eigen 6 3 . Dezember. N risch. Stadtkirche: rtſch. Stadtlirche: t l. Surgküche: bet. Burgfirche: 1 Dezemört. — Buß⸗ bach. tr. pf. K. pf. E a. verrichtet: — ntelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. N 101. Mittwoch den 24. Dezember a 1851. Das„Intelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen“ wird im Jahre 1852, ebenſo wie im Jahre 1851, wöchentlich zweimal (Mittwochs und Samſtags) ausgegeben.— Das„Intelligenz⸗Blatt“ wird nach wie vor die amtlichen Bekanntmachungen der Staats- und Lokalbehörden mittheilen und Anzeigen und Inſerate jeglicher Zeit zur öffentlichen Kenntniß bringen. Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei der Expedition, wie bisher, für 1 Jahr I fl. 12 kr., für ½ Jahr 40 kr.— Bei allen Poſtverwaltungen des Großherzogthums Heſſen pr. Jahr 1 fl. 24 kr. und pr. Semeſter 46 kr. Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erſte Petitzeile oder deren Raum 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei der Expedition eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend eingehen, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen.— Friedberg. Die Expedition des Intelligenzblattes. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betr. die Leſeholznutzung in den Großh. Domanialwal⸗ dungen des Reviers Oberrosbach für 1832. In Gemäßheit der allerhöchſten Verordnung vom 1. Oktober 1848 und der Bekanntmachung vom 3. ejusd. in No. 57 des Reg.⸗Blts., werden zu Leſeholztagen für 1852 beſtimmt: der 12. Januar, 9. Februar, 8. März, 5. April, 3. Mai, 21. Juni, 19. Juli, 16. Auguſt, 13. September, 11. Oktober, 8. November und 6. Dezember, welche Tage jedesmal auf Montag fallen. Außer den Abtheilungen, in welchen Holzhauereien im Gange ſind, ſo lange bis das Holz vollſtändig aufge— arbeitet, aufgeſetzt und nummerirt iſt, ſind folgende, durch Strohwiſche als Heege bezeichneten Diſtricte, Schläge und Abtheilungen von der Leſeholznutzung ausgeſchloſſen: Frauenwald: die Schläge No. 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 143 in No. 18 und 19 die Kulturſtellen. Burgwald: die Schläge No. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 24. Mainzerhecken: der ganze Diſtrikt. Weſterfeldſcherwald: desgleichen. Kellerberg: die Schlinge No. 11 und 12. Schwartzheidt: die ganze Parzelle. Beſtimmen die Ortsvorſtände in Folge§. 9 der oben bezogenen Bekanntmachung, für ihre den Domanialwaldun— gen unmittelbar angrenzenden Gemeindewaldungen, weniger Leſeholztage wie die obigen 12, oder laſſen noch andere Beſchränkungen bei der Leſeholznutzung eintreten, ſo finden für die Angehörigen dieſer Gemeinden in Beziehung auf die Tage und die Leſeholznutznng in den unmittelbar angren— zenden Domanialwaldungen, dieſelben Beſchränkungen ſtatt. Die Gr. Bürgermeiſter werden hiermit erſucht, das Vorſtehende und die Beſtimmungen aus No. 57 des Regie- rungsblates von 1848, unter welchen die Leſeholznutzung überhaupt nur geſtattet iſt, in ihren Gemeinden öffentlich bekannt zu machen. Oberrosbach den 16. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Monats-Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Im Monat November gingen zum Beſten obiger Anſtalt 263 fl. 46 ½ kr. ein). 125 fl. von genannter Summe wurden uns als Rein- ertrag einer, von dem hieſigen verehrlicheu Frauen-Verein veranſtal⸗ teten Lotterie weiblicher Handarbeiten behändigt, wofür wir in dieſer Zeit ganz beſonders dankbar ſind.