1 14 Jahrg. e Ur.! K 9 eM E i ne i 1 8 1020 401 Sportzellung.—5 Sportzellung für bessen⸗ Rasjau. Offizielles Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch eingeführt, vierteljährlich 75 Pfg., für sonstige Bezieher vierteljährlich 1,50 Mk. Erscheint jeden Freitag. Redaktionsschluß: 2 Tage vorher. e vereinsorgan Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Pelitzeile od. deren Raum 12 G.⸗Pf., für Anzeigen mit bestimmtem Platz od. im textlichen Teil, die 90 mm breite Petitzeile od. deren Raum 120 G.⸗Pf ubs ene und Ar ge Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21, Telefon 1 1362. Postschektonto 8437 Pan M. Druck und Verlag: Albin Klein, Giesten. Redaktion: Christian s Klein, Gießen. e ppodpptvorppppppndpppoprrppp odere hie Sport— hie Wort!„hie Wort— hie Sport! Lieber Sportfreund! Die vorliegende erste Nummer der neuen„Allgemeinen Hessischen Sportzeitung“ wird hier und da eine gewisse Ueber⸗ raschung hervorrufen. Man wird sagen: Nachdem der große Brühl'sche Zeitungsverlag zu Gießen und andere Firmen ihre Sportzeitungen wieder haben eingehen lassen, nun ein neues Unternehmen gleichen Zweckes! Sollte es nicht gewagt sein? Lieber Sportfreund! Nimm Kenntnis von einigen Tatsachen: a) Nahe ein Jahrzehnt vor dem Weltkrieg gründete ich die„Allgemeine rn und die„Allgemeine Sänger⸗ Zeitung“; beide sind in einer beachtenswerten Höhe bis zu meiner am 15. Juni 1915 erfolgten Einberufung zum Heeresdienst erschienen. über eine solche sich beraten), heute hat dieselbe über 10 000 einer starken Sportpresse kein großer allgemeiner Sport! lichkeit ein weit größeres. alle interessanten Berichte zwecks Veröffentlichung einsenden. Gießen, den 8. Januar 1926. Aueeumuumunmananunaknnnnmmaamanmuammamnnnmmnnneanngantmnnsanadamsataansangaangianastantaataggutuaanadnaandataalaaddaaddaaldg tend acdeanenuactatantantattehn nenne Hie Sport—hier Wort! Hie Wort— hier Sport! Beide gehören zusammen, beide ergänzen sich. Darum, werte Sportfreunde, sorgt dafür, daß die neue„Allgemeine Hessische Sportzeitung“ so schnell wie möglich in allen Vereinen allgemein, d. h. durch Beschluß für jedes Mitglied vom Verein aus bestellt wird. Diejenigen Vereine, die solche Veschlüsse herbeiführen und die ja sehr geringen Abonnementsgelder pünktlich dem Ver⸗ lag einliefern, erhalten ihre Vereinsbekanntmachungen usw. kostenlos veröffentlicht. Die betreffenden Vereine sparen also viel Zeit, Arbeit und Geld für die Versendung von Drucksachen oder für die Veröffentlichung von Inseraten in Tageszeitungen. Bekommt ein jedes Sportvereinsmitglied die Zeitung, dann wird auch das Interesse am Sport in der breiten Oeffent⸗ 75 Pfennig Abonnementsgeld für's Vierteljahr, das sind noch keine 6 Pfennig für die Woche! Werter Sportfreund, besonders Ihr Sportführer in Stadt und Land, meldet mir alle recht bald in Anbetracht dieser ganz geringen Abonne⸗ mentsgebühren die allgemeine Pflichteinführung des Blattes in jedem Verein, dann wird die„Allgemeine Hessische Sport⸗ zeitung“ auch jedem einzelnen Sportler der hier und da schon lange erwartete geistige Kollege, Wächter und Freund sein. Nochmals, nicht der einzelne Zeitungsverleger und Zeitungsredakteur kann ein Blatt schaffen„‚sondern alle Sportler wollen im Vertrauen auf Vertrauen dazu beitragen und oben empfohlenen Beschluß überall durchführen, sowie schon jetzt b) Anfangs Oktober 1923 übernahm ich die Zeitschrift„Hessisches Handwerk und Gewerbe“ mit 600 Auflage. Nach wenigen Monaten brachte ich die Auflage auf über 8000 und heute