u. males den kann cker. daumwol⸗ u, ſowie Chet Tage ayer. Frapp. ar. e Perſonen ann Mack Trapp zu e ſich den n wollen, d. Mts., tzeichneten ſands: cpfolge Pfolger. enden blen gen von Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Uegierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 16. Sonnabend den 22. Februar 1851. Urnſere verehrlichen Abonnenten ſehen wir uns veranlaßt hiermit zu benachrich— tigen, daß die Fortſetzung dieſes Blattes von Nr. 18 ab nur an Diejenigen ver— abfolgt wird, welche den Abonnements-Preis gezahlt, resp. eingeſandt haben; Gemein⸗ den ſind ſelbſtredend hiervon ausgeſchloſſen. Die Expedition des Friedberger Intelligenz⸗Blattes. Ein Beiſpiel egyptiſcher Mechtspflege unter Jbrahim . Paſcha! Ein Fellah warf ſich zu den Füßen Ibrahims und mit dem Ausruf:„entweder laß mich tödten oder gib mir Gerechtigkeit!“ faßte er krampfhaft das linke Bein des Paſchas. Dieſer befahl ihm aufzuſtehen und ſein Anliegen zu ſagen. Der Fellah erzählte:„Ich hatte drei Ochſen und ein Stück Landes, welches mir und meiner Familie Bohnen, Mais und Zwiebeln zu eſſen, und dir, großer Paſcha jedes Jahr die geforderte Steuer gab. Mein Feld war ſchön, denn das ſüße Waſſer des Nils machte es frucht— bar und ich pflügte es mit meinem Knaben, wie die Väter meines Vaters ſchon gethan. Da faßte der Schel⸗el⸗belled (Ortsvorſteher) eine Neigung für die Schönheit meines Landes, und er ſagte, daß es ihm gehöre. Seine ſchwarzen Sclaven nahmen meine Ernte weg und führten meine Bohnen und meinen Mais auf einer Barke den Strom hinab. Die Ochſen aber trieb der Schech zu ſeiner großen Heerde an dem Rand der Wüſte. Ich aß die Zwiebeln mit meinen Knaben und bat den Schech bei jedem Sonnen— aufgang, mir das Land meiner Väter wenigſtens in Pacht zu geben. Er will es nicht. Ich ging nun in dieſe Stadt, klagte deinem großen Diwan meine Sachen und bewies durch das Zeugniß meiner Nachbarn, daß das Land ſeit mehr als hundert Jahren meinen Vätern gehöre. Der Diwan ſprach: Du haſt Recht, der Schech muß dir das Land zurückgeben! Der Schech aber war auch hierher ge— kommen und ſein Kameel brachte vieles Geld dem erſten Richter. Ich konnte nichts geben. Gott iſt groß! Der Diwan wies mich ab, und morgen wird das Urtheil aus⸗ gefertigt.“ Der Paſcha nahm den reich mit Diamanten verzierten Bernſtein von ſeinem Schibuk(Pfeife) und gab ihn dem Fellah mit den Worten: Morgen früh gehe zum Diwan, bitte nochmals um Gerechtigkeit, nähere dich dem Richter, dem der Schech das Balſchiſch(Geſchenk) gegeben, gib ihm heimlich dieſe Pfeifenſpitze, und ſage ihm, es ſei dir leid, ihm weiter nichts geben zu konnen, denn dieſe habeſt du von dem Reſte deines Vermögens gekauft, damit er dir Gerechtigkeit verſchaffe. Benachrichtige mich ſogleich vom Ausgange dieſer Angelegenheit. Der Bauer über- brachte am folgenden Tage voller Freude und Dankbarkeit dem Paſcha das Urtheil, welches ihn in den Beſitz ſeines Eigenthums wieder einſetze. Der Paſcha erſchien einige Tage ſpäter in dem großen Rath, ließ den beſtochenen Richter vor ſich kommen, und ſagte ihm in's Ohr: Meine Pfeifenſpitze hat ihren Zweck erfüllt, denn ſie hat dem Ge— rechten ſein Recht verſchafft; darum ſchicke mir dieſelbe heute in meinen Palaſt zurück. Der ſchlechte Richter war etwas beſchämt, tröſtete ſich jedoch alsbald, da er ſeines Amtes nicht entſetzt wurde. Miszellen. Ein Prediger wurde oft von einer Menge Müßig— gänger aus ſeiner Nachbarſchaft heimgeſucht, die bei ihm eſſen und trinken wollten. Eines Tages beſuchten ihn auf einmal acht ſolche Schmarozer; er empfing ſie ſehr freund— lich, dann rief er ſeine Leute und ſagte:„Macht, daß wir eſſen; deckt den Tiſch, holt Wein und ſorgt, daß Alles in Ueberfluß vorhanden iſt.