en verichtt Intelligenz-Dlatt e fuͤr die ſertſch. r Stadtlirch: nadel. er Burgkirche Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, 100 den Regierungsbezirk Friedberg 3 im Beſonderen. 2 67. Mittwoch den 27. Auguſt 1831. f— 25. Juli 112. JI Due⸗ Mainz 5 Oeffentliche Nachricht. Te Nachſtehendes von dem Fürſten von Schwarzburg⸗ 8 Rudolſtadt am 30. Mai d. J. erlaſſenes Geſetz bringen wir 715 6% zur öffentlichen Kenntniß, damit ſich die Bezirks⸗Angehörigen — por Schaden ſichern könuen. n Friedberg den 18. Auguſt 1851. Die Großh. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion des Taze Regierungsbezirks Friedberg z und Butzba Ouvrier. Auguſt Bekanntmachung, die Einziehung der Fürſtlich Schwarzburg⸗Rudolſtadt'ſchen . im Jahr 1848 emittirten Caſſenbillets betreffend. nN Das nachſtehende, von der Fürſtlich Schwarzburg⸗ E Rudolſtadt'ſchen Regierung erlaſſene und hierher mitgetheilte 4 3 10 Geſetz wird zur Kenntniß des Publikums hierdurch bekannt gemacht. a ul Darmſtadt den 1. Juli 1851. 5 Ab. 8 Großherzoglich Heſſiſches Miniſterium der Finanzen 107 13 F. v. Schenck. Merck. 16% Nr. XXII. Ge ſe tz wegen Einziehung der jetzt im Umlauf befindlichen und . 1 Ausgabe neuer Caſſenanweiſungen vom 30. Mai 1851. N. Wir Friedrich Günther, Fürſt zu Schwarz⸗ burg ꝛc. thun hiermit kund und zu wiſſen. 10 Da es wiederholt vorgekommen, daß die zufolge des J Geſetzes vom 10. November 1848 in Umlauf geſetzten hie⸗ 10 Kandiſchen Caſſenbillets nachgemacht worden ſind, ſo hat es ur Abwendung des durch ſolche falſche Caſſenbillets für — den Verkehr entſtehenden Nachtheils nöthig geſchienen, neue 2, Caſſenanweiſungen anfertigen zu laſſen und verordnen Wir % in dieſer Beziehung unter der für dieſen Fall im Voraus , ertheilten Zuſtimmung des Landtags Nachſtehendes: 1. Die in Gemäßheit des Geſetzes vom 10. Novem⸗ ber 1848 emittirten Caſſenbillets ſollen eingezogen werden und es bleibt den Inhabern überlaſſen, ob ſie dafür baares 22 Geld oder andere neue Caſſenanweiſungen entgegennehmen 16—6½+wollen. 005 2. Von Publication dieſes Geſetzes an darf von kei⸗ ner Fürſtlichen Caſſe das zeitherige Papiergeld zu Zahlungen mehr verwendet werden, vielmehr ſoll, was davon bereits bei den Caſſen befindlich iſt oder demnächſt eingeht, ſofort . in geeigneter Weiſe für den Umlauf untauglich gemacht 5— FAT werden, und wird ſeiner Zeit deſſen völlige Vernichtung unter Leitung einer hierzu zu ernennenden Commiſſion erfolgen. 3. Die Summe der auszureichenden neuen Caſſen— anweiſungen ſoll derjenigen der außer Umlauf geſetzten alten entſprechen, ſo daß der Betrag ſämmtlicher gleichzeitig im Umlauf befindlichen alten und neuen Caſſenanweiſungen die Summe von 200,000 Thlr.= 350,000 fl. nicht über⸗ ſteigen darf. 4. Der Umtauſch der alten Caſſenanweiſungen gegen neue oder gegen Metallgeld findet bei der Hauptlandeskaſſe hier ſtatt, doch ſoll auch das Rent-⸗ und Steueramt in Fran⸗ kenhauſen durch Ueberlaſſung eines Vorraths neuer Caſſen— anweiſungen in den Stand geſetzt werden, den Umtauſch gegen alte dergleichen zu bewirken. 