. Intelligenz-Blatt üerichttt: fuoͤr die 115 kirche 0 bas, Provinz Oberheſſen durzirce im Allgemeinen, wage den Regierungsbezirk Friedberg beate im Beſonderen. 5 12. Sonnabend den 26. April 1851. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Holzausfuhr aus dem Regierungsbezirk Nidda. Das nachſtehende Ausſchreiben des vorhinigen Kreis— raths dahier wollen Sie in Ihren Gemeinden unter dem Anfügen veröffentlichen, daß diejenigen, welche hiergegen handeln, in eine Strafe von 5 fl. verfallen. Ouvrier. Obgleich nach der Verordnung vom 24. April 1826 (in Nr. 12 des Regierungsblattes von 1826) die Verbote der Holzausfuhr in das Ausland, ausgenommen das des Holzverkaufs an die Saline Nauheim und in das kurheſ— ſiſche Amt Dorheim, aufgehoben ſind, ſo bleiben doch die Beſtimmungen der Allerhoͤchſten Verordnung vom 20. Mai 1820 Ff. 7, 8 und 9 noch in Anwendung und ſollen höch⸗ ſter Weiſung zu Folge namentlich in dem— jene auslän⸗ diſchen Orte begrenzenden Kreis Friedberg ſtrenge zur Ausführung gebracht werden. Dieſe§§. ſchreiben vor, daß zur Vermeidung von Unterſchleifen auch über das zum Ver⸗ 2 fahr henne den kauf oder Tauſch ins Inland von einem Orte nach dem andern beſtimmte Holz ortspolizeiliche Scheine ausgeſtellt, dieſe der Ortsbehörde des Beſtimmungsorts eingehändigt und von derſelben jährig an den betreffenden Revierförſter abgeliefert werden ſollen. Da neuerdings Klagen über nicht gehörige Beobach— tung dieſer Vorſchriften eingelaufen ſind, ſo ſehe ich mich veranlaßt, Ihnen dieſelben ins Gedächtniß zurückzurufen und zugleich nachſtehend ein Formular mitzutheilen, wornach Sie in Zukunft ſolche Transportſcheine auszuſtellen haben. Ich empfehle Ihnen dabei die Ueberwachung des recht— mäßigen Erwerbs des zu transportirenden Holzes nicht zu verſäumen, und Aufſicht darüber zu handhaben, daß alle Uebertretungen der Beſtimmungen der oben erwähnten Ver— ordnung zur gebührenden Anzeige und Strafe gebracht werden Schließlich bemerke ich noch zu Vermeidung von Miß⸗ verſtändniſſen, daß die in dieſem Ausſchreiben vorgeſchriebenen Transportſcheine in denjenigen Fällen nicht erforderlich ſind, wenn Holz unmittelbar aus dem Walde abgefahren werden ſoll, indem dieſenfalls die in meinem Ausſchreiben vom 30. November v. J.(Nr. 49 des Intelligenzblattes) bezeichneten Abfuhrſcheine anzuwenden ſind und als genügende Legiti⸗ mation für den Transportanten gelten. Friedberg den 4. December 1834. a Küchler. Transportſchein. N a f e Saen late Holz „ f. Reiſer), welches Holz er in erkauft r 1 zum Verkauf(Tauſch). 8 421* den„„ Der großh. Buͤrgermeiſter des Abfuhrortes 4 24 70*„—*** 7 2 1 Geſehen und wird dem Hrn. Revierförſter.. zu mitgetheilt. 