U iele III Nan en en 2 einen tigen inter⸗ ingen, Gleich rend endet selnde uner⸗ imzend al zu⸗ groß⸗ pernen Voll⸗ l, be⸗ irkus⸗ wird N in deutet as ge⸗ tet in und Massen 1 Sie rende elt in teen. hee Pferde, en jwerg⸗ „ füd⸗ edate, „ 00 lachen, 85 Spa⸗ 5 150 niedri⸗ elegel⸗ Einzelpreis 20 Ryf. 85 2 Einzelpreis 20 Rpf. 55 I. 2 2 allgemeine hessische Sport⸗Seitung verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel; jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Vithtig! Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Dienstag, den 6. September 1932 Allseitig beachten! Ein alter treuer Freund des Fußballsportes schreibt der„Allgemeinen Hessischen Sport⸗ Zeitung“ folgendes mit der Bitte um Veröffentlichung: Schon wieder ist eine Sportzeitung der Ungunst der Zeitverhältnisse zum Opfer gefallen: Der„FN⸗Sport“ hat vom 1. September ab sein Erscheinen eingestellt! Der Verlag der„Frankfurter Nachrichten“, der die Sportzeitung bekanntlich herausgab, begründet den Schritt mit dem Hinweis darauf, daß die meisten Tages⸗ zeitungen einen besonderen, meist recht ausführlichen Sportteil eingerichtet hätten und daß dadurch das Interesse für periodisch erscheinende rein sportliche Zeitschriften sehr stark herabgemindet sei; deshalb wolle er die Heausgabe des„FN⸗Sport“ ganz einstellen und statt dessen den Sportteil der„Nachrichten“ entsprechend umfangreicher ausbauen.— Der Standpunkt dieses Verlages ist leider nur zu berechtigt. Hinzu kommt aller⸗ dings noch, daß sozusagen nur ein Haus weiter, nämlich in Offenbach, das„Sport⸗Echo“ erscheint, dem vom Süddeutschen Verband(gleichwie dem„Kicker“⸗Nürnberg) amtlicher Charakter verliehen worden ist; das be⸗ deutet, daß jeder Verein des Verbandes eine bestimmte Anzahl dieses Blattes zu beziehen verpflichtet ist, so daß also für die Existenz desselben immerhin eine gewisse Unterlage gegeben ist. Im Westdeutschen Spielverband gibt es bekanntlich keine offizielle Zeitschrift, die sich mit der Berichterstat⸗ tung befaßt. Aber auch hier müssen die Vereine ein Verbandsblatt obligatorisch halten und— allerding als Bestandteil der Pauschalgebühr— bezahlen: die wöchentlich erscheinenden„Amtlichen Mitteilungen“ und den monatlich erscheinenden„Ful“; dieser bringt meistens zwar sehr lehrreiche Aufsätze, doch werden die⸗ selben von nur sehr wenigen Personen— in der Hauptsache Verbandsbeamten— gelesen; die große Masse des We bekommt die Monatsschrift überhaupt nicht zu Gesicht und ist gezwungen, ihre Kenntnis von dem Ver⸗ lauf der Spiele, von dem Tabellenstand usw. aus den Tageszeitungen zu schöpfen, von denen einige einen sehr guten vielseitigen Sportteil besitzen, die Mehrzahl jedoch sich auf die lokalen oder regionalen Ereignisse be⸗ schränkt. Demgegenüber ist der südliche Teil des Bezirkes Hessen⸗Hannover in einem Vorteil, den die Vereine leider nicht richtig einzuschätzen wissen: in Gießen gibt es eine rein sportliche Zeitschrift, die„A H S3“, die sich be⸗ müht, alle wichtigen Sportereignisse zu erfassen, teils zahlenmäßig, teils in längeren Ausführungen. Diese Mühen und Arbeiten werden aber schlecht gelohnt, denn nicht nur, daß die Abonnements und der Einzelkauf zahlenmäßig mehr als zu wünschen übrig lassen— sehr viele Vereine schicken noch nicht einmal rechtzeitig ihre Berichte ein. Der Verlag kann nicht an jedem Ort ein en Redakteur entsenden oder an jedem Ort einen Be⸗ richterstatter anstellen; dazu wären im Gau Gießen⸗Wetzlar etwa 70 und im Lahnkreis rund 220 nötig! Er muß damit rechnen, daß die Vereine doch selbst ein In teresse daran haben, über ihre Spiele usw. der Mitwelt eine Nachricht zu liefern, daß sie also selbst Berichte einschicken. Nur auf diese Weise erfahren sie gegenseitig von ihren Leistungen oder Mißerfolgen, aber das auch nur dann, wenn alle Vereine die Sportzeitung dauernd beziehen, aber nicht nur in einem Exemplar das schnell in irgend einer Tasche verschwindet, son⸗ dern in einer Anzahl, die dem Mitgliederbestand we nigstens prozentual entspricht; es läßt sich aber auch sehr gut so einrichten, daß jedes Vereinsmitglied ein Exemplar erhält: es muß nur ein Presse⸗ oder Zeitungswart bestimmt werden, dem sowohl die Berichterstattung obliegt als auch das Einsammeln des Zeitungsgeldes, das wöchentlich in kleinen Beträgen(10 Pfg.) entrichtet werden kann, übertragen wird und der natürlich auch für die pünktliche Einzahlung an den Verlag besorgt sein muß. Auf diese Weise muß es doch klappen und wird es auch klappen. Wie bisher, so geht es nicht weiter; sonst sieht sich der Verlag der„Ah S3“, wie ich höre, gezwungen, das Erscheinen des Blattes ebenfalls einzustellen. Und dann? Also: Erhaltet Euch Euere Heimat⸗ Sportzeitung! Werdet Abonnnenten! Liefert Berichte! Sorgt für weitere Verbreitung! Laßt Euch nicht durch das Geschwätz von Großmäulern oder durch abfüllige Kritik von Mißgünstigen verleiten, tatenlos abseits zu stehen oder etwa gar in das Horn der Widersacher zu blasen! Denkt objektiv über die Lage nach und zeigt Euch als wirklich sportlich eingestellte Menschen, indem Ihr immer und überall— von der Ueberzeugung durchdrun⸗ gen, daß für den Lahnkreis die Erhaltung der„A Sz.“ notwendig ist— vor allen Dingen mindestens 10 Abonnenten in jedem Verein herbeiholt. jeden Verein nur 1,50 RM.— verteilt auf alle Vereinsmitglieder, Das find die Woche für wenn wöchentlich bei der Aus⸗ gabe das Zeitungsgeld kassiert wird— pro Mitglied vielleicht nur 5 Pfennig. Wollen wir wegen 5 Pfennige Beitrag pro Woche die„Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung“ eingehen lassen, die uns nunmehr 8 Jahre lang das geistige Bindeglied und die uns treue Mitkämpferin war?! Das darf nicht geschehen, sonst verlieren wir unsere zentrale Informationsstelle, unseren Einfluß nach außen. H. Frohnhausen schlägt 1900 Gießen 1900 Gießen— Frohnhausen 1:3(0:2). Wie in den Vorjahren blieben die 1900er auch in diesem Jahr in ihrem 1. Verbandsspiel nur 2. Sieger und verloren zwei wertvolle Punkte. Das kam überraschend; denn gegen Frohnhausen, den diesmaligen Sieger, glaubte man die Blau⸗ Weißen auf alle Fälle siegreich zu sehen— noch dazu auf eige⸗ nem Platze. Aber drei Faktoren sind dann entscheidend für den Spielausgang geworden. Erstens die Energie und Schnelligkeit der Frohnhäuser Gäste, zweitens das mangelnde Zusammenspiel und allgemeine Versagen der Platzmannschaft und drittens einige glatte Fehlentscheidungen des doch sonst als gut bekann⸗ ten Schiri Petry⸗Wetzlar. Die Platzmannschaft spielte zunächst mit Wind und Sonne Kombinierte ganz brav, kam dann aber langsam aus dem Konzept, als die Gäste flink und mit schöner Ballbehandlung langsam besser wurden. Trotzdem konnten die 1900er das Spiel mit Hilfe des Windes vorwiegend in des Gegners Spiel⸗ hälfte verlegen, allerdings ohne Torerfolge dabei zu erzielen. Die Frohnhäuser verstanden ihr Heiligtum sauber zu halten und außerdem konnten die 1900er am Sonntag durchweg nicht schießen. In schnellen und wuchtigen Gegenstößen schaffte sich Frohnhausen Luft und konnte dabei zwei Tore(davon das erste aus Abseitsstellung!) vorlegen. Die 1900er spielten um diese Zeit derart plan- und hilflos, daß man eine haushohe Nieder⸗ lage erwarten durfte. In der zweiten Halbzeit wurde die Platzmannschaft langsam besser. Aber es war zu spät. Eine Flanke konnte Arnold⸗Gießen aus dem Gedränge zum einzigen und Ehrentor der Blau-Weißen verwandeln. Während der Linksaußen der Gäste den Gießener Torwart, der sehr schwache Leistungen zeigte, noch einmal hinter sich greifen ließ. 31 für Frohnhausen. Bei diesem Ergebnis blieb es. Kritik: Bei den Frohnhäusern überraschte die gute Ball⸗ behandlung und das harmonische Zusammenspiel. Gut war be— sonders die Verteidigung, der Mittelläufer und der linke Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Sturmflügel.