len) leilburg Punkte choben Jen, aus⸗ pe 2 mit „ Gruppe elt. 9) 5 5 nberg) Vorspiel nnen, N Ettings⸗ (Schnaut, arf, Vis⸗ opf gasse 17) etein seine ng des Ge⸗ Wihheln ter: Kall lip Val⸗ it Stumpf, gatbenteic, zur Kenll⸗ um in der hreshaupt⸗ ewählt: tet. Dio rifführer⸗ all Bellet. — Einzelpreis 20 Ryf. 8 4. I. 8. Z. Einzelpreis 20 Ryf. llgemeine hessische Sport⸗öeitung verbreitet im Bezirk hessen⸗Hannover des W. S.. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50 l. für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags. Ein hoher Sieg Dienstag, den 2. Jebrnar 12 Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M. Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit. DV. 05 Kurhessen Marburg— Germania Marburg 6:0(2:0) Wiederum war es dem Schimmelreiter vergönnt, über den Ortsrivalen einen verdienten Sieg zu buchen, daß aber ein solch hohes Resultat herauskommen würde, daran hätte wohl niemand gedacht. Germania klappte in der zweiten Hälfte zusammen und war es der Mannschaft nicht gegeben, sich zu einer einheitlichen Leistung zusammenzuraffen. Happ 1. versuchte ja alles, jedoch allein konnte er nichts erzielen. Happ 2. im Tor hielt noch recht brenzliche Sachen und ihm ist es zu verdanken, daß das Resultat nicht noch höher lautete. Schmidt in der Verteidigung war bedeutend besser wie sein Nebenmann; im Sturm wurden die drei gefährlichsten Schützen stark bewacht und konnten sich dem⸗ zufolge nicht entfalten. Emmler zeigte auch heute keine beson⸗ dere Leistung. In der zweiten Hälfte nahm Germania eine Umstellung vor, die sich 9925 auch nicht bewährte. Ganz anders sah es bei den Platzbesitzern aus. Die Elf war gleichmäßig gut besetzt und kormte in der zweiten Hälfte den Gegner glatt über⸗ fahren. Als Schiedsrichter amtierte Lohrey⸗Kassel, der seine Aufgabe korrekt erledigte. Recht unschön wirkten einige unsportliche Zwischenrufe, die keinesfalls etwa fördernd für unsere Bewegung sind. Dem Spiel wohnten etwa 3000 Zuschauer bei, die zum Teil etwa stark enttäuscht durch die schwachen Leistungen der Ger⸗ mania⸗Mannschaft den Platz verließen. Germania fängt recht gut an und hat gleich eine gute Chance, die von W. Wagner verschossen wird. 10, Minute: Berndt schießt, Happ wirft sich richtig; Sauerwald kommt da⸗ zwischen, lenkt den Ball ab und Nr. 1 ist fertig. Beiderseits einige Ecken. VfB kommt auf; einige Angriffe werden durch Abseits unterbunden. Kurz vor Wechsel muß sich dann Happ von Fischer zum zweitenmal als geschlagen bekennen. Nach dem Wechsel erzielt Germania eine Ecke. VfB nimmt das Spiel in die Hand und wird d Im Anschluß an eine Ecke köpft Fischer in blendender Weise das g. Tor, und wiederum ist es Böttner, der kurz 11 0 4. Treffer bucht. Germania kommt wieder etwas auf. zeygand klärt; dann kann Schmitz noch auf der Linie retten. Das Ehrentor soll nicht fallen. Die Platzbesitzer erzielen noch 2 Treffer. Frohnhaufen schlägt Wallau zum zweiten Male „Oranien“ Frohnhaufsen— 78. Wallau 2:1(1:1 Nach der großen Enttäuschung vom Vorsonntag wurden dieses Mal die Zuschauer eines anderen belehrt. Die im Feld⸗ spiel besseren Wallauer wurden von den, mit einem ungestümen 97 5 beseelten„Oranier“ in den letzten Minuten durch unhaltbaren Elfmeter geschlagen. Wallau trat komplett an, Frohnhausen hatte drei Mann Exsatz im Felde stehen, sie mußten u. a. ohne ihren bekannten Mittelläufer antreten. Sie stan⸗ den in folgender Ausstellung: O. Idschmidt; Greeb, Ad. Müller; Sauer, Mappes, Strackbein; Os. Müller, Hain, Fischer, Hain, Weber. Frohnhausen hat Anstoß. Der von Wallau ab⸗ gefangen wird, ihre Stürmer kommen vor, können aber gegen Die Hintermannschaft der„Oranier“ nichts ausrichten. Bei Frohnhausen fehlt der Zusammenhalt in der Mannschaft, und so 25 Wallau zunächst mehr vom Spiel, aber ihre Stürmer über⸗ ombinieren zu viel, so kommen sie daher zu keinen Erfolgen. Nach und nach finden sich auch die Frohnhauser in der veränder⸗ ten Aufstellung zurecht. Hier zeigt Wallaus Hüter prächtige Paraden, um nicht die„Oranier“ in Führung kommen zu lassen. Nach einem Vorstoß der rechten Seite Frohnhausens in der 30. Minute wird der Ball nach einer Flanke von dem Linksaußen Weber unhaltbar in die äußerste Ecke zum 1:0 für Frohnhausen gesetzt. Das Spiel wird hart. Zwei Minuten vor Halbzeit ist Frohnhausens Mittelläufer am Ball⸗ er wird regelwidrig von hinten angegangen, die„Oranier“ bleiben stehen und warten auf den Pfiff des Schiris. Der Ball geht indessen hoch vors Melsungen in Wehlar k. o n der Vorentscheidung um den Pokalmeister in Posal⸗ Hanftov. standen sich Wetzlar und Melsungen, die beiden Pokal⸗ meister vom Bezirk Kassel und Lahn, im Wetzlarer Stadion Fel b u Für dieses besondere Spiel hatte man Wingen⸗ eld⸗Fulda als Schiri angesetzt, welcher eine Wen vorzügliche Leistung bot. Durch den verdienten Sieg der etzlarer in der K.O⸗Runde haben sich diese für das Endspiel um den Titel Pokalmeister von Hessen⸗Hannover qualifiziert, welches am kommenden Sonntag ausgetragen werden muß. Ort wird durch das Los bestimmt, Gegner ist der Sieger Einbeck aus dem ge⸗ strigen Spiel Einbeck 05— Witzenhausen. Melsungen stand Wetzlar nicht viel nach, Wetzlar hatte sein Plus in zwei beson⸗ deren Stützen, welche in erster Linie 1 für den Sieg waren. Die eine war Benner 1. in der erteidigung, die andere im Sturm, der Mittelstürmer Wohlgemuth. Der Spielverlauf: Wetzlar geht sofort zum Angriff, aber nach 5 Minuten hat sich Melsungen an die ungewohnte Um⸗ gebung gewöhnt, zeigt den Wetzlarern, daß sie eine starke Mann⸗ schaft ist. Ihr rechter Flügel greift mächtig an, aber immer wieder stoppt Benner. Glänzendes Verstehen zwischen Wörner und Benner machen diesen Angriffen bald ein Halt, ersterer kommt zum Aufbau, Wohlgemuth rast mit dem Ball über den Platz, nichts kann ihn aufhalten, seine Vorlagen nach rechts und links bringen Gefahr für Melsungen. Zweimal ist es noch gut gegangen, denn je ein Schuß aus nächster Nähe von Blech und Kaletsch kann der Melsunger Hüter meistern und erhält den ersten Beifall, aber lange kann das nicht so weiter gehen. Eine Vorlage von Ackermann flankt, Hoffmann endlich rechtzeitig, Wohlgemuth schießt, Fischer drückt den Ball im Gewühl energisch über die Linie zum Führungstor. Da⸗ Spiel ist verteilt, schon nach kurzer Zeit hat Melsungen Ausgleichmöglichkeit, frei vor dem Tor schießt ihr Mittelstürmer an die Latte Melsungen ist in der Folge etwas im Vorteil, wobei Suskalsti im Tor sein Können zeigen muß. Einen Ball konnte er nur abllatschen, den Nachschuß setzte der nach innen gelaufene Rechtsaußen Herd zum Ausgleich ein. Aber noch vor der Pause kommt Wetzlar wieder in Führung, nach mehreren Angriffen gelingt Fischer, welcher heute besser abspielt als sonst, eine seine Vorlage durch die Melsunger Verteidigung, ein. blitzschneller Start von Wohlgemuth und er ist mit dem Ball allein vor dem verzwei⸗ felten Hüter, welcher gegen das Einschieben im richtigen Mo⸗ ment machtlos ist. Nach der Pause spielt Wetzlar eine halbe Frohnhauser Tor, der Tormann hält, läßt das Leder wieder fallen, und ein Wallauer Spieler schießt den Ball ins leere Tor. So kommt Wallau zu einem billigen Treffer und zum Aus⸗ gleich. Mittelanstoß, dann ist Halbzeit. Nach der Pause ver⸗ schärfen die Gäste das Tempo, sie wollen unbedingt die Führung an sich reißen, sie drängen Frohnhausen ganz zurück. Aber die „Oranier“ Verteidiger stoppen jeden Angriff ab. Trotz der Ueberlegenheit der Gäste bringen sie keine Tore zustande; denn die„Oranier“ Verteidigung ist in der heutigen Verfassung sehr schwer zu schlagen. Die Wallauer lassen jetzt nach, und so kom⸗ men die Stürmer Frohnhausens wieder zur Geltung, bisher hatten sie mit hinten ausgeholfen. Wallau will das 11 halten und verstärkt seine Hintermannschaft. Bei einem neuen Vor⸗ stoß von der rechten Seite der Gastgeber ist es wiederum der linke Läufer Wallaus, der das Leder im Strafraum mit der Hand wegschlägt. Der Halblinke Frohnhausens verwandelt den Elfmeter zwei Minuten vor Spielende. Noch einmal wird Wallau gefährlich, dann ist Schluß. Frohnhausen hatte einen glücklichen Sieg errungen. Kritik: Wallaus Mannschaft war im ganzen besser, ausschließlich der Verteidiger, hier hatte Frohnhausen ganz ungewohnt, ein sicheres Bollwerk stehen, die in erster Linie für den Sieg verantwortlich zeichnen. Der Schiedsrichter Petri⸗Wetzlar war A edenftellend, er über⸗ sah hüben wie drüben Regelwidrigkeiten. „ bins zu zwo läß sicht die Bälle von hinten zuspielen und gibt sie flach nach vorne weiter, der Angriff