5. Die Einlöſungsfriſt für die im Jahre 1848 emit⸗ tirten Caſſenbillets läuft bis zum Schluſſe dieſes Jahres, und können daher dieſelben auch bis dahin zu allen Zah⸗ lungen an Fürſtliche Caſſen verwendet werden. Zugleich wird jedoch hiermit der erſte Januar des künftigen Jahres als Präcluſtwtermin unter der Verwarnung feſtgeſetzt, daß unmittelbar nach dem Eintritt des gedachten 1. Januar 1852 alle Anſprüche an den Staat aus den im Jahre 1848 in Umlauf geſetzten hieländiſchen Caſſenbillets erlöſchen und die letzteren, wenn ſie bis dahin noch nicht eingeliefert, alles Werthes verluſtig ſind. 6. Alle durch das gegenwärtige Geſetz nicht aufge⸗ hobenen oder abgeänderten Beſtimmungen des Geſetzes vom 10. November 1848 finden auch auf die neuen Caſſenan⸗ weiſungen Anwendung. Urkundlich unter Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und beigedrücktem Fürſtlichen Inſiegel. So geſchehen Rudolſtadt den 30. Mai 1851. (L. S.) Fr. Günther, F. z. S. Röder. C. Schwartz. Scheidt. Miszellen. Man hat die Bemerkung gemacht, daß ſich bei allen Pariſer Emeuten nie ein Zimmermannsgeſell betheiligt hat, während z. B. die Perrückenmacher und Kochkünſtler nie dabei fehlen. Man erklärt die Thatſache dadurch, daß die Zimmerleute in einer Verbrüderung leben, die ein wahres Muſter von Einfachheit und Menſchenfreundlichkeit iſt. Die Geſellen übernehmen von ihren Meiſtern um einen gewiſſen Preis eine Arbeit und da wird dann die ganze Woche drauf losgehauen, mag es Aufruhr ſein ſo viel es will. Iſt die — 270— Woche voruͤber, ſo wi 5 o wird der Verdi 5 alle vertheilt, mit 21 Verdienſt gleichmäßi 4 verthe usnahme eines ichmäßig unter 5 0 wird die Kaſſe genannt für die Fun für die Mutter, N e lediger Sohn und 2 hen in Waiſen und die boͤſen Ta Kranken, die Wittwen Rack, des Konrad Rack und Katharina Chriſtin 9 e 10 der Emeute das Aachen Ad e lichen 1 e Tochter Ortsbürgers zu Dorheim 10 1 0* ernehm i i 5 eit, den Rui Wilhel ö 3 Dinfag de, sib 1 5 die Verdienſtloſigkeit der Arbeiter; N 1 der Un⸗ 00 Gießen Urich, Gr. Rector zu Gru 0 0% e mit der Gaſſenbarrikadenpolitik zu une wollen ene e Gr. e des z% 1 J In einer juͤ 5 un haben. terlaſſener eheli i en Otto Uriafl ung dan lg 0 IJ einer juͤngſt erſch 3 Fried 5 cher lediger S rich wabewicſe lin,“ von Teichma jienenen Schrift,„Goethe i friederike Johannette Amali ohn und Karolinſ der Bun 3 2 1 7 mali oling heim zählt:„ 5 Au Seen heitere Ge ee 52 richters Guſtav Hofmann 5a 15 Gr. aut 0 ben beta i 5 f 2 155 Sept feu n c e e ede ee e e e ee Getaufte: edige Tochtaſ Pen e. en, ſich an dieſen gewandt und i a Stella ge⸗: urger zu Gießen und ö 110„Markwief ten ſein Herz und ſei d ihm in ſchlicht Eiſenbahn⸗St Bauaufſeher onder be. hatte Goethe ihm ſeine Sympathien erſchloſſen ren röline Mathilde Ludwig Braun eine Aa hieſigeſ Jan fü Se green bees Buches Atera 50% All- ee ee den 10. Jun n g Berlin ankam, ſuch uches überſandt 5 Becker 2. ei r und Handa dei„Juniſſ un Saag von 25 fl. te er Burma ndt. Als er in ker 2. eine Tochter, Juli rbeiter Thoma lf 0 wer er denn ſei und als i nn auf. Dieſer fragte i Chriſtina, geb. d„Juliane Dorothea Antoi ig Barftigerungen in ſpringt er hoch a als ihm Goethe