neigen erg. 18 den 28. N Sell. er Stadtlirch fm iet. er Stadtlirch * Sell. da Burglirche ntelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg Baur. 15 da dufte im Beſonderen. cßtin. 2— — S5. Mittwoch den 29. October 1851. e iſe. 8 — Das Oer n„Montags kam Lambrecht und bat um die Trauung. t. Ott. 6. f E Siet Er war ſehr ergriffen, ja man könnte ſagen: erſchüttert, Num De- 5 1 der junge Mann, und der Pfarrer wußte ſich das gar nicht g 1 Erzählung von W. O. v. Horn. zu denken. Er ging um die beſtimmte Stunde in die Sak— L..(Schluß.) riſtei*. r. 2 es am Altar 135 96%. a 5. und der Kirchendiener öffnete die Sakriſtei. 7.40 5.0„Des Pfarrers Haus und ſeine Vorgänge blieben„Müller trat langſam heraus; den Blick zur Erde 3 3 dem Dorf ein Gebeimniß. Es ging auch Niemand hinein, geſenkt, ſah er die weißgekleidete Geſtalt. Er trat an den wenn er nicht mußte, denn da gab's Rüffel über Rüffel, Altar und begann das Trauungsformular zu leſen. Das 7 es ſei denn, daß man ein beſonderes Geſchäft hatte, und Brautpaar ſprach ſein Ja und er ſchloß und ſegnete den axe fäalbſt dann hatte oft der Alte etwas aufgeſpart, das nun Bund. Als er das Amen ſprach, blickte er das Braut- wohl zubereitet dem Gaumen deſſen zugeführt wurde, für ann 5 5 bereits längſt in der geiſtlichen Küche bereitet war. Die Dinge ſollen aber allezeit einen bittern Geſchmack ge— So dunkel alſo das Innere des Pfarrhauſes un. Ditz, für die Dorfbewohner war, ſo blieb dennoch die Liebſchaft des jungen Lambrecht und Käthchen kein Geheimniß. Das, was zwiſchen Lambrecht und dem Alten vorgegangen, wußte . Occober. — Niemand, denn eine Magd war nicht im Hauſe und Lam⸗ 2 30% deecht's hielten reinen Mund ſchon darum, weil es ihre 1. Ehre heiſchte, nicht als die von dem Pfarrer Verworfenen 4— 4 einen. 0.„0 1 7 nun der alte Herr am Sonntage das Paar 1 ausrief, verwunderte ſich Niemand, wohl aber freuten ſich 1¼ 1% Viele, denn dem Lambrecht gönnten ſie das ſchöne, ſittige Mädchen, weil ſie ihn achteten. Niemand dachte aber an Pires Müller's buckeliges und kränkliches Käthchen, wie der Pfarrer. Er hielt die Sache für ausgemacht, bedachte pf. 11* ter nicht, daß ſein Bruder, der ſelige Kirchenrathsdiener, ach Andres geheißen, und der andere Bruder, der Maler 8% ſmlich, ein ausgeheckter Spitzbube war. g 2 1„die Proclamationen waren vorüber und Dienſtags - gar die Trauung. f g g E 4„Ehe ich jedoch weiter erzähle,“ unterbrach ſich der f 12— 07 dberamtmann,„muß ich Ihnen noch eine Eigenthümlich⸗ %—, kit ſagen, die den Pfarrer Müller vor Hunderten auszeich⸗ 16 1 gete. Wenn er predigte, ſah er keinen Menſchen an, 1 ebenſo, wenn er aus der Agenda las. Erſt wenn er das U— 1 1, amen ſalbungsvoll geſprochen, ſchlug er das Auge auf. Anfänglich berührte das die Gemeinde unangenehm; allein „ ,der Vortrag war ſonſt einſchmeichelnd angenehm, die Pre⸗ „ igten vortrefflich; ſo gewöhnte man ſich denn leicht an dene üble Angewohnheit des verehrten Mannes, bei dem en gan eben über viele Sonderbarkeiten wegzuſehen ſich ge⸗ e e nöhnen mußte. So hatte ſich die Gemeinde in ihn hin⸗ — ngelebt. paar an und ein lähmendes Entſetzen ergriff ihn— vor ihm ſtand ja ſeine Nichte, ſein Käthchen Müller, und ſie war vor Gott und den Menſchen nun die Frau Lambrecht. „Das Mädchen ſank ihm weinend zu Füßen, aber er ſah ſie nicht an, ſondern rannte bleich und entſtellt von Zorn zur Kirche hinaus— heim. „Der Kirchendiener Stoffel ſchüttelte den Kopf. Als ihm aber Lambrecht ein ungewöhnliches Etiam in die Hand drückte und nachdrücklich ſagte:„Stoffel, haltet's Maul!