Cbilfß. u und Durch um. u. Stangen. rigerung. der genannten u Bodenrod. ———— Intelligenz-Blat fuͤr die f Provinz Oberheſſen f im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. . 41. Sonnabend den 24. Mai 1851. Ban N Anzeigen, welche in dem am naͤchſten Sonnabende erſcheinenden Blatte Aufnahme finden ſollen, muͤſſen des Feiertags wegen ſpaͤteſtens ſchon des Dienſtags eingeſandt werden. Die Expedition des Intelligenzblattes. pochweiſel ald. rende Bewelse r Art, patro- lniste rien der e n. palandt lf . 349 t l. N der Boll 1 u 855 , Was Einer fertig bringen kann, wepn er will. Fortſetzung.) Es ging ſchon ſtark auf den Abend zu, als ſie das Dorf erreichten, und der Burſch war müd'. Wenn Ihm Kartoffeln und Sauermich nicht zu ſchlecht ſind, ſagte ſie, ſo eß Er mit uns. Das geſtel ihm, und er ging mit. Meiſter Bäcker war ein guter Mann. Er ſah's gern, daß das das Fränzchen gethan, und fing gleich mit dem Burſchen von der Wanderſchaft zu reden an, und der erzählte ſo viel Schönes, daß der Abend herumflog wie eine Minute. Dem Jacob Prinz, ſo hieß er, gefſiels gar gut, näm⸗ 6, lich das Fränzchen, und darum Alles. Abends ſagt' er: Lieber Meiſter, ich bin des Wanderns müde, wollet Ihr mich nicht als Geſellen halten? Ich will um die Koſt arbeiten. Das gefiel dem faulen Bäcker gut und er ging's ein. So blieb der Jacob Prinz da, und mit Tages anbruch hob er an zu klopfen, und fleckte Alles nett und ſauber auf, was ſeit Wochen dalag, wie oft auch die Leute darnach gefragt hatten. Nun waren aber noch zwei Weinberge zu leſen, und in der Luft flog Schnee. Habt Ihr nicht ein Legel? ſagte Jacob; ich kann's nicht zuſehen, daß Eure Tochter Alles auf dem Kopfe heimtrage, und ich ſoll neben— her gehen. Da lieh das Fränzchen ein Legel, und es ging flugs von der Hand. Abends ſagte Prinz: Meiſter, die Wein⸗ berge könnten ſiebenmal ſoviel tragen, wenn man ſie ein— legte, das heißt, die alten Stöcke in die Erde, dann werden die Weinberge wieder jung. So macht man's bei uns. Das wär' eine Heidenarbeit! ſagte der Meiſter. Ich will ſie thun, wenn's trocken hält, rief Franz. Mir macht's Spaß. Den Spaß will ich Ihm laſſen, ſagte lachend der Meiſter. Als nun das Bischen Moſt verkauft war, und die Arbeit langſam ging, auch das Wetter noch paßlich war, machte ſich der Prinz dran. Die Hollbacher wollten ſich halb todt lachen. Nach vierzehn Tagen hatte der junge Mann den ganzen Weinberg neu gemacht. Die alten Rebenſchenkel lagen der Erde, und das junge Holz ſtand oben heraus, als ware der Weinberg jung, und alle ſtanden nach der Schnur, reihenweiſe und ſo, daß Luft und Sonne darauf wirken koͤnnte. Darauf gewannen ſie Vertrauen zu dem Menſchen. Die verlaufenen Kunden kehrten zurück, und Meiſter Bäcker ſchämte ſich bei dem Fleiße des Geſellen des Herum— ſchlotterns. Er begann zu arbeiten, und Fränzchens Herz lachte, ihre Wängelein blühten wie Roſen, und ihre Arbeit flog ihr von der Hand weg. So ging der Winter herum, und zu Oſtern ſagte der Meiſter, der ſich doch ſchämte, den braven Menſchen für die Koſt, zu halten: Jacob, hier iſt Sein Lohn! Er hat ihn wohlverdient. Soll ich gehen? fragte er. N Nein, nein! rief Bäcker. Er ſoll bleiben, ſo lang' Er will, aber den wohlverdienten Lohn nehmen. Meiſter, ſagte darauf Jacob Prinz, ich wüßt' ein Mittel, daß Ihr den Lohn ſpartet, und ich bliebe doch. Wie ſo? fragte Bäcker. Gebt mir Fraͤnzchen zur Frau. Ich bin braver Leute Kind, die freilich todt ſind, und bin kein Bettler. Einen beſſeren Schwiegerſohn mochte ſich Bäcker nicht wünſchen; drum ſagte er: Mir iſt's ſchon recht, wenn, das Fränzchen will. Da fiel ihm der Jacob um den Hals vor Freude, und weil das Fränzchen in der Küche fröhlich ſang beim Kochen, lief er hinaus, und ſagt's ihr rund und ehrlich auf gut rheiniſche Weiſe. Da hört das Mädchen zu ſingen auf, und ſagt mit tiefem Weh: Jacob, ich bin ein armes Mädchen! Aber er läßt ſie nicht weiter reden, und ehe man ſich's verſieht, hat ſie Ja geſagt mit Freuden. Die Hollbacher Mädchen beneideten das Fränzchen, aber die dachte: Beſſer Neider, als Mitleider! Nach drei Wochen waren ſie ein glückliches Paar. Nun ging der Prinz mit ſeiner ſchönen Frau nach Braubach zu ſeinem Vormund, dem er ſchon geſchrieben hatte, und holte ſich ſein Vermögen, das in neunhundert Gulden beſtand. Er und ſeine Frau wurden aber einig, Niemanden etwas davon zu ſagen.