ſeinen N gte ihn, 13. Dem hieſtgen den 27. Juni. ntoinnetiſſſhuamgtoſe van i uf vor Freude i amen genannt ieſigen Bürger und S. af den Ueberſchuß e 7 7 1 ſich wie ein iz 9 0 eben 16 8 hieſt Sohn, Friedrich Wien geh de Johannez 1 0 i 5 e, dieſe eigenthümli uf demſelben i n hieſigen Bür„ geb. den 5. Juli riedberg den l. fend, fragt ihn 4 80 uümliche Bewegung ni; Chriſtian Weis ei ger und Buchb f Juliſſſ yr Gr. Rentamtmam „ was er habe gung nicht begrei⸗ 5 n Weis eine To uchbindermeiſter Kar 5 d 21 5 0 11 wiede 8 A 0 dieſer jubelnd im 20 Ben geb. den 20. 5 Wilhelmine Maria May Domänen 9 1 ausdrücken.— Nun ſagt Go 1 1 über i 51 1119 Bürger und Schuhmachermei 1 Salt n mi 7 ethe ein meiſter Heinri 9 b den De des Abenee Und agen 23. Dem Gr. Oberſeibwebel Wihelm geb. 1 2 Jun en aan ornehm genannt ſchon zu— Man hat Goet ein Sohn, Georg K ilhelm Friedrich Ackermann 10 2 zuweilen un zu jener Zeit, und er he 27. Dem hi 9 arl Ludwig, geb. ermannſſdgchagung erhallen Dieſer Zug i abe gewiſſe Perſonen aus guten Ori 75 ſchel aan ee e Malremeiſer 8. Jul. eg Fuß. e aber mit ein Beweis, daß ründen. ohn, Maximilian, geb. d r Jacab Mor⸗ Der Großh. 1 r ſein konnte als eben er.“ auch niemand 6. Su 5 Beer digte e e 8 in Reiſender i 1 7. u Florſtad 5 8 f Bekan gegen eee äußerte ſein Befremden Polgeidiener Jah hieſige Bürger und penſioni(1420) Dienſag 2 1 ganz mit jungen e daß das Ge⸗ 1 0 todtgeborne 9 1 den 4. Juli 1 lam 1 8 7 eine i. angefü i ü f 9 en des hi 25 5 heim, Nachmittags e viele eee 110 10. Das bern o eee Wage ue n„One 45 2 ant⸗ 5 f 6 97 as Ausheben ver Gegend ſind friedlich und 17. die Leute in dieſer Bäckermeiſters En 1 0 des hieſigen Burgers fange n Sie hier ſehen, ſind A die Gefangenen, welche 18. Maria Katharina ach Lochmann. gers und ſnirdeffordernden d die zu dem in Bagota neu 12975 aus der Provinz Neyra Bäckermeiſters und a des hieſigen Bürgers Fee ſollen, und deßwegen nur hier e Regiment abgehen e Töchterchen 11 278 Joh. Jacob Suchmaf 8 nicht davon laufen.“ ngeſperrt ſind, damit ſie 18. g ont e e Mente und 5 3 1 a 1 5 nig des hi 0 1 8 Kon döner hieſigen Bü Ab des Kirch enbu chs⸗ Auszug 501 5 10 155 König eheliches Wege und e Ah 1 b konat Jul ate und 20 T en, alt 3 Ja Dong d Friedb Juli. 21. Maria Juſti age, t den 17. Juli Jahre, 7 Um ol in 28. d Getreu e ed cee e hieſgen Bürgel Tinea 6. Joh. Wilhelm Bi e Tochter ieee Auguſt Mengel cheſt cer Warenſgh d dier, bes wel ieler, Bürger und Metzgermei 4 den 19 85 25 Jahre, 11 Monate eliche ledige meiſters. hieſigen Bürgers 155 1 115 Juliane 1 und 20 Tage, Chriſtoph Bieler dahi f eißbinder⸗ f rgaretha Rot aan e en e en 0 e c 8 15. deen, Bunge ie leihe Tech e Ae Ane Jul. beftant an Wem; e ene ene 10 an dee eee b gaben v. v. Höh ad Hieronymus, Ortsbürgers zu e dahier, a moet Johannes Ae Bürger 70 mige de Ur räfen⸗„ alt 10 J ermann 17 erika marf Bek 99 1 den 26. Juli Jahre, 5 Monat chen Johan anntmachungen von Be⸗ es wemen d. e und 14 Tage, dee Ml hoͤrden ſprüche an dase c all Diejenigen, welche An Ahne mig 5 1 ſolche ſo gewiß e 2 aufgefordert, Montag den 1. Septe— en geh E d 1 ſonſt die Aug 1 geen i mage dem durch Groß Stn 0 ar 0 Wee n Edi us 4 en, Bür i 73 5 en, ſein 98270 Die 5 9 a 55 n g. 1 1 f. 4% ff 910 5. eiche bien beam eee. i olms⸗Rödelheim zu? rrn Grafen Max von Di e resp. Berechtigten geſtatte 50 fl. 45 kr.] Juſtus itig werden etwaige Glä wird. f ö unter kung i e in der Gemar ie Anſprüche des Lehn attet werden wird.] Termi Rückert aufgefordert, bi äubiger des it Siudt B 1. 