlar Aus Gießen. Spielvereinigung 1900— F. V. Ockershausen 1:0(1:0). Die Blau-Weißen absolvierten am Sonntag das letzte Spiel der Vorrunde und brachten den Gästen das erste verlorene Spiel der Vorrunde bei. Es war ein Punktspiel im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gäste kämpften überaus hart um Aus⸗ gleich und Sieg. Sie konnten die sichere Hintermannschaft der 1900er aber nicht überwinden. Das einzige Tor des Spieles schoß Jäckel, der im wieder einmal umgestellten Sturm als Mittelstürmer stand. Mit diesem Erfolg beendet 1900 die Vor⸗ runde als Tabellenerster, mit knappem Abstand gefolgt von Wallau und von VfB Gießen. SC Daubringen— 1900 Gießen 2. 2:1(0:1). Dieses wichtige Verbandsspiel fand auf einem sehr schlechten Spielfeld statt. Herr Bernard-Wieseck hatte einen schwar⸗ zen Tag, so schlecht hat man ihn noch nie gesehen. Er zerpfiff das Spiel und benachteiligte 1900 Gießen verschiedentlich. 1900 Gießen konnte seine große Leistung vom Vorsonntag nicht wiederholen. Das flache Spiel der Gießener blieb buchstäblich im Schlamm hängen. Die Mannschaft spielte nicht so flott wie sonst, trotzdem wurden verschiedene Schüsse knapp daneben oder an die Pfosten gejagt. Der Rechtsaußen hatte frei vor dem Tor die schönsten Chancen, den Sieg sicher zu stellen, doch der Schuß ging daneben. Daubringen war in seinen Aktionen glück⸗ licher; sie spielten den Ball wuchtig nach vorn und der Sturm setzte sich mit ganzer Kraft ein; so fielen 2 Treffer. Im allgemeinen hat sich die Mannschaft verbessert. Von Beginn an waren die Gäste leicht überlegen, doch bald werden die Platzherren durch schnelle Vorstöße gefährlich. Die besten Angriffe von Gießen werden durch Abseits unterbunden. Die Mannschaft läßt sich irritieren und es klappt nicht recht. Linksaußen und später Rechtsaußen hatten es in der Hand, dem Spiel eine Wendung zu geben. 1 Minute vor Halbzeit erzielt dann der Gäste⸗Mittelstürmer das Führungstur. Nach Halb⸗ zeit wird Daubringen mehr überlegen und kann durch Deckungs⸗ fehler ausgleichen. Die Platzmannschaft kommt nach weiteren 15 Minuten auf glückliche Weise zum Siegestor. 1900 Gießen geht zum Endspurt über, der Ausgleich liegt in der Luft, doch das Glück ist auf Seiten der Daubringer. 1900 Gießen kann nichts Zählbares mehr erreichen. Jugendspiele der SpVgg. 1900 Gießen 1900 A 1— Steinberg A 4:0(3: 0). Der Gast stellte eine kräftige, sehr schnelle Elf, in der die Verteidigung und Läuferreihe die besten Mannschaftsteile waren. Der Sturm lag sehr oft im Angriff, kam aber nicht zu Erfolgen, weil jeder zu viel für sich spielte. 1900 hatte einen schlechten Tag, es wollte nicht klappen. Man vermißte bei der Mannschaft den nötigen Schwung und das sonstige gute Zu⸗ sammenspiel, so daß die technische Ueberlegenheit nicht recht zur Geltung kam. 1900 A 2— V. f. B. Gießen A 1 4:2(1: 0). Ein Spiel, wie es nicht sein darf und soll, wenn der guten Sache unseres Fußballsports, der Jugendertüchtigung und be⸗ sonders der Erziehung kein Abbruch getan werden soll. Zuvor der Instanz den guten Rat, bei Jugend⸗Lokaltreffen stets nur fremde Schiris anzusetzen. Ferner ist zu bedenken, daß für ein solches Spiel der beste und strengste Schiri kaum gut genug ist, das hat dies Spiel wieder einmal treffend beleuchtet. Der leitende Schiri war dem Spiel nicht gewachsen und trägt durch seine zu große Nachsicht und Unentschlossenheit einen gut Teil Schuld mit an den traurigen Geschehnissen. 1900 tritt mit 11 Mann auf des Gegners Platz an, der nur 9 Mann zur Stelle hat, dies Manko aber durch körperliche Ueberlegenheit voll ausgleicht. Das Spiel beginnt ruhig. Als Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (27. Fortsetzung.) Wenn seine Eltern den heutigen Tag, an welchem er die Nachricht von der Aufstellung in der Ländermannschaft er⸗ halten hatte, miterlebt hätten! Wie hätten sie an seiner Freude teilgenommen! Aber es gab noch jemand, der sich mit ihm freuen würde: Marieliese! Und während der letzte Ton des Weihnachtsliedes ver⸗ klang, dachte er:„Vielleicht ist es das letzte Weihnachtsfest, das ich hier verlebe. Im nächsten Jahre... wer weiß.“ Theo stand vom Klavier auf, nahm Marieliesens Brief und das Geschenk für Frau Bauer und Ami mit und ging in die Stube seiner Wirtin hinüber. Ami lag beim warmen Ofen und blinzelte schläfrig in die hellen Lichter des Tannen⸗ baumes. „Komm mal her, du mexikanischer Bluthund,“ lockte Theo lächelnd den dicken, unbeholfenen Mops zu sich.„So hier hast du auch etwas zum Weihnachtsfest.“ Er wickelte eine Leberwurst aus dem Papier und steckte sie dem Hund ins Maul. „Eigentlich ist die ja viel zu gut für dich, du vollgefressene Kleinbahnlokomotive“, dachte Theo, aber einmal hast du durch meine Schuld Prügel gekriegt, die du nicht verdient hast. Jetzt sind wir beide quitt.“ „O, Herr Hansen, eine ganze Wurst für Ami.“ „Ach, lassen Sie ihn man, Frau Bauer. Seine schlanke Linie ist er nun doch einmal los.“ Nachdem Theo seiner Wirtin ein schön gemustertes Um⸗ schlagetuch als Ersatz für den damals demolierten Hut ge⸗ schenkt hatte, setzte er sich in einen Sessel und öffnete Marie⸗ liesens Brief: „Mein lieber Junge! Wenn ich es mir richtig ausgerechnet habe, bekommst Du diesen Brief gerade am heiligen Abend. Vielleicht körperlich schwächeren Gegner ehrenvoll unterliegen zu können, SC 03 Kassel— Kurhessen Kassel, ein Schiedsrichter aus West⸗ falen, namens Becker(Hamm). Für wichtige Spiele im Lahn⸗ kreis sollen aus Zweckmäßigkeitsgründen Schiedsrichter aus dem Bezirk Südwestfalen genommen werden. 1900 unverhofft 1 0 in Führung gehen kann, wird von seiten des Gegners eine harte Note ins Spiel gebracht. Er macht von seinen überlegenen Körperkräften reichlich Gebrauch, ohne daß der Schiri vorläufig einschreitet. Beide Parteien liegen abwechselnd im Angriff, 1900 hat durch sein besseres Zusammen⸗ spiel etwas mehr Vorteile, kann sich im Sturm aber nicht durch⸗ setzen. V. f. B. drängt auf Ausgleich und greift oft zu unlau⸗ teren Machenschaften. Der Schiri muß öfters verwarnen. So geht es in die Pause. Gleich mit Beginn der 2. Halbzeit legt sich V. f. B. mit unerhörter Härte ins Zeug, erzielt auch den Ausgleich und kann durch einen zweifelhaften Konzessions-Elf⸗ meter sogar 2:1 in Führung gehen. 