— J Der Prinz aber hatte nun ſo viel Arbeit, daß der alte Bäcker wacker zugriff. Es war ein ganz anderes Leben im Hauſe, und kam ein ſchöner Verdienſt ein Sobald die Witterung es litt, kaufte Prinz Holz, und baute das Haus wieder zurecht, daß man es nicht mehr kannte. Von dem übrigen Gelde kaufte er Aecker und Wieſen, die ſpottwohlfeil waren. Nun machte er's mit den andern zwei Weinbergen, wie mit dem erſten. Die Wieſen legte er gerade, bewäſſerte ſie, und that Aſche drauf. Statt der zwei Geiſen kauft er eine Kuh. Da hättet ihr das Fränzchen ſollen wirthſchaften ſehen! Es war eine Luſt! 8 Als nun die Weinberge üppig grünten, friſch wuchſen und herrliche Trauben trugen; als die Wieſen beſſeres und doppelt ſo viel, als früher, an Heu brachten; als der Prinz herrlichen Klee, reiche Früchte in ſeinen Aeckern zog,— da ſagten ſie: Wer hatte das geglaubt? Sie lachten und ſpotteten nicht mehr, ja, hin und wieder fing Einer hier, der Andere da an, und folgte dem Beiſpiele des Schuſters Prinz. Der aber kam voran, und mußte ſich bald einen Geſellen halten. Aber mit ſeinem Schwieger⸗ vater war eine völlige Umänderung vor ſich gegangen. Im Wirthshaus ſah man ihn nicht mehr. In der Schmiede, wo er ſonſt halbe Tage lang ſtand, und rauchte und plauderte, war er ein ſeltener Gaſt. Die Hollbacher ſagten: Sie geben ihm nichts, und er muß arbeiten! Allein Jeder, der ins Haus trat, ſah, daß das erlogen war. Freundlicher und liebreicher waren in ganz Hollbach keine Kinder gegen ihre alten Eltern, als Fränzchen und Prinz gegen den Alten. Er ſagte das auch überall, und bekannte es freudig, daß er nicht anders wolle. Er ſähe ein, daß Arbeit ein Segen, und das Herumſchlottern ein Unglück und Verderben ſei. (Fortſetzung folgt.) 164 Eingegangene Beiträge für die Wittwe Goldſchmidt. Für die dürftigen Hinterbliebenen des Lehrers Kaufmann Gold⸗ ſchmidt dahier, ſind bis jetzt nachſtehende Beiträge bei dem unterzeich⸗ neten Comité eingegangen: Durch Hrn. Rabbiner Dr. Levi zu Gießen aus Gladenbach 5 fl. 32% kr.; aus Großenbuſeck 3 fl. 57 kr.; aus Altenbuſeck 1 fl. 15 kr.; aus Grebenau 2 fl. 24 kr.; aus Langgoͤns und Großenlinden 8 fl. 10 kr.; ans Langsdorf 6 fl. 42½ kr.; aus Londorf 1 fl. 45 kr. Durch Hrn. Vorſteher H. Wechsler aus Niederwöllſtadt 4 fl. 26 kr.; von Hrn. A. Haas aus Oberrosbach 48 kr.; durch Hrn. Lehrer Feuchtwanger zu Heldenbergen, geſammelt bei einer Trauung in Rommelbauſen, 3 fl. 39 kr.; durch Hrn. Lehrer Schönberg zu Echzell 10 fl. 30 kr.; von einem Ungenannten 3 fl. 2½ kr. Zuſammen 52 fl. 11½ kr. Bei Hrn. Lehrer Feuchtwanger ſind außerdem eingegangen und an die Wittwe Goldſchmidt bereits abgeliefert aus Heldenbergen und Windecken 20 fl. 58 kr. Großkarben den 26. März 1851. ö Das Comité: für daſſelbe Joſeph Strauß. Für die arme Familie des verftorbenen iſraelitiſchen Religions⸗ lehrers Kaufmann Goldſchmidt zu Großkarben hat der Unterzeichnete fol⸗ gende bis heute bei ihm eingegangene Gaben, nach Abzug von 9 kr. Porto, an das Comité⸗Mitglied, Hrn. Pfarrvicar C. Diehl daſelbſt, ver⸗ abfolgen laſſen: Von Hrn. Maier Hirſch 1 fl.; S. L. 2 fl.; Löb Hanau 2 fl.; L. G. 24 kr.; S. L. Simon jun. 48 kr.; Zad. Grödels Wittwe 1 fl. 24 kr.; Samuel Lindheimer 1 fl; 30 krez Gebr. Strauß 54 kr.; Baruch 12 kr.; L. L. Löb 30 ke.; Simon Simon 1 fl.; M. Iſſenburger 30 kr.; S. Hirſchhorn 35 kr.; Lehrer Speckhard 12 kr.; Samuel Roſenthal aus Nauheim 24 kr.; J. Bing Wittwe 24 kr.; Jungfer Bing 15 kr.; A. Strauß aus Fauerbach 18 kr; K. R. aus W. 1 fl.; Kaßenſtein 3 fl.; M. G. 6 kr.; A. N. 1 fl.; Hirſch Grödels Wittwe 48 kr.; J. Map 2 fl. 45 kr.; Lepi Oppenheimer 30 kr.; Karl Weismann 24 kr.; H. Gr. 48 kr. M. Gl. 36 kr.; J. R. 30 kr.; Löb Schloß 24 kr.; L. Immrod 30 kr.; A. Grünebaum aus Nauheim 5 fl.; Gebr. Buchs⸗ weiler 48 kr. K. Neuhof 30 kr.; L. Löb aus Nauheim 12 kr.; Jonas Löb 24 kr.; Samuel Engel 30 kr. Summe aller Gaben 34 fl. 6 kr. Den edlen Gebern herzlicher Dank! Mögen nur auch ferner recht Viele der Familie Goldſchmidt ihre mildthätige Hand wohlwollend zu⸗ wenden!„Beweiſe Dich den Waiſen als Vater, ihrer betrübten Mutter „als Hausherr; ſo wirſt Du ſein, wie ein Sohn des Allerhöchſten.“(Sir.) Zur Empfangnahme von weiteren Beiträgen iſt gern bereit Friedberg den 4. April 1851. Nathan Cahn, Religionslehrer. Bei Unterzeichneter gingen bis jetzt ein: Durch J. Hanau von einem Ung. 1 fl. 30 kr.; desgl. 