Intelligenz-Dlatt ge.. 4 fuͤr die Miuvon 1 9 cbauſung. 0 3 5 Provinz Oberheſſen obel, 5 3 im Allgemeinen, barg 10 1 + 1 r. den Regierungsbezirk Friedberg l. g 6 6 600% im Beſonderen. 0 8 Juli en l 58. Sonnabend den 26. Juli 1851. in Friedben 8 Das Burſchenband. 1 915 9 5 22 11 e verwundert 5 1 5 1 f ab'. Nu, s'is hübſch ſo kommen. acht's bald, da bein dan Erzählung aus der Wundermappe von Hugo Goering. Hochzeit wird, an mir ſoll's nimmer 1 15 4 5 en.(Schluß.) Beſeligt ging der Foͤrſter nach Hauſe. Am folgen— berg hal Am folgenden Abend war er richtig wieder im Haus ber en gu des reichen Grubenbeſitzers, der recht freundlich um den ſcäthſchaften qt age herumſchmunzelte, als er ſah, wie dieſer ſeine Tochter auszeichnete. Lorchen ging wieder mit dem För⸗ kfabrik ter zum Tanz und wieder geleitete er ſie Nachts nach net ü gauſe. ertwig 5 Nachdem nun die Kirmſen vorüber waren, wurde es beiter— ſtill in der einſamen Gegend des Waldes. Die —. uchenwälder hatten ſich nun gar entlaubt und auf den 1 Paier und Tannen lag manchmal weißer Reif. Das Förſterhaus ſtand auch oft recht einſam, ohne daß der Schimmer eines Lichtes durch die umdufteten Fenſter fiel. chtbrieſt Ein Hund umkreiſ'le manchmal anſchlagend den inneren bei Hofraum, um das Haus zu bewachen, denn der Herr var gewöhnlich Abends im Dorf und ſaß an Lorchens ndernagel Seite und fing ihr den Faden weg am Spinnrocken. So gingen die Monate November und December hin und der Förſter wußte nicht wie. Während Lorchens Vater des Abends beim Krug Bier in der Schenke ſaß, weilten die beiden ſich Liebenden daheim und verkoſ'ten in die Abendſtunden unter herzlichem Küſſen. Schon manch⸗ 9 mal hatte der Förſter wohl von den künftigen Tagen und ſeinem Glücke geſprochen, aber zu einer feſten beſtimmten * Buchau Erklärung war es noch nicht gekommen. Eins liebte das nuunndere, wezu bedurfte es da noch vieler Worte. Als aber Weihnachten herankam und die Liebenden ſich auf ſinnige Weiſe gegenſeitig beſchenkt hatten, da konnte der Foͤrſter nicht länger mehr an ſich halten und ſprach: Lorchen, Lupin was braucht's noch langen Hinausziehens; wenn d'mich ſo liebſt, wie ich dich, ſo komm' und laß uns heut' an einander verbunden ſein für immer und ewig. fut, auh Und als er bei dieſen Worten ſeinen Arm um Lor⸗ Sof, m chens vollen Nacken ſchlang und ſie an ſein Herz zog, da — gaben,. ließ ſie es willig zu und antwortete mit lieblich verſchaͤm⸗ e de, ter Stimme: Weißt's ja lang, wie ich dich lieb hab. tb, un Wendſt's meinſt, daß mer z'ſammen paſſen, ſoll's ſo ſein. a Jan 4 Innig hielten ſich beide umſchlungen, und konnten RN die Zeit kaum erwarten, bis der Alte nach Hauſe kam 15 U% und ſie ihm beide um den Hals ſtürzen konnten mit ihrer . Herzensbotſchaft. ang du. Der Alte war lange auf eine ſolche Scene gefaßt geweſen und antwortete: Habs lang ſo im Stillen mit den Tag wurde viel hin und her geſprochen und endlich ausgemacht, daß zwiſchen Oſtern und Pfingſten Hochzeit ſein ſollte. Nun ging es gleich nach dem neuen Jahr an ein Schaffen und Wirthſchaften, daß Lorchens Vater oft ganz mißmuthig war über das viele Lärmen in ſeinem Hauſe. Aber Lorchen, die alles gern allein beſorgen wollte, — ihre Mutter