1 500 Mit, age vor der er der a0 er amtlichen meht ange el. t bald bei 1 N, ſelbſ alt g. en 29. d. M, tm Wet. erkins au gang von hier 6 Der Sam; Sieck. 15 t Vorſtand, r— 1 beige. erlag der bl⸗ been det Gr uſchrift zeln“ dag: des Herre 1 den unſerigen n“ erſcheinen, on und wel⸗ neuen(ach n dl 250 bleibt un ver bal. Curant u Nummern. alf 0 ntelligenz-Blatt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. ** 2— Sonnabend den 31. Mai 18531. * — 2— 1 Amtlicher Theil. . Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscemniſſion des Regierungsbezirks Friedberg b an die Gr. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizei⸗Commiſſare des Regierungsbezirks. Betreffend: Den Gewerbsbetrieb. i b Es ſind in neuerer Zeit vielfach Klagen darüber er⸗ hoben worden, daß die Vorſchriften des Gewerbſteuerge⸗ ſetzes vom 1. December 1827 ſo häuſig umgangen und übertreten würden. Um dieſem Uebelſtande zu begegnen, ſchärfen wir ihnen den§. 35 jener Verordnung, welcher alſo lautet: b a „die Bürgermeiſter ſind verpflichtet, darüber zu wachen, daß Niemand in ihrer Gemeinde ein Ge⸗ werbe betreibt, ohne das erforderliche Patent dazu verlangt zu haben, und verbunden, die Contra; venienten dem Steuer⸗Commiſſär des Bezirks an⸗ zuzeigen, hiermit nachdrücklichſt ein, und machen Sie zugleich auf folgende Beſtimmungen, gegen welche am meiſten gehandelt wird, aufmerkſam: 1) alle Bauhandwerker(ſowohl fuͤr Neubau, als Repa⸗ ratur) können, inſofern dieſelben nicht ſchon vor dem 14. September 1841 hierfür patentiſirt waren, nur dann das zu ihrem Gewerbsbetrieb erforderliche Pa⸗ tent erhalten, wenn ſie die vorgeſchriebene Prüfung beſtanden und hierauf unſere Erlaubniß zur Ausübung des Gewerbes erhalten haben. 2) Die Wittwen der Bauhandwerker können das Ge⸗ ſchäft des verſtorbenen Mannes nur durch geprüfte Kinder oder Geſellen fortſetzen. 3) Als Geſell iſt nur derjenige anzuſehen, der in der Werkſtätte, oder, bei nicht in Werkſtätten betriebenen Gewerben, doch in ſpeciellem Auftrag und für Rech⸗ nung des Meiſters arbeitet. 4) Sämmtliche Gewerbe, die Jemand betreibt, muͤſſen im Gewerbspatent aufgeführt und jeder Nachtrag im Patent muß von dem Steuer⸗Commiſſär viſirt ſein. 5) Der für Reparaturarbeit und für einen Geſchäftsbe⸗ trieb im Kleinen Patentiſirte darf keine neuen Ar⸗ 9 25 fertigen und das Gewerbe nicht im Großen betreiben. Schließlich weiſen wir Sie an, jede bei Ihnen vor⸗ gebrachte Beſchwerde wegen Umgehung des Gewerbſteuer⸗ geſetzes auf Verlangen alsbald, mit Ihrem Gutachten, an den einſchlägigen Steuer⸗Commiſſär einzuſenden. Sie werden ſich nach dem Vorbemerkten genau be⸗ meſſen, indem wir ſonſt mit Disciplinarſtrafen gegen Sie vorſchreiten müßten. u per i er. Was Siner fertig bringen kann, wenn er will. (Schluß.) Und wieder rief er das Sprüchlein durch's ganze Dorf. Alles lachte, die Spieler ſammt dem Wirth fluchten unb tobten, aber ſie ſchlichen zwiſchen der Stunde heim, und als er um eilf Uhr horchte, war das Weſpenneſt völlig leer. Und er hatte die Freude zu erleben, daß die Furcht vor ihm ſie heilte. Zwar verdachten ſie's ihm dann und wann noch einmal; Jacob aber hatte jetzt an den Weibern ſeine Spione, und richtig trieb er's wie zuvor, bis Abends