rollt, die Chancen kommen, aber Tore bleiben aus, selbst einmals als Wohlgemuth wieder allein mit dem Ball vor dem weit herausgelaufenen Hüter ist, kann letzterer noch retten. Die Melsunger kombinieren in der Feld⸗ mitte ebenfalls sehr gut, ihren Angriffen fehlt aber zum Ab⸗ schluß der plazierte Schuß. Der Ausgleich schien jetzt wieder möglich, aber wieder daneben! Wetzlar kommt wieder durch, endlich wieder Wohlgemuth am Ball, seine Vorlage steht zum Rechtsaußen, dieser n schußbereit, die Bombe saust knapp neben dem Pfosten ins Aus. Kurze 0 Später fast dasselbe Bild, Hoffmann mußte Fischer den Ball 5 8 5 Wohl⸗ gemuth spielt Kaletsch frei, welcher nach innen geht und zwei⸗ mal flach und scharf auf den Hüter schießt. Es geht dem Ende zu, nur noch 10 Minuten. Wie eine lautlose geifkige Uebertra⸗ gung spielen die Wetzlarer fast sämtlich defensiv, Melsungen zieht starken Endspurt, die Wetzlarer können, dank der Erfaheung vom Vorsonntag gegen Breidenbach, das Resultat halten, der Laden wurde zugemacht, ein schönes, faires Spiel 8 zu Ende. 3. W. Stets wechselnder Stand im Frankfurter Sethslagerennen In der Nacht zum Montag, nach 2 Uhr, veränderte sich das Bild der Spitzengruppe wieder vollständig. Der Montagnach⸗ mittag brachte wiederum sehr spannende Kämpfe und dem Ver⸗ anstalter ein volles Haus. Am Montagabend gab es wieder eine große Jagd, bei welcher der Stand völlig verändert wurde. Die Helden der Jagden waren der Wiesbadener Schön und der alte Tietz, der die größten S mpathien beim Publikum hat. Nachdem am Morgen schon S äfer⸗Manthey aus dem Rennen genommen worden waren, gab nun auch Becht auf. Oestreich fährt als Ersatzmann weiter. Der Stand in der Montagnacht. J f 5 Die Spitze: 1. Tietz⸗Schön, 125, Punkte, 2. Charlier⸗Deneef, 88 unkte, 3. Dinale⸗Göbel, 87 Punkte. 2 Eine Runde zurück: 4. Rausch⸗Hürthen, 209 Punkte, 5. Kroll⸗ Maidorn, 71 Punkte. 5 Drei Runden zurück: 6. van Kempen⸗Braspenning, 138 Punkte, 7. Negrini⸗Severgnini, 112 Punkte 5 8 Vier Runden zurück: 8. Zims⸗Schorn, 89 Punkte, 9. Wambst⸗ Stunde sein G15 die Läufer sind sämtlich auf Angriff ein⸗ gestellt, auch Volkmar als Ersatz auf dem Mittelläuferposten Broccardo, 29 Punkte. b 5 Sechs Nunden zurück: 10. Dülberg⸗Miethe, 91 Punkte. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg. Streife durch den Bezirk Eine Statistik zur Schiedsrichter⸗Ansetzung. In den beiden Gruppen der Bezirksliga sind bis einschließ⸗ lich J. Januar 155 Spiele ausgetragen worden, und zwar, den Wohnsitzen der Vereine entsprechend, an 12 Plätzen. Zu diesen 155 Spielen mußten natürlich auch 155 Schiedsrichter angesetzt werden. Dvon wurden 153 aus dem Bezirk Hessen⸗Hannover und 2 aus dem Bezirk Westfalen genommen. Hier und da sind praktisch allerdings noch kleine Aenderungen vorgenommen worden(3. B. amtierte bei dem Spiel Borussia Fulda gegen Kurhessen Marburg auch noch ein Herr aus Westfalen, den der Platzverein eigens dazu einlud), für unsere Betrachtung kommt aber lediglich die ursprüngliche Ansetzung in Frage. Teilt man die Wohnsitze der angesetzten Schiedsrichter den ehemaligen vier Kreisen des Bezirkes entsprechend in die Gruppen Südhannover, Kassel, Fulda und Lahn ein, so ergibt nachstehende Tabelle ein interessantes Bild über die Herkunft der Schiedsrichter. 8 Dazu kommen noch die 2 fremden Schiedsrichter für Kassel. Stellt man die Austragungsorte auch einmal den Wohn⸗ sitzen der Schiedsrichter entsprechend nach den genannten vier Gruppen zusammen, so erhält man dieses Bild: Zahl Schiedsrichter aus Gruppe Ort der Spiele Südhannov. Kassel Fulda Lahn Kassel 53 5 41 4 8 Großalmerode 8 0 8 0 0 Göttingen 15 2 5 6 2 Grone 5 1 3 0 1 Einbeck 7 4 3 0 0 Northeim 7 5 2 2 0 Fulda 14 3 8 0 3 Horas 5 2 3 0 0 Hersfeld 9 1 0* 4 Marburg 14 2 6 0 6 Ockershausen 8 1 1 0 6 Gießen 0 1 0 7 15³ 24 81 16 32 Groß⸗Allmerode aus Gruppe Kassel 49, Gruppe Kassel und 9 5, Fulda 4, Lahn 3, von auswärts 2, zusam⸗ Südhannover men 63. 2 Göttingen, Grone, Einbeck und Northeim aus Gruppe Süd⸗ hannover 10, Gruppe Kassel 13, Fulda 8, Lahn 3, zusammen 34; Fulda, Horas und Hersfeld aus Gruppe Fulda 4, Kassel 11, Lahn 7, Südhannover 6, zusammen 28; Marburg, Ockershausen und Gießen aus Gruppe Lahn 19 Gruppe Kassel 8, Südhannover 3, gusammen 30 Schiedsrichter. Sporlntuigktiten 8000 Zuschauer wohnten in Alm einem Wohltätigkeits⸗ Fußballspiel Presse gegen Theater bei. Das war ein neuer Zu⸗ schauer⸗Rekord für das Almer Stadion. Die Presseleute siegten übrigens 211. 5. Bei den süddeutschen Fußballspielen führt in der Abteilung Nordwest Eintracht Frankfurt, mit 71 Punkten vor Pe Neckarau mit 5:1, FSW Frankfurt und Wormatia Worms mit je 4:2 Punkten. Die Tabelle der Abteilung Südwest führt die SpVgg. Fürth mit 6˙2 Punkten vor FC Pforzheim, 1. FC Nürn⸗ berg und München 60 mit je 53 Punkten an. 8 Beim Hallensportfest in Altona gab es im Sprinterkampf ein totes Rennen zwischen Jonath und Körnig. 8 Beim Frankfurter Sechstagerennen 199 nach 43 Stunden Sonntagnachmittags 5 Uhr, die belgische annschaft Charlier⸗ Deneef mit einer Runde Vorfprung vor Rausch⸗Hürtgen, van Kempen⸗Braspenning, Schön⸗Tietz, Göbel⸗Dinale, Kroll⸗Mai⸗ dorn und Wambst⸗Broccardo in Führung, Die übrigen Mann⸗ schaften haben bis zu zehn Runden verloren. „Die Nacht“, ein Neunstunden⸗Mannschaftsrennen, wurde in der Stuttgarter Sportarena von der belgischen Mannschaft H. Aerts⸗Haesendonk mit einer Runde Porsprung vor Damm⸗ Dumm(Köln) und Rieger⸗Petri(Breslau-Berlin) gewonnen. Die Steherrennen auf der Winterbahn in Basel gewann der Schweizer 91 vor Dederichs(Köln), 5. Wambst(Paris) und Läuppi(Schweiz). 95 12 4 Hein Müller, 995 Deutsche Schwergewichtsmeister, it von seiner Verletzung wiederhergestellt, so daß also der für London geplante Kampf gegen den Negerboxer Larry Gains bald statt⸗ finden kann 5 55 4 125 Die südwestdeutschen Eissport⸗Meisterschasten in Frankfurt a. Main mußten wegen des Tauwetters erneut abgesagt werden. Der Frankfurter Segelflieger Groenhoff wurde mit der Adler⸗Plakette des Deutschen Reichs⸗Ausschusses ausgezeichnet. Die deutschen Eishokeyspieler sür die Olympischen Winter⸗ spiele in Lake Placid sind nach schwerer Ueberfahrt erst am Sonntagvormittag in New Mork eingetroffen. Sie müssen nun bereits am Donnerstag in Lake Pläcid das erste Spiel aus⸗ U. 1* 1 82 2 trage den Hallen⸗Tennis⸗Meisterschaften. in Paris fielen die ersten Entscheidungen. Frl. Payot(Schweiz) siegte im Damen⸗ Einzel über Frl. Kleinandel(Paris) 674. 6:0 und zusammen mit Mlle. Barbier gewann die Schweizerin auch das Damen⸗ Doppel mit 6•4, 1311 über die Französinnen Anet⸗Rosambert. Im Endspiel des Herren⸗Doppel wurden Borotra-Gentien von den jungen Merlin Bernard in einem harten Fünfsatzkampf ge⸗ schlagen. Das Polalendspiel um die Meisterschaft von Hessen⸗Hannover ist im Wetzlarer Stadion: Wetzlarer Sportverein gegen Einbeck 05. 1 12 ——— Dienstag, den 2. Februar 1932. Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung Fußball in gessen⸗ Hannover Wieder Keberraschungen Der Sonntag brachte in Hessen⸗-Hannover wiederum einige Ueberraschungen. So unterlag in der Nordgruppe der Spiel⸗ verein Kassel gegen Hessen Hersfeld 0:3. Dadurch ist Göttin⸗ gen 05 die Meisterschaft der Nordgruppe nicht mehr du nehmen, die Göttinger führen mit 28:2 Punkten vor Spielverein (24:10) und Hermannia Kassel(20:10), welche Groß-Allmerode mit 5˙3 niederrang. Göttinger SpVgg. unterlag gegen Tura Kassel 1:2. In der. siegte der SC 03 Kassel gegen Hessen 09 glücklich mit 6:5 Toren, die Ueberraschung war hier der glatte 6:0⸗Sieg der Marburger Kurhessen über den Lokal⸗ Pdn Germania Marburg. Recht knapp siegte im Fuldaer erby der Tabellenführer Borussia über Germania mit 21. Die Borussen führen mit 26:6 Punkten klar die Tabelle an, vor dem vorjährigen Bezirksmeister SC 03 mit 20:10 und Germania Marburg mit 20:12 Punkten. Die Spiele der Südgruppe „Derby in Fulda“. Germania— Borussia 1:2(0:0). Der Südgruppen⸗Tabellenführer konnte in diesem Lokal⸗ kampf nur einen knappen Sieg erringen, der erst in der zweiten albzeit durch einen von Leugers verwandelten Elfmeterball ichergestellt wurde. Zuvor hatte Germania sehr hartnäckigen iderstand geleistet und sich auch nur einmal durch Leugers überwinden lassen. Das Tor für Germania erzielte der Links⸗ außen Lerner. Borussia zeigte im Felde die bessere Spielweise, was jedoch Germania durch großen Eifer wieder wettmachte. Immerhin war der Sieg der Borussen auf Grund des spiele⸗ rischen Vorteils verdient. SC 03 Kassel— Hessen 09 Kassel 6:5(4:0). Vor 5000 Zuschauern gab es einen spannenden Kampf, den die 03er mit Glück für sich entschieden. Bis zur Pause leg⸗ ten sie vier Tore vor, da sich die Deckung der 5 unsicher zeigte. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Nunmehr be⸗ stürmte Hessen 09 das gegnerische Tor und konnte auf 4:3 auf⸗ holen. Noch zweimal konnten die Hessen weitere Tore der 03er ausgleichen, aber Naur Unentschieden langte es nicht, obwohl dies dem Spielverlauf nach verdient gewesen wäre. Kurhessen Marburg— Germania Marburg 6:0(2:0). (Siehe besonderen Bericht.) In der Nordgruppe: Hessen⸗ Hersfeld— Spielverein Kassel 3:0(2:0). Die Hessen bewiesen einmal mehr, daß sie auf eigenem Platze kaum zu schlagen sind. Im Feldspiel waren sich beide Mannschaften gleichwertig, aber die Hessen waren vor dem Tore energischer. SpVgg. Göttingen— Tura Kassel 1:2. Obwohl die Kasseler in Göttingen mit Ersatz für ihre ge⸗ sperrten Leute antreten mußten, konnten sie einen knappen Sieg erringen. Der beste Mannschaftsteil war die Verteidi⸗ gung. Hermannia Kassel— Groß⸗Allmerode 573(4:2). Die Mannschaften lieferten sich ein hartes Kampfspiel, das mit dem verdienten Siege der Hermannen endete. Sie waren in der ersten. klar die bessere Mannschaft. Nach dem Wechsel kam Groß⸗Allmerode gut auf und erst kurz vor Schluß fielen durch Kellner die den Sieg sicherstellenden Treffer. Ergebnisse Westdeutschland: ö M.⸗Gladbach⸗Rheydt— Austria Wien 218 Stadtm. Köln— Austria Wien(So.) 21:4 Rheinbezirk: Alemannia Aachen— EfR Köln 771 Grünweis Viersen— 03 Düren 8:2 Mittelrhein: Limburg 07— SW Elz 12 Koblenz 00— Germania Metternich 5:0 Ve Niederbieber— 04 Neuwied 41 Sc Oberlahnstein— FV Neuendorf 114 Rheinl. Mayen— SpVgg. Andernach 22 VfB Lützel— TV Mayen 06 Sc Neuenahr— Preußen Koblenz 3:2 FC Kottenheim— Moselweiß Koblenz 5:0 Niederrhein: Hamborn 07— Meidericher SV 1:2 Meiderich 06— Spfr. Krefeld 173 Duisburg 1900— Union Krefeld 12 SpVgg Oberhausen— Duisburg 88 51 SW Kaldenkirchen— VfB Bottrop 14 SWV Düssern— FW 08 Duisburg 1:2 e SV— RSWeOberhausen 60 pVgg. Sterkrade— Duisburger SV 3:2 Preußen Krefeld— VfB Speldorf 32 VfB Kleve— Union Hamborn 2:6 Berg. Märk.: Germ. Elberfeld— Fortuna Düsseldorf 1:5 Germ. Küllenhahn— Ratingen 04 53 Sli enf 99— SSV Elberfeld 21 Solingen 95— SV Weyer 22 Vis Benrath— SSW Barmen 82 SSW Oberkassel— Gerresheim 08 3:0 SE Sonnborn— Solingen⸗Gräfrath 113 Spgmd. Langerfeld— Schwarzweiß Düsseldorf 221 Viktoria Düsseldorf— Schwarzweiß Barmen 414 Tura Düsseldorf— BW 04 Düsseldorf 2:1 VfR Ohligs— Tura Barmen 771 Eller 04— BWöLüttringhausen 3.1 FC Schwelm— FC Ohligs 370 Nuhrbezirk: 85 Essen 99— BW Altenessen 2˙2 Essen⸗West 81 e ee 213 Schwarzweiß Essen— Spfr Jed 1·˙0 Werden 08— Schwarzgelb Gladbeck 32 Westf Herne— Germ. Herne 271 Schalke 04— Schalke 96 5:0 07— Union Gelsenkirchen 0:3 Castrop 11— SW Höntrop 22 Roman von Falk Heldburg. (5. Fortsetzung.) Gott sei Dank! Jetzt spielte die Kapelle Schlagzeug durfte sich nicht austoben und jauchzten. „Wie ist's, Fräulein Gorenflo? stens diesen Walzer schenken?“ Hilde ließ sich gern bitten. In der entgegengesetzten Ecke des Lokals, ebenfalls am Fenster, aber vor Hilde gedeckt, durch die Drehtür, saß seit Stunden ein Mann, der auch den Eindruck eines Wartenden machte. Vom Kaffee war er schnell zu Bier übergegangen und schließlich bei Kognak gelandet. Die Marken des ellners häuften sich auf dem Tisch. „Verteufelte Geschichte“, knurrte der Mann vor suß hin. „Es gehört doch riesige Geduld dazu, den Detektiv zu pielen.“ Es war Hinrich Brackhahn, der Chauffeur des Kornbergschen Privatwagens. Chauffeur? Er war mehr als das: Vertrau⸗ ter seines Chefs, mit diesem schon durch gemeinsames Kriegs⸗ erlebnis verbunden. Brackhahn hatte im Felde, als Gefreiter des Kaiserlichen Kraftfahrkorps, den Wagen Hauptmann Korn⸗ bergs geführt. Dieser hatte sich an den workkargen Sohn der norddeutschen Heide so gewöhnt, daß er sich nicht mehr von ihm trennen mochte, Brackhahn, für den Kornberg noch immer der „Herr Hauptmann“ war, hing mit fanatischer Verehrung und Ergebenheit an seinem Herrn. Durch Jahre hindurch gewöhnt, von Kornberg ins Vertrauen gezogen zu werden, war er er⸗ schüttert, als ihm dieser den Inhalt des kurzen anonymen Te— lephongesprächs mitteilte. „Achten Sie darauf, wann Frau Hedemann heute mit Herrn Lichti nach Hause kommen wird.“ Dieser Anruf hatte in seiner Kürze sogar den Direktor aus dem Eleichgewicht gebracht. Aber Hinrich Brackhahn hatte so⸗ fort gewußt, was die Lage verlangte.„Herr Hauptmann kön⸗ nen beruhigt sein. Herr Hauptmann müssen mir nur für heute abend Urlaub geben.“ So saß er jetzt hier und wartete. Doch das untätige Lauern, das unablässige Spähen durch den zurückgeschobenen Vorhang auf die Straße, hatten den sonst so nüchternen Mann verleitet, mehr Alkohol zu sich zu nehmen, als er vertragen konnte. einen Wiener Walzer. Das — aber die Geigen sangen Wollen Sie mir wenig⸗ SW Rotthausen— Castrop 02 2˙0 Tus— Germania Bochum 1:5 Vfe Hörde— MBW Linden 2:1 Alem. Dortmund— Pr. Bochum 62 Westfalen: 5 Arm. Bielefeld— VfB Bielefeld 271 Jammer SpVgg.— Bielefeld 0607 6:3 Suc89 Gütersloh— Paderborn 08 314 Sus Ahlen— Union Herford 470 Pr. Münster— Borussia Rheine 2:0 Spielsport 1913— Un. Recklinghausen 0:0 Südwestsalen: Hagen 72— Hüsten 09 17 Gevelsberg— Hagen 05 274 Lichtenplatz— Hagen 11 4:2 Milspe— Wetter 3.6 VfB Weidenau— Plettenberg 71 Jemer 98— Jahn Werdohl 12 Spfr. Siegen— Brachbach 1:2 Süddeutschland: Süddeutsche Meisterschaft: Abteilung Nordwest: FK Pirmasens— Eintracht Frankfurt 1·2(0:1) Wormatia Worms— SW Waldhof 513(2:2) VI Neckarau— FW Saarbrücken 43(3:1) FSW Frankfurt— FSW Mainz 05 4:0(1:0) Abteilung Südost: 1. FE Nürnberg— Bayern München 1:0(0:0) t. FC Pforzheim— SpVgg. Fürth 3:3(2:1) Vi Stuttgart—. FW 1:1(0:1) 1860 München— FW Rastatt 4:0(2:0) Um den süddeutschen Verbandspokal: Bezirk Main⸗Hessen: 1. FC Langen— Vfe Neu⸗Isenburg 1˙2 SW Wiesbaden— Rotweiß Frankfurt 313 1. FC Hanau 1893— Alemannia Worms 111 Olympia Lorsch— Kickers Offenbach 276 FVgg. Kastel— Union Niederrad 071 Viktoria Urberach— Germania Bieber 4:3 hesjen⸗Hannover i Germania— Borussia Fulda 12 Kurhessen— Germania Marburg 6:0 SC 03 Kassel— Hessen 09 Kassel 6:5 Spielverein Kassel— Hessen Hersfeld 0.3 Die Wirkung spürte er erst, als er sich beim Vorfahren des demannschen Wa ens mit plötzlichem Rucke erhob, einen ehnmarkschein auf die Marmorplatte legte und schnell durch die Drehtür ins Freie eilte. Hier blieb er einen Augenblick stehen. Es schien, als wollte ihm der Boden entgleiten. Er schloß für einen Moment die fee schluckte einige Male krampfhaft und biß die Zähne zu⸗ ammen. Da bog ja dieser Flaneur, dieser Herzensjunge in die Hu⸗ Mit einigen wilden Sätzen hat Brackhahn den Mann erreicht. Herm. Kassel— Groß-⸗Allmerode 5:3 Northeim— Einbeck 05 ausg. SpVgg. Göttingen— Tura Kassel 12 1 1.— Wallau 1. 2:1(1:1) 1900 Gießen 1.— VfR Butzbach 1. 2.1 Wiesenbach 1.— Bottenhorn 1. 1:4(1:3) VfB Alsfeld 1.— VfB Gießen 1:2(Ges.⸗Sp., Pokalspiele: SWV Wetzlar— Melsungen 2:1(2:1) Einbeck 05— Witzenhausen 211 Gau Dill Dillenburg 1.— Haiger 1. 2:2(1:0) Allendarf 1.— Sechshelden 1. 7:0 Ober roßbach 1.— Holzhausen 1. 34 Hörbach 1.— Sinn 1. 0:10 Merkenbach 1. Altenkirchen 1. 52(121) Fleisbach 1.— Steinbach 1. 611 Bicken 1.— Bechlingen 1. 16:2 Dillenburg 2.— Haiger 2. 2:1 Offensbach 2.— Bischoffen 2. 62 Haiger Igd.— Allendorf Igd. 12 2. Bezirksklasse. Gruppe 1. Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Oberroßbach 1. 10 8 0 2 36:14 16:4 Langenaubach 1. 10 5 3 2 95 13:7 Sechshelden 1. 10 5 2 3 12:9 12: Haiger 1. 10 3 2 5 18:22 8:12 Offdilln 1. 10 3 2 5 17:26 8:12 Manderbach 1. 10 1 1 8 12:28 3:17 Gruppe 2. Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Sinn 1. 10 9 1 0 32:12 19:1 Offenbach 1. 10 5 2 3 19:19 12:8 Burg 1. 10 5 1 1 17:14 11:9 Niederscheld 1. 10 3 0 7 10:7 6:14 Herbornseelbach 10 3 0 7 9:28 6:14 Donsbach 1. 10 1 0 9 5:12 2:18 2. Gauklasse. Gruppe 3. Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Beilstein 1. 10 8 0 2 32:23 16˙4 Burg 2. 10 7 0 3 32214 14:6 Arborn 1. 10 7 0 3 23:18 14:6 Breitscheid 1. 10 4 0 6 16:30 8:12 Niederscheld 1. 10 2 0 8 14:16 4:16 Sinn 2. 10 2 0 8 11:31 4:16 Gau Gießen⸗Wetzlar VfB Aßlar 1.— W.⸗Steinberg 1. 2:0 0850 Daubringen 1.— Großen⸗Buseck 1. 1:3(0:0 1900 Gießen 2.— Lollar 1. 1:1(0:0) Dutenhofen 1.— Steinbach 1. 1:3(0:1) Stocthausen 1.— Löhnberg 1. 04 Biskirchen 1.— Ulm 1. 4.0(2:0) Oberbiel 1.— Nauborn 1. 21 Bissenberg 1.— Burgsolms 1. 3:3(0.2) Hirschhau en 1.— Holzhausen 1 12(0:2) Tiefenbach 1.