zeigen er 8 den 19. Na en derrichm ertſe g dertſc. et Stadtkirche 2 Stel. K Lurglircht U 3 im Beſonderen. er Burglirche; dard. 2 . 83. Mittwoch den 22. Oetober 18351. ei ſe. f 5 10 zu Friedberg am 4. November. Leu en Amtlicher Theil. 29„Vilbel 153. 1. Da. fc Spt.. g f 3)„Butzbach„ 5. 1 Mainz 5 Die Großherzoglich Heſſiſche 2 75„Hungen 23 7 5 a —— Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 55 zwar jedesmal Morgens 10 Uhr auf den Rathhäuſern 10 6 963 Friedberg Sie werden alsbald die erforderlichen Vorladungen 3 r an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter und Gendarmen erlaſſen auch die Verzeichniſſe der Eidespflichtigen 8 Tage — 4132 des Regierungsbezirks. vor 1 65 Termin 20 einſenden— letzteres bei Meidung f i der Ordnungsſtrafe. Betreffend: In Unterſuchungs die der E des K 8 f 111b.!ͤ ĩ;, goldenen Damenuhr. an Sußbach Vor etwa 8 Tagen iſt der Rubrikatin eine goldne Ocaober. 1 Damenuhr mit goldnem Haken entwendet worden. Die Uhr iſt etwas hoch(nach der früheren Mode), hat deutſche Zif⸗ 18 4 fern und auf ihrer goldnen Ruückſeite iſt ein kleines Kränz⸗ dean, dak, chen eingravirt; der Haken ſtellt eine gewundene Schlange * 2 vor, deren Augen ein kleiner Rubin und deren unterer Theil von Silber iſt. N f Ne Sie werden Ihr Augenmerk auf dieſen Diebſtahl ge— 1* nichtet halten und etwaige Spuren zur Entdeckung des 4 Thäters alsbald zu unſerer Kenntniß bringen. . 0 Friedberg den 12. Oktober 1851. 5 137 1% Ouvrier. 144 11574 1% .. 5 efebb e 1— 1107 an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks „ Betreffend: In Anklageſachen gegen Konrad Wolf, Sohn des Georg 1 Wolf von Echzell, wegen Körperverletzung. — 47 Falls ſich Johannes Günther von Rebges⸗ 2 hain, der ſich in die Wetterau begeben haben ſoll, in einer „ Fghrer Gemeinden aufhält, haben Sie dies alsbald an uns 2-, uu berichten. 16 17 Friedberg den 13. Oktober 1851. f 17 Sure er. 1 2 10— An Dieſelben. Betreffend: Die Ableiſtung des Verfaſſungseides von neuaufgenom⸗ menen Ortsbürgern. 41 Die vorſchriftsmäßige Ableiſtung des Verfaſſungseides findet diesmal Die Ertheilung eines unentgeltlichen Un⸗ terrichts im Hufbeſchlage Ur Angehörige der Provinz Oberheſſen, im Winter 1852 betreffend. An dem von den landw. Vereinen von Starkenburg und Rheinheſſen hervorgerufenen Unterricht in der Kunſt des Hufbeſchlages zu Darmſtadt können auch Ange— hörige der Provinz Oberheſſen Theil nehmen, vorausgeſetzt, daß die Theilnahme aus Starkenburg und Rhein- heſſen nicht ſo ſtark iſt, um weitere Annahmen von Theilnehmern möglich machen zu können, und zwar unter nachſtehenden Beſtimmungen: 1) Der Unterricht dauert vom 15. Januar bis zum 15. Marz 1852 und bezieht ſich ſowohl auf theoretiſchen Unterricht über die Natur des Hufes und ſeine Krankheiten, als auch auf praktiſche Anweiſung im Anfertigen von Eiſen für die verſchiedenen Hufformen u. ſ. w. und in der Kunſt des Beſchlages ſelbſt ce. Außerdem wird in etwa erübrig⸗ ten Stunden Unterricht in der Kenntniß der beſſeren und neueren landw. Werkzeuge, im Rechnen, Zeichnen ꝛc. er— theilt werden. 2) Zu dem Unterrichte können nur Solche zugelaſſen werden, welche die nöthigen Handgriffe des Schmiedehand— werks bereits ſich zu eigen gemacht haben, und von dieſen erhalten bei gleicher Befähigung diejenigen den Vorzug, welche ſchon in auswärtigen Conditionen ſtanden(gewan⸗ dert ſind). 