N 5— und N. Trog der sotwendig 0 dennoch N nat N urden bor . weiter schaft mit den neuen dern schan Mun ber⸗ Melet pt ie Cremen 05 Meta 0 bei Netze wurde nur Mer: auch on brachte ben: Miß ma Notte die größte aus, bis einpassiert 9 auf den gen waren. ruyn. der a setzte sic en olympi⸗ de Bruhn, sich als Jö, ischöpung en Ostens“ nttäuschung c zugeteilt es Rennen, der olympi⸗ n Kawaishi abgewiesen worden. anern klar 16jährigen Niferfolgen halten Gg⸗ im Außen⸗ Holland 2. elf Länder. füt das 15. us!“ soeben Frankfurter den„Preis des Einzel⸗ nem Haupt⸗ „sowie den —ä 7 11 abs ⸗Mk. an. ZLHR 88e 24 tikel. f chinen Miete n Nr. 37¹5 . lungen Giblockt zu Ig das Gt vor Ungarn, Italien, Finnland und Japan. * Einzelprel s 20 Ryf. 8 7 Einzelpreis 20 Rpf. J. H. 1. essische Sport⸗seitung verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg allgemeine Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 7. Jahrg. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Dienstag, den 16. August 1932 Ausklang der 10. Olympischen Spielte Eine weitere Goldmedaille für Deutschland Deutschland hat eine dritte Goldmedaille erhalten. Aller⸗ dings nicht in einem sportlichen, sondern im„Wettbewerb der schönen Künste“. Der noch nicht verteilte Literaturpreis wurde an Paul Bauer⸗Deutschland für das Buch„Am Kangen⸗ henzonga, Kampf mit dem Himalaya“ gegeben. Die weitere Ausbeute des Montags war für Deutschland ein fünfter Platz von Leo Esser im Kunstspringen der Herren. Wie man erwartete, blieben die Amerikaner mit ihrem arti⸗ stischen Können und ihrer modernen Auffassung in Front. Der Deutsche war von den teilnehmenden Europäern noch der beste. Im ausverkauften Schwimm⸗Stadion fiel auch die Entschei⸗ dung im 100⸗Meter⸗Crawlschwimmen der Damen. Siegerin blieb die Inhaberin des Weltrekordes, Helen Madison⸗UAS A. in der neuen olympischen Rekordzeit von 1:06,8 Min. Den zweiten Platz belegte die erst 14jährige Holländerin van Ouden. Starkes Interesse fanden die beiden Wasserballspiele. Im ersten Treffen schlug Deutschland Brasilien nach drückender Ueberlegenheit mit 7:3(471). Die Südamerikaner benahmen sich schon während des Spieles schlecht. Nach dem Kampf grif⸗ fen sie den Schiedsrichter an. Zwischen ihnen und den gemein⸗ sam den Schiedsrichter verteidigenden deutschen und ungarischen Spielern kam es zu einer häßlichen Szene, die damit endete, daß 20 Polizisten herbeigeholt werden mußten, um die Brasilianer abzudrängen. Die gesamte brasilianische Mannschaft ist wenige Stunden später von dem Spielausschuß des Internationalen Verbandes disqualifiziert worden. Im zweiten Spiel des Tages schlug Ungarn unter der ein⸗ wandfreien Leitung von Hofmann⸗Nürnberg Japan mit 18:0. Den zweiten Platz des Hockey⸗Turniers besetzte Japan nach einem überraschenden 9:2-Sieg über Amerika. Der erste olympische Wettbewerb im Turnen brachte die Freiübungen. Im Mannschaftswettbewerb siegte hier Amerika Bester Einzel⸗ turner war der Ungar Pelle vor dem Schweizer Miez. Eine Prüfung der Zeiten für die Staffeln am Sonntag hat ergeben, daß die deutsche 4-mal⸗100⸗Meter⸗Staffel nur 40,6 Sek. gebraucht hat.— Ferner hat die Zielphotographie ergeben, daß die Deutsche Dollinger im 100⸗Meter⸗Lauf Vierte und nicht Sechste war. Die Ergebnislisten sind entsprechend berichtigt worden. Gute und schlechte Nachrichten 5 In Los Angeles herrschte Dienstag vormittag trübes, am Nachmittag heiteres Wetter. Licht und Schatten lagen auch wieder über den Ereignissen, in die unsere deutschen Olympia⸗ kämpfer verwickelt waren. Die olympische Ruderregatta wurde mit einer betrüblichen Nachricht eingeleitet. Unser Skullermeister Herbert Buhtz konnte im Einer, wo er zumindest die„Silberne“ bekommen hätte, nicht antreten. In die Entscheidung zum Vierer mit Steuermann ka⸗ men Deutschland, Italien, Amerika und Polen. Unser Vierer „mit“ wurde in seinem Vorlauf hinter Italien Zweiter. 5 Im Schwimm⸗Stadion wurde die Jagd auf die Rekorde fortgesetzt. Eleanor Holm⸗AS A. gewann den ersten Vorlauf des 100⸗Meter⸗Rückenschwimmens in der neuen Weltrekordzeit von 1:18,3 Min.— In einer geradezu märchenhaften Zeit, nämlich 8:58,4 Min. gewann Japan die 4⸗mal⸗200⸗Meter⸗Crawl⸗ Staffel vor Amerika(9:10,5 Min.) Die Japaner verbesserten, den olympischen Rekord um volle 38 Sekunden. Einen verheißungsvollen Auftakt nahm für uns das Box⸗ 7 turnier. Bislang erledigten nur Fliegen⸗ und Weltergewicht ihre erste Runde. In beiden Klassen blieben unsere Leute er⸗ folgreich. Beim Segeln hält in der Einheitsklasse nach dem vorletzten Wettbewerb der Deutsche Behr hinter Holland und England immer noch den dritten Platz.— Der„Große Rat“ des Inter⸗ nationalen Leichtathletik⸗Verbandes hat Paovo Nurmi jetzt end⸗ gültig zum Professional erklärt.— Bei den Turnern teilten sich am Mittwoch Ungarn, Finnland und Amerika in die Erfolge. Beim Wasserballturnier hat die deutsche Mannschaft im Spiel gegen Amerika nur ein mageres 44(3:2) erzielt. Als einzige Entschuldigung für dieses mäßige Abschneiden unserer Mannschaft kann die Tatsache angeführt werden, daß die Ameri⸗ kaner sehr robust spielten. 9 Eine nicht unerfreuliche Tagesbilanz Gewiß, um die Fahnen zum Fenster herauszuhängen, dazu besteht kein Anlaß. In den Ruderwettbewerben, die ausschließ⸗ lich aus Hoffnungsläufen bestanden, haben sich unsere Vertreter sehr brav gehalten und sich überall— mit Ausnahme des Achters — die Berechtigung zu den Endläufen erworben. Die beiden deutschen Schwimmer Sietas und Küppers brachten es in den von ihnen belegten Wettbewerben je eine Etappe weiter, und von den deutschen Boxern sind Campe, Ziglarsbi und Schlein⸗ kofer noch im Rennen. Betrüblich, daß der deutsche Segler Behr es nur zu einem undankbaren vierten Platz brachte, unsere Mittelgewichtshoffnung im Boxen, Bernlöhr, durch ein krasses Fehlurteil um seinen Sieg kam, aber nicht zu ändern. Außer- dem: wir sind in diesen Tagen ja an Kummer ausgiebig genug gewöhnt worden Bei der olympischen Ruder⸗Regatte im Marine-Stadion zu Long Beach wurden die Hoffnungsläufe erledigt. Erfreulicher⸗ weise konnten sich bis auf den Achter, der im Hoffnungslauf von Kanada geschlagen wurde, die deutschen Boote für die Entschei⸗ dung qualifizieren. Die Entscheidung in der Monotypklasse der Segler fiel mit den drei letzten Fahrten. Im Gesamtergebnis holte sich der Holländer Maas die Goldmedaille. Bis auf den Endlauf des Damen⸗Rückenschwimmens über 100 Meter gab es auf der ganzen Linie im Schwimmen nur Vorentscheidungen. Eleanor Holm siegte erwartungsgemäß in der Entscheidung des Damen⸗Rückenschwimmens über 100 Meter in 1:19, vor der Australierin Mealing und den beiden Engländerinnen Davies und Harding. Wasserballsieger wurde Ungarn, das in seinem letz⸗ ten Spiel die amerikanische Mannschaft mit 770(4:0) hoch schla⸗ gen konnte. Indien mit 35:2 Hockeysieger Mit der Begegnung Indien— USA. wurde das Hockey⸗ turnier beendet. Indien siegte erwartungsgemäß überlegen mit 24:1 und ist nun Turniersieger, 2. Japan, 3. ASA. In den nur drei Spielen des Olympischen Hockeyturniers sind insgesamt 48 Tore geschossen worden, von denen allerdings 35 auf das Konto der Inder fallen. Beginn der Vielseitigkeitsprüfung Auf dem herrlich gelegenen Platz des Riviera-Country⸗ Clubs wurde im Reiten die Dressurprüfung erledigt, bei der Frankreich das Erbe Deutschlands von Amsterdam antrat. Frank⸗ reich, USA., Schweden und Mexiko kämpften um die Sieges⸗ palme. Medaillen vor Toresschluß Berliner Nuder⸗Club im Vierer mit Steuermann siegreich. Zwei Silbermedaillen durch Oberleutnant Hax und die Wasser⸗ ball mannschaft. Deutschlands dritte Goldmedaille Von den sieben olympischen