“ Hierauf langte er ſeinen Prieſterrock von der Wand, und nahm ein Buch unter den Arm, worüber ſeine Gäſte in Verwunderung geriethen. „Wo wollen Sie denn hin?“ fragte man.„Ich bin ſo⸗ gleich wieder hier, meine Herren, ich habe heute früh einen Kranken beſucht, der an dem jetzt herrſchenden, peſtartigen Nervenfieber darnieder liegt und da habe ich verſprochen, gegen Mittag wieder zu kommen.“ Mit dieſen Worten — ging er zur Thur hinaus. Die Schmarozer erſchracken bei den Worten„peſtartiges Fieber“ ſo ſehr, daß ſie ſich ſo ſchnell als möglich fortmachten, und in einem ganzen Vierteljahr nicht wieder kamen. Saphir ſagt:„Man wird geliebt von ſeinem Weibe, geſchont von ſeiner Frau, geduldet von ſeiner Gemahlin. — Man hat für ſich ein Weib, für ſeine Hausfreunde eine Frau und fuͤr die Welt eine Gemahlin.— Wenn man krank iſt, wird man gepflegt von dem Weibe, beſucht von der Frau, und nach dem Befinden erkundigt ſich die Gemahlin.— Unſern Kummer theilt das Weib, unſer Geld die Frau, und unſere Schulden die Gemahlin.— Sind wir todt, ſo beweint uns das Weib, beklagt uns 62— unſere Frau, und geht in Trauer unſere Gemahlin.— In einem Jahre heirathet unſer Weib, in ſechs Monaten unſere Frau und in ſechs Wochen unſere Gemahlin. In Paris trat kürzlich ein anſehnlich gekleideter Mann mit einem galonnirten Jäger in einen Laden und ließ ſich Stoffe vorlegen. Er behandelte die Sachen und ließ ſie durch den Jäger in den Wagen tragen, während er ſelbſt ſich anſchickte als wolle er zahlen.„Ich glaube gar, mein Kutſcher fährt davon,“ ruft er plötzlich indem die Equipage wirklich davon rollt.„Jean!“ fährt der Herr fort,„Jean, arrétez!“ und läuft hinaus. Der Kauf- mann wartet zwei Augenblicke, dann geht er nach. Alles iſt fort, und Roß und Reiter ſah man nie mehr wieder. —— Bekanntmachungen von Be— hoͤrden. d NN NN Oeffentliche Aufforderung. (131) Johannes Balſer aus Okarben, ge⸗ boren am 1. Dezember 1780, Sohn des daſelbſt verſtorbenen Georg Helfrich Balſer, welcher ſeit ſeiner Jugend, unbekannt wo? abweſend iſt, deſſen etwaige Leibes- oder Teſtaments-Erben, oder ſonſtige Erbprätendenten werden hierdurch aufgefordert, ſich binnen drei Monaten ſogewiß zur Empfangnahme deſſen ſeither curatoriſch ver⸗ walteten, 291 fl. 3 kr. betragenden Vermögens dahier anzumelden und zu legitimiren, als ſonſt Johannes Balſer für todt erklärt und das Ver— mögen deſſen nächſten dahier befindlichen Sei tenverwandten ausgeantwortet werden wird. Großkarben am 21. Januar 1851. Großh. Heſſ. Landgericht ie Bekanntmachung. (242) Der Müller Chriſtian Müller dahier iſt geſonnen, ſeine im hieſigen Orte an dem vereinigten Uſa- und Wetter ⸗Fluſſe gelegene Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Roll- gange nebſt dem dazu gehörigen Gelände, be—⸗ ſtehend in circa 100 Morgen Gärten, Aecker und Wieſen, Mittwoch den 26. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in der Mühle ſelbſt öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen freiwillig zu verkaufen und ladet Kaufluſtige ergebenſt ein. Bemerkt wird, daß die Mühle nur eine halbe Stunde von der Main-Weſer⸗Eiſenbahn entfernt und mit dieſer durch Chauſſee verbunden iſt, au daß dieſelbe jeden Tag eingeſehen werden ann. Bruchenbrücken bei Friedberg den 3. Februar 1851. Der 1 Bürgermeiſter e ſt. Mobiliar-⸗Verſteigerung. (256) Mittwoch den 26. Februar d. J. und die darauf folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, wird der Mobiliar-Nachlaß des dahier ver⸗ ſtorbenen penſionirten Gr. Stabsarzt Renz in deſſen Behauſung in der Burg öffentlich meiſt— bietend verſteigert. Die zur Verſteigerung kom⸗ menden Gegenſtände beſtehen in Gold, Silber, Porzellan, Glas, Holzwerk, Fäſſer, Meubeln verſchiedener Art, Bettwerk, Kleider, Weißzeug, 6 gut gehaltene Bienenſtöcke, ſowie ſonſtigen verſchiedenen Haushaltungsgegenſtänden, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werden. Friedberg den 13. Februar 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung betreffend Brenn⸗ und Bau⸗, Werk⸗ und Nutz⸗ holz-Verſteigerung in den Großh. Domanial⸗ waldungen des Reviers Oberrosbach. (279) Dienſtag den 25. d. M. werden in den bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtrikten Mainzerhecken und Kellerberg an die Meiſt— bietenden öffentlich verſteigert: 4½ Stecken buchen, 19½ Stecken eichen Scheitholz; 3 Stecken buchen, 24½ Stecken birken und eichen, 1 Stecken aspen Prügelholz; 8 Stecken buchen, 92 Stecken birken und eichen Stockholz; 554 Wellen buchen, 3025 Wellen birken und eichen, 700 Wellen aspen Reiſerholz; 38 Stämme eichen Bau- und Werkholz, bis zu 27 Zoll Durchmeſſer und 40 Fuß Länge; 1 Stück Eichenwerkholz-Stange. Zeit und Ort der Zu ſammenkunft: Morgens 8 Uhr, am dicken Eichbaum im Weſter⸗ feld'ſchenwald. Erſt werden ausgeboten, 7 zu Wagnerholz geeignete Stämme und Stangen; dann folgt birken und aspen Prügel-, Stock- und Reiſer⸗ holz in den Mainzerhecken; nächſt dem buchen und eichen Scheit⸗, Prügel⸗„Stock⸗ und Reiſer⸗ holz im Kellerberg und zuletzt die Eichenbau⸗ holz⸗Klötze daſelbſt. Oberrosbach den 11. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Holz-Verſteigerung. (2810 In dem Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſchen Walde zu Wickſtadt, Diſtrict Kübloch, ſollen Montag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 58 Stecken buchen, 2 Stecken eichen Scheitholz, 28 1„ 14„„ Prügelholz, 51„„ 30 1„ Stockholz, 86„„ 26 1„Reisholz, 11 Stämme eichen Werkholz von 8-12“ Durch⸗ meſſer und 20-30“ Länge. Forſthaus Beinhards am 15. Februar 1851. Der Gräfliche Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hart m arenen. Mr elfi o deere (2900 In Concursſachen gegen Carl Zinkands Eheleute zu Vilbel werden diejenigen Gläubiger, welche ihre Forderungen im Liquidationstermin nicht angemeldet haben, dem in der Edictalla⸗ dung vom 21. Dezbr. v. J. angedrohten Rechts⸗ nachtheil gemäß, hiermit von der Concursmaſſe ausgeſchloſſen. Großkarben am 12. Februar 1851. Großh. Heſſ. Landgericht. Jäger. Sartorius. Frucht ⸗Verſteigerung. (291) Dienſtag den 4. März l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe 40—50 Malter Korn und 9 Malter Gerſte von den Fruchtvorräthen des Auquſtiner Schul⸗ fonds dahier zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend unter dem Anfügen verſteigert, daß gleichzeitig 10 Malter Korn, welche von der Verſteigerung vom 30 Dezbr. v. J. bis heute noch nicht ab⸗ gefaßt wurden, gemäß des Art. 5. des Verſtei⸗ gerungs⸗Protokolls nochmals anderweit verſtei⸗ gert werden. Friedberg den 20. Februar 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Be n dee Bekanntmachung. (292) Von dem heute verſteigerten Holze wurde zugeſchlagen: a) ſämmtliches Brenn- und Stammholz aus Diſtrikt am Haſſelecker Pfad; b) ſämmtliches Stamm- und Stangenholz aus Diſtrikt Kreuztannen und c) das heute zum zweitenmal verſteigerte Na⸗ Pfad aus Diſtrikt am Hafſelecker a Das Brennholz aus Diſtrikt Kreuz tan nen kommt demnächſt nochmals zur Verſteigerung. Der erſte Fahrtag iſt auf Donnerſtag, den 20. d., feſtgeſetzt. Ockſtadt am 17. Februar 1851. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ae Holzverſteigerung. (293) Dienſtag den 25. d. Mts., werden in den Diſtrikten Kreuztanne, Dickebuſch und oben am Rabenneſt 12 Stecken Nadel Scheitholz; 11 1 Ne „ adel⸗ und] Prügelholz; 10 5 7 g Prügelholz; 7 1 adel⸗ und eee, 3025 Stück Buchen-, f 6300„ Eichen- und Wellen 2037/„ Nadel⸗ an den Meiſtbietenden verſteigert. Die Verſteigerung beginnt im Diſrikte Kreuz- tanne, Vormittags 9 Uhr; bei ungünſtiger Witterung wird ſie im Wirthshauſe zum Hirſch dahier abgehalten. Ockſtadt am 19. Februar 1851. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Age de Holz⸗Verſteigerung. (2911) Freitag den 28. Februar l. 3. ſollen in dem Moxftädter Markwald verſteigert werden: 1) 22 Stecken Scheitholz, 20 8„ Stockholz, 3) 400 Stück eichen Wellen, 4) 165 Stämme elchen und buchen Bau-, Werk⸗ und Nutzholz, 1 eben anz 9710 u bit 205).% 1 J 6 4 wild fort 8 1 U (296) Hel 8 Hr, blen meinde Beine 1 Stec 2965 1 90 0771* 40 12⁰ 0 5) 5 Sfämt 22 30 Fuß L an den Meiftdi man hiermit u offentlichen Ken gerer zum Geb den Jahren 185 meindekaſe m Rückſand ſind Beienhei Privat- Ein bier (207) nit 4“ einem Nüllerwag abgegeben bei 1 95 Ein! ba meines! Mai zu dee Friedberg, 3un (269) Cin inder, wopo zu verkaufen Melbach. Geſe (270) Mit! gerd haben fosverkauf ert eigen nige uns zu dung und bl wuedberg' 1 Permag Inſeratgel aſchen in 0 wahlin. 9 „Menaten ihlin. gekleideter Laden und achen und wahrend ch glaube lich indem fahr n 5) 3900 Stück fichten und kiefern Bohnen⸗ ſtangen und Leiterbäume. Die Zuſammenkunft iſt an genanntem Tag, Morgens 10 Uhr, zu Obermoxſtadt. Obermoxſtadt am 18. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Miche Bekanntmachung. (295) In bieſigem Gemeinde ⸗Steinbruche ſtehen 15 Cubikklafter Mauerſteine vorräthig und es wird fortwährend darin gebrochen. Der Vorzug, den dieſe Steine vor anderen Mauer— ſteinen haben, iſt ſchon längſt bekannt und es wird nur noch bemerkt, daß gegen baare Zah— lung die Cubikklafter für den ſehr geringen Preis von 8 fl. abgegeben wird. Södel am 18. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Nee Bekanntmachung. (296) Freitag den 28. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald der Ge— meinde Beienheim, Diſtrikt Bauberg: 1) 173 Stecken buchen Scheitholz, 2) 63„„ Prügelholz, „„ Stockholz, 49 129 5 57 Reiſer, 5) 5 Stämme buchen Werkholz von 13 bis 22 Zoll Durchmeſſer und 20 bis 50 Fuß Länge, an den Meiſtbietenden verſteigert werden, was man hiermit unter dem beſonderen Anfügen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß nur ſolche Stei⸗ gerer zum Gebot zugelaſſen werden, welche von den Jahren 1849 und früher an die hieſige Ge⸗ meindekaſſe mit der Bezahlung nicht mehr im Rückſtand ſind. Beienheim den 18. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Muth. ANN Privat- Bekanntmachungen. Ein vierſpänniger Wagen (267) mit 4“ breiten Rädern, der ſich zu einem Müllerwagen ſehr gut eignet, wird billig abgegeben bei Gebrüder Groedel. Zu vermiethen. (155) Ein vollſtändiges Logis im mittleren Stock meines Hauſes iſt Anfang des Monats Mai zu beziehen. Friedberg. Wilhelm Fertſch. 3 u m Verkaufen. (269) Eine gemäſtete Kuh und zwei trächtige Rinder, wovon das eine nächſtens kalbt, hat zu verkaufen Melbach. Ph. Stier II. Geſchaͤfts-Anzeige. (270) Mit der Vergrößerung unſeres Wein⸗ lagers haben wir ein Weingeſchäft für den Grosverkauf eröffnet, was wir hierdurch er⸗ gebenſt anzeigen, mit dem Erſuchen betreffende Aufträge uns zuzuwenden, bei deren Ausführung prompte und billige Bedienung zugeſichert wird. Friedberg im Februar 1851. Gebr. Simon, zu den drei Schwerdtern. Gefunden (297) wurde am 17. d. M. zwiſchen Nieder⸗ wöllſtadt und Burggräfenrod eine Pferdedecke. Wer ſich als Eigenthümer derſelben zu legiti⸗ miren vermag, kann dieſelbe gegen Erſtattung der Inſeratgebühren bei Gaſtwirth Hörle in Kaichen in Empfang nehmen. 3 Allgemeines Geſchaͤfkts⸗Buͤrtau. (231) Dem geehrten Publicum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß in meinem Büreau nachbemerkte Geſchäfte auf das pünktlichſte und unter den billigſten Bedingungen beſorgt werden: 1) Aufſtellung von Gemeinde- und Vormundſchafts-Rechnungen, Voranſchlägen ꝛc., 2 Errichtung von Inventarien und Theilungen, Ausfertigung von Theilungs⸗ urkunden, 3) Errichtung von Teſtamenten, Codizillen, Uebergabs- und anderen Verträgen, Gutsleihen ꝛc. ꝛc., 4) Abfaſſung von Schriften, humoriſtiſchen und auch anderen Inhalts, Briefen, Annoncen ꝛc. ꝛc., 5) Abſchließung von Schifffahrtsverträgen mit Auswanderern nach Amerika, 6) Uebernahme von Forderungen gegen billigen Nachlaß und Ein- und Aus— klagen derſelben, und 7) Beſchaffung von Kapitalien gegen Inſatz-Hypotheken, Wechſel- und Fauſt— pfänder, und bitte um geneigten Zuſpruch. Auch empfehle ich mich zur Beſorgung von Rechtsgeſchäften und ſonſtiger bürgerlichen Angelegenheiten und bemerke, daß jede einfache Conferenz oder Be— rathung nur 10 kr. koſtet. Zugleich verbinde ich hiermit die weitere Anzeige, daß vom 1. Februar dieſes Jahrs an bis 1. Juli monatlich zweimal Schiffe(Drei⸗ maſter) zur Beförderung von Auswanderer nach Nordamerika— Nei- Tor, Baltimore, Neio- Orleans, Galvesſon eic.— von Bremen abgehen und daß ich zur Ertheilung der genaueſten Auskunft, bezüglich der Ueberfahrt, Koſten ꝛc., resp. zur Abſchließung der Ueberfahrtsver— träge beauftragt bin. Niederwöllſtadt den 30. Januar 1851. G. Emmerich, wohnhaft vis-A-vis des Lindenplatzes, unweit des Bahnhofs. Masken⸗ Garderobe. (196) Für den dahier ſtattfindenden Masken-Ball ſind Herren- und Damen⸗ Anzüge in der größten Auswahl bei dem Unterzeichneten ausgeſtellt und wer— den ſolche zu ſehr billigen Preiſen verliehen. Friedberg. Konrad Diehl, auf dem Markt. Masken⸗Anzüge (298) für Herren empfiehlt zu bedeutend herabgeſetzten Preiſen Friedrich Schleuning, Ludwigsſtraße. Bert e ige (299) Dienſtag den 25. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden im Gaſthaus zum goldenen Anker 15 bis 20 Klafter Mauerſteine aus den Stein— brüchen Oberrosbach nach Friedberg auf den Bauplatz der Blinden-Anſtalt zu fahren, an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Friedberg. J. P. Schäfer. Empfehlung. (300) Unterzeichneter empfiehlt ſich in allen Sorten Goldleiſten mit und ohne Verzierung, mit einer ſchönen und dauerhaften Vergoldung von den geſchickteſten Arbeitern in Deutſchland verfertigt. Zugleich übernimmt derſelbe Bilder, ſowie auch Spiegel mit Goldleiſten fertig ein— zurahmen zu den auffallend billigſten Preiſen und bittet um baldigſte Aufträge Frledberg im Februar 1851. 1 F. Hanſtein, Glaſermeiſter. Mobilien ⸗Verſteigerung. (301) Donnerſtag den 27. Februar l. J., von Morgens 9 Uhr an, will Unterzeichneter ſeine ſämmtliche Mobilien, als: Heu, Stroh, einen Karrn, Pflug, Egge, Fruchtmühle, Faſſer, Schränke, Stühle und ſonſtige Hausgeräthſchaf⸗ ten, verſteigern laſſen. Ockſtadt den 19. Februar 1851. Joſeph Groͤninger J. Steinkohlen. (302) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich von jetzt an fortwährend ein Lager in Stein— kohlen unterhalte mit dem Bemerken, daß ich ſtets eine ausgezeichnete Sorte Kohlen für Feuer- arbeiter zum Schmieden führe und ſolche zu den äußerſt billigen Preiſe erlaſſe. Friedberg im Februar 1851. Carl Frick, dem Bahnhof gegenüber. Bekanntmachung. (303) Künftigen Dienſtag den 25. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr, läßt Unterzeichneter Nachſtehendes in ſeiner Wohnung unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigern: 1) ein achtjähriges Wallachpferd, vorzüglich für einen Oeconomen geeignet, 2) zwei trächtige Kühe, 3) einen einſpännigen Wagen, 4) einen Pflug und Egge, 5) ein Pferdegeſchirr, 6) ein vollſtändiges Reitzeug, 79 Joche für Rindvieh, 8) eine Strohbank, 9) ein Waſſer⸗ oder Pfuhlfaß, 10) verſchiedene Ketten und ſonſtige Oekonomie⸗ geräthſchaften, und 11) drei Stecken eichen Scheitholz, zu Küfer⸗ und Glaſerarbeit geeignet. Ockſtadt am 16. Februar 1851. A. Harth, Oberförſter. Ein geſitteter Junge (3010 kann bei einem hieſigen Buchbinder in die Lehre kommen. Nähere Auskunft bei der Expedition. Ein Schweizer (305) wird von einem hiefigen Oeconomen geſucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Blts. Stroh-Hüte (306) werden gewaſchen und nach neueſter Fagçon geändert; auch können ſolche gefärbt werden bei Friedberg. S. G. Simon, Modehandlung, Hotel Trapp gegenüber. Verpachtung. (307) Montag den 3. März l. J. ſoll die den Boſiſchen Erben zu Hungen zuſtehende Ziegel⸗ hütte auf 1 Jahr verpachtet werden. Die Verpachtung wird bei Gaſtwirth Jockel abgehalten. Berſtadt den 15. Februar 1851. gab. Zu verkaufen. (8308) Ich Unterzeichneter beſitze 3 Paar hell⸗ braune Pferde(5 Wallache, 1 Stute mit kleinem Stern), 3, 4, 6 und 7 Jahr alt, fehlerfrei und zu jedem Dienſt brauchbar, wo⸗ von ich ein Paar mit freier Wahl unter den dreien verkaufe. 40 Stück Schafe mit Lämmer(40 Stück Jährlings⸗Hämmel und Körberlämmer) vom vorigen Jahr, wovon 20 Stück mit Freiſtellung der Wahl verkauft werden. Rödgen am 17. Februar 1851. Conrad Jehner, Oeconom. A e e, (309) Unterzeichneter verkauft ſeine Ueberreſte an Larven, Brillen, Bärten ꝛc. für auf den Montag den 24. Februar ſtattfindende Kappen⸗ fahrt und Maskenzüge zu Spottpreiſen. Heinrich Diehl, Heilgehülfe. Maskenball im Höôtel Trapp. Sonntag den 23. Februar 1851. (310) Eintrittskarten für einzelne Perſonen, à 30 kr. find bei den Herren Kaufmann Mack, Friedrich Schäfer und im Hötel Trapp bis Sonntag Abend 6 Uhr zu haben. Alsdann wird die Liſte für hieſige Theilnehmer geſchloſſen. Namens des Vorſtands: L. C. Trapp, Nachfolger. 