7 herrn v. W hofs an die d 5 ermin ihre Anſprü f„bis zu obi ba 1 el im jährlichen e ee Grundrenten übrige etzel zuſtehenden G em Frei⸗ gericht prüche bei unterzei gem uh dt, de 3 eſeßzl 8' rund an ei unterzeichnetem Land⸗ Alger br, derl %0 ee e ee, Sbermdeen cel, genannt v. Carben 1 e e 4 1 haben. ſichtigung zu er⸗ Großtarben f nr e 3 Bp Landgericht riedberg den 7. August 185 N r 3 f fell Dr. Sto 1 5 Heſſ. Landgericht eßfalls b 22 ½% kr., ſollen„ r. Irle. gen abgelöſt e geſchlchen em, 4 3 anntmachung. Bekannt m 1 5 Preuſchen. aid 8 100) Die zum Nachl 8 0 1 1 85 ung. Niraet d Auf fre dahier gehörigen Mobilien ſolen Juſtus Rückert e ee See vor 155 0 0 0 dermaßen verſteigert 8 Wieſen wird folgen- ui enſtlbe 19 legen e ten Otto Uu Karol des Gr. Cad ledige Tochln er auf hieſige „ hieſigen Tochter, 0 den 19. Juni eiter Thon dea 1 ſeiſter Johanne u. den 5. Jul termeiſter Kir de Maria Mu geiſter Heinrich den 29. Juni, rich Ackermaun en 8. Juli. er Jacab Mor⸗ 20. Juli. und penſionitte 4. Juli. 1) zu Lindheim in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Bechtold Dienſtag den 26. d. M., Mittags 12 Uhr, von ungefähr 50 Morgen Wieſen, 2) zu Okarben an dem Mineralbrunnen Freitag den 29. d. M., Nachmittags 1 Uhr, von der Burgwaldswieſe, ungefähr 50 Morgen, 3) zu Bauernheim in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Höres Dienſtag den 2. 17 7 d. J., Mittags 1. Uhr, von der ſ. g. Markwieſe, ungefähr 300 Morgen. Jeder zuläſſige Steigerer erhält auf Verlan⸗ gen, jedoch gegen Stellung eines annehmbaren Bürgen, Credit bis Martinitag d. J. bis auf den Betrag von 25 fl. Wer mehr ſteigert oder aus Verſteigerungen in vorderen Jahren an die Rentamtskaſſe noch Zahlungen zu leiſten hat, muß den Ueberſchuß vor dem Abmähen des Graſes an das Rentamt baar bezahlen. Friedberg den 12. Auguſt 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (1380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner Mark konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beſchäftigung erhalten. Gießen den 12. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeper. Bekanntmachung. (1420) Dienſtag den 2. künftigen Monats vird auf der fiscaliſchen Markwieſe bei Bauern⸗ beim, Nachmittags 4 Uhr, nach beendigter Ver⸗ n Bürgers un ſeigerung des Grummetgraſes von dieſer Wieſe u Bürgers und gen Bürger,, cob Lochmann Ronate und 3 nd Oeconomm ut 3 Jahre, ſigen Bürgen cheliche ledig ind 0 Tag e Sauer, 1 Ehefrau, alf ſigen Bürgen nermann chel⸗ und 14 Tagt das Aus heben verſchiedner Gräben in einer Länge von circa 400 Klaftern öffentlich an die Mindeſtfordernden begeben. Friedberg den 15. Auguſt 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß. „Bekanntmachung. 