3) Der Unterricht wird unentgeltlich erteilt. 4) Außerdem erhalten diejenigen, welche die nöthigen Intelligenz-Blatt fuͤr die eng Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg Mittel zu ihrer Verpflegung während ihres Aufenthalts zu Darmſtadt nicht beſitzen, einen angemeſſenen Beitrag hierzu aus der landwirthſchaftlichen Vereinskaſſe. 5) Nach Beendigung des Unterrichts wird eine Prü⸗ fung ſtatthaben und deren Reſultat jedem Theilnehmer am Unterrichte ſchriftlich beurkundet. Diejenigen jungen Schmiede aus Oberheſſen, welche an vorbemerktem Unterrichte Theil zu nehmen geſonnen ſind, haben ſich bis zum 1. December d. J. bei dem Prä⸗ ſidenten des landw. Vereins von Oberheſſen zu Laubach ſchriftlich zu melden. Dieſer Meldung, wozu es keines Stempelpapiers be⸗ darf, iſt ein bürgermeiſteramtliches Zeugniß über ſtittlich gutes Betragen, ſowie in dem Falle auch über die Ver⸗ mögensverhältniſſe des Bewerbers beizulegen, wenn noch die beſondere Unterſtützung Seitens des Vereins in Anſpruch genommen werden will. Kolnhauſen, den 2. Oktober 1851. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen In deſſen Abweſenheit der Vicepräſident: Dr. Gros. Miszellen. Unter allen lebenden Millionären Englands iſt jetzt Lord Egerton zweifelsohne der originellſte. Kenntlich iſt er auf den erſten Blick. Eine ausgetrocknete Figur, einen Zuckerhut über die Augen hereingeklappt, wird er von zwei rieſiggroßen Lakaien fortgeſchleppt. Sein ungeheurer Reich⸗ thum ſetzt ihn in den Stand, die tollſten Einfälle zu reali⸗ ſiren. Ein ihm geliehenes Buch ſendet er in einer Equi⸗ page zurück. Nachläſſig hingelehnt in Mylords Kutſche, begleitet von 4 Lakaien in reichen Livreen, fährt das Buch bei ſeinem Beſitzer vor, der es mit Verwunderung in Em⸗ pfang nimmt.— Jeden Morgen zieht ſeine Herrlichkeit ein Paar neue Stiefel an und Abends ſtellt er ſie mit dem Datum verſehen zu ihren Vorgängern, die für ihn eine Art Tage- oder Jahrbuch bilden. Was noch ſchlimmer iſt: ſeinen Hunden läßt er ebenfalls Stiefel anmeſſen, für die er gerade ſo viel bezahlt, als für ſeine eigenen.— Selten hat ein Menſch das Glück, zu Mylords Tafel gezogen zu werden und doch iſt ſie nie unter dreizehn Couverts. Die Gäſte, die ſich's trefflich ſchmecken laſſen, ſind die zwölf 334 Aeolsharfe bildet, die Orgel verſtummt, und die Nonne Leibhunde ſeiner Lordſchaft. Jeder dieſer Herrn Hunde ſitzt in einem Armſtuhle, die Serviette unter dem Kinne, einen galonnirten Diener hinter ſich, mit dem würdevollſten Anſtande. Verletzt einer dieſer vierfüßigen Tafelgäſte die gute Sitte, dann wird er auf der Stelle beſtraft, aber nicht körperlich, ſondern moraliſch. Man greift den Hund bei der Ehre an: Gebieters verhelfen. Beſagte zwölf Leibhunde und tragen goldene Halsbänder, auf welchen ihr werther Name eingegraben iſt. ei re 4 er muß wie ein Diener im Vorzimmer diniren, bis ihm die Zeichen aufrichtiger Reue wieder 0 ſeinem alten Ehrenplatze an der Seite ſeines Herrn und in den 5 ö heißen wie die zwölf Monate des Jahres(Januar, Februar, März ꝛc. 1 ö 145 UI u! 0 9 100 des und der dazu g Der