e * — d t u drein in edu u u, unes Zille tung larſcrauben g e garantitt e wangeferti ines zillnz Jeugſchmit. teigerung d. N., von u erxrichnete a deßehend in a N 76. rfdirtend der a ne „ag. Aümmit 7 5 8 Amtlicher Theil. 1 2 ſogleich! 5 5 1 B. Die Großherzoglich Heſſiſche mate Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks * en reife g an die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Gr. Gens⸗ iu Echtſt darmerie des Regierungsbezirks. n Am Sonntag den 14. d. M. wurden 8 u 6 Sgr. w. 10 aus einer Gaſtwirthſchaft zu Homburg v. d. Höhe ant ausſchlitfu a) drei ſilberne vierzinkige Gabeln, an der Spitze des n zn as Stieles H. H. 200 gezeichnet, f 1. b) eine dergleichen J. R. S. gezeichnet, chmittner. c) zwei ſüberne Eßlöffel, H. H. 200 gezeichnet, 2) aus einer Reſtauration daſelbſt N t a) drei ſilberne vierzinkige Gabeln, auf der Rückſeite 6 Nüdchen du des Stieles C. Herrmann gezeichnet, lit Kolben 4 J. Seht 9 von einem Der tedliche augtmiſſent 4. Abzugeben, Gulden Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 27. September 1851. p) vier ſilberne Eßlöffel, ebenſo gezeichnet, entwendet. J 2 Sie wollen deßfalls geeignete Nachforſchungen eintre⸗ ten laſſen und von einem etwaigen Reſultate alsbald An⸗ zeige hierher erſtatten. Friedberg den 19. September 1851. 2 Ouvrier. Dieſelbe an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Den Ankauf der dieß jährigen Remontepferde. Nach der in der Darmſtädter Zeitung erſchienenen Bekanntmachung vom 22. d. M. wird der Ankauf der dieß⸗ jährigen Remontepferde am 17. October zu Homberg an der Ohm, „ 18. 77 0 Alsfeld ſtattfinden. Man trägt Ihnen auf, dieß alsbald noch be⸗ ſonders in Ihren Bürgermeiſtereien bekannt zu machen, auch von Ihrer Seite, ſoweit möglich, zur Beförderungs des Geſchäfts mitzuwirken. Friedberg den 25. September 1851. f Ouvrier. Bekanntmachung. Auf dem letzten Gießener Jahrmarkt wurde zwar mit⸗ telſt der Schelle verkündigt, daß der nächſte im Kalender auf den 7. und 8. October angezeigte hieſige Jahrmarkt wegen des jüdiſchen Verſöhnungsfeſtes auf den 14. und 15. October verlegt worden ſei, uach der Bekanntmachung fand man aber, daß der Grünberger Gallus markt auf den 15. October falle und es iſt damit die Nothwendigkeit eingetre— ten, die erlaſſene Bekanntmachung zurückzunehmen und das betheiligte Publicum zu benachrichtigen, daß der nächſte Gießener Markt auf die im Kalender angegebenen Tage 7. und 8. October l. J. abgehalten wird. Gießen den 17. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter H Aus dem Leben eines Vogelsbergers in Krieg und Frieden. Erzählung von W. O. v. Horn. (Fortſetzung.) Kaspar machte mir alle die beſchriebenen Manöver vor und ich brach in ein unaufhaltſames Gelächter aus. Er lachte mit.„Aber, Kaspar, ſagte ich, wo hat Er denn all die Courage hergekriegt?“ „Ja, ja, liebſter Herr,“ fuhr Kaspar fort,„Sie haben Recht. Vielleicht ſteckte die Courage in dem Man⸗ tel! Doch ich will's Ihnen ehrlich geſtehen, daß es mir ging wie allen Maulhelden. Hätten die Koſacken mir in's Herz ſehen können— o weh' dann! Hätten ſie den eis⸗ kalten Schauder wahrnehmen können, der mir eine Gän⸗ ſehaut über den Leib jagte, als ich ſo auftrat, ſie hätten ihren Kantſchu gepackt und mir die Haut zu Juchtenleder gegerbt. So aber ſtand der Vortheil mir zu. Wie wenn der Wind in Spreu fährt, ſo flohen ſie von dannen; ich aber mochte die zweite Probe nicht machen und dachte: ſei klug, Kaspar, und ſchließ' deine Thür' zu! Das that ich