— Die Gießener haben sich durch ihr zerfahrenes, lustloses Spiel viele Sympathien verscherzt. Schlarb im Tor war mäßig. Das erste und dritte Tor mußte er halten. In. der Verteidigung tat Luft seine Pflicht, während Zeiler wohl die schlechte Partie seines Lebens lieferte. Er versagte restlos. Die Läuferreihe beschränkte sich fast ausschließlich auf Zer⸗ störungsspiel und zeigte keinerlei Aufbauspiel. Im Sturm konnten nur Lippert und Heilmann, die beide unermüdlich schafften, gefallen. Göbel bekam bei den schnell angreifenden Frohnhäusern keinen Ball fort, Arnold„stoppte“ den Ball fast stets für die Gäste und Best auf Linksaußen kam an der gegne⸗ rischen Verteidigung nicht vorbei, auch flankte und schoß er sehr ungenau. Auth Weglar verliert Sportverein Wetzlar— VfB Gießen 1:2(0:2). Daß beim Fußballspiel nicht immer der Bessere gewinnt, hat dieses Spiel wieder erneut bewiesen, denn wohl selten hat eine Wetzlarer Mannschaft gegen einen Gegner aus Gießen so überlegen gespielt und doch verloren. Es gibt eben nicht nur Freunde im Sport, sondern auch bittere Pillen, welche selbst von einem wahren Sportmann schlecht zu verdauen sind. Das Spiel begann für die Wetzlarer verhängnisvoll, denn schon nach wenigen Minuten kam VfB. zu einem gefährlichen Angriff, Schreier hörte leider auf die Rufe der Zuschauer, ver⸗ ließ sein Tor zu früh und schon wurde der Ball über ihn ins Netz geschossen. 120 für VfB. 3 Minuten später machte ein Verteidiger Hand im Strafraum— Elfmeter. Dieser wird prompt verwandelt, das Spiel steht 2:0 für Gießen und es sind erst 10 Minuten gespielt bei gleichen Angriffen beiderseits. Wetzlar wird überlegen, aber es dauert eine geraume Zeit, bis der erste Erfolg winkt, Blech wurde im Strafraum unsanft ge⸗ nommen— Elfmeter. Der sonst so sichere Schütze Diehl setzt den Ball knapp neben den Pfosten ins Aus. Gießen wird immer mehr in die Verteidigung gezwungen, spielt vom 2:0 ab auf halten, meistens sind nur drei Stürmer vorne, die verstärkte Hintermannschaft läßt den Wetzlarer Sturm immer anrennen, aber nicht zum Schuß kommen. So vergeht die erste Hälfte und Wetzlar konnte trotz der starken Angriffe und vielen Ecken kein Tor aufholen! Da die VfBer ziemlich ermattet schienen, hoffte man auf ein groß überlegenes Spiel der Wetzlarer nach der Pause, welches Tore bringen mußte. Nach 10 Minuten kam auch diese große Ueberlegenheit, aber Tore fielen immer noch nicht. Die Wetzlarer Läuferreihe mit Ackermann, Ziehlberg und Hert⸗ stein ist heute sehr gut, aber der rechte Sturmflügel auffallend schwach. Die linke, stark besetzte Wetzlarer Sturmseite hat in dem linken Läufer den besten VfBer als Gegner und kann sich auch nicht durchsetzen. Kreß⸗Vfcß steht wie ein Turm in der Schlacht. Seine Körpergröße kommt ihm sehr zu nutzen, ohne unfair zu sein. Mit vereinten Kräften sausen die Bälle ins Aus, nur fort, möglichst über die Bretterwand, um Zeit zu ge⸗ winnen! Wer macht das nicht so, um Punkte an sich zu bringen! Wetzlar wechselt Benner 1. mit Fischer, um den Angriff zu verstärken. Je näher der Schluß kommt, je mehr sind die Wetz⸗ larer im Angriff, aber durch das weite Aufrücken der Hinter⸗ mannschaft kommt Gießen wiederholt zu sehr gefährlichen Durch⸗ brüchen, welche sicherere Torchancen bringen als auf der Gegen⸗ seite! Mit dem Ende der regulären Spielzeit gibt es einen Handelfer für Wetzlar, welchen Benner 1. verwandelt. Die 4 Minuten Nachspielzeit bringen den oft in der Luft hängenden Ausgleich nicht mehr. Pf ist sehr glücklicher Sieger. Schiri und Besuch gut, das Spiel bis auf wenige Ausnahmen fair Wallau läßt 2 Punkte in Breidenbach FV Breidenbach— FW Wallau 2:1(1:1). In Breidenbach stieg der große Lokalkampf zweier der be⸗ kanntesten Hinterländer Fußballmannschaften, die sich auch dies⸗ mal getreu der Tradition, wiederum einen hartnäckigen span⸗ nenden Kampf lieferten, den letzten Endes diesmal Breidenbach als glücklicher Sieger für sich entscheiden konnte. Glücklich war der Sieg deshalb, weil Wallau durchweg eine große Feldüber⸗ legenheit zeigte und fast während der 90 Minuten schönen Fuß⸗ ball vorführte, vor dem Tore aber von allen Glücksgöttern ver⸗ lassen war und weil Breidenbach lange nicht so gut spielte, bei den erzielten Toren aber Fortuna zur Seite hatte. Es gelang bald dank der guten Anterstützung der Läuferreihe das Mannschaftsgefüge in ein Ganzes zusammenfließen zu lassen, wobei Schnelligkeit und Gewandheit der Wallauer, die Breiden⸗ bacher stets den kürzeren ziehen ließ. Aber es fehlte bei Wallau ein Mann, der die Tore hätte schießen müssen. Die Breiden⸗ bacher Stürmer waren vielleicht auch nicht in ihrer besten Ver⸗ fassung, aber man merkte doch gleich, daß da vor dem Tore nicht lange gefackelt wird. Nachdem Wallau eine Anzahl Sachen versiebt hatte und ein Breidenbacher Verteidiger den Ball noch soeben auf der Torlinie rettete, kam ein Durchbruch der Breiden⸗ bacher. Der Linksaußen gab hoch vors Tor, der Wallauer Dienstag, den 6. September 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Tormann holte zum Boxen aus, aber der einsetzende Wind trieb den Ball vorher ins Netz. Kurz danach glich Wallau durch Elfmeter aus. Nach der Pause erzielt Breidenbach ein zweites Tor durch Nauholz, der eine Rechtsflanke an dem herauslaufen⸗ den Tormann vorbei einlenkt. Von da ab wurden die Wallauer überlegen, immer wieder wanderte der Ball von Mann zu Mann, aber die Zeit ging um, und Tore fielen keine mehr. Das Treffen hatte einen hervorragenden Leiter, We ber⸗ Marburg, der von Anbeginn seine Autorität gegen jedes Foul⸗ spiel zur Geltung brachte. Otkershausen spielt unentschieden Bottenhorn 1.— Ockershausen 1. 1:1(0:1). Trotz Ueberlegenheit von Bottenhorn geht Ockershausen nach 15 Minuten Spielzeit in Führung. Der schnell startende Links⸗ außen von Ockershausen paßt flach vor das Tor und der Rechts⸗ außen kann ungehindert einsenden. Ein Elfmeter und vier Ecken für Bottenhorn bringen nichts ein. Der Ausgleich kommt erst in der Mitte der zweiten Halbzeit durch den Mittelstürmer von Bottenhorn. Die Platzbesitzer lieferten trotz Ersatz für den Halblinken und Mittelläufer ein von Anfang bis Ende an⸗ sprechendes Spiel. Die ganze Taktik der Stürmerreihe aber war zu durchsichtig für den Gegner. Ein wenig mehr Variabili⸗ tät in derselben und die verdienten Erfolge wären nicht aus⸗ geblieben! Bottenhorn spielte zeitweise drülckend überlegen und hätte den herausgearbeiteten Torchancen entsprechend, min⸗ destens 41 gewinnen müssen. Der Ersatz konnte nicht vollauf befriedigen. Der rechte Verteidiger und der rechte Läufer waren hervorragend, die anderen Spieler verdienen ein Gesamtlob.