urt a Julden. aller Art, M Aunterzeichne in Eupfe im Allgemeinen, Hahn. r F. J. Wi n Auswanderrr den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. ert cthalten N d Schweinen. g N 80. Sonnabend den 11. October 1851. Words Neuats und zw Amtlicher Theil. n. 3 Die Großherzoglich Heſſiſche g Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 1 Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirk. u. · Betreffend: Die Errichtung einer Staatsaſſekuranz-Anſtalt für die 7 Stellvertretung im Militärdienſte. 2 1 Mit Bezug auf die in Nr. 28. des Regierungsblattes Boe. bekannt gemachten Statuten der wiedererrichteten Aſſekuranz⸗ Anſtalt weiſen wir Sie an, den ſich zu verſichern Wollen— den mit Rath an die Hand zu gehen und die vorſchrifts⸗ mäßige Beitritts⸗Erklarung auszuſtellen; auch gemäß der Statuten gemeſſen zu belehren. Zu dieſem Ende laſſen wir Ihnen die erforderliche Anzahl Formulare zu Beitritts⸗ Erklärungen und Belehrungen für die weitere Behandlung der Sache zugehen. Jedem, dem Sie eine Beitritts-Erklärung ausfertigen, werden Sie auch eine Belehrung zuſtellen, damit der zu verſichernde darnach ſich bemeſſen kann. 1 Friedberg den 6. Oktober 1851. f 4 On fei ear. Reimers. Petdn eine au 15. Auguf incl tür den Seple * Miszellen. 0 König Friedrich von Schweden, aus dem Hauſe Heſſen⸗ Kaſſel(regierte von 1720—1751), bereiſte einſt ſeine deut⸗ ſchen Staaten. In jenen Zeiten war es ſehr gewöhnlich, daß Könige, Fürſten und große Herren auf ihren Reiſen in jeder großern oder kleinern Stadt von dem Magiſtrat bder auch von dem Prediger des Ortes feierlich angeredet bder bewillkommt wurden, wobei man dem Regenten meiſt die Schluſſel der Stadt übergab. König Friedrich kam nter andern auf dieſer Reiſe in eine kleine Stadt, wo der rediger dieſe feierliche Anrede übernommen hatte. Dieſer prediger, ein feiner Kopf, erwog, daß wenn er auf die gewöhnliche Art den König anredete, dieſer, der gute und „ 10 ſhlechte Anreden ſo viele auf ſeiner Reiſe ertragen mußte, wohl eben nicht ſehr ſeine Aufmerkſamkeit darauf verwenden fürfte. Er glaubte alſo eine Ausnahme von der Regel 1 zu müſſen, und da er muſikaliſch war, ſo ſetzte er nige Bewillkommnungsverſe ſchnell in Muſik, und da nun der König wirklich anlangte, ſo ſang er ihm dieſes Bewill— kommnungsgedicht mit einer nicht unebnen männlichen Stimme vor. Der Monarch, von dieſem neuen Auftritt überraſcht, hörte mit Aufmerkſamkeit zu und fand die Verſe und Muſik ſo gut, daß er nach Endigung derſelben dem ſingenden Pre— diger das in der Muſik bekannte bis(noch einmal) zurief. Der Prediger ſäumte keinen Augenblick, ſeine muſikaliſche Anrede von vorn anzufangen und ſie, wie das erſte Mal, zur Zufriedenheit des Monarchen zu endigen. Dieſer glaubte, eine ſo neue Idee verdiente Belohnung, und befahl ſeinem Reiſemarſchall, ihm 50 Stück Dukaten zu geben. Um ſich indeſſen ein Feſt mit dem Prediger zu machen, übergab er ihm dieſe 50 Stück Dukaten ſelbſt, indem er dazu die Worte nach einer ihm ſo eben einfallenden Muſik ſang. Kaum hatte ſie der Prediger mit allen Merkmalen der Demuth empfangen, als er ſie ſchnell einſteckte, die Hand auf's Neue aufhielt und dem