— Braunfels 1. 4:1(3:1) 2. Gauklasse, Gruppe 1, Verein Spiele gew. unent. verl. Punkte Merenberg J. 14 14 0 0 28:0 Odersbach J. 14 8 0 6 16:12 Waldhausen J. 14 6 3 5 15:13 Allendorf J. 14 7 1 6 15:13 Niedershausen II. 14 5 4 5 14:14 Obershausen J 14 5 2 7 12:16 Merenberg II. 14 4 2 7 10:18 Hasselbach J. 14 0 0 14 0·28 2. Gauklasse. Gruppe 4. Verein Spiele gew. unent. verl. Punkie Oberndorf 14 13 0 1 26:2 Albshausen 14 12 0 2 24:4 Schwalbach 14 9 1 4 19:9 Wetzlar Spo. 4. 14 5 1 8 11:19 Oberbiel 14 4 3 7 11:19 Bonbaden 14 4 2 8 10:18 Nauborn 2. 11 3 2 9 8:20 Burgsolms 3. 14 3 1 10 7721 Merenberg 1.— Niedershausen 1. 2:0(1:0) Laubuseschbach 1.— Gräveneck 12(0:1) Allendorf 1.— Hasselbach 1. 10:1(Ges.⸗Sp.) Allendorf a. d. Ulm— Albshausen 5:3(4:0) bertusallee ein. Der lief in sein Anglück.. ja, wahrhaftig, diesem Burschen würde er, Hinrich Brackhahn, den verdienten Denkzettel geben. Es kam ihm wie ein Majestätsverbrechen vor, was dieser Fußballspieler gewagt hatte Er spürte nicht, wie ihn der e Regen durchnäßte. Ringsum brodelte ein Meer von Nebel und Wasser— er sah aber da die schattenhafte Gestalt, die ihre Schritte beschleunigte. Er lachte auf. Da bog der e sogar in den einsamen Weg ein, der nach den Laubengärten führte und——— Der Verfolger taumelte einen Schritt zurück, blieb mit offenem Munde stehen: Dieser Weg führte an die Rüchseite des großen Hedemannschen Parks! Ei, mein Goldjunge, so hast du dir das gedacht? Eine unwiderstehliche Flut schwemmte plötz⸗ lich jede weitere Ueberlegung hinweg. Nichts blieb zurück als 15 2 5 Wut des Heidjers. Mord und Totschlag konnte man egehen. 5 Hinrich Brackhahn rast 5 aufplatschende Pfützen. Weit und breit kein Mensch als Verfolgter und Verfolger. Lastendes Schweigen. Nur in der Ferne heult ein Hund. 5 Mit einigen wilden Sätzen hat Backhahn den Mann erreicht. Er duckt sich wie ein Raubtier zum Sprunge— Arzeitinstinkte werden lebendig. Der Mann, dessen Genick er mit den Händen 5 gelernten Schmieds umklammert, bricht ausschreiend in die rie. „Wehr dich doch, du Feigling, du Hund!“ 5. Ein erstickter Hilferuf: 8 liegt ein Mensch vor ihm. Brackhahn steht ganz erschrocken. Er starrt auf sein Opfer. Entsetzlich! Nur fort von hier! * Die Zeitungen brachten am nächsten Tage im Polizeibericht folgende Notiz: In der Nacht zum Dienstag wurde um 1 Uhr am ersten Laubenweg im Zuge der Hubertusallee von der Po⸗ lizeistteife ein junger Obdachloser in ohnmächtigem Zustande aufgefunden und ins Lazaruskrankenhaus eingeliefert. An⸗ scheinend handelt es sich um das Opfer einer Schlägerei. Die Verletzungen sind geringfügig. Die Papiere lauten auf den vielfach vorbestraften„Artisten“ Fernando Colorado alias Fer⸗ dinand Kohlmann aus Regenhardt in der Steiermark, der von verschiedenen Staatsanwaltschaften seit langem gesucht wird. Auch Hinrich Brackhahn las die Notiz. Es fiel ihm ja ein Stein vom Herzen, als er es schwarz auf weiß sah, daß seine Fäuste kein größeres Unheil angerichtet hatten. aber es wurmte ihm doch, daß der Junge um seine Tracht Prügel gekommen war.(Fortsetzung folgt.) Unser 4589. b dus Ane, gend ertl Germ leuten an zur Halb dahin 0b söhrlahen Tot für Stande v dem et 9 holt und scheidung keiligten gen viel Uf wann J Ann! manen ih die Man I A Die weilte a bei det Anhänge auch nic schnen, diese M bishet! Frieden. Anpfiff elwas fe nulen S — densdorf Spiel uf Wenn d diesem 7 achtlichen N D eine gro daß in! dem stär Nornshe Spiel w getragen Juschaue ersten 9 zielen. wandeln lier abf tatk vor Pune 167K 137 12.8 8.12 812 3˙17 Punlte 1971 12:8 1119 0•14 6˙10 2.18 Punkte 1654 14:6 146 8.12 4516 4216 Punkte 280 16˙12 1513 15.15 14.14 12200 10.5 05.88 Punkie 26·2 24•4 19•9 11•10 11.10 10:8 8.20 772¹ — vahthaftig, verdienten verbrechen rauchende von Nebel 1 1 lückelig ubencte blieb 9 ücheite uo aß dn inte plah⸗ zurüc als unte man ben. Weit gen, hhserde⸗ icht. in etteih tale en Honden end in die vo ih. fen Opfer. — — 1900 Gießen 3.— Lich 1. 3.0 Steinbach 2.— Leihgestern 1 Psch Gießen 3.— A.⸗Steinberg 2. 5175 Lich 2.— Lollar 3. 85 Obershausen 1.— Allendorf 2. 33(1:3) Biskirchen 2.— Holzhausen 2. 1:2(0:0) e 2.— Burgsolms 2. 21. 5 BfB Gießen A.⸗H.— Ruderklub„Hassia“ Gießen A.⸗H. 3:6 1 5 07 Limburg 2.— Wirbelau 1. 63(42) etzlar SV Igd.— Steindor Igd. 6:8 Oberbiel Igd.— Tiefenbach Igd. 4.0 Bissenberg Igd.— Hermannstein Igd 41 Bonbaden Igd.— Burgsolms Igd. 23 Handball: TW Katzensurt 1.— TV Wetzlar 1. 1113(7:6) TV Katzenfurth 2.— TV Wetzlar 2. 914 VfB Gießen 1.— DoW Gießen 40 Boxen: Freiendiez— TV Wetzlar 24 Gau Marburg Friedensdorf 1.— Holzhausen b Gl. 1. 12(1:0) Feudingen 1.— Niederlaasphe 1. 6:0(1:0) B⸗K. Marburg 3.— Ockershausen 3. 3˙2 Mornshausen a. S.— Damm 571 Amönau 1.— Frankenberg 2. 4:3 Mornshausen 1.— Wolfgruben 1. 10(0:0 Rund um den Marburger Sthloßberg Horas— Germania⸗Marburg 3:3(1:3). Unsere kurze Notiz zu obigem Spiel in der Nr. 4 der AH S3. bedarf dringend der Er jnzung, da tatsächlich Horas das Unentschieden gegen den Tabellenzweiten nicht so überzeu⸗ gend errungen hat. 4 925 5 1 5 Germania Marburg mußte zu diesem Spiel mit vier Ersatz⸗ leuten antreten und konnte trotzdem durch besseres Spiel bis zur Halbzeit ein 3:1 herausholen. Der Schiedsrichter, der bis dahin objektiv war, unterband in der zweiten Hälfte jeden ge⸗ jährlichen Angriff unserer Stürmer. Ein regelrecht erzieltes or für Marburg wurde annulliert. Kurz vor Schluß, beim Stande von 3:2, wurde ein Elfmeterball gegen Marburg, nach⸗ dem er gehalten war, aus nicht ersichtlichen Gründen wieder⸗ holt und im Nachschuß verwandelt. Wie überhaupt die Ent⸗ scheidungen des Schiedsrichters die Marburger schwer benach⸗ teiligten und noch lange nach dem Spiel auch in Fuldaer Krei⸗ sen viel besprochen wurden. VIB K. 3. spielte im Stadion gegen Ockershausen 3. und ge⸗ wann 32. Erede lieferte ein recht gutes Spiel. Am kommenden Sonntag empfangen die Marburger Ger⸗ manen ihren Namensvetter aus Fulda. Hoffentlich besinnt sich die Mannschaft noch einmal. 5 5 VfB Kurhessen muß nach Kassel zum SpV Kurhessen. Aus Holzhausen Die erste Mannschaft des VfB Holzhausen bei Gladenbach weilte am vergangenen Sonntag in Friedensdorf a. d. Lahn bei der dortigen ersten Mannschaft zu Gast. Zahlreiche treue 5 des VfB hatten sie mit dorthin begleitet und wurden auch nicht enttäuscht. Die Mannschaft spielte wieder einen schönen, alten guten Fußball. Zum ersten Male standen sich diese Mannschaften im 1 r gegenüber, weil man bisher unberechtigte Vorurteile über den VfB Holzhausen in Friedensdorf hatte. Holzhausen übernimmt sofort nach dem Anpfiff einen 7 50 auf das gegnerische Tor, setzt sich dort etwas fest und spielt leicht überlegen, bis nach ungefähr 15 Mi⸗ nuten Spielzeit ein Glückstreffer nach einem Durchbruch Frie⸗ densdorf in Führung bringt. Holzhausen hat danach mehr vom Spiel und kann bis zum Schlußpfiff noch zwei Tore erzielen. Wenn die Mannschaft von Holzhausen 0 weiterspielt, wie in diesem Treffen, wird sie bald für viele Vereine einen sehr be⸗ achtlichen Gegner abgeben. Aus Mornshausen Mornshausen 1.— Wolfgruben 1. 1:0(0:0). Zu dem vorgestern stattgefundenen Verbandsspiel hatte sich eine große Zahl Zuschauer eingefunden Man war sich bewußt, daß in diesem letzten Treffen die Mannschaft von Mornshausen dem stärksten Gegner gegenüberstand und die Entscheidung für Mornshausen als Meister in der Gruppe bringen würde. Das Spiel war ein schönes, von beiden Mannschaften fair aus⸗ getragenes Spiel, mit vielen spannenden Momenten, so daß die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sein dürften. In der ersten Halbzeit gelang es keiner emen ein Tor zu er⸗ zielen. Sogar Wolfgruben konnte einen Elfmeter nicht ver⸗ wandeln, den der Mornshausener Tormann in blendender Ma⸗ nier 19 Des öfteren war das Tor der nere stark vom Gegner umlagert und die gefährlichsten Situationen Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung entstanden. Aber die Verteidigung und der Torhüter klärten alle Angriffe ruhig und sicher. Nach dem Seitenwechsel fiel in der 20. Minute der zweiten Spielhälfte die Entscheidung durch den Rechtsaußen von Mornshausen, welcher den siegbringenden Treffer anbrachte. Wolfgruben stellte nun seine Maunshaft um und versuchte dadurch eventuell den Ausgleich zu schaffen, bleibt jedoch erfolglos, denn bald darauf ertönte der Schlußpfiff des Schiedsrichters. Die Mannschaft von Mornshausen konnte sich durch das vorgestrige Spiel die Tabellenspitze ihrer Gruppe sichern. Schiedsrichter Boß-Wallau leitete sehr zufrieden. Aus dem Hinterland