sind es rund 35 000. c) Anfangs 1924 gründete ich die„Hessische Hausbesitzer⸗Zeitung“(vorher haben mehrere Herren 10 Jahre lang Abonnenten. d) Am 1. Oktober 1924 wurde mir der Verlag des„Hessischen Kamerad“, offizielles Verbandsorgan der Landes⸗ kriegerkameradschaft„Hassia“ übertragen mit damals knapp 750 Auflage. Ein halbes Jahr später war die Auflage durch meine Tätigkeit auf nahe 8000 gestiegen und heute beträgt sie weit über 30 000. Wenn ich das anführe, so tue ich das nur, um den verehrten Sportfreunden den gleichen Organisationsgeist, die gleiche Organisationspflicht nahe zu legen mit der im Interesse des Sports liegenden Mahnung: Soll der Sport zwischen Frankfurt und Kassel, zwischen Rhein und Thüringen einen einheitlichen Aufschwung erleben und auf beständiger Höhe bleiben— unter Höhe sind nicht nur Nekordleistungen Einzelner zu verstehen, sondern in erster Linie gute sportliche Ausbildung der Massen!— dann lest überall auch die mehr für lokale Sportereignisse geschaffene „Allgemeine Hessische Sportzeitung“. Ohne einer starken Fachpresse keine starke Fachorganisation; ohne einer starken Parteipresse keine starke Partei; ohne Wird mein Vorschlag befolgt, dann wird auch die„Allge meine Hessische Sportzeitung“ gleich meinen anderen Fach⸗ zeitungen sehr bald jedesmal 16 Seiten Umfang. und wo chentlich 1 1 Darum frisch an's Werk! Der Verleger: Albin Klein. cdp add Mad 5 .— 3— Was brathte 1925 dem Deulsthen Sport? Leibesübungen sind nicht nur eine Quelle der Ge⸗ sundheit, sind nicht nur aktive, positive Hygiene, son⸗ dern sie sind auch eine Schule des Charakters. Wieder ist ein Jahr vergangen, wieder sind wir an einem Zeitpunkt angelangt, an dem man gern einen Blick rückwärts wirft, um sich Rechenschaft über das abzulegen, was man getan, was man erreicht hat. So müssen auch diejenigen, die in einer planvollen Pflege von Leibesübungen den Weg sehen, der unser Volk zurückführt zu Gesundheit und Kraft, Antwort suchen auf die Frage:. Sind wir unserem Ziel näher gekommen, was gibt es noch zu tun? ö ö ö Mann kann und muß eine derartige Betrachtung von den verschiedensten Gesichtspunkten aus anstellen. Wir werden er⸗ gründen müssen, ob sich die Einstellung der öffentlichen Meinung und der großen Masse des Volkes zu dem kulturellen Problem der Körper- und Charaktererziehung durch die Pflege von Lei— besübungen bei uns in Deutschland gegenüber der früheren Zeit geändert hat. Man wird die gleiche Frage stellen bezüglich der⸗ jenigen Kräfte, denen zum großen Teil die Erziehung unseres Volkes überantwortet ist, das sind die Behörden und Schulen. Man wird die Entwicklung der einzelnen Verbände verfolgen, deren Lebenszwecke die Pflege von Leibesübungen in irgend⸗ einer Form ist, und wird dabei all die Fördernisse oder Wider⸗ stände in Betracht ziehen, die diese Entwicklung zum Guten oder rückschrittlich beeinflußt haben. Man wird schließlich Vergleiche ziehen zwischen unseren Leistungen und denen des Auslandes. und hierbei wieder insbesondere aufmerken auf die Ergebnisse von Wettkämpfen, die wir mit anderen Nationen auf diesem oder jenem Gebiet ausgetragen haben. So bildet sich aus vielem ein Urteil darüber, ob wir mit dem abgelaufenen Jahr zufrie⸗ den sein können oder nicht, ob die Arbeit im Dienste des Vater⸗ landes nutzbringend war. Im Rahmen einer derartigen Antersuchung kann natürlich nicht auf Einzelheiten eingegangen werden. Suchen wir des⸗ halb zunächst ganz allgemein nur bestimmte Anhaltspunkte zu gewinnen, halten wir Erscheinungen fest, die der Entwicklung im vergangenen Jahr ihren besonderen Stempel aufgedrückt ha⸗ ben, greifen wir zu Statistiken. Deutschland besitzt im 8 Deutschen Reichsausschuß für Leibesübungen eine Organisation, die sich die Förderung all dessen zum Ziel und zur Aufgabe gemacht hat, was gleicherweise im Interesse der einzelnen Leibesübungen treibenden Verbände liegt ebenso wie in noch höherem Maße im Interesse aller Verbände und des ganzen Volkes. 