24 kr.; von J. Hanau 30 kr.; durch Bär Krämer in Griedel geſammelt und eingeſandt 2 fl. 24 kr. Die Expedition des Friedberger Intelligenzblattes. Bekanntmachungen von Be-(Buß bach.) Lieferungen von Brod, Brenn⸗ ſchen Nachlaß zu machen gedenken, hierdurch hörden. d Holz ⸗Verſteigerung. (734 Montag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Frhl. von Died'ſchen Kirchwalde dahier: 1) 370 Stecken Buchenſcheitholz, 2) 5500 Buchenprügelwellen und 3) 22000 Buchenſtockholzwellen, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 4. Mai 1851. Kirch ner. Mobilien ⸗Verſteigerung. (826) Dienſtag den 27. Mai d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, werden auf freiwilligen Antrag der Erben der dahier verſtorbenen Friedrich Kautz Wittwe in deren früherer Woh⸗ nung bei Herrn Philipp Engel dahier nach⸗ verzeichnete Mobiliar-Gegenſtände, als: 1 Com- mode, 1 Kleiderſchrank, eine Bettſtelle, Tiſch, Stühle, Bettung, Kleider, Weißgeräth und ſonſtige Haushaltungsgegenſtände öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 19. Mai 1851. In Auftrag Der Großh. Heff. Bürgermeiſter Bender. öhl, Thran, Stearinlichter, Gerſtenſchroth, Waizenkleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten. (829) Freitag den 30. d. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen die Lieferungen der vorgenannten Bedürfniſſe der Garniſon Butz⸗ bach auf's II. Semeſter d. J. auf dem be⸗ kannten Soumiſſionswege an den Wenigſt⸗ verlangenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nach⸗ richt, daß die Bedingungen jeder Tag auf dem hieſigen Militärverwaltungsbüreau eingeſehen werden können. Butzbach den 17. Mai 1851. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Oeffentliche Ladung. (836) Die Wittwe des Amtschirurgen Carl Ferdinand Bingmann von Rodheim, Anna Maria, geborene Scholder, iſt am 31. März d. J., mit Hinterlaſſung eines Teſtaments, dahier verſtorben. Zur Eröffnung deſſelben iſt Termin auf Freitag den 6. Juni Morgens, anberaumt worden und da die nächſten Erb⸗ berechtigten dahier unbekannt ſind und perſön⸗ lich nicht geladen werden können, ſo werden alle, welche Erbanſprüche an den Bingmann'⸗ aufgefordert, zur Teſtamentspublication bei dem unterzeichneten Gericht zu erſcheinen. g Friedberg den 15. Mai 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. v. Preuſchen. Edietal⸗La dung. (887) In Folge Concurserkenntniſſes über das Vermögen des Urias Hahn von Melbach, wird Liquidationstermin auf Mittwoch den 16. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumt, in welchem Anſprüche aller Art bei Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahier anzuzeigen ſind. An Alle, von der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger im Termine gefaßt werdenden Beſchlüſſe werden die nicht perſönlich erſcheinenden, oder durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Creditoren für gebunden erachtet. Friedberg den 15. Mai 1851. ö Gr. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. v. Preuſchen. Fruchtverſteigerung. (838) Dienſtag den 3. Juni, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds dahier 50—60 Malter Korn und 810 Mal⸗ 9 — 1 Pfaſteratb 9 908 Anlie feinen. b. bel Unterhalt J) Skeinhaue 9 Schloſſen 90 Maurerar 0. das Anett die Mat Friedber Fritdbetg 8 Verac Die (80) 15 des des der für das hiefig ſollen auf den ligſtfordernden jenigen, wel Lieferung gene fordert, ihre zulegen. Mon tags um 2 1 deſſelben, bei m. ſein können. B. bedingungen in! ſcht offen. In Beflehun wird die Beſin daß die Soum das halbe Jahr ballen, welchen gefallen laſſen Grunde gelegt Friedberg Bek (SA) Sam tags um 10 Balalllonsvern weißen mehre hieftgen Milch weg an die geben werden nen von heute eingesehen wer It led b erg Re Wittwe demam Gold, dem Uaterzeich. a Nladenbac s 11. 0 A N. 1 kt.; * den 8 fl. 10 45 kr. Dur kr— . don Hrn. dtwanger zu von einem dugegangen und eͤdenbergen und E brauß. chen Aeligions, dzichnete fol. Azug von 9 kr. 170 daſelbff, ber⸗ d panau 2 fl.; s Bitwe f fl. 54 kt. Baruch urge 30 kt.; il Koſenthal aus dug 15 kr.; A. Kaßenffein 3 fl.; 5 K.; J. May A.; p. A kr.; 2 Gebr. Buchs⸗ 12 kt.; Jonas en 34 fl. 5 H. uch ferner weht dodlwollend zu⸗ erüdten Muller Föchſten.(Sit) gern bertit Neligionslehrer, J Panau von 4 30 kl.; dur A k. 0 ligenzblattes. den, hierdurch 1g. 4 0 allet All dueſchluſes uon In Ale, Jen, 3 fl. 39 ter Gerſte zweimalterweis meiſtbietend ver⸗ ſteigert. 