Wiesenbach— Bottenhorn 1:4(1:3). Das, was man diesmal von den Wiesenbachern sah, war nicht viel. War auf jeden Fall nicht genügend, 195 f. rue tigen Punktegewinn größere Hoffnungen zu tragen. Da sah man gegen Bottenhorn zwar ein gutes Schlutztrio, aber auch eine ebenso schlechte Läuferreihe mit einem recht zerfahren spie⸗ lenden Sturm. Bei Spielbeginn da ging es noch. Die Wiesen⸗ bacher begannen mit guten Kombinationszügen, die auch bald mit dem Führungstreffer auf einen Schnitzer der Bottenhorner Verteidigung hin, belohnt wurden Aber gar zu kurz hielt die Zusammenarbeit an, Bottenhorn drängte seinen Gegner immer mehr und mehr zurück und wurde überlegen. Bis zum Seiten⸗ wechsel wurden 3 feine Tore erzielt, und man war sich allgemein darüber einig, datz Bottenhorn als klarer Sieger aus dem Tref⸗ fen gehen würde. Nachher blieben dann auch die Gäste weiter im Vorteil, sie konnten aber ihre Ueberlegenheit nicht zahlen⸗ mäßig ausdrücken. Lediglich bei einem 4. Treffer der Botten⸗ horner blieb es. 8 Die Gäste haben gekämpft. Und diese Freude am forschen Kampf war so 1 daß man Bottenhorn noch einige Erfolge in den heurigen Punktespielen voraussagen darf. Wie bei Wiesenbach war auch die Hintermannnschaft gut. Alle anderen Spieler waren ebenfalls auf ihrem osten. Als Schieds⸗ richter sah man Bonn aus Wallau, der gleich vor eine schwere Aufgabe gestellt wurde, denn gegen 8 wurde das Spiel recht hart und unfair. Er hat aber die Angelegenheit unter Dach und Fach gebracht. Der FV Wallau unterlag völlig unverdient 1:2 den„Ora⸗ niern“ von Frohnhausen. Das ungemein harte Treffen war in der ersten Halbzeit ziemlich ausgeglichen, während des zwei, ten Aktes war jedoch Wallau meistens überlegen. Es fehlte aber an richtigen Torschüssen. Das Treffen siand bis 2 Minuten vor Schluß 11 und dieser eine Punkt hätte den Wallauern viel genutzt. Es sollte aber halt nicht sein. Feudingen— Niederlaasphe 6:0(1:0). Die Feudinger hatten den Meister der 1. Gauklasse zu Gast und zeigten sich, außer den ersten Minuten, stets groß überlegen. Aus dem Dillgau. 5 Dillenburg 1.— Haiger 1. 2:2(1:0). Für das ausgefallene Spiel gegen Butzbach spielte Haiger 1. (2. Bez.⸗Klasse) gegen Dillenburg 1. Beide nh sden tra⸗ ten mit je einem Spieler als Ersatz an und kämpften fair um den Sieg, der dem Torverhältnis nach ausblieb, jedoch den Gästen voll verdient zugesprochen werden muß: Haiger hat das Pech, einen Elfmeter zu vergeben, und ein Abseitstor gegen sich gewertet zu bekommen. u Beginn drängt Dillenburg 2 05 doch kann Haiger alles sicher abwehren. Ein befreiender Schlag der Verteidigung der Gäste ändert das Bild auf einmal und nach Verlauf einer Viertelstunde beherrscht Haiger das Spielfeld. Mit 1:0 für Dillenburg werden die Seiten gewechselt. Haiger drängt sehr, kann aber nicht verhindern, daß ein irchbruch der Platzherren zu einem weiteren,(wenn auch Abseits⸗) Tor, führt. Kurz nacheinander kommt Haiger zweimal zum Erfolg und stellt da⸗ mit das Spiel remis. Die letzten 15 Minuten verlaufen für Haiger, denen leider der verdiente Führungstreffer versagt bleibt. Das Spiel wurde zugleich als Lehrspiel für Schiri⸗Anwärter ausgetragen, war aber auch ein Belehrungsspiel für Zuschauer, welche einen flotten, durchaus fairen Kampf sahen, der in bester Erinnerung bleiben wird. Merkenbach 1.— Altenkirchen 1. 5:2(1:1). Einen schönen und spannenden Kampf lieferten sich am Sonntag obige Mannschaften. Bis 10 Minuten vor Schluß konnte Altenkirchen, das mit 10 Mann spielte, das Resultat auf 2:2 halten. Dann konnte Merkenbach, dank seiner besseren Technik, noch dreimal erfolgreich sein. Sportler! lest U. fördert die A. H. 5. J. Die Jugend und das Fahrrad. Ehe die Welle des Krieges das Land der Dichter und Den⸗ ker überflutete, glaubte man in der Zeit der militärischen Dienstpflicht den gesunden Köpper schaffen zu können, in dem der gesunde Geist 05 wohnen hatte. Wohl gab es bereits vor dem Kriege eine Sportbewegung in Deutschland aber als höch⸗ stes Ziel betrachtete man die Ausbildung des Geistes und die Forderungen der nach Leibesübungen rufenden Vorkämpfer des deutschen Sportes verhallten ungehört. Der Krieg ver⸗ schaffte den deutschen Sportleuten Genugtuungen. Die sport⸗ lich geschulten Soldaten leisteten spielend das, was anderen schwer, wenn nicht gar unmöglich wurde und als der Krieg zu Ende war, wiesen die deutschen Sportleute auf die Engländer, denen es im Anfang des Krieges gelungen war, ohne mili⸗ tärische Vorschule eine Armee guter Soldaten ins Feld zu sen⸗ den. Die Schaffung dieser Armee war den Engländern nur durch die sporkliche Schulung der Jugend möglich gewesen und als man Deutschland durch den Vertrag von Versallles zur Ab⸗ schaffung seines Heeres und der allgemeinen Wehrpflicht zwang, suchte und fand man im Sport das Mittel zur affung des gesunden Körpers für den gesunden Geist der deutschen Jugend. Der Sport wurde der Arzt am Krankenlager des deutschen Volkes. an sprach viel vom Sport und für die meisten Deut⸗ schen war das Ende des Krieges gleichbedeutend mit dem Be⸗ ginn des Sports. Nur in gewissem Sinne trifft dies zu. Die große Welle des Sportes flutete nach dem Kriege über Deutsch⸗ land dahin, nachdem das Volk in die Geheimnisse des Trai⸗ nings eingeweiht worden war und erfahren hatte, daß zu kör⸗ perlichen Höchstleistungen mehr gehört, als eine von Anter⸗ 'offizieren geleitete„Militärhochschule“ für Leibesübungen, aus jungen Gelehrten oder plumpen Bauernburschen e konnte. Vor dem Kriege war der Einjährige in allen Witz⸗ blättern eine komische Figur. Die Idee, von einem auf der Schulbank gedrillten und später mit gelehrten Büchern gefütter⸗ ten Jüngling Kraftleistungen zu verlangen, war so hirnver⸗ brannt, 1 65 man darüber lachen mußte, aber trotz alledem war man dem Gedanken an die ausreichende Ausbildung des Kör⸗ pers im Militärdienst treu geblieben. In diesem Glauben hatte auch der Radsport mit die erste Bresche geschlagen. Als das Hochrad vom Niederrade ver⸗ drängt worden war und die Leistungen der Radrennfahrer die Augen der Menge auf das neue Sportwerkzeug lenkten, regte sich nicht nur das allem Neue geneigte Interesse der Jugend, sondern auch die ältere Generation wurde aufmerksam. Man 115 in dem 1170855 die Wine des Angenehmen mit dem ützlichen. Man konnte Sporttreiben und seine Geschäfte be⸗ sorgen, konnte sich auf dem Rade erholen und Geld sparen. So etwas hatte man noch nicht erlebt und trotz der Abnei⸗ gung der Allgemeinheit gegen sportliche Betätigung setzte si das Fahrrad durch. Die aus begreiflichen Gründen einem Schuldrill abge⸗ neigte Jugend nahm an dem Rade nicht nur sportliches, sondern auch technisches Interesse. Im Zeitalter der Technik traten die Zinnsoldaten, der Ball und der Tuschbogen in den Hinter⸗ rund. Dampfmaschinen, Baukästen und die Laterna Magica egannen ihre Herrschaft, aber über allem stand das Interesse an dem Fahrrade, das als Wunder der Technik bezeichnet, zu⸗ nächst die Knaben in seinen Bann zog. Die Jungen zwitscher⸗ ten, wie die Alten gesungen hatten und so durfte man sich über das Interesse der Mädchen am Fahrrad nicht wundern. Kör⸗ perliche Betätigung nach den Schularbeiten, die Möglichkeit, den Weg zur; 1 15 mit dem Rade zurückzulegen, den Freund besuchen und seine Kräfte mit anderen messen zu können, reizte ungemein und so bildete sich für das Fahrrad ein Interesse heraus, das sowohl für die Aufnahmefähigkeit in der Schule, als auch für den Körper von großer Wichtigkeit gewesen ist. Das Interesse der Jugend am Fahrrad ist nach dem Kriege noch größer geworden. Die Technik hat uns zwar das Kraft⸗ fahrzeug und das Flugzeug gebracht, aber alle Wunder der echnik haben das Fahrrad nicht aus dem Herzen der Jugend verdrängen können. Hatten Knaben und Mädchen bereits vor dem Kriege ein reges Interesse am Sport auf dem Rade, so darf man heute sagen daß es weder ein Mädchen noch einen Knaben gibt, der die Frage:„Willst Du ein Fahrrad haben“? mit„Nein“ beantworten würde. Vielleicht überragt hier und dort, je nach der Zahlungsfähigkeit des Vaters der Wunsch nach einem Moborrad oder einem Auto den Wunsch nach dem Fahr⸗ rade, aber diese Wünsche können nur wenige Auserwählte außern und man darf wohl sagen, daß die Allgemeinheit der Jugend im Besitz eines Fahrrades das höchste Glück sieht. Man hat viel über diese Erscheinung geschrieben. Einesteils will man dieses Interesse der Jugend am Fahrrade auf das Inter⸗ esse an der Technik, anderenteils auf das Verlangen der Ju⸗ gend nach sportlicher Betätigung zurückführen. Beide An⸗ sichten muß man gelten lassen, aber widersprechen muß man der Ansicht, daß der Reiz der Neuheit das Interesse erweckt. Das moderne Fahrrad ist heute rund dreißig Jahr alt. Von Aus Wetzlar und Umgegend. Tiefenbach— Braunfels 4:1(3:1). Auf dem Waldsportplatz in Tiefenbach war eine kombi⸗ nierte Mannschaft aus Braunfels in einem Gesellschaftsspiele zu Gaste. Tiefenbach eröffnet das Spiel mit großem Eifer und mächtigem Angriffsgeist. Braunfels fand sich schlecht zusammen. Gestützt durch gufopfernde Arbeit der Läuferreihe kann Tiefen⸗ bach mehrere Chancen herausarbeiten, jedoch erst in der 31. Mi⸗ nute kann der Mittelstürmer den ersten Treffer landen Zwei Ecken werden verschossen. Den dritten Eckball köpft der Mittel⸗ läufer zum zweiten Tore ein. Braunfels kommt dann zu einer Ecke, die ebenfalls zu einem Treffer führt. Kurz vor Halbzeit kann der Mittelstürmer die Partie auf 31 stellen. Nach der Pause drängt Tiefenbach wieder stark. Der Tiefen⸗ bacher Mittelläufer zeigt ein besonders gutes Kopfspiel. Braun⸗ fels wird schwächer. Die Hintermannschaft kämpft ausgezeich⸗ net. Das einzige Tore der zweiten Halbzeit fiel durch scharfen Schuß des Tiefenbacher rechten Läufers.