— Der flinken und taktisch gut spielenden Elf von Ockershausen mangelte es an der nötigen Technik. Besonders fiel das hohe Spiel auf. Die Mannschaft spielte zu defensiv und zeigte sehr wenig vom aufbauenden Stürmerspiel der ehemaligen Sonder⸗ klasse. Berghof⸗Wiesenbach leitete das Spiel zufriedenstellend und bekam sein Amt von Spielern und Zuschauern leicht ge⸗ macht. Möchte es überall so sein!— Vorher fand das Jugend⸗ spiel Bottenhorn— Hirzenhain statt, das Hirzenhain mit 10 gewinnen konnte. Rund um den Marburger Schloßberg NSpV Germania Marburg— Borussia Fulda 3:4(0:3). Die Gäste aus Fulda mußten auch diesmal wieder erken⸗ nen, daß es nicht leicht ist, auf dem Germanen-Platz einen Sieg herauszuholen. Wenn trotzdem die Borussen gesiegt haben, so muß jedoch zugegeben werden, daß die Mannschaft hierbei recht viel Glück hatte. Germania mußte fast die ganze zweite Hälfte hindurch auf den guten Mittelstürmer Zschokke verzichten, der infolge einer Kollision mit dem Torhüter ausscheiden mußte. Der Eifer und die Energie, mit der die 10 Germanenleute kämpften, war bewundernswert und gebührt hierfür der Mann⸗ schaft ein Gesamtlob. Der vorjährige Bezirksmeister zeigte nur in der ersten Hälfte ein gutes Spiel. In der zweiten Hälfte ent⸗ täuschte die Elf sehr. Wahrscheinlich waren die Leute schon zu siegessicher. Anders die Germanen, sie ließen sich nicht beirren, und als die Partie auf einmal schon 3:2 lautete, da wurde es im Fuldaer Lager recht beängstigend. 7 Minuten vor Schluß erhöht Leugers auf 42 und 3. Minuten später gibt Schaub präzije an Wagner, der den dritten und letzten Treffer für Germania erzielt. Das Spiel war von Anfang an flott und hielt die ca. 800 erschienenen Zuschauer, besonders in der zweiten Hälfte, in großer Spannung. Schiedsrichter Bönig⸗Sport Kassel hatte kein leichtes Amt, trotz alledem leitete er sehr korrekt. Dem Spiel voraus ging ein Jugendspiel der 1. Germania⸗ Jugend und VfB Kurhessen. Ein schönes Spiel, was Germania bereits in der ersten Minute schon den Sieg brachte. 1:0 war das Ergebnis. In Ockershausen gewann die 3. Mannschaft des Platzvereins mit 3:0 gegen Beltershausen 1. Hier noch ein kleines Geschicht⸗ chen dazu:„Schiedsrichter Augen auf!“ Ockershausen beginnt das Spiel mit 10 Mann. Einige Minuten später kommen noch Weidenhausen und Diefenbach und treten ein. Jetzt sind es also zwölf. Daß dies nicht geht, sieht die Ockershäuser Mannschaft ein und es scheidet der Spieler Mühlhaus aus. Meine Herren von Ockershausen. Dies ist nicht zulässig. Wenn die beiden vor⸗ genannten Leute spielen sollten, so durften sie nur mit 9 Spieler das Spiel beginnen. Der Schiedsrichter merkte von alledem nichts. Germania 3. spielte in Wehrda gegen die dortige 2. Mann⸗ schaft und konnte mit 4:1 gewinnen. Frankenberg 1.— Dreihausen 1. mußte ausfallen, da der Gau⸗Vorstand den Platz in Frankenberg wegen Ausschreitungen am 4. 9. d. J. vorläufig gesperrt hat. In Speckswinkel sollen am 4. 9. auch Ausschreitungen gegen⸗ über dem Schiedsrichter vorgekommen sein. Die 1. Elf von Ockershausen spielte in Bottenhorn und er⸗ zielte ein 1:1 Resultat. Hermannia Kassel— VfB K. Marburg 0:0. Beide Mannschaften zeigten schlechte Stürmerleistungen. Oft waren Gelegenheiten zum Torschießen da, jedoch wurde mit dem Schuß stets zu lange gezögert. Die beiden Torhüter Weyand von den Gästen und Heßler vom Platzverein waren vollauf bei der Sache. Das Spiel verlief sehr anständig, trotzdem fühlten sich die Gäste am Anfang des Spieles durch einige Entscheidun⸗ gen des Kasseler Schiedsrichters stark benachteiligt. Können in Kassel keine Schiedsrichter von auswärts angesetzt werden? Müssen die Provinz⸗Vereine hier nur immer herhalten? Am kommenden Sonntag ist in Marburg Lokalderby. VfB Kurhessen und Germania treffen zusammen. Eine Voraussage ist insofern schwer zu treffen, als beide Mannschaften bisher ihre beständige Form des Vorjahres noch nicht wieder gefunden haben. Zur Zeit stehen die Chancen so: Germania verfügt augenblicklich über den besseren Sturm. Demgegenüber stehen in dem Schlußdreieck und der Läuferreihe des VfB Kurhessen zwei Pole, deren Ueberwindung den Germanensturm vor eine schwer zu lösende Aufgabe stellt. Schiedsrichter ist Wingenfeld⸗Fulda. Das Spiel beginnt nachmittags 3 Uhr. Sportplatz Gisselberger⸗ straße. * Der langjährige Geschäftsführer des Gaues Marburg und Schiedsrichter Herr Konrad Eidam hat aus beruflichen Gründen seinen Wohnsitz nach Bad Nauheim verlegen müssen. Eidam will aber weiterhin der Schiedsrichterbewegung treu blefben. Es gilt also jetzt wieder einen Posten im Gauvorstand zu besetzen. Wir wollen hoffen, daß es möglich wird, den rich⸗ tigen Mann zu finden. Vielleicht meldet sich ja einer freiwillig! Aus Holzhaujen bei Gladenbach Das zweite Verbandsspiel konnte die erste Mannschaft des Vfb Holzhausen wiederum für sich entscheiden. Man konnte im übrigen feststellen, daß die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer, Herrn Brambach von Gießen 1900, schon etwas gelernt hat. Nach einem harten Kampf gegen die erste Mannschaft von Runzhausen trennte man sich mit 5:2 für Holzhausen. 0000000000000 Aniversal⸗Vereinskassebuch Ein⸗ erleichtern den Verbands⸗ und Vereinsrechnern die tragungen dern Einnahmen und Ausgaben außerordentlich Für jeden Verein geeignet. Albin Klein in Gießen Ergebnisse hessen⸗ Hannover Verbandsspiele: Bezirksliga: Germania Marburg— Borussia Fulda 3:4(0:3) Hermannia Kassel— VfB.⸗K. Marburg 0:0 Spielverein Kassel— Hessen Hersfeld 3:2(22) Göttingen 05— Kurhessen Kassel 0:2(0:0) 1. Bezirksklasse: Sp Wetzlar— VfB. Gießen 1:2(02) 1900 Gießen— Frohnhausen 1:3(0.2 Bottenhorn— Ockershausen 1:1(011) Breidenbach— Wallau 2:1(11) Sport Kassel— Rot⸗Weiß Homberg 5:1(1:0) Sportfreunde Warburg— Hessen 09 Kassel 2:0(1:0) Wilhelmshöhe— 08 Melsungen 4:5(3.2) Niederzwehren— Hessen⸗Preußen Kassel 33(2:2 Corbach— BW 06 Kassel 41(221) Horas— Alsfeld 1:0 Neuhof— Lauterbach 32 Großalmerode— Blau-Weiß Göttingen 3:4(214) VfB. Northeim— Polizei Holzminden 2:0(1:0) VfB. Holzminden— SuS. Northeim 1:2(0.2) FC. Hellas Münden— Witzenhausen 1˙2(0:2) Gau Gießen⸗Wetzlar Hirschhausen— Niedershausen 42(2:2) Gräveneck— Merenberg 4:2(11) Pokalspiel: Nauborn— Watzenborn-Steinberg 413(1:1) Gau Marburg Sarnau 1.— Wetter 1. 4.2 Biedenkopf 1.— Breidenstein 1. 6·1(111) Feudingen 1.— Wiesenbach 1. 2:4(0:3) Kirchhain 1.— Gemünden 1. 371 Langenstein 1.— Momberg 1. 2:5 Erksdorf 1.— Allendorf 1. 1:0 Friedensdorf 1.— Mornshausen 1. 01 Wehrda 1.— Mellnau 1. 51 Cölbe 1.— Nieder⸗Walgern 1. 22 Bürgeln 1.— Schönstadt 1. 2:4 Wetter 2.— Ockershausen 2. 2:3 Gladenbach 2.— Dernbach 1. 0:11 Breidenbach 2.— Gönnern 1. 711 Nieder⸗Laasphe 1.— Berleburg 1. 4:3 Wallau 2.— Laasphe 1. 1:2 Laasphe 2.— Naumland 1. 3:1 Hommertshausen 1.— Friedensdorf 2. 51 Cölbe 2.— Sarnau 2. 12 Wehrda 2.— Germania Marburg 3. 14 Ockershausen 3.— Beltershausen 1. 