. ntelligenz-Blatt fuͤr die W Provinz Oberheſſen ö im Allgemeinen, r den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 22. November 1851. Amtlicher Theil. blume, Bekanntmachung. alice Es wird hierdurch veröffentlicht, daß Karl Hage⸗ mann zu Butzbach als Mäkler conceſſionirt und in dieſer n, Eigenſchaft heute verpflichtet worden iſt. —Z—̃ Friedberg den 5. November 1851. 1 Gr. Heſſ. Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg un Qu ver iter. Bekanntmachung. Donnerſtag den 27. November l. J., Vormittags um 8 Uhr, wird auf dem Büreau des Unterzeichneten die theo⸗ retiſche Prüfung derjenigen Bauhandwerker, welche die prak— tiſche Prüfung beſtanden haben, vorgenommen. Friedberg den 19. November 1851. f Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Von einem Dentſcheu, auſ den wir ſtolz ſein können. Von W. O. von Horn. (Schluß.) 951. 1 Tief ſchmerzte es ihn, den Erfinder, der ſeine Kunſt nne, als Geheimniß bewahrt hatte, damit ſie ihm den Vortheil abwerfe, den er mit Fug und Recht in Anſpruch nehmen konnte, und deſſen er doch auch in ſeiner bedrängten Lage ſo ſehr bedurfte, tief ſchmerzte es ihn, daß ſein Geheim⸗ niß nun verrathen war; denn als er mit Fuſt und Schöffer in Streit gerieth und endlich ſich von ihnen trennen mußte, da lag, während des Proceſſes, das Geſchäft ſtille. Die vielen Gehülfen, welche ſie angenommen und die durch einen Eidſchwur ſich hatten verpflichten müſſen, das Ge⸗ heimniß ihrer Kunſt nicht zu verrathen, waren nun ohne Perdienſt. Sie wanderten aus und hielten ſich, da das Geſchäft aufgehört hatte, ihres Eides entbunden. Sie gründeten in anderen Städten Druckereien; ſo in Straß⸗ burg, Frankfurt am Main, Bamberg, aus denen nun bald Druckſchriften hervorgingen. Zu dieſem Unglücke für 7 Gutenberg kam bald noch ein anderes, das in noch weit größerem Maaße die Kunſt, Bücher zu drucken, in der Welt verbreitete. Der Erzbiſchof und Churfuͤrſt Diether von Mainz wurde vom Papſt in Rom ſeiner Würde entſetzt und an ſeiner Stelle Adolph, Graf von Naſſau, eingeſetzt. Dies ließ ſich Diether nicht gefallen. Er ſammelte ein Heer und Adolph von Naſſau that, zu ſeinem Schutze, daſſelbe. So entſpann ſich ein blutiger Krieg zwiſchen Beiden. Diether batte die Bürger von Mainz zu ſeinen Anhängern und ſetzte ſich in der Stadt Mainz feſt. Adolph belagerte die Stadt und eroberte ſie in einer nebeligen Herbſtnacht. Zwar vertheidigten ſich die Bürger, aber ſie mußten dem plötzlichen Ueberfall und der Uebermacht weichen. Adolphs Schaaren mordeten unbarmherzig, zündeten einen Theil der Stadt an und richteten ein gräulich Weſen an. In dieſer ſchrecklichen Nacht traf denn auch den treuloſen Fuſt die verdiente Strafe. Seine Druckerei mit allen Werk— zeugen brannte nieder, und es dauerte lange, bis ſie wieder eine neue Druckerei eingerichtet hatten. Ihre Gehülfen zogen fort und gründeten neuerdings an anderen Orten Druckereien. Auch den armen Dulder Gutenberg traf das Unglück dieſer ſogenannten„Mordnacht“ ſo ſchwer, daß er ſeine neuerrichtete Druckerei nicht mehr halten konnte. Er mußte ſie wieder an