8 Friedberg den 22. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits ⸗Verſteigerung. (839) Montag den 26. d. M, des Vor⸗ mittags um 11 Ühr, ſollen auf hieſigem Rath⸗ hauſe nachſtehende Arbeiten an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden: a, bei Unterhaltung der Straßen in der Stadt: IJ) Pflaſterarbeit, veranſchl. zu 8 fl. 45 kr. 2) Das Anliefern von 0,8 Cbikf. Pflaſter⸗ ſteinen. b. bei Unterhaltung der Promenaden: 1) Steinbauerarbeit, veranſchl. zu 8 fl.— kr. 2) Schloſſerarbeit,„„ 1„ 30„ 3) Maurerarbeit, 75 5 3 0— 7 c. das Anfertigen von 6 neuen Subſellien in die Realſchule. 8 Friedberg den 21. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e Veraccordirungen. 80) Die Lieferungen 3 des Maſtochſenfleiſches, des gemiſchten Brodes, des Brennöls und der Talglichter, für das hieſige Lazareth im 2. Halbjahr 1851, ſollen auf dem Soumiſſtonswege an den Bil⸗ ligſtfordernden in Accord gegeben werden. Die⸗ jenigen, welche zur Uebernahme einer ſolchen Lieferung geneigt ſind, werden hiermit aufge⸗ fordert, ihre deßfallſigen Soumiſſionen nieder⸗ zulegen. Montag den 26. d. M., Nachmit⸗ tags um 2 Uhr geſchieht die Protocollirung deſſelben, bei welcher die Soumittenten zugegen ſein können. Bis dahin liegen die Lieferungs⸗ bedingungen in dem Lazarethbüreau zur Durch- ſicht offen. In Beziehung auf Forderungen für Brod wird die Beſtimmung beſonders hervorgeboben, daß die Soumiſſionen keinen fixen Preis für das halbe Jahr ausdrücken, ſondern angeben ſollen, welchen Procentabzug ſich der Lieferant gefallen laſſen will, wenn der Ladenpreis zu Grunde gelegt wird. Friedberg den 20. Mai 1851. In Auftrag Fuhr, Hauptmann. Bekanntmachung. (841) Samſtag den 31. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll in dem Büreau des Bataillonsverwaltungsraths dahier das Aus— weißen mehrerer Zimmer und Gängen in den hieſigen Militärgebäuden auf dem Soumiſſions⸗ weg an die Wenigſtnehmenden in Accord ge⸗ geben werden und die Accordsbedingungen kön⸗ nen von heute an in oben erwähntem Büreau eingeſehen werden. Friedberg den 20. Mai 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (842) Samſtag den 31. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, wird: a. die Lieferung des Brods und b. die Lieferung des Brennöls für die Gar⸗ niſon dahier, aufs 11. Semeſter d. J. in dem Büreau des Bataillonsverwaltungsraths auf dem Soumiſ⸗— ſionsweg an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben und die Lieferungsbedingungen könnnen von heute an in oben erwähntem Büreau eingeſehen werden. Friedberg den 16. Mai 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. 165 Einladung (813) zu den öffentlichen Prüfungen der Muſterſchule, welche künftigen Montag den 26., Dienſtag den 27. und Mittwoch den 28. l. M. auf hieſigem Rathhausſaale ſtatt haben werden. Friedberg den 18. Mai 1851. Der Großh. Rektor Prof. Ph. Dieffenbach. Holz⸗Verſteigerung. (SIA) Dienſtag den 27. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrlich v. Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck 3 eichene Bauſtämme, enthaltend 517 Cubikfuß, ſowie 1 Stecken eichen Prügelholz und 100 Stück birkene Wellen, welches bei der am 20. Februar dieſes Jahres ſtatt gefundenen Verſteigerung verkauft, aber nicht abgefahren worden iſt, einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Die Zuſammenkunft iſt auf dem Hof Haſ— ſelheck. Friedberg am 20. Mai 1851. In Auftrag 12 Fa a tz. Gras ⸗Verſteigerung. (845) Die Grasbenutzung in den Gräben und an den Böſchungen der Straßen im Bau— bezirk Friedberg wird für das Jahr 1851 an nachbemerkten Terminen öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert. 1) In Eberſtadt im Gaſthaus zum Schwa⸗ nen, Montag den 26. Mai l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, von der Straße von Lich nach Butzbach. 2) In Niedermoͤrlen im Gaſthaus zum Lö⸗ wen, Montag den 26. Mai l. J., Nach⸗ mittags um 4 Uhr, von der Straße von Butzbach über Niederweiſel und Nieder- mörlen nach Friedberg, 3) In Friedberg im Gaſthaus zum Anker, Dienſtag den 27. Mai l. J., Vormittags um 9 Ühr, von der Straße von Fried- berg bis Oberwöllſtadt, und der Straße von der Nauheimer Grenze über Fried— berg und Oberrosbach bis zur Heſſ. Homburgiſchen Grenze. 