— Neben dieſem können wir nun auch den Freunden und Wohlthätern unſeres Hauſes die erfreuliche Nachricht geben, daß wir unſere neue Wohnung am Tage nach der feierlichen Einweihung, welche, wie bekannt, am 30. Oktober ſtattfand, bezogen haben. Unſere Zöglinge fühlen ſich, mit uns, überaus glücklich und danken der Liebe, die ihven ein Haus gebaut hat. Wir haben zwar noch 130 Aktien, à 25 fl., unterzubringen, um alle unſere Schulden zu decken und der Anſtaltskaſſe zurück zu erſtatten, was wir aus derſelben zum Bau entnommen, aber wir hoffen zu Gott und guten Menſchen, daß ſich auch zu dieſen Abnehmer finden werden.— Es gibt doch immer noch ſolche Menſchenfreunde, die zwei geſunde Augen höher anſchlagen als 25 fl. darzuleihen, die ihnen mit 4 pCt. Zinſen wieder werden.— Am 1. d. M. trat der 12. Zögling bei uns ein; er iſt ein Jüngling von 19 Jahren, der beim Felſenſprengen an der Eiſenbahn bei Gieſſen beide Augen ver⸗ lor. Da unſere Anſtalts⸗Familie täglich größer wird, ſo möchten wir alle Freunde unſeres Hauſes bitten, auch ferner unſer wohlwollend zu gedenken. Gott wolle alle unſere Wohlthäter ein fröhliches Chriſtfeſt feiern laſſen und dabei auch gedenken der— Blinden-Anſtalt. e) Außer dieſem gingen uns auch viele Herbſtgaben in Kartoffeln, Rüben, Kraut Kohlraben, Wirſing, Kohl, Aepfel, Noggenſtroh(ſolches könnten wir im Augen⸗ blick wie gut gebrauchen und bitten alle Landwirthe um nur 1 Bund). Sal⸗ band, Wolle ꝛc, wofür wir nicht minder dankbar ſind. Friedberg den 1. Dezember 1851. b N N N J. P. Scafer, Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt. rr ̃7⅛1'V——— — p ̃²7ꝶĩʃf.˙§i—tÜ Bekanntmachungen von Be— hoͤrden. d Edictallad nung.: (1990) Ueber das Vermögen der Chriſtine Bertalott zu Aſſenheim iſt der Eoncurs erkannt worden. Anſprüche jeder Art ſind deshalb im Termin Mittwoch den 28. Januar 1852, Morgens 9 Uhr, bei Vermeidung des ohne beſonderes Präcluſiv⸗ dekret erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzuzeigen und zu begründen. In dem Termin ſoll zugleich ein Arrangement verſucht, und, wenn ein ſolches nicht zu Stande kommt, über die Wahl eines Curators und Verwaltung der Maſſe verhandelt werden. Gläubiger, die nicht in Selbſtperſon erſchei⸗ nen, haben ihre Mandanten mit Specialvoll⸗ machten zu verſehen, gegenfalls angenommen wird, ſie wären den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger beigetreten. Friedberg den 26. November 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. Edicetalla dung. ) Etwaige Forderungen an den Nachlaß 8 Mat 1840 verſtorbenen Eliſabetha, Conrad Knippenbergers Wittwe zu Holzhauſen v. d. H., ſind binnen 4 Wochen dahier anzu⸗ zeigen und zu begründen, indem ſie ſonſt bei der nunmehr erfolgenden Vertheilung des Nach⸗ laſſes nicht berückſichtiget werden würden. Großkarben den 7. Dezember 1851. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Jäger. Sartorius. Verkauf von Fäſſer. (2030) Fäſſer von ½ bis zu 2 Ohm hal⸗ tend, ſind in den Anſtalts⸗Magazinen hieſiger Str afanſtalt in großer Auswahl zu verkaufen. Kaufluſtige belieben ſich an die unterzeichnete Stelle zu wenden. Marienſchloß den 12. Dezember 1851. Die e e i m. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (2029) Zur Erbauung eines Güterſchuppens auf der Station Vilbel ſollen auf der Station daſelbſt, Dienſtag den 6. Januar 1852 Vor⸗ mittags 8 Uhr, nachfolgende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſtnehmenden öffentlich verakkordiret werden. 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 180 fl. 10 kr. 2) Steinhauerarbeit„„ 60%—„ 3) Zimmerarbeit„„ 221 5—„ 4) Schreinerarbeit„„ 50% 54 5 Schloſſerarbeit 7„ 40„—„ 6) Glaſerarbeit 10„ 30„ 42„ 7) Weißbinderarbeit„„ 99„ 26„ 8) Spenglerarbeit 1„ 9) Das Brechen von Steinen in dem Stein⸗ bruche am Rothenberg bei Vilbel veran⸗ ſchlagt zu 28 fl. 10) Das Fahren derſelben veranſchlagt zu 32 fl. 11) Lieferung von 4,100 Stück Backſteine ver⸗ anſchlagt zu 57 fl. 24 kr. 12) Lieferung von 1,800 Cubikklafter Maurer⸗ ſand veranſchlagt zu i h Der Plan, Voranſchlag und die Steig⸗ bedingungen können täglich auf dem Sections⸗ Büreau dahier eingeſehen werden. Friedberg den 7. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Vilbel Hochge ſand. — 406— Bekanntmachung. (2046) Samſtag den 27. Dezember, Mor⸗ gens um 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe für 1851 meiſtbietend verſteigert: 1) das Einkommen des Standgeldes an Wochen- und Jahrmarkten, mit der But⸗ terwaage, 2) das Einkommen der Stadtwaage, ſodann werden an den Wenigſtnehmenden aus⸗ geboten, als: 3) die meferung des Oels, der Dochte und Uichter zur Straßenbeleuchtung für die Nachtwache und des Thurmers, 4) die Neferung der Dinte, Schwämme und Kreide für die ſtädtiſchen Schulen, 5) das Fahren des Kieſes von der Uſa, 6) das Auswerfen und Meſſen deſſelben, 7) die Neſerung der Pflocke, 8) das Steinſetzen, 9) das Wegfaͤhren der Steine und des Schuttes von den Straßen der Stadt, und 10) das Maulwurffangen in den Wieſen der beiden Gemarkungen, letzteres auf drei Jahre. Friedberg den 17. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Burgermeiſter Bender. Immobilien-Verſteigerung. (2048) Samſtag den 27. Dezember d. J., Vormutags 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bur⸗ gers Heinrich Raab deſſen nachbeſchriebene zwei Grundſtucke, als: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 121. No. 26. 85 Ruthen Garten in der 2. Gewann in den Lieb⸗ frauengärten an Joh. Koch, „ 166.„ 28. 40 Ruthen in der 9. Ge⸗ wann am Schützenrain an 5 5 8 Heinrich Waas, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 18. Dezember 1851. In Auftrag Der Großh. Heſſ. Burgermeiſter Ben der Haferverſteigerung zu Friedberg. (2066) Mittwoch den 31. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum dahier eirca 20 Malter Hafer, welche zu Stammheim lagern und daſelbſt in Empfang zu nehmen ſind, öffentlich verfteigert. Friedberg den 12. Dezember 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß. Verſteigerung. (2067) Samſtag den 27. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in dem Wirthshauſe des Gerhard Holler 1. dahier das Brechen, Fahren, Aufſetzen und Zerſchlagen von 6 Klafter Chauſ⸗ ſeeſteine, ſodann eine Pumpenrohre von 187 Länge öffentlich an den Wenigſtnehmenden ver⸗ ſteigert werden. Fauerbach II. den 20. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e e e ae een, (2068) Montag den 29. d. M., Morgens 10 Uhr, ſoll der der hieſigen Gemeinde gehö⸗ rende Faſelochs, zum Schlachten geeignet, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Fauerbach II. den 20. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ, Bürgermeiſter Holler. Holz ⸗Verſteigerung. (2069) Montag den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem Rodheimer Gemeinde⸗ wald, Diſtrikt Vorderwald, nahe an der von Friedberg nach Homburg führenden hee, 36/ Stecken Eichen⸗Scheitholz, 87 1„ Prügelholz, 76,„ Stockbolz, 1459 Stück Eichen⸗Wellen und 152 Stämme eichenes Bau ⸗, Werk⸗ und Nutzholz von 9— 24 Zoll Durchmeſſer 5 und 10— 60 Fuß Länge, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert. Indem man dieſes hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird bemerkt, daß gegen vor⸗ ſchriftsmäßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis zum 1. Auguſt 1852 geſtattet wird, und daß nur ſolche Steigerer zum Gebot zugelaſſen werden, welche von vorhergehenden Jahren an die hieſige Gemeindekaſſe mit der Bezahlung nicht mehr im Rückſtande ſind. Rodheim am 20. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Verſteigerung. (2070) Samſtag den 27. d. M., Vormit⸗ kags 10 Uhr, ſoll die Anfertigung zweier Syriz zenſchläuche auf hieſiger Bürgermeifterei in, Ak⸗ kord gegeben werden. 5 4 Rockenberg d. 18. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wettner. Main ⸗Weſer⸗Eiſen ba 5 Section Gießen. 8 (2071) Zur Herſtellung von mehreren Plan⸗ übergangen in den Gemarkungen Klein- und Großenlinden ſollen die nachbezeichneten Arbeiten Montag den 29. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, auf dem Sectionsbüreau dahier durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 428 fl. 2) Zimmerarbeit,„„ 157 7 3) Schloſſerarbeit,„„ 69„ 4) Weißbinderarbeit, 1 7 49„ 5) Pflaſterarbeit, 57„ 435„ Gießen am 20. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeher. Ar bei tes Wie er ſt ei ge yum g. (2072) Künftigen Samſtag den 27. d. M. Vormittags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathaufe die bei Anlegung eines hölzernen Brückchens über den ſogenannten Heinerwaldgraben vor— kommende Zimmerarbeit, welche zu 44 fl. 29 kg. veranſchlagt iſt, an die Wenigſtnehmen⸗ den öffentlich in Akkord gegeben werden. Aſſenheim den 21. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Sch n d N Privat- Bekanntmachungen. Ge ſau ch. (2022) Eine mit guten Zeugniſſen verſehene Hausmagd wird auf nächſten Petritag auf ein benachbartes Gut in Dienſt geſucht. Das Nähere bei W. Bechſtein No. 308 in Friedberg. Marinirte Häringe, (2017) in vorzüglicher Quali⸗ tät, empfiehlt f Friedberg. P. F. Schmittner. Zu Verkaufen. (2052) Ein ſehr ſchönes neues Sopha mit halbwollenem Ueberzuge für 33 fl., ſowie ein großer runder Tiſch mit gedrehter Säule für 11155 find bei Glück in Frieberg zu ver⸗ aufen. ERP 4 u Arbeiten mags um det durch gegeben f. 157. 69„ 65 21 Feinſten Rum, (2083) ſowie alle Sorten Punſch⸗ Eſſenzen, empfiehlt a Friedberg. P. F. Schmittner. Zu vermiethen. (2039) Ein Logis, beſtehend in 4 heizbaren Zünmern nebſt Küche, Holzſtall und Waſchküche, hat zu vermiethen. Friedberg. Wilhelm Netz. Für Israeliten! (204) Mazzes in bekannter vorzüglicher Qualitat, liefere ich auch diesmal ſehr billig und ſehe zahlreichen Beſtellungen entgegen. Abraham Na um ann aus Biſſes. Zu Verkaufen. (200) Ein Werner'ſcher Kochofen mit Cir⸗ culation iſt No. 21 zu verkaufen. Friedberg im Dezember 1851. oe f (2036 liegen gegen gerichtliche Hypothek in das Landgericht Friedberg zum Ausleihen bereit. Bei wem? ſagt die Exped. d. Blattes. Grogeſſenzen!! Rum de Jamaica, Arae de Batavia, (2059) in ganz ächter Waare, bei Wilhelm Fertſch. Ziegelei-Verpachtung. (2063) Eine gut gelegene Ziegelhütte, auf welcher mittelſt dreier Oefen jährlich circa 250,000 Stück Waare gefertigt werden können, iſt unter annehmbaren Bedingungen zu ver⸗ pachten. Dieſelbe kann alsbald mit den vorhan⸗ denen Mobiliar-Inventar übernommen werden. Nähere Auskunft ertheilt die Expediton d. Blattes unter No. 2063. Verſteigerung. (2073) Montag den 5. Januar 1852, Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, läßt Unterzeichneter in ſeiner Behauſung ſeine aus circa 3000 Bän⸗ den beſtehende Leſebibliothek in einzelnen Werken, öffentlich meiſtbietend gegen baare Zahlung ver⸗ ſteigern. Sämmtliche Bücher ſind gut erhalten und befinden ſich darunter die Werke von Göthe, Schiller, Jean Paul u. ſ. w. Friedberg im Dezember 1851. C. C. Nagel. Zu verkaufen. (207) Eine Kuh mit dem dritten Kalbe hat zu verkaufen Friedberg. Langsdorff. Punſch⸗ und Grog⸗Eſſenz, 2) feine Düſſeldorfer, bei (2075) feine Du Chriſt. Hecht. Zu verkaufen. (2076) Zeichnenpapier, circa 