neigen d. Nn. n verrichtet riſch. Stadtkirche ttſch. Stadtkirche 4 Nur N Burgkirche Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Gottes dienſ 9 0 0* 1 2 2 86. Mittwoch den 7. Mai 1851. e i ſe.. a E Amtlicher Theil. Y ere d lech —— 5 5 Ein Lebensbild. Nach dem Franzöſiſchen. B. Nr. n Bekannt ma ch un g,(Fortsetzung.) Nan bun Die theoretiſche Prüfung der Bauhandwerker, nach e bing— A 1— —— Anleitung des Regulativs vom 27. Auguſt 1845, wird Nachdem wir die üblichen Complimente ausgetauſcht, 53 5 für das erſte Semeſter 1851 künftigen Montag den 12. ſetzte Mr. Clement ſich an unſern Tiſch, und 00 erfuhr „ 6%. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Büreau des Un⸗ von ihm, der vermeintliche Spanier ſei ein verbannter 10 5— terzeichneten vorgenommen.“ Pole, ehemaliger Offizier, und zwar, wie man vermuthete, 46313. Friedberg den 4. Mai 1851. f N von ſehr vornehmer Familie, obwohl er ſich hinter dem Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des beſcheideuen Namen eines Kapitän Carlo verſtecke. Er rare Baubezirks Friedberg lebe ſehr einfach und in großer Zurückgezogenheit und E Stockhauſen. habe erſt den Tag zuvor und zu Jedermanns Ueberraſchung ind Vutzbat N 7 den Vorſchlag gemacht und ausgeführt, die Bank zu über⸗ . Regierungsblatt⸗Auszüge N nehmen. Da er augenſcheinlich im Beſitz Neeber Baar⸗ . Mai 0 de ei Ae de en 155 mittel war und die lockendſten Bedingungen ſtellte, hatten ung für die ger! 12 agiſtratur in** 8 an 5 N 5 1 deen ber.— 2) ueberſicht der für dae Jahr 1851 genehmigten die 5 der Spielbank ihm deren Gebrauch gerne Fed, Biß, Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden für einige Tage eingeräumt.— Erſt ſehr ſpät oder viel⸗ bah, des Friedensgerichtsbezirks Bingen.— 3) Ueberſicht der für das Jahr 1851 genehmigten Umlagen zur Beſtreitung der Commnalbedürfniſſe in den Gemeinden des R.⸗Bez. Worms.— 4) Ueberſicht der für das Jahr 1851 genehmigten Umlagen zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der 2 israelitiſchen Religionsgemeinden im R.⸗Bez. Dieburg.— 5) Ueberſicht 5. der Umlagen der isrgelitiſchen Religionsgemeinden im R.⸗Bez. Worms 0 für 1851/53.— 6) Verzeichniß der Vorleſungen, welche auf der Großh. . Heſſ. Ludewigs untverſitat zu Gleßen im Sommerhalbjahre 1851 gehalten 1557, 15 und am 28. April beſtimmt und allgemein ihren Anfang nehmen wer⸗ 1¹ f den.— 7) Abweſenheis erklärungen. Zeugenvernehmung zur 1665 17 Conſtatirung der Abweſenheit des Martin Vierthaler aus Gaulges-⸗ heim; Johann Bernhard Brandner aus Worms definitiv für abweſend erklärt.— 8) Namens veränderung. Am 29. März wurde der Adoptivtochter des Ehriſtian Reinemer zu Rödelheim, Eliſabethe Mar⸗ 1— 1 garetha Scheerer, geſtattet, künftig den Namen„Reinemer“ zu 5118 führen.— 9) Dienſtnachrichten. 22. März Probator bei der Cal⸗ 7 gagulatur der Sberforſt⸗ und Domänendirection Ganz zum Reviſor, Ge- 2 5/— iichtsacceſſiſt Dienſt zum Gerichtsſchreiber zu Mainz ernannt. 24. Der * Nomination des geiſtl. Raths und Regens Nickel zum 6. Domcapitu⸗ 9% jar die landesh. Beſtätigung ertheilt. 26. Notar Schröter zu Pfed⸗ 8. bdersheim zum Ergazungsrichter ernannt. 