und gab dann einem zweiten Gedanken Raum, der ſo lautete: ſieh' zu, ob du nichts zu eſſen findeſt. Die Thür' war freilich nur geriegelt und nicht feſt, aber ich dachte doch, es ſei ſicher, legte alſo meinen Mantel, der mich beim Suchen hinderte, auf den Schemel und ging in das Ställchen, das bei der Hütte war. Stangen, welche nahe der Decke hienliefen, ſagten mir, dem in ſolchen Dingen Erfahrenen, daß, ehe das arme Dorf ausgeplün⸗ dert worden, Hühner in dieſem Stalle gehauſt. Auch wir daheim hatten Hühner, und ich war immer der„Eierfac⸗ tor“ geweſen, das heißt, ich hob die Neſter aus und kannte die Schliche der Hühner, ihre Eier dem Auge des ſuchen⸗ den Feindes zu verbergen. Mein Auge fuhr im Ställchen herum. Alles leer! Da aber ſah ich unter der Krippe, die von Holz war, ein Loch, das aus dem Stroh hervor⸗ hing. Halt', dachte ich, in ſolch ein Mauerloch legte daheim der getippelte Gumpel ſo gerne. Guck'mal vielleicht— 2 Ich fuhr mit der Hand hinein und— hatte mich nicht be⸗ trogen. Ein Neſt mit ſechs Eiern fand ich. O liebſter Herr, das war ein Schatz!— In der Küche war noch eine Pfanne von Eiſenblech zum Backen der Pfannkuchen. Die waren all mein Lebtag mein Leibeſſen geweſen, und wie lang war ſolch ein Duft nicht mehr in meine Naſe geſtiegen! Voll Freude lief ich in die Küche zurück, um mir wieder Feuer anzumachen und die Eier zu backen; aber ein Zugwind wehte mir Rauch entgegen. War die Thür offen? Nein, die hatte ich ja zugemacht. Ich ging raſch zu— aber wie erſchrack ich! Die Thür war offen und als ich in die Küche trat, war mein Mantel fort.— „Raſch zog ich meinen Säbel und lief hinaus— allein das war umſonſt. Dort jagte noch ſo ein Halunk von Koſack, der meinen grauen Mantel um ſich geſchla— gen hatte und ich— hatte das Nachſehen! i „Trübſelig ſchlich ich in die Küche. Das Eierbacken war mir vergangen. Ich begnügte mich ſie abzuſieden. „Und als ich ſo beim Heerde ſaß und ſie verzehrte, ſtieg ein trüber Gedanke nach dem andern auf. In des Mantels Taſche ſteckte Pfeife und Tabak. Mein ganzes Unglück kannte ich indeſſen noch nicht. Als ich die Eier gegeſſen und nun die Nothwendigkeit fühlte, weiter zu wandern, wollt' ich nach meinem Torniſter greifen, und nun erſt ſah ich daß, daß der auch fort war!— „So wenig es einem Soldaten paſſen mag, ſo hab' ich doch kein Hehl, daß mir ein paar Thränen in die Au⸗ gen traten. Was ſollt' ich denn nun anfangen? Mein Gewiſſen ſagte: das haſt du verdient, als du dem Todten das Seine nahmſt. Unrecht Gut gedeiht nicht gut! Bei ſolchem Bedenken trockneten die Thränen und es kam eine recht tiefe Scham über mich. So ſchnell ich konnte, machte ich mich auf den Weg. „Wohin? das war die Frage. Die Heerſtraße durfte ich nicht wandern, denn da wurde ich als Franzoſe gefan— gen; ich trug ja noch die Uniform meines Regiments. Wär' ich die los geweſen! Doch wer ſollte mit mir tau— ſchen wollen?— Ins Land hinein gehen, das ſtand mir frei, allein wo fand ich Obdach und Brod? „Meine Lage war damals verzweifelt ſchlimm und ich konnte zu keinem Entſchluß kommen. Endlich wanderte ich auf gut Glück ins Blaue hinein und hielt mich links von der Gegend und Richtung, welche die Armeen mußten genommen haben. Daß mir's mit den Koſacken ging wie unſerm alten Kurfürſten mit dem Napoleon, nämlich daß ich kein Vaterunſer für ſie betete, glauben Sie mir. Aber was half's? Er hatte es und ich war ſeiner quitt! „Nachdem ich fünf bis ſechs Stunden immer links gewandert war, ſah ich ein gebirgig und