“— da war Alles gut. Und er führte ſein junges Weib heim, das an ſeiner Seite hinwankte und zu Hauſe ohnmächtig hinſank. „Derweile donnerte und blitzte es im Pfarrhauſe und der Maler hatte des Zornes Fluth zu tragen; das that er in der Stille. „Endlich ſagte er:„Bruder, du wollteſt, daß ein junges, blühendes Leben verkümmere, ſeiner Beſtimmung entzogen werde; war das vor Gott zu verantworten? Bei deinem Starrſinne war an keine Vermittlung zu den— ken. Da hab' ich's ſo gemacht, wie du es haͤtteſt machen ſollen. Zu ändern iſt nichts mehr. Willſt du nun, daß das ganze Dorf dich auslache, daß dein Anſehen heillos untergraben werde, ſo fahre fort, wie du eben angefan— gen. Willſt du vernünftig handeln, ſo mache zum böſen Spiel gute Miene. Vergieb, wie es einem Chriſten zu— kommt, und ſegne den Bund von Herzen als Onkel, wie du ihn als Pfarrer geſegnet haſt. Bedenke das!“ „Er ging hinaus und ſetzte ſich in die Stube ſtill hin. Der Alte rannte wie ein Raſender im Zimmer auf und nieder, aber immer langſamer, endlich ging die Thür auf und er trat heraus. „Du haſt mir da einen Schalksſtreich geſpielt nach deiner Art,“ ſagte er milder, als es der Maler erwartete; „allein es iſt geſchehen, und damit, was du vorhin ſagteſt, — 342— hat's freilich ſeine Richtigkeit. Laß uns zu Lambrecht's ehen.“ 5„Victoria!“ rief der Maler, faßte ſeinen Bruder am Arm und zog ihn fort. „Käthchen war wieder zu ſich gekommen. Sie muß⸗ ten zwar noch eine Predigt anhören, die ihnen den Kopf; wuſch, aber es war alles gut, und hätte der Maler ſein Maul halten können, ſo hätte nie ein Menſch den wahren Hergang erfahren.— a N „Dies war das einzige Mal, daß der Pfarrer ſeinen Kopf brach. Die Leute meinten, nun ſtirbt er gewiß, aber er lebte noch viele Jahre und das Familienglück, Käthchen's ſoll einen mildernden nach innen beglückenden Einfluß auf ihn gehabt haben. 5 „Seinem Bruder rüppelte er oft noch den Streich; allein wenn der Käthchen's blühenden Erſtgebornen ihm hinhielt und ſagte:„Siehſt du, Alter, mir war's nur um Arbeit zu thun; ſeit ich Kindermagd geworden bin, hab' ich etwas zu thun!“— dann mußte er dennoch lachen und ging in ſeine Studirſtube. „Sehen Sie,“ ſagte der Oberamtmann,„das war noch ein ſeltenes Junggeſellenoriginal, wie's heute keins mehr gibt. Das Geſchlecht dieſer Zeit iſt zu miſerabel, als daß es abnorme Charaktere ausprägen könnte, und das Leben zu zerfahren zur Originalität.“ An des Oberamtmannes Schlußwort hab' ich oft gedacht. Faſt glaub' ich— er hat recht! Eine Geſchichte, wie ſte leider oft paſſirt. Von W. Os v. Horn.) i Schmiedjacob! ruft am erſten Abend, wo die Räder in der Spinnſtube ſchnurren, der Gevatter: Ihr ſeid maul⸗ faul geworden oder was ſimulirt Ihr ſo im Stillen? Er⸗ zählt uns eine Geſchichte, das iſt beſſer! Meinetwegen! ſagte der Alte, ich hab' noch mehr, als ein Spiegelein in dem Säckel. Sähen nur immer die hinein, fur die's iſt!