5 Das Programm des Deutschen Reichsausschusses 5 und seine Ziele sind bekannt. en Wie weit er ihnen in dem jetzt zu. Ende gegangenen Jahre nähergekommen ist, dafür gab er der Oeffentlichkeit zweit wertvolle Unterlagen: einmal die von ihm in der zweiten Jahreshälfte herausgegebene„Turn⸗ und Sport⸗ statistik“, die auf einer Anfang des Jahres begonnenen Umfrage basiert, zum andern die Denkschrift gelegentlich der Grundstein— legung des Sportforums am 18. Oktober. Aus der Statistik haben wir erfahren, daß in der Spielplatzfrage zwar immer noch trotz aller eifrigsten Bemühungen keine gesetz⸗ liche Regelung erreicht werden konnte, daß aber namentlich in— folge der Initiative weitsichtiger Kommunen erhebliche Fort— schritte erzielt wurden. Wir sind heute in Deutschland so weit, daß wir 8. 1,56 Quadratmeter Spielfläche auf den Kopf der Bevölkerung besitzen. Weniger günstig steht es mit der Vermehrung der Turnhallen, noch trauriger mit der der Schwimmbäder. Hof⸗ fentlich hat in dieser Beziehung die im Juli in Karlsruhe statt— gefundene große Bädertagung, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Volksbäder, die Auswirkung, die man sich von ihr versprochen hat, und für die sich erfreulicherweise auch be— reits die Ansätze zeigen. Mit besonderer Genugtuung ist das starke Anwachsen der Jugendherbergen und Jugendheime zu verzeichnen. Durch unermüdliche und opferwillige Arbeit des Zentralverbandes für Deutsche Jugendherbergen im Zusammen⸗ wirken mit behördlichen Organisationen und privater Hilfe reift hier allmählich ein Werk heran, das unsere Jugend hinführt zu Frohsinn und Freude, zu Innerlichkeit und wahrhafter Vater⸗ landsliebe, geboren aus einem gesunden Körper, der gelernt hat, die Herrlichkeit der Natur und die Schönheit unseres Vaterlan— des zu schauen. Ueber die Notwendigkeit und Nützlichkeit des Deutschen Sportforums ist viel gesagt und geschrieben worden. Aber eins bleibt wahr: es wird ein Mittelpunkt werden all der Bestre⸗ bungen, die uns durch Körperkultur hinführen gleichzeitig zu geistiger Beweglichkeit und Höhe, zu Charakter und Adel. Die Grundsteinlegung zum Deutschen Sportforum ist einer der Mei— lensteine, die im deutschen Sportjahr 1925 gesetzt worden sind. Und noch ein andere: 5 a die Deutsche Lebens⸗Rettungs⸗Gesellschaft ist wieder erstanden. Hier haben sich die sonst leider so feindlich gegenüberstehenden Brüder Turnen und Sport zusammengefun⸗ den zu einem segensreichen Werk, dem man nur vollsten Erfolg wünschen kann. Gleich erfreulich ist die starke Ausdehnung, welche der Deutsche Aerztebund zur Förderung der Leibesübun⸗ gen genommen hat. Zeigt doch diese Tatsache, daß man dort, wo man bisher nur Kranke gesund zu machen versuchte, zu der Erkenntnis gekommen ist, daß vorbeugen besser als heilen, daß Gesunde gesund zu erhalten höchste Menschenpflicht ist. (Schluß folgt.) 7... Gießener Sport 1925. Wägt man die Leistungen der einzelnen Sportleute in Gießen gegeneinander ab, so ergibt sich folgende Reihenfolge: 1. Aug. Deibel vom Radfahrer⸗Verein 1885. 2. C. Georgi von der Rudergesellschaft 1877. 