3:0 Ebsdorf 1.— Leidenhofen 2. 3:5 Großseelheim 2.— Bortshausen 1. 17 Wallau 3.— Roth 1. 4:3 Lohra 1.— Altenvers 1. 8:2 Ober⸗Walgern 1.— Weipoltshausen 1. 211 Haddamshausen 1.— Roth 2. 41 Holzhausen b. Gl. 1.— Runzhausen 1. 52 Neuftadt 1.— Kirchhain 2. 371 Neustadt 2.— Groß⸗Seelheim 1. 3:4 Nieder⸗Ofleiden 1.— Momberg 2., M. nicht angetreten. Roda 1.— Münchhausen 1. 1:1 Amönau 1.— Wollmar 1. 10 Handball. Polizei Butzbach t.— OSC. Gießen 1. 18:3(91) 1900 Gießen 2.— Polizei Butzbach 2. 2:7(1:3) Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (18. Fortsetzung.) „Mädel frisch, drum küsse mich, was willst du dich wehren? Erst probier's— und sicherlich wirst du mehr begehren. Wenn dein Rosenmund mich lohnt, soll mein Ehrgeiz schweigen. und ich, der den Sieg gewohnt, will mich vor dir neigen.“ Die Tage bis zum Sonnabend wurden Theo recht lang. Er freute sich auf das Wiedersehen mit Marieliese, aber ein wehes Gefühl überkam ihn, wenn er daran dachte, daß es zugleich ein Abschied war. „Ich will nicht undankbar sein,“ sagte er sich in solchen Augenblicken, wenn er fühlte, wie Traurigkeit in sein Herz schlich. Die Erinnerung an ein paar schöne Stunden wird immer bleiben...“ Am Freitagabend war Adolf Müller bei Theo zu Besuch. Die beiden Spieler unterhielten sich eine Zeit lang angeregt über die aktuelle Frage: Profi oder Amateur? „Der Fußballsport als Beruf würde mein Leben nicht aus⸗ füllen können,“ meinte Theo am Schlusse seiner Ausführungen. „Damit ist für mich persönlich die Frage: Amateur oder Profi? zugunsten des ersteren entschieden.“ Es klopfte. Frau Bauer stand in der Tür, ihren Strick⸗ strumpf in der Hand. „Ach, Verzeihung!“ rief sie und sank auf einen Stuhl. „In meiner Stube spukt es...!“ Theo biß sich auf die Lippen und unterdrückte ein Lachen. „Es ist jeden Freitag dasselbe,“ jammerte sie.„Punkt 9 Uhr fangen diese Klopftöne an. Mal hier, mal da, wie von unsichtbarxen Händen. Und um 10 Uhr hört es dann wieder auf. O Gott, wie gruselig!“ „Ach, Frau Bauer, es gibt doch keine Gespenster,“ versuchte Theo sie zu beruhigen.„Soll ich mal eben nachsehen, was da los ist?“ „Nein, Herr Hansen,“ rief sie ängstlich,„bleiben Sie bitte hier! Um 10 Uhr, ja; aber nicht vorher. Ich habe ja solche Angst!“ „Gut,“ sagte Theo und gab es auf, Frau Bauers Aber⸗ glauben und Gespensterfurcht zu bekämpfen. Adolf Müller hatte innerlich belustigt diese Szene verfolgt. „Du glaubst nicht an Gespenster, Theo?“ fragte er dann mit komischem Ernst.„Ich kann Frau Brauer nur recht geben. Mein Onkel hat vor einigen Jahren eine ähnliche Spukgeschichte selbst erlebt. Soll ich sie mal erzählen?“ „O ja,“ stimmte Frau Bauer, die sich jetzt sicher und gebor⸗ gen fühlte, zu. Auch Theo gab lachend seine Einwilligung. „Vor ein paar Jahren,“ begann der Mittelläufer,„war mein Onkel auf Reisen. Durch eine ungünstige Zugverbindung war er gezwungen, in einem kleinen Landort zu übernachten. Zum Unglück war hier am andern Tage Viehmarkt und alle Betten der Gasthäuser von den vielen Händlern belegt. Tod⸗ müde kommt mein Onkel in dem letzten Gasthofe an. Auch hier alles besetzt. Er redet mit dem Wirt hin und her und verspricht ihm alles mögliche. Schließlich kommt der Wirt damit heraus, daß noch eine Kammer mit einem Bett frei sei; aber dieses Zimmer sei seit Jahren nicht mehr benutzt, da es hier spuke. Na, mein Onkel, der keine Lust verspürte, die Nacht auf der Straße zu verbringen, erklärte sich sofort bereit, dieses Zim⸗ mer zu nehmen. Der Wirt warnt ihn noch, aber Onkel Fritz läßt sich nicht bange machen. Er trinkt noch einige Grogs, um sich Mut zu machen und geht so gegen 11 Uhr auf sein Zimmer. Jetzt wird ihm doch ein wenig anders zumute. Das Zim⸗ mer macht einen unheimlichen Eindruck. Der Mond scheint durch die gardinenlosen Fenster. Onkel Frist zieht sich langsam aus, legt seinen Revolver auf den Nachttisch, geht zu Bett und infolge der genossenen Grogs schläft er auch bald ein.. Plötzlich wacht er auf. Die Kirchturmuhr schlägt gerade zwölf. Das Zimmer ist von dem Mondschein hell erleuchtet. Da sieht Onkel Fritz zähneklappernd, wie hinten am Bett eine Hand hochkommt...“ „O Gott, Herr Müller, wie gruselig!“ schrie Frau Bauer auf.„Wird's noch schlimmer?“ „Ja,“ entgegnete der Mittelläufer mit ernstem Gesicht, „das Schlimmste kommt noch. Es ist eine Geschichte für starke Nerven. Soll ich lieber aufhören?“ „Ja... oder nein. Hören muß ich die Geschichte jetzt.“ „Onkel Fritz steigen die Haare zu Berge,“ fuhr der Mittel⸗ läufer fort. s„Er nimmt seinen Mut zusammen und greift zum Revolver. Die Hand ist immer noch da.„Weg oder ich schieße!“ ruft Onkel Fritz mit heiserer Stimme, drückt los und schießt. sich durch die große Zehe..!“ Theo Hansen lachte, daß ihm die Tränen in die Augen tra⸗ ten.„Er schießt sich durch die große Zehe!“ wiederholte er aus⸗ gelassen und schlug sich auf die Knie. Nur Frau Bauer schien recht enttäuscht über den harmlosen Ausgang der Geschichte. Eine halbe Stunde später standen die beiden Spieler vor der Haustür. Theo musterte ein wenig besorgt den wolken⸗ bedeckten Nachthimmel. „Sag' mal, Adolf, hast du zufällig an deinem Radio den Wetterbericht gehört?“ fragte er. „Nein. Warum? Wir haben ja Sonntag spielfrei. Da kann es meinetwegen ruhig regnen. Oder hast du etwas Be⸗ sondetes vor?“ „Ich wollte eine Motorradfahrt machen.“ „So.. Alleine?“ „Nein, das gerade nicht.“ „Es läßt sich nicht länger verheimlichen, Theo,“ lachte Adolf Müller,„daß du eine Braut hast.“ „Du merkst aber auch alles,“ scherzte der Mittelstürmer. „Na, auf Wiedersehn, Theo. Viel Spaß... und sieh zu, daß du unterwegs keine Panne hast.“. „Auf Wiedersehn, Adolf, bis Montag nachmittag beim Training. Laß dir die Zeit nicht lang werden...“ * Pünktlich um 5 Uhr nachmittags war Theo am anderen Tage vor dem Hotel Bristol. Ein paar Minuten später kam Marieliese. „Guten Tag, Herr Hansen. Sie sind ja pünktlich. Na, bei einem Sportsmann ist das wohl selbstverständlich... Aber herrliches Wetter ist heute. Der Wettergott meint es wirklich gut mit uns.“ „Das wird sich auch wohl so gehören,“ lachte Theo. „Wohin soll denn die Wochenendfahrt gehen? Haben Sie ein bestimmtes Ziel?“ „Ich kenne ein nettes Gasthaus, ungefähr zwanzig Kilometer von hier. Es liegt direkt an einem kleinen See. Dort sind auch Ruder⸗ und Segelboote zu mieten.“ „Eine Wasserfahrt! Das ist ja herrlich!“ (Fortsetzung folgt.) . 60. Du ei von Wihenbe vartschaft zt vand kann be Agen Platze Nauborns E bestzt, durch Tattit außul nicht gewinne hatte es einen Vhgepen fiele kunde nan e gebührt dem gleich zu Beg tor füt Naub ten Leben, a schlußkraft a. äußerst wachse zunächst im A griff auf An dreimal von zeigte sich un Löwenanteil tonen die To den Händen! Aug Gl 1900 Die beide len trugen an fene erste Ji af beiden E beigte. Ein; verhinderte! der Platzman einige Lelle gefiel der un, hubiten nie en gahlteit ah beide J Schaut) übe bunte aber! — Wunlend In den! sich bemertba genannte den Sport ahten kein zu Kraft und un wil. J. u ud und z gebt üer den erfolg elde; b sst ein Fei Age der 6 Letherichun Mit den Kanpirg⸗ mgetreten. 