waldbedeckt Land vor mir. Die Dörfer hatte ich vermieden und manchmal mußte ich mich in Gräben legen oder hinter Hecken mich verbergen, weil ich in kleiner Entfernung Koſacken ſah, die auf Plündern und Raub aus waren. „Nach einer großen Anſtrengung gelangte ich end— lich gegen Abend auf eine Anhöhe, die mit Wald bedeckt war. Links in der Entfernung einer halben Stunde lag ein anſehnliches Dorf und zu meinen Füßen eine kleine Mühle. „Geh in die Mühle, ſagte ich zu mir ſelbſt, und ſage — 306— traf mich nun. ben Leuten, wer du biſt; vielleicht ſind es wohldenkende eute. „Geſagt, gethan! 8 „Ich ſchritt die Anhöhe hinunter und erreichte die Mühle. Ein Greis ſah aus dem Fenſter. Recht beweg— lich erzählte ich ihm Alles und bat ihn um eine Herberge und um ein Stück Brod. Mein Wort hatte durchgeſchla⸗ gen. Er kam und öffnete die Thüre, die er aber hinter mir vorſichtig wieder ſchloß. f Brauchtet Ihr nicht einen Mahlknecht? fragte ich den Alten. Ich habe ſchon in einer Mühle gedient; dann bleib' ich bei Euch, bis die Straße frei und der Feind fort iſt. „Das läßt ſich hören, ſagte der Müller. Wir wol⸗ len's einmal mit einander probiren. Er ging mit mir in die Mühle, wo er bald fand, daß ich ihm die Wahrheit geſagt. Der alte Mann wurde immer freundlicher. Er führte mich in die Stube und hieß mich zum Ofen ſetzen. „Gerne folgte ich ſeinem Befehle, denn müde war ich zum Umſinken. Dennoch mußte ich ihm erzählen, wie gut ſchmecken ließ, hörte er mir aufmerkſam zu. es mir ergangen, und während ich mir Käſe und Brod 0 Gtoß Oer Gre Oarmftadt .„Höre, Kaspar, ſagte er darauf, wenn du ein ehr⸗ gerkauf aus ran licher Menſch biſt, wie ich hoffe, ſo kannſt du wohl bei 1617) Freitag de mir bleiben, denn ich bin alt und mein Sohn, der die Stütze für mich ſein ſollte, iſt mir geſtorben. Ich will's einmal mit dir probiren. N „Als er das eben geſagt, ging die Thür auf und leichten Schrittes trat ein friſches, freundliches Mädchen herein, die mich ganz erſchrocken anblickte, „Brauchſt nicht zu erſchrecken, Chriſtinchen, ſagte der alte Mann; das iſt ein Mahlburſche, der das Geſchäft verſteht, und will bei uns bleiben. „Ein recht ſcharfer, prüfender Blick des Chriſtinchen's Es war ihm nichts Unfreundliches beige— miſcht. Sie fragte nach dies und das, und dann ging ſie hinaus, mir das Bett zurecht zu machen, weil ich der Ruhe bedurfte. Ich legte mich auch mit des Alten Zu⸗ ſtimmung gleich zu Bett und begann ſchnell und tief den Schlaf der Ermüdung. War ja doch das Schlafen in den früheren Nächten kein rechter Schlaf geweſen. „Und in dieſer Nacht träumte ich einen Traum, der —̃— 0 — — meine Seele lange und wunderſam bewegte.—— 1 „Denken Sie ſich, liebſter Herr,“ fuhr Kaspar fort, „ich träumte, ich ſei verlumpt, verhungert und im elende⸗ ſten Zuſtande heimgekommen und ſei Nacht geweſen, aber hoher Sommer. Das Fenſterlein in meines Vaters Haus habe aufgeſtanden und ich habe hineingeblickt. Da ſaßen alle meine Geſchwiſterchen und meine liebe Mutter, und gegenüber mein Annebärbelchen, ſchön wie ein Engel, aber bleich, und ich hörte ſie reden laut und deutlich. Glaub! dem Gerede nicht, ſagte meine Mutter, er iſt nicht todt! Wer weiß, vielleicht lag er irgendwo und war krank! (Fortſetzung folgt.) Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 24. September 1851. Aufgefahrenſ Verkauft a b Gattung wurden wurden itte (Mltr.)(Mltr.) fl. kr. Wai. 12 12 9 34 r 6 6 8 25 Gefe 25 25 6 54 Dafe xx 7 7 3 15 Kartoffeln 15 9 2 30 SU 3 3 0 4⁵ Mohnſamen. 