290. den IS Der großh. Bürgermeiſter des Abladeortes 8 1 2 Miszellen. und Wellenſchlag ſie weit vom Ufer entfernt, ſo ſahen ſie Eine holländiſche Zeitung berichtet Folgendes:„Der Schiffer Klaas Bort, 45 Jahre alt, ging mit ſeinen zwei Söhnen, von denen der älteſte 17 und der jüngſte 15 Jahre zählte, von Dugerdam in Nordholland den 15. Januar v. J. zum Fiſchfang aus. Die herannahende Nacht mit über⸗ großer Finſterniß nöthigte ſie, auf dem Eiſe zu bleiben. Mit Tagesanbruch gewahrten ſie zu ihrem Schrecken und Er⸗ ſtaunen, daß die Eisſcholle ſich des Nachts losgelöſt und ſich alle drei hülflos auf offener See befanden. Da Wind jeden Augenblick dem Tod entgegen. Wer hätte aber ge— glaubt, daß ihre Angſt und Verzweiflung ſo lange währen ſollte! Das Unglück geſchah in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar und am 27. Januar, aälſo 14 Tage ſpäter, ſchwammen ſie immer noch auf der Scholle herum. Sie hatten ſich während dieſer Zeit fünfzig Stück Fiſche gefan— gen und mit ſelbigen ihren Hunger geſtillt.— Jetzt hatten ſie nur noch zwei Stück; dieſe waren nicht mehr zu genießen und die Noth wurde immer ſchrecklicher, denn von Tag zu — 132— Tage hatten ſich von der Scholle große Stücke Eis geldſt und jede Stunde ſchmolz eine Elle von ihrem Aſyl. In den letzten Stunden ihrer Qual waren ſie von der Kälte ſo erſtarrt, daß ſie ſich nicht mehr bewegen konnten; zu Vollenhaven, einer kleinen Stadt in Friesland, wurden dieſe drei Unglücklichen entdeckt und an das Land gebracht. So wurde ihr Leben erhalten, aber— was für ein Leben, welch eine Zukunft! Das Gefühl in ihrem Körper iſt ziem⸗ lich erſtarrt und allen Dreien ſollen jetzt die Beine abge⸗ löſt werden. Paludans(Commodore des bei Eckernförde in die Luft geflogenen Chriſtian VIII.) Bericht, datirt Rendsburg, 8. April, iſt auf eine eigenthümliche Weiſe an das däniſche Hauptquartier gelangt. Paludan richtete an die Statthalter— ſchaft das Verlangen, man möge ſeinen Bericht über das Eckernförder Treffen an das däniſche Kriegsminiſterium ge—⸗ langen laſſen. Die Statthalterſchaft ſendet darauf die De⸗ peſche an den General Prittwitz zur weiteren Beſorgung. Dieſer ſitzt gerade mit ſeinen Officieren bei der Mittags⸗ tafel, und als er mit dem ihm gewordenen Auftrage be⸗ kannt geworden, wirft er ſcherzend die Frage auf, ob etwa einer der Herren Luſt habe als Parlamentär den Dänen den Uriasbrief zu überbringen. Der mit an der Tafel ſitzende v. d. Tann, der mit ſeiner ritterlichen Tapferkeit den liebens⸗ würdigſten Humor verbindet, erbietet ſich ſogleich dieſes Ge⸗ ſchäft zu übernehmen. Der General überreicht ihm die Depeſche, worauf er ſich zu Pferde ſetzt und nach Kriegs gebrauch einen Trompeter mitnimmt. Durch die erſte Vor⸗ poſtenkette kommt er unbemerkt, und als man auf der zweiten ihn auch nicht zu bemerken ſcheint, läßt er das Parlamentär⸗ ſignal blaſen. Nun werden die Dänen ſeiner anſichtig, während er vom Pferde herab die Befeſtigungen der Feinde ruhig überſchaut. Sie rufen ihm auf däniſch zu, er ſolle mit dem Pferde ſich umkehren, er aber ſtellt ſich als ver⸗ ſtehe er dieſe Rede nicht. Darauf kommen ſie heran, drehen den Gaul um, nöthigen ihn abzuſteigen und führen ihn mit verbundenen Augen zum commandirenden General. Dieſer empfängt in Gegenwart ſeines Generalſtabs die verdrießliche Botſchaft, und richtet darauf an den Ueberbringer die Frage: ob er ſonſt noch etwas an- und vorzubringen habe, welches derſelbe verneint, und im höflichen Ton die Gegenfrage macht: ob noch ſonſt etwas zu Befehl ſtehe? Der General antwortet gleichfalls verneinend, nimmt aber Veranlaſſung den ihm beſonders