4) In Niederwöllſtadt Dienſtag den 27. Mai Il. J., Nachmittags um 2 Uhr, bei Herrn Gaſtwirth Puth, von der Straße von Oberwöllſtadt bis Okarben. 5) In Kloppenheim Dienſtag den 27. Mai I. J., Nachmittags um 5 Uhr, bei Herrn Gaſtwirth Scheuerich, von der Straße von Okarben über Vilbel bis zur kurheſſ. Grenze und von der Straße von Vilbel in der Richtung nach Offenbach. 6) Auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus, Mitt— woch den 28. Mai l. J., Vormittags um 9 Uhr, von der Straße von Nieder wöllſtadt über Aſſenheim bis zur Herzgl. Naſſauiſchen Grenze, und von der Straße von Ilbenſtadt über Kaichen und Helden— bergen bis zur Kurheſſ. Grenze. 7) In Niedermoxſtadt Mittwoch den 28. Mai l. J., Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Rathhaus, von der Straße von Ranſtadt über Ober- und Nieder- moxſtadt bis zum Knotenpunkt an den Nonnenſtümpfen. 8) In Büdingen auf dem Salinenhofe, Frei⸗ tag den 30. Mai l. J., Vormittags um 11 Uhr, von der Straße von Büches über Büdingen gegen Gelnhauſen. 9) In Lindheim bei Herrn Gaſtwirth Koch, Samſtag den 31. Mai l. J., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, von der Straße von Altenſtadt über Düdelsheim bis Büches und von der Straße von Selters über Lindheim, Langenbergheim bis zur Kur— heſſiſchen Grenze. 10) In Altenſtadt bei Herrn Gaſtwirth Holz⸗ —————— apfel, Samſtag den 31. Mai, Vormit⸗ tags um 11 Uhr, von der Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt. Friedberg den 21. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Bekanntmachung. (8460) Ich beabſichtige die dem Reinhard Flori in Florſtadt zuſtehende Hofraithe mit Gebäulichkeiten und Garten nebſt den dazu ge— hörigen Allmendrechten aus der Hand zu ver- kaufen. Liebhaber können ſich daher baldigſt an mich wenden. Lich am 15. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter een e Arbeits-Verſteigerung. (847) Dienſtag den 27. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen bei Wirth Schilling zu Beienheim die nöthigen Arbeiten wegen Herſtellung der Ortsſtraßen, beſtehend in Pflaſter- und Chauſſirarbeit, veranſchlagt zu 251 fl. 45 kr., unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Beienheim den 20. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Muth. Bekanntmachung. (818) Die zum Staatsdomainengute zu Nauheim gehörigen, von dem daſigen Soolbade nur in geringer Entfernung befindlichen Ge- bäulichkeiten, beſtehend in einem zweiſtöckigen, gut erhaltenen Wohnhauſe von Holz, einer neuen großen Scheune von Stein, einem Brenn— und Kelterhauſe und den zum Oeconomiebetriebe nöthigen Stallungen, nebſt geräumiger Hof- raithe, ſollen mit Grund und Boden, von Petri 1852 an, in dem auf Dienſtag den 10. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle anberaumten Termine öf- fentlich meiſtbietend verkauft werden. Windecken am 20. Mai 1851. Kurfſtl. Heſſ. Rentei daſelbſt Deichmann. Holz ⸗Verſteigerung. (849) Dienſtag den 11. Juni, Morgens 8 Uhr, werden im hieſigen Gemeindewald, Diſtriet Achtzig morgen: 10 Eichenſtämme von 200 Cbikfß., 7 Erlen„ 1 180 Stück Erlengerüſthölzer, 120„ Eichen 5 Klafter Eichenholz, 29%„ Birkenholz, 16-T Erlenholz, 10 Aspenholz, 32„ Gemiſchtesholz, 10000 Stück Wellen, N meiſtbietend verſteigert. Dabei wird bemerkt, daß das Holz an der Straße nach dem Burgjägerhaus ſitzt und da⸗ ber eine ſehr gute Abfahrt iſt für die ganze Wetterau und die Gegend von Homburg. Pfaffen wiesbach den 20. Mai 1851. Der Bürgermeiſter Ru p p. GN WC Privat- Bekanntmachungen. Gaſthof⸗ Empfehlung. (396 unterzeichngter empfiehlt ſein Gaſthaus zur Stadt Mannheim, zweiten Ranges, gegenüber der Rheinbrücke in Mainz. P. Kröll, N aus Enzheim bei Ortenberg. 166 Vierzehnter Nechenſchafts⸗Bericht der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. (850) Die jährliche Generalverſammlung der Actionairs der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft iſt am 26. April d. J. abgehalten, und es ſind in derſelben nachſtehende Ergebniſſe ihres vorigjährigen Geſchäfts zur allgemeinen Kenntniß gebracht. 