5—— 25 2 —— Glück ausrangicte ſaherde zu Darm N N. 2 Sſücz dergle kaserne öffentlich an geich baare Zahlung it dem Bemerken buͤngt, daß ausland nicht angenommen w. Die Verſteigerung nen Vormittags un Bubßbach den 18. Cellari Obligation (1630) Bei der be rlooſung det Jtam ihnen wurde Nr. 2 herfür ad 200 fl. kan perrn S. Lindheime 1. Januar 1852, 1. u Empfang genom Framersheim Der emeinde Armshei Hut Vertrag mit S berg am 4. Auguſt kule Nr. 20 zur Au wohldenleg Vekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N erreichte zy echt ben, Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. ine Herden Section Gießen. durchgeſth(1380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner Mark konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beſchäftigung erhalten. Gießen den 12. Auguſt 1851.. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeper. Mobiliar-Verſteigerung. (4615) Montag den 29. September l. J., Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Nathhauſe die zum Vermögen des geiſteskranken Ader hint 9 7 e fragte it dient; dam d der Fein 1 Wir wob mm mir Enmerich Dörr von hier gehörenden Mobilien, die Wahrhez beſehend in Holzwerk, Bettung, Kleider, Weiß⸗ udlicher. 6 zeug, Küchengeräthe und mehrere Schießwaffen fen öffentlich meiſtbietend verſteigert. leu ſetzzn. Friedberg den 22. September 1851. u mude war In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. bu ein ehr Darmſtadt und Butzbach. * 1 Verkauf ausrangirter Reitpferde. u wog den(18 rreitag den 26. d. M. werden 50 en der e a Reitpferde in der Reiter⸗ „ Id wille eaſerne zu Darmſtadt und Dienſtag den 30, d. M. 24 Stück dergleichen in der hieſigen Rei⸗ tercaſerne öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert, welches man mi dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß ausländiſches Gold an Zahlung ten, ſagte der nicht angenommen M , eden Die Verſteigerung beginnt in beiden Garni⸗ das Geſchaf ſonen Vormittags um 10 Uhr. Bußbach den 18. September 1851. „In Auftrag, 5 gliches beige Cellarius, Oberquartiermeiſter. ann ging ſie Obligations-Verlooſung. 4 der 30) Bei der heute ſtatt gefundenen öten 13 5 Zu⸗ 2 der Framersheimer Partial-Obliga⸗ 1 f tinen wurde Nr. 25 gezogen. Der Betrag und tief den picfür ad 200 fl. kann bei dem Handlungshaus gfen in den Herrn S. Lindheimer in Friedberg bis zum 1. Januar 1852, wo der Zinſenlauf aufhört, in Empfang genommen werden. 5 Framersheim den 14. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Stellwagen. Obligations-Verlooſung. (4631) Von den Partial⸗Obligationen der adde Armsheim zu 100 fl., welche dieſelbe erzaͤdlen, wu ſe und Bros . bür auf und bes Mädchen Cbriſtinchen“ Traum, det Kaspar fol, nd Im clende⸗ eweſen, abs Vaters Haul Da ſaße haut Vertrag mit Simon Lindheimer in Fried⸗ guntter, 10 berg am 4. Auguſt 1845 abgeſchloſſen, wurde Mutter/ beute Nr. 29 zur Auszahlung gezogen und wird n Engel, a, am 1. Januar 1852 dem Inhaber von dem ich. Clan, Jemeindeeinnehmer zu Armsbeim oder Herrn 1 nicht toll“ Simon Lindheimer in Friedberg ausbezahlt wer⸗ 1 den. Noch wird bemerkt, daß am 1. Januar var frank: 1852 der Zinslauf dieſer gezogenen Nummer aufhört. Armsheim den 20. September 1851. — N Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter N Krug. — Aepfelverſteigerung. 8 orie(1632) Mittwoch den 1. October, Vormit⸗ Wittelpt ſigs 9 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeindeäpfel, arca 100 Malter, in Abtheilungen an Ort und Stelle verſteigert werden. Södel den 22. September 1851. 