auffallenden Parlamentär zu fragen: darf ich fragen mit wem ich die Ehre habe zu ſprechen? „Ich bin der Oberſtlieutenant v. d. Tann,“ antwortete dieſer, und als hätte Banquo's Geiſt geredet, ſtehen die däniſchen Kriegshelden verblüfft da, und v. d. Tann verließ ſie zur ſelbigen Stunde, um ihnen bald darauf an den Düp⸗ peler Höhen einen zweiten Beſuch zu machen. Bekanntmachung. a Sämmtliche Bewohner hieſiger Stadt werden hiermit in Kenntniß geſetzt, daß in Gemäßheit der beſtehenden und publizirten Verordnungen bei einem etwa entſtehenden Brande in hieſiger Stadt die Rettung und Bergung der werthvollen Gegenſtände einem beſondern Vereine von hie— ſigen Männern unter der Bennung Rettungs⸗Anſtalt anvertraut iſt, daß demnach bei einem Brande Niemand außer den Mitgliedern dieſes Vereins befugt iſt, bei dieſem Geſchäfte einzugreifen, und daß, um dieſelben ſogleich zu erkennen und das unbefugte Einſchreiten Anderer hierbei zu entfernen, jedes Mitglied dieſer Anſtalt mit einer weißen Binde am linken Arm, auf welcher ſich die Buchſtaben R A befinden, verſehen iſt. Zugleich werden die Mitglie⸗ der 195 Anſtalt zu Jedermanns Beachten hiermit bekannt gemacht. Herr Gemeinderath Wahl, Führer, „ Hofgerichts-Advocat Trapp III., Stellvertreter 5 deſſelben, Herr Johannes Bechſtein, Herr Jakob Pfeffer, Wilhelm Bechſtein,„ Martin Philippi, 5 Peter Boutemy,„ Beigeordneter Preuſſer, „ Domänenrath Buß,„ Lehrer Ramspeck, „ Profeſſor Dieffenbach, Johannes Reitz III., „ Heinrich Falk,„ Geimeinder. Fr. Ruppel, „ Paul Falk,„ Friedrich Schäfer, „ Adam Feiling,„ Hofg.⸗Advokat Seyd, „Wilhelm Fertſch,„ Johs. Steinhäuſer, „ Albert Foucar,„ Lehrer Störger, „Karl Fritz, Bergrentmeiſter Textor, 1 Auguſt Fritz,„ Hofg.⸗Advokat Trapp II., „ Karl Graff,„Wilhelm Valentin, „ Poſthalter Helmolt,„ Chriſtian Valentin, 5 Actuar Hiſſerich,„ Philipp Vitriarius, „ Jean Huber,„ Lehrer Wahl, „ Gottlieb Kettinger,„ Chriſtoph Weckerling, „ Karl Morell,„ Apotheker Wahl, „Lehrer Müller,„ Kirchenvorſteher Wien. 7 Friedrich Noll, Friedberg den 23. April 1851. Der Großh. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. a νιιιννιννιν Edietalladung. (675) Nachdem die Kinder des verſtorbenen Johann Heinrich Hamm zu Altenſtadt die vä⸗ terliche Erbſchaft ausgeſchlagen haben, werden alle diejenigen, welche Forderungen oder ſon⸗ ſtige Rechtsanſprüche an die Nachlaßmaſſe zu haben glauben, hiermit aufgefordert, ſolche ſo⸗ gewiß in dem auf 5 3 Mittwoch den 28. Mai l. J., früh 8 Uhr, anberaumten Termin geltend zu machen, als ſie ſonſt bei der Verfügung über den Nachlaß unberückſichtigt bleiben. Großkarben den 15. April 1851. Großh. Heſſ. Landgericht iger Immobilien-Verſteigerung. (625) Montag den 26. Mai l. J., Morgens um 10 Uhr, werden in hiefigem Ralhhauſe die Heinrich Dienſtbach'ſche Immobilien meiſtbietend verſteigert, als: O.⸗N. Pag. u. Nr. 1) 61 83a 80 U◻Klafter= 41 Ruthen Hofraithe in Friedberg. 2) 185 37 280,0 Elafter 132 Ruthen Garten in der 12. Gewann am alten Mainzer⸗ thor. 3) 408 30 249,7[◻Klafter= 127 Ru⸗ then Acker in der 1. Gewann im kleinen Wartfeld bei der Landſtraße, an Margaretha Müller. Friedberg den 9. April 1851. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Widerruf. (676) Die auf Montag den 28. d. M. an⸗ beraumte Immobiliarverſteigerung der Friedrich Panſels Eheleute zu Kaichen wird permit wie⸗ der zurückgenommen. d Großkarben am 16. April 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. Bekanntmachung. (677) Donnerſtag den 1. Mai, Morgens um 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die ſtädtiſchen Begraßungen und Nach⸗ mittags um 5 Uhr an Ort und Stelle die Begraßungen von der ſogenannten Kunſtwieſe für das laufende Jahr meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 23. April 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter en d e d Fruchtverſteigerung zu Friedberg. (678) Freitag den 2. Mai d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden dahier zu Friedberg in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum, die Reſte der 1850r fiscaliſchen Früchte von nachgenann⸗ ten Speichern öffentlich verſteigert, nämlich: 1) von dem zu Friedberg ohngefähr 7 Mal⸗ — ter Wazen, Polier al 2) bon dem du Korn. grledberg den. „ Mentamim Der Gr. Ooman Fruchtverſelg (670) Donnerſtas 11 Uhr, wean eicher die Neft duct, beſle Vaßzen,, 55 1 Here, öffentlich ve Friedberg den der Gt. Rentamim. Doman Main⸗Ve 080) 3 uf ern ſols 1) die gerung 2) die Leerung graues Tuch J) de Anfertigun werden. Luſttragende wolle ens bis zum 30. düteau des Unzerzt duch die Bedingung Friedberg den Holz- (681) Nontag den Diftricten J! Straße, Stra und Straß heim 2% Stecken e del Scheit 10½ Stecken bu nadel Prü 4 Stecken eig 575 Stück buchen eichen. und s 11875 Glück nadel 4 eichen Werl 14 Zoll Dur 0 m ſodan 4 einſpär Nuzung von 10 heimer Hunnerſc i den gate le Verſteigeru Ur im Dliſtric 9 kftadt am 2 Freiherrl. 9 u verlug * ter Waizen, 140 Malter Korn und 20 Dir⸗ Malter Gerſte, 2) 3 dem zu Vilbel ungefähr 22 Malter orn. 7 Friedberg den 17. April 1851. . Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu 5. i biemnit Fruchtverſteigerung zu Butzbach. den und(679) Donnerſtag den 29. d. M., Vormit⸗ ehenden tags 11 Uhr, werden zu Butzbach im Gaſt⸗ zung der bauſe zum Heſſiſchen Hof, von dem daſigen von hi Speicher die Reſte der 1850r fiscaliſchen A“ Ftuchtvorräthe, beſtehend in ungefähr 1 Malter uſtalt Vaizen, 53 Malter Korn und 30 Malter Memand Gerſte, öffentlich verſteigert. a dei dieſem Friedberg den 17. April 1851. a ogleich; Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg late i Domänenrath Bu ß. — e 2 u wein Main- Weſer- Eiſenbahn. Juchſtaken(680) Zur Uniformirung von Bahnwär⸗ . Mit lie tern ſoll.. Auglie⸗ 1) die Lieferung von 32 Mützen, it bekannt 2) die Lieferung von 72 Ellen/ breites graues Tuch zu Hoſen und 3) die Anfertigung von 32 Hoſen vergeben werden. loertteter Luſttragende wollen Ihre Forderungen läng⸗ ſuns bis zum 30. d. M. verſiegelt auf dem Büreau des Unterzeichneten einreichen, woſelbſt A auch die Bedingungen eingeſehen werden können. „ Friedberg den 19. April 1851. Preuſſer, Der Gr. Bahn⸗Ingenieur eck, Hochgeſand. 