21. Dem Musketier Knoblauch —, aus Schlitz die Stelle eines Landgerichtsdieners bei dem L.⸗G. daſelbſt 2, üb'oertragen.— 10) Erledigt ſind: die evang. Pfarrſtelle zu Eberſtadt, 1 ,, R. Bez. Darmſtadt, mit jährl. 1355 fl.; die kathol. Pfarrſtelle zu Sauer⸗ 44 4,7 ſchwabenbeim, R.⸗Bez. Mainz, mit jährl. 1050 fl.; die evang. Schul⸗ 1— 6, lebrerſtelle zu Dittelsheim, R. Bez. Worms, mit jährl. 264 fl. nebſt %, 40 fl. fur Heizung des Schullokals.— 11) Geſtorb en ſind: 21. Febr. 4 1 penſ. Steuerrath Sator zu Dieburg; 3, penſ. Schullehrer Felſing 5 28 zu Merlau; 12. Experimentator der Phyſik am Gymnaſtum zu Malnz „, P. Arentzz 14. Kammerherr und Hofgerichtsrath Frhr. v. Hertlingz 60 penſ. Revierförſter Kraft, 19. penſ. Stabsquartiermeiſter Haack zu % Darnmſtadt; 30. Friedensrichter Kremer zu Worms; Penſionär der Saline Theodorshalle Marx. 1 mehr ſehr früh am Morgen trennten wir uns; aber mich floh der Schlaf, und ich warf mich unzählige Male in meinem Bette herum, ohne einſchlafen zu können. Mein. Zimmerchen war klein, die Luft ſchwül und mein Nachbar im Nebenzimmer, von welchem mich nur eine dünne Zwiſchenthüre trennte, ſcheinbar noch unruhiger als ich ſelbſt. Unaufhörlich ging er im Zimmer auf und ab, und ich horte ihn bisweilen aus tiefſter Bruſt ſeufzen, wie von einem körperlichen oder Seelenleiden gedrückt. Vermuthlich waren nur der genoſſene Wein, meine fieberhafte Auf⸗ regung und meine Abneigung, mich in Etwas zu miſchen, was mich Nichts anging, daran Schuld, daß ich nicht die Klingel zog und einen der Diener des Hotel garni meinem Zimmernachbar zu Hülfe ſandte. Endlich aber ſchlief ich doch ein und erwachte, wie ſich denken läßt, erſt ſehr ſpät am Tage und mit ſchwerem, müdem Kopf und Körper. Eine ſeltſame Schwermuth und Bangigkeit laſtete wie ein Alp auf mir und begleitete mich ſogar auf die Straße, obwohl es mein erſter Beſuch der großen Hauptſtadt und ich mit ſehr großer Neugier und Begeiſterung gekommen war, um ihre Wunder und Genüſſe kennen zu lernen. Die bange Ahnung, die mich quälte, entkleidete die mich umgebenden neuen Scenen all' ihrer Reize und ſandte mich frühe wieder in mein Hotel zuruck. Ich ließ mir ein Diner von einem benachbarten Reſtaurant holen, verzehrte es einſam auf meinem Zimmer und blieb auch nachher noch mit einer friſchen Flaſche Wein, etwas Deſſert und einigen Eigarren allein, um mich ungeſtört meinen Gedanken hin⸗ — 144— geben zu können. Ehe ich mich's indeß verſah, ſchlief ich ein. Als ich erwachte, war es Nacht. Durch eine Spalte der Zwiſchenthüre fiel Licht aus dem anſtoßenden Zimmer, und ein Geſpräch zwiſchen einem Mann und einer Frau feſſelte ebenſo ſehr meine Aufmerkſamkeit als meine Neu⸗ gier. Ich leugne nicht, daß ich ſo undelikat war, darauf zu hören, obſchon ich mehrmals einige geräuſchvolle Be— wegungen machte, um meinen Zimmernachbarn zu zeigen, daß man ſie hören mußte. Bald aber gab ich es auf, meine Nähe ihnen bemerklich zu machen. Die Stimme des Mannes war zuerſt ſanft und eindringlich; die Frau weinte offenbar, und das Wenige, was ſie ſagte, ward in ſo kurzen