1900 kämpft ruhig und un⸗ ermüdlich weiter, liegt meist im Angriff und stellt bis zum Schluß den Sieg mit 42 sicher. In dieser Halbzeit muß der Schiri oft verwarnen. Mehrere Spieler des Gegners werden wegen Tätlichkeit auf Zeit des Feldes verwiesen, darunter ein Spieler sogar mehrmals. M. E. mußte der Schiri, als Ver⸗ warnungen und die erste Herausstellung auf Zeit nichts nutzten, die anderen Spieler dann für ganz herausstellen. Bedauerlich ist es, daß einzelne Zuschauer die Spieler durch Zurufe in ihrer Unsportlichkeit unterstützten und sogar noch anfeuerten und die herausgestellten Spieler zum Weiterspielen animierten. Ein ganz besonderer Roheitsakt war es, als ein V. f. B.⸗ Spieler einen Gegner, der nicht mal im Besitze des Balles war, einfach ohne weiteres von hinten zusammentrat, so daß er vom Platz getragen werden mußte. Warum hier der Schiri nicht ganz energisch durchgriff, bleibt mir unverständlich. Das, was in diesem Spiel in der 2. Halbzeit an Ansportlichkeit, in rohem Spiel und Schiribeleidigungen gezeigt wurde, ist sicher nicht für unsern Fußballsport von Vorteil, es bewirkt gerade das Gegenteil und treibt die treuesten Zuschauer und Anhänger von unseren Sportplätzen. Eine Mannschaft, die so wenig sport⸗ lichen Anstand und so wenig Erziehung besitzt, um gegen einen gehört nicht auf unseve Spielplätze. Allen denen aber, die es angeht, möchte ich sagen, daß die Eltern ihre Söhne doch nur deshalb auf die Sportplätze schicken, damit diese in frischer Luft ihren Körper stählen und stärken, aber nicht deshalb, um mit zerschundenen Gliedern heimzukehren. Das möchten doch alle Jugendlichen und Erwachsenen sich zu Herzen nehmen. 1900 1. Schüler— 1900 2. Schüler 2: 2. Die Kleinsten vermochten durch ihren riesigen Eifer ihren größeren Klubkameraden ein ehrenvolles Unentschieden abzu⸗ ringen. Vondran, Jugendleiter der Sp. V. 1900 e. V. Aus Daubringen Daubringen 1.— Spogg. 1900 Gießen 2. 2:1(0:1). Ein Spiel zweier gleichwertigen Mannschaften, bei welchem die glücklichere den Sieger stellte; 1900 Gießen im Stellungs⸗ spiel etwas voraus, mußte diesen Vorteil durch die größere Schnelligkeit und Kampffreudigkeit, der mit 3 Ersatzleuten an⸗ tretenden Daubringer wieder abgeben. Mit diesem Siege hat Daubringen die Vorrunde abgeschlossen und man kann mit dem Erreichten zufrieden sein, wenn man bedenkt, unter wel⸗ chem Unglücksstern diese Serie gespielt werden mußte. Doch lassen wir nicht die Köpfe hängen— Ende gut, alles gut und mit der Hofnung auf ein besseres Durchstehen erwarten wir mit Zuversicht die Nachrunde. Zum Spiel selbst sei kurz berichtet, daß 1900 Gießen kurz vor Halbzeit durch Abseitstor in Führung geht, welchem Dau⸗ bringen in der zweiten Spielhälfte 2 Treffer entgegensetzt. Mit bangen Minuten erwartet Daubringen den Schlußpfiff; denn die 1900er drängten noch sehr, jedoch machte die famos arbeitende Verteidigung mit dem brillanten Torwart alles zu⸗ nichte. Mit der Schiedsrichterleistung konnte man zufrieden sein; jedoch ist Herr Bernhard etwas zu nachsichtig. sitzt Du jetzt in Frau Bauers Stube beim brennenden Weihnachtsbaum und denkst ein wenig an mich. Wir sind noch immer in Paris, werden aber wohl bald weiterreisen. Mir ist es auch schließlich einerlei, so⸗ lange ich nicht da sein kann, wo ich sein möchte. Du glaubst nicht, wie es mich freut, daß eure Mann⸗ schaft immer so erfolgreich kämpft. Ich lese hier alle deut⸗ schen Sportzeitungen, die ich bekommen kann und bin des⸗ halb über die größeren Fußballereignisse im Bilde. Beide Daumen werde ich halten, damit ihr die Verbandsmeister⸗ schaft erringen sollt, obwohl ich glaube, daß ihr es auch so schaffen werdet. Aber besser ist besser. Wir werden das Weihnachtsfest hier im Hotel feiern. Mein Vater wird, wie immer, mich reich beschenken, aber ich würde auf alles gern verzichten, könnte ich dafür mit Dir zusammen sein und wäre es auch nur für eine Stunde. Wenn es nur erst Mai wäre! Dann sehen wir uns wieder, lieber Theo. Ein frohes Weihnachtsfest und herzliche Grüße von Deiner Marieliese, die Dich lieb hat.“ Langsam faltete er den Brief zusammen, krank vor Sehn⸗ sucht nach ihr wie ein Primaner, der seine ersten Liebes⸗ erfahrungen sammelt.... Seine Augen fielen auf das Bild eines jungen Soldaten, das an der Wand hing und mit einem Tannenkranz geschmückt war. Er war Frau Bauers einziger Sohn, der im Felde ge⸗ fallen war. Wie tief mußte dieser Verlust sie getroffen haben, daß sie nun noch immer sein Bild schmückte. Frau Bauer sah Theos Blick. „Ja, ja,“ seufzte sie,„wie lange ist es nun schon her, daß ich die Nachricht von seinem Tode bekam.“ „Wann ist Ihr Sohn gefallen, Frau Bauer?“ „Gleich im Anfang des Krieges. Er ging noch zur Schule und war erst achtzehn Jahre alt. Eines Tages kommt er nach Hause, es war am 20. August— ich weiß das noch so gut, als wenn es gestern gewesen wäre— wirft seine Büchertasche auf den Tisch und ruft ganz begeistert: Schluß mit der Paukerei! Die Schüler warteten zum dritten Male vergebens auf f die Schüler von VfB Gießen. Wirklich kein Ansporn für die neu aufgestellte Schüler mannschaft. 5 M. Alls Wahenborn⸗Steinberg VfB Gießen 2.— FC Teutonia W.⸗Steinberg 1. 1:7(1:1). FC Teutonia W.⸗Steinberg 2.— Niederweisel 2. 4:0. 1900 Gießen 1. Igd.— FC W.⸗Steinberg Igd. 4:0. Leihgestern Sch.— W.⸗Steinberg Sch. 1:1. Die 1. Mannschaft der Teutonen konnte den seitherigen überzeugenden Siegen einen weiteren schönen Erfolg gegen die sehr spielstarke 2. Mannschaft vom VfB Gießen anreihen. Man war im Bilde— in Gießen sollte die bis jetzt un⸗ geschlagene Teutonenelf die ersten Punkte lassen. Es ist ja auch schließlich ein verlockendes Ziel:„Tabellenletzter schlägt den Tabellenersten.