5 b i Der ſtatutenmäßige und revidirte Jahres-Abſchluß pro 1850 zeigte ein beharrliches und gutes Fortſchreiten der Geſellſchaft. Die Todesfälle waren der Zahl nach geringer, dem Betrage nach größer als die Durchſchnitts-Summe pro Kopf erwarten ließ; dieſe Differenz wird indeſſen durch den zu dergleichen Zwecken gebildeten Extra-Reſerve-Fonds ausge— glichen. Sie ſind daher auch ohne nachtheilige Folgen für die dereinſtige Dividende pro 1850, welche ſich mindeſtens auf der bisherigen Höhe zu erhalten verſpricht. Das vorige Jahr lieferte alſo ein dankenswerthes, günſtiges Reſultat. Zur Verſicherung meldeten ſich in demſelben 634 Perſonen mit 693,400 Thalern, wovon 142 Anträge mit 150,400 Thalern zurückgewieſen wurden. l Aus der Geſellſchaft ſchieden aus: 125 Perſonen mit 146,400 Thalern. Sterbefälle ereigneten ſich 149 mit 203,500 Thalern. Der Schluß des Jahres 1850 zeigte l ö 6796 Perſonen mit der verſicherten Summe von Sieben Millionen 952,700 Thalern. Der Geſammt-Fonds beträgt 2,421,342 Thaler 18 Sgr. 4 Pf. und enthält eine Geſammt-Reſerve von 1,133,395 Thalern 5 Sgr. 6 Pf. Die Geſellſchaft hat keinen Verluſt an Capital und Zinſen zu erleiden gehabt. Die bevorſtehende Vertheilung des Ueberſchuſſes des Jahres 1846 gewährt den während deſſelben bei der Geſellſchaft auf Lebenszeit verſichert geweſenen Per— ſonen von den in dieſer Friſt von ihnen bezahlten Prämien eine Dividende von 14¼ Proeent die den Statuten zu⸗ folge von ihren künftigen Prämien-Zahlungen in Abzug gebracht wird. Die verfloſſenen vier Monate dieſes Jahres bewähren den gewohnten Fortſchritt der Anſtalt und zeigen keine beſondere Veränderung in den Anmeldungen, Aufnahmen, Ausſcheidungen und Todesfällen. Wenn nun gleich das bisherige, die Errichtung anderer Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaften innerhalb der Preuſ⸗ ſiſchen Staaten ausſchließende Privilegium mit dieſem Jahre abläuft, ſo dürfen wir doch, mit Hinblick auf das, beſonders in unſerm engeren Vaterlande, uns bis jetzt zu Theil gewordene Vertrauen des Publicums, auf dem bisher von uns ver⸗ folgten Wege der Solidität und Loyalität, die gegenwärtige günſtige Stellung unſerer Geſellſchaft und ihr ferneres Fort⸗ ſchreiten für geſichert erachten. 5 Berlin, den 3. Mai 1851. Direction der Verliniſchen Lebens ⸗Verſicherungs- Geſellſchaſt. E. Baudouin. C. W. Broſe. M. Magnus. F. Lütcke. Directoren. Lobeck, General-Agent. 8 Vorſtehenden Rechenſchafts-Bericht bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß Geſchäftsprogramme bei mir unentgeldlich ausgegeben werden. Friedberg den 14. Mai 1851. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. Zu vermiethen. (8183) Ein Zimmer mit einem Cabinet für einen einzelnen Herrn hat zu vermiethen Friedberg. A Anzeige. (819) Alle Sorten Goldleiſten für Portraits, Oelgemälde, Pfeiler- und andere Spiegel, mit und ohne Verzierungen habe ich wieder in großer und geſchmackvoller Auswahl erhal⸗ ten. Gleichzeitig übernehme ich das Einrahmen Coloniu. Mobiliar- euer-Verſtcherungs- Geſellſchaft. (7167) Die Reſultate der in der Genreal-Verſammlung vom 3. April 1851 ab- gelegten Geſellſchafts-Rechnung des Jahres 1850 ſind folgende: Grund⸗Capital der Geſellſch aft. 5,250,000 Gulden Geſammte Reſerve-Capitalien 5 1,404,779 5 1,155,035 Prämien⸗Einnahme eines Jahres. 3 dieſer Gegenſtände unter Zuſicher billi Zinſen⸗ Einnahme 109,636 1,264,671„ 5 Preise Zuſicherung billigſt Geſammtbetrag aller während eines Jahres bei der Friedberg im Mai 1851. 5 Geſellſchaft verſicherten SSummee. 660,996,443„ Fr. Hanſtein, Glaſermeiſter. Zu verkaufen (851) ſind 20 25 Centner Heu. pedition dieſes Blattes ſagt wo. Wechſel auf Newyork (852) kurze Sicht und billig kann ich abgeben. Chriſtian Hecht in Friedberg. Bei den unterzeichneten und allen übrigen Agenten der Geſellſchaft können die ausführlichen Abſchlüſſe eingeſehen, überhaupt jede gewünſchte Auskunft ent⸗ gegen genommen und neue Verſicherungen, bei denen eine Abſchätzung durch beſondere Taxatoren in der Regel nicht erforderlich iſt, jederzeit beantragt und abgeſchloſſen werden. Friedberg und Hungen am 1. Mai 1851. Ruths. Die Ex⸗ Funk. 1 Netz.. 9 6 E. J) Ju Tuch Fan ethalten, Zurückgeſetzte d 6% breite farbige damit N13 Litztere a 9 kr. 5e priedberg. Wohnung 4035) Em ſch hiermit die erg ſetherige Wohn Meſserſchmied 5 vis-u-vis, ge og Wwäßhtend zur Au Abnehmer zu zy Dienen. Friedberg 3 u 1856) Ein mmit oder obne kſt täglich zu be Hhächſt der Eisen. HGecchaf 1851) J wa geelge, daß ich dis betriebene Kalk⸗ ommen habe un krülbe. Indem ie werdenden Auftr. ch einem zahlrei „Hriedberger J. g 0 858) Cine b. Uh umzugehen wem? sag die Nachkirchm ucht, do 1 br d Mehrere t chaſt. iſt am 28. c allgemeinen iſchreiten der Summe pro dds ausge⸗ undeſtens auf Anträge mit alern. Reſerve von rtheilung des weſenen Per⸗ Statuten zu⸗ zeigen keine der Preuſ⸗ „beſonders on uns ver⸗ tneres Fott⸗ u Bemerken, Entlaufen. (853) Sonntag den 11. Mai d. J. iſt mir nein Hühnerhund abhanden gekommen. Der⸗ ſelbe iſt braun getiegert, hat braunen Kopf und Gehang, einen braunen Flecken auf dem Rücken und desgleichen auf dem Kreuz. Den gegenwärtigen Beſitzer dieſes Hundes itte ich um baldiger Rückgabe. Ockſtadt den 20. Mai 1851. 