Könige ebenfalls zurief: bis. Friedrich lachte aus voller Seele und befahl ſogleich, daß ihm noch eine zweite Summe von 50 Stück Dukaten gereicht wer⸗ den ſollte. Es gibt verſchiedene Arten von Karten. Es gibt Landkarten, Spielkarten, Weinkarten, Eintrittskarten, Muſterkarten, Legitimationskarten, Aufenthaltskarten, Viſi⸗ tenkarten, Taufkarten, Verlobungskarten, Gratulations— und Kendolationskarten. Landkarten ſind Documente, welche darthun, wie oft ſich die Grenzen eines Staates vergrößert und wieder ver— kleinert haben. Spielkarten ſind Surrogate für Fächer, hinter wel— chen man in fader Geſellſchaft ohne Umſtände gähnen kann. Sie ſind der Kitt, der unſere Geſellſchaft zuſammenhält. Weinkarten ſind gewöhnlich nichts Anderes, als Mährchen im Münchhauſen'ſchen Style. Grüneberger z. B. wird unter dem Namen Rüdesheimer aufgetiſcht. Eintrittskarten zu Theatern, Bällen und Concerten ſind Köder, an welchen Damenherzen und auch Recenſenten— kiele picken bleiben. Muſterkarten ſind feine Proben von groben Tüchern. Viſitenkarten ſind Opfer, die man auf den Altar und in die Antichambre großer Thiere legt, um denſelben die gebührende Ehrfurcht zu erzeigen. Taufkarten ſind maskirte Bettelbriefe. Verlobungskarten ſind Verſicherungen, daß ſich zwei Leute ewig zu lieben verſprochen haben, die ſich deſſen un— geachtet ein Paar Jahre nach der Hochzeit wieder trennen. — ntelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen —— — ͤ— — 322— Gratulationskarten ſind geſchriebene Bücklinge und lithographirte Kratzfüße. 8 Kondolationskarten ſind Stellvertreter theilnahmloſer Thränen die man ſich und andern... erſparen will. Nach der Erſtürmung von Regensburg marſchirte Napoleon auf dem einen Donauufer nach Wien. Bei Mautern wird ein öſtreichiſches Corps am jenſeitigen Ufer bemerklich. Napoleon wünſcht zu wiſſen, ob ſolches der großen Armee des Erzherzogs Carl angehöre und läßt in einer ſtürmiſchen Nacht einen Offizier mit 6 ausgewählten Soldaten überſetzen. Dieſe fangen drei Soldaten ein, welche vom Kaiſer nun ausgefragt werden. Der Eine dieſer drei zeigt ſich beſonders befangen und traurig. Nä⸗ heres Befragen ergibt, daß ihm von ſeinem Hauptmanne eine Geldbörſe anvertraut geweſen war und es ihn kränke, gefangen worden zu ſein, indem der Verdacht auf ihm laſte, daß er freiwillig übergegangen ſei. Der Kaiſer ſagte: „Man muß die Tugend achten, wo man ſie findet“ und ließ ihn frei wieder an das jenſeitige Ufer bringen, damit er ſich von dem Verdachte frei mache. Jemand ſagte zu einem Kellner in einem Gaſthauſe: „Lieber Freund, Sie müſſen heirathen!“—„Warum?“ fragte der Kellner.—„Weil Sie als Garcon nichts taugen.“ Eine junge Kokette ſagte einmal:„Ich kenne faſt alle Bücher über Moral!“—„Gewiß eben ſo gut,“ entgegnete ein Spaßvogel,„wie ein Dieb die Gensdarmen kennt!“ Monats-Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Im Monat September gingen zum Beſten obiger Anſtalt folgende Gaben ein und werden hierdurch mit dem herzlichſten Danke beſcheinigt. Durch Specht in Niederflörsheim in Worms geſammelt 40 fl.; gefunden 6 kr.; ein Bericht 6 kr.; d. Lebeau in Offenbach von E. Garnier 30 kr.; d. Lehrer Kranz in Altenburg von J. V. Zinſer in Alsfeld 5 fl.; d. Pfr. Deichert zu Grüningen aus der Miſſionsſt. zu Arnsburg 5 fl. 23 kr.; Stadtpfr. Seel pr. 51. 