1 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Reiß. Aepfelverſteigerung. 1633) Montag den 29. d. M., Morgens 10 Uhr, werden die diesjährigen hieſigen Ge⸗ 307 meindeäpfel, circa 70 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert. Obermörlen den 23. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter König. Bekanntmachung. (163) Die Lieferung nachstehender Bedürf⸗ niſſe für die Menage hieſiger Anſtalt, als: 1) eine größere Quantität Kartoffeln, 2) 1200 Stück Weißkraut, 3) 1200 Stück Wirſing, 4) 20 Centner untererdige Kohlraben, 5) 20 Centner gelbe Rüben, 6) 2 Centner Zwiebeln und 7) 30 Ohm Sauerkraut, ſoll Donnerſtag den 2. October l. J., Vormittags 10 Uhr, in kleineren Abtheilungen einer öffentlichen Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt werden. Marienſchloß den 23. September 1851. A— Der Verwalter Bauer. O bſt⸗Verſteigerung. (1635) Montag den 29. September l. 3 Vormittags 10 Uhr, ſollen die der hieſigen Ge⸗ meinde zustehenden Aepfel, circa 70 Malter, und Birnen, circa 20 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend gegen gleichbaare Zah— lung verſteigert werden. Rodenbach den 19. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Herrmann. Aepfelverſteigerung. (1636) Donnerſtag den 2. Oktober d. J., Nachmittags um 1 Uhr, ſollen die der Gemeinde Beienheim zuſtehende Aepfel, circa 180 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Beienheim den 24. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Muth. N N Privat ⸗ Bekanntmachungen. Jeu er miethen (16010) eine freundliche, bequeme Wohnung in der Manſarde, ſogleich beziehbar, bei Friedberg. Ruths. . 1 Gegen Harthoͤrigkeit. Aecht engliſches Gehör⸗Oel in Flagon à 2 fl. 24 kr. (1470) Durch Anwendung dieſes neu erfun⸗ denen Oels, werden alle organiſchen Theile des Ohres ungemein geſtärkt, das Trommelfell erhält ſeine natürliche Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit ſehr bald ſicher geheilt wird. Bei Friedberg. P. F. Schmittner. Strick⸗ und Stickwolle, (1607) ſowie ſonſtige Winterartikeln, als: Lampendochte, Mantelfranzen, Bur⸗ nusſchleifen, empfiehlt zu billigen Preiſen Friedberg. Joſ. Hoffmann, Poſamentier. Friſch angekommen 1) Aechtes Klettenwurzel⸗Oel, a Fläſch⸗ chen 30 Kreuzer, bewährt als neues kräftig⸗ wirkendes Mittel, um den Haarwuchs mächtig zu befördern. 2) Pariſer Zahnperlen, in Etuis à 1 fl. 45 kr., anerkannt als bewährtes Mittel, um Kindern die gefährliche Periode des Zahnens glücklich überſtehen zu helfen. Bei Friedberg im September 1851. P. F. Schmittner, 1637) nächſt der Burg. Zu verkaufen. (16020 Der Theil der Hofraithe von Johan⸗ nes Gerſter in der Burg⸗Vorſtadt, beſtehend in Wohnung, Stall und Gärtchen ꝛc. iſt bei mir aus der Hand zu verkaufen und lade hierzu Lieb⸗ haber baldigſt ein. Fr. Schweitzer. Blauer Vitriol! (1638) in vorzüglicher Qualität bei Friedberg. Wilhelm Fertſch. Zu vermiethen. (1639) Eine vollſtändige Wohnung im oberen Stocke meines Hauſes, oder auch eine ſolche in meinem neu eingerichteten Hinterhauſe, beſtehend in 7 Zimmern und 2 Kammern, habe ich zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Auch verkaufe ich einen leichten zweiſpännigen Wagen und eine Chaiſe mit Vorderverdeck. Friedberg den 24. September 1851. M. Sehrt. Faß⸗Verkauf. (1640) Weingrüne Fäſſer, 8, 4 und 2 Ohm haltend, werden billig abgegeben bei Joh. Peter Menger zu Windecken. Meins delt (16410) ſeeht gegen Vergütung zu Jedermanns Gebrauch bereit. Peter