— Tiefenbach zeigte die ausgeglicheneren Leistungen. Die ganze Mannschaft war auf dem Posten und bewährte sich in allen Teilen. Die über⸗ lastete fleißige Hintermannschaft von Braunfels trug an der Niederlage keine Schuld. Die Läuferreihe war wohl der schlech⸗ teste Teil der Mannschaft. Die Stürmerreihe war nicht schnell genug um ihren Aufgaben gewachsen zu sein. sch. Rund um Ulm Prächtiges Sportwetter hatten die Fußballer am letzten Sonntag im Januar. Die Rasenplätze allerdings waren durch das Tauwetter etwas glitschig und beeinträchtigten die Leistun⸗ gen. Ueberall auf den Plätzen herrschte reger Sportbetrieb. Auf Bissenbergs schönem Gelände trafen sich Burgsolms 1. und Bissenbergs J. in einem Freundschaftskampfe. Die elfte Begegnung beider Mannschaften innerhalb 3 Jahren ein Be⸗ weis der guten Freundschaft unter den Vereinen und echte Ka⸗ meradschaft unter den Sportlern. Ein äußerst spannendes aber etwas hartes Spiel sah die Burgsolmser durch besserxes Zusam⸗ menspiel ihrer Angriffsreihe bei dem Wechsel mit 20 Toren in Führung. Nach der Pause erzielen die Bissenberger mit drei Toren und Burgsolms mit einem weiteren Treffer ein Remis. Endresultat 33. Vorher kämpften Bissenbergs Jugend und Hermannsteins Jugend. Die Bissenberger waren die Besseren und gewannen mit 4.1 Toren die Begegnung. VfR Biskirchen, der Meister der A⸗ Klasse, hatte auf sei⸗ nem Platz seinen Nachbar, den FC Ulm aus der B⸗Klasse. Ein faires flottes Spiel sah den Meister in guter Form; Ulms Hin⸗ termannschaft hatte eine Riesenarbeit zu bewältigen und Bis⸗ kirchen kam zu zwei Torerfolgen. Zwei weitere Tore nach der Pause bringen Biskirchen einen 4:0⸗Sieg über die sich tapfer wehtenden Ulmer, welche mit diesem Ergebnis ehrenvoll unter⸗ lagen. Vor dieser Begegnung kämpften Holzhausens 2. und Biskirchens 2. im letzten Verbandsspiele der BKlaffe Gruppe 3. Biskirchen, welches das Vorspiel in Holzhausen mit 4:1 To⸗ ren gewann, ließ sich diesmal überraschend mit 2:1 Toren be⸗ siegen. Bei Halbzeit stand das Spiel noch 00. Zum letzten Verbandsspiel der A⸗Klasse Gruppe 1 mußte Holzhausens erste Mannschaft nach Hirschhausen. Das Spiel in Holzhausen gewann Holzhausen mit 4.1 Toren. Auch diesmal bewiesen die Holzhäuser ihr gutes Können, indem sie Hirsch⸗ hausen auf ihrem tückischen Gelände knapp aber verdient mit 2:1 Toren niederkämpften. Bei dem Seitenwechsel führten die Holzhäuser bereits mit 2:0 Toren. Die technisch und taktisch beste Mannschaft aus der Solms⸗ Gruppe, der Sportverein Albshausen weilte zum Gesellschafts⸗ rückspiel in Allendorf a. d. Alm. In der ersten Mat lieferten sich beide Gegner ein Spiel, das begeisterte. it 4:0 Toren lagen die Allendorfer bei der Pause vorne. Unter den Boden⸗ verhältnissen litt das Spiel nach dem Wechsel. Durch schöne⸗ Zusammenspiel verbesserten die Albshäuser mit drei Toren das Ergebnis; im Endspurt holte Allendorf ein weiteres Tor und stellte das Endresultat mit 5:3 Toren zu seinen Gunsten her. — Allendorfs zweite Mannschaft war in Obershausen. Mit 31 Toren führten die Allendörfer in der ersten Spielhälfte. Obers⸗ hausen glich in der zweiten Spielhälfte mit zwei Toren die Torzahl aus. Spielende: 33. Aus Merenberg Merenberg— Niedershausen 2:0(1:0). Trotz des herrlichen Fußballwetters waren die Platzverhält⸗ nisse in Merenberg nicht die günstigsten, als sich am Sonntag die Mannschaft von Niedershausen und Merenberg zum letzten Verbandsspiel gegenüberstanden. Punkt 2,30 Uhr gab Schiri Dragesser⸗Weilburg den Ball frei und sofort stellte man fest, daß ein spannender Kampf zu erwarten war. iedershau⸗ sen, technisch den Platzbesitzern etwas überlegen, bedrängte so⸗ fort das Merenberger Tor, ohne jedoch zu einem Erfolg zu kom⸗ men. Merenbergs Hintermannschaft zeigte sich von Anfang an der Lage gewachsen. Das spornte die Mannschaft des Platz⸗ besitzers ungeheuer an. Mit unbeschreiblichem Eifer arbeitete ste eine Ueberlegenheit heraus, die zum Erfolg führen mußte. einer Neuheit kann man umsoweniger sprechen, als Auto und Flugzeug das Fahrrad aus seiner Stellung als Neuerscheinung verdrängt haben. Es bleibt also nur das Interesse an der Technik und am Sport. Dieses Interesse ist lobenswert, aber das Praktische tritt erst in die Erscheinung, wenn man das Fahrrad nicht als Spielkameraden, sondern als Freund in ern⸗ ster Stunde betrachtet. Zu diesen„ernsten“ Stunden gehören ur die meisten Schüler und Schülerinnen die Wege zur Schule. Ein mit dem Fahrrad zur Schule kommendes Kind wird frischer an den Unterricht gehen, als ein zu Fuß nach langer Marschzeit angelangtes Kind. Das radfahrende Kind wird aufnahmefähiger sein. Es wird sich auf den Schulweg freuen, weil es ihn spielend zurücklegt. Das zu Fuß gehende Kind wird den Schulweg fürchten. Die durch das Fahrrad gewon⸗ nene Zeit kann das radfahrende Kind für seine Schulaufgaben verwenden und wenn das zu Fuß gegangene Kind mit seinen Hausaufgaben beginnt, kann das im glücklichen Besitz eines Ra⸗ des befindliche Kind bereits mit dem Vater, der Mutter oder gleich glücklichen Kindern aus der Stadt fahren. Ein im Walde mit dem Herzen aufgefangener Sonnenstrahl bringt mehr Se⸗ gen als das Spazierengehen in den Stadtparks, das Spielen auf der Straße, in dunstigen Höfen. Der Sinn für die Natur wird geweckt und das Kind wird zur Selbständigkeit erzogen. Das Interesse an der Technik veranlaßt den Knaben, sich mit seinem Rade zu beschäftigen und finden Körper und Geist Be⸗ friedigung. 5 1 5 In den Städten setzt man dem Radfahren der Kinder die Behauptung entgegen, die Gefahren der Straße seien zu groß. Dieselben Eltern, die den sehnlichsten Wunsch ihres Kindes mit diesem Hinweis abschlagen, lassen ihr Kind gedankenlos mit der Straßenbahn fahren, lassen es allein über die belebteste Straße gehen und vertrauen es der Eisenbahn an. Vergleicht man nun die Zahl der Radunfälle mit denen, die Straßenbah⸗ nen, Omnibusse und Autos hervorgerufen haben, dann wird man erstaunt über die Geschicklichkeit der Kinder sein, die zu Rad das Meer des Verkehrs durchgueren. Wer mit offenen Augen durch die Straßen einer Großstadt geht, wird die Beobachtung machen, daß die radfahrenden Kinder mit dem Verkehr weit besser zurecht kommen, als die Erwachsenen zu Fuß. Bei Be⸗ nutzung des Rades auf dem Lande fallen die Verkehrsbedenken fort und nachdem die langjährige Praxis bewiesen hat, daß das Radfahren ein Segen für die Menschheit geworden ist, kann man einem Kinde den Wunsch, ein Fahrrad zu besitzen, umso⸗ weniger abschlagen, als das Fahrrad das Kind erzieht und ihm den gesunden Körper verschafft, den der gesunde Geist braucht. 