das Wirthshaus leer blieb. Er rechnete da⸗ rauf, daß der Spott der Beſſeren, die Bitten der Frauen, die beſſere Erkenntniß ſeine Bundesgenoſſen ſeien, und hatte richtig gerechnet. N An einem andern Abend ſah er ein Pärchen in einer Ecke ſtehen. Da rief er durch's Dorf: Der Schlechte vor dem Licht entweicht! Das Laſter ſtets im Finſtern ſchleicht. Soll' ich vom Pärchen die Namen ſagen? S hat Eilf geſchlagen! Da gab's ein Gerede am andern Tage: Wer war's 2 Wer war's? Viele fragten ihn. Er aber ſagte; Find' ich ſie noch einmal, ſo werden ſie Alle genannt. Auch das wirkte. Die Furcht hütet auch den Wald, ſagte er, und damit iſt ſchon viel erreicht. Die Hauptſache aber thut der liebe Gott. Fand er Buben auf der Straße, ſo faßte er ſie am Lappen und führte ſie zum Schöffen. Der war ein recht⸗ ſchaffener Mann, der, wie alle Beſſeren im Dorfe, ſeine Luſt an dem neuen Nachtwächter hatte. Im Frühjahr wurde das erſparte Geld ans Straßen⸗ pflaſter verwendet, und Jedermann freute ſich darüber; aber mehr freuten ſich die Rechtſchaffenen über die Ord⸗ nung im Dorfe. Die Männer blieben daheim, ſparten das Geld, hielten die Kinder in Ordnung und arbeiteten etwas für die Haushaltung, um die Zeit zu verkuͤrzen. Sie banden Beſen, flochten Strohmatten und Strohkörbe, Bienenfäſſer und dergleichen. Das wurde verkauft, und es kam Geld ins Haus. Andere ſtrickten Strümpfe oder belaſen Erbſen, Bohnen und Linſen. Niemand war glücklicher als die Frauen. Die Mädchen und Burſche waren zwar falſch; aber die Alten hielten ſie beſſer in der Zucht, und die Buben wagten ſich nicht mehr heraus, ſeit der alte Schöffe ſie ſo abgeputzt hatte. In Summa: in Hollbach war Ordnung und ein ganz anderes Leben. Prinz hatte recht, wenn er ſagte: Früher Haß wird oft ſpäte Liebe. Die Kundſchaft nahm nicht nur nicht ab, ſondern ſie wuchs, und Fränzchen war ganz aus dem Felde geſchlagen. Es muß noch beſſer kommen, ſagte Prinz. Wartet nur bis zum Frühling, wo man im Felde arbeiten kann, dann lehre ich meine Hollbacher auch frühe aufſtehen. Als nun dieſe Zeit kam, machte er's ſo. Er hatte nur bis drei Uhr Morgens zu blaſen; allein das diente ihm nicht. Er blies bis Vier. Um vier Uhr ſetzte er das Horn wider die Läden und Fenſter, ſtieß hinein, daß die Schläfer voll Entſetzen auffuhren. Dann rief er: Morgenſtund' hat Gold im Mund, Das thue ich Euch allen kund. Steht auf, die Sonne wartet ſchon! Dem Fleiß'gen wird gewiſſer Lohn! Steht auf, ſteht auf, ſteht auf! Da war's mit dem Schlafen aus. Anfänglich knurrten und brummten die Schlotterer und Faulpelze, aber das half ihnen nichts. Standen ſie nicht auf, ſo kam er noch einmal zurück, und blies vor dem Hauſe, wo noch Alles ſtill war. Nach ein paar Tagen lagen die Leute ſchon in den Fenſtern, wenn er kam, lachten und ſagten: Jacob, du kannſt das Blaſen ſparen! So iſt's recht, ſagte er und ging. a Mit der Gewohnheit iſt es ein gar curios Ding. Iſt man ein⸗ bis zweimal um vier Uhr aufgeſtanden, ſo wird man alle Tage um die Stunde wach. Wollte dann ein Mann noch ein Bißchen faulenzen, ſo rief die Frau; Der Nachtwächter kommt! und wie der Blitz war er auf. Die Hollbacher ſind gutmüthige Leute. Waren ſie auch anfänglich ungehalten über das nagelneue