war ſchon lange geſtorben,— ließ ſich das nicht kümmern und wirthſchaftete ſo emſig fort. Wie freute ſie ſich, als erſt die Tage länger waren und wie ſelig war ſie mit ihrem Bräutigam, wenn ſie an einem wärmeren Märzabend einmal zuſammen durch die Wieſen wandeln konnten. Schon blickten die Schneeglöckchen mit ihren weißen Kelchen wieder munter und ſchmucker aus dem gelblichen Gras hervor und läuteten von wärmeren Lüften hin und hergewiegt den Frühling wieder ein. Die Wieſen fingen an zu grünen und die Bäume zu knospen. Hie und da lugte ſchon ein Veilchen aus ſeinem dunkelgrünen Laub hervor und überall zeigte ſich frohes, freudiges Erwachen. Während aber draußen alles friſch zu leben begann, fing eine andere Blume an zu kränkeln und zu bleichen, und die Blume war Lorchen. Anfangs ließ ſie nichts von ih⸗ rem Unwohlſein merken und ordnete noch immer ſo fleißig zur bevorſtehenden Hochzeit, bis es nicht mehr ging und ſie todtkrank aufs Lager ſank. Alles wurde angewendet, um Lorchen bald wieder geneſen zu laſſen, jede mögliche Freude ſuchte ihr der Förſter zu bereiten, aber vergebens. Sie wurde bleicher,— und ſchwächer. Als die Roſen knospten und die erſten Blüthen in die reine Frühlings- luft dufteten, ſammelte der Förſter einen Strauß und brachte ihn ſeinem Lorchen. Als er ihr ihn aber in die Hand gab, wurde dieſe ſchon kalt, und die erſten Roſen des beginnenden Frühjahrs waren Lorchens Todtenſtrauß. * Die beiden Gäſte, Walther und Heinrich, traten ein in die Stube des Foͤrſters. Rings an den Wänden hingen koſtbare Hirſchgeweihe in ſeltenen Bildungen und darunter eine lange Reihe ſchoͤner Pfeifen. Ganz verbor⸗ gen aber erblickte Heinrich das Burſchenband um ein Frau— enbild geſchlungen und mit Epheu- und Immergrünkranzen umzogen. Was, rief er aus, ſoll denn das bedeuten, Förſter? . aſt wohl gar deinen Frauenhaß abgelegt und läßt dein jetzt das Bild eines holden Liebchen ſchmücken? Iſt's ſo? Komm, erzähle. Der Förſter aber trat ernſten Blickes hinzu, nahm die Hand ſeines Freundes und zog ihn ſanft von dem Bilde weg. Nachdem er eine Thräne von ſeinem Barte getrock⸗ net hatte, die ihm aus dem dunklen Auge über die Wange gerollt war, erzählte er von den Tagen der Liebe mit ſei- des, ſo müßt ihr wieder zu mir kommen in mein einſamet Abeite, Brrfe nem Lorchen und von ihrem Tod. Spät erſt ſuchten die Fremden ihre Ruheplätze, nach⸗ dem ſie noch einmal hinausgeſchaut hatten nach dem jetzt wolkenleeren, mondhellen Abendhimmel und auf die blühen⸗ — 234— Förſterhaus. 0 9 ſeſerung Obgleich der Förſter ernſt geſtimmt heimkehrte, viel 3 mien leicht eine Folge des Geſpräches vom Abend zuvor, ſo hei 0 Auliefrung terten ſich doch ſeine Geſichtszuge bald wieder auf und eu e an d geleitete heiter und freundlich ſeine Gaͤſte zum nahen Dort Jabngungen und ſprach ſcheidend: Eine Freude wie heute und geſtern leer bergen iſt mir ſeit langer Zeit nicht zu Theil geworden. Komm dr Da ihr einmal wieder nur in die Nähe des Thüringer Wal 2 lieferung für Sie ſchieden. Der Förſter ging in den Wald zurück;(281) Denn die Wanderer aber gingen durch das ſchmuckere Bergdorf Jah age 2 U e nacher i„ f in schönen aut au den Aſtern unten im Gärtchen des Förſters. Am