— f Wer von Euch, fragte er darauf, hat den reichen Riebeler gekannt, dem der ſchöne Hof bei Stichlingen ge⸗ hörte, der rechts vom Wege nach Stichlingen liegt? Ich hab' von ihm noch gehört, ſagte der Gevatter, und mehrere And're wiederholten's auch. Nun, fuhr der Schmiedjacob fort, ſo wißt Ihr auch, daß er ein dicker, ſchwerer Bauer war und zwei Töchter hatte, aber keinen Sohn? 9 Freilich, entgegneten die Andern. Er war erſchreck⸗ lich reich. Ich hab' ihn noch genau gekannt, fuhr er fort, denn er ließ, obgleich auf den Hof eine ſchöne Entfernung iſt, alle Hauptarbeit bei meinem Vater machen und bezahlte prächtig. So bin ich denn auch alle Jahre einige Mal hin gekommen und habe ziemlich genau Leute und Wirth⸗ ſchaft kennen gelernt, denn ich brachte die Arbeit hin und empfing das Geld für meinen Vater. Nun, der Riebeler hatte zwei Töchter, wie geſagt, die älteſte hieß Agnes, ein braves Mädchen, aber die Pocken hatten ihr Geſicht ſehr entſtellt; die zweite hieß Käthchen und war von den Pocken, die damals noch nicht geimpft wurden, wie heutzutage, faſt ganz verſchont geblie⸗ *) Indem wir wieder eine Folge von Erzählungen aus den früheren Jahrgängen der„Spinnſtube unſern verehrlichen Leſern vorführen, empfehlen wir zugleich den Jahrgang 1852 derſelben, der wieder eine reiche Auswahl der anziehendſten Erzählungen aus dem Leben enthält und bei C. Bindernagel in Friedberg ſtets vorräthig iſt, allen Freunden der Volksliteratur beſtens. und wußte genug; aber das Käthchen mußte in die Stad ben und hatte ein glattes, blühendes Geſichtchen. Sie war der beiden Eltern Liebling, nicht bloß, weil ſie das Neſt⸗ quäckchen war, ſondern, weil ſie hübſch war. Da ging's denn nun auch, wie in dem Hauſe Iſaac's. Das Käth⸗ chen wurde gehätſchelt, wie dort der Jacob. Ich, meines Orts, hätte die Agnes, trotz den Blatternarben, vorgezo⸗ gen, denn ſie war ein Muſter von Fleiß, Sittſamkeit und ſtillem, ſinnigen Weſen; aber das Herzblättchen, das kenn Käthchen, war, wie ſich's nicht fehlen konnte, ein eiteles Ding, dem das Näschen hoch hinaus ſtand, und das ſich's in den Kopf geſetzt hatte, einmal keinen Bauern zu hei⸗ rathen, ſondern Einen aus der Stadt, Graf, Baron, Kaufmann oder Beamten. Die Mutter ſtützte ſie de ö und meinte, weil ſie hübſch und reich ſei, könne ſie au darauf Anſpruch machen. zu einem Schullehrer, wo ſie Klavierſpielen, Singen, Sticken und allerlei Dinge lernte, ohne die eine gute Haushaltung prächtig beſtehen kann. fragte, wo ſie her ſei, da ſteckte ihr allemal der Stichlin⸗ e ger Hof wie ein Leberklös im Halſe und ſie meinte, ſie könn den Namen gar nicht herausbringen, weil ja die Leut dann genau wußten, daß ſie ein Bauernmädchen ſei. Da war ihr Herzeleid!— 5 4 „Die Agnes war viel zu gutmüthig, ſie darum zu beneiden. Sie gönnte ihr die eitle Luſt und blieb, was ſie war, ein tüchtiges Bauernmädchen, das ſich auf die Haushaltung wacker verſtand. Wenn auch ihr Geſicht pockennarbig war, ſo konnte man Agnes doch nicht häßlich nennen, und beſonders war ſie gar hübſch gewachſen, da⸗ rum gefiel ſie den Bauernburſchen viel beſſer, als das Putz aͤffchen, wie ſie Käthchen nannten. Vernünftige Leute ver- dachten dem Riebeler gar ſehr dieſe abweichende Erziehung ſeiner jüngſten Tochter und die Nährung ihres Hochmuths Wenn's ihm auch'mal Einer zu Gemüthe führte, es half nichts; er ſagte: Das Mädchen iſt zu fein fuͤr eine Bauers frau, darum kann ſie auch nicht ſo erzogen werden. Das war der Damm, an dem ſich ſolche Bemerkungen brachen, und es waren doch gewiß gute Freunde, die ſie machten Einmal Abends, als der alte Riebeler ſchon im Bette“ lag, kam ſeine Frau, die noch Dieß und Das beſtellt hatte, und ſetzte ſich unten aufs Berte, nachdem ſie den Vorhang von rothgewürfeltem Baumwollenzeuge zurückgeſchlagen. Hör' mal, Alter, hob ſie an, wir müſſen die Sache, 0 Agnes blieb auf dem 0 ö 77575 Agnes blieb ihrer n, landesüblichen Tracht treu, aber Käthchen wurde ſtädtiſch herausgeputzt. Das gefiel ihr baßlich und wenn ſie Jemand 2 ae 11 N kues berieth, de die Mägde ging Ac ſie ale terſtändig Mad Haudern. Du Bekanntmac N Main ⸗We Sect (1380) Bei de Mark konnen fleißf Beſchäftigung erha Gießen den 12 Oer Groß! 6 Bekan (1722) In de Rüd ig he im find 1) 84 fl. mit Eberhardt i 2) 50 fl. nebf Kenner's V 3) 4 Rihlr. 22 Gunſten de Aliſtadt die uns heute der Henkelmann antrug, uͤberlegen. Mil als Pfandbelafun unſrer Agnes iſt nicht mehr lang feil halten. Hübſch iſt R Uhrig, ſie nicht und die Null kommt nun ſchon zum zweiten Ma 5 15 n 0 meine, der Müller an dem Baum ach wäre keine uͤble Parthie. Auch ſehe ich, daß Agnes ihn gerne ſieht. Meinſt nicht? 5 9 1 So?— ſagte Riebeler und blies eine Dampfwolke aus der Pfeife, die er noch gerne im Bett rauchte. Mil dem„So“ war's auch alle. Seine Frau wußte perfekt, d daß er nun erwarte, ſie ſolle weiter auskramen, was ſie noch im Weisheitsvorrath habe. Er iſt, fuhr ſie fort, der alleinige Erbe der Muͤhle, die ſchuldenfrei iſt; hat um die Mühle zehn Morgen Wie— ſen und dreißig Morgen Ackerland. Aus ſeinen Weiden, Erlen und Eſchen am Ufer des Baches und Muͤhlenteiches hat er ſein Brennholz und ſein Viehſtand iſt prächtig, Ueberdies iſt die Mühle mit ihren drei Gängen kaum im Stande, die Kunden alle zu bedienen und ſein Handel mit Frucht und Mehl iſt blühend in der Umgegend.— So? ſagte Riebeler und blies eine Dampfwolke fort. Nun mein' ich, fuhr ſeine Frau fort, wir ſollten, Aung Maria geb ten Grundeigenth 1 Auf Anſus en und der 19 welche die Ber baupten, ohne fie alle etwaigen 8. aufgefordert, fi er d. J 90 zu melden 5 16 f füt erloschen erk. t werden soll augu din 2. ge 829. 6 Jugafenge hier ſteht aum; Ro dend ac ben. Si 15 0 e es Eheleuten ziemt, berathen und erſter Tage auf die 9 au fahren. f L 0 900 So? war Riebeler's Antwort. Er legte die Pfeife a0 men„mein ſchte: gute Nacht, und ſchnarchte bald, als ob zwei Zim⸗ . detgen mrleute Holz ſchnitten. , Sinan zdlantchen, da e ein eleg legte ſie ſich auch, and das ſchh kennte.— Dauern zu, al, Bar okwohl ſie beiden * ſſe dart wußte recht gut, ine ſſe aut auch das Mädchen nicht den redlich, obwohl er gegen war mit den Mägden auf dem Felde. und als es Die Eheleuten in verſchachern. in hen, ich glaube, es werden muüſſen. Das kam auch oft vor, Die Mägde gingen di Als ſie allein waren, chen sel. Dal verſtändig Mädchen, ſagte er: Morgens war weiter keine Rede von der Sache, der Seele lag. Der Alte was er an ſeiner Agnes hatte, Dazu dachte er zu Käthchen gar ſchwach war. Agnes Dorthin ging er, Mittag in Stichlingen läutete, ſagte er: Agnes, wir wollen einmal dort hinten den Waizen beſe⸗ ſind viele Diſteln drin, daß er mit Agnes Dies oder Jenes berieth, daß es ihr alſo nicht eben kurios vorkam. links, Riebeler und Agnes rechts. Agnes, du biſt ein deswegen möchte ich Eins mit dir 343 Ja, ſagte das Mädchen und wurde purpurroth, denn ſie wußte, um was es ſich nun handelte. Wie gefällt er dir? alf den Tiſch, denn ſie war leer, ſich ſelbſt auf's