“ Die Gastgeber machten sich auch sehr viel Mühe und stellten eine recht spielstarke Elf, welche das Spiel in der ersten Hälfte stets offen hielt. Die meisten Torchancen hatten die Gäste, doch die schnelle Gießener Verteidigung klärte sicher. Hervorragendes leistete der Schlußmann der Gastgeber, der oft todsichere Sachen meisterte. Das erste Tor für die Gäste: Der Halbrechte wird im Strafraum gelegt, der verhängte Elfmeter wird von ihm selbst zum Führungstor verwandelt. Der Gastgeber zeigt teilweise ein sehr ansprechendes Kombina⸗ tionsspiel und kommt auch oft dem Steinberger Tor gefährlich nahe. Hierbei gelingt es ihm, den Ausgleich zu erzielen. Die Teutonen haben sich bis zur Halbzeit sehr verausgabt; sie sind in der Pause deprimiert, weil es trotz aufopfernden Spiels noch nicht gelungen ist, ein besseres Resultat zu erzielen. Nach der Pause zeigen die Gäste ein gefälliges Zuspiel, vereint mit Schnelligkeit und Durchschlagskraft. Blitzschnell ziehen sie wie⸗ derholt vor das Gastgebertor, und in 12 Minuten wird das Resultat um vier Tore auf 175 verbessert. Die Gäste beweisen es: Zum Siegen gehören 11 Freunde. Einig, einer den an⸗ dern mitreißend wird innerhalb zwölf Minuten der noch in der Pause zweifelhafte Sieg sichergestellt. Die Platzbesitzer wehren verzweifelt ab, die Verteidigung wird verstärkt. Weites Aufrücken der Steinberger Verteidigung ermöglicht es aber auch, daß die Gießener Stürmer den Steinbergern gefährlich werden. Hier ist es dann der linke Verteidiger, der mit großer Ruhe klärt. Die Ueberlegenheit der Teutonen wird überzeugend. In den letzten Minuten kommt noch eine gewisse Härte auf. Die Gäste stellen das Endresultat dem Spielverlauf entsprechend auf 1:7. Schiri Petry ⸗Wetzlar leitete einwandfrei. Die mit der Steinberger Mannschaft verwachsene zahlreiche Anhängerschaft feuerte ihre„Elf“ lebhaft an, und feierte die Erfolge begeistert. Einem als Zuschauer anwesenden Liga⸗ spieler wie Herrn Lehrmund sollte dies weiter nicht auf die Nerven gehen. Er sollte seine spielenden Sportkameraden auch nicht zu Unsportlichkeiten aufreizen. Den„schlagenden“ Beweis seiner„Vornehmheit“ hat er ja dann schließlich den„dummen Bauern“ gegenüber erbracht, und zu gleicher Zeit gezeigt, daß diese Mittel in sportlicher Hinsicht nicht erzieherisch wirken. Die Tatsache, daß weit mehr Gäste als Gastgeber auf dem Sport⸗ S οοοοοοοοοοο Miuwocn,(gul- und Bellac) 6. Aovember Spvob. Fürth in Weizlar gegen Wetzlarer Sportverein Rartenvorverkaufsstellen: in Wetzlar: Best, Zerndt in Burgsolms: Bäckermeister Schmidt in Dillenburg: Buchhandlung Manderbach Nachfolger in Gieslen: Sporthaus Schwan in Herborn: Zigarrenhaus Magnus in Weilburg: Zigarrenhaus Röken Seeed Mutter, ich melde mit freiwillig. Sechs von meinen Klassen⸗ kameraden sind schon fort. Heute nachmittag werden hier wieder Freiwillige eingestellt. Fast alle meine Mitschüler wollen sich melden.“ Ich suche ihn davon abzubringen, weil ich doch man den einen Jungen habe. Aber er hört kaum auf meine Worte. „Bis Weihnachten bin ich doch wieder zu Hause. Dann ist der Krieg längst vorbei! Du meinst, daß ich zu jung bin und die Strapazen nicht aushalte? Ach Mutter, das glaubst du doch selbst nicht. Wozu bin ich denn in einem Sportverein gewesen? Ein Fußballspieler macht überhaupt nicht schlapp, darauf kannst du dich verlassen.... Ich werde schon gesund wiederkommen, die meisten Kugeln gehen vorbei.“ Und weil er nicht aufhörte mit seinen Bitten, habe ich schließlich meine Einwilligung gegeben. Vierzehn Tage ist er hier dann ausgebildet worden. An einm Septembermorgen ist seine Kompagnie ins Feld gerückt. Es waren alles Kriegs⸗ freiwillige. Ich war noch mit auf dem Bahnhof. Aber viel konnten wir uns nicht mehr erzählen, denn seine Kameroden standen dabei, und alle waren sie so vergnügt. Und er war einer mit von den Lustigsten. Acht Tage später bekam ich die Nachricht von seinem Tode. Er hatte einen Schuß durch Herz bekommen und ist gleich tot gwesen. Irgendwo in Frankreich liegt er begraben 5 Theo sah sinnend in die Lichter des Tannenbaumes. Sie waren nun schon ganz heruntergebrannt. Eins nach dem an⸗ deren flackerte noch einmal kurz auf und verlöschte. Er warf noch einen Blick auf das bekränzte Soldatenbild an der Wand und dachte:„Unsere toten Kameraden dürfen wir nie ver⸗ gessen..“ b Eine Stunde später lag der Mittelstürmer in tiefem Schlaf und träumte von seinem ersten Länderkampf. Ihm zur Seite kämpfte ein Spieler, den er nicht kannte. Aber als er genauer hinsah, war es sein toter Fußballkamerad, der junge Kriegsfreiwillige. Als das Spiel zu Ende war, kam Marie⸗ liese und setzte ihnen beiden den Siegerkranz auf. (Fortsetzung folgt.) die J. der 1 Nethands pie mit, denn in Gießen besagt seht. Auf da⸗ man weniger 0 ler hen mit 905 Mannschaft Eiftelithe A gelegenheit auf da man sich an Doch halt! A Etting⸗bausen 100 Uhr statt rannten der besellte Omn er bis dahin noch drei Plit 12 Ahr ginge Ettingshausen vier Mann un Shiri, Het! es aber wiede Vollat hat als Das nun ein Fußballppie gisch vorgehen Unsere Manns Rüchicht auf d alle Spieler! heil wieder ne erging es nach Spieler, da er ihn doch mit n mangels in d Schiri wie z. die Reise ant lalüächlichen A Spielleiter vo Die 1. S0 der gleichen v schönem, schne Aud Bu 2 Schon der schaften von ich es in der sehr vielverspr auf des Leihg Entscheidung d den Harnisch, Tor und nähe süäblich im L. Ein Spieler aln Schmeling unternehmen. denst zu sorg Aber wie nicht kettogen e sich lestet sottvauernd Der dem lachend getret lägen Wen die bersönliche ich geronnen gal, daß ein! 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Die Jugend hielt sich über Erwarten gut und unterlag der sehr spielstarken A-Jugend von 1900 Gießen 470. Die Schüler spielten in Leihgestern und brachten ein recht beachtliches 1:1⸗Resultat mit nach Hause. 5. 