erchaft ospiele in er, Techn. lle Darn le Brünn u müssen Heibug dentingeg 5 den die en, Ins⸗ at ist ge. * größten den letz iͤtstadion Deutschen und einer de Mann⸗ „Olowiak un heide Herb(Tü⸗ durmsadt) Studenten⸗ ln: Kmal⸗ ichwertiges dlumpsche: ig erscheint Buumett. itet, sollte l Seitenwind tta wohnte der ftühere Deutschen „ Nn An li Kaidel) ) Gießener N Berlin ungspreis) ige Essener (Ceolg und plochen, da . 7.10. ine 625. mungsptele) 1 NB 618. 0 eitsdientt er⸗ ag, den 24. Publifun— in der Straße versammell, Allgemeine Einzelpreis 20 Ryf. 0 Verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. D. und in den Gauen Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1.50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Abonnements⸗- und Anzeigen-⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. 9 ä— 1 Albin 55 Geber 7. Jahrg. turstadt mit ihren schmucken 550 Häuschen aus. Schöne breite Straßen, viel Grün, Rasen, Blumen und Sträucher verleihen dem ganzen Dorf eher den Charakter eines großen Parkes. Je⸗ des Haus nimmt vier Bewohner auf. Obwohl für die Hygiene in jeder Hinsicht vorgesorgt ist, enthält das Dorf noch weitere Badehäuser und ein Krankenhaus mit allen modernen Einrich— tungen. Entzückend ist das Freilicht-Theater. Wir entdecken weiter eine Radio-Station. Fremden ist jeder Zutritt verboten. In einem Punkte haben sich die Amerikaner geirrt, das Dorf ist zu klein! Nur eine Viertelstunde währt die Fahrt im Auto vom Dorf zum Olympischen Park. Inmitten von Grünflächen liegt dieser fast vier Stock hohe riesige Betonkloz. Steht man im Innen⸗ raum, dann schwindelt einem vor diesen imposanten Ausmaßen. Sitzreihe an Sitzreihe. Block an Block. 105000 Zuschauer nimmt das Olympische Stadion auf. Aber selbst vom höchsten und entferntesten Platz ist die Sichtmöglichkeit noch einwandfrei. Dicht daneben liegt das Schwimmstadion. Das Becken wird an den Längsseiten von zwei steil aufragenden Zementtribünen flankiert. Herrlich ist das klare Wasser. Noch auf der tiefsten Stelle ist jedes Fleckchen auf dem Grunde zu erkennen. Das Wasser ist mit 25 Grad für unsere Verhältnisse ziemlich warm, doch angenehm weich. Die Wasserballspieler werden mit„Unterwasserarbeit“ wenig aus- richten können, denn dem Schiedsrichter kann hier kein„Foul“ entgehen. * Ankunft der deutschen Boxer Gerade am Exöffnungstag trafen, vom Länderkampf in Chikago kommend, die deutschen Boxer in Los Angeles ein. Die Freude im deutschen Lager war ungemein groß, denn nun konnte die respektable Streitmacht von 87 deutschen Wettkämpfern ge⸗ schlossen am Einmarsch der Nationen teilnehmen. * Feierliche Eröffnung Los Angeles.„Ein herzliches Willkommen erwartet alle Mannschaften, die nach Amerika kommen, um an den zehnten DOlympischen Spielen teilzunehmen. Diese Zusammenkunft zum freundschaftlichen Wettkampf in den modernen Leibesübungen fördert in ihrer Art die Sympathie und das Verstehen zwischen den Völkern und verdient aus diesem Grunde jede Unterstützung“. * Mit diesen Worten hat am 7. März 1930 der Präsident der f Vereinigten Staaten von Nordamerika, Herbert Hoover, die Nationen der ganzen Welt zu den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles eingeladen. In zweijähriger rastloser Arbeit ha— on 184 Cie⸗ estversamm⸗ seht beach⸗ 5 Vertteter tes mit t den . in hond it foßet Gelb⸗ e in dichen ol sein kun cage ben die Amerikaner ihre Vorbereitungen, bis auf den Tag genau beendet, und nun ist es soweit, daß sie in Los Angeles„ihre“ Olympischen S piele eröffnen können. Vergessen sind Weltkrise, politische Kämpfe und die kleinen Alltagssorgen, als am frühen Morgen die in einem bunten Fahnenwald prangende Stadt zur Eröffnungsfeier rüstet. In der Nacht haben Sonnderzüge Tausende und aber Tausende von auswärtigen Besuchern herangebracht. Aber der Zustrom ist noch nicht zum Stillstand gekommen. Ueber Los Angeles liegt Feststimmung. Der Fahnenschmuck hat sich fast verdoppelt. Einen unauslöschbaren Eindruck macht das Rathaus, der Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees. Der weiße, steil aufragende Obelisk ist von Fahnen übersät, er wird aber nachts zu einem Wunderturm, wenn meh— rere tausend bunte Glühbirnen aufflammen. Im Olympischen Kolosseum waren eine Stunde vor Beginn. die drei Sektoren schon dicht besetzt. Das Stadion trug rings⸗ herum die Flaggen der 58 dem Internationalen Komitee an⸗ geschlossenen Nationen. Kaum hatte Vizepräsident Curtis kurz nach 2 Uhr die Ehrentribüne betreten, als die olympische Kapelle die melodische amerikanische Nationalhymne intonierte, die von einem tausend Mann starken Olympiachor gesungen und von der Menge ent⸗ blößten Hauptes stehend angehört wurde. Danach schmetterten Fanfaren vom Stadionturm über dem Haupteingang, und unter grenzenlosem Jubel begann der Einmarsch der Nationen, an der Spitze die Epigonen der Begründer der Olympischen Spiele, das kleine Häuflein der Griechen, dann in alphabetischer Reihenfolge die teilnehmenden Nationen. Jede Nation wurde Die 10. daompschen Spiele in Los Angeles Rundgang durch das„Dorf“ Vorweg muß gesagt werden, daß die Amerikaner hier mit einfachen Mitteln eine imponierende und zweckmäßige Anlage geschaffen haben. Fern vom Stadttrubel in ziemlicher Nähe der Meeresküste an der Santa-Monica-Bucht breitet sich die Minia⸗ durch einen Athleten angeführt, der auf seidenem Banner den Namen des Landes zeigte und dem der Träger der Landes- fahne folgte. Daß sich unter den weit über 100 000 Zuschauern zahlreiche Deutschamerikaner befanden, wurde sofort augenscheinlich, als am Eingang die Deutschen hinter den Engländern an 18. Stelle sichtbar wurden, geführt von dem Generalsekretär des Deutschen Reichsausschusses, Dr. Karl Diem, und dem Bannerträger Georg Gehring, dessen athletische Gestalt allgemeine Bewunderung fand. In ihrer schmucken Olympiatracht machten die deutschen Teilnehmer einen ausgezeichneten Eindruck. In der ersten Reihe hinter dem Banner schritten die sieben teilnehmenden Frauen, denen in nach Sportarten getrennten Gruppen die Männer folgten. Auf dem ganzen Rundgange wurden die Deutschen von tosendem Beifall und gellenden Pfiffen begleitet, die das Zeichen freundlichster Aufmunterung stnd, also die um- gekehrte Bedeutung wie im alten Europa haben. Als nach fast dreiviertelstündigem Einmarsch endlich das Sternenbanner der den Schluß bildenden Amerikaner sichtbar wurde, raste das Stadion vor Begeisterung. Mit einem mark⸗ erschütternden„Rah, Rah, Rah!“ wurde die endlose Gruppe der Vereinigten Staaten empfangen, das ganze Stadion stand auf den Bänken, von der Musik war nichts mehr zu hören und erst als die Nationen im Mittelfelde aufmarschiert waren, legte sich der Taumel. Ueber dem Stadion kreuzten Flugzeuge und Bal⸗ lone. Als die rund 2000 Wettkämpfer Aufstellung genommen hatten, bildeten die Fahnenträger einen Halbkreis vor der Ehrentribüne. Der Olympische Chor sang die Olympische Hymne, dann wurde eine Botschaft des Wiedererweckers der Olympischen Spiele, Baron Pierre de Coubertin, an die Teil⸗ nehmer verlesen, in der er diese ermahnte, die heiligen Ideale der Olympischen Spiele allezeit in Ehren zu halten. Der Olympische Schwur Nach einer Ansprache des Präsidenten des Organisations⸗ Komitees, William May Garland, und des Präsidenten des Olympischen Komitees, trat Vizepräsident Curtis an das Redner⸗ pult, das im Mittelfelde aufgestellt war, und erklärte unter atemloser Stille die Spiele für eröffnet. Im gleichen Augenblick erdröhnten Kanonenschüsse, Tausende von Brieftauben flatter⸗ ten in die Luft, im Turm des Hauptportals flammte in gewal— tiger Schale das olympische Feuer auf, hunderttausend Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen und entblößten die Häupter, die Musik intonierte die olympische Hymne und langsam stieg an dem gewaltigen Mast im Innern des Kolosseums das weißseidene Banner mit den fünf Ringen empor, das die Königin von Bel⸗ gien dem Olympischen Komitee geschenkt hat. Wieder sang der Chor. Dann trat der Mannschaftsführer der amerikanischen Fechter, Marineleutnant G. G. Calnan, in den Halbkreis der Bannerträger und leistete den olympischen Schwur: „Wir schwören, daß wir uns bei den Olympischen Spie⸗ len als ehrenhafte Mitbewerber zeigen und die für die Spiele geltenden Bestimmungen achten wollen. Unsere Teilnahme soll in ritterlichem Geiste zur Ehren unseres Vaterlandes und zum Ruhme des Sports erfolgen.