u Herren 1 haben, Familien⸗ ite. —— alt Jeſellſchaft el mir in u Beitritt gent ahn. aft. 850 deinen des Jab⸗ uten eine Thaler n Sieben lern zur e Herren o. 8.) be⸗ ent. fentlichen uns un⸗ eſellſchaft ———— te ngen von Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen a im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 11. Sonnabend den 15. Februar 1851. Regierungsblatt⸗Auszũüge. Nr. 2 enthält: 1) Bekanntmachung, die Beſtätigung von Stif⸗ tungen und Vermächtniſſen betr.— 2) Ernennungen in Beziehung auf den außerordentlichen Landtag. Des Großherzogs Königl. Hoheit haben in Gemaßheit der Art. 85 und 86 der Verfaſſungsurkunde und des Art. 2 des Geſetzes vom 10. Oktober 1849, die landſtändiſche Ge⸗ ſchäftsordnung betreffend, zum Einweiſungscommiſſär für die erſte Kammer der Stände den Großh. Miniſterialrath v. Bechtold und für die zweite Kammer den Großh. Miniſterialrath Maurer aller- gnädigſt zu ernennen geruht.— 3) Dienſtnachrichten. Am 4. Dec. 1850 wurden der Steuercontrolegehülfe Jäger dahier und am 5. der Steuercontrolegehülfe Eduard Eger dahier zu Acceſſiſten bei der Steuercontrole und Calculator der Oberſteuerdirection ernannt. Am 9. wurde der Steuercommiſſär Hoffmann im St.⸗B. Grünberg in den St.⸗B. Bensheim verſetzt und der Acceſſiſt bei dem Secretariate der Oberſteuerdirection Limpert zum Steuercommiſſar für den St.⸗B. Grünberg ernannt.— 4) Militärdienſtnachrichten. Am 9. Okt. 1850 iſt der Kriegscanzliſt Römer zum Protokolliſten Regiſtratur— gehülfen bei der Kriegsminiſterialcanzlei, unter Erthellung des Cha⸗ rakters als Canzleiſecretär ernannt worden. Am 30. wurde der Hauptmann Vowinkel im 3. Inf.⸗Reg. a. ſ. N. in den Ruheſtand verſetzt. Am 17. Nov. wurde der Oberlieutenant Kuhlmann im 3. Inf.⸗Reg. zum Hauptmann, und der Lieutenant Spieß vom 2 zum Oberlieutenant im 3. Inf.⸗Reg. ernannt. Am 4. Dec. wurde der penſ. Oberlieutenant Frey zur suite der Infanterie verſetzt. Am 17. wurde der Rittmeiſter v Jager im G.-Reg. Chevauxlegers a. ſ. N. temporär in den Ruheſtand verſetzt.— 5) In den Ruheſtand wurden verſetzt: Am 18. Dec. der Poſtmeiſter Graul zu Bingen. — 6) Geſtorben ſind: Am 4. Sept. 1850 der penſionirte Brücken⸗ gelderheber Kreuter zu Worms; am 7. Okt. der penſ. Canzlei⸗ ſecretär Booſe dahier; am 7. Nov. der Lieutenant Haneſſe im 3. Inf.⸗Reg.; am 12. der penſ. Landgerichtsactuar Manchot zu Fried— berg; am 24. der penſ. Revierförſter Hahn zu Waldmichelbach; am 15. Dec. der evang. Schullehrer Reiß zu Weinolsheim und der Diſtriktsſteuereinnehmer Jäger zu Schlitz. Der redliche Sohn. (Fortſetzung.) 3 Der Muſikalienhaͤndler Schmidt hatte zum Ueber— nachten das Fremdenzimmer Nro. 16. erhalten. Er ſaß unruhig im Lehnſeſſel und das Getöſe jener herbeiſtrömen— den Jäger und Schützen und das Rauſchen der Wald— muſik war ihm ſchon ſehr drückend geworden in ſeiner finſtern und mürriſchen Gemüthslage. Er dachte an ſeinen Sohn, der, einberufen zum Soldatenſtande, aus der Fremde nicht ankam, und für welchen er bis auf dieſen Augenblick noch keinen Einſtänder gefunden hätte. Er kannte die kind— liche Fügſamkeit ſeines Sohnes, aber vielleicht hat ihn der Brief mit dem Rufe zur Heimkehr in die Heimath verfehlt, oder derſelbe ging auf dem Poſtwagen verloren. Der Vater ſah in dieſem Ausbleiben den Untergang ſeines einzigen Sohnes und einen Flecken unaustilgbarer Schmach für den