Treiben ihres Nachtwächters, ſo erkannten ſie bald, da er's umſonſt that, wie er's meinte, und hielten ihn darum nur werther. Das zeigte ſich dann auch vielfach. Sie neckten und riefen ihm zu: Mich fängſt du nicht mehr! Aber nun waren ſie geweckt, und es ging bald gut im Dorfe. Sein Wort fand überall eine gute Statt. Man konnte es deutlich ſehen. Die Hollbacher Felder ſtanden herrlich. Sie rotteten eine Menge wüſte liegendes Land um und bauten es ſorgfältig. Ihre Wieſen legten ſie alle ins Blei, wie's der Jacob im Siegener Lande geſehen hatte, wäſſerten ſie, und der Ertrag war doppelt. Das hatte den Nutzen, daß ſie mehr Vieh hielten, beſſer ihre Aecker und Weinberge düngen konnten. Der Prinz baute Klee, und die Bauern machten's nach. So kam's, daß ſie ihr Vieh zu Hauſe behielten. Nun hatten ſie doppelt ſo viel Nahrung vom Viehe. Wenn ſonſt in Hollbach jede Kuh den Vortheil hatte, daß, wenn's heiß war, der Bauer ſeinen Hut auf die dürre Hüfte hängen konnte, und er ſiel nicht herunter, ſo wurden jetzt mehr fette Kühe und Ochſen aus Hollbach getrieben, als früher magere oder Geiſen da waren. Der Hollbacher Wein war nie geſucht, obwohl ihre Berge köſtlich liegen. Seit ſie von dem Prinz den rheiniſchen Weinbau gelernt und die Heckenweinberge, die wie ein Struwwelkopf ausſehen, in Pfahlweinberge um⸗ gewandelt haben, und gut düngen und rechtzeitig ſie be⸗ arbeiten, iſt ihr Wein geſucht, theuer bezahlt und berühmt. Das Sprüchlein aber vom Betteln der Hollbacher iſt aus— 174 geſtorben, denn ſchon lange, lange geht kein Ho mehr fechten.. e 8 1 3 3 Als das erſte Jahr ſeiner Nachtwächterei um war, ſtarb der alte Schöffe. Auf Martini ſollte wieder gedingt werden. Alle Männer aber riefen: Du ſollſt auch am Tage für uns wachen, du ſollſt unſer Schöffe ſein! Jetzt iſt's durchgebiſſen. Der Wirth hat ſein Schild eingezogen, auf der Gaſſe iſt kein Unfug mehr, und wir haben früh aufſtehen gelernt. Der Prinz wehrte ſich und wollte nicht d'ran, aber er mußte. Als das dem Landrath bekannt wurde, der die Nacht⸗ wächtergeſchichte kannte und ſich herzlich darüber freute, kam er ſelbſt, den Prinz als Schöffen einzuſetzen. Da hielt er eine Rede, daß den Hollbachern Waſſer in die Augen kam, und als er geendet hatte, riefen alle Bauern: Unſer neue Schöffe lebe hoch! Da empfing in dieſem Anerkenntniß Prinz ſeinen äußerlichen Lohn; den innerlichen hatte er ſchon lange durch den Erfolg ſeiner Bemühungen. 21. Was machte Fränzchen für Augen als ſie das hörte! Als er heimkam, rief ſie neckend: Gelt', du biſt doch als Nachtwächter abgeſetzt worden! Aber die Freude über ihres lieben Mannes Ehre leuchtete aus den glänzenden Augen. 5 Prinz war aber auch der rechte Schöffe. Nun war ihm das Feld für ſeine Abſichten geöffnet. Er hielt gut Haus mit dem Gemeindevermögen, aber er legte gute Wege an, baute ein neues Schulhaus, verbeſſerte des braven Lehrers Beſoldung, pflanzte Bäume, gute Obſt⸗ bäume an die Wege, legte eine Gemeindebaumſchule an, kaufte eine neue Feuerſpritze und war unabläſſig bemüht, den Wohlſtand des Einzelnen zu fördern. Durch ihn, kann man ſagen, iſt nächſt Gott, der den Segen dazu gab, Hollbach aus einem Lumpenneſt ein reiches Dorf geworden und die Leute brav