folgen- chen an der Kirche vorbei, über den Friedhof, Ein schönen ga ane den Morgen ſchliefen ſie länger, als ſie gewollt hatten, und als ſie aufſtanden, ſahen ſie den Förſter ſchon wieder von einem Morgenausgang heimkehren. Auch im Garten blühende Roſen. Grabſtein zog ihre Aufmerkſamkeit auf ſich. Er ſtand auf 5 Screnerar Lorchens Grab. Vier Trauerweiden ſtanden darum und J Spengleral, ſenkten ihre Aeſte mit den langen Blätterfahnen auf ver“ 5) 155 Ein Kranz von erſt am Morgen friſch,„ Mau 5 5 5 1 1 N 5 zeigten ſich ſeine Fußtritte ſchon an den bunten Herbſt⸗ gepflückten Aſtern lag auf, eit Grab. 1 1 blumenbeeten. i 90 galten 5 ö inen 9 Bekanntmachungen von Be⸗ Au Wi etwa nöthige zum goldenen Reichsapfel dahier, Pag. 1 No. J. 11 an die hoͤrden. d Hofraithe⸗Verſteigerung. 63) Dienſtag den 26. Auguſt d. J., Wen 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die zum Nachlaſſe der dahier verſtorbenen Georg Schreibers Eheleute gehörende Hofraithe in hiefiger Stadt erbabtheilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 9. Juli 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobiliar⸗Verſteigerung. Montag den 28. Juli d. J., Vor⸗ 5 Uhr, 4 75 in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe und ein 51½ Ruthen haltender Garten des hieſigen Bürgers Philipp Jung nochmals öffentlich meistbietend verſteigert. Friedberg den 9. Juli 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung von Früchten auf dem Halm. 1209) Montag den 28. Juli d. J., Nach⸗ 890 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Früchte von den nachverzeichneten Grund. ſtücken, als: 2 Morgen Waizen im Lachenfeld an Poſt⸗ meiſter Helmolt, %„ Gerſte im Kleingalgenfeld an Georg Steinhäußer, 5 ½%„ Gerſte am Schützenrain an Hein⸗ rich Müller, ½„„ Gerſte am Steppgensgrund an Johannes Zimmermann, 1„ Waizen am Diebsweg an Gott⸗ lieb Kettinger, 22 Waizen im Lachenfeld an Gr. Hofgerichts⸗Advocat Trapp II., 1„ Waizen daſelbtt an Poftmeiſter elmolt, 1 Waizen am Niederrosbacherweg an Heinrich Salzmann, 1„ Gerſte vor der Oberwöllſtädter Höhe an Poſtmeiſter Helmolt, 2„ Waizen im Lachenfeld an Poſt⸗ meiſter Helmolt, öffentlich meiſtbietend verſteigert und zugleich bemerkt, daß die ſtädtiſchen Flurſchützen ange⸗ Friedberg am 16. Juli 1851. In Auftrag 0 Gr. Heſſ. Landgerichts ö Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Lieferung von Sandſteinen. (1210) Montag den 28. Juli d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe das Anliefern von 10 Stück Sandſteinen für die hieſige Stadt nach dem Muſter der auf dem Alleeplatze in der Ludwigsſtraße dahier vor⸗ handenen öffentlich mittelſt Verſteigerung an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben. Friedberg den 16. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ender. Jagd⸗ Verpachtung in der Wald⸗ und Feldgemarkung von Altenſtadt. (1216) Die Jagd in der hieſigen Wald⸗ und Feldgemarkung, welche auf einer Fläche von 4 Men 199 und Normalmaaß ausgeübt werden kann, wird Freitag den 1. Auguſt d. J., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier auf 6 Jahre unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verpachtet. Altenſtadt den 12. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kreuder. Obligations-Verlooſung. (1218) Nachdem in der heutigen Gemeinde⸗ rathsverſammlung die in Gemäßheit des Vor⸗ anſchlags für 1851 vorzunehmende Partial⸗ Obligationen⸗Verlooſung ſtattgefunden hat und die No. 100 und 107, jede von 100 fl., durch das Loos zur Rückzahlung herausgekommen ſind, ſo wird ſolches mit dem Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber ge⸗ dachter Partial⸗Schuldverſchreibungen gegen deren Rückgabe die Beträge bis zum 1. Sep⸗ tember d. J. bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Tage an keine weitere Zinſen mehr vergütet werden. l Altenſtadt den 13. Juli 1851. Der Großh. Heſſ Bürgermeiſter Kreuder. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1236) Montag den 28. Juli d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe zu Folge eingelegten Nachgebots das Gaſthaus Hofraithe in der Stadt mit Zubehör, nochmalg öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 21. Juni 1851. In Auftrag 9 8070 855 f. Wenn 10 er Großh. Heſſ. Bürgermeifſer 0 Bender. Nain Arbeits⸗Verſteigerung.(2820 d 7 der Statio (1247) Montag den 28. Juli d. J., Nach Stun mittags 6 Uhr, wird an Ort und Stelle dat Auguft Vor Auswerfen und Reinigen des flachen Theil beiten an die des ſtädtiſchen Seebachsgrabens an den We akkordirt werd nigſtfordernden in Accord gegeben. I 1) Maurer Friedberg den 24. Juli 1851. 2) Steinhauſ Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſtet J) Zimmer Bender. J Scheiner, 0) Schloſerat 4 00) Glaſerarbei ) Veißbinderc N Vehaung o. Dua Ilm, L nn n Konrad Kopp'ſchen Guts auf dem Halm meiſt⸗ ö gn 11 ſtädtiſche Flurſchützen angewieſen ſind den Steig liebhabern etwa nöthige Auskunft zu ertheilen. edingungen deſ Alben. ö 1 örieddergg Verſteigerung. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts 4288) 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiftel 0 da Bender. J fliedigung ein Arbeits⸗Verſteigerung für die Hospie aforderlche! f talverwaltung zu Friedberg. Winigfnehme 1249) Donnerſtag den 31. Juli d. J, werden: Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ 9 1 hauſe nachverzeichnete Arbeiten, als: 9 Stena 1) Schreinerarbeit, 9 Schleſſe 2) Schloſſerarbeit und) Wiißbin „ IJ) Weißbinderarbeit,) Materia öffentlich an die Wenigſtfordernden unter den alk, ve eben der Verſteigerung in Accord ge⸗ Mae geben. 1 Friedberg den 24. Juli 1851. duurel und Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Niederur Bender. Arbeits⸗Verſteigerung und Material⸗ lieferung für die Schulen der Stadt Friedberg. (1250) Donnerſtag den 31. Juli d. J., K Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗(128 hauſe nachverzeichnete Arbeiten und Material⸗ An A) lieferungen, als: de Gan 19 Schreinerarbeit, bun Aa 2) Weißbinderarbeit, fen lere 3) Maurerarbeit, gen, imke hui, 2) Anlieferung eines neuen Ofens, 8 vor, ſo 5) Anlieferung von Mauerſteinen und Kalk, auf u% 6) Anlieferung von 250 Centner Braunkohlen, n nahen Da, iffentlich an die Wenigſtfordernden unter den te und gelte e der Verfteigerung in Accord ge⸗ ö eben. den. Kom Friedberg den 24. Juli 1854. uringer M. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. rbeits⸗Verſteigerung und Material⸗ lieferung für die Stadt Friedberg. Wald zuri kere Saum 1261) Donnerſtag den 31. an d J., „ Bergdor Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ mein einſan „Ein ſchöm ſaufe nachverzeichnete ftädtiſche Arbeiten und Er ſtand a. Materiallieferungen, als: u darum ur 1) Schreinerarbeit, 2) Spenglerarbeit, 3) Schloſſerarbeit, 4) Maurerarbeit, a 5) Anlieferung von Mauerſteinen und Kalk, 6) Anlieferung von 100 Centner Braunkohlen, —— 7) Anlieferung von 40 Stück Abtheilungs⸗ er, Pag. 1 90, ſteinen von 2¼ Fuß Länge, ubehot, 15 öffentlich an die Wenigſtfordernden unter den 3 and edingungen der Verſteigerung in Accord ge⸗ eben. Friedberg den 24. Juli 1851.. ers Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter * Bender. c. Sürgermeiſtp der. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. 32) Zur Erbauung eines Güterſchoppens 1 Station Niederwöllſtadt ſollen, auf dem und Sul Sektionsbüreau zu Friedberg Montag den 4. g fla 1 Auguſt Vormittags 9 Uhr, nachfolgende Ar⸗ 18 ben Lee beiten an die Wenigſtnehmenden öffentlich ver⸗ n den akkordirt werden: nen auf ve orgen friſh 1851. Attag gerang. ui b. 5 N0G 155 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 134fl. 53 kr. . 2) Steinhauerarbeit,„„ 59„ 27„ * Bangmelt 3) Zimmerarbeit,„„ 25122 2 4 4) Schreinerarbeit, 1„ 59„ 46„ 74. 5) Schloſſerarbeit, e 6) Glaſerarbeit,„„ 36 1 57 4 2. 3, Nach) Weißbinderarbeit,„„ 26„ 06„ deen Rau 8) Lieferung von 4500 Backſteinen 58„ 30„ batte ue Der plan, Voranschlag und die Steigbedin⸗ n 16 a gungen können täglich eingeſehen werden. alan gegn Friedberg den 22. Juli 1851.. en balm mii Der Großh. Heff. Sections ⸗Ingenieur infügen, daß der Section Friedberg 3 Hochgeſand. anft zu erthkiln 0 3 Arbeits ⸗Verſteigerung. . 25) Dienſtag den 29. Juli l. J., Vor⸗ Uundgerichts de 30 Uhr, ſollen auf dem Gr. Heſſ. . Bürgin Rathhauſe zu Niederurſel nachſtehende, zur Ein⸗ dee t. friedigung eines neuen Friedhofs zu Niederurſel, 35. erforderliche Arbeiten und Materialien an den die Fest Wenigftnehmenden öffentlich in Accord gegeben iedderg. werden: „ gal d.) 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 263 fl. 40kr. i bieſigem Naß 2 Steinhauerarbeit,*„ 56„ 34„ „als: 3) Schleſſerarbeit, 1„ 77„ 10„ 4) Weißbinderarbeit,„ 8„ 20„ 1b 5) Materialien, als: Sand und t, Kalk, veranſchlagt zu 270„—„ men unter da Plan und Voranſchlag liegen auf dem Bü ⸗ in Acton g, reau des Gr. Bürgermeiſters Seidler zu Nie⸗ derurſel und bei der Verſteigerung offen. 1 Niederurſel den 21. Juli 1851. Zürgermeifn Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter +„ Se id ü 2 Der Frankfurtiſche Schultheiß W Natel Andreas. f det 14 ö 5 Kapitalaufnahme. 1. 1, 1251) Zur Abzahlung der Vorrechten am 1, i der 153 Häuſerbeſitzer dahier hat die Gemeinde Florſtadt eine Kapitalaufnahme von Vierzehn Tauſend Gulden nothwendig. Die⸗ jenigen, welche fragliches Kapital ganz oder N theilweiſe gegen 4 pCt. darleihen zu wollen ge⸗ — 235— neigt find, belieben ihre Anzeigen innerhalb acht Tagen bei dem Unterzeichneten zu machen. Florſtadt den 23. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Appel. Jagdverpachtung. (1233) Samſtag den 2. Auguſt d. J., Morgens 11 Uhr, ſoll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Utphe auf hieſigem Rath⸗ hauſe öffentlich meiſtbietend auf 6 Jahre ver⸗ pachtet werden. Utphe den 19. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Böch er. Arbeits⸗Verſteigerung. (1256) Donnerftag den 31. Juli l. J, Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen auf Ort und Stelle nach⸗ ſtehende Arbeiten nebſt Lieferungen zur Errichtung eines neuen Wehres öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit 90 fl. 20 kr. Steinhauerarbeit 162„— Zimmerarbeit 55„—„ 5 Klafter Schichtſteine 75„— Die Zuſammenkunft iſt auf dem Büreau des Unterzeichneten. Obermörlen den 23. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Buürgermeiſter König. Verſtei gerung. (1257) Montag den 4. Auguſt, Vormittags 9 Ühr, ſoll auf dem Rathhauſe zu Butzbach ein kupferner Braukeſſel von circa 150 Pfund und ein Brandweinkeſſel nebſt Huth von circa 170 Pfund öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Friedberg den 24. Juli 1851. Der Gr. Kreisbote Lang. NN Privat Bekanntmachungen. Ein junger Menſch, 11154) welcher geſonnen iſt die Schuhma⸗ cherprofeſſion zu erlernen, kann in die Lehre treten. Wo? ſagt die Exped. d. Blattes. Kirſchenfeſte auf dem Ehauſ⸗ ſeehaus bei Ilbenſtadt. (1188) Bei der Dauer der hieſigen Kirſchen⸗ ernte werden jeden Sonntag vorzügliche Kir⸗ ſchenkuchen, ſowie reingehaltene Getränke, nämlich: Wein, vorzüglicher Aepfelwein ꝛc. ꝛc. verabreicht, wozu höflichſt einladet und einem zahlreichen Beſuche entgegenſieht f Gottfried Mörſchel Wittw., geborne Dickenberger. Ruſſenſteine (966) find ſtets vorräthig bei Friedberg. Chriſtian Ulrich. Geſuch. (1223) Ein gebildetes Mädchen vom Lande, 30 Jahre alt, eine Waiſe, mit Feinnähen, Klei- dermachen und allerlei weiblichen Handarbeiten vertraut, ſpricht rein Deutſch und Fran, öſiſch, ſucht Unterkunft bei einer honorabeln Familie. Näheres zu erfahren bei der Redaction dieſes Blattes. Ein Brandweinbrennereigeſchirr, (1224) ganz vollſtändig nebſt guſſener Kar⸗ toffelmühle, der Keſſel 82 Maas haltend, iſt ſehr billig und unter vortheilhaften Bedingun⸗ gen bei J. L. Rappolt in Friedberg zu verkaufen. Lich. (1230) Das fünfte Wetterauer Mufikfeſt findet zu Lich am 27. und 28. Juli d. J. ſtatt. Am 1. Tage Concert und Ball, am 2. Tage Tanzbeluſtigung im Wald, wozu freundlichſt einladet Das Feſtcomité. Anzeige. (1239) Der Unterzeichnete macht einem reſp. Publikum die Anzeige, daß er Mittwoch den 30. Juli in ſeiner eigenen Behauſung, Juden⸗ gaſſe No. 195, aus freier Hand gegen gleich baare Bezahlung ſeine Möbel, be— ſtehend in: Tiſche, Stühle, Kommode, Spiegel, Standuhr, Bettſtellen, Küchengeräthſchaf⸗ ten u. ſ. w., an den Meiſtbietenden verſteigern wird. Friedberg den 21. Juli 1851. Lö b Schloß. Ge ſau ch. (1240) 3 bis 4 Weißbindergeſellen können dauernde Beſchäftigung finden bei Carl Hie⸗ ronimus, Weißbindermeiſter in Friedberg. Friſcher Weißrübenſaamen (1241) iſt billig zu haben bei Peter Damm. Verſteigerung von Früchten auf dem Halm. (1258) Dienſtag den 29. Juli d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird die Winter⸗Ernte, als: Korn und Waizen, auf dem Erbleihgut der Rudolph Müller 