Ruderwettbewerben gelangten am Freitag die Entscheidungen der ersten vier zum Austrag. Gleich zu Beginn gab es einen vielbejubelten deutschen Sieg, denn es gelang der Berliner Mannschaft Spremberg, Meier, Hoeck, Eller und Neumann(St.) nach einem äußerst erbitterten und scharfen Rennen die olympische Goldmedaille für den Vierer m. St. zu gewinnen. Vom Start weg hatte Italien über die ganze Strecke geführt, und erst mit den letzten Schlägen gelang es dem deutschen Vierer, die Italiener im Ziel gerade noch um Luftkastenlänge abzufangen. Die Zeit betrug 7119. Die Entscheidung im Einer lag zwischen dem Australier Bob Bearce und dem Amerikaner Miller. Der Amsterdamer Olym⸗— piasieger Pearce mußte sich sehr anstrengen, um den jungen Amerikaner noch mit einer halben Länge schlagen zu können. Im Riemenzweier o. St., zu dem Deutschland nicht gemeldet hatte, kamen die Engländer Erwards und Clive zu olympischen Ehren, und im Riemenzweier m. St. war Amerika ständig über⸗ legen und siegte. Zweiter im Pistolenschießen Am Pistolenschießen beteiligten sich insgesamt achtzehn Kon⸗ kurrenten, die nach dem Zeitsystem kämpften. Nach Erledigung aller Serien blieben allein der Italiener Morigi, Oberleutnant Hax und Matteucci⸗Italien übrig, die sich auch in dieser Reihenfolge placierten. Deutschland Zweiter im Wasserball Das Wasserballturnier wurde mit dem Spiele Deutschland Japan beendet. Die Deutschen waren zum ersten Mal in großer Form und siegten mit 10:0(3:0). Sie erzielten damit ein besseres Torverhältnis als Amerika und wurden somit hinter Ungarn vor USA und Japan Zweite des Turniers. Ein umfangreiches Programm wickelte sich am Freitag im Schwimmstadion ab und fiel bereits die Entscheidung im Turm⸗ springen der Damen. Drei Amerikanerinnen belegten die ersten Plätze. Brustschwimmer Sietas gelang es, sich durch einen Zwischen⸗ laufs⸗Sieg für den Endlauf zu qualifizieren. In der Entschei⸗ dung des 100⸗Meter⸗Rückenschwimmens, das der Japaner Kizjo⸗ kawa in 1:08,6 an sich brachte, konnte der Deutsche Küppers nur den fünften Platz belegen. Die 4⸗mal100-Meter⸗Crawl⸗ Staffel der Damen brachte den erwarteten Sieg der Amerikane— rinnen in der neuen olympischen Rekordzeit von 4:38. Deutsche Boxer Europameister Die 3 deutschen Boxer Ziglarski(Bantamgewicht), Schlein⸗ kofer(Federgewicht) und Campe(Weltergewicht), die sich als beste europäische Boxer für die Entscheidungskämpfe qualifiziert haben, sind damit nach den FIBA.⸗Bestimmungen als best⸗ placierte Europäer Europameister 1932. Ohne Feklurteil würde auch Bernlöhr in der Mittelgewichtsklasse diesen Titel erhalten haben. Die Deutschen haben in Los Angeles aus⸗ gezeichnet gefallen. Die Kritik hebt besonders ihr technisch feines Boxen hervor. * Der zweite Wettbewerb der Olympischen Vielseitigkeitsprü⸗ fung. der Geländeritt, wurde vor 15 000 Zuschauern durchgeführt und wurde zu einem großen Publikumserfolg. Die Endrunde des Säbelfechtens sieht auch den deutschen Meisterfechter Erwin Casmir noch in Konkurrenz. Die Kunstturn⸗Wettbewerbe wurden mit dem Einzelturnen am Barren und an den Ringen fortgesetzt. Des Sieges verlustig erklärt wurde der Holländer Maas, Sieger der Monotyp⸗Klasse der olympischen Segelwettbewerbe, weil er den Franzosen Lebrun in einer Fahrt behindert hatte. Der bisherige Zweite, Lebrun, kam dafür auf den ersten Platz. Am Schlußtage 5 Silberne Medaillen für unsere Ruderer und Boxer Deutschland im Gesamtklassement der Nationen an vierter Stelle Der Samstag sah in sieben Wettbewerben Deutsche im End⸗ kampf, und wir hatten insgeheim gehofft, daß es dabei noch ein⸗ mal eine oder zwei Goldmedaillen geben möge. Das Gold ist indessen in Amerika geblieben oder in andere Länder abgewan⸗ dert. Immerhin besteht bei uns doch kein Grund, enttäuscht zu sein, denn in den sieben Entscheidungen haben unsere Vertreter nicht weniger als fünf Silbermedaillen und zwei vierte Plätze erobert. Das war alles in allem ein Erfolg, wie er uns an keinem der voraufgegangenen olympischen Tage beschieden war. Nur wenig hat gefehlt, und unsere Boxer hätten doch noch zwei Olympiasieger gestellt. Aber Schleinkofer und Campe wur⸗ den in ihren Gewichtsklassen um den verdienten Sieg gebracht, sie hatten überlegen gekämpft, aber ihre Gegner wurden zu Punktsiegern erklärt. Diese Feststellung machen wir nicht, weil es sich eben um unsere Leute handelte, für die wir gerne eine lahme Entschuldigung finden möchten, in beiden Fällen prote⸗ stierten auch die 10 000 Zuschauer wie ein Mann gegen die Fehlurteile. Dagegen verlor Ziglarsti seinen Endkampf im Bantamgewicht zu recht, der kleine Münchener war viel zu auf⸗ geregt und boxte wesentlich schlechter als sonst. Silberne Medaillen hat es auch bei den Ruderern gegeben. Unsere Doppelzweier und der Vierer ohne Steuermann wurden jeweils Zweite. Mit dem einen ersten und den zwei zweiten Plätzen ist Deutschland im Länderklassement des Ruderns auf den zweiten Platz gekommen. Das ist immerhin ein sehr schöner Erfolg für den deutschen Rudersport. Sporineuigkeiten Der 1. FC Nürnberg schlug in Berlin bei sommerlicher Hitze vor nur 6000 Zuschauern in einem mäßigen Spiel Hertha⸗ BSC. mit 1:0. Das Tor fiel erst in der letzten Minute durch Schmidt. Im Box⸗Klubkampf schlug der Pol.⸗SV. Stuttgart Punching⸗Club Zürich mit 12:4 Punkten. Gewinner der offenen Deutschen Golfmeisterschaft in Bad Ems wurde der Franzose Boyer. Die Deutschen Faltboot⸗Meisterschaften in Passau wurden im Einer von Ludwig Landen(Colonia Köln) und im Zweier von Hanisch⸗Horn(Post Berlin) gewonnen. Am 28. August werden sich die Handballmannschaften von Deutschland und Oesterreich zum siebenten Male gegenüberstehen. Die deutschen Amateurboxer haben in Amerika großartig gefallen und die erst kürzlich aufgenommenen Verbindungen mit dem amerikanischen Boxverband sollen weiter ausgebaut werden. So haben die Deutschen eine weitere Einladung für diesen Winter erhalten, die jedoch bis zum Frühjahr nächsten Jahres hinausgeschoben wurde. den * r Dienstag, den 16. August 1932. Allgemeine Hessische Spott⸗ Zeitung 8 Rudern, Boxen, Ringen und Schwerathletik waren über⸗ haupt in Los Angeles unsere stärksten Seiten. Daneben darf man allerdings auch einige Leichtathleten, Jonath, Eberle, Sie⸗ vert, Weinmann und Syring, sowie unseren Meisterfechter Er⸗ win Casmir nicht vergessen. Erwin Casmir kam am letzten Tage zu einem sehr feinen Erfolg. Im Finale des Säbelfechtens belegte er nach Siegen gegen die stärksten Gegner unter der Fechterelite der Welt einen ehrenvollen vierten Platz, obwohl doch der Säbel gar nicht seine Spezialwaffe ist. Die beiden Plätze des immerhin schon 40⸗ jährigen Frankfurters sind sportlich höher einzuschätzen als man⸗ cher bessere Platz in Konkurrenzen, die nicht so erstklassig besetzt waren wie das Fechten. Einen weiteren vierten Platz trug uns der Hamburger Sietas im 200⸗-Meter⸗Brustschwimmen ein. Sietas war der beste Europäer, aber gegen die japanischen Schwimmwunder kam er doch nicht auf. Die letzten Kämpfe der Schwimmer. Die olympischen Schwimmwettkämpfe haben in Los Angeles das erwartete Duell zwischen den Amerikanern und Japanern gebracht. Man hatte mit einer beträchtlichen Verbesserung der Asiaten gerechnet, die schon 1928 in Amsterdam zeigten, daß sie „im Kommen“ seien. Daß aber der Triumph der japanischen Schwimmer dermaßen groß sein würde, wie er sich gezeigt hat, das überrascht doch immerhin noch sehr. Mit Ausnahme des 400⸗Meter⸗Crawlschwimmens haben die Japaner sämtliche Schwimmwettbewerbe der Herren, also 100 Meter- und 1500⸗ Meter⸗Crawl⸗, 100⸗Meter⸗Rücken⸗ und 200⸗Meter⸗Brustschwim⸗ men, sowie die 4-mal⸗200-Meter⸗Crawl⸗Staffel