12 3 1 3 * —— . trug gegen 1900 2. N Dienstag, den 2. Februar 1932. Allgemetne Hessische Sportzettung. N. In der 20. Minute schickte Merenbergs Sturm seinen Rechts⸗ außen auf die Reise, der flankte vorbildlich zur Mitte, wo der Mittelstürmer den Ball aufnahm und unhaltbar einschoß. Nie⸗ dershausen setzte nun alles Können ein, kann jedoch nur einen Pfostenschuß erzielen und sein Sturm muß zusehen, wie der ab⸗ springende Ball eine sichere Beute des Merenberger Hüters wird. Mit 1:0 geht es in die Pause. Nach dem Wechsel das⸗ selbe Bild. Ein harter Kampf mit vielen günstigen Gelegen⸗ heiten auf beiden Seiten, ohne zählbaren Erfolg, in dessen Ver⸗ lauf sich beide Torhüter in ihrer Abwehrarbeit besonders aus⸗ zeichneten. Schon glaubte man, das Spiel ging mit 1:0 zu Ende, da war es der linke Läufer von Merenberg, der den Ball annahm, drei Gegner umspielte und mit einem Bomben⸗ schuß über den sich werfenden Niedershausener Hüter unter dem Jubel der Zuschauer das zweite Tor erzielte. Noch kurze Spiel⸗ zeit mit deutlicher Ueberlegenheit des Platzbesitzers und der Kampf ist beendet.. Niedershausen stellte eine körperlich starke Mannschaft, die wohl technisch den Platzbesitzern überlegen war, aber nicht in der Lage war, den Eifer und Kampfeswillen de⸗ Letzteren dadurch wekt zu machen. In den Reihen des Siegers war kein Ver⸗ sager. Die Mannschaft spielte wie aus einem Guß. Eine be⸗ sondere Leistung vollbrachte der junge Merenberger Torhüter Kramer 2., der krotz seiner kurzen Spielzeit schon heute das Kön⸗ nen seines Vogängers Kaidel bei weitem übertraf, sowie der 34jährige Mittelläufer und Vereinsvoxsitzende W. Schamp. Schiedsrichter Dragesser war dem Spiel ein gerechter Leiter. Seine Entscheidungen waren sachlich, schnell und korrekt. Was dem VfB 1930 Merenberg im vorigen Jahre nicht ge⸗ lang, konnte ihm in dieser Saison niemand streitig machen. Mit 28:0 Punkten und 62 Toren hat seine 1. Mannschaft die Meisterschaft der 2. Gauklasse, Gruppe 1, im Gau Gießen⸗Wetz⸗ lar errungen. Die Spieler; Kramer 2., Chelius, Schäfer 2., Velten, Schamp, Schäfer 1., Ochs(Krämer), Mehr, Gerber, Rehn,(Schmidt), Velten dürfen sich dieses Erfolges besonders erfreuen, da er durch sie zustande gekommen ist. Nun auf diesen Lorbeeren ausruhen wäre falsch, In dem⸗ selben Sinne weiter zu arbeiten muß Pflicht eines jeden Spie⸗ lers und Vereinsmitgliedes sein, dann werden weitere Erfolge sich würdig anreihen. Das Können dazu ist vorhanden und wir erwarten, daß es auch ausgenutzt wird, zum Segen des jun⸗ gen Vereins und unseres Heimatsportes. Me. Aus Gräbvenetk Am vergangenen Sonntag trafen sich zum Entscheidungs⸗ spiel in Laubuseschbach die 1. Mannschaft von Gräveneck gegen die gleiche von Laubuseschbach. Laubuseschbach hat Anstoß; so⸗ fort entwickelt sich ein schnelles abwechslungsreiches Spiel. Grä⸗ veneck kommt langsamer auf und kann in der 41. Minute durch seinen Mittelläufer das Führungstor erzielen. Nach Wieder⸗ anstoß weiter dasselbe Bild, bis dann in der 60. Minute der Halbrechte von Gräveneck durch einen schönen Schuß das zweite Tor erzielt. Laubuseschbach kann dann durch seinen Links⸗ gußen ein Gegentor buchen. Nach Wiederanstoß verteiltes Feld⸗ spiel, aber zu Erfolgen kommt es nicht mehr. Gräveneck hat durch seine bessere Gesamtleistung verdient gewonnen. Schiri Kleemann sehr gut. Aus Wirbelau Die n vom VfR 07 Limburg hatte sich die 1. Mannschaft von Wirbelau für ein Gesellschaftsspiel verpflichtet. Limburg hat Anstoß, liegt im Angriff und erzielt in den ersten 20 Minuten zwei Tore, die unser Tormann nicht halten konnte. Darauf holte Wirbelau ein Tor auf. Bei Halbzeit stand das Spiel 4:2 für Limburg. Auch nach der Halbzeit weiter ver⸗ teiltes Feldspiel und mit 6:3 mußte Wirbelau sich geschlagen bekennen. Immerhin hat Wirbelau bei diesem Spiel etwas gelernt, und wir können diese Mannschaft nur weiter empfehlen. Aus Gießen und Umgegend Aus Lollar 1900 Gießen 2.— Lollar 1. 1:1(0:0). Lollars 1. N weilte am Sonntag in Gießen und annschaft ein Gesellschaftsspiel aus. Bei Grund für dies schlechte Lollar klappte es diesmal schlecht Klappen war genug vorhanden; denn„Kappensitzung“ und Fußballspiel ist bekanntlich zweierlei und nach einer durch⸗ schwärmten Nacht klappt es gewöhnlich nicht so recht. Das Spiel hatte unter diesen Umständen zu leiden und Lollar kam nie richtig in Fahrt. Nach wechselvollem Spiel wurden mit 0˙0 die Seiten gewechselt. Nach der Pause kam jede Mannschaft einmal zum Erfolg. Die dritte Mannschaft von Lollar spielte in Lich gegen die dortige zweite und verlor nach schönem Spiel 5 D Aus Daubringen 5 Daubringen 1.— Großen⸗Buseck 1. 1:3(0:0). Großen⸗Buseck weilte am vergangenen Sonntag zum fälli⸗ gen Verbandsspiel in Daubringen. Das Spiel begann 230 Uhr. Daubringen mußte era wche antreten, welches sich sehr bemerkbar machte. Das Spiel in der 1. Halbzeit war sehr ausgeglichen. Daubringen zeigte sich in der 2. Halbzeit etwa überlegen. Die Gr.⸗Busecker Hintermannschaft verstand es, ihr Netz freizuhalten. Besonders lobenswert war der Torhüter Großen⸗Busecks. Ein vom Schiedsrichter gegebener Elfmeter wurde von Daubringen unmittelbar verschossen. Mit großer Aufregung ging es weiter. Ein Elfmeter für Großen Buseck wird sehr sicher und scharf verwandelt. 1:0 für Großen⸗Buseck. Bald darauf gleicht Daubringen aus, Ein Fehler der Daubringer Verteidigung folgt; die Großen⸗Busecker Stürmer kommen frei vors Tor, der Torhüter wird machtlos. Ein scharfer Schuß des Großen-Busecker Außenstürmers geht wider den Pfosten, der Torhüter wirft sich sicher in die Ecke, so daß er ihn sicher ge⸗ halten hätte, aber zum Anglück prallte er zurück. Die Großen⸗ Busecker stehen frei vor dem Tor und senden ein. 2:1 für Gro⸗ ßen⸗Buseck. Daubringen stellte um, aber alles umsonst. Großen⸗ Buseck schießt ein Strafstoß, die Stürmer dringen zurück ins Tor, der Torhüter kann nicht nach dem Ball springen vor Gedränge. Der Daubringer Torhüter zeigte sein bestes Können, wurde aber keineswegs von seiner Verteidigung genügend unterstützt. ie mußten das Feld wegen unsportlichen Benehmens verlassen. Aus Wahenborn⸗Steinberg VfB Aßlar(Liga)— FC„Teutonia“ Watzenborn⸗Steinberg 1. 5 N 2:0 1 5 VfB Gießen 3.— FC„Teutonia“ Watzenborn⸗Steinberg 2. 5:5. Die 1. Mannschaft der Teutonen fand in der gleichen von Aßlar einen recht spielstarken, aber symbolischen Gegner. Das Spiel war stets offen. Abwechselnd kamen beide Tore in Ge⸗ ahr. Ein Handelfmeter für Aßlar wurde in prächtiger Parade abgeschlagen. Steinberg versäumte aber den Ball ins Feld zu geben, und der Nachschuß war für den Hüter unhalt⸗ bar. Die Steinberger kamen nun mehr auf. Im Ansturm auf das Aßlarer Tor wurde der Ball mit der Hand abgewehrt. Der fällige Elfmeter wurde dem Aßlarer Tormann in die Hände geschossen. Nach der Pause ließ das Tempo merklich nach. Die krostlosen Platzverhältnisse wirkten sich nun aus. Trotzdem wurde das Spiel aber auch weiter äußerst fair ausgetragen. Die Steinberger arbeiteten sich immer wieder schöne Torchancen heraus, da es aber die Spieler an der nötigen Energie fehlen ließen, wurde Zählbgres nicht erreicht. Die Elf der Aßlarer war recht flink, kämpft mit großem Ehrgeiz und war im Zuspiel den Gästen überlegen. Dies stellte auch den Sieg von 2:0 bis zum Schluß sicher. Das verdiente Ehrentor blieb den Gästen versagt. In Schiedsrichter Schmidt Butzbach hatte das Spiel einen vorzüglichen Leiter. Die Zweite der Teutonen lieferte der Dritten des VfB. Gießen auf dem Waldsportplatz in Gießen ein ne und ist das Resultat 5:5 für die jungen Spieler aus Watzen⸗ born⸗Steinberg ein recht beachtliches. Die Gäste waren recht eifrig am Ball und der Platzmannschaft mindestens ebenbürtig. Beiderseits wurde mit allem Kräfteaufwand gekämpft. Zu kri⸗ tisteren ist die Härte, mit der das Treffen ausgetragen wurde. Spieler beider Mannschaften ließen sich zu Unsportlichkeiten hin⸗ reißen, was mit Platzverweis geahndet wurde. Im Interesse unseres schönen Fußballsports muß dieses— ganz besonders bei Gesellschaftsspielen— unbedingt unterbleiben. Aus Sleinbach Vergangenen Sonntag weilte die 1. Mannschaft des FSpV 26 Steinbach in Dutenhofen zu Gast und gab der dortigen 1. Mannschaft nach stets überlegen geführtem Spiel mit 3:1 Toren das Nachsehen. um 43 Uhr gab der Unparteiische, Enders⸗ Eießen, den Ball frei. Steinbach fand sich gleich auf dem sehr schlechten Platz gut zurecht; denn schon in der 1. Minute jagte der Linksaußen einen wuchtigen Schuß gegen die Latte. Stein⸗ bach drückt immer weiter und kann in der 20. Minute durch den Linksaußen zum Führungstor einsenden. Dutenhofen ging jetzt etwas mehr aus sich heraus, konnte aber keinen Erfolg buchen — sogar einen für sie gegebenen Handelfmeter nicht verwan⸗ deln. Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Steinbach spielt immer überlegen und kann in der 40. Minute durch seinen Halblinken durch einen schönen Schuß auf 2:0 erhöhen, dem in der 50. Minute der Mittelstürmer das dritte Tor folgen ließ. Dutenhofen will das Resultat verbessern und stellte seine Mann⸗ schaft um, kann aber nur in der letzten Minute einen Handelf⸗ meter verwandeln. Ein flottes Spiel fand sein Ende und Stein⸗ bach konnte als verdienter Sieger den Platz verlassen. Der Mannschaft gebührt ein Futte di Die zweite Mannschaft hatte die verstärkte zweite Mann⸗ schaft von Leihgestern im Verbandsspiel zu Gast und mußte sich nach verteiltem Spiel mit 3:1 Toren geschlagen bekennen. Die Punkte sollen trotzdem für Steinbach gewonnen sein, da Leih⸗ gestern keine Mannschafts⸗-Meldung abgegeben habe. Was den Sportsmann interessiert! Meifterschaftsspiele und Punktwertung Wir haben in unserem Gau den Zufall, daß eine Mann⸗ schaft Gruppenerster geworden ist und durch Ausscheiden von zwei Mannschaften in derselben Gruppe wegen Nichtantreten die Meisterschaft durch weitere Spiele erst noch erkämpfen muß. An dieser Tatsache ist nichts zu ändern, die Satzung sagt klipp und klar: Wenn eine Mannschaft dreimal in einer Serie auf die Austragung von Spielen verzichtet, so scheidet sie aus. Stehen zwei Mannschaften punktgleich an erster Stelle, so sind zur Er⸗ mittelung des Besten Vor- und Rückspiel sad Sollte es nun so kommen, daß die Platzmannschaft auf eigenem Platze gewinnt, so stehen sie wieder punktgleich. In diesem Falle ist ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platze anzusetzen. Dieses Ereignis trifft zu bei 1900 Gießen 3. und Dutenhofen 1. Beide Mannschaften stehen in der Gauklasse 2, Gruppe 6, punktgleich mit 17:3 Punkten. Nun gilt es, zu beweisen, wer von den beiden Mannschaf⸗ ten die wirklich bessere ist. H. Fußballmeisterschaft der Hochschulen Die Fußballmeisterschaft der deutschen Hochschulen um den vom DB. gestifteten Wanderpreis konnte im vergangenen Jahre nicht 1 Abschluß geführt werden. Das Schlußspiel findet nunmehr zwischen den beiden Mannschaften der Univer⸗ sitäten Berlin und Köln am 3. Februar in Köln statt. Länderspiel Italien gegen Schweiz Das Mitglied des Spielausschusses des DFB., Herr Dr. Bauwens⸗Köln, ist eingeladen worden, das am 14. Fe⸗ bruar in Neapel stattfindende Länderspiel Italien gegen die Schweiz als Schiedsrichter zu leiten. Jugendausschußsitzung des Dy B. und der DSB. Der gemeinsame Jugendausschuß des DFB und der DSB beschloß in seiner Januarsitzung, den Jugendtag am 29. Mai ab⸗ zuhalten; dieser Terminlegung hat die DSB mittlerweile schon durch Verlegung der Groß-Staffelläufe Rechnung getragen. Zum Jugendtag werden wieder, wie in früheren Jahren, Wimpel an ent Vereine gegeben, die sich hervorragend am Jugendtag be— teiligen. Deutsch⸗amerikanische Olympiahilse Die Pläne der deutsch⸗amerikanischen Sportgemeinschaft für die deutsche Olympiahilse haben jetzt feste Gestalt angenommen. In seiner kürzlich abgehaltenen Sitzung wurde beschlossen, den ersten Betrag in Höhe von 300 Dollar an die Deutsche Sport⸗ behörde 102 Leichtathletik abzusenden. Ferner wurde ein Olym⸗ pischer Ausschuß gebildet und festgesetzt, im Laufe des Monats Februar ein großes Saal⸗Sportfest zu veranstalten, dessen Rein⸗ erlös dem deutschen Olympia⸗Fonds zufließen soll. „Die Nacht“ in Stuttgart Zahlreiche Zuschauer erlebten am Samstagabend in dem 9 Stundenmannschaftsrennen„Die Nacht“ in der Stuttgarter Stadthalle ein jagdenreiches Rennen, das auch die Zuschauer trotz der nur mittelmäßigen Besetzung zufrieden stellte. Zur all⸗ gemeinen Ueberraschung wurde das Rennen von den 3 Aerts⸗Haesendonkx vor den favorisierten Deutschen Rieger⸗Petry gewonnen. Ergebnis: 15 1. Aerts⸗Haesendonkx, Belgien 38 Punkte; eine Runde zurück: 2. Damm⸗Dumm, Köln, 78 Punkte; 3. Rieger⸗Petry, Breslau, 70 Punkte. Vorbandssspiele im Gau Dill am 7. Februar 1932: Rittershausen 1.— Hirzenhain 1. Hain⸗Frohnhausen Rittershausen 2.— Nanzenbach 1., Becker⸗Weidelbach Allendorf 2.— Steinbach 1. Paul 3., Haiger Bischoffen 2.— Erda 1., Keßler⸗Offenbach am am am am am am 7. 2.: Uckersdorf 1.— Fleisbach 1., Feldmann, Bur 14. 2.: Haiger 2.— Rittershausen 2., 14. Februar 1932: Altenkirchen 1.— Bischoffen 2. Krizmarie⸗Eisemroth 21. Februar 1932: Bischoffen 2.— Oberndorf 1., Simon⸗Herbornseelbach 28. Februar 1932: 6. März 1932: Bischoffen 2— Bicken 1., Feldmann⸗Burg 13. März 1932: 8 1.— Bischoffen 2., Sältzer⸗Offenbach Herbornseelbach 2.— Bischoffen 2., Hain⸗Frohnhausen 20. März 1932 Bischoffen 2.— Bischoffen 1., Flöter⸗Dillenburg Folgende Spiele werden noch angesetzt: Eibelshausen 1.— Haiger 2., Flöter, Dillen 2 5 Schmidt, Dillenbu 21. 2.: Rittershausen 2.— Straßebersbach 1. Schäfer, Billen⸗ burg. Verbandsjpiele im Gau Gießen⸗Wetzlar 8 Februar 1932: räveneck— Laubuseschbach(Schmidt, Hirschhausen VfB Gießen 2.— 1900 Gießen 2.(Petry, Weglach) Oberbiel— Hermannstein(Noll, Gießen) Steinberg— Gr.⸗Buseck(Willer, Wetzlar) Lich— Bieber(E. Keil, Ettingshausen) B. beim Vorspiel nicht angetreten. Werdorf— Hermannstein 2.(Dauser, Wetzlar) Freienseen— Ruppertsburg für F. kampflos gewonnen, R. 1. M.⸗Sonntag Ausschluß. Villingen— Grünberg, Gesellschaftsspiel(Jox, Ettings⸗ hausen). Aenderungen für den 7. 2. am Wetterfeld— Freienseen. West 1 5 7 ietz, Wetzlar, nicht SW Wetzlar 2. — Burgsolms 2.( mann), lee⸗ SC Wetzlar 2. zurückgezogen, ausgetragene Spiele werden nicht gewertet, Steinbach— Lollar auf 14. 2. verlegt, Oberndorf—Albshausen(Flick, Wetzlar) fällt aus, Oberndorf DT mit 26:2 Punkten und 50:18 Toren Grup⸗ A. Flick, penerster, 5 Holzhausen 2.— Tiefenbach(Schäfer, Ehringshausen), Holzhausen 1.— Burgsolms 1.(Plakettenspiel Wetzlar), Leihgestern— Ettingshausen B Igd.( Hillebrecht, Groß⸗ Buseck, nicht Wallbott). 14. 2.: 1900 Gießen 2. SV Wetzlar 2. Steinbach— Lollar(Kreiling, Gießen), Steinbach 2.— Lollar 2.(Kreiling), — Nauborn(Schnaut, Lollar), — Hermannstein(Böcher, Gießen), Großen-⸗Buseck— Garbenteich(Naumann, Laubach), Ulrichstein— Ruppertsburg(L. Schäfer, Gießen) Queckborn— Flensungen, Rückspiel(E. Keil, Ettings⸗ hausen), Laubach— Daubringen, Rückspiel(Seitz, Gießen), Burgsolms 1. Holzhausen 1., Plakettenspiel Noll, Gießen). Jugend⸗ und Schülerspiele am 7. Februar 1932: Bf Gießen— 1900 Gießen A. Jugend 11 Uhr(Schnaut, Lollar) SpW Wetzlar 2. kirchen) — 1900 Gießen 3 B Igd.(Scharf, Bis⸗ Garbenteich— Klein-Linden B 0(Weigand, Leihgestern) S A— Ettingshausen B SV gd. Wallbott, Ststirchenz etzlar— 1900 Gießen 1. Schüler(Scharf, Biskirchen) Wieseck— Leihgestern 1. Schüler(Bernhard, Wieseck) Butzbach— VfB Gießen 1. Schüler(Kreiling, Gießen) Lich— SW Wetzlar 2. Schüler(E. Keil, Ettingshausen) Steinberg— Gr.⸗Buseck 2. Schüler(Happel) Wieseck— 1900 Gießen 2. Schüler(Bernhard, Wieseck). Jugendgruppe Wetzlar⸗Oberlahn. 7. 2. 1932: Burgsolms— Weilburg 1.(Kröner, Oberbiel) Leun— Stockhausen(Bernhardt, Tiefenbach), Weilburg 2.— ib(Cath, Merenberg), Oberbiel— Bissenberg(Schmitz, Steindorf), Allendorf— Löhnberg(Wolf, Bissenberg), Aßlar— Hermannstein(Dausex, Wetzlar), Berghausen— Ehringshausen(Geuß, Aßlar). 14. 2. 1932: 5 5 Werdorf 1— SC Wetzlar Se Ehringshausen), Weilburg 1.— Braunfels(S Hermannstein— Berghausen(Dietz, tzlar), Büblingshausen— Aßlar(Deis, Nauborn), Oberbiel— Leun(Prinz, Burgsolms), Tiefenbach— Löhnberg(Volkwein,. Stockhausen— Weilburg 2.(Zutt, Biskirchen Bissenberg— Allendorf,(Presber, Stockhausen Verbandsspiele im Gau Marburg am 7. Februar 1932: 2 ruben 1.— Hommertshausen(Boß) 3.— Germania 3.(Schneider⸗Marbach) sermuly, Löhnberg), — lar. y Rodheimerstr. 58 crbeck, Olelen, Feinmech- Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kaul und Miete Telephon Nr. 3715 Trainingsanzüge Gute hanvelsübliche 2fädige Qual. m. Knopfverschl. Gr. 1 2 3 4 5 St. 3,50 4.— 4,50 5,.— 5,50 RM. Dto. extra schwere gfädige Qual. m. Reißverschl. St. 5,25 5,75 6,25 6,75 7,50 RM. 2 2 K. Vereine bei Nur im Spezial⸗Geschäft Sammelbestellungen Sonderrabatt. Sport-Zerndt- Wetzlar Langgasse 24 Zu jeder Minute sofort informiert ist jeder Vereinsrechner, jeder Vereinsvorsitzender, je des Kassenrevisionsmitglied, Ruf 3038 jedes Vereinsmitglied über den Eingang und Ausgang der Vereinsgelder, d. h. woher die Einnahmen und wofür die Ausgaben sind, wenn das von mir ausgearbeitete Universal- Vereins kassebuch geführt wird. Selbst das in Kasseangelegenheiten unerfahrene Vereinsmitglied kann sofort und ohne Buch⸗ führungsvorkenntnisse mit Hilfe dieses U.⸗V.⸗Kassebuches die Vereins⸗Kassegeschäfte übersichtlich verwalten. Albin Klein, Giessen, Südanlage 21. Jus Vel Die i dur cherte 85.0 mit 4 g 22 g Genman Uf. bessen m Nordg. linger E nicht me mit 24.1 Spielver Die S. Kur Der werden, Elfmnele und hä Nach de im Rü dankte nicht z let fü lreffer Weber Jicher 0 Eig Ein Null Di überle sich im welcher later! würdig teichte. Bennef mann, hatten einem det B gegen Nachsc den E mit de uleger gleiche den W Angi lagen Straff besser und g 150 Zi lagen großte Meal einer starb. gefäl im 6 vor Kurze Schuß der