5 III., Holz-Verſteigerung. t. Rur a(6810 Montag den 28. d. M., werden in after, din Diſtricten Jungerwald, unter der Scpd, Straße, Straßheimer Wald, Haide ier und Straßheimer Hecken: 4 2½ Stecken eichen⸗ und ½ Stecken na- „ del Scheitholz, Textor, 10% Stecken buchen⸗ und 13½ Stecken Trapp II. nadel Prügelholz, ö 4 Stecken eichen Stockholz, Aan, 7575 Stück buchen⸗, 5530 Stück birken⸗ und tin, eichen- und 8637 ½ Stück nadel Wellen, ius, 12375 Stück nadel Bohnenſtangen, f 4 eichen Werkholzſtamme von 11 bis 14 Zoll Durchmeſſer und 25 bis 30 Fuß kerling, Länge, ſodann ol, die zu 54 einſpännigen Wagen abgeſchätzte Wien. Nutzung von Laub und Moos im Straß⸗ * ſeunter Hubnerſchaftwalde, an den Meiſtbietenden verſteigert. 5 Die Verſteigerung beginnt Vormittags 9 urgermeiſter Uhr im Diſtrict Haide. e r. Ockſtadt am 23. April 1851. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt arm we⸗ Angerer. 851. Verſteigerung. he(682) Montag den 28. April, Vormittags Porters. 10 Uhr, ſoll auf hieſiger Bürgermeiſterei die 4 Anfertigung eines eiſernen Thores an den 1 6„Briedhof öffentlich an den Wenigfinehmenden „ Nee in Accord gegeben werden. agen Nath Rockenberg den 23. April 1851. 5 1 Nach Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Sule die Wettner. 2* Holz⸗Verſteigerung. n(683) Montag den 28. d. M., Vormittags Aargermeifet J Ühr, werden im Rodheimer Gemeindewald, — Diſtrict Grauenberg: * 38 Stecken buchen Scheitholz, iber 863 eichen 1 „ gemi 8„ buchen Prügelholz, erg io 1130 eichen„ ene, i„ buchen Stochholz, / ul 4 7 eichen 7 ee. 341 Stück buchen Wellen, , 50„ eichen 1 — 133— 14 Stämme buchen und 3 7 eichen Bau⸗ und Werkholz von 12 bis 30“ Durchmeſſer und 10 bis 30“ 5 änge, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Bemerkt wird, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine Zahlungsfriſt bis zum 1. Sep⸗ tember d. J. geſtattet wird und die Zuſam⸗ menkunft präcis ½% 9 Uhr an den ſogenannten drei Eichen ſtattfindet. Rodheim den 22. April 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Jagd⸗ Verpachtung. (6841) Donnerſtag den 8. Mai d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, wird auf dem hieſigen Rathhaus die Jagd in der bieſigen Gemarkung und in der Feldgemarkung Bengheim auf weitere drei Jahre an den Meiſtbietenden verpachtet. Holzheim am 19. April 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Müller. Bekanntmachung. (685) Unſern Holzabnehmern dahier machen ich die ergebenſte Anzeige, daß die diesjährige Holzverſteigerung nicht Mitte Mai abgehalten, was noch beſonders in dieſem Blatte bekannt gemacht wird. Das Holz liegt dieſes Jahr an der Straße, welche nach dem Burgjäger⸗ haus zieht. Pfaffenwiesbach den 22. April 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Rupp. r Holz ⸗Verſteigerung. (686) Die Holzverſteigerung im Oſſenheimer Wäldchen vom 16. d. M. iſt nicht genehmigt worden, was mit dem Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht wird, daß dieſelbe nochmals Mittwoch den 30. d. M. abgehalten werden ſoll. Forſthaus Beinhards am 23. April 1851. Der Gräfliche Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hartmann. Privat- Bekanntmachungen. Die Hagelſchaͤden⸗Verſſcherungs⸗Geſellſchaft in Erfurt, (687) welche am Schluſſe des vorigen Jahres 10,125 Mitglieder mit Nthlr. 