12 2 Jei gen e ö ö 584 3302 117 17—— Lage und Butzbach 1. Auguſt. dried⸗ Buß berg. bach. Fbehr zuerkannt werden können, 5 e Stunden und weiter hergekommen ſind, eine Wegentſchä⸗ und für junge t für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg 4 im Beſonderen. Mittwoch den 30. Juli 1851. Bekanntmachung ar Preisvertheilungen in der Provinz Oberheſſen im Jahre 1831. In Folge Beſchluſſes des Ausſchuſſes des landw. Ver⸗ ins von Oberheſſen ſollen im Jahre 1851 drei Preisver⸗ eilungen in der Provinz Oberheſſen abgehalten werden, ind zwar: 1) zu Gedern den 6. Auguſt 20„ Melbach„ 21. 7 30 7 Vöhl 3 7 Die zu Beförderung der Viehzucht vorgeſehene Summe wird auf jede dieſer drei Stationen verwendet: a) zu Preiſen von 6 bis 15 fl. für die beſten Zucht⸗ bullen von Gemeinden oder ſolchen Privaten, welche ſie nicht zur ausſchließlich eignen Zucht benutzen; b) zu Preiſen von 5 bis 10 fl. für junge Bullen zum Verkaufe an Gemeinden tauglich, mindeſtens 172 Jahr alt und ſeit ½ Jahr Eigenthum des Beſitzers; e) desgleichen zu Preiſen von 5 bis 12 fl. für ſel bſt⸗ gezogene Rinder von 2 bis 3 Jahren, die ent⸗ 4 weder ſichtbar trächtig ſind oder erſt kuͤrzlich das erſtemal gekalbt haben. i Die ſchönſte Kalbin erhält zugleich eine Preisglocke g ſemmt Halsriemen. Solchen, denen wegen ſtarker Concurrenz keine Preiſe wird, wenn ſie zwei Igung zugeſichert, beſtehend für ältere Bullen in 24 kr. Bullen und Rinder 12 kr. für jede Stunde der Entfernung, jedoch mit der ausdrücklichen Bedingung, daß das betreffende Vieh jedenfalls preis wür⸗ dig iſt. 8 Die ſonſtigen Beſtimmungen ſind: 1) die Muſterung des Viehes beginnt jedesmal um 8 Uhr morgens und es haben die Preisbewerber Be⸗ ſcheinigungen ihres betr. Bürgermeiſters(auf ſtem⸗ pelfreiem Papier) beizubringen, worin bezüglich der Zuchtbullen bemerkt iſt, daß ſie auch wirklich zur Zucht verwendet werden und ſich hierbei brauchbar erweiſen, ob ſie noch mit den weiblichen Zuchtthieren zur Weide getrieben werden, ob der Ankauf der Bul⸗ len durch die Gemeinde ſelbſt beſchafft wird, und ob deren Unterhaltung nicht mehr an den Wenigſtneh⸗ menden verpachtet iſt, oder gar durch Reihumhalten geſchieht— in Bezug auf die jungen Bullen, daß ſie ſeit /, Jahre dem Beſitzer eigenthümlich ge— hören, in Bezug auf die Rinder aber, daß ſie von dem Eigenthümer ſelbſt gezogen worden ſind. Wer die Bedingungen bezüglich des Beibringens nach obiger Vorſchrift abgefaßter Beſcheinigungen (wäre es auch von Bewerber aus dem Orte ſelbſt, wo die Preisvertheilung ſtattfindet) nicht erfüllt, kann ohne Anſehen der Perſon zur Preisconcurrenz nicht zugelaſſen werden; 2) die älteren Bullen müſſen wohl gefeſſelt und mit ge⸗ höriger Vorſicht vorgeführt werden; die Concurrenz an den Stationen iſt an keine Kreis⸗ oder Bezirksabtheilung gebunden. Als Experten wurden gewählt für die Station Gedern: die Herren Oberverwalter Hildebrand auf Luiſenluſt, Verwalter Hensler in Ranſtadt, Oeconom Weſternacher auf dem Herrnhaag bei Büdingen. 