fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. geſezte Stu M 68. Sonnabend den 30. Auguſt 1851. uberg: Uhr 5 1 5 5 Aus dem Leben eines Vogelsbergers in Krieg und Frieden. —— Erzählung von W. O. v. Horn. (Fortſetzung.) „Während mein Vater ſo fortſprach, bedachte ich mir auch die Sache und war bald einig, wie ich's an⸗ fangen wollte, das Abſehen mit der Mühle zu hintertreiben. Ich dachte mich hinter meine Mutter zu ſtecken, die den 1 rei eiſe eptember auf in fl. 40.— Vater ganz leicht herum bringen konnte, wenn ſeine Ge— w. heraus, danken auch ganz abſeits lagen. Sie ſtrich ihm um den ge Beſtellung Bart, nannte ihn Peterchen, Männchen und der Art, und wie der Blitz ſchlug der Wind um und blies aus ent⸗ gegengeſetzter Richtung, nämlich. aus der ihrigen.“ Ich lachte herzlich. „Parol, Herr!“ rief er aus,„ſo machte ſie's und 1 ſo machen ſie's alle und kriegen allemal richtig, was ſie . wollen. O, die Weiber ſind mordpfiffig. Mit dieſem Troſte kam ich heim, und ſobald der Vater die Kühe füt⸗ Blutegel un terte und die Mutter in der Küche war, machte ich mich ſſigen Natu, an ſie. „Ach, ſie hatte mich, ihren Erſtgebornen ſo lieb. Wie hätte ſie mir das verſagen können, um was ich bat? aden Obwohl ſie's nicht gerne that, ſo ſah ich doch gleich, Forſtmänner, wie's ſtand. 8 g g a iger, welche„Ich ſäh' dich gern in der Mühle, ſagte ſie, mein imerungsver⸗ lieber Kaspar, denn du hätteſt da ein gar reichlich und ernehmungen gut Leben; aber wenn du abſolut nicht willſt, ſoll Er dich nicht zwingen; doch was willſt du dann treiben? Siehſt du, Kaspar, fuhr ſie fort, es iſt eine harte Zeit und es wird uns ſchwer, euch Alle durchzubringen. Du biſt der Aelt'ſte und ſollteſt die Kleinen ernähren helfen; willſt aber noch ſelber ernährt ſein. Das geht nicht!— villſach bela geaßtr, ſowol auen wir jeden hafung aß„Herr Gott! fiel ich ihr in die Rede, das will ich * gern! Der Hirt iſt ja geſtorben. Dingt mir die Heerde! —„Du biſt zu jung, ſagte ſie; die Bauern nehmen dich „Court nicht an. 15385 g f „So will ich Holzhauer im Walde werden. Die 851. verdienen ein ſchön Stück 90 dog ich, 0. — lAoende ungeſtraft ſo viel Holz mit heimnehmen, als ſie 1 tragen können. Da kriegen wir unſern Brand und Geld 9 3535, dazu. ö 57%„Das ging ſchon, ſagte ſie nachſinnend. Ich will's 7 deinem Vater ſagen.“ Damit war ich zufrieden. 5 10 „Es war dunkel geworden. Ich ſchlüͤpfte zur Thüre hinaus, und als ich hinaustrat, ſprang Jemand neben der Thüre hervor und rief: Holla! um mich zu erſchrecken. Es war Nachbars Annebärbel, die mich erwartet hatte. Die liebe Hexe erſchreckte mich oft ſo. .„Vor Annebärbelchen's Thür ſtand ein weitäſtiger Winterbirnbaum. Unten am Stamme lag ein altes Bau— klotz, auf dem im Sommer die Leute Abends ſaßen. Nun war's eben kein Sommer mehr. Der alte Winterbirn⸗ baum ließ ſchon ſeine rothgelben Blätter fallen und die Schwalben waren ſchon über ſechs Wochen fort. Ob's nun gleich ganz friſch war im Freien, ſo ſetzten wir uns doch auf das Bauklotz, recht dicht an einander, um zu plaudern und doch nicht zu frieren. „Haſt du das Handwerk ſchon gelernt? fragte utzend das neckiſche Ding.