Den als Eigenthum abtreten, der ihm das Geld geſchoſſen hatte, nämlich an den Doctor Humery in Mainz. Uebrigens ſchien es, als hätten ſich wohlwollende Menſchen ſeiner getreulich angenommen; denn eben dieſer Doctor Humery, welchem nun die Druckerei eigenthümlich war, ließ ihm die Aufſicht über dieſelbe, wie denn auch nahe Verwandte von ihm die Druckerei, welche nach Eltvill(am Rheine ſagen gewöhnlich die Leute Elfeld) im Rheingau verlegt worden war, betrieben. In Eltvill nämlich wohnte damals der Churfürſt und Erzbiſchof Adolph, Graf von Naſſau, der zu den Mainzern, die ihn verſchmäht hatten, ſo wenig Liebe trug, als die Mainzer, unter denen ſeine Söldner dazumal, als ſie die Stadt eroberten, greulich gemordet, zu ihm. Erzbiſchof Adolph nahm ihn auch unter ſeine Hofjunker auf. Das warf nun freilich keine fetten Bratwürſte ab, und einem Hofjunker oder Kammerherrn in unſerer Zeit käme ein Entſetzen au, wenn er nicht mehr Beſoldung haben ſollte, als der arme Gutenberg hatte: er bekam nämlich alle Jahr eine Hof⸗ kleidung, die Befreiung von allen Abgaben und das Recht, alle Jahre zwanzig Malter Korns und zwei Fuder Weines zollfrei in Mainz einzuführen. Dazu war er denn auch von allem Dienſte bei Hof entbunden. Das war zum 1 ————.——ß— Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, und wenn nicht der Lohn, welchen er von der Druckerei empfing, größer war, ſo mochte der arme, um die Welt ſo hochverdiente Mann bei Zeiten dran denken, den Schmachtriemen eng zuſam— iehen. f eee viel iſt gewiß, goldene Tage erlebte er nicht; wohlverdienten Lohn empfing er nicht; das Einzige, was ihm Freude in höherem Sinne bereiten konnte, war Das, daß er der Welt die Pforte reichen Erkennens eröffnet hatte, und wir Alle, wenn wir uns am Worte Gottes in unſrer lieben Mutterſprache oder ſonſt einem guten Buch erbauen, ſollten den Mann ſegnen, der durch ſein Nach⸗ denken und ſeine Kunſt das Mittel fand, uns dies Leſen möglich zu machen. Wahrhaftig, es thut Einem leid, ſagen zu mäſſen: er ſtarb im Jahre 1469 arm und gebeugt durch das Mißgeſchick, das ihn durch's ganze Leben begleitete. Verheirathet ſcheint er geweſen zu ſein, aber Kinder hatte er keine. In der alten Franziskaner⸗ kirche in Mainz wurde er begraben, wo ihm ein braver Anverwandter einen Denkſtein ſetzte. Seines Stammes, nämlich der Gensfleiſche zum Gutenberg, war er der Letzte Die undankbare Welt erkannte und dankte es lange Zeit dem großen Manne nicht, daß er ihr die Wege des Erken⸗ nens eröffnet hatte. Erſt in unſerer Zeit hat man es in Mainz erkannt, daß die Stadt es ſich ſchuldig ſei und ihrem größten Bürger, daß ſie ihm ein Dentmal ſetze. Dies geſchah denn mit großer Feierlichkeit am 14. Auguſt 1837, und wenn Einer von Euch nach Mainz kommt, der verſäume es ja nicht; das erzene Standbild Gutenberg's auf dem Platze nahe bei dem Dome, der auch Gutenbergs— platz heißt, zu beſehen, aber auch dabei zu bedenken, daß dieſer Mann ein Werkzeug Gottes war, dem menſchlichen Geiſte Bahnen des Erkennens und Wiſſens zu eröffnen, an die man vor ihm nicht dachte; daß auch Ihr nud