0 Für die Station Melbach: die Herren Oeconom Kloch auf dem Schlaifelderhofe, Oeconom Grein in Wickſtadt, Bürgermeiſter Diehl in Münzenberg. ä Für die Station Vöhl: die Herren Oeconom Eigenbrodt auf dem Hofe Lau⸗ terbach, Oeconom Moritz Wolf in Höringhauſen, . Wilhelm Staudinger in Tha⸗ iter. Der Ausſchuß des landw. Vereins von Oberheſſen hat für das Jahr 1851 auch Preiſe für gute Pflüger ausgeſetzt. In Vollziehung dieſes Beſchluſſes wird hiermit folgen⸗ des bekannt gemacht: 1) das Preispflügen wird ſtatthaben an den Preisſta⸗ tionsorten an dem Tage der Preisvertheilungen. 2) die Anmeldungen zur Concurrenz um die Pflüger⸗ preiſe haben auf der betreffenden Station ſpäteſtens bis 10 Uhr morgens bei dem einen der oben erwähn⸗ ten Experten zu geſchehen. Die Reihenfolge der An— meldungen beſtimmt die Ordnung, in welcher diejeni⸗ gen, die ſich gemeldet haben, zum Wettpflügen gelangen. Kann ein Theil der Bewerber wegen zu ſtarker Con⸗ currenz zum Wettpfluͤgen nicht gelangen, ſo ſtehen diejenigen, welche ſich am ſpäteſten gemeldet haben, 3 — 238— zurück. Die Concurrenz kann überhaupt nur eigent⸗ lichen Ackersleuten, dem Einzelnen ſelbſt aber nur einmal geſtattet werden, ſelbſt wenn auch bei einer vorausgegangenen Concurrenz kein Preis errungen worden. Für Pflüge und Beſpannung ſorgt der landw. Verein. Indem der Unterzeichnete Vorſtehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er die Vereinsmitglieder, ſowie alle Freunde der Landwirthſchaft, zu recht vielſeitiger Theilnahme an den Preisvertheilungen ein. Weſentlich könnten dieſelben auch dadurch verſchönert werden, wenn auch unabhängig von der Preisvertheilung ſchönes ſelbſtgezogenes Vieh und andere intereſſante Gegenſtände der landwirthſchaftlichen Induſtrie dem größeren Publikum zur Anſicht ausgeſtellt würden. 0 An die Herren Ortsvorſtände und die verehrlichen Mitglieder des landwirthſchaftlichen Vereins ergeht zugleich die Bitte um gefällige Mittheilung zur möglichſten Verbrei⸗ tung dieſer Bekanntmachung. Laubach den 16. Juli 1851.. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen. In deſſen Abweſenheit der Vicepräſident Dr. Gros. Aus dem Leben eines Vogelsbergers in Krieg und Frieden. Erzählung von W. O. v. Horn. Es war in den ſchönen Octobertagen des Jahres 1847, als ich einen lieben alten Freund in der Nähe von Frankfurt am Main beſuchte. Meine Geſundheit hatte durch anhaltendes Sitzen gelitten; es war daher meine Abſicht, mir recht viel Bewegung zu machen; recht viele Zeit in friſcher Luft zuzubringen und ſo dem Uebel den Scheidebrief zu geben. Der Freund, ſelbſt Arzt kannte Uebel und Heilungsplan, ja letzterer ging recht eigentlich von ihm aus. „Komm' nur,“ hat er mir geſchrieben,„ich will ſchon ſorgen, daß dir's an Bewegung und friſcher Luft nicht fehle. Da thürmen ſich vor uns die ſchönen Höhen des Taunus mit ihren reizenden Fernſichten, ihren alten Burgruinen und lieblich gelegenen Orten; da liegen in den reizenden Thalgründen die Bäder mit ihren Heilquellen; dort oben Homburg und ſeine neue Welt, ruhend auf dem goldenen Boden franzöſiſcher Zwanzigfrankſtücke und getragen von einer Spielhölle, wo der Deutſche ſich rupfen läßt in aller Langmuth und Geduld. Da liegt das ſtolze Frankfurt mit allen Herrlichkeiten der Welt und der Börſe, des Theaters und der Wiſſenſchaft, des Handels und der Kunſt; komm' nur! Und wenn du nicht an Leib und Seele geneſen heimkehrſt, ſo will ich, wie Sir John Fallſtaff ſagt, ein ausgenommener Hering ſein und du weißt, das iſt ein erſtaunenswerther Gegenſatz gegen meinen erkleck— lichen Anſatz von Behäbigkeit.