940 7 — w iche ad schießt. Außen tra⸗ olte er aus⸗ u harmlosen Spieler vot den wollen⸗ Radio den iglfrei Da etwa⸗ Be⸗ uh Wuff stürmel. ud suh du, sttag bein 4 Dienstag, den 6. September 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Nr. 36. .—————————— Gesellschaftsspiele: Gau Gießen⸗Wetzlar: Weilburg 1.— Burgsolms 1. 21(171) Biskirchen 1.— Bissenberg 1. 21(11) Löhnberg 1.— Ulm 1. 11(1:0) Holzhausen 1.— Fleisbach 1. 3:3(2:1) Herbornseelbach 1.— Allendorf 1. 4:3(011) Flensungen 1.— VfB. Gießen 2. 071 Butzbach 3.— Leihgestern 2. 3.2 Sportfreunde Wetzlar— VfB. Gießen 3. 21:1 SV. Wetzlar 3.— TV. Tiefenbach 81 1900 Gießen 1. Jugend— VfB. Gießen 1. Jugend 42 SV. Wetzlar 1. Igd.— Steindorf 1. Igd. 223 7 Bistirchen Jgd.— Ulm Jgd. 250(1.0) VfB. Gießen Sch.— 1900 Gießen Sch. 270 SV. Wetzlar Sch.— Nauborn Sch. 721 Lich Schüler— Leihgestern Schüler 0˙7(011) Gau Marburg: Erda 1.— SpV. Wetzlar komb. 35(Mittwoch) Germania Marburg 1. J.— VfB. ⸗K. Marburg 1. J. 170 Ockershausen Igd.— Wehrda Igd. 120 Sarnau Igd.— Wetter Igd. 3:0 Cölbe Igd.— Bürgeln Igd. 313 Lohra Igd.— Cappel Igd. 0:0 Michelbach Igd.— Caldern Igd. 62 Feudingen Igd.— Wallau Igd. 40 Bottenhorn Igd.— Hirzenhain Igd. 01 Cölbe Sch.— VfB. ⸗K. Marburg Sch. 3:1 Pokalentscheidungsspiel Nauborn 1.— Watzenborn⸗Steinberg 1. 4:3. Durch einen unerwarteten Sieg von 413 über die Teutonen von Watzenborn-Steinberg sicherten sich die Nauborner die An⸗ wartschaft zur mächsthöheren Klasse in den Pokalspielen. Nie⸗ mand kann bestreiten, daß Nauborn sich fußballerisch einen wür⸗ digen Platz erkämpft hat. Es war ein moralischer Erfolg für Nauborns Elf, und er zeigt, daß die Mannschaft das Rüftzeug 1 besitzt, durch Einheitlichkeit und Geschlossenheit eine überlegene 0 . Taktik aufzubauen. Watzenborn⸗Steinberg konnte das Spiel nicht gewinnen, es war in seinem Gesamtaufbau zu weich; wohl hatte es einen vorzüglichen Mittelläufer und guten Linksaußen, dagegen fielen die übrigen zu sehr ab. Von Anfang bis Ende konnte man einen fairen Verlauf feststellen und besonderer Dank gebührt dem Leiter des Spieles, Schiri Presber⸗Stockhausen. gleich zu Beginn, in den ersten 3 Minuten, fiel das Führungs⸗ tor für Nauborn. Strafstoß und 2 Ecken für die Teutonen brach⸗ ten Leben, aber ohne Erfolg. Der Ausgleich ließ mehr Ent⸗ schlußkraft aufkommen. Nauborns Verteidigung zeigte sich äußerst wachsam. Nach der Halbzeit war Watzenborn⸗Steinberg zunächst im Angriff, beim weiteren Führungstor sah man An⸗ griff auf Angriff von seiten Nauborns vorbringen, die noch dreimal von Erfolg gekrönt wurden. Nauborns Läuferreihe zeigte sich unermüdlich und hatte mit seinem Mittelläufer den 0 Löwenanteil an dem guten Gelingen. Zwar konnten die Teu⸗ tonen die Torzahl auf 3 erhöhen, der Sieg lag aber fest in den Händen Nauborns. Aus Gießen. 1900 Gießen 1. Igd.— Bf Gießen 1. Igd. 4:2. Die beiden 1. Jugendmannschaften der Gießener Ortsriva⸗ len trugen am Sonntag ein Gesellschaftsspiel aus(Der VfB hat seine erste Jugend von den Verbandsspielen zurückgezogen), das auf beiden Seiten keine geschlossenen, harmonischen Leistungen 0 zeigte. Ein verdientes Unentschieden im Feldspiel für die VfBer verhinderte die gute Verteidigung der 1900er. Die Läuferreihe der Platzmannschaft schwamm und in der Stürmerreihe standen einige Leute nicht auf dem richtigen Platz. Bei den Gästen gefiel der unermüdliche Kampfgeist, der die Grenzen des Er⸗ laubten nie überschritt. Allerdings konnten die VfBer von ihren zahlreichen Torchancen nur zwei verwerten. Das Spiel sah beide Mannschaften abwechselnd im Angriff. Schiri Schnauth übersah einiges, was wohl zu pfeifen gewesen wäre, konnte aber im übrigen gefallen. Alls Watenborn⸗Steinberg Nach den schönen Siegen gegen die ersten Mannschaften aus Hermannstein und vom VfR Butzbach ließ sich die erste Elf der „Teutonen“ im Pokalendspiel der Vorrunde in Nauborn durch eine 4:3⸗Niederlage aus dem Rennen werfen. Durch das kurze Spielfeld trat ein offenes Feldspiel gie recht in Erscheinung, die Gäste versäumten, sich diesen Platzver⸗ hältnissen anzupassen, hatten auch oft Schußpech vor dem Geg⸗ ners Tor. Es sei aber festgestellt: Die Nauborner konnten durch ihren nachahmungswerten Eifer und großen Siegeswillen — angefeuert von ihren begeisterten Anhängern— den Kampf für sich entscheiden. Die„Teutonen“ hatten mit wenig Aus⸗ nahmen einen recht schwachen Tag, ganz besonders versagte der Sturm. In erster Linie fehlte in der Mannschaft die bekannte geschlossene Einheit. Wo blieb die Durchschlagskraft im Sturm? Es gilt auch hier wieder, man soll zu derartig wichtigen Spielen nur in bester Verfassung antreten. Größte Hochachtung gebührt der Vereinsleitung der Gastgeber, die sich den Gästen gegenüber in echt sportlicher Art in allen Angelegenheiten geigte. Aus Leihgestern Butzbach 3.— Leihgestern 2. 3:2. Lich Schüler— Leihgestern Schüler 0:7(0:1). Die 2. Mannschaft erledigte am vergangenen Sonntag eine Rückspielverpflichtung in Butzbach bei der 3. Mannschaft des VfR. Das Resultat konnte dem Spielverlauf nach auch anders lauten. Schuld hat ein unverzeihliches Eigentor des linken Ver⸗ teidigers von Leihgestern. Auch vergaß man im Sturm das Schießen(Ersatzl).— Erfreulicheres melden die Schüler: Sie weilten zum ersten Pflichtspiel der diesjährigen Saison bei den Schülern des VfR Lich und konnten dank ihrer reiferen Technik hoch mit 7:0 Toren die ersten Punkte mit nach Hause bringen. In zwanzig Minuten sechs Tore schießen und eines schöner als das andere, will schon etwas heißen.(Wir gratulieren. D. Red.) Beide Mannschaften waren körperlich gleich stark. Die Kleinen haben etwas an sich, was sich die anderen Mannschaften zum Vorbild nehmen sollten, das ist Ehrgeiz und Energie. R. Aus Wehlar Die 3. Elf des Sportvereins brachte vor dem Ligaspiel gegen Tiefenbachs 1. einen hohen, der Wetzlarer Besetzung ent⸗ sprechenden 8:1⸗Sieg an seine Fahnen. Am Mittwoch spielte eine kombinierte Elf in Erda gegen deren 1. 513 für Wetzlar. Nach schönen Stunden kam diese erst um Mitternacht von dort zurück. Die 1. Jugend verlor überraschend auf eigenem Gelände gegen die gleiche von Steindorf 3:2, während die Kleinsten gegen die Schüler aus Nauborn einen 4:0-Sieg landen konnten. Auf dem Sportplatz Klosterwald standen sich Sportfreunde Wetzlar und Vscß Gießen 2. Mannschaft im Rückspiel gegen⸗ über. Wie auch im Vorspiel konnten die Sportfreunde einen weiteren Sieg landen. Die Rot⸗Weißen waren durchweg über⸗ legen, doch das Innentrio zu schwach, um die zahlreichen An⸗ griffe zu verwerten. Die Mannschaft hat im Mittelläufer, Linksaußen und Tormann drei besondere Stützen, auch konnte der linke Läufer gefallen. Das Spiel stand unter einwandfreier Leitung von Schiri Dietz und wurde anständig durchgeführt. Das Jubiläumsspiel des Turnvereins auf der Spilburg endete gegen die 1. Elf des TV Dehrn 919, nachdem das Spiel auch das seltene Halbzeitergebnis von 515 zu verzeichnen hatte Bereits am am Samstagabend fand die 85jährige Jubiläums⸗ Feier des Wetzlarer W eim vollbesetzten Saale des Schützen⸗ gartens mit großer Aufmachung statt. Das Jubiläums⸗Faust⸗ ballspiel der alten Herren gewann der TVo Niedergirmes gegen den TW Wetzlar mit einem Punkt Vorsprung. Kommenden Sonntag starten die Wetzlarer Leichtathleten beim Männerturnverein Gießen, die Liga des Sportvereins trägt in Breidenbach ihr 2. Verbandsspiel aus und hat hoffent⸗ lich mehr Glück wie am vergangenen Sonntag. W. Z. W. Rund um ulm Der erste Sonntag des Monats September brachte bei herr⸗ lichem Sportwetter die Einweihung des Sportplatzes des VfR Biskirchen. Es erübrigt sich, auf alle Einzelheiten des Sport⸗ werbetages einzugehen, denn es war ein Propaganda-Sport⸗ werbetag im wahrsten Sinne des Wortes. Von den Fußball⸗ spielen wollen wir nur etwas berichten und dem Verein für Rasenspiele Biskirchen zu seinem nenuen Spielplatze und dem schönen Feste die besten Glückwünsche und Anerkennung aus⸗ sprechen. Biskirchen Jugend— Ulm Jugend 2:0(1:0). Beide Gegner waren gleich stark; die bessere Angriffsreihe der Gastgeber entschied die Partie mit 2:0 Toren zu ihren Gun⸗ sten. Es war ein schönes faires Spiel. Biskirchen 1.