“ Noch ein Lied des Chores, erneut erklangen flotte Marsch— weisen, dann marschierten als erste die 385 Amerikaner unter neuem Jubelsturm ab. Wie der grandiose Aufmarsch, so klappte auch der Abmarsch vorzüglich. leerte sich das gewaltige Rund. strahlt jetzt das olympische Tuch. begonnen. Sportneuigkeiten Einen deutschen Sieg gab es beim Internationalen Alpen— flug für Verkehrsflugzeuge. Der bekannte Europa-Flieger Wil— li Polte siegte vor dem Afrika-Flieger Mittelholzer-Schweiz. Eduard Kartini, der bekannte süddeutsche Fußballführer, ist am letzten Mittwochabend in Nürnberg an einer Fleisch— vergiftung gestorben. Eine Vereins⸗Fusion gab es in Worms, wo sich Aleman⸗ nia und Olympia Worms zu einem Verein zusammengeschlos— sen haben. Der Boxländerkampf Deutschland gegen USA. endete 818 unentschieden. nenden Kämpfen bei. Die Mitgliederzählung in den Reihen des Verbandes Mit- teldeutscher Ballspielvereine ergab am 2. Juli 1932 einen Be⸗ stand von 130 778 Mitgliedern in 1177 Vereinen. Langsam, ganz langsam In Kaliforniens Sonne aber Die Spiele der Welt haben in Chicago 50 000 Zuschauer wohnten den span⸗ Einzelpreis 20 Rypf. 8. Z. ische Sport⸗Feitung Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Die neuen Fußballregeln Vom Torwartspiel und„Rempeln“. Endlich haben die zuständigen Behörden des Deutschen Fuß⸗ ball⸗Bundes in der Regelfrage das Verlangen der Fachleute er⸗ füllt und die deutschen Spielgesetze wörtlich und inhaltlich dem internationalen Wortlaut angepaßt. Die deutschen Fußball- regeln bekommen damit unter Berücksichtigung der inzwischen eingetretenen Aenderungen und Verbesserungen wieder die Form, die sie vor dem Kriege gehabt haben. Der Krieg hatte den internationalen Sportverkehr lahmgelegt, hatte Deutschland abgeschlossen und damit die Entwicklung des Sportes gehemmt. Nach der Wiederaufnahme des Sportbetriebes nach dem Kriege merkten wir, wie sich die Isolierung ausgewirkt hatte, deutsche Mannschaften fuhren wieder ins Ausland, ausländische kamen zu uns, deutsche Schiedsrichter wurden zur Leitung internatio- naler Spiele herangezogen. Nicht immer, aber sehr häufig gab es nun Differenzen über gegensätzliche Regelauffassungen, und deutsche Mannschaften haben im Ausland, auch unter neutralen Schiedsrichtern, sportlichen Schaden durch inkorrekte Spielergeb⸗ nisse davongetragen, die geboren waren aus der anders gear⸗ teten Auffassung, die man in den anderen Ländern über die Spielregel hatte. Man anerkannte dort die englische Regel in ihrem vollen Wortlaut, in ihren begleitenden Anweisungen für die einzelnen Glieder des Spielbetriebes. Tatsache war, daß die Spielgesetze gerade in ihren entscheidenden Bestimmungen von einander abwichen. Stark wurde vor allem der Charakter des Spieles beeinflußt, denn Deutschland verbot z. B. jeden Angriff von hinten, während die internationalen Spielgesetze ihn dann gestatten, wenn der den Ball führende Spieler den Gegner rempelt oder am Ballbesitz hindert. Auch das Rem⸗ peln ohne Ball war international gestattet, sofern der zu rem⸗ pelnde Gegner zum Ballbesitz strebte. Deutschland kannte diese Art zu spielen nicht. Schlimmer waren die Anterschiede noch bezüglich des Torwartangriffs. Nach deutschen Regeln war je⸗ der Torwart gegen Angriffe geschützt, wenn er sich im Torraum befand und den Ball hatte. Er durfte höchstens gerempelt wer⸗ den, wobei festzustellen ist, daß dieses Rempeln meist unmöglich war. Hierdurch bildete sich die falsche Spielweise der Torwarte, sich nach jedem Ball zu werfen und ihn mit dem Körper zu decken. Die neuen Regeln werden alle diese Bestimmungen auf internationale Basis stellen, soweit diese Umstellung nicht eben bereits früher erkannt und vollzogen ist. Die neuen Fußballregeln werden mit Beginn der neuen Punktspiele in Kraft gesetzt. Sie werden die Regelkenntnis wesentlich vereinfachen, weil sie im Aufbau logischer, in der Fassung klarer und in der neuen Gruppierung übersichtlicher sind. Hauptursache der bisherigen Differenzen in der Regelauffassung war die Unkenntnis der Spieler und Zuschauer. Dieser versucht man zu begegnen, in⸗ dem man unsere Anweisungen für Spieler, Vereinsvorstände und Schiedsrichter beigefügt hat. Ausführungen des D. F. B. ergänzen den Text. Auch begrifflich ist einiges geändert. Aus dem Freistoß ist ein„Freistoß indirekt“ geworden, also einer, der nicht direkt zum Tor führen kann und verhängt wird für alle Vergehen, die technische Regelverstöße, also keinen Verstoß gegen den Spielcharakter darstellen. Der Strafstoß wird zum „Freistoß direkt“, der für absichtliche Regelverstöße als Strafe verhängt und direkt verwandelt werden kann. Der Elfmeter wird zum Strasstoß nach heutigen Begriffen zurückgesetzt, in der Ausführungsart und bezüglich der Erfordernisse seiner Ver⸗ hängung wird aber nichts geändert. Der Torwart darf nicht wie bisher nur gerempelt wer⸗ den, wenn er sich im Besitz des Balles befindet, sondern man darf ihn jetzt „nicht rempeln, außer er hält den Ball, hindert einen Geg⸗ ner oder befindet sich außerhalb des Torraumes“. Auch die Regel über die verbotene Spielweise ist geändert und klarer gefaßt. Anstelle des absichtlichen Zufallbringens ist das Beinstellen getreten, sodaß der Begriff der Absicht fallen gelassen ist. Aus der Fassung und den erläuternden Bestim⸗ mungen ergibt sich aber, daß Verstöße gegen den Spielcharakter nur dann zu bestrafen sind, wenn sie absichtlich geschehen. Der Begriff„Charging“ in der internationalen Regel ist noch im- mer umstritten, zu einer klaren Definition kommt man nicht. Rempeln, Angehen und Anrennen lassen sich anwenden, das erstere ist aber zweifellos die zutreffendste Auslegung. So hat auch die deutsche Regel den Begriff„Rempeln“ gewählt, weil hiermit noch immer am besten ausgedrückt ist, was unter har⸗ tem, aber fairen Angehen des Gegners zu verstehen ist. Hartes, erlaubtes Rempeln sahen wir in der ersten Nachkriegszeit nur bei den englischen Mannschaften, wobei zu bemerken ist, daß die Corinthians— die Amateure also— noch herzhafter rem⸗ peln als die Profis. Durch den starken Spielverkehr mit Eng— land und kontinentalen Mannschaften haben wir aber in dieser Beziehung gelernt, wenn auch Spieler und Schiedsrichter nicht ———— —— e eee 1 — 1 Dienstag, den 2. August 1932. Allgemetne Hesirsche Sportzeitung. Nr. 31. immer das Erlaubte vom Unerlaubten unterscheiden können. Man kann den Gegner rempeln, sodaß dieser„im Bogen“ zu Boden geht, ohne daß dieser Rempler zu beanstanden wäre, während andererseits Rempeln, bei dem der Gegner auf den Beinen bleibt, höchst unfair sein kann. Der Unterschied liegt darin, zu