Magdeburger Correſpondent meldet: eine alte Nonne hat ſeit der Aufhebung ihres Kloſters, des Martins kloſters, welches jetzt eine Kaſerne iſt, in dem Hauſe des rd ing den 24. d. 2 geitag an dem 8 kachnals einer ffn 1 Jahre vom Anfan Pfarrer Liebherr an der Martinskirche als Haushälterin gredberg den 1. gelebt. Vor einigen Wochen geht ſie wie gewöhnlich früh um acht Uhr in die Frühmeſſe der Martinskirche. Als der Gottesdienſt anfangen ſoll, wird gemeldet, daß der Orga— niſt krank ſei und nicht fungiren könne. Die Nonne, die in ihrem ſonſtigen Kloſter Orgelſpielerin geweſen und ſchon früher vicarirt hatte, eilt zur Orgel hinauf, die ſie, jetzt 73 Jahr alt, ſeit zwölf Jahren nicht mehr berührt hatte, und ſpielt mit herrlichem Schwung, den die Gemeinde be⸗ wundert, bis zum Gloria. Da fährt ſie mit der Hand über die ganze Claviatur hin, ſo daß ſich der Klang einer liegt todt vor dem heiligen Inſtrument. Das Wochenblatt meldet:„Jungfrau Luitgrudis Trapp, gebürtig aus Weiß⸗ bach in Franken, Conventualin und Organiſtin des vor— maligen St. Martinikloſters und Lehrerin der damit ver bundenen Mädchenſchule, 73 Jahre alt, ſtarb am Nerven- Aar Gr. Rentamtman Domänem Main ⸗We Hofraithe⸗ 30) Freitag 11025 Uhr, f h Chriſtan Vogt Ing. 10. Nr. 56. 1 au Ste d Folge Verſügun iochmals unter der teſes die letzte Verf hetenden nunmehr d utheilt werden ſoll. Friedberg den ſchlag. 1 1 „Reime Dich, oder ich freſſe Dich!“ heißt der be⸗ kannte Wahlſpruch der Dichterlinge. Von dieſer Regel findet man in folgenden Strophen eines alten Heldenge— dichts eine treue Anwendung: J Der Räuberhäuptling reitet froh Auf einem Conſtantinopo⸗ Litaniſch ſchwarzem Hengſte. 4 Brühler Vorſtadt.“ 1 9 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (13800 Bei den Erdarbeiten in der Lindner Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beſchäftigung erhalten. Gießen den 12. Auguſt 1851. Der Großh. Heſſ. Sections- Ingenieur Eickemeper. Edicetalladung. (168˙7) Nach einem Eintrage in den ritter⸗ ſchaftlichen Hypothekenbüchern hat der Ritterrath Freiherr v. Wetzel zu Obermörlen am 1. Hor⸗ nung 1790 von dem Kurmainziſchen Amtskeller und Factor Georg Hirſch zu Friedberg ein Ka⸗ pital von 2400 fl. aufzunehmen beabſichtigt, und es iſt die desfallſige Schuldverſchreibung von Hauptmann, Rathen und Ausſchuß der ohnmittelbaren freien Reichsritterſchaft, Mittel- Rheiniſchen Kreiſes, am 24. Februar 1790 unter der Bedingung beſtätigt worden, daß vorerſt nach der Conſens der ſämmtlichen v. Wetzeliſchen Agnaten zu jener Kapitalaufnahme und Ver⸗ pfändung beigebracht werden müſſe. Ob dies geſchehen, liegt nicht vor, und nach der Angabe der Freiherrlich v. Wetzeliſchen Renteiverwal⸗ tung ſoll ſich nirgends der geringſte Anhalts⸗ punkt dafür vorfinden, daß das Darlehen wirk⸗ lich effectuirt worden, ſowie denn weiter behauptet wird, daß die Schuld jedenfalls nicht mehr fort⸗ beſtehe. Da nun der Darleiher hier nicht mehr exiſtirt und ſeine Erben gerichtlich nicht bekannt ſind, ſo werden auf geſtellten Antrag alle, welche aus der gedachten Schuldurkunde und Verpfändung noch Anſprüche herleiten wollen, aufgefordert, ſogewiß innerhalb drei Monaten von heute an hier anzuzeigen, als ſonſt die Schuld für erloſchen erachtet und der deßfallſige Eintrag in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden wird. Friedberg den 20. September 1851. Großh. Heſſ. Landgericht DFI le. Bekanntmachung. (1722) In dem Ortstagebuch der Gemeinde Rüdigheim finden ſich 1) S4 fl. mit 5 pCt. Zinſen bei Wilhelm Eberhardt in Keſſelſtadt, 2) 50 fl. nebſt 5 pCt. Zinſen bei Gottlieb Kenner's Wittwe in Hanau und 3) 4 Rthlr. 