ſeithin hochgerühmten guten Namen ſeines Hauſes. Auch wußte er aus den früheren Aeußerungen ſeines Sohnes ſelbſt, daß dieſer gern in den Dienſt für's Vater— land trete, ja daß er ſogar ſich dieſer Zeit entgegenfreute; denn ſo reich er iſt, ſo waren die Ausnahmen ihm doch ſtets verhaßt. Darum des Vaters Gram, darum ſein Mißbehagen und ſeine Schlafloſigkeit. Die Gedanken benahmen ihm alle Ruhe. Er fühlte nun bei all' dem Beſitze großer Reichthümer, wie man nur zu oft fremder Arme zum Fortblühen des Familienglückes bedürfe. Das Bewußtſein, daß ſchon nach ſehr kurzer Friſt der Entſcheidungstag komme, zerrüttete faſt ſeine ſonſt ſo vielthätigen Verſtandeskräfte. Ja den Augenblick mied er, wie ein ſchmerzerwecken— des Loos, in welchem er, wenn er ſein Weib und ſeine Töchter wiederſehe, aus ihren trauernden Mienen die Un— zufriedenheit herausleſe mit quälenden Vorwürfen, daß ſeine Kunde die troſtloſeſte ſei; und doch war ſein Be— mühen das emſigſte und ſorgfaältigſte, um einen Mann auszuſpähen, welcher zum Einſtande für ſeinen Sohn dem Geſetze des Königs genüge. Da klopft es plötzlich an der Thüre; aber beſchei— den leiſe. Der Muſikalienhändler ſchwieg. Es wurde wieder angeklopft und zwar heftiger. Der Muſikalienhändler glaubte, daß ſich vielleicht Jemand verirrt habe. Er ging darum auf die Thüre zu und öffnete. Er war nicht wenig überraſcht, als er einen fremden aber ſtattlichen jungen Mann ſah, welcher höflichſt den Einlaß begehrte. Der Muſikalienhändler vermuthete jetzt einen Jäger in ihm und wies ihn nach dem Gange ſeitwärts, welcher zum Feſtmahle führe. Auch klang wie— der die Muſik laut und munter. Guſtav Walther ſtand überlegend und entſchuldigte ſich bei dem Inhaber des Fremdenzimmers, daß ihn der Wirth müſſe falſch belehrt haben, indem bei Nro. 16. noch eine Nebenſtube frei ſich vorfinde. „Das iſt allerdings hier,“ ſagte der Muſikalienhänd— ler;„aber ich bin gern allein und bedauere, daß ich nicht die Ehre habe, Sie zu kennen, indem es mein Grundſatz iſt, nur mit Bekannten auf der Reiſe meine Wohnſtube zu theilen.“ „Nun, ich will Ihnen bekannter werden,“ gab Guſtav zur Antwort.„Vielleicht nehmt Ihr mich freundlicher auf, wenn ich Euch ſage, daß ich Guſtav Walther heiße, aus— gedienter Soldat bin und wieder Dienſt nehmen möchte durch Einſtand für einen Anderen, der mir eine erträgliche aber gleich zu bezahlende Vergütung gibt. Der Wirth meldete mir, Sie ſuchten eine ſolche Perſon.“ Das brachte für Guſtav die freundlichſte Empfang— nahme. Der Muſikalienhändler erſchien nun wie ein Freude— trunkener. Er begrüßte Guſtav wie einen alten Freund und hieß ihn im Namen der Seinigen herzlich willkommen. Aber mit jener kalten uͤberlegenden Kaufmannsklugheit unterbrach plötzlich durch einiges Nachſinnen der Muſikalien— händler den Ausdruck ſeines Frohgefühls, denn ihm war es, als riefe Jemand ihm warnend in's Ohr: Nun, der junge Mann könnte denn doch auch ein Betrüger ſein. Er forderte darum die Einſicht der Papiere Guſtav's und er— hielt ſie. Er las und las aufmerkſam dieſelben durch und betrachtete zuweilen die ganze Geſtalt des Fremden, und als er deſſen vortrefflichen Abſchied gefunden, rief er aus vollem Herzen:„Bravo! das Spiel iſt gewonnen!“ Er ſtand auf, führte den jungen Mann zum Tiſche näher und ließ aus dem Gaſthauskeller einige Flaſchen des beſten Weines bringen. „Und wie viel Geldes wollet Ihr für den Einſtand haben?