welcher Zeit und mit welchen Körperteilen man rem⸗ pelt. Steht der Stürmer gerade auf einem Bein und der Ver⸗ teidiger rempelt ihn mit der Schulter bei angelegten Armen, so muß der Stürmer zu Boden gehen. Erfahrene, taktisch klug spielende Spieler werden in der Abwehr dem Gegner gegen⸗ über immer abwarten, bis der Augenblick zum herzhaften Remp⸗ ler gegeben ist. Wird dagegen die Hand benutzt zum Abdrücken 6 Olympia⸗Medaillen Der Tag der Schwerathleten Wenn auch der Sonntag bereits eine Reihe von leichtathle— tischen Wettbewerben brachte, darunter einige, die für Deutsch⸗ land von ganz besonderem Interesse sind, war er doch recht eigentlich der Tag der Schwerathleten, denn diese haben nun ihr olympisches Pensum schon hinter sich. Sie hatten ja auch nur in einer einzigen Konkurrenz, dem sog. Olympischen Drei⸗ kampf, bestehend aus beidarmig Stoßen, Reißen und Drücken, anzutreten. In fünf Klassen: Federgewicht, Leichtgewicht, Mit⸗ telgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht, kämpften die besten Heber und Stemmer der Welt ihren Dreikampf aus. In zwei Gewichtsklassen unvertreten— Leicht- und Halbschwerge⸗ wicht— schnitten die deutschen Bewerber in den anderen drei Konkurrenzen mit sehr gutem Erfolge ab: im Mittelgewicht errang Ismayr⸗München durch seinen Sieg die erste olympische Goldmedaille für Deutschland, im Federgewicht brachte Wölpert⸗ München eine silberne Medaille heim und im Schwergewicht legte Straßberger⸗München eine bronzene Auszeichnung dazu. Diesen drei Olympia⸗Medaillen fügten im Speerwerfen die deutschen Damen Ellen Braumüller⸗Berlin eine silberne und Tilly Fleischer⸗Frankfurter eine bronzene Medaille hinzu, so daß die Bilanz des ersten Hauptkampftages 1 Gold-, 2 Silber⸗ und 2 Bronzemedaillen ergab. Im Kugelstoßen hatten wir zwar auch mit mindestens einer bronzenen durch Hirschfeld ge— rechnet, aber der Allensteiner war offensichtlich nicht in Form, blieb jedenfalls weit unter seiner eigenen Bestleistung und kam nur auf den vierten Platz— der erste„große“ Olympia⸗Tip war ferner liefen. Länderklassement im Gewichtheben: Nach Schluß des Gewichtshebens der Schwerathleten waren alle Wettbewerbe dieser Sportart in Los Angeles erledigt. Im Länderklassement konnte Frankreich am besten abschneiden. Deutschland belegte aber einen achtbaren zweiten Platz. Gesamtklassement: 1. Frankreich 9 P., 2. Deutschland 6 P., 3. Tschechoslowakei 5 P., 4. Oesterreich 3 P., 5. Italien 3 P., 6. Dänemark 2 P., 7. Amerika 2 Punkte. Zwei Speerwurf⸗Medaillen Das Speerwerfen der Frauen begann mit einem allerdings sportlich nicht gerechtfertigten Weltrekord der Amerikanerin Didrikson, die es in der Vorentscheidung auf 43,71 Meter brachte. Daneben qualifizierten sich noch die beiden Deutschen Ellen Braumüller(Berlin) und Tilly Fleischer(Frankfurt) für die Entscheidung. In dieser konnten jedoch weder Frl. Brau⸗ müsser noch Frl. Fleischer in den letzten Würfen die Spitzenlei— stung der Amerikanerin Didrikson erreichen. * Sexton(USA.) gewinnt das Kugelstoßen Die Vorkämpfe zum Kugelstoßen nahmen zwar einen recht günstigen Verlauf für Deutschland, da sich sowohl Hirschfeld wie Sievert für die Entscheidung zu qualifizieren vermochten. In der Entscheidung selbst aber blieb Hirschfeld mit 15,56 Meter weit unter seinem eigenen Weltrekord und brachte es damit nur auf den vierten Platz. Von Sievert, der Sechster wurde, war nach Lage der Dinge eher weniger als mehr zu erwarten. Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) 13. Fortsetzung. „Nur nicht den Mut verlieren“, dachte er,„dann ist alles verloren“. Günter Freund arbeitete für zwei. Aber er konnte es nicht verhindern, daß ein scharfer Schuß, den er über die Latte len— ken wollte, von seinen Händen wieder ins Feld zurückprallte und gerade dem feindlichen Innenstürmer vor die Füße rollte, der unhaltbar den Ball ins Netz schoß. 2:0! Ein paar Augen- blicke später pfiff der Schiedsrichter: Halbzeit! Die Spieler waren in den Kabinen mit dem Umkleiden beschäftigt. Günter Freund war untröstlich. „Daß du mir den Ball auch so scharf zuspielen mußtest, Karl.. I And dann sogar noch in Richtung aufs Tor! Das ganze Zurückspielen hat heute keinen Zweck. Dann doch lieber eine Ecke. Vor dem Tor ist auch ja alles ein Morast. Man rutscht mehr, als man läuft.“ „Das ist überhaupt schon mehr ein Wasserballspiel!“ rief Adolf Müller. Theo Hansen war mit dem Umkleiden fertig. Er konnte es noch immer nicht fassen, daß das Spiel 2:0 für den Gegner stand. „Wir müssen siegen! mer wieder Da stand er auch schon zwischen seinen Kameraden. „Jungs“, rief er,„wir geben uns doch nicht geschlagen! Das wäre ja das erste Mal. Jetzt müssen wir zeigen, was wir Wir müssen siegen!“ dachte er im— können. In der zweiten Halbzeit haben wir auch bessere Aus—⸗ sichten. Wir kennen jetzt den Boden. Die Gegner sind müde. Sie haben sich schon ganz verausgabt. Man konnte es eben ja schon merken. Aber anders müssen wir jetzt spielen! In der Mitte ist das Spielfeld nicht mehr zu gebrauchen, aber an den Seiten ist der Boden noch verhältnismäßig gut. Adolf, Erich und Fritz, ihr müßt von jetzt ab nach Möglichkeit alle Vorlagen an die Außenstürmer abgeben. Boden gewinnen“. Nur so können wir des Gegners, oder gar mit der Faust nachgeholfen, so ist Zeit zur Spielunterbrechung ebenso, wenn der Rempler in überaus heftiger Weise dem Körper des Gegners gilt und übertrieben hart ist, lediglich, um den Gegner körperlich zu behindern. Die neuen Regeln stellen nicht nur die Schiedsrichter vor neue Aufgaben, sondern werden auch den Charakter unseres Spieles neu gestalten. Die Frage des Torwartspiels ist die brennendste, die der Erziehung zur korrekten Härte die zweite, die sich in den Vordergrund drängt. Wenn die Durchführung der neuen Regel verbunden ist mit der Erziehung zu wirklicher sportlicher Auffassung, dann wird der deutsche Fußballsport einen großen Schritt vorwärts machen. Sieger wurde Sexton(USA) mit 16,02 Meter, damit seinem Lande die erste Olympische Goldmedaille sichernd. Kugelstoßen: 1. Sexton(USA.) 16,02 Meter; 2. Rothert (USA) 15,67 Meter; 3. Douda(Tschechoslowakei) 15,61 Meter; 4. Hirschfeld(Deutschland) 15,56 Meter; 5. Gray(USA) 15,46 Meter; 6. Sievert(Deutschland) 15,07 Meter. Die Sauf⸗Ronkurrenzen Vor vier Jahren, bei den 9. Olympischen Spielen in Amster⸗ dam, war die ganze Welt auf den Ausgang des Sprinter⸗ kampfes Deutschland gegen Amerika gespannt. In beiden La⸗ gern war man felsenfest davon überzeugt, daß nur eine dieser beiden Nationen in den Kurzstrecken zu Olympigehren kommen könnte. Die Träger des Ahornblattes haben die Erwartungen nicht enttäuscht. Ihre 100-Meter⸗Läufer sind aus den Vor⸗ und Zwischenläufen in die Vorentscheidungen gekommen, und es dürfte nicht wunder nehmen, wenn nicht zwei von ihnen auch bei der Entscheidung mit von der Partie sind. Die Kanadier haben ihre beiden 800-Meter⸗Läufer ins Fi⸗ nale gebracht, und auch da machten sie durchaus den Eindruck, als ob sie noch lange nicht am Ende ihrer Kräfte wären. Daß sie schließlich den Amerikanern den Hochsprung vor der Nase wegnahmen, sei nur nebenbei erwähnt. In den Laufwettbe⸗ werben der nächsten Tage wird das Ahornblatt zweifelsohne noch oft zu finden sein. Ob es aber wieder zu Ueberraschungen, wie in Amsterdam reicht, das steht dahin. In Amsterdam näm⸗ lich hat man nicht mit einer Ueberraschung des kleinen Ka⸗ nada gerechnet, diesmal aber gilt die Aufmerksamkeit den Ka⸗ nadiern in erster Linie. * Ueber 100 Meter noch gat vertreten Die besten Sprinter