1. Erben in der Gemarkung Ockſtadt auf Ort und Stelle von ungefähr 10 Morgen, parzellenweis einer öffentlichen Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt. Die Zuſammenkunft iſt nächſt Friedberg an der ſog. Kreuzallee. Ockſtadt den 22. Juli 1851. Gröninger, Geometer. Eine goldene Repetiruhr (1259) mit goldener Kette wurde in der Nacht vom 21. auf den 22. d. M. auf dem Wege von Melbach nach Wölfersheim verloren. Der redliche Finder wird gebeten dieſelbe gegen eine Belohnung von 5 fl. an Polizeidiener Seibert in Friedberg abzugeben. Zur Nachricht. (1260) Den Mitgliedern des hieſigen Muſik⸗ Vereins diene zur Nachricht, daß nächſten Sonn⸗ tag den 27. Juli d. J. ein Ausflug in das Oſſenheimer Wäldchen ſtatt findet. Abgang Nachmittags 3 Uhr. Der Vorſtand. Mobilien-Verſteigerung. (12610 Die in Nr. 55 und 56 auf den 28. Juli ausgeſchriebene Mobilien-Verſteigerung der Erben der Ph. Hoffmann's Wittwe findet eingetretener Hinderniſſe wegen Dienſtag den 29. d. M., Morgens um 9 Uhr, ſtatt. Friedberg den 23. Juli 1851. In Auftrag: Ch. Hoffmann. Großes Bolzen⸗Scheibenſchießen (1262 jeden Samſtag, Sonntag und Mon⸗ tag im Stolbſchen Garten in Nauheim. Die Einlage und die Preiße der Gaben werden durch die Geſellſchaft ſelbſt beſtimmt. Gleich⸗ zeitig meine Gartenwirthſchaft in empfehlende Erinnerung bringend, lade ich zu recht zahlrel⸗ chem Beſuche freundlichſt ein. Bad Nauheim. F. Stoll. Friſch an 236 men gekom (411760 1) Aechtes Klettenwurzel⸗Oel, à Fläſchchen 30 Kreuzer, be⸗ währt als neues kräftigwirkendes Mittel, mächtig zu befördern. um den Haarwuchs 2) Pariſer Zahnperlen, in Etuis à 1 fl. 45 kr., anerkannt als bewährtes Mittel, um Kindern die gefährliche Periode des Zah⸗ nens glücklich überſtehen zu helfen, bei Friedberg im Juli 1831. P. F. Schmittner, nächſt der Burg. Geſchäftsempfehlung. (1263) Ich erlaube mir hiermit meine die ergebene Anzeige zu machen, daß n geehrten Kunden und Geſchäftsfreunden ich mein bisher geführtes Spezereigeſchäft durch Zulegung mehrfacher Artikel bedeutend ausgedehnt habe und empfehle daher nachſtehende Artikel, als: Alle Arten Hohlglas, Darmſtädter viertel Bockbecher, Schoppenbecher mit geſchliffene und ordinäre Bouteill gläſer, Cylinder auf Lampen, ſchlagende Artikel, ſowie eine tersbacher Steingut und „ halbe und ganze Schoppen, Henkel, Freimaurer- und Liquergläschen, en, Waſſerflaſchen, Waſſerglaſer, Wein— Schuhmacherkugeln und alle in dieſes Fach ein— große Auswahl in Wallfanger und Wäch⸗ Porzellan; ferner: Garn- und Ellenwaaren, Portefeuille, Tabakspfeifen und Cigarrenſpitzen, nebſt einer Auswahl ſchöner Artikel, die ſich zu geneigter Abnahme und verſpreche bei Vilbel den 21. Juli 1851. beſonders für Geſchenke eignen, guter Waare die billigſten Preiße. J. B. Steur. Den Schoppen Aepfelwein (126% zu zwei Kreuzer 0 Friſchen Weißrübſaamen (1265) verkauft H. Preuß er's Wittwe. Eine Parthie Miſt (1266) hat zu verkaufen Emmerich Hanſtein. Zu vermiethen. (1267) Ein Logis iſt zu vermiethen bei Georg Görings Wittwe. 