“ fragte der Muſikalienhändler. „Gebt mir 1200 Gulden, und ich bin zufrieden!“ „Das iſt zu wenig. Ich gebe Euch 2000 Gulden, denn Ihr dürfet in mir keinen Undankbaren erkennen!“ jauchzte der glückliche Vater. Guſtav küßte dem Großmüthigen dankbar die Hand und gab die freudigſte Zuſage. Zwei Glückliche waren nun in dieſem Zimmer, denn Einer nahm dem Anderen den Kummer vom Herzen. Der Vater Schmidt ſah nun 54— ſeinen Sohn von Verfolgung und ſein Haus von jeder Schmach befreit; und Guſtav, der brave Sohn, konnte nun löſen die Ketten von der altersſchwachen Hand des lieben und ſo hart vom Unglücke bedrängten Vaters. Beide plauderten noch lange und begaben ſich dann zur Ruhe. Guſtav konnte nicht ablaſſen von dem Gedanken an ſeinen Vater im Schuldthurme und an ſeine Schweſter Dorothea im Leidenskämmerchen. Rettung für den Vater! klang als Loſungswort durch ſeine Seele. Hülfe! war der Ruf ſeiner Wünſche für die fromme Schweſter, welche daheim ſich abhärmte, ledig alles Troſtes und der alle Freu— denblüthen aus den Lebenstagen ausgereutet lagen. An Nachtfrieden war uicht zu denken, wie wohlthuend auch ein milder Traum auf ihn hätte wirken müſſen. Nicht Kummer war's, was ihn jetzt im kleinen Gemache raſtlos hin⸗ und hergehen ließ, ſondern der Wunſch, daß der Tag bald anbrechen möge, daß der Vertrag mit dem Muſikalien⸗ händler feſt geſchloſſen und ſeine neuen Dienſtverhältniſſe geordnet wären, und daß er am Abende mit dem Gelde zu ſeiner Schweſter heimkehre und auf den Sonntag dann der alte Vater wieder friſch aufathme in der Luft der Freiheit. Er betete noch für den Vater und die Schweſter mit dem innigſten Flehen, daß der Himmel ſich der Ge— prüften erbarme, daß ſanfte Schlafruhe ſich auf ihre Lager⸗ ſtätten herabſenke, und daß ihnen Kraft bliebe zum Dul⸗ den und Ausharren, bis die Stunde der Befreiung von aller Qual ihnen ſchlüge. 5 Er wollte ſchlafen und konnte nicht, denn Freuden⸗ thränen benetzten ſtets ſein Auge. (Jortſetzung folgt.) Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. cc CN 100 Gulden (240) liegen im Kirchenkaſten zu Rodheim vor der Höhe zum Ausleihen bereit. Der Kirchen vorſtand. Holz ⸗Verſtei gerung. (244) Donnerſtag den 20. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiherrlich von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſeleck nachſtehendes Holz öffentlich an den Meiſtbietenden unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 18 eichen Bauſtämme, circa 2966 Cubikfuß enthaltend, 32 Stecken eichen Scheitholz, 5„„ Prügelholz, 2„ birken 5 4925 Stück eichen und birken Wellen, 4062„ tannen Wellen, 18„ Backwellen und 2300„ tannene Bohnenſtangen. Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſeleck. Friedberg den 10. Februar 1851. In Auftrag: Fa Bekanntmachung. (242) Der Müller Chriſtian Müller dabier iſt geſonnen, ſeine im hieſigen Orte an dem vereinigten Uſa- und Wetter ⸗Fluſſe gelegene Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Roll⸗ gange nebſt dem dazu gehörigen Gelände, be⸗ ſtehend in circa 100 Morgen Gärten, Aecker und Wieſen, Mittwoch den 26. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, 5 in der Mühle ſelbſt öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen freiwillig zu verkaufen und ladet Kaufluſtige ergebenſt ein. Bemerkt wird, daß die Mühle nur eine halbe Stunde von der Main-Weſer-Eiſenbahn entfernt und mit dieſer durch Chauſſee verbunden iſt, 955 daß dieſelbe jeden Tag eingeſehen werden ann. Bruchenbrücken bei Friedberg den 3. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Be ſt. Ed ie kal ea. (25) Gegen Adolph Eſchbächer zu Rocken⸗ berg hat Großh. Hofgericht formellen Concurs erkannt. Alle bekannte und unbekannte Anſprüche ſind daher im Termin 5 Mittwoch den 2. April 1. J., Vormittags 9 Uhr, bei Vermeidung des Rechtsnachtheils anzumel⸗ den und zu begründen, daß ſonſt ohne weiteres Präcluſiodecret Ausſchluß von der Maſſe eintritt. Butzbach den 4. Februar 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Ebel. Bekanntmachung. (255) Die zur Concursmaſſe des Baders Conrad Stier und deſſen Ehefrau Chriſtine, geborue Erle, zu Reichelsheim gehörigen in da— ſiger Gemarkung gelegenen beiden Grundſtücke ſollen Mittwoch den 19. März l. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, auf dem Rathhaus daſelbſt öffent⸗ lich verſteigert werden. Reichelsheim den 11. Februar 1851. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißerei Hildenbrand. Mobiliar⸗Verſteigerung. (256) Mittwoch den 26. Februar d. J. und die darauf folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, wird der Mobiliar⸗Nachlaß des dahier ver⸗ ſtorbenen penſionirten Gr. Stabsarzt Renz in deſſen Bebauſung in der Burg öffentiich meiſt⸗ bictend verſteigert. Die zur Verſteigerung kom⸗ menden Gegenſtände beſtehen in Gold, Silber, Porzellan, Glas, Holzwerk, Fäſſer, Meubeln verſchiedener Art, Betlwerk, Kleider, Weißzeug ſowie ſonſtigen verſchiedenen Haushaltungsgegen⸗ ſtänden, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werden. Friedberg den 13. Februar 1851. a In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holzverſteigerung. (257) Das unterzeichnete Rentamt verſtei a Montag, 1 5 17. d. Mts een in den Diſtrikten Kreuztannen Haſſelecker Pfad 30½ Stecken Nadelſcheitholz; 7„dergl. Prügelholz; 484 dergl. Stockholz und 2912½ Stück dergl. Wellen; 1 ſodann 129 Stämme Kiefern⸗ und Weißtannen⸗ Bau⸗ und Werkholz, worunter Stämme von 6— 17 Zoll Durchmeſſer und 25—75 Fuß Länge; endlich 13 Stück Weißtannenſtangen von 3— 42 Zoll mittl. Durchmeſſer und 20— 35 Fuß Länge. Zuſammenkunft: an der Sandkaute, Vor⸗ mittags 9 Uhr.“ Ockſtadt am 12. Februar 1851. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Bekanntmachung. (258) Das in den Diſtrikten längs der Straßheimer Hecken und anderſeits der und am cneiſe el träglch 1 Jahr ö Dag, 10 gib. b ö Nächſte g Worm 0 Buſtilt dewal 6 S1 0 3 1300 eichen 850 Weic 1100 Dorn dann 36 Stamm ö von 10 Mittler öffnllch an die? Nicdetwoll * Holz! (260) Nonta mittags 9 Ut, ſchildſchen Bad 3000 Stüc! 7100 400„ öffentlich meift Die Zuſamm. von Rodheim! Okarben a Be! (261) Dient Bortmidtags 10 des Gaftwirtho Ohöle aus de Ofeltlc wrſtig I) aus dem hinte 2 Schock 4 1 Maus der B/ klaſter 1 1½ Schock 1% Klafte Windecken 1 Arbei 262) Dien 10 Uhr, sollen die bei Erbauu gegen Aſsenheif dt vorkomm den jtd ö der 1 konne Hand dez ters. ſich dann danken an Schweſter en Vater! fe! war er, welche e Freu⸗ gen. An end auch n. Nicht he raſtlos der Tag * luſikalien⸗ rhãltniſſe em Gelde tag dann Luft der chweſter der Ge⸗ te Lager⸗ zum Dul⸗ uung von Freuden⸗ daßier der⸗ 1 Renz in tlich meiſt⸗ tung kom⸗ ld, Silber, penbel Mcubeln det 1 der Schneiſe heute verſteigerte Brennholz wird nachträglich zugeſchlagen. 5 Erſter Fahrtag: Der nächſte Freitag, bez. ienſtag. 9 am 11. Februar 1851. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt p gere r. ere ige rung. (289) Nächſten Dienſtag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen im hieſigen Gemein— dewald, Diſtrikt Forſtenwald: 68 Stecken eichen Scheitholz, 5„„ Prügelholz, 285„„ 1300 eichen Wellen, 850 Weichholzwellen, 1100 Dorn ſodann 36 Stämme eichen Bau- und Werkholz von 15— 50“ Länge und 12— 26“ mittlerem Durchmeſſer, offentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 13. Februar 1851. Der Großh. 1 Ko ſt. Stockholz, Holzverſteigerung. (260) Montag den 17. Februar l. J., Vor- mittags 9 Uhr, ſollen in dem Freihrl. v. Roth⸗ ſchild'ſchen Walddeſtrikt Altenberg bei Rodheim: 3000 Stück birken Reisholz⸗ Wellen, 700„eichen„„ 450„ ſalweiden, 15 Fuß lange Wellen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Altenberg am Weg von Rodheim nach Okarben. Okarben am 9. Februar 1851. gr ei ne x. Bekanntmachung. (2610 Dienſtag den 25. Februar d. J., von Vormittags 10 Uhr an, ſoll in der Behauſung des Gaſtwirths Mörſchel zu Erbſtadt folgendes Gehölze aus dem Naumburger Staatswalde öffentlich verſteigert werden, als: 1) aus dem Diſtricte vordere und bintere Stallgrund⸗: 2 Schock buchen Bohnenſtangen und 80%„„ Stammreis; „„ Aſtknüppelholz, 12½ Schock„ Zopfreis und 14½ Klafter grüne Laubholz-Erdſtöcke. Windecken den 11. Februar 1851. Kurfürſtlich Heſſiſche Renterei daſ. Deichmann. Arbeits ⸗Verſteigerung. (262) Dienſtag den 18. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Wickſtadt bei Gaſtwirth Reul die bei Erbauung einer Chauſſee von Wickſtadt gegen Aſſenheim hin, in der Gemarkung Wick— ſtadt vorkommenden Chauſſirarbeiten an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. Aſſenheim den 11. e 7 Der Gr. Geometer Roſenkranz. Pribat⸗ Bekanntmachungen. Alle Sorten Mehl (1840 bringe einem geehrten Publikum in empfehlende Erinnerung. Gleichzeitig bitte ich um geneigten Zuſpruch in meinem Speeerei⸗ geſchäft. Friedberg im Januar 1851. H. Stamm Wtw., Metzgergaſſe. „ Feine Reißfedern (249) und vollſtändige Reiß⸗ zeuge billigſt bei C. Bindernagel. Zugelaufener Hund. (263) Ein zugelaufener großer Schäferhund, langharig mit weißen Vorderfüßen und ſtumpfem Schwanz wird von Unterzeichnetem für das Futtergeld und die Inſeratgebühren an den Eigenthümer abgegeben. Reichelsheim den 11. Februar 1851. Heinrich Schmid. 's iſt Nichts ſo ſchlimm, es iſt für Etwas gut. (264) Wenn, wo Gott vor ſei, in Friedberg wieder der Feuerruf erſchallt, ſo ſpart man wenigſtens die Frage: Wo?- ef gern (265) Der Unterzeichnete, welcher geſonnen iſt nach Amerika auszuwandern, will Montag den 17. Februar nachſtehendes öffentlich meiſt— bietend gegen gleich baare Zahlung verſteigern laſſen, als: 2 Scherchkühe, 1 Pferd, vier Jahre alt, 1 zweiſpännigen Wagen, verſchiedene Mo⸗ bilien, Kartoffeln, Rangen, Rüben, Stroh ꝛc. Zugleich wird bemerkt, daß das Haus einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt wird. Niedermörlen. Jacob Schlitz. Muſik verein in Friedberg. (2666) Vierte wöchentliche Abendunterhaltung Samſtag den 15. Februar bei J. A. Vogt. Der Vo r ſt Ein vierſpänniger Wagen (267) mit 4“ breiten Rädern, der ſich zu einem Müllerwagen ſehr gut eignet, wird billig abgegeben