1 Dankſagung. (311) Das Comité für den am letzten Sonn⸗ tag ſtattge, abten Maskenball bei Gerlach in Friedberg hält ſich verpflichtet, dem Herrn Tanz⸗ lehrer Moſeler für ſein wohlgelungenes Ar⸗ rangement der Maskenzüge und der Ballordnung, hiermit öffentlich den gebührenden Dank auszu⸗ ſprechen. Muſikverein in Friedberg. (812) Fünfte Abendunterhaltung des Mufik⸗ vereins Samſtag den 22. d. M. bei W. Schmidt neben dem Landgericht. Dyer Vo r ſt a n d. Buͤrger⸗Caſino zu Friedberg. (313) Das auf nächſten Sonntag fallende Damen⸗Caſino bleibt ausgeſetzt; das nächſte findet jedoch Sonntag den 2. März ſtatt. Dies den geehrten Geſellſchaftsmitgliedern nachrichtlich mittheilend, wird dazu noch ange⸗ fügt, daß auf dem Theater zur Unterhaltung vorgetragen wird: f Das war ich! Eine ländliche Scene in einem Aufzug von Hutt. Hierauf 1 Nachbarliche Späſſe, Schwank in einem Aufzug von C. Lebrün. Der Vorſtand. Geſellſchafts-Ball, Sonntag den 23. Februar bei Gaſt— wirth Joh. Joſt II. zu Niedereſchbach. Ihr Gäſte ſeid willkomm, kommt her Wo ihr wollt, dabei gibt's ein ſehr Guten Wein, ihr werdet unter⸗ Einander vergnügt und munter, Ich lade dazu höflichſt ein, Willkommen ſollt ihr alle ſein. (8140 Für den Trapp'ſchen Maskenball Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Serageſimä den 23. Febr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Noack. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Seel. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Kritzler. Fruchtpreiſe. ————— 19. Febr. 14. Febr. 30. Jan. Gattung. Fried⸗ i Die⸗ berg Mainz burg N fl. Ir. H. kr, f. tr. Waizen pr. Malter[ 7 30] 744 714 Korn, 6 20 6 1265 Gerſte„ 77 430 459 440 Hafer„„„ 31101 343] 3— Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 22. Februar bis 1. März. (315) wird die Rolle eines Bettlermädchens, S 5 Fried⸗PBuß⸗ welche ſich auf dem Gerlach'ſchen Balle als ſehr 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. einträglich bewährt hat, empfohlen. 5 kr. pf. kr. pf. 5 N 5 Literariſche Anzeige. 1Leib⸗Roggenbrod 2 2 242 (816) Bei C. Bindernagel in Fried⸗ 2„ 7 1 berg iſt vorräthig: 44„ 7. 1 9 8 . f Lth. Lth. Di e— Milchbrod 15% 15% * 1„*— Waſſerweck 1406 ſchwäbiſche Ilias.— Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16% 17 Fleiſch-Preiſe. Ludwi Auerbacher 1 Ochſenfleiſch 11 5 11 5 11 e„ Kühfleiſch, gemäſtetes 81— N be 50 ihrer„ Rindfleiſch, gemäſtetes 6 2 un aber von meh„ Kalbfleiſch 66 2 Von ſeinen Verehrern e ee, gemsſtetes“ e In holprige Verſe„ Schweinenfleiſch 9— 9— gebracht.„ Hammelfleiſch 847 7— .„ Schaaflleiſch A Preis 36 kr.„ Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— ——————————————„ Bratwurſt 14— 14— Frankfurter Gold-Cours„Schwartenmagen 13114 vom 20. Februar 1851. 0 S 755 13 5 12— „Dörrfleiſch 144— 14— fl.] kr.„ ee e. ion 9 32 ausgelaſſen 22— 18— Falrrſcevor 9 57 Ni i 10— 10— 9 05 0 fl. 4 9 2 77 lerenfe—— Na ee,%„ Hammelsfet 16.— 6— 20 Frankſtücke 9124 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Engliſche Souverains 11145 Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 1 2. S = abfolgt den ſind r Regierun, an die Gro Polizecomn Betreffend Sie! ten Diebſta aut einem! Heinrich ihn im Bet gericht dahi Frie bekannt“, 4 Ju Irie