25 Sgr. 5 Hlr. nebſt Koſten zu Gunſten des Joh. Peter Leuſchner von Altſtadt als Pfandbelaſtungen des auf den Namen des ten Grundeigenthums eingetragen. Auf Anſuchen der Kirche in Oberiſſigheim und der Schiede'ſchen Legatenkaſſe in Hanau, welche die Berichtigung jener Schulden be⸗ haupten, ohne ſie nachweiſen zu können, werden alle etwaigen Forderungsberechtigten an dieſen aufgefordert, ſich im Termin den 31. Dezem⸗ ber d. J., Vormittags 11 Uhr, ſogewiß zu melden, als ſonſt bie deshalbigen Anſprüche für erloſchen erklärt und die Pfandeinträge ge⸗ löſcht werden ſollen. Hanau den 2. October 1851. Kurf. JuſtizamtlI. Reul. Avenarius. Bekanntmachung. (1718) Durch Verfügung Gr. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen vom 10. September I. J. iſt Wilhelm Zörb von Münzenberg für einen Verſchwender erklärt und es find dem⸗ ſelben hiernach die Ortsbürger Konrad Hitzel und Konrad Grieb als Curatoren beigege— ben worden, ohne deren Zuſtimmung Rechtsge⸗ ſchäfte des Wilhelm Zörb fortan aller und jeder Gültigkeit entbehren. Indem dies hierdurch zu Jedermanns Kenntniß und Nachachtung gebracht wird, werden zugleich ſämmtliche Gläubiger des Wilhelm Zörb aufgefordert ihre Anſprüche bin⸗ Arbeits- GA) Donerft Nittags um 2 Uhr, kauſe nachſtehende A Renden verſteigert! ) Bei Verleger 1) Maurerarbeit, 9 Handarbeit, Chriſtian Uhrig, bezihungsweiſe deſſen Ehefrau, Anna Maria geborene Alt, dortſelbſt cataſtrir⸗ 8) Das Anliefern ſteinen, 0,5 Ci laufende Fu Kalk. ß Bei Unterhal 1) Glaſergrbeit,! 2 Scheſktarde 0) Weiß binderarb 9) Bei Herſtell J Handarbelt, v Sodann das W de ſädtiſchen Wie öriedberg der Der a vintwoſſ f neten Gerichte ſo gewiß anzumelden als ſie et den Ain u einer Friſt von drei Wochen bei dem unter⸗ 5 unberückſichtigt bleiben. Tafelgaſe? Butz bach den 4, October 1854. bestraft, Großh. 25 Landgericht reift den 14 2 Hun. g im Loni Wrpachtung des fiskaliſchen Mineral⸗ N ö brunnens bei Okarben. eue wieder„ W um Der Verkauf des Mineralwaſſers e beiße oon dem ſ. ag. Selſerbrunnen bei Okarben und been un di Berechtigung zum alleinigen Wirthſchafts. ar, Märzu berieb an demselben, ſowie die Benutzung ves n ihr werthe dabei befindlichen, 10 Morgen haltenden, Ge⸗ 0* und der dazu gehörigen Gebäulichkeiten, w tine al ökitag den 24. d. M., Vormittags 11 Uhr, „des Marti W an dem Brunnen ſelbſt, des Martins nochmals einer öffentlichen Verpachtung, auf Lem Hauſe. Jahre vom Anfange des Jahres 1853 an, s Hausbälterz ausgeſetzt. gewohnlich fil Friedberg den 11. October 1851. inch. Als Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg * 18 d Domänenrath Bu ß. * An Main ⸗Weſer⸗Bahn. veſen und da Hofraithe⸗Verſteigerung. „, die ſie i 4300 Freitag den 24. October d. I., N berüd„Je Vormittags 11 Uhr, wird in hiefigem Rathhauſe rührt hatte, die Chriſtian Vogt'ſche Hofraithe