der Welt standen am Start der kurzen Sprinterstrecke, darunter der von den Amerikanern am meisten gefürchtete Europäer Jonath. Zunächst aber sorgten der ame⸗ rikanische Neger Tolan und Simpson für zwei USA-Siege, bis dann die deutschen Farben durch Jonath zum Siege gebracht wurden. Ganz überlegen zeigte sich Jonath im dritten Vorlauf. Auf der zweiten Bahn startend, kam er in 106 zu einem leichten Sieg. Nachdem Jonath durch seinen glänzenden Lauf die deutsche Kolonie zu riesigem Beifall herausgefordert hatte, wollte Kör⸗ nig im vierten Vorlauf nicht zurückstehen. Er begnügte sich allerdings hinter dem in 10,8 siegenden Argentinier Butti mit einem zweiten Blatz. Im sechsten Vorlauf genügten für den Südafrikaner Jou⸗ bert 11 Sek. zum Siege vor dem Kanadier Wright und dem⸗ Deutschen Geerling. Als der Starter die 100-Meter-Läufer zum Zwischenlauf rief, gab es im weiten Stadion plötzlich Totenstille. Unter riesengroßer Spannung fiel der Startschuß, und fast gleichzeitig schnellten die Läufer aus ihren Startlöchern. To⸗ lan, der gefürchtete Neger, lag bald vor dem Feld, sein Tempo immer mehr steigernd. Mit klarer Führung vor Williams Er wandte sich an Ernst Gehle und Otto Drees. „Los, Jungs, zeigt jetzt, was ihr könnt. Möglichst an den Seitenlinien entlang und dann im richtigen Moment den Ball zur Mitte. Aber schnell muß es gehen. Tempo! Tempo! Wir müssen den Gegner überrumpeln! Er darf überhaupt nicht wissen, was los ist. Ehe er sich auf unsere veränderte Spiel—⸗ weise eingestellt hat, müssen wir ausgeglichen haben! Immer genaue Vorlagen und nicht so flach, daß wir auch mit dem Kopf schießen können. Willi und Karl, wir müssen uns vor allen Dingen gut stellen. Und nicht soviel abgeben! Immer gleich auf den Kasten! Wir müssen doch siegen! Wir kön⸗ nen's auch. ganz bestimmt!“ Die Spieler waren wieder auf dem Platz. Der Regen hatte aufgehört. Die Gegner hatten einen Läufer in die Verteidigung zurückgeholt und dafür die Stürmerreihe um einen Mann ge⸗ schwächt. „Aha“, dachte Theo,„sie wollen den Sieg halten. Also Angst haben sie doch“. Und nun entwickelte sich ein gigantischer Kampf, der sämt— liche Zuschauer in Atem hielt. Blitzschnell gab Adolf Müller einen aufgefangenen Ball an Janßen ab, der das Leder sofort an den Linksaußen weiterspielte. Drees raste mit dem Ball an der Außenlinie entlang. eine wunderschöne Vorlage an Willi Hoffmann... und ehe der Gegner recht zur Be— sinnung gekommen war, lag der Ball im Netz. Tor! Hei! Das waren wieder die alten Landsknechte! Nun wehrt euch, ihr Gegner! Die Landsknechte greifen an! Sie wollen siegen! Seht, wie ihre Augen blitzen, wie ihnen der Siegeswillen aus dem Gesicht leuchtet! Jetzt nehmt euren Mut zusammen! Verteidigt euer Heiligtum! Die Landsknechte greifen an! Wieder war es Adolf Müller, der einen weiten Querpaß zu Gehle schickte. Der Rechtsaußen jagte wie der Wind mit dem Ball davon. Ehe der feindliche Verteidiger ihn angreifen konnte, paßte er das Leder sauber zu Körner zurück, der halb— hoch zum Mittelstürmer weitergab. In hohem Sprung köpfte Theo den Ball in den Kasten! Tor..I 22 Aber jetzt hatten die Gegner die Taktik der Landsknechte erkannt. Wie ein Schatten folgten die feindlichen Verteidiger durchriß er das Zielband. Aber der Beifall steigerte sich zum Orkan, als mit 10,4 ein neuer olympischer Rekord verkündet wurde. Ein zweites Mal konnte Amerika triumphieren, als Simpson seinen zweiten Vorlauf in 10,7 nach Hause brachte, Wright und Körnig in dieser Reihenfolge auf die nächsten Plätze verweisend. Der Neger Metcalfe gewann dann den dritten Zwi⸗ schenlauf in 10,7 Sek, während Geerling durch seinen fünften Platz ausschied. Auf der Außenbahn startend, lieferte Jonath im vierten Zwischenlauf ein geradezu faszinierendes Rennen und gewann in 10,5 Sekunden sicher gegen Joubert und Pearson. In der Vorentscheidung, in die die drei Besten der Zwi⸗ schenläufe gelangen, kommen demnach Tolan, Simpson, Metcalfe, Jonath, Körnig, Williams, Butti, Wright, Elliott, Yoshioka, Joubert und Pearson. * Jonath wird Dritter Unsere Vertreter im 100⸗Meter⸗Lauf hatten in der Vor⸗ entscheidung gestern sehr schwere Läufe zu überwinden, wobei Körnig auf der Strecke blieb. Im Endlauf konnte Jonath mit 10,4 Sek. Dritter werden. Sieger blieb Tolan im fast toten Rennen mit Metcalfe— beide Amerikaner— in der Zeit von 10,3 Sekunden. * 800⸗Meter⸗Lauf und 400 Meter Hürden In den Vorläufen zum 800⸗Meter⸗Lauf hatten Dr. Peltzer und Danz die deutschen Interessen zu vertreten. Danz war da⸗ bei mit der viel schwereren Aufgabe bedacht. Im zweiten Lauf zeigte Peltzer, daß er immer noch nicht„alter Herr“ ist und vermochte mit seinem vorzüglichen Lauf die deutsche Kolonie davon zu überzeugen, daß er auch im Endlauf mitsprechen wird. Für Danz reichte es dagegen nur zu einem 5. Platz. Nottbrock kam nur auf dem sechsten Platz im 400 Meter⸗ Hürdenlaufen und schied damit aus. * 10 000 Meter⸗Lauf Im 10 000⸗Meter⸗Lauf startete der neben Syring⸗Witten⸗ berg⸗Deutschland gemeldete zweite Bewerber, der Deutsch-Ameri⸗ kaner de Bruin nicht. Eine Ueberraschung war die Teilnahme Virtanens, der in Stelle Nurmis startete. Syring hielt sich an— fangs im Mittelfeld hinter dem führenden Finnen Isohollo, Kusoczinski und Virtanen. Bei 3000 Metern hatte der Pole bereits die Führung und siegte in einem wunderbaren 200-Meter⸗ Spurt. Seine Zeit von 30:11, stellt einen neuen olym⸗ pischen Rekord dar. Isohollo folgte mit 10 Meter Rückstand auf dem zweiten Platze. Dritter wurde Vintanen, Vierter Savidan und Fünfter Syring. * Olympische Medaille für die Matterhorn⸗Bezwinger Auf der Sitzung des Internationalen Olympischen Comités wurde Deutschland eine besondere Ehrung zuteil. Das JO. verlieh für die erste Besteigung der Nordwand des Matterhorn den Münchner Bergsteigern Gebrüder Schmidt die goldene Me⸗ daille. * Keine Demonstration wegen Nurmi Die Finnen haben sich endgültig dazu verstanden, trotz ihrer starken Verärgerung über den Ausschluß Nurmis an den Spie⸗ len teilzunehmen und von der als Protest geplanten Zurück⸗ ziehung ihrer Nennungen Abstand zu nehmen. In der amerikanischen Presse wird das Ausscheiden des Finnen Nurmi allgemein verurteilt, denn man sagt sich, daß schließlich jede Nation erst einmal selbst über das Wohl und Wehe seiner eigenen Leute zu entscheiden haben muß. OOO ονοονοινιοπνοπνινπιπ¾ ¹ð,ͥ⁰˙⁰ο,οονονονονοονονονοεαναοõνοueοοννοõ,0 e οε Aniversal⸗Vereinskassebuch erleichtert den Verbands- und Vereinsrechnern die Ein⸗ tragungen der Einnahmen und Ausgaben außerordentlich. Für jeden Verein geeignet Albin Klein in Gießen eee den beiden Außenstürmern. Noch einmal glückte es den Lands⸗ knechten, schnell und unerwartet in den Strafraum des Gegners zu gelangen. Aber den scharfen Schuß des Rechtsinnen konnte der Torwart noch eben über die Latte lenken. Ecke! Es war unmöglich, mit dem nassen, schweren Ball eine saubere Ecke genau vor's Tor zu treten. Während die Spieler den Ball vorm Tor erwarteten, hatte sich Hoffmann unauffällig etwa zwanzig Meter vom Kasten in der Nähe der Strafraumecke aufgestellt. Er stand ganz frei. Drees paßte ihm den Ball genau zu, und ehe die Gegner sich von ihrem Staunen erholen und Hoffmann abseits stellen konnten, hatte dieser schon das Le⸗ der an den überraschten Torwart vorbei ins Netz gejagt. Die Landsknechte führten 3:2! War das Spiel bislang trotz des ungünstigen Bodens noch immer fair durchgeführt worden, so setzte jetzt ein Umschwung ein. Zu sehr hatten die Gegner schon mit einem Siege gerech—⸗ net. Nun schien der so sichere Erfolg vereitelt. Ihrer Ent— täuschung gaben sie durch unnötige Härte Ausdruck. Der Schiedsrichter war nicht schlecht. Aber es gehörte doch ein be⸗ sonders geschultes Auge dazu, um einwandfrei festzustellen, wie weit bei den Stürzen und Anrempeleien der glatte Boden oder ein Verschulden des Gegenspielers in Frage kamen. Besonders der feindliche Mittelläufer fiel durch sein un⸗ faires Verhalten auf. Als Karl Schäfer einmal den Ball vor sich hertrieb und in voller Fahrt war, stellte er ihm ein Bein, so daß der Rechtsinnen lang in den Dreck schlug und einen Augenblick liegen blieb. Aber er kam doch ohne Hilfe wieder auf. Der Schiedsrichter glaubte, daß der Stürmer ausgerutscht sei. Theo Hansen war sofort bei seinem Kameraden. Er er⸗ schrak über das wutentstellte Gesicht seines Innenstürmers und befürchtete das Schlimmste. „Bloß keine Aufregung, Karl“, versuchte er ihn zu beru⸗ higen.