und abgeriſſenen Sätzen geäußert und ſo unterbrochen von krampfhaftem Schluchzen, daß ich ſie nicht verſtehen konnte. So viel ubrigens aus Dem her⸗ vorging, was ich erſchnappte, ſperrte ſie ſich mit hart⸗ näckiger Weigerung, eine Bitte zu erfüllen, die der Mann an ſie richtete. Endlich erwiderte ſie ſtatt aller Antwort nur durch hyſteriſche Seufzer, worauf der Mann aus dem ſanft bittenden, überredenden Tone in einen rauhen, ge⸗ bieteriſchen und ergrimmten verfiel, der mir jedes Wort zu hören verſtattete. 5 f „Wohlan, Madame,“ ſagte er,-Sie ſollen dieſe Hartnäckigkeit noch bereuen, wenn Sie es darauf abge— ſehen haben, mich in uncettbares, hoffnungsloſes Verder⸗ ben zu ſtürzen! Sie verderben nicht nur mich allein, ſon⸗ dern auch ſich ſelbſt. Ich habe eine Ahnung, daß ich heute Abend Glück habe; wenn Sie mir alſo Ihre Diamanten nicht geben wollen, ſo werden Sie mich der einzigen Ge— legenheit berauben, All' das wieder zu gewinnen, um was mich mein Unſtern beraubt hat!“ 5 „Sagen Sie lieber, was Ihnen Ihre Thorheit, Ihr Aberwitz gekoſtet hat!“ rief die Dame.„Meine Diaman⸗ ten ſind noch unſer einziges Beſitzthum, und ſie werden kaum hinreichen, uns die Heimreiſe zu ſichern und dieſer Stadt der Laſter und dem Elende zu entgehen, das uns jede Stunde drohender und näher in's Auge blickt. Ich beſchwöre Sie, Paul, bei Allem, was Ihnen heilig iſt, begnügen Sie ſich mit der fürchterlichen Lehre, die Ihnen das Schickſal ſchon ſeither gegeben; verzichten Sie auf dieſe Gedanken; geben Sie dieſe grauſame Verblendung, dieſe heilloſe Leidenſchaft auf und kehren Sie zu einer Frau zurück, die trotz all' des Ruins, welchen Sie über ſie gebracht haben, Sie noch immer liebt und anbetet und gerne auf das Vermögen verzichtet, welches Ihre Bethö— rung ihr geraubt, wenn Sie ihr nur jetzt noch folgen wollen!“ „Madame!“ rief der Mann mit einer vor Wuth faſt tonloſen Stimme,„ich verlange von Ihnen Nichts als ihre Juwelen; Ihren Tadel und Ihre Schmähungen können Sie für ſich behalten. Ich bin Ihr Gatte und habe das Recht, über all' Ihr Eigenthum zu verfügen, wie ich will! „Halten Sie ein, Paul!“ rief die Dame;„iſt's nicht genug, daß Sie mich um meine Beſitzungen, die Güter meines armen, verbannten Vaters, gebracht haben? Wollen Sie mir jetzt auch noch dieſes geringe Armband rauben, welches das Porträt meiner armen Mutter ent⸗ hält, um in den Beſitz der koſtbaren Steine ſeiner Ein⸗ faſſung zu kommen? Nein,“ fuhr ſie nach einer Pauſe fort, während welcher Seufzer ihre Stimme erſtickt hat⸗ ten,—„nein, ich werde dieſen einzigen Reſt meines Ver⸗ mögens nöthigenfalls mit meinem Leben vertheidigen. Das Bild meiner Mutter ſoll nie von meinem Arme kom⸗ men, und ſeine Diamanten werden mir noch ſehr nöthig ſein, um mich auf einige Zeit vor Hunger und Noth zu ſchützen, die mir mehr als je drohen! Ein fanatiſches Gelächter, das mir noch jetzt in den Ohren zu dröhnen ſcheint, wo ich dies ſchreibe, war die einzige Antwort des Mannes. Dann ward die Thür plötzlich geöffnet und wieder ſo heftig zugeſchlagen, daß das Licht verlöſchte, und- Alles drüben ward ſtill. Nur nach einer Weile