e Gemeinde be. Nag. 10. Nr. 56. Hofraithe, beſtehend in Wohn⸗ mit der Hand haus und zwei Ställen neben der Kl ng ene Steinhäußer und Joh. Bechſtein, ou zu Folge Verfügung Gr. Landgerichts dahier und die Nonn nuchmals unter der Bedingung verſteigert, daß 6 Wochenblat dies die letzte Verſteigerung ſei und dem Letzt⸗ aus Weiß brtenden nunmehr der Zuſchlag unwiederruflich ertheilt werden ſoll. Friedberg den 16. October 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits⸗Verſteigerung. (1747) Donnerſtag den 23. d. M., des Mittags um 2 Uhr, ſollen auf hiefigem Rath⸗ hauſe nachſtehende Arbeiten an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden: a) Bei Verlegen mehrerer Abfahrten: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 27 fl. 28 kr. 2 Handarbeit, 5 13 3) Das Anliefern von 0, Cubikklafter Mauer⸗ ſteinen, 0,5 Cubikklafter Chauffirſteine, 62 laufende Fuß Kanaldeckel und 5 Bütten Jr Oben Kalk. in 5) Bei Unterhaltung des Rathhauſes: 1) Glaſergxbeit, veranſchlagt zu 21 fl. 20 kr. 2) Schl rarbeit*„ 6„—„ 3) Weiß binderarbeit„„ 2,— ) Bei Herſtellung der Promenaden: 1) Handarbeit, veranſchlagt zu 39 fl. 40 kr. Sodann das Wegfahren des Kompoſtes auf die ſtädtiſchen Wieſen. Friedberg den 20. October 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de x. aldet: 19 ſtin des von der damit ver arb am Nerven, beißt der be⸗ u dieſer Regel alten Heldenge⸗ — a deſſen Ehefru rortfelbſt cataftro Immobiliar⸗Verſteigerung. 178) Freitag den 24. October d. J., Vor⸗ mittags ſ0 Uhr, werden in hieſigem Rathhahſe die zum Nachlaſſe der dahier verſtorbenen Georg Schreibers Eheleute gehörenden Immobilien, wie ſolche im Int.⸗Blatt Nr. 77 Inſerat 1656 näher bezeichnet find, nochmals unter dem An⸗ ſügen verſteigert, daß dem Letztbietenden nun⸗ mehr der unbedingte Zuſchlag ertheilt wird. Friedberg den 20. Oktober 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. — 335— Edietalla dung. (1749) Nachverzeichnete Grundrente, als: 1) Die dem Herrn Grafen Max zu Solms⸗Rödelheim zuſtehenden: a) in der Gemarkung Burggrafenrode, im Geldanſchlage von 41 fl. 38 kr b) in der Gemarkung Budesheim, im Geldanſchlage von 61 fl. 25 kr., 1 2) 1 5 dice 5. en 8 do Johann Nepomuk zu Eltz, Lieutenant im König⸗ i reußiſche. Hr„Regiment, in der Gemark 2 0 i 8 Gew wo. 4% 10„ kung Burggraäfenrode zuſtehenden, im ) die dem Heinrich Winter, der Wittwe des Jacob Faß II., dem Withelm Otto, Jacob Di Jacob Conrad Schaub, Balthaſar Wieſenbach, Wilhelm preſer, Ernſt 11 5 Ehelich Schaub, Daniel Faß und dem Joh. Ferber II. zu Büdesheim in der Gemarkung Büdes⸗ 9 9 0 an Pl ref Sbalph im Ane von 42 fl. 59 ½ kr., ie dem Herrn Grafen Adolph von Aſenburg-Wächtersbach in d ü i 0 zuſtehenden, im 9 nr 12 eee 5) die dem Herrn Grafen Erwein Damian von Schönborn⸗Wieſentheid i 8, K bnignge Balern, Zaſeherden, und zwar! ch ſentheid zu Wieſentheid, im a) in der Gemarkung Büdesheim, im Geldanſchlage von 756 fl. 11 kr., b)„„ 1 Holzhauſen 1 1„ 1% 85 c)„ 1 Rodheim, 5 1 10 1 1 5 117% 5 U 17 Vilbel, 7 157„ 305„ 3375„ 6) die dem Ludwig Freiherrn von Edelsheim, Gr. Badiſchem Kammerjunker zu Karls 715 5 1 90 15 1 8 Kammerjunker zu Büdeeheim 9. pold, Freiherrn von Edelsheim, K. K. Oe erreichiſchem Major, zu Wi in⸗ eie eg, Aa chiſch jor, zu Wien wohnhaft, gemein a) in der Gemarkung Büdesheim, im Geldanſchlage von 32 fl. 54½ kr., b) in der Gemarkung Rendel, im Geldanſchlage von 18 fl. 51 ¼ kr, 7) die dem Herrn Grafen Friedrich Magnus zu Solms⸗Wildenfels in Wildenfels: a) in der Gemarkung Büdesheim zuſtehenden, im Geldanſchlage von 54 fl. 31% kr., b) in der Gemarkung Hochſt an der Nidder zustehenden, im Geldanſchlage von 5 fl. 59 kr., 8) die dem Karl Anton Friedrich Wilhelm August Rudolph Freiherrn von Holzhauſen zu Frank⸗ furt a. M. in der Gemarkung Holzhauſen zuſtehenden, im Geldanſchlage von 19 fl. 48 ¼ kr., 9) die dem Wilhelm Hugo Joſeph Freiherrn zu Wetzel, genannt von Carben, auf Obermörlen, und dem Wilgelm Freiterrn von Breidbach⸗Bürresheim, genannt von Riedt, Herz. Naſſ. Miniſterial⸗Aſſeſſor zu Heddernheim, und zwar dem Erſteren zu /, dem Letzteren zu /, in der Gemarkung Obererlenbach zuſtehenden, im Geldanſchlage von 29 fl. 56¼. 12— 10) die dem Königl. Bapriſchen Kammerer Ernſt Freiherrn von Dörnberg zu Regensburg, als Inhaber der von Glauburgſchen und von und zum Jungenſchen Fideicommiſſe in Niederer⸗ lenbach, in der Gemarkung Obererlenbach zuſtehenden, im Geldanſchlage von 66 fl. 1% kr., ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöst werden. Es werden deßhalb alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hiermit, aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer innerhalb 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die oben genannten Berechtigten geſtattet werden würde. Groskarben den 9. October 1851. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Immobiliar-Verſteigerung. (1750) Dienſtag den 28. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die im Flurbuch auf den Namen Emmerich Müller und Wilhelm Hechlers Frau eingetra⸗ genen Güterſtücke in den Gemarkungen Friedberg, Ockſtadt und Fauerbach II., wie ſolche im In⸗ telligenzblatt Nr. 44 Inſerat 733 ſpeciell ver⸗ zeichnet ſind, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 20. Oktober 185 1. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter Bender. Obligations-Verlooſung. 11731) Durch das Loos wurde heute die Nummer 30 der Partial⸗Obligationen bieſiger Gemeinde mit 200 fl. zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber derſelben wird hiermit aufgefor⸗ dert, dieſe Summe gegen Rückgabe der Urkunde und der nicht fälligen Zinscoupons, bis den 31. December l. J, bei dem Handlungshaus Simon Lindheimer in Friedberg in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tag an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Holzhauſen den 10. October 1851. Der Groß h. Heſſ. Burgermeiſter Ried. Jagdverpachtung. (4732) Montag den 27. October l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Feld- und Wald⸗ jagd in der hieſigen Gemarkung auf der Bür⸗ germeiſterei dahier, unter den im Termin be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen, auf ſechs Jahre verpachtet werden. Rommelhauſen den 17. October 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wiegand. 