Ohr, Agnes meinte, ſie müſſe in die Erde ſinken; aber ſie war ein gar verſtändig Mädchen, das zu dem Vater mehr Vertrauen hatte, als zu der Mutter, die in ihrer abſcheu⸗ Frau ärgerte ſich; aber er machte es oft ſo lichen Eitelkeit ſie immer zurückgeſto tte. Sie winn er mit ſich ſelber noch nicht im Klaren war. 0 0 1 ee denn das war das Beſte, was ſie thun Nun ein Herz und ſagte: Nicht übel! Höre Kind fuhr der ehrliche Riebeler fort, mit dem Gefallen mein' ich nicht, ob er dir ſo von Seiten ſeines hübſchen Geſichts geſiele, denn das vergeht; ſondern, ob du ihn für einen braven Menſchen hälſt, mit dem du als Ehefrau leben möchteſt. Das iſt ein kitzlig Ding, ſich ſo aufs lange Jahr mit Einem verbinden. Man muß ihn kennen. Späte Reue, lange Reue. Ich kenne ihn, ſagte Agnes mit wachſender Ruhe und Sammlung ihres Gemüthes, denn ihres Vaters Liebe that ihr ſo wohl.— Und moͤchteſt du ihn zum Manne haben, mein Kind? fragte der Vater ſanft und freundlich. Er hat um dich gefreiet. Nimmſt du ihn gerne, ſo ſag': Ja, und ich ſage auch Ja und der liebe Gott wolle Euch ſegnen! Haſt du ihn hingegen nicht gerne, ſo ſoll Gott mich behüten, daß ich dich zu deinem Unglücke zwingen oder bereden wollte. (Fortſetzung folgt.) und wollte die gerupft Fglaudern. Du kennſt Müllers Peter? Fan Bekanntmachungen von Be⸗ ne died, was 4 as ſich auf d hoͤrden. ich ihr Geſich„ Wann h e e Stellen Gn. wachsen, d(1380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner u als das Puß, ark konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn aitige Leute ver 1 92 1 de Erziehun ießen den 12. Auguſt 1851. derbe Eich Der Großh. Heſſ. Sections ⸗ tes Hochmuth Eickemeper. Bekanntmachung. (1722) In dem Ortstagebuch der Gemeinde Rüdigheim finden ſich 1) 84 fl. mit 5 pCt. Zinſen bei Wilhelm Eberhardt in Keſſelſtadt, 2) 50 fl. nebſt 5 pCt. Zinſen bei Gottlieb Kenner's Wittwe in Hanau und 3) 4 Rthlr. 25 Sgr. 5 Hlr. nebſt Koſten zu Ingenieur ſe den Vorhal . Gunſten des Joh. Peter Leuſchner von ncheſtlagn 1 12 Joh. P ſch iſen die 800 als Pfandbelaſtungen des auf den Namen des Fberlegen., Chriſtian Uhrig, bezihungsweiſe deſſen Ehefrau, ten. hübſch Anna Maria geborene Alt, dortſelbſt cataſtrir⸗ u zweiten ten Grundeigenthums eingetragen. l dem Bau Auf Anſuchen der Kirche in Oberiſſigheim 2 290 und der Schiede'ſchen Legatenkaſſe in Hanau, , daß Aa welche die Berichtigung jener Schulden be⸗ 4 bhaupten, ohne ſie nachweiſen zu können, werden de Dampfe alle etwaigen Forderungsberechtigten au dieſen Achte. aufgefordert, ſich im Termin den 31. Dezem⸗ nie, pere der d. 3., Vormittags 11 Uhr, ſogewiß wußte pet zu melden, ſonſt bie deshalbigen Anſprüche amen, was für erloſchen erklärt und die Pfandeinträge ge⸗ löſcht werden ſollen. „der Müll. Hanau den 2. October 1851 de bei Kurf. JuſlizamtlI. Morgen a Reul. Avenarius. Weide ſenm nal Bekanntmachung. Nane ücht(1782) Ein Webſtuhl mit Zugehör aus der 1 it f Nachlaſſenſchaft der Philipp Berg Wittwe da⸗ Fangt lau N hier ſteht zum Verkaufe bereit. N handel, Rodenbach am 20. Oktober 1851. N In Auftrag a en Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Herrmann. f Edietalladung. (1749) Nachverzeichnete Grundrente, als: 1) Die dem Herrn Grafen Max zu Solms⸗Rödelheim zuftehenden: a) in der Gemarkung Burggräfenrode, im Geldanſchlage von 41 fl. 38 ¼ b) in der Gemarkung Büdesheim, im Geldanſchlage