hörte ich die tieferſchütterte Frau auf die Kniee niederfallen und unter leiſem Schluchzen anhal⸗ tend und andächtig in einer fremden Sprache beten, worauf wieder die tiefſte Ruhe eintrat. (Fortſetzung folgt.) Miszellen. Wie es oft mit der Militärjuſtiz hergeht, davon hier ein Beiſpiel: Als im Sommer 1813 der Marſchall Davouſt mit ſeinem Corps bei Uelzen im Lüneburgiſchen dem ruſſiſchen General Czernitſcheff gegenüber ſtand, ward ein Bauer von den franzöſiſchen Vorpoſten angehalten. Er ward viſitirt und man fand in ſeiner Rocktaſche ein in Papier gewickeltes Stückchen Käſe. Unglücklicherweiſe konnten die Franzoſen auf dem Blatt nur die Zahl 3000 leſen, und zufallig war ihr Corps ungefähr ſo ſtark. Der arme Bauer mußte nach ihrer Meinung alſo ein ruſſiſcher Spion ſein, er wurde mit einem„Bon pour étre fſusille(Todtſchießen)“ an die nächſte Hauptwache abgeliefert und am nächſten Morgen erſchoſſen. Daß Friedrich der Große am Fuͤrſtenhauſe in der Churſtraße eine Carricatur, die ihn mit der Kaffeemühle zwiſchen den Knieen darſtellte, niedriger hängen ließ, iſt allgemein bekannt, weniger die Worte, welche er unter dem 2. März an Voltaire ſchrieb:„Ich denke über die Sattre wie Epiktet: Sagt man etwas Böſes von dir und es iſt wahr, ſo beſſere dich; ſind es aber Lügen, ſo lache darüber. Ich bin mit der Zeit ein gutes Poſtpferd geworden, lege meine Station zurück und bekümmere mich nicht um die Kläffer, die auf der Landſtraße bellen.“ Ein berühmter Komiker in Paris, der im Hotel⸗Dien J wohnte, wollte ſterben. Einer ſeiner Freunde trat in ſeiner letzten Stunde zu ihm, ermahnte ihn zur Reue über ſeine begangenen Sünden, und fragte ihn:„Biſt Du mit Deinem 1 Gott einig?“—„Wahrſcheinlich,“ erwiederte der Schau⸗ ſpieler,„er hat mir ja ein Zimmer in ſeinem Hotel ein— geräumt.“ Kölner Dombau. Der im„Kölner Domblatt, Nr. 72 jüngſt veröffent⸗ lichte Bericht des Dombaumeiſters, Königl. Regierungs⸗ und Baurathes, Herrn Zwirner, ſtellt die Vollendung der 0) 550 lau, Umfaſſungen nebſt der definitiven Ueberdachung des Domes, ſo wie die Beſeitigung der Scheidewand des hohen Chores innerhalb der nächſten drei Jahre in ſichere Ausſicht, ſpricht aber zugleich die Befürchtung aus, daß das im Jahre 1848 errichtete koſtſpielige Nothdach und die damit verbundenen Gerüſte nach drei Jahren erneuert werden müßten; wenn bis dahin die definitive Ueberdachung nicht erfolgt ſein wurde. Der Kölner Dombau hat in jüngſter Zeit bedeutende Sum⸗ men in Anſpruch genommen; er wird aus Staatsmitteln mit einem anſehnlichen Betrage in der Vorausſetzung jähr⸗ lich unterſtützt, daß durch Dombaufreunde von nah und fern eine dieſem entſprechende Summe jährlich aufgebracht werde. Der Dombaumeiſter, welcher bei der zweiten Grund⸗ ſteinlegung, im Jahre 1842, verſprochen, die ganze Kirche, freilich theilweiſe unter Nothdach, im Jahre 1848 dem Got⸗ tesdienſte zu übergeben, hat Wort gehalten; er wird auch ſein neues Verſprechen löſen, wenn jährlich die Summe von 100,000 Thalern in den nächſten drei Jahren zur 8) 288 33 i belchem ar ſren gemeinſa Hauwerk, we — dann 1 Gläubige 7) Heber da . zu