139 fl. 47½ kr. (1753) werden aus der Kirchenkaſſe zu Bru⸗ chenbruͤcken gegen gerichtliche Obligation verliehen. Der Kirchenvorſtand. Holz⸗Verſteigerung. (175 Freitag den 24. d. M., Vormittags 8 anfangend, ſollen in hiefigem Gemeinde⸗ wald: 1) 30 Stecken Eichen-Scheitholz, 2) 20„„ und Buchen-Prügelholz, 3) 15*„„„ Stockholz und 4) 3000 Stück Buchen-⸗Wellen meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt den 18. Oktober 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Appel. Bekanntmachung. (1755) Donnerſtag den 23. d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr, wollen die Erben des Heinrich Sang 1. dahier circa 12 Ohmfaß, darunter 2 Zulaſt, die übrigen 1⸗ und 2öhmig, nebſt 2¼ Ohm Aepfelwein in loco verſteigern laſſen. Fauerbach II. den 19. Oktober 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holler. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (1756) Montag den 27. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Sectlons⸗ büreau die Pflaſterung der Magazinskeller in hieſigem Bahnhofe, veranſchlagt zu 516 fl., durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden. Gießen den 18. Oktober 1851. i Der Gr. Sections⸗Ingenieur Eickemeyer. N ν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Gef ch. (1725) Eine geſunde Schenkamme wird ge⸗ ſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Nachricht und Einladung. (17260 Die feierliche Einweihung des neuen Hauſes der Blinden⸗Anſtalt zu Friedberg findet Donnerſtag den 30. d. M., Nachmittags 2 Uhr ſtatt, wozu alle Freunde und Wohlthäter hiermit eingeladen werden. Der Vorſteher. Wagen ⸗ Verkauf. (1739) Ein einſpänniger Wagen ſteht bei dem Unterzeichneten aus freier Hand zu ver⸗ kaufen. Vilbel den 14. Oktober 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Hinkel. Zu vermiethen. (1743) Ein möbelirtes Zimmer iſt zu ver⸗ 9 00 bei Schreinermeiſter Deweil in der urg. Zur Nachricht. (1757) Sonntag den 26. Oktober beginnen die Damencaſinos. Friedberg den 18. Oktober 1851. Die Vorſteher. Geſchaͤftsempfehlung. (1758) Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich dahier ein Bürſtenmacher⸗Geſchäft errichtet habe. Durch gute Arbeit und reelle Bedienung werde ich mir die Zufriedenheit der verehrten Kunden zu er⸗ halten ſuchen. Zugleich bemerke ich, daß ich Reparaturen jeder Art annehme und beßtens beſorgen werde. Friedberg im Oktober 1851. Heinrich Bender, Vorſtadt No. 117. Pero ren (1759) Am verfloſſenen Sonntag den 19. d. M. wurde auf dem Wege von der Nauhei⸗ mer Saline bis Friedberg ein goldner Ring mit blauemaillirter Platte verloren. Der Fin⸗ der erhält gegen Rückgabe deſſelben an die Expedition dieſes Blattes eine entſprechende Belohnung. Fahrplan (4760) der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe, Omnibus ꝛc. nebſt einem Verzeichniß der Sehenswürdigkeiten in Frankfurt a. M. à 4 kr. zu haben bei Friedberg. E. Bindernagel. ö Die Frankfurter 336 ö Lebens- Versicherungs- Gesellschaft (468) mit einem Grund⸗Capital von drei Millionen Gulden, leiſte Verſicherungen zu äußerſt billigen Prämien. Den auf Lebenszeit Verſicherten wird nach ihrer Wahl ein Gewinn, Antheil von 50 PpEt. oder ein Rabatt von 10 pCt. auf die Jahres, Prämie bewilligt. 25 Die Prämien können in halb- oder vierteljährigen Raten ent⸗ richtet werden.— Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welch' Letztere außergewöhnlich hoch feſtgeſetzt ſind.