“ „Ja ſchöͤn gelernt, ſagte ich, hätt' ich nicht nach dir das Heimweh kriegt! g N„Sie lachte. Wenn ich's geweſen waͤr', fragte ſie, ich hätt's nicht gekriegt. „O du Abſcheuliches! rief ich und wollte aufſtehen und weglaufen. „Sie hielt mich. Verſtehſt doch gar keinen Utz? zankte ſie. 1„Ja Utz, ſagt ich, du haſt geſagt, was dein Herz enkt! 15„Kaspar, ſagte ſie darauf, ſei doch nicht einfältig, bin ich nicht dein Schatz? „Ja, ſo lang dir kein Andrer beſſer gefällt! f„Geh' ſchäm' dich, ſagte ſie zornig. So was hätt' ich nicht geſagt. „Freilich, ſagte ich, du biſt huͤbſch und gefällſt Allen. „Das hatte ihr geſchmeichelt. Sie lächelte, aber unterdrückte es doch. „Laß das dumme Gerede, ſagte ſie. Bleibſt du jetzt daheim? „Da liegt's, ſeufzte ich, da liegt's ja eben. Mein Vater will mich in die rothe Mühle verdingen. Denk' mal, in die rothe Mühle, drunten im Thal! „Ei was? und du willſt nicht? fragte ſie ver— wundert. „Wenn du mitgingſt! „Das kann nicht ſein, Kaspar, verſetzte ſie ernſt; aber ich begreife dich nicht, fuhr ſie fort. So gut, wie du's in der rothen Mühle kriegſt, hat's ſo leicht Niemand im Dorfe. Das iſt doch, meiner Treu! wahr.. „Wär's nicht ſo weit von dir, Annebärbelchen! ſagt ich ſeufzend. — 274 „Mach keine Faxen, Kaspar, rief ſie aus. Die Mühle liegt drei Vaterunſer lang vom Dorfe. Geh' du hin. Jeden Abend können wir uns ſehen, wenn's nöthig Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 2. Auguſt 1851. iſt. Oder was willſt du ſonſt? g 175— b „Das iſt mir auch was Rechts! höhnte ſie. Geh' Aufgefahren Verkauft[ Mittelpreiſe unnetgte in die Mühle und ſei kein Narr! Gute Nacht, mich Gattung wurden[wurden 1 10 friert's! Lieber Mahlknecht als Holzknecht! Huſch war(Mltr.)(Mltr.) fl. ſie fort.— 5 3 n 21 21 9 4% eam end offen „Jetzt muß ich aber die Pferde ein bischen laufen laſſen, Korf, 3 3 8— e 1 5 m 2 lieber Herr,“ denn der Weg iſt eben, ſagte Kaspar zu mir. 1 e 10% 10%½ 5 45 Stein Fer Gre Dort an der Anhöhe erzähl' ich weiter.“ Er pfiff hell und e ee 7 7 2 5 f „ 8 5 a. Kartoffelnn 18 10 2 30 1 die Thiere, die dieß Zeichen kannten, flogen pfeilſchnell davon. on 1 2—— N(Fortſetzung folgt.) Mohnſamen—— 5 2 5 Beko Ge 8 Außer dem Verſchleiß des bekanntlich eine Gleichzeitig wird bemerkt, daß Joh. Philipp 0 Bekanntmachungen von Be⸗ vorzüglich gute mediciniſche Wirkſamkeit beſitzen⸗] Jung auch geneigt ift ſeine Hofraithe gegen 1396) In 5 5 hoͤrden den und darum in alle benachbarten deutſche eine andere in hieſiger Stadt zu vertauſchen. alflurts 197 1 3 Länder, ſowie nach Frankreich äußerſt bedeu⸗ Friedberg den 25. Auguſt 1851. ahne treten. a0 RN tenden Abſatz pen ee e 8 0 In Auftrag. ga Blattes. ilien⸗ i Brunnens ſteht dem Pächter auch der alleinige er Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 2 e Wirthſchaftsbetrieb daſelbſt zu, der um ſo fre⸗ Bender. Nuſſe (1298) Montag den 15. September d. J., Vormittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die Immobilien der Franz Golls Ehe⸗ leute von Oberwöllſtadt in der hieſigen Gemar⸗ kung, nämlich: ag. No. 42 247 Hofraithe 191 13 155,3[◻Klftr.— 79 Rth. Gar⸗ ten im Gäßchen, 192 17 27,5[Klftr.— 14 Rth. daſelbſt, 238 55b 5,9[UAKlftr.— 3 Kth. zwiſchen der Köhler⸗ und Kloſtergaſſe(Bauplatz), 660 38 178,9[UKlftr.- 91 Ruthen im Lachenfeld, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 31. Juli 1851. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Oeffentliche Bekanntmachung. 