gewonnen. Le⸗ diglich den Erfolgen ihrer Damen und Springer haben es die Amerikaner zu verdanken, daß sie noch einmal im Schwimm⸗ Klassement der Nationen vor Japan an der Spitze stehen. Die übrigen Nationen haben diesmal in Los Angeles keine Rolle gespielt. Finale Wieder wölbt sich ein klarblauer Himmel über der herr— lichen„Stadt der Engel“. Unbekümmert um olympisches Freud und Leid steht strahlend die kalifornische Sonne am Firmament, jene Sonne, die so viel Verdruß und Mißgeschick unter den besten Athleten der Welt gesehen hat. Heute ist der letzte Tag der großen Entscheidungen. Mit der Schlußfeier klingen die 10. Olympischen Spiele aus. Die erste Woche dieser Spiele hat, angefangen vom 100⸗ Meter⸗Lauf bis zu dem gigantischen Marathonrennen, die ganze sportlich interessierte Welt in Spannung gehalten. Eine Steige- rung nach den großartigen Leichtathletik-Wettbewerben war kaum noch möglich, und sie blieb auch aus. Wohl haben Schwim⸗ mer, Ruderer und Boxer vor noch größeren Zuschauermassen ge— stritten, aber die unübersehbaren Mengen, wie sie im Kolosseum zusammengeballt waren, marschierten nicht immer auf. Die mörderischen Sonnenstrahlen haben bis auf einige Aus⸗ nahmen den Athleten der alten Welt übel mitgespielt, sie mach⸗ ten die Kämpfer müde, schlapp, sie unterminierten die Willens⸗ kraft und machten die schärfsten Waffen stumpf. Die kühlen, ja bald kalten Nächte riefen Erkältungen hervor. Schnupfen, Influenza grassierten im olympischen Dorf, und herade die Spitzenkönner legten sich fiebernd ins Bett und gingen am nächsten Tage in der dumpfbrütenden Schwüle vor Frost zähne⸗ klappernd in die harten Rennen. Unter diesen Amständen haben sich die deutschen Kämpfer hervorragend geschlagen. Man muß gesehen haben, wie sie ihre ganzen Kräfte einsetz⸗ ten, und selbst in aussichtslosen Positionen. Am schönsten aus⸗ gezeichnet haben sich aber die Deutschen durch ihr sportgerechtes Verhalten. Jede Niederlage trugen sie auch wie ihre wenigen Erfolge mit Anstand und Würde. Durch dieses sportliche Ver⸗ halten und die Bekundung besten olympischen Geistes haben sie der deutschen Sache einen guten Dienst geleistet. Dies bewog auch eine der größten amerikanischen Zeitungen zu der Fest⸗ stellung:„Wenn es eine Goldmedaille für den besten olympischen Geist gebe, so könnte sie nur an Deutschland fallen.“— Die Symphonie höchster sportlicher Leistungen, dargeboten von den. besten Athleten der Welt, erlebt von Hunderttausenden, mit⸗ empfunden von Millionen, ist vorüber. Der Wettbewerb der mit der Betätigung best menschlicher Tugenden, hat in Los Angeles höchste Triumphe gefeiert. Die olympische Idee hat einen weiteren Sieg errungen. Besten aus allen Erdteilen um den schlichten Lorbeer, verbunden * Ein„Deutscher Tag“. Vor der Abreise in die Heimat waren die deutschen und österreichischen Olympia-Teilnehmer noch einmal der Gegenstand einer herzlichen Ehrung durch ihre in Kalifornien lebenden Landsleute. Der von diesen aufgezogene„Deutsche Tag“ be⸗ wies in seiner Großzügigkeit und Großartigkeit, daß sich unsere Landsleute an gewisse amerikanische Eigentümlichkeiten bereits gewöhnt haben. In fast allen olympischen Wettbewerben nahmen die Kämpfe einen reibungslosen Verlauf. Nur bei den Boxern gab es einen heftigen Mißklang durch die zahlreichen Fehlurteile, durch die nicht nur Deutschland, sondern auch Schweden, Finn⸗ land und vor allem Italien benachteiligt wurden. Obwohl fast lediglich Amerikaer und Kanadier bevorteilt, ist die kalifornische Presse am Sonntag objektiv genug, das begangene Unrecht scharf zu rügen.„Examiner“ in Los Angeles schreibt, zwei Drittel des Publikums hätten das Peinliche der Situation empfunden. als der Deutsche Campe um seinen verdienten Sieg gebracht wurde. Noch einmal waren 100 000 Zuschauer ins Kolosseum gekom⸗ men, als am Sonntagnachmittag die feierliche Schlußzeremonie steigen sollte. Die Massen bewiesen, daß sie während der Olym⸗ piade nicht nur der Sensationen wegen gekommen sind. Es herrschte eine gewisse ernste Stimmung, weil nun die Sonnen⸗ tage mit ihren fairen Kämpfen vorüber sein sollen. Wieder be⸗ zaubert das helle, farbenprächtige Bild, wie bei der Eröffnung. Das Programm des Tages, das als letzte Konkurrenz das Jagdspringen um den Großen Preis der Nationen, an dem Deutschland leider nicht teilnimmt, aufwies, begann mit der feierlichen Siegerehrung der Boxer. Dreimal stieg auch die deutsche Flagge hoch. Leider nicht am Hauptmast. Bezeichnen⸗ derweise hatten verschiedene Länder ihre Vertreter zur Sieger⸗ ehrung zurückgezogen als Protest gegen die krassen Fehlurteile, die zustande kammen. Die Siegerehrung für die Ruderer, Fech⸗ ter und Schützen folgte. Unter Fanfarenklängen wiederholte sich der feierliche Einmarsch der 38 teilnehmenden Nationen, jede stürmisch begrüßt. Der Präsident des J. O. C., Graf Baillot⸗ Latour, dankte den Athleten für ihr ritterliches Kämpfen für die erwiesene große Gastfreundschaft. Kanenschüsse donnern das Ende der 10. Olympischen Spiele. Ehrfurchtsvoll schweigen die Massen, als das Olmpische Feuer verlöscht und die Flagge fällt. Die Kapelle spielt zum letzten Male die olympische Hymne, die Fahnen Griechenlands, Amerikas und Deutschlands steigen empor, erstere zur Erinnerung an das antike Vorbild, die andere als Anerkennung für das gastgebende Land, die letzte als Hinweis auf die Nation, die die nächsten, die 11. Olympi⸗ schen Spiele 1936, ausrichten wird.— Langsam leert sich der Riesenraum. Die Olympischen Spiele 1932 sind beendet. Das Klassement der Nationen Nachstehend bringen wir eine inoffizielle Zusammenstellung, wobei wir den einzelnen Nationen in Klammern den in Amster⸗ dam im Gesamtergebnis besetzten Platz beifügen: 1. Amerika 757 Punkte(1.); 2. Italien 256,5 Punkte,(8.); 3. Frankreich 213 Punkte(5.); 4. Deutschland 163,5 Punkte (2.); 5. Schweden 149 Punkte(4.); 6. Finnland 143 Punkte (3.); 7. Japan 140 Punkte(17.); 8. England 139 Punkte(7); 9. Ungarn 107 Punkte(12.); 10. Kanada 96 Punkte(11.); 11. Holland 56 Punkte(6.); 12. Australien 45 Punkte(-) 13. Polen 42 Punkte(—); 14. Südafrika 41 Punkte(—); 15. Oesterreich 40 Punkte(14.); 16. Argentinien 40 Punkte(16.); 17. Dänemark 33 Punkte(15.); 18. Tschechoslowakei 24 Punkte (13.); 19. Irland 23 Punkte(—) 7 20. Neuseeland 14 Punkte (—); 21. Philippinen 14 Punkte(—); 22. Mexiko 13. Punkte (—) 23. Indien 10 Punkte(—);, 24. Belgien 7 Punkte(—); 25. Spanien 6 Punkte(—); 26. Schweiz 5 Punkte(10.) 27. Uru⸗ guay 5 Punkte(—); 28. Lettland 5 Punkte(—); 29. Brasilien 4 Punkte(—). 277. Die Verteilung der Medaillen 9 Sold⸗ Silber⸗ Bronze⸗ Medaillen Medaillen Medaillen . Amerfka 40 33 29 Italien 11 14 Finnland 14 Frankreich Schweden Deutschland Japan Ungarn England Kanada Holland Australien Polen Südafrika 15. Argentinien 16. Tschechoslowakei 17. Oesterreich 18. Irland 19. Dänemark 20. Mexiko 21. Indien 22. Lettland 23. Schweiz 24. Philippinen 25. Neuseeland— 15 26. Griechenland—— 27. Spanien—— 28. Uruguay— Wor errang für uns die 20 Medaillen? 