und geachtet. l ſeht Ihr, Gevatter, ſagte der Schmiedjacob, was Einer in einer Gemeinde kann, wenn er will, und wenn er ſich nicht ſcheut, es recht anzugreifen. e e Meiner Treu, ſagte der Gevatter, Ihr habt recht! Iſt im Dorfe ein tüchtiger Mann, ſo wirkt Wort und Beiſpiel ſegensreich, fuhr der Schmiedjacob fort. Da⸗ bei kann man aber auch lernen, daß es nicht geſagt iſt, daß ein Lumpendorf nicht noch ein tüchtiges werden kann, wenn ihm nur der liebe Gott den rechten Nachtwächter beſchert. Ich aber möchte in alle Iſt denn ſo kein Nachtwächter da? Monats⸗Bericht der Blinden⸗Anſtalt zu Friedberg. Im Monat April gingen folgende Gaben ein un ier⸗ durch 10 n 19 0 bescheinigt. e on den Zöglingen des Hru. Prof. Garnier zu Friedrichsdo 50 fl. 42 kr.; L. S. Gendarm in Breidenbach 1. 55 13* den in Niederweiſel 1 fl.; Hr. Lehrer Frees zu Niederweiſel 1 fl.; A. H. in E. 3 fl.(2 fl. für Arnsburg); Rechnungsprobator Meier in D. Dörfer hinein rufen: 1 fl.; d. Orn. Stoll in Niederwöllſtadt von den Käufern des Sr. H. Weithſchen Gutes 6 fl. 42 kr.; d. Hrn. Lehrer Roth in der Ge: 2 meinde Reuters bei Alsfeld 4 fl.; d. Hrn. Lehrer Weifenbach in Pfaf⸗ fenſchwabenheim 3 fl. 10 kr.; Fr. A. Schwarz in Romrod 1 fl. 1 f. für Arnsburg); Concordien⸗Verein in Offenbach 3 fl. 42 kr.; durch Univerſitätsdiener Schwarz in Gießen Ungen. 9 fl.; Schreinermeiſter G durch die Expedition des Alsfelder Intelligenzblattes 2 fl. Sd 8 Kn 12 kr.; durch den Anſtalts⸗ ecteur Ple 27 42 kr.; Hausbüchſe 10 fl. 563 Ge⸗ ſammtſumme 328 fl. 21% kr. 125 1. Für den Hausbau gingen bis heute baar ein 2000 fl. Bei dieſer Gelegenheit bitten wir um Jurückſendung der Aktien⸗Pläne und ſehen einer recht zahlreichen Abnahme entgegen. Das Haus wird in dieſen Tagen von Seiten des Zimmermannes ſeinem Ende zugeführt und empfehlen dieſe Sache aufs Angelegentlichſte allen edlen Menſchen⸗ freunden. Friedberg den 1. Mai 1851, J. P. Schäfer, Vorſteher. Dienfag l weite n Fugen pier 50— 0 510 iger. del fieber driedbe 9 95 zwel Gläubie 3) Fordert en Da dderureel, ef ein entweder be beer bei Gr. Bü Aumeidung des hun Anpeige zu d Rödelheim d Fru d ö) Dienst 1 Uhr, jürflichen Sal alne erfordet orn und 60 nehmenden im ergeben werde 112 bek poche Steigeret welche die er Termine zu Je Nabe im a Athtils⸗ u. L (88J) Dienſta gs 9 Uhr, ar diefgen Ort Aäaungen auf de Wenigffordt 0 Pfaſserardei ) Maurerardei ) Steinhauer ) Kalklieferun Aleinkarbe ö do 1 lacn Bekanntmachungen von Be⸗ dem wa, hoͤrden. et gedingt. a 0 tal an Fruchtverſteigerung. eingezogen(838) Dienſtag den 3. Juni, Nachmittags aben f u, im 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von früh ſem Fruchtvorrath des vereinigten Armenkonds ſahier 50—60 Malter Korn und 8—10 Mal⸗ „aber kr Gerſte zweimalterweis meiſtbietend ver⸗ ſeigert. Friedberg den 22. Mai 1851. u auch Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ber freute, ter. een. Da 2 0 aer in die Gläubigeraufforderung. le Ba 866) Forderungen an den Nachlaß der nern: zerſtorbenen Daniel Wenzel's Eheleute zu 3 Niederurſel, Heſſ. Seits, ſind binnen 4 Wo⸗ ring ſeinen hen entweder bei unterzeichneter Gerichtsſtelle ſchon lange der bei Gr. Bürgermeiſter zu Niederurſel, bei Vermeidung des Ausſchluſſes