5 Aus Lollar Die 3. Mannschaft von Lollar mußte am Sonntag gegen die 4. der Spielvereinigung von„1900“ Gießen das fällige Verbandsspiel liefern. Man gab den Lollarern wenig Hoffnung mit, denn in Gießen sind schwer Punkte zu holen. Das 2:0 für Gießen besagt aber trotzdem, daß sich Lollar energisch zur Wehr setzt. Auf das Treffen Ettingshausen 1. gegen Lollar 1. war man weniger gespannt, denn nur ganz wenige Schlachtenbumm⸗ ler fuhren mit nach Ettingshausen. Diese Wenigen und die 1. Mannschaft Lollars, erlebten aber bei den Gastgebern wenig Erfreuliches. Mit Mühe und Not hat man in Lollar eine Fahr⸗ gelegenheit aufgebracht; die Abfahrtzeit am Samstag festgelegt, da man sich an die festgesetzte Zeit des Verbandes halten mußte. Doch halt! Am Sonntagvormittag kommt eine Postkarte, und Ettingshausen teilt Lollar höflichst mit, das Spiel findet um 1.30 Uhr statt, da die Spieler sonst verhindert wären. Nun rannten der Lollarer Obmann und Schriftführer umher, der bestellte Omnibus kann um diese Zeit noch nicht fahren, da er bis dahin noch anderweitig verpflichtet war. Es gelingt noch drei Privatautos zu bestellen und am Sonntagmittag um 12 Uhr ging's los. Nun waren unsere Spieler rechtzeitig in Ettingshausen zur Stelle, aber die Platzmannschaft ist mit nur vier Mann um 1.30 Uhr da. Der Platz ist nicht abgezeichnet, der Schiri, Herr Wlodarek-⸗Wieseck pfeift das Spiel an, muß es aber wieder abpfeifen, da nur 4 Spieler erschienen sind. Lollar hat also das Verbandsspiel gewonnen. Das nun folgende Gesellschaftsspiel war alles andere, als ein Fußballspiel. Hier sollte der zuständige Ausschuß ganz ener⸗ gisch vorgehen, um den Uebeltätern ihr Handwerk zu legen. Unsere Mannschaft spielte sehr schonend und gewann 3.2. Mit Rücksicht auf die noch ausstehenden Verbandsspiele schonten sich alle Spieler und wir können von Glück sagen, alle Spieler heil wieder nach Lollar gebracht zu haben. Auch dem Schiri erging es nach dem Spiel nicht rosig, denn er bat die Lollarer Spieler, da er seine Auslagen und Spesen nicht erhalten konnte, ihn doch mit nach Hause zu nehmen, welches trotz großen Platz⸗ mangels in den Autos, nicht verweigert wurde. Wenn ein Schiri wie z. B. in diesem Falle, morgens früh gegen 8 Uhr die Reise antritt und abends nach Hause kommt, ohne seine tatsächlichen Auslagen zu erhalten, wird sich mancher guter Spielleiter von seiner Tätigkeit zurückziehen. Die 1. Schüler⸗Mannschaft trat in Wieseck zum Pflichtspiel der gleichen vom TW Wieseck gegenüber und erzielte nach sehr schönem, schnellen Spiel, einen eindrucksvollen 5:1⸗Sieg. D. Aus Butzbach V. f. R. Lich 1— V. f. R. Butzbach 2 4:2. Schon der eigentliche Auftakt— das Spiel der 2. Mann⸗ schaften von Lich und Leihgestern— sah, wenigstens soweit ich es in der letzten Viertelstunde des Spieles sehen konnte, sehr vielversprechend aus. Bei einem Angriff der Einheimischen auf des Leihgestener Tor entstand ein großes Gewühl. Eine Entscheidung des Schiri brachte die Einheimischen derartig in den Harnisch, daß verschiedene Zuschauer— die übrigens das Tor und nähere Umgebung so belagerten, daß die Leute buch⸗ stäblich im Tore standen— sich an der Diskussion beteiligten. Ein Spieler von Lich nahm sich nun einen Zuschauer vor, so ala Schmeling. Man lache nicht. Derartiges darf kein Spieler unternehmen. Für Ordnung auf dem Platze hat der Ordnungs- dienst zu sorgen. Aber wie gesagt, man hatte seine Ahnungen und wurde nicht betrogen. Was in dem nun folgenden Spiele die Platz⸗ elf sich leistete, läßt sich mit Sport nicht mehr vereinbaren. Fortvauernd machten die Gäste mit dem Boden Bekanntschaft. Der Tormann wurde mindestens 5 bis 6 mal auf dem Boden liegend getreten. Wo bleibt da die Rücksicht auf den lieben Nächsten. Wenn der Punktkampf derartig ausartet, daß auf die persönliche Sicherheit des einzelnen Spielers keine Rück⸗ sich genommen wird, dann geben wir unseren Sport lieber auf. Daß ein Spieler von Lich unserem linken Läufer, der den Ball beim Fuß hatte, derartig ansprang, daß derselbe gleich⸗ gleichzeitig mit dem einen Bein einen Tritt in den Unterleib und mit dem anderen einen Tritt ans Knie erhielt, geht doch tatsächlich über die Grenze des Erlaubten. Anser Spieler war natürlich sofort zusammengebrochen und mußte, vor Schmerzen sich krümmend und stöhnend, vom Platze getragen werden. Zu diesem Zeitpunkt stand das Spiel 2:1 für die Gäste. Der Schiri, Herr Enders, hätte unter allen Umständen ener⸗ gischer durchgreifen müssen. Daß ich die Schuld jedoch allein ihm zuschiebe, das tue ich nicht, ich stehe vielmehr auf dem Standpunkt, daß eine Mannschaft auch beim Punktkampf so diszipliniert sein muß, daß man sozusagen überhaupt keinen Schiri braucht. Daß das sehr zahlreich erschienene Publikum den Sieg der Einheimischen mit Beifall hinnahm, steht außer Zweifel. Den Eindruck, den dieses Spiel aber auf den unbe⸗ fangenen Zuschauer gemacht hat, zu ermessen, lasse ich dahin⸗ gestellt. Zu bemängeln wäre auch, daß der Sportplatz ent⸗ gegen der bestehenden Vorschrift nicht abgesperrt ist, so daß die Zuschauer teilweise im Spielfeld stehen, und andernteils, daß kein einziger Platzordner mit Binde versehen war, obwohl auch dies vorgeschrieben ist. Das Fazit für uns aus diesem Spiel besteht nun darin, daß eine Anzahl unserer Spieler verletzt wurde. Ich habe nun keinesfalls die Absicht, mit anderen Vereinen Krieg zu führen, sondern ich sage mir, daß sich für die Vereinsarbeit nicht jeder hergibt, und derjenige, der es tut, Freude an seiner Arbeit haben und Erfolge in ritterlicher und fairer Weise errungen sehen will. Es geht nicht an, daß einzelne Vereine im Sport das Sprichwort voranstellen: Eigennutz geht vor Gemeinnutz. sondern es muß umgekehrt lauten. Und in diesem Sinne möchte ich auch die Vereinsleitung von Lich bitten, hinzuwirken. Aus Leihgestern 8 Die zweite Mannschaft der Sp. Vg. weilte zum fälligen Verbandsspiel in Lich bei der gleichen des V. f. R. Was man dort zu sehen bekam, war alles andere, nur kein Fußballspiel; auch kein Punktkampf zweier Mannschaften, sondern lediglich eine von einem fanatischen und recht unsportlichen Publikum dirigierte Bolzerei. Dem Vorstand des V. f. R. Lich ist drin⸗ gend zu raten, sein Publikum sich einmal besser anzusehen. Für die Gastmannschaft und auch für den Schiri war es ein großes Glück, daß das Spiel unentschieden endete, denn sonst——— Was sich der Schiri gefallen lassen mußte, spottete einfach jeder Beschreibung; er ist doch auch ein Mensch. Bei diesen Schmäh⸗ rufen tat sich ein Spieler aus der ersten Mannschaft des V. f. R. Lich sehr hervor. Ueber das Spiel ist eigentlich nicht viel zu berichten. Nur das eine ist wichtig: Die Platzelf spielte überaus hart, während die Gäste sich sehr zurückhielten. In der 10. Minute geht Lich in Führung. Leihgestern gleicht in der 30. Minute aus. 10 Minuten später geht Leihg. wieder in Führung, welche es auch bis 15 Minuten vor Schluß hält. Ein schön hereingegebener Eckball bringt den Ausgleich. Leihgestern verläßt mit einem Punkt den Platz. Den Sportruf auf Schiri und Gegner auszubringen, hält die Licher Mannschaft nicht für nötig. Die Schüler hatten die gleichen von„Teutonia“ W. Stein⸗ berg im Pflichtspiel zum Gegner. Das Lokalderby der Kleinsten endete gerechterweise unentschieden. Ein für L. gegebener Elfer wurde von dem Gästetormann glänzend gemeistert; auch den Nachschuß hielt er gut. Beide Mannschaften befleißigten sich einer guten Spielweise. Aus Steinbach Steinbach 1— H.