3 goldene, 13 silberne und 4 Bronzemedaillen, zusammen 20 olympische Auszeichnungen, zu denen noch die Goldmedaille des deutschen Schriftstellers Paul Bauer und die Sondermedaillen für die deutschen Bergsteiger Gebrüder Schmid kommen(von de⸗ nen der eine diese schöne Ehrung leider nicht mehr erlebt) ist die Medaillenausbeute der deutschen Olympiafahrer. Wie setzen sich diese zusammen und wer errang sie? Die goldenen: Gewichtheben: Mittelgewicht: Rudolf Ismayr-⸗München. Ringen griechisch⸗römisch: Bantamgewicht: Jakob Bren⸗ del⸗Nürnberg. Rudern: Vierer mit Steuermann: Berliner Ruder⸗Club (Joachim Spremberg, Horst Hoek, Walter Meyer, Hans Eller, Karl Heinz Neumann(Steuer), sämtlich aus Berlin. Die silbernen: Gewichtheben: Ningen griechisch-römisch: Federgewicht: 1 2 S D AN e —— = 1 — — 2 eee — — — 2—— ⏑— 2 2 2 — ene neee — ö R 1 225 Federgewicht: Hans Wölpert-München. Wolfgang Ehrl⸗ Nürnberg. Leichtgewicht: Eduard Sperling⸗Dortmund. Mit⸗ telgewicht: Jean Földeak⸗Hamburg. Leichtathletik: Amal-100⸗Meter⸗Staffel(Helmuth Körnig⸗ Greifswald, Fritz Hendrix⸗Aachen, Erich Borchmeyer⸗Bochum, Arthur Jonath-Bochum). Speerwerfen, Frauen: Ellen Brau⸗ müller⸗Berlin. Rudern: Vierer ohne Steuermann:(Ernst Gaber⸗Mann⸗ heim, Hans Maier-Mannheim, Dr. Karl Aletter-Mannheim, Walter Flinsch⸗Mannheim). Doppelzweier: Berliner Ruder- Club(Herbert Butz-Berlin, Gerhard Boetzelen-Berlin). Boxen: Bantamgewicht: Hans Ziglaski⸗München. Federge⸗ wicht: Josef Schleinkofer⸗Münchem Weltergewicht: Erich Campe⸗Berxlim 5 Wasserball: Deutsche Mannschaft Otto Cordas⸗Magdeburg, Emil Bennecke-Magdeburg, Fritz Gunst⸗ Hannover, Erich Rade⸗ macher-Magdeburg, Joachim Rademacher⸗Magdeburg, Hans Schulze-Magdeburg, Heiko Schwartz-Köln, Hans Eckstein-Leipzig. Pistolenschießen: Oberleutnant Heinrich Hax⸗Berlin. Die bronzenen: 5 Gewichtheben: Schwergewicht: Josef Straßberger-München. Leichtathletil: 100⸗Meter⸗Lauf, Männer: Arthur⸗Jonath⸗ Bochum. Zehnkampf: Wolrad Eberle-Berlin. Speerwerfen, Frauen: Tilly Fleischer-Frankfurt. Die Landsknethte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) 15. Fortsetzung. „Also Sie sind Herr Hansen,“ begann sie nach einer kurzen Pause.„Karl hat mir schon viel von Ihnen erzählt. Sind Sie nicht der Hauptmann von seiner Mannschaft?“ „Der Spielführer,“ verbesserte Theo. „So... ja... Na, so genau weiß ich nicht damit Be— scheid. Karl kennt ja nichts anderes als seine Arbeit und seinen Fußball. Abends sind wir beiden meistens allein. Dann erzählt er wohl mal von seinem Spiel. Ich muß aber schon immer fragen, von selbst fängt er nicht davon an. Angst habe ich bloß, daß er sich beim Spielen mal weh tut. Oder ist das nicht so gefährlich? „Nein, Frau Schäfer, das hat nichts zu sagen.“ „Karl lacht mich auch immer aus, wenn ich ihm sage, er soll vorsichtig sein. Denn einen Jungen hab' ich ja bloß... Heute hat er den ganzen Tag noch nicht richtig was gegessen. Er, sagte, er hätte keinen Hunger. Sein Frühstück hat er auch wieder mitgebracht. Das ist sonst noch nie passiert... Kön⸗ nen Sie sich gut mit Karl vertragen?“ „Ja,“ entgegnete Theo.„Wir elf Fußballspieler sind alle Freunde.“ „Das ist man gut. Karl ist ja etwas jähzornig. Dann weiß er gar nicht, was er tut. Als Kind war das noch viel schlimmer. Aber solange er zum Fußballverein gehört, ist das doch schon viel besser geworden. Sein Vater konnte auch so leicht jähzornig werden...“ Draußen auf dem Flur waren Schritte zu hören. „Da ist er schnn. Sie öffnete die Küchentür. „Du hast Besuch, Karl. Herr Hansen ist hier.“ „Ach, Theo, du... Guten Tag. Komm bitte mit in die Stube.“ Die beiden Spieler saßen sich gegenüber. „Karl, die Sache von gestern ist erledigt. Schluß davon. Du mußt mir aber versprechen, dich nie wieder so gehen zu lassen wie gestern abend im Klubhaus. Gib mir die Hand darauf. So... Du siehst doch ein, daß du Bringhoff schwer gekränkt hast?“ „Mag sein, Theo. So genau weiß ich gar nicht mehr, was ich gesagt habe. Aber du kannst mir glauben, daß ich mich gestern abend tüchtig geärgert habe. Einmal über Ernst Gehles dumme Bemerkung und dann auch über Bringhoff selbst. Wie konnte er nur glauben, daß man... na, sagen wir mal... unfaires Verhalten dem feindlichen Mittelläufer gegenüber Be—⸗ rechnung war!“ „Da bist du im Irrtum, Karl. Bringhoff hat doch noch be— sonders betont, daß er nicht annehme, daß du mit voller Ueber⸗ legung gehandelt habest.“ „Gewiß, so etwas ähnliches hat er wohl gesagt. Aber ge— glaubt hat er es bestimmt nicht. Der Schein spricht auch ja gegen mich. Ihr alle habt wohl nicht gesehen, wie der gegne— rische Mittelläufer mich ein paar Sekunden vor dem Zwischen⸗ fall noch einmal ganz gemein gegen das Schienbein trat. Da griff ich eben zur Selbsthilfe. Nicht aus Berechnung, sondern . na ja, weil ich mächtig wütend war und der Schiedsrichter wieder nichts gesehen hatte!“ „Warum hast du Bringhoff denn nicht gesagt, daß der Gegner dich zweimal unfair angegangen ist?“ „Weil es keinen Zweck hatte. Bei Bringhoff gibt es für unsportliches Verhalten eben keine Entschuldigung. Wohl mit Recht. Aber er darf dann auch nicht behaupten, daß ich es noch nicht im geringsten gelernt habe, mich auf dem Spielfelde zu beherrschen. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, Theo. Ich wollte, ist hätte deine Ruhe.“ Der Mittelstürmer schüttelte energisch den Kopf. „Darum brauchst du mich nicht zu beneiden, Karl. Glaubst du denn, daß es mir leicht fällt, Unsportlichkeiten des Gegners, besonders wenn ich sie am eigenen Leibe zu spüren bekomme, ruhig hinzunehmen? Aber ich beiße dann die Zähne zusammen und sage mir immer wieder, daß es nicht angeht, Unfairheiten des Gegners mit gleicher Müaze heimzuzahlen, soll nicht der Fußballsport dadurch in Mißkredit kommen. Ich bin auch kein Lamm. Wenn mir jemand einen Schlag versetzt, bekommt er zwei wieder. Darauf kannst du dich verlassen. Aber beim Fuß⸗ ballspiel ist das doch etwas anderes. Da liegt die Vergeltung beim Schiedsrichter allein. Und bis auf das Spiel am vorigen Sonntag konnten wir uns doch nie über den Unparteiischen beklagen. Ich will dir natürlich keine Moralpredigt halten, Karl.“ „Das weiß ich, Theo eigentlich zu Bringhoff gesagt?“ „Du glaubtest nicht, daß er früher auch immer fair ge⸗ Was habe ich gestern abend spielt habe.“ „So... Na, das habe ich selbstverständlich nicht so ge⸗ meint. Aber ich will doch nachher zu ihm gehen und ihn um Entschuldigung bitten. Leicht fällt es mir allerdings nicht.“ „Ich bin auch kein Freund vom vielen Bitten, Karl. Aber bei Bringhoff ist das doch etwas anderes. Kennst du einen Trainer, der so wie er nur für seinen Verein lebt und ganz in ihm aufgeht? Ich weiß zufällig, daß er erst kürzlich wieder aus England einen glänzenden Antrag von einem dortigen Verein erhalten hat. Auch andere Mannschaften haben schon versucht, ihn für sich zu gewinnen. Aber er schlägt alles ab. Er will bei uns bleiben. Da darf es dir doch nicht schwer fallen, ihn wegen einer zugefügten Kränkung um Verzeihung zu bitten.“ „Da hast du recht, Theo...“ „Wir haben alle unsere Fehler, Karl,“ versuchte Theo seinen Freund, der bekümmert vor sich hin sah, zu trösten.„War es zum Beispiel nicht unsportlich von mir, daß ich Günther Freund beim letzten Spiel so anschnauzte, als er den von Hugo Schmidt zurückgegebenen Ball passieren ließ? Und dabei konnte er das Selbsttor doch gar nicht verhindern. Der arme Junge. Er tat mir in dem Augenblick ordentlich leid. Fortsetzung folgt. bald ging le sein, die Ken pettiefen.— pile del der lege. der s geen Kötze de er füt die lige Vettel leiter nach se bandsseitig 9 eine ganze 5 ren lassen: a) Der S 5 Y Der S ige gerbandspole Steinbe Steinbe Schwall Vraunf A. August 1 Schwa DfR, Spielb Kurhes SC. 0 Tura Spögg. UfB⸗K Hessen 1900 6 88. 