vom Inventar, ur Anzeige zu bringen. Rödelheim den 21. Mai 1851. Großh. Heſſ. Landgericht t über ihres Dr. Gilmer. den Augen. Fruchtlieferung. Nun war(883) Dienſtag den 3. Juni d. J., Vormit⸗ t hielt gut lage 10 Uhr, ſoll in dem Geſchäftslocale Kur⸗ legte gule un Salzamtes zu Nauheim die für die deff Saline erforderliche Lieferung von 120 Achtel eſſerte des Korn und 60 Achtel Gerſte an den Wenigſt⸗ gute Obſt, nehmenden im Wege des öffentlichen Ausgebots iſchule an, 155 werden, was Luſttragenden mit dem das hörte! i doch als ſg benüht Bemerken bekannt gemacht wird, daß nur ene olche Steigerer zum Bieten zugelaſſen werden, Durch ihn, welche die erforderliche Caution alsbald im dazu gab, Fun zu leiſten im Stande ſind. ö Nauheim am 28. Mai 1851. 2 W e 2 dwig. jacob, was 3 Ludwig und wenn Arbeits⸗ u. Lieferungs⸗Verſteigerung. (S811) Dienſtag den 3. Juni d. J. Vor. abt recht! mittags 9 Uhr, ſollen folgende zur Herſtellung 4 oer hiefigen Ortsſtraße nöthigen Arbeiten und wirkt Wort Lieferungen auf dem Gemeindehauſe dahier an fert. Da- die Wenigſtfordernden vergeben werden: g geſagt iſt, 1) Pffaſterarbeit, veranſchlagt zu 408 fl.— kr. u kann 2) Maurerarbeit,„„ 70„ 30„ erren, Steinhauerarbeit,„ is lachtwächter 4) Kalklieferung,„„ N en men: Kleinkarben den 27. Mai 18941. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter * Ströbel. dtiedbeng Main ⸗Weſer⸗ Bahn. „ prtden hier⸗ Section Butzbach. .(888) Montag den 2. Juni d. J., Vormit⸗ Frirrigerorf tags 9 Uhr, ſoll auf dem Sections büreau da⸗ turm 171 bier vie Lieferung von airca 230 Bütten Luft⸗ e.. kalk zu verſchiedenen Bauwerken in den Ge⸗ eln en D. markungen Gießen und Kleinlinden an den air des G. Wenigflfordernden durch öffentliche Verſteige⸗ in ber Oe, kung in Accord gegeben werden. bach in 1 Gießen den 27. Mai 1851. g Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur durch 0 emen Eickemeper. e 2 f. Bekanntmachung. den Auln,(886) Vor einiger Zeit wurde von einem 6% ke. 6 hieſigen Einwohner ein verirrtes Schweinchen . aufgefangen. Wer ſich als Cigenthümer des⸗ 4 del dien ſelben auszuweiſen vermag, kann es gegen Ver⸗ „ e ben gütung der Unkoſten dabier in Empfang nehmen. und in diesen Nie de reſchbach den 26. Mai 1851. —. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 1 asche Jung. A — 175— Privat- Bekanntmachungen. Zum Vortheil der Invalidenfonds mit Bewilligung Sr. Majeſtät des Kaiſers von Oeſterreich und unter der Leitung eines beſonders hierzu ernannten miniſteriellen Comité findet unwiderruflich am 28. 8 zu Wien a die iehung einer großen Geld ⸗Lotterie worin Gulden Wiener Währung fl. 200000, 40000, 20000, 13000 S000, 5000, 4000, 3000, 2000, 1000 ꝛc. ꝛc. gewonnen werden. l Ein Loos I. oder II. Claſſe, dem nur ein Gewinn zufallen kann, koſtet 3 fl. 11 Looſe fl. 30. Ein Loos III. Claſſe, das zwei Ge. Ein Loos IV. Claſſe, das drei Ge⸗ winne erlangen kann, und jeden⸗ winne erlangen kann und jeden⸗ falls 5 fl. W. W. gewinnen muß, falls fl. 10 W. W. gewinnen muß, koſtet fl. 6. 11 Looſe fl. 60. koſtet fl. 10. 