— Bissenberg 1. 2:1(1:1). In den zweimal 25 Minuten kämpften beide Lokalmata⸗ dore erbittert um den Sieg. Mehr auf Erfolg, als auf Schön⸗ heit spielten die Akteure. Das große Tempo gestaltete das Spiel mit seinen brenzlichen Situationen vor beiden Toren, äußerst spannend und interessant. Biskirchen siegte mit 2:1 Toren. 5 Löhnberg 1.— Ulm 1. 1:1(1:0). Aeußerst fair und ruhig spielten diese beiden Mannschaften. Leicht spielten die Löhnberger während des ganzen Spieles überlegen. Unentschieden endete das Spiel. Weilburg 1.— Burgsolms 1. 2:1(1:1). Ein Spiel lieferten diese beiden Mannschaften, das sämt⸗ liche Zuschauer begeisterte. Die Kritik der Zuschauer lautete: „Gerne hätten wir 90 statt 50 Minuten zugesehen.“ Dieser Ausspruch charakterisiert dieses Propagandaspiel zur Genüge. Leistungsniveau von beiden Gegnern. 21 blieb Weilburg Sie⸗ ger; dem Spielverlauf nach war ein 22 Resultat das richtige. Holzhausen 1.— Fleißbach 1. 3:3(2:1). Nach ausgeglichenem und verteiltem Spiel trennten sich die beiden mit 3:3, nachdem Holzhausen beim Wechsel noch mit 211 Toren führte. Herbornseelbach 1.— Allendorf 1. 4:3(021). In diesem spannenden Spiele wurde der Sieg erst mit dem Schlußpfiff entschieden, nachdem Allendorf stets in Führung ge⸗ legen hatte. Aus dem Hinterland fe Biedenkopf— Breidenstein 6:1(1:1). Bei Beginn dieses Treffens hätte keiner an einen solchen Ausgang gedacht. Die Breidensteiner zeigten sich nämlich den Kreisstädtern ebenbürtig, schossen schon in den ersten Minuten einen Treffer und erst kurz vor der Pause konnte Biedenkopf ausgleichen. Nachher kam aber die Wendung. Biedenkopf drückte etwas und wie der Teufel ließ der schußgewaltige Mit⸗ telstürmer seine Bomben auf das Breidensteiner Tor prasseln. Alle 6 Tore erzielte dieser eine Mann, eine fabelhafte Leistung! Biedenkopf hat erneut bewiesen, daß es heißer Favorit für den ersten Tabellenplatz dieser Gruppe ist. Feudingen— Wiesenbach 2:4(0:3). Zwei alte Rivalen standen sich nach langer Zeit wieder ein⸗ mal im Punktekampf gegenüber. Wiesenbach zeigte die bessere Gesamtleistung und siegte auch dementsprechend verdient. Breidenbachs„Zweite“ siegte gegen Gönnern 1. hoch mit 71 Toren. Wallaus„Zweite“ mußte sich den diesmal besser spielenden Laasphern 12 beugen. Niederlaasphe siegte knapp, aber verdient gegen Berle⸗ burg 473. Feudingens Jugend ist gut in Form, denn die gewiß nicht schlecht spielenden Wallauer mußten mit ihren 10 Mann eine verdiente 4:0⸗Packung mit nach Hause nehmen.„oh“ Druckarheilen du Albin Klein, biessen. Woolend In den letzten Jahren macht in Deutschland eine Bewegung sich bemerkbar, die einem englischen Beispiel folgend, das so⸗ genannte„Wochenende“ einführen will. In England ist die einem Sport entsprungene Flucht aus der Stadt seit langen Jahren kein Sport mehr, sondern ein Schritt auf dem Wege zu Kraft und Gesundheit, den man nun auch in Deutschland tun will. Wohl kennen wir seit langen Jahren das Wandern zu Nad und zu Fuß, aber das, was die Engländer uns lehren, geht über den Rahmen unseres Wanderns hinaus. Es ist in Verfolg eines Wortes Rousseaus die„Rückkehr zur Natur“, es ist ein Feierabend fernab vom Getöse der Stadt, fernab vom Wege der Eisenbahn, es ist ein Jubelruf der Freiheit, eine Verherrlichung der Unabhängigkeit von Zeit und Raum. Mit dem Wochenende ist in England das sogenannte „Camping“ verbunden, das ist das Campieren unter freiem Himmel, verbunden mit dem, was der vornehme Engländer „Picknick“ nennt. Wir haben dieses Campieren bei unseren Wandervögeln gesehen, nur daß sie das„Picknick“ etwas pro⸗ saischer„Abkochen“ nennen, und auch unsere Wanderradler haben schon vor Propagierung des Wochenendgedankens das so⸗ genannte„Camping“ geübt. Wanderer zu Fuß und zu Rade sind sich oft begegnet und preisend mit viel schönen Reden hat jede Wanderfakultät die Vorzüge ihres Sports gelobt. Man hat sich verständigt, und man darf sagen, daß die Freundschaft zwischen den Reitern auf Schusters Rappen und denen auf dem Rücken des Stahlrosses herzlich sich gestaltet hat, obwohl das Wandern zu Rade dem Wandern zu Fuß alljährlich eine Armee von Anhängern entzieht. Vielleicht ist der Ausdruck „entzieht“ zu hart, weil die zum Radwandern übergehenden ehemaligen Fußwanderer ihrer alten Liebe nicht untreu werden. Es gibt nämlich beim Radwandern viele Gelegenheiten, in denen man zum Fußwandern zurückkehren muß, und so haben in den letzten Jahren die Radwanderer eine Kombination zwi⸗ schen dem Wanderer zu Rad und dem Wandern zu Fuß vorge⸗ nommen. Der Fußwanderer empfindet es oft als beschwerlich, das für das„Camping“ erforderliche Gerät mitzunehmen, während der Radwanderer Kochtöpfe, Eßgeschirr, Bekleidungsstücke, Schlafsäcke, das Zelt, Regenmantel, Kamera und Guitarre an seinem Rade leichter unterbringen kann. Hat der Radfahrer in seinem Rade einen Packesel, so muß der Fußwanderer alles selbst tragen, und diese Last fällt namentlich älteren Wochenend⸗ schwärmern schwer. Der Radfahrer ist Herr über Raum und Materie. Er kann alles Gepäck mit sich führen, ohne seinen Körper zu belasten und die Lungen durch einen schweren Ruck⸗ sack in ihrer Tätigkeit zu behindern. Er kann weiter kommen als der Fußwanderer, und er kann sein Wochenende in gottes⸗ gewollter Einsamkeit verleben, wenn er das Radwandern mit dem Fußwandern verbindet. Man findet heute in jedem Gast⸗ hof einen Raum, wo man sein Fahrrad diebessicher verwahren lassen kann, um als Fußwanderer an Orte zu gelangen, zu de⸗ nen man auf dem Rade nicht zu gelangen vermag. Man kann querfeldein wandern, durch den Wald sich pürschen und sich frei ergehen, ohne auf sein Rad achten zu müssen, man kann sein Wochenende froh verleben und körperlich und geistig erfrischt mach Hause zurückkehren, sofern man seine Fahrt frühmorgens, wenn die Hähne krähen, beginnt. Das Wandern auf ver⸗ staubten Straßen macht kein Vergnügen und so muß man den Kameraden von Motors Gnaden zuvorkommen. Hat man in frischer Morgenluft sein Radlerziel erreicht und den Ritt auf Schusters Rappen begonnen, wird das Wochenende zu dem er⸗ hofften Genuß werden. Der Kampf für das Wochenende wird behördlicherseits unterstützt, und an alle, die Gottes freie Natur lieben, ergeht der Aufruf, das uns frei und frisch machende Wochenende zu einem Bestandteil unseres Lebens zu gestalten. Die Radwan⸗ derer sind auf diesem Kampf gerüstet, und man wird auch dies⸗ mal wieder in allen Sonnabenden eine Flucht der Radfahrer aus den Städten sehen. 