Decher. Polka⸗Jacken (1642) in großer Auswahl find billig zu haben bei Friedberg. Eonrad Diehl am Marktplatz. Auch empfehle ich meine ſeither geführte Strick⸗ und Stickwolle, Strick-, Häkel⸗ und Nähſeide, echt engliſches Strick- und Nähgarn, ſowie auch Plüſchtaſchen, Herrenjacken, Palatinen, alle Sorten Winterſchuhe und in dieſes Fach ein⸗ ſchlagende Artikeln zu den billigſten Preiſen. Friedberg. Conrad Diehl. Lehrlingsgeſuch. (1643) Ein junger Menſch wird mit oder ohne Lehrgeld in die Lehre geſucht von Nidda. K. L. Schneider, Sattler und Tapezier. Empfehlung. (164 Meinen ſtets fertigen Vorrath in Tafel⸗, Tiſch⸗ und Vorlegemeſſer und Gabeln, Taſchen⸗, Feder⸗ und Rafirmeſſer in allen Größen, Schneiderſcheeren, Papier-, Lampen⸗, Haar- und Nähſcheeren, ſowie meine neuſilbernen Eß⸗, Thee- und Vorleglöffel, bringe ich empfeh⸗ lend in Erinnerung. Auf mein vorräthiges Mainzer Brennzeug mache ich die Herren Schuh— macher aufmerkſam. Jacob Goldbeck, Meſſerſchmied. Reparaturen und Schleifereien können auch in meinem Laden, Eck der Wilhelminenſtraße, abgegeben werden. Aecker-Verpachtung. (1645) Montag den 29. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe folgende, der Unterzeichneten gehörige Grund ſtücke auf 6 Jahre verpachtet werden: Mrg. Vtl. Rth. — 11 in der dunklen Gewann, 33% in der Wüſtung, 31½ auf der Mittelhohle, 36 ½ an der Weinſtraße, 38 am Hollerbuſch, 3 unter dem Stadtwege. Fauerbach U, den 24. September 1851. S. Becker. 308 Einladun zum Abonnement auf den„Frankfurter Anzeiger.“ Abonnement pr. Quartal A8 kr. (1625) Der Anzeiger erſcheint außer Montags täglich und bringt unter der Rubrik „Was giebt es Neues?“ eine Ueberſicht über die Tagesbegebenheiten aus dem Gebiete der Politik und des gewöhnlichen Lebens; ferner ein Coursblatt nach den öffentlichen Notirungen; Frucht⸗, Getreide- und Oel⸗Berichte aus nah' und fern; das Amtsblatt der freien Stadt Frankfurt, ſo vollſtändig als erforderlich; unterhaltende und belehrende Aufſätze; intereſſante Erzählungen; Miscellen; Schach⸗Aufgaben; Theater⸗ und Conzert⸗ Berichte; Inſerate aller und jeder Art, als Geſchäftsempfehlungen, Dienſtgeſuche, Anerbieten, Ver⸗ ſteigerungen, Vermiethungen ꝛc. ꝛc. Als beſondere Beilagen werden jährlich 104 litbographirte Blätter beigegeben, enthaltend: für Damen: Muſter zum Häkeln, Sticken, Stricken, zu Filet⸗ und Band⸗Arbeiten; Abbildungen der neueſten Pariſer Moden, nebſt erklärendem Texte zur Ausführung; für Gewerbtreibende ꝛc.: bildliche Darſtellungen der neueſten Vorkommniſſe in der Induſtrie (Abbildungen neuer Maſchinen, Draperien; Werkzeuge ꝛc. ꝛc.). Mit dem 1. Oktober d. J. beginnt ein neues Quartal. Alle Poſtämter und Boten nehmen Beſtellungen an und beſorgen Probeblätter. Empfehlung. (1646) Mein Waarenlager iſt in carrirten halbwollenen und gedruckten baum⸗ wollenen Kleiderſtoffen, wollenen und baumwollenen Hoſenzeugen, Barchent, Bettzeugen, weißen und gefärbten Futterzeugen, Bieber, Moulton, Leinenwaaren und allen dahin einſchlagenden Artikeln beſtens aſſortirt und verſpreche ich ganz billige Preiſe. Friedrich Wiſſenbach in Frankfurt a. M., unten am Eck der Höllgaſſe. Fuͤrſtlich Yfenburg⸗Buͤndingenſches Anlehen von 100,600. d. d. Büdingen den 16. Februar 1847. (1647) Bei der heute vor Zeugen Statt gehabten zweiten Verlooſung obigen Anlehens, ſowie einer weiteren außerordentlichen Verlooſung von fl. 6000— ſind nachſtehende Nummern zur Rückzahlung den 31. December l. J. beſtimmt worden und können deren Beträge ſeiner Zeit bei den Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Lit. A No. 9. 