„Wir haben ja den Sieg. Wenn die Gegner sich nicht mehr anders zu helfen wissen, ist das ja schlimm genug.“ Aber schon nahte das Verhängnis! Bei einem Gewühl im eigenen Strafraum rempelte Karl Schäfer den feindlichen Mit⸗ telläufer, obwohl dieser den Ball schon abgegeben hatte, so stark an, daß der Gegner sich ebenfalls auf der Erde wiederfand. Der Schiedsrichter pfiff: Elfmeter! de ö dienelol, Pettb 1700 Uht(N53 Hab ht(N (N lt 19000(03 1930 Ut lh(N30 ht(N3 Mg 1500 Uhr( 5530 Uhr(N3 155 Uhr(Na 1680 Uhr(N. Das Progta gb Uhr(N 1800 ht(N 10 ht(M. 5500 Uhr(M . 5 Uhr 10 00 Uhr(M 0 fd Ahr M 4 Ahr M a0 Uhr(Me ab Uhr N Nuslben Bei wun. die Leichtathl land erneut i IC Haarlem erwarteten mit 58,5452, waten durchn kuswerjen, un lesstung von 100 Meter: G0 112 400 Meter: 510 Sek, 600 52 6 duo Meter: J. Weber 1500 Meter: 4230 N Joh Meter: 16.003 1h Meter 5 Kaan(5 mal Molle, Sekunde „Jett ol Ball halten. Da kam sich in die tic nur mit den tand unentsch Theo mi ler wieder zu „Was ein vit mu Det unge Mehr 55 e ihne „Nur k. Ausruhen 0 Ls der Vor⸗ en, wobei Math mit sust tolen geit von . Pelter J war da⸗ eiten uf . ist und e Kolonie chen wird. 100 ⸗Meter⸗ Mitlen⸗ ch Anerl⸗ Teilnahme lt sich an⸗ Jsuohollo, der Pole 00 ⸗Meter⸗ en olym⸗ iastand auf t Sapidan winger n Comite⸗ das IDC. Matterhorn oldene Me⸗ hot ihter den Spie⸗ ten Zurück heiden des gt sich daß Wohl und Ib 00 buch die Ein⸗ rordentlich. eßen — den Lands⸗ des Gegners nnen konnte e! Es war 1 Ele 1 den Ball falle eln last 1 den Bil nen erholen yon das Le⸗ eagt. Die 2 Bodens n Awg 0 gere let Ent⸗ Del 1 dab ein be chen vie Boden doe l, 5 in un ach se en Vall vol ein Beil, Dienstag, den 2. August 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Das olympische Programm: Wettbewerbe, die gestern ausgetragen wurden. 17.00 Uhr(M3. 2. 8. 2.00 Uhr) 100-Meter⸗Lauf, Damen, Zwischenläufe. 17.15 Uhr(M3. 2. 8. 2.15 Uhr) 3000⸗Meter⸗ Hindernislauf, Entscheidung. 19.00 Uhr(Mz. 2. 8. 4.00 Uhr) Fechten, Florett für Mannsch. 19.30 Uhr(M3. 2. 8. 4.30 Uhr) Bahnrennen, Ausscheidungen i. Zeitfahren, Zweisitzerfahren, Malfahren. 13.00 Uhr(MZ. 22.00 Uhr) Fechten, Florett für Mannsch. 14.30 Uhr(M3. 23.30 Uhr) 100⸗Meter⸗Lauf, Vorentschei⸗ dungen, Hammerwerfen. 100⸗Meter⸗Lauf, Entscheidung. 400 Meter Hürden, Entscheid. 100⸗Meter⸗Lauf Damen, Vorläufe. Soo-Meter-Lauf. 15.00 Uhr(Mz. 24.00 Uhr) 15.30 Uhr(MZ. 2. 8. 0.30 Uhr) 15.45 Uhr(M3. 2. 8. 0.45 Uhr) 16.30 Uhr(M3. 2. 8. 1.30 Uhr) Das Programm von heute: Dienstag, den 2. August: 9.00 Uhr(Mz. 18.00 Uhr) Fünfkampf, 5000 Mtr. Gelän⸗ deritt, 13.00 Uhr(M3. 22.00 Uhr) Florett⸗Einzelfechten Damen u. Herren, 110 Meter Hürden, Vorläufe, Weitsprung, Diskuswerfen, Da⸗ men, 200⸗Meter⸗Lauf, Vorläufe, 800⸗Meter⸗Lauf, Entscheidung, 100⸗Meter⸗Lauf, Damen, Ent⸗ scheidung, 110 Meter Hürden, läufe, 5000⸗Meter⸗Lauf, Vorläufe. 200⸗Meter⸗Lauf, Vorläufe, Freistil⸗Ringen, Bahnrennen, Ausscheidungen i. 4000⸗Meter⸗Verfolgungsrennen, Zwischenläufe für Zweisitzer⸗ rennen, Mal- und Zeitfahren. 14.30 Uhr(M3. 23.30 Uhr) 15.00 Uhr(M3. 24.00 Uhr) 15.45 Uhr(Mz. 3. 8. 0.45 Uhr) 16.00 Uhr(M3. 3. 8. 1.00 Uhr) 16.15 Uhr(M3. 3. 8. 1.15 Uhr) Zwischen⸗ 16.45 Uhr(Mz. 3. 8. 1.45 Uhr) 17.30 Uhr(M3. 3. 8. 2.30 Uhr) 19.30 Ahr(M3. 3. 8. 4.30 Uhr) Wosldeuljchland gegen Holland Bei wundervollem Sommerwetter standen sich am Sonntag die Leichtathletik-Mannschaften von Westdeutschland und Hol⸗ land erneut im Repräsentativkampf gegenüber. Der Platz des Fc Haarlem war von etwa 3000 Zuschauern besetzt, die den erwarteten Sieg der westdeutschen Vertreter erlebten, der aber mit 58,5:52,5 Punkten ziemlich knapp ausfiel. Die Leistungen waren durchweg schwach. Den einzigen Rekord gab es im Dis⸗ kuswerfen, und zwar für Holland, wo de Bruyn die alte Best⸗ leistung von 41,89 Meter auf 42,13 Meter überbot. Ergebnisse: 100 Meter: 1. Buth⸗Pieper(W) 11 Sek., 2. (S) 11,2 Sek. 400 Meter: 1. Bergmann(W) 51,2 Sek., 2. Sierhuis(8) 51,9 Sek., 3. Kisters(W) 51,9(Brustbreite), 4. Ostermeyer (9) 52 Sek. 800 Meter: 1. Gausepohl(W) 2:03,3 Min., 3. Weber(W) 204,3. 1500 Meter: 1. Göttmann(W) 422,2 Min., 423,8 Min. 5000 Meter: 1. Kelm(W) 15:48,2 Min., 2. 16:00,3 Min. 110 Meter Hürden: Kaan(§). 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Stassfel: 1. Westdeutschland Mölle, Halfmann, Buthe-Pieper) 43,5 Sek., Sekunden. van den Berghe 2. Ernes(§) 2:04, 2. Gerull(W) Schaumburg(W) 1. W. Kaan(S) 15,4 Sekunden, 2. A. (Bergmann, 2. Holland 43,8 „Jetzt oder n nie! 15 dachte Günter Freund.„Ich muß 5 diesen Ball halten. Koste es, was es wolle“. Da kam das Leder angesaust! Zwar warf der Torwart sich in die richtige Ecke, aber er konnte den schweren nassen Ball nur mit den Fingerspitzen berühren. Tor... Das Spiel stand unentschieden 3:31 Theo mußte seinen ganzen Einfluß aufbieten, um die Spie— ler wieder zu beruhigen. „Was einmal geschehen ist, daran läßt sich nichts ändern. Los, wir müssens schaffen!“ Der ungewohnte schwere Boden hatte auch die Landsknechte mehr mitgenommen als bei normalen Spielen. Aber Theo biß die Zähne zusammen. „Nur keine Müdigkeit“, rief er Adolf Müller zu. Ausruhen haben wir nachher noch Zeit genug...“ Die Halbzeit neigte sich ihrem Ende zu. Noch immer stand das Spiel unentschieden. Einmal wäre den Landsknechten bald das Siegestor geglückt. Aber der feindliche Verteidiger war eine Sekunde eher am Ball als Theo Hansen. Das schlecht ab— gewehrte Leder konnte Adolf Müller abstoppen. Theo hob den Arm. Da kam der Ball auch schon wunderbar zugespielt im halbhohen Bogen auf ihn zu. Theo stand mit dem Rücken gegen das feindliche Tor. Er hatte keine Zeit mehr, sich um— zudrehen. Da nahm er den Ball mit dem Fuß aus der Luft und sandte ihn über seinen Kopf weg ins feindliche Tor. Dann fiel er hin.. Als Theo sich wieder aufrichtete, sah er, daß der Ball im Netz lag. Brausender Beifall erscholl! Von diesem fabelhaften Torschuß waren die Zuschauer so hingerissen und überwältigt, daß es ihnen in diesem Augenblick gar nicht zum Bewußtsein kam, daß mit diesem Tor die Landsknechte endgültig den Sieg an sich gerissen hatten. 4231 Drei Mi⸗ nuten später ertönte der Schlußpfiff. Das Spiel war zu Ende! In den Umkleideräumen herrschte bei den Landsknechten Freude und Begeisterung. Theo Hansen war der Held des Tages. Eben kamen Bringhoff und Dr. Bargmann in die Tür. „Draußen wartet ein Mann in Uniform auf Sie“, wandte sich der Trainer an den Mittelstürmer. „Du, Theo, der will dich verhaften, weil du das Siegestor geschossen hast!