“ Wer hätte da widerſtehen können? Die wunderherrlichen Octobertage lockten. von dannen.— „Nun laß uns den Operationsplan beſprechen,“ ſagte der Freund, nachdem er mich mit alter Liebe empfangen. „Du biſt Feldherr,“ ſagte ich; rechne mich zum Troß oder zum Heere, wie du willſt!“ „Auch gut,“ war ſeine Antwort; und nun wurden denn die Ausflüge geordnet und am andern Morgen raſch begonnen. Von dieſen Leib und Seele erquickenden kleinen Reiſen kehrten wir am Abend in den traulichen Kreis der lieben Familie zurück, um am Morgen ſie in anderer Rich⸗ tung hin neu zu beginnen. So flogen acht bis zehn Tage Ich zog ielt, det hi ö hin, und mit jedem Tage fühlte ich mich wohler. Dit din 00 Fahrten ſelbſt und die Punkte zu beſchreiben, wohin ſi Ba gingen, iſt nicht meine Abſicht. Nicht immer konnte del der Freund Gefährte ſein, weil Menſchenweh und Pflichtberuß ihn oft in eine ganz andere Richtung führten, als ich ſü und einſchlug; aber Einer begleitete mich uͤberall, das wa ſein Kutſcher, ein ehrlicher Vogelsberger, dem das Hen 1 f Seine Erzählungen gebe ich ſchmucklos in Nachfol— gendem wieder, muß jedoch meinen guten Kaspar, deſſe inneres Leben ſeine Worte ſchildern, auch äußerlich vor das Auge des geneigten Leſers führen, und zwar ohne poetiſche Schminke, die hier, wo es einfache Wahrheit gilt, nichts taugt.. Mein guter Freund Kaspar hatte eine anſehnliche Länge. Von dem Ebenmaß ſeiner Geſtalt würde Schwan Uenannten Ga thaler's Künſtlerauge nicht viel zu rühmen haben, denn ſrge Donner die übermäßig langen und dünnen Beine wollen nicht ſof mittags 9 Uhr ganz zu dem etwas kurzen Oberleibe paſſen, deſſen Arme n in der Länge wiederum nicht mit dem Normalmaß dei in dun Apollo von Belvedere übereinkommen. Bei anſehnlicher filberung des Breite der Schultern iſt der Kopf zu klein zu nennen, über der erſchinem deſſen kurze Stirn das ſchlichte Haar, ſie faſt verdeckend,] am welche die herabhängt. Die kleinen, blaugrauen Augen ſind lebhaft eu ** Edie 1018) Nac ace und bannes Ellert Ciferts Wülwg erkannt worden uden find. und freundlich. Die Naſe reckt ſich ziemlich weit, ſpitz undd 9 unternehmend in die Welt hinaus und der breite Mund über dem kurzen Kinne hat viel einnehmende Freundlichkeit 1 Gutmüthigkeit und Ehrlichkeit iſt der Ausdruck des Geſichts, und die gerade Haltung weiſt auf eine zeitweiſe militä⸗ 0 riſche Laufbahn hin. Der Grundton iſt vorherrſchender Ernſt. Dieſe durchaus treue Perſonalbeſchreibung, die einem Polizeimanne, wie Dunker in Berlin oder meinem Freunde Frank, hinlänglich genügen würde, meinen guten Kaspar unter Tauſenden herauszufinden, beſonders, wenn ich noch zufüge, daß er einen Hechtgrauen traͤgt mit ver“ ſilberten Knöpfen und eine graue, breitdecklige, etwas ver-“ brauchte Filzmütze, die ein ſchwarzes Stuͤrmband unter dem Kinn feſthält; die Beſchreibung mag aber den weite ren Beweis liefern, einerſeits, daß ich meinen Helden Arbei nicht aus dem lichten Reiche der Ideale, ſondern aus bells Arbeits⸗Ver! kalberwa 120) din Nachmiags 2 Hale nachher zeit 19 0 — 1 i li der Wirklichkeit nehme, und andererſeits, daß ich mich e dadurch von allen Leuten meiner romantiſchen Zunft unter—(42350) 2 ſcheide, die ihre Helden alleſammt zu Adoniſſen umſchaffen. Nachmittags Wahrheit über Alles! 