10. 17. 29. 42. à fl. 1000= fl. 5000— B 1. 4. 17. 25. 30. 33. 42. 45. 52. 58. 94. 98. àA fl. 500= fl. 6000— fl. 11000— . 7 Büdingen den 12. September 1851. 8 Heinemann Lismann in Büdingen. Simon Lindheimer in Friedberg. (1651) Beſtellungen auf das täglich in einer Blauer Vitriol (1648) beſter Qualität iſt billigſt zu haben bei a hen. 9 Fried berg den 24. September 1851. Entlaufen. (1649) Am vergangenen Samſtag iſt dem Unterzeichneten in dem Oſſenheimer Wäldchen ein ſchwarz und weißplackiges Pommerhündchen entlaufen. Der gegenwärtige Beſitzer wird um gefällige Rückgabe gegen eine Belohnung erſucht. Friedberg. Emmerich Hanſtein, Meßgermeiſter. Fohlen⸗ Ausſpielung. (1630) Nächſten Sonntag den 28. d. M., Nachmittags 4 Uhr, findet in meinem Saale die Ausſpielung meiner beiden Fohlen(Grau⸗ ſchimmel) Statt, welcher beizuwohnen hiermit Jedermann höflich eingeladen wird. Niederwöllſtadt den 24. September 1851. Ph. Speck. Vormittags⸗ und Abend⸗Ausgabe erſcheinende, mit dem Unterhaltungsblatte„Didaskalia“ begleitete Frankfurter Journal für das mit dem 1. October beginnende vierte Ouartal nehmen alle auswärtigen Poſtämter Deutſchlands, der Schweiz und Belgiens an (für Frankreich und Amerika Herr G. A. Alexandre, Brandgaſſe 28 in Straßburg, für England Herr W. Thomas, Newspaper- Office, Catherine-Street, Strand, in London). Nachkirchweihfeſt zu Ockſtadt. (1652) Den nächſten Sonntag, als den 28. September, wird in dem Schloßgarten zu Ock⸗ ſtadt das Nachkirchweihfeſt gefeiert, und iſt an dieſem Tage gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanz⸗ muſik anzutreffen iſt, wozu höflichſt einladet g N. Steyer. ö Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1 Pfarramtliche Functionen verrichtet; Herr Stadtpfarrer Fertſch. Herr Diaconus Baur. Herr Diaconus Baur. Herr Stadtpfarrer Fertſch. der Burgkirche ausgeſetzt. Fruchtpreiſe. Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzb ach vom 27. Septbr. bis zum 3. Oetbr. Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. ——— 24. Sep. 25. Juli 12. Juli Gattung. Fried⸗ a Die⸗ berg Mainz burg 5 H. Ir fi. rr. ff. ſſt. Waizen pr. Malter 934 9 21830 N 8 25 715 6 50 Gere, 5476. 5 45 eee 31151—— 14— 15. Sonntag n. Trinitatis den 28. Sept. a Vormittags predigt in der Stadtkirche: 0 Vormittags predigt in der Burgkirche: Nachmittags bleibt der Gottesdienſt in 5 0 1 1 Nachmittags predigt in der Stadtkirche; 1 1 1 1 0 1 — 2. Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 1 342 2 7. 2 60— 5 3 1 4„, 7 11 8 114.2 1. — Milchbrod— 1 45 1 9 — Waſſerweck 115 ¼/ 7 —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146[17 Fleiſch-Preiſe. f 6 1 Ochſenfleiſch 11 1 11 5 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8—1 81— „ Rindfleiſch, gemäſtetes e „ Kalbfleiſch 8— 17 2 „„„ gemäſtetes— „ Schweinenfleiſch 11— 11— „ Hammelfleiſch 8— 81— „ Schaaflleiſch 5——— „ Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— Bratwurſt 16— 14— „ Schwartenmagen 16— 14— „Geräucherter Speck 20— 20 „Schinken 14— 144 7 Dörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz, 5 ausgelaſſen 20 unausgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 164— 16— „ Hammelsfett 16— 16 0 1 Am d Regierungse an die Gr. dar getreffend: In haar Sie erhalte gießer, Kaffemüh Rubtikaten bei de er abzuliefern. Friedber in die Großh. Letreffend: Die Diejenigen ürten Voranſchl. nit Friſt von 8 heſendet werden Friedbe