Jeder von Euch ihm zu dankbarem Andenken verpflichtet iſt, weil all' Euer Wiſſen, vom A-B-⸗C- Buch bis zur Bibel, durch ſeine Kunſt und Gottes Rath Euch zu Theil ge⸗ worden iſt. g Wenn wir alſo bedenken, wie die von Gutenberg erfundene Buchdruckerkunſt der ganzen Welt nützlich wurde, weil man ja in allen Sprachen Bücher druckt, ſo liegt es auf der flachen Hand, daß Gutenberg ein Wohlthäter aller Völker geworden iſt, und wir Deutſche können darum auf unſern großen Landsmann ſtolz ſein; allein wir würden uns mehr freuen können, wenn der edle Mann auch den verdienten Lohn empfangen hätte. Leider iſt Undank der Welt Lohn, und Gutenberg hat es nicht allein erfahren, daß durch ſeinen Fleiß Andere reich wurden und er ſelbſt arm blieb und arm ſtarb. Da ging(und heute geht's noch ſo!) in Erfüllung der Spruch:„Dieſer ſäet und ein Anderer erntet.“ Dennoch aber wird der wahrhaft gute Menſch nicht müde, zu ſäen, auch wenn er keine Ernte für ſich reifen ſieht, der Armen Wohlthäter zu ſein, auch wenn der Dank ausbleibt. Er thut Gutes und wird nicht müde! Ihm iſt ein höherer verheißen— da, wo er keinen menſchlichen Undank mehr zu fürchten hat. Altes Gold. Beſſer zweimal gemeſſen, als einmal das Rechte vergeſſen. Das Sprüchwort hab' ich kürzlich meinem Schneider ins Ohr gerufen, als er mir eine Hoſe verdarb; ſie war nämlich zu kurz und zu enge. Er ſagte: ich will mir's hinter das Ohr ſchreiben!— aber meine Hoſe war verpfuſcht!— Ich meine, das Sprüchwort träfe auch noch bei anderen Leuten zu, als bei dem Schneider, und da denk' ich nicht an die Handwerksleute, die freilich genau meſſen müſſen, wenn ſie ſich nicht um die Kundſchaft 370 und andere Leute um ihr ehrlich gekauftes Zeug bringen wollen— ich denke eben an euch Alle, lieben Leute! Lieber zweimal gemeſſen, das heißt auch: Alles, was du thun willſt— wohl bedacht, zweimal erwogen! Leichtſinnig gefahren bringt nichts Gutes. Da wird meiſt das Rechte vergeſſen, und was hintennach kommt— die Reue— die iſt dann theuer erkauft. Wenn Mancher, der durch Schuf. terei, Beſtechung, Betrügerei um Amt, Brod und Ehre kam, zweimal gemeſſen hätte, ob das auch recht ſei, der hätte das Recht nicht vergeſſen. Um ſo zu meſſen, braucht man keine Elle und keinen Zollſtock, ſondern das Gewiſſen. Das hat man immer bei der Hand und— Gottes Wort— das ſoll man allzeit im Herzen haben. Damit einmal— zweimal gemeſſen— dann wird das Rechte nicht vergeſſen und es gibt vor Gott und Menſchen keine Pfuſcherei, die Ehre und den Frieden in der Bruſt koſtet. Wenn Man⸗ cher, der ins Zuchthaus wandert oder noch hoher hinauf, etwa an den Galgen oder aufs Schaffot, zweimal mit dieſen beiden Maßſtäben gemeſſen hätte, ehe er zugriff oder zuſchlug— er hätte das Rechte nicht vergeſſen, und die Schande, und noch mehr wär' ihm fern geblieben. Wenn manches Mädchen damit zweimal Den gemeſſen hätte(und ihr Thun), der ihr ſo ſüße Wörtlein gibt oder gab— ſie wäre an Glück reicher, an Thränen ärmer, und die Frucht der Sünde, die ſie unter ihrem Herzen trägt oder auf dem Arme, wäre ihr ein Segen in chriſt— licher Ehe und