Fried reproteß erkannt ale bekannte und fordert, ſogewiß Müttwoch den ire Forderungen and zu begründ r Maſſe erfolg Zugleich ſoll berden, ebenſo Gurator ftattfnd nvaiger Manda Friedberg de Immo bili⸗ (188 Jug J Uhr, werden i chan, auf den en und ihm Ageſchriedenen J gert. Gemarkun ft. Pag. Nr. Dann t in den war die 8 Thür agen, daß al. Nur e Frau auf dzen andal⸗ ten, worauf „davon hier dall Davouſt dem tuſſſchen Bauer von ward viſſitirt er gewickeltes ie Franzoſen zufallig war mußte nach wurde mit en)“ an die ſter Morgen dauſe in der Kaffeemühle gen ließ, iſt er unter den er die Sure r and es iſt ur darüber. orden, lege icht um die Hetel⸗Dien rat in ſelner ne über ſeine mit Deinem der Schau⸗ Hotel ein⸗ —— ii veroffent⸗ Negitrungs ollendung der des Domes, dohen Chores leſicht, richt 1 Jubre 18 perdundenen ien; wenn b bein würde. nende Sum“ stats mitteln 5 jr ſetzung Ja 9 Verwendung kommen kann. den. aſcheint. Die in dieſen Umſtänden für uns liegende dringende Aufforderung, für Vermehrung der Vaumittel Bedacht zu nehmen, hat uns zunächſt veran⸗ lußt, die Stadt, welche den altehrwürdigen Tempel um⸗ schließt, zu außerordentlichen Opfern für den Bau anzu⸗ gehen, und hoffen wir, daß die von dieſer Seite in Ausſicht genommenen Gaben unſerer Erwartungen entſprechen wer⸗ Die nöthigen Geldmittel ſind aber ſo bedeutend, und de Sache des Kölner Dombaues iſt eine ſo allgemeine, daß die Bitte um einen Beitrag bei allen Deutſchen, wo deſelben auch ihren Wohnſitz haben mochten, gerechtfertigt Die Zierde deutſchen Landes, der Kölner Dom, in welchem architektoniſche Kunſt und harmoniſche Schöne ihren gemeinſamen höchſten Triumph feiern, das herrliche Bauwerk, welches ſo viele Kuͤnſtler beſchäftigt und eine 145— Steinmetzhuͤtte unterhält, die ihre Sproſſen nach allen Welt⸗ gegenden treibt, dabei an 400 Arbeitern und ihren Familien den nöthigen Unterhalt gewährt, verdient wohl die Theil— nahme eines jeden Kunſtfreundes, eines jeden edel denkenden Menſchenfreundes. großen Werke eine Gabe zu widmen, aller Orten Gehör finden und der erhabene Tempel vollendet werden zur Ehre Gottes, der Kunſt und aller deutſchen Brüder! Köln, den 31. März 1851. Der Vorſtand des Central⸗Dombau⸗-Vereins. Möchte demnach unſere Bitte, dem Zur Entgegennahme von Beiträgen erklärt ſich bereit die Exped. d. Friedberger Intellig.-Blits. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. ade NN DNN Gläubiger- Aufforderung. (637) Ueber das Vermögen des Hartmann Lang II. zu Friedberg iſt der förmliche Con⸗ cursproceß erkannt worden, es werden deßhalb alle bekannte und unbekannte Gläubiger auf⸗ gefordert, ſogewiß im Liquidationstermine Mittwoch den 4. Juni, Morgens 8 Uhr, ihte Forderungen jeder Art dahier anzumelden und zu begründen, gegenfalls Aus ſchluß von der Maſſe erfolgt. 5. Zugleich ſoll im Termine Güte verſucht wrden, ebenſo die Verſtändigung über einen Crator ſtattfinden, weshalb die Vollmachten etwaiger Mandatare hierzu ermächtigen müſſen. Friedberg den 10. April 1851. 5 Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. Immobilien⸗Verſteigerung. 23) Freitag den 20. Juni, Morgens um 11555 werden in hieſigem Rathhauſe nach⸗ schende, auf den Namen Emrich Müllers Er⸗ ben und Wilhelm Hechlers Frau im Flurbuch 1 Immobilien meiſtbietend ver⸗ gert. 5 Gemarkung Stadt Friedberg: O N. Pag. Nr.. 1 1 3 Hofraithe in der Stadt, Gſaſt⸗ hauszum goldenen Reichs⸗ apfel. 2 213 43 206,4 U◻AKlafter S 105 Ruthen Garten in der 15. Gewann. 33 196,6[◻IKlafter= 100 Ruthen Acker im Groß wartfeld, theilt mit Heinrich Müller. 550 14 u. 15 319,5 U◻Klafter= 162 ½ Ruthen im Kleingalgenfeld, theilt mit Gottlieb Köttinger. 3) 694 6 310,6 UIKlafter— 158 Ruthen, im Lachenfeld, theilt mit Hein⸗ rich Müller. 6) 676 57 198,6 UKlafter= 101 Ruthen daſelbſt an Heinrich Müller II. und Johann Philipp Gerths Wittwe. g 7) 675 53 151,4[◻Klafter S 77 Ruthen 9 28 daſelbſt an Adam Kühn. Gemarkung Fauerbach II.: 3) 40 19 113% Nuthen, oberhalb dem Diehnheimer Pfad. 9) 78 7 138% Ruthen in der Wingerts⸗ gaſſe. 10) 59 26 65 Ruthen auf der Leimenkaut, Mainzer Acker. 10 513 17 85 Ruthen beim Hirſchenrain. 1) 59 27 64½ Ruthen Acker auf der Leimenkaut, Mainzer Acker. Gemarkung Ockſtadt: 13) 176 13 224½ Ruthen an der St. Ge⸗ orgs⸗ Capelle in der 12. Ge⸗ wann an Poſthalter Helmolt zu Friederg. Friedberg den 3. Mai 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bel Holz ⸗Verſteigerung. (730 Montag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Frhl. von Died'ſchen Kirchwalde dahier: 1) 370 Stecken Buchenſcheitholz, 2) 5500 Buchenprügelwellen und 3) 22000 Buchenſtockholzwellen, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 4. Mai 1851. Kirchner. Holz ⸗Verſteigerung. (735) Mittwoch den 14 Mai d. J., des Vor⸗ mittags um 8 Uhr, ſoll in dem Dauernheimer Gemeindewald, Diſtrikt Au, nachſtehendes Holz verſteigert werden: 1) 28 Stecken eichen Scheitholz, 299 99„„ Prügelholz, 39„ Stockholz, 4) 169„„ Reisholz, 5) 4387 Cubikfuß eichen Stammholz, beſte⸗ hend in 82 Stämme und 6) 422„ erlen Stammholz, beſte⸗ hend in 24 Stämme. Die Zuſammenkunft iſt in der Au, und wird gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungs⸗ friſt bis Martinitag d. J. geſtattet Die Herrn Bürgermeiſter werden höflichſt erſucht dieſe Be⸗ kanntmachung(Holzverſteigerung) in Ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Dauernheim am 30. April 1851. Der Großh. Heſſ. ef weer eit h. Holz ⸗Verſteigerung. (736) Montag den 12. und Dienſtag den Privat- Bekanntmachungen. Die galvano-electriſchen Ketten von J. T. Goldberger find ein ſeit Jahr und Tag tauſendfach bewährtes Heilmittel gegen nervöſe, rheumatiſche und gichtiſche Leiden 8 aller Art, als: Geſichts⸗, Hals- und Zahnſchmerzen, Kopf-, Hand-, Knie⸗ und 13. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, werden in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtrict Stein⸗ bühl, nachſtehende Holzſortimente öffentlich meift⸗ bietend verſteigert, als: 10 2. Stecken birken Scheitholz, 29 1 eichen 5 3— 1 nadel„ 7 79%„ eichen Prügelholz, 5 55 5 birken 7 f 0 J 60 5„ nadel„ 70 3 aspen 5 80 1 nadel Stockholz, 10 9) 3150 buchen Wellen, 10) 27950 eichen„ 11) 15975 birren 12) 9275 aspen„ 13) 1888 nadel 1 14) 1156 Läſte Allerleiholz, 159 57 Stück eichen Werkholz von 6—15“ Durchmeſſer und 10—227 Länge, 16 6 Stück kiefern Bauholz von 6— 15“ Durchmeſſer und 10—22“ Länge. Der Schlag grenzt an den Hof Haſſelheck. Obermörlen den 2. Mai 118* Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſler König. ö Holz⸗Verfleigerung im Altenſtädter Gemeindewald. (1370 In dem hieſigen Gemeindewald, Di⸗ ſtrikt Bachſprünge nächſt der ſog. Lücke, ſoll Freitag den 9. d. M., Vormittags 9 Uhr, folgendes Holz, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden, als: 185 Stecken buchen Stockholz, 26„ eichen„ 45 Stämme eichen Bauholz S 2374 Cbfß. 26„ buchen Werkholz— 808„ 6„ kiefern Bauholz— 120„ Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend wer⸗ den dienſtfreundlichſt erſucht, Vorſtehendes in Ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Altenſtadt den 2. Mai 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kreuder. . Fußgicht, Ohrenſtechen, Harthörigkeit, Sauſen und Brauſen in den Ohren, Bruſt⸗, (738) Rücken⸗ und Lendenweh, Gliederreißen, Krämpſe, Lähmungen, Herzklopfen, Schlafloſig⸗ keit ze. und werden nach wie vor in Friedberg nur allein bei F. Schmitiner in ihrer urſprünglichen, bisher unübertroffenen Form und Zuſammenſtellung — 146— ächt und zu den feſtgeſtellten Fabrikpreiſen(à Stück mit Gebrauchsanweiſung 1 Rthlr., flärkere 1 Rthlr. 15 Sgr., einfache Sorte 15 Sgr., in doppelter Conſtruction(gegen ver⸗ altete Uebel anzuwenden) à 2 Rthlr. und 3 Rthlr.) verlauft. Dieſe Goldberger'ſchen ten ſind patronificirt von 5. e f Sr. Majeſtät dem Kaiſer von Oeſterreich nd conſeſſionirt von den 0 2 Peiniſterien der Medieinal⸗ Angelegenheiten in Preußen und in Bayern; ebenſo ſind ſie geprüft und empfohlen von der g f Mediciniſchen Facultät in Wien und von vielen Hundert renommirten Aerzten aus den verſchiedenen Ländern Europa's; es verdient daher dieſes berühmte Heilmittel mit vollem Rechte das Vertrauen, welches man ihm ſchenkt. Eine gedruckte Broſchüre mit mehr denn Ein Tauſend amtlich beglaubigten Atteſten über die heilkräftige Wirkſamkeit dieſer leicht anwendbaren electriſchen Ketten von achtbaren Perſonen aller Stände wird in dem oben⸗ benannten Depöt unentgeldlich ausgegeben. Deutſcher Phönir, Verſicherungsgeſellſchaft in Frankfurt a. M. Grundkapital Fünf und eine halbe Million Gulden. (810) Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Feuersgefahr Mobilien aller Art, Vieh, Erndtevorräthe u. ſ. w. zu den billigſten Prämien. Proſpecte und Antragsformulare ſind gratis bei dem unterzeichneten Hauptagenten, der zum Abſchluß von Verſicherungen ermächtigt iſt, in Empfang zu nehmen. H. Hahn. Friedberg im März 1851. Zum Vortheil der Invalidenſonds mit Bewilligung Sr. Majeſtät des Kaiſers von Oeſterreich und unter der Leitung 0 eines beſonders hierzu ernannten miniſteriellen Comité 5 findet unwiderruflich am 28. Juni 1851 zu Wien 8 die Ziehung einer großen Geld⸗Lotterie ſt aft ee worin Gulden Wiener Währung fl. 200000, 40000, 20000, 13000, 8000, 5000, 4000, 3000, 2000, 1000 ꝛc. ꝛc. gewonnen werden. Ein Loos I. oder II. Claſſe, dem nur ein Gewinn zufallen kann, koſtet 3 fl. 11 Looſe fl. 30. Ein Loos III. Claſſe, das zwei Ge Ein Loos IV. Claſſe, das drei Ge⸗ winne erlangen kann, und jeden⸗ winne erlangen kann und jeden⸗ falls 5 fl. W. W. gewinnen muß, falls fl. 10 W. W. gewinnen muß, koſtet fl. 6. 