von 61 fl. 29 kr., die dem Herrn Grafen Karl Emrich Joſeph Johann Nepomuk zu Eltz, Lieutenant im König⸗ lich Preußiſchen 3. Huſaren⸗Regiment, in der Gemarkung Burggrafenrode zuſtehenden, im Geldanſchlage von n 3) die dem Heinrich Winter, der Wittwe des Jacob Faß II., dem Withelm Otto, Jacob Dietz, Jacob Conrad Schaub, Balthaſar Wieſenbach, Wilhelm Preſſer, Ernſt Dörr, Chriſtian Schaub, Daniel Faß und dem Joh. Ferber II. zu Büdesheim in der Gemarkung Büdes⸗ heim gemeinſchaftlich zuſtehenden, im Geldanſchlage von 42 fl. 59 ¼ kr., 4) die dem Herrn Grafen Adolph von Jſenburg⸗Wächtersbach in der Gemarkung Büdesheim zuſtehenden, im Geldanſchlage von 5 fl. 37% kee 5) die dem Herrn Grafen Erwein Damian von Schönborn ⸗Wieſentheid zu Wieſentheid, im Königreiche Baiern, zuſtehenden, und zwar: a) in der Gemarkung Büdesheim, im Geldanſchlage von * 92 5 2) 76 fl. 11¾ kr., 1* b)„ 5 Holzhauſen,„„ 8%„ c)„„ 5 Rodheim,„„„ 17 11½% d)„ 1 17 Vilbel,„ 7„ 305„ 33½„ 6) die dem Ludwig Freiherrn von Edelsheim, Gr. Badiſchem Kammerjunker zu Karlsruhe, dem Wilhelm Freiherrn von Edelsheim, Gr. Heſſ. Kammerjunker zu Büdesheim, und dem Leo⸗ pold, Freiherrn von Edelsheim, K. K. Oeſterreichiſchem Major, zu Wien wohnhaft, gemein⸗ ſchaftlich zuſtehenden, nämlich: a) in der Gemarkung Büdesheim, 5) in der Gemarkung Rendel, im Geldanſchlage von 18 fl. 51¼ kr., 7) die dem Herrn Grafen Friedrich Magnus zu Solms⸗Wildenfels in Wildenfels: a) in der Gemarkung Büdesheim zuſtehenden, im Geldanſchlage von 54 fl. 31¼ kr., b) in der Gemarkung Hochſt an der Nidder zuſtehenden, im Geldanſchlage von 5 fl. 59 kr. 8) die dem Karl Anton Friedrich Wilhelm Auguſt Rudolph Freiherrn von Holzhauſen zu Frank⸗ furt a. M. in der Gemarkung Holzbauſen zuſtehenden, im Geldanſchlage von 19 fl. 48 7 5 9) die dem Wilhelm Hugo Joſeph Fleiherrn zu Wetzel, genannt von Carben, auf Obermörlen, und dem Wilhelm Freiherrn von Breidbach⸗Bürresheim, genannt von Riedt, Herz. Naſſ. Miniſterial⸗Aſſeſſor zu Heddernheim, und zwar dem Erſteren zu /, dem Letzteren zu /, in der Gemarkung Obererlenbach zuſtehenden, im Geldanſchlage von 209 fl. 56% kr., 10) die dem Königl. Bapriſchen Kämmerer Ernſt Freiherrn von Dörnberg zu Regensburg, als Inhaber der von Glauburaſchen und von und zum Jungenſchen Fideicommiſſe in Niederer⸗ lenbach, in der Gemarkung Obererlenbach zuſtehenden, im Geldanſchlage von 66 fl. 17% kr. ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Veſtimmungen abgelöſt werden. 25 Es werden deßhalb alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer innerhalb 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die oben genannten Berechtigten geſtattet werden würde. Groskarben den 9. October 1851. im Geldanſchlage von 32 fl. 54 42 Großh. Heſſ. Landgericht daf. Jäger. b) die Oellieferung auf's 1. Semeſter k. J., ſodann c) die Lieferung und Fleck auf Brod⸗, Oel⸗ und Schuhlieferung. (4760 Montag den 3. November d. J., Vormittags um 10 Uhr, wird: a) die Brodlieferung und 0 der Bundſchuhe und Sohlen das Jahr 1852 für die Garniſon dahier in dem Büreau des Bataillonsverwaltungsraths auf dem Soumiſ⸗ ſionsweg an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben und die Lieferungsbedingungen können von heute an in oben genanntem Büreau ein⸗ geſehen werden. 