“ rief Adolf Müller. „Zum Hochsprung: 1 Hofman 0% 1.825 Meter. Weitsprung: 1. van Welsenes(8) 7,25 Meter, 2. de Boer(8) 7,02 Meter, 3. Halfmann(W) 7,01 Meter. Stabhochsprung: 1. van der Zee(5) 3,80 Meter, 2. Born(W) 3,70 Meter. Diskuswerfen: 1. Hoffmeister(W) 43,67 Meter, 2. de Bruyn (8) 42,13 Meter(neuer holländischer Rekord), 3. Kilo(W) 41,85 Meter. Speerwerfen: 4. van Meyl(§H.) 54,36 Meter, 2. Vögelin (W) 54,13 Meter, 3. Hoffmeister(W) 54,07 Meter. Was man amtlich hört Die Verbandsspiele der Bezirksklassen im Bezirk Hessen— Hannover beginnen voraussichtlich am 28. August 1932. Wünsche für Ansetzung der Spiele sind umgehend dem Bezirks-Fußball⸗ Sachbearbeiter, Herrn Uhl, Kassel, Struthbach 43, mitzuteilen. Die Vereine werden gebeten, geeignete Herren zu dem am kommenden Sonntag in Wetzlar stattfindenden Vereinsvertre— tertag zu schicken, es geht um die Klassen- und Gruppeneintei— lung. Der Fußball-Sachbearbeiter des Gaues Gießen-Wetzlar gibt bekannt, daß von 80(10 DT.⸗Mannschaften eingerechnet) Vereine nur 5 zu den vom Verband ausgeschriebenen Pokal⸗ spielen gemeldet haben; er will versuchen, daß die in Frage kommenden Vereine die Meldung zurückziehen, damit er früher mit den Verbandsspielen beginnen kann. Auch reklamiert Herr Henkel die Mannschaftsmeldungen (Meldeschluß 29. Juli 1932) von den säumigen Vereinen. Vor⸗ geschriebene Formulare hierzu sind bei der Druckerei der„Ag S3“ Albin Klein, Gießen, Südanlage 21, zum Preise von 7 Rpfg. pro Stück erhältlich. Der Schiri-Ortsgruppenleiter Kunze-Gießen ist bis zum 12. Aug. d. J. werreist und bittet die Vereine die Schiedsrichter-An⸗ forderungen zu Gesellschaftsspielen für den 7. und 14. August 1932 an den Fußballsachbearbeiter, Herrn Henkel, zu richten. Der Gruppenleiter der Schiri-Ortsgruppe Oberlahn. Herr Ackermann, hat sein Amt niedergelegt und für den 7. Aug. 1932 Neuwahl angesetzt.(Anmerkung der Redaktion: Er kann doch nur sein Amt in die Hände des Gau-Schiedsrichter Referenten legen und der setzt Neuwahl an oder bestimmt einen anderen Herrn.) * Vereinsvertretertag in Grünberg Der erste Vertretertag im Gau Gießen-Wetzlar fand für die Gruppe Grünberg dortselbst am letzten Sonntag statt. Zum Hauptpunkt der Tagung:„Einteilung der Klassen“ referierte Gau⸗Fußballsachbearbeiter, Herr Hugo Henkel. Er fand mit seinen Ausführungen und Vorschlägen die Zustimmung aller Vereine. Nach den getroffenen Vereinbarungen werden spielen in der: 2. Bezirksklasse: noch Laubach und Ettingshausen; 1. Gauklasse: Villingen, Geilshausen, Ulrichstein, Flen⸗ sungen, Wetterfeld und Grünberg. 2. Gauklasse: Eingereiht wurden eee Freienseen, Nonnenroth, Ruppertsburg, Laubach 2., Ettingshausen 2. und Grünberg 2. Ferner rechnet man mit der Neuanmeldung und Teilnahme an der Verbandsrunde von Ruppertenrod und Weickartshain. Es wurden weiter die Durchführungsbestimmungen für die Verbandsspiele, soweit sie Vorstände, Spieler und Schiedsrichter angehen, eingehend besprochen. Bemängelt wurde der schlechte Eingang der Mannschafts⸗ meldungen zu den Verbandsspielen beim Fußballsachbearbeiter. Die säumigen Vereine sollen schnellstens nachmelden. Die Ver— bandsspiele selbst beginnen am 11. September 1932. Hugust Best, Wetzlar Beste da sür i Als Theo nach draußen kam, stand dort ein Chauffeur. „Sind Sie Herr Hansen?“ Jawohl“. Er überreichte Theo eine gebrauchte Eintrittskarte. der Rückseite stand mit Bleistift geschrieben: Auf „Sie haben wunderbar gespielt. in meinem Auto mit zurückzufahren? Marieliese Henderson“. Theo wandte sich an den Wagenführer. „Bestellen Sie bitte Fräulein Henderson, ich bedauerte sehr ich wäre jetzt leider nicht in der Verfassung. 0 Der Chauffeur entfernte sich. „Mein Platz ist heute bei meinen Kameraden“, dachte der junge Mittelstürmer. Darf ich Sie einladen, (Fortsetzung folgt.) Vom Sinn der Jugendherbergen Von Oberschulrat Hassinger-Darmstadt. Vom Sinn einer Sache sprechen, ist so wohltuend und an⸗ genehm, wenn es wirklich ein guter Sinn ist, wenn etwa das Gute so klar und sichtbar vor uns steht, wie bei dem Werk des Jugendherbergsverbandes, den deutschen Jugendherbergen. Aber reden wir einmal zuerst über eine Zahl. Es ist eine recht anständige Zahl, sie heißt„Viermillion“, und sie bedeutet, daß im letzten Jahre vier Millionen jugendlicher Wanderer in den deutschen Jugendherbergen eingekehrt sind. Das ist die nackte Tatsache. Aber was bedeutet sie? Nun ich meine, diese vier Millionen junger Menschen sind nicht hingefahren worden in diese Jugendherbergen, sie sind eigenfüßig aus ihren Wohn— stuben, ihren mehr oder weniger fragwürdigen Behausungen, aus ihren lärmenden Fabriken, ihren Kontoren, Schulstuben, Werkstätten oder aus weiß Gott was für anderen mit Recht so „beliebten“ Wirkungsstätten herausgekommen, sie sind durch das Land gezogen, haben vor Freude über ihre Wanderfreiheit ge— sungen und gepfiffen, haben auf den Wiesen Purzelbäume ge— schlagen und sind vor Ausgelassenheit umhergetollt, daß ihnen das Herz bis zum Halse schlug, und daß die Lunge tief, tief Der Start ins neue Fuß balljahr“ Was sind vier kümmerliche Wochen in einem langen Ka— lenderjahre! Kaum begonnen, ist die sommerliche Spiel- pause im weiten deutschen Fußballreich schon wieder vorüber⸗ geflogen. Auf Tausenden von Spielplätzen schrillen am kom⸗ menden Sonntag schon wieder die Schiedsrichterpfeifen, rollen wieder die hart umkämpften braunen Lederbälle und jubeltn die unzählbaren Anhänger dieses Volkssports ihrem Sport zu. * ö War's denn eigentlich eine Schonzeit 2 Gar zu karg bemessen ist die Spanne, um Körper und Ner⸗ ven der mit Leib und Seele am Fußballsport Beteiligten Ruhe und Erholung zu verschaffen. In den Geschäftsstellen des Deutschen Fußball-Bundes, der Landesverbände und der Ver⸗ eine gilt es während der paar Juliwochen Jahresabschlüsse und Bilanzen zu ziehen, Pläne für die Zukunft auszuarbeiten, neue Spielabschlüsse zu tätigen. Die Spieler schließlich ge⸗ nießen, soweit es die berufliche Freizeit erlaubt, Luft, Sonne und Wasser und sind bestrebt, durch Ergänzungssports ihre Glie⸗ der vor dem Einrosten zu bewahren. zehn Gebote für Fußballspieler 1. Du sollst nicht denken, du wärst der Pol, um den sich das ganze Spiel dreht. Eine Mannschaft ist ein in sich geschlossenes Gebilde, dem nur durch vernünftige, praktische Zusammenarbeit Erfolge beschieden sind. Auch wenn du mehr kannst, als deine Mitspieler, so füge dich doch immer zweckmäßig in dieses Ge⸗ bilde ein; dünke dich nicht als Kanone, die sich aus dem Ganzen hervorheben darf oder soll; führe dich nicht als Publikumsspie⸗ ler auf, denn damit verdirbst du dir die Sympathien. 2. Du sollst deine Mitspieler und Spielgegner achten und ehren, wessen Standes und Berufes sie auch sein mögen. Halte dich nicht für etwas Besseres, weil du vielleicht einem Stadt⸗ verein angehörst und gegen Mannschaften vom Lande spielen mußt. Nörgele und schimpfe nicht während des Spieles, wenn dir mal etwas nicht paßt, auch dann nicht, wenn dir selbst nichts gelingt und du darüber verärgert bist. 3. Du sollst deine Spielgegner nicht als Feinde betrachten, die du körperlich schädigen oder unschädlich machen mußt. Spiele stets fair und nimm bei jeder Gelegenheit, namentlich in kri⸗ tischen Momenten Rücksicht auf die Gesundheit deiner Gegner. Handle nicht nach dem Grundsatz:„Wie du mir— so ich dir!