9 * ** er N 2* geln Nebewslen entzleht sich ungestralt der Eigenbewegung. —— Dieses Gesellschaftsspiel kam in Holzhausen zum Austrag. — Der 35. Fußballstädtekampf Hamburg gegen Berlin endete 5:3 für Berlin. Die Frankfurter Goethestaffel, zu der in jeder Mannschaft 23 Läufer und zwei Schwimmer starteten, wurde vom Frank⸗ furter TV. 1860 vor Vorwärts Bockenheim gewonnen. Die internationalen Leichtathletikwettkämpfe in Straßburg waren durch Beteiligung aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg recht gut besetzt. Deutsche Erfolge gab es nur im 100⸗Meter⸗ Hürdenlauf, den Schwertheim-Wiesbaden, in 15,2 Sek. gewann, und im 400⸗Meter⸗Lauf, den Dr. Münzinger-Stutt⸗ gart, an sich brachte. Von den leichtathletischen Wettkämpfen in Toronto wird eine kaum glaubhaft klingende Zeit gemeldet: der Negersprin— ter Ralph Metcalfe soll dort den Lauf über 220 Pards in 19,8 Sek. gewonnen haben. Weiter siegte die polnische Olympia⸗ siegerin Stella Walsh über 100 Meter in der famosen Zeit von 11,8 Sek., die nur um 0,1 Sek. schlechter ist als der von ihr beim Olympia aufgestellte Weltrekord. Am 18. September werden sich in Weimar die Leichtath— letik⸗Mannschaften von Deutschland und der Schweiz ihren 12. Länderkampf liefern. Das deutsche Aufgebot ist noch nicht be⸗ kannt. Der Handballkampf Süddeutschland gegen Mitteldeutsch⸗ land brachte den Süddeutschen einen 9:6-Sieg. Indiens Hockey⸗Elf kam zu einem neuen, glänzenden Er— folg. Holland wurde in Amsterdam vor 12 000 Zuschauern mit 9:1(5:0) überlegen abgefertigt. Die nationalen Tennismeisterschaften von Deutschland wur⸗ den in Braunschweig zu Ende geführt. Der Ski⸗Verband beschloß auf seinem Verbandstag in Potsdam, die Deutschen Skimeisterschaften 1933 in Baiersbronn durchzuführen. 1934 sollen in Berchtesgaden Großdeutsche Mei⸗ sterschaften stattfinden. Gelegentlich der Feier, die der Berliner Ruder-Club seinen Olympiasiegern bereitete, wurde den Olympiasiegern im Vierer m. St. für hervorragendes Abschneiden auf den 10. Olympischen Spielen in Los Angeles im Auftrage des preußischen Staats- ministeriums für Volkswohlfahrt die Preußische Staatsplakette überreicht. In Belgrad wurden die Europameisterschaften im Rudern beendet. Die Endkämpfe gingen bei besten Wind- und Wasser⸗ verhältnissen vor einer zahlreichen Zuschauermenge vor sich. Italien und Ungarn gewannen je zwei, Holland, die Schweiz und Südslawien je eine Meisterschaft. Geschwindigkeitsprüfung statt. Auf der 7,2 Kilometer langen Onsala Rundstrecke gelangte das Motorradrennen um die schwedische Tourist Trophy zum Austrag. Der einzige deutsche Teilnehmer, Paul Weyres-Aachen, auf Harley Davidson war seinen Gegnern in der Seitenwagen⸗ klasse überlegen und gewann das über 10 Runden führende Rennen. Mehr als 250 000 Zuschauer verfolgten in der Nähe der mährischen Hauptstadt Brünn das dritte Internationale Masa⸗ rykringrennen, das auch diesmal wieder äußerst zahlreich be⸗ schickt war. Es gestaltete sich zu einem dramatischen Zweikampf zwischen Bugatti und Alfa Romeo. Bei den Nad⸗Weltmeisterschaften in Rom kam Deutschland zu einem großen Erfolg. Richter-Deutschland gewann die Welt⸗ meisterschaft der Amateurflieger vor Mozzo⸗Italien, Frach⸗ Deutschland und Dusika-Oesterreich. Das„Goldene Rad von Dresden“ wurde von Metze⸗Dort⸗ mund, Schindler⸗Chemnitz, Schäfer⸗Frankfurt, Sawall⸗Berlin und Möller⸗Hannover bestritten. Schäfer gewann das 25 Kilo⸗ meter⸗Rekordfahren vor Metze, Sawall und Möller. Tagung des Landesverbandes Hessen B. D. R. Der Landesverband Hessen des Bundes Deutscher Radfah⸗ rer hielt am Sonntag in Frankfurt a. M. seine Hauptversamm⸗ lung ab. Auch in diesem Verband scheint die finanzielle Lage nicht allzu rosig zu sein, denn das Landesverbandstreffen, das diesmal im Frankfurter Stadion zum Austrag gelangen sollte, mußte mit Rücksicht auf die finanziellen Verhältnisse abgesagt werden. Der Vorstand wurde fast auf allen Posten neu besetzt. Er wird jetzt durch folgende Herren vertreten: H. Braun(1. Vorsitzender), Adolf Heybach-Wiesbaden(2. Vorsitzender), Fr. Roettchen⸗Frankfurt a. M.(Schriftführer), Alex Henkel(Fahr⸗ wart für Bahn und Straße), Karl Bellinger(Wanderfahrwart), Gg. Schneider(Jugendfahrwart), Franz Loeven-Frankfurt a. M.(Kassierer). Beisitzer sind fünf Herren der angegliederten Gaue. Zu erwähnen ist noch, daß der bisherige Vorsitzende des Landesverbandes, August Stifft, zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Eine Radrennbahn in Mainz Hinter dem Platz des Fußballvereins 06 Kastel entsteht zur⸗ zeit ein Rasenradball-Platz, zu dem die Tribünen so angelegt werden, daß man im kommenden Jahre eine 250 Meter lange Nadrennbahn einbauen kann. Die Arbeiten, die rüstig vor⸗ wärts schreiten, werden vom freiwilligen Arbeitsdienst ver⸗ richtet. Sportplatz Erweiterung im Freiwilligen Arbeitsdienst Die Spielvereinigung 1900 läßt durch 20 jugendliche Ar⸗ beitslose des Vereins im Freiwilligen Arbeitsdienst in diesen Tagen umfangreiche Platzarbeiten beginnen. So wird zunächst die Laufbahn verkürzt auf genau 400 Meter, dadurch wird auf der Platzhälfte nach dem Platzeingang zu soviel Boden gewon⸗ nen, daß quer zum großen Spielfeld ein zweites eingerichtet wer⸗ den kann. Auf der anderen Seite des Platzes sollen Tennis⸗ plätze erstehen. Die Arbeiten werden den Jugendlichen bis Ende des Jahres Beschäftigung geben. Was man amtlich hört Die Verbandsspielpauschale für 1932⸗33 ist in vier Raten zu zahlen. Die erste Rate in Höhe von 60,.— Rmk. für die Be⸗ zirksliga, 30,.— Rmk. für die 1. Bezirksklasse, 15.— Rmk. für die 2. Bezirksklasse, 7,50 Rmk. für die 1. Gauklasse, 5,.— Rmk. für die 2. Gauklasse war bereits am 1. September 1932 fällig! In der Schiedsrichter⸗Qualifikationsliste für die Spiele der Bezirksliga und der 1. Bezirksklasse sind vom Bezirks-Schieds⸗ richter⸗Sachbearbeiter insgesamt 92 Schiedsrichter aufgenom⸗ men, davon sind aus dem Gau Gießen-Wetzlar 22 und aus dem Gau Marburg 12. Aus der letzten Sitzung des Gauvorstandes Gießen-Wetzlar interessiert allgemein, daß dem VfL Wetzlar für seine in Grün⸗ dung befindliche Fußballabteilung vorläufige Spielerlaubnis erteilt wurde.— Löhnberg nimmt in Zukunft als Gästemann⸗ schaft der DT an den Verbandsspielen teil.— Wirbelau ist vom Gauspielwart der DT gesperrt und kann auch an den Verbandsspielen erst teilnehmen, wenn die dortigen Differenzen erledigt sind. Für die Schiri-Ortsgruppe Gießen und Wetzlar wurden folgende Spesensätze genehmigt: An Spesen werden gezahlt an Schiedsrichter, die von 7—11 Uhr unterwegs sind, 1. RM. „ 11—12„ 175 57 0,50„ „ 12—14„ 3 15 i 0 „ 5 5 0,50„ i 1 5 0,50„ „ 19—21„ 1 5 12* 2—2 5 Wer von 12—19 Uhr unterwegs ist erhält 2,50 RM. Spesen und die Fahrt 3. Klasse Sonntagskarte sind, wo vorhanden, zu nehmen. Amtliches Verbandsspiele im Gau Marburg 11. September. 