11 Looſe fl. 60. koſtet fl. 10. 11 Looſe fl. 100. (739) In Berückſichtigung des wohlthätigen Zweckes iſt von den Regierungen des Großherzogthums Heſſen, der Königreiche Hannover, Sach⸗ ſen, Würtemberg ꝛc. dieſer Lotterie die Conceſſion für die reſp. Länder er⸗ theilt worden. N a Dem unterzeichneten Handluugshauſe iſt von dem Comité zu Wien der Loos-Verkauf übertragen, und ſind wir in den Stand geſetzt, Abnehmern einer größeren Anzahl Looſe beſondere Vortheile, ſowie auch ein von den Feld⸗ herrn Oeſterreichs eigenhändig unterzeichnetes Gedächtniß-Diplom anzubieten.— Ausführliche Pläne gratis. Jeder Theilnehmer erhält nach der Ziehung eine amtliche Liſte. J. Nachmann& Comp., Banquiers in Mainz. Geſchälte Erbſen, (740) vorzüglicher Qualität, bei Friedberg. P. F. Schmittner. Ein Logis 0 (741) für einen einzelnen Herrn iſt zu ber. miethen bei Joh. Hanſtein III. neben da Poſt. Verſteigerung. (72) Freitag den 9. Mai d. J. Morgen 6 8 Uhr, läßt die Unterzeichnete auf freiwilliges Anſtehen verſteigern: 1 Ladentiſch mit Oelkaften von Blech, 10 Maas groß, 2 Waagen und Ge⸗ ſtell mit Schubladen und Gefächen, 1 Mehl kaſten. Alles noch in gutem Zuſtande. 1 Großkarben. Meier Schiff's Wwe. Eißg A ihl ar d, (743) nebſt Zugehör, iſt ganz billig abzuge⸗ ben bei Lehr in der Schwediſchen Krone in Hanau. Aktien⸗Verlooſung der Turngemeinde. (JAA) Die Aktien Nr. 119, 123, 51, 24, 37, 9, 108, 77, 57, 55, 5, 27, 65, 100, 52 7, 113, 104, 56, ſind rückzahlbar geworden und können die deßfallſigen Beträge Samſtag den 10. Mai l. J. bei dem Unterzeichneten in Empfang e werden. Friedberg den 3. Mai 1851. f J. Ph. Müller. Schmiedegeſchirr, (745) ein alter Blasbalg und ein alter Schraubſtock, beide noch brauchbar, billig zu verkaufen auf der Braunkohlengrude Wilhelms hoffnung bei Dornaſſenheim. Fer. Sch mei dt Bergverwalter. G e a cht (JA6) Bei Unterzeichnetem kann ein Weber⸗ geſelle dauernde Arbeit erhalten. g Ziegenberg den 4. Mai 1851. Heinrich Volz Anzeige. (747) Eine braune Dachshündin ¼ Jahre alt, iſt mir Freitag den 2. Mai abhanden ge⸗ kommen. Derjenige, welcher mir genaue Aus⸗ kunft darüber ertheilt, erhält eine gute Be⸗ lohnung. Friedberg im Mai 1851. Heinrich Müllers II. Witw Feine Reißfedern (JuS) und vollſtändige Reiß zeuge billigſt bei C. Bindernagel. Frankfurter Gold-Cours vom 3. Mai 1851. fl. kr. Piftolen a ee 9 35-36 Friedrichsd'oaͤor 9577838% Holländiſche 10 fl. Stücke 9 457-46 ½ Rand⸗Ducaten.* 5 35-36 20 Frankſtücke 2627 Engliſche Souverains. 1152¼7-—53½ Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. S * A3. — Bekanntm Holze (186) Nor 13. Mai l. dem hiefigen bühl, nachftehe bietend verſteit 1 9 1. 1 1 0) 345) buche 10) 27950 ſichen 0 Jö97ö bitter 10) ben aöper 16) 1888 nadel 14) 1106 kae 5 57 Siu 5 Dur 16) 6 Siu Du Der Schlag Obermörle f Immo b Une wird 0 zuerſt 9 berden. Schlegl 1 den Heinpſ eme trennt fh