1100 Bogen, verſchiedener Größe hat ſehr billig zu verkaufen Friedberg. C. C. Nagel. Bekanntmachung. (2077) Forderungen an den dahier beſtan⸗ denen, nunmehr aufgelößten Geſangverein ſind ſogewiß bis zum 8. Januar 1852 bei dem un⸗ terzeichneten Vorſtande anzuzeigen, als ſonſt bei Vertheilung des Geſellſchaftsvermögens dieſelben nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den 22. Dezember 1851. J. Falck. Karl Fritz. — 407— Allgemeine Renkenanſtalf zu Dar mſtadl. (1909) Diejenigen, welche der ſeit dem 1. Januar d. J. eröffneten, mit 31. December d. J. zu ſchließenden 6. Jahresgeſellſchaft 5 oder 0 zahlungen auf frühere Einlagen zu leiſten beabſichtigen, laden wir hierdurch ein ſolches vor Ablauf dieſes Jahres entweder dahier bei dem Hauptbüreau der An⸗ 5 oder auswärts bei den Herren Bevollmächtigten derſelben“) zu bewerk— elligen. f Bis jetzt zählt die Anſtalt 5301 Mitglieder mit 8818 Einlagen und einem effectiven Einlagecapital von 475714 fl.— Bei der mit der Anſtalt verbundenen Depoſitencaſſe wurden außerdem ſeit Anfang d. J. bereits 417500 fl. hinterlegt. 5 Darmſtadt den 10. November 1851. Die Direction der Allgemeinen Rentenanſtalt *) In Friedberg: bei Herrn Heinrich Hahn; in Hungen: bei Herrn Rentamt⸗ mann Kießling; in Butzbach: bei Herrn Bürgermeiſter Seippel; in Vi 2 bei Herrn Kataſtergeometer Großholz. 8 f e e ee Bei L. Goldmann jun. in Friedberg (2061) ſeit vergangenen Sonntag Ausſtellung der Porcelluine, Glustvwaduren und Spiegel. (2062) Außer in Glas und Steingut unterhalte ich nun auch in Specerei⸗Waaren ein großes Lager, da ich dieſer Branche eine größere Ausdehnung ge— geben habe. Gute Waare und ſehr billige Preiſe laſſen mich zahlreichen Zuſpruch erwarten. L. Goldmann jun. Deutscher Phöniæ, Perſicherungs-Geſellſchalt zu Frankfurt am Klain, Grundkapital 3½ Millionen Gulden. (2078) Herrn Bürgermeiſter Carl Zöll in Großkarben iſt die Agentur des Deutschen Phonix für den Ort Großkarben und die Umgegend übertragen. Derſelbe iſt in dieſer Eigenſchaft von Großherzogl. Regierungs-Commiſ⸗ ſion beſtätigt worden. Darmſtadt im Dezember 1851. Carl Hemmerde, General-Agent des Deutschen Phönix. Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, erlaube ich mir anzuzeigen, daß ich Anträge von Verſicherungen auf Mobilien, Waaren aller Art, ſowie landwirthſchaftliche Erzeugniſſe, Vieh ꝛc. ꝛc., gegen feſte und billige Prämien übernehme. Der Geſellſchaft Deutscher Phönix ſind die Rechte einer inländi⸗ ſchen Geſellſchaft verliehen worden, und wer bei derſelben verſichern will, hat weder andere Formalitäten zu erfüllen, noch ſonſtige höhere Gebühren zu entrichten, als es bei den Verſicherungen der Aachener und Münchener Ge⸗ ſellſchaft und der Colonia der Fall iſt. Zu jeder näheren Auskunft bin ich ſtets bereit. Großkarben im Dezember 1851. Carl Zöll, Agent des Deutschen Phönix — 408— Die berühmten Dieffenbach' ſchen Punſcheſſenzen!! (2079) nach Liebig's Zeugniß:„bis jetzt unübertroffen!“ ſind an⸗ gekommen und iſt das Haupt-Depot für Friedberg und Umgegend nur allein bei f Wilhelm Fertſch. Die Colonia, Mlobiliar-Leuer-Verſicherungs-Geſellſchaſt, (2080) übernimmt fortwährend ſolide Verſicherungen jeder Art beweglichen Gegenſtände gegen Brandſchaden; die Vortheile ihrer Bedingungen werden von keiner andern Geſellſchaft übertroffen; Prämien und Aufnahmskoſten nirgends billiger berechnet. Zur Entgegennahme und Beſorgung von Verſicherungs-Anträgen, ſowie zur Ertheilung jeder gewünſchten Auskunft, halten ſich die unterzeichneten Agenten ſtets empfohlen. Friedberg und Hungen im Dezember 1851. Ruths. Funk. Wilhelm Hanſtein, un Kriedberg, an Haag, (2081) empfiehlt ſein Fabricat von Punſcheſſenz mit vorzüglichem Arom achter Arge- und Jamaieca⸗Rum⸗ a, die Flaſche zu fl. 1. 