11,289,970 Verſicherungsſumme zählte und an 7285 ihrer Mit⸗ glieder für Entſchadigungen Rthlr. 78,478, 20 Sgr. im Jahre 1850 baar ausbezahlte, fährt auch in dieſem Jahre fort Verſicherungen gegen Hagel— ſchlag in dem Großherzogthum Heſſen, zu möglichſt billigen Prämien abzuſchließen. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, laden wir das land— wirthſchaftliche Publikum zu recht reger Theilnahme an unſerer, aller Speculation fremden, Geſellſchaft mit dem Bemerken ein, daß die vollkommenen Rechnungs⸗ Abſchlüſſe und die Statuten, bei den für die Provinz Oberheſſen beſtellten Agen— ten der Geſellſchaft eingeſehen, ſowie Proſpecte gratis in Empfang genommen werden konnen, dieſelben ermitteln die Verſicherungen zu den möglichſt billigen Prämien und werden bei Aufſtellung der Anträge ſelbſt bereitwillig zu Hand ehen. 75 Herr Carl Weis in Caſſel iſt als General-Agent mit ausgedehnter Vollmacht verſehen und namentlich autoriſirt auf Grund der bei ihm eingehenden Anträge ſofort die Policen auszufertigen. Crfurt im April 1851. Das Directorium der Hagelſchäden-Verſicherungs-Geſellſchaft gez. Steuber. Sehmalfuß. Agenten: in Büdingen: Herr P. Habermann. „Butzbach: Herr Valentin Wießler. „Friedberg: Herr Stadtrechner Carl Heidt. „Gießen: Herr J. C. L. Münch. „ Homberg a. d. O.: Herr W. Groos. „Vilbel: Herr Georg Filß. Ausverkauf. (688) Wegen Aufgabe meines Geſchäfts gebe meinen Vorrath in Tuche, Bukskins, Paletot⸗ und Nockſtoffe, Weſten⸗ zeuge, Piqués, Drills, Laſtings, Satins, Baumwollen⸗ Sammete ze. unter den Fabrikpreiſen ab. Frankfurt a. M. K. W. Kellermann, kleiner Kornmarkt 5. — 134— Sool-Bad Nauheim. Sonntag den 27. April (689) großes Blech⸗Inſtrumental⸗Coneert im Kurgarten. Hurſt. WPariſer Tapeten (633) haben wir wieder in ausgezeichnet ſchönen Muſtern und zu ſehr billigen Preiſen erhalten. Friedberg. David Groedel Söhne. Gaſthof⸗ Empfehlung. (396) unterzeichneter empfiehlt ſein Gaſthaus zur Stadt Mannheim, zweiten Ranges, gegenüber der Rheinbrücke in Mainz. PN Kröll, aus Enzheim bei Ortenberg. Moͤbel-Lager. (662) Alle Arten Möbel, ſelbſt verfertigt, für deren Güte ich garantire, ſind in großer Aus- wahl zu möglichſt billigen Preiſen bei mir zu haben. Zugleich empfehle ich mein Lager von Strohſtühlen und gut gearbeiteten Sophas. Friedberg den 15. April 1831. J. Pfeffer, Schreinermeiſter. a e. (665) Baumwollen Zettel⸗ und Einſchlaggarn, in Farben ſowohl wie in allen gangbaren Num- mern, iſt zu den möglichſt billigſten Preiſen zu baben bei Friedberg. Nathan Hirſchhorn, Uſergaſſe Nr. 244. Zu vermiethen. (690) Eine vollſtändige Wohnung im un⸗ teren Stock meines Hauſes Nr. 477 am ehe⸗ maligen Mainzerthor, beſtehend in 4 Zimmern, wovon 3 heizbar, zwei Kammern, Küche, Kel⸗ ler, Holzplatz, Stallung für Pferde und Heu⸗ boden, iſt zu vermiethen und kann bis zum 10. Mai bezogen werden. Friedberg im April 1851. Wagner, Glaſermeiſter. Empfehlung. (691) Unterzeichnete empfiehlt ſich in Fein⸗, Wollen⸗ und Seidewaſchen, ſowie im Gar⸗ niren und Coffriren. Indem ich ſchnelle und billige Bedienung verſpreche, bemerke ich noch, daß auch große Waſchen angenommen werden. Meine Wohnung befindet ſich nächſt dem Land⸗ gericht. Sophie Seibert. Ge ſ u ch. (692) Ein gewandter Hausknecht wird in einen Gaſthof geſucht. Wo? ſagt die Exped. d. Blattes. ne (693) Alle Sorten Uhren, Gold⸗, Silber⸗ und Neufilberwaaren, Brillen, Thermometer, Barometer, Brandwein⸗, Oel und Eſſigwaagen und andere in dieſes Fach einſchlagende Artikel 1 verkauft billigſt L. Hanau, Uhrmacher in den drei Schwertern. 