3. R. Fischer vom Sportverein Gießen 1900. 4. Langlotz vom Sportverein Gießen. 5. Frl. Arndt vom Schwimmverein. Deibels Erfolge sind seit Jahren einwandfrei. Vielfach von Pech verfolgt, hat er sich immer wieder durchzusetzen vermocht. Der Ruderer Georgi ist erst im Kommen; ob er nächstes Jahr erstklassige Rennen bestehen wird in der Form, wie ehemals sein Vereinskamerad Jödt, muß die Zeit bringen. Fischer, durch dauerndes Mißgeschick— er laboriert an einer Muskelzerrung— — 5 2— liches Regenwetter. behindert, müßte sonst mit an erster Stelle genannt werden. Mit Langlotz zusammen wären noch Rohrbach, Seipp zu nennen. Frl. Arndt hat ihr Können auf großen Schwimmfesten un⸗ ter Beweis gestellt. Ob sie den Höhepunkt ihrer Leistungen er⸗ reicht?—— g Im allgemeinen hat der Sport in Gießen keinen großen Aufschwung genommen. Von den Radfahrervereinen ist der N.⸗V. 1885 am rührigsten. Die Rudervereine haben verschiedene große und kleine Regatten besucht. Erfolgreichster Verein ist die Hassia, besonders mit ihrem 1. Vierer. Der Verein Ruder⸗ sport hat auch dieses Jahr vergeblich nach dem allerersten Erfolg gestrebt, ist aber gegen früher besser geworden. Die Regatte der N.⸗G. 1877 wahrte ihren guten Ruf, litt aber durch scheuß⸗ Unzweifelhaft wird der Rudersport in Gießen immer seine Zugkraft behalten. i Die Schwimmer sind Petrus zu großem Dank verpflichtet, das Naß von oben blieb aus. Zum Fest waren dieses Jahr die ————— Allgemeine Hessische Sportzeitung. 5 * Meldungen schlecht oder nicht so gut wie voriges Jahr ausge— fallen. Es klappte aber sonst alles. Weniger konnte die Rek⸗ lame mit Frl. Rehborn gefallen, in diesem Punkt sind die an⸗ deren Verbände aus e 5 Erziehung in ihren Bestim⸗ a 8 schärfer. Im Rasensport waren die Leistungen recht gering. Geht man den Gründen nach, so ist die ungünstige Lage zu größeren Städten, die wirtschaftliche Not des Einzelnen, der Mangel an guten Sportplätzen und nicht zuletzt die fehlende straffe Zucht innerhalb der vielzuvielen Vereine die Ursache des Sinkens der Spielstärke. Durch der Stadtväter Weisheit ist nun der gesamte Nasensport auf dem Trieb zusammengedrängt. Das ist wenig er⸗ freulich.— Im Fußballspielen war der Verein 5 Wewezunge⸗ spiele der beste. In der Leichtathletik ist der Sportklub 1900 tonangebend ge⸗ wesen, ein Verdienst von August Wallenfels, der es mit seiner Aufgabe als Uebungsleiter ernst nimmt. Schade, daß so wenig Geld zum Besuchen größerer Veranstaltungen zur Verfügung stand, die 1900er können sich überall sehen lassen. Leider mußten auch die alljährlich stattfindenden Nationalen ausfallen. Der Tennissport bewegt sich in dem in Gießen üblichen Nahmen. Solange keine straff organisierte Leitung mit guten Plätzen vorhanden ist, wird man hier von Sport e nicht sprechen können. r Fußball. Bezirk Hessen⸗Hannover. Der Bezirkvorstand hat am 20. Dezember in Kassel beschlos⸗ sen, daß drei Vereine der Bezirksliga absteigen und vier Vereine der Kreisliga aufrücken. Die Absteigenden sind Gie⸗ ßen 1960, Germania Osterode, Kurhessen Marburg, während Hermannia Kassel, V. f. B. Gießen, F.