5 Friedberg den 21. October 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (1783) Wer Anſprüche irgend einer Art an den Nachlaß des am 15. d. M. verſtorbenen ſogenannten(früheren) Utpher Müllers Konrad Schneider II. von Inheiden zu bilden hat, wird aufgefordert, ſolche ſogewiß Montag den 17. k. M., Morgens 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als dieſelben ſonſt bei der Erbvertheilung nicht berückſichtigt werden. Hungen den 22. Oktober 1851. 5 Großh. Heſſ. Landgericht Langsdorff. Bekanntmachung. 1784 Donnerſtag den 11. December l. J., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die Hälfte des unten beſchriebenen Philipp Schmidt'ſchen Gartens, beſtehend in 39,3 Klaf⸗ ter= 20 Ruthen, meiſtbietend verſteigert, als von: Pag. No. 133 7 78,6 Klafter— 40 Ruthen Garten, in der 4. Gewann bei der Langgaß an Johannes Steinhäußer, gibt in die Stadtkirche 11½ Kreuzer. Friedberg den 27. Oktober 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürger meiſter Bender. Bekanntmachung. 1785) Dienſtag den 4. November d. 3. Morgens um 9 Uhr anfangend, werden in hie⸗ ſigem Rathhauſe folgende ſtädtiſche Grundſtücke auf den Zeitraum von ſechs Jahren meiſtbietend verpachtet: Gemarkung Stadt Friedberg: O.⸗N. Mrg. Vtl. Klftr. 10 32 1 der Kanzleiacker, 11 22 5 Stadtſchreiberacker in der La 5 3)—— 51 der Waſenmeiſtereiplatz, 4) 4 2 92 der ſog. Bockacker in 10 ab⸗ theilungen, ö 5) 3 1 15 der Ackergarten in 8 Ab⸗ theilungen, 6)— 2 22 am Waſenmeiſtereiplatz an der Ockſtädter Gränze. Gemarkung Burg Friedberg: 7)— 2 82 der Rain am Exerzierplatz, 8)— 1 26 am Haingraben an der Ock⸗ ſtädter Gränze, in 2 Ab⸗ theilungen, 9)—— 7 Pflanzengewann im Ried, 10)— 1 4 am Wagneꝛr'ſchen Garten, 11) ein ungemeſſenes Stück an der Eller. Sodann Nachmittags um 2 Uhr wird an Ort und Stelle der Geometer Bindernagel'ſche Beſoldungsgarten in 18 Abtheilungen dem Meiſt⸗ gebot ausgeſetzt. Friedberg den 27. October 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung getragener Montirungs⸗ ſtücke, ſowie ausrangirter Bettteppiche. (41786) Montag den 10. November und die folgende Tage, Morgens von 8 bis 12 und Nachmittags von 1 bis 5 Uhr, ſoll in der 344 getragene Montirungsſtücke, ſowie ausrangirte g Bettteppiche gegen gleich baare Zahlung an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Dieß den Steigliebhabern zur Nachricht und zugleich mit dem Erſuchen an die Gr. Herrn Bürgermeiſter der Umgegend dieſe Verſteigerung, im Intereſſe ihrer Gemeinde, gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 21. October 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. 41787) Samſtag den 22. November, Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſollen dem Johannes Rack III. zu Dornaſſenheim 6 Grundſtücke in daſiger Ge⸗ —— Verſteigerung ausgeſetzt werden. Reichelsheim den 20. Oktober 1851. Herz. Naſſ. Landoberſchultyeißerei Hildenbrand. Obligations Verlooſung. (1788) Bei der heute ſtattgehabten Ver⸗ looſung von Partial⸗Obligationen hieſiger Ge⸗ meinde wurde die Nr. 13 zu 100 fl. gezogen; es wird der Inhaber derſelben hiermit aufge⸗ markung auf dem Rathhauſe allda einer zweiten fordert dieſen Betrag bis zum 1. Januar 1850 bei dem hieſigen Gemeindeeinnehmer in Empfan zu nehmen, da von dieſem Tage an keine weſterel Zinſen vergütet werden. 