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Lerbandsschledsrichter⸗Obmann Weltker in Marburg und Gießen Auf der Rückfahrt von einer DF B⸗Sitzung in Berlin stat⸗ tete unser Verbandsschiedsrichter-Obmann, Herr Gustav Welcker aus Essen, dem Bezirk Hessen⸗Hannover einen Informations⸗ besuch ab, d. h. die Informationen gingen an die heimischen Schiedsrichter, Vereins⸗ und Spielführer. Nach Vorträgen in Kreiensen und Kassel kam Herr Welcker nach Marburg und Gie— ßen, um dort in gut besuchten Versammlungen in mehrstündigem Vortrag über den Begtiff der Schiedsrichterarbeit allgemein und über die Regel 9 im besonderen zu referieren. Wir wohn⸗ ten dem Vortrag in Gießen bei, der, trotzdem er am Freitag⸗ abend gehalten wurde, auch von auswärts sehr gut besucht war. Es mögen immerhin ca. 50 Zuhörer gewesen sein, die den ganz vorzüglichen Ausführungen des Redners mit ungeteiltem In⸗ teresse folgten. Herr Welcker betonte zum Anfang seiner Worte, daß die Arbeit der Schiedsrichter„Sisyphus⸗Arbeit“, d. h. nutzlose Arbeit bleibe, solange nicht Spieler, Publikum und auch der Schiedsrichter die Regeln ganz genau beherrschten. Des⸗ halb ging sein erster Mahn ruf danach, zu jeder Zeit bemüht zu sein, die Kenntnis der Regeln in der großen Oeffentlichkeit zu vertiefen.— Festgestellt sei, daß eine Schiedsrichter normaler⸗ weise bei der Leitung eines Spieles ca. 12 Kilometer zurück⸗ lege. Der Schiedsrichter müsse daher Gymnastik treiben, um seinem Körper die nötige Spannkraft zu geben und zu erhalten, die er für die einwandfreie Durchführung eines Spieles benö⸗ tige. Bestrebungen, für die Körperertüchtigung der Spiel⸗ leiter nach festem Plan zu sorgen, würden zur Zeit schon ver⸗ bandsseitig geprüft. Der Redner brachte dann aus der Praxis eine ganze Reihe Einzelheiten, die sich wie folgt kurz formulie⸗ ren lassen: a) Der Schiedsrichter soll keine Konzessionen machen. b) Der Schiri soll möglichst ohne Platzverweise auskommen. Ergebnisse Ver bandspokalspiele: Steinbach— VfR. Butzbach 34(12) Steinberg— Hermannstein 2:1(2:1) Schwalbach— Hirschhausen 12:1(6:0) Braunfels— Bonbaden 5˙1(471) 21. August 1932: Schwalbach Nauborn, Petry VfR. Butzbach— Steinberg, Kunze Spielverein Kassel— BV. Altenessen 2:1(1:0) Sa. Kurhessen Kassel— Borussia Fulda 41(1:0) SC. 03 Kassel— BV. Altenessen 31(0:1) Tura Kassel— Hermannia Kassel 1:0(1:0) SpVgg. Göttingen— BC. Sport Kassel 4:0(2:0) VfB.⸗K. Marburg— Hessen 09 Kassel 6:1(2:0) Hessen Hersfeld— Germania Marburg 312 1900 Gießen— SpV. Wetzlar 2:2(1:0) Sa. SV. Alsfeld— 1900 Gießen 7:8(8:6) VfB Gießen— Oranien Frohnhausen 42 2:0) Wallau— Biedenkopf 12(11) Lauterbach— Eintracht Frankfurt Lehrm. 2:7 Aßlar 1.— Oberbiel 1. 4:1(2:0) Ehringshausen 1.— 1900 Gießen 2. 33(1:3) Weilburg— Biskirchen 3:4(2:2 Leihgestern 1.— Laubach 1. 24(0:3) Aßlar 2.— Albshausen 3:0(0:0) Steinbach 2.— Steinberg 2. 4:4(2:3) Werdorf 1.— 1900 Gießen 4. 570 Niederursel 1.— Lich 1. 2:1(1:0) Sa. Pokalspiele in Lich: Sieger in der A-Klasse: Nieder⸗Ursel Sieger in der B-Klasse: Garbenteich Alsfeld 1. Igd.— 1900 Gießen 1. Igd. 0:1(0:0) VfB. Gießen 1. Igd.— Hermannstein Igd. 9:0 1900 Gießen Sch.— SpV. Wetzlar Sch. 1:0(0:0) Leihgestern Sch.— VfB. Gießen Sch. 2:0(1:0) Banfe— Breidenbach 1:6 Gladenbach 1.— Wommelshausen 1. 511 Mornshausen— Lohra 42 Sterzhausen— Michelbach 30 Holzhausen b. Gl.— Wallau 2. 813 Elnhausen 1.— PfB.⸗K. Marburg 3. 114 VfB.⸗K. Marburg 4.— Germania Marburg 3. 413 Cölbe 1. Ockershausen 1. 2:1 Sa. Cölbe 1. Igd. Ockershausen 1. Igd. 1:0 Sa.(abgebr.) Pokalspiele in Cölbe: Sarnau 1.— Dreihausen 1. 40 Cappel 1.— Dreihausen 1. 0:2 Sieger in der A-Klasse: Sarnau Sieger in der B-Klasse: Bortshausen Wallau Igd.— Biedenkopf Igd. 220 Was man amtlich hört Eine Verfügung des Verbandsfußballausschusses verlangt von den Schiedsrichtern, daß sie dem Spielball der 1. Mann- schaften mehr Aufmerksamheit zuwenden als bisher: jeder Ball ist vor Anstoß und Wiederanstoß(nach der Pause) auf Größe, Gewicht usw. zu prüfen. Der Umfang muß mindestens 68,5 Zen⸗ timeter betragen. Genügen die vorhandenen Bälle nicht dieser Forderung und den anderen vorgeschriebenen Bedingungen, so ist das Spiel für den Platzverein verloren. In verschiedenen Bezirken des WSW ist bereits das sog. „Verwarnungssystem“ eingeführt und hat sich sehr gut bewährt. Daher will man es, wie verlautet, auch in verschiedenen Gauen des Bezirks Hessen⸗Hannover ausprobieren, um es allmählich auch hier zu einer offiziellen Einrichtung zu machen. Die an⸗ deren Spieler und Zuschauer müssen nämlich oft mitanhören, daß einzelne Spieler vom Schiedsrichter wegen regelwidrigem oder unfairem Spiel wer weiß wie oft(sogar„zum letzten Male“) verwarnt werden, ohne daß jemals eine Herausstellung erfolgt, und wenn man ein bißchen acht gibt, findet man, daß es im, Laufe einer Spielzeit meist dieselben Sünder sind, die so behan— delt werden, obwohl es in den Spielregeln ausdrücklich heißt: „Fortgesetzte Verfehlungen gegen die Regeln gelten als unsport— liches Betragen. Bei unsportlichem Betragen soll der Schieds— . Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Er soll nicht nur strafen, sondern auch Erziehungsarbeit im guten Sinne leisten. c) Das viele„verwarnen“ von Spielern ist ein Unfug. Lt. Spielregeln darf jeder Spieler nur einmal verwarnt wer⸗ den; gibt derselbe Spieler nochmals, wenn vielleicht auch aus anderem Grunde, Anlaß zum Einschreiten, hat eo ipso Platzverweis zu erfolgen. Daher Vorsicht mit der Ver⸗ warnung! d) Der Spielleiter soll nicht nur jeden Augenblick den Ball verfolgen, sondern auch die Spieler beobachten. Bei Aus⸗ führung eines Eckballes z. B. ist es meistens notwendiger, mehr auf die Spieler vor dem Tor als auf den Ball zu achten. c) Die Schiri⸗Flöte ist an der vorschriftsmäßigen Schnur (68 em lang) an der Hand oder umgehängt zu tragen. ) Waghalsiges, gefahrdrohendes Spiel der Torleute ist auf alle Fälle zu unterbinden. g) Solange nicht regelwidrig gerempelt wird, ist der Tatsache Rechnung zu tragen, daß der Fußballsport ein Kampfsport ist, daher nicht immer gleich pfeifen, wenn ein Spieler umgerempelt wird. h) Neu ist, daß der Einwurf jetzt auch gestattet ist, wenn der Spieler mit beiden Füßen auf der Spielfeldgrenze steht. i) Bemerkenswert ist, daß der Schiedsrichter es vermeiden soll, sich im Strafraum aufzuhalten. Die einzelnen Fälle ließen sich noch lange fortsetzen und alle verband der Redner mit einer Fülle praktischer Beispiele. So konnte es nicht ausbleiben, daß die Versammlung dem Ver⸗ bandsschiedsrichter⸗Obmann nach seinem zweistündigen Referate reichen Beifall und durch den Gau-Schiri-Sachbearbeiter, Herrn Willi Henkel-Wetzlar, herzlichen Dank zollte. richter den oder die Schuldigen verwarnen und im Wieder⸗ holungsfalle vom Felde weisen. Bei grob unsportlichem Betra⸗ gen soll der Platzverweis ohne vorherige Verwarnung erfolgen.“ Der Brauch, erst mit oder nach der dritten Verwarnung einen Platzverweis auszusprechen, ist also nach den Regeln unzulässig; unverantwortlich ist es aber von einem Schiedsrichter, wenn er überhaupt keine andere Maßnahmen ergreift, als nur Ver⸗ warnungen vom Stapel zu lassen. Die neue Einrichtung macht hiergegen Front; sie sagt: „Wird ein Spieler in einem Spiel oder in mehreren auf⸗ einanderfolgenden Spielen wegen offensichtlich unfairer Spielweise wiederholt verwarnt, ohne daß ein Platzver⸗ weis erfolgt, so tritt nach der dritten Verwarnung auto⸗ matisch für den betr. Spieler eine Sperre von einem Mei⸗ sterschafts- oder Verbandspokalspiel ein.“ Die Schiedsrichter vermerken jede Verwarnung in ihrem Bericht; der Sachbearbeiter führt darüber Kontrolle und sorgt für Durchführung der Sperre. Die Liga 193233 im Bezirk Hessen⸗Hannover Die Bezirksliga. 1. Borussia Fulda, 2. SC 05 Göttingen, 3. Hessen Hersfeld, 4. Hermannia Kassel, 5. Kurhessen Kassel, 6. Spielverein Kassel—⸗ Rothenditmold, 7. Sportklub 03 Kassel, 8. Tura Kassel-Wil⸗ helmshöhe, 9. Germania Marburg, 10. VfB Kurhessen Marburg. 1. Bezirksklasse, Gruppe Lahn. 1. SpuSp. Bottenhorn, 2. FV Breidenbach, 3. Oranien Frohnhausen, 4. Spielogg. 