1 Harth, Oberförſter. An; e. (8510) In Tuch und Bukskin habe ich friſche Sendung erhalten. Zurückgeſetzte baumwollene Kleiderzeuge und breite farbige Druckkattune erlaſſe ich, um damit aufzuräumen, erſtere à 8 kr. und letztere à 9 kr. per Elle. Friedberg. S. G. Katzenſtein. Wohnungs⸗Veraͤnderung. (885) Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine fitherige Wohnung verlaſſen und zu Herrn Meſſerſchmied F. Schäfer, dem Landgerichte vis-ä-vis, gezogen bin, und werde ich mir fort⸗ pährend zur Aufgabe machen, meine geneigten Abnehmer zu iyrer vollen Zufriedenheit zu be⸗ tienen. Friedberg im Mai 1851. Müller, Kalbsmeßger. Zu ver mie then. (856) Ein freundliches Manſarden⸗Zimmer mit oder ohne Möbel an eine einzelne Perſon, it täglich zu beziehen bei Feldwebel Rottner tächſt der Eiſenbahn. Geſchaͤfts⸗Empfehlung. 8577) Ich mache hierdurch die ergebenſte An⸗ geige, daß ich die von Herrn E. Grünewald letriebene Kalk⸗ und Backſtein⸗Brennerei über⸗ kommen habe und für eigene Rechnung fortbe⸗ treibe. Indem ich verſpreche die mir zu Theil werdenden Aufträge beſtens auszuführen, ſehe ich einem zahlreichen Zuſpruch entgegen. Friedberger Ziegelhütte den 19. Mai 1851. Peter Wendel. Ge ſ u ch. 1 U 0(858) Eine brave Hausmagd, die auch mit 5 7 K i U miiſttt. 41 Di E g dried!“ 1 Vieh umzugehen verſteht, wird geſucht. Bei wem? ſagt die Exped. d. Blattes. Nachkirchweih zu Niederwöllſtadt. (839) Kommenden Sonntag, den 25. d. M., wird das hieſige Nachkirchweihfeſt gefeiert, wozu ich hiermit freundlich einlade. Das mir bei der Vorkirchweih zu Theil gewordene Vertrauen enthebt mich jeder weiteren Empfehlung meines Etabliſſements und ſehe ich bei der immer ſchö⸗ ner werdenden Witterung auch noch immer grö⸗ ßerem Zuſpruch entgegen. 5 Niederwöllſtadt den 19. Mai 1851. P. Speck Guten Tag Herr Aehle! (860) Der Gaſthalter zum„Eingefrornen ziſchreiher/ wird eben ſo höflich, wie dringend erſucht, doch wenigſtens Eine Zeitung für ſeine Gäſte zu halten.. Mehrere langweilige Stammgäſte. Feine Reißfedern — 167 Jum Vortheil der Invalidenſonds mit Bewilligung Sr. Majeſtät des Kaiſers von Oeſterreich und unter der Leitung eines beſonders hierzu ernannten miniſteriellen Comité findet unwiderruflich am 28. Juni 1851 zu Wien die Ziehung einer großen Geld⸗Lotterie ſtart worin Gulden Wiener Währung fl. 200000, 40000, 20000, 13000, 8000, 5000, 4000, 3000, 2000, 1000 ic. ꝛc. gewonnen werden. —— Ein Loos I. oder II. Claſſe, dem nur ein Gewinn zufallen kann, koſtet 3 fl. 11 Looſe fl. 30. Ein Loos III. Claſſe, das zwei Ge. Ein Loos IV. Claſſe, das drei Ge⸗ winne erlangen kann, und jeden⸗ winne erlangen kann und jeden⸗— falls 5 fl. W. W. gewinnen muß, falls fl. 10 W. W. gewinnen muß, koſtet fl. 6. 11 Looſe fl. 60. koſtet fl. 10. 11 Looſe fl. 100. (739) In Berückſichtigung des wohlthätigen Zweckes iſt von den Regierungen des Großherzogthums Heſſen, der Königreiche Hannover, Sach⸗ ſen, Würtemberg ze. dieſer Lotterie die Conceſſion für die reſp. Länder er⸗ theilt worden. Dem unterzeichneten Handluugshauſe iſt von dem Comité zu Wien der Loos⸗Verkauf übertragen, und ſind wir in den Stand geſetzt, Abnehmern einer größeren Anzahl Looſe beſondere Vortheile, ſowie auch ein von den Feld⸗— herrn Oeſterreichs eigenhändig unterzeichnetes Gedächtniß⸗Diplom anzubieten.