Intelligenz-Vlatt fuͤr die e Provinz Oberheſſen Stadtliche im Allgemeinen, riſch. 0*. 8 den Regierungsbezirk Friedberg ag.. 1 g* unh, im Beſonderen. ur. M 40. Mittwoch den 21. Mai 1851. i ſe. — die Gemeinden, welche ſolche gemeinnützige Anſtalten ins 8. N. A m t l ä ch er T 0 E. Leben gerufen, ſoll die Auszahlung 1 1 855 Na] De. Friedberg den 17. Mai 1851. Nan zug O 3 Ou vf ier. —— effentliche Ladung. 3 b kſſr. 138 ee 5 60 45. Repartition über die aus der Mathildenſtiftskaſſe für 1„. i f illi 1 1— wirthshaus, Juſtizamtsbezirk Hünfeld, werden hierdurch auf⸗ die naibſehenden ane veem giune n fl. 3055 45 gefordert, ſich binnen 14 Tagen, bei Meidung ſteckbrieflicher Altenſtadt 29 fl. 17¼ kr., Aſſenheim 27 fl. 34½ kr., Verfolgung, zur Unterſuchungsſache wegen Betheiligung an f einer Schlägerei, beziehungsweiſe wegen Tödtungꝛc., dahier zu age ſiſtiren. Fulda am 9. Mai 1851. b Bußbac Der Staats⸗Procurator Mai. ö—(Unleſerlich.) — Auf Erſuchen des Kurfürſtl. Staatsprocurators zu gn Buß. Fulda werden hierdurch die Gr. Bürgermeiſter ꝛc. des Re⸗ berg, bah. gierungsbezirks angewieſen, ſofern ſich die in vorſtehender el k.. Ladung Benannten in einer ihrer Gemeinden aufhalten ſoll⸗ 8 ten, dieſelben zur alsbaldigen Siſtirung mit dem Bemerken 22/2 aufzufordern, daß ſonſt ihre Verhaftung erfolge. 151 Friedberg den 16. Mai 1851. Ae Die Gr. Heſſ. Regierungs-Commiſſion des ** 1 Regierungsbezirks Friedberg 1½7 1 27. 2 16800 Ouvrier. 1 57 174 1 g Die Großherzoglich Heſſiſche N 1 16— Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 77 702 Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des ehemaligen Kreiſes 79 19- Friedberg. 5 1 N— + Betreffend: Die Einrichtungen von Induſtrie⸗Schulen. 1 Bei der Repartition der von der General-Verſammlung * 4— des Mathildenſtifts zum Zwecke der Errichtung von In⸗ 2% duſtrieſchulen, Kleinkinderbewahranſtalten, oder ſonſtige ge⸗ % meinnützliche Zwecke verwilligten Summe von 1500 fl. / ſid auf die nachverzeichneten Gemeinden die beigeſetzte Be— 61 träge gefallen. 2. A- Um nun die Auszahlung an diejenigen Gemeinden, 6 welche dergleichen Schulen wirklich ins Leben gerufen ha⸗ % ben, bewirken zu können, ſieht man alsbaldiger Vorlage * gemein darüber entgegen, ſeit wann die Schulen ꝛc. beſtehen, wer „den Unterricht ertheilt und mit welchem Erfolge. Nur an Bauernheim 5 fl. 11½ kr., Beyenheim 12 fl. 1½ kr., Bo⸗ denrod 5 fl. 54¼ kr., Bönſtadt 16 fl. 42 kr., Bruchen⸗ brücken 16 fl. 14 kr., Büdesheim 21 fl. 22 ¼ kr., Burg⸗ gräfenrod 14 fl. 43 ¼ kr.; Butzbach 79 fl. 46 ½ kr., Fauer⸗ bach I. 17 fl. 54 kr.; Fauerbach II. 13 fl. 2½ kr., Friedberg 140 fl. 20 kr., Großkarben 26 fl. 12½ kr., Hauſen mit Oes 5 57½ kr., Heldenbergen 44 fl. 18 kr.; Hochweiſel 20 fl. 47½ kr.; Hoͤchſt 15 fl. 13 ½ kr.; Holzhauſen 24 fl. 2 ½¼ fr., Ilbenſtadt 26 fl. 2¼ kr., Kaichen 20 fl. 3 ½ kr., Kirchgöns 16 fl. 27 kr., Kleinkarben 21 fl. 27 ¼ kr., Klop⸗ penheim 5 fl. 33 