2 fl.; d. Lehrer Anthes in Lich Sr. Durchl. der Fürſt zu Solms⸗Lich pro 51. 17 fl. 30 kr., Ihr. Durchl. die Fürſtin zu Solms⸗Lich pro 51. 10 fl.; ung. 36 kr.; Sp. 12 kr.; Frh. A. v. Rabenau zu Londorf 10 fl.; d. Pfr. Hoffmann zu Beienheim aus der Gemeinde 3 fl. 36 kr.; für Fidibus 24 kr.; von einem Reiſenden im Eiſenbahnwagen 1 fl. 20 kr.; Pfr. Decher zu Hochweiſel pro 51. 1 fl.; Speckhardt 12 kr.; von der Gemeinde Staufenberg für den Zögling D. Blei 30 fl.; d. Collecteur Pletſch 72 fl.“); Hausbüchſe 7 fl. 1½ kr. Summa 207 fl. 6 ½ kr. Friedberg Anfang October 1851. Schäfer, J. P. ö Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt ) Ich ſehe mich veranlaßt bei dieſer Gelegenheit zu bemerken, daß nur ein Collee⸗ teur und zwar der oben genannte, für die Blinden⸗Anſtalt zu collectiren Erlaubniß der hohen Behörden, ſowie Auftrag von dem Vorſteher hat. Für Rheinheſſen nimmt unſer Freund, Kaufm. H. Specht zu Niederflörsheim, als großer Beförderer unſe⸗ rer Sache, Gaben in Empfang. Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat September. Friedberg. Getraute: 7. Alexander Jackle, Bürger und Uhrmacher dahier, des weiland Chriſtian Jäckle, Bürgers und Schmiedmeiſters zu Buchenberg im Großherzogthum Baden ehelicher lediger Sohn und Maria Thereſe Bender, des weiland hieſigen Bürgers und Maurermeiſters Heinrich Bender eheliche ledige Tochter. 16. Johann Julius Bartſch, Bürger und Kammmachermeiſter zu Ludwigshafen in Rheinbaiern, des Franz Bartſch, Bürgers und Straßenaufſehers zu Oels in Preußen ehelicher lediger Sohn und Maria Katharina Buchecker, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Leopold Buchecker eheliche ledige Tochter. 30. Heinrich Jacob Ferdinand Heumann, Großh. Pfarrer zu Obermoxſtadt, des penſionirten Großh. Steuerperäqua⸗ tors Anton Wilhelm Heumann zu Großgerau ehelicher lediger Sohn und Caroline Johanna Dieffenbach, des hieſigen Großh. Schulrectors und Profeſſors Dr. Philipp Dieffenbach eheliche ledige Tochter. Getaufte: 14. Dem hieſigen Bürger und Weißgerbermeiſter Jacob Dörr ein Sohn, Jacob, geb. den 28. Auguſt. 21. Dem Bürger zu Großgerau und Expedienten an hie ſiger Station der Main⸗Weſerbahn Johann Landau i ein Sohn, Adam, geb. den 30. Auguſt. 21. geb. den 23. Auguſt. 21. Dem hieſigen Bürger und Großh. Schloßbeſchließer uf Johann Tönges ein Sohn, Johann Anton Karl Fried⸗ rich, geb. den 7. September. 1 Dem Bürger zu Andreasberg im Königreich Hannover und dermalen hier wohnenden Schauſpieler Karl Wil⸗ 28. helm Friedrich Kern eine Tochter, Maria Eliſabetha, geb. den 22. September. 5 28. Dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Karl Friedrich Friedrich Chriſtian, geb. den Fritz ein Sohn, Karl 31. Auguſt. Beerdigte: Oeconomen Johannes Feiling eheliches Töͤchterlein alt 5 Monate und 17 Tage, 7 den 5. September. 13. Maria Charlotte Ruppel, des weiland hieſigen Bür⸗ gers und Fuhrmanns Johann Adam Ruppel eheliche unverheurathete Tochter, alt 60 Jahre weniger 7 Tage, 1 den 12. September. 