0 nachber 0 0 (Fortſetzung folgt.) 158050 Schrein . 9 Waßbi Miszellen. Jan Ein bekanntes franzöſiſches Blatt erzählt: Die Ba— g wle ronin von L. in Paris wollte jüngſt ihre Jugendfreundin,] zee dbffent Frau von C. beſuchen, und bemerkte auf dem Wege bald, daurgunn daß ihr ein ſehr elegant gekleideter Herr auf allen Schrit— geben. ten nachfolgte. Im Anfange beunruhigte ſie dies, als ſie Iriedbt aber in das Haus trat und ſah, daß der Herr auch dahin gehe, glaubte ſie, er wohne darin; indeſſen folgte er ihr. f immer, und auch nach der Wohnung ihrer Freundin. So Aabiite. aͤngſtlich ſie auch darüber war, erklärte ſie ſich die Sache 16 doch, indem ſie den Herrn für einen Bekannten ihrer Freun⸗ 1251) aamiltag wo 48 5 g en* 1 in hielt, der vielleicht einen Beſuch machen wollte. Die r ko ohn Zaronin trat in das Empfangszimmer ihrer Freundin, und un Man ſetzte ſich, und die Un⸗ 0 Vfuchtber als ich und Gewandtheit Theil nahm. en dus gh im Fluge z raunen zogg ließ ich ht des rei 0 dspar mich erhaltung begann, an welcher der Fremde mit viel Geiſt mmer, der Herr kenne ihre Freundin, während dieſe meinte, en 7 ir ſei ein Begleiter der Baronin. Die beiden Frauen ſtutzten Tagen s vohl heimlich, daß es durchaus zu der üblichen Vorſtellung nicht komme, und wollten nicht länger in dieſer Ungewiß⸗ eit bleiben. Frau von C. fand bald einen Vorwand, ihre reundin in ein Nebenzimmer zu führen, nachdem ſie den remden früher um Entſchuldigung gebeten. igen ſie ſich, aber nun wagte ſich keine wieder in das — 239— Hier verſtän⸗ mur erworbe Zimmer zurück, weil ſie nichts anders denken konnten, als daß der Mann in keiner guten Abſicht gekommen ſei. End⸗ lich riefen ſie das Kammermädchen, welches indeß erklärte, der Herr ſei eben fortgegangen, und habe ihr ein Fünf⸗ frankenſtück in die Hand gedrückt. kehrten nun in das erſte Zimmer zurück, und Frau von C. vermißte ſogleich ihre werthvolle Uhr nebſt einigen Brillan⸗ ten, die ſich in einem Kaſtchen befunden hatten. der Fauteuils lag ein parfümirter Zettel, worin der Gauner die Beſtohlenen warnte, Nachforſchungen anzuſtellen, weil dies einerſeits nichts fruchten, und andererſeits bei der nun mit ihrer Wohnung gemachten Bekanntſchaft vielleicht zu noch großeren Entwendungen, als Strafe dafür, daß man über eine Bagatelle viel Aufhebens mache, führen dürfte. Die beiden Freundinnen In einem en Vergange as ſeine Set Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. de N Edicetal⸗ Ladung. (1018) Nachdem über das Vermögen des ergmanns und früheren Polizeidieners Jo⸗ a Jannes Eifert und ſeiner Mutter Johannes ne auſehnlich Eifferts Wittwe von Roöthges der Coucurs ürde Schwar erkannt worden, werden alle