30 bis 40 Centner (691) vorzüglich gutes Heu werden in klei⸗ nen Partieen billigft abgegeben bei J. L. Rappold. 8 0 0 fl. Curatelgeld (695) liegen zum Ausleihen bereit bei Schreinermeiſter Deweil. Aepfelwein (696) den Schoppen zu 2 kr. verzapft G. Ulrich, zur Main⸗Weſer⸗Bahn. Faß⸗Verſteigerung. (697) In dem Lager der Dr. Rentz Erben in Friedberg, gegenüber dem Herrn Salz⸗ mann, laſſe ich den 5. Mai d. I., Mittags I Uhr, 8 Stück ſehr gute Stückfäſſer verſteigern. Großenlinden den 23. April 1851. Jean Goſſi. Zu Ver Nau fen (698) Eine Partie dürre buchene Hobelbanks⸗ bohlen, 8 Schuh 6 Zoll lang, 1 Schuh 8/ Zoll breit und 4 Zoll dick, hat zu verkaufen Johannes Konrad in Reichelsheim. Unſere Gartenwirthſchaft (699) wird mit künftigem Sonntag den 27. d. M. eröffnet werden und laden zu freund⸗ lichem Beſuche höflichſt ein b Gebr. Simon. Literariſche Anzeige. (700) Bei C. Bindernagel in Fried⸗ berg iſt erſchienen: hunderljͤhrige Ehe eine Erzählung für das deutſche Volk von Dr. Wilh. Curtman. Motto: Nicht die alte Zeit mit dem Zwange des Lehensweſens und der Leibeigen⸗ ſchaft, ſondern die neue Zeit mit Frei⸗ heit, Bildung, Vater landsliebe. gr. 8. broch. 1 fl. 12 kr. De r Schreib- und Leſeſchuͤler in der Elementar⸗Claſſe der Volksſchule. Vierte verbeſſerte und vermehrte Auflage. 8. geb. 9 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. B indernagel in Friedberg. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Quaſim. den 27. April. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche; Herr Stadtpfarrer Seel. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schenck. 0 Nachmittags predigt in der Burgkirckhee Herr Diaconus Baur.. 22 Fruchtpreiſe. Gattung. Fried⸗ berg fl. r. fl. kr. fl.] kr. Waizen pr. Malter 740 7 57 7 Korn„„„ 6 0 6 Gerſte„ 75 3 40 5 3147 3 5— Hafer„„ 330 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 26. April bis zum 2. Mai. Mainz 2 b Fried⸗Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1[Leib⸗Roggenbrod 2 2122 29„—51— 0 44„ 7. 10 Lth 10 117 g th. — Milchbrod 1 8 — Waſſerweck 1 15 9 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 146 17 Fleiſch-Preiſe. 5 1 Schenſkeiſh e „ Kühfleiſch, gemäſtetes 81— 181— 1 Rindfleiſch, gemäſtetes i „ Kalbfleiſch 5— 1 5— „„„ gemäſtetes e „ Schweinenfleiſch 4 9— „ Hammellleiſch 8—81.— „ Schaaffleiſch 51——— „ Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— „Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 14— „Dörrfleiſch 144— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 161— 416— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzogli Bü i 81 7 994965 Heſſſchen 5 1 23. Apr. 11. Apr. 28. Mrz. ö Regierun, an die Gr. Betreffend: harauf römiſc leben der Oe in etwa 6 Ab hen goldenen kinem 1 Zoll In dieſer Kel