18. Das todtgeborne Töchterlein des hieſigen Bürgers und Stadtrechners Karl Nicolaus Heidt, geb. den 18. September.: 1 23. Anna Eliſabetha Waas, geborne Stauby, des hieſigen Bürgers und Oeconomen Johannes Waas Ehefrau, alt 68 Jahre, 4 Monate und 9 Tage, 7 den 21. September. i g Das todtgeborne Töchterlein des hieſigen Bürgers, Con⸗ ditors und Bäckermeiſters Heinrich Tobias Walz, geb. den 24. September. 25. 27. Maria Eliſabetha Heß, geborne Mogk, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Martin Heß Ehe- 9 Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Paul Jo. ſeph Falk ein Sohn, Johann Georg Philipp Paul, e unterzeichnete 1 banſelben Termine * 1. e Seal 6 bun En 380) Be d 1 5 fleißige Ar ſhäftgung 0 Hieß en ig 5 10 Eic 2 — . —— — 2 — — D — f der Nachlaßregul den. 3 i rg den 20 Friedberg 15 dutz bach) Ankau ) Montag ſhrs, des Vormitta u bhüiftgen Reitercaſe i ö ili; 3 ſütäten K. 7. Maria Dorothea Feiling, des hieſigen Bürgers und aper Quant iuſen und Sauerktau an Garniſon mitt Wenigfverlangenden Des den Intereſſente Butzbach den 6. 9 Cellar Ediete (4698) Nachdem aun Weller II. von Aberſchuldung von 70 aus erkannt worden i Uilche irgend einen A u diden baden, auß 0 . Leidung füilſchweige uſſe 4 Donnerftag den Morg i Mehrheit der p frau, alt 42 Jahre, 3 Monate und 16 Tage, 7 d 26. September. 5 Nig ch ter ee 0 Eva Katharina, geborne Bintz, des hieſigen Bürger und Kutſchers zu Frankfurt a. M. Johann Daniel Reinhard Ehefrau, alt 37 Jahre, 1 zu Frankfurt den 6. Juni. a Eliſabetha Heß, des hieſigen Burgers und Gärtners zu Frankfurt a. M. Johannes Heß eheliches Töchter lein, alt 3 Jahre weniger 15 Tage, 1 den 24. Juni. Markt Bericht. Friedberg, am 8. October 1851. Nain⸗We Aufgefahrenſ Verkauft 5 769 698) Non Gattung wurden wurden Mittelpreſff. en Mön. (Mltr.)(Mtr.) f ade a U 205 N 16 16 10 46 un de Gerte 27 27 7 20 ießen an Hafer. 3 3 3 30 Kartoffelnn.. 27 27 2 35 col 1 50———. br ohnſamen.. 1 9— 5000 0 Oel d gerau e 8 h kanntmachungen von Be⸗ 8 Dr. Phi hoͤrden. N NMNονι Nain⸗Weſer⸗ Eiſenbahn. a 4 Section Gießen. N ler Jah(18800 Bei den Erdarbeiten in der Lindner guſt. Nark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn zenten an hie eſchäftigung erhalten. dann Land Gießen den 12. Auguſt 1851. a 5 Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur r 9 4 Eickemeper. Nui aul J. Oeffentliche Aufforderung. Wadipp Pau, 1686) Anſprüche an den von der Erbin 1 nter der Rechtswohlthat des Inventars an⸗ wloßbeſchließg etretenen Nachlaß des Johannes Gerſter von on Karl dri ler ſind binnen 4 Wochen bei unterzeichnetem andgericht geltend zu machen, widrigenfalls ſie i der Nachlaßregulirung nicht berückſichtigt teich Hannove dewden. der Karl Wii Friedberg W de 155810 228 roßh. Heſſ. Landgeri in Eliſabethe. v. Preuſchen. Butzbach.) Ankauf von Lebensmittel. 