kein Fluch im Schande belaſteten Leben. Wie viel Beiſpielchen könnt' ich da noch zufügen? Hun⸗ derte, wo allemal die Leute das Zweimalmeſſen und das Rechte vergeſſen haben. Ich denk', es iſt an denen genug zum Nachdenken. Doch, liebe Leute, ich meine das Nach⸗ denken nicht ſo, als hieße es: Hinten nach bedenken. Das kommt allemal zu ſpät. Nein, es heißt: Bedenken überhaupt, Erwägen, Meſſen, Zweimalmeſſen, um nicht das Rechte, das, was Noth iſt, das, was Gott gebeut, 0 zu vergeſſen. Meſſet, o, ich bitte Euch, meſſet zweimal, ehe Ihr handelt! Wie viel Jammer, Elend, Schande und Unglück bleibt Euch dann ferne? Wie bleibt dann das Herz ſo froh und frei, und Der, der geſagt hat:„Mit dem Maaße, womit Ihr meſſet, ſoll Euch wieder gemeſſen werden,“ der blickt dann mild und gnädig auf Euch nieder und ſchüttet ein voll gerüttelt Maaß ſeines Segens in Euern Schooß. Darum: 8 1 Beſſer zweimal gemeſſen, als einmal das Rechte 4 vergeſſen! Eine Anekdote. Bekanntlich fängt ſich das ſchleswig⸗holſteiniſche Volks⸗ lied ſo an:„Schleswig-Holſtein meerumſchlun⸗ gen“ u. ſ. w. Kürzlich ſitzt ein Oeſterreicher in Frank⸗ furt vor einer Landkarte von Schleswig-Holſtein und blickt unverwandt hinein, tippt als einmal mit dem Finger auf die Karte und ſchüttelt dann wieder den Kopf. a Ein Kamerad von ihm, der neben ihm ſaß, ſah dies Kopfſchütteln und konnt's nicht begreifen, was das bedeute, wendet ſich an ihn und fragt: Herr Kamerad, worum ſchütteln's dann ſo den Kopf?= Schauen's, ſagt der Angeredete, i betracht' mir d holters die Korten von Schleswig-Holſtein und komm' hol⸗ ters nit recht raus. Dos Schleswig hob' ich funden, das Holſtein auch, aber dos ſokriſch„meerumſchlungen,“ dos konn i nit finden, ſo ſehr i auch ſuchen thue! Da kam's denn heraus, daß der gute Landsmann das Wort des Lieds„meerumſchlungen“(vom Meer umgeben) für eine Stadt gehalten hat! Proſit! 1 Edicta ) bil pp. S 18 dablie holhekenrüchet folge b, aber noch an: 5 h am 24. Februa 9 Wagner und de beth dahiet ib Mam 17. Anil? 1 10 zu Melbac 300 fl., 1 z am W. Mm 5 Scheunet dah 45 fl. 14 Alt 1 Da die aus zefer ſanden gekommen Antrag der damali Immobilien alle d fandverſchreibung 155 glauben, h einen ſechs Woche geltend zu machen fenden Einträge it hen gelöſcht werde Nauheim am Güter 1885) Don ormittags 10 trag die der aniel Chriſtian chen Erbtheilung Gemarkungen Fr. 15 hieſigen Ro unter dem Anfüge baren Geboten Zuschlag ertheilt J Furſchüt Brie keffenden Steigl kunft zu ertheilen örſedberg d D Beka (886) Won fa um 10 Ut Vatnllonsverwal aug von 20 St lach neueſtem Nu ſion in Mcotd Angungen können Bürequ eingeſch iedberg d 2 Zeug bri 1 din N „e Lekanntmachungen von Be⸗ e e orden Neiſt das 90 U Kenn E ein een bahn er durch Schu Section Gießen. 380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner urk konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn ſchäftigung erhalten. Gießen den 12. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeper. Edictalla dung. 1 Philipp Steuler und deſſen Ehefrau rod und en rect ſe, u. waſen, brauch das Gewiß, Cents Wen ant einmal— richt vergeſſn Dfuscheri, die ne Catharine dahier haben zufolge der Amts⸗ pothekenrücher folgende, angeblich längſt ab⸗ ragene, aber noch nicht geloͤſchten Hypotheken ichtet: 1) am 24. Februar 1775 dem Joh. Jacob Wagner und deſſen Ehefrau Anne Eliſa⸗ l beth dahier über ein Anlehen von 200 fl., ſern geblieben] 2) am 17. April 1786 dem Joh. Phil. Kel⸗ Den gemeſſen 0 Melbach üder ein Anlehen von erültin 5 8 0 3) am 20. Mai 1791 der Anne Agathe um n, Scheuner dahier über ein Anlehen von ihren Herzen 45 fl. 14 Albus 4 Heller. Segen in chr] Da die aus gefertigten Originalurkunden ab⸗ delalicten Leben.] handen gekommen ſind. ſo werden auf den zufügen? Hur, Antrag der damaligen Beſitzer der verpfändeten meſfen und das mmobilien alle diejenigen, welche aus jenen fandverſchreibungen Anſprüche herleiten zu an denen genug] Fnnen glauben, hiermit aufgefordert, dieſelben deine das Nach, binnen ſechs Wochen von heute an ſo gewiß dahier nach bedenken. geltend zu machen, als widrigenfalls die betref⸗ telkt: Bedenken nden Einträge in den Hypothekenbüchern wer⸗ et Bedenken zen gelöſcht werden. ſchen, um nich] Nauheim am 10. November 1851.. 25 Gott gebeut, Kurfürſtliches Juſtizamt meſſet zweimal, „Schande und Kroeber. leitt dann da 1 vergeſſen, un vdt. Schlarbaum. Güter ⸗Verſteigerung. 1883) Donnerſtag den 27. November d. J., ormittags 10 Uhr, werden auf freiwilligen ntrag die der Ehefrau des bhieſigen Bürgers Panel Chriſtian Julius Fritz in deren elterli⸗ en Erbtheilung zugefallenen Güterſtücke in den emarkungen Friedberg und Fauerbach II. in em hieſigen Rathhauſe öffentlich meiſtbietend nter dem Anfügen verſteigert, daß bei annehm⸗ baren Geboten den Letztbietenden ſogleich der Zuſchlag ertheilt wird. Flurſchütz Briel dahier iſt beauftragt den be⸗ 133 Seeigliebhabern etwa nöthige Aus⸗ kunft zu ertheilen. 1 14 75 den 17. November 1851. In Auftrag 5 Der fe Heſſ. Bürgermeiſter 8 net Segens il das Rechte — . aldtriniſche Volz tetunſchlul aher in Frau aaſtein und tlie ende r. 8 1 am Zuge Bekanntmachung. a 0 Montag den 24. d. Mts., Vormit⸗ m saß, ſah di 1 0 Uhr, ſoll in dem Büreau des bat dat bedeul, Bataillonsverwaltungsrath dahier die Abände⸗ Aab, wol] rung von 270 Stück Tornister, alter Ordonnanz ⸗ * 2 nach neueſtem Muſter auf dem Wege der Soumiſ⸗ 5 1 ſion in Accord gegeben und die Lieferungsbe⸗ macht uf J dungungen können bon heute an in obengedachtem und komm 0 Büreau eingeſehen werden. 5 ſunten, d Friedberg den 16. November 1851. 60 f In Auftrag: lunge, Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. N 50(Butzbach). Verkauf getragener Mon⸗ kane tirung und Reitzeugs. Aan i(18900 Donnerſtag den 27. dieſes Monate, des Vormittags von 9— 12 und des Nachmit⸗ tags von 1—5 Uhr, ſollen in der hieſigen — 371— Reitercaſerne eine Anzahl getragener Mäntel und ſonſtige Montirungsſtücke, ſodann ausran⸗ girtes Reitzeug und Caſernerequiſiten, wobei viele Teppiche meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, erſucht man zugleich die Herrn Bürger⸗ meiſter dieſen Verkauf in den unterhabenden Gemeinden geeignet bekannt machen laſſen zu wollen. Butzbach den 14. November 1851. 