1900 Gießen, 5. VfB Gießen, 6. FV Marburg⸗Ockershausen, 7. FV Wallau, 8. SV Wetzlar. 1. Bezirksklasse, Gruppe Fulda. 1. SW Alsfeld, 2. FV Bebra, 3. Viktoria Elm, 4. Germania Fulda, 5. FV Horas, 6. TuSpo Künzell, 7. VfL Lauterbach, 8. SW Neuhof. 1. Bezirksklasse, Gruppe Kassel. 1. SW Corbach, 2. Rot⸗Weiß Homberg, 3. BW 06 Kassel, 4. Hessen 09 Kassel, 5. Hessen-Preußen Kassel, 6. Sport Kassel, 7. Sportfreunde Kassel, 8. SC Kassel-Wilhelmshöhe, 9. FV Mel⸗ sungen, 10. Sportogg. Niederzwehren. 1. Bezirksklasse, Gruppe Südhannover. Abteilung Süd: 1. SC Eschwege, 2. Blau-Weiß⸗Göttingen, 3. Spielogg. Göttingen, 4. FC. Grone, 5. FC. Großalmerode, 6. VfR Hessisch⸗Lichtenau, 7. SV Uslar, 8. VfB Witzenhausen; Abteilung Nord: 1. SW 05 Einbeck, 2. Pol.⸗SV. Holzmin⸗ den, 4. SW Bad Lauterberg, 5. SpuSp. Northeim, 6. VfB Norr⸗ heim, 7. Germania Osterode, 8. SV Petershütte. Die Bezirksliga umfaßt also 10 Vereine, nachdem der Ver— bandsvorstand auf Grund der Münsterschen Beschlüsse jede Er⸗ weiterung abgelehnt hat.— In der 1. Bezirksklasse hat nur die Gruppe Kassel entsprechend dem neuen Spielsystem einen Be— stand von 10 Vereinen, der durch Abstieg und Abgabe von fünf Vereinen erzielt wurde.— Die Gruppe Fulda begnügt sich mit 8 Vereinen; hier fehlen Schlüchtern und Sterbfritz.— Für die Gruppe Lahn waren 10 Vereine beschlossen worden; diese Zahl ist aber durch Verzicht von Butzbach und Wiesenbach auf 8 her—⸗ abgegangen.— Schwierig lagen die Dinge in Südhannover; hier hatte die vorjährige Gruppe 12 Vereine; dazu kamen 4 aus der Bezirksliga und 2 Ueberweisungen aus Gruppe Kassel, nämlich Großalmerode und Lichtenau. Wollte man eine Gruppe von 10 Vereinen bilden, so hätten 8 Vereine des Vorjahres ab— steigen müssen. Man ließ also nur 2 Vereine absteigen und teilte die restlichen 16 in zwei Abteilungen. Mitbestimmend hierfür waren auch die geographischen Verhältnisse. Südhan⸗ nover hat die Gestalt eines nach rechts offenen Hufeisens. Von Eschwege(Großalmerode, Lichtenau) in der Südostecke bis Holz— minden in der Nordwestecke ist die Entfernung gleich der Strecke Kassel Fulda; von Holzminden bis Lauterberg in der Nord- ostecke etwa gleich der Strecke Kassel Marburg; ebensoweit ist es von Eschwege bis Einbeck in der Mitte zwischen Holzmin— den und Lauterberg.(In der Gruppe Lahn ist die weiteste Ent⸗ fernung nur halb so groß!) Mit dieser Lösung hat der Bezirksvorstand das Problem der Gruppenbildung in der Bezirksliga und 1. Bezirksklasse endgültig verabschiedet. Nun können die Sachbearbeiter ihre Spielpro— gramme bekannt geben, und dann geht der Kampf der Mann⸗ schaften auf dem Spielfeld um Abstieg, Verbleib oder Aufstieg los. Aus der Bezirksliga müssen nämlich am Ende des Spiel⸗ jahres 1932—33 zwei Vereine absteigen. Dafür steigen aus der 1. Bezirksklasse von den 4 Gruppenmeistern auf Grund von Ausscheidungsspielen untereinander 2 Meister auf.(Die beiden Abteilungsmeister in Südhannover müssen natürlich erst unter sich den dortigen Gruppenmeister ermitteln.) Aus jeder Gruppe der 1. Bezirksklasse sollen ebenfalls 2 Vereine absteigen. Da hier⸗ bei aber ein Bestand von je 10 Vereinen zugrundegelegt ist, wird man dort, wo dieser Bestand unterboten oder überschritten ist, wahrscheinlich einen anderen Modus befolgen. Aus Gießen. VfB. Gießen— Oranien Frohnhausen 4:2(2:0) Die Gießener Mannschaft zeigte nur Sommerfußball, wäh⸗ rend die Frohnhäuser fast bis zum Schluß mit Eifer bei der Sache waren. Dank technisch reiferen Spieles konnte VfB. durch zwei schöne Kopfbälle 2:0 in Führung gehen. Die Gäste kämpf⸗ ten unentwegt weiter und konnten nach der Pause zweimal einsenden. Wilhelm(VfB.) brachte seine Mannschaft wieder in Führung und die VfBer gingen dann mehr aus sich heraus und drängten die Frohnhäuser zurück. Die verstärkte Verteidigung der Gäste ließ aber nur noch ein Tor passieren. 1900 Gießen— Sp Wetzlar 2:2(1:0). Am Samstagabend standen sich die beiden alten Rivalen im Freundschaftsspiel gegenüber. Das Ergebnis des Spieles, das keine besonderen Leistungen zeigte, entspricht dem Spielverlauf. Erst zum Schluß des Spieles gingen beide Mannschaften etwas aus sich heraus, aber keine Partei konnte die gegnerische Hin⸗ termannschaft besiegen. Schiri Schnauth⸗Lollar leitete gut.— Wetzlar war zu Beginn leicht überlegen. Aber 1900 schoß nach 20 Minuten durch Lippert(Mittelstürmer) das Führungstor. Das Spiel wurde ausgeglichener. Nach der Pause kam Wetzlar verdient zum Ausgleich. Lippert⸗1900 brachte seine Mannschaft wieder in Führung, indem er einen Lattenschuß vom Rechts⸗ außen entschlossen verwandelte. 10 Minuten vor Spielende glichen die Gäste durch einen Fehler von Glitsch(linker Läufer) aus. Der Endspurt der Wetzlarer um den Sieg blieb ohne Erfolg. Kritik: SpV Wetzlar zeigte einheitliche Leistungen; die bei⸗ den Außenstürmer waren hier genau wie bei der Platzmannschaft am schwächsten besetzt. Tormann und Innensturm gefielen am besten.— 1900 hatte seine besten Leute in Luft und Lippert. Besondere Anerkennung verdient der alte Kämpe Luft. 1900 Schüler— SV Wetzlar Schüler 1:0(0:0). Zwei gleichwertige Mannschaften trugen trotz der Hitze einen lebhaften Kampf aus, beide Partien versuchten mit unermüd⸗ lichem Eifer den Sieg zu erringen. 1900 war der Glücklichere, durch ein Mißverständnis der Gästeverteidigung gelang es, den siegbringenden Treffer einzusenden, Aus Alsfeld SW 04 Alsfeld— 1900 Gießen 7:8(3:6). Das Spiel litt vor allem unter der schwachen Leitung, so daß es alles andere als ein Freundschaftstreffen wurde.— Den Torreigen eröffnete nach 5 Spielminuten Göbel von 1900. Als⸗ feld setzte energisch nach und überrumpelte den Ersatztormann, Wißmer in 15 Minuten mit 3 Toren. 1900 ließ sich nicht ver⸗ blüffen, holte in gleichmäßigen Abständen zunächst auf und er⸗ höhte bis zur Halbzeit auf 6:3, wovon Arnold 2, Lippert 2 und Heilmann 1 Tor erzielten. Nach der Pause wurde das Spiel noch härter. Alsfeld hatte seinen Tormann ausgetauscht. Der Alsfelder Innensturm konnte nach schönen Leistungen von Spier wieder Gleichstand erzielen. Zum Schluß konnte allerdings 1900 durch schönes Zusammenspiel durch Arnold und Göbel zum verdienten Sieg kommen.— Kritik: Die Alsfelder Mannschaft zeigte nur Einzelleistun⸗ gen. Ihre besten Leute waren Spier und Welcker. Der Rest ersetzte mangelnde Technik durch unnötige Härte(Linksaußen!!) — Die 1900er scheinen endlich einen durchschlagskräftigen Sturm zu besitzen, der die Fehler der Hintermannschaft durch sein Schuß— vermögen immer wieder gut machen konnte.— Das Rückspiel findet kommenden Sonntag in Gießen statt. Alsfeld 1. Igd.— 1900 1. Igd. 0:1(0:0). Die 1. Jugend war mit der Liga, nach Alsfeld gefahren und trug dort ein Gesellschaftsspiel gegen die, 1. Jugend vom SW 06 aus. Auch dieses Spiel mußte noch mit einigen Er⸗ satzleuten bestritten werden, trotzdem war 1900 aber fast die ganze Spielzeit tonangebend. Die Hintermannschaft bewährte sich sehr gut und ließ den Gastgeber selten zum Schuß kommen. Daß keine Tore fielen, lag wohl an der durch den Ersatz beding— ten Umstellung, es fehlte an dem nötigen Zusammenhang. Das verdiente Siegestor fiel kurz vor Schluß im Anschluß an einen Eckball. Aus Watzenborn⸗Steinberg 1. FC„Teutonia“— Hermannstein 1. 2:1(2:1). Steinbach 2.— FC.„Teutonia“ 2. 