11 Looſe fl. 100. (1390 In Berückſichtigung des wohlthätigen Zweckes iſt von den Regierungen des Großherzogthums Heſſen, der Königreiche Hannover, Sach⸗ ſen, Würtemberg ꝛc. dieſer Lotterie die Conceſſion fur die reſp. Länder er⸗ theilt worden. r Dem unterzeichneten Handluugshauſe iſt von dem Comité zu Wien der Loos⸗Verkauf übertragen, und ſind wir in den Stand geſetzt, Abnehmern einer größeren Anzahl Looſe beſondere Vortheile, ſowie auch ein von den Feld⸗ herrn Oeſterreichs eigenhändig unterzeichnetes Gedächtniß⸗Diplom anzubieten.— Ausführliche Pläne gratis. Jeder Theilnehmer erhält nach der Ziehung eine amtliche Liſte. J. Uachmann& Comp., Banquiers in Mainz: Deutſcher Phönir, Verſicherungsgeſellſchaft in Frankfurk a. M. Grundkapital Fünf und eine halbe Million Gulden. (810 Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Feuersgefahr Mobilien aller Art, Vieh, Erndtevorräthe u. ſ. w. zu den billigſten Prämien. Proſpecte und Antragsformulare ſind gratis bei dem unterzeichneten Hauptagenten, der zum Abſchluß von Verſicherungen ermächtigt iſt, in Empfang zu e ebe im März 1851. H. Hahn. Ausverkauf. (688) Wegen Aufgabe meines Geſchäfts gebe meinen Vorrath in Tuche, Bukskins, Paletot: und Rockſtoffe, Weſten⸗ zeuge, Piqués, Drills, Laſtings, Satins, Baumwollen⸗ Sammete ze. unter den Fabrikpreiſen ab. Frankfurt a. M. K. W. Kellermann, kleiner Kornmarkt 5. —— . Sool⸗Bad (887) Großes 176— auheim. — N Sonntag den 1. Juni Coneert im Kurgarten. Entréegeld nach Belieben. Hurſt. * Tapeten (789) in den ſchönſten Muſtern und äußerſt billig, ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. David Groedel Söhne. „„ Siege ung: (S888) Dienſtag den 10. Juni 1. J., des Morgens 9 Uhr, will Unterzeichneter in ſeiner Behauſung gegen baare Zahlung Für cee Glaſer und Zimmerleute, brauchbares noch in gutem Zuſtande befindliches Werkzeug und Holz verſteigern laſſen. f 1) 3 Hobelbänke, wovon 2 neu, Blatt und Fußgeſtell von Buchenholz und die Blät⸗ ter über 4“ ftack find,, 2) die zu den Hobelbänken erforderlichen Ho⸗ bel, beſtehend in Raabänken, Doppelhobel, Schlicht⸗„ Schrub⸗ und Simmshobel und Stemmeiſen, 3) 1 Nuthhobel, verſchiedene Kehlhobel und Lochbeutel, 8 3 4) Eine Kloppſäge und ſonſtige Sägen von verſchiedenen Größen, 5) 40 Stück Schraubzwingen und mehrere Schraubknechte, 6) 14 Stück Leimzwingen von 26 Diehl breit, 7) ein Farbreibſtein, ein Drehſchleif⸗ und Schrubſtein, 8) 6 Stück eichene Bohlen, 20“ lang, 18“ breit und 2½ bis 3½“ flark, 9) 40 Stück reine und zartäſtige Diehlen, 10) a ee un zen ehe 110 ſonſt berſchiedenartice Bohlen, hbeſtehen 5 in Nuß, Kirſch⸗ a und Weiß⸗ buchen⸗Stammfüücken. Bemerkt wird, daß die Bohlen Diehle und Lakten über 3 5 Jahre trocken aufbewahrt liegen. Bingenheim den 28. Mai 1851. 86 Wilhelm Winter IV. Zu verkaufen. 889) Einen zweiſpännigen Wagen, noch in —— Zuſtande, zwei neue Wagen, zum Fahren für ein Paar Kuͤhe, einen Stoßkarrn und ein kleines Wägelchen hat billig zu verkaufen Salomon Schwab. Z u verkaufen. (890) Ein vollftändiges Brandweinbrennerei⸗ geſchirr von 100 Maas, hat zu verkaufen Reichelsheim i Wilhelm Schäfer, jun. Tanz⸗Unter richt. (8910 Unterzeichſſeter ladet hlermit zur Theil⸗ nahme an dem kutz nach Pfingſten von ihm dahier erkheilt werdenden Taͤnzunterrichte erge⸗ benſt ein. Anmeldungen werden bei Herrn Bier⸗ brauer Simmerock abzugeben gebeten. Friebberg den 27. Mai 1851. H. Moſe ler, Tanzlehrer. Zu ver kaufen. (892) Neue einſpännige Wagen, ſowie Flammländer Pflüge und ein ſchönes Stuhl⸗ wägelchen ſtehen zu verkaufen bei Schmied⸗ meiſter Johannes Göbel zu Petterweil. „Au m Anzeige. 