“, auch dann nicht, wenn die Unfairnis, die ein Gegner an dir begangen hat, nicht aus Versehen oder Unbeholfenheit, sondern anscheinend oder offensichtlich in böser Absicht geschehen ist. J. Du sollst nicht unter falscher Flagge spielen. Bist du nicht spielberechtigt, dann lehne jeden Spielauftrag ab, sonst benach⸗ teiligst du deinen Verein und dich selbst. Spiele während dei⸗ ner Sperre auch nicht in anderen Vereinen, nur um deiner Spielsucht zu fröhnen oder um schnöden Mammons willen. Laß dich nicht um eines unsportlichen Vorteiles willen beeinflussen oder überreden, deinem Verein den Rücken zu kehren und dich einem anderen Verein dienstbar zu machen. 5. Du sollst nicht versuchen, durch allerlei Hintertürchen einen Erfolg für deine Mannschaft hereinzuholen. Bleibe bei der Wahrheit, wenn dich der Schiedsrichter in Zweifelsfällen nach dem Sachverhalt befragt. Bedenke stets, daß es anständiger ist und dir mehr nützt, wenn deine Mannschaft mit Ehren unterliegt und die Niederlage in sportlicher Weise hinnimmt, als wenn sie auf unehrliche Weise gewinnt und sich dieses Gewinnes brüstet. 6. Du sollst den Schiedsrichter nicht von vorneherein als Widersacher, sondern immer als Berater oder Lehrer betrach— ten. Kritisiere seine Entscheidungen nicht mit abfälligen Worten oder Gesten, weder vor den Mitspielern noch vor dem Pub⸗ likum. Tritt ihm auch sonstwie nicht als Opponent entgegen, selbst wenn ihm einmal eine Fehlentscheidung unterläuft; viel⸗ mehr mach ihm seine Spielleitung durch sportliches Betragen, spielerische 5 und 4 1 15 3. ausgreifen mußte, um die 0 9 Luft wieder hereinzuholen, und diese Luft war extra feine Berg- oder Wald- oder Wiesen- oder Seeluft. Vier Millionen! Habt ihr's behalten? Meint ihr, daß sie das alle miteinander auch ohne Jugendherbergen getan hätten? Dann habt ihr wahrhaftig wieder vergessen, daß sie alle ohne Ausnahme in den Jugendherbergen übernachtet haben. Und meint ihr, daß sie diese vier Millionen, so ganz und gar noch dieselben gewesen wären, als sie von diesen ihren Wan⸗ derungen wieder nache Hause, in die Fabrik, in die Schule, die Werkstätten, die Kontore zurückkehrten? Glaubt ihr nicht auch, daß sie da so etwas von der vielen Freude, die sie draußen er— lebt hatten, mit in ihre werktägigen Arbeitsstätten und in ihre Arbeit hineingenommen hätten? Vielleicht ein Lied gesummt hätten zwischen Arbeit und Arbeit und noch einmal so gern ge⸗ schafft hätten, weil es doch auch für sie etwas Schönes gab, wo⸗ rauf sie sich immer und immer wieder freuen konnten? Und daß sie sich an den Abenden darüber ausgeplaudert hätten, wie herr⸗ lich dieser Wald, wie grün diese Wiese, wie feierlich diese Sterne, wie behaglich diese Jugendherberge, wie gut diese Kameraden gewesen waren? Aber jetzt habe ich vergessen, daß wir vom Sinn der Jugend- herbergen sprechen wollten. Oder haben wir schon davon ge⸗ sprochen? Jawohl, ist das nicht schon ein guter Sinn, so viele junge Menschen anzulocken, daß sie ihre freie Zeit draußen in all den Wundern der Natur zubringen, zwischen den Schönheiten der Erde und des Himmels, der Heimat und des Vaterlandes? Ja, daß sie überhaupt jetzt erst verstehen gelernt haben, was Heimat und Vaterland ist? Daß da etwas in ihrem Herzen aufkeimt, was man so stolze Liebe nennen möchte? Daß sie sich in der Weite ihres Landes nicht mehr einsam und verlassen, daß sie sich geradezu geborgen fühlen in ihren Jugendherbergen, so geborgen, wie wenn sie des Abends daheim ins Bett gin— gen? Daß sie wissen, unsere Wanderung mag gehen, wohin sie will, überall werden wir ein Heim haben, das eigens für uns erbaut und eingerichtet ist, in dem wir keine Sorgen haben werden um Uebernachtungspreis und Gesellschaft, denn die, die wir dort treffen werden, wird von unserer Art sein, jung, le—⸗ bensfroh, anspruchslos? 13 1 9 4 1 1. 1 1 10 1 1 1 ., . Lag=. rr r. 8 ͤů[tuà—ͤ—-— 7i]ü1——xꝛ——ü—̃— k———————— 7. Du sollst nicht nach Höherem streben, sondern aushalten, wo dir Gelegenheit geboten ist, dein Können und deine Fähig⸗ keiten zum Besten deines Vereins zu beweisen. Es kann nicht jeder in die erste Mannschaft eingestellt werden; verlange nicht, daß deren Gefüge deinetwegen auseinander gerissen wird; sei dankbar, wenn man dich auch nur gelegentlich dort als Ersatz⸗ mann verwendet. Auch die unteren Mannschaften tragen durch ihre Erfolge zur Ehre des Vereins ihren Anteil bei, und das wird nicht schlechter bewertet als was die Erste leistet; vielleicht bist du in dieser sogar ein Niete. 8. Du sollst dich nicht darüber erhaben dünken, von anderen eine Belehrung anzunehmen. Kennst du die Fußballregeln so genau, daß du es nicht nötig hast, dich theoretisch unterrichten zu lassen und an Hand der Praxis Aufklärungen entgegen zu nehmen? Besuche die Vortragsabende deines Vereins und sorge dafür, daß solche, wenn sie noch nicht stattfinden sollten, sobald als möglich eingerichtet werden. Belehre auch deine Mit- spieler in diesem Sinne und fördere damit ihr und dein Vor⸗ wärtskommen. 9. Du sollst nicht den Standpunkt vertreten, daß dein Spiel⸗ führer oder Spielausschußobmann zu dir sagen muß:„Spät Der Weg zur Pflicht Wir wandern und ziehen dahin durch Wald und Feld, durch Blumen und Blüten, durch die Natur. Wir spüren und fühlen ein Etwas, ein Etwas, das wir uns nicht erklären können, das Herz hebt sich in unserer Brust und heraus strudelt Lust und Le⸗ ben und Fröhlichkeit. Wir fühlen's und können's nicht begrei⸗ fen, wir wollen nicht begreifen. Was regt sich hier, was will, „Recht so, turnt und treibt Leibesübungen in allen Arten, aber vergeßt mir dabei das Wandern nicht! was kann uns fröhlich stimmen? Die Natur mit ihrem Leben, fühlen wir uns verbunden mit ihr? Wir wandern weiter. Ein Rehlein springt von der Waldwiese ins Gebüsch und schreckt uns auf in unserer Ruhe. In den Aesten singen und locken die Vögel. Auch in uns singt's und strudelt's und lockt's wieder. Aus der Ferne klingt ein Lied. Schon sind sie da, die Sänger, Buben und Mädel, mit Fiedel und Mundharmonika, mit Liedern und Lachen. Grüß Gott! Wir ziehen mit und singen und lachen mit. Ja, es geht noch das Lachen, hier in der Natur ist's noch ein Lachen, ein aufrichtiges, herzliches. Wir meinten schon, es verlernt zu haben, eingesperrt in den Mauern, umgeben von Not und Trübsal. Und nun können wir wieder singen und lachen.„Wohin geht ihr?“ werden wir gefragt. „Wohin? Mit euch!“ Am Abend sitzen wir zusammen in der Jugendherberge. Du bist Schuster und hast keine Stelle? Ja! Und du als Lehrling, kannst du auch weggehen? Ich habe heute zum ersten Mal einen halben Tag bekommen und morgen ist's Sonntag und ich möchte mal in einer Jugendherberge schlafen. Ich bin Student und habe Ferien. Ihr seid vom Rhein, wir sind vom Schwarzwald. Ein buntes Völklein sind wir beisammen und vertraulich und gesprächig und haben uns noch nie zuvor gesehen. Wir fühlen uns wie Geschwister und erzählen von zu Hause, von diesem und jenem Brauch, um dann wüde und zufrieden unsere Lager auf— zusuchen. Lachender Sonnenschein weckt uns am anderen Morgen. Schnell sind wir gerichtet und haben gefrühstückt und verlassen die uns lieb gewordene Herberge. Wir können uns noch nicht trennen, wir haben uns noch vieles zu erzählen. And schließlich muß es doch sein! Der Weg führt wohl wieder zurück zu den Pflichten, zur Arbeit, doch es kommen wieder Tage, ja, an welchen wir Zeit haben, und wir werden hinausziehen, zu den andern, werden uns mit ihnen freuen und fröhlich sein. Als ich meinen Rucksack zu Hause auspackte, fand ich darin Allgemeine Hessische Sport-Zeitung kommst du, doch du kommst—1—“ Sei am Ort immer so pünkt⸗ lich zur Stelle, daß deine Mannschaft geschlossen den Platz be⸗ treten kann; geht es nach auswärts, so bedenke, daß der Zug pünktlich abfährt. Laß deine Mitspieler nicht mit Bangen auf dich warten, wenn du nicht bestimmt weißt, ob du mitspielen kannst, sage dies offen und wahrheitsgemäß vorher, damit für diesen Fall ein Ersatzmann bestellt werden kann. Reflektiere nicht darauf, daß das Publikum dich als Nachzügler mit be⸗ sonderem Beifall begrüßt. 