0 In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (1899) Die am 10. l. M. anberaumte, durch eingetretene Hinderniſſe nicht abgehaltene Mobi⸗ liarverſteigerung des abweſenden Bürgers Karl Schleuning wird nunmehr Montag den 24. l. M., Nachmittags um 2 Uhr, in dem Wohn⸗ hauſe abgehalten, welches hiermit zur allgemei- nen Kenniniß bringt. Friedberg den 19. November 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1900) Montag den 24. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die erforderlichen Schubfuhren im Regierungsbezirk Friedberg für 1852 an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 19. November 1851. In Auftrag Gr. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion des Regierungsbezirks Friedberg Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1901) Donnerſtag den 27. November, Mor⸗ gens um 10 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe die im Flurbuch auf den Namen Emrich Mül⸗ ler und Wilhelm Hechlers Frau eingetragenen Güterſtücke in den Gemarkungen Friedberg, Ockſtadt und Fauerbach, wie ſolche im Intel⸗ ligenzblatt No. 44 Inſ. 733 ſpeciell verzeichnet ſind, Folge eingelegten Nachgebots unter dem Anfügen nochmals verſteigert, daß bei einem annehmbaren Gebot die Genehmigung ertheilt werden wird. Friedberg den 19. November 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Fruchtverſeigerung. (1902) Montag den 1. December d. J., Nachmittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe 50 bis 60 Malter Korn von den Frucht⸗ vorräthen des vereinigten Armenfonds dahier zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 20. November 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1903) Das der hieſigen israel. Gemeinde mit Hannchen Schiff gemeinſchaftlich zuſte⸗ hende, am Ecke in der Judengaſſe zwiſchen Samuel Buchsweiler und Feiſt Adler's Wittib gelegene mit No. 207 bezeichnete Wohn⸗ haus ſoll Dienſtag den 9. Dezember, Morgens um 10 Uhr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 19. November 1851. In Auftrag des isr. Vorſtandes Der Groß. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (190) Mittwoch den 3. December l. J. Vormittags 9 Uhr ſollen auf dem Bauplatze im Roſenthal dahier, mehrere Parthieen Brennholz, altes Schmiedeiſen, Laternen, verſchiedene Werl. zeuge für Maurer, Handrammen, Karren, Rä⸗ der ꝛc. ꝛc. an den Meiſtgebenden öffentlich ver⸗ kauft werden. Friedberg den 19. November 1851. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Holz⸗ und Zimmerſpähne⸗ ꝛc. Verkauf. 1905) Auf dem Gräflich Solms Rödelhei⸗ miſchen Braunkohlenbergwerke bei Bauernheim ſollen künftigen Freitag den 28. l. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, 60 Stecken Grubenholz, 15 Haufen Zimmerſpähne und eine Parthie alte— noch brauchbare— Ab⸗ ſtechſchippen, unter den bei der Verſteigerung näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verkauft werden. Aſſenheim am 17. November 1851. Der Gräfliche Rentmeiſter Weis. 2 ν Privat- Bekanntmachungen. Verſteigerung. (1875) Wegen Aufgabe des Oeconomiege⸗ ſchäfts läßt der Unterzeichnete in ſeiner Behau⸗ ſung 5 Mittwoch den 26. d. M., von Vormittags 10 Uhr an, folgende Gegenſtände öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigern: ein zehnjähriges hellbraunes Wallachpferd, eine trächtige Kuh, ein jähriges Rind,(Schwyzer Race), ein leichter zweiſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, ein Pflug, eine Egge, verſchiedenes Pferdegeſchirr, eine Parthie Ketten, eine Parthie Spreu, eine Parthie Waizen⸗ und Haferſtroh, eine Fruchtfegemühle und dergl. Vilbel den 11. November 1851. Friedrich Hummel J. 150 Gulden (1906) Vormundſchaftsgelder liegen zum Ausleihen bereit bei Jacob Dörr. Friedberg. Bekanntmachung. (1907) Mittwoch den 10. Dezember, Nach⸗ mittags 2 Uhr, wird die in der Gemarkung Ober⸗Erlenbach,/ Stunden von Bad Homburg gelegene Steinmühle, beſtehend aus 2 Mahl⸗ gängen und einem Oelgang, nebſt circa 40 Mor- gen Land, öffentlich an den Meiſtbietenden ver⸗ pachtet. Die Pachtbedingungen können vorher bei dem Unterzeichneten entweder auf der Zie⸗ gelhütte zu Ober⸗Erlenbach oder zu Frankfurt, Bleichſtraße No. 4(am neuen Thor) eingeſehen werden; auch wird die Mühle unter annehm⸗ baren Bedingungen aus der Hand käuflich ab⸗ gegeben. Ober⸗Erlenbach den 17. November 1851. Dr. v. Lersner. Zum Ausleihen. (1908) In der Kaſſe der milden Stiftungen liegen 4,057 fl. Pfarrbeſoldungskapitalien, ſowie 600 fl. Stiftungskapitalien, gegen vorſchrifts⸗ mäßiges Unterpfand zum Ausleihen bereit. Friedberg im November 1851. 372 Braunſchweiger Flachs! (1867) in noch nie ſo ſchön da geweſener Qualität, bei Friedberg. Wilhelm Fertſch. Filzſchuhe, Foulardtücher, fein geſtickte Kragen und (1868) verkauft unterm Preiſe Friedberg. Palatine Maria Steitz, putz⸗ und Modehandlung. Allgemeine Renkenanſtalk zu Darmſtadl. (1909) Diejenigen, welche der ſeit dem 1. Januar d. J. eröffneten, mit dem 31. December d. J. zu ſchließenden 6. Jahresgeſellſchaft beizutreten oder Nach⸗ zahlungen auf frühere Einlagen zu leiſten beabſichtigen, laden wir hierdurch ein, ſolches vor Ablauf dieſes Jahres entweder dahier bei dem Hauptbüreau der An⸗ ſtalt oder auswärts bei den Herren Bevollmächtigten derſelben“) zu bewerk— ſtelligen. Bis jetzt zählt die Anſtalt 5301 Mitglieder mit 8818 Einlagen und einem effectiven Einlagecapital von 475714 fl.— Bei der mit der Anſtalt verbundenen Depoſitencaſſe wurden außerdem ſeit Anfang d. J. bereits 417500 fl. hinterlegt. Darmſtadt den 10. November 1851. Die Direction der Allgemeinen Rentenanſtalt. *) In Friedberg: bei Herrn Heinrich Hahn; in Hungen: bei Herrn Rentamt⸗ 5 21115 Kießkling; in Watbnch: bei Herrn Bürgermeiſter Seippel; in Vilbel: bei Herrn Kataſtergeometer Großholz. C. H. Beer Jeil Mo. 6 in Frankfurt a. M. (19100 empfiehlt ſein wohlaſſortirtes Lager in allen Sorten Tücher, Drap de Zephir, Bookskin, Caſtorin, Weſten- und Hoſenzeugen, Finets, Beverdings ſo⸗ wie in allen in dies Fach einſchlagenden Artikeln, zu herabgeſetzten Preiſen. 