11421) Die Lieferung einer größeren Quan⸗ Eität Kartoffeln für hieſige Anſtalts⸗Menage ſoll Donnerſtag den 28. d M., Vormittags 9 Uhr, auf dem Directorial⸗Büreau dahier öffentlich an den Wenigſtfordernden vergeben werden. Marienſchloß den 19. Auguſt 1851. In Auftrag Weigel, Speiſemeiſter. Edictalladung. 11439) Wer an das ſeither curatoriſch ver⸗ waltete Vermögen des am 26. April 1760 zu Rodheim v. d. Höhe gebornen, in den 1770r Jahren mit den Landgräflich Heſſiſchen Truppen nach Amerika marſchirten und dort angeblich verſtorbenen Johannes Vorbach(John Turbeck) Sohn des Philipp Vorbach, Erb⸗soder ſonſtige Anſprüche machen will, hat ſolche binnen ſechs Monaten ſogewiß dahier anzumelden und ge⸗ börig zu begründen, als ſonſt ſolches dem bereits aufgetretenen, ſein Recht von den angeblichen Kindern des Johannes Vorbach, welcher im Jahr 1833 unter dem Namen John Turbeck in der Stadt Bethlehem, in der Graſſchaft Albany gelebt, herleitenden Prätendenten nach vorheriger Legitimation ausgeantwortet werden wird. Großkarben den 18. August 1851. Groß. Heſſ. Landgericht Jäger. Hofraithe⸗Verſteigerung. 4140 Auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bürgers Joh. Philipp Jung wird Montag den 1. September, Vormittags 9 Uhr, die demſelben zuſtehende, in der Auguſtinerſtraße dahier gelegene Hofraithe in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert und bemerkt, 271 daß dem Letztbietenden bei annehmbarem Gebot alsbald die Genehmigung ertheilt wird. Gleichzeitig wird bemerkt, daß Joh. Philipp Jung auch geneigt iſt ſeine Hofraithe gegen eine andere in hieſiger Stadt zu vertauſchen. Friedberg den 25. Auguſt 1851. In Auftrag Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter der. Bekanntmachung. (1441) Eine Wohnung auf dem hinterſten Thore der Burg dahier, beſtehend in Stube, Vorplatz und Boden unter dem Dache, wird Donnerſtag den 28. d. M., Nachmittags 5 Uhr, in dem Amtslocale des Unterzeichneten meiſt⸗ bietend vermiethet. Friedberg den 23. Auguſt 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg 7 Domänenrath Beau ß. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (1442) Donnerſtag den 4. September l. J. Vormittags 9 Uhr ſoll auf der Station Vilbel eine Parthie Brennholz und altes Eiſen, von Schub⸗ und Handkarren herrührend, an den Meiſtgebenden verkauft werden. Friedberg den 23. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (13) Samſtag den 30. Auguſt l. J. ſoll die Futtererndte auf den in dieſem Jahre mit Klee und Hafer eingeſäten Flächen, in 6 ver⸗ ſchiedenen Looſen, unter den bei der Verſteige⸗ rung bekannt gemachten Bedingungen, an den Meiſtbietenden öffentlich verkauft werden. Die Zuſammenkunft iſt: d Morgens 7 Uhr an dem Uſathor bei Friedberg „ 8„ am Wegübergange beim Lin⸗ denbaum „ 9„ an der alten Schlagshohle „ 10„ auf der Station Niederwöllſidt. Friedberg den 22. Auguſt 1851. Der Gr. Bahn⸗Ingenieur Hochgeſand. Grummetgras-Verſteigerungen bei Gr. Heſſ. Rentamte Nidda. (1410 Das diesjährige Grummetgras von den herrſchaftlichen Wieſen des Rentamtsbezirks Nidda wird verſteigert: 1) Dienſtag den 2. September, Vormittags 11 Uhr, von 14 Morgen zu Salzhau⸗ ſen und Nachmittags 2 Uhr, von 7 Morgen bei der Bruchmühle zu Unterſchmitten. 