— Ausführliche Pläne gratis. Jeder Theilnehmer erhält nach der Ziehung eine amtliche Liſte. J. Hachmann& Comp., Banquiers in Mainz. Ausverkauf. (688) Wegen Aufgabe meines Geſchäfts gebe meinen Vorrath in Tuche, Bukskins, Paletot und Rockſtoffe, Weſten⸗ zeuge, Piqués, Drills, Laſtings, Satins, Baumwollen⸗ Sammete ze. K. W. Kellermann, kleiner Kornmarkt 5. Die Möbel- und Betthandlung L. Blum in Darmſtadt (862) meublirt ganze Wohnungen und einzelne Zimmer auf Jahre ſowohl als Monate und verſpricht bei geſchmackvoller eleganter Meublirung billige Preiſe und reelle Bedienung. N. S. Durch eigen dazu eingerichtete Wagen werden die . in der Umgegend von 12—18 Stunden frei ins Haus geliefert. Briefe werden franeo erbeten. Tapeten (789) in den ſchönſten Muſtern und äußerſt billig, ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. David Groedel Söhne. unter den Fabrikpreiſen ab. Frankfurt a. M. — 168— Sool⸗Bad Nauheim. (868) Sonntag den 28. Mai Groſes Concert im Kurgarten, ausgefuͤhrt von dem Kur⸗Orcheſter. Sonntags erhebt die Muſik Entrée für Herren 9 kr., Damen nur 6 kr. Kinder und Dienſtboten, in Begleitung der Familie, frei. In der Woche wird kein Entrée erhoben. J. B. Clemens, Vleidenſtraße Ur. 16 zunächſt der Katharinenpforte in Frankfurt a. M., (790) empfiehlt ſein neu errichtetes Lager in 0 Weißen Waaren und Strumpfwaaren unter Zuſicherung billiger und durchaus reeller Bedienung. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Rogate den 25. Mai. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Oeſer. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: g Herr Stadtpfarrer Seel. Vormittags predigt in der Burgkirch e: Herr Candidat Diegel. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Hunzinger. Himmelfahrt Chriſti. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. 1 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Schnabel. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Dieffenbach. Fruchtpreiſe. f 2 a 21. Malſ16. Mai 25. Nr Deutscher Phöni, olle, IR Id dez Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt a. M., maten. Malen If 8 F E r. er 0— (861) Folgendes ſind die Reſultate der in der ſechsten General⸗Verſammlung Korn 5 15 6.0 611 am 14. April 1851 abgelegten Rechnung des Jahres 1850: 55 1 335 2 1— . fl. 5,500,000— kr. Grundcapital .„ 443,419 54 5 5 5 Einnahme für Prämien und Zinſen Total⸗Summe der baaren Reſerven„ 386,863 6- Reſerve für noch nicht liquidirte Schäden„ 58,229 2„ Der Protokoll⸗Auszug und Rechnungs⸗Abſchluß können von Jedermann bei dem unterzeichneten Haupt⸗Agenten eingeſehen werden. 3 Zu Verſicherungen ladet gleichzeitig ein 5 Aſſenheim den 20. Mai 1851. f 5 Der Haupt⸗Agent des Deutſchen Phönix Franz Geyger. Bürger⸗Caſino zu Friedberg. Sonntag den 25. d. M., Abends 8 Uhr, (863) findet Abendunterhaltung im Gerlach'ſchen Saale ſtatt, was man den geehrten Geſellſchaftsmitgliedern hiermit mit dem Anfügen nachrichtlich mittheilt, daß auf dem Theater 1) Der Echenſteher Nanke im Verhör. 2) Ein Glas Aeppelwein Urſachen und Wirkungen, Luſtſpiel in 3 Aufzügen von E. A. H. Hallenſtein, vorgetragen werden. Gleichzeitig ſetzt man die geehrten Geſellſchaftsmitglieder hierdurch davon in Kenntniß, daß der für das Jahr 1850—51 berathene Voranſchlag in der General⸗Verſammlung vom 12. d. M. genehmigt und in Folge deſſen für voll⸗ ziehbar erklärt worden iſt. 4 Friedberg den 21. Mai 1851. Der Vorſtand. Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 24. bis zum 30. Mai. 1 1 ———— 112 + A —— Was Ein Es wa in Hollbach u geſagt, den? räſonnirt, de aber ſie wol ihnen auch. wie vortreffli ausfiel; wie d. viel mehr und delten Wecker dritten Jahre 1 ſein eld beſte kennen, und al 2 Fried⸗ Butz⸗ Math und The 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. bb mit Har 8. kr. pf. kr. pf.. 1 5 N 1[Leib⸗Roggenbrod 2121 22 de ente Sr 20„ 7. 5— 5- zu ihnen. De 7 2 10 eth 10 h hart das Bet. — Milchbrod 15 15% amachſenen! — Waſſerweck 106 kamen ſie wei — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 116% ⁶äi17 das Sprüchele . 5 auf den S Fleiſch-Preiſe. bf pf. haben 1 5 1 Ochſenfleiſch 11 aach und „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8-8 ger nicht „ Nindlleiſch, gemäßetes 7 2 7 2 nalen „ Kalbfleiſch 1 5— 5— 5 „„„ gemäſtetes— 8— Hier und „ Schweinenffeiſch 9- ſch und fager „ Hammelfleiſch 8— 8— Feil „. Schaaffleiſch 5 der asellich „ Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— alerleichte „ Bratwurſt 14— 4— der kein Leh „ Schwartenmagen 144— 14 chaden 8. „ Geräucherter Speck 18— 18— loſigkeit ö ih „Schinken 14— 4— in ihr, Jau „ Dörrfleiſch 14— 14— hre Seel „ Schweinenſchmalz,— bwucherte. ausgelaſſen 22— 18— De Runausgelaſſen 16— 16— er m ennog „Nierenfett 16— 16— 7 mit üer; „Hammelsfett 16— 16— hen Hehl Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſten elbe Bender. 97 2 rück. Seele Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg.