Nute gattosg a detgrun „ igegedet e tend, dieſen J. Order 86. ether. dor ißt ein Logis 8. Nahres ſe —* r 1851. zattaßtim's Nn ats 5 5 Nugels. Rath e hieſin Senllich meiftditen Nubtt 1851. 7 5 v! en der Treibjn 9 ne gedru, dungen bei o 1 empfehl, 4 4 Bindernagtl an „ Daupſſchf i Berztichniß l Franffurt a.“ Zindernagl , d Cout . S8. en Frankfurt a. en agen Oe uber 1 Betreffend: In Unterſuchungsſachen gegen Chrikloph Fehl Nr. 87 2— — Intelligenz— 1 latt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 8. November 1831. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizeicommiſſäre, ſowie die Großh. Gendarmerie des Regierungsbezirks. von Freienſteinau, wegen ausgezeichneten Diebſtahls. Rubricat, 33 Jahre alt, Zimmermann, von mittlerer Größe, mit blonden Haaren, blauen Augen, geſunder Ge⸗ ſichtsfarbe und einem ſchwachen blonden Backenbart, iſt aus dem Gefängniß zu Altenſchlirf entſprungen. Wir weiſen Sie an, auf denſelben zu fahnden und ihn im Betretungsfalle wohlverwahrt anher abzuliefern. Friedberg den 30. October 1851. Ou vri e r. Deſefbe an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Erhebung von Weg⸗ und Pflaſtergeld von Seiten der Gemeinden. Wir fordern Sie hiermit auf, alsbald und längſtens bis zum 20. d. M. uns berichtlich anzuzeigen, ob und wo in Ihren resp. Gemeinden zu Gunſten derſelben Weg⸗ und pflaſtergeld erhoben wird, auf Grund welcher Bewilligung, nach welchem Tarif resp. mit welchen beſonderen Befreiun⸗ gen, mit welchem Geſammtertrag, in wiefern dieſer Ertrag mit Bau⸗ und Unterhaltungskoſten im Verhältniß ſteht, in wiefern deſſen Ausfall für die betheiligte Gemeinde fühlbar ein würde und endlich in wie fern zum Beſten des Ver⸗ kehrs die in ſolcher Erhebung liegende Hinderung zu beſei⸗ igen wäre. Friedberg den 2. November 1851. Ouvrier. Ein Stücklein vom alten Blücher. Von W. O. v. Horn.- Es iſt Euch Allen bekannt, daß, als der Napoleon, wie ein böſer Geiſt, plötzlich von der Inſel Elba wieder nach Frankreich kam, der Krieg wieder lichterlohe aus— brach. Der alte Blücher faßte wieder das Schwert und da drunten in den Niederlanden, bei Waterloo und Ligny, gab's harte Nüſſe zu krachen. Napoleon floh gen Paris und der alte„Marſchall Vorwärts,“ wie die Soldaten den alten Blücher nannten, war tapfer hinterdrein. Damals litt aber der alte Held an einer gar ſchmerzhaften Augen— entzündung und an's ruhige Pflegen war nicht zu denken. Nach vielen Mühſeligkeiten und unruhigen Nächten wollte er denn einmal in dem Dörfchen Droux Sainte Marie in einer Scheuer ſchlafen. Ein Bataillon treuer Schleſier hielt die Wache, damit nichts dem alten Helden ſeine Ruhe verkümmere. Alles war todtſtille. Selbſt die Soldaten redeten nur flüſternd mit einander, denn ſie hingen mit treuer Liebe an Vater Blücher. Bei jedem Heere müſſen Kriegscommiſſäre ſein, die für die Verpflegung der Truppen zu ſorgen haben. Es iſt eine alte Erfahrung, daß ſie nicht arm werden und damals wußten's die Soldaten genau, woher das kam.— Sie hatten dieſe Leute durchaus nicht lieb und der alte Blücher konnte ſie apart nicht leiden, weil— ſie bei der Suppe das Fett allemal für ſich abſchöpften und dem Soldaten nur die ſchale Brühe blieb. Ueberdies waren ſie hochmü— thig und patzig, und wenn die Kugeln pfiffen, machten ſie ſich fluggs hinter die Fronte, das heißt, wo's ſicher vor dem Getroffenwerden war. In dieſer Nacht ließen es ſich zwei dieſer Leute ein— fallen, ſich ganz in der Stille eine Strohhütte an der Hin— terwand der Scheuer aufzurichten, wo Blücher ſchlief. Die Soldaten ließen es geſchehen, weil ſie meinten, die beiden Kriegscommiſſäre haͤtten das Recht dazu. Die beiden Pfiffikuſſe aber dachten: Wo der Feldmarſchall ſchläft, da iſt's ſicher und ſtille. Das kommt auch uns zu gut! Dumm war der Anſchlag nicht. Morgens wollten ſich die Beiden aber, ehe der alte Blücher wach würde, aus dem Staube machen, daß er ſie gar nicht ſähe; denn es klang ihnen in den Ohren, daß ſie dann ungerupft nicht davon kämen, weil ſie keine Er⸗ laubniß hatten, an der Scheuer ihr Quartier zu nehmen. Als aber in der Scheuer alles ſo mäuschenſtille blieb, da der alte Herr einmal gut ſchlief auf ſeinem Strohlager, ſo dachten ſie: Kaffee können wir uns denn doch 25 kochen. Gedacht gethan!— Sie machten ſich ein Feuer an— aber der Morgenwind weht Funken in das Stroh; die Flamme ſchlägt hoch empor und ergreift das Strohdach der Scheuer, ehe die herbeieilenden Sol— daten es wehren können. 5 Der Lärm, das Feuer über ſeinem Kopfe, weckt den alten Blücher. Er ſpringt auf und von Zorn glühend eilt er heraus. Ihr verdammten Jungens, ruft er den Schleſiern zu, weil er meint, die ſeien die Urſache des Brandes, ich glaube gar, ihr habt mir das Haus mit Fleiß über dem Kopfe angezündet? Haltet Ihr ſo Wache bei mir? Schützt man ſo meine Ruhe? 5 Wild funkelten bei dieſen Worten die Augen des Feldmarſchalls und die Hand fuhr an den Säbel. Eben trat ein Hauptmann vor, um die wahre Ur⸗ ſache zu melden; aber mehr als fünfzig Stimmen riefen aus dem Bataillon: Wir ſind's nicht geweſen, Excellenz, ſondern die Herren Kriegscommiſſäre dort! 5 Was? ruft Blücher, und tritt einige Schritte vor. Da ſtanden die Sünder, wie begoſſene Katzen. Aller Uebermuth und Hochmuth war von ihnen gewichen. Sie blickten, wie Hinkeldiebe, unter ſich und zitterten vor Furcht, denn ſie wußten, daß der Alte nicht ſpaße und— daß er ſie von Herzen nicht leiden konnte. f Als er ſie erblickte, rief er zornig: Ihr vermaledei⸗ ten Mehlwürmer, Ihr verfluchten Federfuchſer, alſo Ihr habt mir das Dach uͤber'm Kopfe angeſteckt? Ei, Euch oll ja— 8 l In dieſem Augenblicke aber war ſein Zorn fort. Die armen Sünder ſtanden da, als ſollten ſie eben gehängt werden und dieſe Furcht der hochmüthigen Blutſauger zer⸗ ſtörte allen Zorn, machte ihn vielmehr lachen. Das ſahen aber die Burſche nicht, die nichts weniger erwarteten, als daß ſie Blücher verhaften ließe. Er aber wandte ſich an ſeine Soldaten und ſagte: Jungens, ich hab' Euch Unrecht gethan! Ich ſehe wohl, dieſe Kerls haben's verrichtet. Nun, zur Strafe dafür— lacht ſie einmal tüchtig aus die Federfuchſer und Mehl— würmer, die fett werden, wenn Ihr darben müßt! Da brach das ganze Bataillon in ein ſo brauſendes Gelächter aus, daß man's weithin hören konnte. Die Kriegscommiſſäre aber machten ſich, ſo ſchnell ſie konnten, aus dem Staube, froh, daß ſie ſo gnädig davon kamen. So war's recht, Jungens, ſagte Blücher und ſchwang ſich, ſeine Soldaten grüßend, auf's Roß. Die Soldaten aber konnten den Ernſt lange nicht finden, und ſo oft ſich einer der Kriegscommiſſäre blicken ließ, ging, auch ſpäter noch, das Lachen wieder los. Den Namen„Mehlwürmer“ nahm den Kriegscom— miſſären Niemand mehr ab, und die Geſchichte wurde ſchnell im ganzen Heere bekannt und— weidlich belacht. Miszellen. Der berühmte Cardinal Janſon hatte während einer Reiſe im Gaſthofe zu Lyon Langeweile.„Iſt kein Fremder da, der mit mir ſpeiſe?“ fragte er.— Man ſagte ihm, ſo eben ſei der berühmte Dichter Boileau eingetroffen. Janſon ließ ihn höflich einladen, und Boileau erſchien. Während der Mahlzeit ſagte der Cardinal:„Aber pfui! Boileau, Sie haben einen albernen Namen! Lieber wollte ich doch Boi Vin(trink Wein) als Boi Leau(trink Waſſer) heißen.—„Wie war doch Ihr Name?“ fragte Boileau. —„Janſon.“—„Iſt es möglich!“ rief der Dichter hef⸗ tig,—„wie können Sie ſich mit ſolchem Namen tragen? 354 — Jean Son!(Hans Kleie)— Da hieße ich doch wahrhaftig lieber Jean Farine Hans Mehl).“ Ein Arzt ſandte zu einer, von ſchwerer Krankheit er⸗ matteten Frau eine Flaſche Wein zur Stärkung, gab jedoch er nicht zu ſtark ſei.— Der Mann koſtet, findet den Wein zu ſtark, Flaſche von einer milderen Sorte zu ſenden. dem Manne derſelben auf, den Wein zuvor zu prüfen, 0 Der freund liche Arzt findet ſich bereit, giebt aber die ore gehe Anweiſung dabei:„Dieſer Wein iſt ohne vorhergehende Prüfung zu nehmen.“ Monats⸗Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. leert die ganze Flaſche und erſucht den Arzt eine 1 ſte macher alt 7 Tage; 4 lep Ke f Guibert, J wachtmeſſin laſſene nd f den 20 de ö Frrdent W Breidenſtein, Theodor von 28 Jahre, 8 5. ehrten S benmeiſters 3 6 Monate u Im Oktober gingen im ganzen ein 394 fl. 53 kr., wofür wir allen Wohlthätern herzlich danken. Friedberg den 1. November 1851. Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt. N. B. Da jeden Jahres ein ausführlicher Rechenſchafts⸗ bericht erſcheint, wo ſede Gabe einzeln aufgeführt iſt, ſo geben wir künftig nur die ganze Summe der monatlichen Einnahme an und ver⸗ ber hiermit die Freunde und Wohlthäter auf angeführten Jahres, e richt. g Kirchenbuchs-Auszug vom Monat October. Friedberg. Getraute: f f 1 Keine. 9 Getaufte: 1 2. Dem hieſigen Bürger und Lederhändler Johannes Bechſtein II. ein Sohn, Heinrich Martin, geb. den N 12. September. 5 4 5. Dem hieſigen Bürger und Lohgerbermeiſter Heinrich Karl Müller eine Tochter, Maria Regina Chriſtine Katharina, geb. den 11. September. 5. Dem hieſigen Bürger und Schloſſermeiſter Johannes Boller eine Tochter, Anna Katharina, geb. den 9. September. 1 5. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Konrad Chriſtoph Heinrich Rauſch eine Tochter, Friederike Eleonore, geb. den 20. September. 1 September. 20. September. n Dem hieſigen Bürger und Kammachermeiſter Philipp Karl Kiefer ein Sohn, Philipp Karl, geb. den 7. 14. October. 9 19. Dem hieſigen Bürger und Wagnermeiſter Johann Konrad Ruppel eine Tochter, Margaretha Eliſabetha, geb. den 1. October. Dem hieſigen Bürger und Magazinsdiener bei der Ma— terialverwaltung der Main⸗Weſer⸗Bahn Joh. Chriſtian Seibel ein Sohn, Friedrich, geb. den 5. October. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Ludwig Ernſt Zöll ein Sohn, Heinrich Elias, geb. den 11. October. Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Friedrich Chriſtoph Hilbrecht ein Sohn, Johann Karl, geb. den 29. Sept. Beerdigte: 2. Margaretha Textor, des weiland hieſigen Bürgers und Taglöhners Daniel Textor hinterlaſſene eheliche ledige Tochter, alt 29 Jahre und 11 Monate; f den 30. October. 26. 26. 26. Hain- Vel Dem Bürger zu Bromskirchen, R. B. Biedenkopf, und Seminardiener an hieſigem Schullehrer-Seminar Johan⸗ nes Lache ein Sohn, Johann Heinrich Emil, geb. den 796) Montag J. Johann Ehr geweſener 2 länder, Orts lediger Sohn t den 25. L — bekanntmach hd A Secti 14380) Bei den Park können fleißig Leſchäftigung erhalt Gießen den 12. Der e U erſteigerung g fücke, ſowie au, 1786) Monta Agende Tage, A gachmittags von Aoſtercaſerne dahie atragener Montiru itteppiche gegen Neiftbietenden öf Heß den Steigli gleich mit dem 5. Dem dahier wohnenden Burger zu Rodheim und Schäfer Johannes Klanz eine Tochter, Regina, geb. den 28. 1 Ram! Arbeits— Simittags u ue 92 Meni I Jahr 1852 mi e bemer 0 1 l g Tu eiſe ſtatt N driedberg den Der , ein eichen, rank. chene bricdberg den d diße Ned ih 15. Philipp Karl Kiefer, des hieſigen Burgers und Kam— machermeiſters Philipp Karl Kiefer eheliches Söhnchen, t . Kruntdeit 0 n, dab jede 8* prufen, U 1 den Wi 1 da Arzt en Der freun die ausdruͤckig b vorbergehen 1 Friedberg 1.* 15 def vi dl linden Auf 0 u U,% geden wr Waemt an und ve ehrten Jahres, im October. alt 7 Tage; k den 14. October. 0. Friederike Becker, des weiland Bürgers und Polizei— wachtmeiſters Adam Heinrich Becker zu Schlitz hinter— laſſene unverheirathete Tochter, alt un 1 den 20. October. Friederike Wilhelmine Pauline von Breidenbach zu Breidenſtein, geb. Balſer, des Gr. Oberlieutenants Theodor von Breidenbach zu Breidenſtein Ehegattin, alt 355 31. gefähr 68 Jahre; 28. Maria Rupp, der Eliſabetha Schwalm Töchterchen, alt 6 Monate und 22 Tage; 1 den 27. October. Anna Maria Katharina Friederike Dauernheim, des verſtorbenen Gr. Zolleinnehmers Johann Martin Dau— ernheim eheliche ledige Tochter, alt 17 Jahre, 7 Monate und 21 Tage; r den 29. October. Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 5. November 1851. 28 Jahre, 8 Monate und 16 Tage; 1 den 18. October. B. Chriſtian Dörr, des hieſigen Bürgers und Weißger— bermeiſters Jakob Dörr eheliches Söhnchen, alt 4 Jahre, 6 Monate und 2 Tage; k den 23. October. Johann Chriſtoph Oberländer, hieſiger Bürger und geweſener Briefträger, des weiland Chriſtoph Ober— länder, Ortsbürgers zu Melbach, hinterlaſſener ehelicher lediger Sohn, alt 80 Jahre, 8 Monate und 15 Tage; 1 den 25. October. — Aufgefahren] Verkauft g; Gattung wurden wurden W (Mltr.)(Mltr.) fl. kr. Waizen 16 16 11 14 Noi 2 2 9 50 Gerfte 6 6 8— Hafer 5 5 3 50 Kartoffeln. 18 92 2 44 Erbſen 8 85 2 765 10 15 Mohnſamen————— Bekanntmachungen von Be⸗ P hoͤrden. 4 N Main ⸗Weſer⸗Eiſen bahn 5 Section Gießen. (1380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Bſchäftigung erhalten. 8 Gießen den 12. Auguſt 1851. reler Johannet b ha lartin, geb. dan Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeyer. Verſteigerung getragener Montirungs⸗ meiſter 827 Negina Cbriſtin ter Johannes , geb. den 9. mtiſter Konrad deer, Frieder eim und Schaft fücke, ſowie ausrangirter Bettteppiche. 1786) Montag den 10. November und die folgende Tage, Morgens von 8 bis 12 und Nachmittags von 1 bis 5 Uhr, ſoll in der Koſtercaſerne dahier eine bedeutende Parthie getragener Montirungsſtücke, ſowie ausrangirter Blttteppiche gegen gleich baare Zahlung an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Deß den Steigliebhabern zur Nachricht und ugleich mit dem Erſuchen an die Gr. Herrn ürgermeiſter der Umgegend dieſe Verſteigerung, im Intereſſe ihrer Gemeinde, gefälligſt bekannt 2, geb. den Magen laſſen zu wollen. Biedenkopf, un Seminar Jcha,, Friedberg den 21. October 1851. In Auftrag: i Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Arbeits⸗Verſteigerung. .* Emil, geb.— 796 Montag den 10. November d. I., 3 Vrmittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ amtiſter Philig hauſe das Reinigen der Straßen dahier für 7 il, geb. den ier Johan meint ſetba Cliſabeth cr bei der W „agb. Chriſſil October. Aeiſter Lud eb. den. rich Chrifeß 20 8 9 A Nun 17 das Jahr 1852 mittelſt Verſteigerung in Accord gizeben und bemerkt, daß die Verſtelgerung auf dpeierlei Weiſe ſtattfindet, nämlich mit und ohne Compoſt. Friedberg den 30. Oktober 1851. f Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. 4819) Montag den 10. November Nach⸗ mütags um 2 Uhr, werden in der Wohnung ie abweſenden Bürgers und Schneiders Karl Ewleuning deſſen Mobilien meiſtbieteud ver⸗ ſagert, als: Eiſen, Blech, Kupfer, Porzellain, Helzwerk, von Letzterem kommen zum Ausgebot: an nußbaumenes Kommod, ein Nachttiſchchen, Glähle, ein eichener Kleiderſchrank, ein Glas⸗ shank ꝛc. Friedberg den 3. November 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ende r BGBraunkohlenverkauf. (18310 Die Braunkohlenkonſumenten der Umgegend werden davon in Kenntniß geſetzt, daß auf dem hieſigen Werk die Verkaufspreiſe für die Klötze bis auf weitere Beſtimmung noch dieſelben ſind, wie ſie durch die frühere Bekanntmachung, vom 15. Juli 1851 kundgegeben worden, nämlich: gegen Baarzahlung der Centner zu 10 kr., gegen Bürgſchein 17 1„ 11„ Was die Qualität und Preißwürdigkeit der hiefigen Kohlen betrifft, ſo kann ſich Jeder⸗ mann durch deren Gebrauch überzeugen, daß die Kohlen durchaus gut ſind und daß obige Preiße gegen die Preiße anderer Brennſtoffe nur billige genannt werden können. Dornaſſenheim am 30. October 1851. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Bekanntmachung. (1832) Nach der dahier gemachten Anzeige ſoll der Pfandſchein No. 18945 verloren gegan⸗ gen ſein. Es werden deßhalb alle diejenigen aufgefordert, welche Rechtsanſprüche an dieſen Pfandſchein zu machen glauben, dieſes binnen ſechs Wochen anzuzeigen, anſonſt nach Ablauf dieſer Friſt das Pfand an denjenigen, welcher die Anzeige gemacht hat, abgegeben wird. Friedberg den 4. November 1851. Für die Pfandhaus verwaltung: Faatz. Klein. Bekanntmachung. (1833) Samſtag den 6. December l. J., Nachmittags 2 Uhr, ſoll das einſtöckige Wohn- haus nebſt Stall der Wittwe des Johannes Petri III. zu Dornaſſenbeim auf dem Rath⸗ hauſe daſelbſt öffentlich verſteigert werden. Reichelsheim den 4. November 1851. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißerei Hildenbrand. Bekanntmachung. (183 Zwiſchen Kloppenheim und Okarben iſt auf der Cyauſſee ein an den vier Füßen zuſammengeſchnürtes Kalb gefunden worden. Das Nähere hierüber auf der Bürgermeiſterei Petterweil zu erfragen. Petterweil den 4. November 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. S Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zu ver miet hen (18260) Am Mainzer Thor iſt ein Logis an eine ſtille Familie zu vermiethen. Nähres ſagt die Expedition dieſes Blattes. Verſteigerung eines Flügels. (1828) Montag den 10. November l. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe zu Folge ſtattgefundener Auflöſung des hiefigen Geſangvereins der Letzterm gehörige ſechsoctavige Flügel, welcher ſich noch in gutem Zuſtand be⸗ findet und in dem Gebäude der hieſigen Muſter⸗ ſchule zur Einſicht ſteht, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. November 1851. Neuer Lapperdan! neue holländiſche Vollhärſige,(1776) „„ Sardellen, 1 5 Stockftſche, marinirte Häringe, „ rheinbairiſche Kaſtanien, „ Citronen von Meſſina, alter Rum de Jamaica, „ Arac de Batavia, feinſte Orange. Punſcheſſenz, „ Ananas-⸗Arac⸗Punſcheſſenz, „ Stearin⸗, Tafel- und Chaiſenlichter Krachmandeln und Tafel⸗Roſinen bet Wilhelm Fertſch. 3000 Gulden (1835) bat in Auftrag zu verleihen Friedberg. M. Schwarz. Ein junger Menſch, (18360 welcher die Handlung erlernen will, findet, wenn er mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehen iſt, in einem gemiſchten Waarenge⸗ ſchäft alsbald mit oder ohne Lehrgeld Unter⸗ kommen. Bei wem? ſagt die Redaktion. O bſtbäume⸗Verkauf. (1837) Aus meiner Baumſchule ſind ſehr ſchöne veredelte junge Aepfelſtämme, nebſt An⸗ gabe der Sorte, zu 20 kr. per Stück, zu ver⸗ kaufen Auch habe ich ſehr ſchöne junge Zwetſchen⸗ Stämme, welche billig abgegeben werden. Friedberg den 5. November 1851. Konrad Reuß II. 5— 356— Die Frankfurter Lebens- Versicherungs- Gesellschaft (468) mit einem Grund⸗Capital von drei Millionen Gulden, leiſtet Verſicherungen zu äußerſt billigen Prämien. N Den auf Lebenszeit Verſicherten wird nach ihrer Wahl ein Gewinn⸗ Antheil von 50 PpEt. oder ein Rabatt von 10 pt. auf die Jahres⸗ Prämie bewilligt. Die Prämien können in halb- oder vierteljährigen Raten ent⸗ richtet werden.— f Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welch' Letztere außergewöhnlich hoch feſtgeſetzt ſind.— Verſicherungen werden durch den unterzeichneten Hauptagenten, bei welchem auch Proſpeetus und Antragsformulare unentgeldlich zu haben ſind, auf's Prompteſte vermittelt. Friedberg im November 1851. H. Hahn. 8 7 e 5 5— Fuͤrſtlich Henburg⸗Buͤdingen'ſches Privat⸗Anlehen d. d. 31. Dezember 1846. (1821) Bei der heute vor Zeugen Statt gehabten erſten obligationsmäßigen Verlooſung obigen Anlehens find nachſtehende Nummern den 1. Juli 1852 zur Rückzahlung beſtimmt worden und können deren Beträge ſeiner Zeit bei den Unterzeichneten in Empfang genommen werden: i Lit. A No. 7. und 12. à fl. 500. 7 „ 5„2. 14. 16. 29. 0. 33. 3 10, AI. und 42.& fl. 100. Büdingen den 24. Oktober 1851. Heinemann Lismann in Büdingen. Simon Lindheimer in Friedberg. Ruhrer Steinkohlen. 4822) Schmiede- und Ofengries von der ſchwerſten Qualität kann dieſe und die andere Woche von meinem Schiffe aus, in Frankfurt am Kohlen- Ausladeplatz, geladen werden; bei den billigſten Preiſen gebe ich gegen Bürgſchein Ziel bis zum 1. März 1852. Niederwöllſtadt den 3. November 1851. F. L. Böing. Filzſchuhe und Foulardtücher (1838) empfiehlt zu ganz herabgeſetzten Preiſen, ſowie Palentin⸗ Stick⸗ und Strickwolle, einer hübſchen Auswahl Kinderſpielſachen billigſt N Friedberg. Maria Steitz, Putz- und Modehandlung, Zu verkaufen. Zu verkaufen. (1839) Guter gebrechter Flachs iſt viertel⸗[(1814) 300 Stück Aepfelbäumchen hat zu centnerweiſe oder in größeren Quantitäten verkaufen à Pfund 8 kr. zu verkaufen bei Fauerbach II. W. Alles. Seminarlehrer J. Wahl, Pe e e in der Burg Friedberg. 9 5 13 6 i(1815) Montag den 17. November, Mor⸗ . gens 9 Uhr, läßt die Unterzeichnete verſchiedenes (1840) hat zu verkaufen 5 Schreinerhandwerkzeug verſteigern. i Heinrich Hanſtein III. Friedberg. L. Quandts Wittwe. Zu vermiethen. Zu verkaufen. (1841) Ein Logis, beſtehend in J heizbaren(1816) Ein ſtarkes militärfrommes Reit⸗ Zimmern nebſt Küche, Solzſtall und Waſchküche, pferd, das ſich auch zum Fahren eignen hat zu vermiethen. dürfte, ſteht in Butzbach zu verkaufen. Bei Friedberg. Wilhelm Netz. wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes, ſowie Pferde⸗ Teppiche 5 9 Gaſtwirth Seulburger im Löwen zu (182) billigſt bei 0 Friedberg. M. Schwarz. Zu der pachten. Zu verkaufen.(1847) Freitag den 14. d. M., Morgens g ß a 5 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete ungefähr 60 Mor⸗ (183) Bei Unterzeichnetem ſind zwei Chaiſen, gen bend und Wen auf 1 Rath⸗ welche ein- und zweiſpännig gefahren werden können, zu dem billigſten Preiß zu verkaufen Windecken den 5. November 1851. Wilhelm Lotz, Sattlermeiſter. haus öffentlich meiſtbietend verpachten. Fauerbach II. den 6. November 1851. Heinrich Ernſt. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 21. Sonntag n. Trinitatis den 9. Nov. Erntedankfeſt. 1 1 Pfarramtliche Functionen verrichtet Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche Herr Stadtpfarrer Sell. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Stadtkirche Herr Candidat Fritſch. Vormittags predigt in der Burgkirche Herr Conrector Müller. N Nachmittags predigt in der Burgkirche! Herr Candidat Bindewald I. a Fruchtpreiſe. 5. Nov. 87. Oct 6. Ogg Gattung. Fried⸗; Die⸗ berg Mainz burg 5 fl. kr. fl. kr. fl. Waizen pr. Malter 11141150 945 A 9 501—— 814 Gerſte„„ 8— 1 7150 630 Hafer 7 77 305 2 3 3⁰ Polizei Taze für die Städte Friedberg und Butzbach vom 8. bis zum 14. November. . 5 Fried⸗ Butz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 8 9 e kr. pf. kr. pf. 1] Leib⸗Roggenbrod 3 2 3 2 2„. 7 76— 1 7— 44„ 77 144— 14— 5 Lth. — Milchbrod 1419 — Waſſerweck 14 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 146 17 Fleiſch-Preiſe. f. 10 1 Ochſenſteiſch 44 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8—- 8 „Rindfleiſch, gemäſtetes 7 2 7 2 „ Kalblleiſch 7— 81— „„, gemäſtetes— 5 75 „ Schweinenfleiſch 11— 11— „ Hammellleiſch 7— 8— 7 Schaaffleiſch 5——— „Wurſt v.eblos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 16— 14— „Schwartenmagen 16(— 14 „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 14— 14— „Doörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz, 5 ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 17— 416— „ Hammelsfett 164— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krau h. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Au Bek Es wird daß die orden 1 Regierungsbezi 1 Monta auf dem Rath Die Gr. öffentlichen. 5 Friedb 5 1 1 an die Groß etreffend: 2 Sie wol ter dem Ri. enſeuche aus; . daſſelbe angeo Friedb un die ſaͤmm Commiſſar Betreffend 1 2