1690) Montag den 13. October dieſes ahrs, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll in r hieſigen Reitercaſerne die Lieferung bedeu⸗ ender Quantitäten Kartoffeln, Erbſen, Bohnen, inſen und Sauerkraut für die Menage der hie⸗ gen Garniſon mittelſt Verſteigerung an die Winigſtverlangenden in Accord gegeben werden. üs den Intereſſenten zur Nachricht. Butzbach den 6. October 1851. In Auftrag Cellarius, Oberquartiermeiſter. a l Edictalla dung. deen Bürge(1696) Nachdem über den Nachlaß des Chri⸗ abt, geb. des lan Weller II. von Wölfersheim wegen einer eberſchuldung von 7051 fl. 28 ½ kr. der Con⸗ Kerl Friedrig aun, geb. den Bürgers und 8 Tochterlein, September. bieſigen Bur nuppel ehelich' cniger 7 Tag, 8 7 „ des hic welche irgend einen Anſpruch an dieſen Nachlaß anne Ebeftau, zu bilden haben, aufgefordert ihre Rechte dei Ie, t den A. Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der a 1 Maſſe 0 Donnerſtag den 27. November l. 3 Bürger, er Morgens 9 Uhr, ine Walz, geh. bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden. In demſelben Termine wird nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der perſönlich erſcheinenden oder durch Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger ein Curator und ein Gläubigerausſchuß gewählt und über die Verſilberung der Maſſe Beſtim⸗ mung getroffen werden. . 22. September 1851. Großh. Heſſ. Landgericht ieſigen Bürgel 5 Hofmann. Langsdorf. debann Dad Bekanntmachung. Jranffurt da Dienſiag den 14. d. M., Nachmit⸗ druff 2 bor, 7 die diesjährigen Weintrau⸗ % ben in dem Burggrafiathofe und in dem Zwinger und Gürtne nächſt dem Burgwalle Ifentlich verſteigert. cliches Töch Friedberg den 8. Oktober 1851. „ 24 Ju Der Gr. Rentamtmann ves Rentamts Friedberg IE es Demänenrath Bu ß. t. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. — 4698) Montag den 13. d. M., des Vor⸗ 70755 um 9 Uhr, ſoll an Ort und Stelle die am Uebergange des Leihgeſterner Vieinalweges eorderliche Chauſſirarbeit, veranſchlagt zu 244 fl. 48 kr., an den Wenigſtnehmenden in Accord ge⸗ gaben werden. 0 Gießen am 7. October 1851. 5 1 Der Gr. Sections ⸗Ingenieur 14 Eickemeyer. Obligations⸗-Verlooſung. 1699) Bei der heute ſtattgehabten Verloo⸗ , des bieſge run Heß Ele 6 Tage, ˖ 4 vreilt Mittelptt 1 1 — curs erkannt worden iſt, werden alle diejenigen, — 323— ſung von Partial⸗ Obligationen hieſiger Gemeinde wurde die Nr. 50 zu 200 fl. gezo⸗ gen und es wird der Inhaber derſelben aufge⸗ fordert dieſen Betrag bis zum 1. Januar 1852 bei dem Handlungshauſe Lindheimer zu Fried⸗ berg oder bei dem hieſigen Gemeinderechner in Empfang zu nehmen, da von dieſem Tage an keine weitere Zinſen vergütet werden. Södel am 1. October 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Reitz. Frucht lieferung. (1700) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Geſchäftslocale des Kur⸗ fürſtlichen Salzamtes zu Nauheim die für die Saline erforderliche Lieferung von 75 Achtel Korn und 46 Achtel Gerſte an den Wenigſineh⸗ menden im Wege des öffentlichen Ausgebotes vergeben werden, was Luſttragenden mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß nur ſolche Steigerer zum Bieten zugelaſſen werden, welche die erforderliche Caution alsbald im Termine zu leiſten vermögen. Nauheim den 7. October 1851. Der Salinen⸗Inſpector R. Ludwig. Bekanntmachung. (1700) Samſtag den 8. November l. 11 Nachmittags 3 Uhr, ſoll das einſtöckige Wohn⸗ haus des Jacob Waas zu Dornaſſenheim auf dem Rathhauſe daſelbſt öffentlich verſteigert werden. Reichelsheim den 8. Oktober 1851. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißerei Hildenbrand. l NN Privat- Bekanntmachungen. Zu der mie then (1601) eine freundliche, bequeme Wohnung in der Manſarde, ſogleich beziehbar, bei Friedberg. Ruths Blauer Vitriol! (1638) in vorzüglicher Qualität bei Friedberg. Wilhelm Fertſch. Ge ſ u ch. (1681) Es wird ein Werkführer für eine grö⸗ ßere Ziegelei geſucht der ſich über ſeine Kenntniſſe genügend auszuweiſen vermag. Nähere Aus⸗ kunft ertheilt auf portofreie Anfrage unter An⸗ gabe der Nummer dieſes Inſerates die Expedi⸗ nion dieſes Blattes. Polka⸗Jacken (1642) in großer Auswahl ſind billig zu haben bei Friedberg. Eonrad Diehl am Marktplatz. Auch empfehle ich meine ſeither geführte Strick⸗ und Stickwolle, Strick-, Häkel⸗ und Nähſeide, echt engliſches Strick⸗ und Nähgarn, ſowie auch Plüſchtaſchen, Herrenjacken, Palatinen, alle Sorten Winterſchuhe und in dieſes Fach ein⸗ ſchlagende Artikeln zu den billigſten Preiſen. Friedberg. Conrad Diehl. Ein junger Menſch, (1691) der die Schreinerprofeſſion erlernen will, wird geſucht. Wo, ſagt die Exped. d. Blts. Annonce. (1692) Eine große Parthie ſehr guter ſtar⸗ ker Fäſſer, theils in Holz⸗ theils in Eiſenband, die ſich zu Aepfelwein ganz vorzüglich eignen, ſtehen bei Jean Goſſi in Großenlindein zu verkaufen. Bekanntmachung. (1693) Die Unterzeichneten bringen, hiermit zur Kenntniß, daß die von dem Arbeitsverein dahier zum Beſten der hieſigen Blindenanſtalt veranſtaltete Verlooſung Dienſtag den 14. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier ſtattfinden wird und bemerken zugleich, daß die zur Verlooſung kommenden Gegenſtände Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M. in demſelben Locale ausgeſtellt werden ſollen. Die uns zur Verlooſung noch etwa zugedach⸗ ten Geſchenke bitten wir vor der Ausſtellung an uns abzugeben. Friedberg den 6. October 1851. Für den Arbeilsverein: Nanny Schäffer, Eliſe Wahl, Helene Groß. Geſchäfts empfehlung. (1694) Ich mache hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß ich mich dahier als Schreiner etablirt habe und ſehe unter Verſicherung ſolider Arbeit und reeller Bedienung recht zahlreichen Aufträgen entgegen. Friedberg im Oktober 1851. Heinrich Jordis. Einladung. (1695) Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M. wird dahier das Kirchweihfeſt ge⸗ feiert. Ich erlaube mir meine verehrten Freunde zu dieſem Vergnügen mit dem Bemerken höflichſt einzuladen, daß ich für gute Weine und Spei⸗ ſen, ſowie für gute Muſik und reelle Bedienung beſorgt ſein werde. Das Gold nehme ich an Zahlung für voll an. So kommt ihr Damen, kommt ihr Herrn Zu Traband in dem goldnen Stern. Burggräfenrod den 5. October 1851. Traband, Gaſtwirth. Freiherrlich Rauiſches Anlehen von fl. 40,000 vom 14. October 1843. (1702) Bei der heute vor Zeugen Statt gehabten 3. Verlooſung obigen Anlehns iſt die Nr. 34 de fl. 250 zur Rückzahlung auf den 31. Dezember d. J. beſtimmt worden und kann der Betrag ſeiner Zeit bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Friedberg den 8. October 1851. Simon Lindheimer. Zu verkaufen. (1703) Einen neuen großen vierſpännigen