3 0 0 0 fl. 5 (1268) liegen gegen doppelten Einſaßßz zum Ausleihen bereit. In Auftrag: Meper Schwarz. Mein Wohnhaus (1269) iſt zu vermiethen oder auch aus freier Hand zu verkaufen und kann bis Ende Auguſt bezogen werden. g g Sattler Schäfer's Wittwe. Einladung. (1270) Sonntag den 27. Juli iſt in dem Garten des Unterzeichneten Harmoniemuſik aus⸗ geführt durch die Muſiker der Garde⸗Chevaux⸗ legers anzutreffen, wozu er freundlichſt einladet. Gg. Philippi. Hochmuͤhle zu Windecken. 1271) Nächſten Sonntag(zum Nachmarkt) Tanzmufik im Garten, bei ungünstiger Wit⸗ terung im Saale. Einladung. (1272) Sonntag den 27. d. M. will der Unterzeichnete ein Scheibenſchießſen auf dem im ſog. Auwäldchen am Weg nach Ilbenſtadt be⸗ ſtimmten Schießplatz mit Bürſchbüchſen abhal⸗ ten, wobei auf Rollen gelegt und ohne allen Vortheil nach dem 120 Gänge entfernten Ziele geſchoſſen wird. Ich lade daher alle Luſttra⸗ gende höflichſt mit dem Bemerken ein, daß ich für gute Speiſen und Gtränke beſtens beſorgt ſein werde. Aſſenheim den 24. Juli 1851. Chr. Bertalott. Das Nachkirſchenfeſt zu Ockſtadt 1273) wird nächſten Sonntag den 27. d. M. in dem Schloßgarten dahier ſtatt finden, wozu ergebenſt einladet N. Stepper. Selſerbrunnen. (127) Auf kommenden Sonntag Harmonie⸗ und Tanzmuſik. Muffert. Schuldſcheine (1275) für Gemeinden ſind vorräthig bei C. Bindernagel. Sommertheater in Nauheim. (1276) Sonntag den 27. Juli 1851: Steffen⸗Langer aus Glogau oder: Der holländiſche Kamin, Original⸗Luſtſpiel in 4 Akten und einem Vorſpiel: Der Kaiſer und der Seiler in 1 Akt, von Charlotte Birch⸗ Pfeiffer. W. Kern. Frankfurter Gold-Cours vom 22. Juli 1851. fl. kr. Piſtolen 9 36-37 Friedrich do ß; 9 58-59 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 47½48¼ Rand⸗Ducaten. N 4 5 35-36 20 Frankſtückee 929½—30¼ Engliſche Souverains. 11 54-55 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 6. Sonntag n. Trinitatis den 27. Jul. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herrn Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Kritzler. 1 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertf ch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Diaconus Baur. g Nachmittags predigt in der Burgkirche Herr Candidat Krätzinger. Fruchtpreiſe. 23. Juliſs 1. Maiſ28. Mrz Gattung. Fried⸗ i ie⸗ berg Mainz burg f fl. kr. fl. kr. fl. rr. Waizen pu. Malter 850 859—— Ni,, 7145 6%53—- Gere;„ 610 5 311— Daſer„. 20 4 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach 0 f 8 1 0 5 von Ot ſtheilungen in d zwar! f * Be Preisvert In Fol 7 1 1 Die zu! ſwird auf jede % u Preiſe 1 dullen ſie nicht! u Preiſe 14 vom 26. Juli bis zum 1. Auguſt. — g Fried⸗ Butz⸗ 1 3Brod⸗Preiſe. berg. bach. 7 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod. 27 2 77 7, 5 3 5* 4 5 7 11 2 11— a Lth. Lth — Milchbrod 144% 15 — Waſſerweck 115 ½ — Gemiſchte(Tafel-) Brod 1 6½ꝰ¾ 16 Fleiſch-Preiſe.. g 1 Ochſenfleiſch 11 5 11 5 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8( 8 „ Rindfleiſch, gemäſtetes Z „ Kalbfleiſch 6— 6— „„„ gemäſtetes e „ Schweinenfleiſch 10— 9— „Hammelfleiſch 8.— 81— „ Schaaflleiſch 5——— „ Wurſt v.eblos Schweinen 12— 121— „Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 181— 18— 1 Schinken 144— 14— „Doörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 160— 16— „ Hammelsfett 16— 16 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.