⸗V. Einbeck aufsteigen. Der vierte Verein soll durch Ausscheidungsspiele unter den Tabellen- zweiten der Kreisliga ermittelt werden Hier kommen in Frage Germania⸗Marburg, Spiel und Sport⸗Northeim, Tura⸗Kassel. Im ganzen erhält der Bezirk dadurch 15 Vereine, die in zwei Gruppen spielen sollen. Beim Lahnkreisausschuß schwebt noch ein Verfahren wegen Spielberechtigung des Spielers Muchtar-V. f. B. Kein Verein wird seiner Meisterschaft froh, im letzten Augenblick sucht man ihm noch am Zeug zu flicken, meistens sind es die guten Freunde, denen die Felle weggeschwommen sind. Im übrigen kann man über die Aufstiegspiele der der Zweiten der Kreisliga getrenn⸗ ter Meinung sein, diese Weisheit des Bezirksausschusses hätte den Vereinen schon früher mitgeteilt werden müssen. Wir stellen unseren Raum gerne für geeignete Vorschläge zur Lösung der Frage der Bezirksgruppeneinteilung und der Aufstiegspiele zur Verfügung. Lahnkreis. Mit Gießen 1900 scheidet der Pionier des Fußballspieles im Lahnkreis nach 25 Jahren aus der 1. Klasse westdeutscher Mann⸗ schaften. Aber der Klub mit seiner großzügigen Platzanlage, seiner hervorragenden Leitung und Leistung in der Leicht— athletik und vor allem mit seinem guten Nachwuchs, wird seine angesehene sportliche Stellung behalten. Die Bewegungsspieler zeigen zur Zeit zweifellos den besten Fußball mit ihrer ersten Mannschaft. Ob es ihnen aber gelingen wird, gegen die Kasseler Mannschaften zu bestehen, muß dahin 105 gestellt sein. Die Ansetzung der Termine wird für den Enderfolg eine große Rolle spielen und von dem Bezirksausschuß muß verlangt werden, daß er hierin weitgehendst Entgegenkommen zeigt. Ein Verein mit neuer Platzanlage braucht Geld zur Finanzierung seiner Reisen, der Abstieg von S. C. 1900 ist da⸗ — 4 durch in erster Linie begründet. Die regenreichen Feiertage gingen still vorüber, nur der V. f. B. hatte den V. f. R. Frankfurt verpflichtet, wurde aber; zweimal im Stich gelassen. Hierüber wird der Verein noch Auf⸗ klärung geben müssen 5 . 5 n 1— S. 25 1900. 1 02. n —— 5 e 2 ——— N— 8—— 1. August: Süddeutsche Fußball⸗Leichtathletik⸗Interessen⸗ gemeinschaft? Am 10. Januar wird in Stuttgart eine Besprechung über eine zu gründende Interessengemeinschaft zwischen dem Süddeut⸗ schen Fußballverband und dem Leichtathletikverband stattfinden. Allerdings stehen einer derartigen Gemeinschaft noch wesentliche Schwierigkeiten entgegen. Handball. Im Lahnkreis wird für dieses Spiel große Propaganda gemacht. Der dortige Ausschuß veröffentlicht Termine, die kaum einzuhalten sind. Kein Wunder, daß nicht alles so klappt, wie es sein soll. Soeben wird die 2. Serie der Verbandshandball⸗ spiele veröffentlicht. 5 Zweite Serie der Verbands⸗Handballspiele. Am 3. Januar 1926: Sportklub Niedergirmes gegen FC. 05. SchR. Steinbach⸗BC. Am 10. Januar 1926: Hessen⸗Gießen gegen PSV. SchR. Engel⸗BC. BC. 1910 gegen Diedergirmes. SchR. Steiner⸗PSV. Am 17. Januar 1926: PSV. gegen FC. 05. SchR. Klier⸗BC. Hessen⸗Gießen gegen Niedergirmes. SchR. Fischer⸗ 1900 Gießen. Die Vereine des Gaues werden besonders darauf aufmerk— sam gemacht, daß die Startmarken für 1926(zu beziehen durch die Geschäftsstelle des WSV. Duisburg) bei den Spielen im Januar in der Startkarte vorhanden sein müssen. WeSV⸗Handballausschuß Lahnkreis. * Leider stellt Gießen nur eine Mannschaft, den Sportverein Hessen, der für den Wetzlarer F. C. der stärkste Gegner ist. Resultate: Wetzlar: Polizeisportverein B. C. 30. Wetzlar S. C. Niedergirmes 12:0 Kassel: Entscheidungsspiel Hessen— Preußen—Polizeisport⸗ verein Kassel 3:0.] Sportverein Hessen 09— Kurhessen 1:0. Radfahren. Lahngau: Das große Gaufest findet vom 25.—29. Juni in Alsfeld statt. Am 2. Osterfeiertag kommt das 5. Straßen- rennen„Quer durch Ohm- und Lahntal“ zum Austrag. Früh— jahrsgautagung am 7. März im Saalbau Sauer in Gießen. 8* F. C. Terminkalender 1926 des Landesverbandes Hessen B. D. R. 4. und 5. April(Ostern): Gau Lahn„Quer durch Ohm- und Lahntal“. 