4:4(2:3). Die 2. Mannschaft trug in Steinbach ein gefälliges Gesell⸗ schaftsrückspiel aus, das ein Schiedsrichter vom Platzverein pfiff! Das Ergebnis lautete 4.4. Die 1. Mannschaft hatte Hermannstein im Verbands-Pokal⸗ spiel auf eigenem Platz als Gegner, die den Teutonen unter- legen waren. Sie versuchten durch außergewöhnlich harte Spiel- weise den Sieg an sich zu reißen. Während das Spiel in der 1. Halbzeit noch im Rahmen des Erxlaubten durchgeführt wurde, artete es in der zweiten Halbzeit vollständig aus. Steinbergs Halbrechter wurde so stark verletzt, daß er ausscheiden mußte. Es lag in den Händen des Schiedsrichters Raabe-Gießen, eine solche Härte in dem Spiel nicht aufkommen zu lassen. Die Zuschauer verließen unbefriedigt von dem harten Spiel den Platz. Un⸗ sere 1. Mannschaft tritt am kommenden Sonntag in Butzbach gegen die dortige Liga zum Pokalspiel an. Aus Steinbach Am Sonntag hatte die erste Mannschaft FSpV. 1926 Stein⸗ bach die 1. Mannschaft vom VfR. Butzbach zu Gast und verlor nach sehr spannendem Kampf nur knapp mit 4:3 Toren. Butzb. stellte die körperlich kräftigere Mannschaft, welche auch technisch * Dienstag, den 16. August 1932. Allgemeine Hessische Sporizelsung. Nr. 333 ————.—— den Steinbachern überlegen war, jedoch glichen diese es durch großen Eifer wieder aus. Das Spiel war von Anfang bis zu Ende verteilt und man sah daraus, daß die Steinbacher wieder in Form sind und sich auch mit schweren Gegnern messen können. Vor diesem Spiel trafen sich Steinbachs 2. und Steinbergs 2. im fälligen Rückspiel, das dem Spielverlauf entsprechend un⸗ entschieden mit 4:4 Toren endete. Den beiden Mannschaften ist zu raten, mehr mit dem Ball als mit dem Gegner zu spielen und so das Spiel ruhiger zu gestalten. Sportfest des VfR Lich Eingeleitet wurde die Veranstaltung am Samstag nach⸗ mittag durch ein Propagandaspiel Niederursel 1.— Lich 1., das mit 2:1(1:0) für Niederursel endete. Dieses Treffen hatte viele Zuschauer, auch aus der näheren Umgebung angelockt. Das Spiel wurde unter Leitung des bew. Schiedsrichters Kunze aus Gießen in fairer und ritterlicher Weise durchgeführt. Am Sonntag morgen gegen 8 Uhr strömten die Fußballspieler aus allen Richtungen ein, um an den Pokalspielen teilzunehmen. Um 8,30 Uhr begann die Spiele und wurden bis Mittags 12,15 Uhr durchgeführt. An dem um 1,15 stattgefundenen Festzug durch das gastfreundliche Lich beteiligten sich alle teilgenom⸗ menen Mannschaften. Der Vertreter des WSV., Herr Henkel⸗ Gießen, hielt eine eindrucksvolle Ansprache. In der A-Klasse wurde der SV. 1919 Nieder⸗Arsel gegen FC. Großen⸗Buseck nach Verlängerung Sieger. Bei den Spielen in der B-Klasse blieb SV. Garbenteich Sieger gegen TV Wieseck, ebenfalls erst nach Verlängerung. Sämtliche Spiele wurden in einer Ein⸗ rundensexie durchgeführt. Aus Marburg VfB.⸗Kurh. Marburg 1.— Hessen 09 Kassel 1. 6:1(2:0) Die Mannschaft des Platzvereins hatte einen guten Tag; jeder Einzelne war auf seinem Posten und man merkte kaum, daß Ersatz in den Reihen war. Fischer als Mittelstürmer ist noch nicht zu entbehren, sorgt er doch stets für ein forsches Spiel. Die Elf zeigte auf jeden Fall eine ritterliche Spielweise, der sich die Gäste ebenfalls anschlossen. An Schiedsrichter Spurk⸗ Butzbach hatten die Mannschaften einen gerechten Leiter. Wäh⸗ rend die erste Spielhälfte fast durchweg ein verteiltes Spiel zeigte, lagen in der zweiten Hälfte die Platzbesitzer ständig im Angriff und dokumentierten die Ueberlegenheit auch durch Tore. Die Provinz, sie macht sich. Hoffentlich klappt es später bei den Verbandsspielen ebenso. Die erste Mannschaft von Germania Marburg weilte bei den Hessen in Hersfeld und unterlag knapp mit 2:3 Toren. 2. nationale Bahnveranstaltung i Die 2. nationalen Wettkämpfe des Polizeisportvereins Butzbach brachte bei gutem Besuch und herrlichem Sportwetter interessante Kämpfe. Die Zahl der Teilnehmer war gegen⸗ über dem Vorjahr etwas geringer, jedoch immer noch so groß, daß⸗ in fast allen Konkurrenzen Vorkämpfe erforderlich wurden. Mit dem Fest war ein Jagdspringen verbunden, an dem sich die Maschinengew.⸗Komp. der Gießener Reichswehr, der Reiter⸗ verein Butzbach und Umgebung, sowie die berittene Abteilung der Bereitschaftspolizei Butzbach beteiligten. Am Samstag fan⸗ den Jugendwettkämpfe statt. Jugend A: Die Ergebnisse: 100 Meter: 1. Berg TWö Butzbach 12,0; 2. Paulus 1900 Gie⸗ ßen 12,2; 3. Wagner MTW Gießen 12,5. 1500 Meter: 1. Goldschmidt OSC Gießen 4,49,7; 2. Salzberg 1900 Gießen 4,49,9; 3. Simon OSC Gießen 13,6. Weitsprung: 1. Buhl TV, Pohlgöns 5,42 Meter; 2. Strack MTV. Gießen 5,36 Meter; 3. Költer VfR Butzbach 5,34 Meter. Kugelstoßen: Berg TW Butzbach 12,44 Meter, 2. Arnold TV Butzbach 11,31 Meter, 3. Lodahl, TV Ebersgöns 11,19 Met. Olymp. Staffel: 1. OSc Gießen 5,02,7 Min.; 2. MTV Gießen 5.10,6 Min. Jugend B: 200 Meter: 1. Hanß MTW Gießen 28,4; 2. Reitz V' Butz⸗ bach 29,0; 3. Lauden OSC Gießen 30,0 Set. 800 Meter: 1. Gemmer MTW Gießen 2785 2. Leßner TV Butzbach 2,58,4 Min. Hochsprung: 1. Hußten MTW Gießen 1,43 Meter; 2. Schäfer MTW Gießen 1.35. A4 mal⸗100⸗Meter⸗Staffel: 3. TV Butzbach. Jugend C: 100 Meter: 1. Koch 1900 Gießen 14,2; Reitz, TW' Butzbach 14,4 Sek. 400 Meter: 1. Reitz TW Butzbach 1,08,8 Min.; 2. Koch 1900 Gießen 108,8; 3. Eger, MTV Gießen 111,6 Min. Weitsprung: Kley MTV Gießen 4,57 Meter; 2. Reitz, TV Butz 4,40 Meter, 3. Goß 1900 Gießen 4,17 Meter. Leistungsklasse 1: 100 Meter: 1. Eldracher Eintracht Ffm. 11,2 Sek.; 2. Schaum⸗ burg Pol. Kassel 11,4 Sek.; 3. Schmidt Eintracht Ffm. 11,5 Sek. 200 Meter: 1. Eldracher Eintracht Ffm. 23,4 Sek.; 2. Schaum⸗ burg Pol. Kassel 23,6 Sek.; 3. Schmidt Eintracht Ffm. 24,4 Sek. 800 Meter: 1. May TV Bad Nauheim 2,04,8 Min. Pol. Darmstadt 2,05,0 Min.; 2,09,6 Min. 1500 Meter: 1. Wöll, IJSp Ffm. 4,20 Min.; 2. Bellersheim 4.30,8 Mai.; 3. Bünsack Pol. 3000 Meter: 1. Schaaf 1900 Gießen 9,32, JGSp. 9.32,8 Min. Diskus: 1. Gugel Reichsw. Gießen 40,55; 2. Schneider Pol. Darmstadt 898 3. Eckhardt Pol. Darmstadt 38,40 Meter. Kugelstoßen: 1. Schneider Pol. Darmstadt 13,97 Meter; 2. Gugel 1 Gießen 13,21 Meter; 3. Hiemenz Pol. Darm- stadt 12,90 Meter. Weitsprung: 1. Unverzagt Eintracht Ffm. 6,56 Meter; 2. Rinninsland Pol. Kassel 6,05 Meter; 3. Keßler Pol. Darm⸗ stadt 5,91 Meter. Dreikampf(Kugelst., Weitspr., 100 Meter): Darmstadt 2016,95 Punkte; 2. 1. MTW Gießen; 2. OSC Gießen, 2. Goß 1900 14,3, 3 2. Eckardt 3. Lohberger, Eintracht Ffm. Jung, TV Darmstadt 4,35. Min.; 2. Wöll 1. Schneider Pol. Unverzagt Eintracht Ffm. Der FV. Cölbe übergab den neu hergerichteten Sportplatz seiner Bestimmung. Am Samstag abend spielten Cölbe 1. Igd. gegen Ockershausen 1. Igd. 1:0. Dieses Spiel mußte des hef⸗ tigen Regens(Gewitter) wegen abgebrochen werden. Hieran anschließend spielten Cölbe 1.— Ockershausen 1. 2:1. Der Sieger zeigte ein technisch gutes Spiel und hat dem⸗ zufolge auch verdient gewonnen. Am Sonntag fanden Pokalspiele statt. Klasse wurde FV. Sarnau erste Mannschaft, FV. Bortshausen. Aus dem Hinterland FW Wallau— Pf Biedenkopf 1:2(1:1). Es ist schon zur Tradition geworden, daß die Wallauer stets gegen die Kreisstädter eine knappe Niederlage einstecken müssen. Immer, wenn es gegen Wallau geht, sind die Biedenköpfer fit. Auch diesmal erreichten die den Höhepunkt ihrer Leistungen. Dazu kam noch, daß jeder mit Ehrgeiz bei der Sache war. Und Wallau! Die Elf ist noch nicht im richtigen Fahrwasser, es fehlt noch an allen Ecken. Am meisten versagt z. Zeit die Angriffsreihe, kaum, daß mal ein richtiger Schuß vom Stapel gelassen wird. Anfangs ging es noch, aber da waren die Wal⸗ lauer Stürmer von allen Glücksgöttern verlassen. Trotz vieler, klarer Chancen gelang nur ein einziges Trefferchen. Nachher wurde die Zusammenarbeit immer schlechter, die Biedenköpfer lagen meistens im Angriff. Die Geschichte der drei Tore ist kurz. Biedenkopf kam gleich am Anfang im Anschluß an ein Gedränge zum ersten Treffer. Wallau konnte bis zur Pause den Ausgleich durch Runkel er⸗ zielen. In der 65. Minute fiel dann der Siegestreffer durch den schußgewaltigen Mittelstürmer der Kreisstädter. Von da ab hatten auch die Biedenköpfer zweifellos mehr vom Spiel. Banfe— Breidenbach 116. In Banfe führten die Breidenbacher ein Propagandaspiel. Ohne sich viel auszugeben, konnten sie die tüchtigen Banfer klar besiegen. Wieder war die Stürmerreihe das Beste vom Besten. In Allendorf fanden Pokalspiese statt. Sieger in den ein⸗ zelnen Gruppen blieben: Friedensdorf 1., Wolfgruben 1., Holz⸗ hausen 2. und Buchenau 2., Wallaus„Zweite“ mußte eine überraschend hohe 8:3-Ad⸗ fuhr gegen die in guter Form spielende 1. Elf von Holzhausen b. Gl. einstecken. Die Biedenköpfer Jugend mußte sich gegen die gleiche von Sieger in der A⸗ in der B⸗Klasse Wallau eine 2:0⸗Packung gefallen lassen. 