5 10. Du sollst nicht nur an den Spieltagen mit deinen Mit⸗ spielern zusammenkommen, sondern auch zwischendurch gute Ka⸗ meradschaft und treues Zusammenhalten mit ihnen pflegen, denn nur dadurch wird der Gemeinschaftssinn geweckt und wach ge⸗ halten. Dulde keine Kliquenbildung in deiner Mannschaft, weil sie das Gefüge auseinanderreißt und zerstört. Laß keine Eifer⸗ sucht aufkommen, weil sie nur den Geist der Zwietracht herauf⸗ beschwört und walten läßt. Laß dich nie von Stimmungen be— einflussen und von momentanen Gefühlswallungen leiten oder hinreißen. Eine einzige unsportliche Handlung hinterläßt unver⸗ wischbar ihren Schatten auf deiner sportlichen Laufbahn, die sonst vielleicht nur in strahlender Sonne daliegt. ein Büchlein; auf der ersten Seite stand von meinem Freund ge— schrieben: Wir wollen frisch sein und froh, Wir wollen frei sein und stark und wollen Kämpfen, Wir wollen Kämpfer sein für Ehre und Sittsamkeit, für Gerechtigkeit, Freiheit und Vaterland, Wir wollen„Deutsche Jugend“ sein. 5.5. Reithsvolkssportbewegung. Ueber die Regelung der Volkssportbewegung durch die Reichsregierung hören wir, daß das Reichsinnenministerium Anfang nächster Woche seinen Plan bekanntgeben wird. Es handelt sich bei der Regelung nicht um die Schaffung einer neuen Organisation, es soll nur die bisher negative Grenzziehung (Verbote und Beschränkungen) abgeschafft und der Vollssport positiv gefördert werden. An Subventionen für irgendwelche Verbände wird nicht gedacht. Es kommt der Reichsregierung in der Hauptsache darauf an, den Volkssport aller Verbände, mit Ausnahme der Kommunisten, nach einheitlichen Gesichtspunkten zu regeln. Zu diesem Zweck sollen die Führer und Unterführer in einer Volkssportschule ausgebildet werden. Auf diese Weise hofft man die zur Verfügung stehenden 1,5 Millionen mit dem besten Nutzen anwenden zu können. Das Reichswehrministerium ist an der Volkssportbewegung nur ideell, nicht aber organisa— torisch beteiligt. Die Aufsicht über die Verbände übt allein das Reichsinnenministerium aus. Allgemeine Sport⸗Nachrichten Der deutsche Dauerrekord im Segelfliegen gebrochen Oberleutnant Hentschel von der Flugpolizei Kassel hat den deutschen Dauerrekord im Segelfliegen mit 16 Stunden 9 Mi⸗ nuten gebrochen. Hentschel startete morgens 4,01 Uhr auf dem Dörnberg mit der„Max Kegel“, hielt sich den ganzen Tag über in der Luft und landete abends um 20,34 Uhr. Der bisherige deutsche Rekord betrug 14 Stunden 7 Minuten und wurde am 3. Mai 1927 von Lehrer Schultz in Rossitten aufgestellt. Frankreich Davis⸗Pokalsieger Frankreich sicherte sich den Sieg im Davis⸗Cup. Der Fran⸗ zose Borotra schlug am Schlußtage nach anfänglichen Mißer— folgen den Amerikaner Allison. Frankreich hat damit den den Amerikanern im Jahre 1927 in Germant entrissenen Davis⸗ Pokal zum fünftenmal siegreich verteidigt. Ende der Frankreich⸗Rundfahrt Stöpel behält seinen zweiten Platz 50 000 Personen empfingen am Sonntagnachmittag auf der Pariser Prinzenparkbahn die„Giganten der Landstraße“, die über drei Wochen in schwerem Kampf lagen und erst jetzt zu der verdienten Ruhe kommen. 57 von 80 gestarteten Teilnehmern an dem größten Straßenrennen der Welt, der„Tour de France“, konnten die Fahrt beenden. Unter den in Paris ankommenden Fahrern befanden sich auch erfreulicherweise sieben deutsche„As— se“, lediglich Kutschbach mußte das Rennen aufgeben. Wir N. dürfen trotz des vierten Platzes in der Ländergesamtwertung mit den Leistungen unserer Fahrer zufrieden sein. Der Franzose Leducg konnte seinen Sieg vom Jahre 1930 wiederholen. Zweiter wurde der Berliner Stöpel, der damit die auf ihn am Anfang der Fahrt gesetzten Erwartungen noch weit übertraf und tapfer das Rennen durchhielt. Er war auch kaum schlechter als der Franzose. Die 21., letzte, Etappe von Amiens nach Paris über 159 Kilometer brachte keine Veränderungen mehr, die Etappe ver⸗ lief völlig monoton, sie wurde zu einer wahren Triumphfahrt für die Teilnehmer. Ruder⸗Regatta in Gießen Der Regatta war am ersten Tage— Samstag— sehr gutes Wetter beschieden, so daß sich selbst zu den wenigen Rennen, die an diesem Tage gefahren wurden, zahlreiche Zuschauer ein⸗ gefunden hatten. Gutes Wetter begünstigte auch den zweiten Tag, wenn auch gegen Ende der Regatta ein Regenschauer kurze Zeit die Abwicklung der Rennen etwas störte. Die Aus⸗ richtung lag in den Händen der Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 und klappte im großen und ganzen die Organisation. Lei⸗ der fehlte in diesem Jahre teilweise die sonst in Gießen zahl⸗ reich vertretene Frankfurter und rheinische Konkurrenz und es wurden auch nur in wenigen— drei— Rennen spannende Kämpfe gezeigt. Von den erstklassigen Rennen gewann die GRG. den großen Achter und den großen Einer(Joedt). Ergebnisse: Jean⸗Kirch⸗Gedächtnis⸗Vierer.(Herausforderungspreis.) 15 Limburger RK v. 1907, 2. Wetzlarer RK. 1880. Gießener RG. 1877 durch Vorrennen ausgeschieden. Jungmann⸗Einer: 1. Hanauer RG. 8:18, 2. Gießener RK Hassia (Henn). Kurzstrecken⸗Rennen. Vierer: Saarbrücken 202,4. Lahn⸗Achter: 1. Limburger RK. v. 1907 625,4, 2. Gießener RG. 1877 bei 1300 Meter das Rennen abgebrochen. (500 Meter): 1. RK. Saar⸗ Jugend⸗Vierer:(Frei vereinbart.) 1. Gießener RG. 1877 3:56,44; 2. Marburger RV. Adolf⸗Fischer⸗Gedächtnis⸗Vierer für Jungmannen. 1. Limburg 1907 7:26,8; 2. Limburg 1895, 3. Gießen RG 1877 bricht bei 1500 Meter das Rennen ab. Zweiter Vierer. 1. Wetzlar 1880 7 3. Gießen RG. 1877 ohne Zeit. Zweiter Einer. 1. Hanauer RG 1879. 2. RV Bad Ems 727,4, „ Erster Vierer:(Wanderpreis der Stadt Gießen.) 1. Saar⸗ brücker Andine 721,2; 2. Gießen 1877. Gefallenen⸗Gedächtnis⸗Kennen.(Vierer für Jungmannen): Mainzer RV. erhält den Preis kampflos. Jugend⸗Gig⸗Vierer: 1. Gießen RG. 1877 3:47,6; 1895 3:49,8; Mainzer RV. aufgegeben. Kurzstrecken-Kennen. Vierer.(500 Meter.) 1. brücken 1751. Leichtgewichts⸗Vierer: 1. 1911 aufgegeben. Lahnpolal⸗Einer, Erster Einer: 1. Gießen RG. 1877(Friedel Jödt) 1:39,4; 2. Kurhessen Kassel(Wolfgang Fahrenberg), 3. Rüsselsheim(Emil Zogbaum) gibt das Rennen auf. Dritter Vierer: 1. Saar Saarbrücken 708,4. Vierer ohne Steuermann:(Herausforderungspreis.) brücker Undine erhält den Preis kampflos. Jungmann⸗Achter. Mainzer RG. Junioren⸗Vierer: 1. RV Bad Ems 725,4, 2. Wetzlar 1880 7:37, 3. Limburg 1895 geht als erster in 7:25,3 durch das Ziel, wird jedoch wegen Behinderung vom Schiedsrichter ausgeschlossen. Kurzstrecken⸗Kennen. Vierer für Damen.(500 Meter.) 1. Offenbacher RV. 1874 2700, 2. Gießen 1877 ohne Zeit. B⸗Vierer: 1. Limburg 1902 7:24, Marburger RW aufgegeben. Zweiter Achter: 1. Saarbrücker Undine 6:09, 2. Limburg 1907. Ermunterungs⸗Vierer: 1. Gießener Hassia 7:10, 2. Marburger RW 7:25. Großherzogs⸗Achter. Erster Achter: 2. Würzburg 1875 602,8. Geschüflliches. Der heutigen Ausgabe der„Ap Sz.“ liegt z. T. eine Preis⸗ liste der Sportartikel-Firma August Best, Wetzlar, bei, die über die Preisrückgänge bei gleich guter Qualität übersichtlich Auf⸗ schluß gibt. Wir empfehlen sie den Vereinsvorständen und Sportlern zu besonderem Studium. Karl Overbeck, denen, Teinmech.-Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 Vordrutke f. 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