1376) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die zwiſchen Conrad Fabel 1. von Petterweil und deſſen zweite Ehe⸗ frau Eliſabetha, geborne Döhne, beim Beginne ihrer Ehe beſtandene eheliche Gütergemeinſchaft vertragsmäßig aufgehoben worden iſt, daß hier⸗ nach jeder dieſer beiden Ehegatten nunmehr ſein eignes Vermögen ſeparirt beſitzt und verwaltet, daß ferner das von dem Conrad Fabel J. ſeit⸗ her betriebene Schuhmacherhandwerk zum allei⸗ nigen Eigenthum von deſſen zweiter Frau ge⸗ hört, daß ſolches demzufolge einzig und allein auf deren Rechnung betrieben wird und daß deren Ehemann alſo nur als ihr Geſchäftsführer erſcheint. Groskarben den 6. Auguſt 1851. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Bötticher. Verpachtung des fiscaliſchen Mine⸗ ralbrunnens bei Okarben. (1379) Der dem Großherzogl. Heſſiſchen Fiskus gehörige Mineralbrunnen, der Selſer⸗ brunnen genannt, bei Okarben, in Groß⸗ und Kleinkarber Gemarkung gelegen, mit den dazu gehörigen Gebäulichkeiten und im Ganzen eirca 10 Normalmorgen haltenden Gärten und ſchö⸗ nen Bosquetanlagen, wird mit Ablauf künftigen Jahres pachtlos und darum Mittwoch den 10. September d. J., Nachmit⸗ tags um 1 Uhr an dem Brunnen ſelbſt, auf anderweite 12 Jahre von 1853 an unter den alsdann bekannt gemacht werdenden, auch vorher im Amtslokale des Unterzeichneten ein⸗ zuſehenden Bedingungen meiſtbietend öffentlich verpachtet. quenter iſt, als die Lage des Orts mit zu den ſchönſten und reizendſten der ganzen Gegend ge— zählt werden muß. Friedberg den 9. Auguſt 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Mobilien ⸗Verſteigerung. (1402) Mittwoch den 3. September d. J., Vormittags 9 Uhr, werden im Gaſthaus zum goldenen Reichsapfel dahier das zum Nachlaſſe des verſtorbenen Emmerich Müller gehörende väterliche und errungenſchaftliche Mobiliarver⸗ mögen öffentlich meiſtbietend verſteigert. Der Verſteigerung werden ausgeſetzt: Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Porzellan, Glas, Holzwerk, Bettung, Kleider, Weißzeug, Schiff und Geſchirr, Küferhandwerksgeſchirr und ſonſtige Haus hal⸗ tungsgegenſtände. Friedberg den 18. Auguſt 1851. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Stroh lieferung. (1403) Mittwoch den 3. k. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 550 Ge⸗ bund Kornſtroh in die Betten der ledig caſer⸗ nirten Mannſchaft dahier, in dem Verwaltungs⸗ büreau auf dem Soumiſſionsweg an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben und die Liefe⸗ rungsbedingungen können von heute an in oben gedachtem Büreau eingeſehen werden. Die Gr. Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden er⸗ ſucht daſſelbe, im Intereſſen ihrer Gemeinden, gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 16. Auguſt 1851. In Auftrag Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (1380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner Mark konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beſchäftigung erhalten. Gießen den 12. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeper. Hofraithe-Verſteigerung. (1440) Auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bürgers Joh. Philipp Jung wird Montag den 1. September, Vormittags 9 Uhr, die demſelben zuſtehende, in der Auguſtinerſtraße dahier gelegene Hofraithe in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert und bemerkt, daß dem Letztbietenden bei annehmbarem Gebot alsbald die Genehmigung ertheilt wird. 660) fu fie ve Friedberg. Eine 1 (1120) beſtebend ſäche, Gebrauch der ſenem Hobzftall, hat Main⸗Weſer⸗ Bahn. (1442) Donnerſtag den 4. September l. 3. Vormittags 9 Uhr ſoll auf der Station Vilbel eine Parthie Brennholz und altes Eiſen, von Schub⸗ und Handkarren herrührend, an den Meiſtgebenden verkauft werden. Friedberg den 23. Auguſt 1851. e Der Großh. Heſſ. Sections⸗ Ingenieur bis zum 1. Ociobder der Section Vilbel Friedberg. Hochgeſand. 