Gläubiger der haben, d zenannten Gantleute aufgefordert, ihre An⸗ den prüche Donnerſtag den 7. Auguſt l. J., Vor⸗ vollen nicht! mittags 9 Uhr, bei Vermeidung ſtillſchweigend „deſſen Arm eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe gel⸗ malmaß de tend zu machen, über die Wahl eines Curators anſehnli and Gläubigerausſchuſſes, ſowie über die Ver⸗ 5 liche ſilberung des Vermögens kann die Mehrheit nennen, übt der erſcheinenden Gläubiger Beſchlüſſe faſſen, aſt verdecken an 1 5 die nicht perſönlich anweſenden ge⸗ n ſi bunden ſind. 1 lebhuß Hungen den 2. Juni 1851. vel, ſpit un, Großh. Heſſ. Landgericht breite Mun Hofmann. Langsdorf. teundlchlel Arbeits ⸗Verſteigerung für die Hospi⸗ des Geſichts talverwaltung zu Friedberg. weise n 4129) Donnerſtag den 31. Juli d. I., e in duch daspar, deſſt 5 außerlich vt. d zwar ohr Bahrheit gh orherrſchende. Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hreibung, di hauſe Dor Arbeiten, als: f 1) Schreinerarbeit wer man 2) Schloſſerarbeit und meinen gute 3) Weißbinderarbeit, onders, wen öffentlich an die Wenigſtfordernden unter den ragt mit ven Bedingungen der Verſteigerung in Accord ge— „ emwas vnn geben, 1 „ k Friedberg den 24. Juli 1851. mband unte Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter er den welll« Ben de r. einen Heldet ſondern au Arbeits-Verſteigerung und Material⸗ lieferung für die Schulen der Stadt daß ich mit Friedberg. Zunft unte(1250) Donnerſtag den 31. Juli d. I. J umſcchaffen Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ 1 Ach hauſe nachverzeichnete Arbeiten und Material⸗ llieferungen, als: 1) Schreinerarbeit, 2) Weißbinderarbeit, 3) Maurerarbeit, 4) Anlieferung eines neuen Ofens, 5) Anlieferung von Mauerſteinen und Kalk, 1 Die 8.7 6) Anlieferung von 250 Centner Braunkohlen, enofreurdi öffentlich an die Wenigſtfordernden unter den hauſe nachverzeichnete ſtädtiſche Arbeiten und Materiallieferungen, als: 1) Schreinerarbeit, 2) Spenglerarbeit, 3) Schloſſerarbeit, 4) Maurerarbeit, 5) Anlieferung von Mauerſteinen und Kalk, 6) Anlieferung von 100 Centner Braunkohlen, 7) Anlieferung von 40 Stück Abtheilungs⸗ ſteinen von 2½ Fuß Länge, öffentlich an die Wenigſtfordernden unter den Bedingungen der Verſteigerung in Accord ge— geben. Friedberg den 24. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (1252) Zur Erbauung eines Güterſchoppens auf der Station Niederwöllſtadt ſollen, auf dem Sektionsbüreau zu Friedberg Montag den 4. Auguſt Vormittags 9 Uhr, nachfolgende Ar⸗ beiten an die Wenigſtnehmenden öffentlich ver⸗ akkordirt werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 134 fl. 53 kr. 59/ 27 2) Steinhauerarbeit, 1*„ 3) Zimmerarbeit,„ 5 281„ 22 4) Schreinerarbeit,*„ 59„ 46„ 5) Schloſſerarbeit,„„ 38% 24% 6) Glaſerarbeit,„„ 36„ 57„ 7) Weißbinderarbeit,„„ 26„ 06„ 8) Lieferung von 4500 Backſteinen 58, 30„ Der Plan, Voranſchlag und die Steigbedin⸗ gungen können täglich eingeſehen werden. Friedberg den 22. Jult 1851. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Jagdverpachtung. (1255) Samſtag den 2. Auguſt d. 3. Morgens 11 Uhr, ſoll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Utphe auf hieſigem Rath⸗ hauſe öffentlich meiſtbietend auf 6 Jahre ver⸗ pachtet werden. Ütphe den 19. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Böſch er. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Hauſen. (1277) Dienſtag den 5. Auguſt l. J, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die bei Reparatur der Kirche zu Hauſen vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen ein Schulhaus zu Hau⸗ ſen öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſtei⸗ gert werden. Der Voranſchlag hierfür beträgt: 1) Maurerarbeit mit Materialien 104 fl. 57 kr. Hege bal Bedingungen der Verſteigerung in Accord ge⸗ Wege, geben. allen Sch! Friedberg den 24. Juli 1851. N dies, als Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter auch dul Bender. folgte e Axbeits⸗Verſteigerang und Material⸗ 145 7 lieferung für die Stadt Friedberg. e 0(1231) Donnerſtag den 31. Juli d. J., 5 b Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ 2) Steinhauerarbeit 6„— 3) Zimmerarbeit 138/ 43% 4) Dachdeckerarbeit 93% 21 5) Schreinerarbeit 66 12 6) Schloſſerarbeit 24% 30 7) Glaſerarbeit— 8) Weißbinderarbeit 25— 8 1 ade 85 a dee an en iegen auf dem Bureau des Unterzei Einſicht offen. N Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Butzbach. 0 (1278) Dienſtag den 5. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſollen die wegen Erbauung der Oeconomiegebäude für die IIte Pfarrei zu Butzbach erforderlichen Arbeiten und Material⸗ lieferungen im 2ten Pfarrhaus daſelbſt öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag hierfür beträgt: 1) Maurerarbeit 82 fl. 38 kr 2) Steinhauerarbeit 39% 27„ 3) Zimmerarbeit 1927 4 4) Dachdeckerarbeit 35„18 5) Schreinerarbeit 10%— 6) Schloſſerarbeit 16„ 8 7) Weiß binderarbeit 67„ 38„ 8) Pflaſterarbeit 7„ 48„ 9) Anlieferung der nöthigen Materialien, beſtehend in Mauerſteinen, Backſteinen, Kalk und Sand im Ganzen zu 224 fl. 55 kr. veranſchlagt. Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Bauarbeiten auf dem Okarberſauerbrunnen. (1279) Montag den 4. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſollen auf dem Okarber⸗ ſauerbrunnen im Local des Herrn Muffert fol⸗ gende Arbelten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. 1) Herſtellung des Plattenbelegs am Brunnen a) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 88 fl.— kr. p) Steinhauerarbeit„„ 7A 54„ 2) Reparaturarbeiten an den Brücken in Rö⸗ delheim a) Zimmerarbeit, veranſchlagt zu b) Anſtrich, der Brücken mit Schiffstheer, veranſchlagt zu 125, Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Pflaſterarbeiten. 105 fl. (12800) Dienſtag den 5. Auguſt l. J., Nach⸗ ä ̃⁵——— mittags um 3 Uhr, ſollen in Butzbach im Local des Herrn Gaſtwirths Joutz die bei Herſtellung von Goſſenpflaſtern an der Straße von Lich nach Butzbach vorkommenden Pflaſterarbeiten, einſchließlich des Behauens der Pflaſterſteine, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſeu. Material⸗Lieferungen für das Dorheimer Bergwerk. (1281) Die Lieferung der nachſtehenden Ma⸗ terialien ſoll Donnerſtag den 7. Auguſt d. J. auf dem Soumiſſionswege vergeben