⸗Weisel 1 5:2(3:2). Skeinbach 2— Kl.⸗Linden 1 2:2 Vergangenen Sonntag hatte die erste Mannschaft vom F. Sp. 1926 Steinbach die gleiche von Niederweisel als Verbands⸗ spielgegner zu Gast und konnte das Spiel mit 5:2 Toren für sich entscheiden. Gegen 2 Uhr betraten unter der sehr guten Leitung des Schiri Walter-Daubringen die Mannschaften den Platz. Steinbach hat Anstoß, rückt vor und schon ist in der ersten Minute das Führungstor geschossen. Das Spiel gewinnt jetzt an Tempo. Niederweisel versucht auszugleichen, was ihnen Aus Wehlar Frohnhausen— Wetzlar 0:4. Daß der Sieg gegen 1900 Gießen am vergangenen Sonn⸗ tag kein Zufallssieg war, hat das Spiel in Frohnhausen be⸗ wiesen, denn Frohnhausen verlor in dieser Serie ihr erstes Spiel auf eigenem Platze. Die Wetzlarer Elf ist jetzt in der Form, wie man sie bei Beginn der Serie erwartet hatte. Trotz diesem 4:0⸗Sieg über Frohnhausen kommt die Mannschaft nach ihrem letzten Spiel der Vorrunde nicht über den zweitletzten Tabellenplatz hinaus, hat aber mit ihren 4˙8 Punkten bei Be⸗ ginn der zweiten Runde gute Anschlußmöglichkeit nach oben. Sollte die Mannschaft mit Diehl als Mittelläufer ihre jetzige Form beibehalten, so wird sie auch in den kommenden Pokal⸗ spielen wie im vergangenen Jahr ein wichtiges Wort mitreden. Daß der Weg am vergangenen Sonntag nach Frohnhausen sehr schwer war, wußte man. Daß der Sieg so glatt mit 470 wurde, war eine Ueberraschung. Wetzlar spielte zuerst den Platz hinunter, kam durch Blech 1. nach 15 Minuten Spielzeit zum Führungstreffer, nach weiteren 15 Minuten schießt Wohl⸗ gemuth scharf aus dem Hinterhalt, den abgewehrten Ball ver⸗ wandelt Blech 2. im Nachschuß. Einer Drangperiode der Ora⸗ nier halten die Gebr. Benner sicher stand. Als Wohlgemuth nach der Pause im Alleingang auf 3:0 erhöht, schien der Sieg der Wetzlarer gesichert. Nach verteiltem Spiel, bei welchem sich auch der Wetzlarer Hüter vereinzelt gut auszeichnete, kommt Wetzlar durch Fischer 13 Minuten vor Schluß noch zu einem 4. Treffer. Wetzlar hat als die bessere Mannschaft verdient ge⸗ wonnen, besonders gut war der Mittelläufer, linker Sturm⸗ flügel und die beiden Verteidiger. Mit der Leitung und fai⸗ ren Spielweise konnte man zufrieden sein. Das Publikum verhielt sich mustergültig. Wetzlar 2.— Oberbiel 1. 2:1. Wie schon einmal über die zweite Elf gesagt, kann man von ihr alles erwarten. Diesmal bezieht sich das nicht auf das Resultat, denn dieses hätte, dem Spielverlauf nach eher umgekehrt lauten können, sondern auf die schlechte Spielweise an diesem Sonntag. Oberbiel zeigte fast ebenso wenig. Die unglaublichsten Sachen im Auslassen von Chan⸗ cen auf beiden Seiten wurden geleistet. Die erste Hälfte spielte Oberbiel überlegen, trotzdem ging der Sportverein in Füh⸗ rung durch Zambedri. Nach der Pause war das Spiel zunächst ausgeglichen, mit wenig schönen Momenten. Gegen Schluß drängte der Sportverein etwas und kam abermals durch Zam⸗ bedri zum zweiten Treffer. Die 3. Mannschaft hatte vorher Burgsolms 2. als Gegner und mußte sich von dem Tabellenführer 32 schlagen lassen. Nach werteiltem Spiel hatte der Sportverein in Form eines Elf⸗ meters 10 Minuten vor Schluß Ausgleichsmöglichkeit, schoß diesen aber auf den Pfosten. Der Ersatz⸗Hüter ließ zwei leichte, haltbare Bälle passieren. Die 4. Elf holte sich in Schwalbach gegen deren 1. eine erwartete 9:0 Niederlage. Die erste Jugendmannschaft, welche ungeschlagen nach 5 Spielen die Tabelle mit 32:2 Toren anführt, gewann auf eige⸗ nem Platze gegen die gleiche von Schwalbach 50. Nach dem Spiel der zweiten Elf spielte eine Schülermann— schaft des SpV. gegen die Schüler aus Braunfels 1:2. Beide Mannschaften verwandelten einen Elfmeter nach verteiltem Spiel. Der Vfe Wetzlar hat vom Verbands⸗Vorstand die Genehmi— gung erhalten, auch Fußball zu spielen und wird noch in die diesjährige Verbandsserie eingereiht. auch gelingt. Bei einem Eckball prallt der Ball an einem Steinbacher ab und findet den Weg ins Tor. Niederweisel drückt jetzt stark und kann kurz nach ihrem ersten Erfolg den zweiten, ebenfalls durch Eckball, buchen. Steinbach macht sich jetzt wieder frei, der Ball wandert von Mann zu Mann(was man seither vermißte), aber Niederweisels Hintermannschaft kann immer in letzter Minute noch retten. Erst in der 30. Mi⸗ nute stellt der Mittelstürmer Steinbachs den Ausgleich durch plazierten Flachschuß her, dem er kurz darauf das 3. Tor folgen ließ und so seiner Mannschaft wieder die Führung sicherte. Mit diesem Resultat werden die Seiten gewechselt. Nach der Pause greift Steinbach dauernd an, aber auch die sichersten Chancen bleiben unausgenutzt. Niederweisel leistet energischen Widerstand, macht auch einige gefährliche Durchbrüche, wobei beinahe der Ausgleich gefallen wäre, wenn nicht der St. rechte Verteidiger den Ball im letzten Moment von der Linie weg⸗ getreten hätte. Steinbach hält aber dieser Drangperiode stand und kann der Mittelstürmer Steinbachs bis zum Schluß noch zwei schöne Tore erzielen und somit den verdienten Sieg sicher⸗ stellen. Das Spiel wurde auf dem etwas aufgeweichten Boden äußerst fair ausgetragen. Nach diesem Spiel lieferten sich Steinbachs zweite und Klein⸗Lindens erste Mannschaft einen spannenden Kampf, der dem Spielverlauf nach mit 2:2 Toren unentschieden gerecht endete. Schiri Walter leitete auch dieses Spiel zur vollsten Zufriedenheit. Aus Odersbach Am Sonntag trafen sich Odersbach 1. und Waldhausen 1. zum fälligen Rückspiel. Odersbach, das das Vorspiel 5:0 ver⸗ loren hatte, drehte diesmal den Spieß herum und schlug Wald⸗ hausen nach fast gleichwertigem Spiel 4:0. Halbzeit 3:0. Oders⸗ bachs Hintermannschaft war diesmal in großer Form und ließ den Waldhäuser Sturm nicht zu Worte kommen. Die guten Vorlagen, die die Odersbacher Läuferreihe nach vorne gab, verwertete der Sturm auch prompt, dabei hatte derselbe auch mit einigen Lattenschüssen noch Pech. Der Schiri hatte ein schweres Amt; die Zügel aber hielt er fest in der Hand, so daß das Spiel zu einem guten Ende kam. Alles in allem, es war ein schönes Spiel und Schiri Heinz-⸗Stockhausen leitete gut. Odersbach 2.