1 n Butzbach Leistungsklasse 2: 200 Meter: 1. Becker, MTW Gießen 24,6 Sek.; 2. Henrich Eintracht Ffm. 24,8 Sek.; 3. Eldracher Pol. Darmstadt 25,0 Sek. 400 Meter: 1. Ploch MTW Gießen 53,5; Sek.; 2. Schäfer TWöEchzell 54,8 Sek.; 3. Thiel Schupo Kassel 56 Sek. 1000 Meter: 1. Lohberger Eintracht Ffm. 2,48,5 Min., 2. Isge Pol. Kassel 2,52,6 Min.; 3. Mootz 1900 Gießen 2,54, 6 Minuten. Speerwerfen: 1. Vetter, Pol. Darmstadt 50,25 Meter; 2. Wiener TV Bad Nauheim 49,19; 3. Rothermel Pol. Darm⸗ stadt 46,39 Meter. Hochsprung: 1. Bär Pol. Darmstadt 1,62 Meter; 2. Welcker Reichw. Gießen 1,58 Meter; 3. Keßler Pol. Darmstadt 1,52 Meter. Leistungsklasse 3: 100 Meter: 1. Ploch MTW Gießen, 11,5 Sek.; 2. Eldracher Pol. Darmstadt 11,7 Sek.; 3. Henrich Eintracht Ffm. 11.8 Sek. 400 Meter: 1. Rothermel Steinmetz Pol. Kassel 56,2 Sek.,; heim 56,5 Sek. 5000 Meter: 1. Jung TW Bellersheim 16,37,2 Min.; 2. Schenk Eintr. Ffm. 17,098 Min. Pol. Darmstadt 55,5 Sek.; 2. 3. Raab MTW Bad Nau⸗ Kugelstoßen: 1. Luh Os Gießen 12,23 Meter; 2. Michel Pol. Darmstadt 11,84 Meter; 3. Ritzel Pol. Darmstadt 11,39 Meter. Weitsprung: 1. Bär Pol. Darmstadt 6,02 Meter; 2. Cantow Pol. Butzbach 6,00 Meter; 3. Stengel TW Großenlinden 6,00 Meter. Handgranatenwerfen: 1. Mohl OSc Gießen 69,15 Meter; 2. Luh, OSC Gießen 66,25 Meter; 3. Briel, Pol. Kassel 66,05 Meter. Dreikampf(100 Meter, Weitspr., Handgranatenw.): 1. Rother⸗ mel, Pol. Darmstadt 2274,10 Punkte; 2. Hiemenz Pol. Darmstadt 2104,35 Punkte; 3. Gruber Reichsw. Gießen 1910,5 Punkte; 4. Ritzel Pol. Darmstadt 1873,475 Punkte. Staffeln: 4 mal 100 Meter: 1. Eintracht Ffm. 45,1 Sek.; Kassel 45,8 Sek.; 3. MTW Gießen 46,4 Sek. Olymp. Staffel: 1. Pol. Darmstadt 4,01 Min.; 2. Gießen 4,09 Min. 10 mal% Bahnrunden: 1. Pol. Kassel 4,08,7 Min., Darmstadt 4,13,6 Min., 3. MTW Gießen 4,13,7 Min. Jagdspringen: 1. Obergefr. Adam 0 Fehler; 2. Obergefr. Luckhardt 0 Fehler, 3. Wachtmeister Kuhl 0 Fehler. Mann⸗ schaftssieger: MGK. Gießen. Puppenreiten: 1. Oberwachtmeister Mohr; Kauck, 3. Wachtmeister Köbel. Schnellsatteln: 1. Wachtmeister Kuhl. 2. Pol. 1900 2. Pol. . Wachtmeister Gerhard Zweiter beim Championat der Streckenläufer Die deutschen Läufer waren diesmal unter sich, 21 Teil- nehmer nahmen die Anstrengung der 68 Bahnrunden über 25 Kilometer auf sich. Brauch übernahm gleich nach dem Start die Führung, sein Anfangstempo konnte keiner seiner Konkurrenten mithalten. Zuletzt war Gerhard der schnellste Mann, er überholte Boß und wurde wieder Zweiter. Ergebnis: 1. Brauch(Osram-Berlin) 1:27:18, Std.; 2. Gerhard(1900 Gießen) 1:31:26,4 Std.; 3. Boß(Osram-Berlin) 1:34:05,8; 4. Geißler(SC. Berlin-Charlottenburg) 1:34:27,8 Std.; 5. Hübner 1904,2 Punkte; 3. Bohlen Pol. Kassel 1833,35 Punkte. (Siemens-Berlin) 1:37:27,6 Std.; 6. Meyer(Osram-Berlin). 7 Handball⸗Belehrungsspiel 5 Am Samstag, den 20. August, 18,30 Uhr, findet auf dem Sportplatz von 1900 Gießen ein Schiedsrichter⸗Belehrungsspiel statt. Schiedrichter: Anwärter Fischer OSC. Gießen, 1. Halb⸗ zeit; Anwärter Dietrich, 1900 Gießen, 2. Halbzeit. Mannschaf⸗ ten zu diesen Spiel stellen 1900 Gießen und Polizeisportverein Butzbach. Im Anschluß an dieses Spiel findet in der„Ger⸗ mania“, die im September fällige Schiedsrichtersitzung statt. Volksturnwettkämpfe in Gießen Am Aneten Sonntag— 21. August— geben sich die Volks⸗ turner und Turnerinnen des Gaues Hessen der DT. auf dem Waldsportplatz des VfB. ein Stelldichein. Es werden in al⸗ len Stufen harte Kämpfe sich abwickeln, insbesondere die Staf⸗ felläufe recht spannend werden, da hier fast alle guten Mann- schaften des Gaues am Start sein werden. Verbandsspiele am 28. August 1932 im Gau Marburg 2. Bezirksklasse: Marbach 1.— Sarnau 1., Abels Wetter 1.— Dreihausen 1., Heuser Gladenbach 1.— Frankenberg 1., Henkel-Wetzlar Biedenkopf 1.— Wommelshausen 1., Boß Breidenstein 1.— Frechenhausen 1., Lauber Erdhausen 1.— Wiesenbach 1., Willer-Wetzlar 1. Gauklasse: Kirchhain 1.— Langenstein 1., H. Engelter Momberg 1.— Gemünden 1., Balzer Speckswinkel 1.— Erksdorf 1., Schneider Marbach Biedenkopf 2.— Buchenau 1., Feußner Caldern 1.— Mornshausen a. D. 1., Dersch Eckelshausen 1.— Friedensdorf 1., Plank Cappel 1.— Wehrda 1., Lorch Nieder-Walgern 1.— Schönstadt 1., Peter Bürgeln 1.— Mellnau 1., Pfeil Marbach 2.— Odenhausen 2., Trusheim Dernbach 1.— Endbach 1., Luckgardt Gladenbach 2.— Weidenhausen 1., Kirch Hartenrod 1.— Mornshausen a. S. 1., Wießner Bottenhorn 2.— Breidenbach 2., Scheld-Wommelshausen Ober⸗Eisenhausen 1.— Gönnern 1., Feuring-Breidenbach Berleburg 1.— Banfe 1., Horn Nieder-⸗Laasphe 1.— Wallau 2., Jung⸗ Biedenkopf 2. Gauklasse: Erndtebrück 1.— Laasphe 1., Born⸗Wallau Herbertshausen 1.— Raumland 1., Kühn⸗Berleburg Wolfgruben 1.— Buchenau 2., Metzger-Biedenkopf Dautphe 1.— Friedensdorf 2., Fischbach⸗Eckelshausen Hommershausen 1.— Eckelshausen 2., Saßmannshausen⸗W. Holzhausen 1.— Allendorf 1., Zacharias⸗Gladenbach Sarnau 2.— Michelbach 1., Schneider⸗Goßfelden Schönstadt 2.— Goßfelden 1., Geisel⸗-Bürgeln Cölbe 2.— Ober⸗Rosphe 1., Sauer⸗Bürgeln Unter⸗Rosphe 1.— Sterzhausen 1., Naumann⸗Sarnau Germania Marburg 3.— VfB.⸗K. Marburg 3., Klee⸗Capp. Beltershausen 1.— Wehrda 2., Weber⸗Marburg Dreihausen 2.— Leidenhofen 1., Beier⸗Cappel Ebsdorf 1.— Leidenhofen 2., Cloß-⸗Dreihausen Roth 1.— Wiesenbach 2., Schwarz⸗Niedereisenhausen Weipoltshausen 1.— Altenvers 1., Rupp⸗Nieder⸗Walgern Lohra 1.— Haddamshausen 1., Senger⸗Marburg Runzhausen 1.— Weidenhausen 2., Hartmann-Mornshaus. Kirchhain 2.— Schweinsberg 1., Haar-Allendorf Neustadt 1.— Nieder⸗Ofleiden 1., Klipp⸗Speckswinkel Erksdorf 2.— Langenstein 2., Schulz⸗Neustadt Münchhausen 1.— Frankenberg 2., Pfau⸗Wetter Wollmar 1.— Roda 1., Becker⸗Mellnau Spielvereinigung 1926 Leihgestern. g Die am Freitag, den 5. August, stattgefundene Jahres- Hauptversammlung wählte als Vorstand folgende Herren: 1. Vorsitzender: Walter Winter; 2. Vorsitzender: Wilhelm Weinandt; Rechner und Schriftführer: Otto Gilbert; Spielausschuß⸗Obmann: Emil Arnold; Jugendleiter: Heinrich Opper. Beisitzer: Wilhelm Arnold, Georg Laux, Heinr. Reuschling. Alle Schreiben sind zu richten an: Lehrer Emil Arnold. Vordrucke f. Mannsthafts⸗Aufftellungen (an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 80 Pfg. Mannschafts⸗Meldebogen (an die Instanzen). 7 Pfennig. sind nur zu beziehen durch den Verlag der„Allg. Hess. Sport⸗ Zeitung“ Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 2525 u. 2826 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto. Karl Overheck, dleen, Feinmech.-NMeister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 Preis das Stück August Best, Wetzlar Beste N für Gualkakssportef Une, In 5 Minuten Nichtraucher ruck sache e in Klein Verlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! . Erf. gar. Ausk. kostenl. A. 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