— Verſicherungen werden durch den unterzeichneten Hauptagenten, bei welchem auch Proſpectus und Antragsformulare unentgeldlich zu haben ſind auf's Prompteſte vermittelt. 5 Friedberg im October 1851. H. Hahn. Magdeburger Feuerverſieherungs⸗Geſellſchaft. (17610 Von der Direction der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaf zum General-Agenten für das Großherzogthum Heſſen ernannt, beehre ich mich, zur Kenntniß zu bringen, daß fuͤr den Regierungsbezirk Friedberg die Herre Kaufmann Chelius in Butzbach, Kaufmann Hanſtein in Friedberg, karg Betreffend: Die Die En kurtungsbezirke en, theiler Actuariats⸗Gehülfe Mitze in Hungen, Die Jh früherer Bürgermeiſter Jung in Okarben, I hirückgewieſenen zu Special⸗Agenten der Geſellſchaft beſtellt ſind. i Friedb Die Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft übernimmt zu billi⸗ gen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Feuersgefahr ſowohl in Städ— ten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegen⸗ ä ſtände, ſoweit letztere nicht in der Landes⸗Brandaſſecuranz⸗Anſtalt verſichert ſind. 5 8 In der Billigkeit ihrer Prämienſätze ſteht dieſelbe keiner 33[Vor⸗ 1 anderen ſoliden Anſtalt nach; auch gewährt ſie bei Verſicherungen auf 8 längere Dauer bedeutende Vortheile. 1 Ueber die näheren Bedingungen geben die genannten Herren Agenten bereitwilligſt Auskunft, wie dieſelben auch Verſicherungs⸗Anträge gern entgegen nehmen. ö 8 Jer, tte 3 D, de Darmſtadt den 15. Oktober 1851. Heil, Poi Fr. Vogel, Dr. Jur., 72 95 11 Müller 0 Bureau der General-Agentur: Grafenſtraße Lit. E. 158 mittlerer Stock 8 Weißbecke e Lonig, J. Bekanntmachung. She (1762) Nachfolgende Nummern haben bei der Verlooſung zum Beſten der Blindenanſtalt die 20 5 bezeichneten Gegenſtände gewonnen: 92 Hoffman Nr. 611 1 Bettdecke; 45 1 Sophakiſſen; 636 1 Bücherbank; 346 1 Schemel; 587 N 1 Schemel; 590 1 Sophakiſſen; 707 1 Arbeitskörbchen; 629 1 Schlummerrolle; 428 1 Blumen⸗ 97 Fuhr, Ed ampel; 540 l Tiſchdecke; 132 1 Nadelkiſſen; 528 1 Arbeitstäſchchen; 589 1 Sophakiſſen; 810 98 egg 6 1 Fenſterbehang; 385 1 Krägelchen mit Manſchetten; 11 1 Geldbeutel; 56 1 Körbchen; 366 1 Uhrgeſtell; 373 1 Handleuchter; 94 1 Taſſe; 20 1 Schoner; 220 1 Käppchen; 66 1 Schoner; 709 1 Nadelkiſſen; 255 1 Paar Kinderſtrümpfchen; 394 1 Taſſe; 761 1 Geldbeutel; 92 1 Feuerzeug; 14 d 290 1 Taſſe; 3431 Paar Pantoffeln; 644 1 Taſſe; 512 1 Paar Pantoffeln; 112 1 Körbchen; 2 du 75 345 1 Taſſe; 531 1 Schoner; 82 1 Aſchekaſſchen; 309 1 Paar Strümpfez 500 2 Blumentöpfe; 3. Pu, det 500 1 Feuertäſchchenz 417 1 Geldbeutel; 625 1 Strohdecke; 155 1 Serdiettenband; 304 1 Paar 4 Mile d Winterſchuhe; 807 1 Geldbeutel; 283 1 Kinderhäubchen; 595 1 Paar Tillärmel; 825 1 Butter⸗ 5 Mul doſe; 440 1 Taſſe; 712 1 Paar Kinderſtrümpfchen; 165 1 Blumenſtock; 415 1 Körbchen; 763 0 Buh, 1. Krägelchenz 696 1 Uhrgeſtell; 275 1 Paar Staugen; 3 1 Kinderhäubchen; 286 1 Lichtbild; 7 Aich 688 1 Paar Strümpfchen; 664 1 Glas; 435 1 Waſchſeil; 684 1 Eiernetz; 718 1 Paar Pantoffeln. 9 N l Friedberg den 14. October 1851. 11 Sul 80 Für den Arbeitsverein: 12 Nei h Nanny Schäffer. Helene Groß. Eliſe Wahl. 14 0 15 10 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 0