bei Gebrüder Groedel. Neue Holländiſche, (268) ſowie marinirte Häringe, beſtens bei Friedberg. P. F. Schmittner. Zum Verkaufen. (269) Eine gemäſtete Kuh und zwei trächtige Rinder, wovon das eine nächſtens kalbt, hat zu verkaufen Melbach. Ph. Stier 11. Geſchaͤfts-Anzeige. (270) Mit der, Vergrößerung unſeres Wein⸗ lagers haben wir ein Weingeſchäft für den Grosverkauf eröffnet, was wir hierdurch er⸗ gebenſt anzeigen, mit dem Erſuchen betreffende Aufträge uns zuzuwenden, bei deren Ausführung prompte und billige Bedienung zugeſichert wird. Friedberg im Februar 1851. Gebr. Simon, zu den drei Schwerdtern. Kitzinger Bier. (271) Sonntag den 16. nehme ich Kitzinger Bier in Zapf und lade hierzu ein. 38 Feil. Maskenball bei Gerlach Sonntag den 16. Kebruar. (250) Eintrittskarten für einzelne Perſonen 4 30 kr., ſind bei den Herren Heinrich Hahn, Jakob Faatz, G. Gerlach und in den drei Schwertern zu haben und bei Balldiener Künzenbach liegt die Liſte zur Einzeichnung auf Familien- karten fortwährend offen. Friedberg den 9. Februar 1851. Das Comité. Masken ⸗Garderobe. (496) Für die dahier ſtattfindenden Masken-Bälle ſind Herren- und Damen⸗ Anzüge in der größten Auswahl bei dem Unterzeichneten ausgeſtellt und wer— den ſolche zu ſehr billigen Preiſen verliehen. Friedberg. Konrad Diehl, auf dem Markt. Maskengarderobe! (272) Unterzeichneter beehrt ſich einem verehrlichen Publicum ſeine reiche Aus— wahl der ſchönſten Coſtüms u. ſ. w. unter dem Anfügen ergebenſt zu empfehlen daß ſich das Lager bei Herrn Chriſtian Reuß, dem Landgerichte gegenüber, be⸗ findet und die Masken ꝛc. um die billigſten Preiſe verliehen werden, weshalb er um geneigten Zuſpruch bittet. Auguſt Seibert, Schneidermeiſter. Nicht zu überſehen! (233) Das untere Wirthslocal iſt bei dem Unterzeichneten des Maskenballs wegen nächſten Sonntag Nachmittag den 16. d. Mts. gänzlich geſchloſſen, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird.- Friedberg den 10. Februar 1851. G. Gerlach. 1 Allgemeines Geſchaͤfts⸗Buͤrtau. (231) Dem geehrten Publicum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß in meinem Büreau nachbemerkte Geſchäfte auf das pünktlichſte und unter den billigſten Bedingungen beſorgt werden: 1) Aufſtellung von Gemeinde- und Vormundſchafts⸗Rechnungen, Voranſchlägen ꝛc., 2 Errichtung von Inventarien und Theilungen, Ausfertigung von Theilungs— urkunden, 3) Errichtung von Teſtamenten, Codizillen, Uebergabs- und anderen Verträgen, Gutsleihen ꝛc. ꝛc., N 4) Abfaſſung von Schriften, humoriſtiſchen und auch anderen Inhalts, Briefen, Annoncen ꝛc. ꝛc., 5) Abſchließung von Schifffahrtsverträgen mit Auswanderern nach Amerika, 6) Uebernahme von Forderungen gegen billigen Nachlaß und Ein- und Aus- klagen derſelben, und 7) Beſchaffung von Kapitalien gegen Inſatz-Hypotheken, Wechſel⸗ und Fauſt⸗ pfänder, und bitte um geneigten Zuſpruch. Auch empfehle ich mich zur Beſorgung von Rechtsgeſchäften und ſonſtiger bürgerlichen Angelegenheiten und bemerke, daß jede einfache Conferenz oder Be— rathung nur 10 kr. koſtet. Zugleich verbinde ich hiermit die weitere Anzeige, daß vom 1. Februar dieſes Jahrs an bis 1. Juli monatlich zweimal Schiffe(Drei⸗ maſter) zur Beförderung von Auswanderer nach Nordamerika Neꝛb- Tore, Baltimore, Neib-Orleuns, Galveston eic.