kr., Langenhain und Ziegenberg 19 fl. 19 ¼ kr., Maibach 9 fl. 19 kr., Mellbach 14 fl. 1 ¼ kr., Münſter 10 fl./ kr., Niedereſchbach 18 fl. 43 ¼ kr., Nieder⸗ und Oberflorſtadt 41 fl. 34 kr., Niedermörlen 23 fl. 8 ¾½ kr., Niederrosbach 13 fl. 46 ½ kr., Niederurſel 12 fl. 45 ¼ kr., Niederweiſel 63 fl. 29 kr., Niederwöllſtadt 22 fl. 29 ½ kr., Oberau 8 fl. 28 ½ kr., Obererlenbach 26 fl. 6 kr., Obereſchbach 17 fl. 3½¼ kr., Obermörlen 53 fl. 17½ kr., Oberrosbach 32 fl. 34¼ kr., Oberwöllſtadt 23 fl. 45 kr., Okarben 18fl. 49 ¼ kr., Ockſtadt 29 fl. 47½ kr., Oppershofen 16 fl. 58 ¼ kr., Oſſenheim 8 fl. ½ kr., Oſtheim 15 fl. 21½ kr. Petterweil 21 fl. 55 ¼ kr., Pohl⸗ göns 14 fl. 48 ¼ kr., Rendel 21 fl. 29 kr., Rockenberg 34 fl. 55 ½ kr., Rodenbach 8 fl. 39¾ kr., Rodheim 45 fl. 54¾ kr., Rödelheim 60 fl. 221 kr., Rommelhauſen 7 fl. 3½ kr., Södel 18 fl. 48 ¼ kr., Stammheim 20 fl. 34 ¼ kr., Steinbach 16 fl. 22 ½¼ kr., Steinfurt 24 fl. 19 ¼ kr., Vilbel 73 fl. 52½¼ kr., Wiſſelsheim 5 fl. 11½ kr. Was Einer fertig bringen kann, wenn er will. Einmal ſaßen Abends die Genoſſen der Spinuſtube bei ihrer Lampe traulich bei einander und hörten aufmerk— ſam dem Gevatter und dem Schmiedjacob zu, die mit— einander disputirten. Der Schmiedjacob hatte geſagt, es ſei ganz erſtaunlich, was ein guter, wackerer Mann durch Wort und Beiſpiel auf andere Leute wirken könne, ja noch mehr, es könne Einer dei einer ganzen Gemeinde — 138—.— zu Nutz und Frommen beitragen, ohne daß er Pfarrer oder Schulmeiſter wäre, wenn er's nur am rechten Zipfel anzugreifen wiſſe, zumal um ſchlechte Sitten zu beſſern, und auch im Landbau neue beſſere Einrichtungen einzu⸗ führen, die den Wohlſtand förderten. b Macht mir meinen Gaul nicht ſcheu, rief der Ge⸗ vatter aus. Plaud're Einer, ſo viel er will; mach' er's ſo gut er nur kann— die Leute ſind ihres Kopfes, und gehen ihre eignen Wege, und kümmern ſich nicht drum. Und vollends im Landbau machen's die Jungen, wie's die Alten ſeit Anno X machten, und es geht immer im alten Tappen fort. Kehre Jeder vor ſeiner Thür, und laſſe den Schmutz vor andrer Leute Thüren liegen! Proſt die Mahlzeit! rief dagegen der Schmiedjacob, der ſonſt nicht leicht hitzig wurde. Glaubt nicht, daß ich ſo etwas obenhin ſage! Ich weiß, daß Ihr das Dorf Hollbach kennt— Freilich kenn' ich's, fiel ihm der Gevatter in die Rede. O dann kennt Ihr auch das Sprüchelchen von Holl⸗ bach?— Welches? Ei das, ſagte der Schmiedjacob: Die Hollbacher gehn alle betteln bis anf den Paſtor, den Schulmeiſter und den Schöffen, und die kommen nicht, weil ſie keine Schuhe haben. Meiner Treu, ſagte lachend der Gevatter, das hatt' ich ganz vergeſſen. Es iſt aber auch nicht mehr ſo in Hollbach. l Und warum? fragte der Schmiedjacob, ich will's Euch ſagen. Vor etwa zwanzig Jahren kamen der„Batzenmann,“ wie ſie den Steuerboten, und den„Blutegel“ wie ſie den Gerichtsvollzieher hießen, nicht mehr aus dem Dorfe. Sie waren Alle Lumpen und Faullenzer, und um ihr gutes Feld ſtand's jämmerlich. Man meinte, über Hollbach herrſchten unaufhörlich die ſieben mageren Jahre Aegyptens, und es wohnten wirklich ſoviel Bettler darin, als Bürger. Seht'mal jetzt das Dorf an! Keiner bettelt; die Häuſer ſind nett, die Straßen ſauber; Batzemann und Blutegel haben den Weg zum Dorfe vergeſſen; das Feld iſt prächtig gebaut; die Weinberge ſtehen zum Verwundern, und die Metzger kaufen mehr fette und gemäſtete Ochſen drin, als ſonſt magere Kühe und Geiſen drin waren. Und dazu hat, naͤchſt Gott, Ein Mann das Meiſte beigetragen. mehr, es herrſchen dort jetzt Sitte und Zucht, während früher keine Ehe in Ehren geſchloſſen wurde. Noch Wer war denn das? fragten Viele. Der Nachtwächter, ſagte der Schmiedjacob. Ich will's Euch erzählen. Zu Hollbach ſtand damals rechts, wenn man um die Kirche bog, in der Ecke ein Haus, das machte es, wie alte Leute— es hatte ſich ſo gebückt, daß es alle Tage einzufallen drohte. Der in dem Hauſe wohnte, war der Schuſter Bäcker, ein alter Pampeler, der lieber ſpazieren ging, als arbeitete. Er hatte ein gar lieb, brav Töchterlein, aber das konnt's nicht packen, und es ging im Hausweſen alle Tage hinter ſich. Seine Weinberge lagen faſt wüſte, ſeine Aecker waren nicht gedüngt, ſeine Wieſen trugen kein Heu mehr, weil ſeit Menſchengedenken keine Aſche drauf gekommen war, und kein Waſſer drauf geleitet wurde. In Summa, wenn's Ducaten geregnet hätte, der Schuſter Bäcker wär zu faul geweſen, ſie auf⸗ zuraffen. Er hieß im Dorfe nur der„Schlotterbuchs.“ Sein Töchterlein, das hübſche Fränzchen, arbeitete wie ein Feind, aber ſie konnt's nicht allein packen. Alle Kinder gingen fort, und es war juſt Matthäus am Letzten. Einmal im Herbſte hatte das liebe Fränzchen die und wollte ſie ſchweren Herzens heimtragen. Aber ſie war ihr doch zu ſchwer zum Heben. Ihr Vater war zu faul geweſen, mit ihr leſen zu gehen, ſonſt hätte er ihr heben konnen. Nun war weit und breit Niemand, und das hübſche Mädchen mußte ſitzen und harren, bis Jemand käme. Wie ſie ſo da ſaß, dachte ſie an ihr Elend. Der Wein⸗ berg ſollte gerodet werden, aber konnte ſie es? Oben und unten lag noch Wüſtland, das herrliche Trauben hätte tragen können. Alles, was quer ging, ſtand ſo vor ihrer Seele. Da fing ſie recht herzlich an zu weinen. Ihr kindlich Gefühl verbot ihr, den Vater anzuhalten, und ſo konnt's doch nicht mehr fortgehen!— Wie ſie ſo daſitzt, kommt die Straße her ein Hand— werksbuſch, ein ſtattlicher, bildhübſcher Menſch, kein Strohmer und Landſtraßenheld, ſondern gut gekleidet, und an dem Felleiſen ſah man es ihm an, daß er auch ein Schuſter war. 8 Der war da unten am ſchönen Rheine zu Haus, in Braubach, wo oben die Marxburg ſteht, und hätte auch für ſein Leben gerne eine Traube gegeſſen, wenn er ſie mit Recht und Ehren gehabt hätte. Sieht er das hübſche Mädchen ſitzen und denkt: Die gibt dir gewiß eine! Er ſagte: Gelt, du freundlich Mädchen, eine Traube verſagſt du mir nicht? 5 2 Auch nicht zehn und mehr, ſagte ſie. Da ſpringt er auf's Ufer, ſetzte ſich neben hin, und läßt ſie ſich gut ſchmecken. i Hebt Er mir auch die Laſt auf? fragt ſie, als er ſich ſatt gegeſſen.. f Ich trag' ſie, wenn du willſt! a Aber das that ſie nicht. So wandern die Zwei miteinander, und ehe ſie das Dorf erreichen, weiß er, daß ſie eine Meiſterstochter iſt, und er dachte: Ich wollte, ſie wär' die Meiſtersfrau und ich der Meiſter! Denn das Mädchen gefiel ihm über die Maßen, und wie es ſchien, er ihr auch. 0(Fortſetzung folgt.) Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat April. 5 Friedberg. Kaen en f Getraute: 5 21. Georg Philipp Weitzel, Ortsbürger zu Großkarben und Actuariats⸗Candidat dahier, des Ortsbürgers und Einnehmers Wilhelm Weitzel zu Großkarben ehelich lediger Sohn, und Chriſtiane Philippine Specht, des weiland hieſigen Gr. Steuereinnehmers Johannes Specht ehelich ledige Tochter. 21. Karl Friedrich Auguſt Faatz, Bürger und Rechnungs⸗ practicant bei Gr. Regierungs-Commiſſion dahier, des hieſigen Bürgers und Kirchenrechners Johannes Faatz ehelich lediger Sohn, und Eliſabetha Jockel, des Bür⸗ gers, Metzgermeiſters und Gemeinderathes Konrad Jockel IV. zu Hungen ehelich ledige Tochter. 27. Heinrich Oberländer II., Bürger und Schuhmacher⸗ meiſter dahier, des hieſigen Bürgers und Schneider⸗ meiſters Heinrich Oberländer I. ehelich lediger Sohn, und Maria Magdalena Becker, des Bürgers und Tuchmachers Konrad Becker zu Schotten ehelich ledige Tochter. 5 Getaufte: 3. Dem hieſigen Bürger und Zeugſchmied Johannes Fillmar eine Tochter, Katharina Franziska, geboren den 21. März. 6. Dem hieſigen Bürger und Frauen⸗Kleidermacher Karl Diehl eine Tochter, Eliſabetha Mathilde, geboren den 19. Marz. 21 1 1 1 Trauben aus zwanzig Ruthen Weinberg in einer Butte, b die meh Den hies. f ich Nees 11. März 0 Dem Sell ae u Marla 0 6 Dem Por uu Fehlhe Eliſabetha 13. Dem hieſt uh gert den 5 „Ein unch! 1 en den 1 JU. Dem Eise Orke Tol nich Ehr 24. Ein uneh 8. März. . Dem Re Beourger z Ti.ochter, 10. Arr. A. Dem 8 Milius A. Dem Heinrich 4. Apri 2. Dem Engel den 11. 22. Dem be ſtian F geboren! N, Eine une V. Den ſieſ lich Sim den 14.9 Bekanntm machen, widri aſühm un. driedberg 159 Eine uneheliche Tochter, Johanna Wilhelmina, geboren den 27. März. Dem hieſigen Bürger und Handarbeiter Johann Hein⸗ i Beerdigte: 2. Anna Maria Bingmann, geborene Scholderer, des 0 4 der ſſe war 8 Gr. Phyſicatschirurgen und Gemeinderechners zu Rod⸗ war zu fal 6h. er 8 8 3 0, a0 d rich Nees eine Tochter, Anna Chriſtina, geboren den heim, Karl Ferdinand Bingmann hinterbliebene Wittwe N 21. Marz. 2 alt 67 Jahre, 18 Tage, f den 31. März. 1 d ame. 6. Dem Secretär an hieſiger Eiſenbahnſtation und Bür⸗ 2. Johann Friedrich Wilhelm Decher, des hieſigen Buͤr— dar Wein⸗ ger zu Lorſch Franz Witzenbacher eine Tochter, Anna gers und Rothgerbermeiſters Peter Decher eheliches 8 4 und Maria Thereſia, geboren den 28. Marz. Söhnlein, alt 5 Monate, 12 Tage, 1 den 31. März zuben häte 6. Dem Portier an hieſiger Eiſenbahnſtation und Bürger 2. Katharina Joſt, geborene Glaum, des hieſigen Bürgers ſo vor ihrer zu Fehlheim Ludwig Mehl eine Tochter, Anna Maria und Schuhmachermeiſters Johannes Joſt II. Ehefrau denen. Ir Eliſabetha, geboren den 28. März. alt 40 Jahre, T den 1. April. 8. len, und ſo 13. Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Wilhelm Hein⸗ 7. Kaspar Erker, Bürger und geweſener Nachtwächter dahier, alt 85 Jahre, 1 den 5. April. Martin Ludwig Wilhelm Auguſt Simon, des hieſigen Bürgers und Gaſtwirths Hermann Jacob Simon eheliches Söhnlein, alt 7 Monate, 15 Tage, 1 den 6. April. N Eliſe Helene Sophie Marie Louiſe Groß, des hieſigen rich Fertſch eine Tochter, Magdalena Amalia, geboren den 15. März. 8. Ein unehelicher Sohn, Emil Wilhelm Friedrich, gebo⸗ ren den 1. April. Dem Eiſenbahnarbeiter dahier und Bürger zu Nieder⸗ Orke Tobias Artz ein Sohn, Ludwig Heinrich Fried— 9. er ein Hand⸗ donc, kein gekleidet, und er auch ein 20. zu Haus, in rich Chriſtian, geboren den 26. März. Bürgers, Gemeinderathes und Kaufmanns Karl Da⸗ „ hatte auch 21. Ein unehelicher Sohn, Karl Theodor, geboren den niel Groß eheliches Töchterlein, alt 6 Monate, 28 wenn er ſſe 8. März. Tage, 7 den 7. April. 5 das hübſche 21. Dem Regiſtrator bei Gr. Landgerichte dahier und 11. Johann Wilhelm Rauſch, des hieſigen Bürgers und ß eine! Er Bürger zu Butzbach Johann Chriſtian Hagemann eine Mehlhändlers Adam Rauſch II. eheliches Söhnlein, alt 5 Monate, 8 Tage, k den 9. April. Sophie Wilhelmine Henriette Ferro, des weiland Engelhard Ferro, Beiſaſſen und Perückenmachers dahier ehelich ledige Tochter, alt 58 Jahre, 3 Monate, 8 Tochter, Anna Philippine Margaretha, geboren den a 10. April. 21. Dem hieſigen aube verſagſt a 11. Bürger und Glaſermeiſter Nikolaus ben hin, und Milius ein Sohn, Georg, geboren den 24. März. 21. Dem hieſigen Kappenmacher und Bürger zu Alzey Tage, 1 den 9. April. ie, als er ſich Heinrich Frank eine Tochter, Salome, geboren den 18. Georg Martin Briel, des hieſigen Bürgers und Flur⸗ 4. April. ſchützen Georg Briel eheliches Söhnlein, alt 1 Jahr, 21. Dem hieſigen Bürger und Büchſenmacher Heinrich 2 Monate, 21 Tage, 1 den 16. April. n bie Zwei Engel ein Sohn, Johann Martin Wilhelm, geboren 20. Johann Ludwig Hofmann, Bürger und Leinwebermei⸗ a gr, daß den 11. April. i g ſter dahier, alt 81 Jahre, 2. Monate, 11 Tage, 1 wollte, ſe 22. Dem Locomotivführer auf der Main⸗Weſerbahn Chri⸗ den 18. April. 5 Denn das ſtian Friedrich Schenk dahier eine Tochter, Louiſe, 27. Johannes Gerſter, Bürger und Maurermeiſter dahier, le es ſchien, geboren den 3. April. 5 alt 45 Jahre, t den 25. April. 27. Eine uneheliche Tochter, Maria, geboren den 5. April. 30. Philippine Margaretha Wenzel, geborene Ferro, des 27. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Hein⸗ hieſigen penſionirten Polizeidieners Johannes Wenzel —— rich Simmrock ein Sohn, Chriſtoph Friedrich, geboren Ehefrau, alt 56 Jahre, 9 Monate, 19 Tage, k den N April. den 14. April. 27. März zu Florſtadt. 8 I a 5— en, ſo wird hiermit veröffentlicht, daß, w' f 5 in⸗ Bekanntmachungen von Be⸗ 9 5— nee 1* e. 7 a hoͤrden. machen gedenkt, dieſe ſogewiß binnen 2 Mo⸗ 6) 676 57 198,6 U◻Klafter 101 Ruthen Gtoßkarben 1 naten an- und auszuführen hat, als ſonſten daſelbſt an Heinrich Müller II. keine Rückſicht darauf genommen und das be⸗ und Johann Philipp Gerths bürgers und arten chelich Specht, des Johannes b Rechnung: 1 dahitr, des hannes Faab fel, des Bü es Konad ck. Sahm, D Schneider ddiger Sohn, Bürgers un chelich ledige j Edictalladung. 676) Alle, welche auf eine von Matthäus Senſel von Florſtadt dem Oberſteiger Sieg in Aſſenheim am 6. März 1811 errichtete, von dieſem an Heinrich Schmidt in Hanau am 25. Juli 1824 cedirte und angeblich auf deſſen Tochter Catharina Brandt, geborene Schmidt, vererbte Obligation über 120 fl. An⸗ ſprüche machen zu können glauben, werden, da die behauptete Abtragung nicht genügend nach⸗ gewieſen werden kann, aufgefordert, ſolche in⸗ nerhalb drei Monaten von dem erſten Ein⸗ rücken dieſer Ladung an, dahier geltend zu machen, widrigenfalls die beantragte Löſchung erfolgen wird. l Friedberg den 1. Mai 1851, Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. Edictalla dung. (199) Der Herr Fürſt Ferdinand zu Solms Braunfels, Durchlaucht, befindet ſich im jüng⸗ ſten Beſitz des Bezugs derjenigen Grundrenten, die in ihrem jährlichen ſummariſchen Geldwerth von Dreihundert Sechs und Achtzig Gulden Fünf und Vierzig Kreuzer Drei Heller in der Gemeinde Grüningen entrichtet werden. Da nun dieſe Grundrenten, nach Mittheilung der Verwaltungsbehörde, abgelöſt werden ſol⸗ treffende Ablöſungstapikal an den genannten Berechtigten überwieſen werden wird. Hungen den 30. April 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Immobtlien⸗Verſteigerung. (788) Freitag den 20. Juni, Morgens um 9 Ühr, werden in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende, auf den Namen Emrich Müllers Er⸗ ben und Wilhelm Hechlers Frau im Flurbuch zugeſchriebenen Immobilien meiſtbietend ver⸗ ſteigert.. Gemarkung Stadt Friedberg: O. Nr. Pag. Nr.— 1) 1 3 Hoftaithe in der Stadt, Gaſt⸗ hauszum goldenen Reichs⸗ apfel. 2) 213 43 206,[◻Klafter= 105 Ruthen Garten in der 15. Gewann. 3) 288 33 196,6[UIKlafter= 100 Ruthen Acker im Großwartfeld, theilt mit Heinrich Müller. 4) 550 14 u. 15 319,5 U◻UIKlafter- 162 ¼½ Ruthen im Kleingalgenfeld, theilt mit Gottlieb Köttinger. 5) 694 6 310, UOKlafter S 158 Ruthen, Wittwe. 7) 675 53 151,[OKlafter= 77 Ruthen daſelbſt an Adam Kühn. Gemarkung Fauerbach II.: 8) 40 19 113 Ruthen, oberhalb dem 1 Diehnheimer Pfad. 9 ae Ruthen in der Wingerts⸗ gaſſe. 10) 59 26 65 Ruthen auf der Leimenkaut Mainzer Acker. 11) 513 17 85 Ruthen beim Hirſchenrain. 12) 59 27 64% Ruthen Acker auf der Leimenkaut, Mainzer Acker. Gemarkung Ockſtadt: 176 13 224½ Ruthen an der St. Ge⸗ orgs⸗Capelle in der 12. Ge⸗ wann an Poſthalter Helmolt l zu Friederg. Friedberg den 3. Mai 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſſer Bender. Mobilien ⸗Verſteigerung. (826) Dienſtag den 27. Mai d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, werden auf freiwilligen Antrag der Erben der dahier verſtorbenen Friedrich Kautz Wittwe in deren früherer Woh⸗ 130 nung bei Herrn Philipp Engel dahier nach⸗ verzeichnete Mobiliar⸗Gegenſtände, als: 1 Com⸗ mode, 1 Kleiderſchrank, eine Bettſtelle, Tiſch, Stühle, Bettung, Kleider, Weißgeräth und ſonſtige Haushaltungsgegenſtände öffentlich meiſt⸗ bietend.„ i rg den 19. 5 een In Auftrag Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 2 5 Bender. Kapitalaufnahme. (827) Die Gemeinde Petterweil, im Re⸗ gierungsbezirke Friedberg, ſucht ein Capital im Betrage von 28000 fl., wovon die jähr⸗ lichen Zinſen ſtets pünktlich berichtigt werden, bis zum 25. Juli I. J. aufzunehmen. Das Pfandobject find 600 Normalmorgen Wald, die Seulberger Mark genannt, welcher in 20 Schläge eingetheilt und je einer der⸗ ſelben über 3000 fl. jährlich reine Nutzung abwirft.. Mehrſeitigen Anmeldungen zur Darleihe des fraglichen Capitals fieht bis dahin durch porto⸗ eie Briefe entgegen 1 den 16. Mai 1851. f Der Großh. Heſſ Bürgermeiſter Holtzmann. Bekanntmachung. (828) Die am 12. bis. 13. Mai l. J. abge⸗ haltene Holzverſteigerung in dem Gemeinde⸗ — 162— wald der Gemeinde Obermörlen iſt genehmigt. Der erſte Fahrtag iſt Freitag den 23. d. M. O bermörlen den 16. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter König. (Butzbach.) Lieferungen von Brod, Brenn⸗ öhl, Thran, Stearinlichter, Gerſtenſchroth, Waizenkleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten. (829) Freitag den 30. d. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen die Lieferungen der vorgenannten Bedürfniſſe der Garniſon Butz⸗ bach auf's II. Semeſter d. J. auf dem be⸗ kannten Soumiſſionswege an den Wenigſt⸗ verlangenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nach⸗ richt, daß die Bedingungen jeder Tag auf dem hieſigen Militärverwaltungsbüreau eingeſehen werden können. Butzbach den 17. Mai 1851. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Verkauf einer großen Parthie Miſt. (830) Samſtag den 24. Mai l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in den Dungſtätten der der Chriſtian Hörres Erben vorhandene Miſt in Abtheilungen meiſtbietend verkauft werden. O ſſenhe im den 17. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kopp. Bekanntmachung. (831) Holzverſteigernng im Revier Hoch⸗ weiſel, Forſtes Friedberg.— Reſt der di jährigen Holzerndie— Es werden in den Do. manialwalddiſtricten: Griebelshecke, vorderſſer Köppel und großer Rothlauf, Donnerſtag den 22. und Freitag den 23. d. M. verſteigert gegen: 111 Stecken Buchen⸗Scheithoz, 2 Eichen„ 23 1 Buchen⸗Prügelhol Eichen* 3 5 3 1 9 1 Aspen 1 1985„ Buchen⸗Stockholz, 4%„ Eichen„ 5000 Stück Buchen⸗Wellen(meiſt Durchfor⸗ ſtungswellen,) 150 Stück Eichen⸗Wellen, 975„ Werholz⸗Wellen, 413„ Ginſtern„ 31 Aspen⸗Stämme mit 183 Cbikfß. 2 Birken⸗Stamm mit 2„ 2 75 Stangen mit 27„ 31 Aspen„ mit 103„ Hiervon kommt das Weichholz und Durch⸗ forſtungsreißig, ſowie das Stamm⸗ u. Stangen. holz, den letzten Tag zur Verſteigerung, Zuſammenkunft an jedem der genannten Tage des Morgens 8 ½ Uhr in Bodenrod. Bodenrod den 14. Mai 1851. a Der Großb. Heſſ. Revierverwalter des Reviers Hochweiſel a Bindewald. Gold- berger's geachteten Aerzten und Wissenschaftsmännern und e 4 KETTEN, den Zeugen in jedem Lande.(Der Dritte Jahres-Bericht nur allein constatirt nd acht Hundert und drei 8 8 0 Deutſcher Phönir, Vrrſicherungsgeſellſchaft in Frankfurt a. M. Grundkapital Fünf und eine halbe Million Gulden. (5100 Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Feuersgefahr Mobilien aller Art, Vieh, Erndtevorräthe u. ſ. w. zu den billigſten Prämien. i Proſpecte und Antragsformulare ſind gratis bei dem unterzeichneten Hauptagenten, der zum Abſchluß von Verſicherungen ermächtigt iſt, in Empfang zu nehmen. Friedberg im März 1851. H. Hahn. Hagelſchaden⸗Verſicherungsbank für Deutſchland in Döllſtädt in Sachſen-Gotha. (833) Den Intereſſenten diene zur Nachricht, daß Herr Chr. Bertalott zu Aſſen⸗ heim von jetzt an zu mir in keiner Geſchäftsverbindung mehr ſteht, und an deſ⸗ ſen Stelle Herr E. Viedenkapp in Niederroßbach als Unteragent für dortige Gegend inſtruirt iſt. Zugleich lade ich zur Theilnahme hiermit ergebenſt ein. Lindheim im Mai 1851. A. Adam, Generalagent. Zu vermlethe n. (813) Ein Zimmer mit einem Cabinet für einen einzelnen Herrn hat zu.. Friedberg. Netz. Höhere Töchterſchule zu Friedberg. (772) Der neue Curſus in meinem Inſtitute für Mädchen beginnt den 16. Juni. Die El⸗ tern, welche ihr Vertrauen mir ſchenken und ihre Töchter mir übergeben wollen, bitte ich, recht zeitig deßfallſige Anmeldungen an mich gelan⸗ gen zu laſſen. Auch können nach Pfingſten zwei Penſtonäre in meinem Hauſe Aufnahme finden. Ueber den Plan der Schule und die Be⸗ dingungen der Aufnahme in dieſelbe oder ſpeziell in mein Haus, ertheile ich gern mündlich oder ſchriftlich nähere Aufſchlüffe. Friedberg den 7. Mai 1851. K. Kärſt, Vorſteher der höheren Töchterſchule⸗ Zu verkaufen. (83) Eine ſehr gute friſchmelkende Kuß verkauft Friedberg. M. Jung. Zu verkaufen. (835) 34 Stück alte Hämmel mit der Wolle 15 zu verkaufen Rentmeiſter Filius in Bepen⸗ eim. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. B inder nagel in Friedberg. — W 2 funden ſol 1 Was E Es ging Dorf erreichte Vun fund, ſagte ſe Diaas ge Meiſter daß das das Burſchen vor erzählte ſo v eine Minute. . 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