— Waldhausen 2. 5:3(3:2). Alls Arborn Berichtigung: Das Spiel Arborn gegen Odersbach wurde von Arborn mit 5 0 gewonnen und nicht 2:0. Das Spiel Hasselbach gegen Arborn wurde von Arborn 3:1 gewonnen und nicht wie bereits berichtet 3:1 verloren.. Auf dem Stadion erfocht Wetzlar durch den VfL und den Turnverein zwei wertvolle, überlegene Handball⸗Siege über die Gießener Vereine MTV und 1900 Gießen. Der Turnverein gewann am Nachmittag gegen den MTV Gießen überlegen 9:5, nachdem die Wetzlarer Turner bis zur Halbzeit bereits 771 geführt hatten und nach der Pause ver⸗ halten spielten, so daß der MTW noch zu 4 weiteren Toren. nach der Pause kam, wogegen der Turnverein nur zu zwei wei⸗ teren Erfolgen gelangen konnte. Auch am Vormittag war Wetzlar mit dem VfL als bessere Mannschaft gegen 1900 Gießen 4 siegreich. Die erste Halbzeit brachte hier jedoch noch keine besondere Entscheidung, denn Wetzlar konnte nur durch einen Strafwurf von Reuter 1:0 in Führung gehen. Nach der Pause erhöhten die VfLer auf 3:0, 1900 Gießen kam zum Ehrentor und kurz vor Schluß warf Achenbeier für VfL den 4. Treffer. Die Am⸗ stellung der VfL⸗Läuferreihe nach der Pause erwies sich als nicht vorteilhaft. Die Wetzlarer Elf gewann verdient Der Sc W.⸗Niedergirmes war mit seinen sämtlichen Mannschaften spielfrei. W. 3. W. Spiel⸗ Vereinigung Fürth in Wetzlar Dem Wetzlarer Sportverein ist es gelungen, die 1. Mann⸗ schaft des deutschen Altmeisters, der Spielvereinigung Fürth, für Mittwoch, den 16. November(Buß⸗ und Bettag) nach Wetzlar zu verpflichten. Die Fürther Mannschaft wird in kompletter Ausstellung antreten mit den internationalen Spie⸗ lern Wenz, Hagen, Leinberger und Frank. Seit langer Zeit ist es den Sportinteressenten in Wetzlar und der Umgebung nicht möglich gewesen, eine Mannschaft von dem Ruf der Spiel⸗ vereinigung Fürth spielen zu sehen. Die genannten Spieler geben die Garantie, daß ein erstklassiges Fußballspiel zu sehen sein wird. Besondere Beachtung wird dem Mittelläufer Leinberger, der der deutschen Mannschaft schon 20 Mal eingereiht war, zu schenken sein. In der Fürther Mannschaft ist altes Können mit neuerem Talent gemischt und jeder der Zuschauer wird voll auf seine Rechnung kommen. Der Spiel⸗ abschluß ist auch deshalb besonders günstig, weil die Fahrt⸗ kosten nach Wetzlar für diesen Tag ermäßigt sind. Die Fahrt mit dem Postauto ist auf 50 Prozent ermäßigt, während die Reichsbahn bis zur Entfernung von 35 Kilometer nach Wetz⸗ lar Sonntagsfahrkarten ausgibt. Turn⸗ und Sportvereine erhalten beste Uebersicht und leichte Geschäftsführung, wenn sie sich von den veralteten Kassebüchern abwenden und dafür mein Spezial⸗Vereinskassebuch gebrauchen! Für die einzelnen Spezial⸗Einnahmen und Spezial⸗ Ausgaben sind Spalten vorgedruckt, so daß die Führung dieses Buches sehr leicht ist und die Kassenabschlüsse zu jeder Minute erfolgen können Albin Klein, Gießen. Dienstag, den 8. November 1932 Allgemeine Hessische Sportzettung. Nr. 45 Rund um den Marburger Sthloßberg V. f. B. Kurhessen— Borussia Fulda 1:5(0: 2). Die Borussenelf hatte eine Rekordzuschauermenge angelockt. 3500 Sportbegeisterte mögen es gewesen sein, die von Anfang an in Spannung gehalten wurden und auch befriedigt den Platz verlassen konnten. Beide Mannschaften in stärkster Be⸗ setzung, die Platzbesitzer sogar mit zwei neuen Leuten. Süß, Reichswehrsoldat früher Sp. V. Frankfurt, und Mattheli, Stu⸗ dent, früher Tennis⸗Borussia Berlin. Beide Spieler fügten sich recht gut in das Mannschaftsgefüge ein. Fischer ist erkrankt und konnte demzufolge nicht mitwirken. Ein erheblicher Ver⸗ lust, zumal Adorf nicht so recht mit konnte. Ueberhaupt der linke Flügel war nicht so, wie man es erwartete. Berndt hatte die günstigsten Gelegenheiten, ohne sie zu verwerten, da er viel zu lange mit dem Schuß zögert. Immer noch mal herum. Kathner wurde mitunter recht gefährlich. In der Läuferreihe klappte es gut. Die Hintermannschaft war schon erheblich besser. Die Borussen waren gleich gut besetzt, eine Mannschaft, die doch als die Beste des Bezirks Hessen⸗Hannovers angesprochen werden darf. Schnelligkeit, Raffinessen, Ziel auf den freien Naum und vor allem Durchhalten sind der Mannschaft eigen. Unangenehm wirkte allerdings das öftere Reklamieren bei den Linienrichtern; auch dies müssen sich einige Spieler abgewöhnen. Der Schiedsrichter: Es pfiff Herr König, Sport Kassel, der wohl in dieser Serie die beste Schiedsrichterleistung hier in Marburg zeigte; schnell, ffä Die Marburger fangen recht vielversprechend an. Fulda ist im Anfang etwas unbeweglich. Doch nach 20 Minuten schienen die Schimmelreiter schon etwas ermattet. Die Gäste kommen auf. In der 21. Minute ist es Bonard, der durch Kopf⸗ ball eine Flanke von Heßberger zum Führungstor verwandelt. Weigand hatte gezögert. 