12 kr. Ferner: alle Sorten ſonſtiger Spirituoſen en gros und en detail; ſehr ſchöne Stearin⸗ und Wachslichter, ſowie beſt marinirte neue holländiſche Häringe, zu billigſt geſtellten Preiſen. Abonnements⸗Anzeige. (2082) Auch in dem mit dem 1. Januar beginnenden Halbjahr wird die Ha— nauer Zeitung in der bisherigen Weiſe Berichte über Tages-Ereigniſſe in Bezug auf Politik, Handel, Gewerbe, Kunſt ꝛc. ſo vollſtändig und ſchnell als möglich liefern und die neueſten Begebenheiten in Original-Artikeln beſprechen. Die ihr täglich beigegebenen Blätter der Vergangenheit und Gegenwart bieten zur Unterhaltung des Mannichfaltigen in jeder Beziehung. Anziehende Erzählungen, Aufſätze verſchiedenen, wiſſenſchaftlichen wie belletriſti⸗ ſchen, Inhalts; gemeinnützliche Erfindungen, Reiſeſchilderungen, landwirthſchaft— liche Artikel, Biographien, Gedichte ꝛc. ꝛc. werden darin in größter Reichhaltig⸗ keit erſcheinen. ö Für Inſerate, welche durch unſer Blatt ſowohl hier als in weiteren Kreiſen eine erwünſchte Verbreitung finden, werden pr. Zeile aus gewöhnlicher Schrift 4 kr. berechnet. Der Preis der Hanauer Zeitung mit ihren Beiblättern beträgt bei allen Poſtämtern des Fürſtlich Thurn und Tax'ſchen Verwaltungsbezirks 2 Thlr. 4¼½ Silbergroſchen halbjährlich. Hanau, im Dezember 1851. Die Redaetion der Hanauer Zeitung. e e (2083) Eine Parthie Scheiben zum Schießen, ſowie auch 1200 Plättchen nebſt einer Maſchine, womit die Plättchen verfertigt werden, hat ſehr billig zu verkaufen Friedberg. C. C. Nagel. Sine eng. (2084) Den zweiten Chriſtfeiertag findet bei mir gutbeſetzte Tanzmufik ſtatt, wozu höflichſt einladet Oſſenheim— Heil. Saͤn ger ball. (2085) In dem Gaſthaus zur Krone(bei Wirth Schall) findet am zweiten Weihnachts⸗ feiertage ein Sängerball ſtatt, zu dem höflichſt 1 wird. Der Eintrittspreis beträgt 30 kr. Aſſenheim den 22. Dezember 1851. Der Sängervorſtand. Um Zurückg abe (2086) der vor längerer Zeit geliehenen Clavierſchule von Hünten wird gebeten. Ball⸗Anzeige. (2087) Sonntag den 28. d. M. hält der Unterzeichnete einen großen Ball, wozu er hier⸗ mit alle Freunde des geſelligen Vergnügens höflich einladet. Anfang Abends 7 Uhr; En⸗ trée 36 kr.; Muſik frei.— Für gute Getränke und Speiſen iſt beſtens geſorgt. Die Muſik wird ausgeführt von dem beliebten Kaicher Mufik⸗ korps. Niederwöllſtadt den 22. Dezember 1851. 8 Phil. Speck, Gaſtwirth. Literariſche Anzeige. (2088 Bei Unterzeichnetem iſt erſchienen und in allen Buchhandlungen, in Friedberg bei C. Bindernagel, zu haben: Beſonderer Abdruck des von der Groß. Heſſ. Staatsregierung den Ständen vorgelegten Geſetzesentwurfs die Bildung des Ortsvorſtandes und die Wahl des Gemeinderaths betr. nebſt den Beſchlüſſen der Lten Kammer über denſelben. 8. geh 9 kr. Darmſtadt. L. Pabſt. Frankfurter Gold-Cours vom 18. Dezember 1851. fl. kr. 937 ¼—38 9557-56 9 48 7+.849 7 5 357-36 ½ 9.282.929 11 52-53 Piſtolen Friedrichs oö ns Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten. G 20% Fränkffücke Engliſche Souverains. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Erſter Weihnachtsfeiertag. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Sommerlad. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Seel. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Eckſtein. Zweiter Weihnachtsfeiertag. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Thudichum. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche; Herr Candidat Kalbhenn. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. (Mittwoch