1 Ruf Grummetgrasverſteigerung. 0 f (1458) Das diesjährige Grummetgras von(1380) ſund fer nachbenannten Freiherrlich v. Löw'ſchen Wieſen ſoll in Abtheilungen meiſtbietend verſteigert und gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine, Credit“ Eine Nan bis Martinitag d. J. bewilligt werden, nämlich: 25) befrhend 5 zu Niedermoccgadt Mittwoch den 3., Jag l September d. J., Vormittags um 10 Uhr, wagt h 90 ſahen in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Fach g Schöhl von ungefähr 20 Morgen,. 2) zu Florſtadt Freitag den 5. Septem⸗ ber d. J., Vormittags um 10 Uhr, in 0 Rhe der Behauſung des Herrn Gaſtwirths(1417) von fehr Wagner von ungefähr 90 Morgen, Le Am 12 Gude 3) zu Bauernheim Samſtag den 6. Sep-„dledberg. tember d. J., Nachmittags um 1 Uhr, in Zu ve der Behauſung des Herrn Gaſtwirths au Höres von ungefähr 9 Morgen. 0 60) Ju den Florſtadt den 25. Auguſt 1851. 1900 i da mit Der Freiherrl. v. Low'ſche Rentmeifer lcher im Septen ül ler. Gras- Verſteigerung. (1459) Montag den 2. September l. 050 Vormittags um 11 Uhr, ſoll das Grummetgras von circa 3½ Morgen Gemeindewieſen und circa 4 Morgen Wieſen der 2. Pfarrei dahier auf hieſigem Rathhauſe öffentlich meifſbietend 0 verſteigert werden. Oberrosbach den 26. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Zu ve (1464) Cin vo mehen und kann Zuwe Dienftbg u f aue frei ſuingungen zu de Grummetgras⸗Verſteigerung. Montag (1460) Montag den 1. September, Vormit⸗ a0 bei dem tags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Bruchen⸗ i% fdenfalg brücken gehörige Grummetgras in Abtheilungen 15 Endammn an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden 1 Bruchenbrücken den 27. Auguſt 1851. EN Der„ Bürgermeiſter e ſt. Grummetgras⸗Verſteigerung. (1461) Montag den 1. September I. J. Nachmittags 1 Uhr, ſoll in der Behauſung des Wirth Klaus das der Gemeinde zustehende Grum⸗ netgras in einzelnen Abtheilungen meiſtbietend derſteigert werden. f lbenſtadt den 26. Auguſt 1851. — N Der Groß h. Heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Grummetgras-Verſteigerung. (1462) Montag den 1. September l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll das hieſige Gemeinde⸗ Frummetgras, circa 60 Morgen, auf Ort und Stelle meiſtbietend öffentlich verſteigert werden. Steinfurth am 26. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Thönges. N Privat- Bekanntmachungen. au dh. Mi Ge ſu ch. oute ge 1396) In ein Putzgeſchäft in der Nähe E ecaaſgen. Fcankfurts kann ein anſtändiges Mädchen in die r 188l. Lehre treten. Näheres bei der Expedition die⸗ mung es Blattes. eſſ. Bürgermeiſt 8 2 5 Ruſſenſteine der. (966) find ſtets vorräthig bei. Friedberg. Chriſtian Ulrich. Eine Wohnung, (1126) beſtebend in 4 heizbaren Zimmer, n. Küche, Gebrauch der Waſchküche nebſt verſchloſ⸗ n 1851. ſenem Holzſtall, hat zu vermiethen und kann eng, genie dis zum 1. October bezogen werden. 