11. April: Saalsportfest in Mainz. 9. Mai: Gau 73a.„Rund um Siegen“, Dreier-Mannschafts⸗ fahren. 5 16. Mai: Gau 68 Worms.(Nibelungenpreis). 23./ 4. Mai(Pfingsten) Gau 71. Heimatfest in Seckbach. L. V.⸗ Meisterschaft. 4er Mannschaftsfahren. Gau 74. zweitägige Veranstaltung R.⸗V. Wanderer(wird verlegt). Gau 68. Großer Straßenpreis von Ingelheim.(Wird verlegt). 29./30. Mai: Großer Preis der Opelwerke(International). Veranstalter: L. V. H. Ausrichter: Bezirk Frankfurt. 6. Juni: Gau 68.„Rund um Rheinhessen“. 13. Juni: Gaumeisterschaften ler Streckenfahren. 20. Juni: Gau 71. Dietesheim(Kleiner Kometpreis). 27. Juni Gaumeisterschaften 4er Mannschaftsfahren, Gaufest des Lahngaues. 4. Juli: Gau 71. Rund um Frankfurt a. M. Gau 74. Rund um den Meißner. 11. Juli: Gau 70. L.⸗V.⸗Meisterschaften ler Strecken. Gau 71. Saalmeisterschaften im Jer Radball und ber Kunstreigen. 18. Juli: Gau. 69.„Rund um Wiesbaden“. 25. Juli: Gau 71.„Silberpokal vom Main“(Hanau). Jugend⸗ wandertag in Marburg. „Zürich— Berlin“. in Niederrad. 6./8. August: Bundesfest in Dresden. Gau 71. 4er Mannschaftsfahren ————————— —— * * 135 205 .——.— 5 i Allgemeine Hessische Sportzeitung. August: Gau 71. zirk Frankfurt). August: Gau 71.„Unser August Lehr“. August: Gau 71. Bergmeisterschaften. 12. September:„Rund um Hanau“(Landesverband). Bahnmeisterschaften über 1, 10 und 25 Kilometer in Mainz(Termin noch unbekannt). ger Radball, 8er Kunstreigen. Straßenrennen über 300 Kilometer(Be— 22 Motorsport Die Wiesbadener Automobil⸗Rennen international. Der Wiesbadener Automobilklub hat die drei Rennen: Neroberg⸗Rennen, das Hohe-Wurzel-Rennen und die Schönheits- und Geschicklichkeits-Wettbewerbe zu einer großen Motor⸗Sport⸗ woche zusammengeschlossen, für die jetzt der 8. bis 13. Mai ge⸗ wählt ist. Das Ersuchen an die Internationale Sport⸗Kommis⸗ sion zur Zulassung als Internationale Veranstaltung ist geneh—⸗ migt worden. Die Ausschreibungen wird demgemäß als inter⸗ nationaler Wettbewerb erscheinen. ** Die ersten Nennungen zur Targa Forio. Für das bekannte sizilianische Automobilrennen um die Targa Florio, das am 25. April stattfinden soll, liegen die ersten Meldungen vor, und zwar von der elsässischen Firma Bugatti, die drei Wagen nannte. Die Bugatti-Werke haben auch schon ihre Mannschaft zusammengestellt, die aus dem Sieger von 1925, 0 ——ů— Constantini, ferner aus J. Goux und Fernand de Vizcaya be— stehen wird. Ob gleichzeitig mit der Targa Florio auch die Coppa Florio ausgetragen wird, steht noch nicht fest. Winkerjport. Der Ski⸗Klub Sauerland, Ortsgruppe Ski-Klub Gießen im D. S. V. beabsichtigt, am 17.. Skirennen auf dem Hohe— rodskopf abzuhalten. Der Berliner Schlittschuhelub verliert in Wien. Der deutsche Eishockeymeister, Berliner Schlittschuhklub(B. S. C.) stattete am Mittwoch dem Eislaufverein in Wien seinen Gegenbesuch ab. Ein äußerst schnelles. Die Wiener tru⸗ gen mit 5:3 den Sieg davon. Fechten. Fecht⸗Städtekampf Berlin— Dresden. i Ein Mannschafts⸗Städtekampf im Säbelfechten Berlin gegen Dresden findet am 7. Februar im Berliner Landwehr— kasino um den Goldpokal, den Dresden verteigt, statt. Anschließend findet eine Jubiläums⸗Akademie der Deutschen Fechterschaft(Berlin) anläßlich ihres. e statt. Echwimmen. Günther⸗Göppingen schwimmt neue deutsche Best⸗ leistungen. Der bekannte Göppinger Rückenschwimmer Günther ver⸗ besserte die schon seit 1922 von Overhamm mit 6113 gehaltene Bestleistung für 400-Meter⸗Rückenschwimmen um nicht weniger als 9,1 Sek. auf 