Wagen habe ich in Auftrag zu verkaufen. Friedberg. Meyer Schwarz. Verſteigerung. (17000 Die Erben der verlebten Philipp Ruhland's Wittwe laſſen Mittwoch den 15. d. M. in der Behauſung des Heinrich Herdt, Mor⸗ gens 9 Uhr, verſchiedene Mobiliargegenſtände und Nachmittags 2 Uhr einen in den Liebfrauen⸗ gärten gelegenen 1 Rth. 8 Vtl. haltenden Gar⸗ ten öffentlich verſteigern. Friedberg den 9. October 1851. Empfehluug. (1705) Eine große Parthie Bügel⸗ und Pferdeteppiche empfiehlt Unterzeichneter zu äuß⸗ erſt billigen Preiſen. Friedberg. Meyer Schwarz. 2 0 0 0 fl. (1706) liegen im Ganzen zu 4 Procent ge⸗ gen gerichtliche Obligation, deren Unterpfänder aus Grundffücken beſtehen, zum Ausleihen in dem Landgerichtsbezirk Groskarben bereit,. Da⸗ rauf reflectirende Gemeinden werden beſondere Berückſichtigung finden. Vilbel den 8. October 1851. Philipp Wenderoth IV. 15 0 fl. Curatelgeld (170%) zum Ausleihen bei 5 Glaſermeiſter Weckerling. 10 — 324— Na eh kirch (4708) Sonntag den 12. October großer Ball im Kurhaus zu Nauheim. Entréekarten für Herrn à 24 kr., welche in Zahlung angenommen werden. f Hurſt zum Kurhaus. Waaren⸗ Empfehlung. (1676) Einem verehrlichen Publicum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich nunmehr meinen neu eingerichteten Laden bezogen habe und verfehle nicht, meine Waaren, beſtehend in wollenem Tuche in allen Farben und Qualitäten, Bukskin, Caſtorin, drap de Russie et Ciperienne, Weſtenſtoffen, weißer Leinwand (ganz Leinen), Hemdenflanell und Espagnoletts, Bieber und in noch andern in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln in empfehlende Erinnerung zu bringen, wobei ich mir die Bemerkung erlaube, daß ich meine Kunden wie bisher, neben billigen Preiſen, ſtets reell behandeln werde. Seligmann Hirſchhorn. Friedberg. Es ſind zu verkaufen: (1709) Acht Reit⸗ und Wagenpferde, Ein zweiſpänniger Glaswagen mit Eifedern für 8 Perſonen, Ein einſpänniger Glaswagen„„„ 6 3 Eine einſpännige Droſchke mit federn. Näheres auf der Expedition dieſes Blattes. (1710 Sonntag den 12. October findet von Seiten des Theaters des Buͤrger-Caſinos zu Friedberg zum Beſten der Nheinüberſchwemmten eine Vorſtellung im Gerlach'ſchen Saale dahier Statt, in welcher folgende Stücke zur Aufführung kommen:. 1) Maske für Mas le, i Luſtſpiel in 1 Aufzuge von Th. Hell. 2) Koc und Guſte, Poſſe mit Geſang in einem Aufzuge von W. Friedrich. Kaſſenöffnung 6½ Uhr Abends. Anfang 7½ Uhr. Nach Beendigung der Vorſtellung wird die Unterhaltung durch Tanz fortgeſetzt. Entrée: Erſter Platz 20 kr. Zweiter Platz 15 kr. Eintrittskarten ſind bei den unterzeichneten Vorſtehern, ſowie in der Buch⸗ und Steindruckerei von H. Scriba zu haben. G. F. Nau. H. W. Hattenroth. H. Damm. G. Schmidt. Adam Rauſch II. Feier des Nachkirchweihfeſtes in meinem großen Saale gutbeſetzte Tanzmuſik durch das Muſik⸗ Corps des 8. königl. preuß. Jäger⸗Bataillons anzutreffen, wozu freundlichſt einladet Nauheim den 9. October 1851. D. Fritz zur Krone. Nauheimer Teichhaus. fl. 1 5 0 0, (1711) liegen zum Ausleihen bereit. In Auftrag Meyer Schwarz. Anzeige. (Altenſtadt.) Der Unterzeichnete beabſichtigt von November d. J. an