6 0 0 Gulden (1911) werden gegen gerichtliche Verſicherung aus der Concursmaſſe des J. C. Nagel JI. ver⸗ liehen. Friedberg. Der Maſſecurator: Heidt. Ge ſäu ch. (1912) Eine geſunde Schenkamme auf Monat Januar wird geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Einladung. (1913) Der ſchon ſeit vielen Jahren ſehr beſuchte Katharina⸗Markt⸗Ball findet wie ſeither den 25. d. M. Abends in meinem Local ſtatt. Zur gefälligen Theilnahme lade ich hiermit höf⸗ lichſt ein. Butzbach den 20. November 1851. A. Joutz im Heſſiſchen Hof. Harro! (1910 Bei Beginnen der Treibjag⸗ den erlaube ich mir, meine gedruckten Billets zu Jagdeinladungen bei den Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binde rnagel in Friedberg. Herren Jagdpächtern in empfehlende Erinnerung zu bringen. Friedberg. C. Bindernagel. Abendunterhaltung. (1915) Sonntag den 23. November l. J. wird eine Abendunterhaltung von hieſigem Muſik⸗ verein im Gerlach'ſchen Saale ſtattfinden und um 7 Uhr Abends beginnen. Nach den Vorträgen findet Tanzbeluſtigung ſtatt. Eintrittspreis für Herrn à Perſon 15 kr., Damen frei. Frankfurter Gold-Cours vom 19. November 1851. fl. kr. Piſtecß 9 37-38 ,,, 9 557-56 ½ Holländiſche 10 fl. Stücke 9 48-49 Rand⸗Ducaten. 00 5 35-36 20 Frankſtückee 927.28 Engliſche Souverains 11 53-54 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 16 23. Sonntag n. Trinitatis den 23. N Pfarramtliche Functionen verrichtet Herr Diaconus Baur. 5 1 Vormittags predigt in der Stadtkirche Herr Candidat Hofmeier. f Nachmittags predigt in der Stadtkirche Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirch Herr Candidat Schuchard. Frucht preiſe. — 19. Nov. 14. Nov.] 6. Oe An Gattung. Fried⸗ in: Die- 2—.. burg Regierungs N f. kr. f. r, f. 1 pr. Malter 9 8 111324— 0 b Norn 7 5 55— N: Gerſte,„ 3.5 70320— n ſämmllche S 3145IY—-[—[—Uund Poli . J Betreffend: D Polizei- Taxe Ez iſt für die Städte Friedberg und Butzbach vom 22. bis zum 28. November. S„ Fried⸗ Butz 2 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 85 kr. pf. kr.. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 2 34 2„, 7 i 7 4 7, 7 14 7 14 5 l Lth. Lth — Milchbrod* 1704 15 — Waſſerweck 114% l — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146% 1 Fleiſch-Preiſe. 1 f 5. pf. 1 Ochſenfleiſch 111— 10 2 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8.— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 2 „ Kalbfleiſch 7— 81— 7 gemäſtetes 1 „ Schweinenfleiſch 101 2111— „ Hammellleiſch 6— 71— „ Schaaflleiſch 5——— „ Wurſt v. blos Schweinen 10— „ Bratwurſt 16— 114. „ Schwartenmagen 164— 14 „Geräucherter Speck 20— 20 „Schinken 14— 14 „ Dörrfleiſch 14— 14 „Schweinenſchmalz, 255 ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 17— 16— „ Hammelsfett 16— 100 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. ieſen amera jeder für ſich Perſon von d ich Holz, Wa Maſt und der den forſſfiscal Unter Verwal credid Damit önnen, haber eauftragten ngehörige J l⸗Prod b erzeichniß Die Ar 7 15 buches ic. best mit dieſem Indem wir Sie zur Juſtruction chen Anlegut in Rede ſtehe die bereits ih pollen. u dem Schlie Cred. tinſchlägigen 0 Fried e 0 Man ohl der Aus n im e