1 Vilbel Friedberg. W. Netz. 8 Ruſſenſteine (13900) find ſtets vorräthig zu haben bei a Friedrich Strauch tirtend derftigt in Bönſtadt. — Eine Manſardenwohnung, werben, namliq: g. 5 5 % 1 425) beſtehend in Zimmer, Kabinet mit Auwa den! ben Küche, Keller ꝛc, iſt zu vermiethen und bag um 10 Uh baldigſt zu beziehen. r* 118182 „Zahn. September l.] t Station Ville dus Eiſen, vnn üßtend, an du N tigerung. Nrummetgras vn Lon ſchen Wiesn e Friedberg. Ruths. ien 5. Sui Rheinwein um 10 Uhr, dern Gaftwiuß 90 Morgen, ag den 6. Gif gs um 1 Uhr, 19 dern Gaffwiclß Morgen. (1417) von ſehr gutem Geſchmack verkauft per Ohm 12 Gulden Friedberg. Chr. Hecht. Zu vermiethen. (163) In dem von mir erkauften Eich ſchen Hauſe iſt der mittlere Stock zu vermiethen, 1851. welcher im September bezogen werden kann. v sche Nentmeifſ Peter Decher. 1651 Zu vermiethen. erung,(1464) Ein vollftändiges Logis iſt zu ver⸗ Zeuner l 3 miethen und kann ſogleich bezogen werden bei Hamm] Witiwe Dienſtbach nachſt der Eiſenbahn. det Haus verkauf. 12 weib Mein Wohnhaus, gelegen an der ag mite e. freier Hand unter annehmbaren 1 1851. Bedingungen zu verkaufen. 8 gaga Auguſt Seibert. 60 e r. Montag den 25. d. M. getting(1466) bei vem Ludwigsfeſt im Hotel Trapp g gem] wurde, jedenfalls aus Verſehen, ein brauner Hut mitgenommen. Man bittet denselben bei der Expedition dieſes Blattes gefälligst abgeben piemder/ Ide Bruch n e zu wollen. 15 51.. nee Schwalheimer Brunnen. f 1.(1467) Sonntag den 31. d. M., bei der 77100 Feier des hieſigen Nachkirchweihfeſtes, findet Harmonie⸗ und Tanzmuſik mit Garten⸗Illumi⸗ „ pmb 0 nation ſtatt, wozu höflichſt einladet 4 Henkel. — 275— (1105) Wie bekannt, iſt die Anwendung der verſchiedenen Zahn pulver(von Holz⸗ oder Brodkohle, Tabacksaſche ꝛc.) nicht allein unzureichend, die Zähne vollftändig von 5 5 e zu reinigen und ihren Glanz wiederherzuſtellen, ſondern es wirken auch noch dieſe Mittel in Pul⸗ verform auf die Dauer theils nachtheilig auf das Zahnfleiſch, theils ſchädlich auf den Zahnſchmelz. Dieſe Thatſachen haben zu langjährigem Sammeln von Erfahrungen und Forſchungen über eine zweckmäßigere Form eines Zahnmittels Veranlaſſung gegeben und das Er⸗ gebniß dieſer Studien iſt Dr. Suin de Boutemard's aromatiſche Zahnpasta. Es iſt nämlich die Pa ſten⸗(Seifen-) Form als diejenige Form erprobt worden, welche mit der das Jahnfleiſch ſtärkenden Wirkung zugleich die zuverläſſigſte, unſchädliche Reini- gung der Zähne, die Berſtörung der ſich auf den Zähnen bildenden thieriſchen und vegetabiliſchen Paraſiten, ſowie einen wohlthätigen Einfluß auf die ganze Mundhöhle und deren Geruch verbindet, und alſo mit Recht als das Zeſte empfohlen werden kann, was zur Cultur und Conſervation der Zähne— eines ſo weſentlichen Theiles menſchlicher Schönheit und Geſundheit— und zur Verhütung krankhafter Affectionen derſelben geeignet iſt. Dr. Suin de Boutemard's Zahnpaſta,— welche in Friedberg nur bei P. H. Schimiltner zu haben iſt,— kann alſo nach dem jetzigen Standpunkte der kosmetiſchen Chemie als das Höchſterreichbare in Bezug auf Pahntzultur bezeichnet werden; der Preis eines Packetchens(für einen mehr monatlichen Gebrauch ausreichend) iſt Sr es Seheibenſchießen um Geldpreiſe, (14350 welches Sonntag den 31. d. M. und Montag den 1. September auf dem hieſigen Schießplatz abgehalten wird. Es werden Preiſe von fl. 40.— fl. 35.— fl. 30.— fl. 20.— fl. 15.— fl. 12.— fl. 10. u. ſ. w. heraus⸗ geſchoſſen.— Der Schuß koſtet 30 kr. und bittet man um zeitige Beſtellung der beliebigen Schußzahl bei dem Unterzeichneten. In wirthſchaftlicher Beziehung iſt für Alles beſtens geſorgt. Niederwöllſtadt den 22. Auguſt 1851. In Auftrag des Schützenvorſtandes Phil. Speck, Platzmeiſter. Geſchäfts-Eröffnung. (1468) Ich zeige hiermit an, daß von jetzt folgende ſpirituöſe Lacke aus meiner neu errichteten Fabrik en gros und en detail zu beziehen find: k Petersburger Möbellack à Schoppen 1— „ Möbelpolitur 1— 28 nee,,„ 1 30 — bramn v 1 10 Mien 5 1— Gps. 9„ 2— Mes: ꝝð?kXꝶ'“„ 1 30 Weißer Lack„„— 48 Lack für Eiſen und Blech„„ 1 Alle dieſe Lacke mit einem Schwamm, Baumwolle oder feinen Haarpinſel aufgetragen, trocknen in Zeit von 2 bis 3 Minuten. Da ich die Bereitung des Lacks in der vorzüglichſten Fabrik in Petersburg erlernte, aus welcher durch mich bedeutende Sendungen nach Deutſchland gemacht wurden, mein Fabricat dem Petersburger in keiner Hinſicht nachſteht, ſowie durch das Etabliſſement in meiner Vaterſtadt be⸗ deutend billiger geliefert wird, ſo hoffe ich geneigte Anerkennung zu finden. Friedberg im Auguſt 1851. 5 Friedrich Roßbach, Lackfabricant und Händler, Ludwigsſtraße No. 56. Preis-Kegelſchieben. Kirchweihfeſt zu Ockſtadt. (1469) Sonntag den 7. September findet (1471) Sonntag den 31. Auguſt und Mon⸗ dahter im Garten des Unterzeichneten ein großes tag den 1. September wird in dem Schloß⸗ Preiskegelſchieben ſtatt. Sollte daſſelbe an die⸗ garten zu Ockſtadt das diesjährige Kirchweihfeſt ſem Tage nicht beendigt werden können, ſo wird gefeiert, allwo an dieſen Tagen gutbeſetzte Har⸗ während der Dauer jeden Tag von Mittags][ monie- und Tanzmuſik anzutreffen iſt, auch wird 3 Uhr fortgefahren. zugleich bemerkt, daß an dieſen Tagen das Bolz⸗ Die naheren Beſtimmungen beſagen die Zettel. ſchießen ſtatt finden wird. Für gute Speiſen und Freunde des Kegelſpiels ladet höflichſt einn und[ Getränke nebſt prompter Bedienung wird beſtens bittet Beſtellungen zeitig zu machen geſorgt ſein. N. Steyer. rledberg im September 1851. N 5 5 1 Georg Philippi. Weckesheimer Kirchweihfeſt. Kegelſchieben.(1472) Sonntag den 31. Auguſt und Mon⸗ (14770) Sonntag den 31. d. M. beginnt am tag den 1. September findet bei Unterzeichnetem Schwalheimer Brunnen das Stechen auf den gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik ſtatt, warzen Hammel, welches auch denſelben Tag] wozu höflichſt einladet lende 1 5 n C. Stamm. Weckes heim. Konrad Heck ö— 33TTTT—TbT—T—T—T—T—T—T—T—.....—— ä——— — 276— Sool⸗Bad Nauheim. (7s Sonntag den 31. Auguſt Großes Concert im Kurgarten. Einladung z ur Feier der landwirthſchaftlichen Preisvertheilung am S8. September 1881 zu Melbach. (1470 Man beehrt ſich hierdurch zur Theilnahme an den Feierlichkeiten dieſes Tages unter Mittheilung der Feſtordnung ergebenſt einzuladen. Programm: Das Feſt wird in der Frühe durch einige Gewehrſalven angekündigt. Umz halb 8 Uhr verſammeln ſich die Theilnehmer vor dem Rathhauſe und um 8 Uhr begeben ſich dieſelben in einem F e ſt zu ge auf dem vor dem Ort in ſuͤdweſtlicher Richtung gelegenen Feſtplatze in folgender Ordnung: 9 7 die Muſik mit der Feſtfahne; hierauf der Geſangverein, an die ſen ſchließt ſich die Preisvertheilungs-Commiſſion mit den Beamten des landw. Vereins und den Mitgliedern des Ortsvorſtands an; ſodann folgen die Mitglieder des landw. Vereins und des Feſtcomités; dann feſtlich geſchmückte Wagen und zum Schluſſe Landwirthe und ſonſtige Feſttheilnehmer. Auf dem Feſtplatze angekommen, begrüßt nun der Geſangverein den feſt— lichen Tag mit einem Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1 11. Sonntag n. Trinitatis den 31. Aug, Pfarramtliche Functionen verrichtet; Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: N Herr Candidat Dieffenbach. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: ö d Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Hunzinger. 1 Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Thudichum. Fruchtpreiſe. Die. 9 27 Aug. 25. Juli 17. Aus der 9 Weben 25250 Mainz 7 it;„In einem „die Geſtalt der 2 fl. kr. fl. kr. fl.] kr. ie jetzt in unge Waizen pr. Malter 9 40 9 7 830 ö . 8 715 630 begonnen hat. Gerste, 8— 215 geliefert, daß di Hafer 77 77 I Anſatzpunkte der 7 5 5 augadern und Polizei ⸗ Taxe dern des Men 1 5; durch natürlich i für die Städte Friedberg und Butzbach en, wel ſe zu vom 30. Auguſt. bis zum 5. September, die Mſte ber Knauer Anſcha Feſtgeſang.„ 5 2 J 7 f 2 2. 2 Fried⸗ Butz⸗ dengel, d. h. di Die Preisvertheilungs⸗Commiſſion wird hierauf die Beſichtigung des zur S Brod⸗Preiſe berg. dach wiſung ibengegan Preisbewerbung aufgeſtellten Viehes vornehmen, ſowie ein Preispfluͤgen abhalten] kr pf. kr pß ben ſch voll und und hiernach die l g e bt und Vertheilung der Preiſe 1,eeib⸗Roggenbrod 3— 31 ſuicnnges Ju vornehmen. Nächſtdem Reſtauration. 21„ 7 11 5 1 1 10 75 ein Hierauf beginnen die Beluſtigungen der Jugend, als: Erſteigung eines n eth. 80 5 90 790 N Kletterbaums, Sacklaufen, Uebung auf dem Balancierbaume und dann die— Milchbrod 14% 105 rück** Verlooſung 2 Genet Tuer) Stb 467, yr Schinn 15 —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16% 16% er Schimmel von angekauften Rindern, Hammellämmern, Ruchadlopflug und ſonſtigen landw. e 5 ummengebogene Geräthſchaften. Zum Schluß Fleiſch-Preiſe. b f 1— Ein 3 1 Ochſenfleiſch 11 t e war, wa Ta n 3 be lu ſt i gung.„ Kühfleiſch, gemäſtetes 8— 8 as nebenanſteh Melbach am 27. Auguſt 1851.„ Rindlleiſch, gemäſtetes 7 2 7, 2 enge hatte. In Auftrag des Feſtcomites:„ Kalbfleiſ h 8266s und Sal Keil, Bürgermeiſter 1 Seeder e tes. e e ere ie eee ee eee Zu vermiethen. 28885 7 05. 5 7 u daraf . S———— 0 (1475) Ein Logis bat zu vermiethen 14 Baze Bier 5 1 We 5 Seen 12— 1 0 b Adam Kehr's Wittwe.(1477) von Samſtag den 30. d. M. an in„ Bratwurſt 144— 4— en und 8 85 a Schoppen bei 8„ Schwartenmagen 144— 14— 1485 soll deß Gegen Harthoͤrigkeit. br. Hecht. Sine ee 1 e ee fe 7 3 1 1 inken 7— us ſch dd Aecht 1 Gehör ⸗Oel Einla dun g.„ Schu a 14— 14— id ue in Flagon à 424 kx. 0 8.„ weinenſchmalz,— N h ſie (1476) Durch Anwendung dieſes neu erfun⸗ 0 d eee e 80 ausgelaſſen 22— 1814 E ihmaftlhn denen Oels, werden alle organiſchen Theile des den 31. Auguſt und Montag den 1. September Aenne es aßen 1616 nden abzuſch Obres ungemein geftärkt, das Trommelfell erhält[in meinem Garten am Fauerbacher Thor nebſt“ Nierenfett 16 6 ach oon G eine natürliche Spannung wieder, wodurch die gutem Obſtwein und andern Speiſen auch friſche! Hammelsfett 16— 16— gleich al* Harthörigkeit ſehr bald ſicher geheilt wird. Bei Bratwurſt und Kuchen zu baben ſind und ladet Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Ls weit 0 Dl Friedberg. P. F. Schmittner. hierzu höflichst ein Wilhelm Schmidt. Bender. Krauß. eien 2 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.: 1