werden und liegen die Bedingungen acht Tage vor dieſem Termin in dem Geſchäftslocale des Un⸗ terzeichneten zur Einſicht offen. I. Floßholz: 120 Böden Zehnter Stämme, 36„ Neunter 1 4„ Aahter„ II. Bretter c.: 150 Stück ſchmale Schreinerdiele, 150„ Dachdiele, 80„ breite Doppeldiele, 100„ Latten. III. Pfähle: 24000 Stück 4füßige Eichenpfähle, IV. Oel: 840 Maas Rüböl, 160» Crpſtallöl. Die Lieferungen werden nach dieſen Abthei⸗ lungen vergeben, bei annehmbaren Geboten können jedoch alle oder mehrere derſelben einem einzigen Uebernehmer überlaſſen werden. Die „an die Gr. Heſſ. Bergverwaltung auf dem Dorheimer Bergwerk bei Friedberg“ zu addreſ⸗ ſirenden Soumiffionen ſind mit der Aufſchrift „Soumiſſion wegen Lieferung von.... für das Dorheimer Bergwerk“ zu verſehen und ſpä⸗ teſtens bis zu dem oben genannten Tag Vor⸗ mittags 10 Uhr verſiegelt einzureichen. Dorheimer Bergwerk den 23. Juli 1851. Die Gr. Bergverwaltung Jäger. Jagdverpachtung. (1282) Donnerſtag den 7. Auguſt l. J. Vormittags 10 Uhr, ſoll die Jagd des Mox⸗ ſtädter Markwaldes, ungefähr 300 Morgen hal⸗ tend, meiſtbietend verpachtet werden. Die Zuſammenkunft iſt auf genannte Stunde auf hieſigem Rathhauſe. Obermoxſtadt den 24. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mickel. Jagdverpachtung. (1283) Donnerſtag den 7. Auguſt l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll die der Gemeinde Ober⸗ moxſtadt in ihrer gegen 1800 Morgen haltenden Gemarkung zuſtehenden Jagd auf hieſigem Rath⸗ hauſe öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Obermoxſtadt den 24. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mickel. Jagdverpachtung zu Altenſtadt. (12840 Die in No. 56 dieſes Blattes(In⸗ ſerat 1216) auf Freitag den 1. Auguſt d. J., Vormittags 11 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe anberaumte Jagdverpachtung, findet eingetretener Hinderniſſe wegen erſt Nachmittags 2 Uhr an dieſem Tage ſtatt. Altenſtadt den 24. Juli 1851. Der Großh. Heff. Bürgermeiſter Kreuder. S ι N ν 240 Privat- Bekanntmachungen. Chemiſch unterſucht von dem Königl. Preußiſchen Phyſtzus und Medieinal⸗Rath Dr. Mag nus in Berlin und empfohlen von vielen geachteten Dr. Suin de Boutemard's aromatische Zahnpasta (1285)(Zahnſeife) iſt ein erprobtes Schutzmittel gegen trifft an zweckmäßiger Wirkſamkeit jedes Zahnpulver u. dergl., beſeitigt jeden üblen Oeruch aus dem Munde, erfriſcht den Athem, ſtärkt und befeſtigt das Hahnfleiſch, reinigt die Zähne vollkom⸗ men, conſervirt den Jahnſchmelz, beugt der Käulniß vor, verhindert das Lockerwerden und Aus- fallen der Zähne und iſt ſonach das beſte Präſervativ-Mittel gegen alle ahn- und Mundkrank⸗ heiten. Schmittner. In Friedberg(in Original- Packetchen à 12 Slbgr.) nur vorräthig bei P. F. „ 1 Aerzten und Chemikern. D 5 7 ahn- und Mundkranßheiten, über Die erſten!! holländiſche Vollhäringe und Sardellen ſind an⸗ (1286) neuen gekommen bei Friedberg. . Wilhelm Fertſch. Großes Scheibenſchießen zu Friedrichsdorf. 