Unterricht im Zeichnen und Rechnen zu ertheilen. Auch kann Unterricht in der Geometrie ertheilt werden. Diejenigen, welche dieſen Unterricht benutzen wollen, mögen ſich im Laufe dieſes Monats per⸗ ſönlich melden bei Altenſtadt den 8. October 1851. (17120 Mittelſtädter, Baucandidat. Nachkirchweihe zu Fauerbach II. (1713) Sonntag den 12. October iſt Nach⸗ kirchweihe dahier, wozu ich cb ee Ne fſſe l. Kirchweihfeſt. (17140 Sonntag den 12. d. M. iſt zur Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. (1715) Zur Feier der Nachkirchweihe findet Sonntag den 12. October auf dem hieſigen Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu ergebenſt einladet Henkel. Einladung. (1716) Freunde und Gönner des geſelligen Vergnügens lade ich hiermit höflichſt ein zum Reichelsheimer Kirchweihfeſt auf Sonntag den 12., Montag den 13., Dienſtag den 14. und Sonntag den 26. dieſes Monaks. Muſik des Neuſteller Muſikcorps, gute Speiſen und Ge— tränke, reelle und prompte Bedienung ſind bei mir zu treffen. G. Conrad. wei h. h iecliche Anzeigen J für Friedberg. 17. Sonntag n. Trinitatis den 12. Oc 1 Pfarramtliche Functionen verrichtet] N Herr Diaconus Baur. 5 Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Bind ewald 1. 1 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. 1 Vormittags predigt in der Burgkirche; Herr Stadtpfarrer Sell. 0 N a Nachmittags predigt in der Burgkirche; Herr Candidat Bro ß. f d 8 15 1 Si. Fruchtpreiſe. 8. Het. J 3. Oct. 20. Spt., Gattung. Fried⸗ Die⸗ berg burg Er b fl. kr. f fl. kr. fl. kr. Wir ſaßen Waizen pr. Malter 10 46 1045 915 nanns zu E, de Korn„, 7 9—1— 18— 1 Gerſte„„ 729 7 630 gegierung waren n 3130— 3 30 bplſſte Roſenlaun e h een Polizei Taxe men und Zuſſa für die Städte Friedberg und Butzbach Ein Freun! vom 11. bis zum 17. October. luer der galen ene armſelige ve keine Charaktere —. Fried⸗ Buß⸗.. 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. e n 1 A f* 5 e. da haf du ein w 1 Leib⸗Roggenbrod 3 113 1 r ganze Site 2„ 15 6 2j 62 leſen Gegenſtan 44„ 7. 13 00 12 eh ö Nach und a. herrn in ihre v — Milchbrod 144% 145 ö (—Waſſerweck 114 4 pielen zu beleg —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16 1/7 enn der Mann 5 urg und Pers Fleiſch-Preiſe. pf 9 ſier viel werth 1 Ochſenfleiſh 11 1„%n den „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8— 8— agen noch hi „ Rindfleiſch, gemäſtetes ie Ind es tritt ein „ Kalbfleiſch 5 7— 18— Selle, aus deſſ „„ gemmäſtetes Ie lan. „ Schweinenfleiſch 111— uſtige Geſ „ ammelfleiſch 71 8 n Pfarrer in „ Schaaffleiſch 5—= hanmte aus de „J Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— Studienjahre di 77 Bratwurſt 16— 14— aher d 7 l „ Schwartenmagen 4644 enn die, „ Geräucherter Speck 20— 20— ren“ hießen. „Schinken N 14— 144„Urſprün „ Dorrfleiſch 14— 14— einer verheſ „Schweinenſchmalz, 2 edel kathe ausgelaſſen 20— 20— erg, der unausgelaſſen 18— 18— r das ſauſ „ Nierenfett 16— 16— warzen W „ Hammelsfett 161— 16— ilbernen 955 Die Großherzoglich Heſſſchen Bürgermeiſer; den Sab e Bender. Or a n ſtand abots ne Bei Metzger Hetterich koſtet das Pfund Rind⸗ recht in dn fleiſch 7 kr. Bender. a 105 die I Hütle men, von 1