5 Minuten später Elfmeter. Schmitz hat mit der Hand abgewehrt. Totenstille.. Weigand hat famos gehalten. Böttner scheidet vorübergehend aus; Fulda drängt stark. Vor dem Wechsel ist es Leugers, der eine Vorlage von Kammerl zum 2. Tor einsenkt. Die 2. Hälfte beginnt Marburg wuchtig. Die Elf gibt das Rennen noch nicht ver⸗ loren. In der 14. Minute knallt dann Böttner auf das Tor. Fuldas Anhänger werden unruhig, doch der Eingeweihte sieht, daß Borussia in dieser Form nicht zu schlagen ist, wenn auch Marburgs Sturmreihe recht große Chancen hat. 3 Tore flattern noch in Marburgs⸗Heiligtum und dann ist der Großkampf be⸗ endet. Fulda hat die erste Serie ohne Punktverlust hinter sich. Erksdorf 1— Speckswinkel 1 2:1. Seit langem wieder einmal konnte die Erksdorfer Elf einen Aus dem Hinterland F. V. Wallau— Sp. V. Bottenhorn 2:1(0: 0). Die Gäste scheinen vom Pech verfolgt zu sein. Nachdem diese wackeren Kämpfer dauernd auf fremden Plätzen ihr Debut abgeben müssen, scheint sie auch auf dem Spielfeld das Glück ganz und gar verlassen zu haben. Das Spiel, das eine große Anzahl Zuschauer bei dem herrlichen Herbstwetter angelockt hatte, wurde mit einer ungeheuren Schnelligkeit zu Ende ge— führt. Die treibenden Kräfte hatten immer wieder die Botten⸗ horner, die dann auch zunächst einen kleinen Vorteil hatten. Zwar hielten sich die Gäste nicht an flache Kombinationen, dafür nahm aber die rationelle Flügelbedienung eine Sonder⸗ stellung ein. Schade, daß der Linksaußenposten in der Zeit der Vorlagen vom Mittelstürmer und Mittelläufer hätten unbe⸗ dingt Erfolge bringen müssen. Einmal schien auch ganz sicher ein Erfolg zu reifen, jedoch der Mittelstürmer, der frei zum Schuß stand, schoß zwar wuchtig, aber nicht plaziert genug. Die Wallauer, die bis dahin sehr aufgeregt und zerfahren gespielt hatten, kamen dann mehr und mehr ins Fahrwasser, so daß ebenfalls Chancen herausgearbeitet wurden, aber beim„Her— ausarbeiten“ sollte es zunächst bleiben. Hier erwies sich vor allem die Gäste-Abwehr als sehr sicher. Im zweiten Spielteil erwartete man allgemein, die Durch— schlagskraft der Bottenhorner würde erlahmen. Aber man hatte sich getäuscht. Die Wallauer holten zwar durch Weit⸗ schuß ihres rechten Läufers den Führungstreffer heraus; doch nur kurz sollte die Freude dauern, denn die eifrigen Bemü⸗ hungen der Gäste, die die Flachkombinationen der Wallauer stets zu zerstören wußten, sollten bald mit einem Erfolg be⸗ lohnt werden. Wieder eine schöne Flügelbedienung des Mittel⸗ Ammllithes Gau Gießen⸗Wotzlar Aenderungen für den 13. November 1932: Die Spiele Berghausen— Werdorf(Graulich) und Bechlingen— Kölschhausen(Claas) verlegt, dafür angesetzt: Werdorf 2.— Kölschhausen(Dietz-Wetzlar) Büblingshausen— Bechlingen(Koob-Garbenheim) Oberndorf— Burgsolms 2. verlegt, dafür angesetzt: Burgsolms 2.— Steinberg 2.— Niederweisel— Flensungen 2. nicht Rabe) Laubuseschbach— Braunfels(Kleemann-Bissenberg) Niederweisel 2. fällt aus, Heuchelheim(Zitzer-Gießen, n. Rogalla) Bobenhausen(Schneider Villingen, Weilmünster(Schmidt⸗Hirschhausen) auf den 16. 11.(Buß⸗ u. Bettag) verlegt, VfL Wetzlar— Waldgirmes, 1,30 Uhr(Seitz-Gießen) fe Wetzlar wird in Gauklasse 2., Abt. 6 eingereiht. Vordrucke f. Mannsthafts⸗Aufftellungen (an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 30 Pfg. Verlag der„Allg. Hess. Sport⸗ zeitung“ Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 2825 u. 2526 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto. Sieg erringen. Es war ein gleichwertiger Kampf, der im flotten Tempo durchgeführt wurde. Speckswinkel bildet eine Kombination mit Halzbach, und verspricht hierdurch die Mann⸗ schaft, noch an Spielstärke gewaltig zuzunehmen. Ein Elfmeter wurde von Erksdorf noch verschossen. Eine Ehrung Der Gau Vorsitzende des Gaues Marburg, Herr Dr. Leukel, nahm die Gelegenheit einer Monatsversammlung des V. f. B. Kirchhain am vergangenen Mittwoch abend wahr, um dem Vereinsführer des V. f. B. Kirchhain und langjährigen Tor⸗ hüter der 1. Mannschaft Konrad Thomas für seine Ver⸗ dienste, die er sich im Sport erworben hat, die Ehrennadel des W. S. V. zu überreichen. Thomas hat, nachdem er seine aktive Spielzeit beendet hatte, um einem Jüngeren Platz zu machen, sich als Schiedsrichter zur Verfügung gestellt und war auch lange Jahre Leiter der Ortsgruppe Kirchhain. Wir gratulieren. Gau⸗Geländelauf 8 Die Beteiligung am Geländelauf war schwach. Es ist sehr zu begrüßen, daß diese im nächsten Jahr zur Pflicht gemacht wird. Der Terminnot wegen konnte man nicht alle Fußball⸗ spiele ausfallen lassen. Aber gerade von den meisten spiel⸗ freien Vereinen war niemand zu sehen. Germania und V. f. B.⸗ K. Marburg waren am zahlreichsten vertreten. Von den Land⸗ vereinen stellte der Sportverein Mellnau die meisten Läufer. Die 5 Kilometer der Seniorklasse wurden am schnellsten von Krieg(Mellnau) zurückgelegt. Er kam mit einem Vorsprung von etwa 150 Metern am Ziel an. Das spannendste Rennen lief die Jugendklasse. Dörbecker(Germania) und Smude(Mell⸗ nau) führten etwa bis zur Hälfte der Strecke. Später rückten Keil und Weitzer(beide Germania) zur Spitzengruppe auf. Während der letzten 100 Meter entwickelte sich ein erbitterter Endkampf, den Keil schließlich für sich entscheiden konnte. Bei der Schülerklasse lag Born(Germania) fast auf der ganzen Strecke vorn. Kranz(VfB.⸗K.) rückte auf der Stadionaschen⸗ bahn immer dichter heran, überholte seinen Gegner und schlug ihn mit 1 Meter Vorsprung. Ergebnisse: Krieg(Mellnau), Seniorklasse: 75 Gebert(Athl⸗Club). Jugendklasse: Keil(Genn 2. Schmude(Mellnau), 3. Weitzel 1 4. Dörbecker(Germania), 5 5. Strube (Germania). Schülerklasse: 1. 3. Schmidt(VscB.⸗K.), Kranz(BfB.⸗K), 4. Heiner(VfB.⸗K.), 2. Born(Germania), 5. Wagner(VfB.