1 10 (1287) Sonntag den 3. und Montag den 4. Auguſt findet dahier das dies- jährige große Scheibenſchießen ſtatt, lichſt einlade. Für gute Getränke und Speiſen, ſorgen und mich des Vertrauens, deſſen würdig zeigen. Friedrichs dorf den 28. Juli 1851. ſowie ſchöne Tanzmusik, werde ich beßtens wozu ich die Bewohner der Wetterau freund⸗ Regierun, ich mich ſchon ſo lange zu erfreuen habe, zum weißen Thurm. Großes Bolzen-Scheibenſchießen (1262) jeden Samſtag, Sonntag und Mon⸗ tag im Stoll'ſchen Garten in Nauheim. Die Einlage und die Preiße der Gaben werden durch die Geſellſchaft ſelbſt beſtimmt. Gleich⸗ zeitig meine Gartenwirthſchaft in empfehlende Erinnerung bringend, lade ich zu recht zahlrei⸗ chem Beſuche freundlichſt ein. Bad Nauheim. F. Stoll. Fäſſer⸗Verſteigerung in Frankfurt a. M. (1288) Samſtag den 2. Auguſt, Vormittags 10 Uhr, werden in der Biebergaſſe, nächſt dem Theater, 18 Stückfaß und 9 halbe Stückfaß nebſt vielen kleineren Fäſſern, öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert. In ſämmtlichen Faſſern hat guter Wein gelegen und ſind ſolche zum großen Theil erſt kürzlich leer geworden Zu vermiethen. (1289) Unterzeichneter hat in ſeinem von Löb Schloß'ſchen Eheleuten gekauften Wohnhauſe den Laden, welcher ſich zu Ellen- und Kurz⸗ waaren, auch zu einer Spezereihandlung ſich ſehr eignet, nebſt einem Zimmer, Küche, Keller ꝛc., zu vermiethen, auf Verlangen können noch zwei Zimmer dazu abgegeben und bis Ende Auguſt bezogen werden. Friedberg den 25. Juli 1851. Freitag, Feldwebel. (1290) Nächſten Sonntag Tanzmuſik zur Hochmüuhle zu Windecken. Zu verkaufen. (1291) Zwei Wallachpferde, wovon das eine hellbraun und das andere ſchwarz iſt, hat zu verkaufen Andreas Hanſtein in Friedberg. Nachricht! 1 (12920 In einigen Wochen wird eine Lebr⸗ lingsſtelle in einem gemiſchten Waaren⸗Geſchäfte offen. Einem jungen Menſchen, der die Hand⸗ lung erlernen will, einige Vorkenntniſſen und brave Erziehung hat, iſt mit oder ohne Lehr⸗ geld in dieſe Stelle einzutreten Gelegenheit dar⸗ geboten. Bei wem? ſagt die Exped. d. Bits Weißen Rü bſamen (1293) hat zu verkaufen Andreas Hanſtein in Friedberg. Nicht zu uͤberſehen. (1290 Es ſiud mir in meinem Garten in Florſtadt neben Herrn Chr. Alles Wittwe 5 1 2 9— circa 60 Kartoffelbüſche ausgerupft und die Kartoffeln geſtohlen worden. Ich fichere dem⸗ jenigen, der mir eine Mittheilung macht, daß der Thäter gerichtlich zur Strafe gezogen wer⸗ den kann, eine Belohnung von 3 fl. 30 kr. zu. Ebenſo erhält derjenige eine Belohnung von 1 fl., der mir Jemand denuncirt, ſo daß ich ihn gerichtlich belangen kann, das mir irgend einen Schaden, fei es in der Gemarkung Ober⸗ oder Unterflorſtadt, zufügt. Staden den 24. Juli 1851. Carl Schaubach. Sommertheater in Nauheim. (1295) Donnerſtag den 31. Juli 1851: Zum Beneftice der Familie Muck Abendtheuer Carl des XII. Königs von Schweden. Hiſtoriſches Luſtſpiel in 4 Aufzügen von L. Both. Es ladet ergebenſt ein die Familie Muck. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. SD 5„ D 2—— — 9 J an die Grit 0 Betreffend 0 Foucar, 0 Die 0 eis zum 6, * 4 Ihnen in E genauen Bea. 5 J In dieſ 9 Daß a iſt.. 3 ) Zu Beil von den ſchlage den du ) Bei V die A nicht f gründe 5) Die 2 protok im g. tägitz Wir r ungen beac Alles Ernſte Friel f Jetreffend Sie