6:03, 9. Der auf der 400⸗Meter⸗Strecke nicht allzu große Abstand von der Weltbestleistung(ca. 4 Sekunden) dürfte von Günther auf einer leichten Bahn bei guten Vorbe⸗ dingungen in einiger Zeit wohl zu bewältigen sein. Am Mon⸗ tagabend unternahm Günther den beabsichtigten Angriff auf den 200-Meter⸗Rekord im Rückenschwimmen, welcher auch mit einer Verbesserung dieser Bestleistung endete; die von dem Breslauer Boddin mit 252,6 gehaltene Höchstleistung wurde un eine Sekunde unterboten und auf 251,6 e ————— ler und 2er Kunstfahren(in Mainz), ente Aus den Vereinen. Sportverein„Hessen“, Gießen. Am Sonntag, den 10. dieses Monats, nachmittags 2,20 Uhr, findet auf dem Sportplatz„Trieb“ das Handballspiel der 2. Serie gegen den Polizei-Sportverein Wetzlar statt. Es ist Pflicht eines jedeen Spielers, sein Bestes für den Verein zu leisten, um dem Wetzlarer Berichterstatter im G. A. zu beweisen, daß unser 2:0 Sieg im Vorspiel kein glücklicher, sondern ein, dem Stärke⸗ verhältnis und den Leistungen nach, verdienter war. Die Lei⸗ tung des Spieles liegt wieder in den bewährten Händen des Herrn Engel B. C. Wetzlar, der auch das Vorspiel in so muster⸗ gültiger Weise leitete. Die Mannschaft trifft sich Sonntag um 2 Uhr auf dem Hofe der neuen Kaserne und spielt in folgender Aufstellung: N Nehren a Herzog Schnell Lühl Schneider Roth Kunze Schäfer Boger Bohn Wagner Ersatz: Müller, Gotth, Mohl, Dewald. Die Abkreidung des Spielfeldes wird Samstag Mittag 2 Uhr vorgenommen, sämtliche Spieler haber dazu zu erscheinen. Vorstands⸗ und Spielausschußsitzung. Mittwoch, den 13. ds. Mts. 7 Uhr abends findet im Vorraum des Offizier-Heims Vor⸗ stands⸗ und Spielausschußsitzung statt. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Spielerversammlung. Am Samstag und Sonntag abend tref⸗ fen sich die Mitglieder im Vereinslokal„Zum Ake An⸗ gehörige können mitgebracht werden. L E Gießener Sportelub von 1900 E. V. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung findet Donnerstag, den 21. Januar, abends 8 Uhr, im Vereinslokal Boller, Bahnhofstraße, statt. Anträge sind bis zum 18. 1. schriftlich an den Vorsitzenden, Herrn Bötz, Landgrafenstraße 4, zu richten. Sämtliche Bausteine sind, soweit sie nicht verkauft wurden, dem Vorstand oder dem Klubdiener zurückzugeben. Die Leiter der Abteilungsausschüsse werden nochmals an die rechtzeitige Zusendung der Jahresberichte an den Vorstand erinnert. Termin 10. 1. Hallentraining: Uebungsraum: Turnhalle der Stadtknaben⸗ schule, Nordanlage. Uebungszeit: Montag von 8—10 Uhr abends, Mittwoch von 5—7 Uhr nachm., Donnerstag von 810 Uhr abends. Uebungsleiter: A. Wallenfels, R. Fischer. Für sämtliche Mitglieder: Freitags abends jeder Woche Stammtisch 1900⸗Süd bei Boller, Bahnhofstraße. Silbenrätsel. ber, bor, borg, bri, burg, ci, din, e, e, ein, el, fa, ge, ge, ghe, horn, in, küp, li, ma, ne, nu, ran, rüt, se, se, ten, u, üs, va, wit. Es sind zwölf Wörter zu bilden, deren erste und letzte Buch⸗ staben, von oben nach unten gelesen, einen bekannten Gießener Sportverein ergeben. 1. Gefäß, 2. schottische Stadt, 3. Läufer, 4. fabelhaftes Tier, 5. Mädchenname, 6. afrik. Herrscher, 7. rö⸗ mischer Feldherr, 8. Stadt auf dem Balkan, 9. Schweizer Berg, 10. ital. Adelsgeschlecht, 11. Männername, 12. Stadt an der Elbe. Handball⸗Verbandswettspiel. Sonntag, den 10. Januar 1926, 2,20 Uhr nachmittags, auf dem Sportplatz„Trieb“ Polizei⸗Sportverein Wetzlar gegen„Hessen“ Gießen. 1 8 5 8 8 J. Jahrg. e Nr. N 1 9 2 1 2 5 N e——. Januar 1026 hessische 8. Gießener Sportzeitung.