⸗K.). läufers, der Linksaußen gab seinem Mittelstürmer, Wallaus rechter Läufer wollte dazwischen funken, was aber nicht gelang, und schnell war der Bottenhorner frei, um aus wenigen Me⸗ tern den Ausgleich zu schaffen. Das spornte natürlich die Gäste an, während andererseits auch die Wallauer alles versuchten, um abermals den Führungstreffer zu erzielen. Erst kurz vor Schluß schlug Wallaus Verteidiger den Ball weit nach vorn zum Rechtsaußen, dieser zielte aufs Tor, und der auf Links⸗ außen gegangene rechte Läufer drückte unter dem Jubel der vielen Zuschauer ein. Das Spiel war äußerst spannend und fair und hatte außerdem in Schneider-Marbach einen sehr aufmerksamen Leiter. S. V. Wetzlar sorgte für die Ueberraschung des Tages, denn in Frohnhausen so klar und deutlich zu gewinnen(4:0), will sehr viel heißen. Frechenhausen— Breidenstein 10. In Frechenhausen gab es einen wechselvollen harten Kampf, der im Anschluß an einen Eckball entschieden wurde. Genau so gut konnte das Ergebnis auch umgekehrt lauten. Niederlaasphe— Laasphe 2:7(1: 0). Das Witgensteiner Lokaltreffen endete mit einem über— raschend hohen Siege der ohne Zweifel besseren Laaspher. Bis zur Pause sah es aber noch nicht so rosig aus, denn Nieder⸗ laasphe führte 1:0. Aber nachher mußten die Einheimischen unbarmherzig kapitulieren, Laasphe kam ganz groß in Fahrt. Eckelshausen— Wiesenbach 4:2(0:2). Erst gegen Ende des Treffens wurde der Sieg Eckelshausens herausgeholt. Die Wiesenbacher führten lange Zeit 2:0, ohne aber den Vorsprung halten zu können. Die gute Stürmerreihe der Einheimischen gab dem Treffen eine Wendung.„oh“. Am 20. November(Totensonntag) finden keine Verbands⸗ spiele statt. 13. November 1932: A⸗Jugend: Leihgestern— Lich, Happel-Steinberg 1900 Gießen 2.— 1900 Gießen 1., Bernhard⸗Wieseck Steinberg— Muschenheim, Gerhard-Steinbach Werdorf— Kölschhausen, Schäfer⸗Dillheim Berghausen— Aßlar, Becker Oberbiel— Schwalbach, Schmidt⸗Steindorf Nauborn— Braunfels, Steuernagel Burgsolms— SW Wetzlar, Rech B-Jugend: 1900 Gießen— Wieseck, Bernhard-⸗Wieseck Schüler: Lollar 2.— 1900 Gießen 2., Hilberg⸗-Daubringen ViseB Gießen— Wieseck, Enders-Gießen, Rücksp. Lich— Steinberg, Weinand-Leihgestern, Rücksp. Klein⸗Linden— Leihgestern, Becker-Dutenhofen, Niederweisel Hochweisel, Rogalla⸗Butzbach Braunfels— Burgsolms, Rosenkranz Nauborn— Steindorf, Steuernagel Für den Monat Dezember tritt eine allgemeine Spielsperre für sämtliche Jugend- und Schülermannschaften ein. Handball⸗Meisterschaftsspiele 1932⸗33 13. 11. 32: VfL Wetzlar— PSWs Butzbach 1., Walter PSW Butzbach Res.— OSC Gießen, Bauernschub 1900 Gießen Res.— 1900 Gießen 1., Fischer Rücksp. 7 Es liegt Veranlassung vor, die Herren Berichterstatter um strikteste Objektivität bei der Abfassung ihrer Berichte zu bitten, da wir vom Nedaktionstisch aus nicht alles prüfen können. Die Berichterstatter wollen von der Verantwortlichkeit ihrer Berichte sich selbst bewußt bleiben. 2 Schriftleitung. Schledsrichler-Bereinsgung Gleßen- Bubbach Nächste Vollversammlung am Samstag, den 26. November, 20,15 Uhr, in Gießen, Kaffee Ebel(Burggraben 9). Herr Rabe spricht über das Spiel des Torwächters. Nur schriftliche Ent⸗ schuldigungen werden angenommen. Gau Marburg Verbandsspiele am 13. November 1932: Gladenbach— Dreihausen Barth) Sarnau— Frankenberg(SHeuser) Breidenstein— Wiesenbach(Boß) Momberg— Langenstein(Engelter) Allendorf— Erksdorf(Senger) Biedenkopf 2.— Mornshausen a. D.(Born) Bürgeln— Wehrda(Kaisinger) Cappel— Schönstadt(Lucy) Germania 2.— Wetter 2.(Pfeil) Dernbach— Sinkershausen of) Wommelshausen 2.— Mornshausen a. S.(Scheld⸗Gldb.) Gönnern— Obereisenhausen(Graf) Breidenbach 2.— Steinperf(Berghof) Niedereisenhausen— Lixfeld(Pfeiffer⸗Broͤb.) Wallau 2.— Niederlaasphe(Jung⸗Bdk.) Banfe— Laasphe(Reuter) Laasphe 2.— Erndtebrück(Schneider⸗Niederlaasphe) Berghausen— Banfe 2.(Horn) Birkelbach— Schameder(Eckel) Dautphe— Eckelshausen 2.(Metzger) Holzhausen 2.— Kombach(Scheld⸗Dautphe) Oberrosphe— Cölbe 2.(Dersch) Herzhausen— Unterrosphe(Rösser) Cappel 2.— Ockershausen 3.(Lemmer) Leidenhofen— Dreihausen 2.(Baier) Leidenhofen 2.— Ebsdorf(Bier) Roth— Wallau 3.(Sänger) Steinperf 2.— Oberdieten(Luckgardt) Altenvers— Weipoltshausen(Hahn⸗Marburg) Oberwalgern— Haddamshausen(Seip) Weidenhausen 2.— Runzhausen(Eichert) Erdhausen 2.— Holzhausen(Hartmann) Niederofleiden— Neustadt(Klipp) Langenstein 2.— Niederwald(Hahn Schweinsberg) Roda— Wollmar(Trusheim) Amönau— Frankenberg(Braun) Jugendspiele am 27. November 1932: VfB Kurhessen— Ockershausen(Weintraut) Vorrunde Germania— Dreihausen(Seip) Cappel— Lohra(Rüdiger) Germania 2.— VfB Kurh. 2.(Baier) Wehrda— Cölbe(Becker-Marburg) Marbach— Niederweimar(Brand) Kirchhain— Neustadt(Fritz) Bürgeln— Großseelheim(Heuser) Frankenberg— Wetter(Henkel Wetzlar) Michelbach— Sarnau(Ochs) Biedenkopf— Dautphe(Born) Wallau— Biedenkopf 2.(Michel) Buchenau— Caldern(Feußner) Erdhausen— Gladenbach(Ullrich) Holzhausen— Weidenhausen(Schwarz⸗Gldb.) Berleburg— Feudingen(Steinhausen) Birkelbach— Schameder(Feuring⸗Wallau) Das letzte Wort 5 Der Vorstand des FC 1926 Großen⸗Buseck kann die von Herrn Bärenfänger aus Garbenteich erhobenen Anschuldigun⸗ gen nicht auf sich ruhen lassen und bittet, die verehrlichen Ver⸗ eine davon Kenntnis nehmen zu wollen, daß die von dem Ge⸗ nannten aufgeworfenen Beschuldigungen nicht im geringsten den Tatsachen entsprechen. Wahr ist, daß niemand verletzt wurde, daß der Schiedsrichter in jeder Weise beschützt wurde und daß Herr Enders voll und ganz seine Pflicht getan hat. Im übrigen sollte sich Herr Br. nicht zuviel erlauben; denn es geht nicht an, einen Verein, wie den FC 26 Großen⸗Buseck, der besonderen Kampf gegen die„freie Sportbewegung“ zu führen hat, durch diese Machinationen in den Schmutz zu ziehen. Der Vorsitzende des Vereins ist alt genug und versügt auch über die nötige Erfahrung, um sich von einem jungen Mann, der vor nicht langer Zeit erst hierher gekommen ist und der die hiesigen Verhältnisse überhaupt nicht kennt, derartige Unwahrheiten sa⸗ gen zu lassen. Jetzt Schluß damit. L. Brück, 1. Vors. DRUCR SACHEN für Gewerbe, Handel und Industrie, Vereine u. Private Qualitätsarbeit Gute Austattung, pünktlich, dauoE EHE T-a ArO RALF ab be- Fernspr. 2525 J rasch u. preisgünstig liesert alt Qarautt We- une E. E STRIKE ALBIN 8 lO SE NM Fußballjacken 2. Fußballfage 2„„ Fuß ballstutzen(Wolle). F Knie⸗ u. nöchelschüger„ Schienbeinschützer 8„ S. i Trainingsanzüge(A6) b Treßkoffer, stabilln. 250„ Wettspielbälle, Gr. 5 m. Bl. 10.50 SpORT-ZERND T, WETzL An Ger Polalspiel 8 * S Nied SC Wit Vor Gesellschaft Bf Kur Spot Spot Esch Gau Gie 2. Bezirls 8 7 Stei Loh Biss Weilburg SC. Nlede Burgsolme Bissenberg Ehringsha Aßlar Vetzl. Sp Lohnberg Bislirchen Steindorf Oberbiel Lol Wa Ett V-⸗Steinb. Butzbach Lollar Daubringe 1000 Gießt Lelhgesterm Engshan Laubach Id Gieß 1 Gaulluf Mer We Nie All Lob Obe N But We