2) Donnerſtag den 4. September, Vormit⸗ tags 9 Uhr, auf dem Echzeller Teich, von 97 Morgen. 3) Samſtag den 6. September, a) Vormittags 10 Uhr, von 34 Morgen in der Gemarkung Bingenheim und 9 Morgen in der Gemarkung Heuchelheim, auf dex Bingenheimer Brühlwieſe beginnend. b) Nachmittags 3 Uhr, auf der Blo⸗ felder Brühlwieſe von 27 Morgen. 4) Montag den 8. September, Vormittags 9 Uhr, bei Gaſtwirth Mann zu Lißberg, von 86 Morgen in der Gemarkung Lißberg. 5) Dienſtag den 9. September, Vormittags 9 Uhr, von 70 Morgen in der Gemar⸗ kung Nidda, auf den Wieſen unterhalb der Stadt beginnend. Bingenheim den 20. Auguſt 1854. Der Gr. Heſſ. Rentamts⸗Vicar des Rentamts Nidda Ko ii Grummetgrasverſteigerung. (145) Freitag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das hieſige Gemeinde⸗Grummet⸗ gras, cirea 45 Morgen, auf hiefigem Gemeinde⸗ haus meiſtbietend verſteigert werden, wozu Kauf⸗ liebhaber einladet. Okarben den 22. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Hen ſch. Jagdverpachtung. (144060 Die Jagd in der hieſigen Gemarkung, auf einem Flächengehalt von ungefähr 3000 Morgen, ſoll 8 151 00 5 1 Vormittags 10 Uhr, emeindehaus dahi iſtbi. e hier meiſtbietend ver Kaichen den 22. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Hahn. Aepfelverſteigerung. (1447) Donnerſtag den 28. Auguſt l. J., Vormittags 11 Uhr, ſollen auf dem Gemeinde⸗ baumftück zwei Bäume voll Frühäpfel, ungefähr 2 bis 3 Malter, meiſtbietend verſteigert werden. Ilbenſtadt den 22. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Arbeits⸗Verſteigerung. (1448) Donnerſtag den 28. d. M., Vor. mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Gemeinde⸗ hauſe nachverzeichnete Arbeiten und Material⸗ lieferung, als: 985 5 7 dn englerarbeit, veranſchlagt zu 185 fl. 06 kr. 2) Schloſſerarbeit,„ 5 5 3 f 9„— 1 30 Dachdeckerarbeit, 17„ 36„—„ B. zur Unterhaltung der Friedhofs⸗ mauer: 1) Maurerarbeit, 1„ 80 24 2) Kalk 24 Bütten„„ 36„— C. zur Unterhaltung der We 5 1) Maurerarbeit,.„ 14 937 1 29 Pflaſterarbeit,„„ 14/ 24% öffentlich an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben. Rodheim den 23. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jae o b i Blei ß ef eigen g. (1449) Donnerſtag den 28. d. M., Mittags 11 Uhr, werden in hieſigem Gemeindehauſe 5 circa 4 Centner altes Blei öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert. Rodheim den 23. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jas do b i. Gras ⸗Verſteigerung. (1450) Donnerſtag den 28. d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr, wird auf hieſigem Rathhauſe das Gras auf der gemeinheiklichen Bleiche, Weinbach, Pfingſtwaide und Kreuzplacken, circa 48 Morgen, in einzelnen Abtheilungen öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Nieder wöllſtadt den 24. Auguſt 1851. Der Großh. e o ft. Grummetgras-Verſteigerung. (1451) Freitag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zu⸗ ſtehende Grummetgras auf hieſigem Rathhauſe gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend öffent⸗ lich verſteigert werden. Aſſenheim den 23. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Gras verſteigerung. (1432) Oonnerſtag den 28. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, wird auf hieſigem Rathhauſe das Grummetgras, ungefähr 80 Morgen, meiſtbie⸗ tend parzellenweis zur Verſteigerung gebracht. Bönſtadt den 22. Auguſt 1851. 5 Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Weitzel. d Privat⸗ Bekanntmachungen. Eine Wohnung, (14200 beſtebend in 4 heizbaren Zimmer, Auge Gibrauch der Waſchküche nebſt verſchloſ⸗ ſenem Holzſtall, hat zu vermiethen und kann bis zum 1. October bezogen werden. Friedberg. W. Netz. Annonce. (1363) Ein Nordiſches Handlungshaus ſucht gegen eine Provifion von 33 Procent, rechtliche und ſolide Perſonen, welche ausgebreitete Be⸗ kanntſchaft beſitzen, und die ſich mit dem Ver⸗ kaufe eines ſelbſt in den kleinſten Ortſchaften gangbaren Artikels beſchäftigen wollen. Reflek⸗ kirende belieben ihre Adreſſe mit genauer Angabe des Wohnorts unter G. U. an die Expedition dieſes Blattes fran so abzurichten. Fohlen⸗Ausſpielung. (1127) Sonntag den 14. September, Nachmittags 4 Uhr, läßt der Unter⸗ zeichnete zwei ſelbſt gezogene, ſchön ge— baute Fohlen, edler Rage, Grauſchimmel — 2½ und 1 Jahr alt— unter Aufſicht und Leitung des hieſigen Orts⸗ vorſtandes in ſeinem Saale ausſpielen. Looſe à fl. 1. per Stück ſind noch zu begeben mit dem Bemerken, daß die⸗ jenigen Abnehmer, welche zwei und mehrere Looſe annehmen, beide Preiße zugleich gewinnen können. Niederwöllſtadt den 18. Auguſt 1851. Philipp Speck. Einen tüchtigen Schmiedgeſellen ſucht Schmiedmeiſter Fe Philiyp Ritzel. Hofraithe⸗Verkauf. (1129) Wegen anderweiten Hofraithe⸗An⸗ kauf beabſichtige ich meine dermalige, an dem Eck der Hauptſtraße und Lindengaſſe— gelegene, zum Betriebe eines offenen Gefchäfts vorzüglich geeignete Hofraithe zu verkaufen und will dieſelbe, da mir ſchon mehrere Liebhaber bekannt geworden find Dienſtag den 2. September d. J., Vormittags 11 Uhr, in meinem Hauſe ſelbſt einem öffentlichen Ausgebot ausſetzen, wozu ich Steigliebhaber ergebenſt einlade. Echzell den 21. Auguſt 1851. Reuning, Poſtexpeditor. Verloren. (1453) Verfloſſenen Sonntag wurde in der Nähe des Heſſiſchen Gartenhauſes in der Burg⸗ vorſtadt ein feines weißes Taſchentuch verloren; auf demſelben befindet ſich unter andern Ver⸗ zierungen auch ein geſtickter Wappen mit zwei Adler. Wer daſſelbe an M. Jung in Fried⸗ berg zurückgibt, erhält eine gute Belohnung. Geld⸗Gabenſcheibenſchießen. (1454) Sonntag den 31. Auguſt findet bei Gaſtwirth Vögler in Berſtadt ein Geld⸗Gaben⸗ ſcheibenſchießen ſtatt, wozu alle Liebhaber hieſi⸗ ger Gegend aufs freundlichſte eingeladen werden unter Zuficherung guter und zuvorkommen⸗ 272 Denſelben empfiehlt Friedberg. Ueuer vortrefflicher practiſcher und billiger Jahnzit, in Etuis mit beigepackter genauer Anweiſung zum Gebrauch 30 kr. (1349) Mittelſt dieſes neuen, durchaus unſchädlichen Mittels kann ma ſchadhaften und hohlen Zahn auf die leichteſte Weiſe dauerhaft auskitten, derſelbe gleich andern geſunden Zähnen wieder vollkommen tauglich wird. Die durch Zutritt von Luft und Speiſen öfters entſtehenden Zahnſchmer— zen, ſowie ein übel riechender Athem, werden dadurch gänzlich beſeitigt. 