2. Bezirksklasse: Marbach 1.— Frankenberg 1.(Weintraut) Sarnau 1.— Gladenbach 1.(Lauber-Wallau) Erdhausen 1.— Biedenkopf 1.(Spurk⸗Butzbach) Breidenstein 1.— Wommelshausen 1.(Berghoff) Frechenhausen 1.— Wiesenbach(Barth-Bottenhorn) 1. Gauklasse: Allendorf 1.— Gemünden 1.(Abels) Momberg 1.— Speckswinkel 1.(Schulz⸗Neustadt) Erksdorf 1.— Kirchhain 1.(Schneider⸗Marbach) Biedenkopf 2.— Eckelshausen 1.(Feußner⸗Frd.) Buchenau 1.— Friedensdorf 1.(Plank) Wehrda 1.— Cölbe 1.(Berghof⸗Wiesenbach) Mellnau 1.— Schönstadt 1.(Vocken roth) Niederwalgern 1.— Cappel 1.(Gau Gießen-⸗Wetzlar) Germania 2.— VfB⸗Kurh. 2.(Klipp) Marbach 2.— Wetter 2.(Trusheim) Endbach 1.— Gladenbach 2.(Hof-Erdhausen) Dernbach 1.— Hartenrod 1.(Wießner) Sinkershausen 1.— Wommelshausen 2.(Weigand⸗Gldb.) Weidenhausen 1.— Mornshausen 1.(Zacharias⸗Gldb.) Bottenhorn 2.— Lixfeld 1.(Hofmann⸗Gönnern) Breidenbach 2.— Niedereisenhausen 1.(Michel⸗Wie.) Steinperf 1.— Obereisenhausen 1.(Eichert⸗Dernbach) Laasphe 1.— Niederlaasphe 1.(Senzer), Gauaussicht 2. Gauklasse: Banfe 2.— Erndtebrück 1.(Schneider⸗Niederlaasphe) Laasphe 2.— Birkelbach 1.(Jung⸗Herbertshausen) Berghausen— Schomeder Wolfgruben 1.— Hommertshausen 1.(Dersch⸗Sarnau) Holzhausen 2.— Dautphe 1.(Bösser⸗Buchenau) Allendorf 1.— Eckelshausen 2.(Becker⸗H.) Friedensdorf 2.— Buchenau 2.(Fischbach) Sarnau 2.— Sterzhausen 1.(Greif⸗Michelbach) Goßfelden 1.— Michelbach 1.(Sauer-Bürgeln) Unterrosphe 1.— Cölbe 2.(Schütz⸗Schönstadt) Oberrosphe 1.— Schönstadt 2.(Schneider-Goßfelden) Cappel 2.— VfB⸗Kurh.(Lemmer⸗Mölln) Elnhausen 1.— Ockershausen 3.(Müller⸗Caldern) Beltershausen 1.— Germania 3.(Baier-Cappel) Bortshausen 1.— Dreihausen 2.(Goßmann) Leidenhofen 1.— Leidenhofen 2.(Bier⸗Dreihausen) Holzhausen 1.— Großseelheim 1.(Funk⸗K.) Steinperf 2.— Roth 1.(Seibel⸗Lixfeld) Frechenhausen 2.— Wiesenbach 2.(Lixfeld⸗Dernbach) Weipoltshausen 1.— Lohra 1.(Klee⸗Cappel) Altenvers 1.— Oberwalgern 1.(Hartmann⸗-Mornshausen) Niederweimar 1.— Haddamshausen 1.(Nowack) Holzhausen 1.— Hartenrod 2.(Schwarz⸗Gladenbach) Runzhausen 1.— Frohnhausen 1.(Kirch-Sinkershausen) Erdhausen 2.— Weidenhausen 2.(Scheld⸗Wo.) Schweinsberg 1.— Niederofleiden 1.(Weber⸗Mb.) Gauauff. Kirchhain 2.— Momberg 2.(Wagner⸗Bürgeln) Langenstein 2.— Neustadt 1.(Balzer-Erksdorf) Erksdorf 2.— Neustadt 2.(Haar⸗Allendorf) Münchhausen 2.— Münchhausen 1.(Naumann⸗Sarnau) Roda 1.— Frankenberg 2.(Pfau) Verbandsspiele im Gau Gießen⸗Wotzlar Aenderungen für den 11. 9. Dutenhofen 1.— Butzbach 2.(Grote-Mainzlar) Burgsolms 2.— Werdorf(Dauser-Wetzlar nicht Rompf) Steindorf— SV Wetzlar 2.(Wolf-Bissenberg, nicht Grote) Leihgestern— Steinberg(L. Schäfer⸗Gießen, nicht Flick) Waldhausen— Obershausen.(Bernhard⸗Tiefenb. n. Wolf) Garbenheim— Büblingshausen 2.(Becker⸗Dutenhofen, nicht Dauser) Dienstag, den 6. September 1932. Allgemeine Hessische Sportzeitung. Nr. 36. Die Spiele: Sportneuigkeiten abe wan aan Ulm 2.— Bissenberg 2. Der Bundes⸗Tag des Deutschen Fußball⸗Bundes findet in Am Sonnabend wurde die letzte Tagesschleife der Inter⸗ Dutenhofen— Leihgestern 3. diesem Jahre am 15. Oktober in Wiesbaden statt. Die Verhand- nationalen Motorrad⸗Sechstagefahrt erledigt, auf der u. a. das Ettingshausen 2.— Weickartshain lungen beginnen nachmittags 16 Uhr im Sitzungssaal des Kur⸗T2750 Meter hohe Stilsser Joch zweimal erklommen werden Bobenhausen— Ruppertenrod hauses. Besondere Veranstaltungen sportlicher oder festlicher] mußte. Nach Erledigung der sech⸗ Schleifenfahrten durch die Steinbach 2.— Klein⸗Linden Art sind mit der Tagung nicht verbunden. Dolomiten fand am Sonntag in Meran als Abschluß noch eine fallen aus. Neu angesetzt: Steinbach 2.— Lollar 3.(Walter) Flensungen— Grünberg auf den 16. 10. und SC Wetzlar 2.— Hermannstein auf den 13. 11. verlegt, da Grünberg in Hermannstein(Dietz) Rückspiel auszutragen. hat. Termin stand fest. Alle Termine mit Ruppertenrod, Weickartshain, VfL Wetz⸗ lar, Leihgestern 3., Klein⸗Linden, Vorstädter Wetzlar und Bis⸗ senberg 2. werden gestrichen. 1 Verbandsspiele am 18. 9.: Burgsolms— SC Wetzlar(Presber-Stockhausen) Steindorf— Aßlar(Deis⸗Nauborn) Ehringshausen— SV Wetzlar 2.(Spurk-Butzbach) Biskirchen— Oberbiel(Beck Gießen) Löhnberg— Weilburg(Speckhard⸗Gießen) Butzbach— Laubach(Eidam⸗Marburg) Ettingshausen— Daubringen(Noll-Gießen) VfB Gießen 2.— Leihgestern(Enders⸗Gießen) Hirschhausen— Alm(Wolf-Bissenberg) Allendorf— Holzhausen(Kleemann-Bissenberg) Niedershausen— Gräveneck(Pick-Löhnberg) Merenberg— Stockhausen(Müller⸗Niedershausen) Löhnberg 2.— Weilburg 2.(Würz⸗Holzhausen) Oberndorf— SC Wetzlar 2.(Eichenauer-Wetzlar) Wetzlar SpV 3.— Braunfels(Zutt⸗Biskirchen) Hermannstein— Burgsolms 2.(Wallbott⸗Steinberg) Werdorf— Nauborn(Dauser-⸗Wetzlar) Butzbach 2.— 1900 Gießen 3.(Schott⸗Niederweisel) Großen⸗Buseck— Wieseck(Mengel-Gießen) VfB Gießen 3.— Niederweisel(Bernhard⸗Wieseck) Lich— Heuchelheim(Enders Gießen) Dutenhofen— Garbenteich(Biemer- Bieber) Wetterfeld— Ulrichstein(Hofmann⸗Geilshausen) Villingen— Grünberg(E. Keil⸗Ettingshausen) Flensungen— Geilshausen(Von Eiff⸗Laubach) Hasselbach— Obershausen(Kneitl-⸗Weilburg) Waldhausen— Odersbach(Kiebach-Bissenberg) Arborn— Merenberg 2.(Schermuly-Löhnberg) Gaudernbach— Allendorf(Göbel-Grävenech) Wirbelau 1.— Weinbach(Schmidt⸗Hirschhausen) Wirbelau 2.— Hirschhausen 2.(Weber⸗Ulm) Laubuseschbach— Essershausen(Scheerer-Gräveneck) Leun— Ulm(Prinz⸗Albshausen) Holzhausen 2.— Stockhausen 2.(Bernhard Tiefenbach) Allendorf 2.— Tiefenbach(Heinz⸗Stockhausen) Philippstein— Albshausen(Graulich⸗Oberndorf) Burgsolms 3.— Niederbiel(Klaas-Oberndorf) Oberbiel 2.— Bonbaden(Reeh⸗Burgsolms) Oberndorf 2.— Braunfels 2.(Ströhmann⸗Ehringshausen) Hermannstein 2.— Büblingshausen(Dietzel⸗Burgsolms) Ehringshausen 2.— Berghausen(Wenzel⸗Schwalbach) Bechlingen— Werdorf 2.(Drescher⸗Garbenheim) Schwalbach— Garbenheim(Scharf-Wetzlar) Büblingshausen 2.— Wetzlar SpV 4.(Abel⸗Werdorf) Wetzlar SpV 5.— Waldgirmes(Uhl⸗Steindorf) Krofdorf— Dutenhofen 2.(Kreiling⸗Gießen) Lollar 3.— 1900 Gießen 4.(Schulz⸗Butzbach) Butzbach 3.— Niederweisel 2.(Helwig⸗Hochweisel) Muschenheim— Garbenteich 2.(Busch-Butz bach) Leihgestern 2.— Lich 2. Gappel-Steinberg) Laubach 2.— Bobenhausen(K. Keil⸗Ettingshausen) Freienseen⸗Nonnenroth(Diehl⸗Alrichstein) Ruppertsburg— Ettingshausen 2.(Kreuder⸗Grünberg). AED. Vordrutke 1 Mannschafts⸗Aufftellungen an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 30 Pfg. Mannschafts⸗Meldebogen (an die Instanzen). 7 Pfennig. sind nur zu beziehen durch den Verlag der„Allg. Hess. Sport⸗ zeitung“ Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 28235 u. 2526 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto. E TTT——.—.— Für die Reichsjugendwettkämpie! ermäßigte Preise für Schul-Turnldeidung Preis das Stück Turnhosen, Haustuch Gr. 1—3 nur RM—.75 Turnhosen, Satin Gr. 1-3 nur RM—.95 Turnjacken, Trikot Gr. 1-3 nur RM—.75 Mädchen-Turnanzüge Gr. 34—38 nur RM 1.50 Trainings-Anzüge Gr. I-23 RII 3.50, Gr. 4 RM 450 Turnschlupler Ia Qual. Gr. 28—35 RM 0.05, 36—44 RM 0.75 Turnschuhe, Ia braun m. G. 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