— von Bremen abgehen und daß ich zur Ertheilung der genaueſten Auskunft, bezüglich der Ueberfahrt, Koſten ꝛc., resp. zur Abſchließung der Ueberfahrtsver— trage beauftragt bin. Niederwöllſtadt den 30. Januar 1851. G. Emmerich, wohnhaft vis-ä-vis des Lindenplatzes, unweit des Bahnhofs. Allgemeine Militär ⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt fuͤr das Großherzogthum Heſſen. (273) Die Zahl der Mitglieder der Aſſecuranz-Geſellſchaft pro 1851 beläuft ſich ſchon jetzt auf 250, gegen 100 weitere Anmeldungen lagen vor. Je größer die Geſellſchaft, deſto ſicherer ſind die Vortheile, welche den Theilnehmern aus der Vereinigung erwachſen, denn in der größeren Geſellſchaft gleichen ſich die Zufälle des Loosziehens am meiſten aus. Zu weiteren Beitritts-Erklärungen ladet ein Der Geſchäftsfuͤhrer der Anſtalt: G. F. Nau. Theater in Kriedberg. Sonntag den 16. Februar 1851. Marie Anna (277) oder Maskenball im Höôtel Trapp. (27) Die Herren Betheiligten werden höf— lich erſucht ſich Samſtag den 15. Februar, Abends 8 Uhr, zur Wahl des Vorſtands in dem Local des Unterzeichneten gefälligſt zu ver⸗ ſammeln. L. C. Trapp, Nachfolger. Ae e e e (275) U) Eine Spieldoſe hat Nr. 3 gewon⸗ nen; 2) eine Wanduhr hat Nr. 54 gewonnen. Obereſchbach am 12. Februar 1851. F. Mager. 3 u verkaufen. (270) Einen gebrauchten zweiſpännigen leich⸗ ten Wagen mit eiſernen Achſen hat billig zu verkaufen Mh. Ritze l, Schmiedmeiſter in Friedberg. Ein Weib aus dem Volke. Gemälde aus dem Volksleben in 5 Abtheilungen, nebſt einem Vorſpiele, genannt Der Hochzeitstag von Dennerie und Mallion, deutſch von Dräxler⸗ Manfred. NB. Dem bevorſtehenden Maskenballe zu Folge iſt ſtatt Freitag, Don— nerſtag den 20. Vorſtellung. Eduard Geyſer, Director. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Septuageſimä den 16. Febr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Kröll. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 2 Herr Candidat Stock. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Franck. Fruchtpreiſe. ————— 12. Febr. 7. Febr. 30. Jan. Gattung. Fried⸗ f Die⸗ berg Mainz burg N g fle Fr f. er kr. Waizen pr. Malter 730 744 714 Kern„ 75 6 20 6 124 6 5 Gerſte„ 75 4630 4561 440 e, 31101 31381 3— Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 15. bis 21. Februar. D a Fried⸗ Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 85 kr. pf. kr. pf. 1(Leib⸗Roggenbrod 2 2 22 2 7 5— 1 43 4„.„ 939.2 f Lth. eth. — Milchbrod s — Waſſerweck 116 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 146 N17 Fleiſch-Preiſe. ö 55 1 Ochſenfleiſch 11 0 111— „ Kühfleiſch, gemäſtetes F „ Rindfleiſch, gemäſtetes e e „ Kalbfleiſch 6— 6 2 5„„ gemmaäſtetes e „ Schweinenfleiſch 19— 9— „Hammellleiſch n „ Schaaflleiſch 5———ͤ— „Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 144— 14— „ Schwartenmagen 144— 114— „Geräucherter Speck 18— 18— „ Schinken 144— 14— „ Doörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz, 5 ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 16— 116— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. aue Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Dorot längſt ſchon der Mittern es auch mo ging; wie zu zeichnen Jerhaͤltniſſe gendtage ge. der Gedanke dann der Bli innerung an Mädchen. D ſchien ausget beſaß ſſe keine Bruſt ſie alle jedem Stun komme, zur in nut it wiederzuſehe zahlung die anzuſpornen ege den moglich, de b. Das deren Schim die Augen 0 fag, n N