— Sportzeilung für gessen⸗ Rassau. Offizielles e vereinsorgan Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch eingeführt, vierteljährlich 75 Pfg., für sonstige Bezieher vierteljährlich 1,50 Mk. Erscheint jeden Freitag. Redaktionsschluß: 2 Tage vorher. Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 12 G.⸗Pf., für Anzeigen mit bestimmtem Platz od. im textlichen Teil, die 90 mm breite Petitzeile od. deren Raum 120 G.⸗Pf — Abonnements⸗ und 5 Anzeige Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Telefon 1 1362. Postscheckkonto s 8437 Frankfurt/M. Druck und Verlag: Albin Klein, Giesten.. Redaktion: Christian Klein,— 5 zießen. ——— r—— aaa ea aaa aa soddb pol podldlrldepldpodd pppd 5 hie wort— hie Wort!„ ßie Wort— hie Sport! Lieber Sportfreund! Die vorliegende erste Nummer der neuen„Allgemeinen Hessischen Sportzeitung“ wird hier und da eine gewisse Ueber⸗ raschung hervorrufen. Man wird sagen: Nachdem der große Brühl'sche Zeitungsverlag zu Gießen und andere Firmen ihre Sportzeitungen wieder haben eingehen lassen, nun ein neues Unternehmen gleichen Zweckes! Sollte es nicht gewagt sein? Lieber Sportfreund! Nimm Kenntnis von einigen Tatsachen: a) Nahe ein Jahrzehnt vor dem Weltkrieg gründete ich die„Allgemeine Turnzektung⸗ und die„Allgemeine Sänger⸗ Zeitung“; beide sind in einer beachtenswerten Höhe bis zu meiner am 15. Juni 1915 erfolgten Einberufung zum Seeresdienst erschienen. b) Anfangs Oktober 1923 übernahm ich die Zeitschrift„Hessisches Handwerk und Gewerbe“ mit 600 Auflage. Nach wenigen Monaten brachte ich die Auflage auf über 8000 und heute sind es rund 35 000. c) Anfangs 1924 gründete ich die„Hessische Hausbesitzer⸗Zeitung“(vorher haben mehrere Herren 10 Jahre lang über eine solche sich beraten), heute hat dieselbe über 10 000 Abonnenten. d) Am 1. Oktober 1924 wurde mir der Verlag des„Hessischen Kamerad“, offizielles Verbandsorgan der Landes⸗ kriegerkameradschaft„Hassia“ Abertragen mit damals knapp 750 Auflage. Ein halbes Jahr später war die Auflage durch meine Tätigkeit auf 5 1 g 09. Wenn ich das anführe, so nt Organisationspflicht nahe zu le Soll der Sport zwi Aufschwung erleben Einzelner zu verstehe überall auch die I E mms aaa en Organisationsgeist, die gleiche hüringen einen einheitlichen d nicht nur Nekordleistungen ng der Massen!— dann lest Ohne einer starken Fachpre einer starken Sportpresse kein g Hie Sport—hier Wort! 5 Darum, werte Sportfreunde tung“ so schnell wie möglich in allen Vereinen allgemein, d. 8 lt wird. Diejenigen Vereine, die solche Beschlüsse herbeiführen und die ja sehr geringen Abonnementsgelder pünktlich dem Ver⸗ lag einliefern, erhalten ihre Vereinsbekanntmachungen usw. kostenlos veröffentlicht. Die betreffenden Vereine sparen also viel Zeit, Arbeit und Geld für die Versendung von Drucksachen oder für die Veröffentlichung von Inseraten in Tageszeitungen. Bekommt ein jedes Sportvereinsmitglied die Zeitung, dann wird auch das Interesse am Sport in der breiten Oeffent⸗ lichkeit ein weit größeres. 75 Pfennig Abonnementsgeld für's Vierteljahr, das sind noch keine 6 Pfennig für die Woche! Werter Sportfreund, besonders Ihr Sportführer in Stadt und Land, meldet mir alle recht bald in Anbetracht dieser ganz geringen Abonne⸗ mentsgebühren die allgemeine Pflichteinführung des Blattes in jedem Verein, dann wird die„Allgemeine Hessische Sport⸗ zeitung“ auch jedem einzelnen Sportler der hier und da schon lange erwartete geistige Kollege. 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