0 bo f N n jeden P. F. Schmittner. Tägliche Omnibus-Perbindung zwiſchen Butzbach, Lich und Gruͤnberg. e fl. 15.— fl. r 0 ß Seheibenſchießen um Geldpreiſe, (1455) welches Sonntag den 31. d. M. und Montag den 1. September auf dem hieſigen Schießplatz abgehalten wird. Es werden Preiße von fl. 40.— Phil. Speck, Platzmeiſter. Mobiliar⸗Verſteige rung. (1456) Freitag den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll dahier bei der verſtorbenen Peter Hock II. Wtb. ein noch neuer Wagen, Pflug, Egge ꝛc., wie noch ſonſt mehrere Haus ⸗ und Backerei⸗Geräthſchaften gegen baare Zahlung öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Rendel im Auguſt 1851. Philipp Hock, Vormund. — Literariſche Anzeige. (1457) In der C. J. Edler'ſchen Buch⸗ handlung in Hanau iſt ſoeben erſchienen und durch alle Buchhandlungen, in Friedberg bei C. Bindernagel, zu beziehen: Wiflerungsanzeichen oder Ausgewaͤhlte, erprobte Regeln zur N Vorausbeſtimmung des Volkes aus dem Stand der Wettergläſer, den Ver⸗ hältniſſen der Himmelskörper und Luft⸗ erſcheinungen— der körperlichen Ge⸗ brechen der Menſchen— dem Verhalten der Bedienung. verſchiedener Pflanzen und Thiere, be⸗ ſonders der Spinnen, Blutegel und Laubfröſche, ſowie auch ſonſtigen Natur⸗ erſcheinungen. 5 Enn Leit fas den für Landwirthe, Gärtner, Forſtmänner, Geſchäftsleute und alle diejenigen, welche aus der Kenntniß der Witterungsver⸗ hältniſſe Nutzen für ihre Unternehmungen ziehen wollen. Preiß 27 kr. Dieſes von einem practiſchen vielfach bekann⸗ ten Oeconomen kurz eee ſowohl nützliche als billige Werkchen können wir jedem Oekonom, Landmann ꝛc. zur Anſchaffung aufs gewiſſenhafteſte und beſte anempſehlen.— Frankfurter Gold-Cours vom 23. Auguſt 1851. 15 f. iſtolen 9.35. Friedrichsd oer 9 9 88 Holländiſche 10 9 47-48 Rand⸗Ducaten 20. Frankſtücke Engliſche Souverains fl. Stücke 8 535-36 1151-52 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedber g. 12.— fl. 10. u. ſ. w. heraus, geſchoſſen.— Der Schuß koſtet 30 kr. und bittet man um zeitige Beſtellung der beliebigen Schußzahl bei dem Unterzeichneten. In wirthſchaftlicher Beziehung iſt für Alles beſtens geſorgt. f 73 Niederwöllſtadt den 22. Auguſt 1851. In Auftrag des Schützenvorſtandes ö del„Das 0 9 28½29%% em Date 55 1 Vom 24. Auguſt d. J. fahren die Omnibus um nachgeſetzte Stun⸗ I 68. en ab: N 0 Abgang in Butzbach: Abgang in Grünberg:—— Mittags 12/ Uhr Vormittags 7 Uhr g Nachmittags 495 5 85 5 11 1 a dem Leben f G T 0 b 5„Während mit auch die fangen wollte, Ich dachte mich Vater ganz leid danken auch ga Bart, nannte il wie der Blitz gegengeſetzter Ri 1 Ich lachte f „ hparol, H bollen. O, die Trio lam ich h. erte und die M. au ſie. 1„Ach, ſie De hätte ſie m Obwohl ſie's wie's ſtand. „Ich ſah' lieber 81 gut Leben; abe licht zwingen; l, Kaspar, fl wird uns ſchwe kleſte und ſe ther noch ſelbe 1„Herr G han! Der Hi „„Du biſt licht an, 1 „So N anden an 0 10 kel 7 ounen. Y machen ſie's a U amit y „Es wa 8, und nau