1 Wiſſelsheim den 20. Oktober 1851. Der Großh. Heſſ. Beigeordnel Schmidt. N Bekanntmachung. (1789) Mittwoch den 26. November l. Nachmittags 2 Uhr, ſoll das einſtöckige Wohn, haus des Jacob Petry II. zu Dornaſſenheim auf dem Rathhauſe daſelbſt öffentlich verſteiger werden. 5 Reichelsheim den 22. Oktober 1851. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißen Hildenbrand. 0 Bekanntmachung. 1790) Montag den 3. November d. Morgens 10 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Unterzeichneten mehrere[OKlafter Pflaſter⸗Repa⸗ raturarbeit an den Wenigſtfordernden in Accord gegebeu werden. Wiſſelsheim den 24. Oktober 1851. Der Großh. Heſſ. Beigeordnene Schmidt. 4 00 Jahr⸗Markt Vergnügens höflichſt ein. Privat-Bekanntmachungen. Okarben den 22. Oktober 1851. in Okarben. und Tanzmu Für gute Ge⸗ G. Klee. und Niederwöllſtadt zum Anſchluß Wöchentlich viermal, wochs und Donnerſtags. Fahrtaxe à Perſon 30 kr. Regelmäßige Omnibusfahrten 4791) zwiſchen Büdingen, Düdelsheim, Lindheim, und zwar Sonntags, Montags, Mitt⸗ Abfahrt von Büdingen Morgens 6 Uhr. Ankunft in Niederwöllſtadt Morgens 10 ¼ Uhr. Rückfahrt von Niederwöll Altenſtadt an die Fahrten der Main⸗Weſer⸗Bahn. ſtadt Nachmittags 4% Uhr. 4 C. Dotter in Büdingen. Geſchaͤftsempfehlung. (1758) Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich dahier ein Bürſtenmacher⸗Geſchäft errichtet habe. Durch gute Arbeit und reelle Bedienung werde ich mir die Zufriedenheit der verehrten Kunden zu er⸗ halten ſuchen. Zugleich bemerke ich, daß ich Reparaturen jeder Art annehme und beßtens beſorgen werde. Friedberg im Oktober 1851. Heinrich Bender, Vorſtadt No. 117. Flachs verkauf. (1778) Guter gebrechter Flachs iſt zu ver⸗ kaufen im Ganzen oder Einzeln. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Zu verkaufen. (1779) Ein Wägelchen, welches ſich zum Fahren für ein Pferd oder Rindvieh eignet, ist zu verkaufen von Friedberg. Friedrich Müller, Kloſtercaſerne dahier eine bedeutende Parthie in der Uſergaſſe. Warnung. (1771) um ferneren Unannehmlichkeiten vor⸗ zubeugen, warne ich hiermit Jedermann Nie⸗ manden, 1 8 etwas zu borgen, indem ich für nichts afte. Friedberg 5 20. Oktober 1851. 0 1 4 0 Wagner, Gaſtwlrth. Ge ſ uch. 1 (1792) Ein Realſchüler ſucht bei einer hie⸗ ſigen angeſehenen Familie Koſt und Logis, das Nähere iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu Lebe wohl. erfahren. (1790) Allen Bewohnern Friedbergs, ſowie meinem Geburtsorte Melbach und allen Bekann⸗ ten in der Wetterau ſagt ein herzliches Lebewohl Friedberg. J. A. Kaufmann. Zu vermiethen. (179) Ein vollſtändiges Haus nächſt dem Mainzerthor, welches auch getheilt werden kann iſt zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt E. Gerhard, Kleidermacher, wohnhaft in der Uſergaſſe bei Conditor H. Walz. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 3, (1773) Bei Gelegenheit des Jahrmarktes Mittwoch den 29. und Donnerſtag! den 30. d. M. findet bei Unterzeichnetem gut beſetzte Harmonie 1 ſtatt, ausgeführt durch die beliebte Frankfurter Militar⸗Muſik. tränke und Speiſen iſt beßtens geſorgt und lade daher alle Freunde des geſelligen ohne Ausnahme, auf meinen Seht, fe Weiſe, wie eir einiglich aber et und auf Ich weiß Fälle und Katze zu ſolche, wo de ſie bald begral die geſchloſſen zuſammenliegen oder die Geld⸗ Sie zehn Tau ſie ſich heirat ſind nicht die hat der Teufe Unkraut ſaet Nun we geſagt habe? horte wohl dr ihr ſeinen erſt ſe stille heim. . Abends ich keine Ant Abend?