81 (893) Dienſtag den 47. Juni, Nachmittags 3 Uhr, ſollen in dem Hartmann Walz'ſchen Hauſe mehrere Mobilien öffentlich gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden, nämlich 6 Rohrſtühle, 1 Wachstuchtiſch, 1 Kommode, 1 ditto mit Schubladenaufſatz und Schreibpult, 1 Bettlade, alles von Rußbaumholz, 1 großer Kleiderſchrank, 2 kleinere Schränke, 2 große mit Eiſen beſchlagene Kiſten, für Auswanderer ge⸗ eignet, 1 Eßtiſch, 2 kleinere Tiſche, Bettwerk 1 Spiegel e. 40 8 Sodann beabſichtige ich ein Eoctaviges ſehr gut erhaltenes und die Stimmung gut haltendes Elavier aus der Hand zu verkaufen, welches jederzeit bei mir in Augenſchein ge⸗ nommen werden kann. a Friedberg den 27. Mai 1851. L. Bittſcher. Z u verkaufen. 1 Eine friſchmelkende Kuh iſt zu ver⸗ ufen bei H. Preuſſer Wtw. Ar Fär d wei Kreuzer (895) den Schoppen Aepfelwein perzupft Heinrich Engel. Zu verkaufen. (896) Ein Morgen 18 Ruthen Klee ſind zu verkaufen bei Fuhrmann Ruppel. Wohnung zu vermiethen. (872) In dem zweiten Stock meines Haufes iſt für eine kleine Familie eine Wohnung zu vermiethen, welche gleich bezogen werden Ralt N S. G. Simon jun., Ludwigsſtraße neben den drei Schwerdtern. Ein vollſtändiges Logis (897) im zweiten Stock meines Hauſes iſt zu Mee und kann bis den 1. Auguſt bezogen werden. s Friedberg den 26. Mai 1851. Heinrich Hedderich. Zu beachten. (878) Inſerate zur Aufnahme in die Nauheimer Curliſte werden entgegen genommen bei C. Bindernagel. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Exaudi den 1. Juni Pfarramtliche Functionen verrichtet; Herr Stadtpfarrer Sell. 19 510 Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Franck. 4 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirch e: Herr Candidat Krlitzler. Nachmittags predigt in der Burgkirche 0 1 7. 12 Herr Stadtpfarrer Fertſch. 1 Fruchtpreiſe. f Gattung. Fried⸗ Main: Die⸗ 4 berg Mainz. durg „ kr. fl. kr. .fr. 125 2 U 8 1 Waizen pr. Malter 8— . 6 35 6 Gerſte„ 7. 3489 8 34301— E Hafer e Polizei Tage für die Städte Friedberg und Butzbach vom 31. Mai bis zum 6. Juni. 128. Mais 23. Maiſ28. Mrz. germeſſers Nach! 14. der Ge emeuerke W aufden. . Die al, und w S. Fried⸗ Butz. 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 2575 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 247 27. 54 8 1 e e ö 5 th. — Milchbrod 145% 55 — Waſſerweck 116 0 Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146 17 Fleiſch⸗Preiſe. pf f 1 Ochſenfleiſcß 111— 11 9 „ Kühfleiſch, gemäßeetes 81— 8— 1 Rindfleiſch, gemäſtetes 7 „ Kalbfleiſch 5— 45— „„„ gemäſtetes e „ Schweinenfleiſch 9— 9— „ Hammelfleiſch 8— 81— „ Schaaffleiſch 5——— „ Wurſt v.blos Schweinen 12— 12 „Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14.— 144— „ Dörrfleiſch 144— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 16— 16— „ Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglich Heſfiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. auf dahieſig ten Tagen ſtimmung e Inder eingeladen g Gebrauch f mungen, wähnen